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Untertitel: WDR mediagorup GmbH im Auftrag der ARD Degeto
Sophie Haas
Dietmar Schäffer
Bärbel Schmied
* Autohupe *
* Autohupe *
Pscht.
Im Ort ist Hupen verboten.
Sonst kommt die Polizei.
Ich begreif das nicht.
Ich bin so fertig.
Wir werden den Fall lösen, Herr Frenken. - Was?
(spricht laut) Wir werden den Fall lösen.
Erst mal n Kaffee? - Ja.
Ja gerne, das ist nett. Morgen.
Weiß irgendjemand, wem der schwerhörige Hund draußen gehört?
Was haben Sie gesagt, Fräulein?
Die Frage ist beantwortet.
Das ist Herr Frenken. Es gibt ein Problem.
Henning ist weg.
Seit gestern Abend. Ausm Garten.
Wie alt ist er? - Was?
(spricht laut) Wie alt er ist?
(schreit) Der ist 5.
Da kommen Sie erst jetzt, wir müssen eine Fahndung rausgeben.
Frau Haas. - Chef.
Wir brauchen mehr Angaben. Personenbeschreibung. - Was?
Der Henning, wie sieht der aus?
Das ist netter Bursche. Helle Haare. Nettes Gesicht.
Und die Ohren und das Stummelschwänzchen.
Das bitte was?
Henning ist ein Rammler.
Bitte?
Kaninchen.
Der beste Rammler im Kaninchenzüchterverein.
Der kann doch nicht einfach verschwinden.
Meine Kollegen kümmern sich drum.
Gerne.
* Musik *
Guten Tag.
Hallo.
Der Gemeindebrief.
Hallo.
Ach, das ist ja die Frau... - ...Haas.
Genau.
Wir kennen uns.
Rüdiger Vostell.
Sie waren mit meinem Vater in der Reha.
Herzinfarkt.
Schon der 3. Ich krieg bald Mengenrabatt in der Klinik.
Ich bin auf dem Weg nach Bonn zur Tollwutimpfung.
Soll ich Sie mitnehmen, irgendwo absetzen?
Nein. Ab morgen leg ich mich für 3 Wochen an meine große Pfütze.
Wohin? - Henseler See.
Da mach gar ich nichts mehr.
So wie ihr bei der Polizei immer sagt: Stopp, keine Bewegung.
* Handyklingeln *
Ach so. Tschüs.
Nein.
Nein.
Ich hab gesagt, du sollst wegbleiben.
Wenn du auftauchst, gibt es Ärger.
* Musik *
Gestern war Henning noch da, und der Stall war zu?
Ja, ich hab ihn gefüttert.
Da war er munter.
Dann muss irgendwer ihn weggeholt haben.
Wer macht so was?
Ich war es nicht.
Fragen Sie die Kaninchen, die können das bestätigen, oder, Jungs?
Sagt was, lasst mich nicht hängen.
Das ist mein Sohn, Michael.
Tag. - Tag.
Hallo.
Wir kennen uns doch. - Klar.
Bärbel. - Genau.
Ich war in der Grundschule 3 Klassen über dir.
Gut siehst du aus.
Danke. Was machst du hier? Bist du nicht weggezogen?
Doch. Ich studiere in Berlin.
Ich bereite mich auf meine Examensprüfung vor.
Er studiert in Berlin und bereitet sich auf die Prüfung vor.
Medizin.
Seit ich hier bin, überleg ich umzusatteln auf Tierarzt.
Fachgebiet, Kaninologie.
Gibts schon Spuren?
Wir müssen erst... - Was?
Wir müssen rausfinden, ob er gestohlen wurde
oder rausgefallen ist und weggelaufen.
Wir finden den Racker. Machen Sie sich keine Sorgen.
Sind Sie sicher? - Ja. Wir kennen uns da aus.
Tschüs. - Schön, dass wir uns wiedergesehen haben.
Find ich auch.
Du siehst klasse aus.
Michael.
In der Uniform.
Danke.
* Musik *
Morgen zusammen.
Morgen. - Morgen.
Ich mach ein paar Suchplakate für den Rammler.
Ich hänge die an Straßenlaternen auf.
Sie hängen sich da schön rein.
Seitdem sie diesen Michael getroffen hat.
Wen?
Nichts.
Das war doch fast peinlich, wie ihr gekichert habt.
Kannst du dich nicht mal auf deine Zeitung konzentrieren?
Was für ne Zeitung? - Eifelboote.
Gibts seit letzter Woche auch im Internet.
Damit hatte ich in 10 Jahren gerechnet.
Hier, Junggesellenabschied in Daun.
Mann im Henseler See ertrunken.
Oh, in Prüm ist ne Ortsumgehung geplant.
Wo? - In Prüm.
Das mit dem Ertrunkenen natürlich.
Nur noch tot konnte der Körper des 72-jährigen Rüdiger Vostell
aus dem See geborgen werden.
Vostell. Rüdiger Vostell! - Ja.
Der herzkranke Mann wollte in der Nacht auf den See rudern und starb.
Dr. Bechermann konnte nur noch den Tod durch Herzinfarkt feststellen.
Herzinfarkt. Natürlich.
Das kann doch nicht sein.
Was kann nicht sein?
Dass der auf den See rausgerudert ist.
Ich hab den gestern noch getroffen.
Der hat geschworen, er würde sich nicht anstrengen.
Der musste sein Herz schonen. - Hat er nicht gemacht.
Und er hatte n komischen Anruf.
Ich hatte den Eindruck, der fühlte sich bedroht.
Wir fahren da mal hin.
Das geht nicht.
Hm?
Der See gehört zum Gebiet der Dienststelle in Bad Münstereifel.
Und? - Zuständigkeiten usw.
Das ist nicht unser Bereich.
Dann sagen wir den Kollegen eben Bescheid.
Die haben sicher nichts dagegen.
Weiß nicht, die in der Stadt sind oft komisch.
* Musik *
Stadt?
Das nennen Sie Stadt?
Immerhin haben die ihre eigene Autobahnauffahrt.
Immerhin ist man schneller weg, ne?
Am Wochenende waren wir in dem tollen Lokal in Belgien.
Guten Tag.
Wir wollten schon immer dahin. Ich geb dir die Anschrift.
Entschuldigung.
Ich hab die im Portemonnaie.
Ich hab ne Karte mitgenommen.
Am besten waren die Nachtische.
Soll ich Ihnen auch ein paar Restaurant-Tipps geben?
Oder unterhalten wir uns kurz?
Hallo. Sophie Haas.
Polizei Hengasch.
Die Dienststellenleiterin.
Aha.
Ich hab gelesen,
dass am Henseler See ein alter Mann einen Herzinfarkt hatte.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein natürlicher Tod war.
Ich kannte den Mann. Der durfte sich nicht anstrengen.
Dann hat er sich angestrengt und ist gestorben.
Natürlicher gehts kaum.
Ich wollte Ihnen mitteilen,
dass wir vorhaben, da n bisschen zu ermitteln.
In unserem Bezirk?
Nur, dass Sie sich nicht wundern.
Tun wir nicht. Denn dazu wirds nicht kommen.
Wieso?
Wir sind hier zuständig.
Wenn es hier einen Fall gäbe, würden wir ermitteln.
Es gibt aber keinen Fall.
Frau Kollegin. - Ja, Herr Kollege?
Sie sind doch ein reizender Mann, und Sie v.a.
Es wird Ihnen nichts ausmachen,
wenn wir rumfahren und in der Gegend etwas rumschnüffeln?
Sie sind ne reizende Kollegin. - Danke.
Sie dürfen in meiner Gegend an allem schnüffeln.
Aber Sie werden hier nicht als Polizist ermitteln.
Wenn wir in der Stadt nicht weiter wissen,
fragen wir als Erstes Hengasch um Hilfe.
Gibt jetzt keinen Grund, überheblich zu werden.
Weil Sie in Ihrem...
Ich glaube, wenn Sie weiterreden, gibt es tatsächlich einen Fall.
Für die Dienstaufsicht.
Schönen Tag noch.
* Musik *
Diese arroganten Arschlöcher.
Hab ich doch gesagt, die in der Stadt sind komisch.
Trödeln Sie nicht rum.
Stimmt, ist gleich Mittag. Tschuldigung.
Nee.
Wir fahren jetzt an den See.
Wie jetzt?
Wir tauschen das Auto um und gehen da in zivil hin.
Das wär gelacht, wenn es da nichts zu ermitteln gäbe.
Das ist gegen die Vorschriften.
Da liegt vielleicht ein Gewaltverbrechen vor.
Wir müssen dahin.
Ja?
Ja, hopp.
* Musik *
Ich find das nicht richtig.
Stellen Sie sich nicht so an.
Haben Sie noch nie einen Undercover-Einsatz gemacht?
Nee, warum auch?
Was haben Sie da an?
Sie haben gesagt, zivil.
Ja.
Hallo.
Guten Tag, wir suchen einen schönen Campingplatz.
Nur so für ein Wochenende.
Können wir uns ein bisschen umschauen?
See ist links runter,
zum Be- und Entladen dürfen Sie bis zur Zeltstelle fahren.
Sonst ist Autofahren verboten.
Minigolf rechts, Schlägerpfand 3 Euro.
Das klingt toll. - Viel Spaß.
Danke.
Ich weiß nicht, wie Sie hier was rausfinden wollen.
Erzählt eh keiner was.
Ah, neue Nachbarn. Oder seid ihr schon länger hier?
Tut mir leid, bin noch verpeilt, hab lang gepennt heute.
Ne Woche Urlaub, da muss man mal auspennen.
Na klar.
Wir laufen hier so rum und schauen uns um.
Ob wir hier mal zelten.
Ah, ein Liebeswochenende, was?
Nick, nack, das wird euch hier gefallen.
Meine Frau und ich sind hier Dauercamper.
Birgit, Birgit.
Meine Frau heißt Birgit. - Ja?
Ich bin der Elmar. - Hallo, ich bin die Birgit.
Die beiden überlegen, ob sie hier mal campen.
Ist echt super hier, toller Platz, schöner See.
Die Klos sind super, da kann man vom Boden essen.
Aber ich hab gehört, hier gabs nen Unfall.
Ja, der alte Vostell, toller Kerl.
Der hat den ganzen Platz unterhalten.
Der war echt nett.
Dann fährt er mitten in der Nacht auf den See raus,
keiner weiß, warum.
Und nach 20 m vom Steg... zack, das Herz.
A... aus.
Na ja, vielleicht ist der gern gerudert oder wollte angeln.
Nee, der ist nie gerudert, und Fische gibts in dem See nicht.
Höchstens Ölsardinen.
Man steckt in den Leuten nicht drin.
Sollen wir euch den Platz mal zeigen? Nachher?
Nein, vielen Dank.
Wir kommen sehr gut alleine zurecht.
Die richtigen Schuhe für ne Wanderung haste ja schon an.
(er lacht)
Spaß muss ein. - Tschüs.
Ich weiß nicht, ob es hier nen Mord gab.
Aber die 2 wären ein Grund zum Morden, ne?
Ich fand die ganz nett.
Ach.
Ja, ich suche einen Rammler.
Hören Sie, wenn man einmal über das Wort lacht, ist es peinlich.
Aber irgendwann sollte man sich einkriegen.
Mann, Mann, Mann, Männer.
Hallo.
Hallo. - Ärger?
Nein. Ich hab mit dem Forstamt telefoniert und gefragt,
ob die ein Hauskaninchen gefunden haben.
Aber scheinbar sind die alle noch in der Pubertät.
Ich wollt vorbeikommen,
ich hab was gefunden, was helfen könnte.
Hier.
Das hing in der Nähe von Hennings Käfig im Gebüsch.
Etwa in Bauchnabelhöhe, vielleicht sind das seine Haare.
Das sind Kaninchenhaare?
Ich glaub schon.
Meine Tante hatte nen Mantel mit so nem Fell. Das war Kaninchen.
Lass das Fell mal hier.
Vielleicht finde ich einen, der sich damit auskennt.
Danke.
Schäffer, bitte.
Ich weiß nicht, was wir hier suchen.
Die Frage ist doch,
warum ist der überhaupt mitten in der Nacht in sein Boot gestiegen.
Hier liegt was. - Hm?
Was ist das?
Spaten.
Da ist was eingraviert.
(beide) RV.
Rüdiger Vostell.
Ist ein bisschen spekulativ vielleicht.
Aber am Ende ist es doch sein Spaten.
Und was ist das? - Loch.
Ja, Schäffer.
Können Sie mal da bisschen...
Wieso?
Soll ich meinen Rock ruinieren?
Ach so. - Danke.
Da ist nix.
Doch hier.
Nee, ist auch nix.
Mhm.
Moment.
Waschmittel?
Waschmittel.
Koks.
In einer Waschmittelverpackung versteckt.
Jetzt bin ich gespannt, was unsere superschlauen Kollegen
vom Großstadtrevier Bad Münstereifel dazu sagen werden.
Klar.
Waschmittel.
Das benutzt meine Frau auch.
Koks riecht oft nach Waschpulver oder Seife,
weil es in unauffälligen Verpackungen transportiert wird.
Aber ein echter Profi, der riecht doch, dass das Koks ist.
Ich riech nix.
Haben Sie überhaupt schon Koks genommen?
Gerochen, mein ich.
Sie?
Ich war 10 Jahre in Köln.
Ich hatte jede Menge mit Drogendelikten zu tun.
Ach, Sie sind nach Hengasch, weil Sie so ein gutes Näschen haben?
(sie lachen)
Ich glaube, das Vostell jemandem auf die Schliche gekommen ist.
Dass er was entdeckt hat.
Das passt zu nem Anruf, den ich gestern von ihm mitgehört habe.
Dann war er vor ihm auf der Flucht
und hat er vor Anstrengung diesen Herzinfarkt bekommen.
Es ist schön, wenn eine Frau viel Fantasie hat wie Sie.
Aber wir haben hier ne Menge zu tun.
Am Wochenende ist Stadtfest, Heino tritt auf.
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber wir müssen arbeiten.
Haha.
Chef, es ist besser, wenn wir gehen.
Michi, ich hab kapiert, dass deine Bücher öde sind.
Aber ich kann nicht Fahrradfahren gehen.
Ich hab Dienst.
(sie flüstert) Ich muss Schluss machen.
Ziemlich schlechte Laune.
Schwachmaten.
Chef, regen Sie sich nicht so auf. Sie schimpfen seit Bad Münstereifel.
Bärbel, alles klar? - Was?
Ja klar. Ich sitz am Kaninchen.
Ich geh jetzt nach Köln.
Da weiß ich morgen, ob das Koks ist.
Können sich ruhig das Wochenende Zeit lassen.
Wenn Stadtfest ist, sind die beschäftigt.
Kann man denen mit nichts kommen. - Ich komm denen gar nicht mehr.
Wir übernehmen den Fall. - Was?
Was ich in meiner Freizeit mache, kann mir niemand vorschreiben.
Wir gehen morgen hin auf den Platz. Undercover und zwar richtig.
Es ist Wochenende.
Da fahr ich mit Heike immer einkaufen
und danach in die Waschanlage.
Ihre Frau muss doch nicht jedes Wochenende in die Waschanlage.
Das ist gegen die Vorschriften. Kann Bärbel nicht mitgehen?
Nee, ich hab Bereitschaft.
Und ich wollt mich noch mal um den Kaninchenfall kümmern.
Sie sind auf einmal sehr engagiert.
Ja, der interessiert mich irgendwie. - Wer?
Der Rammler.
Na dann. Dann ist ja alles klar.
Schäffer. - Hm?
Haben Sie ein Zelt?
Nee, ne?
Das find ich nicht gut.
Du gehst nicht mit der Haas zelten.
Muschi, ich geh nicht mit der zelten.
Wir nehmen das Zelt als Tarnung mit.
Ich weiß nicht, was das soll, es ist Samstag.
Ich hab auch keine Lust.
Aber die sagt, dass da vielleicht ein Verbrechen vorliegt.
In das Zelt geht die Haas nicht rein, das ist unser Zelt.
Das packt sie gar nicht an, das Zelt.
Das nehmen wir nur, damit wir wie Camper wirken.
Heike, wirklich.
Ich hab auch keine Lust.
Weißte noch?
Mhm.
* Musik *
Was soll denn das, Schäffer?
Ich wart schon ne 1/2 h.
Ich musste mit Heike lange frühstücken.
Machen wir Samstags immer so.
Sonst hätte die mich nicht weggelassen.
Und ich hab das Ergebnis aus Köln.
Das Zeug auf dem Pappdeckel ist tatsächlich Koks.
Echt?
Echt.
Schäffer, wir gehen da jetzt rein.
Wir benehmen uns wie normale Camper.
Und dann... schauen wir uns mal so richtig um.
Hallo. - Tach.
Wir sinds wieder, wir fandens so schön hier.
Wir möchten gern ein bisschen bleiben.
Mit dem Zelt.
Namen?
Sarah Weber. - Das Ehepaar Weber.
Was?
Wie heißt ihr Mann? Vorname?
Ähm... Dietm... - Helmut.
Du heißt doch Helmut. - Was?
Helmut Weber.
Die Zeltplätze sind geradeaus.
Mittagsruhe von 12 bis 15 Uhr. Abendruhe ab 19 Uhr.
Prima.
Schäffer, wir sind hier undercover.
Undercover.
Soll das jeder nachvollziehen können,
wer wir sind und dass wir hier waren?
Mann, Mann, Mann.
Wenn das Heike mitkriegt.
Gucken Sie mich nicht so an.
Mir wäre es 100-mal lieber,
der hätte sein Zeug in Hengasch vergraben.
Und nicht hier.
Wie kommen Sie eigentlich auf Helmut?
Ich weiß nicht.
Ich hab Sie angesehen und hab gedacht, Helmut.
Passt doch irgendwie.
Ich seh gar nicht aus wie n Helmut.
Was, sehen Sie lieber aus wie Dietmar? - Was?
Hier bauen wir unser Zelt auf.
Na, das find ich ja toll.
Birgit, komm mal. Wir haben neue Nachbarn.
Das find ich super, dass ihr wiedergekommen seid.
Birgit, Birgit, nun komm doch mal.
Die 2 sind hier.
Der eine, und die mit den Stöckelschuhen.
Wie heißt ihr noch?
Sarah.
Dietmar. Äh, Helmut.
Sarah und der Dietmar-Helmut. - Hallo.
Da habt ihr aber n olles Zelt.
Wann habt ihr denn zum letzten Mal gecampt?
Vor 3 Jahren. - Vor 20 Jahren.
Hä?
Vor 3 Jahren, aber es kommt uns vor wie 20.
Na, dann baut mal auf.
Prima, endlich mal n paar junge Leute zum Quatschen.
Ich freu mich.
Oh Gott, hoffentlich kommt diese Labertasche nicht hinter uns her.
Sie wollten das Zelt doch da aufstellen.
Konnte ich doch nicht ahnen, dass die da hocken.
Schäffer. Wir müssen an unseren Biografien arbeiten.
Wenn die uns noch mal was fragen, fliegen wir auf.
Ich werd sagen, ich bin Altenpflegerin.
Bin ich quasi auch bei meinem Vater.
Dann sag ich,
ich wäre Verwaltungsbeamter im mittleren Dienst.
Verwaltungsbeamter im mittleren Dienst...
Sie haben die freie Wahl.
Wollen Sie sich nicht was Interessanteres aussuchen?
Ein Beruf, von dem Sie immer geträumt haben.
Stimmt.
Dann sag ich, Verwaltungsbeamter im höheren Dienst.
Konzentrieren wir uns auf den Fall.
Vostell gräbt ein Paket mit Koks aus.
Warum?
Wäre er nicht so alt und krank gewesen, würde ich sagen,
der hat damit gehandelt und es hier versteckt.
Gut.
Ein Campingplatz, die ideale Tarnung für einen Drogenhandel.
Ich kann mir nicht vorstellen,
dass dieser Mann mit Drogen gehandelt hat.
Vielleicht hat jemand den Spaten genommen.
Vostell hat ihn gesucht und...
...hat den Täter und das Paket gesehen.
Au, schauen Sie mal hier. Das ist doch...
...ein Knopf.
Da ist noch einer.
Und das hier sind Fußspuren.
Männerschuhe.
Hier hat ein Kampf stattgefunden.
Dabei hat einer dem anderen die Knöpfe vom Hemd gerissen.
Die Spuren gehen da weiter. - Und dann...
...ist einer weitergelaufen.
Bis zum Steg.
Bis zum Steg.
Vostell.
Möglicherweise.
Wir schauen uns das Boot an.
Ziemlich alter Kahn. - Mhm.
Haha.
Hahaha. - Auch Koks?
Ja.
Warum sollte der mit dem Kokain auf den See rudern?
Er wollte es verschwinden lassen.
Sie meinen, das Kokain ist jetzt noch hier, im See?
Vielen Dank für den Service, Franzi.
Nicht dafür, Bärbel.
Und grüß den Dr. Kaut, ja? - Das mach ich.
Aha.
* Musik *
Nichts.
Da ist nichts.
Versuchen Sie es noch mal.
Ich war jetzt schon 20-mal unten, hab bestimmt ganz blaue Lippen.
Schäffer.
Wir haben Ihnen so schöne Badesachen gekauft.
Warum tauchen Sie nicht mal? - Ich hab keinen Badeanzug.
Die hatten welche da vorne im Campingladen.
Ja, aber nicht in meiner Farbe.
Schäffer, bitte.
Noch einmal.
Also gut. Einmal noch.
Und?
Nix.
Nur das hier.
(sie lacht) Schäffer.
Das sind mindestens 2 kg Koks.
Schön wasserdicht verpackt.
Ist aufregend, oder? - Mhm.
Also.
2 haben sich gestritten am Ufer.
Einer von beiden, wahrscheinlich Vostell,
ist auf den See rausgerudert.
Aber mit wem soll der da gekämpft haben?
Mit jemand, der eine Bedrohung für ihn darstellt.
Jemand, der garantiert zurückkommt. - Wieso?
2 kg Koks, das ist ne Menge wert. Das lässt doch keiner liegen.
Gut, dann ruf ich die Kollegen in Bad Münstereifel an.
Nee, ne Sache von der Größenordnung, das können wir denen nicht zumuten.
Die haben Stadtfest.
Die wollen sich erst nach dem Wochenende drum kümmern.
Dann ruf ich in Koblenz an. - Was wollen Sie damit sagen?
Was? - Was?
Ach so. Nichts.
Hengasch wird den Fall lösen.
Wir bleiben heute Nacht hier.
Wir beobachten den ganzen See.
Wenn ich das Zeug verloren hätte, ich würd garantiert zurückkommen.
Wir haben den Köder, wir müssen ihn nur noch reinwerfen.
Ist wie beim Angeln.
Was denn für n Köder? - Das Paket.
Wir werfen es wieder in den See.
Das mach ich nicht mehr mit. Wirklich nicht.
Aber ich bin mir sicher, dass er kommt.
Chef, ohne Quatsch. Es ist Wochenende.
So ein Fall, den kann man nicht privat angehen.
Da muss sich die Polizei drum kümmern.
Wir sind die Polizei.
Ja, aber nicht am Samstag. Außerdem ist mir kalt.
Gut.
Hier, gehen Sie doch.
Ich komm alleine zurecht, wenn Sie den Schwanz einziehen.
Das ist jetzt gemein.
Das Wasser ist saukalt.
Oh.
Huhu. Na, auch beim Baden?
Ja.
Äh, ist alles okay bei euch?
Ja.
Wir haben uns getrennt.
Bärbel. - Hallo.
Ich hab die Haare dem Dr. Kaut gebracht. - Und?
Das sind keine Kaninchenhaare, die sind von einem Hund.
Was ist das?
Das ist ne Zahnspangendose, würd ich sagen.
Die hatte ich gar nicht gesehen. - Ich auch nicht.
Aber die könnte was über den Henning-Entführer aussagen.
Du weißt, wem die gehört? - Noch nicht.
Aber ich denk mal, morgen.
Dann können wir heute Radfahren.
Ich hab Dienst bis um 11. - Dann fahren wir um 11.
Da ist es dunkel. - Ja und?
Dein Rad hat keine Lampe. - Ja und?
Das ist polizeilich verboten. Oder willst du n Knöllchen?
Tschüs.
Das find ich gut, Bär, dass du dich durchgesetzt hast. - Mhm.
Hier ist doch gemütlicher als mit der Haas aufm Campingplatz.
Komisch ist das schon, dass sie da alleine ist.
Ist sie selber schuld, wenn sie niemanden hat,
mit dem sie es sich gemütlich machen kann.
Ich meine, an dem Fall ist was dran.
Die hat keinen, der ihr hilft. - Und?
Sonst wär ich allein, fändest du das besser?
Nee, aber... - Na also.
(Fernsehsprecher) Pinguine sind gesellige Tiere,
die nur in der Gemeinschaft überleben, die sie schützt.
Wird ein Pinguin von seiner Gruppe allein gelassen,
kann er Opfer der gefährlichen Raubmöwen werden.
Ich muss los.
Bär?
* Musik *
Ach.
Was machen Sie hier, kann ich Ihnen helfen?
Entschuldigung, ich war nur...
Ich war furchtbar neugierig und ich bin...
Ich wollt mir Ihren Vorbau ansehen.
Also wirklich, ich hab von so was hier, da...
Ich hab davon mein Leben lang geträumt.
Vielleicht ist alles bald zu verkaufen, gehörte meinem Vater.
Der ist gestorben. - Das hab ich gehört.
Das haben die anderen mir gesagt.
Entschuldigung, Sarah Weber ist mein Name, ich camp hier für n paar Tage.
Es war ein Unfall?
Ich packe seine Sachen.
Meine Mutter wollte nicht mehr herkommen. - Das kann ich verstehen.
Der war beliebt hier, Ihr Vater.
Ja, er war die Seele des Platzes.
Keine Ahnung, was ihn geritten hat, nachts auf den See zu rudern.
Entschuldigen Sie.
Oh Gott, Entschuldigung... Wirklich.
Sarah, Sarah!
Du glaubst es nicht, dein Helmut ist wieder da.
Komm.
Ja.
Schäffer, das muss ich Ihnen sagen,
das hätt ich nicht gedacht, dass Sie zurückkommen.
Können Sie sich bei den Pinguinen bedanken.
Bei welchen Pinguinen?
Nicht so wichtig. Was haben Sie rausgekriegt?
Vostells Sohn war hier. - Und?
Trägt Sachen aus dem Wohnwagen. - Und?
Hat n Hemd da liegen.
An dem die 2 Knöpfe fehlen, die wir am Seeufer gefunden haben.
Nein. - Ja.
Schäffer, Sie müssen diese Landplagen ablenken.
Ich ruf Bärbel an, die soll im Vorstrafenregister nachschauen.
Tatata.
Hey.
Jetzt gehts los. - Ja.
Hey.
Hey.
Hey.
Helmut, ich muss schon sagen, Respekt.
Und eure Beziehung, zusammen im Zelt.
Sex im Gebüsch, Trennung, Versöhnung.
Bei euch ist was los. Das macht mich richtig neidisch.
Bei mir und der Birgit ist alles n bisschen eingeschlafen.
Ne, Birgit?
Ja? Komm gleich.
Wir sitzen abends vorm Fernseher
und schauen uns langweilige Tierfilme an.
Es gibt auch spannende Tierfilme.
Ja, Frau Haas, alles notiert.
Polizeiliches Führungszeugnis, alle bekannten Vorstrafen.
Ja, Deutschland und Europa.
Ja, ich ruf Sie zurück.
Meine Thüringer sind gleich fertig.
Die sehen aber auch lecker aus.
Aber nicht zu viel davon essen, Dietmar-Helmut.
Ein voller Magen stört bei der Versöhnung.
Keine Angst, Birgit.
Ich glaub, das schafft er schon noch. Was, Schatz?
Ihr wisst gar nicht, wie sehr ich mich freue,
mit neuen Freunden zu grillen.
Prösterchen.
Was ist denn hier los?
Was machst du denn hier?
Das wollte ich gerade dich fragen.
Wer ist das denn?
Ich bin seine Frau, falls es irgendjemanden interessiert.
Was?
Ex-Frau.
Ex-Frau?
Heike, kommste mal kurz?
Ganz kurz.
Ex-Frau?
Ihr treibts ja bunter als der beste Swinger-Klub.
Wir kommen aus einem wilden Teil der Eifel.
Ich bin undercover unterwegs.
Da kannst du nicht auftauchen, das ist unprofessionell.
Und peinlich.
Ich bin nicht peinlich. Ich bin deine Frau.
Und ich sorge dafür, dass du nicht peinlich bist.
Jedenfalls schläfst du heute Nacht hier drin.
Was ist das?
Das ist das alte Zelt von meiner Schwester.
Da geh ich nicht rein. - Und ob du das wirst.
Ich schlaf nicht in dem Ding. - Komm du mir nach Hause.
Heike.
* Musik *
Das ist ja ein Prachtweib.
Mhm.
Elmar, die Würstchen.
Oh Backe.
* Handyklingeln *
Haas.
Bärbel. Ja, haben Sie was rausgefunden?
Das ist nur die Bärbel, die kümmert sich zu Hause um den Rammler.
Hä? - Na, den Henning.
Oh.
Ich könnt so ne Wurst ganz gut vertragen.
Kommt.
Florian Vostell ist wegen mehrfachem Drogenbesitz vorbestraft.
Delikte in Trier und in Ostdeutschland.
Haschisch, aber auch Kokain.
Ja, ganz sicher.
Jetzt komm doch.
Komm und hol dir dein Päckchen.
Schäffer.
Aufwachen, Schäffer, Sie sind dran mit Wache.
Ich bin noch gar nicht eingeschlafen.
Umso besser, dann können Sie gleich die Wache übernehmen bis früh um 6.
Chef, es ist Sonntag früh, ich bin todmüde.
Wenn Sie sowieso nicht in dem Zelt schlafen...
Schäffer.
Wir haben den Köder und kennen den Fisch.
Wir müssen nur noch warten, bis er anbeißt.
Was meinen Sie, was diese Flachzangen in Bad Münstereifel
für Augen machen werden, wenn wir denen Vostell präsentieren.
Samt Koks. Und Schuldgeständnis.
Rheuma.
Ich krieg hier bestimmt Rheuma, das hatte mein Onkel Werner auch.
Durchgucken.
Oh.
Man, geht das auch ein bisschen leiser?
Sie vertreiben noch unsern Täter.
Lassen Sie mich raten,
Sie waren als Kind nicht grad der Beste bei den Pfadfindern.
Schäffer.
* Musik *
Oh.
Morgen Schäffer.
Morgen.
Chef.
Okay, Sie haben mich nackt unter der Dusche gesehen.
Das ist lange kein Grund für ne posttraumatische Belastungsstörung.
Ich kenne Männer,
die wären gern länger mit mir unter der Dusche geblieben.
Die sitzen Ihnen auch nicht jeden Tag am Schreibtisch gegenüber.
Und Ihren Täter können Sie auch vergessen. Kommt eh nicht.
Schäffer.
Sie wollen mich verlassen?
Schäffer, stellen Sie sich vor,
ich wär reingekommen und hätte Sie unter der Dusche gesehen.
Hätte ich mich auch nicht so angestellt hinterher.
Chef, ich bin echt loyal, ich mach alles mit.
Aber um den Fall
sollen sich die Kollegen in Bad Münstereifel kümmern.
Ich hab jetzt Wochenende. Schönen Tach noch.
Das mit der Dusche muss ich erst mal vergessen.
Ich hab alles gesehen. - Och.
Ich hab ihn nicht. - Wen hast du nicht?
Den Henning.
Woher weißt du dann, dass er verschwunden ist?
Hat mir mein Kaninchen erzählt, die Susi. - Ah.
Hör mal, Sven.
Deine Lehrerin, die Gabi Schneider...
...die hat mir erzählt, dass du genau so eine Zahnspangendose hast.
Und der Onkel Frenken ist der Mann, dem der Henning gehört.
Der ist ganz traurig, seit sein kleiner Freund weg ist.
Kannst du dir vorstellen, wie schlimm das für ihn ist?
Stell dir vor, deine Susi ist plötzlich weg.
Ich wollte mir ihn doch nur ausleihen.
Weil der Henning doch so schnell Papa wird.
Und meine Susi soll viele kleine Kaninchen bekommen.
Wie ich den Henning kenne, dürfte was unterwegs sein.
Ja also.
Was hältst du davon, wenn wir dem Onkel Frenken
alle zusammen den Henning zurückbringen?
Ich will aber nicht ins Gefängnis. - Das musst du auch nicht.
Aber geklaut wird ab jetzt nix mehr.
Versprochen? - Versprochen.
Danke, Sven.
Tschüs.
Das muss gefeiert werden.
Klappt es heute mit nem Picknick und mit dem Biken?
Komm, du hast es versprochen.
Ich hab gar nix versprochen. - Das hab ich aber so verstanden.
Na gut.
Aber erst, wenn ich Schluss hab, um 5.
Muschi, was soll denn mit mir sein?
Ja, ich weiß, es ist Sonntag.
Aber ich hab hier noch ein paar Sachen zu erledigen.
Nein, ich geh dir nicht aus dem Weg.
Ich hol uns nachher n paar leckere Kirschstreusel,
dann gucken wir die Pinguine weiter.
Ich mach Schluss, Bärbel kommt.
Bis später. Hm?
Nein, es ist wirklich nichts. Kuss und Schluss.
Morgen Dietmar, was machst du denn hier?
Ich dachte, du bist im Zelt?
Nee. Ich hab meinen Einsatz da beendet.
Scheint ja ne ziemlich schlaflose Nacht gewesen zu sein.
Bärbel. - Mhm?
Ich muss dir was sagen.
Ja?
Ich hab den Chef nackt gesehen. - Den Zielonka?
Nee. Die Haas.
Äh, warum?
Ich hab mich in der Tür geirrt.
Ja, ich bin zu den Duschen gekommen und plötzlich stand die da.
Ja, ich bin auch total fertig.
Ich find, es gibt Schlimmeres.
Z.B. wenn sie dich nackt gesehen hätte.
Bärbel, das ist nicht witzig.
Stell dir mal vor, Heike kriegt das mit. - Oh.
Mann, Mann, Mann.
Hätt ich mal lieber mit dir nach dem Karnickel gesucht.
Zu spät. - Wieso?
Ich hab den Rammler schon gefunden. - Echt? Glückwunsch.
Dietmar, sag mir ganz schnell, wo die Haas gerade ist.
Am See.
Die belgische Polizei hat mir gemailt.
Vostell ist drüben wegen illegalem Waffenbesitz
und schwerer Körperverletzung auffällig geworden.
Ach, du Scheiße.
* Musik *
Ach, die Sarah.
Sag mal, was ist denn da bei euch los?
Ist der Helmut wieder weg?
Entschuldigt, ich bin gerade...
Wir haben den wegfahren sehen.
Wir sind nicht die, die sich bei anderen einmischen. - Gut.
Wenn du mal quatschen willst, mit mir alleine oder so...
Was?
War ja nur ne Frage, sorry.
Wie fändest du das?
Scheiße. - Was?
Hä?
Komm schon, du Arsch.
Der muss doch hier irgendwo sein.
Kann es sein, dass Sie auf mich warten?
Okay. Nehmen Sie das Ding runter.
Sie sind blöder, als die Polizei erlaubt, Miss Undercover.
Glauben Sie, ich hätte Sie nicht hinter der Hecke gesehen?
Oder Ihre blöden Fragen.
Auf Ihrer Stirn steht so groß Bulle, das kann man in Köln lesen.
Es war Ihr Koks. - Bester Kolumbianer.
Der Campingplatz ist Ihre Tarnung.
Bis Ihnen Ihr Vater drauf gekommen ist.
Was musste der sich einmischen...
Er ist wegen Ihnen gestorben.
Ich hab ihn nicht auf dem Gewissen.
Er wusste, er darf sich nicht anstrengen.
Der hätte mir aus dem Weg gehen sollen.
Nehmen Sie das Ding runter.
Für den Besitz von 2 kg Kokain kommen Sie in den Knast.
Nur, wenn man mich kriegt.
Sie glauben nicht ernsthaft,
dass Sie aus der Nummer wieder rauskommen?
Doch, vorher hol ich den Stoff aus dem See.
Geben Sie auf.
Bei Ihnen steht nicht nur Bulle auf der Stirn,
sondern auch "Bulle, allein unterwegs".
Ah.
* Musik *
Alles okay bei Ihnen?
Und hier die Kollegen aus Bad Münstereifel.
Sie wissen, dass Sie hier nichts verloren haben.
Das wird Ärger geben. - Wie bitte?
Wir stellen nen Drogendealer,
während Sie auf dem Kinderkarussell Würstchen essen.
Dann wollen Sie mir einen reinwürgen?
War n Spaß, Frau Kollegin. - Hahaha.
Schönen Sonntag noch.
Schäffer.
Dass Sie da sind.
Ehrensache, Chef.
Die in der Stadt haben nen komischen Humor.
Find ich.
Wieso?
Ja.
(Fernsehsprecher) Tiger sind verhältnismäßig stille Tiere.
Bär? - Hm?
Du hast doch was.
Nee. Ist alles in Ordnung.
Mit mir kannst du über alles reden.
Wirklich? - Wirklich.
Also gut.
Ich hab die Haas nackt gesehen.
Unter der Dusche. Heute Morgen.
Ganz zufällig, ich wollte das nicht.
Ich hab die Tür gleich wieder zugemacht.
Wie war sie so?
Dünn.
Viel zu dünn.
* Musik *
Ich hab Hunger.
Spiegelei?
Mhm.
Machste 3 Eier?
Mit Speck? - Mhm.
Oh Mann, Mann, Mann.
Unmöglich.
Haben Sie das gesehen, Schäffer?
Hm?
Die Überschrift, mein ich?
Familiendrama.
Bad Münstereifler Polizei deckt Drogenhandel auf Campingplatz auf.
Fehlt noch, dass die sich das Bundesverdienstkreuz dafür abholen.
Was? Ja. Seh ich genauso.
Was ist denn mit Ihnen?
Gehts Ihnen nicht gut?
Schäffer.
Sie haben nicht immer noch die Dusche im Kopf.
Mich lässt das nicht los.
Ich find das komisch, wenn man so zusammenarbeitet.
Och Schäfferchen.
Morgen zusammen.
Morgen. - Morgen.
Und, schon ne Medaille vom Kaninchenzüchterverein bekommen?
Tschüs. Bis heute Abend.
Wem winkst du denn da?
Verliebt, oder was?
Ach, Quatsch.
Quatsch.
* Musik *
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