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Hallo'? - In deinem Laden ist doch niemand, oder?
Nein, es ist noch nicht geöffnet. Wer spricht denn da?
Gut, dann macht's gleich "Bumm". - Wie meinen Sie denn das'? "Bumm"? - Na, Bumm!
Also, Kommissar Houang'? Was meinen Sie?
Thunfisch. Mit etwas Grünzeug. Aber ohne Mayo.
Schon gut. Ist was? - Nein, nein, nichts.
Was ist mit Michel'? - Er nahm einen mit Schinken und Käse. - Aber nein.
Das meine ich doch gar nicht. Ich meine: Wie läuft das da oben'? - Eine Selbstmörderin.
Im Matthäus-Evangelium sagt Jesus... - Halt's Maul...
Bittet, dann wird euch gegeben. Suchet, so werdet ihr finden...
Na und? - Jesus sagte, du sollst nicht stehlen.
Wenn Sie springt, bringt es nichts, wenn ich jetzt hochgehe.
Ja. - Bitte sehr.
Sehr gut. Bravo. Vielen Dank. Und ohne Mayo?
Ohne Mayo. Kostet vier Euro sechzig, Herr Kommissar.
Um Himmels Willen, sie wird springen, ich spüre es
Du bist neu'? - Ja.
Ich bin den Kommissaren Houang und Boudriau zugeteilt. - Ah ja.
Das Gebäude ist ganz schön hoch, im Vergleich zu Gebäuden, die nicht so hoch sind.
Sie drei werden sich bestimmt gut verstehn. Da bin ich ganz sicher.
Wenn man sich umbringt, bereut man das sein ganzes Leben lang.
Es gibt keine glücklichen Selbstmörder. Das dürfen Sie mir glauben.
Hallo, Michel. - Kim.
Ich steig aus dem Fenster auf die Brüstung und komm mit dem Opfer zurück.
Gut, aber es gibt keine Brüstung, Michel.
Da bin ich. Nichts passiert. Alles gut. Hopp!
Ich komm nicht mehr zurück, es ist zu hoch. Oh Scheiße, ich schaffe es nicht.
Bewegen Sie sich nicht. Ich komme.
Kommen Sie und sehen Sie nicht nach unten.
Augen schließen und ganz langsam zu mir rüber kommen, ich helfe Ihnen. Sehr gut.
Ganz langsam, ganz langsam, sehr gut. Schließen Sie die Augen und tief durchatmen.
Wir haben es fast geschafft, sehr gut. Fast geschafft. Ganz langsam und ruhig.
Jetzt noch ein kleines bisschen. Sehr gut.
Sie können sie wieder loslassen. Hier ist es sicher.
Richtig. Gut, wir müssen das natürlich aufnehmen.
Am besten kommen Sie gleich morgen Abend ins Revier.
Ach nein, das Revier ist ja morgen Abend geschlossen.
Gut, dann lösen wir das ganz unbürokratisch.
Genau. Das ist meine Adresse, 7, Rue Gambetta, in Suresnes.
Und ich heiße Kim Houang.
Adieu. Bis morgen.
Sie kümmern sich gefälligst um diese Dame, das werden Sie doch wohl noch schaffen.
Houang! Sie sind noch nicht bei der Leistungsbeurteilung'?
Und unser Mönch, wo ist der'? - Michel'?
Der wartet draußen im Wagen. Fertig, und schon kann's losgehn.
Kim. Kennst du Jean-Pierre?
Ich habe ihn dabei, weil er Depressionen kriegt, wenn er alleine ist.
Du musst uns beiden nach Feierabend unbedingt mal Gesellschaft leisten.
Ein wahres Prachtstück.
Houang, halte dich tapfer.
Du bist ein... Remy, was ist das'?
Beschlagnahmte Fälschung einer Käsewürfelmarke.
Genial.
Warum glotzt du mich so an'? Für die Ermittlungen.
Natürlich, Herr Kommissar. - Räum das weg.
Das habe ich mir gedacht.
Und los.
Was ist das denn? - Das ist mein Drehbuch.
Würdest du es gegenlesen'? - Nein, nein.
Ich hab's ja schon gelesen und erinnere mich gut daran. Ist super.
Nein, es gibt zum Glück keine Opfer, aber der Schaden ist beträchtlich.
Die Bombe explodierte hier im Kaufhaus "Galeries Reunies", kurz vor Ladenöffnung.
Keine Opfer, aber ist es wieder ein Anschlag der mysteriösen Gruppe "618"?
Alle Polizeikräfte sind mobilisiert. Diejenigen, die für diese feigen Taten verantwortlich sind,
sollen wissen, wir werden nicht klein beigeben.
Es ist richtig, die Terroristen haben zugesagt, im Austausch mit dem Lösegeld,
die Anschläge einzustellen. Ich danke Ihnen.
Madame Letellier, noch eine Frage...
Madame. Bitte.
Was ist das für eine Frisur, Angela? - Ich habe mir Locken gemacht.
Sieht ja furchtbar aus. Wir brauchen Sie heute nicht mehr. Machen Sie sich die Haare neu.
Und Sie sind zu lahm, Monin, treiben Sie Sport'?
Gehen Sie lieber mal ins Fitness-Studio statt immer nur am Schreibtisch zu sitzen.
Los jetzt.
Das stinkt irgendwie, oder'?
Hast du Letellier noch nie interviewt? Ihr Mundgeruch ist berüchtigt.
Boudriau, was ist das denn'? Kaufst du deine Klamotten jetzt im Baumarkt'?
Hallo, Schmidt, wie geht's'? Ein netter Kerl, der Schmidt, was?
Ja. - Sieh mal, was Marie-Claude mir zum Vatertag gestrickt hat.
Das ist sehr schön! Es ist fast so ähnlich wie dein Pulli.
...und deine Krawatte! - Du denkst auch immer nur an das eine!
Pass auf mit dem...
Lass das Kind los. Hast du gehört? Lass es los.
Lass es los.
Houang, bleibst du neben Boudriau, während er schießt?
Du fürchtest dich wohl vor gar nichts? - Nein, ich bin nämlich sehr wendig.
Geh zurück zu den anderen Affen.
Meine Herren, meine Dame, Sie haben sechs Kugeln.
Ich möchte Sie daran erinnern, hören Sie gut zu, dass zum einen,
die Ergebnisse in die jährlich individuelle Leistungsbilanz von jedem Einzelnen eingehen,
und dass zum anderen... das zweitens...
- falls Ihre Leistungen schlecht sind, oder nicht so gut...
Das ist nicht gut, nein, nein, nein...
...kann es sein, dass Sie degradiert werden.
Also sollten Sie auf jeden Fall... Also sollten Sie, Sie sollten...
...also machen, was Sie wollen. Noch Fragen'?
Ja. Ist es möglich, große fette Fleischstücke an die Scheibe von Houang zu hängen?
Warum denn'? - Weil er immer nur große Fettmöpse abschießt.
Magazin einlegen.
Achtung! Los.
Erste Kugel... zweite Kugel... dritte Kugel... vierte Kugel...
Und jetzt noch die letzte.
Nicht gut.
Boudriau, fünf in der Mitte. Bingo.
Houang, das war nichts, nur eine.
Schmidt, vier in der Mitte, nicht schlecht.
Delaire, fünf, das ist besser.
Solange, zwei. Zwei sind gut.
Hervorragend. Noch zwei dazu für die Haltung.
Ich komme nach. - Was? - Ich komme nach. - Ok.
Bitte sehr. Natacha'?
Natacha Bouvier! - Kennen wir uns'?
Und wie wir uns kennen. Kim Houang. Wir waren zusammen auf der Schule.
College de Notre Dame. - Ah ja. - Ja.
Erinnerst du dich an die Französischlehrerin "Mama Codier"? "Setzt euch, meine Kinder."
Unglaublich, was machst du hier? - Ich nehme die Schwimmprüfung der Polizeibeamten ab.
Nein, das ist nicht wahr, ich bin Bulle. Dann bis gleich.
Boudriau, Michel! - Bereit!
Hey Tröpfchen, Bodybuilding gemacht'?
Tröpfchen? So ein Unsinn. Ich bin Michel Boudriau.
Was ist, springst du auch irgendwann'?
Schon gut. Es geht mir gut.
Natürlich, das ist seine ganz eigene Technik.
Natacha, du kennst mich, ich würde doch nie lügen.
Gut, wen muss ich jetzt noch drannehmen'?
Mich.
Nein! Nein!
Ist doch nicht so schlimm, war doch nur ein Furz. - Hör bitte auf, Michel.
Wir haben diese Nixe doch gut verschaukelt.
Kennst du sie eigentlich? Komisch, sie ist doch sehr hübsch. - Ja und'?
Morgen habe ich Chor im Sankt Franziskus. Wir proben das Halleluja, kommst du?
Ich habe keine Lust, Pfarrer Mignard zu sehen. - Du bildest dir nur was ein. Er mag dich sehr.
Ja, klar, ganz bestimmt.
Doch, er fragt jedesmal nach dir.
Schönen Abend, wie geht's denn so'? - Am liebsten wäre ich tot.
Sie haben ja einen Lebensplan. Kommen Sie doch rein.
Die Atmosphäre für Ihre Aussage ist hier doch viel angenehmer,
als auf dem Revier. Sie müssen wieder Lust am Leben bekommen.
Das Leben ist schön. Es ist magisch.
Man muss sich nur umschauen.
Und hier ist Ihre Cola, bitte.
Arbeiten Sie im Restaurant? - Nein.
Ein Kumpel von mir arbeitet dort und ich habe zwei, drei Sachen von ihm bekommen.
Gefällt Ihnen das'?
Wollen Sie den Preis wissen? Unter zehn Euro für fünfzig Meter.
Ah ja... Großartiges Ausstattung.
Umsonst. Eine Tierkadaverbeseitigungs- firma wollte ihre Gefrierschränke loswerden.
Sehr solide. - War das nicht ätzend, diese Dinger hier hoch zu kriegen'?
Wie bitte? Für Null Euro'? Nein, das war bestimmt nicht ätzend.
Ich hole Ihnen ein paar Käsewürfel.
Falls es Ihnen hier bei mir gefällt, werden wir uns ganz bestimmt sehr gut verstehen.
Nicht, dass Sie glauben, ich bin ein Geizkragen.
Ich bin sogar manchmal etwas verschwenderisch.
Aber wirklich, ganz im Gegenteil. Käsewürfel...
...speziell für Sie.
Wo sind Sie denn hin'?
Alles wird immer schlimmer. Alle wollen euch nur Schröpfen.
Doch keine Angst. Die Not steckt nur in euren Köpfen.
Ihr redet von eurer Kaufkraft. Doch ich antworte mit der Kraft der Liebe.
Ist Armut denn wirklich nur eine Frage des Geldes?
Klage nicht, dass du gelbe Zähne hast. Gott hat die Sonne in dein Lächeln gelegt.
Vergiss deine dunklen Sorgen. Komm mit mir ans Licht.
Singt und tanzt mir mir das Hollaleluja!
Also meine Kinder, alle zusammen!
Und vergesst nicht, Jesus hat sich für uns geopfert!
Er macht Wasser zu Wein. - Für seine Freunde.
Er teilt sogar das Brot. - Für unser Festmahl.
Er wandert übers Meer... - und braucht dazu noch nicht einmal ein Treetboot.
Und wir sagen "Super!"
Holla! Tanzt das Hollaleluja!
Holla! Tanzt das Hollaleluja!
Holla! Tanzt das Hollaleluja!
Holla! Tanzt das Hollaleluja!
Michel, super!
Vielen Dank, Kinder. - Vielen Dank, Michel!
Bravo! - Pascal, komm mal.
So Kinder, es ist Zeit, etwas zu Essen.
Beeilt euch.
Pascal, du denkst doch an morgen? Ich brauche dich. - Ich denke dran.
Eine Aktion für Jugendliche in einer Problemschule.
Du bleibst doch zum Abendessen, oder? Es gibt Selleriesalat. - Mit Rüben drin? - Ja.
Du bleibst auf jeden Fall hier. Und Kim natürlich auch.
Nein, ich habe noch zu tun. - Ich kann leider nicht.
Marie-Jo wartet auf mich. - Schade.
Übrigens, ich habe deine Karte und den Scheck erhalten.
Nett von dir, wir können's bei Gott brauchen. Aber hör auf, immer drauf zu schreiben:
"von Michel und Kim". Ich weiß doch, wie Kim ist.
Ein Geizhals, wie er im Buche steht.
Vater, er achtet nur aufs Geld, das ist alles. - Ach, hör auf.
Du bist einfach zu gut, viel zu gut für diese Welt.
Chloe...
Kim.
Du bist gut, ich kann dafür gefeuert werden.
Leistungsbestätigung 2009, hier ist sie.
Oh ja da, schau, da bin ich. Also, pass auf.
Du trägst bei mir die höchst Punktzahl beim Schießen und beim Schwimmen ein.
Bei Michel und bei mir. Oder nein, besser die maximale Punktzahl bei Michel,
und bei mir weniger, dann freut er sich, er ist gern Erster.
Da, Schmidt, gehe auf Schmidt.
Bei ihm löscht du die Punktzahl.
Schreib ein und zwei hin. Super.
Gut, dann muss es jetzt nur noch bestätigt werden.
Dann würde ich doch sagen, "Bestätigen".
Kriege ich auch was von dir dafür? - Ja, aber klar.
Ich habe einen Supertipp für dich.
Du musst in den Baumarkt gehen. Da sind die Gartenschläuche im Angebot.
Sie verkaufen da die 50-Meter-Rolle zum Schleuderpreis von neun Euro sechzig.
Du bekommst also zehn Meter für unter zwei Euro.
Ich habe keinen Garten. - Du hast das nicht richtig verstanden.
Du bekommst 10 Meter für weniger als zwei... - Oh nein, ich will einen Kuss.
Vielleicht einen Kaffee'? - Einen Kuss.
Auf den Mund. - Auch noch...
Und die Zunge'? Bei einem richtigen Kuss, öffnet man den Mund, und benutzt die Zunge.
Oh nein, ich glaube nicht, dass man die Zunge benutzt, nein.
Davon habe ich ja noch nie gehört. - Doch.
Die Zunge ist wichtig. Man bewegt sie sogar.
Oh nein. Ich... nicht...
Bestätigung wird durchgeführt
Drogen = Gefahr
Die Drogen...
Herein. - Nein, das war ich Remy.
Jetzt wird's ernst. Thema Drogen'?
Drogen sind wie ein Teufelskreis.
Um euch das zu verdeutlichen, habe ich heute Steve hierher gebeten.
Steeve, mit zwei e. - Steve hat Drogen verkauft.
Sehr schlimm, ich bereue es.
Und wo führten dich die Drogen hin, Steve? - Im Winter bin ich meistens in Florida.
Die übrige Zeit verbringe ich in Monaco oder... - Aber nein, nein...
Vorher. Als du geschnappt wurdest, was war da?
Ach so, oh je! - Oh je...
Da war ich im Gefängnis. Das war wirklich schrecklich.
Furchtbar. - Furchtbar.
Gefängnis. Tja, und Pascal hat zu der Zeit
eine Ausbildung zum Heizungs- und Santitärinstallateur gemacht.
Wohin führte dich diese tolle Ausbildung? - Ich habe ein Praktikum gekriegt.
Und was machst du da? - Ich trag die Sachen weg, die rumliegen.
Die Sachen, die rumliegen.
Vergiss nicht zu sagen, dass du auch 70 Prozent des Mindestlohns erhältst.
Und außerdem singt Pascal noch in meinem Chor mit.
Gut, das hat hiermit nichts zu tun, stimmt.
Ihr seht also, hier auf der einen Seite, das Gefängnis...
...auf der anderen Seite eine Ausbildung zum Heizungs- und Sanitärinstallateur
mit tollen Beschäftigungsmöglichkeiten. Zu welcher Seite wollt ihr gehören'?
Alter, ich pack es nicht.
Houang. Oh je, Sie sehen schlecht aus.
Wo kommen Sie her? Haben Sie was Falsches gegessen?
Ich habe hier ein kleines Problem.
Ich habe Sie doch zum Suizidversuch
in der Avenue Paul Doumer im 16. Arrondissement geschickt?
Ja, richtig, stimmt. - Ich verstehe folgendes nicht:
Vorgestern sprang das Mädchen in Paris. Und heute Morgen liegt ihre Leiche in einem Vorort.
In der Rue Gambetta 7 in Suresnes. Kommt Ihnen die Adresse auch bekannt vor'?
Ja, natürlich, die Rue Gambetta. Ist ja meine...
Aber es gibt keine Erklärung, oder? - Dafür'? Nein, nein...
Sie springt in Paris. Das ist ungefähr hier.
Und sie landet in einem Vorort. Vor Ihrem Haus.
Tragisch. - Wie hat sie das gemacht?
Ist sie geflogen? War es windig?
Ah ja. Nein, ich weiß es, es war...
Ich will es lesen, Houang. Schreiben Sie einen Bericht. Ich bin gespannt.
Klar, Herr Polizei...
Hi.
Michel, was steht da drauf'? - Umsonst.
Das ja, aber danach. Angebot gültig bis...
...bis zum 6. Februar, oder'? - Ja, genau.
Hoppla, da sind ja die Profis. Schönen Tag.
Gleichfalls, danke. - Schmidt, Sie interessieren sich doch für Autos,
für Tuning und lauter solche Sachen, oder? - Man kann schon sagen, dass mir das liegt.
Umso besser für Sie. Ihre Punktzahl ist miserabel, Sie fahren wieder Streife.
Schmidt, das wirst du genießen.
Belfort. Quimperle.
Ganz ehrlich, Boudriau, ich verstehe das nicht ganz.
Bei den Tests sind Sie überall der Beste. Nicht nachvollziehbar.
Ein Wunder'? Eine göttliche Fügung'?
Viel Arbeit und ein bisschen Talent.
Ich verstehe da was nicht, Herr Polizeirat... Belfort. Quimperle...
Sind wir nicht die Besten? - Doch. Deswegen werden Sie auch befördert
und damit versetzt. Boudriau: Quimperle, Houang: Belfort.
Ich erlaubte mir, die Städte für Sie auszusuchen.
Belfort... - Es gibt bestimmt eine chinesische Gemeinde in der Franche Comte.
Ich bin kein Chinese, sondern Vietnamese. - Oh, schon gut...
Also meine Herren. Eine Beförderung bei der Polizei lehnt man nicht ab.
Aber nein, Chef, wir waren noch nie getrennt, seit wir acht Jahre alt sind.
Also, wie man bei Ihnen sagt: Sayonara!
Also gut, 37 Geschenke, 37 Kinder.
Das kommt genau hin. Wer ist das?
Kim Houang.
Er wurde nach der Geburt von vietnamesischen Restaurantbesitzern adoptiert.
Aber sie gingen letzte Woche von uns. Ein Unfall mit einem R16, TX.
Das ist aber gar nicht schön. So was Dummes, jetzt haben wir ja ein Geschenk zu wenig.
Er wirft alles über den Haufen. Aber was soll's?
Du kriegst nächstes Jahr ein Geschenk. Nun, im Namen unseres Herren, frohe Weihnachten.
Wenn du willst, teilen wir sie uns. - Vielen Dank.
Ich heiße Michel Boudriau, und du? - Kim Houang.
Willst du mein Freund werden? - Ja.
Holla!
Vielleicht schickt uns Gott diese schreckliche Prüfung. - Hör auf, Michel.
Belfort ist gar nicht weit von Quimperle. Es gibt den TGV.
TGV? Aber Michel, ich glaube, dir ist da etwas nicht ganz klar.
Wenn man, so wie wir, schon älter als 25 Jahre,
und kein Vielfahrer ist, bekommt man bestenfalls 25 Prozent Ermäßigung. Maximal.
Also gut, du wirst sagen, es gibt Sparpreise.
Aber nicht zu den Stoßzeiten. Und außerdem sind die Sonderangebote vom tollen TGV,
die immer so toll angepriesen werden, alle vom Umtausch ausgeschlossen.
Ich krieg Panik. - Mach dir keine Sorgen.
Ich finde schon eine Lösung. Ich finde immer eine.
Ich gehe rüber ins Cafe. Soll ich dir ein Sandwich mitbringen? - Nein danke, Michel.
Ich lade dich ein. - Was hat das damit zu tun?
Nein, nein. Sie sind zu zweit.
Und glaube mir, das sind keine Statisten. Sieben Kameras, ich habe alles auf Video.
Keine Sorge. Ja. Tschau.
Monsieur, das ist ein Nichtraucherlokal.
Wie schön. Wen interessiert das'? Arschloch.
Bereiten Sie einen Dreh vor'?
Kamera, Statisten, ich habe das gleich durchschaut. - Genau, der Filmtitel heißt:
Zisch ab und gehe mir nicht auf die Nerven. - Hab ich's doch gewusst.
Man kann bei der Polizei sein, und sich trotzdem mit dem Showbusiness auskennen.
Kommissar Boudriau. Freut mich. - Die Freude ist auf meiner Seite.
Nein, auf meiner. Sie drehen hier in der Gegend?
Genau. Richtig.
Wir bereiten gerade einen Dreh vor, mit versteckter Kamera.
Da vorn, in der Bäckerei. - Ah ja. - Ja.
Wir vertauschen demnächst die Croissants mit den Schokocroissants.
Wird bestimmt sehr lustig. - Nein wirklich. Ihr vom Fernsehen, seid gar nicht zimperlich.
Die Leute wollen ein einfaches Croissant und ihr gebt ihnen heimlich eins mit Schoko.
Genau, statt Croissants bekommt man Schokocroissants.
Das ist lustig. Das ist urkomisch.
Ich bin übrigens auch ein bisschen vom Fach.
Ich schreibe. Das ist gar nicht schlecht. Wollen Sie es lesen'?
Nicht wirklich.
Herr Minister, bitte glauben Sie mir, ich setzte persönlich meine besten Kräfte dafür ein.
Die Kommissare Bricard und Mercier. Ich habe einen Bericht angefordert.
Außerdem wartet... - ...die Police Nationale nur auf Ihren Einsatz.
Letellier, die Terroristen kennen Sie in- und auswendig.
Sie kennen Ihre Protokolle, Ihre Gewohnheiten, und wissen immer, was Sie vorhaben.
Wir müssen sie überraschen. Wir müssen sie ständig neu überraschen.
Nehmen Sie Leute vor Ort, richtige Polizisten. - Ich habe exakt die Männer, die wir brauchen.
Lassen Sie mich mal machen. Ich werde Sie ganz bestimmt überraschen.
Vielen Dank, Sebastien.
Warten Sie noch, ich muss Sie sprechen.
Nehmen Sie die beiden Polizisten mit der besten jährlichen Beurteilung,
und setzen Sie sie ein. Und das wird sie überraschen.
Es gibt vielleicht noch eine andere Lösung, Herr Minister.
Wie wär es, wenn der Staat zahlt'? Was meinen Sie? - Pfefferminzpastillen?
Nehmen Sie die ganze Packung.
"Kommissar Boudriau tritt ganz langsam aus dem Dunkeln des Zimmers hervor,
und wendet sich direkt an den Polizeidirektor.
Sie wissen selbst, dass die Banque Grand de Paris am Place Leon Blum,
Freitag Nachmittag ab Punkt fünf Uhr unbewacht ist.
Wegen der Ablöse der Wachmänner..." - Ablösung. - "...Ablösung der Wachmänner
und der defekten Alarmanlage ist das Geld nicht sicher."
Ist das eigentlich erfunden'?
Nein. Ich recherchiere. Ich picke mir Sachen aus den Akten im Revier und passe sie an.
Aber wenn Sie hier schreiben, um einfach ein Beispiel zu nennen,
"Banque Grand de Paris"...
Na hier, das ist die Bank hier, genau hier. Aber ich ändere die Namen, dann bleibt alles fiktiv.
Okay. Und haben Sie noch mehr von diesen fiktiven Geschichten?
Eine Menge.
Ich frage auch nur, weil eigentlich bin ich ja Produzent.
Ange Romero Productions. Das bin ich.
Und solche Sachen produziere ich eigentlich im Serienformat wie... - ...Julie Lescaut'?
Diese schlauen Füchse. Jules und Lescaut.
Da hat keiner was zu lachen. - Ich will nicht verheimlichen, dass ich...
Ich schreibe, weil ich auch die Hauptrolle übernehmen kann.
Warum sollen Sie das denn auch nicht machen'?
Wenn man so aussieht wie Sie, dann muss man das auch nutzen.
Ich gebe das den richtigen Leuten zum Lesen
und...
Glauben Sie mir, das riecht nach Erfolg.
Im Wort Showbusiness stecken das Wort "Show" und das Wort "Business".
Und ich bin die perfekte Verbindung zwischen beiden.
Denken Sie darüber nach.
Vielen Dank, Monsieur. Danke.
Meine Handynummer und meine Adresse stehen auf jeder Seite oben und unten.
Und auf dem Deckblatt, außen und innen.
Kann ich noch ein Wasser haben, bitte? Ach nein, ich habe ja noch was drin.
Kim. Kim!
Ich traf im Cafe einen Produzenten. Das ist so etwas wie ein Sechser im Lotto.
Das freut mich sehr für dich. - Du musst was essen.
Danke, später vielleicht. Ein Produzent, bist du dir da ganz sicher'? - Ja.
Er produziert jede Menge und er fand mein Drehbuch einfach...
Boudriau, Houang. Sie werden beide morgen früh um acht Uhr
bei der Direktorin der Police Nationale erwartet. Aude Letellier persönlich.
Hey, vorsichtig. Zurück. Langsam.
Entschuldigen Sie. Entschuldigung.
Die Schranke, bitte! Danke!
Ich bin spät dran. Lag an Marie-Charlotte.
Sie hatte Magenkrämpfe und im Bad da... - Ist gut. Bitte keine Details, Michel.
Bitte, Sie können jetzt hoch.
Ich frage mich, was Letellier von uns will. - Lass auf jeden Fall mich reden.
Ich kann das besser als du. - Kein Problem.
Der Dicke ist mir vielleicht auf die Nerven gegangen.
Ich hatte meine Leute darauf angesetzt und alles lief wie am Schnürchen.
Pfefferminz'?
Frau Direktorin? - Monin!
Können Sie nicht anklopfen, bevor Sie reinkommen'? - Aber ich hatte doch...
Lernen Sie mal etwas Höflichkeit. Und was wollen Sie?
Die beiden Kommissare wegen der 618-Sache sind da. - Sollen reinkommen.
Guten Tag. Polizei. Sie haben uns angefordert'?
Meine Herren, wissen Sie, weshalb Sie da sind? - Belfort'? Quimperle'?
Die Selbstmörderin'? - Ihre Beurteilungen sind ja wirklich ausgezeichnet.
Sie haben die Aufmerksamkeit des Ministers auf sich gezogen. Glückwunsch.
Und meine. Ich möchte Sie kennen lernen, setzen Sie sich bitte.
Kommissar Houang. Houang. Ist das chinesisch, Houang'?
Vietnamesisch. Eigentlich ist das der Name meiner Adoptiveltern.
Sie hatten ein Restaurant und sind bei einem schrecklichen Unfall gestorben.
In China-Restaurants weiß ich nie, was ich bestellen soll.
Es gibt so viele Gerichte. Die Speisekarten sind Telefonbücher.
Und Sie, Kommissar Boudriau... Erzählen Sie mir was von sich.
Ich bin 42 einhalb. Ich bin seit 17 Jahren bei der Polizei
und seit 15 Jahren verheiratet mit Marie-Jo. Wir haben sechs Kinder.
Ich zeige Ihnen die Kleinste, Marie-Benedicte. Hier.
Das tut mir Ieid.
Danke. - Meine Herren, Sie wissen von dem Attentat auf die Galeries Reunies?
Ja, natürlich. Ja ja. Schlimme Sache.
Und? - Schlimme Sache. - Ja, ja.
Wirklich schlimm.
Sehen Sie sich das an.
Hallo. - Verzeihen Sie die Störung, Frau Direktorin.
Schau, Woolfy, der Zwerg.
Ich habe ihn Marie-Beatrice letzte Woche zum Geburtstag geschenkt.
Jetzt nicht, später.
Ist mir scheißegal, Monin.
Meine Herren, der Minister hat sich entschieden, Leute vor Ort zu nehmen.
Keine Spezialisten mit Abschluss, mehr natürliche Leute.
Leute mit Instinkt, Männer wie Sie. Die Besten.
Deshalb hat er mich beauftragt, Sie zu Terror-Fahndern zu ernennen.
Auf Zeit. Sie sind zuständig für die Akte 618.
Haben Sie Fragen'? - Ja.
Bekommen wir einen Anteil des Lösegeldes, wenn wir den Fall aufklären?
Nein'? Aber das wäre interessant gewesen.
Nein, ja, wenn wir es schaffen, können wir dann zusammen in Paris bleiben, Kim und ich?
Aber Sie wurden doch befördert? - Wir würden lieber unseren Dienstgrad behalten,
und zusammenbleiben. Wir waren seit dem Waisenhaus, nicht mehr voneinander getrennt.
Seit wir 5 waren, waren wir immer zusammen. - Und deshalb wollen wir auch in Zukunft...
Genehmigt. Schon gut. - Danke.
Bitte, Angela. Angela, das sind die Kommissare Boudriau und Houang. Terror-Fahnder.
Guten Tag.
38, Angela. - 38'?
Aber ja. Sie haben 38 und versteifen sich darauf, 34 zu kaufen.
Das schnürt Ihnen die Schenkel ab und sieht nicht schön aus.
Die Leute, mit denen ich arbeite, sollen korrekt gekleidet sein.
Das hier ist alles, was zur Ermittlung gehört.
Das Bekennerschreiben, das bei der Post am Louvre aufgegeben wurde,
und die Reste der Bombe. - Ich darf doch, oder'?
Aber ja. - Manchmal findet man Spuren in solchen Resten.
Man findet Spuren in Beweisstücken?
Ja. - Wir wollen 15 Millionen Euro.
Sechshundertundachtzehn. Was für eine komische Schrift.
Ich habe das Gefühl, Sie kommen sehr schnell voran.
Die Terroristen müssen sich in Acht nehmen.
Ich verlass mich drauf, dass Sie mich auf dem Laufenden halten.
Meine Sekretärin gibt Ihnen meine Kontaktdaten. - Ich gehe zu ihr.
Monin!
Hier, ich habe auch ihre Handynummer mit aufgeschrieben.
Und die andere Nummer ist... - Das ist meine.
Für den Notfall.
Michel, Sie hat... - Wir dürfen auch weiter zusammen bleiben.
Ja.
Holla! - Holla!
Zuerst lösen wir noch diesen Fall. - Ja. Dieser Fall regt mich an. Er inspiriert mich richtig.
Ja, mich regt sie auch an. Kann ich dein Handy benutzen, mein Akku ist leer.
Ich habe meins leider im Büro.
Es ist doch noch nicht ganz leer, sehe ich gerade. - Dann los.
Hello you. Kim hier, der Terror-Fahnder.
Täusche ich mich, oder sah ich da gerade Verlangen in Ihren Augen'?
Was machen Sie heute Abend'? - Heute Abend habe ich schon etwas vor.
Und ich glaube nicht, dass Sie meine Augen richtig interpretieren.
Und'? Ist es schlimm'? Wie sind die beiden?
Unser Herr Minister ist wirklich nicht schlecht.
Dank ihm haben wir... Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll.
Man muss es selbst sehen, sie sind wirklich unattraktiv und ungezogen. - Pfefferminz?
Aber nein, ich mag dieses blöde Zeug nicht.
Ganz klar. Die Bombe ist kein Selbstzünder.
Die Zündung ist nicht den typischen Zündungssystemen zuzuordnen.
Und der verwendete Sprengstoff ist weder Nitroglycerin, noch Sprenggelatine,
noch TNT, noch C4. - Und was bedeutet das'? - Dass ich keine Ahnung habe.
Champenard? - Ja. Pierre Champenard, der Ribery des Sprengstoffs.
Er ist seit einem Jahr nicht mehr im Dienst. Ist krank.
Aber nur er kann das analysieren. - Und wo finden wir diesen Champenard?
Da hinten liegt ein Telefonbuch. Ich habe jetzt Mittagspause.
Bin um 16 Uhr wieder da. Bis später dann. - Bis später.
Gehen wir. Wir hätten Techniker werden sollen.
Wie kommst du darauf? - Na ja, Mittagspause bis 16 Uhr...
Der rosarote Panther ist vor Ort. Feuerwerk um 20 Uhr.
So...
Ja? - Guten Tag.
Guten Tag, Madame. Wir sind von der Polizei. - Kommt rein. Es ist offen.
Setzt euch ruhig hin, ich bringe euch ein bisschen Eistee.
Wir suchen Pierre Champenard. - Meinen Sohn'?
Der war schon lange nicht mehr zum Essen hier.
Wir brauchen seine Hilfe bei einer Ermittlung, die wir zurzeit durchführen.
Sie ist ja völlig nackt. - Ich hab's gesehen. - Aber siehst du, sie ist völlig nackt. - Ja, doch!
Eine gute Idee.
Es ist so warm. Das wird gut tun.
Vielen Dank, Madame, das ist sehr nett.
Riecht gut
Jungs, was wolltet ihr doch noch gleich wissen?
Wir sind Polizisten und wir wollten wissen... Also, wir sind in einer schwierigen Situation...
Wir fragen uns, ob Sie, weil wir würden gerne... - Nein, lass gut sein, Kim. Ich erklär's Ihnen.
Wir sind hier, weil wir Sie bitten wollten, uns zu sagen...
Vielen Dank, Madame. Wir müssen unbedingt einen schwierigen Fall aufklären.
Es handelt sich um ein Attentat, und da Ihr Sohn, der Spezialist...
Das ist nicht kalt genug.
Ich kann nicht mehr, Michel, das ist zu viel. Wir verschwinden. Sofort! - Nein, Kim!
Wir müssen Champenard finden. Sonst heißt es Belfort, Quimperle.
Reiß dich zusammen, Kim.
Wir brauchen Ihren Sohn, Madame. - Der ist im Erholungsheim.
Das ist eine Prüfung, die uns der Himmel schickt.
Denk an Jesus. - Wieso Jesus'?
Das tut vielleicht gut.
Was für eine Hitze.
Wem sagen Sie das'? - Nein, vielen Dank.
Ich trinke den Eistee sehr gerne warm.
Bei mir immer eisgekühlt. Ich nehme sogar zwei Stückchen.
Zwei'?
Die Parisienne de Banque...
Keine Alarmanlage, keine Wachmänner Das ging durch wie Butter.
Woher hatten Sie eigentlich diesen Tipp, Chef'? - Die Leidenschaft fürs Lesen.
Hier, bitte. Du solltest auch lesen lernen. Es ist einfach toll.
Für dich, für dich, für mich.
Für dich, für dich, für mich.
Sie haben sich mehr genommen. - Du solltest mit dem zufrieden sein, was du kriegst.
Was ist da drin'? Wer ist hier der Chef'?
Arschloch.
Medizinisches Zentrum der Police Nationale
Boudriau, und Houang, Terror-Fahndung. Das Zimmer von Pierre Champenard, bitte.
Champenard...
Psychiatrische Abteilung, Gebäude 4, Zimmer 18.
Geh schon, ich komme gleich.
Haben Sie ein Telefon, ich habe hier keinen Empfang. - Es hat doch Empfang.
Hat's nicht. Ich weiß, wann es Empfang hat und wann nicht, und jetzt hat es keinen Empfang.
Wirklich unglaublich.
Schauen Sie nicht so, es ist dienstlich.
Pasquier'? - Boudriau!
Was machst du denn hier? - Ich erhole mich. Setz dich doch hin.
Ich wusste ja gar nicht, dass du psychische Probleme hast. - Ich habe nichts.
Wir simulieren hier doch alle nur, verstehst du'?
Bist du gekommen, um mich zu ficken, du Schlampe? Schlampe?
Sind Sie ein Angehöriger'?
Also Boudriau, was führt dich her'? - Du sagst so was zu mir'?
Um hier bleiben zu können, was glaubst du?
Hier ist es doch viel besser, als auf dem Revier.
Kein Ärger, bezahlt, versorgt. Hier drin gibt es nur Simulanten.
Wir haben uns alle was einfallen lassen. Ich habe das Tourette-Syndrom.
Und du bist immer hier drin? - Nein, ab und zu gehe ich raus.
Nächste Woche bin ich in der Talkshow von diesem Delarue.
Ich rate dir, nimm's auf, da ziehe ich das volle Programm ab.
Ich suche einen gewissen Pierre Champenard, den Sprengmeister.
Bläst du mir einen'? - Nein.
Im Garten. - Da auch nicht. - Champenard, er ist im Garten.
Verzeihung, ja.
Gut, Angela, ich hole Sie heute Abend um acht Uhr im Büro ab.
Und dann lade ich Sie in ein romantisches Restaurant ein.
Doch, nein, ich bestehe drauf, ich lade Sie ein.
Kommt her, gut. Kommt her, kommt.
Pierre Champenard? Ich bin Kommissar Bourdriau.
Von der Terror-Fahndung.
Wir brauchen Sie als Bombenexperte für eine geheime Mission höchster Wichtigkeit.
Das geht nicht, ich bin krank.
Hör zu.
Ich weiß, dass du wie alle anderen hier, auch nur simulierst.
Also verkauf mich nicht für dumm, sonst spreche ich mit den Ärzten.
Zwei, drei Tage, dann bringen wir dich zurück. - Monsieur Champenard, Zeit fürs Essen.
Dann bekomm ich mal was anderes zu Essen als hier.
Papa kommt in ein paar Tagen wieder.
Sie kriegt Kinder. - Eine sehr schöne Katze.
Und das Menu für sechs Euro inklusive Wein, bieten Sie das auch abends an?
Nein? Und wenn ich... - Gehen wir, Kim.
...und wenn ich etwas später...
...und wenn ich etwas später komme, zum Beispiel um 20 Uhr 30'? - Guten Tag.
Warten Sie, bitte?
Der Herr ist gerade dabei, dich da unten anzupinkeln.
Keine Angst, das ist normal.
Das ist wegen der Ärzte da oben.
Sie müssen das machen, sie simulieren, um hier bleiben zu können.
Nein, Michel. Der simuliert nicht. Das ist wirklich Pipi.
Ist schon in Ordnung. Machen Sie ruhig weiter.
Gut so, kein Problem. Ich weiß ja Bescheid. - Ich bin soweit. - Gut, dann mal los.
Ich rufe zurück.
Wiedersehen. Oh, das hätte ich fast vergessen.
Michel, bitte sieh auf die Straße.
Soll ich dir helfen? Gut, ich bin im Büro nebenan.
Ich schreibe für eine Krimiserie. Wenn du willst, kannst du es mal lesen.
Also ich gehe jetzt schreiben.
Kim, du baust keinen Mist, ja'?
Mann, glaubst du, ich mach das zum Vergnügen? Das ist für die Ermittlungen.
Du bringst ihn morgen früh zurück, so früh es geht und tadellos.
Hab ich dich schon mal hängen lassen'? Na'? Also.
Mann, Mann, wirklich...
Aber was für ein Mensch sind Sie?
Lassen Sie uns, Sie Monster.
Mein Kind hat nichts getan.
Und ich habe keine Milch mehr.
Ich bezahle Sie. Geben Sie mir noch etwas Zeit. - Das ist nicht mein Problem.
Das Geld oder raus hier! - Aber draußen ist es so bitter kalt!
Dann bleibt dir jetzt nur noch eins zu deiner Rettung.
Nimm mich zum Manne!
Du darfst mich heiraten!
Im Namen der heiligen Jungfrau und aller Heiligen!
Lasset diese Frau und dieses Kind!
Sind Sie ein Engel Gottes? - Nein, Madame, nein.
Ich darf mich vorstellen: Kommissar Michel Boudriau, Polizist und Chris
Aber ich dachte immer, dass die Polizei nur den reichen Leuten untersteht.
Warum tun Sie das, oh Herr?
Das ist mein Job, Madame. Beschützen, dienen, bestrafen, aber auch verzeihen.
Ist das Ihres? - Ich habe weder Milch noch Handy.
Kommissar Boudriau, ich höre? - Michel? Ange Romero vom Fernsehen.
Hat Ihnen mein Drehbuch gefallen'? - Aber ja, die vom Fernsehen waren begeistert.
Die haben wir in der Tasche.
Sie wollen den Rest des Werkes. - Ich bin gerade dran.
Hören Sie zu. Eiseskälte...
Die Temperaturen liegen ziemlich weit unter Null, verstehen Sie?
Ein habgieriger Vermieter will eine Mutter hinauswerfen,
die ein Baby hat. - Nein, so was wollen wir nicht.
Wir brauchen viel einfachere Sachen, wie...
Geschichten mit Schmuckgeschäften, mit Geldtransportern...
So was passt ins Fernsehen. Sie wissen, was ich meine.
Ich brauche Zeiten, ich brauche Codes, ich brauche Alarmanlagen, wie bei den Amis eben.
Wie bei den Amis, ich mach mich dran. - Sehr gut.
Kein Problem. Monsieur Romero, kann ich auch Grundrisse beilegen?
Michel, Sie sagen "Grundrisse" und ich sage "Willkommen".
Danke. Alles Gute für Sie und Ihre Familie.
Was sage ich dem Direktor des Kabinetts des Ministers?
Woher soll ich denn das wissen? Dass alles gut läuft, dass Houang und Boudriau
sehr flott sind, dass wir gut vorankommen...
Und dass ich den nervigen Dicken freundlich grüße.
Das drücken Sie natürlich vornehm aus, Monin.
Dass Sie mich von der Arbeit abholen, finde ich nett.
Mit Vergnügen. Bitte sehr, mein Wagen.
Alles okay? - Oh ja, klar. Gehen wir essen'?
Es gibt jetzt Wichtigeres. - Natürlich, wir müssen helfen.
Ich sehe oben nach.
Scheiße, Mann.
Geht schon, geht schon...
Alles okay'? - Ja...
Und die Frau Direktorin? - Alles okay. Der ist nicht passiert.
Sie hat sich direkt vor der Explosion in Deckung gebracht. - Direkt vor der Explosion'?
Direkt vor der... Direkt vor der Explosion.
Mama hat deine Körner vergessen. Ich bin gleich zurück, Jean-Pierre.
Verzeihung, wissen Sie, wo man hier etwas zu essen kriegt? - Der Automat steht genau hier.
Ich sehe ihn.
Hol das manipulierte Telefon. Und was diesen Sprengmeister betrifft: weg mit ihm.
Und Champenard'? Wie läuft's mit den Analysen? - Bin fertig.
Ich habe Durst. - Michel? Michel!
Michel es gibt noch eine neue Explosion. Michel'?
Er hat den Hamster gefressen. - Was?
Chloes Hamster, er hat ihn gefressen.
Ich habe Durst. Haben Sie Gewürzsoße'?
Der Bausatz hat alle möglichen Technologien.
Die Sprengkapsel ist vom Typ ETA, die Zündung ist eher islamistisch.
Der Sprengstoff ist typisch korsisch und der Verzögerer
stammt noch aus der Zeit der Roten Brigade. Man muss wirklich alle Sprengkörper kennen,
um so etwas zu bauen. Die einzigen, die Zugang zu diesen Informationen haben,
sind die Dozenten an der Hochschule der Police Nationale, Abteilung Sprengmeister.
Wo ist Jean-Pierre'? - Er ist abgehauen. - Er ist tot.
Das kann nicht sein. - Ich weiß, das ist schwer zu verdauen.
Womit haben Sie ihn gefüttert'? Hoffentlich nicht mit gentechnisch veränderten Körnern.
Ich habe einen empfindlichen Magen. - Ich kann jetzt nicht alleine sein.
Kim? Kannst du heute nicht bei mir übernachten? - Nein!
Ich muss an dem Fall arbeiten. - Bringen Sie mich in die Klink zurück'?
Sie hat bestimmt schon entbunden. - Wer'? - Meine Katze.
Sie hat ihre Kleinen sicher schon. Für den Aperitif ist es noch zu früh.
Zweimal das Brunch-Menu mit McMuffin und Bacon und Egg.
Zwei Pancakes mit Ahornsirup und ein kleines mittleres Sprite, bitte.
Und dazu acht Big Mac, bitte, danke. - Vielen Dank.
Ganz schön viel für ein Frühstück, oder'?
Diese Gutscheine gelten nur noch heute Abend, ich werfe sie doch nicht weg, wär doch blöd.
An alle Wagen. Tötungsdelikt in der vergangenen Nacht.
Das Opfer ist ein ehemaliger Dozent der Sprengmeisterschule der Police Nationale.
Dozent der Sprengmeisterschule der Police Nationale? - Das ist ja komisch.
Hört sich an, als ging's um unseren Fall.
Houang und Boudriau übernehmen.
Ja. Danke.
W arte .
Ja, stimmt. - Los geht's.
Rock die Räder. - Was macht man denn das? - Danke.
Remy, bitte...
Vorsicht. Gehen Sie zur Seite, bitte.
Polizei. Treten Sie bitte zurück.
Es ist vorbei.
Einpacken.
Es klemmt...
Nicht, dass er friert...
Meine Herren, Haben Sie irgendwas gesehen?
Gestern, als wir da oben standen. - Gut, und was'?
Lass den Scheiß, willst du jemanden verpfeifen'? - Wir sind ehrliche Bürger.
Man belügt die Polizei nicht. Ich bin Franzose. Naja, aus Bamako.
Ja und'? Was habt ihr gesehen? - Deine Schwester, ein Bär ist über sie rüber gerutscht.
Augenblick, nicht so schnell, schreibt man Bär mit "e"?
Das brauchst du nicht aufzuschreiben, Remy.
Wirklich nicht. - Hallo, Jungs.
Das ist der Typ mit den Sketchen. - Das war echt stark, Mann.
"Drogen darf man nicht nehmen", "Stehlen ist Sünde".
War das geprobt oder einfach improvisiert'? - Ich habe etwas Basiswissen
und der Rest ist Feeling. Raucht einer von euch Pfeife'?
Er hat's mal versucht. - Fick dich doch, Idiot.
Ich. - Willst du etwas Tabak?
Also, Jungs, habt ihr gestern Abend was gesehen? - Du verschwendest deine Zeit.
Wart doch ab. - Gegen 1 Uhr 20 kam ein Typ mit einem großen schwarzen Vel Satis,
mit Alufelgen, Lederausstattung, Klimaanlage, GPS.
Er hat gleich da vorne geparkt.
Dann haben wir ihn beobachtet... - Alle drei. - Nur geguckt.
Und er hatte eine Waffe, und kam ganz schnell raus.
Er hatte ein kleines Gesicht, absolut uncool. - Bösartig... Verdammt, die Bullen.
Bösartig. Hast du das, Remy?
Bösartig. Es läuft sehr gut. Wir haben Namen. - Bösartig, uncool. Das sind keine Namen.
Aber es ist doch ein Hinweis.
Dann gehen wir mal wieder zurück zum Auto.
Michel, da lang. Das Auto, meine ich...
Ah ja... - Hör auf, alles aufzuschreiben.
Noch zwei.
Kalt schmecken die Dinger echt zum Kotzen.
Also gut, rekapitulieren wir:
Wir haben ein Bekennerschreiben, das bei der Poststelle am Louvre aufgegeben wurde.
Und einen ehemaligen Sprengmeister der Polizei, den man ermordet hat.
Und die Schwester des Kommissars hat mit einem Bären geschlafen. - Ich bitte dich!
Die Jungs haben gesehen, wie der Vel Satis direkt nach dem Mord wegfuhr.
Ich kann nicht mehr.
Autos mit GPS haben eine digitale Signatur.
Wir müssen im Register nach Wagen suchen, die Montag zur Post am Louvre gefahren sind,
und vergangene Nacht in die Wohnsiedlung.
Ja, klar. Das haben wir vor.
Was dachtest du denn? Ist er nicht niedlich.
Ich kann nicht mehr.
Ich kann nicht mehr.
Dann wirf sie weg. - Spaßvogel.
Das ist lustig. Ja, das wird eine gute Folge. - Hier, Herr Kommissar.
Danke, Remy.
Oh je... - Und'? Was?
Ausgehend von der GPS-Nummer... GPS = gängeln per Satellit.
Ja... - ...war dasselbe Auto, dass bei der Wohnsiedlung und der Post war,
auch vor dem Gebäude der Police Nationale.
Scheiße. Die Terroristen kommen aus den eigenen Reihen. Wir müssen zu Letellier.
Gehen wir. Los, Marcel. - Ich bin Remy.
Ich weiß. Ich weiß.
Michel, hier darf man nicht rauchen. - Doch, doch, keine Angst. Madame'?
Natürlich. - Gut. Dann...
Also meine Herren, wie ist der Stand'?
Ja also, wir haben eine... - Nein, nein, Kim, nein nein, nein...
Ich kann besser erzählen als du. - Na gut.
Madame, Frau Direktorin...
Sie haben uns die Ermittlung anvertraut, die gefährlich ist,
schwierig, sehr heikel.
Wir haben nicht viele Beweisstücke, ein Stück von der Bombe,
ein Schreiben von den Erpressern, einen Umschlag...
Und das Datum des Poststempels. Das ist sehr mager.
Aber, aber, aber, aber...
Wir haben dafür zwei helle Köpfe. - Es ist besser, wenn ich jetzt weitermache.
Lass, Kim, ich kann besser erzählen als du.
Wo wurde die erste Bombe deponiert'?
In einem großen Kaufhaus. Einem Kaufhaus mit einem großen Schaufenster,
in dem der Zwerg Woolfy ausgestellt war.
Also hat man es auf Zwerge abgesehen.
Daran hätte ich natürlich denken müssen.
Das ist fantastisch, machen Sie weiter so.
Vielen Dank.
Und die Großen wissen, dass man natürlich sofort
die Riesen verfolgen wird, wenn das Ziel die Zwerge sind.
Da sie die natürlichen Feinde sind.
Darauf hätte ich auch kommen können.
Und wie machen wir jetzt weiter'?
Wir müssen jetzt dringend außerhalb der Zauberwelt ermitteln.
Sie sind ein echtes Genie. Darauf wäre ich nicht gekommen.
Ich kann auch noch hinzufügen, dass... - Nein, jetzt reicht's... - Aber nein!
Lassen Sie ihn weiter erzählen.
Ich wusste ja, dass Sie beide uns nicht enttäuschen.
Michel, Sie sind der Terror der Terroristen.
Rufen Sie mich doch öfter mal an.
Michel, wir sollten zusammen Essen gehen. - Das ist mir eine große Ehre.
Marie-Jo wird sich freuen.
Diese Müdigkeit, wirklich. Von diesen ganzen Ermittlungen ist er völlig fertig. - Verstehe.
Was das Auto betrifft, dass den Erpresserbrief aufgegeben hat...
Holla!
Das ist das Holla-aleluja.
Dieses Auto ist ein Dienstwagen. Wir müssen leider annehmen,
dass einer der Terroristen Verbindung zur Police Nationale hat.
Und vielleicht sogar zu einem Fahrer, der hier arbeitet.
Aber wir...
Und es könnte sogar sein, dass du es bist, Aude.
Aude? Aude?
Rede keinen Schwachsinn. - Sie bringen ihn jetzt besser nach Hause.
Ja, gut... - Das hat jetzt aber übel gerochen, als sie gesprochen hat, oder?
Ich habe es bis hierher gerochen. Vielleicht was essen, dann wird's besser.
Ich brauche noch meine Sachen.
Sei jetzt still. Du redest dich um Kopf und Kragen. Nein. - Ich kann selbst laufen!
Oder es kommt von einer Gastritis. Oder ein Loch im Zahn.
Gibt's hier keinen Türgriff? - Nein.
Oh, eine weiche Tür!
Michel, sag, geht's dir nicht gut'? - Doch, mir geht's prächtig.
Ich gönn mir noch ein Pfeifchen. - Bist du irre, merkst du nicht, was du da rauchst'?
Weißt du, was der kostet? - Angela. Sehen wir uns heute Abend'?
Gern. - Sie haben sich auf den Mund geküsst.
Das ist zum ersten Mal ein hübsches Mädchen.
Ignorier ihn, er wurde von Skandinaviern unter Drogen gesetzt.
Glückwunsch, ich gratuliere. Sonst ist er nur mit hässlichen Mädchen zusammen.
Komm jetzt endlich. - Ja, schon gut. Wie hieß die letzte noch Mal?
Brigitte. Sie war der Schrecken der Kinder. - Halt den Mund.
Bis heute Abend dann.
Nehmen Sie Ihre Kreditkarte mit, Kim zahlt nicht gerne, er zählt die Erbsen auf dem Teller.
Sie wissen sehr viel, Houang und Boudriau, oder'?
Und haben's mir erzählt, die beiden Idioten.
Das hier ist sein letztes Werk.
Es ist genauso wie bei der C 18.
Es ist verrückt. Man ruft an und es bumst.
Du weißt immer noch nicht, warum der Jaguar bei mir explodiert ist
und nicht bei dem unappetitlichen Dicken. - Keine Ahnung.
Mentos? - Aber was habt ihr denn alle? Wollt ihr, dass ich Karies bekomme?
Die sind ohne Zucker...
Bist du beleidigt? Oh ja, du bist beleidigt.
Er ist beleidigt, er ist beleidigt, er ist beleidigt...
Michel, ich hab's satt. Du spinnst vor Letellier und sagst ihr, dass sie aus dem Mund stinkt.
Du blamierst mich vor Angela... Ich habe es satt. Wirklich.
Du bist doch nur neidisch. Ich kann doch nichts dafür, dass ich eine hübsche Frau habe,
strahlende Kinder und auch noch ein erfolgreicher Künstler bin.
Ja, das "Sie sind der Terror der Terroristen" hast du nicht verdaut.
Du bist eifersüchtig. - Schwachsinn. Na gut, wenn du so toll bist,
dann überlass ich dir allein die Ermittlung. - Schön, alles wie immer.
Ja, mir reicht's auch. Seit Sankt Franziskus beschütz ich dich.
Ich lauf ständig hinter dir her und bügle deine Fehler wieder aus, kapierst du das endlich'?
Bitte? Du bügelst meine Fehler aus'?
Weißt du was? Das ist das letzte Mal, dass wir zusammen arbeiten.
Du kannst mich vergessen. Ab sofort reden wir nicht mehr miteinander.
Jeder kämpft für sich. Belfort passt mir perfekt in den Kram.
Mir passt Quimperle auch gut in den Kram.
Außerdem hat Marie-Jo Familie in der Bourgogne.
Also dann... Adieu.
Gut. Adieu.
Raclettegeräte im Sonderangebot. Zugreifen!
Schau mal, was ich hier habe.
Das ist Taramas, wirklich gut. Fünf Kilo für zwei Euro.
Das ist die Chance deines Lebens. Er ist auf Fischbasis.
Er ist mit Merlan, Seehecht, Seezunge...
Komm zurück, Kim! Ich verkaufe dir zwei zum Preis von zwei.
Natürlich. Offiziell lässt sich die Regierung nicht erpressen.
Es ist eine sehr mutige Entscheidung. Meine Hochachtung Herr Minister.
Der Dicke zahlt. Ach, wie schön.
Und was machen wir mit Boudriau und Houang?
Die bleiben zusammen. Die Freude machen wir ihnen, es war ihr letzter Wille.
Kommissar Boudriau, ich höre'? - Boudriau, die Regierung wird doch bezahlen,
und Sie werden das Geld überbringen. Ich erwarte Sie morgen um 7 Uhr 30 im Büro.
Mit Houang. - Moment. Können Sie ihn vielleicht bitte selbst anrufen?
Wir sprechen nicht mehr miteinander.
Schon gut, ich ruf ihn an. Bis morgen.
Die beiden sind verrückt. Seltsam und völlig verrückt.
Ruf den Gelben an. - Den Gelben?
Houang! - Ja, sofort.
Vielen Dank.
Das Mikrofon, bitte.
Ich hätte jetzt Lust auf Champagner. - Nein!
Champagner und asiatisches Essen passen nicht zusammen.
Ich kümmere mich um die Getränke.
Muss ich auch eine Vorspeise nehmen? - Oh nein, im Gegenteil.
Ich meine, ich bin auch kein großer Freund von Vorspeisen in Restaurants.
Und Nachspeisen liegen mir auch nicht besonders.
Ich nehme die gedämpften Hummertaschen.
Eine gute Wahl. - Haben Sie sich entschieden?
Kangli. Das heißt zum Wohl. - Kanglee.
Du hast es falsch ausgesprochen. Du hast gerade Müllsack gesagt. - Ja'?
Kommissar Boudriau. - Hier ist Ange Romero vom Fernsehen.
Haben Sie mich vergessen? - Nein, aber...
Das ist gerade ein schlechter Zeitpunkt. Ich habe mich mit jemandem zerstritten.
Die kommt schon wieder. - Es ist ein Junge.
Ja, das Showbizz...
Ehrlich gesagt, wir brauchen dringend die Fortsetzung Ihres Werkes.
Unser Regisseur ist schon ganz ungeduldig.
Ach ja, und Julia Roberts auch.
Sie ist schon ganz wild.
Julia Roberts? Wirklich'?
Sagen Sie ihr, dass sie sich etwas gedulden muss.
Ich bin gerade mit einer äußerst geheimen Mission beauftragt.
Ich darf nichts dazu sagen, es geht um sehr, sehr viel Lösegeld.
Das brachte mich übrigens auf eine Idee.
Die Äbtissin eines Ordens wird entführt, und die Entführer verlangen eine Summe von...
10 Millionen. - Fünfzehn.
Bis bald, Michel.
Der Hummer riecht sehr komisch.
Riecht wie vergammeltes Fleisch. - Das ist Hummer. Wirklich.
Nein, ich bestehe drauf, dass ich zahle.
Oha. Braucht ihr ein neues Dach, oder was?
Aber ich sage immer, man muss das Leben genießen, man hat nur eins.
Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun...
Ja, sicher. Ich komme bestimmt bald wieder. - Wissen Sie was? Ihr Freund ist eine Ratte.
Dieser Monsieur hier ist ein sehr guter Beobachter.
Im chinesischen Horoskop bin ich tatsächlich eine Ratte. Komm.
Ja, bis nächste Woche dann.
Das war doch ein magischer Abend, oder'?
Ich glaube, das ist jetzt keine gute Idee. Der Hummer ist...
Wir hatten doch sehr viel Spaß... - Wir sollten besser warten.
Aber warum denn noch warten'?
Die Schranke, bitte!
Danke, Arschloch.
Tag, meine Herren. Ich bin Michel Boudriau.
Los, Los! - Ich bin Terror-Fahnder und...
Los! - ...und ich bin für die Ermittlungen in diesem Fall...
Ja, genau da geht's lang. Also, alle mir nach.
Schick mir die zwei Idioten. - Ist nur einer da. Hey, Sie können hoch.
Sehr gern. Danke.
Kommissar Boudriau, zu Ihren Diensten, Frau Direktorin.
Wo ist der zweite Id... Kollege?
Wir haben uns gestritten. Zum ersten Mal in 33 Jahren.
Das ist mir völlig egal, so was von egal.
Sie müssen bei der Sache zu zweit sein, das ist enorm wichtig.
Wow, das ist ja einiges. - Ja.
15 Millionen Euro.
Das hier ist die Wegbeschreibung. Wenn Sie angekommen sind, bleiben Sie einfach stehen,
und warten auf meinen Anruf. Wir haben uns verstanden.
Und die Schurken'? - Die Schurken kontaktieren mich und sagen mir,
wo Sie den Koffer deponieren sollen. - Oh, das ist schlau.
Ich rufe Sie auf diesem Telefon an, das ist abhörsicher.
Abhörsicher. Das ist ja genau wie in den großen Krimigeschichten,
die man immer sieht. - Ja, ja, noch was: nehmen Sie Ihren Wagen, das ist unauffälliger.
Ein Logan. TDI.
Super, ja. Sie nehmen ab, wenn ich anrufe. - Wird gemacht.
Herr Kommissar? Haben Sie nicht irgendwas vergessen?
Einen schönen Tag noch. - Das Geld!
Sie müssen das Handy immer bei sich tragen, ist das klar'? - Ja, Frau Direktorin.
Legen Sie's in den Koffer. - Ja, Frau Direktorin.
Sind da auch Münzen drin'?
Kommissar Boudriau...
Frankreich zählt auf Sie.
Was ist mit Ihnen? - Frankreich zählt auf mich.
Da bist du ja. Wo warst du denn'?
Hier. Da müssen wir hin.
Okay.
Und diesmal heißt es: Die Mission beginnt.
Gut, ich entschuldige mich wegen gestern.
Du bist nicht geizig und hast keine hässlichen Mädchen.
Der Teppich ist schön. So schön warm, so einladend.
Ist das das Geld? - Natürlich.
15 Millionen... Wir hätten mehr verlangen sollen.
Obwohl mit 7,5 für jeden lässt sich auch gut leben, oder'? - Du rechnest falsch.
Doch. 15 durch zwei sind... - Aber du kennst mich, ich mochte das Teilen noch nie.
Ich weiß nie, wo das Komma hingehört. Machen wir's einfacher. 15 Millionen für mich,
und für dich... pfüt.
Wie jetzt: pfüt'? - Na... pfüt.
Madame Letellier, Sie stinken aus dem Mund.
Da sind Schienen, da sind sie.
Geschafft.
Los, los, raus da! Los! Arschloch.
Was wird das denn'?
Das ist dieser Produzent. Dem meine Sachen gefallen.
Und was will der hier? - Er will mich treffen. Ich sag ihm, dass das jetzt nicht geht.
Monsieur Romero, wie schade, ich habe mein Drehbuch nicht bei mir.
Aber Sie werden sehen, dass ich an einer super Folge dran bin.
Michel... - Halt! Tu dir nicht weh.
Ist das alles'? Hast du nicht mehr'?
Was ist denn das für ein Wirbel da'?
Hey, mein Auto, was soll das'?
Tschau, Tschau, Tschau, Tschau.
Bleib, wo du bist und rühr dich nicht vom Fleck. Gegen die Karre. So ein Idiot.
Das hätte ich nicht von Ihnen gedacht. - Nochmal Tschau. - Sie dreckiger Mistkerl.
Sie haben sich über mich lustig gemacht. Sie sind kein Produzent.
Du bist echt stark. Du hast einen richtigen Instinkt, du riechst die Dinge.
Und deswegen verschone ich dich auch.
Los, ihr Arschlöcher, wir hauen ab.
Kim!
Nein, Kim!
Kim.
Au! - Du bist nicht tot'? - Nein, warum'?
Sie haben meine 20 Euro geklaut, diese Dreckskerle.
Erst gestern war ich am Automaten und habe sie abholt...
Was ist denn'? - Tut mir Ieid.
Aber ich dachte, du seist tot.
Ich kann nicht ohne dich leben, du bist mein Bruder.
Hör auf, ich mag nicht, wenn du weinst. Dann muss ich auch immer anfangen zu weinen.
Schau mal, sie haben in die Reifen geschossen.
Nimm die Flossen weg, wir haben später noch genug Zeit dafür.
Du hast wirklich eine seltsame Fresse.
Der hat mich reingelegt.
Der Schurke hatte überhaupt kein Interesse an meinen Drehbüchern.
Der wollte einfach nur mein Geld. Aber da kennt er Michel Bourdiau schlecht.
Was ist das'? - Meine Antwort.
Michel Boudriau. Hallo, Shakespeare.
Bamm-Bumm. - Bamm-Bumm'?
So. Schön lächeln... - Ja, Bamm-Bumm.
Das hast du jetzt davon.
Nein, das ist nicht normal.
"Zu Ehren der Kommissare Houang und Boudriau. - Pressekonferenz -"
Angela. Alles in Ordnung? - Ja, vielen Dank.
Die Journalisten, die Sie eingeladen haben, warten im Ministerium.
Eine wunderschöne Halskette. Die will ich auch.
Gib her.
Polizei.
Sie müssen nicht die Waffe rausholen. Sie hätte ich auch so mitgenommen.
Meine Damen und Herren, guten Tag.
Ich bin hier, um Sie über die jüngsten Entwicklungen
in Bezug auf den Fall 618 zu informieren.
Die Regierung, die immer hart geblieben ist und sich der Erpressung widersetzt hat,
hat sich entschieden, jetzt durchzugreifen.
Bitte verbinden Sie mich mit dem Büro des Innenministers, es ist dringend.
Und bei dieser wirklich schwierigen Operation... - Mist.
Wir müssen ihr ganz diskret Bescheid sagen.
Nach hinten.
...haben Houang und Boudriau versucht, die Terroristen auszuschalten.
Aber da diese stärker bewaffnet waren, konnten sie unsere Helden überwältigen.
Es ist nur angemessen... - Madame...
Mist... - ...diese beiden posthum zum Polizeirat Houang
und Polizeirat Boudriau zu ernennen. - Wir wurden zu Polizeiräten ernannt.
Warum sagt sie das'? Wir sind doch gar nicht tot.
Los, Jungs, schnell, schnell.
Die sind ganz schön sportlich, was?
Eine Stele mit ihren Namen, wird in diesem Hof errichtet werden.
Sie bleiben im Tod verbunden, wie sie es im Leben waren.
Ich will nur mal in Ihre Tasche schauen.
Hoch das Bein, oder die Presse erfährt's.
Lass los, sonst pfüt!
Hoch das Bein, wie ein Hündchen. Nur kein Pipi.
Es lebe Frankreich, es lebe...
Tasche her.
Ich glaube, Sie machen da gerade eine riesige Dummheit.
Evakuieren, schnell, schnell.
Wir wurden Opfer einer Intrige, das ist einer der Terroristen.
Letellier, runter mit der Waffe, Sie kommen doch nicht raus.
Ich hab's Ihnen gesagt.
Frau Direktorin, das hat doch keinen Sinn.
Falls Sie einen Kaugummi wollen... Die wirken sehr gut.
Letellier, ich bitte Sie, hören Sie doch auf!
Du Arsch hast eine Minute, oder ich erschieß den Chinesen.
Runter mit den Waffen, Jungs, wir wollen nichts riskieren.
Aude Letellier!
Ich sage dir, lass den Mann frei.
Nein, was tust du da'? - Ich muss eingreifen.
Ich rette dich, Kim. Letellier, ich habe deine Halsschlagader im Visier.
Bitte, leg das hin, das ist echt gefährlich.
Jetzt lass meinen Milchbruder los.
Ich zähle bis fünf. Und eins, und zwei, und drei und...
Nein, ich werde rückwärts zählen. Fünf, vier, drei, zwei...
Nein! Du kannst nicht schießen.
Wie kommst du denn darauf.
Und was war mit den Schurken vorhin'? - Das war eine Bombe
Du hast die Kuh erschossen.
Und die Schießprüfungen'? Volle Punktzahl, jedes Mal.
Das war ich, Michel. Ich schieße immer auf deine Scheiben.
Ja, natürlich. Ja natürlich, Kim. Alles klar...
Monin, sagen Sie ihm, er soll die Waffe weglegen. - Zu spät.
Es ist vorbei, Kim, du kannst aufstehen.
Ruft einen Krankenwagen.
Das ist ein Spiel zwischen uns. Hat er vorhin auch gemacht. - Kim'? Alles klar?
Kim'? Steh auf und gehe!
Beeilen Sie sich.
Kim? - Kim?
Kim, jetzt ist es nicht mehr lustig. Hör auf.
Kim? Kim.
Er, aber...
Einige Monate später...
Kim...
Und, Doktor? - Er hat das Schlimmste überstanden.
Aber er sollte sich noch schonen.
Was ist denn das für ein schönes Auto'?
Mach's dir bequem, Michel fährt dich. Ich komme mit dem Roller nach, okay?
Hier. Das ist für dich.
Dein Anteil. Siebeneinhalbmillionen Euro.
Danke.
Ich wollte nur sagen, bei deinem Unfall habe ich mit einer defekten Waffe geschossen.
Genauer gesagt, das Visier war kaputt.
Vor Ort war totales Chaos. Monin wurde vom Minister zusammengestaucht.
Und die Millionen sind in Rauch aufgegangen. Ich wollte die Tasche zurückgeben.
Also das, Herr Minister, ist allein die Schuld dieser beiden Idioten.
Entschuldigung... - Sie schon wieder.
Hoffentlich verschwinden Sie bald in Ihr beschissenes Revier und lassen uns in Ruhe.
Ich war ganz schön vor den Kopf gestoßen.
Wir erledigen professionell unseren Auftrag und so dankt man uns.
Also bin ich gegangen. Mit dem Geld.
Ich habe gebeichtet.
Natürlich. So, da sind wir schon.
Unser Star. Wie geht's? - Sehr gut.
Kim. Es geht dir besser, wie mir scheint.
Ja, alles in Ordnung. - Sind alle Geschenke da?
Ja, aber du hast es völlig übertrieben, mein Junge.
Aber der Tannenbaum, Vater...
Was soll ich denn schon machen. Ich habe den vom letzten Jahr genommen.
Uns reicht es doch vorne und hinten nicht. Es regnet in die Schlafräume,
die Heizung hat den Geist aufgegeben,
die Duschen gehen kaputt, das ist vielleicht das letzte Weihnachten hier.
Ich habe die Geschenke gezählt, es sind 30.
30 Kinder, 30 Geschenke. Es stimmt.
Es ist sehr wichtig, dass man zählt.
Da sind ja die Kinder! Im Namen unseres Herrn, frohe Weihnachten.
Und vergesst auch nicht, euch bei Michel zu bedanken.
Und bei Kim. - Auch bei Kim, ja.
Langsam, langsam.
Rollschuhe sind immer eine gute Idee.
Wer ist diese junge Frau? - Das ist die Verlobte von Kim.
Er hat sich verändert, Kim. Das freut mich so für ihn.
Darf ich vorstellen: Pfarrer Mignard, Angela.
Freut mich, mein Kind, freut mich. - Guten Tag.
Und: Frohe Weihnachten.
Oh, eine Tasche... Die ist schön.
Das freut mich sehr. - Nein, machen Sie sie auf.
Ich hoffe, das reicht.
Das reicht? Wofür'?
Um Sankt Franziskus zu retten.
Oh. Das ist ja... Wie...
Wie soll ich dir nur dafür danken, Kim?
Monsieur Boudriau, bekomme ich bitte ein Autogramm'?
Aber natürlich, wie heißt du denn'? - Salomon.
Salomon...
Bitte schön. - Danke. - Ich danke dir.
Sag mal, warum wollen die alle ein Autogramm von dir?
Also Kinder, es geht los!
Ergebt euch!
Mit dem Geld von der Erpressung habe ich eine Folge finanziert. Sie hat dem Sender gefallen,
und jetzt ist es jede Woche ein Erfolg.
Das ist ja super. Glückwunsch.
Aber das bedeutet ja auch, dass wir nicht mehr zusammen arbeiten können.
Aber was redest du denn da'? Ich arbeite noch Teilzeit.
Halt, bleibt stehen. Ihr wisst wohl nicht, wozu ich fähig bin.
Um Himmels Willen, lasst uns ein Blutvergießen vermeiden.
Hier sind Frauen, und hier sind Kinder.
Ich bin ein Sünder. Ich weiß, ich darf nie wieder mit Drogen handeln.
Also, ihr Schurken, ab mit euch in den Knast.
Boudriau, ich höre? - Ein bewaffneter Überfall im Restaurant "Fröhliche Muschel".
Wir kommen. Überfall auf Meeresfrüchte. Gehen wir?
Holla!
Und los.
Danke Herr. Im Namen aller Heiligen, good job!
Bravo!
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