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Original subtitles

Beim letzten Ton des Zeitzeichens ist es 12 Uhr.

Sie hören Karibik-Radio BAHAMA. Heute ist Samstag, der 12. September.

Nein!

Halt mal hoch. - Ja, mach ich.

Guten Morgen, Mrs. Driscoll.

Ich hab wieder was zum Flicken. - Immer Ärger mit Ihnen.

Coquina... - Hallo, Arno.

Mein Gott, lass dich mal anschauen. Wo hast du gesteckt?

3 Jahre warst du einfach verschwunden. - Das macht dann 3 Dollar im Voraus!

Bei meinem Onkel in Wishbone Key. - Damit sie erwachsen wurde,

bevor sie mit einem wie ihnen was anfängt. Ein Strandgutverkäufer.

Ich bin ein ungehobelter Kapitalist. - Es gibt junge Männer, die sie...

sicher zu Tode langweilen. - Noch immer die Sprüche.

Wie geht es Dorothy? - Eifersüchtig wie eh und je.

Und dir? - Ich denk immer noch an den Kuss.

Geh zur Apotheke, bevor sie zumacht. - Begleitest du mich, Arno? Ich hol ihr

Laudanum, sonst schläft sie nicht. - 3 Dollar, Arno. Keine Schuldscheine!

Grandma Driscoll mag mich nicht sehr. - Das könnte schon sein.

Warum nicht? Ein Mann mit so viel Charme, Phantasie

und Selbstvertrauen.... - Ein Strandgut suchender Taugenichts.

Ah! Schönen guten Tag auch, Coquina. - Hallo, Thomas!

Arno...

Wie kommst du mit dem Haus voran? - Ich würde sagen, recht gut.

Das Dach ist fast fertig.

Willst du mit mir da hingehen?

Gern.

Deine Grandma ist eine kluge und clevere Geschäftsfrau, die das

Segelmachergeschäft fest im Griff hat. - Und sie passt auf mich auf.

Sie hat ja auch sonst niemanden. - Du bleibst also ihr zuliebe hier?

Ist es irgendwo schöner als hier? - Du hast ja noch nicht viel gesehen.

Du aber. Und du bist auch hier. Wieso?

Um Besitztümern, Geld und Frauen aus dem Wege zu gehen.

Aber wenn ich mich in dich verliebe? - Och, Arno, du kennst mich so gut

wie gar nicht und ich dich auch nicht.

Schön, dass du wieder da bist.

Mehr als schön. Ich seh dich bald?

Ok. Bye.

He, Arno!

Hallo, Jean-Pierre! - Komm doch mal an Bord.

Da möchte dich jemand sehen. - Geht nicht. Dorothy wartet.

Arno, ich suche dich. Es geht um Geld. - Und Überraschungen, wie vor Jahren?

Nicht so. Das haben wir doch geklärt? Nein, diesmal, das garantiere ich,

keine bösen Überraschungen. - Ich dachte, er wär dein Laufbursche.

Das Boot wurde gechartert. - Wieder so 'n Flittchen aus Miami?

Keiner kennt die See vor Kuba wie du. - Kuba? Nein, danke.

He, was ist denn? Nun komm! Hör zu, du brauchst doch Geld, oder?

500 Dollar im Voraus. - Ich und Geld? Der Mann, der alles hat?

Toll! Bring mich nicht zum Lachen. Du kennst mich. Bei mir gibt's Kohle.

Und den Arsch voller Scherereien. - Arno, ich bitte dich,

ich kann keine Abfuhr leiden. - Ich mag kein dreckiges Geld

und dreckige Jobs. Offen gestanden, dich kann ich genauso wenig leiden.

He!

Soll ich übernehmen? - Nein! Ich brauche den Hurensohn!

Die CACA hat nur wenig Tiefgang und Arno ist der Einzige, der die Gewässer

um Morro Castle kennt. Mir fällt schon was ein.

Und jetzt du wieder. - Ich hab dich gleich.

Das ist doof, spielen wir was anderes. - Wieso? Ist doch schön.

Du musst eben mehr laufen.

Weißt du was, Arno? Du hast Stil.

Ja?

Wie das?

Weil du mir das Geschenk erst hinterher gibst. Nicht vorher.

Nimm es als Erinnerung.

Umso besser.

Ist es nicht schön, dass du mich hast für dein Liebesleben?

Oh, du bist nicht mein Liebesleben.

Du bist mein Sexleben.

Und dein Liebesleben? - Ach, Janine...

Vielleicht solltest du es unter einen Hut bringen.

Vielleicht hast du Recht. Mit dem Sexleben ist jetzt Stille.

Was? - Lass es uns auf die Nette beenden.

Das heißt "goodbye", einfach nur so?

Irgendwann würdest du dasselbe mit mir tun.

Ich war also nur etwas, was an den Strand gespült wurde?

Ja, ein Stück von dem Schatz von Jean-Pierres Boot.

Jetzt geb ich's wieder zurück.

Aasfresser!

Na, Warren, schon Noten gelernt? - Arno, wie ich höre, ist das hübsche

Vögelchen wieder ins Nest geflogen? - Ja, das schweigt sich schnell rum.

Mama erfährt so was schneller als das Telegrafenamt. Tja!

Dann jammerst du mir nicht mehr die Ohren voll wegen des Mädchens.

Irgend 'ne Nachricht für mich? - Hm. Ich hätt da deinen Tresenzettel.

Könntest du mir das noch 'n paar Wochen stunden?

Der geht aufs Haus.

Tja, ich könnte dir trotzdem was vorjammern. Die mögen uns Pelikane

nicht auf Pirate Key. - Du wirst schon mit den fertig, Arno.

Genauso wie mit deinen Schulden. - Ich muss jetzt gehen.

Schöne Uhr. - Von Dad.

Er hat einen guten Geschmack. - Ja, aber auch viel Pech.

Gib ihr einen auf meine Rechnung.

Wie schmeckt das Zeug denn? - Sie lecken das Salz, kippen Tequila,

lutschen die Zitrone und genießen den Tag.

Ich will, dass dieser Arno sich nach Morro Castle schleicht und für mich da

3 Leute rausholt, ohne Papiere. - Und?

Er will da keinesfalls hin, also dachte ich, nageln Sie ihn fest

und bringen ihn dazu, dass er fährt. - Aha, und für meine Mühe?

Na, die Leute zahlen sehr gut. Wir könnten uns

vielleicht 5.000 teilen. - Wieso nicht 10?

Na, schön. Und wie gehen wir vor? - Naja, es wird Zeit,

dass jemand bei mir seinen Schuldschein einlöst.

Dorothy? Ich bin zu Haus.

Hast du mich vermisst? Na, komm her, mein Baby.

Ich hab dir Kekse mitgebracht.

Weißt du, Dorothy, ich glaube, ich bin verliebt,

aber die große Frage ist... Hörst du zu?

Liebt sie mich auch? Was denkst du?

Du bist ja 'ne Hilfe.

Na, wenn das nicht Arno ist. Du kommst oft her, um sie zu sehen.

Findet man auf diesen einsamen Keys auch mal 'ne Meerjungfrau?

Was machst du mit 'ner Meerjungfrau? - Weißt du, Arno, du solltest wieder in

deinen Schrottkahn steigen und dir so eine Meerjungfrau suchen.

Interessiert euch, was ich mit 'ner Meerjungfrau tue? Ich geh auf sie zu

und sage: Schätzchen, was für eine wunderschöne Flosse du hast...

Ich hab noch nie eine schönere Flosse im Leben gesehen.

Alles in Ordnung, Tom?

Nimm die Pfoten weg!

Warum hat sich der blutrünstige Pirat Dead Eye Driscoll hier niedergelassen?

Die Frau, der das Segelmachergeschäft gehörte, zähmte ihn.

Und das war deine, was? Ur-Ur-Ur-Ur... - Ja.

Das Segelmachergeschäft reicht dir? - Wie meinst du das?

Es gibt Orte, da ist es aufregender. - Wo zum Beispiel?

Na, Paris beispielsweise.

Was sollte ich in Paris? - Durch den Bois de Boulogne mit einer

Kutsche fahren, wenn Kastanienbäume blühen. Im RITZ schlafen und morgens

aufwachen mit dem Duft von Croissants und Café au Lait.

Hast du das alles schon getan? - Nein, aber ich weiß darüber Bescheid.

Ich dachte, du wärst hier glücklich. - Ja. Nur schätze ich,

ein Pelikan wie ich wird hier niemals willkommen sein.

Vielleicht muss ich weiterziehen.

Meine Mutter liebte das alles hier,

mein Vater hat es gehasst. - Ist er jemals zurückgekommen?

Nein, er hat mehr vom Leben erwartet,

er wollte reisen, alles, alles sehen,

viel Geld.

Sein Piratenblut, schätze ich. - Fließt es auch in dir?

Wär schon möglich. - Lass mal anschauen.

Piratenblut, ganz eindeutig.

Ahoi! Hätten Sie Lust für 'ne kleine Tour?

Was für 'ne Tour? - Es würde sich lohnen.

Mr. Gavotte würde Sie gern sehen.

Louie Gavotte? - Ja, Sir.

Das ist die PRIDE OF CHICAGO, hm?

Malcolm, ich brauch für die Party meine Pretiosen. Trägt Mrs. Ofanski

ihre Diamanten? - Ja, Madam.

Dann trage ich meine Smaragde. - Ja, Madam, nur einen Moment, bitte.

Wer sind Sie? - Der Geist der letzten Weihnacht.

Sie fahren nach Bimini? - Ja.

Da ist ein gewisser Roy Malone, Barclay's Bank. Geben Sie ihm das.

Sagen Sie ihm, Louie fährt morgen nach Jamaica. Und er will den Stoff.

Louie zahlt bei Lieferung, klar? Geschnallt?

Ja. - Malcolm soll es aufschreiben.

Ich sagte doch, alles geschnallt. - Besser für Sie.

Rommé mit zwei. - Haben Sie ein Herz.

Noch eine Kleinigkeit, Mrs. Gavotte hat auch was für Sie.

Kommen Sie rein, Malcolm. - Hier ist jemand,

der die Fahrt macht, Madam.

Sie fahren nach Bimini?

Ja, Madam.

Würden Sie mir etwas mitbringen? Nur ein kleines Päckchen...

Medizin. Ich habe Schmerzen. - Wann brauchen Sie es?

Heute Nacht. Wo werden wir dann sein, Malcolm?

Vor Morgan Key, schätz ich, Madam.

Es geht hier nachts sehr turbulent zu.

Da ist Champagner und Musik, der Küchenchef ist von der LIBERTÉ.

Danke, aber ich hab nicht die richtige Garderobe.

Bitte.

In Ordnung.

Rufen Sie einfach diese Nummer an... Entschuldigen Sie mich.

Sie bringen mir doch mein Päckchen? - Wenn ich sage, ich bring's, tu ich's.

Verzeihung, ich bin kaum dran gewöhnt, dass die Menschen ihr Wort halten.

Könnte ein Unwetter geben. - Nach Mitternacht, heißt es.

Guten Tag.

Hallo, Malcolm hier. Jetzt sind wir quitt.

Ich hab diesen Arno an Bord geholt. - Gut gemacht, Malcolm. Wir sind quitt.

Fast jedenfalls.

Du weißt, was zu tun ist.

Sie haben ein Päckchen für Mrs. Gavotte?

Mit Ihnen zu reden ist schön.

Was sucht ein Pelikan wie Sie in dieser Gegend?

Geben Sie mir das Päckchen.

Das ist für eine kranke Frau. - Geben Sie's mir.

Orthwell, ich bin froh, dich zu sehen. - Gut, dass ich ihn kommen sah.

Ist 'ne fiese Gegend hier für einen Mann allein.

Kommst du das nächste Mal her, sag mir Bescheid.

Ich dachte, die Army hat dich gekillt. - Meine Freunde haben 'ne schöne

Beerdigung für mich gemacht. So hat die Army mich nicht mehr gesucht.

Der Typ gehörte zu Sergeant Major Jim. - Ja.

Guter alter Jim. Pass immer auf, wenn du vor ihm bist. Er schießt den Leuten

gern in den Rücken. - Im Moment hab ich das Gefühl,

dass man mich als Zielscheibe benutzt.

Du solltest lieber in Deckung gehen. - Ja.

Arno...

Ich glaube, die Frau des Gouverneurs möchte mit dir tanzen.

Sag mal, Cheri, hast du nicht irgendwann genug davon,

eine Frau nach der anderen erobern zu müssen?

Und was ist mit dir? - Was soll mit mir sein?

Das Armband da kenn ich noch nicht. Gesehen hab ich's jedenfalls noch nie.

Jede Lady lässt sich gern verwöhnen, nur du verstehst das nicht.

Diese Ladys kriegen ja mich.

Das ist doch mehr als genug.

Scotch-Soda.

Arno, was ist mit dir passiert? - Draußen braut sich 'n Sturm zusammen.

Das war aber mehr als ein Sturm. - Halt dich da lieber raus, Schatz.

Ach, Arno, du bist nicht gerade förderlich für das Ego einer Lady.

Würden Sie uns kurz entschuldigen, Senora Lavalle. Die letzte Chance.

2.000, 1.000 gleich und 1.000, wenn du wieder zurück bist.

Immer noch: Nein. - Magst du Geld nicht?

Ich mag Geld sehr, aber nicht dein Geld.

Wenn ich das Ohr der Frau des Gouverneurs küsse, würde sie schreien?

Ja.

Was ist denn nun?

Oh. - Was soll schon sein?

Arno, mein Freund, auf ein Wort. Entschuldigen Sie bitte, Janine.

Ich würde mir gern mal die Schachtel ansehen, wenn's recht ist.

Die kriegen Sie aber nur mit Gewalt.

Das sieht aus wie Heroin.

Oh, Arno, Sie befinden sich im Besitz von etwas höchst Illegalem.

Sie sitzen tief in der Patsche. - Nein, nein. Bitte!

Erlauben Sie mal, ja? Einen Moment nur.

Arno, ich möchte Ihnen gern aus der Klemme helfen. Ihre Kaution bezahlen,

Ihnen einen Gefallen tun. - Sicher, und dann tue ich Ihnen

einen kleinen Gefallen in Kuba. - Was wollen Sie?

Eine lange Zeit im Knast sitzen oder eine kleine Bootsfahrt machen?

He, Jefe, Amigo mio. Que pasa, Jefe...

Holt jemand einen Arzt? - Der ist tot!

Ah, verdammt!

Die Fidelity-Versicherung begann, die PRIDE OF CHICAGO zu suchen.

Abgesehen von ihrem Inventar, darunter eine Kunstsammlung

und Antiquitäten, umfasst die Luxusyacht

einen Safe mit 1 Million Dollar in Goldbarren.

Sie war bei der Fidelity versichert, mit einer 10-Mio.-Dollar-Police.

Wenn du das Gold auf dem Schiff finden würdest,

dann brauchtest du nicht mehr Liebe zu machen mit all diesen Charter-Ladys.

Ich mach nicht Liebe mit ihnen, ich mach mit denen Geschäfte

und stelle ihnen meine Dienste zur Verfügung.

Geschäfte? So nennst du das!

Aber so küsse ich keine von denen.

Du kennst das Haus, das ich repariere. Mein Vater sagte, ich könnte es haben.

Das ist nett. - Wenn ich eine Frau hab.

Ich hab Hunger.

Ich brauch deine Hilfe. Ich erklär dir alles, aber jetzt musst du mir helfen.

Ich brauch 'n paar Sachen,

ein Brecheisen, Vorschlaghammer... - Wofür?

Erzähl ich dir später. Es ist wichtig, wirklich wichtig. Du musst mir helfen.

Coquina, ich hab nicht viel Zeit. Ich sterbe vor Hunger. Los, komm.

Ich finde, das ist keine gute Idee.

Hier wohnen die Richardsons. - Wir bringen's ja wieder zurück.

Ist da jemand? Don, bist du es?

Wer ist da?

Thomas, ich wusste nicht, wo du hingehst.

Hingehst? Nirgendwo, ich suchte dich. - Ja, ich dachte,

du wärst gegangen und ich dachte, es wär nett, allein zu sein mit dir.

Das ist schon richtig. Ohne die vielen Menschen.

Aber du warst in letzter Zeit so viel mit Arno zusammen, dass ich dachte,

du empfindest gar nichts für mich. - Thomas.

So, wie ich für dich empfinde. aber jetzt,

jetzt bist du ja da.

Ist doch annehmbar hier, oder? - Thomas...

Wir könnten doch ein bisschen bumsen. - Thomas, nicht...

He! - Bums-bums!

Jetzt aber nichts wie weg.

Du willst dir nehmen, was du willst? - Ist Bergungsgut. Wer zuerst kommt,

mahlt zuerst. Und warum nicht ich? - Du nimmst es den Toten weg.

Ich hab sie doch nicht getötet. Sieh mal, das ist 'ne gute Gelegenheit

und meine Chancen hier kennst du doch.

Alles bekommen, alles da.

Jean-Pierre.

Mon Dieu, würden Sie mich einen Moment entschuldigen, Mademoiselle?

Ich muss mich mal kurz um etwas kümmern.

Mein Gott, ich glaub einfach nicht, dich hier stehen zu sehen.

Ich hab einen Job für dich. - Nur, ich hab eine Chartertour.

Die kleine Driscoll war gestern in einen Einbruch verwickelt. Pirate Key.

Eine Tauchausrüstung ist weg und sie auch. Und sie treibt sich mit wem rum?

Arno. - Sein Boot wird abgesoffen sein.

Finde ihn! Keiner sticht mich halb tot und kommt davon. Ist viel Geld drin.

Und wie viel? - Das Doppelte von ihr. Also, los!

Mademoiselle, offenbar gibt es ein kleines Problem im Hafen.

Pass auf dich auf!

Sie werden bald kommen. Das Teuflische ist nur,

ich kann da nicht rein und weg kann ich auch nicht.

Gib es auf, Jean-Pierre. Da sind 300 von diesen kleinen dämlichen Inseln.

Dann werden wir 300 absuchen. - Sag mal,

worauf bist du wirklich aus?

Mein alter Herr kam nach Amerika, arbeitete hart und sparte sein Geld

und schickte mich aufs College. Man trichterte mir so viel Bildung ein,

dass ich dumm wurde. Ich überredete meinen Vater, alles, was er hatte,

in Aktien zu investieren. Dann kam der Börsencrash

und er verlor alles.

Er erhängte sich im Keller seines Hauses, das ihm nicht mehr gehörte.

Meine Mutter starb kurz nach ihm.

Und danach ging ich einfach fort. Ich bestieg das erstbeste Flugzeug,

das Einzige, was ich mitnahm, war seine Uhr.

Im Krieg fuhr ich eine Ambulanz. Ich rettete vielen Menschen das Leben.

Aber das meiner Familie konnte ich nicht retten. Deshalb bin ich hier.

Mit einer Welt, die einem das antut, habe ich nichts zu schaffen.

Wieso machst du dann das hier? - Ich bin gegen das Meiste gefeit,

nur nicht gegen Versuchungen.

Ob du einen Marlin am Haken hast oder Diamanten. Es bleibt Beute.

Arno, wir melden es und lassen die Finger davon. Das ist nicht richtig.

Ich hab mit deren Tod nichts zu tun. Es kommt eh einer und schlachtet das

Boot aus. Warum soll ich das nicht sein? Wir!

Das heißt... - Na, wir. Wir zwei.

Janine.

Komm her und komm schnell, mein Liebling.

Ist das sein Boot, die CACA?

Sieht ganz so aus. Und was nun?

Na, warum besuchen wir ihn nicht mal?

Etwa wegen des Kopfgeldes? - Ach, komm, was soll das.

Es geht um viel mehr.

Selbst, wenn er's gefunden hat, denkst du wirklich, Arno beteiligt dich?

Warum nicht? Du kennst mich. - Oh ja,

ich kenne dich.

Und ich kenne Arno.

So?

Ja, so.

Hier.

Schön, dass ich dich gefunden hab. - Ja? Bist du scharf auf die Belohnung?

Belohnung? - Auf flüchtige Mörder wird doch ein

Kopfgeld ausgeschrieben.

Deswegen bin ich nicht hier. Aber wie ich sehe, gibt's hier größere Beute.

Ich dachte, du hast vielleicht schon was gefunden. Hast du?

Was zum Beispiel? - Ich weiß nicht. Deine Nase blutet.

Das hier? Bin gegen den Griff an der Angel gestoßen.

Ah, wie dem auch sei, Arno, so was wie das hier macht man nicht allein.

Was soll man nicht allein machen? Du warst zu lange in der Sonne, hm?

Nachdem, was die im Radio sagten, denk ich, springt genug für uns beide raus.

Also, wovon du auch immer redest, du kannst alles haben. Nur, fahr weiter.

Will mit meinem Mädchen allein sein. - Warum brauchst du mich als Partner?

1. hat man 'ne groß angelegte Suche gestartet, mit Booten, mit Flugzeugen,

dir bleibt nicht viel Zeit. 2. Sie suchen nach dir.

Wie willst du dich da blicken lassen? Ortega wurde heute beerdigt. Ja, ein

großes, trauriges Begräbnis, mon ami. Komm, du brauchst 'ne Ausrüstung,

wenn du da runtergehen und was holen willst. Ich hab alles. Arno,

das ist 'n Geschäft. Ich zeig dir, wie und du sagst mir, wo. 50 - 50!

Geschäft hin oder her, wohin dein Boot fährt, da fährt auch meines hin.

Arno, ich glaube, es wird zwei reiche Männer geben, anstatt einen, hm?

Hast du einen Taucheranzug? - Unten im Laderaum, natürlich. Janine.

Kompressor? Meiner gab 'n Geist auf. - Du vergisst, dass man mich auch für

Bergungsfahrten anheuert. Wer ist das da?

Das ist Coquina. - Erfreut, Sie kennen zu lernen.

Ich erinnere mich. Damals war sie noch nicht erwachsen.

Und auch noch nicht so hübsch. - Raus mit der Sprache, wo ist es?

In der Mitte. Sie muss ins Auge des Sturms geraten sein.

Und dann lief sie auf ein Riff auf. - Dann gehen wir mal an die Arbeit, ja?

Mein Trommelfell ist schon kaputt, sonst würde ich mit dir runtergehen.

Sicher würdest du das.

Dafür hätte ich eben fast meinen Arm verloren.

Suchflugzeuge, hm? Sie kommen näher. Die suchen nach dir.

Jeder kennt dein Boot.

Weißt du, wir sollten uns gegen ein unerwartetes Abreisen absichern.

Das hab ich aus deinem Motor ausgebaut. - Soll mir recht sein.

Und ich das aus deinem.

Touché.

Na gut, dann nehmen wir dieses Collier und ihr die beiden Armbänder

und die beiden Ringe. - Warum denn nicht andersrum?

Wieso? - Müssen wir nehmen, was du uns gibst?

Nein, aber ich hätte Verwendung dafür. - Willst du's für deine Abendroben?

Soll ich dir was sagen? - Ja.

Ich leg noch zwei Ringe drauf. - Komm, an einem Strang dieses Colliers

sind mehr Diamanten als bei anderen. - Nein, die Qualität der Diamanten in

den Ringen ist besser. Mon cher ami!

Sieh mal, wie schön die sind. - Nimm sie dir.

So läuft das nicht. Mir steht die Wahl zu. Ich trag das Risiko, ich bring's

zum Hehler. Du wirst überall gesucht. - Ich fand das Wrack.

Unbedingt will ich das Collier. - Ich auch.

Wisst ihr, wie man so was hier entscheidet?

Wenn du weißt, in welcher Schale der Kern ist,

gehört das Collier dir.

Versuch es.

Ok, mach es bitte noch mal, ja?

Nein, nicht die. - Die. Oh, merde!

Jetzt du.

Das ist Mist.

Nimm es.

Ich hab ein kleines Geschenk für dich. - Was?

Heißt das, alle 3 Schalen waren leer? - Ein Trick, den wir als Kinder lernen.

Weißt du, mir kommt da ein Gedanke. - Was?

Je mehr ich hoch hole, desto weniger braucht man mich.

Wie kannst du so was sagen? - Überleg mal, was hält ihn davon ab,

abzuhauen? Oder den Major zu rufen oder meine Luftversorgung abzudrehen?

Arno! - Aber es stimmt.

Ich brauche dich.

Wirklich? - Ja, wirklich.

Also bist du sicher.

Ich versuch, in das Wrack zu kommen, falls mich der Haushai reinlässt.

Wir haben genug, denk an das Risiko. - Mir passiert schon nichts.

Wir wollen doch alle Juwelen, oder? Wir müssen nur sorgfältig umgehen mit

den Luftschläuchen und den Seilen. Damit wir dich hoch holen können.

Sei vorsichtig.

Merde!

Die Flugzeuge kommen alle hierher. Los, ziehen wir ihn rauf.

Pass auf, das Seil!

Los, rein! Wir müssen rein!

Geht rein! Schnell!

Dem passiert nichts. Lass sie vorbeifliegen.

Seine Luft!

Irgendwas ist nicht in Ordnung. - Warte! Noch nicht.

Nein!

Was?

Schon wieder das Leben gerettet, Lady. Du bringst mich noch dazu,

meine Regel zu brechen. - Welche Regel?

Einfach nichts zu wollen. - Was willst du denn?

Von hier weggehen. Mit dir.

Dann lass uns gehen. - Was, jetzt?

Es wird zu gefährlich. - Was meinst du damit?

Jean-Pierre könnte dich ausliefern und die Belohnung kassieren.

Ich werde mich um Jean-Pierre schon kümmern, mein Liebling.

Ich hab solche Angst davor, mich in dich zu verlieben.

Manchmal weiß ich nicht, wer du bist, Arno. Du sagst, materielle Dinge

interessieren dich nicht, aber du riskierst dein Leben für Juwelen.

Um dir ein besseres Leben zu bieten. - Aber was brauchen wir denn?

Unser neues Leben können wir jetzt beginnen. Mit dem, was wir haben.

Oder nicht?

Lass uns weggehen, solang's noch geht, bevor es Ärger gibt. Bitte.

Wo gehen wir hin? - 'ne Mordanklage regeln.

Ich will 'ne Kaution hinterlegen. - Tatsächlich?

Auch irgendeine Vorstellung, wie hoch die sein soll?

Mord ist ein Kapitalverbrechen. - Das Ihre Mittel weit übersteigt.

Das dürfte reichen.

Wir werden die Straftat anders bezeichnen müssen.

Chino? Merimac? Kommt her.

Schließt die Tür. Hebt die Hand.

Ihr beide saht den Kampf zwischen Arno und Ortega und könnt feierlich

beschwören, dass ihr saht, wie Ortega Arno mit einer Axt angegriffen hat.

Und Arno ihn in Notwehr verwundete. - Ja, sicher.

Brave Jungs. Das ist für euch. Danke. - Danke, Sir.

Tja, das wär dann alles.

Moment mal, Sekunde. "Verwundet"? - Ja, an der Schulter.

Eine Fleischwunde. Wussten Sie das nicht?

Ich dachte, Jean-Pierre hat Ihnen das erzählt.

'ne Kaution im Voraus.

Geben Sie mir Ortega. - Dieser Bastard Jean-Pierre.

Er wusste das mit Ortega. - Die Juwelen, die du dem Major gabst,

sollten nicht geteilt werden, hm? - Sie gehörten zu dem,

was ich zu teilen hatte. Ich riskierte mein Leben, dass er den Kram stehlen

und nach Bimini zurückfahren kann. Er wusste, solange ich mich für einen

Mörder halte, kreuze ich hier nie auf. Das zahle ich ihm heim. Hilfst du mir?

Du traust niemandem, was? - Mein Motto heißt: Halte beide Hände

in den Taschen, schütze deine Flanken und schlafe nicht in fremden Betten.

So, kommst du jetzt? - Wohin?

Deine Sachen holen.

Und Grandma Driscolls Schlafmittel.

Ortega, eine Biene ist hier gerade vorbeigesummt. Es wird Zeit,

den Bienenstock zu finden. Jean-Pierre wird direkt im Honig sein,

wie ich ihn kenne.

Wir sollten langsam Schluss machen. - Ja.

Wir arbeiten nachts weiter. Da gibt es dann keine Flugzeuge.

Danach hau ich ab. Ich muss ja nicht wegen Mordes in den Knast.

Wieso? Nimm deinen Teil und hau ab. - Warum sollte ich es tun, Jean-Pierre?

Was meinst du damit?

Die Leiche Ortega ist recht lebendig. - Was ist das für 'n Unsinn?

Du und deine dreckigen Freunde! Er lebt!

Und du wusstest das!

Wo hast du das gehört? - Direkt aus dem Mund des Majors.

Du warst bei der Polizei? Letzte Nacht, mit deinem Skiff.

Du bist doch ein Narr! Du bist ja total durchgedreht.

Sie werden dir jetzt folgen! - Und wenn?

Dann wissen sie, wo wir sind. Ortega und all die Idioten. Junge, Junge,

dann bin ich ein toter Mann. - So ergeht es einem, dreckiger Lügner!

Wie nennst du mich? - Ich nenn dich einen dreckigen Lügner!

Mein Ohr, mein Ohr! - Hättest du's dir vorher überlegt!

Gottverdammt, mein Ohr!

Arno, hör mir zu! Da ist Gold.

Was? - Im Bordsafe des Bootes ist viel Gold.

Noch eine von deinen dreckigen Lügen. - Vertrau mir einfach, bitte.

Bitte vertrau mir. - Ok, das reicht. Er sagt die Wahrheit.

Und wie viel gibt Arno dir?

Mir geben? - Dein Anteil der Beute?

Ich weiß nicht. Wir sind zusammen. - Ihr seid zusammen?

Nachher kriegst du vielleicht gar nichts.

Wo versteckt er es? Weißt du das? - Nein.

Du weißt es nicht? Na, dann versuch es doch mal rauszukriegen.

Wenn du es rausfindest, dann teil ich mit dir. 50-50. Aber was soll's,

bei mir weißt du wenigstens, woran du bist.

Das meine ich ernst. Und dabei denke ich nur an dich. Finde es raus.

Ich vertraue Arno. - Na, vielleicht gibt's ja irgendwelche

Komplikationen mit Arno, von denen du noch gar nichts ahnst.

Zum Beispiel welche? - Er fängt was mit meiner Frau an.

Du kriegst gar nichts. Und das meine ich wörtlich:

Nichts!

Wenn dieser Kompressor hier den Geist aufgibt, kommt Arno nicht mehr hoch.

Dann würde sein Anteil uns auch gehören, oder?

Uns allein.

Nein, das können Sie nicht tun! - Nicht anfassen!

Das ist ein alter Kompressor. Du machst ihn kaputt.

Nein! - Was ist los?

Er hat irgendwas gemacht. - Starte ihn wieder, Jean-Pierre.

Arno wird sterben. Tu was! - Was zum Teufel hast du da gemacht?

Nichts, sag ich dir! Hör auf! - Das ist keine Zauberei! Scheiße!

Er zieht am Seil.

Schneller! - Zieht mich hoch.

Ein Glück, das ich noch lebe. - Anzug und Helm sind im Arsch!

Was nun? - Reparieren.

Das dauert. - Wir müssen den Safe sprengen.

Hast du was dafür? - Ohne Tauchanzug? Und ohne Helm?

Wir haben überhaupt nichts mehr.

Na, dann nehme ich das in die Hand.

Arno, pst! Arno...

Der ist völlig durch den Wind, aber wir kriegen ihn.

Wir schaffen das. Zusammen. - Ich bin ihm sowieso

einen Schritt voraus. - Sei dir nur nicht zu sicher.

Das bin ich aber.

Und wie heißt er? - Orthwell.

Vertraust du ihm? - Mehr als ich dir vertraue.

So etwas hast du bestimmt noch nie im Leben gesehen,

nicht wahr?

Voilà!

Die Frauen, die normalerweise hier sind, tragen andere Sachen.

So kleiden sich Damen von Welt. Nur an zivilisierten Orten,

wie in Paris, New York, London.

Willst du mal eins probieren?

Ich passe. - Er ist draußen.

Hey! - Hallo, Arno!

Ich möchte dir jemanden vorstellen. - Ach, ja?

Er ist ok. Jean-Pierre, Orthwell... - Hi!

Ich hab dir 'ne Kiste deiner Coronas mitgebracht. Eine fehlt. Du verzeihst?

Danke. Meine Tabakversorgung war früher auch mal besser.

Sie sind heiß auf Arno, hm?

Ich mag ihn schon.

Sehr?

Ja, natürlich.

Wir brauchen Unterwasser-Sprengstoff. Ich will damit Stahl aufsprengen.

Wie man damit umgeht, das weißt du? - Ja, ich komm schon zurecht.

Na gut, ich hab was. Aber das kostet richtig.

Jean-Pierre hat Geld wie Heu. Stimmt's nicht, Jean-Pierre?

Nun zähl schon! - Es ist nicht für mich, kapierst du?

Es ist für die Organisation.

Fantastisch steht dir das, Chérie. - Aber mir ist doch nie kalt.

Naja, gegen die Kälte könnte eine Frau auch eine Pferdedecke tragen.

Gegen die Kälte ist so ein Pelz nicht gemacht. Es hat etwas zu tun

mit Parfüm und Seide und Juwelen.

Nur dafür sind wir geschaffen. - Für so großzügig habe ich

Jean-Pierre nie gehalten. - Jean-Pierre?

Der ist ein Geizkragen. Nein,

das habe ich alles von meinem ersten Mann. Ein Trottel,

aber spendabel. Nur so verhindere ich, dass Jean-Pierre das,

was ich an Geld habe, verschleudert. Tja,

ich verrate dir ein kleines Geheimnis.

10 Minuten, nachdem wir das Zeug geteilt haben,

trenne ich mich von Jean-Pierre.

Und du gehst mit Arno? - Ja.

Naja, das freut mich für dich.

Aber lass dir deinen Anteil geben.

Glaube mir eins: Vertraue auf nichts, was du dir nicht um die Schultern oder

um den Hals legen kannst. Denn, mein Schätzchen,

du wirst nicht immer so jung und so bildschön sein wie jetzt.

Hast du 'ne Tauchausrüstung? Unsere ist hinüber.

So was mit Helm und allem Drum und Dran? Nein, nichts.

Aber ich zeig dir was, was wir beim Schwammfischen benutzt haben.

Hier steckst du die Luftschläuche rein und solange du da Luft reinpumpst,

hält es das Wasser draußen.

So eine Art Atemstation, hm? - Sozusagen.

Wie viel? - Eines sucht im Norden,

eines sucht hier. - Und Boote?

Ja, eins ist da drüben im Osten.

Heute Nacht ist unsere letzte Chance. - Dann bleiben wir bis dahin ruhig

und ruhen uns aus. - D'accord.

Hier, koste mal.

Viel Zucker.

Arno?

Liebst du Janine eigentlich?

Was?

Jean-Pierre sagt, du brennst mit ihr durch.

Für Gold sagt ein Mann schlicht alles. Besonders ein Franzose.

Ich soll mit ihm gemeinsame Sache machen und deine Juwelen stehlen.

Wirklich?

Gute Idee.

Tu das.

Nur drehen wir's um. Wir müssen rausfinden, wo sein Kram ist.

Dann stehlen wir seinen Anteil. Geh auf Jean-Pierres Spiel ein.

Das wird alles sehr kompliziert.

Je mehr, desto schöner.

Ich gehe mit Arno runter.

Was? - Fall irgendetwas passieren sollte

mit irgend 'ner Sache.

Willst du das wirklich tun? - Ja.

Ich kann den Stahlzylinder stabil halten. Es ist groß genug für uns.

Ja, 'ne gute Idee. Sie passt auf, dass du nichts heimlich einsteckst.

Und Coquina kann den Kompressor und dich im Auge behalten. Das heißt,

falls du nicht mit runterkommen und mich im Auge behalten willst.

Wär nicht mein Ohr, würde ich das tun.

Hör zu. Wir beide können ganz groß absahnen.

Ich weiß, wo er seinen Anteil versteckt hat.

Warum verschwinden wir nicht heute Nacht? Nur wir 2.

Wo versteckt er das Zeug?

Ich bringe die Beute schon mit, Arno.

Na gut, Mitternacht treffen wir uns am Strand. Du bringst seinen Anteil

und ich bringe meinen mit, ok? - Und wir gehen weg?

Nur wir beide?

Ja.

So, Coquina,

nun mal zu uns zwei Schönen.

Und was schwebt Ihnen da vor?

Er ist nicht da. - Wer?

Der Hai. Er muss geflüchtet sein. Hier, halte das.

Er ist weg, also keine Angst.

Wir sind soweit. - Gut so.

Willst du ihn hochjagen? - Aber ja.

Volltreffer!

Weißt du was? Zum Teufel damit. Wir sollten sie da unten lassen.

Wir kommen später zurück. Du und ich. Wenn die Sache hier gelaufen ist.

Stehst du auf seiner Seite oder auf meiner?

Ich weiß es nicht.

Was ist los? - Er ist nicht offen.

Wir haben nur noch eine Ladung. Wenn die ihn nicht sprengt,

heißt es "bye-bye, Gold".

Wenn ich sie oben habe, treffen wir uns um Mitternacht am Strand.

Du bringst Arnos Beute mit. - Ja, und Sie bringen Ihre mit.

Ich seh mal nach, was da los ist. - Ok.

Das kann doch nicht sein.

Der Hai!

Wo ist Janine? - Was ist denn?

Arno! - Oh mein Gott, arme Janine!

Janine! Janine! - Ich seh sie nicht!

Das darf doch nicht wahr sein! - Janine!

Sie hätte Millionärin sein können. Und du bringst sie dazu, mit dir in

dieser blöden Trommel runterzugehen. - Du hieltest es für eine gute Idee.

Du hättest das nicht zulassen dürfen.

Was?

Du hast doch gehört. Du hast uns nur alle ausgenutzt.

Gehen wir.

Coquina?

Kommst du? - Ich weiß nicht.

Was?

Du und Janine... - Was ist mit mir und Janine?

Ich hab mein Leben riskiert für uns alle.

Das hat sich ja für dich auch gelohnt. - Ein Teil davon gehört dir.

Ich will nur das Collier. Das will ich als Erinnerung.

Ich hole es.

Ach, da hat er das. Wir nehmen dem alles ab.

Sag nichts.

Grandma lässt herzlich grüßen. Da wird er lange schlafen.

Und wir kriegen alles. Du hast mich reingelegt, Piratenlady.

Coquina? - Ja.

Er denkt, ich gehe mit ihm mit.

Salud.

Auf Janine.

Auf Janine.

Auf Janine.

Ich hab viel von ihr gelernt.

Na, so was! Was haben wir hier? Eine kleine Feier?

Na, ist das zu fassen? Was sehe ich? Sieht aus wie Gold. Sieht das nicht

aus wie Gold für dich, Juanito? Filze sie.

Was soll denn das? Nun komm mal. Ich denke, wir sind Freunde.

Ja, vor deinen Betrugsversuchen. - Du bekommst deinen Anteil schon.

Aber nicht von meinem Anteil.

Arno, ich dachte, wir wären Kumpels. Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Wenn du mich stichst, steche ich dich.

Der weiß doch nicht, was er sagt. Nimm es! Nimm dir das verdammte Gold!

Seinen Anteil, nicht meinen! - Halt die Klappe!

Hast du das gehört, Juanito? Nimm kein Gold, wo Arnos Name draufsteht.

Wo ist der Rest? - Wo ist was?

Die Juwelen.

Ja, ich hab sie hier. Nimm sie.

Nimm sie dir. Hier, bitte sehr.

Und wo ist der Rest?

Du willst alles?

Na gut, meinetwegen.

Nimm dir ruhig alles. Ich hol's dir.

Ich danke dir.

Janine, ich hätte mit dir wirklich alles geteilt.

Wirklich, das hätte ich getan.

Ganz ehrlich.

Auf uns.

So, jetzt hör zu. Ich werd dich auf Pirate Key absetzen.

Falls jemand fragt, ich bin allein weggefahren. Ich versteck mich 'n paar

Tage bei Orthwell, dann hole ich dich. - Es gibt eine alte Kirchenruine,

hinterm Haus. Da versteck ich alles. - Nein, ich lasse es bei Orthwell.

Vertrau mir. - Das tue ich.

Jetzt gehört alles uns. Stell dir das vor. Alles uns.

Und ich gehöre ganz dir. - Jetzt gehen wir, wohin wir wollen.

Erzähl mir was von Paris.

Wir fahren in einer Kutsche durch den Bois de Boulogne. Die Kastanien...

Ok, wo hast du es?

Wo hab ich was? - Tu nicht so, das weißt du genau.

Gib's auf. Mein Anteil. Wo ist er?

Coquina. - Was?

Wo ist sie hin?

Osten, Westen,

such dir was aus. - Oh, Gott! Also los, wir finden sie.

Wie willst du sie finden, Jean-Pierre? Eine schöne Frau, beladen mit Gold und

Diamanten, wo sollen wir da anfangen? - Bonjour! Ihr seid beide unter Arrest.

Na, was Sie nicht sagen! Weswegen? - Ihr seid im Besitz von

gestohlenem Eigentum. Eine Million Dollar in Gold.

Lachst du über mich? - Nein, Sergeant Major, nein.

Der Spaß geht voll auf unsere Kosten.

Merde! Verdammt noch mal!

Hey, Arno, dich habe ich ja lange nicht mehr gesehen, mein Gott.

Ich habe ein Päckchen für dich. - Ach, ja?

Wie spät ist es, Mama? - Viertel vor 4.

Sie hat sie machen lassen. - Und, weinst du dich wieder aus?

Hörst du mir denn zu? - Schnapp dir eine Limone, Kleiner.

Untertitel: VICOMEDIA 11/2001

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