All language subtitles for Dark_Eyes_of_London_1939.Tysk 2

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Original subtitles

KRIMINALPOLIZEI

Offenbar haben wir es hier mit einer Serie von Zuf�llen zu tun.

Aber das Innenministerium beschwert sich.

Und ich leite diese Beschwerden an Sie weiter.

Mir wurde gesagt, wir seien desinteressiert, selbstzufrieden...

...nachl�ssig und ideenlos.

Wir w�rden nur auf �ffentlichen Druck reagieren.

Und dann sei es immer bereits zu sp�t.

Die Vorw�rfe sind gar nicht so falsch.

In den letzten 8 Monaten sind 5 ertrunkene Menschen gefunden worden.

Alle waren versichert, und keiner von Ihnen hat herausgefunden, wer der Beg�nstigte war.

Und das obwohl die Summen ausbezahlt wurden.

Aber ohne Hinweise von den Versicherern...

Ohne Beweise k�nnen die nichts machen. Wir sind auf uns gestellt.

Versuchen Sie es mit Ihrer �berzeugungskraft.

- Wer ist Bezirk E zugeteilt? - Ich.

3 der 5 F�lle haben sich dort ereignet.

- Sie werden alle Versicherungsfirmen befragen. - Jawohl.

Also gut. Falls es sich, wie ich vermute, um eine Serie von Zuf�llen handelt...

...m�ssen wir stichhaltige Informationen daf�r haben.

Das ist alles.

Ach, Holt...

Ja, Sir?

Wegen Grogan, der aus Amerika ausgeliefert wird...

Er trifft �bermorgen ein. Ich habe schon alles vorbereitet.

Die Amerikaner halten so viel von Ihrem Proteg�...

...dass sie gleich einen Leutnant O'Reilly von der Chicagoer Polizei mitschicken.

Er wird eine Weile hier bleiben, um unsere antiquierten Methoden zu studieren.

Sie werden sich um ihn k�mmern, denn dann wird er nichts lernen.

Ja, Sir.

Hallo? Bringen Sie mir eine Kanne Tee.

Doktor Orloff, ich bin ungemein dankbar f�r dieses Darlehen.

Ich halte Sie f�r einen ehrlichen Menschen, Stuart.

Das lese ich Ihren Augen ab.

Daher vertraue ich Ihnen.

Wenn die Regierung meine Erfindung annimmt, werde ich wieder zu Wohlstand kommen.

- Sollte ich nicht etwas unterschreiben? - Doch.

Das w�rde ich mir w�nschen.

Sie k�nnen mir auch Ihre Lebensversicherung als Pfand geben.

Ich bin nicht versichert.

Aber das sollten Sie sein!

So reden wir Versicherungsmakler nun einmal... Ich bin eben ein Gesch�ftsmann.

Sie sind der gro�z�gigste Mann, den ich kenne.

Die gr��te aller Tugenden ist eben die N�chstenliebe.

So ist es.

Alles, was ich von Ihnen verlange, ist diesen kleinen Zettel zu unterschreiben...

...in dem Sie versprechen, den Betrag, den ich Ihnen so gerne leihe, zur�ckzahlen werden.

Sie sind zu g�tig, Doktor Orloff.

Das wollte ich sein, Stuart.

Ich wollte mein Leben der Gesundheit der Menschen widmen.

Ich wollte Arzt sein.

Aber sie taten sich zusammen.

Diese engstirnigen, verbohrten Professoren haben versucht, mich zu zerst�ren!

Ich sei brillant... aber unausgeglichen...

So lautete ihr Urteil.

Und nun diene ich den Blinden.

Sie meinen, Sie...

Hier in Greenwich leitet ein gewisser Herr Dearborn, selbst ein Blinder...

...ein Heim f�r blinde Landstreicher.

Falls Sie mir dankbar sind, so lassen Sie ihm doch eine Spende zukommen.

Oder besser, sehen Sie sich das Heim selbst einmal an.

Dann werden Sie sehen, wie hilfreich Ihre N�chstenliebe sein kann.

Das werde ich tun.

Hier, die Adresse.

Besuchen Sie ihn morgen Abend.

Ich werde ihm sagen, dass Sie kommen.

Das werde ich sicher tun.

Gut. Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Noch einmal, vielen Dank.

Grogan wird �bermorgen in Polizeibegleitung ankommen.

Wenn er seinen Gerichtstermin hat, wirst du die Kaution bezahlen.

Sie sind doch der stumme Lou, nicht wahr? Ich w�nsche Ihnen viel Gl�ck.

Das soll in allen Zeitungen inseriert werden. Und �ffne das Fenster.

Geh.

Doktor Orloff?

Ja.

Ich bin Doktor Orloff.

Und ich bin Inspektor von Scotland Yard.

Wie kann ich Ihnen helfen?

Wir �berpr�fen alle Personen, die in letzter Zeit ihr Leben versichert haben.

D�rfte ich erfahren, was Sie damit bezwecken?

Unsere Leute ermitteln gerade in einem Fall.

Alle Versicherungsfirmen in einem bestimmten Gebiet werden um Mithilfe gebeten.

Wenn ich helfen kann, gibt es nichts, was ich lieber tun w�rde.

Prima.

D�rfte ich in Ihre B�cher sehen?

Nat�rlich.

Unsere Ums�tze sind unbedeutend.

Wir sind nur ein kleines Unternehmen.

Suchen Sie nach bestimmten Namen?

Ja, Ingalls.

Ah, ja. Ein trauriger Fall.

Warum hat Ingalls sich nur umgebracht...

Die Todesursache war "Ertrinken".

Wirklich? Nun, Sachen gibt's...

Ingalls' Leben war f�r 20.000 Pfund versichert.

Wer war der Beg�nstigte?

Eine Frau, glaube ich. Nicht seine Gattin.

Die Police war jedoch in Ordnung.

Wo kann ich sie finden?

Sie hat mir keine Adresse gegeben.

Aber ich glaube, sie ist ins Ausland gezogen.

Ich w�rde gerne die Police und den Beleg f�r das Geld sehen.

Aber nat�rlich.

Haben Sie auch mit einer Fr�ulein Sable eine Lebensversicherung abgeschlossen?

Ja... Ja.

Sie wurde ebenfalls ertrunken aufgefunden.

Ja... Ein au�ergew�hnlicher Zufall.

Werde ich etwa des Betrugs verd�chtigt?

Nein, Doktor. Doch im Interesse der Allgemein- heit m�ssen wir allen Spuren nachgehen.

Das wei� ich zu sch�tzen.

Wer wurde im Fall von Fr�ulein Sable beg�nstigt?

Das m�sste ich nachsehen.

Ja... Sall... Samuel... Sable.

Ein Herr Karl Herrscher. Ein Rum�ne, glaube ich.

Die Police wurde als Sicherheit f�r einen Geldverleiher verpf�ndet.

Und Herr Herrscher ist nach Rum�nien zur�ckgekehrt?

Seine letzte Adresse war das Midland Hotel in Manchester.

Danke, Doktor Orloff.

Ist das alles, was Sie wissen wollen...

Vielleicht muss ich Sie nochmal kontaktieren.

Ich stehe zu Ihrer Verf�gung.

Danke sehr.

Mach bitte auf, Jake.

Du warst lange nicht mehr hier.

Dunkelheit senkte sich �ber die Erde...

...weder im Himmel gab es Licht...

HABT MITLEID MIT DEN STUMMEN BLINDEN

...noch in den Gew�ssern dieser Erde.

Die Augen der Menschen waren erblindet...

...wegen ihrer Ungerechtigkeiten...

...und der K�lte ihrer Herzen.

So verharrten sie f�r 7 Tage...

...welche 7 N�chte waren...

...und die Menschen klagten laut...

Gebt uns ein Zeichen...

...welches wir sehen k�nnen...

...damit wir f�r unsere Sinne b��en...

...und nie wieder die Tugenden missachten.

Und am 7. Tage...

...sollte die Sonne am Himmel erstrahlen...

...die Berge und das Land bescheinen...

...die Fl�sse...

...und die unz�hligen Seen.

Und diejenigen, die blind waren...

...konnten wieder sehen.

Hallo.

Ich w�rde gerne Herrn Dearborn sprechen.

Was ist das?

Herr Stuart? Ich freue mich, dass Sie hier sind.

Herr Dearborn befindet sich gerade au�er Haus.

Aber ich w�re erfreut, wenn ich Sie durch das Haus f�hren d�rfte.

Hier entlang, bitte.

Hier findet jeder eine n�tzliche Besch�ftigung.

Indem jeder einer solchen nachgeht...

...bleibt ihre Unabh�ngigkeit erhalten und ihr Selbstvertrauen wird gest�rkt.

Sehen Sie, wie geschickt sie arbeiten.

Sie scheinen mit ihren H�nden zu sehen.

Dort geht es zur K�che und zum Schlafsaal.

Das ist wirklich eine gro�artige Sache.

Ich w�nschte, meine Tochter k�nnte das sehen.

Tochter?! Welche Tochter?

Ich dachte, Sie h�tten gar keine Verwandten.

Wo ist sie im Moment?

Sie ist auf dem R�ckweg aus Amerika.

Hat sie bei Ihnen gelebt?

Ja, eigentlich schon?

Eine Zeit lang zumindest.

Nun... sieh mal einer an.

Wo waren wir stehengeblieben? Ach genau.

Ich wollte Ihnen meinen speziellen Raum oben zeigen.

Es ist die Klinik.

Sehen Sie, Herr Stuart, das Leben hat mich entsch�digt.

Entsch�digt?

Ja, damit, dass ich mich um diese armen Gesch�pfe k�mmern darf.

Das war unvorsichtig von mir. Sie haben sich hoffentlich nicht wehgetan?

Nicht mehr, als wenn mich eine Dampfwalze angefahren h�tte.

Das gibt einen sch�nen Plattfu�!

Sind Sie Holt? Ich bin O'Reilly von der Chicagoer Polizei.

Ah ja. Hallo.

Na, warum k�sst du ihn nicht gleich?

Ich habe ein schlechtes Gewissen wegen dem M�dchen.

Das werden Sie schon �berwinden. Hier, ist Ihr Freund Grogan.

Freut mich, dass du wieder hier bist, Grogan.

Ja, nat�rlich freut es dich.

Bin gleich wieder da.

He, hiergeblieben.

Es tut mir wirklich schrecklich leid. Gibt es etwas, was ich f�r Sie tun kann?

Nein danke. Ich will mich keinen weiteren Risiken aussetzen.

Taxi!

So warten Sie doch einen Augenblick.

Nein, Sie warten einen Augenblick.

Ich steig schon einmal ein.

Na, Grogan? Wie geht's?

Ausgezeichnet.

Hoffentlich hast du den Schl�ssel verloren!

Ja, wo ist der Schl�ssel?

Der Schl�ssel? Ach ja.

Ich habe ihn hier... Ich hatte ihn... irgendwo...

In Ihrer Hosentasche vielleicht?

Versuchen Sie es.

Moment mal.

- Ich wei�, wo er ist. - Wo?

Der Hauptkommissar hat ihn, in Chicago.

Daf�r k�nnte ich Ihnen gerade einen ins Gesicht schlagen.

Das k�nnte in der Tat eine Lehre f�r mich sein.

Nun, wer sollte auf euch beide aufpassen?

Das ist nur Spa�, Herr Wachmeister. Ich bin Inspektor Holt von Scotland Yard.

Und wer soll der da sein? Doktor Watson? Mitkommen.

- H�ren Sie doch bitte zu. - Sagen Sie ihm, wer wir sind!

Sie werden noch ganz sch�n dumm aus der W�sche schauen.

Aber klar doch.

Und Sie lassen Ihre Jungs nicht mehr aus den Augen, ja?

Ich finde die englische Polizei wunderbar.

Das haben Sie sehr gut hingekriegt.

Ich habe immer gesagt, dass Sie es weit bringen w�rden, die Frage war nur, wie weit.

Mit gr��ter M�he habe ich Ihr Kindergarten- verhalten aus den Schlagzeilen rausgehalten.

Leutnant O'Reilly.

Ich muss Ihnen mitteilen, dass Scotland Yard ein professioneller, sachlicher Ort ist...

...wo Sp��e und Unfug der fantasievolleren Art nicht geduldet werden.

Darf ich Ihnen eine Zigarre anbieten, Herr Hauptkommissar?

Ich rauche keine Zigarren.

F�r Grogan wurde Kaution beantragt. Das Gericht wird sie morgen genehmigen.

Wollen wir Einspruch erheben?

Nein, solange ich ihn weiter unter Beobachtung halten kann.

Gut, verstanden.

Ja, sprechen Sie.

Was?

F�r Sie, Holt.

Hallo? Hier ist Holt.

Ein Anruf f�r Sie von der Flusspolizei.

Bleiben Sie bitte dran.

Wo war das?

Ein Toter?

Gut. Ber�hren Sie ihn nicht. Ja. Ich werde sofort zu Ihnen kommen.

Ich ben�tige einen Transport M-1.

Unten am Fluss.

Hier Holt. Lassen Sie in 4 Minuten einen Wagen vorfahren.

Falls Sie davon absehen, Chaos anzurichten, sollten Sie besser mit ihm gehen.

Jawohl, Sir.

- Niemand hat ihn anger�hrt? - Nein, Herr Inspektor.

Weichen Sie bitte.

Was ist das denn? Treibsand?

Ein Bagger w�rde einige Wochen brauchen, bis er das rausgefischt hat.

Schneider...

...Hillington & Curtis.

Sein Name ist Henry Stuart.

Bellingham Mansions, 142.

Ein kaputter, halber Manschettenknopf.

Auf ihm steht "H.S.".

Ein halber Manschettenknopf muss doch nicht gleich Mord bedeuten?

Der Wagen ist da.

Gut, lassen Sie ihn f�r die genauere Untersuchung ins Leichenschauhaus bringen.

Jawohl.

Gleich hier unten.

Weichen Sie bitte.

Hendon? Schicken Sie die �bliche Pressenotiz raus und versuchen, ihn zu identifizieren.

Dieser Fall scheint euch ja richtig zu besch�ftigen?

Ich glaube, dass er es auch wert ist.

Vielleicht kann ich hier ja was lernen.

Vielleicht, ja.

Das gen�gt. Decken Sie ihn wieder zu.

Was denken Sie, Doktor?

Er ist ertrunken. Wasser in der Nase und im Mund.

Genauso in den Atemwegen und auch im Magen.

- Gewaltanwendung? - Nichts dergleichen.

Ist es m�glich, dass er ermordet wurde?

Das war ein Unfall oder...

Wie lange war er bereits tot, Doktor?

Etwa 3 Stunden.

War das Wasser in seinem Magen schlammig?

Ich bin noch nicht dazugekommen, es zu analysieren.

Geben Sie mir Bescheid, wenn Sie es getan haben.

Eine Verwandte ist hier, um die Leiche zu identifizieren.

- Kannst du hier bleiben? - Ja.

- Fr�ulein... - Stuart.

- Erinnern Sie sich an mich? - Ja. Was ist mit meinem Vater passiert?

Es gab einen Unfall.

Ist er tot?

Nun, vielleicht ist das nicht Ihr Vater...

...aber wir m�ssen sicher sein.

Seien Sie stark.

Sind Sie bereit?

Ja.

Ist er es?

Er wurde in der Themse aufgefunden, ertrunken.

Ich glaube, dass er keine gro�en Schmerzen erleiden musste.

Ich kann das nicht glauben...

W�rden Sie uns helfen, diesen Fall aufzukl�ren?

Jetzt kann ich nicht...

Das nenne ich tapfer. Sie hat nicht einmal mit der Wimper gezuckt.

Ja, sie wird das durchstehen.

Bleibt f�r sie zu hoffen, dass wir es hier mit einem Unfalltod zu tun haben.

Der Sergeant hat gerade das hier gefunden. Das steckte in der Tasche des Toten.

Was ist das?

Das sieht mir wie Blindenschrift aus.

Gehen wir.

Ich frag mich, wie dieser Manschettenknopf abgerissen wurde.

Ja, gehen wir.

Was denkt ihr eigentlich, was das hier f�r ein Ort ist?

Tut mir leid, Grogan, aber wir haben sonst keinen Platz mehr.

In manchen Zellen sind sie schon zu viert.

Dagegen hast du es hier doch sch�n.

Neben so einem Lachsack kann ich doch nicht schlafen!

Das wird schon. Mach keinen �rger.

Was ist mit dir? Hast du was Falsches gegessen?

Ich... Ich bin betr�bt...

Ich bin wegen meiner Familie betr�bt.

Na, das ist nicht witzig! Was hast du ausgefressen, hm?

Nein... Ausgefressen, ich?

Bei dir stimmt wohl was nicht?

Dazu w�re ich doch nicht f�hig!

Die werden mich auch nicht �ndern!

Wof�r haben sie dich also eingebuchtet? Raubmord?

Nein, ich bin hier, weil ich mir etwas zu viel genehmigt habe!

Du hast mir jedenfalls gerade noch gefehlt.

Hier, armes Ding, trinken Sie das.

Dann werden Sie sich gleich besser f�hlen.

Holt wird nicht lange auf sich warten lassen.

Ich werde mal nachsehen, ob er schon da ist.

Ich mach mir keinen Kopf. Gib mir eine Kanone und ein paar Gauner, dann bin ich zufrieden.

Sag mir, dass ich das nicht wirklich sehe.

Was ist das?

Das ist eine unserer Polizistinnen.

Das ist ja wunderbar. Vermutlich bekommt jeder von euch eine, was?

Fr�ulein Stuart wartet auf Sie, Inspektor.

Danke. Leutnant O'Reilly, das ist Wachtmeisterin Grace.

Ich liebe Sie, Baby. Sie haben soeben mein Herz erobert.

Leutnant O'Reilly hier denkt, dass Sie uns hier mit Liebe und Trost versorgen.

Ja, so bin ich eben.

Dann wird Sie interessieren, dass meine Hauptaufgabe...

...in der F�rderung der �ffentlichen Sittsamkeit liegt.

Sittsamkeit? Was meinte sie mit diesem Wort?

Verzeihen Sie bitte die Versp�tung.

- Hol dir einen Stuhl. - Wird gemacht.

Ich kann mein Mitgef�hl f�r Sie kaum in Worte fassen.

Ich m�chte klarstellen, dass mein Vater niemals Selbstmord begehen w�rde.

Wollen Sie sich setzen?

Sind Sie sicher, dass nicht irgendwas Ihren Vater beunruhigte?

Nein, ich glaube, da gab es nichts.

Hatte er irgendwelche Probleme?

Nicht dass ich w�sste.

Nun, es war kein Unfall.

Sie meinen, dass es Selbstmord war?

Oder Mord.

Hatte er Feinde?

Das wei� ich nicht. Aber ich werde es herausfinden.

Gab es in seinem Umfeld eine blinde Person?

Ich glaube nicht. Meines Wissens nach nicht.

Konnte er Blindenschrift lesen?

Ich meine Brailleschrift.

Wieso fragen Sie?

Ich wei� nicht.

Vielleicht f�hrt die Spur nirgendwohin.

Ich m�chte nicht, dass Sie mit Fremden reden, bevor Sie mir nicht Bescheid geben.

Glauben Sie denn, dass ich mich in Gefahr befinde?

Ich wei� noch nicht, was ich glauben soll...

...aber ich m�chte kein Risiko eingehen.

Verstanden.

Begleiten Sie Fr�ulein Stuart bitte hinaus.

Und bitten Sie Sergeant Walsh zu mir.

- Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.

- Ihre Handtasche, Fr�ulein Stuart. - Danke.

Deswegen interessiert du dich so f�r diesen Fall, was?

Wir sind nicht alle so wie du.

Was willst du mir damit sagen?

Frag die Wachtmeisterin.

- Und, ist er auf Sie reingefallen? - Ja, ist er.

Was ist hier eigentlich los?

Er hat eine Nacht mit Grogan in der Zelle verbracht.

Hat er was ausgespuckt?

- Er hat meine Zeitung genommen. - Was wollte er damit?

Er hat sich eine Annonce angesehen. Hier.

G... R... O...

J... U... H... H... B... I... D

Was soll das?

- Lassen Sie das bitte entschl�sseln, ja? - Jawohl.

Ich werde Grogan hierher bestellen.

- Brauchen Sie mich noch? - Nein.

Schicken Sie bitte 249 hoch.

Nun, Holt, jetzt bin ich mal dran.

�berlass ihn mir f�r einige Minuten, und er wird so schnell reden wie Max Miller.

In diesem Land gibt's keine Folter. Wir kriegen unsere Gauner auf die sanfte Methode.

Verstanden?

Ach...

Das kannst du nicht mit mir machen, Holt!

Beruhig dich, Grogan.

Ich wurde in der Zelle die ganze Nacht vollgequatscht.

Oh, ich werde mich darum k�mmern, dass du es angenehmer hast.

Gib mir nur 2 Minuten mit diesem Burschen.

Nun, eigentlich m�chte ich keine Anklage gegen dich erheben...

Wenn du vern�nftig bist, gibt's keinen Einwand gegen deine Entlassung.

Warum bereitest du ihm nicht gleich einen Staatsempfang?

Wer kommt f�r deine Kaution auf?

Tja, ein Freund. Ein lieber Freund.

Du scheinst es mir nicht sagen zu wollen.

Denkst du, dass ich dich trotzdem entlassen werde?

Versetz dich doch mal in meine Lage, Inspektor.

Also gut, Grogan.

- Erhebst du Einspruch gegen die Entlassung? - Nein, das werde ich nicht tun.

Wenn ich mal einen Sohn habe, was �u�erst unwahrscheinlich ist...

...werde ich ihn Larry nennen.

Los, Fred. Zur�ck in deine Zelle.

Lass die Finger von mir!

Das ist hier kein Polizeirevier, sondern eine Nervenanstalt.

Warten wir einfach bis morgen ab, O'Reilly.

Herein.

- Haben Sie es entschl�sseln k�nnen? - Ja, das war ein Schuljungen-Code.

Mit G, R, O ist offensichtlich Grogan gemeint.

Das ist unverschl�sselter Klartext.

Der Rest ist ein sehr einfacher Code, bei dem ein G f�r ein A steht...

...H statt B und so weiter.

Wie lautet die Botschaft?

"GRO, sprechen Sie mit Orloff."

Orloff...

Doktor Orloff.

Eine Spur?

Das wei� ich nicht.

Aber Grogans Spezialgebiet ist doch Urkundenf�lschung?

Wir haben doch in der Tasche des Toten eine Botschaft in Brailleschrift gefunden?

Komm mit. Wir wollen mal sehen, was die Fotografen herausgefunden haben.

Ach, Grogan wird morgen fr�h gegen Kaution freigelassen.

Halten Sie ihn unter Beobachtung, nachdem er das Gericht verl�sst.

- Verstanden, Sir. - Rufen Sie mich an, falls etwas faul ist.

Jawohl, Sir.

Sind die Bilder vom Stuart-Fall fertig?

Ja, ich habe sie gerade erhalten.

Zeigen Sie mir sie mit dem Projektor.

F�hren Sie die Bilder bitte vor.

Das n�chste Bild, bitte.

Haben Sie die Gezeitentafel?

Die Gerichtsmedizin meinte, dass Stuart 3 Stunden tot war, als wir ihn fanden.

Und zwar um 10 Uhr, im Bereich der H�chststandmarkierung.

Wann stand das Wasser in der Nacht des 15. Am niedrigsten?

Um 6 Uhr 30, Sir.

Stuart muss also im Bereich der H�chststand- markierung ertr�nkt worden sein...

F�nfeinhalb Stunden, bevor das Wasser diesen H�chststand erreichte.

Sicher, aber es gab ja keine Spuren von Gewaltanwendungen an seinem K�rper.

Das Themsewasser war schlammig, O'Reilly.

Das wei� ich. Ich habe ja mein Zigarrenetui darin verloren.

Hallo, geben Sie mir die Nebenstelle 5.

Kann ich mit Doktor Wiley sprechen?

Hier ist Inspektor Holt.

Doktor Wiley?

Hallo?

Ja.

Das ist bereits analysiert.

Ich habe das Reagenzglas direkt vor mir.

Das Wasser im Magen der Leiche war sauber und klar, wie Leitungswasser.

Danke, Wiley.

Bringen Sie mir die Probe.

Kein Flusswasser, sondern Leitungswasser.

Stuart wurde woanders ertr�nkt und dann dort hineingeworfen.

Da bin ich aber baff.

Nebenstelle 8, bitte.

Hallo Grace? Oh, hallo Tim. Hast du schon den Bericht �ber die Braillebotschaft fertig?

Ah, gut. Ich komme gleich r�ber. Ach, Tim, lass etwas Tee bringen.

Schicken Sie das in mein B�ro, ja?

Hallo Tim.

- Das hier ist Leutnant O'Reilly. - Leutnant O'Reilly von der Chicagoer Polizei.

- Wo ist der Tee? - Er ist auf dem Weg.

Hast du die Brailleschrift entschl�sselt?

Nur ein wenig.

Das Wasser hat fast alles verwaschen.

Ich kann nur 3 Buchstaben erkennen. M, U, R.

- Ist das alles? - Das ist alles.

Es gibt nur wenige W�rter, die mit M, U, R beginnen...

- Und eines von ihnen ist... - Murder!

Du sagst es, mein Gro�er.

Das nehme ich mit. Daf�r kannst du meinen Tee trinken.

Merk es dir, Tim: Chicagoer Polizei.

Auf Wiedersehen, Herr O'Brien.

Ach, k�mmern Sie sich schon tags�ber um meine Sittsamkeit?

So...

Es ist fertig.

Du mutest mir das zu, weil du wei�t, dass ich das Geld brauche.

Es ist nicht das erste Mal, dass du eine Unterschrift gef�lscht hast!

Es ist das erste Mal, dass ich das im Wissen tue, dass der Mann ermordet wurde!

Woher willst du das wissen?

Von den Bullen und den Zeitungsberichten!

Wag es blo� nicht, mir zu nahe zu kommen. Du k�nntest es bereuen.

Drohst du mir etwa, Grogan?

Nein, ich drohe dir nicht. Wie kommst du denn darauf, Kumpel?

Mach dir keine Sorgen. Ich geh�re nicht zu denen, die andere verpfeifen.

Nein. Du wirst niemanden verpfeifen.

Sehen wir, ob ich dir glauben kann.

Was ist mit meinem Geld?

Ich halte meine Versprechen.

R�um deine Sachen weg.

Versicherst du dein Leben, Grogan?

- Sie kennen Grogan? - Ja, das tu ich.

Wie kann ich Ihnen dieses Mal helfen?

Ich wollte sowieso gerade die Fliege machen.

Was hat dieser Mann hier zu suchen?

Ich verstehe Sie nicht, Herr Inspektor.

Ich habe keine Lust auf dieses Gespr�ch. Ich verschwinde...

Schon gut, O'Reilly. Lass ihn gehen.

Falls Sie es noch nicht wissen, Doktor Orloff...

...Grogan ist gegen Kaution auf freien Fu�, und sein Spezialgebiet ist Urkundenf�lschung.

Taxi!

Northumberland Avenue, aber schnell.

Ja, ich wei� alles �ber Grogan, Inspektor.

Unter anderem bin ich schlie�lich Vizepr�sident des H�ftlingswohlfahrtvereins.

Grogan hat mich um einen Verteidiger gebeten.

Nerven hat dieser Kerl! Er bittet Sie um einen Rechtsverdreher?

Ihr Kollege scheint ein Ausl�nder zu sein?

Ich bin kein Ausl�nder, Doc. Ich bin ein Amerikaner.

Obwohl ich hier nur Urlaub mache, bekomme ich es mit einem Mordfall zu tun.

Mord?

Ein Mann namens Stuart wurde ertrunken in der Themse aufgefunden.

Oh ja... Das habe ich gelesen.

Dieser arme Stuart...

Sind Sie sicher, dass es Mord war?

Kannten Sie Stuart?

Nicht sehr gut. Aber Sie sollten wissen, dass er sich hoffnungslos �berschuldet hatte.

Ich habe versucht, ihm zu helfen.

Hatte Stuart bei Ihnen eine Lebensversicherung abgeschlossen?

Das hatte er in der Tat.

Und Sie tragen Ihre Kunden nach Alphabet in Ihre B�cher ein?

Sie fragen, weil Sie seinen Namen nicht auf derselben Seite wie Fr�ulein Sable fanden?

Herr Stuarts Police geh�rt einer anderen Kategorie an.

Wie kam Stuart f�r seine monatlichen Raten auf, falls er finanzielle Schwierigkeiten hatte?

Tats�chlich habe ich die letzten beiden Raten mit meinem Geld beglichen.

Vielleicht m�chten Sie sich die Police ansehen?

Sei bitte so gut und bring uns Henry Stuarts Versicherungspolice.

Ach, und damit bin ich fertig.

Du kannst das zur�ckbringen.

Wer war bei seiner Versicherung der Beg�nstigte?

Stuarts Tochter?

Nein, Inspektor.

Ich bin der Beg�nstigte.

Stuart hat die Police auf mich �berschrieben, da er die Raten nicht bezahlen konnte.

Zus�tzlich erhielt er ein Darlehen �ber 2.000 Pfund.

Das ist seine Police.

Und das die Quittung f�r das Darlehen.

Verd�chtigen Sie mich der Urkundenf�lschung?

Ich darf mir doch etwas Tinte nehmen?

Das hier ist Kopierstifttinte.

Nehmen Sie diese hier.

Ich hoffe, Sie sind zufrieden.

Ein Polizist ist niemals zufrieden.

Danke sehr.

Rufen Sie mich jederzeit an, falls ich Ihnen wieder behilflich sein kann.

Das werde ich tun.

Bis dann, Doc.

Gib mir die Liste der Versicherer, die Stuarts Police decken.

General Life... 9.000.

Chapman & Underhill... 5.500.

Genehmigte Rente... 5.500.

Das macht insgesamt 20.000 Pfund.

Sie sollen unverz�glich auszahlen.

Und gib mir bitte die Telefonnummer von dem armen Stuart.

Ich m�chte seine Tochter sprechen.

He! Aber was?!

Was machen wir jetzt? Wohin fahren wir?

Wir statten Grogan einen Besuch ab und unterhalten uns mit ihm �ber Betrug.

Nicht so schnell. Was ist mit dem Mord?

Grogan?

Grogan!

Grogan?

Allm�chtiger.

Dem armen Kerl ist nicht mehr zu helfen.

Ich sch�tze, wir sind zu sp�t gekommen.

Wurde in diesem Land eigentlich schon einer mal erschossen?

Wenn wir weiterkommen wollen, m�ssen wir schnell handeln.

- Du meinst schneller. - Mach das Licht an.

Hallo? Verbinden Sie mich mit 101212, aber schnell!

Armer Fred...

Hallo? Schicken Sie einen Arzt in die Wohnung von Grogan.

Und h�ren Sie, Sie k�nnen gleich auch einen Leichenbeschauer mit ihm schicken.

Ich...

Was? Wann?

Nein, unternehmen Sie nichts. Ich werde selbst hinkommen.

- Diana Stuart ist bei Orloff. - Wieso denn das?

Ich wei� nicht, aber daf�r geh�rt sie �bers Knie gelegt.

Das w�rdest du dir w�nschen, was?

Ich habe Sie hergebeten, weil ich mich in gewisser Weise verantwortlich f�r Sie f�hle.

Vielen Dank, Doktor Orloff. Aber das ist wirklich nicht n�tig.

Ich habe ein bisschen gespart. Au�erdem k�nnte ich arbeiten.

Was haben Sie denn vor?

Zuerst will ich den M�rder von meinem Vater finden.

Sie wirken �u�erst bestimmt.

W�rden Sie denn nicht das Gleiche f�hlen?

Nat�rlich.

Sie d�rfen aber nicht zulassen, dass Ihre Trauer Ihre Vernunft tr�bt.

Was k�nnte ich tun, damit Sie Ihre Schmerzen besser verarbeiten k�nnen?

Ich habe einen Freund, der ein Heim f�r Blinde leitet.

Er ist selbst blind.

Er braucht eine Sekret�rin, die sehen und ihm helfen kann.

Ich bin Ihnen ja so dankbar, Doktor Orloff.

Dann werde ich das doch gleich arrangieren.

Sie sind zu g�tig.

Dearborn? Hier spricht Orloff.

Es geht um die junge Dame, von der ich dir erz�hlt habe.

Ja.

Sie ist sehr interessiert.

Ja, genau. Sie w�re bereit, sofort mit der Arbeit zu beginnen.

So ist es.

Ja. Auf Wiederh�ren.

- Sehen Sie? - Vielen Dank, Doktor Orloff.

Was Ihr Gehalt angeht, k�nnen Sie mir die Verhandlungen �berlassen.

Und nun werde ich mich verabschieden.

Ich habe ein Taxi f�r Sie bestellen lassen.

Versuchen Sie, nicht zu sehr �ber die Vergangenheit nachzudenken.

Denken Sie an die Zukunft.

Begleiten Sie Fr�ulein Stuart zu ihrem Taxi.

- Auf Wiedersehen, Fr�ulein Stuart. - Auf Wiedersehen.

Wohin m�chten Sie gefahren werden?

Zu den Bellingham Mansions am Palace Gate.

Bellingham Mansions, Palace Gate.

Nein, halten Sie an. Sie fahren in die falsche Richtung.

Kein Problem, Fr�ulein Stuart. Machen Sie sich keine Sorgen.

- Sie?! - Und das L dahinten steht f�r Larry.

Habe ich Ihnen nicht gesagt, dass Sie...

Ich habe versucht, Sie zu erreichen. Und Doktor Orloff hat mir Hilfe angeboten...

Ein weiterer Mann wurde ermordet, der etwas �ber Ihren Vater gewusst haben k�nnte.

Und das h�tten genauso gut Sie sein k�nnen.

Aber das ist ja schrecklich.

Das h�tte mich jedoch nicht davon abgehalten, Doktor Orloff zu treffen.

Er m�chte mir helfen.

Er hat mir eine Arbeit bei Herrn Dearborns Blindenheim vermittelt.

Gott muss Sie geschickt haben!

Sie wollen es bis zum Ende durchziehen?

- Sie wissen, dass ich das tue. - Gut.

Irgendwo zwischen Orloff und Dearborn finden wir die Antwort.

Das ist alles, was ich wei�.

Sie gehen da rein, bleiben achtsam und halten mich auf dem Laufenden.

Ich werde immer in der N�he sein.

Verstanden.

Und nun, wohin darf ich Sie fahren?

Zu den Bellingham Mansions, bitte.

Ich habe dieser Arbeit mein Leben gewidmet, Fr�ulein Stuart.

Aber ich kann diesen armen Gesch�pfen nicht so sehr helfen, wie ich eigentlich m�chte.

Meine eigene Blindheit hindert mich daran.

Man mag es kaum glauben, dass Sie blind sind. So geschickt wie Sie sind?

Haben Sie denn noch nie vom 6. Sinn der Blinden geh�rt?

Jedes Leid dieser Welt wird ausgeglichen.

Kommen Sie mit mir.

Ich m�chte Ihnen diese armen Gesch�pfe vorstellen.

H�rt, meine Freunde. Ich m�chte euch Fr�ulein Stuart vorstellen.

Sie wird hier arbeiten und uns helfen.

Sind ihre Augen auch blind, wie die Unseren?

Nein, sie kann sehen.

Sehen...

Verstehe.

Gut... Das gen�gt...

Der Doktor wird wissen, was das ist. Ich werde ihn fragen.

Das ist unser kleines Hospital.

Gestiftet von Doktor Orloff.

Wenn jemand krank wird, kommt der Doktor hierher und behandelt ihn.

Nun? Wie geht es dem Patienten?

Was hat er f�r ein Leiden?

Nichts ernstes.

Lou ist ein ausgezeichneter Musiker, Fr�ulein Stuart.

Wenn er sich besser f�hlt, hoffe ich, dass ich ihm zuh�ren darf.

Du solltest ruhen.

Bleib liegen und ruh dich aus. Kommen Sie, Fr�ulein Stuart.

Wir sollten ihn nicht weiter st�ren.

Du hast doch geh�rt, was er gesagt hat. Du musst ruhen.

Ist jemand hier?

Wer ist da?

Ich bin Inspektor Holt von der Kriminalpolizei.

Es gibt etwas, was ich wissen m�chte. Daher suche ich Sie direkt auf.

Ich stehe Ihnen zur Verf�gung, Inspektor.

Es geht um das Papierst�ck.

Es befindet sich eine Botschaft in Brailleschrift darauf. K�nnten Sie sie f�r mich vorlesen?

Der erste Buchstabe ist ein M.

Ich kann nicht sagen, was der Rest bedeutet.

Sie ist nicht lesbar.

Das ist schade.

Was f�r eine Bedeutung hat das Papier?

Es wurde in der Tasche eines ertrunkenen Mannes gefunden.

Sie beunruhigen mich, Inspektor.

Falls Sie meine Hilfe nicht mehr ben�tigen, gestatten Sie bitte, dass ich mich entschuldige.

Das war alles, Herr Dearborn. Danke.

- Kommen Sie um 6 Uhr. - Verstanden.

Danke.

Fr�ulein Stuart...

Wenn Sie die �berweisungsscheine f�r die Bank vorbereitet haben...

...k�nnen Sie f�r heute Schluss machen.

Und sollte Doktor Orloff ankommen...

...sagen Sie ihm bitte, dass er sich schnellstm�glich um Lou k�mmern soll.

Jawohl, Herr Dearborn.

Hat das P�ppchen uns was vorgespielt?

Wie kommst du denn darauf?

Fahren wir zur�ck.

Wie war's? Hat die Injektion gewirkt?

Geh und sieh nach, wo Herr Dearborn ist.

Wir m�ssen ein weiteres Experiment durchf�hren.

Setz dich auf.

Du hast dich sehr dumm benommen, Lou.

Du hast ein St�ck Papier beschriftet.

Polizisten sind hier gewesen.

Sie k�nnten zur�ckkommen. Sie k�nnten dir Fragen stellen.

Du bist blind und kannst nicht sprechen.

Aber du kannst h�ren...

...und das geht nicht.

Was? W-Was war das?!

Hallo, Doktor Orloff.

Guten Abend, Fr�ulein Stuart.

Lou geht es gut. Ich habe ihn behandelt.

Einen sch�nen Abend.

Gute Nacht.

Du wei�t, wo die junge Dame wohnt, Jake.

Sie ist eine schwierige junge Frau, Jake.

Vielleicht ist es besser, wenn du sie kaltstellst.

Es ist ironisch, dass Stuart eine Botschaft bei sich trug, die von seinem Tod handelte.

Eine Botschaft an einen Blinden und von einem, der die Brailleschrift beherrscht.

- Ja? - Hier Ermittlungsb�ro.

Henry Stuart war f�r insgesamt 20.000 Pfund bei 3 Gesellschaften versichert.

Der volle Betrag wurde bereits ausgezahlt.

- Jetzt kriegen wir ihn. - Wen?

Orloff. Doktor Orloff.

- Den freundlichen Doktor? - Deinen freundlichen Doktor hab ich �berpr�ft.

Ich dachte zuerst auch, dass er ein Doktor ist, aber das stimmt nicht.

Er hatte kaum praktiziert, da wurde ihm wegen Gr��enwahn der �rztetitel aberkannt.

Jetzt f�hrt er eine Versicherungsfirma, nimmt gef�lschte Policen...

...f�lscht Unterschriften von Leuten in Not, und versichert sie bei anderen Gesellschaften.

Dann bezahlt er eine Weile die Beitr�ge, und am Ende landen die Summen bei ihm.

Das hei�t, er macht dann noch mehr?

Er l�sst sich die Summen selbst auszahlen, macht einen Eintrag in seinen B�chern...

...wo dann als Beg�nstigter ein Name von einer Person steht, die nicht existiert.

Hallo?

Hallo Diana. Ich bin froh, dass Sie anrufen. H�ren Sie...

H�ren Sie zuerst. Bevor ich heute gegangen bin, musste ich Dearborns B�cher durchgehen.

Ich fand einen Scheck von meinem Vater, der noch nicht eingel�st worden war.

Es lag eine Notiz bei, die besagte, dass Orloff seinen Besuch im Heim arrangiert hat.

Stand dabei, wann er dorthin kommen sollte?

Ja, am Abend des 15.

Der Abend, bevor wir ihn gefunden haben.

Steht sonst etwas drauf?

Nein. Was soll ich jetzt tun?

Moment. Hier ist irgendwas mit dem Licht.

Hallo?! Hallo?!

Diana! Was ist passiert?!

- Diana! - Was ist los?

Wei� nicht. Besorg einen Wagen! Beeilung!

Bellingham Mansions, Palace Gate!

- Na sch�n, brechen wir sie auf. - Gut.

Bereit?

Es war Jake. Der Mann aus dem Blindenheim.

Larry, verlang bitte nicht von mir, noch einmal dorthin zu gehen!

- Ich kann das nicht tun! - Doch, du schaffst es.

Ich muss ausreichend Beweise daf�r haben, dass Orloff ein M�rder ist...

...und sein letztes Opfer dein Vater war.

Also gut, ich werde es tun.

- Aber du wirst in meiner N�he sein, nicht? - Das verspreche ich.

Ich habe ihn nicht getroffen. Da drau�en ist eine Feuertreppe.

Trotzdem war es sch�n, das Ger�usch meiner Knarre zu h�ren.

Was kommt jetzt, Sherlock?

Nun, die Zeit ist reif, die Truppe zusammenzu- trommeln und Orloff auf die Pelle zu r�cken.

Das wollte ich h�ren!

- Ich komme mit euch! - Darauf kannst du wetten.

Also gut. Du bleibst bei Fr�ulein Stuart. Ich werde dich rufen, wenn ich dich brauche.

Hier auch!

Junge, bin ich aufgeregt!

- Er muss Lunte gerochen haben. - Ja.

- So ein Mist... - Er wird es nicht allzu weit geschafft haben.

Hallo, Scotland Yard.

Hier Holt. Fahndungsgesuch an alle Stationen. Wegen Mord wird gesucht...

...Doktor Orloff, 48 Jahre, graue Haare, blaue Augen...

Trotz der landesweiten Fahndung ist Orloff bisher seiner Festnahme entgangen.

Mit jeder Stunde werden die Ausma�e seines Versicherungsbetrugs offensichtlicher...

...die dieser so teuflisch inszeniert hat.

Es ist unglaublich...

...dass dieser Mann, unser Wohlt�ter...

...Ihren Vater ermordet haben soll.

Herein.

Wer ist da?

Inspektor Holt.

Ah, ich erinnere mich.

Was ist es dieses Mal? Haben Sie noch mehr Braillebotschaften mitgebracht?

Nein. Erz�hlen Sie mir, was Sie �ber Doktor Orloff wissen.

Doktor Orloff...

So wie ich ihn kannte, war er einer der anst�ndigsten M�nner, die ich gekannt habe.

Er war immer gro�z�gig und hilfsbereit.

Nein, das war er nicht.

Er hat Sie ausgenutzt. Er hat Ihnen Geld gegeben, um die Blinden hier zu benutzen.

Aber Herr Holt?

Ich m�chte mir sein Hospital n�her ansehen.

Ich werde Sie hinf�hren.

- Sie haben ihm nichts �ber Jake erz�hlt? - Nein.

Tun Sie es weiterhin nicht. Holt will nicht, dass er wei�, was wir wissen.

Einer unserer Schutzbefohlenen ist derzeit im Hospital in der Behandlung.

Wir sollten ihn so wenig wie m�glich st�ren.

Ich ermittle in einem Mordfall, Herr Dearborn.

Ja, das kann ich verstehen.

Das ist der Mann. Er hei�t Lou.

Was ist mit ihm?

Er hat was mit seinen Nerven.

Hier ist ein Herr, der dich besuchen m�chte.

Ein Polizeiinspektor. Er m�chte dich sprechen.

Lou?

Lou?

Lou?

Ist er wom�glich nicht nur blind und stumm, sondern auch taub?

Nein... Er sollte eigentlich ganz gut h�ren k�nnen.

Wer hat diesen Raum eingerichtet?

Doktor Orloff.

Das ist eines der vielen Dinge, die er gestiftet hat.

Was ist das?

Da �berfragen Sie mich, Herr Inspektor.

Ich kenne mich mit Dingen nicht aus, die ich nicht selbst gebrauche.

Hier steht ein Tank aus Blech, den man mit Wasser f�llen k�nnte.

Wof�r ist das?

Ich f�rchte, das k�nnte nur Doktor Orloff beantworten.

Ich verf�ge �ber kein medizinisches Wissen.

Lou...

Lou... Was ist nur los mit dir?

Ich werde einen Arzt vorbeischicken. Vielleicht kann er dem Mann helfen.

Ach, �brigens. Haben Sie hier eine Maschine, um Texte in Brailleschrift zu verfassen?

Oh ja, Inspektor.

Ich m�chte, dass Lou mir ein paar Fragen beantwortet.

Der arme Teufel kann zwar weder sehen noch h�ren, aber immer noch f�hlen.

K�nnten Sie das in Brailleschrift schreiben, damit er darauf antworten kann?

Fr�ulein Stuart und einer von den M�nnern k�nnen das gleich machen.

Ich komme sp�ter wieder vorbei, Herr Dearborn.

Bereit, O'Reilly?

Auf Wiedersehen, Inspektor. Ich bin froh, dass wir Ihnen helfen k�nnen.

Danke.

- Fr�ulein Stuart? - Ja?

Hier ist eine Liste von Fragen.

Sie sollen in Brailleschrift �bertragen werden.

Am besten lesen Sie sie es vor...

...sodass einer der M�nner das eingeben kann.

Die Stainsby-Maschine befindet sich in dem Wandschrank...

...neben dem Fenster. Hier ist der Schl�ssel.

Herr Dearborn schickt mich.

Ja, wegen der Brailleschrift. Ich habe gerade die Maschine aus dem Schrank genommen.

- Ja. - Danke sehr.

Einen Moment.

Beeilt euch, M�nner!

Schneller, schneller!

Um welche Uhrzeit hat er Sie operiert?

Wer ist da?

Henry Stuarts Tochter.

Was haben Sie denn auf dem Herzen?

Das geh�rte meinem Vater.

Wie konnte das hierher gelangen?

Ich kann mich nicht erinnern, das jemals gesehen zu haben...

Sie sahen es sich an?

Wie h�tten Sie es auch sehen k�nnen, Herr Dearborn? Blind?

Sie sind nicht blinder als ich es bin! Sie sind ein T�uscher!

Sie decken den M�rder von meinem Vater!

Da Sie so interessiert zu sein scheinen...

...werde ich es Ihnen erz�hlen.

Ja... Ich bin der Mann, der Ihren Vater beseitigt hat.

Und aus demselben Grund muss ich diesen armen Trottel auf dem Bett dort beseitigen.

Lou muss b��en.

Keiner kann Sie hier h�ren.

Bitte!

Lassen Sie mich los!

- Inspektor Holt wird gleich wieder... - Dieser dumme Polizist...

Er stand hier und fragte, wof�r dieser Tank sei.

Ich werde Ihnen zeigen, wof�r er ist.

- Was haben Sie mit ihm vor? - Das werden Sie sehen.

Oh nein! Bitte! Tun Sie das nicht!

Tun Sie das nicht!

So.

Dieses Geb�ude war einst ein Lagerhaus.

Und dieser Bereich ragt �ber den Fluss.

Dieser Schlamm hier ist f�r unsere Zwecke in h�chstem Ma�e n�tzlich.

Schlie�lich kommt die Flut und...

Sie verstehen.

Ungl�cklicherweise hat Ihr Vater nicht diesem Verfahren folgen k�nnen.

Daher hat Jake ihn bis zum Fluss gebracht.

H�ren Sie, Orloff. Ich soll Holt um 6 Uhr treffen.

Wenn ich nicht da bin, wird er direkt hierher kommen!

Meine liebe junge Dame. Ich werde dann schon den Fluss hinuntersegeln.

Ich habe eine Jacht.

Aber nein...

Die M�nner unten wissen nichts. Sie sind blind.

Sollte sonst jemand �berlebt haben, um ihnen die Wahrheit zu sagen?

Jake!

Notruf von der Flusspolizei. Inspektor Holt berichten.

Ein Boot befindet sich auf der H�he vom Dearborn-Heim.

Flusspolizei an Inspektor Holt. Boot auf der H�he vom Dearborn-Heim gesichtet.

- Gut. - Was hat das zu bedeuten?

Wir haben ihn nerv�s gemacht.

Henker, Henker, du bekommst bald zu tun!

Dass du mir es dieses Mal ja nicht vermasselst, Jake.

Auf Wiedersehen, Fr�ulein Stuart.

Bitte nicht! Du musst mir zuh�ren, Jake!

H�r mich an!

Beeilt euch, M�nner! Beeilt euch!

Tu das nicht! Nein! Bitte, Jake, tu das nicht!

Jake!

Wo ist Lou, Jake?

Er ist weg, Jake! Orloff hat ihn umgebracht!

Er hat auch alle anderen umgebracht!

Er hat sie in den Fluss geworfen!

Lou!

Lou!!

Lou!!

Was ist passiert?

Ihr bleibt, wo ihr seid!

F�hrt eure Arbeit weiter.

Lou!!

Jake!!

Auf was wartest du noch?! Tu, was ich dir gesagt habe!

Du... hast Lou get�tet!!

Ich muss mich wohl selbst um dich k�mmern!

Ihr umstellt das Haus! Wir brechen die T�r auf!

Keine Panik!

Verlasst das Geb�ude!

Ihm nach! Schnell!

Nein! Nicht!!

Gottseidank! Du bist sicher!

Ich hoffe, der Typ ist so nett und sucht nach meinem Zigarrenetui.

Ist er tot?

Er verdient kein Mitleid. Soll ihn der Schlamm verwesen lassen.

Auf Wiedersehen, Junge.

Auf Wiedersehen.

- Wiedersehen. - Wiedersehen.

Ach ja, ich wei� schon, was ihr vorhabt.

Ich werde ein paar Groschen f�r euer Hochzeitsgeschenk zur Seite legen.

Hoppla, Fr�ulein Sittsam!

Okay, ich geh ja schon ganz friedlich wieder. Ganz friedlich zur�ck nach Chicago.

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