All language subtitles for Mafia - Survival.Game.2016.German.BluRay.x264-CONTRiBUTiON

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Original subtitles

Heute beginnt die neue Staffel von "Mafia".

Das letzte Spiel hinterlie� gemischte Gef�hle.

Ich bin gespannt, was uns in dieser Staffel erwartet.

Das letzte Spiel war ziemlich langweilig.

Das Spiel verliert an Popularit�t

ich w�rde nie und nimmer zu diesem Spiel gehen.

Denken die wirklich, dass die Erh�hung des Preisgeldes neue Zuschauer anlockt?

Menschen, die freiwillig zu ihren Peinigern gehen.

Heutzutage ist der Tod im Fernsehen doch eigentlich ziemlich langweilig.

Wann werden wir den urspr�nglichen Sch�pfer der Sendung sehen?

Wenn den Verantwortlichen nichts Neues in dieser Staffel einf�llt, f�rchte ich,

dass uns das Ende dieser au�erordentlichen,

aber inzwischen abgenutzten "Mafia" -Show erwartet.

MOSKAU - 2072

Wof�r ist ein Mensch bereit zu sterben?

Was kann wichtiger sein als das eigene Leben?

Es k�nnte sein, dass die Antworten auf diese Fragen

die Menschen geben werden, die heute beim Spiel dabei sind.

Ein Spiel, das sich mit der Zeit zur absoluten Weltklasse-Show entwickelt hat.

In erster Linie wohl dank seines Sch�pfers.

Es hei�t, dass "Mafia" dazu f�hig ist,

Menschen in extreme Angstzust�nde zu versetzen.

Und wie spannend ist es, zu sehen,

was mit einem Menschen passiert, der keine Angst hat?

Sehr geehrte Teilnehmer, ich freue mich, Sie bei der Mafia-Show begr��en zu d�rfen.

Die Regeln sind einfach: in unserem Studio sind elf Spieler.

Neun von ihnen sind Zivilisten, und zwei geh�ren der Mafia an.

Die Spieler wissen nicht, wer welcher Gruppe angeh�rt.

Die Aufgabe der Zivilisten ist es, im Laufe des Spiels herauszufinden,

wer von den Teilnehmern zur Mafia geh�rt.

Die Mafia muss jedoch so tun, als w�ren sie Zivilisten, um ins Finale zu kommen.

Jede Nacht t�tet die Mafia einen Zivilisten.

Je schneller die Zivilisten herausfinden, wer zur Mafia geh�rt,

desto mehr von ihnen bleiben am Leben.

Die Siegpr�mie f�r dieses Spiel betr�gt eine Milliarde Rubel.

Wer wird das Geld unter sich aufteilen?

Die Mafia oder die Zivilisten?

Sind Sie bereit? Dann geht's los!

Heben sie die rechte Hand.

Der Computer wird Sie jetzt nach dem Zufalls-Prinzip

in Mafia und Zivilisten aufteilen.

Die Rollen sind verteilt.

Von nun an wei� nur unser Computer, wer zu welcher Gruppe geh�rt.

Jeder Teilnehmer sieht nur seinen eigenen Strichcode

und spricht mit hundertprozentiger Sicherheit nur f�r sich selbst.

Die Mafiamitglieder sind noch unbekannt und potenziell sind alle Zivilisten.

Traditionell darfjeder bei uns ein Begr��ungswort sprechen.

Teilnehmer in Sessel Nummer 1. Geh�ren sie zur Mafia?

Wohl eher zu den Spielern.

Luka Sergejevich, ist mit 85 Jahren der �lteste Teilnehmer des Spiels.

Die moderne Medizin erm�glicht es ihm aber, viel j�nger auszusehen.

Luka ist Milliard�r.

Aus dem Nichts hat er ein solides Investitions-Unternehmen aufgebaut.

Luka spielt f�r sein Leben gern. Das ist seine Motivation, am Spiel teilzunehmen.

Er hat sein Leben schon oft riskiert,

und das ist wohl auch ein Grund f�r sein Verm�gen.

Seine Enkelkinder warten nur darauf, dass ihr Opa stirbt.

Doch ihn besch�ftigt kaum etwas mehr als seine Spielsucht.

Mehr als alles andere f�rchtet Luka, die Freude am Leben zu verlieren.

Der listige Luka Sergejevich hat sich f�r seine Verwandten was Gemeines ausgedacht:

Laut seines neuen Testaments erben seine Enkel rein gar nichts,

wenn er w�hrend des Spiels stirbt.

Deswegen werden sie mit ihrem Opa mitfiebern wie nie zuvor in ihrem Leben.

Leider muss ich mit Nein antworten: Ich geh�re nicht zur Mafia.

Zu Spieler Nummer 2.

Das einzige, was ich will, ist gewinnen,

denn ich habe nichts mehr zu verlieren.

Eli, 38 Jahre alt, Ingenieur.

Die �rzte haben unheilbaren Schilddr�senkrebs bei ihm festgestellt.

Er hat nicht viel l�nger als drei Monate zu leben.

Mehr als alles andre f�rchtet Eli, dass seine Familie ohne Geld zur�ckbleibt.

Gewinne eine Milliarde Rubel bei der Mafia Sho w!

Und f�r diese Chance, das Wohl seiner Familie zu sichern,

ist er bereit, fr�her zu sterben. Obwohl seine Frau sehr dagegen war.

Sie h�tte lieber die drei Monate mit ihrem Liebsten verbracht

und ihn lieber in aller Stille beim Sterben begleitet,

anstatt sich im Fernsehen anzusehen, wie er qualvoll stirbt.

Und noch dazu in dem Wissen, es mit Millionen Zuschauern teilen zu m�ssen.

Und was sagen Spieler Nummer 3 und Spieler Nummer 4?

Sie haben die Gl�ckslose gezogen.

Sie spielen nicht um das Geld. F�r Sie geht es um den "Superpreis".

Die Regierung und die Mafia-Show

machen mit ihrem beispiellosen "Gl�ckslos"- Programm weiter.

Jeder H�ftling unseres Landes kann dadurch,

unabh�ngig von der Schwere seines Verbrechens

und der erhaltenen Strafe, seine Freiheit wiedererlangen.

Hat das schonmal einer geschafft?

Er muss daf�r nur bei der Mafia-Show gewinnen.

Ich w�rde gerne sagen, dass mein Prozess inszeniert war.

Mein Prozess war auch inszeniert. Ach Scheisse.

H�r auf zu heulen. Lass uns lieber weitermachen. Na los!

Spieler Nummer 4, sind Sie bei der Mafia oder nicht?

Nicht bei der Mafia.

Mr. Butcher, sind Sie bei der Mafia? - Mr. Butcher...

Mr. Butcher ist auch nicht bei der Mafia. Und es ist ihm auch verdammt nochmal egal.

Aber stimmt, ich will hier kein Geld, sondern zur�ck in die Freiheit.

Und dann werde ich mich r�chen.

Also gut, erteilen wir nun dem n�chsten Spieler das Wort.

Was soll ich Ihnen nach diesem ganzen Zirkus noch sagen?

Ich bin nicht bei der Mafia, ich gebe Ihnen mein Wort als Offizier.

So'n Schwachsinn! Verrat mir mal eins,

wieso hast du so viele von deinen Leuten einfach sterben lassen?

Wahrscheinlich nur, um hier sitzen zu k�nnen, was?

Und nun sind endlich unsere wundersch�nen Damen an der Reihe.

Ich bin nicht bei der Mafia und bin froh dar�ber.

Ich sitze hier, um meine Vergangenheit zu verarbeiten.

Ich bin hier, um...

um mein altes Leben zur�ck zu kriegen. Das jetzige...

brauche ich nicht.

Und ich will in diesem Spiel sehen, wozu ich f�hig bin.

Meine Teilnahme an diesem Spiel sollte Sie nicht zu falschen Schl�ssen verleiten.

Das Spiel wird alles aufdecken. - Ich hatte keine andere Wahl.

Sagen wir, das hier ist mein Schicksal.

Das w�re alles.

Ich bin zu "Mafia" gekommen, um meinen Traum zu verwirklichen.

Und ich werde allen beweisen, dass das Unm�gliche m�glich ist.

Sch�n, jetzt haben wir uns alle ein wenig kennengelernt.

Wir werden im Lauf des Spiels sicher noch viel �ber unsere Spieler erfahren.

Und nun starte ich den Countdown von zehn Minuten.

Die erste Abstimmung beginnt. Los geht's.

Wie sieht's aus? Hat keiner irgendwelche Vorschl�ge?

Also ich w�rde vorschlagen, wir w�hlen diesen Penner da aus.

Der geh�rt schon lange ins Jenseits.

Halt dein Maul, du Arsch. Ich warne dich.

Walter, lassen Sie sich nicht auf einen Streit ein, das bringt nichts.

Ich finde, wir sollten unsere Zeit etwas effektiver nutzen.

Hat jemand eine Idee f�r die erste Wahl?

Konstantin? - Nein, diese Runde enthalte ich mich.

Ich will noch abwarten. - Wenn das so ist, dann werde ich

jemanden vorschlagen. Meine Intuition sagt mir, dass in der Mafia

ein j�ngerer Mann ist

namens

Kieran.

Warum sollten wir Zeit verlieren?

Ja gut, Kieran.

Wer ist noch daf�r? - Hey, wartet mal.

Ich kenne dieses P�rchen. Hab mal im Knast einen Film �ber sie gesehen.

Sie ist eine T�nzerin,

die so komisch rumhampelt. Ist doch so?

Sie Tier haben doch nicht die geringste Ahnung, wovon Sie da reden.

Marie ist 24 Jahre alt. Sie war eine hervorragende Ballerina.

Eine extrem begabte T�nzerin.

Bis zu ihrem 21. Lebensjahr entwickelte sich ihre Karriere pr�chtig.

Aber durch einen schrecklichen Unfall

nahm ihre Karriere ein j�hes Ende.

Auch wenn sie nach einigen Monaten schon einigerma�en wieder hergestellt war,

von Ballett konnte keine Rede mehr sein!

Marie's R�ckkehr auf die B�hne w�re nur durch eine synthetische Prothese m�glich,

mit deren Hilfe sie ihren Fu� wieder zu 100% bewegen k�nnte.

Doch die Prothese und die daf�r n�tige schwere Operation,

kosten eine enorme Summe, die Marie nicht hat.

Ein paar Jahre ging sie von T�r zu T�r, um das Geld aufzubringen.

Aber Sie bekam nicht mal 10 Prozent der Summe zusammen.

Sie ist verzweifelt.

Hast du den Mut dazu? Dann f�lle den Fragebogen aus,

bestehe den Test, und werde zur popul�rsten Show der Welt eingeladen.

Mafia. Das ist ihre letzte Chance,

auf die B�hne zur�ckzukehren und ihrem Leben wieder einen Sinn zu geben.

Seit diesem Unfall hat Marie panische Angst vor Regen, Donner und Blitz.

Dieser Typ da, das ist ihr Fickfreund,

das hab ich im Urin. Mit wem wollen wir anfangen?

Mit der Hampeltante oder mit ihrem kleinen Scho�hund.

Also, kennen Sie Marie, oder nicht?

Ja, wir kennen uns seit vielen Jahren,

ich und Marie Vladimirovna.

Dummkopf! Was soll das jetzt?

Wir haben keine Absprache, wirklich, das stimmt!

Seit vielen Jahren verfolge ich ihre Karriere.

Und als das schreckliche Ungl�ck passierte, wollte ich irgendwie helfen.

Ich verkaufte sogar meine Wohnung, damit sie... - Ich will nichts von dir!

Ich liebe dich nicht, h�rst du! Ich habe dich nie geliebt!

Marie Vladimirovna,

lassen sie uns das nicht hier kl�ren. Dies ist nicht der richtige Ort daf�r.

Wieso kannst du mich nicht in Ruhe lassen?

Wieder mal hast du alles verpatzt!

Tja, sch�ne Scheisse, was?

Ich frage euch nochmal: wen machen wir zuerst platt? - Also, ich w�rde sagen

Marie.

Halt! Halt. Warten Sie bitte. Bitte.

Wenn jetzt nur noch eine Stimme dazukommt,

dann bedeutet das die Mehrheit. Ich bitte Sie.

Ich flehe sie an! W�hlen Sie lieber...

W�hlen Sie stattdessen lieber mich. Ich... ich...

Ich bin bei der Mafia! Das ist die Wahrheit.

Man kann es zwar nicht sehen, aber ich bin wirklich...

bei der Mafia. Bitte, w�hlen Sie mich! - Die Stimmen wurden abgegeben.

Die Abstimmung ist beendet.

Nein, das... kann nicht sein.

Ich bin unschuldig.

Ich bin nicht bei der Mafia.

Die Zeit ist gekommen, um zu erfahren, ob sich die Teilnehmer

mit ihrer Wahl geirrt haben.

Marie geh�rt zu den Zivilisten.

Ich muss mich wohl verabschieden.

M�gen die G�tter mit euch sein.

Lassen Sie mich raus! Sofort!

Ich verk�nde Ihnen den ersten Todesfall in der 57. Staffel von "Mafia",

der popul�rsten Show in der Geschichte des Fernsehens.

Das Spiel, bei dem die Menschen bereit sind, f�r den Sieg ihr Leben zu riskieren.

Das Spiel, in dem man wirklich stirbt.

HIER WOHNT DIE MUTTER EINES M�RDERS

Jedes Jahr die gleichen Fehler. Langweilig.

Dass sie sich kennen, hei�t nicht, dass sie bei der Mafia sind.

Die erste Nacht bricht �ber unsere Stadt herein.

Und nur die zwei Mafiamitglieder k�nnen sehen

und haben das Recht auf den ersten Zug in der Dunkelheit.

Es ist an der Zeit, den ersten Schuss abzufeuern und sein Opfer auszuw�hlen.

Die Stadt schl�ft ein.

Und die Mafia erwacht.

Jetzt ist jeder Zivilist nur einen Schritt vom Tod entfernt.

Die Auswahl wurde getroffen.

Das Bemerkenswerte ist, dass sich unsere Mafiamitglieder sehr schnell einig wurden.

Wer wird an diesem Morgen nicht mehr aufwachen?

F�r wen ist das Spiel schon vorbei?

Das erste Opfer der Mafia in diesem Jahr wird...

Konstantin, wissen Sie vielleicht, wer von der Mafia ausgew�hlt wurde?

Das tue ich.

Also ich wurde nicht ausgew�hlt.

Und alles weitere interessiert mich nicht.

Na, dann will ich Sie nicht l�nger auf die Folter spannen.

Folgende Person wacht nach dieser Nacht nicht mehr auf...

Mr. Butcher.

Hey, du L�genschwein.

Was laberst du da f�r eine Schei�e? Was soll das?

Wollt ihr mich verarschen? Seht ihr nicht, dass ich wach bin?

Verrecke, du Schwein.

Wer hat das gesagt?

Das war ich. Verrecke, du Schwein.

Du Vollidiot. Hast f�r nichts deine Wohnung verkauft.

Ihr seid alle Idioten. Ihr Schei�kerle.

Freut euch nicht zu fr�h. Ich werde zur�ckkommen.

Und dann werde ich euch alle abschlachten, ihr Penner.

Du wirst nicht auf einem elektrischen Stuhl sterben.

F�r dich haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht.

Ein Fest f�rs Auge!

Kommen wir nun zu Ihren Phobien. - Zu was?

Ihren �ngsten. Sie antworten einfach mit Ja oder Nein.

Dann mach.

Also... Haben sie Angst vor der Einsamkeit?

Vor der Einzelzelle hab ich keine. - Vor Armut? Elend?

Weil ich den reichen Schweinen gezeigt hab, wo's lang geht?

Sie waren doch nur neidisch auf die. - Du bl�des...

Du bl�des Schwein. Ich kann Darmfresser nicht leiden.

Wen? - Ich meine geizige Wichser.

Ich glaube langsam, dass du der Bekloppte von uns beiden bist.

Ich hoffe, du wirst in der H�lle schmoren.

Haben Sie Angst vor dem Tod?

Ich will's mal so sagen, du Witzfigur,

Wie ein Mann zu sterben, davor habe ich keine Angst.

Aber davor, wie ein Arschloch zu sterben.

Jetzt werde ich endlich wieder frei sein!

Sehr geehrte Teilnehmer, liebe Zuschauer, wir haben alle gesehen,

wie mutig Mr. Butcher gek�mpft hat.

Doch unser Spiel ist unvorhersehbar.

Sie sehen die Mafia-Show, und ich verk�nde eine neue Abstimmung.

Ich m�chte noch anmerken, dass mit jeder weiteren Abstimmung

die Zeit daf�r k�rzer wird.

Ich stelle die Uhr diesmal auf acht Minuten.

Das hat er verdient.

Was meinen Sie damit? - Das Schwein hat den Tod verdient.

Ich finde, wir sollten jetzt vielleicht sagen, was wir wirklich meinen.

Ich kann genau sagen, wer bei der Mafia ist.

Konstantin. Schon als Kind hatte er hellseherische F�higkeiten.

In der Schule konnte er schlechte Noten voraussagen.

Als Teenager sagte er den M�dchen voraus, dass sie betrogen werden.

Die Leute fingen an, ihn den "schwarzen Boten" zu nennen.

Auf die Teilnahme an parapsychologischen Fernseh-Shows verzichtete er immer.

Offiziell arbeitet er als Berater in Krisensituationen.

Seine gr��te Angst ist es, an Altersschw�che zu sterben.

Bei der Mafia ist...

Peter.

Nostradamus. Na toll.

Wenn du alles gewusst hast, wieso hast du sie sterben lassen? Hm?

Ja, das ist alles wirklich ganz furchtbar schrecklich.

Ja? - Ich w�rde gern allen Verwandten derjenigen,

die von diesem Spiel nicht zur�ckkehren, sagen, dass es mir wirklich leid tut.

Vergessen Sie nicht: sobald die zwei Mafiamitglieder aufgedeckt sind,

wird der Preis unter den Zivilisten aufgeteilt.

Aber das will ich nicht.

Ich will die Mafia tot sehen,

doch zu viele Zivilisten will ich auch nicht.

Wei�t du was?

Das ist ekelig.

Naja. - H�ltst dich f�r einen harten Burschen, was?

Wenn du in meiner Milit�reinheit gewesen w�rst, h�tte ich dich

eigenh�ndig exekutiert. - Zum Gl�ck sind wir nicht in Ihrer Milit�reinheit.

Lassen Sie uns eine Entscheidung treffen.

Wer glaubt Konstantin? - Ich.

Ich glaube Konstantin.

Ich geh�re also zur Mafia. Und jetzt sage ich euch,

wer noch bei der Mafia ist. - Hei�t das, wir gewinnen zu schnell?

Dann w�rde ja unser Konstantin den Preis mit vielen teilen m�ssen.

Muss er nicht.

Und zwar deswegen,

weil unser Konstantin bei der Mafia ist.

Oh, ich werde nichts mehr sagen.

Dann will ich als erster get�tet werden.

Denn dann werde ich endlich erfahren, wie es ist, tot zu sein.

Warten Sie, welchen Sinn ergibt das?

Wenn Konstantin bei der Mafia ist, warum dann seinen Komplizen t�ten?

Um der Preis nicht teilen zu m�ssen. Ist doch ganz logisch.

Wer f�r Konstantin ist, hebt die Hand!

Ich traue diesen teuflischen Voraussagungen einfach nicht.

Verzeihung. - Und ich glaube jemandem, der nichts zu verlieren hat, einfach mehr.

Drei Stimmen f�r Konstantin sind eingeloggt.

Wer glaubt eigentlich, dass Peter bei der Mafia ist?

Sechs Stimmen f�r Peter. Die Abstimmung ist beendet.

Jetzt bleibt nur noch die Frage offen, ob die Auswahl der Spieler richtig war.

Zur H�lle mit euch, mit euch allen.

So komm ich schneller zu Marie.

Peter ist ein Zivilist.

Also, da gibt es diese Frau,

um die ich gro�e Angst habe. Sehr gro�e.

Sie lieben sie sehr, nicht wahr? - Ja. - Da haben Sie auch einen Grund dazu.

Versuchen Sie sich daran zu erinnern, wie es vor dem Treffen mit dieser Frau war.

Fr�her, als Sie ein Kind waren,

hatten Sie da vor etwas Angst?

Und als sie �lter wurden? - Ich hatte wirklich vor nichts Angst.

Doch, ich erinnere mich.

Als ich klein war...

hatte ich extreme Angst vor Wasser.

Sehr geehrte Spieler, meine aufrichtige Anteilnahme.

Sie haben sich wieder einmal geirrt. Und nun die weiteren Spielregeln:

nach dem Tod dreier Zivilisten gibt es die Chance, die Mafiamitglieder aufzudecken.

Ich verk�nde eine Extra-Abstimmung. Die Spieler erhalten die M�glichkeit,

ein Mafiamitglied aus dem Weg zu r�umen. Sie haben genau sechs Minuten Zeit.

Genau daf�r liebe ich diese Art von Fernseh-Show.

Du wei�t nie, was passieren wird.

Lasst uns aufh�ren zu labern und den N�chsten zur H�lle schicken.

Walter, 45 Jahre alt.

Milit�roffizier. Nach einigen Eins�tzen in Kriegsgebieten

hat sich bei ihm eine Posttraumatische Belastungsst�rung entwickelt.

Er bewarb sich, um herauszufinden, ob er weiterleben will oder nicht.

Ihn plagen heftige Schuldgef�hle wegen seines Versagens.

Ein taktischer Fehler von ihm hat viele junge Rekruten das Leben gekostet.

Er muss starke Anti-Depressiva nehmen.

Im Schlaf durchlebt er diesen taktischen Fehler wieder und wieder.

Walter, warum reden Sie von "Opfern"?

Was denkst du wohl? Oder ist dir vielleicht Kinderm�rder lieber?

Ich habe vergessen, jeden zu fragen, wie ich ihn nennen soll.

Ich hab doch am Anfang schon gesagt, dass ich v�llig unschuldig bin.

Nat�rlich, nat�rlich. In unseren Gef�ngnissen sitzen nur Unschuldige.

Warum reden Sie so?

Sie wissen doch nichts �ber ihn.

Schlagen Sie lieber einen Kandidaten vor.

Ich wei� nichts �ber ihn?

Der Kleine war betrunken und hat zwei Menschen dadurch ins Jenseits bef�rdert.

Ivan war ein gew�hnlicher Sch�ler,

der sich nach der Abschlusspr�fung darauf freute, sein Erwachsenenleben zu beginnen.

Nach der offiziellen Feier

hat er mit einigen Freunden weitergefeiert.

Alles geschah blitzschnell.

Zwei Mitsch�lerinnen sind ums Leben gekommen.

Und seine Freude dar�ber, von einer Frau gerettet worden zu sein

war von kurzer Dauer. Das Gericht f�llte sein Urteil sehr schnell.

Und nicht zum Vorteil f�r Ivan, der, wie sich zeigte, in jener Nacht gefahren war.

Die Geschworenen sprachen ihn in allen Punkten der Anklage f�r schuldig.

Schuldig in allen Punkten der Anklage.

Zweifacher, vors�tzlicher Mord.

Am meisten Angst hat Ivan davor, im Gef�ngnis zu sterben

und nie wieder frei zu sein.

Wenigstens war es keine Absicht, so wie bei Ihnen.

Klappe halten, du Hosenschei�er. - Laura, verzeihen Sie bitte,

aber Ihr Gesicht kommt mir bekannt vor.

Sind wir uns schonmal irgendwo begegnet?

Nein, wo denn? Nat�rlich nicht, mein Lieber.

Sicher nicht. Ich habe dich im Fernsehen gesehen,

als der Prozess �bertragen wurde. War ein gro�er Prozess, was?

Ja. - Sind Sie jetzt fertig?

Oder wollen Sie sich noch gegenseitig ihre Muttermale zeigen?

Wie w�re es, wenn wir fortfahren, hm?

Wieso sind Sie denn so grob?

Ich hab Ihnen nichts getan.

Was zerfrisst Sie so? - Das muss Sie nicht k�mmern.

Denken Sie lieber an die Mafia.

Ich glaube, Sie sind bei der Mafia.

Ach ja? - Ja.

Und ich denke, dass Sie bei der Mafia sind.

Na, das ist ja interessant. - Lasst uns abstimmen. - Was denn?

Darf ich Sie an die letzte Abstimmung erinnern?

Ich habe f�r Konstantin gestimmt

und er f�r Peter.

H�r sich das einer an!

Irgend so eine dumme Schlampe will einen Milit�roffizier

als den B�sen hinstellen? - Das reicht jetzt!

K�nnen Sie sich nicht benehmen? Ich warne Sie, Walter.

Sie sind doch nie im Krieg gewesen, oder? Feigling.

Ich bin ein Feigling? - Ja.

Ich war an acht Eins�tzen beteiligt.

An der Grenze zur Mongolei

stand ich in Flammen,

w�hrend ihr hier das tausendj�hrige Bestehen dieses Landes feiern durftet.

Es reicht. Ihr geht mir auf die Nerven.

Ich stimme...

f�r Laura. Und?

Wer ist dabei?

Eine Stimme f�r Laura ist registriert.

Ich stimme f�r Walter.

Ich werde meine Stimme Walter geben.

Ich entscheide mich auch f�r Walter.

Wisst ihr, was ihr seid?

Ihr seid Wichte! Ein Haufen trauriger, armseliger Wichte

voller Komplexe. Zum Beispiel dieser Luka.

Eine Made im Speck, die nicht wei�, wohin mit den Milliarden.

Und der hat sich hierher geschleppt, um nicht einsam Zuhause zu verrecken.

Und dann diese Ballerina und ihr hirnloser Verehrer. Da kommt einem ja das Kotzen!

�ber dich hab ich meine Meinung ja schon kundgetan.

Eine tolle Truppe haben wir da, was?

Ein ausgezeichnetes Kollektiv habt ihr da zusammengetrommelt, Leute!

F�nf Stimmen f�r Walter. Das ist die absolute Mehrheit.

Das hei�t, die Entscheidung ist gefallen.

Walter wird uns verlassen.

Das verstehe ich nicht. Kieran und ich haben noch nicht gew�hlt.

Walter ist nicht bei der Mafia. Ganz sicher nicht. - Ganz sicher?

Spielt das �berhaupt eine Rolle?

�ffnen Sie Ihre Augen. Haben Sie sich mal umgesehen?

Leichen �berall! Alles voller Leichen um Sie herum!

Wir sind selbst so gut wie tot!

Verstehen Sie das nicht?

Ich gab mein Ehrenwort als Offizier.

Wissen Sie �berhaupt, was das ist?

Ein Offiziersehrenwort?

Walter ist ein Zivilist.

Die Teilnehmer haben sich geirrt.

Die Mafia ist nach wie vor unter Ihnen.

Das Spiel geht weiter.

Fahrt alle zur H�lle.

Falke!

Falke, hier Nummer eins. H�ren Sie mich?

Falke ist in Position. - Dann los!

Seien sie auf der Hut, Falke.

Auf dem Dach!

In Deckung!

Wir haben erste Verluste.

Das ist ein Hinterhalt!

Hier Falke, wir haben den Feind besiegt. Wir sondieren die Lage. - Verstanden.

Schei�e! Was war das?

Schei�e! Falke!

Das war's, Jungs. Ich komme.

Es ist an der Zeit, die Nacht in unserem Studio zu verk�nden.

Die Stadt schl�ft ein. Die Mafia erwacht.

Die Mafia hat geantwortet. Die Wahl ist getroffen.

Verlassen wird uns: Laura.

Na dann.

Mein Schicksal ist besiegelt. Ich kriege wohl das, was ich verdiene.

Einst hatte Laura alles: ein Haus, eine Familie, einen guten Job.

Sie hat es aber geschafft, alles zu verlieren.

Zuerst ein Glas Wein am Abend, um zu entspannen.

Sp�ter dann zwei, und dann noch ein Gl�schen Cognac.

Als Laura sich eingestand, dass sie Alkoholikerin ist, war es zu sp�t.

Ihr Mann hat lange versucht, ihr zu helfen.

Doch als wegen Lauras Trunkenheit ihr Sohn t�dlich verungl�ckte, verlie� er sie.

Laura blieb allein zur�ck.

Zum Selbstmord fehlte ihr der Mut.

Sie hat starke H�henangst, Akrophobie.

Seit mehr als acht Jahren hatte sie das Haus nicht mehr verlassen, bis sie...

Bis ich eines Nachts auf der Stra�e lag.

Verzeihen Sie, sagten Sie gerade Stra�e?

Ja, Ivan.

Ich muss dir vor meinem Tod etwas beichten.

Ich hoffe, du kannst mir verzeihen. H�tte ich gewusst, wie sich alles entwickelt,

w�re ich nicht zu dem Wagen gelaufen.

Hei�t das, Sie haben mich gerettet?

Ja, gerettet... und vernichtet.

Noch am Ungl�cksort baten mich die Eltern von Grischa um einen Gefallen.

Verzeih mir, Vanja, verzeih mir!

Ich bringe nur Leid.

Eure Gnaden, ich kann mit Sicherheit sagen, dass derjunge Mann namens Ivan

an diesem schrecklichen Ungl�ck schuld ist. Auf dem Beifahrersitz des zerst�rten Autos

sa� Grischa, schwerverletzt.

F�r dieses Ungl�ck ist er in keiner Weise verantwortlich. Das w�re alles.

Laura, Sie haben sicher so gehandelt,

weil Ihnen nichts anderes �brig blieb, also verzeihe ich Ihnen hiermit.

Vielen Dank, mein Lieber.

Laura ist Zivilistin.

Es tut mir leid.

Ich hoffe, du wirst gewinnen.

Sehr geehrte Flugg�ste, wir n�hern uns einer Schlechtwetterzone.

Bitte bleiben Sie auf ihren Pl�tzen und schnallen Sie sich an. Vielen Dank.

So.

Es geht los.

Bleiben Sie ruhig. Alles wird gut.

Solch schockierende Gest�ndnisse gab es in unserer Show schon lange nicht mehr.

Danke f�r's Einschalten. Wir tun weiterhin alles, um Sie in Erstaunen zu versetzen.

Wir haben nur noch sechs Teilnehmer. Schauen Sie sich diese Gesichter genau an.

Zwei davon sind kaltbl�tige M�rder,

die Laura gerade in dieses ungl�ckselige Flugzeug katapultiert haben.

Wer sind die zwei? Finden Sie es heraus, sehr geehrte Teilnehmer.

Sie haben vier Minuten, um abzustimmen.

Also meine Intuition scheint mich irgendwie verlassen zu haben.

Es gibt nur einen, den ich nicht in Verdacht habe,

und zwar mich. - Ich glaube, so geht es uns allen.

Lassen Sie uns f�r Ivan stimmen.

Sie denken, er wollte Lauras Tod?

Das hab ich nicht gesagt. Ich hab nur gesagt, lasst uns f�r Ivan stimmen.

Und Sie sollten sich etwas merken. F�rchten Sie nicht, was Ihnen bekannt vorkommt.

F�rchten Sie den klirrenden Boden.

Aber wenn sie springen, wird alles gut werden.

Wenn das Licht ein Dreieck ist,

finden Sie den Ausgang, und sie werden gerettet.

Sie mit Ihren Prophezeiungen verwirren mich.

Ich versteh das nicht, Konstantin.

Denken sie wirklich, dass Ivan ihr nach ihrem Gest�ndnis nicht verziehen hat?

Dass er es uns nur vorgespielt hat?

Dass er von Anfang �ber Laura Bescheid wusste und sich an ihr r�chen wollte?

Wissen Sie was, Kieran? Sowas �hnliches ging mir auch gerade durch den Kopf.

Aber ich...

Ich glaube Ivan. Er hat uns das nicht vorgespielt.

So etwas traue ich ihm nicht zu. - Stimmen wir ab.

Wer ist f�r Ivan? - Die ganze Zeit sitzen Sie da wie eine Mumie!

Und jetzt erz�hlen Sie solches Zeug! Wieso sollten wir Ihnen glauben?

Konstantin hat die meiste Zeit des Spiels nichts Vern�nftiges gesagt.

Ich habe irgendwie das Gef�hl, dass Kate und Kieran zusammenarbeiten.

Habt ihr euch vielleicht schon vor dem Spiel getroffen?

Lasst euch nicht ablenken! Im Moment ist das Wichtigste, f�r Ivan zu stimmen.

Und ich sage: meine Intuition ist zur�ck und fl�stert mir den Namen von Konstantin.

Meine Intuition sagt etwas anderes. Ich stimme f�r Eli.

Wie auch immer, wir m�ssen endlich abstimmen. Wer ist f�r Ivan?

Ivan, ich tue das nicht, weil Du mich verd�chtigt hast.

Ich spiele einfach nur mit. Es deutet sich ein Unentschieden an. Das gab's noch nie.

Ich stimme auch f�r Konstantin.

Ich auch.

Ivan, heb deine Hand.

Ich stimme f�r Eli.

Drei Stimmen f�r Ivan, zwei f�r Konstantin, eine f�r Eli.

Gem�� den Spielregeln, muss der Spieler, der ausscheiden soll,

die absolute Mehrheit der Stimmen bekommen.

In diesem Fall also vier. Damit wird die Abstimmung wiederholt.

Ivan, Eli, und Konstantin. Die anderen werden diesmal nicht ber�cksichtigt.

Beeilen Sie sich, Sie haben diesmal nur noch zwei Minuten.

Ich glaube Ivan. Ich will nicht, dass ihm etwas zust��t. Ich stimme nicht f�r ihn.

Ich stimme f�r Konstantin.

Kate, Sie sind st�rker, als Sie denken.

Ich stimme auch f�r Konstantin.

Ivan!

Ich �ndere meine Entscheidung auch nicht. Ich traue Konstantin. So ist das eben.

Ich mache es etwas dramatisch. Ich w�hle Konstantin.

Drei Stimmen reichen nicht aus. Los, noch eine.

Ivan, was ist los mit dir? Heb deine Hand.

Was soll sein? Ich denke einfach nicht, dass Konstantin zur Mafia geh�rt.

Ich w�hle Eli.

Ich stimme f�r Konstantin.

Geht das? Kann denn ein Spieler einfach so f�r sich selbst stimmen?

Ich glaube, das w�re das erste Mal in der Geschichte. Richtig, Herr Moderator?

Absolut richtig. - Das haben wir aber nicht so abgesprochen.

Ist er etwa bei der Mafia?

Konstantin geh�rt zur Mafia.

Es ist vorbei.

Was soll das, Opa? Ich hab's eilig.

Wieso sagst du Opa zu mir, Kleiner?

Endlich geschafft.

Alle meine Vorhersehungen sind wahr geworden. Ich habe Dich betrogen.

Ich habe den Spielablauf ge�ndert. Jetzt k�nnen sie Dich besiegen.

Dann ist Schluss mit der Mafia-Show.

Als Greis zu sterben,

das ist der wundersch�nste aller Tode.

Vorbei.

Wir werden noch sehen, wer den Ablauf des Spiels �ndert.

Die Stadt schl�ft wieder ein. Und die Mafia erwacht.

Willkommen zur�ck zur Mafia-Show.

Das Spiel mit dem Risiko zu sterben. Das Spiel, das ihr Bewusstsein ver�ndert.

Es ist an der Zeit, zu erfahren, wer an diesem Morgen nicht aufgewacht ist.

Es ist... Ivan.

Ivan.

Das darf nicht wahr sein.

Wieso?

Wieso Ivan? - Das ertrag ich nicht.

Ivan ist Zivilist.

Das ist so traurig. - Nicht weinen, ist schon gut.

Bei dieser Show hab ich viel erreicht.

Jetzt wissen alle, dass ich unschuldig bin.

Ja, klar, ich gebe zu, dass ich auf ein neues Leben in Freiheit gehofft habe.

Ich bin erst 18.

Aber ich kannte die Regeln.

Tut mir leid, Mama.

Ich war nie mit ihr am Meer.

Mama, liebste Mama...

Halte durch!

Ich liebe dich wirklich sehr. Verzeihe mir, bitte.

Ich bin kein guter Sohn gewesen.

Mama.

Verzeih mir, Mama.

Ich begr��e unser gro�artiges Quartett!

Unter ihnen drei Zivilisten,

die sich zusammentun m�ssen, um das letzte Mafiamitglied zu entlarven.

Aber die Mafia ist schlau und st�rker denn je.

Wird sie es schaffen, das Spiel bis zum Duell ins Finale zu f�hren?

Das erfahren wir in zwei Minuten. Die Zeit l�uft.

Das hei�t dann ja wohl, wenn wir ihn nicht entlarven, dann sind wir nur noch zu dritt!

Und die Mafia t�tet noch einen von uns! - Ab jetzt braucht man drei Stimmen.

Das hei�t, wir m�ssen uns einig sein. Mit wem fangen wir an?

Kennen Sie den Ausdruck "Fang mit dir selbst an"? Eli,

geh�ren Sie vielleicht zur Mafia?

Es ist immer das gleiche.

Solange du nichts sagst, ist alles gut, aber wenn doch, geh�rst du zur Mafia.

Na los, Eli, wen schlagen Sie vor? - Keine Ahnung.

Sie sind ein sympathisches Paar, Sie und Kate.

Wieso glauben Sie, wir w�ren ein Paar?

Das denke ich schon lange.

Kieran ist ein hoffnungsloser Polemiker. Auch zum Spiel kam er nur so.

Einer seiner Freunde hat bezweifelt, dass Kieran den Mut hat,

das Teilnahmeformular f�r die Mafia-Show abzuschicken.

Du bist irre.

Und tats�chlich hat er am Tag vor dem Spiel Kate kennengelernt. Rein zuf�llig!

Ohne die ganze Wahrheit �ber den neuen Bekannten zu wissen,

hatte Kate ihm alle ihre �ngste offenbart:

vor H�he, vor Schlangen, vor der W�ste.

Kate wurde im Waisenhaus gro�.

Aus diesem Grund denkt sie, dass sie in dieser Welt niemand besch�tzen wird.

Weder Kieran noch Kate wussten,

dass sie sich schon am n�chsten Tag im Mafia-Studio wiederbegegnen,

wo sie erfahren werden, wovor sie wirklich Angst haben.

Da hab ich dann ja wohl richtig gelegen.

Aber ich denke nicht, dass Sie sich abgesprochen haben.

Ganz genau. Wir haben uns gestern erst kennengelernt.

Das ist die Wahrheit.

Wir hatten keine Ahnung, dass wir uns hier wiedertreffen.

So ist es. Ich habe mich immer noch nicht von dieser �berraschung erholt.

Wir haben gestern kein Wort �ber das Spiel verloren.

Kieran, sind Sie sich eigentlich sicher, dass Kate nicht zur Mafia geh�rt?

Ja, ganz sicher. - Und Sie, Kate? Trauen Sie Kieran?

Ja, tue ich.

Eli, es sieht so aus, als w�re einer von uns beiden der N�chste. - Warum denn?

Sie scheinen zusammenzuarbeiten. Sie entscheiden, wer als N�chster geht.

Kieran und ich versuchen nicht, uns zu sch�tzen.

Wir wollen nur �berleben wie Sie alle! - Uns bleibt keine Zeit.

Kate, na los, Sie m�ssen sich jetzt entscheiden.

Oh nein, das muss ich nicht.

Ich geh�re nicht zur Mafia und werde hier auch niemandes Henkerin werden.

Sehr geehrte Teilnehmer, sie haben nur noch zehn Sekunden, um sich zu entscheiden.

Beeilen sie sich bitte. - Kate, wie entscheidest du dich?

Ich weiss nicht, wie ich entscheiden soll. Ich bin verwirrt.

Ich wei� nicht, was ich machen soll.

Die Teilnehmer konnten sich nicht entscheiden.

Das bedeutet, das Spiel wird es selbst tun.

Der Computer wird ausw�hlen, wer uns verlassen muss.

Es kann jeden treffen, einen Zivilisten, oder das letzte Mafiamitglied.

Wer wird mehr Gl�ck haben? Zehn Sekunden,

neun, acht, sieben,

sechs, f�nf, vier,

drei, zwei, eins.

Die Wahl f�llt auf Kate.

Nein! - So ein Finale gef�llt mir auch nicht.

Was reden Sie da? Sie wollten es doch in die n�chste Runde schaffen.

Das haben Sie jetzt. Vielleicht gewinnen wir ja noch.

Kate geh�rt zu den Zivilisten.

Kieran, verzeihst du mir?

Das Schicksal hat es so gewollt.

Das hei�t... so muss es sein.

Deswegen bin hergekommen.

Kate, warum bist du hier?

Wovon redest du da?

Was machst du da? Kieran, h�r auf damit.

Kate, ich komme mit dir.

Das ist ja wirklich sehr interessant.

So etwas ist in dieser Show noch nie zuvor geboten worden.

Kate, das ist nur Deine Angst. Ich kann Dich retten!

Du darfst nicht nach unten sehen, vergiss nicht, wie das hier funktioniert.

Wir m�ssen von dieser Platte springen, wenn wir �berleben wollen. Vertrau mir.

Hast du verstanden? - Ja, aber ich springe auf keinen Fall.

Ich werde dir helfen.

Du musst jetzt vorsichtig aufstehen.

Okay, auf drei. Eins, zwei...

Kate, alles in Ordnung?

Ja, ich bin nur etwas verwirrt.

Wo sind wir hier?

Hast du eine Idee?

Schei�e. Wir m�ssen schnell hier weg.

Und wohin? Was denkst du? - Das Licht im Dreieck da vorn...

Was? Genau wie Konstantin es gesagt hat.

Wie ist das nur m�glich?

Mit dem Sprung hatte er auch recht.

Hast du auch das Gef�hl, dass wir hier schon lange erwartet werden? - Kate.

Wir werden jetzt zu dem Licht gehen.

Was sind das f�r Ger�usche?

Ich hab keine Ahnung.

Achtung!

Da lang.

Was ist das?

Hier sind nicht nur deine �ngste.

Was ist das?

Wovor hast du Angst?

Dich zu verlieren.

Versteck dich.

Versteck dich!

Kieran! Das Licht! Er hat Angst vor dem Licht!

Wo sind wir hier? - Dieser Ort ist mir sehr vertraut.

Das ist mein Waisenhaus.

Wieso sind wir hier?

Bist du das?

Wei�t du, ich tr�umte immer davon, zu erfahren, wer meine Eltern waren.

Davon, wie ich zur Welt kam.

Aber ich hatte auch gro�e Angst davor, zu erfahren, warum sie mich verlassen haben.

Deshalb sind wir also hier. Das hier ist, wovor du dich am meisten f�rchtest.

Kate, verstehe doch, was wir hier sehen, hat nichts mit der Wirklichkeit,

der Zukunft oder der Vergangenheit zu tun.

Du musst Dich von deinen Vorstellungen l�sen.

Ich lebe schon so viele Jahre damit, deswegen bin ich zum Spiel gegangen.

Kate, du musst verstehen, dass das hier nicht deine reale Vergangenheit zeigt,

sondern die Vergangenheit, vor der Du Dich f�rchtest. Das musst du ver�ndern.

Stell dir mal vor, wie Deine Eltern f�r dich da waren und dich lieb hatten.

Und dass nur etwas dazwischenkam,

das euch auseinandergebracht hat. Versuchst Du es? - Ich versuche es.

Du schaffst das.

Liebe Zuschauer, nach den Regeln der Show,

wird, wenn nur ein Zivilist und ein Mafiamitglied �brig bleiben,

das ganze Preisgeld automatisch an das Mafiamitglied ausgezahlt.

Und wer zur Mafia geh�rt, werden wir nach der Werbung erfahren.

Bis gleich, in der n�chsten Runde!

Der Wahnsinn.

Als ich von eurer Bekanntschaft erfahren habe,

konnte ich mir nicht vorstellen, dass sich das Ganze so entwickeln w�rde.

Doch Konstantin hat mir von Anfang an versichert,

dass ihr als Paar die Quoten erh�hen werdet.

Dann war Konstantin bei der Mafia? - Ganz genau.

Aber noch viel mehr. Er war einer meiner besten Redakteure.

Mit eurer Hilfe wollte er das Spiel vernichten,

konnte aber nicht wirklich verstehen, wie das Spiel genau funktioniert.

In diesem Moment befindet ihr euch noch immer in der von mir geschaffenen Welt.

Das ist unm�glich.

Wie...? Wir sind immer noch da drin?

Ja, obwohl momentan niemand au�er uns das Spiel sieht. Lustig, nicht?

Mafia. Das ist mein Lebenswerk.

Ich werde es niemals aufgeben. Die Quoten sind katastrophal ausgefallen.

Die Leute fingen an, sich �ber Tod im Fernsehen zu langweilen.

Ich musste also etwas ver�ndern. - Moment mal.

Deswegen haben Sie sich entschlossen, unsere Liebe zu zeigen?

Darum hat Kieran seinen Platz so einfach verlassen k�nnen, richtig?

Ja, ich habe die Techniker angewiesen, seinen Platz umzuprogrammieren.

Gute Idee, oder? - Katja und ich haben also das Spiel kontrolliert!

Der einzige, der hier etwas kontrolliert, bin ich.

Das Spiel ist an mein Bewusstsein angeschlossen.

Ist das nicht genial? Damit habe ich ein Finale erschaffen,

das die Zuschauer so noch nie gesehen haben.

Diese Realit�t wird von mir gesteuert, das d�rft ihr nie vergessen.

Und zwingt mich bitte nicht, zu bedauern, dass ich euch beide am Leben gelassen habe.

Viel Gl�ck. Wir sehen uns wieder im Spiel.

Wichtig ist, dass wir leben und zusammen sind, Kate.

Ja, aber, wenn die Show zu Ende ist, und wir uns

wieder in der Realit�t befinden, wer war dann das zweite Mafiamitglied?

Papa!Papa!

Hallo, wie geht es euch?

Lasst uns zu Mama gehen, na los.

Hallo.

Verzeih mir, mein Schatz.

Ich wollte nur, dass es euch an nichts fehlt.

Ich habe gewonnen.

Du warst das Mafiamitglied?

Ist schon gut.

Das Wichtigste ist, dass du endlich wieder bei uns bist.

Und dass du bleiben wirst. Kein Geld dieser Welt

kann dich mir ersetzen, mein Schatz.

Eli lebte noch zehn Monate, anstatt der drei, die ihm diagnostiziert wurden.

Luka hatte auch Gl�ck.

Er durfte das Spiel unversehrt verlassen, wenn auch ohne Gewinn.

Luka hat sich entschieden, seine Enkel zu enterben

und sein ganzes Verm�gen dem Waisenhaus, in dem ich aufwuchs, zu hinterlassen.

Die Mutter von Ivan bekommt jeden Tag Blumen als Andenken an ihren Sohn.

Wei�t du was, Kieran, eigentlich hat sich Konstantin als richtiger Held erwiesen.

Er hat den Spielablauf ge�ndert, damit wir dem B�sen ein Ende setzen konnten.

Doch wir haben verloren.

Nein, Kate.

Es ist noch lange nicht vorbei.

Das Spiel, in dem es kaum eine Chance gibt, zu gewinnen.

Doch wenn das B�se nicht bestraft wird,

findet sich immer einer, der das System herausfordert.

Einer, der an die Wahrheit und an seine Ideale glaubt.

Einer, der bereit ist, bis zum Ende zu k�mpfen.

Denn wenn die Stadt einschl�ft,

erwacht die Mafia.

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