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Unsere Schlussfolgerung lautet, dass die Finanzkrise die Machtstellung

der Schwellenländer im globalen Gefüge weiter ausgebaut hat.

Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in Bezug auf die Kaufkraftparität

die die Geldwerte der Länder durch Wechselkurse vergleichbar macht,

scheinen die E7 Schwellenländer die G7 Staaten bis 2020 überholt zu haben.

Wir sehen, dass die Schwellenländer ein Wachstum von 4% pro Jahr haben,

während sich der Wachstum der Industrienationen auf 2% beschränkt.

Die Weltwirtschaft entwickelt sich in unterschiedlichen Geschwindigkeiten,

in den kommenden Jahrzehnten, in denen die Schwellenländer aufholen.

Die alten Industrienationen zeigen schwindende Bevölkerungszahlen.

Japan und Deutschland haben sogar ein negatives Wachstum

im Durchschnitt während des Zeitraums bis 2050.

China wird die USA spätestens 2017 als größte Wirtschaftsmacht ablösen.

Indien sollte bis 2050 der drittgrößte Wirtschaftsriese sein,

lange vor Brasilien, das wir noch vor Japan auf dem 4. Platz sehen.

Russland wird Deutschland spätestens 2020 einholen.

Mexiko und Indonesien werden vor 2050 England und Frankreich einholen

und die Türkei wird größer sein als Italien.

Diese erneute Dominanz von China und Indien ist eine Rückkehr

zur historischen Norm der Zeit vor der industriellen Revolution,

die eine Verschiebung der globalen Wirtschaftsmacht

nach Westeuropa und den USA verursachte.

Diese temporäre Verschiebung wird nun wieder rückgängig gemacht.

Das Lithium ist der Hoffnungsträger für den Fortschritt Boliviens.

Für mehr Wohlstand, Bildung,

Flughäfen, Bahnhöfe und Busverbindungen.

Alle Studenten sollen an diesem Projekt beteiligt werden,

in der Region um den See von Uyuni und um den See von Coipasa

und den anderen Salzseen Boliviens. Das verdanken wir dem Lithium.

Dieser Rohstoff ist ein Geschenk für alle,

für die gesamte Region. Die Zukunft wird besser.

Die Bildung, die Wirtschaft, die Arbeitskräfte. Wir brauchen sie.

Sie sollen nicht länger im Ausland Arbeit suchen müssen,

denn sie werden hier im Land gebraucht, für die weitere Erforschung.

Das Leben auf dem Land ist traurig. Manchmal. Aber nicht immer.

Das Leben auf dem Lande ist ruhig, es ist nicht wie in der Stadt.

Hier kommen keine Laster her, keine Autos. Nichts...

Auch keine Menschen wie ihr. Nichts von alledem.

So ist unser Leben.

Was noch? Hier gibt es nichts als das Wehen des Windes.

Kalt ist es.

Zur Sommerzeit wird es sehr grell.

Dann ist es heiß.

So ist mein Leben. So ist meine Umwelt, mein Yaca.♪cors "Yaca"

Es geht kein Wind.

Da die Regierung mit der Förderung von Lithium begonnen hat

und wir hier am Ufer des Salzsees sind, kennen wir uns damit gut aus.

Deshalb möchten wir unser eigenes kleines Projekt zur Lithiumgewinnung.

Wir befinden uns nur wenige Kilometer vom Salzsee entfernt.

Wir planen unsere eigenen Becken, damit wir mitmachen können.

Wir möchten einige kleine Lagunen, um durch die natürliche Verdunstung

des Salzwassers Lithium zu gewinnen.

Das liefern wir dann an das große Staatsunternehmen Comibol.

Das ist unser Traum.

Deshalb suchen wir nach Projekten zur Unterstützung unserer Mitbürger,

unserer kleinen Ortschaft Agencha.

Wie könnte sich etwas ändern?

Wie könnte sich etwas ändern?

Ich weiß es nicht.

Vielleicht wird sich etwas ändern. Ich weiß es nicht...

Deshalb sage ich, nur Gott ist allwissend.

Gott weiß alles. Durch Ihn leben wir. Ihr und auch wir.

Nicht wahr?

- Wo ist es? - Ich weiß es nicht.

Ich weiß nicht, wo es ist.

Hier ist nichts.

- Hast du noch eins gefunden? - Wo hast du sie?

- Wie viele hast du gefunden? - Zwei.

Ich noch drei. Jetzt hab ich vier.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde. Einen guten Vormittag!

Ich bin Liu Wenjing von der Pekinger PKW-Zulassungsverwaltung.

Ich werde die heutige Lotterie moderieren.

Die Auslosung wird nach den Pekinger Zulassungsregularien durchgeführt.

Bitte nun die Loskugeln in die Lostrommel.

Eins, zwei, drei...

1997 überschritt die Anzahl der PKWs in Peking die Millionengrenze.

Seither hat sie sich in nur zehn Jahren vervierfacht.

Wenn man das nicht reguliert, wären es in ein bis zwei Jahren

über 6 Millionen PKWs. Der Stau-Index läge bei ca. 9,5.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit der PKWs läge bei unter 15 km/h.

Ende 2010 wurde deshalb ein Zulassungsplan verabschiedet,

der am 01.01.2011 in Kraft trat, um die Fahrzeuganzahl zu regulieren.

So reduzieren wir den Verkehr, ohne Fahrverbote zu verhängen.

In den letzten drei Jahren wurde hiernach die Wachstumsrate

auf maximal 240.000 neue PKW Anmeldungen jährlich beschränkt.

Momentan liegen wir bei einer Gesamtzahl von 5,4 Millionen,

womit unser Ziel erreicht wurde.

Bis 2017 möchten wir unter der 6 Millionen-Grenze bleiben.

Die Neuzulassungen werden in den kommenden Jahren

auf 150.000 jährlich beschränkt.

Das ist der Grundgedanke unserer Regulierungsmaßnahmen.

Am 26. jeden Monats verlosen wir Zulassungen für Privatfahrzeuge.

Außer während des Frühlingsfests.

Bei der aktuellen Lotterie wurden 1,74 Million Anträge gestellt

und 18.000 neue PKWs zugelassen.

Die Wahrscheinlichkeit, eine Zulassung zu bekommen, lag somit bei ca. 1%.

Ohne Zulassung können Sie dieses Auto nicht kaufen.

Ich habe eine für mein altes Auto, die ich gern übertragen würde.

- Was für ein Auto haben Sie? - Ein Koreanisches.

- Verstehe. Das müssen Sie erst verkaufen.

- Was heißt das? - Sie benötigen eine neue Zulassung.

Dann darf ich Ihnen das Auto verkaufen.

Ich muss den Wagen verkaufen um eine neue Zulassung zu bekommen?

Genau, erst das Auto verkaufen, dann eine neue Zulassung besorgen.

Dann verkaufe ich Ihnen das Auto und registriere es für Sie.

Verstehe. Ich brauche also zuerst einmal eine neue Zulassung.

- Ohne Zulassung geht's nicht. Egal, wie viel Geld Sie mir bieten.

Haben Sie eine befristete Aufenthaltsgenehmigung?

Aus der Jilin Provinz? Warum steht hier...?

Das ist falsch geschrieben. Hier steht Bao Ding...

Das Getriebe von BMW ist führend.

Die neuen 7er sind mit einer 8-Gang-Automatik ausgestattet.

Das ist vergleichbar mit Autos wie dem Audi A8 oder Benz.

Die verfügen alle über diesen Wettbewerbsvorteil.

Alle unsere 7er haben das 8-Gang-Getriebe.

- 8 Gänge? - Ja, 8 Gänge. Sie werden sehen:

Es ist egal, ob Sie abrupt oder konstant beschleunigen.

Die Schaltung ist sehr sanft. Man bemerkt den Wechsel kaum.

Wenn Sie abrupt beschleunigen, überspringt das Getriebe einen Gang.

Das ist ein sehr großer Vorteil.

Und? Wie findest du es?

Ich finde es ziemlich gemütlich auf der Rückbank.

- Gibt es hier eine Sitzheizung? - Ja, die gibt es.

- Wo mach ich sie an? - In der Mitte gibt es einen Schalter.

Sie können zwischen hoher, mittlerer und niedriger Stufe wählen.

Ich schwanke zwischen dem 5er und dem 7er BMW.

Nutzen Sie das Auto überwiegend geschäftlich?

Ja, zu Geschäftszwecken.

Haben Sie besondere Wünsche bezüglich der Innenausstattung?

Wie sieht es mit dem Unterhaltungssystem aus?

Je hochwertiger, umso besser.

Es soll auch einen angenehmen Charakter haben.

- Und beim Fahren? Fahren Sie das Auto selbst?

Nein, ich habe einen Chauffeur.

Sie werden meist auf der Rückbank sitzen?

- Ab und zu fahre ich selbst. Aber meistens fährt mein Chauffeur.

Jeder Verkäufer sollte zehn Autos im Monat verkaufen.

Um dieses Ziel zu erreichen, laden wir auch Trainer ein

und veranstalten wöchentliche Produktschulungen.

Wir erfahren Neues über Importe und die hiesige Produktion.

Das Training ist sehr hilfreich für unsere Verkaufsperformance.

Wir lernen, dem Kunden zu helfen, das passende Auto auszuwählen.

Ich persönlich verbringe auch gerne Freizeit mit meinen Kunden,

um eine gute Beziehung aufzubauen. Wenn sie mich weiter empfehlen,

komme ich meinem Verkaufsziel näher.

Zum Beispiel gehe ich manchmal mit meinen Kunden Essen,

Billard oder Fußball spielen.

Das sind gute Brücken, um sich näher zu kommen.

Warte mal kurz. Seid ihr bereit?

- Fangt ihr an? - Seid ihr bereit?

- Fertig? - Du darfst dich doch nicht umdrehen!

Fertig, los!

- Zwei BMWs? Beide Seitentüren? - Nein.

- Beide Anzeigen? - Nein.

Beide Scheinwerfer?

Zum Thema SPQ fasse ich nochmals zusammen:

Wenn der Kunde ablehnt, müssen wir noch zweimal versuchen,

ihn zu überzeugen. Erst dann dürfen wir aufgeben,

ohne, dass uns Punkte abgezogen werden.

Wenn der Kunde ablehnt, bleibt hartnäckig.

So könnt ihr trotzdem punkten. Alles klar?

Ich wiederhole gleich die Regeln der Punktevergabe laut SPQ,

weil ich bei einem Tonmitschnitt etwas sehr Falsches hören musste.

Ich nenne keine Namen, aber ich habe es gehört.

Genau darum ging es vorhin: Die persönliche Einstellung.

Man kommt mit Strategie, Technik oder dem Produkt nicht dagegen an,

wenn die persönliche Einstellung nicht stimmt.

Darüber müssten wir uns noch einmal unterhalten, ja?

Was machen wir gleich? Nach Hause?

- Ja, nach Hause. - Willst du nichts unternehmen?

- Läuft das Geschäft? - Ja.

- Lass uns doch noch etwas unternehmen. - Ja, okay.

- Sollen wir ins Kino gehen? - Okay!

Also willst du einen Film schauen?

Wir müssten aber eigentlich nach Hause, mit dem Hund gehen.

Das stimmt.

Vielleicht noch kurz einkaufen, bevor wir nach Hause gehen?

Wird das nicht auch zu spät?

Erzähl doch mal von der Arbeit! Hast du ein Auto verkauft?

- Ich hab eine Beschwerde bekommen. - Jemand hat sich beschwert?

Eine Finanzierung ist geplatzt.

Ein Kredit wurde nicht genehmigt. Das Auto wurde nicht verkauft.

- Mach dir keine Sorgen. Alle haben den gleichen Druck.

- Ich habe doch keinen Druck! Ich habe nichts von Druck gesagt.

Möchtest du noch mehr?

Ja, schmeckt ausgezeichnet.

Ich wuchs in einem einfachen Flachbau auf.

Hochhäuser gab es nicht. Nach der Schule versammelten

wir Kinder uns in den Gassen. Elektronische Spiele gab es ja nicht.

Die Mädchen sprangen Seil.

Die Jungs spielten mit Murmeln oder Papierfliegern.

Als unsere Eltern noch jünger waren, haben sie ziemlich hart gearbeitet.

Nach der Arbeit wurde eingekauft und dann Zuhause gekocht.

Ich machte Hausaufgaben oder spielte draußen.

All das ist jetzt anders.

Es ist sehr komfortabel, in einem Hochhaus zu leben.

Früher mussten meine Eltern den Kohleofen beheizen,

damit wir es warm hatten.

Die Wohnungen waren zwar beheizt, aber dort gab es keine Toiletten.

Wir mussten in unseren dünnen Schlafanzügen raus in die Gassen.

Das war ziemlich hart. Es war eben noch nicht fortschrittlich.

Die Außentoiletten hatten oft kein Licht und man konnte leicht hinein fallen.

Heute sind die Dinge nicht mehr so.

Unsere Eltern sagten, wir haben ein Fahrrad, ein Radio... Was noch?

- Eine Taschenlampe! - Genau, eine Taschenlampe.

Besaß man diese Dinge, "Die Alten Drei", wie man sagt,

zählte man zu den Wohlhabenden. Heute sind sie nichts mehr wert.

Der heutige Lebensstandard ist mit früher nicht zu vergleichen.

Ich finde, wir sind eine sehr glückliche Generation.

Aber die nächste Generation wird noch glücklicher sein.

Früher war der Tod ein finales, körperliches Ende.

Wenn man starb, war man tot.

Man konnte nur hoffen, dass der Geist im Himmel fortlebte,

oder an was auch immer man glaubte.

Heute ist der Tod etwas anderes.

Wir haben eine neue Vorstellung vom Tod.

Heute ist der Tod nur temporär. Man stirbt nicht für immer.

Es gibt Hoffnung, nach dem Tod wieder zu leben.

Durch den technischen Fortschritt und die leistungsstarken Computer,

können wir den Körper Zelle für Zelle reproduzieren.

Man wird nicht mehr alt. Man wird nicht mehr sterben.

Ich denke, das wird mit Hilfe von Nanobots umgesetzt.

Mit kleinen, molekularen Robotern, die so klein sind wie Atome.

Sie dringen direkt in die Zellen ein und wenn es dort einen Fehler

oder eine Mutation gibt, erkennen und ersetzen sie

das betreffende DNA Molekül, so dass die Zellen

permanent erneuert werden. Das wird kommen!

Der Tod der nahen Zukunft ist nicht der Tod der Vergangenheit.

Der Tod der Zukunft ist kein Tod.

Der erste Schritt ist die Perfusion.

Die Patienten werden eisgekühlt hier angeliefert,

in den Perfusionsraum gebracht und auf den Tisch gelegt.

Der Patient wird während des gesamten Prozesses mit Eis gekühlt.

Das Blut wird aus dem Körper gepumpt und durch ein Kälteschutzmittel ersetzt.

Das Blut wird ausgeschwemmt.

Das Kälteschutzmittel wird vom Gewebe aufgesaugt

und entzieht dem Gewebe das Wasser,

so dass sich keine Eiskristalle bilden können.

Weil wir Patienten aus der ganzen Welt bekommen,

arbeiten wir mit verschiedenen lokalen Gruppen zusammen,

um die bestmögliche Vorbereitung gewährleisten zu können.

Die Patienten werden gewaschen und in einem Schlafsack

auf einer Holztrage nach hinten gebracht,

wo sie in einer computergesteuerten Kühlkammer herunter gekühlt werden.

Der Patient wird auf einer Trage nach hinten gebracht.

Der Schlafsack dient als Isolierung, wenn der Patient anschließend

wieder aus der Kühlkammer herausgeholt wird.

Denn da herrscht ein großer Temperaturunterschied.

Der Patient wird in die Kühleinheit gelassen,

der Deckel wird verschlossen und dann wählen wir ein Programm aus.

Es gibt unterschiedliche Programme.

Nach der Vitrifizierung dauert das Einfrieren sechs Tage.

Die Patienten werden abgekühlt, indem Flüssigstickstoff zugeführt wird.

Die Temperatur wird kontrolliert, das Ventil öffnet sich

und kalter Flüssigstickstoff wird versprüht.

Bei einer gewissen Temperatur schließt sich das Ventil wieder.

Dies ist ein Prozess von sechs Tagen.

Der Grad der Abkühlung wird am Computer überprüft.

Man kann die Temperatur an einer Grafik ablesen.

Wenn es sich bei minus 195 Grad einpendelt,

hat der Patient die Flüssigstickstoff-Temperatur erreicht.

Ein massiger Patient wird langsamer abgekühlt.

Er bleibt ein wenig länger in der Kühlkammer,

um sicherzugehen, dass die Temperatur überall erreicht ist.

Dann werden die Patienten wieder auf die Trage gelegt.

Ihre Temperatur liegt bei minus 196 Grad Celsius.

Der Schlafsack isoliert sie während des Transports

von der Kühleinheit zu den Kryostaten, die sich hier befinden.

In jeden Kryostaten passen sechs Patienten.

Alle Patienten werden kopfüber gelagert.

Der Flüssigstickstoff hält sie kalt. Sollte der Pegel einmal absinken,

aufgrund von Lieferschwierigkeiten, auf die wir vorbereitet sein möchten,

wird das Gehirn zuletzt freigelegt.

So bleibt es am längsten gefroren und geschützt.

Die meisten Leute beschäftigt, wie es wohl ist, wenn sie zurückkommen.

Komischerweise höre ich selten: "Ich glaub nicht, dass das klappt."

Sie sagen eher: "Wenn ich zurück- komme, dann kenne ich niemanden."

Oder: "Wenn ich zurückkomme, habe ich weder Geld noch Arbeit."

Keiner sagt: "Ich werde nicht zurückkommen."

Eher: "Was passiert mit mir, wenn ich zurückkomme?"

Dann sag ich ihnen, sie sollen sich die vielen Kinder anschauen,

die durch Kriege oder Unfälle zu Waisen wurden.

Auch diesen kleinen Waisen wird es einmal gut gehen.

Ihnen wird geholfen, sie finden neue Familien.

Waisen werden oft erfolgreiche und glückliche Erwachsene.

Sie haben Freunde und gründen eigene Familien.

Zum Thema Arbeit: Menschen verlieren ständig ihren Job!

Dann wird man umgeschult oder es gibt andere Arbeit.

Viele sagen: "Ich werde weder Familie noch Freunde haben."

Dann sag deinen Freunden, sie sollen sich auch anmelden!

Und sonst findest du eben neue.

Die meisten sorgen sich also nicht, ob es klappt,

sondern wie es sein wird, wenn es klappt.

Schon heute kann man Hüften, Herzklappen und Arterien austauschen.

Es ist schon soweit. Wir werden zu Übermenschen.

Anorganisches verbindet sich mit unseren organischen Körpern,

damit wir länger leben können. Es ist schon soweit.

Wir wissen, es ist möglich.

Dieses Wissen wurde uns geschenkt.

Und dieses Wissen werden wir für uns nutzen.

Dann werden wir gottgleiche, allwissende Wesen.

Sieh doch, was wir schon alles können.

Wir können unsere Körper manipulieren.

Wir können unsere Umwelt manipulieren.

Wir können verheerende Bomben bauen,

die diese ganze Welt zerstören könnten.

Wenn die äußeren Instanzen, oder Gott, uns so viel erlauben,

warum dann nicht auch den nächsten Schritt?

Und der lautet Unsterblichkeit.

Die Türen sind geöffnet. Wir können es bereits sehen.

Würden sie uns töten wollen, dann wären wir längst tot.

Sie haben uns erlaubt, die Tore der Erleuchtung zu öffnen,

sie zu durchschreiten und jetzt warten sie auf uns.

Was werden wir mit dem Wissen anfangen?

Wer wird etwas damit anfangen?

Welche menschliche Gemeinschaft wird sich zusammenfinden,

um durch den Transhumanismus unsere gesamte Generation zu verwandeln?

In übermächtige Wesen,

die diesen Dreck aushalten und den Tod überwinden?

Und die einzigen, die uns das kaputt machen könnten,

sind wir Menschen selbst.

Und das kann ich mir nicht vorstellen.

Übrigens, meine Herrschaften, schauen Sie zu Ihrer Rechten.

Noch eine große Villa. Noch ein riesiges Wohnhaus...

das Leben und der Tod...♪cors

Ist Pompeji nicht die Stadt am Tage danach? Am "Day After"...♪cors

Meine Heimatstadt Neapel, als Pompeji zerstört wurde...

Kommt schon! Ein Foto mit dem Gladiator!

Kommt schon! Ein Foto mit dem Gladiator! Kommt!

Schöne Frau! Wollen Sie ein Foto?

Ein Foto zum Andenken! Ich bin der letzte Gladiator!

Guten Morgen!

Kommt schon!

- Nein, wir müssen... Verzeihung. - Kommt schon!

Du! Lächeln!

Ich bin der letzte Gladiator, der sexy...

Ein Foto mit dem Gladiator!

Ich bring dich um!

Schöne Frau! Hier geht's lang!

Ein Trinkgeld? Ja? Foto!

Ein Foto mit dem Gladiator!

- Mach ein Foto, Schatz! - Schöne Frau!

Ein Trinkgeld? Ein kleines Trinkgeld! Das hier ist meine Arbeit.

- Gib ihm ein Trinkgeld. - Ein kleines Trinkgeld!

- Ich habe vier Babys! - Von mir gibt's nicht viel.

- Mehr habe ich nicht. - Nein, nein. Bleiben Sie...

Ich habe vier Babys!

- Wie sieht es damit aus? Zufrieden? Ups...

- Nein, 1 Euro! - 1 Euro? Hier, hier...

Danke, vielen Dank!

Heute knallt die Sonne so richtig. Kannst du noch?

Okay, Beda?

Hast du Spaß?

Okay, Beda?

Was ist los mit deinem Arm?

Du, Süßer!

Ich werde dir jetzt etwas Milch geben.

Mund auf!

Spuck es aus!

Spuck es aus!

Mach es so...

Ausspucken!

Du hast aber wenig gegessen.

Bist du faul?

Bist du faul?

Gehen wir! Wir stehen jetzt auf und putzen dir die Zähne.

Ich muss dich jetzt schieben.

Dreh dich zu mir.

Dreh dich zu mir.

Ich helfe dir doch.

Gehen wir. Eins, zwei... Hältst du mal den Stuhl fest?

Eins, zwei, drei!

Eins, zwei, drei!

Ich musste mich in Geduld üben.

Früher war ich eher hektisch.

Und ich habe mir nichts sagen lassen.

Das Wichtigste ist, dass man sich um einander kümmert, wie eine Familie.

Ich sehe es nicht als Arbeit, wenn ich jeden Tag her komme.

Es ist, als würde ich mich um meinen Vater kümmern.

Ich fürchte jeden Tag, dass er mich verlässt.

Seit er so krank ist, habe ich sehr viel Angst.

Anfangs war mir nicht klar, warum ich mich in ihn verliebt hatte.

Seit wir zusammen sind...

Er ist wie mein Vater, wie ein guter Freund,

wie mein Kind, wie mein Bruder... Er ist alles in einem.

Manchmal ist er wie ein dreijähriges Kind,

manchmal wie ein Erwachsener.

Jetzt ist er krank geworden.

Seitdem bin ich nicht mehr froh.

Jetzt fürchte ich jeden Tag, dass ich ihn verlieren könnte.

Es gibt hier viele Gerüchte.

Ich weiß nicht, wann es gebaut wurde.

Viele glauben, es war für die Streitkräfte geplant.

Oder als Einkaufszentrum. Keine Ahnung.

Ich weiß, dass er "Turm des David" genannt wird,

aber nicht, wozu er gebaut wurde.

Die Meisten hier sind arm und bedürftig, sie sind obdachlos.

Wir sind Hausbesetzer, um die Regierung aufmerksam zu machen,

damit sie uns hilft und uns eine Unterkunft gibt.

Der Turm wurde noch nicht geräumt, aber uns wurde auch nicht geholfen.

Was wir hier haben, haben wir selbst erreicht,

dank der Genossenschaft, die uns unterstützt hat.

Seitens der Regierung gab es keinerlei Unterstützung.

Halte ihn höher, trag es hier hin.

Oben oder unten. Oben, oder?

Oben ist es schwieriger... Los.

Schau immer hoch!

Nicht runter. Hoch!

Gibt es nicht mehr.

Gibt es Kondensmilch zum Quesillo machen?

Nein. Wenn du das nächstes Mal Quesillo machst, verkauf mir was.

Sag mir für wann, dann mach ich es.

Die, von denen ich es sonst kaufe, ziehen mich ab. Da kauf ich nicht mehr.

Besorg mir Kondensmilch und Eier und ich mach den Rest.

- Was besorg ich dir? - Kondensmilch und vier Eier.

- Wie viel macht das? - Das macht 30, 40... 43.

- Wie viel ist hier drin? - Zehn.

- Haben die oben wohl welche? - Die haben schon zu.

- Und die haben auch keine. - Was hast du da im Kühlschrank?

Hier? Nichts! Der ist beim Stromausfall kaputt gegangen.

- Wie schade! Wilmers Kühlschrank auch!

Ja, mein Fernseher und mein Ventilator sind auch kaputt.

- Wie schade... - Tschüss, meine Liebe. Ja?

- Gibt es Soda? - Ja.

- Kann ich eine Cola haben? - Cola gibt es nicht.

Sag deiner Mama, ich habe nur noch Saftschorlen.

Soviel ich weiß, hätte es ein Finanzzentrum werden sollen.

Mit einem Hotel, einem Parkhaus, und einem Einkaufszentrum.

Als ich vor 22 Jahren nach Caracas kam, gab es das Gebäude schon.

Warum es nicht fertiggestellt wurde?

Es wurde von der Banco Latino gebaut, die Konkurs ging.

Das Ministerium Fogade übernahm das Gebäude

und überließ es sich selbst. Es stand jahrelang leer.

Es gab nur einen einzigen Wachmann.

Dann kamen die Leute aus den armen Vierteln her.

Dieser Rohbau eignete sich eigentlich nicht zum Wohnen.

Ich lebte in einem Stadtviertel, in Petare, wo wir alle Not litten.

Als wir die Bauruine sahen, beschlossen wir, sie zu besetzen

und sie mit unseren Mitteln bewohnbar zu machen.

Es war ein Rohbau, unfertig, ohne Wasser und Strom.

Nichts war vorhanden. Wir haben alles selbst eingebaut.

Strom verlegten wir mit Telefonkabel, die sich jedoch nicht dafür eigneten.

Dann haben wir Geld gesammelt, um Leitungen und Licht zu installieren.

Wir machten alles sauber.

Wir wohnten zunächst in Zelten. Das war eine schwierige Zeit.

Wasser gab es nur im Erdgeschoss, deshalb badeten wir unten.

Wir mussten das Wasser hinauftragen.

Wir hatten nichts. Wir fingen von vorn an.

Es war ein zerfallener Rohbau. Es kostete uns viel Mühe.

Jahres... Zeit. Jahreszeit! Andrea! Das gehört zusammen!

- Was ist los? - Weil ich mich nicht genug einsetze.

Mach ich auch nicht.

Morgen um 1?

Ich weiß nicht, El Negro und Mr. Peña kommen auch mit.♪cors "El Negro"

Ich kam aus Verzweiflung aus Kolumbien hierher.

Wegen der Unsicherheit und weil ich arbeitslos war.

Mein Haus habe ich verloren. Die Bank hat es mir genommen,

weil ich die Raten nicht mehr bezahlen konnte.

Die Zinsen waren sehr hoch. Ich konnte nicht länger zahlen.

Vor 10, 15 Jahren führte der Staat eine Maßnahme ein.

Die Bank nahm mein Haus, obwohl ich sechs Jahre gezahlt hatte.

Ich war verzweifelt.

Dann bin ich hierher gezogen, weil meine ganze Familie hier war.

Ich war alleine zurückgeblieben.

Mein Sohn und meine Mutter, die ganze Familie ist hier.

Meine Schwester lebt seit dreißig Jahren hier in Venezuela.

Ich bin seit zehn Jahren hier.

Hierher zu kommen war nicht leicht.

Hier zu leben ist es auch nicht.

Es war eine große Anstrengung, wir mussten sehr kämpfen.

Es gab eine Notwendigkeit hier zu sein.

Aber ich bin glücklich.

Wir haben alles erreicht.

Am Anfang war es nicht leicht.

Wir wohnten da draußen, wo ihr gefilmt habt.

Zwischen Eingang und Kirche. Da standen überall Zelte.

Wenn wir von der Arbeit zurückkamen, waren unsere Matratzen durchnässt.

Wir mussten sie auswringen.

Ich bin froh, dass ich jetzt oben wohne.

Das ist mir sehr wichtig.

Es ist ein großer Segen.

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