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DIE ERMITTLUNG
Wir waren drei Stunden kreuz und quer gefahren,-
-13 km südlich des Kraftwerks Avedøre, fast in einer Spirale.
-Und plötzlich bellte der Hund. -Dort liegt also der Rest der Leiche?
Ja. Die Hunde riechen die Duftstoffe; Gase, die vom Meeresgrund aufsteigen.
Wenn sie sich mit der Luft vermischen, schlagen die Hunde an.
Uns sie reagieren nur auf Menschengeruch? Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein.
Hunde haben 200 Millionen Riechzellen. Wir Menschen haben fünf, sechs Millionen.
Das Gehirnareal, das Gerüche verarbeitet, ist bei ihnen 40 Mal so groß wie bei uns.
Und du bist dir sicher, dass es funktioniert?
Nein, aber die Schweden haben jahrelang große Erfolge mit den Hunden gehabt.
Wieso hat die dänische Polizei sie dann noch nie eingesetzt?
Du wolltest wissen, wo du tauchen sollst. Das weißt du jetzt. Ziemlich genau sogar.
Wenn ich also meine Taucher dort runter schicke, finden sie was?
Ja, das hoffen wir.
-Hallo. -Was willst du vor Gericht erreichen?
Eine Verlängerung der U-Haft und eine Inhaftierung wegen Mordes.
Und einen Gerichtsbeschluss, um seinen PC, Telefone und Konten zu durchsuchen.
-Glaubst du, er wird aussagen? -Ganz sicher.
Ich bin mal gespannt, wie er erklären wird, dass wir den Torso gefunden haben.
Sicher. Aber die Verteidigung soll auch nicht merken, wie wenig wir wissen.
Wir wissen doch, dass er die Leiche nicht in einem Stück ins Meer geworfen hat.
Aber wir kennen die Todesursache nicht.
Wir haben Theorien, aber uns fehlen Beweise, um sie zu stützen.
Und das muss die Verteidigung ja nicht erfahren.
Ich kann seine Aussage nicht widerlegen, wenn wir den Kopf nicht finden.
Nein.
Vielleicht finden wir ihn bald.
Wir haben sehr genaue Markierungen von den Spürhunden erhalten
Guten Morgen.
Willkommen. Wie ihr wisst, suchen wir nach den restlichen Teilen einer Leiche.
Wir vermuten, dass sie mit Metallrohren verbunden wurden, um sie zu versenken.
Wir suchen außerdem nach einer Säge und anderen Dingen, die er loswerden wollte.
Wir suchen weiterhin nach dem Telefon und der Kleidung der Vermissten.
Es geht um schwarze Schuhe, eine dunkle Hose und einen orangen Strickpulli.
Wenn ihr etwas findet, lasst es liegen.
Ihr markiert den Fund, und ein zweiter Taucher macht Fotos.
Ich schicke euch eine Plastikbox runter, in die ihr dann die Tüte legt.
Ich weiß, das klingt umständlich, aber wir dürfen keine Beweise zerstören.
Zehn.
Acht, sieben, sechs, fünf,-
-vier, drei, zwei, eins.
Abwurf!
Wir setzen ein Stag an der ersten Markierung des Hundes. Kommen.
Zehn Meter.
Ich halte fest.
-Lass los. -Ja.
Wir sind bereit.
Taucher im Wasser!
Wir bereiten uns darauf vor, einen Taucher ins Wasser zu schicken. Kommen.
Taucherboot hier. Wir schicken die Taucher bei der ersten Markierung ins Wasser.
Ich wiederhole: Wir schicken die Taucher bei der ersten Markierung ins Wasser.
Verstanden. Ende.
-Bereit? -Ja.
Eins, zwei, drei, hoch!
Kein Fund. Ich wiederhole: Kein Fund. Kommen.
Die U-Haft wurde um vier Wochen verlängert.
-Auf welcher Grundlage? -Mord.
Wir haben die Genehmigung, seine Rechner, Telefone und Konten zu durchsuchen
Okay.
Außerdem hat der Richter eine psychiatrische Untersuchung angeordnet.
Jetzt passiert etwas.
-Wann kommt Musa zurück? -Das weiß ich nicht.
Schnapp ihn dir und durchsucht die Werkstatt.
Vielleicht haben wir etwas übersehen. Festplatten, USB-Sticks …
-Polizei Kopenhagen. Dürfen wir reinkommen? -Ja, natürlich.
Wir haben einen Durchsuchungsbeschluss für die Werkstatt. Bitte verlasst das Gelände.
-Ich hole die Sachen aus dem Auto. -Ja.
Wir sind da. Und wir schicken dich jetzt rein.
Wir machen am nächsten Stag weiter. Taucher im Wasser. Kommen.
Wir haben einen Taucher an der Oberfläche.
Und der Taucher ist oben.
-Alles in Ordnung? -Ja, alles in Ordnung.
Taucherboot hier. Wir haben die Taucher aus dem Wasser geholt. Leider ohne Fund.
Wir versuchen es einfach weiter.
Ja, wir sind hier gleich fertig.
Wir haben ein paar Bücher gefunden, u.a. das über den "Amagermann".
Okay.
Ja.
Gibt es was Neues von den Tauchern?
Ach. Okay.
-Nimmst du den Rest? -Ja.
-Dürfen wir wieder rein? -Aber sicher. -Lass uns fahren.
Wo die Spürhunden anschlugen, haben wir den Meeresboden in Stage à 20x200 m eingeteilt.
-Wie weit seid ihr gekommen? -Fünf Stage. Ohne Fund.
Die Schweden sagen, dass die Hunde dort anschlagen, wo eine Leiche liegt.
Wenn der Wind die Duftstoffe verweht, ist das doch nicht sehr präzise?
Guck mal: Unter optimalen Wetterbedingungen brauchen meine Taucher zwei Tage,-
-um ein Gebiet von 5x5 mm auf dieser Karte abzusuchen.
Wenn die Koordinaten unpräzise sind,-
-werden wir noch sehr lange tauchen müssen.
-Hallo. -Hallo.
Hallo, Nikolaj. Hier ist Maibritt. Du hast mich angerufen?
Ja … Wir fanden einige Bücher-
-und Eisenrohre, die zu denen passen könnten, an denen der Torso befestigt war.
Und ein paar Festplatten, die wir übersehen hatten.
War das alles?
Ja … ja.
Ich rufe dich gleich zurück, Nikolaj.
Musa, ich bin's. Bist du noch beim Auto?
-Hast du meine Ermittlungsakten? -Nein, die hast du.
Na, dann sind sie bestimmt hier. Tschüs.
Maibritt, hast du mal kurz Zeit?
Jetzt nicht.
Maibritt? Komm rein.
Ich möchte dich bitten, mich von dem Fall abzuziehen.
Als ich in der Werkstatt war, vergaß ich die Ermittlungsakte, als ich wegfuhr.
-Wie bitte? -Auf dem Tisch. Als ich wegfuhr.
Mit allen Fotos und Berichten?
-Wann hast du das bemerkt? -Nach ein paar Stunden.
Ich weiß nicht, ob jemand reingeschaut hat.
-Da waren zwei Männer in der Werkstatt … -Haben sie die Mappe gesehen?
Als ich zurück kam, war nur einer dort. Er sagte, er hätte sie nicht bemerkt.
Aber ich kann natürlich nichts garantieren.
Und jetzt willst du also von dem Fall abgezogen werden.
Das kann ich nicht zulassen.
Wir alle können Fehler machen.
Aber die wenigsten geben es zu.
Fahr nach Hause.
Wir sehen uns dann morgen wieder.
Wir haben jetzt an allen Markierungen getaucht. Ohne Resultat.
-Was sagen die Schweden? -Die verstehen das auch nicht.
Sie hatten noch nie so deutliche Markierungen ohne Fund.
Die Hunde sind auf schwedische Seen trainiert, wo es nicht so windig ist.
-Genau. -Können wir das hier testen?
-Wisst ihr, wie sie trainiert werden? -Ja.
Sie wollen uns Leichengift mitbringen, das wir da draußen platzieren können.
Wir machen das so …
Meeresboden.
Meeresoberfläche.
Windrichtung.
Behälter mit Leichengift.
Duftstoffe steigen auf und werden vom Wind verweht.
Wenn wir genau wissen, wo sich das Leichengift befindet,-
-fahren wir so lange gegen den Wind, bis der Hund Witterung aufnimmt und anschlägt.
Wenn wir dann den Abstand zwischen der Markierung und dem Leichengift haben,-
-können wir die bekannten Markierungen mit Windrichtung und -stärke abgleichen.
Dann müsste man exakt wissen, wo man tauchen muss.
-Wie weit ist es bis zum Ausgangspunkt? -120 Meter.
Und der Wind hat nicht gedreht?
-Lass uns noch eine Runde drehen. -Wir drehen noch eine Runde.
230 Meter.
200 Meter.
Dein Hund funktioniert nicht.
Doch, er funktioniert gut, Christian.
Er riecht nichts. Er schlägt nie falsch an.
Braucht er eine Pause?
Das musst du entscheiden.
Wie schnell kannst du uns an Land bringen?
Das ist gegen die Strömung, also 20, 25 Minuten.
Die Strömung … Woher kommt die?
Die kommt aus Süd-Südwest.
Und wenn nun die Strömung den Duft trägt, und nicht der Wind?
Okay. Mach es genau wie eben,-
-aber diesmal fahren wir nicht gegen den Wind, sondern gegen die Strömung.
Verstanden.
200 Meter.
Ist das eine Markierung?
-Ja, das ist eine Markierung. -Wie groß ist der Abstand?
-173 Meter. -Und das war eine Markierung?
Ja, das war eine Markierung. -Gut gemacht!
Yes! Super! Er funktioniert ja doch!
Ja, er funktioniert. Als echt …!
Verdammt!
Es ist die Strömung!
Wir haben das Leichengift in sechs Metern Tiefe platziert.
Die Strömung führte die Duftstoffe 170 m weit, bis es an die Oberfläche gelangte.
Da die Leichenteile in 12 m Tiefe liegen, müssen wir das mal zwei rechnen.
Das sind 340 Meter.
Wir haben also über 100 m falsch getaucht.
Wenn die Strömung die Duftstoffe 340 m nach Norden führt,-
-tauchen wir also … hier.
Die Strömung könnte den Geruch also mehrere Hundert Meter getragen haben?
Ja. Dort hat der Hund angeschlagen.
Das ist ja unglaublich.
Wenn das wirklich so ist …
Habt ihr etwa so gute Nasen?
Habt ihr so gute Nasen?
Komm. Ich möchte dir etwas zeigen.
Es begann damit, dass jemand einen Stein legte,-
-und dann wurde ein Herz für Kim daraus.
Es wurden immer mehr.
Jetzt legen fast alle, die hier vorbei kommen, einen Stein dazu.
Und ihr wusstet nicht davon?
Nein.
Jens hier.
Ja.
Okay.
Wir treffen uns im Hafen.
Ja.
Sie haben nichts gefunden, aber ich melde mich, wenn es etwas Neues gibt.
-Danke. -Komm, Iso.
Wir hatten auch heute kein Glück.
-Wie viel habt ihr schon geschafft? -Vier Stage.
Genau 340 Meter von den Markierungen der Hunde entfernt.
Da unten sind weniger als vier Meter Sicht.
Wir müssen uns was überlegen, Jens. Wir tappen im Dunkeln.
Lasst uns von hier verschwinden!
Ich bin die Sachen aus der Werkstatt durchgegangen.
Im Buch über den "Amagermann" gibt es ein Kapitel über falsche DNA-Spuren.
Er wollte, dass sein Sohn Sperma auf dem Opfer einer Vergewaltigung platziert,-
-um zu beweisen, dass der Täter noch auf freiem Fuß ist.
-Wo ist die Verbindung? -Falsche Spuren.
Ich dachte da an die Hose und die Strumpfhose im U-Boot.
Wollte er sie an Land platzieren, falls er unbemerkt in den Hafen gelangt wäre?
Dann hätte es so ausgesehen, als wäre sie erst an Land überfallen worden.
Hätte er dann das U-Boot geputzt, gäbe es keine Spuren mehr von ihr.
Dann wäre es unmöglich gewesen, seine Aussage zu widerlegen.
PJ von der Tauchersektion des Froschmannkorps hat angerufen.
Sie sind gerade im Kleinen Belt.
Er berichtete von einem Ozeanographen aus Aarhus,-
-einem Experten für Strömungsverhältnisse. Er ist auf seinem Forschungsschiff Aurora.
-Und? -Ich rief ihn an. Torben Vang heißt er.
Er hilft uns gern bei der Berechnung der Position der Leichenteile.
Wenn das okay für dich ist, kommt er her und hilft uns.
Der Froschmannkorps bot an, uns mit Ausrüstung und Personal zu unterstützen,-
-damit wir größere Gebiete abdecken können. Das Angebot habe ich angenommen.
-Wann? -So schnell es geht. In ein paar Tagen.
-LM. Guten Morgen. -Torben.
-Christian. -Maibritt.
Guten Morgen. Willkommen an Bord.
Danke, dass ihr so schnell kommen konntet. Ihr wart die ganze Nacht unterwegs?
Ja. Es ist ja wichtig, daher haben wir alles stehen und liegen gelassen.
Du bist also Experte für Meeresströmungen in der Ostsee?
Ja. Ich und mein Team erforschen die Meeresströmungen und das Meer,-
-mit Fokus auf die Ostsee, den Öresund und die Køge Bugt.
-Hast du alle nötigen Informationen? -Ja.
Ich habe die Koordinaten der Markierungen und die Route des U-Boots erhalten.
Wollen wir uns das mal ansehen? Seht mal her …
Öresund und Køge Bugt sind speziell, weil ihr Salzgehalt variiert.
Und das wirkt sich sehr markant auf die Strömungsverhältnisse aus.
Das Überschusswasser der Ostsee erzeugt eine Strömung gen Norden.
Das Gezeitenwasser ändert täglich Stärke und Richtung der Strömung.
Und der Wind hat natürlich auch einen Effekt.
Die osteuropäischen Flüsse münden in die Ostsee.
Dieses Wasser wird durch den Öresund gepresst.
Weil das Wasser der Flüsse Süßwasser ist, sinkt der Salzgehalt der Ostsee.
Wenn es viel regnet, schwellen die Flüsse an,-
-und der Salzgehalt fällt entsprechend. Das beeinflusst die Strömungsverhältnisse.
Das Süßwasser bewegt sich über dem Salzwasser.
Die Verhältnisse vom 10. August bis heute sind also wichtig für unsere Suche?
Genau. Entscheidend sind die Strömungsverhältnisse zu dem Zeitpunkt,-
-an dem die Hunde angeschlagen haben. Von da an können wir rückwärts rechnen.
Nehmen wir mal die erste Markierung, am 29. August um 14.30 Uhr.
Hier ist eine Markierung.
Wir wissen, dass sich die Strömung nordwärts bewegt. Daher ergibt es Sinn,-
-dass die Hunde auf etwas reagieren, was sich im südlichsten Teil befindet.
-Wie weit weg ist das von der Markierung? -Bis zu 2000 Meter.
Der Geruch und die Gase können sich unter Wasser bis zu 2 km bewegen?
Es ist ziemlich kompliziert, und ich habe deine Skizze gesehen.
Zunächst einmal sind es keine Gase, sondern Fettstoffe.
Die Hunde reagieren auf die Fettstoffe. Und das ist trügerisch.
Seht mal … Hier ist der Meeresgrund, und hier die Meeresoberfläche.
Hier markieren wir eine Strömungsrichtung.
Wenn hier ein Objekt ins Meer geworfen wird …
Luft und Gase steigen mehr oder weniger in einer direkten Linie an die Oberfläche,-
-weil sie sich schnell bewegen. Fettstoffe hingegen bewegen sich langsam.
Daher kann das Gebiet, in dem die Hunde anschlagen, ziemlich groß sein,-
-obwohl das Objekt klein und mehrere Kilometer entfernt ist.
-Wo sollen wir suchen? -Ihr habt hier gesucht.
Ich würde vorschlagen, dass ihr hier unten sucht,-
-zwischen 900 und 1200 Meter von der ersten Markierung entfernt.
-Hallo. Ich bin Martin. -Torben. Willkommen.
-Du hast den Code geknackt? -Das weiß ich nicht.
Es deutet aber alles darauf hin, dass wir hier oder weiter südlich suchen müssen.
-Habt ihr Stage abgesteckt? -Natürlich.
-Dann mal los. -Alles klar.
Basse und Bo: Bereit zum ersten Tauchgang!
9-0. Taucher an der Oberfläche. Abwarten, Ende.
-Ist da etwas? -Wir warten auf Nachricht.
LM, Martin. Kommen.
LM, kommen.
Wir haben die ersten sechs Stage in Foxtrot 2 abgesucht,-
-leider ohne Erfolg.
Wir stecken die nächsten Stage ab und suchen die letzten beiden in Foxtrot 2 ab.
Verstanden. Wir machen weiter. Ende.
Verstanden. Ende.
Ja! Guter Hund! Ja, du auch!
Sitz.
-Hallo. -Hallo. Habt ihr was gefunden?
Nein.
Was macht ihr jetzt?
Wir versuchen es morgen wieder.
Und wenn ihr morgen nichts findet?
Dann stellt sich die Frage, ob wir die Suche nicht aufgeben sollten.
Wollen wir trotzdem morgen zu Cecilie und Anders?
Sicher. Nach 17.30 Uhr können wir eh nicht mehr tauchen.
-Ich gehe eine Runde mit den Hunden. -Ja.
Kommt! Nero.
LM, Martin. Kommen.
LM, kommen, Martin.
Wir haben eine Markierungsboje an der Oberfläche. Abwarten, Ende.
Perfekt.
-LM, Martin. Kommen. -LM, kommen, Martin.
Wir haben eine Tüte mit irgendetwas darin gefunden.
Ich habe ihn zum Fotografieren runter geschickt. Kommen.
Perfekt! Super!
Okay.
Sie haben eine Tüte gefunden.
Ja. Öffne sie.
Ja, tu das.
Ruf mich an, wenn etwas passiert. Gut. Danke.
Sie haben eine Tüte gefunden Es liegt ein oranger Pulli darin.
Taucher an der Oberfläche!
9-0, Markierungsboje an der Oberfläche. Abwarten, Ende.
-Hast du das auch gehört? -Ja.
LM, Martin. Wir haben ein Bein gefunden.
Ich wiederhole: Wir haben ein Bein gefunden. Kommen.
-Was sollen wir machen? Kommen. -Macht wie besprochen weiter.
Eine Tüte um das Objekt, mit Sediment und Wasser aufnehmen.
Das Stagboot soll eine Box abholen, damit das Objekt sicher nach oben kommt.
Bitte. Fürs Taucherboot. So viel Wasser rein wie möglich.
Und sag Martin, er soll es zukleben. Ab mit euch!
LM, Martin. Kommen.
Wir haben einen weiteren Fund!
-Thomas! Kommt her! -Was ist los?
Kommt her. Jetzt geht's los!
-Was ist los? -Noch eine. Jetzt geht's los.
Die gleiche Prozedur. Ordentlich zukleben. Ab mit euch!
-LM, Martin. Kommen. -Kommen.
Wir haben einen weiteren Fund. Eine Tüte, in der möglicherweise ein Kopf liegt.
Und?
Hallo, Joachim. Jens hier.
Hallo.
Ich rufe an um dir zu sagen, dass wir die Taucher heute auf 1200 Metern hatten.
Ja. Wir haben gefunden, wonach wir gesucht haben.
Ich bin gerade auf dem Weg zu ihnen.
Natürlich. Das werde ich ausrichten.
-Hallo. -Hallo.
Wo ist mein Vater?
Er ist noch auf der Arbeit.
Die sind für dich. -Hallo, Anders.
Komm rein. -Magst du die ins Wasser stellen?
Zuerst fanden sie eine Tüte mit ihren Schuhen und Kleidern.
Kurz darauf fanden sie die Beine.
Und dann fanden sie eine Tüte mit …
… mit einem Kopf, der gerade untersucht wird.
Ich bin gerade in der Rechtsmedizin.
Ich fahre erst nach Hause, wenn sie die Todesursache festgestellt haben.
Ich halte dich auf dem Laufenden. In Ordnung, Jakob. Tschüs.
Ich glaube, ich habe etwas gefunden, was euch interessierten wird. Kommt mit.
Der Verdächtige hat erklärt, der Toten sei eine Luke auf den Kopf gefallen.
-Und dass sie dadurch starb, ja? -Ja.
-Was soll das bedeuten? -Das, was da steht.
Dass wir keinerlei Verletzungen am Schädel finden konnten.
-Also … gar keine? -Gar keine.
-Das verstehe ich nicht. -Ich auch nicht.
Kein Bruch am Schädel, keine Blutungen, keine Frakturen,-
-keine Spuren oder Verletzungen von Schlägen. Nichts.
Übersetzung: filmtiger
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