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Original subtitles

VOLCANO

- Du musst von Anfang an Härte zeigen. - Hmm.

- Sonst werden sie dich nicht respektieren. - Okay.

Sie müssen dich fürchten, sonst hast du verloren.

Dann zu den Putzfrauen.

Die sind verantwortlich für alles von 180 Zentimetern bis zum Boden.

Aber du musst ein Auge auf sie haben. Sie schludern gerne.

Hier drüben ist das Schwarze Brett.

Hier kommt nichts dran, was du nicht genehmigt hast.

Sie müssen dir alles zeigen, was sie dort aufhängen wollen.

Du bist unser Hausmeister gewesen, seit du vor 37 Jahren von den Inseln herüberkamst.

Vielleicht solltest du langsam aufhören, dich als Fischer zu bezeichnen.

Das einzige, was dir in letzter Zeit ins Netz gegangen ist, waren schwänzende Schüler.

Vielen Dank.

- War ich zu grob zu dir? - Nein.

Meine Haut ist dicker als die eines Hais.

Das macht mir nichts aus.

Und was jetzt?

Ich nehme mal an, ich werde älter und älter -

- und werde am Ende sterben.

Vorher kommst du doch hoffentlich noch mal auf einen schlechten Kaffee vorbei?

Das ist nicht dein Ernst?

Kári. Habe ich dir nicht gesagt, du sollst im Garten kein Fußball spielen?

Ja.

Verdammte Göre.

- Hallo, Hannes. - Hallo.

- Hallo, Papa. - Hallo.

- Bist du jetzt pensioniert? - Ja.

- Sind Ari und Kári schon da? - Keine Ahnung.

Du hast dir doch nicht etwa gerade diesen japanischen Schrotthaufen gekauft, Pálmi?

Nein, das war ich.

Lasst uns reingehen.

Eis essen!

- Hallo, Mama. - Hallo.

Oh, wie schön, euch alle zu sehen.

- Bedient euch bitte. - Danke.

Wir sind sehr aufgeregt. Die sagten was von einer zweiwöchigen Eingewöhnungsphase.

Das ist der gleiche Kindergarten, in dem auch die Tochter von Ösp war.

Das ist doch dieser Waldorf-Kindergarten, oder?

Unglaublich, wie die Zeit verfliegt.

Kommt mir vor, als ob ich die Eingewöhnungs- phase mit Kári gestern durchgemacht hätte.

Ja, genau.

Wieso schmecken die Pilze in der Suppe so eigenartig?

Das ist Spargelcremesuppe.

Die Pilze waren im Supermarkt aus.

Dann hättest du Minestrone kaufen sollen.

Ich dachte, dass dir diese Suppe hier schmecken würde.

Die schmeckt eigenartig.

Dann kannst du das nächste Mal kochen.

Ja, genau.

- Mehr Brot? - Ja, bitte.

Habt ihr schon Pläne fürs Wochenende?

Also, ich glaube, wir werden einfach zum Sommerhaus fahren.

Das sollten wir wirklich tun.

Willst du mit Kári mitkommen?

Das wäre schön, aber er ist dieses Wochenende bei seiner Mutter.

Kannst du nicht versuchen, mit ihr zu verhandeln?

- Was meinst du, Kári? - Ja.

- Wohnt sie noch in Hafnarfjörður? - Nein, Garðabær.

In dem Neubauviertel hinter den Ställen.

Leckere Suppe, Mama.

Danke.

Möchtest du Oma etwas abgeben?

Hast du noch mehr für Oma?

So lecker.

Welches Geräusch macht ein Pferd? Läuft das Pferd den ganzen Weg?

- Welches Geräusch macht eine Kuh? - Muuuh.

Kannst du das vielleicht woanders machen?

Wegen der Kinder?

Sage ich dir, was du in deinem Haus tun darfst?

Ich bitte dich nur um etwas Rücksicht auf die anderen.

Rücksicht.

Du redest wie eine Frau, Junge.

Mach dir keine Sorgen, mein Schatz.

Das kriegen wir schon hin.

Nein, nein, das kriegen wir hin. Mach dir keine Sorgen, okay?

Beruhige dich, das wird sich schon ganz von allein lösen.

Und fahr vorsichtig.

Grüß alle schön von mir. Tschüs, tschüs.

Stimmt was nicht?

Nein, keineswegs.

Telma hat nur gerade erfahren, dass sie im nächstem Monat -

- zur Leiterin der Kreditabteilung befördert wird.

Es ist doch verrückt, Geld zu verleihen, -

- damit sich die Leute beschissene Jeeps kaufen können, die sie nicht brauchen.

- Die haben den Jeep in bar bezahlt. - Davon rede ich nicht.

- Ich rede von ihrer Arbeit. - Also, ich bin sehr stolz auf sie.

In solche Spitzenpositionen schaffen es nicht viele Mütter.

Das liegt daran, dass du ihr Kind großziehst. Sie hat keine Zeit dafür.

Hannes, unsere Tochter ist eine gute Mutter.

Und es ist auch nichts Falsches, seine Enkel um sich zu haben.

Zumindest für normale Menschen.

- Was zum Teufel willst du damit sagen? - Ich will nicht darüber reden.

- Guten Morgen. - Morgen.

Auf dem Ofen steht Milchreis.

Den kannst du dir zum Mittag aufwärmen.

Bis heute Abend.

Tschüs.

Ich versuche einfach nur zu vermeiden, hierher zu kommen, wenn er zuhause ist.

Um Streit zu vermeiden. Das lässt er doch an Mama aus, wenn wir weg sind.

Ich verstehe Mama einfach nicht. Er ist nie nett zu ihr.

Zumindest nicht, wenn wir dabei sind.

Na ja, da gibt es den jährlichen Weihnachtskuss.

Das hat mich immer glücklich gemacht. Jetzt finde ich es eklig.

- Ach, komm schon. - Das ist wahr.

Ich will ihn wirklich nicht verteidigen, aber Mama muss ihre Gründe haben.

- Glaubst du wirklich? - Ich weiß es nicht. Aber ich hoffe es.

Wie auch immer, du musst aufhören, ihr damit in den Ohren zu liegen.

Im Prinzip sagst du, dass sie sich ihr Leben versaut hat. Und dazu hast du kein Recht.

Ich weiß.

Ich verstehe es nur nicht.

- Es ist einfach so schwer zu ertragen. - Ja.

- Was zum Teufel ist passiert, Hannes? - Ich habe keine Lust, darüber zu reden.

- Keine Lust? - Nein. Keine Lust.

Was soll das heißen, du hast keine Lust?

Ich es so schwer zu verstehen, was ich sage, Frau?

Ich kann kein Wort sagen, ohne dass du dich aufregst.

Anna?

Schläfst du?

Ich möchte dir erzählen, was heute passiert ist.

Was meinst du?

Wieso ich keine Kleidung an hatte, als ich hereinkam.

Es wäre mir lieber, du würdest mir sagen, warum du immer so griesgrämig bist.

Es tut mir leid, mein Schatz.

Ich weiß.

Und jetzt?

Ist das Boot jetzt hinüber?

Ich weiß es nicht.

Wir werden sehen.

Ich bin mir sicher, dass der Motor wieder anspringt, wenn er getrocknet ist.

Bjarni, das ist der mit dem Kran, der bringt es morgen vorbei.

Du bringst das Boot hierher?

Irgendwo muss es bleiben.

Wir können uns doch kein Wrack in die Auffahrt stellen.

Ich glaube, es ist in Ordnung, dass wir es in den Garten stellen -

- bis ich herausgefunden habe, ob ich es reparieren kann.

Sucht die Feuerwehr nicht immer nach Übungsobjekten?

Ich bin spät dran.

Im Topf ist Gulasch.

- Und ich muss nur den Herd anstellen? - Ja. Und du musst den Topf draufstellen.

Und umrühren, damit es nicht anbrennt.

- Tschüs, tschüs. - Tschüs.

Nein, nein. Hoch mit dem Boot! Noch ein Stück.

Näher zu mir.

Noch näher.

Ja, ja, es kommt. Ja, genau so.

Und jetzt vorsichtig absetzen.

Vorsichtig absetzen, Bjarni.

Mach's ordentlich. Langsam, ja, genau so.

Ja, das war's.

Na also.

Jetzt müssen wir es losbinden.

- Hallo. - Hallo.

- Ich treibe hier die Steuern ein. - Welche Steuer soll das sein?

Umweltsteuer.

Wenn du es nicht kapierst, schau in den Spiegel.

- Schellfisch? - Nein, gib mir etwas Heilbutt.

- 37 Jahre. - Ja, 37 Jahre.

- Und ein paar Kilos ist das her. - Kilos?

In deinem Fall würde ich eher von Tonnen sprechen.

Ich habe neulich einen kurzen Ausflug nach Hause auf die Inseln gemacht.

- Warst du lange dort? - Nein, nur eine Woche.

Es war verdammt erfrischend, nach Hause zu kommen.

Wir überlegen, uns dort ein kleines Haus zu kaufen.

Dann kann man einfach mal schnell rüberfahren.

- Denkst du an ein spezielles Haus? - Nein, wir schauen uns nur um.

Bist du seit den Eruptionen mal wieder dort gewesen?

Ich habe dort nichts verloren.

Du, ich muss mal wieder an die Arbeit. Bis dann.

- Hallo. - Hallo.

Das Boot sieht fürchterlich aus.

Du, ich habe etwas Besonderes für dich.

Für mich?

In der Spüle ist Heilbutt.

Dann kannst du die Heilbuttsuppe kochen, die du so gerne magst.

Dankeschön, Hannes.

- Essen ist fertig! - Danke.

- Ich hoffe, sie schmeckt. - Ja.

- Bitteschön. - Danke.

- Die ist richtig gut. - Ja, die ist richtig gut, Schatz.

Wie immer.

- Ich habe den Motor zum Laufen gebracht. - Wirklich?

Beim ersten Versuch.

Im nächsten Jahr ist es 40 Jahre her, -

- seit Vater den Motor seinem Bruder Gundi abgekauft hat.

Und der hatte ihn schon fünf Jahre lang.

Er hat ihn neu gekauft.

Was?

Anna?

Anna? Stimmt was nicht, meine liebe Anna?

Anna?

Anna, kannst du mich hören?

Kannst du mich hören?

Ich brauche einen Krankenwagen nach Melgerði 8.

Ja, meine Frau ist zusammengebrochen.

Ich weiß nicht.

Seid ihr bald hier?

Ja. Ja.

Ich habe nur solche Angst um sie.

Kann ich irgendetwas tun?

- Bitteschön. - Danke.

Gibt es etwas Neues von meiner Anna?

Der Doktor wird gleich zu dir kommen.

Danke.

- Hallo, Kinder. - Hallo.

Morgen.

- Ich suche meine Frau? - Okay.

- Anna Grímsdóttir? - Ja, Anna. Zimmer 221.

Danke.

Sie hatte einen schweren Schlaganfall.

Das Gehirn ist so stark beschädigt, dass die nicht verstehen, wieso sie noch lebt.

Sie hat den ganzen Morgen lang geweint. Sie kann nicht sprechen.

Als wäre sie in einer anderen Welt.

Und die können wirklich gar nichts tun?

Es tut mir leid, Papa.

Ich sehe mal nach Telma. Sie ist sehr mitgenommen.

Ja, tu das, mein Lieber.

Hallo.

Ich gebe ihr jetzt ein Schmerz- und ein Beruhigungsmittel.

Das ist gut.

- Es dauert ein wenig, bis es wirkt. - Danke.

Du wirst das wieder abschütteln, meine liebe Anna.

Da bin ich mir sicher.

Was zum Teufel denkst du dir dabei? Für wen hältst du dich?

Lass uns in den Flur gehen. Mit diesem Lärm weckst du noch deine Mutter auf.

Hast du völlig den Verstand verloren?

Ari. Ari.

Ich tue nur etwas, dass ich wirklich will.

- Dass du willst? - Ja.

Du kannst nicht mal für dich selbst sorgen, und jetzt willst du dich um Mama kümmern?

- Ich mache das, was für sie am Besten ist. - Was für sie am Besten ist?

Auf welchem Planeten lebst du?!

Hör mal, ich habe viel Zeit, -

- und es werden Leute vom Krankenhaus kommen und mir helfen.

Das werde ich dir nicht durchgehen lassen.

Deine Mutter und ich haben dieses Recht und werden davon Gebrauch machen.

Du glaubst, du tust das für sie? Glaubst du das wirklich?

Du tust das nur für dich selbst.

Du fühlst dich schuldig, weil du sie all die Jahre schlecht behandelt hast.

Das werde ich dir nicht durchgehen lassen. Du verdammter Idiot!

- Nicht zu locker. - Nein.

Nicht zu fest.

So.

- Jetzt die andere Seite - Nicht zu locker.

So.

Gut. Und jetzt deck sie zu.

Und jetzt leg die gelähmte Hand auf die Decke.

Das ist besser für die Blutzirkulation.

Und jetzt überprüfst du die Windel regelmäßig alle vier Stunden.

- Auch nachts? - Ja.

Ich komme morgen wieder. Das wird schon klappen.

Ich habe hier ein bisschen Lektüre für dich dabei.

Danke.

Geht es dir gut, liebe Anna?

Die Krankenschwester hat gesagt, dass ich mit dir reden soll.

Vielleicht sollte ich dir vorlesen?

36 Boote auf einem grauen Meer -

- unter einem grauen Himmel.

Auf diesen 36 Booten -

- befanden sich 1000 Männer, -

- die jederzeit einen Angriff erwarteten.

Alte Boote, neue Boote, -

- kleine Boote und große Boote, -

- fuhren mit sieben Meilen pro Stunde Richtung England.

Ein langsamer Konvoi.

Es dauerte sechs Tage...

- Hallo. - Hallo.

Wie geht es ihr?

Die Fahrt lief gut. Der Zustand deiner Mutter ist unverändert.

- Telma war noch nicht hier? - Nein.

Es riecht hier ganz schrecklich.

Lüftest du etwa nicht?

Lass das Fenster nicht zu lange auf, -

- damit sich deine Mutter nicht erkältet.

Sag mir Bescheid, wenn ihr wieder fahrt.

- Hallo. - Hallo.

- Hallo. - Hallo.

Willst du deiner Oma nicht "hallo" sagen?

Darf ich in den Garten?

Ja.

Also, was sollen wir nachher essen?

- Pizza? - Ja, das klingt gut.

- Wir sind dann weg. - Tschüs.

Ich muss los.

Mama schläft.

Das ist gut.

Du sagst mir doch Bescheid, wenn ich irgendetwas tun kann?

Ja.

Du weißt schon, dass wir versuchen, Mama in einem Pflegeheim unterzubringen?

Ich finde, du und dein Bruder, ihr solltet euch um euren Kram kümmern.

Das mit dem Boot tut mir leid.

Das wird schon gehen.

Wir haben's fast geschafft, Anna, Schatz.

Eine schöne frische Windel.

Nicht zu fest.

Und schon sind wir fertig.

Hallo?

Jemand zuhause?

- Hallo. - Hallo.

Wie geht es ihr?

Unverändert.

- Sag mir Bescheid, wenn du fährst. - Ja, mach ich.

Was machst du da, Opa?

Ich?

Ich repariere das Boot.

Damit es nicht sinkt, wenn ich es zu Wasser lasse.

Das Gewehr da sieht aber ganz schön gefährlich aus.

Das ist ein Maschinengewehr.

Verstehe!

Wenn du sowieso hier bist, kannst du mir auch helfen.

Komm mal hier rüber.

Das ist nicht so schwer.

Mach es einfach so wie ich.

Ein bisschen mit Kraft. Du bist doch kein Mädchen.

Es geht wohl besser, wenn du an Bord gehst.

Hier, los geht's.

Ja, mit ordentlich Kraft.

Genau so. Jetzt arbeitest du wie ein richtiger Mann.

Nein, nein, so dreckig kommst du mir nicht ins Auto.

Verdammter Mist! Du bist von oben bis unten eingesaut.

Die neue Hose!

Komm schon.

- Leg den Gurt an. - Ich gehe jetzt.

- Tschüs, Ari. - Tschüs.

So, Anna. Ein kleiner Stich.

Es ist sehr wichtig, dass du Anna sorgfältig wäschst.

Du musst aufpassen, dass keine Exkremente in ihre Vagina geraten.

Ja, richtig.

- Ich habe dort welche gefunden, daher... - Das ist noch nicht gut genug.

Das soll nicht wieder vorkommen.

Das ist wie bei kleinen Mädchen: Immer von oben nach unten wischen, niemals nach oben.

Abgesehen von der Unreinlichkeit kann das zu einer Harnwegsinfektion führen.

Das ist alles so neu für mich.

Anna hat sich immer um die Kinder gekümmert, als sie klein waren.

Bitte sage mir, was ich besser machen kann. Keine Zurückhaltung, meine Liebe.

Schön warm.

- Hallo. Komm rein. - Danke.

Wie geht es den Kindern?

Nun, es... es war natürlich ein Schock.

Wird es ihr wieder besser gehen? Sag doch mal?

Nein.

Das ist ein verdammt schönes Gemälde.

- Ist das ein Gylfi Ægis? - Nein, das hat Anna gemalt.

Sie und die Kinder haben mir das Bild zu meinem 60. Geburtstag geschenkt.

Habt ihr nach den Eruptionen nie vorgehabt, wieder zurückzuziehen?

Das hatten wir vor.

Aber wir waren glücklich. Hatten sofort Arbeit gefunden.

Und so lief es halt.

Einmal war Anna bereit, wieder nach Hause zu ziehen.

Aber ich dachte, dass es für die Kinder besser wäre, hierzubleiben.

Weiß der Teufel, ob das richtig war.

Ja, wer weiß.

So, so, so.

Ich habe ihr eine stärkere Dosis verabreicht.

Jetzt sollte sie eine Weile schlafen können.

Es tut gut, zu sehen, dass sie wieder schlafen kann.

Wie sieht es mir ihrem Appetit aus? Hat sie gegessen?

Nein, sie hat überhaupt keinen Appetit.

Aber heute Abend koche ich ihre Leibspeise, Heilbutt-Suppe.

- Ja. - Vielleicht hilft das.

Hoffen wir es.

Wie ich dir neulich gesagt habe, ist das ein Problem.

Ich werde dir eine Dosis Morphium hier lassen.

Die kannst du ihr geben, wenn sie es braucht.

- Traust du dir das zu? - Ja.

Das geht ganz einfach so, wie ich dir neulich gezeigt habe.

Ja, vielen Dank.

Gut... Also, dann bis morgen.

Ich würde dich gerne eine Sache fragen.

Glaubst du...

Glaubst du, dass meine Anna sich in einem Krankenhaus wohler fühlen würde?

Oder... oder...

Oder in einem...

- Pflegeheim? - Ja.

Für Anna kann man nicht mehr tun, als ihr Medikamente geben und für sie da sein.

Und zu Hause ist immer jemand bei ihr. Und das ist sehr gut.

Es ist gut, dass jemand für sie da ist.

Selbst die besten Pflegeheime können ihr das nicht bieten.

Aber wenn es zu schwierig wird, ist es keine Schande, sie in ein Heim zu bringen.

Sie wäre dort in guten Händen.

Ja, ich habe nur darüber nachgedacht, ob ich das Richtige mache.

Also für meine Anna.

Um ehrlich zu sein: Anfangs habe ich nicht daran geglaubt, dass es funktionieren wird.

Aber du hast mich eines Besseren belehrt.

Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie gut es tut, das zu hören.

Ich weiß ja, Papa, dass es für dich am Schwersten sein muss.

Für mich?

Es ist nicht schwer für mich.

Es ist schwer für deine Mutter.

Sie haben ihre Dosis an Medikamenten heraufgesetzt.

Was du nicht sagst.

Ist sie nicht in einem Krankenhaus oder so besser aufgehoben?

- Dort kümmert man sich gut um sie... - Ich kümmere mich auch gut um sie.

Die Krankenschwester gibt ihr Medizin und hilft mir.

- Das ist mir egal. - Mir ist es nicht egal, Ari.

Wenn du bleibst, gehe ich und arbeite am Boot weiter.

Ja, ich bleibe.

Darf ich mit Opa gehen?

Willst du dich wieder einsauen?

Ich suche ihm was zum Anziehen.

Kári?

Weißt du, dieses Boot hat einmal meinem Vater gehört.

Deinem Urgroßvater.

Wenn du mir weiter so gut hilfst, kann dir das Boot mit mir gehören.

Und du kannst mit mir aufs Meer fahren. Hättest du dazu Lust?

Ja, klar.

Dann musst du hart arbeiten.

- Willst du mal den Motor hören? - Klar.

Lasst uns das Vaterunser beten.

Gott segne dich und behüte dich.

Gott lasse das Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Gott hebe das Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

In Jesu Namen. Amen.

Ja, danke.

Mein Beileid.

Ja, danke.

Papa?

Papa?

Wo willst du denn hin?

Also, ich habe keine Zigaretten mehr und wollte kurz zum Laden gehen.

- Ich habe drinnen welche. - Ich dachte, du hast aufgehört?

Das dachte ich auch. Du kannst welche von mir haben.

Nein, ich möchte lieber meine eigenen haben.

Und außerdem tut es gut, ein bisschen wegzugehen.

Ich verstehe.

Es war doch eine schöne Beerdigung, oder?

Ja

Okay, ich werde mich dann mal um die Gäste kümmern.

Danke.

Übersetzung: filmtiger

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