Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
...nach den Rückzahlungen, konnte nur noch der Tod festgestellt werden.
Während einer Forschungsexpedition nach Afrika...
fing die Privatmaschine des bekannten englischen Botanikers Charles Decker
Feuer und stürzte über dem Dschungel ab.
Dieser Unfall hat sich bereits vor einer Woche ereignet.
Da die Nachricht über den Absturz von Dschungelläufern
erst gestern in die nächste größere Siedlung gebracht wurde,
hat man noch keine Spur von Dr. Decker oder seinem Piloten gefunden.
Es ist anzunehmen, dass beide Männer in den Flammen umgekommen sind.
Dr. Decker, Überlebender des Flugzeugabsturzes,
kehrt nach einem Jahr im Dschungel wieder zurück. Lesen sie alles darüber.
Dr. Decker kehrt zurück. Berühmter Wissenschaftler kehrt zurück.
Dr. Decker, Überlebender des Flugzeugabsturzes... Vielen Dank.
Vielen Dank, Sir.
Achtung bitte, Mr. Richard Banks, gebucht für den Flug nach Rom...
Da ist er ja.
...melden Sie sich bitte beim TWA-Informationsschalter.
- Willkommen in der Heimat, Dr. Decker. - Hätten Sie einen Moment Zeit für uns?
Nur ein paar ganz kurze Fragen, Sir, wenn Sie erlauben?
Aber sicher.
Sie galten seit fast einem Jahr als vermisst.
Können Sie uns erzählen, wie es Ihnen gelang
den Absturz zu überleben und in Uganda am Leben zu bleiben?
Nun, zuerst einmal bin ich gerade noch im richtigen Moment abgesprungen.
Und ich landete nicht weit entfernt von dem Flugzeugwrack.
Dann schleppte ich mich ins nächste Dorf und wurde von den Bewohnern gepflegt.
Und zu meinem Glück stellten sich diese Eingeborenen,
die mit dem Bantu-Stamm verwandt sind, als äußerst freundlich heraus.
Wurden Sie dort gefangen gehalten? Nein, das kann man nicht sagen.
Natürlich war ich in den ersten Wochen noch ein Fremder für sie.
Aber im Laufe der Zeit gewöhnten wir uns aneinander.
Und als ich zurück wollte, haben sie mir dabei geholfen.
Es dürfte klar sein, dass meine Rückkehr ohne ihre Hilfe unmöglich gewesen wäre.
Und trotzdem hat es fast ein Jahr gedauert
bis Sie wieder in die Zivilisation zurückkehren konnten.
Sie meinen natürlich das, was wir als Zivilisation bezeichnen.
Ich meine London.
Ich hätte vielleicht auch eher zurückkommen können,
aber warum sollte ich?
Ich als Botaniker und Wissenschaftler konnte nicht der Möglichkeit widerstehen,
diese besondere Umgebung genauer zu erforschen.
Besonders, in welcher Hinsicht?
Ich entdeckte ein Tierwachstum,
das ich zuvor noch nirgendwo beobachtet hatte.
Natürlich war ich fasziniert von diesen Exemplaren.
Deshalb habe ich unseren Absturz fast als einen Glücksfall betrachtet.
Wo sonst hätte ich Gelegenheit dazu gehabt,
diese seltenen Arten von fleischfressenden Pflanzen zu studieren?
Worum handelt es sich dabei?
Um Pflanzen mit absolut tierischen Eigenschaften.
Sie ernähren sich von Insekten und kleinen Vögeln, die sie vollkommen verschlingen.
Sie brauchen zum Leben mehr als Luft, Sonne und Wasser.
Und wenn ich beweisen kann, was ich dabei erfahren habe,
werden wir eine Menge Lehrbücher aussortieren müssen.
Was meinen Sie damit?
Ich stehe an der Schwelle einer bahnbrechenden Entdeckung.
Und zwar dem Bindeglied zwischen tierischem und pflanzlichem Leben.
Tatsächlich werde ich, sobald ich wieder am Essex College unterrichte,
dies zum Thema meiner ersten Vorlesung machen.
Dr. Decker, haben Sie noch andere interessante Entdeckungen gemacht?
Vielleicht, aber darüber will ich jetzt noch nicht mehr erzählen.
Was ist mit Ihrem Pilot geschehen?
Nachdem ich abgesprungen war, nahm ich an, dass er mir folgen würde.
Und die Maschine hat dann sehr schnell an Höhe verloren.
Der Pilot kam dabei ums Leben.
Dr. Decker, Sie haben uns gar nicht Ihren tierischen Begleiter vorgestellt.
Meinen Sie Konga?
Einen Namen haben Sie ihm also auch schon gegeben.
Oh ja, natürlich. Er hat einen Namen und ich habe ihn ins Herz geschlossen.
Konga hat mir damals geholfen, den Weg ins nächste Dorf zu finden.
Seitdem sind wir beide unzertrennlich.
Ich konnte ihn einfach nicht zurücklassen.
Und wenn sie mich jetzt entschuldigen würden?
Es war eine anstrengende Reise und ein schweres Jahr für mich.
Ich bin ziemlich erschöpft und möchte jetzt nach Hause fahren.
Noch eine letzte Frage, Dr. Decker. Ja.
Haben Sie die Absicht, ein Buch über Ihre Erlebnisse zu schreiben?
Nun, was mir persönlich widerfahren ist, halte ich weniger für interessant,
aber wenn etwas davon der Wissenschaft neue Erkenntnisse vermitteln kann,
werde ich es bestimmt tun.
Alles Gute, Sir.
- Danke. - Vielen Dank, Doktor.
Weißt du, Margaret, es ist schön, wieder zurück zu sein.
Essen, Komfort, Wärme, meine Bücher, das Laboratorium.
Du hast noch nicht einmal gesagt, dass du dich freust, mich zu wiederzusehen.
Natürlich freue ich mich, dich wiederzusehen.
Schließlich bist du meine Sekretärin, Assistentin, Wirtschafterin, Vertraute
und nicht zuletzt meine beste Freundin.
Nun, ab und zu wirfst du mir mal ein paar freundliche Brocken hin.
Und das auch nur, wenn ich dich darum bettele.
Du solltest wissen, Charles, wenn ein Mann eine Frau "beste Freundin" nennt,
ist das fast schon eine Beleidigung.
Aber Margaret,...
du weißt doch, dass für Gefühle im Leben eines Wissenschaftlers nicht viel Raum ist.
Wenn dir etwas daran liegt, kannst du sehr reizend sein.
- Besonders Fremden gegenüber. - Das ist nur reiner Selbstzweck.
Trotzdem könntest du ein bisschen netter zu mir sein.
Schließlich habe ich mich um deine Forschung gekümmert, als du weg warst.
Ich wusste, dass ich mich auf dich verlassen konnte.
Ich hatte immer das Gefühl, dass du lebst, obwohl es erst jetzt bekannt wurde.
Ich habe mich um alles gekümmert, ein ganzes Jahr lang.
Und ich bin dir sehr dankbar dafür.
Aber was ist das Erste, was du tust, als du wieder hier bist?
Du kümmerst dich um deinen kleinen Schimpansen, den du mitgebracht hast.
Und wie besorgt du warst.
Und in deinem ersten Brief letzte Woche stand kein Wort über mich.
Nur die Anweisung, dass ein großer Käfig gebaut werden soll.
Du solltest wissen, Margaret,
dass Briefe schreiben im Urwald mit Schwierigkeiten verbunden ist.
Kaum bist du zehn Minuten hier, bestehst du darauf, dir den Käfig anzusehen.
Ist er auch fest genug, groß genug, warm genug?
Mich hast du nicht noch einmal gefragt, wie es mir inzwischen ergangen ist.
Konga steht an erster Stelle.
Bist du etwa auf einen kleinen Schimpansen eifersüchtig?
Du bemühst dich um ihn, als ob er königliches Blut in seinen Adern hätte.
Das hat er auch.
Dieser kleine Schimpanse ist der Erste in einer langen Reihe von Königen.
Den Königen dieser Erde.
Wie meinst du das?
Genau, wie ich es gesagt habe.
Kongas Hilfe ermöglicht es mir nicht nur, einen Teil der Erde zu beherrschen,
sondern auch bahnbrechend für die Wissenschaft zu wirken.
Denn dieser kleine Schimpanse wird das erste Bindeglied
in der modernen Entwicklungsgeschichte
zwischen pflanzlichem und tierischem Leben sein.
Charles, Liebling, was redest du da?
Ich fürchte, die lange Abwesenheit ist dir nicht gut bekommen.
Nein, das hat nichts damit zu tun.
Was denkst du, warum ich all die Gefahren und Strapazen auf mich genommen habe?
Deshalb, weil ich dem Ziel meiner Arbeit einen Schritt näher gekommen bin.
Ich hatte die Skepsis und selbst den Spott der Öffentlichkeit erwartet.
Aber nicht von dir, die du seit Jahren mit mir zusammengearbeitet hast.
Nicht von dir, die meine Träume geteilt hat.
Aber Charles, ich wollte dich nicht verspotten.
Aber was du erzählt hast, ist so überraschend.
Alles Neue erscheint einem zuerst überraschend.
Also gut, ich bin jetzt ganz unvoreingenommen.
Aber du musst mir schon etwas genauer erklären, was du eigentlich meinst.
Und was du jetzt vorhast.
Dieser Herausforderung stelle ich mich gerne.
Wir können gleich anfangen.
Wir müssen erst mal diese Blumen aus der Erde holen.
- Charles, du bist rücksichtslos. - Ich brauche sie nicht mehr.
Sie haben ihren Zweck erfüllt.
Ich habe meine Arbeit über den...
natürlicher Lebensraum der Pflanzenwelt schon vor langer Zeit abgeschlossen.
Aber ich habe mich so um diese Blumen gekümmert.
Diese Form von Dekoration interessiert mich nicht mehr.
Außerdem brauche ich jeden Zentimeter Erde für die neuen Pflanzen,
die ich aus Uganda mitgebracht habe.
Mach die Tasche auf.
Du hättest die Blumen wenigstens abschneiden
und in irgendein Krankenhaus schicken können.
Da hätten noch viele kranke Menschen ihre Freude dran gehabt.
Sehr großzügig, aber dumm.
Wenn sie verfault sind, geben sie die Nahrung für unseren neuen Pflanzen ab.
Drehe die Heizung weiter auf.
- Wir haben hier fast 21 Grad. - Wir brauchen 32 Grad.
Ich muss hier ein Dschungelklima erzeugen.
Mit hoher Luftfeuchtigkeit und Hitze.
Brauchen sie nicht sehr viel Zeit zum Wachsen?
Nein, sie sind sehr empfänglich.
Das ist ja das Einzigartige an diesen Pflanzen.
Die Zeit und die Natur haben hier ein wahres Wunderwerk vollbracht.
Sie wachsen äußerst schnell.
Diese bemerkenswerte Eigenschaft kann übertragen werden, und zwar durch mich.
Ihre Struktur ist sehr seltsam. Etwas in der Art habe ich noch nie gesehen.
Das hat noch niemand in diesem Teil der Erde.
Der Medizinmann der Eingeborenen zeigte sie mir
und hat mir ihre besonderen Eigenschaften erklärt.
- Welche sind das? - Menschliche.
- Was? - Ich sagte menschliche Eigenschaften.
Der Extrakt aus diesen Pflanzen wird uns möglicherweise das Bindeglied
zwischen pflanzlichem und tierischem Leben liefern.
Und der Extrakt aus diesen Blätter, wenn sie vollkommen entwickelt sind,
weist menschliche Eigenschaften auf, wenn man ihn injiziert.
Charles, ich begreife nicht ganz, was du vorhast.
Es scheint dir wirklich ernst damit zu sein, aber du solltest dich erst etwas ausruhen.
- Bist du müde? - Müde ist gar kein Ausdruck.
Ich kann kaum noch atmen.
Ich halte die Hitze hier nicht mehr aus.
Ich muss an die frische Luft, sonst werde ich noch ohnmächtig.
Du hast Recht, Margaret. Wir können auch morgen weitermachen.
Ein bisschen Ruhe tut uns beiden gut.
Ich habe dir eine Tasse Tee mitgebracht.
Danke, Margaret, stelle sie da hin.
Sieh dir die Wurzeln hier an. Sie haben ähnlich verblüffende Eigenschaften.
Der Medizinmann, mit dem ich mich angefreundet hatte,
benutzte sie, um das Wachstum bei verkrüppelten Tieren anzuregen.
Kein Wunder, dass die Eingeborenen ihn für einen Zauberer gehalten haben.
Er muss ein sehr weiser alter Mann gewesen sein.
Das hat er mir jedenfalls bewiesen.
Man darf sich nicht davon täuschen lassen,
dass diese so genannten Medizinmänner als primitiv bezeichnet werden.
Denn besonders dieser wusste Dinge, bei denen ich mir oft rückständig vorkam.
Der Mann war faszinierend, nicht nur wegen seiner Heilerfolge,
vielmehr deshalb, wie er seine Patienten kontrollierte.
Wie meinst du das, "kontrollierte"?
Er hat nie zu mir darüber gesprochen, aber ich habe den Verdacht,
dass er in seine Medizin Samenkörner tat, wodurch die Menschen willenlos wurden.
Sie waren ihm gegenüber unterwürfig.
Was er sagte, war Gesetz.
Ich habe da auch ein paar von den Samenkörnern dazu gegeben.
Sie stammen von einer sehr seltenen Pflanze.
Wie dumm von mir, ich plappere hier herum, anstatt auf die Flamme zu achten.
Sieh, selbst Tabby interessiert sich für dein Experiment.
Wie kommt die denn hier rein? Warum hast du die Tür nicht zugemacht?
Du hast Tabby sträflich vernachlässigt.
Charles?
Charles, was suchst du denn eigentlich?
Was ist nur los mit dir, Charles? Hast du den Verstand verloren?
Du Närrin, glaubst du etwa, ich will mir das größte Experiment meines Lebens
durch diese Katze gefährden lassen?
Schon ein paar Tropfen hätten bei Tabby zu einem enormen Wachstum geführt.
Es wäre nicht sehr gut für uns, wenn eine Katze in der Größe eines Leopards
durch die Straßen laufen würde.
Und außerdem habe ich Konga für meine Versuche mitgebracht.
Wir werden sie heute Nacht im Hof begraben müssen.
Alles blüht ganz wundervoll.
Innerhalb einer Woche sind sie schon fast voll ausgewachsen.
Charles, das ist erstaunlich!
Sieh dir an, Margaret, wie sie die Fleischstücke verschlingen.
Erstaunlich, wie diese fleischfressenden Pflanzen konstruiert sind.
Ihre Stängel sondern ein scharfes Ferment ab,
das sie dazu befähigt, fast alles zu verdauen.
Gib mir bitte die Schere, Margaret.
Ein paar von den Blättern hier müssten eigentlich schon so weit sein.
Lass uns zurück ins Labor gehen.
Mach den Käfig auf, Margaret.
Hallo, Konga.
Nimm ihm das Halsband ab und halt ihn fest, Margaret.
Komm schon, Konga.
Du weißt doch, dass ich dir nicht weh tue.
So ein braver Junge.
Das Serum wird schon bald anfangen zu wirken.
Es wirkt! Es wirkt!
Charles, ich kann das einfach noch gar nicht fassen.
Aber ich habe es eben mit meinen eigenen Augen gesehen.
Es tut mir Leid, dass ich dir zuerst nicht glauben wollte.
Aber jetzt verstehe ich alles. Auch warum du ein Jahr lang weg warst.
Was du erreicht hast, wird die Welt in Erstaunen versetzen.
In dem Dorf, wo ich gelebt habe, waren die Eingeborenen sehr freundlich.
Es waren Angehörige der Bantu sprechenden Stämme.
Und in diesem speziellen Dorf nannten sie sich die Bagandas.
Die Bagandas sind mittelgroß, betreiben keine Selbstverstümmelung
oder bringen sich auch nicht selbst als Opfer dar.
Aber sie schmücken sich gerne mit Teilen des Wilds, das sie getötet haben.
Sie fertigen gerne Schmuckstücke an, so wie diese Schale aus Perlmutt.
Genauso wie wundervolle Holzschnitzereien...
mit speziellen Motiven.
Ihr Grundnahrung besteht aus grünen Bananen.
Sie werden gedämpft und heiß mit Bohnen und süßen Kartoffeln gegessen.
Die Bagandas haben ein ausgeprägtes Gespür für Anstand.
Und ihre Frauen sind in der Öffentlichkeit immer bekleidet.
Sie lieben den Tanz.
Beinahe täglich finden rituelle Tänze statt.
Zur Feier von Geburt und Tod und bei allen anderen Gelegenheiten.
Das sind ein paar von ihren zahmen Schlangen.
Sie gehören einem der jungen Medizinmänner, er heißt Masaba.
Lee, Bob, Steven, sie können die Fensterläden wieder öffnen.
Sie konnten eben ein paar der Wunder des Dschungels mit mir teilen,
die ich filmen konnte.
Es war übrigens reines Glück,
dass ich beim Absprung meine Kamera und Teile der Ausrüstung retten konnte.
Morgen werden wir über Pflanzenhormone sprechen.
Wir werden die Einwirkung der Umwelteinflüsse untersuchen,
wie Licht, Temperatur, Bodenbeschaffenheit und Bewässerung.
Und wir werden erkennen, dass die Pflanzen die engsten Verbündeten
des Menschen sind, denn ohne Pflanzen können wir nicht leben.
Sie können jetzt gehen.
Sandra, lass uns noch eine Tasse Kaffee zusammen trinken.
Du kannst schon vorgehen, Bob, ich treffe dich dann später.
Ich habe versprochen, Dr. Decker noch zu helfen.
Sandra, es freut mich, dass Sie mir bei den Diagrammen helfen wollen.
Sie wissen doch, wie gern ich für Sie arbeite, Dr. Decker.
Das hat zwar nichts mit unserem Unterricht zu tun,
aber es ist erstaunlich, wie Sie gewachsen sind.
- Sie waren ja ein Jahr weg. - Das stimmt.
Und ich sollte mich eigentlich über Wachstum am wenigsten wundern.
Aber bei Ihnen ist es mehr als nur das.
Sie sind inzwischen viel reifer geworden, Sandra.
- Und wie hübsch Sie geworden sind. - Vielen Dank, Dr. Decker.
Ich nehme an, dass Sie sehr viel Aufmerksamkeit bekommen.
Ein wenig davon konnte man schon in der Klasse merken.
Ich glaube sogar, dass in diesem Augenblick ein gewisser Bob
bereits voller Ungeduld auf Sie wartet.
Daran wird er sich gewöhnen müssen. Ich kann nicht ernst nehmen.
Wenn ich mit Ihren Vorlesungen fertig bin, will ich noch Physik und Chemie belegen.
- Mein Studium geht vor. - Das hoffe ich, Sandra.
Sie haben nämlich das Zeug zu einer tüchtigen Wissenschaftlerin.
Und ich würde Ihre Entwicklung gerne fördern.
Ich muss außerhalb des Lehrplans noch Versuche durchführen.
Und wenn Sie Zeit hätten,
ich könnte eine aufgeweckte Assistentin gut gebrauchen.
Ihnen zu helfen, das tue ich gerne freiwillig.
Vor allem wegen der ganzen neuen Entdeckungen,
die Sie in der Klasse erwähnt haben.
Als Sie vorhin davon erzählten,
hatten Sie so einen Ausdruck im Gesicht, das hat mich richtig fasziniert.
Wissenschaft kann unheimlich interessant sein.
Sie ist sogar sehr aufregend.
Meine Experimente werden uns neue Welten eröffnen.
- Hallo, Dr. Decker. - Guten Tag, Miss Barnesdell.
Sagen Sie doch Dekan Foster bitte, dass ich da bin.
Aber sicher, er wartet schon auf Sie.
Dr. Decker wäre jetzt da, Sir.
Natürlich.
Folgen Sie mir bitte.
Sie wollten mich sprechen, Dekan?
Ja, Charles. Bitte nehmen Sie das jetzt nicht persönlich.
Ich möchte Ihnen ungern Vorschriften machen. Aber ich...
Besser gesagt das College bekommt ständig Anfragen wegen Ihres Interviews.
- Sie meinen das in der Zeitung? - Genau das.
Ich meine das Interview, das Sie dem Evening Standard gegeben haben.
Ich habe nur ein paar Fragen beantwortet.
Was habe ich denn gesagt, das zu dieser Aufregung geführt hat?
Sie haben eine Bemerkung darüber gemacht, dass Sie eine Verbindung
zwischen pflanzlichem und menschlichem Leben entdeckt hätten.
Ach das.
Und es ist doch ein Unterschied, ob ein Privatmann derartige Dinge behauptet,
oder ein Mitglied unserer Lehranstalt.
Mit anderen Worten, ist es Ihnen egal, wenn ich mich persönlich damit blamiere,
Hauptsache, der geheiligte Name des Colleges wird nicht beschmutzt.
Wenn Sie es so direkt ausdrücken wollen,... ja.
Und wenn es sich nun genau umgekehrt verhalten sollte?
Ich kann Ihnen nicht ganz folgen.
Was wäre, wenn durch meine Experimente und Entdeckungen,
das College berühmt werden würde?
Aber, Charles, Sie haben Ihre Behauptung doch nicht ernst gemeint?
Doch, das habe ich. Wenn ich meine Versuche über Mutation,
die ich selbstverständlich außerhalb des Lehrplans durchführe, beendet habe,
werde ich unwiderlegbar beweisen können,
dass ich den Extrakt von Pflanzenzellen in den tierischen Blutkreislauf bringen kann.
In letzter Konsequenz heißt das, dass ich die menschliche Gestalt verändern kann.
Seien Sie still, Charles. Sie sind ja verrückt.
Das möchte ich nicht noch einmal hören.
Ihr Aufenthalt im Dschungel, die Strapazen, die Entbehrungen, die Isolation,
ich bin sicher, dass Sie das verwirrt hat, zumindest zeitweise.
Es war ein Fehler von mir, dass ich Sie gleich wieder hier eingespannt habe.
Charles, Sie brauchen Ruhe, sehr viel Ruhe.
Ich werde das auch gleich morgen auf der Fakultätssitzung vorschlagen.
Selbstverständlich ganz diskret.
Ich brauche keine Erholung.
Ich muss meine Arbeit weiterführen. Sie tun, was ich Ihnen sage, oder...
Dekan Foster, nichts was Sie sagen und tun, wird mich aufhalten können.
Vordenker wurden immer verspottet oder sogar weggesperrt.
Denn die Klassenräume sollen ungefährlich und sicher sein.
Diese Ruhe möchten Sie nicht gestört sehen.
Aber ich habe mein Leben riskiert, um etwas Neues zu erfahren.
Ich kenne die Wahrheit, denn ich habe mit ihr gelebt.
Niemand, hören Sie, niemand hindert mich, damit an die Welt zu treten.
So lange ich Dekan an diesem College bin,
haben Sie zu tun, was ich Ihnen sage.
Oh, Konga, du hast es wirklich gebracht!
Das ist ja wunderbar.
Konga, dafür hast du auch eine Belohnung verdient. Hier hast du.
Ach, Konga...
Sieh mal an, ihr beide seid ja dicke Freunde geworden.
Stell dir vor, ich habe ihm gesagt, er soll den Tee von oben holen.
Und er hat es tatsächlich getan. Ich muss sagen, er ist wundervoll.
Und wie er auf alles reagiert, wie ein Mensch. Komm mit.
Hast du alle Messungen aufgezeichnet?
Ja, ich habe sie alle eingetragen.
Ist er in den richtigen Proportionen gewachsen?
Es kommt mir wie ein Wunder vor, aber das ist er. Ich habe alles überprüft.
Bist du sicher? Es darf uns bei den Aufzeichnungen kein Fehler unterlaufen.
Natürlich bin ich sicher. Die Zahlen stimmen.
Charles, ich weiß, du magst es nicht, wenn man so viel Aufhebens macht,
aber dich scheint etwas zu beunruhigen.
Ich wünschte, du würdest mir sagen, was dich bedrückt.
Nein, es ist nichts weiter, wirklich.
Es muss etwas sein, man merkt es ganz deutlich.
Wenn du es unbedingt wissen willst.
Mir ist am Nachmittag ein Musterbeispiel für amtliche Engstirnigkeit begegnet.
Da wäre jeder aus der Haut gefahren.
Ein Wunder, dass ich mich noch beherrschen konnte.
Das Treffen mit dem Dekan also.
Du hältst es nicht für möglich, wie er mich wegen des Interviews,
das ich der Zeitung gegeben habe, runter gemacht hat.
Er hat getan, als wenn er die ganze Universität leiten würde.
Als ob ich ein Grünschnabel wäre, der sich öffentlich zum Narren gemacht hat.
Ihnen passt solche Zeitungs-Publicity nicht, nicht bei einer Einzelperson.
Aber ich habe gar kein Interesse daran, mich in den Vordergrund zu spielen.
Die Anerkennung für meine Arbeit käme auch dem College zugute, wie du weißt.
Ja, aber hast du das auch dem Dekan gesagt?
Natürlich habe ich das, aber das hat auch nichts geändert.
Er wurde nur noch unnachgiebiger und diktatorischer.
Er hat sich über mich lustig gemacht.
Er hält mich für verrückt.
Das kannst du ihm nicht übel nehmen.
Mir ging es ja genauso, bis vor kurzem.
Aber wenn du ihm nun dafür Beweise bringst.
Nein!
Das wird nichts an seiner Meinung ändern.
Ich glaube sogar, dass er plant, mich aufs Abstellgleis zu schieben.
Er will mich um die Früchte meiner Arbeit betrügen.
Und bevor er das tut, werde ich mit allen Mitteln versuchen, ihn zu überzeugen.
Margaret, das neue Serum ist fertig!
Willst du nicht noch warten, vielleicht ist es noch zu früh?
Nein, es ist genau der richtige Zeitpunkt.
Gib mir den Schlüssel für den Käfig.
Bitte gehe jetzt, ich möchte mit Konga alleine sein.
Mein guter Konga...
Komm, mein Junge.
Leg dich 'mal hin.
Konga! Höre mir genau zu.
So ist gut. Sieh mich an.
Nach allem kennen wir uns besser, als die Welt ahnt.
Du musst in dieses Licht sehen, dann kannst du dich besser konzentrieren.
Und merke dir jedes Wort, das ich sage.
Ich bin dein Gebieter. Und du musst mir gehorchen.
Erinnerst du dich, wie es im Dschungel war, als du noch klein warst?
Damals hattest du große Angst, bis ich mich deiner angenommen habe.
Aber jetzt brauchst du nichts mehr zu fürchten.
Weder von Tieren noch Menschen, solange du mir gehorchst.
Ich habe dich in einen Riesen mit enormen Kräften verwandelt.
Mit einem einzigen Schlag dieser mächtigen Arme, die ich dir gab,
kannst du ein Genick brechen und einen Schädel einschlagen.
Und genau das wirst du auch tun.
Auf meinen ausdrücklichen Befehl hin.
Heute Abend werde ich den Beweis deines Gehorsams von dir verlangen.
Du wirst mich nicht enttäuschen, weil du genau weißt,
dass ich für dich immer sorgen werde.
Dass ich dich vor allen Gefahren beschützen werde
und dich heute Abend sicher hierher zurückbringe.
Margaret, du kannst runterkommen!
Ich... kann es nicht fassen.
Aber es ist so. Ich habe es vollbracht.
Charles, das ist erstaunlich.
Heute Nacht werde ich von Konga...
den ersten Beweis seines Gehorsams verlangen.
Dekan des Colleges von unbekanntem Täter ermordet.
Der Mord geschah im eigenen Studierzimmer.
Lesen sie alles darüber im Standard. Der Evening Standard.
Dekan des Colleges von mysteriösem Täter ermordet.
Der Mord geschah im eigenen Studierzimmer.
Also, was haben Sie gefunden?
Sein Genick war gebrochen, Sir.
Genau oberhalb des siebenten Halswirbels.
Und das Schlüsselbein ist zerschmettert.
Und was für eine Waffe wurde Ihrer Meinung nach benutzt?
Das ist ja das Merkwürdige, Sir!
So wie es aussieht, muss es ein Arm gewesen sein.
Ein Arm, der stark genug war, um ihm buchstäblich den Kopf abzureißen.
Was denn für ein Arm?
Auf keinen Fall der Arm eines Menschen.
Im Labor hat man schwarze Haare im Genick des Dekans gefunden.
Haare von einem Tier.
Wollen Sie damit sagen, dass er von einem Tier umgebracht wurde?
Zu diesem Schluss sind wir jedenfalls gekommen, Sir.
Wie könnte so ein Raubtier unbemerkt auf der Straße herumlaufen?
Wir haben beim Zoo nachgefragt.
Und haben uns bei Dompteuren und einem Wanderzirkus erkundigt.
Aber niemand hat gemeldet, dass ein Tier ausgebrochen sei.
Und wenn es noch so unwahrscheinlich klingt, Dekan Foster wurde
von einem gewaltigen, gerissenen und rücksichtslosen Tier umgebracht,
das aus ungeklärten Gründen frei herumlief.
Hast du schon die Schlagzeile gesehen?
Nein, noch nicht. Ich bin noch nicht dazu gekommen.
Polizei durchkämmt London nach dem Mörder des Dekans.
Davon habe ich gehört.
Deshalb sind ja heute die Vorlesungen ausgefallen.
"Polizei durchkämmt London nach dem Mörder des Dekans."
Jeder am College war deswegen ziemlich schockiert.
- Die Studenten ebenso wie die Lehrer. - Ja...
Alle waren erschüttert, nur du nicht.
Wie meinst du das?
Also, Charles, mir gegenüber brauchst du nicht den Unschuldsengel zu spielen.
Ich wäre dir dankbar, wenn du nicht immer in Rätseln sprechen würdest.
Was willst du mir damit sagen?
Du hast Dekan Foster umgebracht.
Unsinn.
Ich war ja nicht mal in seiner Nähe, als es passiert ist.
Was macht das für einen Unterschied? Lass bitte deine Spitzfindigkeiten.
Natürlich warst du nicht in seiner Nähe, aber du hast es veranlasst.
Das läuft auf dasselbe hinaus. Du hast Dekan Foster umgebracht.
- Hör auf zu schreien, du Närrin. - Ich habe nicht geschrien.
Und selbst wenn ich flüstern würde, hätte es in deinen Ohren anders geklungen,
weil du genau weißt, dass es wahr ist.
Na schön. Wir haben Dekan Foster umgebracht.
Was willst du nun unternehmen?
Was soll ich schon machen?
In meinen Gedanken und meinem Herzen...
stehe ich bereits auf deiner Seite, was auch immer geschieht.
Charles, ich hätte nie geglaubt, dass du zu so einem Mord fähig bist.
Du wusstest, dass ich es früher oder später tun musste.
Ich war gezwungen, irgendjemand von Konga umbringen zu lassen.
Um zu beweisen, dass ich Recht habe, und dass mein Experiment erfolgreich ist.
Aber warum ausgerechnet einen Mann wie Dekan Foster?
Was macht das für einen Unterschied?
Kaninchen, Hunde, Mäuse, man findet sie in tausenden Laboratorien.
Und jeder Tod ist ein Beitrag auf dem Weg zur absoluten Wahrheit.
Aber bei dir ging es ja nicht um Kaninchen und Meerschweinchen...
Ich musste einen Test durchführen.
Ich wollte wissen, ob der absolute Gehorsam eine Eigenschaft ist,
die durch das Serum übertragen werden konnte.
Es hätte ebenso gut eine Putzfrau oder eine Dirne sein können.
Aber Foster hat mein Lebenswerk gefährdet.
Deshalb hatte ich bei ihm einen doppelten Grund, ihn zu töten.
- Armer Foster. - Bedauerlich.
Aber für die Wissenschaft ist auch der Mensch nichts weiter als eine Nummer.
Charles!
Wie kannst du so etwas sagen?
Sieh dir an, was du getan hast. Du bist ein Unmensch.
Dir gegenüber wäre ich das niemals.
Wie kann ich mir da sicher sein?
Habe ich dir je Anlass gegeben, daran zu zweifeln?
Ich denke jetzt nicht an die Vergangenheit.
Ich spreche von der Gegenwart und der Zukunft.
Ich möchte da vollkommen sicher sein.
Du meinst, dass das der Preis für dein Schweigen wäre?
Wenn du es so ausdrücken willst.
Margaret, ich werde dir beweisen,
dass ich sehr viel großzügiger sein kann, als du es bist.
Eigentlich hätte ich es überhaupt nicht nötig, dir etwas zu versprechen.
Was glaubst du, wie die Polizei darauf reagiert, wenn du mich anzeigst?
Du hast an allen meinen Experimenten mitgearbeitet.
Und warst an allem beteiligt, was ich getan habe.
Sogar an diesem Mord.
Aber ich bin bereit, dem keine weitere Beachtung zu schenken.
Sag mir, was du von mir verlangst, und ich werde es dir erfüllen.
Ich möchte, das du mich heiratest.
- Dich heiraten? - Ja.
Ich habe keine Lust mehr, immer in deinem Schatten zu stehen.
Ich habe genug von dieser Hinterhof-Existenz.
Vorzugeben, ich wäre nur Wirtschafterin, Sekretärin oder Assistentin.
Ich kann die verächtlichen Blicke nicht mehr ertragen,
bei den seltenen Gelegenheiten, wenn wir zusammen weggehen.
Ich habe genug von dem Geflüster und den Gerüchten.
Ich habe es satt, dass wir nicht in aller Öffentlichkeit zusammen sein können.
Und was auch sonst alles falsch und anrüchig in meinem Leben sein mag,
eins soll wenigstens klar sein, ich bin dann Mrs. Charles Decker.
- Du wirst es sein, und zwar bald. - Oh, Charles...
Ich finde, das war ein sehr glücklicher Einfall von dir.
Dann gibt es nichts mehr, was ich vor dir verheimlichen muss.
Du wirst alles wissen, was ich weiß und kannst mir in jeder Hinsicht helfen.
- Ja, ja, das will ich. - Aber bis zu unserer Hochzeit...
- Wann wird das sein? - Sobald das Semester beendet ist.
Dann können wir noch eine Hochzeitsreise machen.
- Wunderbar. - Ich sage es noch einmal:
Solange wir noch nicht verheiratet sind, kein Wort davon.
Nach außen darf sich nichts an unserem Verhältnis ändern.
In den Augen der Welt bist du nach wie vor meine Wirtschafterin,
- Assistentin und Sekretärin. - Ganz wie du willst, Charles.
Ganz wie du willst.
Es ist so stickig hier drin.
Ich komme gleich ins Labor nach.
Miss Barnesdell, wir verstehen gut, wie sehr Sie das mitgenommen hat.
Es war so furchtbar.
Ich komme gar nicht darüber hinweg.
- Aber Sie wollen uns doch helfen? - Aber natürlich.
Also, wenn es Ihnen nichts ausmacht, ich hätte da noch ein paar Fragen.
Aber bitte, fragen Sie mich nur!
Wie lange sind Sie schon Sekretärin bei Dekan Foster?
Das sind jetzt fast 20 Jahre.
Ich habe als einfache Stenotypistin angefangen...
und mich dann bis zur Privatsekretärin hochgearbeitet.
Der Dekan hat mir in allem voll und ganz vertraut.
Das ist uns bekannt, deshalb haben wir Sie auch wieder hergebeten.
Und nun denken Sie bitte genau nach.
Hatte Dekan Foster irgendwelche Feinde?
Nein,... keinen, von dem ich wüsste.
Er wurde von allen geschätzt und geachtet.
Er war freundlich, achtete die Rechte der anderen.
Er verlor niemals die Beherrschung.
Aber an dem Nachmittag, als Dr. Decker bei ihm war,
sagten Sie, hätten Sie laute Stimmen vernommen?
Ja, das ist richtig.
Deshalb kann ich mich auch noch so gut daran erinnern.
Es hat mich so überrascht.
- Konnten Sie verstehen, worum es ging? - Nein, leider nicht.
Aber ich hörte, laute und wütende Stimmen.
Hat Dekan Foster sich dazu geäußert, nachdem Dr. Decker weg war?
Nein. Er sagte nur, dass er...
noch handschriftlich einen Entwurf für ein Empfehlungsschreiben aufsetzen wolle.
Und er wollte es mir dann am nächsten Morgen diktieren.
Ich wollte noch länger bleiben, aber er hat mir gesagt, ich solle nach Hause fahren.
Und das war das letzte Mal, dass ich ihn gesehen habe.
Wir danken Ihnen, Miss Barnesdell. Das wäre vorläufig alles.
- Kommen Sie bitte, Dr. Decker. - Danke!
Guten Morgen, Miss Barnesdell.
Arme Frau, sie scheint völlig am Ende zu sein.
Sie wissen ja, wie das mit ledigen Frauen dieses Alters ist.
Der Dekan und die Hingabe für seine Bedürfnisse bestimmten ihr Leben.
Dr. Decker, Sie stört es hoffentlich nicht,
dass wir Ihre Zeit in Anspruch nehmen.
Keineswegs, wenn ich Ihnen behilflich sein kann, tue ich das gerne.
Wir wissen, dass Sie am Nachmittag vor der Mordnacht länger beim Dekan waren.
Ja, das stimmt. Wir hatten nach meiner letzten Vorlesung eine kleine Unterredung.
Und worüber?
Das Thema wird sie sicher langweilen.
Sagen wir, es war eine Art wissenschaftliche Diskussion.
Unser Wissen über Biologie ist zwar begrenzt, Doktor,
aber wir werden uns bemühen, Ihnen zu folgen.
Worum ging es? Ich meine bei ihrer Diskussion.
Es ging um Insekten konsumierende Pflanzen.
Ich nehme an, Sie meinen damit insektenfressende Pflanzen.
Genau. Wie etwa die Venusfliegenfalle, eine faszinierende Pflanze.
Während des letzten Jahres, das ich im Dschungel verbracht hatte,
hatte ich die Gelegenheit, ein paar höchst ungewöhnliche Exemplare
dieser Gattung zu studieren, die sonst nirgendwo anders vorkommen.
- Darüber sprachen Sie mit Dekan Foster? - Ja.
Gab es während ihres Gespräches etwas, was ihn hätte verärgern können?
Aber nein. Haben Sie sich mit ihm gestritten?
Keineswegs. Weswegen hätten wir uns auch streiten sollen?
Bei so einer Diskussion taucht natürlich mal eine Meinungsverschiedenheit auf.
Worüber?
Um Ihnen das zu erläutern, bräuchte ich eine Wandtafel
und ein Laboratorium.
Wir legen im Moment keinen Wert auf Einzelheiten.
Aber eines möchten wir klarstellen.
Sie versichern uns, dass keine persönlichen Differenzen
zwischen Ihnen und Dekan Foster bestanden?
Natürlich nicht.
Ich habe den Dekan immer geschätzt und respektiert.
Und ich glaube, das beruhte auf Gegenseitigkeit.
Mein Herren, ich weiß nicht, wie ihre bisherigen Erfahrungen
mit Wissenschaftlern aussehen, aber wir streiten uns selten.
Wir versuchen alles Persönliche und Gefühlsmäßige
im Interesse der Wissenschaft nach Möglichkeit auszuschalten.
Mit anderen Worten, was sich zwischen Ihnen und Foster abgespielt hat,
wäre mit einer fachlichen Debatte zu vergleichen.
Genau. Wenn es einen Konflikt gab, ging es dabei um verschiedene Auffassungen,
worüber wir uns verständigen konnten, bevor ich ging.
Hatten Sie denn Veranlassung, etwas anderes zu vermuten?
Nein, wir wollten die Sache nur geklärt haben.
Es war ja auch nicht so, dass einer von uns persönlich etwas gewonnen hätte.
Wenn sich meine Theorien und Experimente als richtig erweisen,
dann würde das ja in erster Linie dem College zugute kommen.
Dr. Decker, die Aufklärung von Verbrechen ist auch eine Wissenschaft.
Von Wissenschaftler zu Wissenschaftler.
Haben Sie vielleicht eine Idee,
warum oder von wem Dekan Foster ermordet worden sein könnte?
Nicht im entferntesten. Ich hätte ihnen wirklich gerne geholfen.
Aber sehen Sie, ich beschäftige mich mit dem Leben...
und nicht mit dem Tod.
Ich komme nicht darüber hinweg, was dem armen Dekan Foster zugestoßen ist.
Wie entsetzlich. Wie kann man so einen wundervollen Menschen nur umbringen?
Er war immer so rücksichtsvoll. Mein Mann hat ihn regelrecht verehrt.
Zehn Jahre lang hat er bei Dekan Foster unterrichtet
und nie ist ein böses Wort gefallen.
Und er soll so furchtbar zugerichtet worden sein.
Ich werde das nie verstehen können. Ich kann es immer noch nicht glauben.
Ja, ein furchtbarer Schlag für uns alle.
Als Charles es mir erzählte, war ich regelrecht benommen von der Nachricht.
Bitte entschuldigen Sie, ich muss mich um meine anderen Gäste kümmern.
Ich frage mich, wann der Ausschuss den neuen Dekan ernennen wird.
Professor Tagore.
- Möchten Sie noch etwas zu trinken? - Vielen Dank.
Ich hoffe, Sie amüsieren sich gut, Professor.
In der Tat. Ich frage mich, ob wir uns kurz unterhalten könnten?
Aber sicher.
Dr. Decker, ich kann gar nicht sagen, wie sehr mich Ihre Einladung gefreut hat.
Bei einem so prominenten Botaniker wie Ihnen.
Glauben Sie mir, Professor, das Vergnügen ist ganz auf meiner Seite.
Ich hatte schon lange den Wunsch, Sie kennen zu lernen.
Seit ich in der Botanischen Rundschau Ihren Aufsatz über Mutation gelesen habe.
Besonders wegen der Beobachtungen, die Sie in Afrika gemacht haben.
Mein Bericht war allerdings nicht vollständig.
Aber zwischen den Zeilen konnte man etwas lesen, was hochinteressant war.
Wissen Sie, während der letzten drei Jahre,
habe ich mich mit Experimenten beschäftigt,
die Mutationen anregen sollen.
Und genau wie Sie habe ich dazu Insekten fressende Pflanzen benutzt.
Und haben Sie Ihre Resultate auch schon veröffentlicht?
Nein, noch nicht, obwohl ich mich intensiv mit dieser Materie beschäftigt habe.
Ich habe mich schon dafür interessiert, als ich noch in Kalkutta studierte,
wo wir im größeren Rahmen Feldforschung betreiben konnten.
Das Potential fleischfressender Pflanzen hat mich von Anfang an fasziniert.
Vor allem die Möglichkeit, dass man ihre Eigenschaften übertragen kann.
Es würde mich gar nicht überraschen,
wenn Sie auf diesem Gebiet ebenfalls experimentiert hätten.
Warum sollte ich ein Geheimnis daraus machen?
Schließlich ist es doch das Ziel eines jeden Wissenschaftlers...
Neues und Ungewöhnliches zu finden.
Und wie langsam auch die Fortschritte sein mögen,
ich werde die Suche nicht aufgeben.
Aber ich bin über das Stadium des Suchens schon weit hinaus.
Mir sind einige erstaunliche Entdeckungen...
auf dem breiten Gebiet der Genetik geglückt.
Die Möglichkeit, wie soll ich sagen,
Wachstum in einem bisher unbekanntem Ausmaß anzuregen.
Sie meinen im Zusammenhang mit Pflanzen?
Ich meine höhere Lebensformen.
Sind das nur Vermutungen, oder Wunschdenken?
Ich stütze mich dabei auf Tatsachen.
Seien Sie offen zu mir, Dr. Decker.
Waren Sie nicht genau auf derselben Spur wie ich?
Professor Tagore, bevor ich Ihnen darauf antworte,
möchte ich Ihnen einen Vorschlag machen.
Warum arbeiten wir beide nicht zusammen?
Auf diese Weise kämen wir vielleicht eher ans Ziel.
Dr. Decker, ich kann Ihnen nicht sagen, wie sehr mir Ihr Vorschlag schmeichelt,
aber diese Art von Zusammenarbeit ist völlig ausgeschlossen.
Sehen Sie, Doktor, es ist zu spät, daraus ein gemeinsames Projekt zu machen.
Nach vielen Jahren intensiver Forschung bin ich meinem Ziel bereits so nah,
dass ich meines Erfolges absolut sicher bin.
Ich bin überzeugt davon,
dass ich der Erste bin, der eine neue Methode der Mutation gefunden hat,
die das Wachstum derart beschleunigt, dass es die Welt revolutionieren wird.
Ich kann Ihren Eifer nur bewundern, Ihren Enthusiasmus.
Auch wenn Sie darauf bestehen, alleine weiter zu arbeiten.
Wie auch immer, ich muss Sie daran erinnern, dass der wahre Wissenschaftler
die Wissenschaft stets über persönlichen Dinge stellt.
Trotzdem muss ich alleine weiterarbeiten.
Aber vielleicht schadet es nichts, wenn wir unsere Erfahrungen austauschen.
Wenn Sie etwas von meiner Arbeit sehen möchten...
und eventuell Ihre Meinung äußern, würde ich mich sehr geehrt fühlen.
Das würde ich furchtbar gern. Wunderbar!
Wann würden Sie gerne kommen? Noch heute Abend.
Sie haben mich so neugierig gemacht, dass es mir keine Ruhe lässt.
Sagen wir so gegen Mitternacht.
Ich nehme an, dass meine Gäste bis dahin weg sein werden.
Ich werde auf Sie warten. Hier ist meine Adresse.
Wenn Sie kommen, klopfen Sie bitte stark, denn ich habe keinen Diener.
Erwarten Sie mich gegen Mitternacht.
Oh, Dr. Decker.
Mrs. Clayton und ich hatten eine kleine Diskussion über Zierpflanzen.
Und ich bin mir sicher, dass Sie uns bestimmt einen Rat geben können.
Sollte man...?
- Ich bin froh, dass alle weg sind. - So eine Party ist etwas Lästiges.
Du weißt ja selbst, wie ich es hasse, Fremde im Haus zu haben.
Aber heute Abend war es schon sehr wichtig.
Besonders, dass ich sie kurz nach Dekan Fosters Tod gab, war wichtig.
Dann freue ich mich, wenn der Abend seinen Zweck erfüllt hat.
Margaret, du siehst müde aus! Warum gehst du nicht ins Bett?
Ich muss noch etwas im Labor erledigen.
Ja. Ja, du hast Recht.
Gute Nacht, Liebling.
Kommen Sie rein, Dr. Decker. Ich freue mich über Ihren Besuch.
Ich bin sehr glücklich, heute Abend Ihre Bekanntschaft gemacht zu haben.
Auch ich hatte gehofft, dass wir uns mal begegnen.
Und ich war froh, dass Sie die Einladung zur Party angenommen haben.
Hier entlang bitte.
Ihr Labor ist wirklich gut ausgestattet. Hier habe ich alles, was ich brauche.
Manchmal verlasse ich es tagelang nicht.
Glauben Sie mir, Professor Tagore, ich verstehe Sie nur zu gut,
aber wer sonst würde das?
Eine Laie weiß ja gar nicht, was ihm da entgeht.
Das Gefühl, sich nicht nur in der Arbeit zu verlieren, sondern in Entdeckungen.
Das wunderbare Gefühl, sich Schritt für Schritt voran zu arbeiten.
Als ob man die Blätter einer seltenen Blume ablöst.
Bis man endlich vor dem ultimativen Geheimnis steht.
Wenn Sie vom ultimativen Geheimnis reden...
Ich meine das Ziel, das uns voran treibt.
Ich meine, eine Lebensform in einem bestimmten Stadium zu nehmen.
Und sie in wenigen Minuten in eine höhere Lebensform zu verwandeln.
Wozu die Natur selbst Millionen von Jahre brauchen würde.
Professor Tagore, Sie wissen, was ich meine.
Nicht nur die Veränderung, sondern wie Gott schöpferisch tätig werden.
Seien Sie bitte ganz offen, Dr. Decker.
Haben Sie bei Ihren Versuchen das endgültige Stadium bereits erreicht?
Das habe ich.
Ich bin heute hergekommen, um mich selbst davon zu überzeugen,
welche Ergebnisse Sie erzielt haben.
Dass Sie bestimmte Grenzen überschritten haben, mag für Sie neu sein,
aber nicht für mich.
Dr. Decker, Sie können mir glauben,
die Grenzen, die ich überschritten habe, waren auch für mich nicht neu.
Trotzdem weiß ich, dass ich weiter bin als Sie.
Verehrter Professor, ich erlaube niemandem,
meine Arbeit zunichte zu machen.
Die endlosen und einsamen Tage in Uganda.
Jahre der Hoffnungen und Enttäuschungen, der Studien und Experimente.
Ich habe mir den Ruhm wirklich verdient.
Aber...
Aber sind Sie auch im Stande, wie ich es bin,
den Beweis zu liefern, der die Welt davon überzeugen wird?
Das kann ich.
Und wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, werde ich es tun.
Professor Tagore, Sie sind zu spät gekommen.
Konga!
Konga!
Du hast alles getan, genau so, wie ich es von dir verlangt habe.
Jeden Befehl, den ich dir gegeben habe, hast du ausgeführt.
Komm jetzt, die heutige Aufgabe ist erledigt, wir können nach Hause gehen.
Möchtest du noch eine Tasse Tee, Liebling?
Nein danke, Margaret, ich habe es eilig. Ich will die Klasse nicht warten lassen.
Auf die paar Minuten kommt es auch nicht an.
Du hast doch heute Nacht so lange gearbeitet.
Ja, ich weiß.
Aber ich möchte mit gutem Beispiel vorangehen und pünktlich sein.
Hier, Liebling. Ich habe dir dein Mittagessen eingepackt.
Wann soll ich das Essen fertig haben?
Warte nicht auf mich, es kann unter Umständen spät werden.
Die Hauptperson, die hier gefüttert werden muss, ist Konga.
Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, ich kümmere mich um Konga.
Obwohl er so riesig geworden ist, habe ich ihn immer noch genauso gern.
Er ist wirklich ganz zahm,
besonders wenn ich ihn gefüttert habe.
Wiedersehen, Margaret.
- Guten Morgen, Dr. Decker. - Guten Morgen.
- Sind wir vollzählig?
- Ja. - Denken Sie bitte daran,
dies ist eine Exkursion zur Untersuchung von Moosen und Farnen.
Es ist kein Picknick, trotzdem dürfen sie ihre Freude an der Sache haben.
- Natürlich. - Wir sind doch hier, um was zu lernen.
- Du wirst es nie zu etwas bringen - Genug herumgealbert, steigt jetzt ein.
Sie müssen auf der Ladefläche ein bisschen zusammenrücken,
aber das macht ihnen sicher nichts aus.
Nicht, wenn ich neben Hermine sitze.
- Oh, danke. Dann bin ich ja gewarnt. - Jetzt aber rein mit euch.
Passen wir da überhaupt alle rein?
Das passt schon, treten Sie nur nicht auf die Karte.
Sandra, ich möchte, dass Sie vorne bei mir sitzen.
Ich möchte noch einige Sachen aus dem Unterricht mit Ihnen durchsprechen.
Und brauche Sie, damit Sie dazu ein paar Notizen machen.
Ja, Dr. Decker.
Dr. Decker? Ist vorne nicht Platz für drei?
Das würde mich zu sehr beim Fahren stören.
Außerdem, Bob, sollten Sie besser in Ihrer Freizeit auf Brautschau gehen.
Ich wiederhole es besser: Es handelt sich um eine Unterrichtsstunde...
die heute nicht im Hörsaal, sondern im Freien stattfindet.
Ob es dir gefällt oder nicht, Bob, du musst mit uns vorlieb nehmen.
Nun Bob, die schönen Träume sind dahin,
jetzt darfst du nicht einmal vorne sitzen.
Nein, er muss das Beste draus machen, mit uns.
- Haltet doch einfach eure Klappe. - Wo sind denn deine Manieren, Bob?
- Den hat es ja schwer erwischt. - Und man merkt es ihm auch an.
Ihr könnt ihm das nicht vorwerfen. Sandra ist ein sehr hübsches Mädchen.
Könnt ihr das Thema wechseln und mich zufrieden lassen.
Jetzt beruhige dich, Bob.
Bei Sandra geht das Studium vor.
Du weißt doch, wie sehr sie sich für Botanik interessiert.
Tut sie das?
Ich bin sicher, dass sie sich bestimmt nur darüber unterhalten.
Vergesst die gebrochenen Herzen. Musik könnten wir jetzt gebrauchen.
Und ich habe mein Radio mitgebracht.
Ich hatte mich schon sehr auf diese Exkursion gefreut.
Arbeiten Sie wieder an einem Artikel für die Botanische Rundschau?
Nein, dieses Mal nicht.
Wissen Sie Sandra, Sie sind für mich nicht nur irgendeine Studentin oder Schülerin.
Deshalb habe ich auch so hohe Erwartungen an Sie.
Vor uns liegt ein ganzer Tag.
Vielleicht haben wir auch noch ein wenig Zeit übrig.
Ich meine, nur für uns beide.
Sind alle soweit? Dann folgen sie mir.
Wie sie sehen können, haben diese Farne,
zusätzlich zu Stängeln und Blättern auch richtige Wurzeln.
Ein Leitungssystem, durch das das Wasser aus dem Boden gezogen
und in alle Teile der Pflanze transportiert wird.
Die hier sind nicht sehr groß,
aber in den Tropen erreichen sie gigantische Ausmaße.
Wir haben es hier mit einer ungewöhnlichen Pflanze zu tun.
Die Familie der Farngewächse kann auf eine Geschichte zurückblicken,
die weit ins prähistorische Zeitalter zurückreicht.
Und jetzt möchte ich sie bitten, sich im Wald genau umzusehen
und Gewächse von Farnen und anderen verwandten Pflanzen zu sammeln.
Morgen im Unterricht werden wir dann ausführlich darüber sprechen.
Sieht aus, als ob es regnen würde, Dr. Decker.
Das wird wohl vorbeiziehen.
Falls es aber doch einen Schauer geben sollte,
treffen wir uns alle in der Hütte des Försters am Ende des Waldwegs.
Wir haben die Erlaubnis, sie nutzen zu dürfen.
Also, ob Regen oder Sonnenschein, wir fangen an. Ich komme gleich nach.
Ich habe mein Frühstück im Auto vergessen.
Wir gehen einen kleinen Moment später los.
- Kommst du, Sandra? - Ich kann jetzt nicht, Bob.
Dr. Decker bat mich, bei der Erstellung eines Fragebogens über Farne zu helfen.
Dr. Decker verlangt von dir ja ganz schön viel.
Du scheinst ja unentbehrlich für ihn geworden zu sein.
- Wenn es so wäre, würde mich das freuen. - Mich aber nicht.
Sein Einfluss als Lehrer sollte sich auf den Klassenraum beschränken.
Und wo, glaubst du, sollte dein Einfluss beginnen?
Sandra, ich will mich nicht mit dir streiten.
Aber es gefällt mir nicht, dass er einen solchen Einfluss auf dich hat.
Wenn du nicht so blind wärst, hättest du das schon längst merken müssen.
Bevor er zurückkam, war mit uns alles in bester Ordnung.
Wir hatten genug Zeit zum Lernen und genug für uns.
Und auf einmal ist alles anders.
Das Einzige, was ich von dir höre, ist Botanik und Wissenschaft
und Dr. Decker.
Er scheint jetzt bei dir an erster Stelle zu stehen.
Dabei ist er alt genug, um dein Vater sein zu können.
- Das ist nicht normal. - Bob, du verdrehst ja alles.
Ja, Dr. Decker ist alt genug, um mein Lehrer zu sein,
und genau das ist er auch.
Ich habe da einen anderen Eindruck.
Zwischen uns wäre alles beim Alten,
wenn du nicht so an mir herumnörgeln würdest.
Du bringst mich zur Schule, sitzt neben mir in der Klasse,
bringst mich wieder nach Hause, machst mit mir die Hausaufgaben.
Du lässt mir einfach kein Zeit nachzudenken und zu studieren.
Doch nur, weil ich dich liebe. Für diese Liebe bin ich nicht bereit.
Und übrigens hat Dr. Decker ja vorhin gesagt,
dass wir diesen Ausflug als Unterricht betrachten sollen.
Wir sollten deshalb über uns und...
unsere persönlichen Dinge ein anderes Mal reden.
Heute Abend?
Von mir aus. Hol mich heute Abend um acht Uhr ab.
Beeile dich, damit du die anderen noch einholst.
- Fertig, Sandra? - Ja, Dr. Decker.
- Wo ist denn Sandra, Bob? - Bei Dr. Decker.
- Wahrscheinlich sammeln sie Moose. - Oder seltene Farne.
Woher willst du denn wissen, worüber sie sprechen?
Wir sind telepathisch begabt, deshalb.
Dafür braucht man nicht extra eine Kristallkugel.
Man ist ja schließlich auch schon durch den Wald gewandert.
- Jetzt habt ihr genug dazu gesagt. - Lass sie doch reden.
Sie haben alle eine ziemlich schmutzige Fantasie.
Ich höre da überhaupt nicht hin.
Im Übrigen studiere ich lieber diese Pflanzen,
damit ich bei der Prüfung nicht durchfalle.
Kommt mit, lasst uns zu der Hütte gehen. Komm schon, Mary.
- Kommt alle. - Los, kommt!
Los, kommt schnell!
Mach 'mal jemand das Licht an!
Ein Feuer wäre an so einem Tag auch nicht schlecht.
Ich möchte bloß wissen, wo Dr. Decker und Sandra bleiben.
Komm lieber vom Fenster weg, Bob.
Was man nicht weiß, macht einen nicht heiß.
Hoffentlich hat Dr. Decker einen Regenschirm mitgenommen.
Ja, wäre doch schade, wenn Sandra sich einen Schnupfen holen würde.
Danny, mach mal Musik.
Ganz meiner Meinung. Danny, stelle 'mal einen vernünftigen Sender ein.
Sieht aus, als wenn es den ganzen Tag regnen würde.
Heißt das, dass unser Ausflug beendet ist, Sir?
Wir fahren besser zurück.
Bei diesem Regen die Wälder zu durchstreifen, macht keinen Sinn.
Alle zurück zum Wagen.
Er steht unten an der Straße, so nah, wie ich ihn ran fahren konnte.
Sandra zeigt euch, wo er steht.
In Ordnung. Kommt mit, Leute.
Ich muss noch die Hütte abschließen.
Ich will nicht raus in den Regen, du etwa?
Dr. Decker!
Haben Sie noch was vergessen, Bob?
Nein, Sir, ich möchte nur gerne mit Ihnen sprechen.
Hören Sie, Bob, falls es sich um Ihre Arbeit handelt,
wäre dafür die Schule der bessere Ort.
Nein, damit hat es nichts zu tun.
Was ich mit Ihnen besprechen möchte, ist rein privat.
Also, worum handelt es sich?
Ich wollte Sie bitten, Sandra in Ruhe zu lassen.
Das ist ein merkwürdiges Anliegen. Sie in Ruhe lassen, wie denn?
Sie ist meine Schülerin, wie Sie vielleicht wissen.
Sagen Sie, Bob, hat Sandra Sie dazu aufgefordert, mir das mitzuteilen?
Wieso fragen Sie so viel?
Sie wollen mich durcheinanderbringen, so wie Sie sie durcheinandergebracht haben.
Wie auch immer, das war auch keine Bitte, sondern eine Aufforderung.
Lassen Sie sie endlich in Ruhe. Seien Sie ihr Lehrer und mehr nicht.
Sie haben sie sicher hypnotisiert. Anders kann ich mir ihr Verhalten nicht erklären.
Sie finden alle möglichen Gründe, um sie nach der Schule noch zu treffen.
Um mit ihr zusammen zu sein, um sie von mir fernzuhalten.
Lassen Sie sie in Ruhe, oder ich werde... Soll das eine Drohung sein?
Ja, so ist es. Wenn ich Sandra wegen Ihnen verliere, werde ich...
Sie...!
Tut mir Leid, Dr. Decker. Dafür werden Sie mich wahrscheinlich raus werfen.
- Das sollte ich wirklich tun. - Ich wollte das gar nicht.
Aber ich war so außer mir vor Eifersucht, dass ich nicht wusste, was ich tue.
Ich hatte ja keine Ahnung, dass Sandra Ihnen so viel bedeutet.
Ganz gleich, was Sie für sie empfinden,
Sie sollten sich etwas mehr beherrschen.
In diesem Zustand wären Sie glatt fähig, jemanden umzubringen.
Es tut mir schrecklich Leid, Sir.
Das ist das Einzige, was ich Ihnen sagen kann.
Ich hoffe nur, dass Sie den anderen gegenüber nichts davon erwähnen.
Nein, Sir. Das verspreche ich Ihnen. Ich werde kein Wort sagen.
- Das wäre nicht gut für mich. - Da haben Sie Recht.
- Werden Sie es melden, Sir? - Nein.
Es ist für uns beide besser, wenn wir es schnell vergessen.
Gehen wir zurück zum Wagen, bevor sich die anderen wundern, wo wir bleiben.
- Beeile dich, Bob? - Ich komm ja schon, Mama.
Wir sind schon mit dem Essen fertig, bevor du auch nur angefangen hast.
Er hat noch nicht einmal mehr Zeit zum Essen.
Willst du davon vielleicht satt werden?
Ich habe keinen Appetit heute Abend, Dad.
Natürlich nicht. Wenn man verliebt ist, ist Essen viel zu uninteressant.
Ich habe so einen richtig blöden Liebesfilm gesehen.
Das war reinste Zeitverschwendung. Alles, was sie gesagt haben, war:
"Liebling, ich liebe dich, ich liebe dich."
Richtig widerlich.
Du bist noch viel zu jung, um das zu verstehen.
Könnt ihr mal still sein, ihr Rotzlöffel.
Ich würde jedenfalls lieber auf den Rummel gehen.
Ich komm heute später, Mama.
Aber Bob, du hast doch noch gar nichts gegessen.
Ich bin nicht hungrig. Ich bin viel zu spät dran und will Sandra nicht warten lassen.
Keine Frau ist es wert, dass man ihretwegen hungert.
- Finde ich auch, Dad. - Danke, mein Sohn.
Sei still, Eric.
John, du hast wohl vergessen, wie du in seinem Alter warst.
- Ich habe vorher aber immer gegessen. - Die Zeiten haben sich geändert.
- Meine Verabredung geht vor. - Da muss ich dir Recht geben, Bob.
Wenn mein Freund mich warten lassen würde, wüsste ich nicht, was ich täte.
Du bist ja verrückt, du hast doch nicht mal einen Freund.
Natürlich hab ich einen.
Wir haben einen Neuen in der Schule. Sein Vater ist Arzt.
Wenn du so weiter machst, wirst du bald einen Arzt brauchen.
Reißt euch zusammen ihr beiden.
- Auf Wiedersehen, Mom, Dad. - Bob,...
ich wünschte, du würdest das mit dem Mädchen nicht so übertreiben.
Du denkst ja an nichts anderes mehr, du isst nicht, du schläfst kaum noch.
Und kannst dich nicht mehr auf die Schule konzentrieren.
- Du denkst nur noch an Sandra. - Dad, fang jetzt nicht damit an.
Es ist unsere erste Verabredung in dieser Woche.
Und ich will nicht alles verderben, nur weil ich zu spät komme.
Du wirst alles verderben, wenn du deine Ungeduld nicht in den Griff bekommst.
Die Amerikaner sagen dazu: "Einen kühlen Kopf bewahren".
Keine Sorge, Dad, ich habe alles im Griff.
Gute Nacht.
Er scheint ja wirklich in das Mädchen verliebt zu sein.
Bob! Bob!
Schnell, ruf einen Arzt! Bob!
Hierher, Konga.
Los, steig ein!
Wir... wissen, wie schmerzlich es für Sie sein muss, darüber zu sprechen.
Aber Sie wollen uns doch sicher helfen.
Ja, ich will es versuchen.
Haben Sie eine Ahnung, wer es getan haben könnte?
Das ist ja eben das Unbegreifliche.
Der Junge hatte keine Feinde.
Weder hier in der Nachbarschaft, noch auf der Schule.
Im Gegenteil, er war sogar sehr beliebt.
Wo wollte er heute Abend hin?
Er hatte eine Verabredung mit seiner Freundin.
Sandra Banks.
Hatte er vielleicht irgendwelche Rivalen?
Junge Leute sind ja in ihren Gefühlen manchmal sehr unbeherrscht.
Nein. Es gab keine Rivalen.
Sandra gehört nicht zu dieser Art Mädchen.
Sie interessiert sich nur für ihr Studium
Wenn sie nicht etwas mit unserem Jungen unternahm, saß sie über ihren Büchern.
Aber wozu soll das jetzt noch alles gut sein? Bob...
Die Beiden studieren an der gleichen Schule, Sir.
Es ist offensichtlich, dass die Morde an Dekan Foster,
Professor Tagore und diesem Jungen im Zusammenhang stehen.
In keinem Fall gibt es ein erkennbares Tatmotiv.
Und keiner der drei hatte Feinde, so weit bekannt ist.
Der einzige Anhaltspunkt, den wir haben, sind laut Labor...
ein paar schwarze Haare, die bei den Opfern gefunden wurden.
Das Labor meint, es könnte sich um die Haare eines Schimpansen handeln...
oder eines Tieres dieser Gattung.
Damit kann man wirklich nicht allzu viel anfangen.
Ich habe selbstverständlich auch in dieser Richtung alles unternommen.
Ohne jeden Erfolg. Diese Spur hat keine wirklichen Hinweise erbracht.
- Lawson. - Ja, Sir?
Sie und Redmond werden das gesamte College befragen.
Und zwar ohne Ausnahme. Jeder Angestellte wird verhört.
Jeder Schüler, jeder Lehrer.
- Ist das klar? - In Ordnung, Sir.
Bei jedem Frühstück dasselbe, natürlich nicht ohne Morgenzeitung.
Du weißt, mein Herz, ich bin ein Sklave meiner Gewohnheiten.
Darauf brauchst du dir nicht noch was einzubilden.
Was gibt es denn zum Frühstücksei dazu? Einen Mord?
Margaret, wenn ich eins nicht vertragen kann, ist das Hysterie.
- Besonders am frühen Morgen. - Warum hast du das getan?
- Was denn getan? - Du weißt genau, was ich meine.
Warum musste der Junge sterben? Warum hast du ihn umgebracht?
Würdest du wohl in der Wahl deiner Worte etwas zurückhaltender sein?
Ich habe den Jungen nicht umgebracht.
Verschanze dich nicht wieder hinter solchen Spitzfindigkeiten.
Nenne es von mir aus, wie du willst, aber du hast Bob Kenton umgebracht.
Du hast es getan. Ich weiß auch wie. Aber ich frage dich warum?
- Bitte beherrsche dich doch! - Warum stand er dir im Weg?
Du fragst zu viel.
- Du gibst mir also keine Antwort? - Dazu sehe ich keine Notwendigkeit.
Aber wenn dir deine Hysterie Zeit lassen würde, in Ruhe darüber nachzudenken,
würdest du vielleicht auf den Grund kommen.
Ich arbeite an einem großen wissenschaftlichen Experiment.
Offensichtlich scheinst du die Tragweite der Sache gar nicht erfasst zu haben.
Obwohl du meine Assistentin bist.
Das ist immer noch keine Erklärung für einen grausamen, sinnlosen Mord.
Du verlierst dabei die Hauptsache aus den Augen.
Ich wollte von Konga noch einen Gehorsamsbeweis.
Und es hat geklappt. Es hat sogar ausgezeichnet geklappt.
Das ist meine Antwort.
Und wenn die Resultate dich beunruhigen, kann ich dir leider auch nicht helfen.
Beunruhigen?!
Was du getan hast, ist schlimmer als nur beunruhigend. Es ist schockierend.
So dass du nicht darüber hinwegkommst?
Willst du etwa, dass wir uns trennen? Willst du mich verlassen?
Nein.
Nein, das kann ich nicht.
Dazu wäre es jetzt auch zu spät.
Aber für dich wird es höchste Zeit, den Tatsachen ins Auge zu sehen.
Welcher Art? Zum einen das Risiko.
Früher oder später wird dir die Polizei auf die Schliche kommen.
Das ist bisher noch nicht passiert.
Das ist es ja, worauf ich besonders stolz bin,
dass alle Versuche mit Kongas Gehorsam
so gewissenhaft und durchdacht ausgeführt worden sind,
dass nicht die geringste Spur zurückgeblieben ist.
Charles, du wirst nicht immer so viel Glück haben.
Und was dann? Dann wären deine Arbeit und die Versuche umsonst gewesen.
Alles wäre verloren,... und wir auch.
Da ist durchaus etwas dran.
Vielleicht ist jetzt der Augenblick, sich Kongas zu entledigen.
Konga töten? Wieso denn?
Wie du selbst gesagt hast, bevor die Entdeckung von Konga uns zerstört.
Eigentlich brauche ich ihn ja auch gar nicht mehr.
Ich habe die Formeln, ich habe die Tabellen und meine Notizen.
Was ich hier mit Konga erreicht habe,
wird mit jedem anderen Schimpansen genauso funktionieren.
Ja, wir werden nach Afrika gehen.
Auf die Freundschaft der Eingeborenen in Uganda kann ich mich verlassen.
Mit ihrer Unterstützung werde ich ein neues Labor aufbauen.
Um dort ungefährdet meine Experimente fortzuführen.
Und zu ganz neuen Resultaten zu kommen, besser als es hier möglich war.
Wann sollen wir abreisen?
Wir dürfen kein Aufsehen erregen.
Am besten, wir warten noch ein paar Wochen.
Ich werde sogar morgen zur Beerdigung des Jungen gehen.
Außerdem werde ich Sandra Banks, das war seine Freundin,
zum Essen hierher einladen.
Glaubst du, dass das gut wäre?
Wieso nicht? Trauernde Schülerin wird von ihrem Lehrer getröstet.
Vielen Dank für Ihre Gastfreundlichkeit, Dr. Decker.
Es war wirklich sehr nett, mich zum Essen einzuladen.
Wir haben Ihre Gesellschaft wirklich genossen.
Kommen Sie Sandra, jetzt will ich Ihnen mal mein Treibhaus zeigen.
- Das möchte ich sehr gern sehen. - Ich werde erst 'mal hier abräumen.
Ich kann das noch gar nicht fassen mit Bob.
Wer hatte einen Grund, ihn zu töten?
Schon gut, Sandra, Sie müssen versuchen, es zu vergessen.
Sandra, in meinem Treibhaus finden Sie nicht
die harmlosen, einheimischen Pflanzen, die in jedem Garten wachsen.
Dieses Exemplar hier habe ich zum Beispiel mitten im Dschungel gefunden
und hier zum Wachsen gebracht.
So etwas habe ich noch nie gesehen.
Ich bin sehr stolz darauf, Sandra.
In der Form, wie Sie sie hier sehen, ist es meine Schöpfung.
Sie wissen ja, der Ursprung alles Lebens liegt in der Zelle.
Mir ist es gelungen, die Zellen so zu beeinflussen...
dass die Biotechnik des Zellplasmas zu wahren Wundern fähig ist.
Was die Welt verblüffen wird,
ist, dass ich die normale Evolution übersprungen habe.
Ich habe durch Anregung des Zentrosoms die Zellteilung beschleunigt.
Ich habe ihre natürliche Basis verändert.
Und aus Insekten fressenden Pflanzen fleischfressende gemacht.
Gehen Sie nicht zu dicht ran, meine Liebe.
So eine Pflanze ist gefährlich, wenn sie Hunger hat.
Sie lebt ja von Fleisch.
Das ist merkwürdig. Und es macht mir sogar Angst.
- Warum ist es hier so heiß drin? - Das ist notwendig.
Ohne die gewohnte feuchte Hitze würden die Pflanzen eingehen.
Deshalb müssen hier immer über 30 Grad sein.
Ich hoffe, dass Sie sich recht bald daran gewöhnen.
Ich möchte, dass Sie sich in dieser Atmosphäre wie zu Hause fühlen.
Ich möchte, dass Sie vertraut werden
mit diesen Pflanzen und ihren Besonderheiten.
So dass ich Schritt für Schritt und Hand in Hand...
mit Ihnen das größte Experiment meines Lebens zu Ende führen kann.
Dazu brauchen Sie mich, ich soll mit Ihnen zusammenarbeiten?
Ja, Sie sollen mir bei allem assistieren.
Aber Sie haben doch bereits eine sehr tüchtige Assistentin.
Arme Margaret,
ich fürchte, sie besitzt keinen Nutzen mehr für mich.
Ich war sehr geduldig mit ihr, ich habe versucht, ihr alles beizubringen.
Aber ihr fehlt Ihre instinktive Auffassungsgabe für Botanik.
Ich brauche einen jungen, geistig aufgeschlossenen Menschen wie Sie.
Ich bin ganz offen zu Ihnen, ich will mehr als eine Laborassistentin.
Sandra,... ich brauche Sie für meine Arbeit,
Und ich brauche Sie in meiner Nähe.
Sandra, Liebling, wenn du bei mir bleibst, verspreche ich dir Abenteuer,
Entdeckungen und Ruhm, wie ihn vor dir keine andere Frau kennen gelernt hat.
Konga!
Konga! Du musst hier in das Licht sehen.
Du wirst genau das tun, was ich dir sage.
So ist es richtig, Konga. Immer dem Licht folgen.
Dann kannst du dich besser konzentrieren.
Mir ist schon ganz schwindelig. Ich will hier raus.
Nein, noch nicht, erst wenn du mir versprichst, dass du bei mir bleibst.
Ich kann nicht mit Ihnen zusammenarbeiten.
Du musst. Als Lehrer habe ich deine Reifung beobachtet.
Ich habe deine Entwicklung gefördert. Ich war stolz auf deine Leistungen.
Jetzt bist du bereit für ein Bündnis mit mir.
Wir werden eng zusammenarbeiten. Nur wir beide.
Und schon bald werden wir auch den Ruhm gemeinsam genießen.
- Wirst du tun, was ich verlange? - Bitte Dr. Decker!
Man kann kaum atmen in diesem Treibhaus, ich muss jetzt gehen.
Ich werde dich hier nicht rauslassen, bis du mir geantwortet hast.
Ich bin noch nicht bereit, mit Ihnen zu arbeiten, ich muss noch so viel lernen.
- Das kann ich besser beurteilen. - Lassen Sie mich los.
Sandra, du weißt doch, dass ich dich liebe.
Lassen Sie mich los.
Höre mir gut zu.
Von jetzt an wirst du genau das tun, was ich dir sage.
Du wirst meine Befehle ausführen. Nur meine.
Was ich auch immer von dir verlange, du musst mir gehorchen.
Und ich bin diejenige, die dich beschützen wird.
Ich und niemand sonst.
Ich gebe dir jetzt etwas, was es dir leichter machen wird, mir zu gehorchen.
Und du wirst noch stärker werden. Noch mächtiger.
Und du wirst diese Macht so gebrauchen, wie ich es dir sage.
Geh, Konga. Du weißt, was du tun sollst, du musst mir gehorchen.
Ich habe dir gesagt, du sollst gehen, Konga. Geh schon!
Nein! Nein!
Konga!
Konga! Konga!
Lass mich runter! Konga!
Nein! Konga!
Lassen Sie mich los, bitte. Lassen Sie mich gehen!
Bitte, ich bitte Sie, lassen Sie mich gehen!
Lassen Sie mich gehen.
Konga!
Lass mich runter!
Konga! Lass mich runter!
Schnell die Löschschläuche!
Seht!
Hilfe! Helfen sie mir doch!
Jemand muss mir helfen!
Ich sagte, lass mich runter.
Du Dummkopf!
Konga, lass mich runter.
Konga!
Sieh mal!
Konga! Lass mich runter.
Dort, schaut!
Konga! Hilfe! Hilfe!
In welche Richtung bewegt er sich?
Ja, sofort.
Unglaublich!
Da ist ein riesiger Gorilla, der zu unglaublicher Größe anwächst!
Und der die Gegend unsicher macht.
Er marschiert jetzt Richtung Themse-Ufer.
Ja, Sir?
Rufen Sie sofort alle verfügbaren Streifenwagen hier zum Präsidium.
Und statten Sie sie unverzüglich mit Waffen aus.
Mein Wagen soll vorfahren, ich bin gleich unten und gebe weitere Anweisungen.
Ja, Sir!
Versuchen Sie Polizeipräsident Garland zu Hause zu erreichen und
berichten Sie ihm den Vorfall.
Dann rufen Sie das Verteidigungsministerium an.
Und schildern die Lage. Fordern Sie bewaffnete Einheiten an,
die zum Themse-Ufer kommen sollen, ich gebe die genaue Position durch.
In Ordnung, Sir.
Verbinden Sie mich sofort mit Polizeipräsident Garland.
Los macht schneller! In die Transporter!
Los, beeilt euch!
Konga, lass mich runter. Bitte, lass mich runter.
Lass mich runter. Lass mich runter.
Ich sagte, lass mich runter!
Konga!
Hilfe!
Konga! Konga! Lass mich runter.
Sieh mal, er ist stehen geblieben. Ja, er steht tatsächlich still.
Wo mag er nur hergekommen sein?
Los absitzen. Schnell, schnell!
Nehmt die schweren Waffen mit, los, los!
Schneller, schneller!
Los, ins Visier nehmen!
Konga! Konga!
Ich habe so etwas noch nie zuvor gesehen!
Meine Leute wären dann soweit.
General, wir werden ihn wohl erschießen müssen.
Da stimme ich Ihnen zu! Lassen Sie das Feuer eröffnen.
Ja, Sir.
Alle Mann in Stellung
Achtung! Feuer!
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.