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- Hier bin ich! - Hilf mir runter!
Noch eine, noch eine!
- Lass uns eine zusammen werfen. - Sicher?
- Da passiert doch nichts! - Das denkst du.
- Die Ladungen können den Kiel beschädigen! - Na und?
Eins, zwei, drei!
So wunderschön.
- Macht dich das nicht scharf? - Äh, ja.
Es macht mich geil.
- Da sind gar keine Haie! - Die kommen noch.
Okay, zünd noch eine an.
Schnell! Schnell!
- Hier. - Ich werf sie.
Schluss jetzt! Nie seid ihr zufrieden! Ihr stört doch Tony!
Ihr geht mir auf die Nerven, und ihr seid mir lästig.
Sicher, Mudy, du hast recht. Ich sagte ihr, wir hören besser auf.
Oh, Mudy, bitte, nur noch eine einzige.
- Noch eine und dann war's das. - Paula, ich sagte, es reicht.
- Kapierst du's nicht? - Aber Mudy, es macht so viel Spaß.
Ist mir egal.
Ihr macht, was ich sage. Ist das allen klar?
Sei doch lieb, Mudy. Sei lieb zu mir...
Hallo Tony! Haben wir dich gestört?
Möchtest du eine anzünden? Macht Spaß.
Hier.
Nimm sie.
Jetzt wirf sie! Tony, worauf wartest du?
Wirf sie! Sie wird hochgehen!
- Schmeiß sie ins Meer, Tony! - Tony!
Tony! Wirf sie ins Wasser!
Worauf wartest du? Heb sie auf!
Sie geht los!
Aldo! Aldo!
Aldo! Aldo! Aldo! Lass uns ins Meer springen!
Idioten!
Ich hätte euch beide liebend gern in Fetzen gerissen gesehen!
Nun ja, Mudy, ich wusste nicht...
Du kannst nicht denken. Dazu fehlt dir die Ausstattung!
Komm jetzt, bring das Zeug weg und schließ es ein!
Mein Sohn darf das nicht mehr sehen.
Anstatt für diese Kreuzfahrt dankbar zu sein, geht ihr ständig zu weit!
Ihr kennt keine Grenzen, ihr werdet immer wertlos sein.
Hättet ihr je davon zu träumen gewagt, mal so zu leben?
Das hab ich davon, dass ich mich mit Leuten wie euch abgebe.
Ich kann niemanden um Anstand bitten, der keinen hat.
Warum stehst du da noch rum? Geh in deine Kabine!
Aldo, bringst du die Kiste jetzt weg? Ja oder nein?
Kann ich einen Zug haben?
Da liegt eine ganze Packung herum. Reicht dir die nicht?
Wen interessiert die schon? Ich wollte doch...
Möchtest du unter Deck gehen?
Nein, heute Abend bist nicht du an der Reihe. Ich ruf dich, falls mir danach ist.
Du bleibst hier am Steuer.
Und schlaf mir ja nicht ein.
- Was ist unsere Position? - Ich seh mal nach.
Bei La Schira. Es wäre bequemer gewesen, die Albatross zu nehmen.
Damit Tony zum Gespött der Matrosen wird?
- Na ja, mit den Matrosen hätten wir... - Nein, das ist anders.
Schalt den Monitor ein.
Du hast doch am Monitor herumgespielt.
- Warum steht er auf Paula? - Keine Ahnung.
Ich hab ihn nicht für euch installiert.
Aber ich hab ihn doch auf Tony gestellt...
Aber er ist gerade nicht auf Tony gerichtet.
Da ist sie, der Schwachkopf. Völlig weich in der Birne.
Ich sagte doch, wir brauchen eine mit Fachkenntnis.
- Ich versichere dir... - Sicher, sicher.
- Ich weiß, dass du sie ausprobiert hast! - Sie ist ein moderner Typ...
Sie muss mal rangehen.
Stattdessen sitzt sie nur rum wie ein Hühnchen.
- Warum glaubst du, sie könnte helfen? - Nun, andererseits...
- Andererseits? - Nichts. Es ist halt ein Versuch.
- Hoffen wir, dass sie Erfolg hat. - Hoffen? Sie muss Erfolg haben!
Selbst der Arzt hat dir gesagt, dass das keine wissenschaftliche Kur ist.
Die Ärzte sind alle Trottel. Bisher haben sie nichts erreicht.
Warum rede ich überhaupt mit dir?
Na, du bist mir wichtig, genau wie Tony, und auch Paula.
- Wir wären glücklich... - Halt jetzt die Klappe.
Dir ist nichts und niemand wichtig.
Und du bist mir natürlich auch nicht wichtig.
Oh, so was darfst du nicht sagen. Ich beweise dir...
Versuch du nur, nicht das Schiff zu zerstören.
Schlaf nicht ein. Behalt Tony im Auge.
Entspann dich. Mach dir darum mal keine Sorgen.
Laut den aktuellsten Informationen, die wir in den letzten Stunden erhielten...
... ist die Zahl der Kinder, die in Nord-Biafra verhungerten...
... um 2.000 gestiegen...
Na schön, soll der Steuermann die Show eben auch genießen.
Warum denkst du immer so schlecht über Aldo?
Sei still.
Fang dort an, wo ich es dir gesagt habe. Und geh raus aus dem Bett.
Ist jetzt deine Frau an der Reihe?
- Die ganze Familie malocht, was? - Klar. Wir sind mit Mudy befreundet.
Ihr werdet nicht wie ich täglich bezahlt, sondern für den ganzen Job.
Du bist tatsächlich ein Schwachkopf. Mudy ist stinksauer auf dich.
Und sie hat recht.
Sie hat dich wie eine Rübe rumsitzen sehen.
Und meinst du auch, ich sei eine Rübe?
Es geht nicht um mich. Ich hab dir gesagt, was du tun sollst.
Du musst mehr Enthusiasmus zeigen, mehr Initiative.
- Verstehst du? - Ich friere nachts so...
Warum veranstaltest du so was nicht auch mit Tony?
Ich hab Angst davor, ihm nahezukommen.
- Er ist doch nicht böse. - Ich hab Angst.
Diese Angst kostet dich 5.000 Dollar.
Und du sagtest, es würde dir Spaß machen, nicht?
Schön der Reihe nach.
Zunächst mal bezahlst nicht du mich, sondern sie.
Wenn Tony nicht aufwacht, kriege ich nichts. Einen tollen Job hast du mir da besorgt...
Er starrt mich so an. Er macht mir keine Angst, er ekelt mich an.
Entschuldige mal, ich dachte, du suchst neue Erfahrungen.
Ekel, Verlangen, Angst, das sollte gar nicht existieren.
Wovor hast du Angst? Ich hab meine Frau es auch versuchen lassen.
Und dann hast du mich gefunden.
Es ist ein erneuter Versuch für uns. Und Mudy zahlt ja.
Tony wollte, dass Paula seine Kabine verlässt.
Ist schon ein Erfolg, dass du bleiben durftest. Hab ich auch Mudy gesagt.
- Sag mal, was stimmt mit Tony nicht? - Gar nichts.
Nichts, wovor du Angst haben müsstest.
Er ist ein netter junger Mann von 20 Jahren mit dem Verstand eines Kindes.
Mudy hat alles versucht, um ihn hinzukriegen.
Sie wollte ihn sogar für 100.000 Dollar in Schweden am Gehirn operieren lassen.
Wir dachten, wenn man seinen Sexualtrieb weckt, wacht alles andere mit auf.
Aber warum schaut er mich so an?
Zu viele Fragen. Woher soll ich das wissen?
Mudy widert mich auch an, aber mit ihr ist es noch normaler.
- Wie viel springt für dich und Paula raus? - Keine Ahnung.
Spielen wir Frage und Antwort, oder spielen wir Liebe, Dummchen?
Ich möchte Dummchen spielen.
Du bist verantwortungslos, ein Idiot, ein Volltrottel!
Nur einer wie du kann ein Boot so festfahren!
Hast alle Zeit der Welt für deine Sauereien und treibst sie während du steuern solltest!
Glaubst du, ich bin bescheuert? Ich hab alles durchschaut!
Du hast den Autopiloten aktiviert und wir sind gegen die Insel geknallt!
Na ja, hast recht, aber zum Glück ist das Schiff nur aufgelaufen.
- Klar, ein Schiff wie dieses... - Du schnallst es nicht!
Mir ist das Schiff scheißegal! Was du getrieben hast, macht mich rasend!
- Warum unternimmst du nichts? - Was denn?
- Ich hab schon den Anker geworfen! - Geh tauchen und sieh nach!
Gut, ich zieh mich um... Hey!
Wie ist das Wasser denn so? Ist es kalt?
Nein, es ist fantastisch!
Hey! Komm und schau dir das an!
Tony hat was aus der Kabine geklaut. Ich sagte doch, du sollst abschließen.
- Hi Mudy. Hat Aldo das Boot befreit? - Du kennst ihn wohl schlecht!
- Stecken wir noch fest? - Du kommst im nächsten Hafen von Bord!
- Okay, aber dann will ich bezahlt werden! - Klar, für alles, was du erreicht hast!
Aufhören, Tony! Lass die Streichhölzer in Frieden!
Ich sagte doch, du darfst nicht mit Feuer spielen.
Ich schick dich zurück in die Schweiz, verstanden?
Schluss mit deinen Spielchen.
Geh an Deck, in die Sonne, unternimm was mit den anderen, du bist 20!
Kann doch nicht sein, dass du das nicht verstehst.
Du wirst uns alle noch verbrennen. Und dich als erstes.
Ulla... komm mal her.
- Was gibt's denn? - Komm her, hab ich gesagt.
Rede nicht, sieh nicht nach, komm einfach her.
Da beobachtet uns einer von der Insel.
Zieh deinen Pareo aus. Lass ihn dich auch sehen.
Creme mich etwas ein.
So ist's gut.
Siehst du ihn? Was treibt er jetzt?
Ich weiß, was er jetzt treibt...
Lass mich mal sehen. Ich sehe nichts.
Schau mal ganz genau zu den Büschen.
- Ist er noch da? - Ja, und er explodiert gleich!
Verdammt, warum bin ich nur kurzsichtig?
Ihr seid schon so früh am Morgen heiß?
Komm her, Aldo. Zieh dich auch aus.
Ein Typ da drüben beobachtet uns.
- Wo? - Da.
Hey! Komm raus! Zeig dich!
Was machst du da? Komm her!
- Verscheuch ihn nicht! - Renn nicht weg! Komm her!
- Du Blödmann! - Was für ein Trottel du bist, Aldo!
- Das war spaßig! - Hat nicht geschadet.
Die Trottel seid ihr! Wir stecken fest, er hätte helfen können.
- Vielleicht mit anderen von der Insel. - Hättest du ihn gelassen...
...hätte die ganze Insel gespannt. - Ja...
- Aldo! - Ich bin hier.
Können wir abfahren? Ja oder nein?
Nichts zu machen. Ist wie festgeklebt. Nicht mal ein Schleppboot kann da helfen.
Erzähl mir keinen Schwachsinn!
Gut, ein Schleppboot kriegt's hin, aber wo eins finden?
Ich finde eins. Wozu gibt's Funkgeräte? Um die Schlampen zu rufen?
- Ich wollte nur sagen... - Ich sage, es gibt hier zu viele Schlampen.
Wir haben drei davon an Bord.
Ich sagte doch, du sollst das nicht anfassen.
Fass nichts an, was nicht dir gehört. Du machst noch alles kaputt.
Hallo? Hallo? Gabbiano hier. Bitte antworten.
Funkstelle 22...
Verdammt!
Kannst du nicht still sitzen?
Idiot! Verschwinde!
Hallo? Hallo?
Gabbiano ruft Funkstelle 22, bitte antworten.
Gabbiano ruft Funkstelle 22.
- Die Antenne! Die Antenne ist lose! - Dann mach sie wieder dran!
- Einen Moment! Das versuche ich ja gerade! - Hättest du schon früher tun können!
Dann hätte ich mir den Atem sparen können! Tony?
Tony? Tony?
Tony! Tony!
Ist Tony bei euch? Habt ihr ihn gesehen?
- Antwortet! - Nein, haben ihn nicht gesehen.
Er war gerade eben noch an Deck. Tony! Tony, wo steckst du?
Er muss an Land gegangen sein. Ein Boot fehlt.
Findet ihn! Geht an Land!
Du weißt, dass er das Schiff nicht verlassen darf. Beeilung!
- Ulla, komm. Wir gehen an Land. - Hallo? Hallo?
Ach nein, es ist so schön hier!
Wenn ich das sage, hat es einen Grund. Zieh dich an, schnell!
- Geh mit ihm. - Hallo? Hallo?
- Ihr geht ihr heute besser aus dem Weg. - Gabbiano ruft Funkstelle 22, bitte antworten.
Hallo? Hallo?
- Gabbiano ruft 22. - Jetzt wird sie keinen erreichen.
- Viel zu viel Funkverkehr. - Bitte antworten.
Versuch sie zu beruhigen und rede mit ihr wegen der Konzession.
Klar, ausgerechnet heute...
- Geh, geh. - Okay, mach wie du denkst.
Nimm sie weg. Ich will sie nicht sehen.
Wen? Die Ziege?
Aber die tun dir nichts. Die sind ganz lieb.
Aber wer bist du?
Was ist dir zugestoßen?
Die armen Hände... Bist du hingefallen?
Lass mal sehen.
Ganz zerkratzt. Komm mit mir nach Hause. Ich tu Essig auf die Wunden.
- Nein! - Warum nicht?
Wenn es sich infiziert, wirst du krank, und das ist noch schlimmer.
Na komm, komm mit. Mein Haus ist ganz in der Nähe.
Wir sind gleich dort. Komm schon.
Sei vorsichtig. Fall nicht nochmal hin.
So ist's gut. Warte. Langsam.
Na komm.
- Wie heißt du denn? - Tony.
- Und... und du? - Ich heiße Beba.
Wo wollen wir denn hin? Mir ist so langweilig!
Stimmt es, dass Mudy Tony ein Glas Whisky gegeben hat, als er sechs Monate alt war?
Keine Ahnung! Ich denke nicht. Und wenn, dann war's keine Absicht.
Anscheinend waren alle auf Drogen, das Kind hat geheult, also...
Oh, na dann, wenn alle auf Drogen waren...
- Wir werden nie ankommen. - Wo willst du denn hin?
Keine Ahnung.
Hilf mir. Und was juckt mich Tony?
Such ihn alleine, sind doch deine Geschäfte mit Mudy.
- Geschäfte? Was für Geschäfte? - Die Story mit der Konzession...
Was weißt du denn schon? Du weißt gar nichts darüber.
Na schön. Ich versuche, eine Erdöl-Konzession von ihr zu kriegen.
- Sie gibt sie mir, wirst sehen. - Und wenn Paula sie kriegt?
Ist doch dasselbe, hm? Was geht's dich an?
Du kriegst dein Geld so oder so.
Klar, sicher, heute Morgen wollte sie mich vom Schiff werfen.
- Bitte sehr. - Danke.
Und du haust sie übers Ohr, indem du mit Tony pennst.
- Und du? Was gibst du mir? - Mudy gibt dir 5.000 Dollar.
Und du?
Ich geb dir alles, was ich versprochen habe. Selbst wenn du versagst.
Ich bin ein Ehrenmann.
- Was machst du denn jetzt? - Bin müde.
Okay. Dann schieß ich ein paar Fotos von dir.
Da, schau.
Ruf die Ziege. Ich will ein Bild mit euch beiden machen.
Komm mal her.
Du Hübsche, Hübsche, Hübsche...
Ganz sachte. Verjag sie nicht.
Sie hat eine ganz raue Zunge!
Sie kitzelt meine Hand. Schau mal!
Sie findet mich echt toll. Du magst mich...
Ja, du magst mich.
Sie macht, was sie will. Sieh doch!
Sie mag deine Creme.
Bleib so. Zieh den Bademantel aus.
Langsam... langsam... Sonst haut sie ab.
Dreh dich etwas. Langsam. Nicht zu schnell.
Zieh dich aus. Na komm, ausziehen.
So ist's gut. Genau so.
Wer weiß, vielleicht schmeckt sie das Salz auf deiner Haut.
Sehr gut. Das ist schön. Etwas näher.
Noch etwas. Sehr gut! Noch eins.
Gut, etwas näher!
Was für eine sensationelle Fotosession. Du schaffst es sogar in den Playboy.
Gut! Genau so!
Was soll ich tun? Sie wegjagen? Sie wegjagen?
Das ist der fotografische Höhepunkt!
Paula ist auf der Jagd.
Wer schießt da?
- Sie. - Wer?
Eine, die bei uns ist. Die schießt immer.
Hab dich! Siehst du, Mudy? Genau ins Auge.
Du lässt Dampf ab, was? Du wärst hier gerne die Herrin...
...willst kommandieren, die Oberhand haben!
Ich liebe es, wenn das Wild stillsteht und fällt.
Diese Ziegen sind kein Wild. Die warten nur darauf, dass du sie abknallst.
Warum nimmst du mich nicht mit auf Safari in Afrika?
Wir werden sehen.
- Vielleicht. - Und wenn Aldo es schafft?
Da ist noch eine.
Ein perfekter Schuss!
Wäre es ein Tiger, hätte ich ihn zwischen den Augen erwischt.
Wäre es eine Schießbude, hättest du eine Puppe gewonnen.
- Wenn du schießen kannst, bist du glücklich. - Versuch's doch mal, Mudy.
- Nimm doch. - Hey! Meine Ziegen!
Seid ihr verrückt?
Was sollen wir machen? Abhauen?
Ich zeig dir, wie man mit einem Mann redet.
Sind das denn eure Ziegen? Ich schlag euch den Schädel ein!
Was glaubt ihr, wer ihr seid? Nur weil ihr seefahrende Weiber seid...
...gehören euch meine Ziegen? - Den kenne ich.
Heute Morgen hat er uns beim Sonnenbaden beobachtet.
Willst du sehen, wie ich ihn zur Ruhe bringe?
- Was willst du denn überhaupt? - Achtung, der meint's ernst.
Was ich will?
Ich will, dass ihr mir die Ziegen bezahlt!
Ihr habt fünf von ihnen heute Morgen erschossen!
- Hört ihr mich? - Und wie viel willst du?
Reichen dir 300 oder nicht?
- Was? - Du hast mich verstanden.
Du könntest davon eine Armee Ziegen kaufen und noch Seife für dich selbst.
Nun ja, sehen Sie, Sie müssen verstehen...
...ich mochte die Tiere.
Es war sehr schwer, sie aufzuziehen, meinen Sie nicht?
Ich will ja nicht gemein sein, aber wir haben nur diese Ziegen...
...und zu sehen, wie sie so umgelegt werden, ohne zu wissen von wem... Verstehen Sie?
Ich verstehe alles, aber ich zahle keinen Cent mehr.
- Ansonsten kannst du mich ja verklagen, klar? - Ja, Signora.
Wenn Sie wünschen, es gibt noch mehr auf der Insel.
Wenn Sie mit der Dame weiter jagen möchten, wäre mir das ein Vergnügen.
Meine Frau will die Ziegen. Ich kann sie nicht ausstehen.
Die zerstören meinen Garten. Ich hab Salat angepflanzt...
...aber sie haben das Beet mit ihren Hörnern zerstört.
In einer Nacht. In nur einer Nacht, Signora...
...hieß es auf Wiedersehen, Salat, Kohlköpfe... Alles!
Schießen Sie, schießen Sie so viel Sie wollen.
- Kann ich sonst noch was helfen? - Mach unser Boot wieder flott.
- Jawohl, Signora. - Ich möchte etwas Fisch essen.
- Jawohl, Signora. - Ich liebe Barsche.
- Jawohl, Signora. - Wie heißt du?
Andro. Zu Ihren Diensten.
Bring die Barsche zum Schiff und hol deine 300 Dollar ab.
- Jawohl, Signora. - Jetzt können wir schießen, was wir wollen.
Warte mal, Liebes. Die gehören jetzt mir.
Und du schuldest mir 300 Dollar.
Ich würde sie dir geben, wenn ich sie hätte. Aber wenn du Aldo die Öl-Konzession gibst...
Da wäre ich ja verrückt.
Kannst du dir Aldo als Firmenchef vorstellen?
Mudy, du weißt doch, dass er nicht der Boss wäre.
Du denkst, du seist schlau. Ja, vielleicht gebe ich dir die Konzession...
...und dann könntest du in Öl baden.
Aber das passiert dann, wann ich es will. Und du brauchst nicht zu fragen, wann.
Genug jetzt, gehen wir zurück an Bord. Die anderen sind sicher schon da.
Was ist das hier? Eine Geisterstadt?
Vielleicht hat sie die Pest dahingerafft und wir riskieren das jetzt auch.
- Wer ist das denn? - Eine Frau.
Und sieh ihn dir an! Er redet mit ihr! Er scheint wie ausgewechselt!
- Er ist ganz verändert. - Na ja, er steht auf Bauernmädchen.
- Darum hab ich ihm nicht gepasst. - Das ist perfekt!
Wenn alles gut läuft, gehört die Konzession uns, verstehst du?
Sieh ihn dir an... Was erzählt er ihr wohl?
Sie ist genau die Frau, die wir brauchen!
Ich habe ihn noch nie so gesehen. Verlieren wir keine Zeit.
- Wir müssen sie zur Jacht bringen. - Mach du das.
Sei nicht so doof, komm mit!
Hallo, hallo, hallo! Entschuldigen Sie den Überfall.
Oh, hallo Tony. Wir haben dich überall gesucht.
Oh, was für ein netter Platz hier!
Man müsste was dran machen, aber er ist wirklich schön.
Wie ich sehe, leben Sie sehr gesund - trinken Milch und essen frische Eier.
Möchten Sie unser Schiff besuchen?
Es ist eines der schönsten der Welt, wissen Sie?
Es wurde in Liverpool gebaut. Interessieren Sie sich nicht für Motorboote?
Uns ist langweilig mit den stets gleichen Gesichtern. Kommen Sie doch mit.
Wir trinken Champagner und bringen Sie wieder heim.
Meine Frau ist dort, und auch Tonys Mutter. Denen ist so langweilig!
Und das ist Ulla. Ulla, komm her, schnell!
- Und Ihr Name ist? - Ich heiße Beba.
- Beba! Wundervoll! Roberta? Elisabetta? - Nein, einfach Beba.
Man hat mich immer so genannt.
Oh, bleiben Sie so. Ich mache ein schönes Foto.
Nein, dort rüber, da ist das Licht besser.
Dort drüben! Dort drüben! Vor den Baum. Umwerfend!
Wie ein japanisches Gemälde... oder indisch... chinesisch...
Ist eh das Gleiche. So bleiben. In die Sonne schauen.
- Geht nicht... - Tun Sie, was immer Sie wollen.
Herrlich! Ausgezeichnet! Stimmt's, Ulla?
- Fantastisch! Ein geborenes Model! - Du bist das schönste Mädchen der Welt!
- Eine wie dich hab ich noch nie gesehen. - Sind Sie immer so verrückt?
Wer? Ich? Ich bin nur ein Naturliebhaber!
Und du bist eine Naturgewalt, und schön wie die Sonne.
- Hat Ihnen das nie einer gesagt? - Nein.
Sie müssen hunderte von Verehrern haben.
Und jeden Sonntag kommen sie alle und spielen wie verrückt Gitarre für Sie!
Wissen Sie, unser Schiff ist aufgelaufen. Kommen Sie doch mit uns.
Sie könnten helfen, Tipps geben. Würden Sie?
- Aufgelaufen? - Klar.
Aber es ist so tief hier. Wie haben Sie das gemacht?
Keine Ahnung, ist letzte Nacht passiert.
- Gibt es viele Leute auf der Insel? - Nur mich und meinen Mann.
- Die anderen sind weg, als die Mine dicht war. - Sie und Ihr Mann?
Ja, er ist Fischen gegangen. Ich pass auf die Tiere auf.
Kommen Sie doch mit. Tony würde sich auch freuen.
Sicher! Stimmt's nicht, Tony?
Er ist etwas schüchtern, aber wahnsinnig nett.
Er rennt los, um seiner Mutter zu sagen, dass wir einen Gast haben. Kommen Sie, bitte.
Würdest du mir erzählen, wo du warst?
Da sind sie!
Wen hat Aldo denn da aufgerissen? Der und seine Laster...
Sieht aus wie ein Bauernmädchen.
Keine Gäste dieses Mal. Ich werf sie ins Meer, sobald sie hier ist.
Diese Dame ist eine Freundin von Tony. Er ist schon da, nicht?
Sie ist eine gute Freundin deines Sohnes. Er hat sie aufs Schiff eingeladen.
Schau, Beba, das ist meine Frau Paula, und das ist Mudy, Tonys Mama.
- Wir müssen mal funken. - Nein, ist keiner da...
Komm, komm! Gehen wir!
Machen Sie sich's bequem. Möchten Sie etwas trinken?
Ziehen Sie die Schuhe aus, ist viel bequemer.
Geben Sie mir den Stab...
- Wer ist die denn? - Sag ich dir später.
Braves Mädchen. Kommen Sie mit mir.
- Gefällt es Ihnen? - Wie schön es ist.
- Sehen Sie? Hat sich gelohnt, herzukommen. - Ja, sicher.
- Stimmt etwas nicht? - Ich muss nach Hause...
- Oh, nein, nein, nein, nein... - Machen Sie Witze?
Sie haben ja noch gar nichts gesehen. Und Tonys Mama wäre ganz enttäuscht.
- Zufrieden? - Sehr gut.
Jetzt bringen wir sie in seine Kabine.
Warte mal. Das ist das erste Mal, dass dein Sohn eine Frau gefunden hat...
...aber er ist weggerannt, also sollten wir es langsam angehen.
Wir müssen sehen, ob sie willig ist, meinst du nicht?
Wenn ich ihr eine Million anbiete, wirft sie sich ihm in die Arme.
Aber nein! Auf keinen Fall!
Wir geben ihr etwas zu trinken, sind nett zu ihr...
...brechen das Eis. Ich mach das schon.
- Ich kümmere mich darum, ja? - Aber ich muss nach den Ziegen sehen...
- Ach ja? Sie haben Ziegen? - Also gut, Signora Beba...
Erlauben Sie mir, nur Beba zu sagen. Gefällt dir das Schiff?
Oh ja, es ist wunderschön! Wunderschön!
Weißt du, was ich jetzt mache? Ich biete dir was zu trinken an, okay?
- Du kennst Aldo noch nicht... - Er ist unglaublich.
Liebste Beba, nichts geht über Champagner, um den Durst bei dieser Hitze zu stillen.
Trink alles auf einmal, sonst geht der Durst nicht weg.
Na komm, komm, trink.
- Oh, Sie zuerst. - Nein, nein, du.
Danke.
Na komm.
- Schmeckt's dir? Nimm noch einen. - Schon okay, das reicht fürs Erste.
Auf, trink.
- Ulla, zeig Beba mal das Schiff. - Komm. Komm mit mir, meine Liebe.
Wir müssen sie uns warm halten, weil Tony auf sie steht.
Wenn das mal hinhaut!
Wenn er sie so mag, warum hat er sich dann eingeschlossen?
Er ist halt schüchtern.
Es wäre vielleicht besser gewesen, sie alleine auf der Insel zu lassen.
Er hat endlich selbst die richtige Frau gefunden.
Die richtige Frau? Und ihr Ehemann? Was, wenn der nach Hause gekommen wäre?
Sie ist verheiratet, darum hab ich sie hergebracht.
Was für einen seltsamen Geschmack Tony hat. Dieses Lumpen-Mädchen aufzureißen...
Und hier endet die Führung. Hat's dir gefallen?
Nicht schlecht, was?
Und das ist das Hinterteil. Das bringt mich immer zum Lachen...
...weil... - Sie sind doch aufgelaufen!
Ja, ja.
Das ist doch gar nichts. Ich kümmere mich darum.
- Werfen Sie das Seil runter! - Schnell! Die Flut wird es befreien!
- Und lichten Sie den Anker! - Gutes Mädchen!
Macht Platz für mich!
Mit der Flut jetzt wird es sich selbst befreien.
- Gehen Sie ans Steuer. - Aye, Kapitän.
- Du bist echt toll! - Gut gemacht!
- Das war doch leicht. - Mädels, seid ihr versteinert?
- Komm, Beba, das ist gut gegen die Kälte. - Ich bin dran gewöhnt.
Voll bekleidet ein Bad zu nehmen? Nein! Das glaub ich dir nicht!
- Ja, noch etwas. - Aber das ist Medizin!
- Nein, das tut dir gut! - Es wärmt dich auf.
- Lass sie die Kleider in der Kabine trocknen. - Komm. Komm mit uns, Beba.
Hören Sie, Sie müssen den Motor anwerfen, um wegzukommen!
Ist gut, ist gut.
Hier lang, Beba.
Mach's dir bequem.
Sieh dich nur an. Siehst aus wie ein neugeborenes Kätzchen.
Ich muss sie in der Sonne trocknen lassen.
- Zieh sie jetzt aus. - Trinken wir einen.
- Auf Beba und unsere Freundschaft. - Und wir geben dir trockene Klamotten.
Weg damit.
- Trinken wir wie die Russen. - Wie denn?
So. Schau her.
Schaust du schon zu?
Vergiss nicht, dass ich sie hergebracht hab. Ich sag's ungern, aber ich verdiene einen Preis.
- Tony wird geheilt werden. - Sei still, ja?
- Wirf jetzt den Motor an. - "Jawohl".
Komm schon, zieh dich aus.
- Was ist? Schämst du dich? - Wir sind immer nackt.
Wir sind überall braun. Sogar auf den Augenlidern. Schau.
- Ich werde nie richtig braun. Sieh nur. - Solltest dich schämen, Ulla.
Zieh wenigstens einen BH an, hm? Immer willst du 'ne Show abziehen.
Du, aber, musst deine Kleider ausziehen.
Was für einen schönen Körper du hast, Beba.
Schade, dass du ihn nicht pflegst. Wir schminken dich etwas.
- Nein, nein! - Das wird toll, wirst sehen.
Fangen wir mit etwas Creme an. Ulla, hol das Papaya-Mus.
- Wofür ist das gut? - Hier, bitte.
Es macht deine Haut weich und vertreibt den Ziegengestank.
Was für eine schöne Haut du hast.
- Du zitterst ja. - Vielleicht bin ich krank.
Nein, das kommt nur von deinem kalten Bad.
Schau dir das Bauernmädchen an. Eine echte Offenbarung.
Ja, aber vielleicht etwas zu jung.
Ich dagegen liebe die Jugend.
- Hör zu, warum geben wir ihr keine Pille? - Nein, ihr könnte schlecht werden.
Und jetzt, Beba, halt still und schau genau zu.
- Aber... - Gefällst du dir, Beba?
Was macht ihr da?
Eine tolle Kreuzfahrt, Mudy. Alles läuft super, oder?
Du laberst zu viel. Erst mal sehen, wie alles ausgeht.
Was denken sich die beiden? Dass ich auf sie warte?
Die kann man nicht eine Minute aus den Augen lassen!
Hört ihr wohl auf?
Raus mit euch! Aufgestanden!
Du ziehst dich an. Nimm das hier.
Vergiss die beiden, Beba. Komm, zieh dich jetzt an.
Okay, Tony ist da drin.
Was hast du?
Nichts.
Warum weinst du?
Ich weiß es nicht.
Haben sie dich geschlagen?
Nein.
Ich hasse sie.
Ich hasse sie alle.
- Aber deine Mutter ist gut. - Nein! Nein!
Ich...
...will allein sein.
- Soll ich gehen? - Nein!
Alleine mit dir.
Sieh mal.
Nein!
Du denkst ja an die.
Das mag ich nicht.
- Hast du Hunger? - Nein.
- Ist gut. Willst du was? - Nein.
Sieh doch. Es ist deren Schuld, wenn sie sich jetzt versteift.
Alles wird gut. Wir müssen Geduld haben. Da!
Hast du gesehen?
Danke.
- Ich wohne hier. - Es ist wirklich schön.
Ich wusste nicht, dass es so herrliche und große Boote gibt.
- Es sieht aus wie eine Kirche. - Ich bin immer hier.
Ich mag die Sonne nicht.
Außerdem... haben die anderen Angst vor mir.
Sie haben Angst?
Angst wovor? Warum?
- Weil ich in der Schweiz war. - Ist die Schweiz schlimm?
Schlimm! Schlimm!
Sie haben mir Spritzen gegeben.
- Und es gab ein weißes Zimmer. - Aber warum bist du dort hin?
- Geh woanders hin. - Meine Mutter will mich nicht.
Sie will mich nicht.
Es gab ein Feuer in unserem Haus.
Es ist alles verbrannt.
Das Bett, die Gardinen...
Da waren sogar... da waren sogar Feuerwehrmänner.
Hör mal.
Wie auf der Insel!
Bevor es regnet, fliegen die Möwen ganz tief und machen dieses Geräusch.
Ist gleich vorbei.
Hühner!
Und sogar Küken.
Nein! Hör auf!
- Aber... - Das höre ich immer nach den Spritzen!
Was ist los? Fühlst du dich nicht gut?
Nein! Ist alles vorbei! Beruhige dich.
Jetzt hört man nichts mehr.
Beruhige dich.
Es ist vorbei.
Ich höre das immer. Ja...
Aber jetzt, wo du da bist... ist alles weg.
Jetzt, wo du da bist... mag ich gar nichts mehr.
Nicht mal die Autos oder den Roboter.
- Willst du, dass ich gehe? - Nein!
Das ist dein Haus.
Das bist du.
Und das bin ich.
Signora! Signora!
Hey Signora! Signora! Ihr Mittagessen!
- Die Fische! - Der Fischer, was für eine Nervensäge!
- Ausgerechnet jetzt muss er aufkreuzen. - Er ist Bebas Ehemann.
- Wir müssen ihn sofort loswerden! - Warte mal.
- Du lässt ihn mitten im Meer zurück? - Wir könnten wenigstens die Fische nehmen...
- Halt die Klappe, Idiotin. - Signora, hier bin ich! Wo sind Sie?
- Aldo, liquidiere ihn sofort! - Hey! Halt!
Warten Sie einen Moment!
- Signora, warten Sie! Lassen Sie mich hoch! - Er hat ein Seil geschnappt, wir ziehen ihn mit!
Lassen Sie mich an Bord! Signora!
- Das Geld! Die Fi! Hilfe! Signorina! - Stopp!
- Signorina! - Warte! Du kannst an Bord kommen!
Was tust du da? Schick ihn weg!
Wenn du ein Hindernis siehst, gehst du's immer direkt an.
Wir arbeiten besser drum herum. Ich mach das.
- Hör zu. Ulla, halt ihn ruhig. - Nein, ich gehe. Ich kenn ihn schon.
Was hast du vor?
Braves Mädchen! Lass ihn hoch und halt ihn ruhig.
Runter.
- Was machst du denn da? - Bleib unten.
Du auch! Runter mit dir! Und sei still! Runter!
Willkommen!
Was für einen tollen Fisch du gebracht hast! Komm mit mir.
Komm, Andro.
- Runter mit dir. - Was hast du vor?
- Cowboys und Indianer spielen? - Ich sagte ja, er ist Bebas Mann.
Verdammt, ausgerechnet dem mussten wir heute Morgen begegnen!
- Aber woher weiß du das? - Ich weiß es.
Die Insel ist verlassen. Nur die leben dort.
Und du hast ihn an Bord gelassen... Wir hätten ihn auf dem Meer lassen sollen.
Damit er nach seiner Frau sucht und umgekehrt?
Früher oder später wäre er doch hergekommen, um sie zu suchen.
- Ich kümmere mich darum, ich bin das Hirn. - Das bezweifle ich...
Hier. Siehst du den? Nein, weil er auf deinem Kopf ist.
Bebas Mann ist dort oben, also können sie sich nicht sehen. Kapiert?
- Ja, aber ich bin kein Kleiderständer. - Leute, Paula hat ein gutes Auge.
Tut mir leid für dich, aber er ist ein echter Mann!
Na ja, du bist die Expertin. Wenn du meinst...
Lieber Aldo, wenn es das ist, was du wolltest, bitteschön!
- Mit dir oder ihm - macht keinen Unterschied. - Oh nein, mein Guter.
Ich könnte dir den ganzen Libanon geben, er aber nur eine Ziege.
Gehen wir nachsehen. Bist du einverstanden?
Ja, aber wir müssen versteckt bleiben.
Nein, du alter Dickkopf.
Du bringst mich zum Lachen...
Manchmal, in der Nacht, höre ich eine Tür zuschlagen.
Und Schritte... Bumm... bumm... bumm.
Ich hab Angst.
Du brauchst keine Angst haben. Du musst nur den Spruch aufsagen.
Dann hörst du einen Schrei und alles ist vorbei.
Hör doch!
Nein, das kann nicht sein... Der Geist ist nur auf der Insel.
Außerdem ist heller Tag. Nein, das kann nicht sein.
Schwarze Eule, lass mich hören dein Geheule. Verjag den Geist mit dem Kreuz, es heißt!
- Wo willst du hin? - Warte, ich seh mal nach.
Wie blöde... Es ist das Boot.
Es ist angebunden und die Wellen lassen es gegen das Schiff krachen.
Wirklich. Glaubst du mir nicht? Komm und sieh selbst.
Schau's dir an. Komm her.
Nein!
Dieses Boot... dieses Boot gehört uns gar nicht!
Was?
Es ist das Boot meines Mannes!
Er wird mich umbringen! Er hat nach mir gesucht!
- Das Kleid! Wo ist mein Kleid? Wo? - Wo gehst du hin?
- Wo gehst du hin? Warte! Geh nicht! - Ich komme wieder. Ich muss mich anziehen.
Nicht allein...
Andro!
Andro!
Signora Mudy!
- Signor Aldo! - Was machst du hier?
- Warum lässt du Tony allein? - Ist Andro da?
Nein, ich glaub nicht.
Es ist kalt. Komm, geh wieder runter.
Aber... Andro ist hier! Das ist sein Boot!
- Sei still. - Warum soll ich leise reden?
Sie schlafen alle. Gehen wir runter. Ich begleite dich.
- Aber wo ist Andro? - Keine Ahnung, sagte ich doch.
- Da ist sein Boot. Andro! - Na gut, na gut!
Andro ist hier. Aber schrei nicht. Sei nicht so aufgebracht.
- Er plaudert mit Signora Mudy. - Nein, Signora Mudy ist dort!
Setz den Hut auf, und du wirst ihn nicht sehen.
Aber die anderen sehen ihn, und dann kriegst du Ärger.
Andro! Andro!
- Verflucht! Beba, meine Frau! - Aber nein, du träumst nur.
- Komm zu mir, mein Großer. - Wo bist du, Andro?
Nein! Ich hör sie! Geh weg! Bleib unten!
- Wo ist Andro? - Am Hinterteil.
Aber jetzt erlauben wir uns einen Ulk mit ihm.
Komm her und leg dich hin, Ich wette eine Million, er erkennt dich nicht.
Ist meine Frau da?
Das ist sie ja! Du bist Beba!
Ich hab eine Geschäftsidee für dich, eine große.
Du wirst Milliardär! Schon mal von Uran gehört?
Nein? Nun, die Insel ist voll davon!
In der Zwischenzeit lässt du die Dame sich anziehen. Was meinst du?
Was tust du hier?
Nackt wie ein Wurm vor allen Leuten!
So hab ich dich noch nie gesehen! Komm, lauf!
Zuhause rechnen wir ab!
Bewegung, oder ich fang sofort damit an! Was ist los mit dir?
- Schäm dich! - Du hast recht!
- Aber tu mir nicht weh! - Wehtun? Ich bring dich um!
Ich bring dich um! Kapiert?
Du dreckige Hure, du widerliche Schlampe!
- Siehst aus wie eine Nutte, wie eine Ballerina! - Andro, bitte beruhig dich!
Signora Beba hat uns nur geholfen, das Schiff flott zu kriegen, weißt du?
Ihre Kleider sind nass geworden, darum hat meine Frau ihr den Pulli gegeben.
- Du kannst Paula fragen. Stimmt doch, Paula? - Gehörnter!
- Merci. - Was für Schweine ihr doch seid.
- Schweine und Huren! - Wir alle sind Schweine und Huren.
Und du? Was hast du so getrieben? Hör mal, was ich am Heck aufgezeichnet hab.
Du bist so schön...
Liebe, Liebe, Liebe!
Ich will dich! Ich will dich!
Ich will dich!
Nein!
- Break! Break! Break! - Ich bring dich um!
Halt still!
Was willst du?
Halt still!
- Ich bring dich um! - Nicht schlecht, hm?
Siehst du das?
Trennt die beiden! Es ist genug!
Nein!
- Lass sie in Ruhe! - Trennt sie!
Beruhige dich. Komm mit mir.
- Mörder! - Hör auf.
- Dreckiges Schwein! - Verdammte, widerliche Hure!
- Du dreckige Kuh! - Sei lieb jetzt!
Entspann dich. Ist doch alles Unfug.
- Lasst mich los! - Du weißt doch, wie das immer ist.
- Man kann die Frauen nicht ernst nehmen. - Du musst dich entspannen.
Mudy wird sie beruhigen, wirst sehen.
Nun ja, Mudy hätte schon den Mund halten sollen, meinst du nicht auch?
- Bastard! Ich bringe ihn um! - Sei ein braves Mädchen.
- Er wird sehen, was ich mit ihm mache! - Ich erkläre dir was. Geh da rein.
Setz dich und hör zu. Ich kenne die Männer...
- Lass mich los, ich zeig's ihm! - Wo willst du hin, Dummchen?
- Lass mich! - Hör jetzt bitte auf.
- Heute Nacht töte ich ihn mit dem Messer! - Hör zu und sei still!
Beba, ich will nicht, dass du wieder zurückgehst.
Du musst mich verstehen, Beba. Hilf mir.
- Ich zeig's ihm! Wo ist mein Kleid? - Später! Wir holen dein Kleid später!
Jetzt hör dir an, was ich dir sagen will. Andro hat sich wie ein Schwein benommen...
...und du musst dich rächen. - Ein echtes Schwein.
Weißt du, was Rache bedeutet? Manche Frauen wissen nicht, wie das geht.
Sie sind dumme Sklavinnen der Männer. Aber du bist eine intelligente Frau.
- Du hast es drauf, bist eine großartige Frau! - Nein, geh weg.
- Was willst du von mir? - Beba, sei kein Kind!
Reden wir wie erwachsene Frauen! Ich hol dir was zu trinken.
Ich hab zu viel getrunken. Ihr habt mich betrunken gemacht.
Mir ist schwindelig... Nein...
Ruhig, das ist nur Wasser. Trink. Danach reden wir. Trink.
Braves Mädchen.
Was hätte ich tun sollen? Ich seh sie und sie ist ganz nackt.
So hab ich sie noch nie gesehen. Man muss die Frauen schlagen!
Aber sie hat recht. Die hat ihr alles vorgespielt.
Aber heute Nacht schlag ich sie mit dem Stock!
Sie hat mich hier viel geschlagen.
Benimmt man sich so? Vor allen anderen.
Das ist nicht gut für einen Mann, auch wenn er vorher etwas Spaß hatte.
- Aber wo ist sie hin? Wo? - Sie zieht sich an.
Aldo! Aldo!
Aldo!
Aldo... Aldo, komm her.
- Andro ist gelangweilt. - Komm her.
Wie kann einem mit solchen Frauen langweilig sein?
- Na ja... weißt du... - Du bist ein cleverer Bursche.
Und außerdem ein Glückspilz.
Wusstest du, dass wir diese Insel nicht mehr verlassen möchten?
- Absolut nicht! - Das ist ein Paradies.
Wir nehmen es uns, bevor die Touristen anrücken!
Keine großen Hotels, wir restaurieren die Häuser!
Das Dorf wird wieder leben!
Es wird nur für Reiche sein. Verstehst du? Millionen von Dollar!
Auf der anderen Seite der Insel ist eine Grotte, die aussieht wie aus Gold! Wusstest du das?
Ja, sehr gut.
Erzähl Paula von dieser Grotte. Mach einen Plan, wir setzen ihn um.
- Wo willst du hin? - Bin gleich zurück. Bringt ihn zum Hinterteil.
Hör zu. Also...
- Gefällt dir das? - Ja!
Wenn ein Mann dich betrügt - und auch ich wurde betrogen -
...musst du reagieren. Wie du mir, so ich dir. Du wirst dich wie betrunken fühlen...
...aber gut betrunken, vor lauter Befriedigung und Glücksgefühl.
Aber du weißt eben gar nichts, du lebst mit Ziegen und Hühnern.
Und dieses Tier von einem Ehemann weiß genauso wenig...
...aber er hat es genossen, dich zu betrügen! Ja, ich weiß, alle Männer sind so.
Aber eines weißt du nicht, und das werde ich dir beibringen:
Frauen sind genauso, glaub mir.
Ich spreche aus eigener Erfahrung. Eines Tages weißt du, dass ich recht hatte.
Wenn du bei ihm bist, denkst du da nie daran, einen anderen zu halten?
Ja, richtig, das beweist dir, dass du gerne viele verschiedene Männer hättest.
Das ist bei allen Frauen so, nicht nur bei mir.
Versuch es, und wenn ihr euch versöhnt, wirst du stärker sein als dein Mann.
Er wird von nichts wissen, du aber schon.
Du wirst die Stärkere sein, glaub mir! Du wirst ihn in der Hand haben!
Im Grunde tun das alle Frauen...
Du darfst nicht gehen, ohne dich von Tony zu verabschieden.
- Andro hätte es auf jeden Fall verdient. - Dann geh.
Ist alles okay? Wolltest sie ausprobieren, hm?
Was weißt du schon, du fieser Bastard?
- Was weißt du schon? - Tut mir leid, Mudy.
Hau ab!
Hör zu, er ist halb besoffen. Paula hat etwas Spaß mit ihm.
Ich lüge ihm was vor, aber er denkt trotzdem noch an seine Frau.
Erzähl ihm weiter Lügen.
Kapierst du nicht, dass das ein sehr wichtiger Moment für Tony ist?
Nein, du musst mitkommen. Das wäre besser.
Du kriegst das besser hin als wir. Du bist der Boss, du verunsicherst ihn.
Siehst du das? Langsam wird es besser! Ich bin in einer Minute bei dir.
Aldo!
Mudy!
Aldo! Was macht ihr hier?
Andro hat nach euch gesucht.
- Oh, lieber Andro, wie geht's dir? - Ich suche Beba.
Beba schläft unter Deck. Gönn ihr die Ruhe.
- Ihr beruhigt euch und schließt Frieden. - Wir müssen nach Hause!
- Nein, nicht hierhin setzen. - Nimm noch einen Drink.
- Komm, Andro, gehen wir. - Nein!
- Ich will nicht hierbleiben! - Ich glaube, hier ist eine Flasche.
- Eins, zwei und drei! - Hoppla!
- Ihr habt überall Flaschen! - Sicher!
- Sogar eine Bar im Badezimmer haben wir! - Ich auch! Ich hab immer eine Flasche dabei!
- Aber Wein! - Whisky ist aber viel besser, weißt du?
Signora, Sie verstehen es wirklich zu leben!
Ich mag aber auch Champagner!
"Trink das!" Die Herrschaften sind so schlau!
So schön!
Nimm dir welche.
- Andro, du hast ja noch nichts gegessen! - Wir auch nicht.
Machen wir Mittagessen mit dem Fisch, den du gebracht hast.
- Komm, los geht's! - Ich will nur die hier.
Die mag ich...
- Was suchst du hier? Bleib drüben. - Na, es interessiert mich...
...und er ist total besoffen. - Aber da ist doch seine Frau.
Was schaut ihr euch da an?
Was ist das? Ich möcht's auch sehen.
Das ist ein elektronischer Apparat. Erklär du's ihm.
Was willst du? Wir haben dir zu trinken, zu essen und Frauen gegeben.
Hast du noch nicht genug?
Ich bin ein Ignorant und es gibt Vieles, das ich nicht weiß.
Ihr habt mir was beigebracht.
Aldo ist ein echter Gentleman.
Er ist ein großer Gentleman.
Das wird eine Insel für ganz wunderbare Ferien.
Wir haben dann eine Flotte Boote, um deine Grotte zu besichtigen...
...und eine Tour um die Insel zu machen. Und da du ein Fischer bist -
...ein guter und aufrichtiger - wirst du der Aufseher sein!
Der Direktor! Das scheint perfekt für ihn zu sein, nicht?
- Ein Direktor? - Sicher!
Du wärst ein idealer Generaldirektor.
Du wirst nicht der Aufseher, sondern der Direktor!
Oder noch besser: unser Teilhaber!
Dank dir haben wir die Insel entdeckt, also verdienst du es!
Wir bauen dir einen gläsernen Wolkenkratzer, und kaufen dir einen Smoking...
...mit pinkfarbener Fliege. Du kriegst zwei Sekretärinnen:
Eine weiße und eine schwarze. Eine links, eine rechts.
Reicht das? Du willst vier? Zehn? Was du willst.
Du hast dann ein Apartment auf dem Dach des Wolkenkratzers.
Alles ist vergoldet, sogar das Badezimmer und das Bidet.
Im Park gibt's einen tollen Swimmingpool.
Darin sind vier nackte Polynesierinnen, bereit zu allem, was du willst.
Im ersten Stock gibt's ein Casino, und du bist der Chef der Roulettes.
Milliarden! Du könntest Milliarden machen!
Die Roulettes sind natürlich manipuliert, damit du nie verlieren kannst.
War echt hart, dieses Wiegenlied aufzusagen...
Und, wie läuft's hier?
Ich würde diese Beba am liebsten kaufen. Dank ihr ertrage ich sogar diesen Trottel.
Sie haben wahrscheinlich Liebe gemacht. Schade, der Idiot hat mich abgelenkt.
Sieht für mich so aus, als würde sie nur schlafen.
Nein, sieh sie dir an. Sie ist ganz entspannt.
Für mich sieht sie wie jemand aus, der gerade Liebe gemacht hat.
Und er... Sieh doch.
Wie er sie ansieht.
Aber... warum sollte sie denn schlafen?
Und auch er... Schau ihn dir an.
Das überzeugt mich nicht.
- Wo ist denn Beba jetzt? - Beba schläft!
- Sieh du mal nach, was passiert ist. Geh. - Ich will Beba.
Wir müssen nach Hause.
Wir müssen uns um die Tiere kümmern.
Beba...
...ist wunderschön.
Sie wusste das nicht...
...aber ihr habt es ihr gezeigt.
Ich hab Angst...
Ich hab Angst, dass die Insel ihr nicht mehr genügen wird.
Er hat sie umgebracht. Erwürgt.
Sie hat die Male an ihrem Hals.
Wo ist Beba?
Wo ist sie? Wo wollt ihr hin?
- Beba! - Hey Andro, du hast uns verlassen!
- Komm mit uns. - Komm doch, Andro, komm, komm.
- Was sollen wir jetzt tun? - Ich weiß es nicht!
Erst mal bringen wir sie von hier weg. Komm, hilf mir.
Das ist großer Mist. Hierfür gibt es keine Lösung.
Was willst du tun, hm?
Ich denke gerade darüber nach...
Vielleicht solltest du ihm ein paar Millionen geben.
Nicht alle sind wie du!
Und jetzt?
Ich weiß es nicht... Ich weiß es nicht.
Komm, komm. Gut! Gut!
- Gut so! Gut so! - Paula! Paula!
Komm mit!
Hier kann man nichts mehr retten.
Die große Scheiße ist schon passiert - und dein Sohn hat sie verbockt.
Es ist deine Entscheidung. Entweder du akzeptierst die Konsequenzen...
...oder du ziehst die Sache durch.
Hast du eine Idee?
Ja.
Aber lass uns erst übers Geschäftliche reden, wenn du erlaubst.
Na endlich... Was habt ihr beschlossen?
Nichts.
Wir müssen uns jetzt die Öl-Konzession verdienen.
Ulla, weg da!
Beweg dich!
Beweg dich!
Hey!
Hallo!
Du machst Witze! Ich bin gut... Ich bin ein guter Schütze!
Wirf's her, ich fang's auf!
Ich zeig's dir! Was machst du denn da?
Sei vorsichtig! Es könnte geladen sein! Leg es weg!
Bist du verrückt?
Aber...
Aldo!
- Sie waren die Einzigen auf der Insel? - Ja, werfen wir sie ins Meer.
Man wird sie finden.
In einem Sack?
Mit schwerem Zeug darin...
Vielleicht...
Nein, nichts vom Schiff.
Wir müssen eine andere Lösung finden.
Dir fällt doch immer was ein.
Das ist die Idee! Ich hab eine: Dynamitfischer!
Schließt ihnen wenigstens die Augen! Schließt ihnen die Augen!
- Reicht das? - Mehr! Mehr!
Schließt die Augen! Schließt die Augen! Schließt die Augen!
Schließt die Augen!
- Wir brauchen alle Sprengladungen. - Aber sie stürzt sich gleich ins Meer!
- Lass sie in Ruhe! - Schließt ihnen die Augen!
- Nimm. - Das sind jetzt genug Dynamitstangen.
Mudy, geh in die Kabine und starte den Motor.
Halt dich zum Abfahren bereit! Ich zünde und spring dann an Bord.
Wir bringen das hinter uns und alles wird gut. Keine Zeit verlieren.
Du fährst los, wenn ich's dir sage.
Bist du bereit, Paula?
- Los! - Los!
Das Seil! Das Seil! Sie soll anhalten!
Halt dich gut fest! Aldo, halt das Seil fest!
Komm schon!
- Wo ist das Boot? - Weit weg.
Was ist mit der Konzession?
Ja...
Wir haben sie uns verdient.
Es ist alles vorbei.
Jetzt sind wir alle untrennbar verbunden.
Ulla, wir müssen das Deck säubern!
Aldo!
- Alle wissen, dass ich mit euch gegangen bin. - Was willst du?
- Bitte bringt mich nicht um! - Bist du verrückt geworden?
Rede Klartext, was willst du?
Ich will an eurem Geschäft beteiligt werden!
Die 5.000 Dollar, die du bekommst, reichen dir nicht?
Nein! Ich will an eurem Geschäft beteiligt sein!
- Wären 100.000 Dollar okay? - Nein, ich will so viel wie ihr!
Sicher doch. Hör auf, Aldo.
Wir werden eine Firma haben, wir drei. Wir leben alle zusammen.
Du willst doch bei uns wohnen, nicht?
Wir umsegeln die Welt in einem noch größeren Schiff als diesem.
Ohne Mudy, ohne Tony, nur wir drei.
Okay? Aber du musst versprechen, dass du bei uns bleibst.
Wenn Mudy unterschrieben hat, brauchen wir sie nicht mehr, und sie wird nicht reden.
Aber du musst auch stillhalten. Sonst verlieren wir alles.
Dir gefällt es bei uns, oder? Wir belassen es so und leben wie Könige.
Wir werden Berge von Dollar haben. Keiner kann uns aufhalten.
- Also, ja oder nein? - Ja.
Jetzt bin ich glücklich. Das wird toll zusammen.
Gut. Bist ein schlaues Mädchen.
Schrubb jetzt weiter. Alle Spuren müssen weg.
Und, seid ihr nicht auch glücklich?
Ich will diesen Winter nach Tahiti.
Ich will nicht einen einzigen Tag Sonne verlieren.
Überschätz dich nicht vor dem Volk; bedenk, dass der Zorn nicht ausbleibt.
ENDE
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