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HORROR-SEX IM NACHTEXPRESS ~ UNCUT ~ PAL ~ 81:31 Min. ~
Gleis 13.
Anna, wir müssen.
Müssen wir diese Reise wirklich machen?
Du hast doch ja gesagt, oder? Ich bitte dich...
...lass uns nicht wieder von vorne anfangen.
Anna...
Ja, um die gleiche Zeit. Morgen Abend.
Versuch, zu kommen.
Sind Sie fertig, Signorina?
Was sagst du?
Ich bitte Sie. Ich hab's wirklich eilig.
Na gut. Mach es so, wie du denkst.
Nein, nein, ich bin nicht sauer.
Es wäre mir nur lieber, wenn du zu mir kommen könntest.
- Sind Sie bald fertig? - Nein!
Signorina, bitte.
Geben Sie sich keine Mühe, er wird Sie doch nicht heiraten.
Ja, ich bin nervös wegen der Sache.
Schätzchen, geben Sie's auf. Er ist ein Rohling.
- Ciao! - Sehr gut, sehr gut.
- Wer wollte jetzt noch mal telefonieren? - Ich nicht.
Und du?
Ich auch nicht.
Ich habe ein Doppelabteil in der Mitte für dich reserviert.
- Sind viele Leute im Zug? - Ziemlich.
Ich nehme das schon.
- Wo ist Elena? - Da drüben.
Ständig am Telefon.
Wahrscheinlich ruft sie wieder ihren aktuellen Typen an.
Lass sie doch. Sie macht doch nichts Schlimmes.
Es wäre schön, wenn du ihr ein für allemal sagen würdest...
- ...dass mir diese Beziehung nicht passt. - Es gefällt dir nicht.
Okay, das werde ich ihr sagen.
- Guido. - Ja, Herr Ingenieur?
Besorgen Sie mir Zeitschriften. Sie wissen schon, welche.
- Ja, Schatz... - Elena!
- Komm jetzt. Der Zug fährt gleich ab. - Ich komme sofort, Papa. Sofort.
Beeil dich.
Ich umarme dich. Ciao!
Geben Sie mir sämtliche Pornohefte, die Sie haben.
Die Reservierungen für den Speisewagen.
Die Reservierungen für den Speisewagen.
Giulia?
Nimm.
Die Reservierungen für den Speisewagen.
Herein.
Guten Abend.
In einer Viertelstunde servieren wir das Abendessen.
Möchten Sie reservieren?
Nein, danke. Aber wecken Sie uns bitte um 6 Uhr.
Mama, bestell doch was. Ich hab Hunger.
- Bitte, Papa. - Ja, ja. Ich hab auch Hunger.
- Reservieren Sie für drei. - Gerne, Signore.
- Ihr Name? - Sini.
Bitte schön.
Einen schönen Abend.
- Hast du an die Befunde gedacht? - Aber sicher, sie sind im Koffer.
Sag mir die Wahrheit.
Diese Reise in die Schweiz wird auch nicht helfen, nicht wahr?
Du wirst sehen, alles wird gut.
- Es geht aufs Ende zu. - Ach, sag doch so was nicht, Mary.
Du wirst wieder ganz gesund.
Herein.
Wünschen die Herrschaften zu Abend zu essen?
Nein, danke. Ich bleibe hier. Geh du doch, Schatz.
- Nein, nein. Ich möchte auch nicht. - Wie Sie wünschen.
- Gute Nacht. - Danke.
Ja?
Das Abendessen im Speisewagen... Möchten Sie reservieren?
Verzeihen Sie, es geht um das Abendessen. Möchten Sie einen Tisch reservieren?
- Nein. - Einen Moment.
- Was gibt's denn zu essen? - Jungen Wein und internationale Küche.
Geht klar. Reservieren Sie für vier.
- Sagten Sie für vier? - Ja, sagte ich.
Und wo ist der Vierte?
- Der ist tot. - Wie bitte?
- Wir essen... - ...wir spielen...
- ...und wir schlafen... - ...immer mit unserem Toten.
Natürlich.
In Ordnung, meine Herren. Das geht in Ordnung.
Eine Reservierung für vier Personen.
Bier!
Und hopp.
Bier!
Was für Verrückte.
Für mich sind das drei Schwachköpfe.
Wenigstens sind sie gut drauf.
Was für eine Jugend... Lesen Sie weiter.
Komme sofort.
- Die Herrschaften wünschen? - Nehmen Sie Platz.
- Am Tisch? - Bitte sehr.
Danke.
- Wieso ist für vier gedeckt? - Verzeihen Sie, Herrschaften...
...aber Sie hatten für vier bestellt.
Das heißt, Sie drei... Wie soll ich sagen?
- Ach, der Verblichene! - Genau.
Oh, wie furchtbar...! Ein bedauerliches Missverständnis.
Das war nur ein harmloser und bescheidener Ulk von uns.
- Englisch... - ...schwarzhumorig.
Darum, General, räum jetzt mal die Sachen weg.
Jawohl, Herrschaften. Es war ein Missverständnis.
- Auch den Stuhl, ja? - Ja, mein Herr.
Den Stuhl und die Sachen. Alles.
Was für ein Durcheinander.
Niemand da, der einem das Fenster öffnet.
- Wieso versuchst du es nicht, Papa? - Elena, halt dich da raus.
- Würden Sie die Musik leiser stellen lassen? - Natürlich.
Herrschaften, würden Sie bitte Ihr Gerät etwas leiser stellen?
Herrschaften, nur etwas leiser, bitte. Nur ein wenig, ja?
Na bitte.
Das ist kein Grund, beleidigt zu sein. Glaube mir.
Dein Märchenprinz ist doch genau so wie die Kerle da hinter uns:
Neurotisch und verhaltensgestört.
Elena, ich will dir nicht reinreden, aber überleg dir das noch mal.
Also gut! Machen Sie das verdammte Ding jetzt endlich leiser, oder was?
Bitte schön!
Das ist die Demarkationslinie. Die Bruchstelle. Der Graben.
Der Abgrund, der zwischen unseren Generationen klafft.
Der Abgrund, genau.
Die Musik! Es ist die Musik, die den Wandel der Zeit widerspiegelt.
Bravo.
- Hast du Hunger? - Ja.
Gut, dann lass uns gehen.
Und wohin?
In den Speisewagen.
Das ist dein Recht laut internationaler Konvention...
...über die Rechte des Häftlings im Falle der Auslieferung ins Ausland.
- Und wohin begleite ich Sie? - Nach Deutschland.
Na, wenn ich mich nicht irre, zählt Deutschland zum Ausland.
- Kommen Sie. - Mit denen hier?
Schämst du dich?
- Ich finde das geschmacklos. - Red doch keinen Unfug.
Du findest doch auch den Schwachsinn dieser Idioten da hinten geschmackvoll.
- Das ist absolut absurd! - Schrei nicht so, sonst gehe ich.
- Ihr Aperitif, Signore. - Ich hab keinen bestellt.
Der geht auf Kosten der Gesellschaft.
- Die Speisekarte. - Danke.
Hey... schaut mal, wer da kommt.
Niedlich.
Unsere Gesellschaft führt ihre Kreditgeschäfte sowohl mittel- als auch langfristig terminiert.
Auf Basis des Investmentplans hat sie folgende Vorgänge gebilligt:
Verstärkung der Produktion, wie vom Expertenkomitee empfohlen...
...und Aufstockung der liquiden Mittel, beschlossen vom Verwaltungsrat.
- Wie alt bist du? - Fast 23.
Weißt du, dass ich einen Sohn in deinem Alter habe?
Wie hast du dich denn in die Scheiße geritten?
Haben Sie meine Prozessakten nicht gelesen?
Ich bin Polizist und kein Anwalt.
Aber Sie stellen die gleichen Fragen wie die.
- Das nennt man wohl Schicksal. - Tja...
Ich muss gestehen, ich hatte gehofft, Sie wiederzusehen.
- Wen haben Sie angerufen? - Das geht Sie gar nichts an.
Verzeihung. Möchten Sie etwas bestellen, Signora?
Nein, danke... Ach, einen Espresso.
Und ich wäre sehr dankbar, wenn Sie den Herrn bitten würden, zu gehen.
Hast du nicht gehört?
Einen Espresso. Und jetzt verzieh dich.
Setzen Sie sich doch wieder an Ihren Platz. Ich serviere gleich das Abendessen.
Verzeihen Sie, aber ich werde wohl auf ihn hören müssen.
Dieser Trottel ruiniert mir sonst noch den ganzen Abend.
Ciao.
Ohne diese Dinger könnte ich besser essen. Meinen Sie nicht auch?
- Willst du die Schlüssel? - Die brauche ich gar nicht.
Mir reicht die Gabel und 10 Sekunden Zeit.
Wollen wir wetten?
Nur die Ruhe, Herrschaften. Ruhe bewahren.
Das war nur ein kleiner, banaler Unfall.
Provoziert von der Macht, die das Los der Menschen lenkt.
Eine geheimnisvolle Macht. Zynisch... und hinterlistig.
Putze, Sklave.
Blitzblank.
- Es muss glänzen. - Schluss jetzt!
Warum werft ihr die nicht raus?
Wenn ihr bleiben wollt, hört auf, die Clowns zu spielen!
Nur ein kleiner Scherz.
Wie sagte doch David Schumann?
„Der Mensch ist auf der Welt, um zu spielen und zu hassen.“
David ist er... ein Poet.
- Benehmt euch wie anständige Bürger. - Warum fangen Sie nicht damit an, Signore?
- Als gutes Beispiel? - Anna, lass das doch bitte...
Sei still. Lass mich reden.
Würden Sie mir das erklären?
Die Anwesenheit des Gefangenen ist eine Zumutung.
Sie haben kein Recht, uns seine Anwesenheit aufzubürden.
Die Dame hat absolut recht. Das ist definitiv eine unzumutbare Belastung.
Pierre.
Entschuldigen Sie, die Herren.
Wenn Sie wollen, lasse ich Ihnen das Abendessen im Abteil servieren.
- Brötchen und Früchte. - Gerne, Signore.
Sie sind sauer, was?
Ärgern Sie sich nicht. Aber ich hab es ja gesagt.
Mit den Dingern an den Händen ist es, als hätte man die Pest.
Egal, ob schuldig oder unschuldig.
Ich versichere Ihnen, auch wenn die drei keine Handschellen tragen...
...sind die kein Stück besser als ich.
Werte Nachkommen degenerierter Neureicher.
Asozial.
Feine Klamotten, gute Manieren und rein gar nichts im Hirn.
Ist offen.
Guten Abend.
Guten Abend.
Du bist wirklich hübsch. Sehr hübsch.
Und auch teuer. Ich koste 100.000.
Natürlich. Sofort.
Zählst du nicht nach?
Oh, was für eine Organisation. Sogar pikante Fotos.
Das bist du, nicht?
Warum ziehst du dich nicht aus?
Komm her. Lass uns die Fotos zusammen anschauen.
Wunderschön.
Gefällt dir das? Ich finde es naiv. Voller Poesie.
Ich bin begeistert.
Du könntest ruhig etwas mehr Feuer zeigen.
Willst du, dass ich „Ich liebe dich“ sage?
Anna, willst du noch nicht schlafen gehen?
Nein, ich bin noch nicht müde.
Geh rüber in dein Abteil und lass mich allein.
Anna, ich bitte dich.
- Ich bitte dich... - Hör jetzt auf!
Sei doch nicht so nervös. Entspann dich.
Ich bin sicher, dass wir uns nach dem Urlaub auch wieder vertragen.
Das glaube ich nicht.
Gestatten Sie. Danke.
Ja?
Verzeihung. Ich würde gerne die Betten machen.
Kommen Sie später wieder. Mein Chef kann nicht schlafen.
Wie Sie wünschen. Ich komme später wieder.
Guten Abend. Sie haben nach mir gerufen?
Würden Sie mir eine Flasche Mineralwasser bringen?
Bringe ich Ihnen sofort.
Hören Sie. Ohne Kohlensäure und nicht zu kalt.
Wie Sie wünschen.
- Da draußen steht ein hübsches Mädchen. - Du bist noch immer der Alte, Isac.
Ich will dich nicht verärgern, aber ich möchte dir eine indiskrete Frage stellen.
Frag.
Hast du mich während unserer Ehe mal betrogen?
- Wie kommst du denn darauf, Mary? - Kein einziges Mal?
- Das ist doch absurd. - Kannst du mir das schwören?
Ich finde diese Diskussion in unserem fortgeschrittenen Alter lächerlich.
Mary!
Hier, nimm.
Ein Mineralwasser ohne Kohlensäure für Nummer 6. Und nicht zu kalt.
- Ist etwas nicht in Ordnung? - Nein, nein. Alles bestens.
Ich kann nur nie im Zug schlafen.
Obwohl ich seit einigen Jahren bei der Bahn arbeite, kriege ich kein Auge zu.
- Das verstehe ich. - Aber ich hätte einen Vorschlag...
...wie Sie sich die Zeit auf angenehme Weise vertreiben könnten.
Und der wäre?
- Da wäre ein Mädchen, das gewillt... - Hey Sie!
Ja, Signore?
- Kommen Sie her. - Gerne.
- Entschuldigen Sie. - Bitte.
Ich stehe zu Ihrer Verfügung, Signore.
Welche Nummer hat die Blondine, die vorhin hier saß?
- Haben Sie Interesse? - Ich nicht, aber mein Freund.
- Ihr Freund möchte sie kennenlernen? - In- und auswendig.
Sie müssen sich ein wenig gedulden, das Mädchen ist... wie soll ich sagen?
Momentan noch besetzt.
- Mein Freund ist aber sehr ungeduldig. - Verstehe, aber das ist unmöglich.
- Warum denn so pessimistisch? - Na gut.
Niedlich. Was hast du denn mit dem Teil vor?
Die Fingernägel maniküren. Wo ist David?
Der hängt in der Küche rum. Willst du einen Kaffee? Gibt's da literweise.
Gute Idee.
- Gute Nacht. - Gute Nacht.
Lisa. Lisa!
Schläfst du nicht?
Ich bin nicht müde.
- Das liegt daran, dass es hier zu heiß ist. - Ich schwitze wie ein Schwein.
- Warum ziehst du den Unterrock nicht aus? - Du hast recht.
Schau weg.
- Schlaf gut, Papa. - Schlaf gut.
Die Fotos sind auf der Couch.
Du kannst sie dir ansehen, aber mach schnell.
Solche Fotos bringen mir nichts.
Würden Sie das für mich anziehen?
Es ist ein Unterrock aus Seide.
Weich und parfümiert.
Wenn Sie wollen...
...zahle ich Ihnen auch mehr.
Schönen Abend, Lockenköpfchen.
Ich muss mich für Ihre mutige Intervention bedanken.
- Sie haben uns vor einer Peinlichkeit bewahrt. - Ja, da hast du recht, David.
Sie hat uns wirklich aus einer peinlichen Lage befreit.
- Und weißt du auch, warum? - Weil sie so schön ist.
Weil sie Persönlichkeit hat.
Nun gut, Jungs. Ich hab euch befreit. Gute Nacht.
So läuft das nicht, Mädchen.
Ihr Mann kann sich überaus glücklich schätzen.
Jetzt riskieren wir, dass es lächerlich wird!
Wir sind bereit, noch mehr zu riskieren. Viel mehr.
- Wie heißt du? - Giulia.
Nein, dein Name ist Elena.
Stimmt das? Du bist Elena?
Ja, ich bin Elena.
Elena... Elena...
Elena... mein Schätzchen.
Nein!
Nein...!
Wer zum Teufel ist das?
Kümmer dich nicht darum. Lass ihn doch klopfen.
Aufmachen! Aufmachen!
- Verdammt! Frag, wer er ist. - Ich will nicht.
Aufmachen! Aufmachen!
Nimm das.
Wieso gehst du nicht raus und stellst ihn zur Rede?
Sei still.
Aufmachen!
Signore, was machen Sie denn da? Sie sind falsch.
- Das ist nicht Ihr Abteil. - Verpiss dich!
- Ich bitte Sie, hören Sie auf. - Dann sag deiner Nutte, sie soll aufmachen!
- Ich hab die Warterei satt! - Sie sind ja betrunken!
- Gehen Sie zurück in Ihr Abteil! - Lass mich nicht die Geduld verlieren...
...du Zuhälter.
Ich bezahle ja auch. Ich will sie ja nicht gratis vögeln.
Sie verursachen ein großes Durcheinander. Bitte gehen Sie wieder in Ihr Abteil.
Ich hab der Nutte gesagt, dass sie aufmachen soll, sonst trete ich die Tür ein!
- Aufhören! - Was ist denn los?
- Geh sofort wieder in dein Abteil. - Da du mich so nett duzt...
...hab ich einen guten Rat für dich: Geh mir nicht auf den Sack!
Gehen Sie sofort wieder in Ihr Abteil.
Der Junge ist müde und betrunken.
Nein!
Ich bin nicht müde! Auch nicht betrunken! Und du...
Und du, Bulle, verschwinde, bevor ich dir ins Gesicht kotze!
- Wo gehst du denn hin? - In den Speisewagen.
Was war denn da los?
Ich hab gehört, wie mein Freund geschrien hat. Wieso?
Er ist aufgekratzt.
Vielleicht sollte ich ihm eine Schlaftablette besorgen.
- Elio! - Wo sind die anderen beiden?
Frag doch mal seine Frau.
Anna?
Anna?
Anna? Anna! Anna...
Mein Gott...
Du bist ein dreckiges Schwein.
Brauchen Sie Hilfe, Signora? Fehlt Ihnen was?
Elio! Nico!
Bringt ihn in sein Abteil und fesselt ihn.
- Kann man die Notbremse blockieren? - Wieso?
Ja oder nein?
Na also.
Wenn du hübsch brav bist, kannst du beim nächsten Halt abhauen.
Und keine Schlaumeiereien.
- Womit kann man die Türen abschließen? - Dieser Schlüssel passt zu allen Türen.
Schließ dich da ein!
Nico! Elio!
Du sperrst den Kellner in der Küche ein.
Du schließt die andere Tür zu.
Dass sich ja keiner rührt!
Wenn sich einer bewegt, mach ich ihn kalt!
Hast du gehört?
Du verdammtes Schwein, komm raus! Raus mit dir!
Hast deinen Spaß gehabt, du Bastard? Hast deine Frau betrogen!
Jetzt sag deiner Frau, wie viel du für die Nutte hingelegt hast!
Bitte sehr, Ihr getreuer Ehemann!
Fragen Sie ihn, warum er lieber Hündinnen besteigt.
- Rein, alle rein! - Aber das gehört doch Elena.
Schwein! Du bist ein Schwein!
Jetzt bin ich an der Reihe.
Was kostest der Spaß?
Nichts zu machen.
Für heute Nacht ist der Laden geschlossen.
Wieso?
Mit dir werde ich es nie machen.
- Aber ich zahle gut. - Willst du die Wahrheit hören?
Du widerst mich an.
Wenn diese feine Dame nicht aufhört zu zicken...
...suche ich mir eben eine andere!
Nicht erschrecken, Schätzchen! Komm raus!
Wir werden sehen, ob du jungfräulich bist! Seht euch diesen Engel an!
Schaut, wie er zittert! Seht genau hin!
- Auch du, meine liebe Dame! - Helft mir!
Schau sie dir genau an, deine süße Tochter! Runter damit!
- Sie wird das nächste Opfer sein! - Nein! Nein!
David! David! Wir haben es geschafft!
Wir haben den ganzen Scheißzug in unserer Hand.
Jetzt brauchen wir nur noch abzuwarten und uns zu vergnügen.
Nun beruhige dich wieder. Brauchst keine Angst zu haben.
Du brauchst wirklich vor nichts Angst zu haben.
Was treiben die jetzt?
Sie hocken in ihrem Abteil, trinken Bier und würfeln.
Verfluchte Bastarde.
Wir könnten versuchen, sie zu überraschen.
Ich meine, wenn wir zusammen ihr Abteil überfallen...
Oh nein! Sie sind ja verrückt.
Sie haben eine Pistole.
Ich riskiere doch nicht meinen Kopf wegen einer Prostituierten.
Kann man den Zug nicht anhalten oder mit anderen Wagen Kontakt aufnehmen?
Nein, tut mir leid.
Es gibt keine andere Möglichkeit, als dafür zu sorgen, dass er dieses Mädchen bekommt.
Überreden Sie sie.
- Das wird nicht einfach sein. - Und warum?
Es ist doch im Grunde ihr Handwerk.
Bieten Sie ihr genug Geld und sie wird es machen.
Das bezweifle ich.
Wenn es eine Frage des Stolzes ist, dann brecht ihn!
Das kannst du doch nicht verlangen, Anna.
Isac, was geht denn hier vor?
- Wieso ist so viel geschrien worden? - Das sind alles nervöse Leute.
Die haben etwas zu tief ins Glas geschaut.
- Ich habe Schmerzen in der Brust! - Ich hole dir deine Tropfen.
Du wirst sehen, es wird dir gleich besser gehen.
Giulia, ich spreche im Namen von allen.
Das sind 500.000. Das ist eine schöne Summe.
- Sie gehört dir. - Das liegt über meinem üblichen Preis.
- Willst du dafür auch deine Prozente? - Hör auf damit.
Wie viel will sie denn? 600? 800? Wie viel willst du?
Sag dem verrückten Paranoiden, dass Typen wie er es nur mit Tieren treiben sollten.
- Giulia... - Raus!
Ja?
Signorina, ich flehe Sie an, tun Sie etwas.
Sonst muss meine Tochter gehen. Sie ist erst 18.
- Du bist Elena? - Ja, Signora.
Gehen Sie jetzt.
Eine Neun. Ich hab gewonnen.
Hey...
Die Göttliche.
Nico...
Geh mal raus und pass auf die anderen auf.
Setz dich doch.
Bleib stehen.
Schau genau hin.
Bald kommst auch du dran.
- Ich glaube, Herr Ingenieur... - Nein, nein. Ist schon gut.
- Ich wollte Ihnen sagen... - Sie haben nichts begriffen.
Sie sind einfach völlig untalentiert in Wirtschaftsfragen.
- Wo sind die drei? - Sie vergnügen sich mit diesem Mädchen.
Sie haben unseren Waggon und den Speisewagen abgesperrt.
Und sie haben die Notbremse blockiert.
Wenn ich es nicht schaffe, sie vor der nächsten Station aufzuhalten...
...hauen sie ab. Hör zu.
Vorhin hast du doch gesagt, du könntest die Handschellen in 10 Sekunden aufkriegen.
- Versuche es in 5 Minuten. - Ja, aber warum sollte ich das tun?
Die würden Sie abknallen wie einen tollwütigen Hund.
- Mach die Handschellen auf! - Sie werden Sie umbringen.
Und wenn Sie blutüberströmt am Boden liegen...
...werden die ganzen Gutmenschen da draußen sagen:
- „Was für ein Vollidiot, dieser Polizist!“ - Pierre, mach die Handschellen auf!
Es tut mir leid.
Ich hab Sie angelogen.
Ich kann es nicht.
Es ist noch nicht zu Ende, mein Schatz. Und hör auf zu weinen, Dummkopf.
Kommt raus! Kommt alle raus! Macht schon!
Na los, macht schon!
Hier ist das Lämmchen, das euren Hunger stillt.
Sie wird den Rest der Nacht zu eurer Verfügung stehen.
Eine gierige und heiße Jungfrau! Verfügbar für Mann und Frau!
Greift zu, Herrschaften. Und genießt! Genießt ganz ohne Scham!
Hören Sie auf und lassen Sie sie gehen!
Hört euch den an. Gefällt sie dir etwa nicht?
Ist dir deine Frau etwa lieber? Deine Frau, die so anständig und treu ist.
Über jeden Zweifel erhaben?
Hör auf damit! Hast du noch immer nicht genug?
Halt dich da raus!
Hast du uns nicht was versprochen?
- Ich würde das gerne annehmen. - Bedien dich.
Die Wohltätigkeitsveranstaltung ist da drinnen.
Trink das.
- Ich danke dir. - Kein Problem.
Bleib ganz ruhig. Dir wird keiner was tun... vorerst.
- Du wirst sehen, du bist auch noch dran. - Nein.
Was für ein hübscher Anblick.
Ich hab dich nicht reingelassen, um das Kindermädchen zu spielen.
- Oder bist du etwa so einer? - Was seid ihr nur für Tiere?
Halt seine Hände fest!
Jetzt kannst du sie dir wieder vornehmen.
Das hättest du dir sparen können.
Du weißt doch, dass das drei verrückte Schweine sind.
- Ausgetobt haben sie sich ja jetzt. - Völlig sinnlos.
- Die werden weitermachen. - Aber ich musste es versuchen.
Das hätte noch schlimmer ausgehen können. Wieso hast du das gemacht?
Deinetwegen.
Beim letzten Mal, als mich jemand verteidigt hat...
...war ich 13 Jahre alt. Es war meine Mutter.
Sie wollte verhindern, dass mein Vater mich schlägt.
Hattest du zu viel von der Marmelade genascht?
- Bei uns gab es keine. - Warum dann?
Ich hatte beschlossen, Nonne zu werden.
- Wie heißt du eigentlich? - Giulia.
- Ich heiße Pierre. - Was hast du ausgefressen?
- Ich habe weder getötet noch gestohlen. - Sondern?
Was Politisches. Kennst du dich da aus?
- Ich? - Hast du studiert?
Mit 16 hat mich einer geschwängert.
Und ist abgehauen.
Und du bist alleine?
Meine Mutter und meine sechs Brüder. Mein Vater ist tot.
Er hat uns nur Elend hinterlassen und - wie soll man sagen? -
...große innere Verzweiflung.
Da gab ich den Plan mit dem Kloster auf und ging stattdessen auf den Strich.
Seitdem hat es keiner mehr gewagt, mir Steine in den Weg zu legen.
- Jetzt verstehe ich. - Was denn?
Wieso sie alle so wütend auf dich sind.
- Weil du stolz bist. - Ja, ich bin stolz.
Ich suche mir meine Kunden aus.
Und wenn mich jemand um jeden Preis haben will, dann will ich nicht.
Kann ich nicht leiden.
- Wo willst du hin? - Ich gehe.
Wenn ich bleibe und die zurückkommen, springe ich sie noch mal an.
- Dann bist du also ein richtiger Dickschädel. - Ja. Ja, ja.
- Habe ich dir wehgetan? - Nein. Nicht wirklich.
Und nun beginnt die Partie.
- Um welchen Einsatz? - Deine Tochter, mein Herr.
Was?
Setz dich.
Drei.
Fünf.
Jetzt du.
- 10. - Ein Glückskind.
Bravo.
Soll ich für dich werfen?
Zwei.
Du bist dran.
- Elf! - Gewonnen!
- Ich habe gewonnen. - Klaro. Kompliment.
Nein... Du bist nicht der Typ, der gewinnt.
Gewonnen hat Elio.
Nimm's locker. So spielt das Leben.
- Abend. - Danke für das von vorhin.
Oh, nein, nein, nein, nein, nein...
Sag mal, ist dir nicht auch heiß?
Ja, es ist wirklich heiß.
Möchtest du nicht mit mir... was Erfrischendes trinken, hm?
Ja.
- Gib mir die Tropfen! - Aber du hattest schon welche!
Hast du den Doktor gehört? Maximal drei am Tag.
Du darfst dich nicht aufregen. Versuch zu schlafen.
Ich schaffe es nicht, Isac.
Du wirst sehen, das geht gleich vorbei. Es ist nur eine kleine Nervenkrise.
Entschuldigung, Herrschaften. Meiner Frau geht es sehr schlecht.
Sie braucht dringend einen Arzt. Ich bitte Sie, meine Herren.
Im Namen Gottes! Unternehmen Sie etwas! Lassen Sie sie nicht sterben!
Du alter Schwachkopf, es bringt nichts, hier rumzuheulen.
Von uns ist keiner Mediziner. Also verschwinde!
Einen Moment mal. Sie sind hier der alte Schwachkopf!
- Wie können Sie diesen Mann beleidigen? - Halt's Maul!
Seine Frau ist krank, sie liegt fast im Sterben...
...und du dreckiger Suffkopf machst dich lustig über ihn!
- Fresse, du Idiot! - Jetzt reicht's mir!
- Halt's Maul! - Steh auf!
Du stinkender alter Sack, du Gauner, du Aas...
...du perverse Sau, du stinkender Haufen Scheiße!
Sie sind gefeuert!
Du bist doch völlig besoffen. Lass mich!
Anna, du kannst mich doch nicht so behandeln.
- Du bist meine Frau und ich will dich. - Bedräng mich nicht! Jetzt hau ab!
- Aber ich liebe dich... - Nein!
- Du gehörst mir. Du gehörst mir! - Nein! Nein!
- Du gehörst ganz allein mir. - Lass mich!
Warum treibst du's mit diesen Bastarden und mit mir nicht? Wieso? Wieso?
- Wieso? - Lass mich! Lass mich los!
Nein... Nein! Nein!
Nein...
Pierre.
- Was ist? - Der Zug fährt langsamer.
Der Zug wird langsamer!
Warum, Steward?
Wir halten vor einer Station. Vielleicht lassen sie einen anderen Zug vorbei.
Glaubst du, er wird anhalten?
- Das weiß ich nicht. - Wenn der Zug stehen bleibt, gibt's Ärger.
Wieso?
Weil sie Angst bekommen werden. Dann sind sie noch gefährlicher.
Raus!
Alle raus hier!
Nico! Sperr sie alle in ein Abteil!
Los!
Schneller!
Na, macht schon!
Rein da! Alle rein da!
Schneller! Du auch! Macht schon! Lauft!
Elio, geh und kontrolliere alle Abteile!
Los, Signora, raus hier!
Der Zug wird anhalten. Nur ein Mucks und alle gehen drauf! Kapiert?
- Ich weiß auch nicht... - Dass sich ja keiner rührt!
- Wo ist Elena? - Ich weiß es nicht.
- Sag, wo sie ist! - Ich weiß es nicht.
Ich will keinen Ton von euch hören! Kapiert?
Beruhige dich, Mary.
Du brauchst keine Angst zu haben.
Sperr dich ein und mach keinem auf. Egal, was passiert. Ich bitte dich.
Werden wir uns wiedersehen?
Ja.
Wo hast du gesteckt?
Ich kontrolliere diesen Teil. Du gehst zu den Alten!
- Bist du bereit? - Ja.
Wenn ich unten bin, springst du.
Giulia!
Nein!
Noch ein Ton und ich bring dich um!
Du wirst jetzt in das Abteil gehen, in dem die anderen sind und bleibst da. Klar?
Verzieh dich!
Mary...
- Sei still und geh da rüber. Los! - Aber ich...
Fresse!
Nein!
Er fährt wieder! Freu dich, mein Freund.
Wir fahren!
Komm raus!
Oh mein Gott...
Du bist so ein Idiot.
Hättest du nicht besser aufpassen können?
Jetzt haben wir eine Tote am Hals.
An der nächsten Station müssen wir raus.
- Wo ist Nico? - Ich habe ihn vorbeilaufen sehen.
- Und wohin? - Da lang.
Geh und such ihn! Schnell!
David!
Nico muss ausgestiegen sein, als der Zug angehalten hat.
- Die Tür ist offen. - Sieh im Speisewagen nach!
Komm da raus!
Du, komm raus! Geh ans Ende des Ganges!
Beeilung!
Dreh dich um!
Bleib stehen!
Jetzt bist du an der Endstation angekommen.
Du musst aussteigen... in der Hölle.
Die Gabel.
Haben Sie gesehen? In nur 5 Sekunden.
Und mit nur einer Hand.
Komm wieder rein.
Pierre...
Leg dich zurück.
Pierre...
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