All language subtitles for Mord mit Aussicht - S02E05

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Original subtitles

Untertitel: WDR mediagroup digital GmbH im Auftrag der ARD Degeto

Sophie Haas

Dietmar Schäffer

Bärbel Schmied

* Musik *

* Martinshorn *

Mann, Mann, Mann, das am Sonntag. - Ist es wenigstens mal ruhig.

Nicht mehr lange, nicht mehr lange. - Du hast vielleicht ne Laune.

Soll ich mich noch freuen? - Du bist schon seit Freitag so komisch.

* Telefonklingeln * Ja, Frau Haas? Morgen. - Was los?

Terroristen blockieren den Ortseingang.

Was für Terroristen? - Es ist nur eine Demonstration.

Aber ohne Genehmigung. - Demonstration? Wogegen?

(alle) Biker raus, Biker raus, Biker raus.

Attacke! - Wir können doch über Fischbach.

Freie Fahrt für freie Bürger. - Das gibt bloß wieder Ärger.

(alle) Biker raus, Biker raus.

Wollt ihr euch von diesen Trampeln vorschreiben lassen,

wo ihr lang fahren dürft?

Wollt ihr das? (alle) Nein.

Kommt doch her, traut euch doch eh nicht.

Wehe, hier weicht einer nur einen Zentimeter.

Los.

Mann, Mann, Mann.

Und das am Sonntag.

Dein Puls ist zu hoch. - Das ist naturgemäß.

Weil du so dicht neben mir sitzt. - Morgen. - Guten Morgen.

Sophie, so früh. Das ist nicht deine übliche Zeit.

Wie soll man bei der Ruhe schlafen?

Ich hab geträumt, man hätte mich lebendig begraben.

Herrlich, ein Sonntagmorgen ohne Motorradlärm.

Wieso bist du nicht bei der Demo? - Was für ne Demo?

Für ein Sonntagsfahrverbot für Motorräder. - Hier in Hengasch?

Wir sind doch bloß neidisch.

Bei ner Demo gegen zu lautes Rasenmähen stünden wir alleine da.

Das war knapp.

Ihr macht sofort die Straße frei. (sie lachen)

Wenn nicht? Willst du uns alle verhaften? - Wenns sein muss, ja.

Da bin ich gespannt. - Treiben Sie es nicht zu weit.

Der traut sich sowieso nicht, da gibts Lokalverbot im Gasthof Aubach.

Die Lydia freut sich über die neuen Gäste.

Diese Umwelt-Terroristen nennst du Gäste?

Chef, jetzt seien Sie nicht so stur. Was sollen wir machen?

Was hätten Sie früher gesagt, wenn wir nichts unternommen hätten

gegen eine ungenehmigte Demonstration? - Genau.

Die Ohren hätten Sie uns langgezogen. - Genau.

Ich persönlich finds gut, dass ihr euch wehrt. Aber nicht so.

Nee, nicht so.

Leute... (alle) Nee.

Das ist doch nicht dein Ernst? - Die tun auch nur ihre Pflicht.

Danke, Chef. - Genau.

* Musik *

Hopp, hopp, hopp.

* Musik *

Du kriegst auch noch dein Fett. Schneller, als er glaubt.

Tempo 50 fährt der nicht, Herr Schäffer. - Nee.

Papa.

Tschuldige.

Wolltest du was?

Der ist Freitag gekommen. - Wieso ist der schon aufgemacht?

Ich hab da was von Amtsarzt entziffert und dachte...

Der ist an mich adressiert. - Tut mir leid.

Ich hatte meine Brille nicht zur Hand. - Was steht drin?

Du hast den jährlichen Gesundheits- check bestanden, als Beste.

Ganz ohne Brille? - Ich hab einfach n Schreck gekriegt.

Seit dem Infarkt brauch ich nur Arzt oder Doktor zu lesen

und gerate in Panik. - Wie gehts dir eigentlich?

Danuta pflegt mich wunderbar.

* Reifen quietschen * * Krachen *

Das hat sich aber nicht gut angehört. - Gar nicht gut.

(Danuta) Herr Haas, Sophie, schnell, ein Unfall. - Ja, los.

Jesus Maria.

Ruf n Krankenwagen.

Hoffentlich ist jetzt mal gut.

Ja, danke.

Der Notarzt kommt in 10 min. - Der kann sich Zeit lassen.

Genickbruch.

Alle anderen Verletzungen hätte er sich sparen können.

Der muss mit mindestens 100 Sachen gegen die Planke gedonnert sein.

Die Bremse scheint nicht funktioniert zu haben.

Hubertus Groll. - Groll? - Kennst du den? - Ja.

Mehrfach angezeigt worden. - Weswegen? - Ruhestörung.

Der Bikertreff auf der Straße nach Dümpelbach.

Wegen dem die Motorradfahrer alle kommen. - Der gehörte ihm?

* Jauchzen *

Ach, Herr Haas, Sophie. Was ist n los?

Keine Auskünfte über laufende Ermittlungen.

Der müsste euch eigentlich überholt haben. - Hat er auch.

Und zwar in einem Höllentempo. - War er allein?

Wir haben niemand anderen gesehen. - Dann könnt ihr weiterfahren.

Sophie, ich bin auch Polizist.

Das stimmt. In Koblenz. Aber hier bist du...

...Privatier.

Tag.

Hast du n Problem damit? - Ich, wieso?

Wieso sollte ich?

* Handyklingeln * Ja, Frau Haas.

Nicht ich hab dir den Laufpass gegeben, sondern du mir.

Du bist offensichtlich gut drüber weggekommen. - Frau Haas?

Ich brauch Sie hier. Und bringen Sie n Abschleppwagen mit.

Ich könnte dir helfen. - Was ist passiert? - Ich komm allein zurecht.

Tschüs.

Ist noch was? - Hallo?

Falls du es vergessen haben solltest,

es ist verboten, Leute auf der Stange mitzunehmen.

Solltest du als Polizist wissen.

Seit wann interessierst du dich für Verkehrsdelikte?

Frau Haas? - Was? Bärbel. Ja.

Was ist überhaupt passiert?

Ein gewisser Hubertus Groll hat sich hier totgefahren.

Ja, gut.

Dietmar? - Mann, Mann, Mann, das ist ne Schweinerei.

Dietmar, der Hubertus ist tot. - Wer macht den Dreck weg?

Die Polizei, dein Freund und Helfer.

Ich könnte...

Wie, tot? Der war doch gerade noch hier.

Der ist voll gegen ne Leitplanke.

Na ja, ist auch gerast wie ne gesengte Sau.

Na ja.

* Musik *

Wo ist das, da vorne ist das dran? - Genau da vorn.

Hier, wo die Schraube fehlt. - Danke.

Bremsweg. - Nee, Bremsspur.

Der Mechaniker sagt,

dass an den Bremsschläuchen die Hohlschraube fehlt.

Was heißt das? - Die verbinden die Bremsschläuche miteinander.

Wenn da eine fehlt, wird beim Bremsen Flüssigkeit rausgepumpt.

Wenn keine mehr da ist... - ...kann nicht gebremst werden.

Der Mechaniker... - Aber das Motorrad war nagelneu.

Das hat er erst gestern in Koblenz abgeholt.

Deswegen glaubt der Mechaniker, dass sie absichtlich entfernt wurde.

Wenn das stimmt...

...haben wir es mit einem Mordfall zu tun.

Wer macht so was?

Gibt ne Menge Leute in Hengasch, die was gegen ihn hatten.

Doch nur wegen dem Motorrad.

Nee, ne? - Der Hemmersbach hat ihm vorhin gedroht.

Der würde noch sein Fett wegkriegen, schneller als er glaubt.

Hab ich selbst gehört.

Wer ist das, der Hemmersbach? - Hans Peter Hemmersbach.

Der hat sein Jagdrevier direkt neben diesem Bikertreff.

Und er hat uns mit Jauche beworfen. - Was soll das heißen?

Zwischen Jauchebomben werfen und Bremsen kaputtmachen,

ist ja wohl n Unterschied, find ich.

Hatte er Angehörige? - Er war verheiratet, mit der Moni.

Kinder haben die auch. - Dann gehen wir zur Moni.

Tschüs. - Tschüs. - Tschüs.

Und was mach ich?

Du wolltest doch den Wagen waschen. - Ist auch wichtig, ich weiß.

Waschstraße ist leider nicht,

am Sonntag.

Mann, Mann, Mann.

Wissen Sie, was er hat? - Wer? - Dietmar.

Seit Freitag ist er irgendwie komisch.

Fragen Sie ihn doch selbst. - Er sagt ja nichts.

Vielleicht ist was mit seiner Muschi.

Hab ich mir auch schon gedacht.

Haben wir die da hingestellt? - Nicht dass ich wüsste.

Tempo 50 war das aber nicht, Frau Haas.

Mann, Mann, Mann, das am Sonntag. * Handyklingeln *

Bärbel.

Das nächsten Mal wäschst du den Wagen.

Ich kümmere mich um meinen eigenen Wagen. - Oh, Chef.

Was hat die Blitzanlage im Vorgarten von Zielonka zu suchen?

Ich hab sie da nicht hingestellt.

Da frag ich mich, wie die dahingekommen ist.

Unsere ist es nicht, die hab ich gerade noch auf der Wache gesehen.

Interessant.

Ich kümmer mich drum. - Das wäre nett.

Bär.

Mittagessen. - Keine Zeit, leider.

Sauerbraten und Klöße, ist doch Sonntag.

Schau mal.

Später, vielleicht.

Was ist n los?

Gar nichts, ich hab zu tun, das ist los.

Außerdem will ich abnehmen. - Abnehmen, für wen?

Ist die Katja wieder aufgetaucht?

Hat die dir das eingeredet? - Muschi... - Ja oder Nein?

Heike, ich hab auch noch n Beruf!

Der Hubertus ist tot, wahrscheinlich ermordet.

Beim Chef steht ne Blitzanlage im Garten,

wo keiner weiß, wo die herkommt.

Der Wagen ist noch nicht fertig gewaschen.

Da fragst du, was mit mir los ist?

Können wir da nicht heute Abend drüber sprechen?

Wenn ich dann noch da bin.

* Musik *

Da hält neben mir n Cabrio.

Ich hör so: Kann ich helfen?

Sitzt da so ne Blondine am Steuer, mit so nem Vorbau.

Herbert.

Dabei hast du so ne nette Frau zu Hause.

Ist doch nur Spaß, Moni.

Guck mal.

Vorbau haben die aber nicht.

* Gegröle, Pfiffe *

Mit Begleitschutz.

Spielt ruhig weiter, Kinder.

Tag Moni. - Bärbelchen. Hier, bitte.

Hallo. Können wir Sie alleine sprechen?

Wer sind Sie? - Sophie Haas, Polizei Hengasch. - Das ist meine Chefin.

Ist was mit Hubertus? Wo ist der überhaupt?

Herbert?

Kannst du hier weitermachen?

Moni? Moni!

Du sagst uns sofort, was los ist. - Sie machen sich lieber nützlich.

Warum will die Tusse seine Werkstatt sehen? - Reden Sie mit mir? - Ja.

Dann befleißigen Sie sich bitte einer anderen Wortwahl.

Unsere Personalien, warum nehmen Sie die auf?

Für den Fall, dass wir noch Fragen haben. - Hier stimmt doch was nicht.

Die Maschine hatte viel zu viel PS für so nen schlechten Fahrer.

Du bist bloß neidisch.

Ich doch nicht. Lass mal. - Sorry.

Sie sind...? - Köhnen, Herbert.

Gehts irgendwie, oder... - Mhm.

Wir können sonst später... - Schon gut.

Ist das Tor immer offen?

Hier ist noch nie was weggekommen.

Ich hatte immer Angst, wenn er mit dem Motorrad unterwegs war.

Es sieht so aus,

als würde Ihren Mann keine Schuld an dem Unfall treffen.

Wie meinen Sie das?

Es hat ihm jemand die Bremsen kaputtgemacht. - Die Bremsen?

Wieso die Bremsen?

Haben Sie eine Idee, wer das getan haben könnte?

Vielleicht war das Motorrad schon kaputt,

als er es gestern gekauft hat.

Dann hätte er keine 200 km damit fahren können.

So was macht doch keiner, die Bremsen.

Wo hat das Motorrad gestanden, hier?

Was ist das?

Das ist die Hohlschraube vom Bremsschlauch.

Es muss jemand hier drin gewesen sein.

Hubertus war die ganze Zeit hier, der hat sogar hier geschlafen.

Der hat hier geschlafen?

Er war so stolz auf seine neue Maschine.

Nur zum Essen ist er kurz hochgekommen.

War jemand auf dem Grundstück?

Hans Peter Hemmersbach z.B. - Wie kommen Sie auf den?

Er hat sein Jagdrevier nebenan.

Und er hatte Streit mit Ihrem Mann, wie man hört. - Das stimmt.

Ich hab niemanden gesehen. - Waren Sie die ganze Zeit hier?

Gestern Abend war ich kurz bei ner Freundin. - Wann?

Zwischen halb 8 und halb 10.

Heute Morgen kam dann schon Joe, Herbert und die anderen.

Denen wäre doch bestimmt was aufgefallen.

(räuspert sich)

* Motoren werden gestartet *

Was hat das zu bedeuten? - Das macht man hier so.

Der Motor läuft weiter, das Leben läuft weiter.

Herr Köhnen? - Der ist gerade an dir vorbei, Süße. - Ehrlich?

Als du heute Morgen hier ankamst, wo stand das Motorrad von Groll?

In seiner Werkstatt. Warum willst du das wissen?

Hat da jemand dran rumgefummelt? - Sagen Sie es mir.

Wir haben nur dumm rumgestanden und die Kiste bewundert.

Jemand hat an seinen Bremsen rumgemacht. - Wer sagt das? - Moni.

Ist das wahr? - Ja.

Ehrlich gesagt, wundert es mich,

dass keinem der Fleck mit der Bremsflüssigkeit aufgefallen ist.

Was wollen Sie damit andeuten?

Konnte sich jemand hier unbemerkt an dem Motorrad zu schaffen machen?

Sie meinen, einer von uns?

Ich meine einen, der was gegen Groll hatte.

Den werden Sie hier nicht finden. - Sondern? - In Hengasch.

Oder in Dümpelbach, da wo seine Neider wohnen.

Fragen Sie diesen Hemmersbach.

Der hat ihm letzte Wochen noch Gewalt angedroht.

Ist das dein Ernst?

Den schnappen wir uns. - Das lassen Sie bleiben. - Wenn nicht?

Ich würds nicht drauf ankommen lassen, Herr... - Asselmacher, Joe.

Glauben Sie, die halten still? - Garantiert.

Alles Rechtsanwälte, Richter, Zahnärzte, Bankleute.

Etablierter Mittelstand.

Die am Sonntag gern den Biker raushängen lassen.

Das ist wie bei den Jungbullen von meinem Bruder.

Einzeln sind die alle lieb, aber zusammen...

Oh Scheiße.

Das können Sie laut sagen. Die wollen alle nach Hengasch.

Und zwar jungbullenmäßig.

Ey. Ey!

Mach Platz. - Der will nicht.

Wie, der will nicht?

Das ist der Jupp, der war heute Morgen auf der Demonstration.

Und total angefressen, weil wir die Straße geräumt haben.

Jupp.

Das ist Behinderung einer Amtshandlung. Mach Platz!

Genau.

Hau ab jetzt.

Mach Platz!

Chef, so geht das nicht. - Und ob das geht.

Sie können hier nicht einfach ne Blitzanlage aufstellen.

Wo haben Sie die her?

Bad Münstereifel, da hab ich noch einen gut.

Es gibt noch Kollegen, die die Sorgen der Bürger ernst nehmen.

Wenn Sie nicht sofort zur Seite gehen... - Was dann?

...gibts ne Anzeige. - Von dir? - Sie wollens nicht anders.

Was ist das? Das waren mindestens 80, so geht das den ganzen Tag.

So geht das trotzdem nicht.

Sie können sich nicht einfach ne Blitzanlage in ihren Garten stellen.

Das ist gefährlich.

Wenn das jeder machen würde...

...könntet ihr eine Menge Bußgelder einnehmen.

Aber dafür bist du zu blöd, Schäffer.

Jetzt reichts mir.

Nächsten Sonntag steht hier wieder eine, da kannste einen drauf lassen.

* Handyklingeln *

Schäffer.

Du musst so schnell wie möglich zum Hemmersbach.

Ja, aber... - Nichts aber.

Erzähl ihm von den Jungbullen. - Was für Jungbullen?

Die Motorradfahrer, sie glauben, dass er schuld am Unfall ist.

Sind gerade hier vorbei. - Dann aber mal hops.

Schäffer, schnell.

Ausm Weg.

Na los.

Da kommt er schon.

Schäffer, ich warne Sie. - Handbremse. - Ja.

Das war knapp.

Wo könnte er hin sein? - Aubach. - Nee, Hemmersbach.

Ja, Gasthof Aubach, Wunden lecken. - Sie machen mich wahnsinnig. Gas.

Bärbel.

Chef.

Jupp, wir sprechen uns noch.

So, und einen Veggie.

Veggie-Hamburger ohne Fleisch für den Marcel.

Veggieburger. - Einen was?

Ve-ge-tarisch.

Wie? Ohne Fleisch?

Er isst kein Fleisch. - Als Sohn vom Jäger?

Also, auf Hubertus.

(alle) Auf Hubertus.

Wäre der Zielonka uns nicht in den Rücken gefallen,

würde er jetzt noch leben. - Dann hätt er das Moped geschoben.

Genau, fertiggemacht hätten wir die.

(ruft) Hemmersbach! Komm raus, du Mörder.

Hans Peter, mach keinen Scheiß. - Kümmer dich um den Jungen.

Männer.

Hemmersbach.

Komm raus, du Schwein.

Was willst du? - Rache.

Hör dir den Arsch an.

Du Mörder, du hast den Hubertus aufm Gewissen.

(alle) Rache für Hubertus.

Rache könnt ihr haben.

Da wart ich schon lange drauf.

* Musik *

Wir sind nicht im Wilden Westen.

So. Schäffer.

Sie kümmern sich um die Jungbullen.

Ich übernehme die Eingeborenen. - Gott sei Dank.

Er hat angefangen. - Los jetzt.

Hengasch, rein ins Tipi. Zack, zack, zack.

Bisschen flott.

Ey, ey, ey. Zack, hotti-flotti, alle rein.

Schäffer.

Na hopp.

Zack jetzt.

So. Die anderen zu mir.

Papiere.

Papiere. - Ja.

Lecker. - Noch genug da. - Und Dietmar?

Was hat er denn?

Ich dachte, du wüsstest das.

Ich dachte, du wüsstest das.

Wie der mich angeschrien hat.

Ist Katja, diese alte Hexe, hier wiederaufgetaucht? - Nee.

Ganz bestimmt nicht.

Seit Freitag ist er irgendwie komisch.

War was?

Du verbringst mehr Zeit mit ihm als ich.

Bei uns war nix. - Wirklich nicht?

Das Ergebnis vom jährlichen Gesundheitscheck, aber sonst...

Der Gesundheitscheck.

Hat Dietmar nix von erzählt? - Doch, doch.

Und?

Alles bestens.

Bei mir auch.

Stell dir vor, die haben mir sogar n Angebot fürs SEK mitgeschickt.

Bärbel.

Hier, noch n Kloß. - Warum? - Beim SEK brauchst du Kraft.

Äh, Heike...

Das wird aufgegessen und damit basta.

Gesundheitscheck.

Bitte, Papa.

Hallo.

Als Vorbild für Ihren Sohn sind Sie ne glatte Niete.

Ich lass mich nicht ungestraft Mörder schimpfen.

Sie haben Groll mehrere Male Gewalt angedroht, vor Zeugen.

Moment.

Prügel, keine Gewalt.

Also nicht in dem Sinne.

Ich trag meine Konflikte direkt aus, von Angesicht zu Angesicht.

8-mal haben Sie ihn angezeigt, in den letzten Monaten.

Weil man nicht mit ihm reden konnte. - Worüber denn?

Dass dieser Motorrad-Wahnsinn meine Rehe krankmacht.

Füchse und Fasane gibts schon nicht mehr.

Davon leben Sie eigentlich. - Mhm.

Ich hab mit seinem Tod nichts zu tun. Wir waren mal Freunde.

Und wo waren Sie gestern Abend?

Gestern Abend?

Manni, wo war ich gestern Abend? - Bei mir, den ganzen Abend.

Und heute Morgen? - Auf der Demonstration mit ganz Hengasch.

Wenn Dietmar und Bärbel die Straße nicht geräumt hätten...

...wäre Groll noch am Leben, das sagten Sie.

Trotzdem hat ihn jemand getötet. - Aber nicht ich.

Auch sonst keiner von hier.

Prima. Dann haben Sie ja nichts dagegen,

wenn ich von allen die Fingerabdrücke nehme.

Prost.

(pfeift)

Wenn die Haas nicht gekommen wäre, hätten wir sie fertiggemacht.

Die Tante glaubt echt, sie wärs.

(pfeift)

So, bis hierher. Bus kommt in 20 min.

Nee, heute ist Sonntag. Kommt in 50 min.

Was ist mit unseren Motorrädern?

Die können Sie sich heute Abend abholen.

Aber ich muss dringend nach Köln.

Wer sich aufführt, als wäre er im Wilden Westen, wird so behandelt.

Schönen Tag noch.

Das kann er mit uns nicht machen. - Das war die Haas.

Die ist schlimmer als meine Alte. Sieht aber besser aus.

Heike, Dietmar mag nicht, wenn man in seinen Sachen wühlt.

Das soll er mir selber sagen. - Hallo. - Hallo.

Ihr Mann mag nicht, wenn man in seinen Sachen wühlt.

Das soll er mir selber sagen.

Der Hemmersbach hat n Alibi.

Das hätte ich nicht gedacht.

Ach, wirklich nicht? - Der hatte n Hass auf den Hubertus.

Warum eigentlich? Nur wegen seinen Rehen?

Die Kühe von meinem Bruder geben seitdem auch weniger Milch, aber...

Was ist das? - Fingerabdrücke von den Demonstranten.

Die Kriminaltechniker sollen das mit... Frau Schäffer!

...Fingerabdrücken auf dem Motorrad vergleichen.

Na ja... - Haben Sie ne bessere Idee? Oder Sie, wie sonst immer?

Die wollten zusammen nach Alaska, Hundeschlitten fahren.

Verdammt lange dafür gespart.

Das waren mal richtig gute Freunde. - Das sagten Sie bereits.

Kaum hat der Hemmersbach seine Reise bezahlt, springt Hubertus ab

und kauft sich stattdessen ein Motorrad.

Ich hab die Motorradfahrer vom Bikertreff überprüft.

Ah. - Wissen Se was? Fast alle sind geschieden.

Alle ungefähr ein Jahr, nachdem sie sich n Motorrad angeschafft haben.

Das versteh ich. Wer will seinen Mann mit nem Motorrad teilen?

Lieber n halber Mann als gar keiner. - Und das aus Ihrem Munde?

Der Hubertus konnte von Glück reden,

dass er mit der Moni verheiratet war.

Die hat den geliebt, fast so wie ich meinen Bär.

Meine Mama hat gesagt, dass die schon im Sandkasten n Paar waren.

Der hat ihr jedes Jahr n Maibaum aufs Rathaus gesetzt.

Das wird bestimmt hart für Sie. - Ich geh gleich mal zu ihr.

Vielleicht können Sie sich n bisschen umhören.

Wie jetzt? - Als ob Sie das nicht eh vorgehabt hätten.

Die Moni ist ne Freundin von den Landfrauen. - Umso besser.

Heike? - Ja?

Der Köhnen, der Herbert, war neidisch auf das neue Motorrad.

Hat zumindest einer behauptet.

Frau Schäffer? - Ja?

Ich bau auf Sie.

* Musik *

Hier, bisschen angebrannt, wie du es gerne magst.

Moni, du musst was essen.

Wir hatten gestern Hochzeitstag.

Das tut mir so leid.

Was sag ich den Kindern? Die wollen morgen kommen.

Wir müssen rauskriegen, wer das war.

Sag mal, dieser Herbert, Herbert Köhnen. Was ist mit dem?

Was soll mit dem sein? - Hatte der was gegen Hubertus?

Was sollte er gegen ihn haben? - Der war neidisch, oder?

Auf Hubertus' neue Maschine. - Der wird doch deswegen...

Heike, der Mann ist Richter.

Man kann in die Menschen nicht reinschauen.

Zum Bikertreff führen eigentlich alle Wege direkt über Hengasch.

Oder über Dümpelbach.

Aber das ist n Umweg. Alle direkten Wege führen direkt über Hengasch.

Gehts dir nicht gut? - Doch, wieso?

Du fühlst deinen Puls. - Quatsch.

Ich habs gesehen.

Kontrollierst du mich? - Beruhigen Sie sich.

Sie sind im kritischen Alter. - Wofür?

Herzinfarkt. Ich kenn mich jetzt aus.

Schäffer, tut Ihnen der linke Arm weh?

Machen Sie mal n Punkt. - Darüber macht man keine Scherze.

Wie ist dein Gesundheitstest ausgefallen?

Schon was vom Arztgeheimnis gehört? - Dietmar.

Wenn man zum Bikertreff will, muss man beim Chef vorbei, beim Zielonka.

Ja, und?

Sie wollten doch wissen, wer dort gewesen sein könnte.

Oder warum stehen wir hier? - Ja, darum stehen wir hier.

Die Blitzanlage ist noch im Wagen.

Schäffer. Ich muss schon sagen...

Kompliment.

Wie gehts Moni?

Die hat sich hingelegt.

Waren Sie mit Hubertus befreundet?

Ach. Was heißt befreundet?

Tach. - Tag.

Ist sie das? - Wer? - Na, die mit dem Vorbau.

Hör mal auf.

Mann, Herbert, du bist drauf heute. - Lass mich in Frieden.

Sag mal, wieso hast du der Haas nix gesagt?

Was nicht gesagt?

Dass du in der Werkstatt warst. Allein.

Joe, ich warn dich. - Keine Angst, ich sag nix.

Bei meinem Job kann ich mir einen Scheißverdacht nicht leisten.

Ich sag nix.

Das ist deine Sache.

Wird das noch was mit der Wurst? - Brat du sie doch.

73, Chef. In der geschlossenen Ortschaft.

Aber das Auto steht mir. - Das wird teuer.

Tun Sie das weg.

Löschen.

Immer am Motzen, aber selber blöd.

Fährt in seine eigene Anlage.

68. - Och, na ja.

Wo hat der die Anlage her?

Die ist besser als unsere. - Bad Münstereifel.

Der hat noch seine Beziehungen.

Die Moni.

21:24 Uhr.

Da kam sie von ihrer Freundin.

Der Köhnen.

Recht hat er schon, der Chef.

Der Zielonka.

Wenn wir da blitzen würden, könnten wir Geld machen.

Ich weiß, wers war.

Nee, ne?

Das hab ich mir gleich gedacht.

Wirklich, Frau Schäffer?

Nichts wie weg hier. Ab nach Köln.

Herr Köhnen. - Nicht die schon wieder.

Ich möchte Sie sprechen.

Die anderen gehen rein und lassen sich die Fingerabdrücke nehmen.

Langsam reichts.

Herr Assenbacher, haben Sie n Problem?

Nein, alles super.

Bitte.

Sie wissen, dass Sie eine richterliche Genehmigung brauchen?

Ja, aber wir sind alle daran interessiert,

den Täter schnell zu fangen.

Haben Sie Angst vor dem Ergebnis?

Niemand hat bestritten, dieses Motorrad angefasst zu haben.

Was ist mit dem Motor, den Bremsen? - Das würde nichts beweisen.

Warum sind Sie nervös?

Ich werde hier gegen meinen Willen festgehalten.

Ich hätte Sie nach der Schlägerei festnehmen können, Herr Richter.

Warum haben Sie mir verschwiegen,

dass Sie heute Morgen alleine in dem Schuppen waren?

Um den Verdacht nicht aufkommen zu lassen.

Was haben Sie da gemacht? - Ich hab die Bremse nicht kaputtgemacht.

Ich bring keinen um. - Wovor haben Sie dann Angst?

Ich hab was gestohlen. - Was? Gestohlen?

Was haben Sie gestohlen?

N Schlüsselanhänger. - Was?

N Schüsselanhänger.

Den von Toni Mang. - Wer? - Toni Mang.

Der war 4-mal Motorradweltmeister. Der hat dem Hubertus...

Ihnen ist sicher klar, was das heißt.

Ich halte mich zu Ihrer Verfügung.

Ja.

Wie oft hab ich gesagt, du sollst das Detektivspielen sein lassen.

Wie oft? Und war wieder n Schuss in den Ofen.

Ich hatte den Auftrag mich umzuhören.

Von deiner neugierigen Nase? - Von der Haas.

Von der Haas. - Ich habs kaum glauben können.

Hör doch auf.

Bär, ich schwör es dir.

Ich reg mich nicht auf.

Mach du dich weiter lächerlich. Ich reg mich nicht auf.

Fühlst du mal meinen Puls.

Geht flach, oder? - Der ist normal.

Die Haas meint, ich bin im kritischen Alter.

Im kritischen Alter wofür?

Herzinfarkt. - Spinnt die?

Die bist doch keine 50.

Die sieht mir das an.

Was sieht sie dir an?

Die Katja war nicht noch mal da.

Und ich hab keine andere. - Das weiß ich.

Willst du deiner Muschi nicht sagen, was los ist?

Am Freitag kam Post. - Der Gesundheitstest.

Und?

Ach, Heike.

So schlimm?

Schlimmer.

Ach, Bär.

Sophie?

N Abend.

Die Ermittlungen laufen noch. - Lass mal den Fall.

Irgendwann ist Feierabend.

Ist sie dir weggelaufen? - Wer? - Sah nett aus.

Die hat gemerkt, dass...

Sophie, ich vermiss dich. - Andreas, hör auf.

Als du so schnippisch warst... - Ich war nicht schnippisch.

Ist egal. - Ich war nicht schnippisch.

Du bist wieder schnippisch. - Ich bin nicht schnippisch.

Ist egal. - Überleg, was du mir sagen willst.

Ich vermiss dich.

Das sagtest du bereits.

Ich spüre, dass du was für mich empfindest.

Andreas.

Keine Chance?

Machs gut.

Ciao.

Hallo. - Hallo.

Das kann sehr einsam sein auf dem Land.

Als ob ich das nicht wüsste.

Als Notnagel ist mir der zu schade.

Das kann ich verstehen.

Wenn du willst, kann ich euch bekannt machen. - Danke.

Ich bin bestens versorgt. - Das wusste ich gar nicht.

Ich meine, mit Arbeit.

* Handyklingeln *

Mein Vater kann einen auf Trab halten.

Bärbel?

Mein Bruder hat gestern Abend den Hemmersbach gesehen.

In Dümpelbach. - Wann?

Als er bei Manni gewesen sein wollte.

D.h. er hat mich angelogen.

Alle Wege nach Dümpelbach führen bei Hubertus vorbei.

Danke.

Grüßen Sie mir die Jungbullen. - Das sind die Milchkühe.

Kaum fahren die Motorräder nicht mehr, geben sie mehr Milch.

Mein Bruder hat das ja immer gesagt. Tschüs. - Tschüs.

Das geht jetzt nicht.

Frau Schäffer, es ist wichtig.

Mein Mann ist unpässlich.

Ist er krank? - Das geht Sie nichts an.

Gib her.

Chef?

Ja, klar. Kein Problem.

Ich bin gleich da.

Bist du bekloppt geworden?

Ich muss mich doppelt ins Zeug legen.

Du hast ein biologisches Alter von 83.

Ja, eben. Wenn die Haas das rauskriegt.

Bär! - Ich will nicht in Frührente.

Oder nur noch Innendienst.

Aber besser wärs. - Weißt du, wie langweilig das ist?

Aber besser wärs.

Die Waffe hab ich gerade eingeschlossen.

Ab jetzt gibts keinen Zucker mehr.

Bär!

* Musik *

* Klospülung *

Sie waren nicht bei Ihrem Freund.

Hat Ihnen der Manni doch bestätigt.

Der Manni hat seine Aussage zurückgezogen.

Sie waren in Dümpelbach.

Okay.

Und vorher bei Hubertus Groll. - Quatsch.

Dann danach. Warum hätten Sie sonst lügen sollen?

Wir kriegen morgen die Auswertung von den Fingerabdrücken,

dann wissen wir Bescheid.

Der Marcel. - Das ist sein Sohn.

2 aus dem Verein haben mit dem Scheiß angefangen.

Er muss es nachmachen.

Bewundert die beiden.

Hat halt keinen älteren Bruder. - Was hat er ausgefressen?

Er weigert sich, Fleisch zu essen.

Wissen Sie, was das bedeutet für einen Jäger? - Nee.

Im Gasthof bin ich die reinste Lachnummer.

Was hat das mit Hubertus Groll zu tun?

Gar nichts.

Jetzt kommen Sie auf n Punkt.

Ich war bei den Jungs aus Marcels Verein.

Gestern Abend in Dümpelbach.

Und hab ihnen Geld gegeben. - Wofür?

Dass sie sich erwischen lassen von Marcel heute Abend.

In der "Schnitzelpfanne" in Liebernich.

Das darf nicht wahr sein. Wann? - In ner guten Stunde.

Du bist ein Idiot. - Ich wollt ihn nicht verlieren.

Wenn er das rauskriegt...

...guckt er dich nicht mehr an. - Und jetzt?

Los, Sie haben noch 1 h.

Mach, dass du wegkommst. - Ab, oder?

He. - He.

Mann, Mann, Mann.

Mensch, Mensch, Mensch.

Und jetzt?

Feierabend, Schäffer.

Für mich ohne Feierabendbier.

Sie wissen, das kritische Alter. - Schäffer.

Sie müssen nicht alles glauben, was ich sage.

Sie sind der Chef.

Und Sie der Schäffer.

Ist nicht viel, was wir haben.

Nichts.

* Musik *

Hallo.

Hallo.

Gibts schon ne Spur?

Ich hätte Ihnen Bescheid gegeben.

Es ist nur, die Kinder kommen heute.

Irgendwas muss ich ihnen sagen.

Frau Groll...

Sobald ich was weiß, ruf ich Sie an.

Versprochen.

Er war n guter Mann.

Ich wollte nie n anderen.

Ja.

Ich weiß.

Hallo Frau Haas. - Frau Schäffer.

Wissen Sie, wo mein Mann ist?

Wenn Sie nicht wissen, wo der ist...

Können Sie mir n Gefallen tun?

Kümmern Sie sich um Ihre Freundin Moni Groll.

Der gehts nicht gut.

Die beiden haben sich geliebt.

Ja, ja. Jedes Jahr zum Hochzeitstag einen Maibaum.

Wenn das keine Liebe ist. - Dieses Jahr nicht.

Was? - Er hat ihr diesen Jahr keinen Maibaum gesetzt.

Deswegen hab ich ihren Hochzeitstag vergessen.

Wann war der? - Vorgestern.

Vorgestern? - Ja.

Frau Haas, äh... - Ist abgeschlossen.

Versuchen Sie es gar nicht.

Er hat die Nacht in der Garage verbracht,

und sie war bei einer Freundin.

Das klingt nicht nach nem guten Hochzeitstag.

Nicht wirklich.

Der Hubertus hatte nur sein Motorrad im Kopf.

Wer will seinen Mann mit einem Motorrad teilen?

Die Frauen seiner Freunde haben sich deswegen scheiden lassen.

Sie glauben nicht, dass die Moni...

Ach, die Moni. Die macht mir v.a. Sorgen.

Die war so verzweifelt.

Sagen Sie, wo stecken Sie eigentlich?

Ach, das gibts doch nicht.

Frau Haas, ist was passiert?

Hallo Frau Haas?

Bärbel.

Oh, hallo Frau Haas.

Wir fanden, das ist ne gute Stelle.

Das Knöllchen zahlen Sie.

So, Bärbel. Raus da, ich brauch Sie hier.

Sie stellen den Kaffee weg, Schäffer, und bauen das Ding ab.

Nur weil Sie zu schnell fahren. - Danke.

Bärbel, hopp.

Tschüs Dietmar. - Tschüs Bärbel.

Niemand da.

* Motorengeräusch *

Da läuft n Motor.

Stimmt.

Frau Groll.

Moni. Moni!

Moni!

1, 2, 3.

(hustet)

Los.

Frau Groll. Hier, hallo.

Los, hey, hopp.

(hustet)

Ich wollt es nicht.

Ich wollte nur das Öl ablassen. (schluchzt)

Ich weiß.

Pass auf.

Wie? Nur das Öl rauslassen.

Der Hubertus hatte gesagt, dass man nem Motorrad

nichts Schlimmeres antun kann, als ohne Öl zu fahren.

Deshalb macht sie die Bremsen kaputt?

Schäffer, sie hat gedacht, es wären die Ölschläuche.

Mann, Mann, Mann. Frauen und Technik.

Was soll denn das jetzt heißen?

Ja, mein ich nicht Sie, Chef.

Nur so allgemein.

Wie jetzt, so allgemein?

Ich muss jetzt Schluss machen. - Was?

Ja, gut.

Dietmar. Bär. - Was machst du hier?

Pass auf, halt dich fest: Die Moni wars. - Nee, ne?

Warum? - Weil er ihren Hochzeitstag vergessen hat.

Siehste.

Hier.

Vom Amtsarzt. - Lies.

(murmelt) - Laut.

"Uns ist ein Fehler unterlaufen.

Ihr biologisches Alter ist nicht wie irrtümlich angegeben 83, sondern...

...38."

Bär, du bist kerngesund.

Das gibts nicht.

N Zahlendreher, nichts weiter.

Hier.

Was ist das? - Veggieburger. - Ess ich nicht.

Hamburger ohne Fleisch, als Dankeschön vom Hemmersbach.

Ohne Fleisch? - Mhm.

Schmeckt fast wie Fleisch. - Stimmt.

Dann kann mans gleich mit Fleisch machen.

Meine Frikadellen sind besser. - Um Längen.

Schnitzel? - Au ja.

Ach, Bär.

38.

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