All language subtitles for Desiderando Giulia-deu

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Original subtitles

Die Personen und die Handlung des Films sind frei erfunden.

Jede Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten wären rein zufällig.

Giulia!

Giulia!

Was hast du denn auf einmal? Warum gehst du?

- Ich verstehe das nicht. - Ich habe doch gesagt, es langweilt mich.

Aber warum denn das?

- Sag bloß, du findest die Aufführung nicht gut. - Gähnende Langeweile.

Komm doch nicht jedes Mal wieder mit diesen Ausreden.

Bleib mir zuliebe hier.

Verbinden Sie mich bitte mit Apparat sieben-neun-fünf.

Ja, genau.

Liebling, ich habe mich so auf diesen Abend gefreut. Zählt das denn gar nicht?

- Giulia? - Nein, Apparat sieben-neun-fünf.

- Also, ich möchte das Stück zu Ende sehen. - Ich warte.

- Sekunde. Ja? - Sag mir doch vorher, dass du keine Lust aufs Theater hast.

- Hallo. - Hallo.

- Hey, ist irgendetwas nicht in Ordnung? - Nein, alles bestens.

Ich habe dein Essen in der Küche warm gestellt.

Ist gut. Ich komme gleich.

Hier.

Ich hab gesehen, die haben dir ein neues Manuskript zum Korrigieren gegeben.

- Ist das von diesem Denberg aus dem Fernsehen? - Ja.

Was denn, etwa dieser Rockstar?

Was hast du denn mit dem zu tun? Und wie ist er so?

Ich hab gerade gestern was von ihm im Fernsehen gesehen.

Und der Typ hat jetzt angefangen Romane zu schreiben?

Entschuldigung, wissen Sie, wo die Frau hingegangen ist, der der Pelz gehört?

- Wen meinen Sie bitte? - Die Dame, die eben hier war.

Ach, die meinen Sie. Die ist die Treppe raufgegangen.

Sie sind in letzter Zeit häufig kritisiert worden. Wie stehen Sie dazu?

Wissen Sie, im Showgeschäft darf man nicht all zu empfindlich sein.

Die meisten reden nur dummes Zeug. Wer sagt heutzutage noch ehrlich seine Meinung?

Und die Allüren, die man Ihnen nachsagt, gehören die zu Ihrem Image?

Ich sag mir immer, lieber einen handfesten Skandal als die übliche Langeweile.

Ich stehe jedenfalls immer zu dem, was ich gesagt habe.

Und es ist mir egal, ob es den Leuten gefällt oder nicht.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie du mit so einem zusammenarbeiten willst.

- Und was gibt es Neues in der Liebe? - In der Liebe?

Na ja, Sie sollen doch so viele Affären haben.

Die Liebe ist nur ein deprimierender Prozess, der die Fortpflanzung sichert.

Nun, es ist ja heutzutage Mode, die Liebe als etwas Lästiges abzutun.

Na so was, du hast ja ein neues Parfüm.

Ich danke Ihnen für dieses Gespräch und wünsche Ihnen alles Gute.

Die Geschichte steckt voller Unge- reimtheiten. Hier zum Beispiel, da steht:

"Sie reißt ihn an seinem Mantel zurück und ohrfeigt ihn." Was für ein Mantel?

Lagen die beiden nicht im Bett? Oder schläft er vielleicht im Mantel?

Und warum verpasst sie dem armen Kerl eine Ohrfeige?

Hat sie kurz vorher nicht behauptet, dass sie ihm total verfallen ist?

Was hältst du davon, wenn wir für heute Schluss machen?

- Guten Tag. - Oh, Sie haben mich ganz schön erschreckt.

- Sie sind Stefano, nicht wahr? - Mhı.

Ich bin Amalia.

Ah, wie ich sehe, habt ihr euch schon bekannt gemacht. Meine Schwester.

- Also, ich muss dann jetzt. - Wollen Sie nicht zum Essen bleiben?

Wolltest du nicht gehen?

Gute Idee. Vielen Dank für die Einladung.

Aber du musst doch zugeben, dass die Idee originell ist.

Vor allem der Schauplatz, an dem der Roman spielt.

- Hat's dir die Sprache verschlagen? - Na ja, ist ganz brauchbar.

- Mal was anderes. - Was, nur brauchbar, mehr nicht?

Tja, ist immerhin etwas Neues.

Dann kapiere ich nicht, warum du das Buch so schlecht machst?

Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass du neidisch auf meine Ideen bist.

Na gib's doch zu.

Was für ein Verrückter. Wir beide treffen jetzt ein Abkommen.

Ab morgen ist Schluss mit der Meckerei und wir arbeiten zusammen. Einverstanden?

Hey, Stefano, wir haben uns ja ewig nicht gesehen.

Hey, Piero!

- Was für eine Überraschung. Was macht ihr denn hier. - Hallo, Stefano.

- Schön, dich zu sehen, Giulia. - Wir wollten auf eine Party. Wollt ihr mit?

Mit dir langweilt man sich doch, aber wenn Giulia mich einlädt...

- War nicht so gemeint. - Guten Abend.

Oh, darf ich vorstellen, Piero, Giulia, Emilio, ein Schriftsteller.

- Hallo. - Freut mich. - Wir arbeiten zusammen an einem Buch.

Tja, war wirklich nett. Was ist jetzt, kommst du mit?

- Nein, ich bin zu kaputt. - Wollen wir, Giulia?

- Wiedersehen. - Mach's gut.

- Wiedersehen. - Wiedersehen.

Weißt du, wer noch eingeladen ist? Da kommen doch die verrücktesten Typen.

- Hauptsache es wird lustig. - Das wird's mit Sicherheit.

- Sag mal, wie hieß die noch? - Das war Giulia.

- Giulia, und weiter? - Giulia Tassi.

- Wieso? Willst du was von ihr? - Nein, ich dachte nur, dass ich sie kenne.

Du hast gehört, sie gehen auf eine Party, wenn du willst...

Nein, Partys sind nur wirklich nichts für mich. Also bis morgen.

- Hey, vielleicht wäre es gar nicht so übel, was? - Nein, ich bin zu müde.

Also, bis morgen.

- Abend, Stefano. Ich bin's, Emilio. - Hallo, Emilio.

- Schläfst du schon? - Nein, was gibt's denn?

Nur eine kurze Frage.

Du erinnerst dich doch an diese Giulia? Weißt du, wo sie wohnt?

Was willst du denn von ihr? Sie wohnt in Ostia.

- Ach, in Ostia. - Direkt am Meer.

- Lungomare Toscanelli. - Tatsächlich? Welche Hausnummer?

- 176. - Vielen Dank.

Apartment acht.

- Entschuldige noch mal die Störung. - Jetzt hast du mich aber neugierig gemacht.

- Nein, das hat mich nur so interessiert. - Hör mal, du willst doch nicht erzählen...

Schlaf schön. Mach's gut.

Ciao. Und danke für den schönen Abend.

Hast du keine Lust, nach Hause zu fahren. Von mir aus komm doch rauf.

Hallo.

- Erinnerst du dich an mich? - Natürlich, Sie sind doch der Freund von Stefano.

Oder verwechsel ich das jetzt?

Das ist richtig. Aber wir haben uns schon mal gesehen.

- Im Theater. - Im Theater?

Ich glaube, da müssen Sie mich verwechseln.

Komisch, kann ich mir nicht vorstellen.

Dann müsste die Ähnlichkeit ja verblüffend sein.

Aber jetzt mal im Ernst.

- Kann ich mit reinkommen. - Ist es nicht etwas zu spät dafür?

Oder etwas früh, wie man's nimmt.

Also ehrlich, versuchen Sie das mit der Nummer bei allen Frauen?

- Nein, das ist das erste Mal. - Und Sie glauben, Sie haben damit Erfolg?

Gute Nacht.

Emilio! Weißt du eigentlich, wie spät es ist? Wo bist du gewesen?

Spazieren gegangen. Wieso?

Ich wollte einfach nur ein bisschen rumlaufen.

Versteh schon. Eine neue Frau, habe ich recht?

- Schon möglich. - Wer ist es?

Kann ich dir nicht sagen. Ich hab sie nur zweimal gesehen.

Aber sie fasziniert mich. Eine etwas merkwürdige Geschichte.

Ich weiß nicht, wann mir das das letzte Mal passiert ist.

Sie ist hübsch. Was Besonderes. Sie ist anders.

Keine Ahnung, was sich daraus entwickelt.

Sag mal, was ist denn?

Entschuldige, ich kann seit zwei Tagen nicht mehr schlafen.

Ich bin mit den Nerven am Ende.

Dann nimm irgendwas, ein Schlafmittel oder so was.

Du glaubst, mit einer Pille könnte man alle Probleme lösen.

Aber du verstehst gar nichts.

Na hör mal, was redest du denn da?

Du brauchst mich nicht mehr, stimmt's?

- Natürlich, der Freund von Stefano Denberg. - Genau. Du erinnerst dich an mich?

Na wieso sollte ich mich nicht daran erinnern?

Sie waren doch mitten in der Nacht hier, nicht wahr?

Ja, genau. Aber wir könnten uns doch auch mal am Tage sehen.

Dann hätten wir vielleicht einen besseren Einstieg.

Na gut.

- Darf ich mich vorstellen, Emilio. - Aber wir sind uns doch schon vorgestellt worden.

Fangen wir am besten noch mal von vorne an.

Auf ein Neues. Emilio, Schriftsteller. Ich hab vor zehn Jahren einen Roman geschrieben.

Kam bei den Kritikern groß an. 70 Exemplare habe ich verkauft.

Um nicht zu verhungern, mache ich Galeeren-Arbeit bei einem Verlag.

Seitdem lebe ich sehr zurückgezogen.

Ich hasse große Partys, Feministinnen, Journalisten, Psychoanalytiker,

Architekten...

Am meisten hasse ich Politiker, und auch Filmstars gehen mir auf die Nerven.

Spaziergänge langweilen mich.

Ich mache grundsätzlich nie Urlaub. Touristen sind sowieso das Letzte.

Ich war noch nie in New York und bin stolz drauf.

Und Leute, die dauernd Küsschen geben, deprimieren mich zutiefst.

Und ist es Ihre persönliche Note, dass Sie Ihre Zigarette falsch herum anzünden?

- Passiert mir nur, wenn ich nervös bin. - Bin ich daran schuld?

Ich komm mir vor, als müsste ich in einer Zwangsjacke mit Pampelmusen jonglieren.

- Du erinnerst dich wirklich nicht mehr? - Erinnern, an was denn?

Die Bar im Theater.

Du hattest mit irgendwem Streit.

Ich bin hinter dir hergegangen und wir landeten in der Garderobe.

Zwischen all den Kleidern.

Hört sich so an, als müsste in der Garderobe etwas Aufregendes passiert sein.

Ja, aufregend. Sehr aufregend.

- Etwas, das ich nie vergessen werde. - Was war das?

Ich hatte das Gefühl, dass wir uns schon ewig kennen.

Da war eine große Vertrautheit. Alles war so natürlich.

Und das lässt mich einfach nicht mehr los.

Ich will es immer wieder erleben.

In einem Theater? Das ist doch lächerlich.

Warum bist du auf einmal so abweisend?

Nicht.

Du warst lustiger, als du in der Zwangs- jacke mit Pampelmusen jonglieren wolltest.

Und du bist nicht so kühl, wie du mir einreden willst.

Vielleicht hast du sogar recht. Wer weiß.

Na, was sagst du dazu?

- Na, was ist? - Geh mal ein Stück auf und ab.

Aber doch nicht so, mit etwas mehr Grazie.

Ja.

Und jetzt die Hände in die Hüften. Ja!

Und so ein Kleid wollt ihr einmotten? Ihr müsst doch verrückt sein.

Im ersten Augenblick hatte ich das Gefühl...

...als stünde Mama vor mir.

Du siehst ihr sehr ähnlich.

Vor allem in diesem Kleid.

Erinnerst du dich an das Fest im Palazzo Farnese?

- 1958? - Also mir gefällt das andere Kleid noch besser.

Wir machen jetzt fünf Minuten Pause.

Sie wissen sicher, welches Kleid ich meine, nicht wahr? Moment, wo ist es denn?

Ah, hier.

- Es ist wirklich schön, nicht wahr? - Das ist wahr.

Bitte, probieren Sie es an.

Machen Sie es zu?

Komm, dein Bruder wartet auf uns.

- Seid ihr soweit? - Ettore! Telefon für dich!

- Kamera ab. - Moment noch.

Okay, das sieht sehr gut aus. Jetzt dreh dich langsam um, Giulia.

- Es gibt nichts Schöneres für mich. - Danke. Das war ausgezeichnet.

- Wer kann mir die Katze abnehmen? - Das mach ich. - Vielen Dank.

Du warst großartig. Komm, ich möchte dich einem Freund vorstellen.

Ja, natürlich.

Guten Tag. Dieser Werbespot wird bestimmt ganz groß ankommen.

- Glauben Sie mir, mit Giulia können Sie alles erfolgreich verkaufen. - Emilio!

- Wie hast du mich denn hier gefunden? - Ich habe deine Agentin angerufen.

- Und du bist extra hier rausgefahren? - Ja.

Ich hatte Lust, dich wiederzusehen. Einfach so, ich hatte nichts Besseres vor.

Du bist wirklich ein verrückter Kerl.

- Unternehmen wir heute Abend was? - Nein, das hier war furchtbar anstrengend.

- Außerdem muss ich morgen früh aufstehen. - Tja, na und?

Nein wirklich, ich will nicht. Tut mir leid, vielleicht ein anderes Mal.

Giulia.

Das hier ist Emilio, ein Freund von mir. Und das ist Cookie, der Boss des Unternehmens.

Giulia, die Aufnahmen waren fabelhaft. Der Regisseur ist völlig hingerissen.

- Am besten waren die Großaufnahmen. - Das ist wirklich keine Kunst.

Ich komm nachher bei dir vorbei und hol dich ab. Das hast du doch nicht vergessen?

Kannst du mir einen Gefallen tun? Zieh dieses Kleid an, das mir so gefällt.

- Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.

Der kann einen ganz schön nerven, was? Aber im Grunde ist er ein guter Kerl.

Dann ruh dich mal schön aus. Mach's gut.

Emilio, warte doch mal. Wo willst du denn hin? Sei nicht so empfindlich.

Wir können uns doch später noch treffen, einverstanden?

- Wo? - Bei mir zu Hause.

- Und wann? - Sagen wir um zwei?

Mach's gut.

Sag mal, bist du nicht ein bisschen früh dran? Wir hatten doch zwei Uhr gesagt.

Vergiss bitte nicht, mein Schatz, Mittwoch ist ein wichtiger Termin.

Schönen Abend.

Komm rein. Du bist genau aufs Stichwort gekommen.

Der Kumpel gehört zu den Typen, die auf ein Glas raufkommen und dann nicht gehen.

Gefällt dir die Wohnung? Ich wünschte, sie gehörte mir.

Ein befreundeter Maler, der zurzeit im Ausland ist, hat sie mir überlassen.

- Dein Geschmack? - Unbedingt.

Entschuldige einen Moment. Ich bin gleich wieder da.

- Wie fühlst du dich? - Bestens.

Da kannst du froh sein. Das war so ein harter Tag, ich fühle mich total erschlagen.

Das kommt zurzeit öfter vor. Früher war das nicht so.

Liegt wohl daran, dass ich keine Sorgen hatte, als ich in die Stadt kam.

Damals schien noch alles möglich zu sein. Aber das war ein Irrtum.

Hier gibt es nichts umsonst.

Und meistens bekommst du das glatte Gegenteil von dem, was du erwartest.

Aber man gewöhnt sich an die Enttäuschung.

Ich hab wirklich keine Ahnung, wieso ich mit dir darüber rede.

Sicherlich langweilt dich das.

Aber nein, ich finde es interessant. Ich möchte mehr über dich erfahren.

Denn bisher weiß ich nur sehr wenig über dich.

Ich warne dich, wenn ich anfange zu reden, hör ich nicht mehr auf.

So schnell sollst du nicht alles über mich erfahren.

- Ich hab keine Lust hierzubleiben. Wollen wir was unternehmen? - Was denn?

Giulia!

Giulia, wo bist du? Giulia!

Giulia!

Giulia?

Giulia?

- Ich mach das. - Nein, lass mich!

Der Knopf will nicht.

Hat keinen Sinn weiterzumachen. Du bist mit deinen Gedanken woanders.

Du hast recht. Tut mir leid.

- Hast du eigentlich Giulia mal wiedergesehen? - Ja. Wieso?

Weil ich mich da nicht so sehr reinhängen würde.

Mit solchen Frauen ist es wie im Supermarkt.

- Du kriegst alles, aber dann stehst du an der Kasse. - Tja.

- Und du bist dafür nicht der richtige Typ. - Aha, findest du?

Wenn du in so eine Frau verliebt bist, bist du verloren.

Ich will mich nur ein bisschen amüsieren. Nichts weiter.

Warte.

Du bist ein verrückter Kerl.

Morgen können wir uns nicht sehen.

Und wann dann?

Samstagabend in unserer Bar.

- Hör mal, du musst es ihm sagen. - Das bringt doch gar nichts.

Ich glaub's nicht, der kriegt so ein Ding an die Birne, das glaubst du gar nicht.

Frag ihn, wie es ihm gefallen würde, wenn wir bei ihm aufkreuzen?

Hey, Leute! Werdet ihr auch mal fertig, oder geht das ewig so?

- Was ist das für ein Spinner? - Sag, wann du das Zeug vorbeibringst.

Nein, das interessiert mich nicht. Okay, das war's dann.

Okay, mir reicht's. Der kriegt ein paar aufs Maul, und damit hat sich's.

Ja. Weiß einer von euch, wo er wohnt?

Das kriegen wir raus.

Hallo, im Augenblick bin ich leider nicht zu Hause.

Hiterlassen Sie eine Nachricht nach dem Pfeifton.

So ein Mist.

Ich schwör dir, der hat den ganzen Abend mit dir geflirtet.

- Das musst du doch gemerkt haben. - Ist mir gar nicht aufgefallen.

Der fährt voll auf dich ab. Glaub mir.

Oh, Giulia.

Komm, gehen wir rein.

Bitte, lass das! Du tust mir weh!

Hör auf, das reicht!

Bitte, bitte. Lass mich.

Bitte, tu das nicht.

Emilio, jetzt renn doch nicht weg! Warte doch mal!

- Was habe ich dir getan? - Das weißt du genau, lass mich in Ruhe!

Du fängst an, mir nachzuspionieren. Findest du das in Ordnung?

Jetzt hör mal zu. Ich hab mich dir gegenüber zu nichts verpflichtet.

Heißt das, ich hab mich in dir geirrt?

Ich hatte mir das ganz anders vorgestellt. Das war sicher ein Fehler.

Ich kann dich einfach nicht mit anderen teilen. Das schaffe ich nicht.

Vergessen wir das.

Bringen wir die Geschichte zu Ende, bevor sie lächerlich wird.

Ich verstehe nicht, wie ihr es fertigbringt, zusammenzuarbeiten.

- Ihr seid zu verschieden. - Ich bin sicher, dein Bruder verachtet mich.

- Aber ich finde ihn sympathisch. - Ich verachte dich nicht.

Ich finde das hier nur nicht sehr komisch.

- Willst du noch was? - Nein, danke.

- Sei doch nicht so spießig. - Jetzt fangt nicht wieder an zu streiten.

Findest du nicht, dass du etwas übertreibst?

Ach, der große Bruder passt auf mich auf.

Ich möchte auch mal alles um mich herum vergessen.

Ja, komm. Du bist fantastisch, weiter so.

Ich liebe dich.

- Hör jetzt auf mit dem Quatsch, verstanden? - Lass mich, du tust mir weh!

Was soll denn der Blödsinn? Misch dich nicht ein!

Merkst du nicht, dass du störst, Emilio?

Wenn du wüsstest, wie lächerlich du wirkst.

Möglich, ja! Aber ich merke es wenigstens selbst noch.

- Was willst du damit sagen? - Du bist es, der sich lächerlich macht.

Und du merkst es nicht einmal.

- Na, fühlt ihr euch jetzt besser? - Ach, hör schon auf.

Jedenfalls hat er uns mal wieder den Abend verdorben.

Soll ich dir mal was verraten. Und das meine ich als Freund.

Ihr macht euch gegenseitig fertig.

Ihr lebt hier wie in einem Geisterhaus und quält euch.

Hier kann man regelrecht ersticken.

Bleibst du heute nicht hier?

Gute Nacht.

Du bist ein verdammter Mistkerl.

- Soll das alles sein? - Das ist alles.

Das, was ich geschrieben habe, war wesentlich besser.

Das kommt auf den Standpunkt an.

Na ja, aber in diesem Fall entscheide ich.

Was soll denn das?

Ich wollte dir dein Manuskript zurückgeben.

Emilio. Du musst doch nicht gleich sauer sein.

Setz dich lieber hin und schreib selbst mal etwas Vernünftiges.

- Und wenn du dazu nicht fähig bist, überlasse das anderen.

Ja, ist vielleicht besser so.

Ich weiß nicht, wieso, aber mir fällt einfach nichts ein.

Emilio, du musst aufhören, an dir selbst zu zweifeln.

Wenn du schwach wirst, bringen sie dich zur Strecke.

Es gibt 100 Leute, die nur darauf warten, deinen Platz einzunehmen.

Auch ich hätte oft den Wunsch, einfach alles hinzuschmeißen.

Glaub mir.

Aber ich reiß mich zusammen und sag mir, alles läuft bestens.

Das Buch ist einfach fantastisch.

Und auch wenn es nicht stimmt, wird es einen Kritiker geben, der das behauptet.

Ist doch so, oder?

Emilio!

Warum hast du nichts von dir hören lassen?

Dasselbe könnte ich dich fragen.

Was ist denn auf einmal mit dir los?

- Du wirkst ja völlig verstört. - Findest du?

Ja, du bist ja ganz erschöpft, müde und traurig.

Mir ging's auch ziemlich miserabel.

Oh, das tut mir leid.

Wieso hast du mich nie angerufen?

Komm, wir gehen zu mir. Ist viel zu kalt hier draußen.

Worauf wartest du? Na?

Weißt du...

Das ist nicht das erste Mal, dass ich hier bin. Ich hatte gehofft, dich zu treffen.

Ich bin froh, dass ich gekommen bin.

Ich freu mich auch, Liebling.

Woran denkst du gerade?

Ich muss daran denken, wenn wir uns wieder trennen.

Was willst du denn von diesen Leuten? Das sind Schwachköpfe, merkst du das nicht?

Mein Gott, dieser langweilige Franco. Was ist der schon?

Ein mieser Zuhälter-Typ, weiter nichts.

Die sind doch nicht wert, dass du dich mit denen abgibst.

Was soll das? Willst du mir jetzt eine Moralpredigt halten?

Wie der sich aufgeregt hat. Das war zu komisch. Richtig wild ist er geworden.

- Hey, die Pasta müsst ihr probieren. - Nein. - Oh, bitte.

Da kann man sich glatt reinlegen, so gut sind die.

Jetzt bist du dran, Giulia. Jeder probiert mal.

Ja, und wer einmal anfängt, muss alles aufessen.

- Du hast ja mächtigen Appetit, Giulia. - Hat Sie doch immer.

- Du musst dir vorstellen, immer wenn ich es mit ihm mache... - Ja.

- Erzähl schon. - Wenn's spannend wird, fängt er an zu pfeifen.

Nein, das glaube ich einfach nicht.

- Ich schwör's dir. Glaub mir. - Pfeifen? Was meinst du damit?

Das hört sich so an.

- Das gibt's doch gar nicht. - Ist aber wahr. Und er hat noch mehr drauf.

Das möchte ich sehen. - Na komm, ich führ's dir vor.

- Ach nein, lieber nicht. - Hab dich nicht so. Das ist lustig.

Führ mir noch mal deinen süßen Pfiff vor.

Emilio, bleib doch stehen! Emilio!

Was ist denn jetzt schon wieder?

Warum regst du dich denn immer gleich so auf?

Giulia, verzeih mir, bitte. Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist.

Es ist wahr. Ich führ mich wie ein Idiot auf.

- Du kapierst das nicht. Das war doch nur ein Scherz. - Giulia!

- Komm, wir müssen los, es wird zu spät! - Ja, ich komm gleich!

- Was soll ich machen? Ich häng zu sehr an dir. - Dafür kann ich doch nichts.

Lass uns gehen.

- Also, einen für Moravia, einen für Picorelli und einen für Delbono. - Sofort.

Vorne kommen die Schilder hin. Susy, sie müssen sich beeilen.

- Wann können wir anfangen? - Alles fertig.

- So, wir machen eine Beleuchtungsprobe. - Eins, zwei, drei, Mikrofonprobe.

Dieser Stuhl hier muss frei bleiben. Na was ist denn hier?

- Das ist doch noch nicht fertig. - So, das haben wir hingekriegt.

Wissen die Kameraleute Bescheid? Es darf nichts schiefgehen.

- Hallo. Hast du denn meine Nachricht nicht bekommen? - Nein.

Entschuldigen Sie bitte einen Moment.

Hör zu, Emilio, wie soll ich es dir erklären... Stefano...

- Was ist mit ihm? Ist er in Panik? - Ja.

Aber er hat außerdem darauf bestanden, dass du heute hier nicht erscheinst.

- Ist das wahr? - Ja.

Ach so ist das also. Was bildet der Kerl sich ein?

Tut mir leid. Aber ich habe mit der Geschichte nichts zu tun.

Er ist sehr nervös. Das war alles zu viel für ihn.

Die Pressekonferenz, die Journalisten, das Fernsehen, die ganzen Leute.

Nimm es ihm nicht übel. Das ist für ihn sehr wichtig.

Du bist eine Art Vaterfigur, und er hat Angst vor deinem Urteil.

Ich finde, das sollten wir respektieren.

- Wo ist der Kerl? - Er hat ein wichtiges Gespräch mit Journalisten.

Und wenn ihr euch unbedingt den Schädel einschlagen wollt,

dann macht das morgen, aber nicht heute, hast du verstanden?

- Emilio, wo willst du denn hin? - Ich weiß es nicht.

Willst du es mir nicht erklären?

Dein geliebter Stefano hat mal wieder eine tolle Idee gehabt.

Er will mich während der Präsentation seines Buches nicht dabei haben.

- Und wieso redest du nicht mit ihm? - Ich?

Du willst dich wieder feige davonschleichen.

Mach's gut.

- Glauben Sie daran? - Davon bin ich überzeugt.

Wie geht's dir? Tut mir leid, im Augenblick bin ich sehr beschäftigt.

- Stefano! - Ich bin gleich da.

Morgen muss ich nach Mailand. Bei den vielen Terminen blickt man nicht mehr durch.

Am besten du fragst meine Sekretärin wann ich mal wieder Zeit hab.

Wie wär's mit nächster Woche? Vielleicht habe ich da noch was frei.

Gehen wir.

Fangen wir schon mal an.

Amalia wird jeden Moment kommen.

- Hoffe ich doch. - Sie weiß doch, dass wir uns heute Abend treffen wollten?

Ja, aber natürlich. Sie hatte sogar ver- sprochen zu kochen. Ihre berühmte Lasagne.

Darauf müssen wir verzichten.

Irma.

- Was haltet ihr von diesem Denberg? - Ein sehr überzeugender junger Mann.

Da muss ich dir Recht geben. Auf der Pressekonferenz hat er sich gut geschlagen.

Ich bin davon überzeugt, dass sein Buch ein großer Erfolg wird.

- Aber trotzdem ist er ein merkwürdiger Charakter. - Mein Fall ist es nicht.

Emilio, du solltest dir nicht so viel daraus machen. Wann erscheint dein Buch?

Hallo, schön, dass ihr da seid.

- Wie geht es Ihnen? - Beschissen, ist das klar?

Du solltest die Köchin rausschmeißen, die taugt nichts mehr.

Hier bricht langsam alles zusammen.

Bitte, wir diskutieren später darüber.

Dann sieh dich doch mal um. Es verkommt alles.

Überall liegt Schmutz, und die Wände sind feucht und riechen muffig.

Er sagt immer, wir reden später darüber. Er ist so ein Idiot.

- Reiß dich zusammen! - Du hast mir gar nichts zu befehlen.

Und deine idiotischen Gäste können mich mal, verstehst du?

- Komm schon, geh ins Bett. - Lass mich, ich bleib hier sitzen.

Ich bitte dich, geh jetzt auf dein Zimmer.

Hast du mich verstanden?

Schlag mich doch, wenn's dir Spaß macht.

Ich hatte nicht die Absicht, dich zu schlagen.

Amalia. Was ist denn los? Warum führst du dich so auf?

- Hallo. - Ist Giulia da? - Ja.

- Ja, ich bin morgen um neun Uhr da. - Guten Abend.

- Emilio, warum hast du nicht vorher angerufen? - Wo willst du hin?

Ich muss jetzt noch los zu ein paar Fotoaufnahmen.

So spät noch? Das nehme ich dir nicht ab.

- Ja, wir müssen zu Außenaufnahmen. Sag du es ihm. - Ja, das stimmt leider.

- Kann ich hier auf dich warten? - Nein, das hat keinen Sinn. Es wird spät.

- Es ist zehn Uhr. Wir müssen los. - Ich komme ja.

- Margaretha, wo bleibst du denn? - Ja.

- Hier, das ist deiner. - Danke. - Wie steht mir das?

- Passt irgendwie nicht zu dir. - Will ich lieber nicht gehört haben.

- Lass mich hier auf dich warten, bitte. - Na schön, warte hier.

Langweile dich nicht.

Gute Nacht, meine kleine Nervensäge.

Na und?

Habt ihr eure Fotos geschossen? War bestimmt anstrengend.

Vielleicht wurden keine Fotos gemacht und ihr habt einfach nur gefeiert.

Wie war die Party? Kannst es ruhig sagen.

Für meinen Geschmack hast du zu viel Fantasie.

Und wer hat dich so übel zugerichtet? Der Fotograf?

Hör schon auf.

Mir reicht's.

Du hast es aber verdammt eilig, dich zu duschen.

- Lass mich in Ruhe. - Du kannst es mir ruhig sagen.

Muss ja eine heiße Party gewesen sein. Habt ihr euch amüsiert?

Es gab jede Menge Champagner, und dann ging es hoch her.

Ihr konntet nicht genug kriegen.

Glaubst du vielleicht, ich spüre das nicht? Ich weiß, was los ist. Sag schon.

Hast du es mit mehreren getrieben? Oder vielleicht mit allen? Sag schon.

Wo habt ihr es gemacht?

Auf irgendeiner Couch, wo alle zusehen konnten.

Na los, wie war das?

Ich hab dir schon mal gesagt, du hast einfach zu viel Fantasie.

Na und?

Warum tust du das, Giulia?

Was habe ich dir denn getan? Ich liebe dich, Giulia.

Ich will davon nichts mehr hören.

- Glaubst du ernsthaft, ich lass mir so was gefallen? - Vergiss es!

Ich hab's nicht so gemeint.

- Bitte, verzeih mir. - Ich hab's einfach satt.

Vielleicht ist es besser, wir trennen uns. Glaubst du, ich will das ewig mitmachen?

Ich flehe dich an, Giulia. Es tut mir leid.

Du kannst dich darauf verlassen, dass so etwas nie vorkommen wird. Glaub mir.

Nein wirklich, geh jetzt. Los.

- Nein, ich bleibe heute Nacht hier. - Bitte, ich will schlafen.

Du kannst mich doch nicht rauswerfen.

Du kannst dir deine Vorwürfe sparen.

Ja, ich weiß.

Es ist eine völlig unmögliche Beziehung. Aber ich komm nicht davon los.

Du weißt, wovon ich rede, oder?

Sicher bist du froh, wenn du mich loswirst.

Noch einen.

- Du bist schon wieder betrunken. - Was soll man sonst hier machen?

Hier kann man nur saufen.

Habe ich nicht recht? Wir treffen uns nur in Restaurants, Discos und Bars.

- Hältst es wohl zu Hause nicht aus? - Ich halte es nicht aus?

Wir sind schon monatelang zusammen, aber du hast mich nie mit zu dir genommen.

Wir leben in verschiedenen Welten, nicht wahr?

- Es hat sich einfach nie ergeben. Das ist alles. - Lass mich in Ruhe.

- Giulia, wo hast du gesteckt? - Hallo. - Du siehst fantastisch aus.

- Wollen wir tanzen? - Na klar, ich bin immer dabei.

Kann man das trinken? Gib mir auch was von dem Zeug.

Hey, Emilio! Ich werd' verrückt.

Wer hätte gedacht, dass ich dich hier treffe.

- Immer noch sauer auf mich? - Ich habe keine Lust zu reden. Lass mich in Ruhe.

Eigentlich müsste ich mich ja bei dir bedanken.

Na ja, dass ich 50.000 Bücher verkauft habe, ist auch dein Verdienst.

Das hätte dir auch schon früher auffallen können.

- Sie macht dich immer noch fertig, was? - Du hast es nie kapiert, was?

Allerdings nicht. Damit hast du mich echt überrascht.

Dass sich ein Typ wie du ausgerechnet in so eine verliebt.

Das ist wirklich verrückt. Das hättest du dir schenken können.

- Warum gehst du nicht dazwischen? - Warum? Sie sind doch ein schönes Paar.

Das sind ja ganz neue Töne. Hast du dazu gelernt?

Du weißt doch selbst am besten, wie man so etwas abzieht. Habe ich nicht recht?

Du machst dir doch selbst was vor.

Du bleibst doch nur bei ihr, weil du nicht von ihr loskommst.

Aber irgendetwas hält dich zurück, sie wirklich zu lieben.

Du bleibst auf der Hälfte des Weges stehen.

- Kann ich mit raufkommen? - Nein, mir ist heute nicht danach.

Gute Nacht.

- Was denn, du bist noch auf? - Rate mal, was ich entdeckt habe.

- Was denn? - Ich zeig's dir.

Was sagst du dazu?

- Was ist denn das? - Wir haben mal wieder einen Rohrbruch.

Na und, was soll's.

Hast du vergessen, wie schön dieses Haus mal gewesen ist?

Die Zimmer waren alle sonnendurchflutet.

Das wollte ich dich längst fragen. Glaubst du, die Häuser überleben die Menschen?

- Oder sterben sie mit ihnen? - Amalia!

- Hast du wieder dieses Zeug geschluckt? - Nein.

- Du solltest nicht übertreiben. - Ich hab nur ein paar Medikamente genommen.

- Geht's dir besser? - Ja, mach dir um mich keine Sorgen.

- Gehst du noch mal weg? - Nein, nein.

Von mir aus geh ruhig. Ich versteh das schon.

- Bist du sicher? - Ja.

- Ich hab morgen Zeit für dich. Dann reden wir über alles. - Ja, ist gut.

Du bist ja doch zurückgekommen.

Du hast es dir anders überlegt. War eine gute Idee.

Hast ja den richtigen Riecher gehabt.

- Versuch's mal. - Nein, danke.

- Was soll denn das? - Pass mal auf. Ich hab eine tolle Idee.

- Ich bin dabei. - Mal sehen, was draus wird.

Lass mal sehen.

- Hier, bitte, schenk ich dir. - Oh, vielen Dank.

Na komm schon. Worauf wartest du?

Weiß er es schon?

- Komm schon, nicht jetzt. - Wir haben ein Spiel gemacht und sie hat verloren.

- Zeigen wir ihm, wo es lang geht. - Das geht wirklich zu weit.

Emilio, du glaubst gar nicht, was er will.

- Sag ihm, dass er damit aufhören soll. - Komm, das wird lustig.

- Nicht doch. - Komm schon!

- Was denkst du dir denn? - Da ist doch nichts dabei.

Du stehst doch auch drauf. Na los. Das kommt gut.

- Los, weiter. - Ich glaub das alles gar nicht.

- Emilio, hilf mir. - Dutust, was ich sage.

- Komm. Lass dir auch was einfallen. - Vielleicht steht er nicht drauf.

Los, hört auf damit!

Mach, dass du rauskommst! Oder soll ich dich umbringen? Los, raus!

Mistratte! Du bist nichts weiter als ein Stück Dreck!

Los, lass mich rein! Mach schon die Tür auf!

Willst du, dass ich die Tür einschlage?

Kapierst du nicht, dass es nicht ewig so weitergehen kann.

Es ist doch alles nur deine Schuld! Du warst doch dabei!

Warum hast du ihn nicht gleich rausgeschmissen, als du kamst?

Nennst du das Liebe? Du siehst, wie sich jemand an mir vergreift und tust gar nichts!

Du bleibst wie angewurzelt stehen!

Was für eine Art von Liebe soll denn das sein?

- Sind Sie Emilio Brentani? - Ja

- Ich muss sie bitten, mitzukommen. - Was ist denn passiert?

- Ich will wissen, was los ist! - Wir erklären es gleich, kommen sie erst mal mit.

- Ja, aber... - Sie erfahren es später noch. Kommen Sie erst mal mit.

Bitte, steigen Sie ein.

Lasst mich durch!

- Das war Selbstmord. - Und auf diese Art.

- Hör auf, du hast schon alles durchgewühlt! - Ich will doch nur einen Abschiedsbrief!

Und was ist, wenn du ihn gefunden hast?

Wir beide haben sie auf dem Gewissen. Du und ich, Stefano.

Was erzählst du da?

Weißt du, wie oft deine Schwester an Selbstmord gedacht hat?

Es ist doch sinnlos, sich jetzt Vorwürfe zu machen.

Es fing alles mit Giulia an.

Wenn man jemanden so sehr liebt, vergisst man alles andere um sich herum.

Aber ich konnte einfach nicht anders.

Alles, was uns verband, war dieses Haus.

Ich wollte endlich mal dieser Falle entfliehen.

Und ich habe sie hier allein gelassen.

Das hätte ich niemals tun dürfen.

Ich habe es von Stefano erfahren.

Du musst aus diesem Haus raus. Hier stirbst du sonst auch.

Beruhige dich. Beruhige dich doch.

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