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Untertitel: WDR mediagroup GmbH im Auftrag der ARD Degeto
Sophie Haas
Dietmar Schäffer
Bärbel Schmied
* Musik *
Das ist aber spät geworden gestern, was?
Feuerwehrball.
Hier.
Muss ja nicht jeder mitkriegen.
Wars denn nett?
Mhm.
Der Dr. Kauth war auch da.
Mhm.
Er hat nach Ihnen gefragt.
* Schuss * Komm raus, du Hund.
Was war das?
* Schuss *
Das waren doch Schüsse.
* Schuss * Hören Sie auf!
Du sollst rauskommen.
* Schuss *
Komm raus, du Hund.
* Musik *
Ich will Ihnen doch nur helfen. * Schuss *
Du hast meine Schafe vergiftet. - Nein, hab ich nicht.
Lügner.
Nehmen Sie die Waffe runter.
Sie legen jetzt sofort die Waffe runter.
Konrad.
Ich bins, die Bärbel.
Da sitzt der Strolch.
Sind Sie von allen guten Geistern verlassen?
Der hat meine Schafe vergiftet.
Und das ist ein Grund so rumzuballern?
Sie können jetzt rauskommen.
Er ist entwaffnet.
Jochen.
Hi.
Mann, Konrad.
Das ist der Tierarzt.
Woher soll ich denn das wissen? - Sie haben mich selber angerufen.
Also, wo sind jetzt diese vergifteten Schafe?
Da.
Wo?
Na da. Sind Sie farbenblind?
Normal ist das nicht.
Kannst du mal nachschauen?
Ja, deswegen bin ich ja hier, ne?
(spricht es deutsch aus) Bonjour, comment allez vous?
Comment allez vous?
Quelle heure est?
S'il vous plait.
Ou est la...
Ou est la...
...hotel des invalides?
Invalidenhotel.
Tour Eiffel.
Eiffel.
Eifel.
* Tür wird geschlossen *
Morgen.
Morgen.
Bärbel nicht da? - Nee.
Fühl dich ganz wie zu Hause, Michael.
Bärbel hat nicht gefrühstückt.
Wo ist denn die Butter?
Mann.
Hier wird gearbeitet.
Sie hat bestimmt Hunger.
Was hast du für drauf?
Willst du auch einen?
Nee, lass mal.
Auch einen?
(stöhnt)
War n bisschen viel gestern Abend.
Ne Anzeige kriegste trotzdem.
Ich muss doch meine Schafe beschützen.
Vorm Tierarzt? - Hier treibt sich einer rum.
* Klappern *
Och.
Was ist das denn hier?
Die sind doch noch ganz frisch.
Die lagen heut Morgen so da.
Ich sag doch, hier treibt sich einer rum.
Jemand, der Ihnen Blumen schenkt.
Freuen Sie sich doch.
Gestern Abend beim Feuerwehrball, da hat er mir eins übergebraten.
Wer denn? - Keine Ahnung.
Wollt nur aufs Klo, und plötzlich, peng.
Vielleicht wollte er sich entschuldigen.
Ja...
Und meine Schafe?
Da hats einer auf mich abgesehen. - Harmlos, Lebensmittelfarbe.
Wie sieht denn das aus?
Rosa Schafe.
Ist hier noch frei?
Wie rosa Wölkchen.
Das sind Schafe, keine Wölkchen.
Ach Konrad, jetzt sei doch nicht so biestig.
Ich will, dass der Scheiß aufhört.
Blumen, rosa Wölkchen, das ist kein Scheiß.
Was sonst? - Romantik.
Wahrscheinlich haben Sie ne heimliche Verehrerin. - Ja.
Die Mäuerlein hat dich gestern nicht ausm Auge gelassen.
Was?
Das weiß das ganze Dorf, dass da was ist.
Wer ist das? - Die Lehrerin.
Quatsch.
Frag Sie doch mal.
Die Erika?
Erika heißt die?
Herr Adenauer, jetzt hören Sie doch mal,
die Sprache der Blumen.
Erika.
Erika, Erika, nein, hm?
Ganz ehrlich, wenn ihr nicht gewesen wärt..
Was ist denn jetzt mit meinem Gewehr?
Konfisziert.
Und ne Anzeige gibts sowieso.
Ja, wegen langer Leitung.
Was mach ich denn jetzt?
Am besten, du färbst die ganze Herde rosa.
Jetzt sag doch mal.
Bärbel, jetzt sagen Sie mal wirklich.
Was würde Ihr Michi jetzt machen?
Ich kann ihm doch nicht beibringen, wie man Frauen anmacht.
Wieso nicht?
Die Mäuerlein wird sich freuen.
Ach so.
Klar.
Ah, danke.
Wie gehts dir denn sonst so?
Wenn nicht grad auf mich geschossen wird?
Und bei dir?
Ja.
Hengasch halt.
Dann sagste ihr was Schönes.
So von Mann zu Frau.
Ja, bei mir auch.
Äh, Hengasch...
...mein ich.
Wenn ers jetzt nicht kapiert hat, dann weiß ich auch nicht.
Ich muss dann auch mal.
Kuh vom Rieder.
Tschüs.
Ja, klar.
War nett. - Fand ich auch.
Ach so, Tschuldigung.
Also, es geht mich ja nix an...
Aber läuft da wieder was zwischen Ihnen?
Ich mein ja nur.
Er fragt ständig meinen Bruder nach Ihnen.
Echt?
* Musik *
Wie viel ist denn gestern zusammengekommen?
Bestimmt jede Menge. Alle kräftig gespendet.
Und noch mehr getrunken.
* Toilettenspülung *
Sag mal, hast du nichts zu tun?
Ich dachte, du hast bald mal dein Examen. * Telefon *
Hier ist vielleicht wieder was los.
Polizei Hengasch, Schäffer am Apparat.
Was?
Das glaub ich nicht.
Wann?
Fass nichts an.
Ja, wegen der Spuren.
Ist was passiert?
Allerdings.
Feuerwehr, ist eingebrochen worden.
Wann?
Weiß ich nicht, heute Nacht.
Ich muss dahin.
Ziehst hinter dir zu, ne?
Tschüs.
Bär, sei vorsichtig, ja?
Ist doch nicht die 1. Leiter, die er hochsteigt.
Wenn er runterfällt grade jetzt?
Er will mit mir nach Paris.
Das hab ich heute gefunden.
5 Sterne.
Besuch in der Oper und Cocktaildinner auf der Seine.
Habt ihr im Lotto gewonnen?
Kein Wort, ja?
Der will mich überraschen.
Die haben alles durchgewühlt.
Und die Kasse? - Ist wahrscheinlich weg.
Scheiße.
Morgen allerseits.
Morgen, Morgen, Morgen, Morgen.
Tschuldigung, Tschuldigung.
Haben die Kasse geklaut, der wird uns den Hals umdrehen.
Mal langsam, wer wohnt da oben? - Arthur.
Morgen.
Ist er da?
Der müsste jeden Moment kommen, der war bei seiner Freundin.
Pass doch auf.
Hey Michi.
Du, ich bin im Dienst.
Gestern konntest du nicht genug kriegen, hast du mich rangenommen.
Echt?
Hast du schon gefrühstückt? - Nee.
N Rollmops wär jetzt gut.
Hier. - Nee, ne.
Hat irgendwer nen Schlüssel von der Wohnung?
Dietmar. - Ja.
Der Schlüssel.
Och.
Michi, bist du süß.
Herrlich.
Kommen Sie mit, Frau Schmied?
Mann, Mann, Mann.
Wenn die wirklich die Kasse geklaut haben...
Kasse ist weg.
Nichts anfassen.
Was denn für ne Kasse?
Da waren die Spenden für den neuen... (schmatzt)
...Einsatzwagen drin.
Alle Einnahmen von Getränken, Verzehr und Lotterie,
das sind bestimmt 10.000.
Hier ist Blut.
Bitte einpacken und untersuchen.
Frau Haas, schauen Sie mal.
* Musik *
Was ist hier los?
Herr Brandt.
Dietmar?
Du, die haben wirklich die Kasse geklaut.
Nichts anfassen, Jungs. - Ist klar.
Arthur, nichts anfassen.
Ich wohn hier.
Was wurde denn als gestohlen gemeldet?
Hm?
Frau Schmied, wer feiern kann, kann auch arbeiten.
Was hat Arthur Brandt als gestohlen gemeldet?
3 Uhren.
Ne Münzsammlung.
Und die Kasse.
Gott sei Dank ist der Arthur versichert,
sonst wird das so bald nix mit dem neuen Spritzenwagen.
Mittagessen? - Hallo Bär.
Muschi.
Was gibts denn? - Schnitzel.
Habt ihr schon ne Spur?
Nee, klauen die die Kasse, ich komm nicht drüber.
Wann kommst du heute nach Hause?
Weiß ich nicht, Hengasch steht jetzt kopf.
Ich wollte was Besonderes kochen, vielleicht was Französisches.
Wieso Französisch? - Oder grillen.
Schweinrippchen? - Mit Kartoffelsalat.
Danach reden wir. - Über was denn?
Nur so.
Schäffer, einsteigen.
Ich brauch Sie, wir haben eine Spur.
In Fischbach ist eine der gestohlenen Uhren aufgetaucht.
Ne gestohlene Uhr.
In Fischbach.
Hilf mir auf. - Versprochen.
Mon Cherie.
Nein, Ihrem Mann wird nichts passieren, versprochen.
Tschüs.
Other clock, l'autre...
Was heißt noch mal Uhr auf Französisch?
Der Mann ist Pole.
Er war in Fischbach die ganze Nacht, bei ihr.
Die lügt doch. - Wieso denn?
Haben Sie den Mann gestern auf dem Fest gesehen?
Nee, aber...
Was? - Vor 10 Jahren warens auch die Rumänen, wahrscheinlich.
Aber diese Mann ist Pole.
Entschuldigung.
Aber die Uhr ist doch höchstens 20 Euro wert.
Wer das nicht sieht...
Sie sind der Chef. - Sie sind Schäffer.
Und ich hab dich echt rangenommen?
Nee, ne?
Was glaubst du, waren die von hier? - Wer?
Ach so, die Einbrecher, keine Ahnung.
Du bist doch Profiler.
Am besten, wir nehmen von allen, die auf dem Fest waren,
die Fingerabdrücke, dann haben wir den Täter.
* Telefon *
Polizei Hengasch, Bärbel Schmied. - Hallo Bärbel, Jochen Kauth hier.
Hallo Herr Dr. Kauth.
Der Konrad hat das bestimmt nicht so gemeint heute Morgen.
Der lebt schon viel zu lange allein, deswegen ist er so misstrauisch.
Ja, ist ja noch mal gut gegangen.
Und Sophie... Ist die nicht da?
Nee, äh, Frau Haas ist leider unterwegs.
Soll ich was ausrichten?
Nee, nee, ich ruf später noch mal an.
Äh, Herr Dr. Kauth. - Ja?
Ach, nichts.
Sie würde sich bestimmt sehr freuen.
Meint ihr?
Es war einmal ein Schäfer, ein wahrer Siebenschläfer.
Den kümmerte kein Schaf.
Ein Mädchen konnt ihn fassen, da war der Tropf verlassen.
Fort Appetit und Schlaf.
Es zog ihn in die Ferne, nachts zählte er die Sterne.
Frau Haas.
Dietmar. - Die Mäuerlein wird begeistert sein.
Glauben Sie? - Die wird dahinschmelzen.
Hab ich im alten Schulheft gefunden, Goethe.
Wirklich? - Ja.
Die Kopfverletzung, da haben Sie gesagt,
da hat Ihnen gestern Nacht jemand auf den Kopp gehauen.
Wann und wo soll das gewesen sein?
Wann, weiß ich nicht mehr,
die waren alle schon weg, ich bin eingeschlafen.
Du warst auch hackevoll.
Sie hatten gesagt, Sie wollten aufs Klo gehen.
Aber da war alles schon abgeschlossen.
Da bin ich rüber zu Arthur.
Da war ja auch alles abgeschlossen. - Nö, die Tür stand offen.
Du spinnst. - Wenn ichs sage.
Kaum bin ich rinn, peng.
Des Nachts zählt er die Sterne.
Der Konrad erzählt Märchen. - Warum soll er das tun?
Die Tür war auf jeden Fall abgeschlossen.
Aber dann mit dem Leiterwagen vorfahren, einsteigen.
Dazu war der viel zu betrunken, haben Sie gesagt.
Der Konrad muss doch da irgendwas bemerkt haben.
Er hat gesagt, er hat Sterne gesehen,
und dann hat er gemacht, dass er wegkommt.
Aufm Heimweg ist Arthur Brandt vorbeigefahren. - Der Arthur?
Aber der war doch bei seiner Freundin.
Märchen.
Wie wärs, wenn Sies mal nachprüfen?
Ich?
Ja.
Aber warum sollte der Arthur zurückgefahren sein?
Um die Tür abzuschließen?
* Telefon *
Polizei Hengasch, Sophie Haas?
Dazu kann ich Ihnen leider noch nichts sagen.
Was?
Aber...
Ja, das...
Das wissen wir natürlich.
Das bearbeiten wir längst,
aber vielen Dank noch mal für den Hinweis.
Das war die Versicherung.
Vor 10 Jahren wurde schon einmal bei Arthur Brandt eingebrochen.
Auch da wurde die Kasse vom Feuerwehrball geklaut.
Warum weiß ich so was nicht?
Wir hatten damals Hinweise auf Rumänen.
Die allerdings nie gefasst wurden.
Warum denkt die Versicherung, dass Sie
Arthur Brandt in Verdacht hatten, den Einbruch vorgetäuscht zu haben?
Wir hatten unsere Zweifel.
Aber als die Rumänen ins Spiel kamen...
Wir kümmern uns jetzt um Arthur Brandt.
* Hundegebell *
Ruhig, aus.
Der Dr. Kauth hat sich nach Ihnen erkundigt.
Der hat Sie noch nicht vergessen.
Wenn Sie das meinen.
Ist der Arthur da?
Chef. Besuch.
Herr Brandt, haben Sie ne Minute für mich? * Handy *
Tschuldigung.
Gibts was Neues? - Leider nicht.
Schäffer.
Herr Brandt war die ganze Nacht bei seiner Freundin.
Brauchen Sie mich noch? - Ja.
Suchen Sie die Unterlagen von dem Einbruch vor 10 Jahren raus.
Aber ich hab Ihnen doch gesagt... - Haben Sie die Täter gefasst?
Nee, haben wir nicht.
Also... - Alles klar, verstanden.
Mann, Mann, Mann, Bärbel.
Gott sei Dank bin ich versichert, sonst hätten wir uns
den Einsatzwagen in die Haare schmieren können.
Ist das ein Sicherheitsschloss da draußen?
Ja, musste ich anbringen lassen,
sonst hätten die mich nicht weiter versichert.
Wie viele Schlüssel gibts davon? - Warum interessiert Sie das?
Bitte?
Ich hab einen, Dietmar und Lenni, mein Sohn, aber der ist im Urlaub.
Mehr nicht?
3 Stück?
Biste sicher?
Kann mir jemand mal erklären, worauf ihr hinaus wollt?
Der Konrad war hier drin.
Wie?
Der ist durch die offene Tür und niedergeschlagen worden.
Die Einbrecher müssen drin gewesen sein.
Moment, die klettern durchs Fenster, und hier steht die Tür offen?
Fanden wir auch komisch.
Dietmar hat mir versichert, dass er abgeschlossen hätte.
Wenn du nicht mal mehr der Polizei vertrauen kannst.
Riecht das lecker, du.
Mhm.
Teller.
Kann ich dir gleich was ganz Schönes auftun.
Paris?
Dachte, da könnten wir mal hinfahren.
Oh Bär.
Was hat denn das gekostet?
Ich hab n bisschen was gespart.
* Türklingel *
Wer ist das denn jetzt?
Was soll ich anziehen?
Kaufen wir da.
Paris ist doch die Stadt der Mode.
Oh Bär, du bist n Traum.
Wer stört?
Arthur.
Komm rein.
Was los?
Du hast doch abgeschlossen, oder?
Ganz sicher.
Warum erzählt der Konrad dann... - Weiß ich nicht.
Dietmar.
Wenn du irgendwas auf dem Herzen hast,
die Feuerwehr ist immer für dich da.
Ich hab abgeschlossen, ich schwörs dir.
Dann sorg dafür, dass die Haas nicht weiter rumschnüffelt.
Wenn die Versicherung nicht zahlt, wird das nix mit dem Einsatzwagen.
Und wir brauchen den dringend.
Übrigens...
Heike konnte mir nicht sagen, wo du letzte Nacht gewesen bist.
Hat das was mit deiner Paris-Reise zu tun?
Wenn du jetzt nicht kommst, kannst du die Rippchen vergessen.
Woher weiß der von unserer Paris-Reise?
Wie oft hab ich gesagt,
du sollst nicht in meinen Sachen schnüffeln.
Mach doch nicht die schöne Stimmung kaputt.
Ich geh ins Bett.
N Abend Heike.
N Abend.
Grillt ihr heute auch? - Euch auch.
Wie kannst du jetzt schon wieder Bier trinken?
Dass aus dir mal Arzt wird, hab ich meine Zweifel.
Dann musst du das Geld für uns beide verdienen.
* Glas klirrt *
Was war das?
Was?
Da ist ne Scheibe eingeschlagen worden.
Feierabend, Frau Schmied.
Dieser Einbruch macht mich ganz wuschig.
* Musik *
Hast du keinen Hunger?
Du hast mir das Leben gerettet.
Jeder kriegt mal ne 2. Chance, oder?
* Musik *
Warum haben wir uns noch mal getrennt?
Weil du gesagt hast, zu viel Nähe.
Aber ab und zu ist Nähe echt schön.
Hört, hört.
Was, wenns wieder nicht klappt?
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Jetzt mal im Ernst.
Wir machen das ganz im Ernst.
Warum soll das denn nicht funktionieren in Beziehungen?
Was?
Ein Beipackzettel.
Was soll denn da drin stehen?
Zunächst mal die Dosierung.
Ich bin für mindestens 3-mal am Tag und regelmäßig.
Das lässt sich einrichten.
Und was noch?
Ansonsten nicht klammern.
Den Anderen so lassen, wie er ist.
Das gehört dann zu Nebenwirkungen, oder?
Für mich gehört das zu den Risiken.
* Handy *
Tschuldige.
Schäffer.
Was?
Ja.
Komme.
Bei der Runkelbach ist eingebrochen worden heute Nacht.
Ich muss los.
Nicht klammern, nicht klammern, nicht klammern...
Und jetzt? - Weiß ich nicht. Hat jemand was gesehen?
* Musik *
Gibts hier was umsonst?
Die Frau Haas.
Immer ein Spruch auf den Lippen.
Morgen Schäffer. - Morgen Chef.
Was sagen Sie dazu?
Hengasch entwickelt sich langsam zu einem Hort des Verbrechens.
Ja. Einfach eingeschlagen und dann da durch.
Da durch? Bisschen schmal und scharf würde ich sagen.
Die Tür war abgeschlossen, Frau Runkelbach, oder?
Ja. - Tach Frau Runkelbach.
Die sind durchs Fenster.
Die haben mir alles gestohlen.
Sie sind bestimmt versichert, oder? - Schon aber...
Frau Haas, kommen Sie mal bitte.
Ja.
Du, sag mal, das Fenster, das ist wahnsinnig schmal.
(sie flüstern) Hier stimmt was nicht.
Sie behauptet, dass Delikatessen gestohlen worden wären.
Hier...
...hat angeblich ein nagelneuer Computer gestanden,
ein Drucker und Kopiergerät.
Ich gehe hier mein Leben lang einkaufen.
Aha.
Frau Runkelbach. - Ja.
Was ist hinter dieser Tür? - Eine Kammer.
Da war ich seit Jahren nicht drin.
Kann ich da reinschauen?
Ich weiß nicht, wo ich den Schlüssel habe.
Kein Problem.
Aber da drin ist doch gar nichts.
Nee, ne.
* Musik *
Frau Runkelbach.
Wollen Sie mir vielleicht was sagen?
Ich bin kein Verbrecher.
Frau Runkelbach, du hast versucht, die Versicherung zu bescheißen.
Ja.
Was ist denn hier los?
Das macht der Arthur doch auch.
Wie kommen Sie denn darauf?
Weil ich weiß, wer das vorgestern Nacht gewesen ist.
Wie?
Der Arthur? - Ja. Ich hab ihn gesehen.
Wobei?
Le menu, s'il vous plait.
Ach Bär. - Die schreiben alles anders, als sie es sagen.
Hättest du das der Runkelbach zugetraut?
Hättest du das dem Arthur zugetraut? - Ehrlich gesagt...
Ich muss mir das nicht gefallen lassen.
Sie wären nicht mitgekommen. - Weil ich nichts verbrochen habe.
So.
Setzen Sie sich doch.
Frau Schäffer, Sie müssen uns leider verlassen.
Bleib hier. Also... bleib ruhig hier, Heike.
Das haben Sie nicht zu entscheiden.
Dietmar, stell das klar, sofort.
Was hat Dietmar damit zu tun? - Dietmar...
Wirds bald. - Schrei meinen Mann nicht an.
Heike, jetzt lass doch.
So, geht doch.
Herr Brandt, zu Ihnen komme ich in 1 sek.
Ihr Mann wird Ihnen heute Abend alles in Ruhe erzählen, jetzt ab.
Danke schön.
Herr Brandt, Sie wurden dabei beobachtet,
wie Sie die Scheibe Ihres Wohnzimmers eingeschlagen haben.
Ich habe mit dem Einbruch nichts zu tun, Dietmar.
Es gibt Zeugen, die das anders sehen.
Gib meinen Schlüssel zurück. - Immer mit der Ruhe.
Ich dachte, du wärst mein Freund, aber wie du meinst.
Wollen Sie nicht zur Sache kommen?
Ich bin noch mal nach Hause, nicht um einzubrechen.
Sondern? - Ich hatte was vergessen.
Als ich kam, stand die Tür offen und die Wohnung. Sie haben sie gesehen.
Warum haben Sie nicht die Polizei angerufen?
Weil ich dachte, dass dieser Trottel nicht abgeschlossen hätte.
Nach dem Theater vor 10 Jahren
hätte die Versicherung nicht gezahlt.
Ich wollte ihm einen Gefallen tun.
Ich habe abgeschlossen. Wie oft soll ich das sagen?
Genau das meinte Willi gestern auch.
3 Schlüssel gibt es. Hier.
Meiner wurde nicht benutzt.
Lennis Schlüssel auch nicht.
Ich habe mir nämlich ein Foto aus Mallorca schicken lassen.
Bleibt also nur noch deiner.
Du willst doch nicht behaupten... - Ich behaupte nichts.
Ich will nur das Geld...
...für den Einsatzwagen zurück.
Schäffer.
Was sagen Sie denn dazu? - Was soll ich dazu sagen?
Willi und ich haben die Kasse nach oben gebracht, abgeschlossen
und sind runter.
Dann hab ich mich zu Bärbel und Michael gesetzt,
die waren betrunken.
Könnte Ihnen irgendjemand den Schlüssel weggenommen haben?
Der war am Schlüsselbund.
Und das Schlüsselbund? - In meiner Jacke.
Und die Jacke? - Keine Ahnung, die...
Der Michael hat kurz damit Torero gespielt.
Torero. - Ja.
Aber am Morgen war der Schlüssel ja da.
Haben Sie ja gesehen, wie ich aufgeschlossen habe.
Warum haben Sie einen Schlüssel zu Arthurs Wohnung?
Ich bin eigentlich immer erreichbar und seitdem der alleine wohnt...
Dietmar, warum sperrst du deine Schreibtischschublade zu?
Weil das mein Schreibtisch ist. - Ruhig, Schäffer.
Ruhig.
Ist ja gut.
Der Michael war gestern Morgen hier. - Wann?
Als Sie unterwegs waren, hat er Frühstück gebracht.
Hätte der die Möglichkeit gehabt... - War kurz auf der Toilette.
Was ist mir zu Ohren gekommen?
Was denn, Herr Zielonka?
Arthur will nach Bad Münstereifel und dich anzeigen? - Soll er doch.
Es sei denn, ich übernehme die Sachen.
Das werden Sie nicht, Herr Zielonka.
Der traut der Wache nicht mehr.
Da kann ich ihm auch nicht helfen.
Dietmar, ich warne dich.
Es geht um deinen guten Ruf.
Sie ist der Chef, Chef.
Wie gehts ihm?
Schlecht.
Der Arthur will ihn reinlegen, oder?
Vielleicht.
Der Dietmar war es jedenfalls nicht. - Natürlich nicht.
Dann kann es nur der Arthur gewesen sein.
Dietmar sagt,
er hat noch bei Ihnen und Ihrem Michi gesessen.
Ich glaube, wir haben ihn ziemlich genervt.
Der Michi hat Torero gespielt, mit Schäffers Jacke.
Er war betrunken.
Haben Sie die Nacht miteinander verbracht?
Wieso fragen Sie das?
Das ist jetzt nicht Ihr Ernst, oder?
Ich hab Sie nur was gefragt.
Das ist nicht fair von Ihnen, Frau Haas.
Ich suche doch nur nach einer Möglichkeit.
Aber nicht bei Michi.
Der lag die ganze Nacht bei mir im Bett,
und er war noch betrunkener als ich.
* Musik *
Na, Erwin.
Mensch, Heike.
Die Katze von der Frau Ludwig. - Was ist mit der?
Die sitzt im Baum. - Die ist auch doof.
Die weiß, dass sie alleine nicht runterkommt.
Ich habe die Feuerwehr angerufen. - Ja, und?
Arthur sagt, erst musst du zugeben... Ach.
So, jetzt reichts.
Bär, mach keinen Mist, ja.
Guck mal, wer da kommt.
Lass den Genscher los.
Ab.
Och Genscher, ja, du bist ein Feiner.
Genscher, mach mal Sitz.
Hab gar keine Zeit zu spielen, ich muss los.
Was hat der denn vor?
Du steigst sofort aus dem Wagen aus.
Dietmar, du hältst den Wagen an.
Ich bring dich um.
Scheißköter.
Hol die Polizei.
Das war die Polizei.
Danke.
Bitte, bitte rette meine Muschi.
Hier, der beruhigt. - Danke.
Muschi.
Muschi. - Was?
Was?
Du musst wirklich besser aufpassen.
Hab sie.
Super, Bär.
* Musik *
Vorschläge für den Beipackzettel.
Voila.
Ich hoffe, du hast Hunger mitgebracht.
Jochen. - Genau.
Ich würde das dann quasi auch für uns zubereiten.
Pasta mit drumrum so n bisschen. Magst du doch, oder?
Ich hab auch ein Rezept.
Oder passt es dir nicht so... Ich meine, kann ich auch wieder...
Ich meine, so was kann man... ...wird nicht schlecht...
Habe ich dich überrumpelt?
Herzlich willkommen.
Rein theoretisch könnte es auch Arthur Brandt gewesen sein.
Rein theoretisch, nee, der wars nicht.
Ich bin mir sicher, es war der Michael.
Der ist pleite, der muss Privatinsolvenz anmelden,
dann kann er seine Zulassung als Arzt vergessen.
Hat man ihm nicht angemerkt.
Ich glaube, der kann sich sehr gut verstellen.
Keine Ahnung, wie er das gemacht haben soll...
Ich bin mir sicher, der wars.
Bärbel sagt, der wäre bei ihr gewesen.
Ja, Bärbel.
Der bricht das Herz, wenn ich...
Jetzt essen wir erst mal was, ja?
Die haben sich aber prächtig entwickelt. - He?
Die Kaninchen, die sehen süß aus. - Die kriegen auch immer Futter.
Na Papa, was machen die Rammler? - Ich sehe nur einen Gammler.
Rammler, Papa, Rammler. - Ja, die rammeln.
Wenn ich sie lass, gell.
Essen ist fertig.
Essen. - Ja, gut.
Cocktails in der Woche? - Zur Feier des Tages.
Das war ein Scheißtag, Bär.
Die Nachbarn haben uns angeguckt...
Immerhin habe ich die Katze gerettet.
Das ist auch wieder wahr.
Prost Muschi. - Prost.
Auf Paris. - Auf Paris.
Echt lecker, aber ganz schön stark. - Das ist stark, ne?
Sag mal, wo hast du das Geld wirklich her?
Ich frag ja nur. Vom Konto ist es nicht.
Ich habs geklaut.
Dietmar.
Was hast denn du vor? - Wirste schon sehen.
Vertrau mir einfach. - Bär.
* Musik *
Chance.
Was haben wir eigentlich nach dem Feuerwehrball so alles gemacht?
Wilde Sexspiele.
Ehrlich? - Das weißt du echt nicht mehr?
Bärbel, wir waren zu betrunken.
Wir haben uns ins Bett gelegt und geratzt.
Du bist dran.
Wenn ich ehrlich bin...
Was dann?
Die Haas hat dich im Visier. - Wieso mich?
Dietmar kanns nicht gewesen sein. Das ist unmöglich.
Du hast mit seiner Jacke gespielt.
Sag mir die Wahrheit, bitte.
Ich bitte dich. - Bärbel.
Wie solls denn sonst weitergehen mit uns?
Also gut, zieh deine Jacke an.
Los, komm.
Da hast du deine Wahrheit.
* Musik *
Ich hab gesehen, wie er sie zugemacht hat, aber...
Aber... Das sind doch die Sachen vom Arthur.
Nee, das glaube ich jetzt nicht.
* Musik *
(Heike singt französisch)
Chef. - Schäffer.
Bärbel. - Dietmar.
Ist was passiert?
Wir müssen mit Ihnen reden.
Bär!
Auf der Wache.
Ich kann hier gerade gar nicht weg. - Die Frau Haas.
Und die Bärbel.
Das ist ja schön.
Kommt ihr mit nach Paris? Da lassen wir richtig die Sau raus.
Wir beide so richtig die Sau raus.
Ich bin die Heike. - Heike. - Muschi.
Mir ist schlecht.
Das war ein Test.
Ob ich mich unbemerkt wegschleichen kann.
Sie steigen jetzt sofort ins Auto.
Auto, Schäffer. - Jacke, Chef.
Ja.
Ich hab mein Sparbuch geplündert. Das sind 1.060 Euro.
Chef, ich schwörs Ihnen: Das ist mein Geld.
Beim Arthur war viel mehr in der Kasse.
Diese Sachen habe ich noch nie gesehen.
Schäffer, was soll ich denn machen?
Da will mich jemand reinlegen. - Wer denn?
Dann noch diese hirnrissige Aktion mit Ihrer Frau.
Wenn man das in einen Bericht schreibt, was steht da?
Ja.
Ja und jetzt?
Ich weiß es nicht.
Ich bin nicht objektiv.
Hier.
Das war nicht so gemeint.
Ich vertrau Ihnen, Chef.
Danke.
16,30. - Oh la la.
Sie verzichten wirklich auf eine Anzeige? - Ja, Frau Runkelbach.
Ich werds nie wieder tun.
Haben Sie es nicht kleiner?
Der liebe Gott soll Sie beschützen.
Ja.
Tschüs. - Tschüs.
Haben Sie was vergessen? - Woher haben Sie den?
Vom Michael.
Sind Sie da ganz sicher?
Außer ihm und Ihnen war niemand im Laden,
die schneiden mich ja alle.
Jetzt iss doch was, bitte.
Ich hab extra Brötchen geholt.
Ich weiß, ich hätte es dir nicht sagen sollen,
aber du wolltest die Wahrheit wissen.
Die Wahrheit? Das scheint ja reine Interpretationssache zu sein.
Frau Haas? - Tut mir leid Bärbel, aber...
Sie haben einen Fehler gemacht.
Ich habe keine Ahnung, von was Sie reden.
Davon. Dieser Schein war in der gestohlenen Kasse.
Frau Mäuerlein hat ihn bemalt und gespendet. Gerade wiedererkannt.
Wie konnten Sie damit Ihre Brötchen bezahlen?
Michi.
Schäffer.
Hier geblieben.
Nicht mit mir.
Freundchen.
Du?
Ich wollte dir nicht weh tun.
Ehrlich nicht.
Bring ihn weg.
Dietmar.
Sehr gerne.
Danke, Frau Haas.
Och.
Hauptsache, es war nicht der Dietmar.
(seufzt)
(seufzt)
(seufzt)
Da.
Flip, flap.
Echt?
Hau weg, den Scheiß.
Ist das das Letzte?
Ja.
Mh. - Mh.
(seufzt)
Ein neuer Fall wäre jetzt gut.
Och, ja.
Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen.
Och. Frau Haas.
Tschuldigung.
Haha.
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