All language subtitles for Otto 2 Der neue Film 1987 HD BluRay.x264.SRTdeutsch

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Original subtitles

[Laufen und quietschendes Abbremsen]

[trompetender Elefant]

[Rhythmischer Beat]

Wo bleibt das Bild?

Schärfer!

Jetzt die Männer auf die Bühne!

Und Licht!

[lautes Stampfen]

Männer, da wo ihr jetzt steht,

wird in wenigen Tagen er stehen,

Amboss, der Rabiator.

Männer,

wisst ihr, was das heißt?

Oh nein, ihr wisst nicht, was das heißt.

Soll ich es euch sagen?

Hier,

findet in wenigen Tagen die Premiere unseres neuen Filmes statt.

Amboss, der Rabiator.

[Schlagzeug-Jingle]

Dieser Mann, Männer, braucht Männer wie euch!

Starke Männer.

Harte Männer.

Entschlossene Männer.

Intelligente Männer.

Ich bezahle dafür,dass niemand meinem Goldbaby an die Windeln fasst.

Leibwächter, liebe Freunde. Ich brauche Leibwächter.

Jetzt zeigt einmal, was ihr habt.

[Reißverschlüsse öffnen sich laut] [Spannende Musik]

Nun mach schon!

[Tennisbälle fallen auf den Boden raus]

Sehr witzig!

Was ist denn das für ein Vogel?

Wohl ein hässliches Entlein.

Holt dieses Häufchen Elend von der Bühne!

Moment!

So redet man nicht mit mir.

Jedenfalls nicht ungestraft.

Und eines rate ich Ihnen, merken sie sich dieses Gesicht!

Ähm, oder dieses.

[kichert]

Oder, wie wäre es damit?

Oder dieses?

Und merken sie sich meinen Namen,

[murmelt] Otto.

[Titelmusik]

[Kichern]

[Würgen]

[Münzeinwurf]

[lauter Bass]

[lauter Bass]

[lauter Bass] I Stuhl wird hin und her gerückt]

[lauter Bass]

[lauter Bass]

[lauter Bass]

[lauter Bass]

Meine Familie, Vater, Mutter, Großvater und ich.

Meine Eltern.

Sie wollten mich von der Steuer absetzen, als außergewöhnliche Belastung.

Ich habe nicht viel Freude bereitet.

Die ersten Worte meines Vaters, als ich ins Gefängnis kam, waren

"Herzlich Willkommen!"

Mutter sagte immer zu mir, "Spiel doch draußen, sitz nicht hier rum."

"Mit den anderen Kindern, dem Herbert zum Beispiel!"

Mutti willst du mit einem Jungen spielen, der immer lügt und betrügt?

"Um Himmels Willen, nein!" Nun, der Herbert auch nicht.

Ich musste immer helle Sachen auf meinem Schulweg tragen,

um von den Autos besser gesehen zu werden.

So bin ich dann los, weiße Mütze, weißer Schal,

weiße Jacke, weiße Hose, weiße Schuhe,

und wurde vom Schneepflug überfahren.

Großvater, 95 Jahre!

Er hatte ein Geheimnis zum Alt werden.

Jeden Abend vorm schlafen biss er in eine Knoblauchzehe.

Und wenn des Nachts der Tod an sein Bett kam und sagte:

"ANSI, es wird Zeit!“ , dann sagte er.

"Wer ist daaaah?!" und der Tod "Uagh!"

Und jetzt sind alle fort.

Und hier ist auch alles weg.

Mein Schrank ist weg.

Mein Bett ist weg.

Mein Stuhl ist weg.

Mein Bücherregal ist weg.

Mein einziges Buch musste ich versetzen, mein Telefonbuch.

Scheiß Handlung, aber tierische Besetzung.

Sogar meine einzige Hose haben sie mir...

Ach nein, die habe ich ja an.

Mein Fernseher ist weg,

bin auch nie zum Fernsehen gekommen, war immer auf der Suche nach Arbeit.

Ich wollte arbeiten, aber du hast mich nicht gelassen, du Stadt!

Du hast mir nichts gegeben!

Aber auch nichts genommen, außer meinen Mut, meine Hoffnung,

mein Lebenswillen, und mein Selbstvertrauen.

Ich wünschte, ich wäre so wie ich war, als ich das werden wollte, was ich bin.

Mein Muschelwalkman,

spiele mir noch einmal das Lied von der Heimat.

[singt]

Mein Hühneroog, nur eine kleine Insel,

ein verlassener Sandhaufen im Wattenmeer,

aber wie viel Verkehr dort war, tierisch.

Wenn ich nicht gewesen wäre,

[Möwengekreische] das reinste Chaos.

Aber ich habe ihnen gezeigt, wo es langgeht.

[Akkordeon spielt im Hintergrund]

90% der Vögel haben bei mir den Mauersegelschein gemacht.

Warum? Nun, ist doch klar, damit sie nicht gegen die Mauern segeln!

[Möwengekicher]

Nur die Fledermäuse schaffen es nicht.

Von wegen Orientierungsvermögen, Radarsystem und so weiter.

Warum die nur nachts fliegen? Die schämen sich!

Die wollen nicht dass jemand sieht, wie sie dauernd gegen die Wände knallen!

Aber ich war für sie alle da, für alle.

Jaa, kommt nur, meine Gänschen,

drüben wartet der Fuchs.

Heimat, dich gab ich nicht her,

aber dich wollte ja auch niemand haben.

Hühneroog! [lautes Getrampel]

Ich komme!

Otto.

Otto, was hast du vor?

Ach Anna, du bist es, ich dachte schon, du bist dein Vater.

Da muss ich dich enttäuschen, der ist mit Harras Gassi gegangen.

Das ist gut, ich wollte auch grade weggehen.

- Du gehst weg? Für immer? - Ja.

Da möchte ich mich auf gleich verabschieden, halte 'mal.

[leise] Otto...

Tschüss, Anna.

Otto, gibt es denn nichts was dich hier hält?

- Was denn? - Gibt es niemanden, der dich hält?

Wer denn?

Ich, zum Beispiel.

Ich halte viel von dir, ich weiß das viel in dir steckt!

Wo soll ich anfangen, also erstens...

oder zweitens, oder drittens. Otto, du kannst doch alles.

Außer vielleicht...

Na, was denn?

Naja,

dein Gitarrenspiel ist nicht so toll.

Moment! [Tür knallt]

Das hättest du jetzt nicht sagen sollen.

[E-Gitarre wird gestimmt]

Are you ready for me?

[Rockmusikgeräusche]

- Give me an L! - L!

- Give me an S! - S!

- Give me an M! - M!

- Give me an F! - F!

- What's the Word? - Lsmf!

Lsmf?

[Rockmusik]

Alright!

Go!

Go Otti, go!

Go!

[Steppgeräusche]

- Wer ist euer bester Freund? - Otto! Otto!

- Wer hat es immer gut gemeint? - Otto! Otto!

- Wen liebt ihr bis zum jüngsten Tag? - Otto! Otto!

Wem leiht ihr sofort hundert Mark? [Kassettenrekorder klickt]

Aha.

Der Künstler gibt sein Abschiedskonzert, das war doch Musik, oder?

[zustimmendes Seufzen]

Wir nannten so was früher Körperverletzung, aber man ist ja tolerant.

Naja. Oh, gnädige Frau, zu Professor Edelson, ja?

Sechster Stock, Sie wissen ja Bescheid, bitte sehr!

Moment, Maestro, haben wir da nicht etwas vergessen?

Damals gab es einen Brauch, man ging nicht ohne Abschiedsgeschenk.

Das ist aber ein schöner Brauch.

Nein, nein.

[Stöhnen]

Da habe ich etwas für sie, etwas ganz persönliches.

Hm, schade, als Fahndungsfotos leider ungeeignet,

Nun ja, gehen wir 'mal.

Hier rein!

Los!

[Tür knallt zu]

Ich will Ihnen 'mal etwas Schönes vorlesen.

Oh oh oh, was haben wir denn hier?

Darf ich meinen Augen trauen, fehlt da eine Monatsmiete?

Oder zwei? Oder am Ende sogar...

Drei Monatsmieten, jawohl.

Drei Monatsmieten bist du schuldig, und ohne die kommst du nicht weg.

Dann lasse ich sie halt hier! [lacht ulkig]

Du bist ja witzig. Aber ob der Richter das auch witzig findet.

Die sollen in letzter Zeit wieder hart durchgreifen, bei böswilligem,

vorsätzlichem Mietbetrug! [Spannungsvolle Musik]

Angeklagter, ich verurteile Sie zu 2000 D-Mark oder 5 Jahren Haft!

- Dann nehme ich aber das Geld. - Häh?

Anna. Anna!

Rufe die 'Bullen.

[lautes Poltern] Kann ich nicht, Vater.

Muss ich es halt selber machen, nimmt ja niemand die Drecksarbeit ab.

Nein nein, das sollst du nicht, du hast recht und brauchst Hilfe.

Wenn du einen jungen Mann hättest, der dir alles abnimmt...

- So eine Art Sklave? - Ja, der macht dann alles für dich!

- Der? - Ja.

Ich nehme alles ab, auch den Hörer, soll ich die Polizei rufen?

Moment, so leicht kommst du mir nicht davon.

Ich habe etwas für dich, etwas ganz neues.

So etwas hast du dein ganzes Leben nicht erlebt, Arbeit!

- Richtige Arbeit! - Arbeit?

Richtige Drecksarbeit, die niemand macht? Mache ich!

[Kussgeräusche]

Früher hatten Sklaven schwere Ketten, mit dicken Eisenkugeln daran.

Das hat mir ganz gut gefallen.

Aber was mache ich, wenn er abhaut, bevor alles erledigt ist, in 10 Monaten?

Das wird er nicht, dafür verbürge ich mich.

Für den?

Schaue dir den doch an, fliehende Stirn, fliehende Augen,

fliehende Nase, fliehender Mund, fliehendes Kinn.

Wenn du nicht aufpasst, haut der Rest auch noch ab.

Nein, es gibt nur eine Sprache, die diese Typen verstehen.

[lautes, metallenes Klopfen]

Wenn du dieses Geräusch hörst, dann bist du sofort hier!

Sonst holt dich der da. Fass Harras!

Fass!

Fass, Harras!

Fass! [Hundejaulen]

Ist ja nicht zu fassen, der fasst wieder nicht.

Du sollst ihn beißen!

- Soll ich ihn beißen? - Idiot!

An die Arbeitsfront,

du bringst das da runter, Anna.

Und du bringst Harras rauf, zu Professor Edelson.

Der soll sich den Köter mal vornehmen, damit er wieder richtig zubeißen kann!

Grrr!

Keine Angst, ich bringe dich zum Professor, und solange erzähle ich eine Geschichte.

Da kam ein Hund auf mich zu, und hob das Bein, da hatte ich Angst.

Aber der Besitzer sagte, "Keine Angst, der beißt nicht!",

Beißen, ich dachte der tritt! [kichert]

Nicht so witzig?

[Papagei krächzt] Stoppt Tierversuche!

Halte das Maul!

- Stoppt Tierversuche! - Schnauze, habe ich gesagt!

Stoppt die Tierversuche!

[Türklingel]

So ein Quatsch, Tierversuche, wir wollen nicht, dass man an uns experimentiert.

Da ist er ja, unser kleiner Versager.

[Hund jault]

Will nicht mehr böse sein?

Da muss ich wohl erst böse werden, was?

[Hund jault]

[Tür knallt zu]

[Otto pfeift]

[leises Flüstern] Stoppt Tierversuche!

[Bitterliches Hundejaulen]

[Tür knallt zu]

[lautes Pochen gegen die Tür] Harras, harre aus, dein Retter naht!

Harras, Geduld, dein Retter drückt!

Harras, Moment, dein Retter bekommt die Tür nicht auf!

[lautes Jaulen vom Doktor]

Ich jaule hier nur rum, damit der Hund glaubt, er ist groß und böse

und kräftig zubeißen kann, brav, Harras, Fass!

Fass!Fass! Los,Fass!

Aus! Aus! Aus!

- Aus! Aus! - Ausgezeichnet, gratuliere, junger Mann!

Noch nie hat jemand die Methode so schnell begriffen und umgesetzt.

- Meine einzige Hose! - Das ist gut, die einzige Hose.

Hast du gehört, Harras, die einzige Hose.

Junger Mann, Sie schickt der Himmel.

Einen Tierfreund wie Sie, kann ich derzeit gut gebrauchen. Kommen Sie.

- Ich kann doch nicht! - Achso, Harras, Platz!

Kommen Sie, ich werde Ihnen etwas sehr Kostbares zeigen.

[flüstert] Sie schläft wahrscheinlich,

unsere Prinzessin, aus dem Morgenland,

Mizuleika ist die letzte ihres Geschlechts.

Der Sultan von Bahrain hat sie mir anvertraut.

Sie leidet an einem rätselhaften Leiden.

Jede Störung könnte ihre letzte sein, sehen Sie?

Wieso, sieht doch putzmunter aus. [Katze miaut laut]

Sie ist ja quicklebendig! [Katze miaut erneut laut]

Sie haben wirklich eine gute Hand mit Tieren, junger Mann.

Das trifft sich ausgezeichnet.

Ich muss nämlich zum Edelson-Kongress für angewandte Tierpsychologie.

Aber Sie sind mein Retter, ich vertraue Ihnen Mizuleika an!

- Soll ich sie gleich mitnehmen? - Nein nein, um Gottes Willen.

Das edle Tier darf diesen Raum auf keinen Fall verlassen.

Und sie braucht jeden Abend ihre Edelson-Diät.

Häh?

[Harfenlaute]

Alles für die Katze?

Oh, so leckere Sachen bekommt die?

Jeden Abend, Punkt 18 Uhr, schlagen Sie diesen Gong dort.

Och, das ist ja einfach.

Halt! Nicht doch jetzt.

18 Uhr. Sonst tut sich Mizuleika etwas an.

- Ach, die macht Selbstm...? - Psst!

Aber doch nicht in ihrer Gegenwart.

Ja, genau.

Ich werde mich jeden Abend telefonisch melden, ob alles okay ist.

- Alles verstanden? - Jawohl, jeden Abend 18 Uhr, sonst bringt sie sich...

Psst!

-...um. - Ja.

Hier ist mein Wohnungsschlüssel.

Und ehm, wenn Sie meinen Wagen in die Garage fahren könnten.

Mache ich sofort. [Tür knallt zu]

[Vogelgezwitscher]

Was machst du da draußen? Komme sofort hier her!

Ich soll den Wagen vom Professor in die Garage fahren.

Harras, Fass!

[Hundebellen]

[Kampfgeräusche]

Aus, Harras, aus!

Ein Glück, dass der nur auf Menschen abgerichtet ist.

Schöne Sachen haben Sie hier.

Ich will die nicht hier haben, los, weg damit!

Ich muss aber erst den Wagen weg fahren.

Die schweren Sachen übernehme ich, los, an die Arbeit.

[lautes Stöhnen]

[Stöhnen, scheppern]

[Klopfen]

[lautes Knarzen]

Was?

Das ging aber fix.

Ich bin auch so etwas von fertig.

Wann du fertig bist, bestimme hier ich.

Fünfter Stock, Apartment A, da zieht grade jemand ein.

Apartment A, das ist doch meine Wohnung?

Das war deine Wohnung, aber jetzt Kellerapartment,

mit unverbaubarem Blick auf die Waschküche, hehe.

[gezwungen] Hehe...

Natürlich könnte ich drei Gastarbeiter dort unterbringen,

aber wir Deutschen sollten zusammenhalten.

Jawohl, mein Hausmeister.

[fröhliche Musik]

Meister Otti putzt so sauber, dass man sich drin spiegeln kann.

Jetzt können die Flurreiniger kommen!

Da vorne kommt eine Ecke!

verstanden!

[lautes Poltern]

[Rumpeln]

Volle Kraft voraus!

[lautes Rumpeln und Poltern]

- Jetzt nur noch die Tür! - Fertigmachen zum Rammen!

Vorsichtig absetzen, Vorsicht!

Wir wollen doch der frisch gestrichenen Wand nichts antun, geil?

Sauber! Ja, das ist Berufserfahrung!

Gratuliere, Kollege!

[lautes Knallen] Feierabend!

[mit hoher Stimme] Tschö!

[Tür knarzt leise] [Popmusik beginnt zu spielen]

[Tür knarzt]

Hallo, ist da der Hausmeister?

Ich brauche einen starken Mann.

Ja, meine Schranktür klemmt.

Ja, die Neue, fünfter Stock, Apartment A.

[Tür knallt] [Otto atmet laut aus]

Schweige still, mein Herz.

Was für eine Frau, Woah!

Wenn ich nur wüsste, wie sie heißt.

Frisch gestrichen.

Was für ein Name! "Frisch gestrichen"

Als Vermählte grüßen, Otto, und Frisch gestrichen.

- Ob das je wieder rausgeht? - Ob sie mit mir ausgeht?

Findest du sie denn so toll?

Toll, was heißt toll?

Sie sieht gut aus, aber was heißt das schon?

Sie hat schöne lange Beine, und?

Ihre Figur ist einzigartig, egal.

Ihr Haar, ist wie Engelshaar.

Und ihre Brüste, sind wie wohlgeformte Früchte.

Wie Rehzwillinge, die unter Rosen weiden.

Ihre Lenden, wie von des Meisterhandes gemacht.

Sag' Otto, bist du sicher, dass wir von der gleichen Frau reden?

Ihr Name ist wie der Abendwind, der den Fischer fahren lässt:

"Hinaus, hinaus..." [Otto pustet leise]

- Wie heißt sie noch? - Frisch gestrichen.

Ist ein eigenartiger Name, das stimmt, aber es stand so an ihrer Tür.

Du hättest besser auf ihr Klingelschild schauen sollen.

- Wieso, was stand da? - Gaby Drösel.

[Ehrfürchtig] Gaby Drösel.

Ein Name, wie Silberklang,

wie der Abendwind, der den Fischer fahren lässt,

"Hinaus, hinaus..."

Jetzt höre bitte auf rumzuschnurren, wie ein heißgelaufener Kater.

Kater? Oh Gott, wie spät haben wir es?

Fünf nach sechs.

[spannungsvolle Musik] [aufgeregtes Rumgepolter]

[Tür knallt zu]

[spannungsvolle Musik] [lautes Stampfen]

Ist etwas? Oh!

Liebe Brüder und Schwestern, alles Gute kommt von oben!

Dort oben ist Hoffnung für jeden von euch.

Wenn es ihm gefällt, wird auch dich, Schwester, zur Oberschwester machen,

und dich kleinen Gauner zum Obergauner befördern.

Das Unterhemd wird zum Oberhemd, und ich weiß Oberhaupt nicht was ich sagen soll.

Schönen, guten Abend.

[Schlüssel klimpert]

(Tür knallt zu]

Ah, der Lachs für die Mieze, da wird sie sich freuen.

[lauter Gongton]

[erschrocken] Mietz?

Mietz? Mietz, mietz!

[Katzenmiauen]

[erneutes Katzenmiauen]

[erschrockenes Einatmen] Mizu!

[Horrormusik]

Ach Mizu, was willst du denn da drin? Du holst dir doch einen Schnupfen!

[Kamin knistert]

Herr Professor, gestatten Sie mir einen Einwand?

Halten Sie es vertretbar, eine so sensible Katze einem Menschen anzuvertrauen,

der keinerlei akademische Qualifikation besitzt?

Wenn ich mich als Tierpsychologe auf etwas verlassen kann, dann auf Menschenkenntnis.

Und ich sage, dieser Mann ist ein Naturtalent!

Er ist zuverlässig, pünktlich, vertrauensvoll...

[Telefon klingelt]

- Hallo? - Ja.

- Hallo? - Ach, Herr Professor.

Ja, pünktlich auf die Minute.

Der Empfang war etwas frostig, aber so langsam taut sie auf.

Der Appetit? Ganz ausgezeichnet!

Alles aufgegessen, ja ja!

Ach, Lachsröllchen, sehr lecker!

Also, bis morgen! [Tür klingelt]

[Romantische Geigenmusik]

Guten Tag, Herr Professor.

- Ich muss Sie leider stören. - Ich bin nicht der...

Doch, doch!

Ich glaube, dass Sie hier verantwortlich sind.

Ich wohne seit heute unter Ihnen, und es tropft durch die Decke.

Es tropft? Nein, es tropft nicht!

Nicht hier bei Ihnen, bei mir!

- Dann gehen wir doch zu Ihnen! - Nein!

- Wollen wir nicht hier nachgucken? - Bei mir unter meiner Decke?

[Katzenmiauen] Oh, Moment!

Bleiben Sie drin, kommen Sie raus, gehen Sie rein...

Hahaha, da haben wir die Lösung, diese orientalischen Katzen, wie Kamele.

Sie saufen und saufen, und müssen dann auch ständig, haha.

- Aber, Schwamm drüber, Fräulein Drösel. - Sie kennen meinen Namen?

Naja, als Hausbesitzer weiß ich doch, wer in meinem Hause wohnt haus, äh Wohnung haust.

Mein Name ist übrigens Gaby, ach was fusel ich denn da.

Apropos Fusel, darauf haben wir eine Stärkung verdient.

Etwas Alkoholisches, oder etwas Hochprozentiges?

Etwas das blau macht, oder was grün macht?

Oder lieber einen Espresso?

[Otto macht das Geräusch einer Espressomaschine nach]

Ich denke, ich hätte gerne einen Manhattan.

Manhattan oder Manhattan nicht, ich habe ihn jedenfalls nicht.

Aber, Herr Professor,

Manhattan ist ein Cocktail.

Haben sie nicht den Film "Amboss, der Liquidator" gesehen?

Wie Amboss gleich am Anfang diesen Cocktail trinkt?

- Das war ein Manhattan! - Aah.

Und den kennen Sie nicht?

Sie fragen mich, ob ich keinen Manhattan kenne?

Haha,hahaha! Nein, kenne ich nicht.

Aber ich kenne etwas Besseres, den sogenannten "Professorenflop"!

Den trinken wir immer beim Nobelpreis, das heißt, danach.

Wir wollen König Nobel ja nicht doppelt sehen, einer reicht, sage ich immer!

[Schlucken, hicksen]

[lautes Ausatmen]

Haben Sie die etwa alle gelesen?

Meistens lasse ich lesen, aber das ist mein Lieblingsroman.

"Der kleine Brockhaus", toller Typ.

Es hat mir gut gefallen, wie der Kleine in die Welt hinauszieht.

Er fängt an als... [Seitenblättern]

Aal-Angler in Aachen, und endet als

Zitronenpresser in einer Zyste auf Zypern.

Toll haben Sie es hier, Sie sind sicher wunschlos glücklich.

Das hätten Sie nicht sagen sollen,

denn jetzt singe ich Ihnen das Lied,

von den armen, reichen Professoren.

[Klavier klappt auf]

[Klavierspiel]

Otto singt} Wir reichen Professoren,

sind auch nicht frei von Wünschen,

denn ist in Hamburg 'mal was los,

dann müssen wir nach München.

Wir reichen Professoren,

sind einsam, und allein.

Ja, ja mein Kind, so ist es wohl wahr,

so stimmet alle mit ein:

Wir reichen Professoren, mit unseren Problemen,

das Herz hängt in Heidelberg, die Hose hängt in Bremen.

Wir reichen Professoren, sind einsam und allein,

jawoll mein Kind, so ist es nun 'mal, so stimmet alle ein.

Hummel, Hummel! Mensch Mädel, weine doch nicht!

Uff Tata, Uff Tata!

Nun, Fräulein Gaby?

Ich fühle mich sauwohl, fühlst du dich Sau auch wohl?

[lautes, metallenes Hämmern]

- Was ist das für ein Hämmern? - Was für ein Hämmern?

[erneutes metallenes Hämmern] Na, das!

So, Sie hören also Hämmern, das hört sich gefährlich an.

Kleiner Witz, das haben wir gleich.

Das ist ja viel zu langsam.

So, jetzt stimmt es wieder, hören Sie noch etwas?

- Nein. - Na, sagte ich doch.

Toller Wagen, was macht der in der Stunde?

Ach, der Wagen, fragen Sie lieber, was wir in einer Stunde machen.

Wir können danach Auto fahren, Sie müssen mich 'mal sehen.

[Otto macht Autogeräusche] Rechts herum, links herum...

Hinterher bin ich dann immer ganz heiser.

[Tür klingelt] Es hat geklingelt!

Hochzeitsglocken, das werden wohl schon die Trauzeugen sein.

[Otto stapft laut zur Tür]

Vater rast, du sollst runterkommen, im Garten liegt Koks für den Keller.

Hier ist deine Hose.

- Wie siehst du überhaupt aus? - Huh?

- Und was macht die blöde Gans da? - Wie? Was? Blöde Gans?

Oh, äh, AH! Ein Notfall! Die Gans ist verblödet!

Ist sie ganz oder nur halb verblödet?

Spinnst du total?

Ah, da oben fehlt es, das kommt vom vielen Köpfchen in das Wasser.

Das machen wir sofort anders, Schwester Anna, veranlassen Sie das Nötigste.

Schwester, Zange, Schlüpfer! Ich komme sofort! [Tür knallt laut zu]

Fräulein Gaby, Sie müssen jetzt sehr tapfer sein.

Es gibt im Leben eines Arztes einen Scheideweg, Leben erhalten oder

Reden halten, auch bei einem Halbgott in weiß muss die Kohle stimmen.

- Ich lade Sie morgen zu einer Tour ein! - Morgen? Das geht nicht!

- Da muss ich zum Flughafen. - Am Sonntag zum Flughafen?

Ja, da kommt doch Amboss an, das muss ich gesehen haben!

- Da fahre ich Sie hin, und danach? - Danach? Danach...

können Sie mich zum Essen einladen.

Da mache ich mich für Sie den ganzen Tag frei!

[Wasser plätschert] [Fröhliche Musik]

[lautes Knarzen]

[Otto pfeift]

So, Harras, wollen wir 'mal sehen,

was du gelernt hast.

Iss von "Türk"! [laute Schmatzgeräusche]

Harras,

ein deutscher Hund, nimmt nichts von Türken, hm?

Harras, noch einmal!

Iss von "Türk!" [Schmatzgeräusche]

Harras!

Ein deutscher Hund, nimmt nur von Deutschen!

Harras! [Tür geht auf]

Hier, iss vom Deutschen. [Schmatzgeräusche]

- Dummer Hund. - Starker Hund.

- Wo kommst du denn her? - Äh,

melde mich zurück von der Koksfront!

Und in dem Zustand willst du Babysitten?

- Nein. - Dann wasche dich, aber dalli!

Mustermanns haben schließlich kein Negerbaby!

Und sei nett zu dem Kind, benimm dich anständig!

[Tür knallt zu]

Und wenn sie nicht gestorben sind, rasieren sie sich noch heute!

[Mobillee spielt]

[Boden knarzt] [Kind fängt an zu weinen]

[Weinen wird lauter] [Schallende Ohrfeige]

[Otto jammert]

[Zufriedenes Seufzen]

[Im Fernsehen] Die Stadt rüstet sich für den neuen Ambossfilm.

Das ist eine Wiederholung, die Socken kommen mir so bekannt vor.

Amboss, Superstar!

[Umschaltgeräusch] Ja!

Werden auch Sie schön und stark, in fünf Wochen!

Durch Amboss-Fit, Kraftfutter!

Nerv!

[lautes Geknalle, Waffengeräusche] Auf die Knie!

Guten Abend, meine Damen und Herren.

Sehen Sie nun einen Ausschnitt, aus dem neuesten Amboss-Film,

"Amboss - Der Rabiator".

Jetzt wiederholen die den ganzen Quatsch, wofür bezahle ich keine Fernseh-Gebühren?

- Das Sandmännchen kommt! - Dafür bezahle ich gerne nichts.

[leise Musik aus dem Fernsehen]

[Harfengeräusche]

Professor Otto bitte, zur Kinderstation 5!

Professor Otto bitte, zur Kinderstation 5!

[Spannende Musik]

[Kindergeschrei]

[lautes Gepolter]

Ich komme aus der Zukunft, um das Schlimmste abzuwenden.

Die Wurzeln des Übels liegen hier.

Wo sind die Kinder von Frau Modern und Frau Talking?

Da, und da!

[Waffengeräusche] [Ploppen, als die Wiegen verschwinden]

[aufregende Musik]

Auftrag ausgeführt!

[Modern Talking spielt]

Oh mein Gott, was habe ich getan?

Die liegen ja da, oh Gott!

Hoffentlich war das nur ein Traum!

[Harfengeräusche]

[Telefon klingelt]

Schauen Sie nach dem Baby!

[Spannende Geigenmusik]

[Telefon klingelt erneut]

Schauen Sie nach dem Baby! [Hässliche Lache]

[Spannungsteigendes Geigenspiel...]

[Gleiche Stimme wie am Telefon] Schauen Sie nach dem Baby!

[Kind lacht] [Otto stöhnt]

Oh, nein!

[Waschmaschinengeräusche]

[Otto singt: "Wochenende und Sonnenschein... "]

[Türklopfen] Der Fleck ist raus, kann ich reinkommen?

Nein, ich habe keine Hose an!

Ich weiß, willst du sie haben?

Aber nicht gucken!

[Tür knallt zu]

[Fröhliche Werbemusik aus dem Radio]

Hauteng, sollte sie sein!

[lautes Schreien]

[Otto jammert]

[metallenes Quietschen]

[Zischen] [zufriedenes Ausatmen]

[metallenes Quietschen]

Wochenende, Sonnenschein,

und dann mit Gaby ganz allein.

Und alle Professoren schreien, Wochenende und Sonnenschein.

[Otto pfeift]

Du Anna, ich brauche deinen Rat als Frau.

Welches Jackett passt besser zu mir, dieses hier,

oder das hier?

Oder dieses? Nicht wahr, finde ich auch!

[Singt wieder] Wochenende und Sonnenschein,

und mit Gaby ganz allein... [Tür knallt zu]

Und alles wegen der blöden Gans.

[Spannungsvolle Musik]

Ah, der Schlüssel zum Glück!

- Was hast du hier zu suchen? - Ähm, ähm...

- Ich habe etwas vergessen. - Was denn?

- Was ich hier zu suchen habe. - Wie?

Ich weiß wieder, ich hätte gerne einen großen Vorschuss.

- Was? Oder einen kleinen Vorschuss?

Oh, das Geld, warum sagst du das nicht gleich.

Aber eine Frage habe ich vorher noch.

In der Ardennenoffensive '71 wurde dem Feldmarschall von Ranzau das Ross,

buchstäblich unter dem Hintern weggeschossen.

Wie hieß das Pferd?

Das weiß ich nicht.

Mach einmal 5000 Liegestütze, aber zack zack!

Fünftausend? Das kann ich nicht.

Das kannst du nicht.

Dann mache wenigstens diese Handgranate scharf.

Das mache ich nicht!

So, das machst du nicht.

[nuschelnd] Du gibst also selber zu:

Du weißt nichts, du kannst nichts,

und du machst nichts.

Und dafür willst du auch noch Geld?

Ich weiß etwas viel Besseres für dich!

- Arbeit! - Was?

Heute? Am Sonntag? Jetzt gleich?

Aber nein. Sofort!

Achse, das ist etwas anderes.

[spricht leise, knallt die Tür] Arschloch.

[knarzen]

Wer die ganze Woche über harte Arbeit hat, für andere,

der hat sich das Wochenende redlich verdient.

Oder Harras?

Wir lassen sogar am Wochenende für uns arbeiten, immer im Dienst.

Jawoll.

Schon fertig, das ging fix. Der ganze Hof war doch voll Müll!

Ach, der kleine Hof...

Mir kommt der Hof auch immer kleiner vor,

- Das muss ich mir ansehen. - Wozu denn, das liegt am Fernsehen!

Da wirkt alles viel kleiner, guck mal die Ansagerin!

Sei ruhig, die will was ansagen.

Meine Damen und Herren, in unserer Reihe mit Amboss-Filmen,

sehen Sie nun "Amboss - Der Kontrollator".

In diesem Film aus dem Jahre 1984, verkörpert Amboss einen U-Bahn-Kontrolleur!

Nun Harras, das ist ein Film für die Familie, was?

[Schreie aus dem Fernsehen]

[Harras bellt] Was sagst du?

Du willst noch einmal Gassi gehen? Also gut!

Also, los! Einmal um den ganzen Block!

Komm'!

[Schießerei im Fernsehen]

[Harras bellt]

Einmal um den Block, aber schnell!

[Verkehrsgeräusche]

Mann!

Nun mach schon, das dauert!

Jetzt reichts!

[Surren der Leine] [Hundejaulen]

Puh! Mensch, endlich!

Na endlich!

Da bist du ja, dummer Hund, du hast den halben Film verpasst.

Guck doch hin.

Jetzt haut er dem auf die Zwölf!

Das ist die Schwarzfahrer-Linie!

Da sitzen sie alle drin, die ganzen Punker und Rocker,

und Zocker, und Diebe,

und Fixer, und Kiffer, und Säufer, und Mixer,

und Latzhosen und Schlitzaugen, das ganze Gesocks!

Gleich macht Amboss sie alle hin!

Guck hin! [Schussgeräusche und Schreie im Fernsehen]

[Otto macht Fahrgeräusche] [lacht]

[Türklopfen]

[lauteres Türklopfen] Kommen Sie rein!

Moment noch, Professor, Amboss ist gleich fertig, der letzte Wagen noch!

[Schüsse, Schreie im Fernsehen]

Ach, das ist, das ist der,

mit den Punkern und Rockern, mit den Dealern und Zockern,

den Kiffern und Fixern, den Säufern und Mixern,

den Latzhosen und Schlitzaugen, und dem ganzen Gesocks.

Ja ja,

sonst haben sie ja alles raus geschnitten.

Die ganzen Actionszenen.

Typisch Fernsehen.

Wollen Sie sich das wirklich anschauen?

Wollen wir nicht raus, in die Natur, in die Natur?

Gleich, Herr Professor, nur noch den Schluss, der ist total geil!

[leise] Stark!

[Schüsse und Schreie im Fernsehen]

Auftrag ausgeführt!

Dieser Zug ist garantiert Schwarzfahrerfrei!

- Und wer sind Sie'? - Der Stationsvorsteher.

Ha ha ha! Das sagen alle! Auf die Knie!

[Stöckelschuhe auf Beton] Na?

Toller Wagen!

Genau so einen hatte Amboss im Film "Der EIiminator"!

Amboss, Amboss, Amboss...

Können Sie an nichts anderes denken, Fräulein Gaby?

Doch, ich muss gerade an ein Flugzeug denken,

in dem sitzt Amboss, und gleich landet es bei uns.

- Wollen sie wirklich zum Flughafen? - Wohin denn sonst?

Dann wollen wir einmal! [Motorgeräusche]

Fabelhaft leise, der Wagen, schnurrt wie ein Schnurrbart,

man merkt nichts von der Geschwindigkeit.

Äh, fahren wir nun los?

Blendende Idee! [Hupt]

Toller Klang, oder? Eine Spezialanfertigung

vom letzten Hup-Schmied Englands! Ich kann stundenlang zuhören!

[Otto hupt ganz oft] Also bitte...

Wenn wir jetzt nicht los fahren, kommen wir überhaupt nicht mehr zum Flughafen!

Dann ist alles abgesperrt, und ich sehe nichts von Amboss.

[Otto ahmt das Autoradio nach] Hier eine Verkehrsdurchsage,

Die Zufahrtsstraßen zum Flughafen sind blockiert.

Bitte umfahren Sie das Gebiet großräumig.

Wir versorgen Sie mit Musik, um Amboss zu vergessen.

[Otto fängt an zu singen] Da war doch grade was von Amboss,

machen Sie 'mal lauter! [Otto singt lauter]

Fahren wir nun endlich zum Flughafen?

Zum Flughafen? Haben Sie das Radio nicht gehört?

Was wollen wir da, hier ist es viel schöner, alleine unter uns.

Ich schließe nur schnell den Wagen ab... [Motor jault auf]

[Motorstottern] [Reifen quietschen]

- Können Sie nicht schneller fahren? - Noch schneller?

So richtig mit Vollgas? Aber nur auf Ihre Verantwortung!

[Motor heult auf] [Fahrradklingeln]

[Polizeisirene]

[Bremsen quietschen]

Sie wissen, warum ich Sie anhalte?

Lassen Sie mich raten.

Sie sind mit der Her- oder Wegstellung verdorbener Ware in geschlossenen Anstalten

beschäftigt, oder, Sie Schlingel Sie?

Sie haben ein Stoppschild überfahren.

Oh Gott, das tut mir leid, wird es je wieder Stopp machen können?

Und, Sie sind zu schnell gefahren.

Oh, Sie haben mich geblitzt? Sind die Fotos scharf geworden?

Ich nehme drei Abzüge, eines für mich, für meine Begleitung, und fürs Stoppschild.

Wollen Sie auch eines? Dann nehmen wir vier.

Zeigen Sie 'mal ihren Führerschein.

Oh, Führerschein? Das graue Büchlein? Das hat meine Mutter, die liest das grade.

Also jetzt reicht es, Ihren Namen, bitte.

Darf ich vorstellen, Fräulein Drösel.

Warum geht es nicht weiter? Worauf warten Sie noch?

Sagen Sie ihm, dass Sie Professor Edelson sind.

Ich glaube nicht, dass dieser aufrichtige, Ordnungshüter sich beeindrucken lässt,

dass ich Professor Edelson bin, und Freund des Polizeipräsidenten, oder?

Ich, äh,

bitte um Entschuldigung, Herr Professor, und, äh,

-wünsche eine gute Weiterfahrt! - Moment!

Sie kennen das Gesetz zum Schutz der rasenden Professoren?

- Was? - Paragraph 1, Absatz W:

"Wer rasende Professoren anhält, oder aufhält, oder abhält,

oder anmacht, oder nachmacht, oder angemachte Professoren belästigt,

wird mit einer Geldbuße von nicht unter 100 Mark bestraft! Bitte!"

Tja...äh...

[Polizist stöhnt]

Es tut mir leid, ich habe nur 10 Mark.

Nun, da wollen wir ein Auge zudrücken.

Den Rest geben Sie dem Präsidenten, wir müssen jetzt weiter zum Flughafen.

[Motorgeräusche]

[Die Menge schreit] Amboss! Amboss! Amboss!

[Jubelschreie]

Da ist er, ich sehe ihn!

Er ist ja noch schöner als im Film!

Amboss!

[Menge jubelt weiter]

- Amboss! - Ich sehe nichts!

- Dort! - Kann der nicht kleiner sein?

Macht euch 'mal kleiner!

- Auf die Knie! - Amboss!

[Menge wird still]

Danke, das reicht. Stehen Sie auf, ich habe genug gesehen.

[Titelmusik vom Ambossfilm spielt]

[Vogelzwitschern] Das war heiß, oder?

- In welches Restaurant gehen wir jetzt? - In das Größte aller Zeiten.

- Und da sind wir auch schon. - Aber, das ist doch kein Restaurant.

Aber die beste Köchin von allen.

Und ich zeige Ihnen, wie Mutter Natur für uns sorgt,

und wie reichlich sie uns das Tischlein deckt.

Darf ich zu Tisch bitten?

Ja, Mutter Natur hat schon gedeckt.

Meinen Sie diese Müllhalde hier?

Oh, äh, hier hat die Natur schon abgedeckt.

Denn hier haben die Waldgeister gefeiert.

Zwerg Edeka, und Wichtel Aldi.

Ich will doch etwas essen.

Warum sagen Sie das nicht gleich?

Das reinste Schlaraffenland, wir müssen nur zugreifen.

Iiih!

Forelle, total blau! Mögen Sie etwa keinen Fisch?

Mögen Sie lieber Wild? Das haben wir gleich.

[Naturgeräusche]

Was soll das jetzt werden?

Sie werden ein majestätisches Schauspiel erleben.

Ich kann den Brunftschrei eines Hirsches täuschend ähnlich nachahmen.

Gleich wimmelt es hier vor leckeren Hirschkühen, passen Sie auf.

[Otto ahmt einen Hirsch nach]

Hallo Mädels, ich bin es,

euer Hirsch, kommt her.

Schön seid ihr, schön!

[nachgemachter Hirschruf]

[bayrisch] Ja, schau' da!

Der Zwölfender!

Bürschel, jetzt gehörst du mir!

[Schuss] [Gaby schreit]

Puh, da war ich wohl etwas zu echt, wie?

Darauf haben wir eine Stärkung verdient.

Die letzte Ernte des Bananenbaumes, die Waldbanane.

[kaut und spuckt]

Etwas holzig, dafür ungespritzt.

Und ohne Bananarama!

Ich will jetzt in ein richtig tolles Restaurant!

Jetzt?

- Wo wir beim Knäckebrotbaum sind? - Knäckebrotbaum?

Ja!

Sie haben ja recht, Fräulein Gaby.

Es ist kein Knäckebrotbaum, halten Sie mich gut fest,

es ist die Liebesbuche!

Sie hat alle Geliebten gesehen, die sich bei ihr geliebt haben,

Cäsar und Kleopatra, Romeo und Julia,

Hinz und Kunz, Dick und Doof, Fix und Foxi, Asterix und Obelix.

Sie wird auch uns zusehen, und unseren Kindeskindern,

wie wir an ihren Ästen schwingen und singen,

und schaukeln und gaukeln,

genau wie ich! [Holz splittert]

[schmerzerfüllt] Ich glaube, ich habe was zu essen daheim.

Glauben Sie mir, Fräulein Gaby,

- Daheim schmeckt es am besten! - Oh, man!

Und Sie haben wirklich etwas Gutes zu Essen?

Sie fragen mich, ob ich etwas Gutes habe?

Habe ich, habe ich!

[Fahrstuhltür schließt] [traurige Musik]

[Tür wird aufgeschlossen]

Hm, das riecht doch schon gut!

Ja, wonach eigentlich?

[Katzenjaulen]

Äh...

Machen Sie es uns schon bequem, draußen auf der Terrasse.

Ich bin derweil in der Küche.

[Katzenjaulen] Moment, erst der Gong.

[lauter Gongschlag]

[Knistern und Brutzeln]

[schrilles Jaulen] [Wasser verdampft]

Professor Edelson, ich bin bestimmt kein Schwarzseher,

aber die Tatsache, dass er sich nur einmal bewährt hat,

ist noch lange keine Garantie...

[Telefon klingelt]

- Hallo? - Ja,Hallo?

Ah, Herr Professor.

Ja, Ja, pünktlich wie die Feuerwehr.

Der Empfang war diesmal viel wärmer.

Hitzig, geradezu.

Ob es ihr schmeckt? Sicher!

Also, bis morgen.

[Telefonhörer wird aufgelegt]

[Harfenmusik] Ob es ihr schmeckt?

Sicher wird es ihr schmecken! [Otto kichert]

Voila!

Sie haben nicht zu viel versprochen, Herr Professor!

Lassen Sie doch das dämliche Professor, sagen Sie Doktor zu mir.

Was sollen eigentlich diese Förmlichkeiten, diese Titel, diese Unterschiede

zwischen den Menschen, durch Bildung, Besitz,

Privilegien und Positionen?

Wieso? Das ist doch das Wichtigste im Leben.

Fräulein Gaby, ich muss Ihnen reinen Wein einschenken.

Huh'? Achse.

Das ist ein '64er, Rüpelsheimer Nierentritt,

Ein edles Tröpfchen.

Oh man, was bin ich bloß für ein Feigling, aber jetzt muss es raus.

Fräulein Gaby, ich muss ihnen etwas gestehen!

Ihnen ist ein Knöchelchen runter gefallen, und, ähm,

die Bananenbäume sind bei uns längst ausgestorben.

Jetzt sage ich es ihr!

Gaby? Ich heiße,

also heiße nicht, ich bin... [Metallenes Klopfen]

[Metallenes Klopfen]

Schau' Harras, ein Knöchlein!

Fein! [Hundebellen]

Und schön laut Bellen! [Harras bellt laut]

So ist es schön! [Harras bellt weiter]

Siehste? Und jetzt wird Herrchen neugierig,

[Harras bellt weiter]

Und holt sein Leiterchen, um über den Zaun zu schauen.

Und wenn er da Ottos Müllkippe sieht,

holt das den heißgelaufenen Kater zurück auf den Boden der Tatsachen.

Direkt aus dem siebten Himmel der Liebe.

Da, eine Sternschnuppe, schnell, wir dürfen uns was wünschen.

Na warte nur.

- Haben wir uns das gleiche gewünscht? - Das glaube ich kaum.

Was haben Sie sich gewünscht? Ich will, nein, muss es wissen.

Ich habe mir eine Karte für die Ambosspremiere gewünscht.

Uargh, wieso das denn?

Da gehen sie alle hin, die ganze Prominenz.

Wer da reinkommt, ist wirklich tonangebend.

Und Amboss ist persönlich anwesend.

- Blöder Hund! - Wie bitte?

Äh, ich meine, da, das Sternbild des blöden Hundes.

Und wo ist der große Wagen?

[laut] Das darf ja nicht wahr sein!

Der Wagen? Mein Wagen ist nicht abgeschlossen,

ich bin sofort wieder da! [Spannungsvolle Musik]

Haben Sie Professor Edelson gesehen?

Edelson? Der ist seit Tagen verreist.

Ach, verreist? Und mit wem war ich die ganze Zeit in der Wohnung?

Ach, der.

Das ist Otto, unser Müllschlucker, der ist im Hinterhof.

[dramatische Musik]

Das kann doch nicht sein.

[lautes Getrampel]

Gaby, ich habe dich belogen.

Zwerg Edeka und Wichtel Aldi gibt es gar nicht.

[Otto stöhnt laut]

Gaby...Amboss...

[leise] Amboss...Amboss...

[Harfengeräusche]

Meine Damen und Herren, ich begrüße Sie hier im Madisson Square Garden,

zum größten Boxsportereignis, des zwanzigsten Jahrhunderts.

Hier, der Superschwergewicht Champion aller Klassen aus Amerika,

Amboss! [Menge jubelt]

Und hier, der Herausforderer, aus, äh,

[Menge verstummt]

Hühneroog, Ostfriesland, Otto!

[vereinzeltes Klatschen]

Zum Zeichen, dass ihr einen fairen Kampf wollt, greift euch jetzt die Hände.

[lautes Knurren]

[Gongschlag]

[fröhliche Musik]

[Menge ruft erstaunt auf]

[Kampfgeräusche] [lautes Knallen]

Eins...

Zwei...

Drei...

[Eingebung] Bei neun musst du aufstehen! Vier...

Wie spät haben wir es denn jetzt?

[leise] Sechs...

Gaby? Du hast mir verziehen?

Aber natürlich, wir gehören doch zusammen.

Oh, schön.

[Harfengeräusche]

Du musst aufstehen, Otto.

Guten Morgen.

[Gitarrenmusik]

[Otto singt] Du bist der Morgen,

ich bin der Tau.

Du bist der Himmel,

ich bin das Blau.

Du bist die Rebe,

ich bin der Wein.

Du bist die Sonne,

ich bin der Schein.

Du bist der Weizen,

ich bin das Brot.

Du bist der Abend,

ich bin das Rot.

[Chor setzt ein] Wir gehören zusammen,

wie der Tag, und die Nacht.

Uns hat der da oben,

füreinander gemacht,

füreinander gemacht.

[Musik klingt aus]

- Wunderschön. - Wirklich?

Meinst du, dass es auch ihr gefallen wird?

- Das musst du selbst raus finden. - Mache ich!

[Otto fängt an, hört auf]

[Tür geht auf, Otto singt] Du bist...

[Gitarre fällt hin] Gaby!

Warte auf mich, ich tue alles für dich!

Eine Minute?

Dass ich mich auch nur eine Minute mit einem Typen wie dir abgegeben habe,

der keine Kohle hat, so aussieht, und so rumläuft?

Dafür könnte ich mich jetzt noch ohrfeigen.

- Nicht doch, ich mach alles für dich! - Aua!

Gaby, wir gehören zusammen, ich kann ein Lied davon singen.

[Gitarrenspiel, Otto singt] Du bist der Hunger,

ich bin der Durst.

Du bist die Leber,

ich bin die Wurst.

Wie war das, du bist das Feuer, ich bin das Zeug, du der Husten, ich der Keuch.

Oh, äh,

du bist der Morgen, ich bin der Tau, du bist der Himmel, und ich bin so blau.

Nein, Moment, ich bin stocknüchtern.

Du bist der Käfer, ich bin der Mai,

Du bist der Spiegel, ich bin das Ei.

Auch nicht ganz richtig.

Du bist das Watten, ich bin das Meer, du bist das Gummi, ich bin der Bär.

Du bist der Donner, ich bin der Blitz, du bist die Pommes, ich bin der Fritz.

Fritz? Ach, ich bin der Otti.

[Tür öffnet sich]

Du bist das Frühjahrs, ich bin der Putz.

Du bist der Schniedel, ich bin der Wutz.

Schniedelwutz?

Du bist die Fleder, ich bin die Maus, du bist die Freude, ich bin das Haus.

Du bist der Ketchup, ich bin der Fleck, du bist die Made, ich bin der Speck.

Du bist der Stramme, ich bin der Max, du bist das Bohner, ich bin das Waaa...

[lautes Gepolter]

[Gitarrenklimpern] Wir gehören doch zusammen.

Gaby...

Du bist...

[traurige Musik]

[Rumpeln]

Garantiert schön und stark, durch Amboss-Fit Kraftfutter.

[Fanfarenmusik]

Schön und stark in fünf Wochen, soviel Zeit habe ich nicht.

Vielleicht haben die auch schön und stark, in fünf Minuten!

[Hoffnungsvolle Musik]

Weißte, was wirklich losgeht? Mozart!

Unter Karajan klingt der ätzend, wie der die Tempi im Requiem verschleift.

Von welchem Mozart reden wir, vom Hayden inspirierten Kammermusiker,

oder vom Mozart der Opera Senosa?

Das kannst du nicht trennen, Divertimenti, Neoclassic, das nervt doch total!

Aus dem Weg, ich habe es eilig! Ha ha!

[Klatschen] [Poltern]

Schnell, unser Bus!

Ja, flieht, lauft um euer Leben!

Euer Glück, dass ich etwas Besseres vorhabe!

[Coole Musik]

Ah! It's a man's world!

Ha!

Gaby, Baby, ich komme!

Wo ist sie denn?

Gaby? Nein, das ist sie nicht.

Das ist sie auch nicht.

Und das? Nein, das kann sie nicht sein.

Wo ist sie nur?

[angestrengtes Stöhnen]

Gaby! [lautes Einatmen]

Mensch, Gaby, hast du etwas?

- Nö! - Warum bist du dann so?

- Weil ich nichts habe! - Was willst du denn haben?

Ein Eis?

Nein. Eine Karte für die Ambosspremiere heute abend.

- Das wäre so geil! - Gibt es doch keine mehr.

Aber ein Eis, Gaby, das gibt es. Willst du eins?

- Meinetwegen. - Und was bekomme ich dafür?

Du? Warte es doch einfach ab.

[fröhliche Geigenmusik]

Haben Sie Eis?

Si! Ich habe Melone, Marone, Limone, Fragole,

Ciliege, Mirtilli, Mocca, Banane, Vaniglia, Caramella, Straciatella?

Dann nehme ich, äh, äh...

Was war das noch?

Nun, ich habe Melone, Marone, Limone, Fragole,

Ciliege, Mirtilli, Mocca, Banane, Vaniglia, Caramella, Straciatella?

Einmal Mortadella, bitte!

[Stöhnen]

Kriege ich 4 Mark 50!

Alles in Bar?

Stimmt so! Danke!

[rhythmisches Pochen]

- Darf ich 'mal bitte? - Hey!

- Denkst wohl, das ist deiner? - Quiet please, advantage Becker!

[Blechklappern] Wer war das?

Haue ab, Kleiner, Los!

Halte einmal! [Eislaufgeräusche]

[Lied setzt ein: "Like Ice in the Sunshine"]

[Quietschen] [Poltern]

[erschrockenes Einatmen] Um Himmels Willen!

Ein Glas Wasser, ein Glas Wasser!

- Die braucht Mund zu Mund Beatmung! - Meinen Sie?

[fieses Lachen]

[lautes Pochen]

[Rumpeln]

[Trillerpfeife]

[Trillerpfeife]

[Rumpeln]

[Saxophonspiel]

Ha ha!

[Knallen, dann poltern] Uff!

Danke, fürs Halten.

Schau', Pussie, so sieht ein hässlicher Mann aus, wenn er tot ist!

Pussie? Die Katze!

[Tür öffnet sich]

[Tür schließt sich] [lauter Gong]

[erschrockenes Einatmen] [Teller klirrt auf dem Boden]

[leise weinend] Miezi! Miezi!

Das kannst du mir doch nicht antun!

Miezi! [aufgeregtes Atmen]

Der ist wahnsinnig, der braucht einen Arzt, einen Psychologen!

P..p...p...Hier! [Paprierrascheln]

Ps...Psy...Psychologe! [Schreie im Hintergrund]

Edelson, Professor Doktor!

Tierpsychologe? [animalisches Brüllen von Amboss]

[lautes Gepolter] Warum nicht?

Miezi, nun sage doch etwas! [Katzenmiauen]

Miststück! [Telefon klingelt]

Ja, Herr Professor?

Nein, der Profess... Ich bin der Professor?

Ich bin der Professor, jawohl, Herr Schmieriak!

Wir haben ein kleines Problem, mit unserem großen Star.

Amboss, wer sonst.

[Schreie im Hintergrund] Das kann ich am Telefon nicht erklären.

Sie müssten herkommen, sofort!

Zoopalast! Aber bitte Beeilung!

Er muss in äh, in äh, [laute Schreie im Hintergrund]

53 Minuten, halbwegs normal und topfit auf der Bühne stehen!

Äh, Sie sind der Psychologe, oder?

Also bitte, Herr Professor, kein Aufsehen, Sie kommen zum Hintereingang.

Das Losungswort lautet, äh,

äh, 'Die glorreichen Sieben'.

'Die glorreichen Sieben', jawohl, ich komme sofort!

[Telefonhörer knallt] Aber nicht alleine.

"Die glorreichen Sieben", Gaby, wir kommen!

[fröhliche Musik]

[Katzenjaulen] Entschuldigung!

Ist natürlich nur ein reiner Routineanruf.

[Telefontuten]

[Telefon klingelt]

Wann geht die nächste Maschine?

[fröhliche Musik] [Fußtritte die Treppe hinab]

[Türklopfen] Gaby, ich habe was für dich!

Ich kann dich zur Premiere bringen, Gaby!

'Die glorreichen Sieben', Gaby! [Türklopfen]

Lass mich rein, sonst komme ich raus! [Papierreißen]

"Hallo Bobby, Pit und Benny, bin im Dance-Center. -Gaby!"

Gaby, ich komme!

[fröhliche Musik]

Das ging aber fix.

Ich habe doch noch gar nicht gehämmert.

- Wieso denn nicht? - Weil ich eine Überraschung für dich habe!

Gute Idee!

[leise] So ein Scheiß!

Der Hinterhof, der könnte noch eine Nachbehandlung vertragen.

Gute Idee! [leise]So eine Scheiße!

Für diese Vollreinigung habe ich dir extra einen Spezialbesen mitgebracht.

So eine Scheiße! [leise]Gute Idee.

Was hast du gesagt?

- So eine Scheiße! - Wenn ich dich erwische, du!

[Klopfen auf Holz]

[metallenes Klopfen]

[metallenes Klopfen] [Musik im Rhythmus setzt ein]

Jetzt wird alles gut, Gaby, 'Die glorreichen Sieben'!

Ah, sie wird mich küssen.

Äh, ich muss hier aussteigen.

Chinarestaurant Lotusblüte, ähm, speaking English?

Ähm, äh,

you have ungeheuer Kohldampf, oder?

Ungeheuer, Kohldampf, äh, [Macht Monstergeräusche]

Kohldampf, Kohl, äh, Kohl, äh, Birne! Birne!

[imitiert Helmut Kohl] Meine Damen und Herren,

Kohl, Dampf, Dampf! [Hechelt aus]

Passen Sie auf, you go, äh, you go,

you go to the Hochspannungsmast, hochspannungs,

Hochspannung, äh,

High, high, äh, hoch, high.

Hi? Hi! High, und Spannung, Spannung,

ähm, Schimanski! [Macht Filmgeräusche nach]

[Upbeat Musik] Und Tempo!

Los!

Eins! Zwei!

Drei! Vier!

Los!

Hey!

Gaby!

Hört doch auf!

[metallenes Scheppern]

- Gaby! - Haue ab!

- Nun, Gaby, ich kann dich... - Du kannst mich 'mal!

Nun, höre mir doch wenigstens einmal zu!

Jetzt höre du zu, du nervst!

Wie du rumläufst! Wie du anmachst! Wie du rumlaberst! Alles an dir nervt!

- Hau' ab! - Aber Gaby, ich, ähm,

ich kann dich reinbringen, in die Amboss Premiere.

[Tür schlägt zu]

Echt?

Otto...

[Fanfarenmusik]

So etwas habe ich noch nicht erlebt, liebe Gäste, liebe Zuschauer,

Volksfeststimmung hier, bei den unzähligen Fans vor dem Zoopalast,

und ein unglaubliches Aufgebot an Prominenz im Premierentheater,

wo nun in Kürze die Uraufführung des neuen Ambossfilmes stattfinden wird.

Lasst mich doch einmal durch da!

'Die glorreichen Sieben'.

Die kommen hier auch nicht rein.

Das habe ich doch gewusst, dass wir hier nicht reinkommen!

Ich mache das schon.

Ja, diese Premiere lässt sich keiner entgehen,

prominente Ehrengäste aus aller Herrenländer.

Und hier, direkt aus der Mailänder Scala, Schluckiano Mampferotti,

Herr Mampferotti, bitte einen Satz vor der Premiere!

[lautes Rülpsen]

Schönen Dank, für das Gespräch.

Und wen begrüße ich jetzt?

'Die glorreichen Sieben.'

Dann kommen Sie 'mal wieder, wenn die anderen sechs Zwerge auch da sind.

Ja, Spaß muss sein.

Das habe ich doch gleich gewusst, dass wir hier nicht reinkommen.

Moment, wir haben doch unseren Extra Eingang, Ha ha!

[Türklopfen]

[erneutes Klopfen]

Wir kommen hier nicht rein.

Warte es ab!

[Spannungsvolle Musik]

[Fensterklopen]

Lasst mich rein!

- Parole? - Ähm, äh,

[Mauerwerk bröckelt]

Das Rohr neigt zum Biegen!

Was hat er gesagt?

'Das Ohr zeigt nach Süden'.

'Ein Tor reicht zum Siegen.'

'Der Chor schreit im Liegen'.

'Die Moorleichen fliegen'.

-'Die glorreichen Sieben'. - Rein mit dem Mann, schnell!

Ich habe doch gesagt, dass wir hier nicht rein kommen.

Kommen Sie herein!

[Tür schlägt zu]

Hey, woher kenne ich Ihr Gesicht?

Welches Gesicht, meinen Sie das hier?

Oder dieses?

- Moment einmal! - Dieses kennen Sie bestimmt nicht.

- Professor Edelson? - Genau!

Wunderbar, verzeihen Sie, gnädige Frau, Sie dürfen nicht rein.

Wenn Sie gestatten, Reihe 1, Platz 14, für die gnädige Frau, danke.

[freudiges Quieken] [räuspern]

Ja, wie Sie sehen, Professor, wir haben hier ein kleines Problem.

Was sagen Sie dazu? [aufregende Musik spielt]

Was ist...das...

Das sind ja alles Knoten!

- Ja. - Wer macht denn so etwas?

Ihr Patient, Herr Professor.

Und er muss genau in

sieben Minuten auf der Bühne stehen.

Ich möchte nicht, dass er meine Ehrengäste auch noch verknotet.

Ich denke, er hat aus seiner letzten Rolle nicht zurück in die Wirklichkeit gefunden.

Er IST der Rabiator, jetzt macht er mir vielleicht auch die Premiere kaputt.

Ach, keine Sorge, das wird prompt erledigt.

Ja wunderbar, Sie sind der Fachmann.

Und Sie haben genau fünf Minuten Zeit.

Hier ist Ihr Patient.

Ich muss auf die Bühne.

[ominöse Musik]

[Tür geht zu]

[aufgeregtes Stimmengemurmel]

[Otto pfeift]

[metallenes Klimpern]

[lautes Krachen]

[Klirren] Halt!

Ich warne Sie! Ich bin Träger der schwarzen Socke. Keine Angst,

nur in größter Not ziehe ich meine Schuhe aus!

Auf die Knie!

Doch nicht auf meine! Auf deine!

Apropos Knie, kennst du die Geschichte vom kleinen Ottili,

wie er in den Wald ging, und seine Mutter zu ihm sagte:

"Du Otti, da war einmal ein kleines Knackdich!"

[Menge ruft und pfeift]

[leise] Scheiße!

Vorhang! [Menge jubelt und klatscht]

Ladies, und Gentlemen,

Schmieriak Enterprises, proudly presents,

Live, and in Person,

Amboss! [Trommelwirbel, Menge klatscht]

Amboss!

Wir kennen ihn alle,

er war der Schrecken der Steinzeit,

er war die Fackel des Mittelalters,

Amboss, der Illuminator.

Er war der Rächer der Neuzeit,

Amboss, der Kontrollator.

Und jetzt, ist er hier,

Amboss!

Der Rabiator!

[Trommelwirbel, Fanfaren] [Menge klatscht laut]

[Klatschen endet abrupt]

[Menge redet verwirrt] [Gaby fängt an zu schreien]

Auftrag ausgeführt, er ist wieder okay!

Jaha!

[lauter Schrei] [Menge ist empört]

Hallo Mutti! [Buhrufe]

[In Ottos Ton] Na, mein Kind?

[Gepolter]

Holladihitti!

[Buhrufe] [lautes Pfeifen]

Nun, wie war ich?

[laute Buhrufe] [lautes Pfeifen]

Ich hasse dich, ich hasse dich, ich hasse dich!

Ich hasse dich!

Extrablatt, Extrablatt!

Ambosspremiere, wegen totaler Verblödung des Hauptdarstellers geplatzt!

Extrablatt, Extrablatt!

Vom Täter fehlt jede Spur, Extrablatt!

[traurige Geigenmusik]

[unheilvolle Musik]

[metallenes Klopfen]

Steige ein!

[Tür schlägt zu]

[allgemeines Gesprächsgemurmel]

[Tür geht auf]

[Tür schlägt zu] Mein Retter!

[Harfenmusik] Wo waren Sie die ganze Zeit?

Sie haben mich zum glücklichsten Menschen der Welt gemacht.

Und nicht nur mich, hier!

Sehen sie mal, wen Sie noch glücklich gemacht haben!

Und wir Professoren dachten immer, diese edle Katze müsste aussterben.

Aber,

was die Wissenschaft nicht vermochte, das hat ein Mann mit Verstand,

und wahrer Liebe zum Tier geschafft.

- Ich habe das immer gewusst. - Und meine Mietschulden?

- Ach, vergessen! - Und ich kann gehen wohin ich will?

Hiermit erhebe ich mein Glas,

und möchte einen Toast auf Herrn Otto aussprechen, der...

Ja, wo ist er denn?

Anna, ich bin so dumm gewesen.

Aber etwas habe ich gelernt, es gibt Leute, die sind wirklich schön.

Schön sind die, schön doof!

Lass die Schönen bleiben, wo der Pfeffer wächst!

Deine Hose.

Anna, wir gehören zusammen, wir pfeifen auf die Schönheit!

Ziehe jetzt bitte deine Hose an.

Wir gehören doch zusammen.

[Harfenklänge]

Otto singt} Wir beide sind hässlich,

wie die finsterste Nacht,

uns hat der da oben,

füreinander gemacht,

füreinander gemacht...

[Fröhliche Geigenmusik]

Gehen wir jetzt, Otto?

[sehr leise] Anna.

Anna.

Du bist ja gar nicht hä...

Du bist ja wundersch...

Ich dachte, wir gehören zusammen, weil wir beide hä...

Nun ja, da will ich dieses Mal noch eine Ausnahme machen.

- Hausmeister Rettich zur Stelle. - Das Gepäck bitte zum Bahnhof.

Ganz fix, mein Herr.

Und wie sehen Sie eigentlich aus? Lassen Sie sich die Haare wachsen!

- Holladihitti! - Abtreten!

Ja, man muss es nicht nur hier haben, sondern auch hier.

[Abspannmusik]

[quietschendes Abbremsgeräusch]

[quietschendes Abbremsgeräusch]

[Husten]

[Frosch quakt]

[geräuschvolles Rammen des Toilettenhäuschens]

[Elefant trompetet]

[Toilettenspülung]

[quietschendes Abbremsgeräusch]

[Würgegeräusch]

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