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Nina, bist du bald fertig? Wir sind spät dran.
Ja, ja, ja, ja! Ist gut.
Und, passt sie oder nicht?
Scheißschnitt. - Und wie ist die Hose?
Nein, nein, sie ist zu rot.
Ansonsten hätte ich diesen hier.
Leider ist der Größte, den wir noch da haben, in 40.
Ganz im Gegenteil! Das ist perfekt!
Der Rock sieht klasse aus! Stört es dich, wenn ich den gleichen probiere?
Nein, nein, natürlich nicht! - Hätten Sie ihn in 38?
Sie haben eher 36. Ich hole ihn für Sie, Sie können in die Kabine gehen!
Und, wie sieht er aus?
Ich habe den Eindruck, dass er etwas spannt, oder?
Nein, er ist perfekt!
Und bei dir, Nina, wie sieht der Rock aus?
Perfekt! Ich nehme ihn! - Gut.
Mein Schatz...
Alles okay? - Ich bin kaputt!
Ja. Das sagtest du auch schon vorm Schlafen.
Was treibst du, stehst du nicht auf?
Doch, doch, ich, doch, ich stehe auf, aber ich...
Los, halt dich ran, Nina! Du musst bis heute Abend den ganzen Finanzplan
für die Italiener fertigstellen, ich muss die letzten Modelle fertigmachen und so.
Wir müssen bis heute Abend fertig sein, das wird kein Spaß.
Ah nein, das wird kein Spaß, nein.
Natacha, Schatz, komm bitte, und sag uns, was du davon hältst.
Das ist Xénia.
Die mit dem roten Teil da? - Ja.
Mir gefällt es.
Ich finde, eine Braunhaarige würde der Marke mehr Charakter verleihen, nicht?
Aber die Blonden behalten wir für die Modenschauen.
Ja, genau. - Also belassen wir es bei Xénia, okay?
Einverstanden.
Xénia, bitte! Wir werden Sie für den Katalog nehmen.
Wenn Sie also an den Terminen frei sind, klären Sie das mit Baptiste,
er ruft Ihre Agentur an. Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei sind.
Ich mich auch.
Meine Damen, wenn Sie möchten, behalten wir Sie für die Modenschauen.
Geben Sie Ihre Nummer meinem Assistenten...
Ja, rufen Sie zurück!
Entschuldigen Sie, ich muss Schluss machen, aber ich verlasse mich auf Sie!
Salut, Schätzchen! - Ja, bonjour!
Stör ich dich? - Nein, passt schon.
Wir tragen den gleichen Rock! Du hättest mir Bescheid geben sollen. Das ist blöd.
Entschuldige. Tut mir leid.
Darf ich dir Nina vorstellen? Herrscherin über den Geldbeutel...
Angenehm, Xénia.
Xénia, wie das Auto?
Jetzt kennst du alle. - Los, Gaspard, wir müssen gehen!
Na gut.
Gaspard! - Bist du fertig, sie kommen jeden Moment.
Sie können es kaum erwarten, Sie kennenzulernen.
Wie sagt man „Mannschaft“ auf Italienisch?
La squadra!
La squadra, natürlich. La squadra azura! So, das ist die gesamte Mannschaft!
Darf ich vorstellen? Das ist Natacha, die Designerin, meine rechte Hand Baptiste...
Die linke Hand! Bongiourno.
Und Nina, verantwortlich für unsere Finanzen.
Verantwortlich für die Finanzen sowie Teilhaberin der Marke,
und vor allem die Frau von Herrn Dumont. - In der Tat!
Übrigens, Natacha, dachte ich mir, dass wir unseren zukünftigen Geschäftspartnern,
wie ich hoffe, den Überblick über unsere Kollektionen
der letzten zwei Jahre zeigen könnten.
Ja, den Überblick. Baptiste, kannst du mir den Überblick bitte holen?
Aber du hast gesagt, dass du dich gestern Abend darum kümmern wolltest!
Nein, nein, aber ja, ja, ja! Natürlich! Den Überblick, Baptiste.
Ja, ja, ich werde ihn für Sie holen. Wir sind hier eine „famiglia“,
jeder mengt sozusagen in der Pasta herum! Also...
Wie peinlich.
Was sagt dein Mann dazu? - Was sagt er wozu, Mama?
Wenn er dich so essen sieht?
Bon Appétit! Warum, was soll er denn sagen? Nimm eine Serviette?
Du weißt, du hast verdammtes Glück mit einem Kerl wie Gaspard.
Aber die Konkurrenz schläft nicht.
Man schafft es nicht bis zur Ziellinie, wenn man sich gehen lässt.
Ich lass mich nicht gehen.
Und wie! Sieh dir doch nur mal Natacha an, sie ist so toll!
Ja, Mama, ich weiß. Das sagst du schon seit der sechsten Klasse.
Du stellst zu wenige Ansprüche.
Was willst du mir damit sagen?
Dass ich mein Leben vermasseln werde, wegen sechs Kilo?
Eher zehn. Mindestens.
Gaspard, das geht so nicht, wir müssen reden.
Ja, genau. Warte!
Ich weiß genau, was du mir sagen willst, und weißt du was?
Du hast recht! Du hast vollkommen recht!
Seit wir in Paris sind, schufte ich wie ein Kranker, ich bin gestresst.
Ich kümmere mich nicht mehr um dich...
Du hast dich in letzter Zeit ein bisschen übernommen, also habe ich...
Oh, du bist verrückt. Was ist das? Eine Reise?
„Gutschein für eine einmonatige Schlankheitskur in Brides-Les-Bains“.
Hör zu, das passt zeitlich perfekt. Wir sind auf der Messe in München,
da ist bei dir nichts los. Außerdem werden die Italiener frühestens in drei Wochen
eine Antwort abliefern Das wird dir echt gut tun.
Aber Gaspard...
Das wird uns gut tun! Nina, wir hängen dauernd aufeinander, von morgens bis abends.
Ich denke, wir brauchen eine kleine Pause, wirklich.
Gut, ich muss gehen.
Guten Tag, Fräulein. - Guten Tag.
Oh ja! Ich komme dieses Jahr wieder her, weil, Junge, Junge, ich hab zugenommen!
Auf Wiedersehen, meine Schätzchen! Auf Wiedersehen.
Zu Tisch! Das letzte Würstchen des Verurteilten.
Du schaust ganz schön finster drein, mein armer Antoine!
Wenn deine Frau sich eines Tages mit einem Clown davon macht,
wundere dich nicht.
Hier! Möchten Sie? - Nein, nein, merci.
Sie machen einen Fehler.
Los, Fräulein, machen Sie nicht so ein Gesicht! Sie werden die Kur lieben!
Stimmt es, Emilie, sie wird sie lieben?
Wir treffen uns jedes Jahr, um gemeinsam zu fahren. Ist es das erste Mal für Sie?
Ja. Nun, ich habe im Prinzip nur ein wenig Übergewicht...
Ja, „Übergewicht“! Das hört sich weniger dick an, als wenn man „dick“ sagt.
Bei mir wurde es Zeit, wieder in Kur zu fahren.
Gestern habe ich ein Trägerkleid anprobiert. Es hat derart gespannt,
man hätte meinen können, ich wäre eine Kalbsroulade.
Ha, Kalbsrouladen! - Ihr ist es egal, ob sie abnimmt.
Eigentlich fährt sie bloß auf Kosten der Kasse in Urlaub!
Es stimmt, dass es mir egal ist. Ich mag es. Es gefällt mir, dick zu sein.
Nun, wenn ich mich in einem Spiegel ansehe, finde ich mich hässlich!
Antoine, die gute Nachricht ist, du hast keine Brille nötig!
Komm, Antoine, trink einen Schluck. Das wird dich auflockern,
bevor wir uns unter die Ausgehungerten stürzen!
Dieses Jahr musst du abnehmen, Thomas!
Du musst dich in den Griff kriegen, das ist wichtig. Verstehst du, mein Schatz?
Es ist reicht, lass mich, Mama. Ich bin kein Baby mehr!
Ich hoffe, dieses Jahr wird dich die Anwesenheit deiner Kumpels motivieren!
Im einen Augenblick ist er lieb und im nächsten unausstehlich.
Gut, das will ich nicht wissen. Sieh du zu, dass es im Salon gut läuft.
Wir hatten genug Mühe, dich da unterzubekommen.
Ich muss gehen. Auf Wiedersehen, Schatz.
Tschüß, Mama.
Auf Wiedersehen, kleine Ente. Hast du verstanden?
Viel Erfolg. Los, auf Wiedersehen, Jungs!
Auf geht es.
Hallo Jungs! - Hallo! Guten Tag!
Und? Spielst du dieses Jahr unsere Aufpasserin?
Ja, das mache ich!
Wir haben es echt zu gut! Du bist wirklich zu toll. Ich werde es lieben...
Halt die Klappe!
Sag mal, was ist dein Sternzeichen: dick, schwerer Aszendent?
Gut, lasst uns gehen. Abmarsch, alle Mann.
Los, auf geht es, auf geht es, auf geht es. Alles okay, Abfahrt!
Alles gut, alles okay, das sind Kinder!
Aber ganz schön schlecht erzogen.
Alles klar bei den Kurgängern? - Ja!
Gut, auf geht es!
Fünf Kilo abzunehmen, das ist hart, das ist hart!
Sieben Kilo abzunehmen ist noch viel härter!
Sind sie es? Ah ja! Emilie! Emilie!
Erster Halt: „Edelweiß“. Sie werden sehen, es ist ein sehr gutes Haus.
Es ist bei meiner Tante. Und Vorsicht vor ihrer Blätterteigpastete!
Sie ist sehr gefürchtet!
Das ist zu toll, das ist zu toll, das ist zu toll!
He, erkennst du mich? Ich hab ganz schön was machen lassen!
Donnerwetter! Dafür hast du dir sicher den Arsch abgerackert!
Ha, nein, nein, daran mache ich nichts. Im Moment zumindest!
Wie geht es, Yolande?
Und wie geht es dir? Der Familie, den Kindern?
Ha! Piepegal! Die Kinder, der Mann, einen Monat lang piepegal!
Piepegal! Hier, das ist nur für uns! Nur für uns! Wir werden uns amüsieren!
Wirst du denn zum Mittagessen bei uns bleiben?
Ha, natürlich! Das ist mal was anderes, als immer mein protziges Hotel!
Was hast du zu Essen gemacht? - Ein gutes Omelette mit Speckwürfeln.
Ja! Das nehm ich!
Fred, du nimmst meinen Koffer!
Hey Antoine! Wie geht es dir?
Fred! Darf ich dir die unwiderstehliche Nathalie vorstellen?
Ha ha ha, hör auf... - Hallo Nathalie!
Thomas, kommst du?
Ganz meinerseits. - Roxane!
Gut, bis später dann? - Komm.
Was ist los?
Wir steigen in den Bus und verschwinden.
Was meinst du mit verschwinden? Wohin denn?
Wir fahren ans Meer.
Ans Meer? Aber wo denn ans Meer?
An die Düne von Pyla.
Aber Thomas, wir sind gerade in der Kur angekommen.
Wir werden jetzt nicht wieder fahren! Warum willst du wieder fahren? Hast du was?
Ich will nicht in Kur gehen. - Aber warum?
Ich komme seit drei Jahren und verliere nicht ein Gramm.
Ja, aber wir können jetzt nicht wieder fahren. Meine Arbeit fängt übermorgen an,
wir sind gerade angekommen. Stell dir mal Mamas Gesicht vor!
Es geht nicht! Ich weiß, es ist kein wirklicher Urlaub, aber ich verspreche dir,
wir werden Spaß haben. Lächeln! Gut, die Tasche.
Los, gehen wir! Los! Los, auf geht es.
Endstation! Hotel Savoy, alle aussteigen! Ich warne Sie, meine lieben Kurgänger,
wenn ich wiederkomme, will ich alle in Größe 38 sehen!
Madame. Entschuldigen Sie bitte!
Bonjour! - Wo geht es zum Arztbüro, bitte?
Zum Arztbüro? Das ist am Ende der Halle. - Merci.
Ha, ziehen Sie nicht den Bauch ein, das nutzt nichts!
Doch, zum Zahlen sehen!
So, verraten Sie mir alles. Haben Sie Diäten gemacht?
Ja, ein bisschen, ja. - Welche?
Eine Proteindiät. - Und wie viel haben Sie verloren?
Drei Wochen. - Gut. Und was ist mit anderen Diäten?
Nun ja, die mit den Maronentüten, die nach vergammelten Algen riechen.
Von der man Mundgeruch bekommt wie ein Schakal...
Ja, ich weiß schon. Und wie viel haben Sie verloren?
1.000 Euro. - Gut. Gehen wir nach nebenan?
Was machen Sie da?
Ich errechne gerade Ihr Idealgewicht.
Also, 1,75 Meter, 80 kg, das ergibt einen BMI von 24,5.
Ist das schlimm, Doktor?
Überhaupt nicht. Sie haben ein leichtes Übergewicht. Meiner Meinung nach:
fünf Kilo weniger und es ist ideal!
Fünf Kilo? - Ja.
Nein, das ist nicht möglich! - Warum, ist das zu viel?
Nein, das ist nicht genug! Ich muss 15 abnehmen.
15? - Ja. - Nein, das ist zu viel.
Das ist mir egal, ich muss sie abnehmen! Verordnen Sie mir die härteste Diät,
Medikamente, Appetitzügler, Rattengift, Backofenreiniger, egal was.
Hauptsache, ich komme dünn hier raus!
Das entspricht leider nicht ganz der Philosophie unseres Hauses!
Hier nimmt man langsam ab!
Aber ich habe keine Zeit dafür. Ich habe nur einen Monat!
Man will Ergebnisse sehen. Meine Mutter ist dünn, ich arbeite mit Dünnen,
und mein Mann mag dünne Frauen! Ich will dünn sein!
Wissen Sie, wenn Sie abnehmen wollen, sollte es in erster Linie für Sie sein,
nicht für die anderen.
Sind Sie Psychologe oder Diätberater? Ich nehm ab, für wen ich will.
Gut. Einverstanden. Sehr gut.
Ich werde Ihnen also unsere drakonischste Diät verschreiben, mit 1.200 Kalorien.
Jeden Tag Sport, Schwimmen, Wasser- Bestrahlungen und das ganze Sortiment.
Ich warne Sie, es wird ganz schön happig für Sie.
Na, perfekt. Ein Monat an diesem Ort zum Erschießen? Dann wenigstens effektiv.
Gut, ich habe Würstchen. Und Sie, was haben Sie?
Das Wort zählt dreifach! - Bravo.
„Zellulitisch“, 10, 11, 12, 13,
14, 15, 16, 17, 18, 19 und 3? 22!
Ha ha ha, ich habe gewonnen!
Oh lá lá, entschuldigen Sie, aber es ist schon neun Uhr.
Schon? - Ja. Und ich muss schlafen gehen.
Sie haben recht.
Wenn ich mich jeden Abend so austobe, komme ich total kaputt nach Hause.
Nein, nein, wirklich, ich werde schlafen gehen. Einen schönen Abend!
Einen schönen Abend. Auf Wiedersehen! Merci.
Gut, ich nehme an, dass du auf der Messe viel zu tun hast. Mir geht es gut hier.
Nun, ich wollte dir nur sagen, dass du mir fehlst. Ich vermisse dich.
Ruf mich an, wenn du die Nachricht abhörst. Ich drücke dich.
Willkommen in München. Ah. Pardon. Bienvenue à Munich.
So, das hier für die Dame und das für den Herrn.
Vielen Dank. - Bitte sehr.
Die Aufzüge sind am Ende der Halle. Angenehmen Aufenthalt.
Sag mal, der ist aber süß!
Reiß dich zusammen, ja?
Was willst du, ich mag Männer mit Bart, also...
In einer halben Stunde an der Bar?
Ja, ja. Dann besprechen wir kurz alles für morgen. Einverstanden? Bis gleich.
Sag mal, hast du an die letzte Kollektion gedacht?
Natürlich. Nur zur Erinnerung, das ist mein Baby.
Du denkst an alles. - Bis gleich.
Sieh an, wir sind auf der gleichen Etage.
Sehr gut. Dann bis gleich.
Und? 60, auf den Punkt
Die Waage spinnt! Ist das mein Gewicht oder die Nummer Ihres Departements?
Sag Papa, er soll dir einen Neuen kaufen! Aber ja! Hör zu.
Ich bin gerade beim Sport.
Ich sagte: Ich bin beim Sport! Genau.
„Spezialist für Übergrößen“
Bonjour. - Bonjour.
Was will der denn hier? Der ist spindeldürr!
Sucht er Streit, oder was? - Jetzt hör auf zu motzen!
Auf jeden Fall funktionieren Diäten nicht. Sieh es dir an: nur Dicke machen welche.
Meinen Sie, Sie werden es mögen?
Ja, das sind neue Bio-Produkte, die wirklich ausgezeichnet sind!
Bonjour.
Bonjour, Fräulein! Haben Sie einen Termin?
Nein, ich komme von Doktor Hachémi, um hier zu arbeiten.
Ah, Sie sind die kleine Roxane? Ah okay, sehr gut.
Entschuldigen Sie bitte. Ich habe nicht erwartet, dass...
Das ist sehr gut, sehr gut.
Perfekt. Sie fangen morgen um neun Uhr an.
Aber Vorsicht, meine Kleine, ich akzeptiere keine Verspätungen! Wie ich immer sage:
Im Salon von Christelle ist man pünktlich zur Stell'.
Ich betreue meine Kundin zu Ende und dann erkläre ich Ihnen alles, ja?
Warten Sie bitte im Nebenzimmer auf mich?
Okay. - Dort entlang.
Na, sie macht doch einen guten Eindruck.
Bonjour. Hier ist der Gymnastikkurs?
Ja. - Ja. Bist du neu?
Das sind Asterix und Obelix.
Bonjour. - Bonjour.
Guten Tag. Guten Tag zusammen. In Form, schäumt es?
Für die Neuen, die mich noch nicht kennen, stelle ich mich kurz vor.
Ich heiße Freddy, ich bin euer Sportlehrer für die gesamte Dauer eurer Kur.
Es geht los! Los, Sophie, los! Energisch!
Hoppla!
Auf geht es! Los, noch einer, los, meine kleine Dame!
So, jetzt holen wir die Bälle.
Super. So ist es gut. Energie, Energie! So ist es gut, wir hüpfen, wir hüpfen!
Man darf auch herum hüpfen, um sich herum, los, das ist gut! Sehr gut!
Wir schwitzen, wir verteilen uns, genau so!
Gut. Jetzt machen wir einen kleinen Obstsalat. Und eins, wir haben die Banane,
und zwei, wir behalten den Pfirsich, und drei, wir entledigen uns der Orangenhaut!
Und vier, wir holen die Erdbeere zurück. In Bride werdet Ihr wieder fit!
In Bride werden wir wieder fit!
Du musst doch gar nicht abnehmen, du bist doch dünn!
Oh, doch, doch. Ich muss noch 500 Gramm abnehmen!
Aber ich bin zufrieden, ich habe schon 800 weg!
800 Gramm, wow. Das Gehirn wahrscheinlich!
He, ich möchte dünn werden, nicht blöd!
Und runter, und hoch, und runter, und hoch.
Das entspannt die Lendenwirbel, das kräftigt die Schenkel.
Aha. Sag mal, Emilie, er ist ganz schön sexy, dieser Lehrer.
Bist du krank? Er hat den IQ einer Möwe.
Na, ich will ja auch nicht mit ihm Schach spielen.
Entschuldige meine Freundin, sie ist sexbesessen! Darf ich vorstellen: Sophie.
Angenehm. - Nina.
Gut, Mädels bitte, hört auf zu tratschen! Wir arbeiten hier, es ist ernst.
Ich werde euren Hintern ein menschliches Gesicht zurückgeben.
Die, die mich kennen, wissen, ich setze euch schachmatt!
Oh lá lá. Ja genau, davon hatten wir es gerade!
Ja, ich kann gerade nicht sprechen, ich rufe dich zurück. Tut mir leid.
Gut, Gaspard, verschiedene Möglichkeiten: Entweder hast du meine Nummer verloren,
oder dein Akku ist leer, oder du wurdest von den FARC gekidnappt,
oder du liegst unter einem Schrank! Ich hoffe, dass du nur keinen Akku mehr hast.
Ruf mich an, ich drücke dich.
Komm, komm!
Eins, zwei, drei!
Alles okay, Thomas? - Ja.
Warte, warte, warte! Sieh dir das an, das ist lustig. Die da, die sieht dir ähnlich!
Schau dir die an, das Gesicht, das sie macht!
Ha, das ist ekelhaft, sie hat eine ganz blaue Zunge!
Thomas, warum hast du diese Idee mit der Düne von Pyla? Was soll der Quatsch?
Ich habe eine Sendung gesehen, die echt cool war. Kennst du Jackass?
Aber ja...
Es gab da so ein paar Verrückte im Badeanzug, die auf einer Düne gesurft sind.
Und das war eine Sanddüne? Die Düne von Pyla?
Sie haben auf Brettern im Sand gesurft? - Ja.
Und das willst du machen? - Ja.
Die Antwort ist nein!
Sag mal, wo liegt eigentlich Pyla?
Los, Roxane, lass und von hier abhauen.
Nein, du wirst es schaffen!
Was gibt es zu essen?
Grüne Bohnen, Gurken und grünen Salat!
Oh, das ist so ätzend.
Freunde des Edelweiß, bonjour!
Bon Appétit! Wie geht es, Antoine?
Wie einem grünen Salat...
Frau Betreuerin, sag mal, das ist mein Platz!
Tut mir Leid, Oma, ich wusste nichts von deinen Gewohnheiten!
Oma. Sie läuft heiß, die Alte.
„Dick ist schön“
So. Was soll das denn?
„Scheiß auf den, der es liest“?
He, scheiß auf den, der es geschrieben hat!
Zu Tisch Kinder! - Ja, wir kommen!
Los, Essen ist fertig!
Thomas! Wo ist Thomas? - Er kommt.
Er kommt, er kommt. - Sieh an, da ist er!
Oh lá lá, warte mal, was ist das, Thomas? Oh nein, warte, wo hast du das her?
Nein, es steht außer Frage, dass wir zu Beginn der Kur Pommes essen.
Ich bitte dich, das ist das letzte Mal,
danach nehmen wir es ernst, ich schwöre es dir.
Gut, einverstanden, aber ich werde euch beim Essen helfen.
Dann esst Ihr zumindest weniger davon. - Sie stinken, eure Pommes!
Schade, dass Sie sie nicht mögen, ich wollte Ihnen gerade welche anbieten.
Für uns sind Pommes tabu! Das wäre wie Schinken essen in Mekka!
He, hör auf! Thomas! Es reicht, ich bin schon so nett,
dich Pommes essen zu lassen, bleib ruhig.
Du nervst! Sie geht mir auf den Wecker.
Ah, tolle Erziehung! Zehn Punkte!
Hast du ein Problem, Shrek?
Ah, das ist nicht ganz falsch, oder?
Entschuldige.
Nina, was machst du so im Leben?
Vor einem Jahr bin ich von Lille nach Paris gezogen und habe mit meinem Mann
eine Firma für Bademodenkonfektion gegründet!
Nun, er macht die Entwürfe und ich kümmere mich um alles Finanzielle
und Rechtliche. Na ja, wir haben Spaß. Und Ihr, was macht Ihr?
Ich vögele!
Nein, war nur Spaß! Nein, eigentlich kein Spaß. Ich war 15 Jahre verheiratet,
mit einem derart witzigen Mann, den man „das Grab“ nannte.
Gut, man muss dazu sagen, dass er Allerheiligen hieß.
Ich hätte misstrauisch werden sollen.
Ich habe mich irgendwann endlich scheiden lassen.
Und jetzt, wo meine Kinder erwachsen sind, lebe ich mein Leben.
Ich mache, was ich will, ich lebe in Freiheit.
Nebenher bin ich Rechtsanwältin in Marseille. In Strafprozessen.
Aber nur die Creme de la Creme: Zuhälter, Drogendealer...
Diskothekenbesitzer, Schönheitschirurgen.
Ich hatte mal einen Klienten, der all das auf einmal gemacht hat.
Und du?
Also ich bin Mutter, ich wohne in Meudon, ich bin Pflegehilfe,
ich habe zwei bezaubernde Kinder... - Lilia und Félix.
Genau. Und einen Mann, mit dem ich zusammen bin,
seit ich ein Teenager war, den ich auch liebe...
Und der heißt Jean-Paul.
Genau. Und dann... Ah, ich vergaß! Ich bin dick und es ist mir egal.
Ach ja, ich vergaß, ich bin mit einem Mann verheiratet, den ich liebe.
Ah, ich vergaß, ich bezahle dafür, mit Männern zu schlafen, die mich lieben!
Es ist komisch, dass du dich um Finanzen kümmerst.
Ich dachte viel eher, dass du... ich weiß nicht...
Das stimmt! Was machst du mit deinen Entwürfen?
Ja, Mama? - Ah! Das ist Mama!
Ja, ja, alles okay, alles okay. Ah, ja, ja. Ich habe schon abgenommen, ja.
Ja, vier Kilo.
Oh, was für eine Lügnerin! Sie übertreibt ganz schön!
Große Bestellung, Erfolg, Champagner und Entspannung.
Cool.
Ich hatte dir ja gesagt, dass wir zusammen Berge versetzen können!
Zu dir oder zu mir?
Zu mir.
Jetzt aber, was treibst du so lange? - Trainieren, trainieren...
Alles klar?
Hallo! Alles klar, ja!
Hast du gut geschlafen? - Ja, sehr gut!
Alles okay? - Ja, ja.
Spannen Sie den Bauch an! - Geht das auch stärker?
Ich hab meiner Frau einen Audi gekauft. Tolles Auto.
In zehn Sekunden ist es auf 100.
Ich hab meiner eine Waage gekauft. In einer Sekunde ist sie auf 140.
Bonjour!
Ah, nein, nein. Ein Mann, das geht leider nicht!
Nein, nein! Nein, nein, nein, nein.
Doch, ich komme mit rein.
Vanessa? Vanessa!
Einen Moment, ich komme wieder. - Vanessa?
Emilie?
Zu Hilfe! Ist da jemand? Oho! Ich stecke fest!
Es ist alles okay. Beruhigen Sie sich, beruhigen Sie sich.
Beruhigen Sie sich, es ist alles okay. - Was ist denn los?
Ich weiß verdammt nochmal nicht, was hier los ist!
Ich stecke fest! Ich werde draufgehen! Oh.
Keine Panik. Beruhige dich. - Sie wurde angesaugt!
Sieh dir das an! Die Dicke macht einen auf Saugnapf!
Kleine Hilfestellung vielleicht? Brauchen Sie einen Wagenheber, oder einen Kran?
Ho, raus Jungs, hey! Los, raus, los! So...
So, auf drei. Eins, zwei, drei!
Ich dachte schon, ich würde durch den Siphon gehen.
Alles in Ordnung? Ich mache es stärker!
Das ist sehr angenehm. Sie sind wirklich sehr begabt, Fräulein.
Wie war nochmal noch gleich der Name? - Roxane.
Oh, Roxane, das ist schön. Wie Cirano?
Oh, nein, eher wie im Song von Sting. Kann ich Ihnen ein Geheimnis verraten?
Kein Problem, das wird Brides nicht verlassen!
Eines Tages gab er in Grenoble ein Konzert. Er hat meine Mutter ausgeführt.
Eigentlich ist Sting mein Vater.
Das ist nicht wahr. - Natürlich ist das nicht wahr!
Hahaha, kleines Luder!
Ich spüle Ihnen die Haare.
Oh, pardon, ich habe Ihr Ohr nass gemacht.
Nein, nein, nicht schlimm. - Roxane?
Gar kein Problem.
Du nervst!
Ich mache das zu Ende, ich mache das zu Ende.
Nein, nein, das ist okay!
Nein, kümmern Sie sich um Frau Ayoux, ich mache das zu Ende.
Oh, es tut mir leid,
Madame Guitton, unsere kleine Roxane ist ein bisschen ungeschickt.
Darf ich Ihnen als kleine Wiedergutmachung einen Nagellack anbieten?
Ja, ja...
Wissen Sie, ich habe jemandem einen Gefallen getan und sie genommen.
Es ist nicht leicht für sie, das sind sehr einfache Leute,
man muss anderen einen Gefallen tun. Was nutzt es,
den kleinen Afrikanern zu helfen, wenn wir uns nicht mal selbst helfen können?
Sagen Sie, Roxane, ist das ein Gürtel oder ein Rock, was Sie da tragen?
Etwas kürzer und man sieht Ihr Höschen!
Ja, genau deshalb trage ich keins!
So kann man sich auch untenrum erkälten!
Stört es dich, dass ich dich nackt sehe? - Nein.
Nach all der Zeit? - Ich bin sehr schamhaft.
Ach ja? Und warst du vor fünf Minuten auch schamhaft?
Nein, aber im Dunkeln ist es nicht das Gleiche.
Yussuf!
Es war mir ein Vergnügen.
Nicht nur für dich.
Schmeichler. Geh!
So, ich gehe jetzt. In 45 Minuten bin ich wieder zurück.
45 Minuten? - Ja, das ist die Zeit, die Sie brauchen.
Oh, mein Liebster! Du bist noch am Leben!
Ja, Baby, es tut mir leid, es war ein einziges Gerenne.
Los, erzähl, wie läuft es so? - Hör zu, ich habe schon abgenommen.
Und weißt du was? Ich entwerfe sehr viel.
Oh, toll, dass du entwirfst!
Ja. Und, ist es gut gelaufen in München?
Nein. In München war es sehr gut.
Baptiste war sehr gut. Ich glaube, er ist gut angekommen bei den Deutschen,
wir werden sehen.
Gaspard, kommst du mich dieses Wochenende besuchen?
Nein, das wird schwierig, ich... Die Bestellungen verdoppeln sich gerade.
Versteh schon. Nein, nein, schon gut, schon gut. Ist gut.
Du bist mir nicht böse?
Nein, aber du fehlst mir.
Du auch, du weißt genau, dass du mir fehlst.
Gut, ich drücke dich, wir haben superviel Arbeit, ich muss unbedingt auflegen.
Okay, ich drücke dich. Oh! Drück Natacha!
Okay, ich werde daran denken. Ich drücke dich auch. Kuss, ciao.
Sie drückt dich.
Scheiße!
Pass auf, mein Dickerchen, sei vorsichtig.
Passt du bitte im Jacuzzi auf dein Handy auf? Warte mal, was ist denn das?
Das gehört mir nicht, Isabelle!
Warte, das gehört dir nicht? Es ist in deiner Tasche! Verarscht du mich?
Hast du gesehen, was der Kerl für einen Anschiss kriegt?
Das haben wir wirklich super hingekriegt!
Ho ja, das hat gut geklappt! Den Dicken haben wir drangekriegt!
Wie lange habe ich gebraucht? - 22!
Was? Warte, du hast geschummelt! Zeig her!
Ich bin so schlecht! Gut, du schaust zu mir, ich fang nochmal an, okay?
Aber du schummelst nicht! Ich verlass mich drauf!
Eins! Zwei! Drei!
Und die Gewinnerin ist Emilie!
Kannst du nicht aufpassen? - Gna gna gna!
Was, gna gna gna?
Pass bloß auf! So ein Bengel...
Du hättest mich fast umgebracht!
Das war wenigstens eine richtige Arschbombe!
Fetthaufen!
Weißt du, was der Fetthaufen dir sagt? In deinem Alter war ich schlank und gut erzogen!
Du bist nicht nur fett, du nervst auch!
Ich bemitleide deine Eltern! Hätte ich ein Kind wie dich,
würde ich es direkt wieder umtauschen!
Geht es noch, so mit ihm zu sprechen? Los, komm, Thomas. Komm!
Bengel...
Ich hasse diese Frau! Ich hasse sie!
Hier ist das Richtige für Sie!
Nein. Nein. Aber diesen hier, in einer anderen Farbe, haben Sie das?
Ja, aber als Einteiler.
Ah nein, der Einteiler ist für Laure Manaudou! Nein, ich probiere den.
Gehen Sie nur! Die Kabinen sind hinten. - Danke.
Entschuldigen Sie. - Ja?
Wie heißt Ihr Fabrikant?
Eine deutsche Marke, Hussel & Hussel, die Besten.
Im Moment gibt es nichts Besseres. Sind Sie in der Textilbranche?
In gewisser Weise, ja. - Auf Wiedersehen.
Ah, ich wollte Sie fragen, den kleinen roten Pullover da...
Ja? - Hätten Sie ihn in meiner Größe?
Nein, bei diesem Modell leider nicht. Wir führen nur große Größen.
Es tut mir leid, allerdings gäbe es für Sie vielleicht etwas anderes.
Das hier. Das hier würde Ihnen sicher stehen!
Na ja, das ist zu klein.
Doch, doch, das wird toll aussehen, kommen Sie!
Vielleicht doch eine Nummer größer?
Ich versichere Ihnen, dass ich meine Kleider gut kenne!
Sie werden sehr schön aussehen!
Alles in Ordnung?
Und?
Hätten Sie ihn vielleicht auch in pink oder in türkis?
Ich werde nachsehen.
Danke!
Und? Was habe ich Ihnen gesagt? - Es ist wirklich toll.
Auf Wiedersehen! - Auf Wiedersehen!
Dieser Blödmann!
Scheiße!
Sie sollten es nehmen, es steht Ihnen.
Danke.
Auf Wiedersehen. Was mach ich da nur?
Guten Morgen! - Danke.
Hast du gut geschlafen? - Oh ja!
Du hast gut reden.
Hast du Lust, heute Abend mit mir zu essen?
Ich muss dir etwas sagen: Vergiss das mit mir.
Alles, was mich an eine Beziehung erinnert, deprimiert mich.
In meiner Heimat ist es noch schöner.
Ich schwör dir, an manchen Tagen sieht man fast die Türkei.
Bist du Türke?
Ja. Aus einem kleinen, versteckten Ort in den Bergen.
Aber dort gibt es keine Arbeit.
Als kleiner Junge wollte ich immer mein eigenes Restaurant.
Du solltest zu mir kommen, dann kann ich dir alles erzählen.
Nein, nicht mal im Traum! Du lässt dich ja richtig gehen, mein Lieber.
Wirst ja richtig romantisch.
Keine Sorge, mit dir sicher nicht.
Bonjour! - Bonjour, Doktor!
Also, ihr fragt euch mit Sicherheit,
was diese Packen Milch- und Wasserflaschen sollen.
Eigentlich ist es ganz einfach. Was ist Gewicht? Wir wissen nicht wirklich,
wie viel 80 Kilo, 100 Kilo, 20 Kilo sind. Dabei ist es recht simpel:
Sechs Kilo zu viel sind ein Paket Milchflaschen.
Das heißt, es ist so, als würdet ihr den ganzen Tag
mit einem solchen Packen herumspazieren. - Der Typ ist selber eine Flasche!
Und wer zehn Kilo zu viel hat, dass entspricht in etwa einem Pack Wasser.
Ihr könnt euch sicher gut vorstellen, dass dieses unnütze Gewicht für euren Rücken
und eure Gelenke sehr anstrengend ist.
50 Kilo! 50 Flaschen Milch!
Hallo Jojo! - Hallo Emilie.
Und wer 20 Kilo zu viel hat, das entspricht einem Koffer.
Mein Ziel ist ein Paket Milch!
Nein, nein, du träumst wohl? Dein Ziel ist eindeutig der Koffer!
Ist das für jeden einleuchtend?
Ja. Ganz klar. - Ja?
Niemand mag dicke Leute. Das ist normal. Wir sind hässlich!
Warum versuchst du nicht abzunehmen, wenn es dich unglücklich macht?
Du hast gut reden! Du musst vier Kilo abnehmen, ich 50!
Und weiter? Das ist kein Grund aufzugeben! Lass dich nicht so gehen, Emilie!
Aber ich seh doch schon aus wie ein Hefekloß, Sophie.
Streng dich ein bisschen an. Es wird dein Leben so viel schöner machen.
Dazu muss man erst mal ein Leben haben.
Aber du hast doch eins, du hast deine Kinder, du hast einen Mann.
Mein Mann? Wir haben seit fünf Jahren nicht miteinander geschlafen!
Was?
Was denn? Tut nicht so überrascht! Dir würde das nie passieren, soviel steht fest.
Soll ich euch was sagen, Mädels?
So Tussis wie Ihr, spindeldürr, ihr belastet mich! Was habt ihr hier zu suchen?
Fühlt ihr euch besser wenn ihr Dicke seht? Wenn ihr Monster wie mich gesehen habt,
findet Ihr euch dann supertoll, ist es das?
Emilie...
Ich komme jetzt seit fünf Jahren hierher, und das alles bringt überhaupt nichts!
Ich würde viel lieber krepieren! Das geht immerhin schneller als eine Diät!
Emilie, was redest du für einen Unsinn? Ich versteh überhaupt nichts mehr!
Den einen Tag sagst du: „Big is beautiful“, und am nächsten Tag willst du sterben!
Das kann man doch nicht ernst nehmen.
Fang damit an, nicht mehr ständig zu essen und betreibe ernsthaft diese Kur!
Rede nicht so, als ob du Ahnung hättest! Du tust doch eh nichts,
außer dich von deinem Gigolo bespringen lassen!
Weißt du was? Ich hätte dich in der Wanne ersaufen lassen sollen.
Aber es stimmt, sie hat recht. Du widersprichst dir, Emilie.
Wir fragen uns, was du wirklich willst.
Also du, Frau "ich hab ein supertolles Leben,
der Laden meines Mannes ist ein Erfolg, ich manage die Finanzen wie ein Genie,
ich habe Spaß", bleib auf dem Teppich!
Oder frage ich dich, warum du immer darauf wartest, dass dein Telefon klingelt?
Okay. Wir hätten dich wirklich in der Wanne ersaufen lassen sollen!
War es das schon?
900 Gramm in vier Tagen, das ist toll!
Nein. Das ist nichts! Ich verstehe es einfach nicht, ich hungere,
mache jeden Tag zwei Stunden Sport, was soll ich denn sonst noch machen?
Muss ich noch einen Zahn zulegen, oder was?
Das Gegenteil wäre sehr viel effektiver! Gut, ich bring sie zur Tür.
Viel Erfolg. Au revoir.
Das wird noch was.
Hallo.
Bonjour.
Das Problem mit manchen Dicken ist ihre Gehässigkeit.
Sie sind sauer auf die ganze Welt.
Und manchmal ist ein Dicker ein richtiger Idiot.
Er glaubt, er könnte sich alles erlauben.
Und dann erzählt er seinen Freundinnen Schwachsinn und bereut es hinterher.
Ja. Und dann spielt er sich noch auf. Er glaubt, man verzeiht ihm alles,
weil er sich neben einen setzt und einen Kaffee trinkt.
Nur hat er leider recht.
Mein Leben ist beschissen. Ich hasse die Zahlen.
Ich rackere mich für einen Kerl ab, der mich nicht anschaut, für eine Mutter,
die lieber meine Freundin Natacha als Tochter hätte.
Alle um mich herum haben Spaß und Erfolg, und ich hab nichts, weiß nicht,
wer ich bin. Ich bin nichts.
Eine Zecke. Eigentlich bin ich nicht mal eine Zecke,
denn die sticht wenigstens noch zu.
Na ja, eine Lebensbilanz wie diese sollte man begießen. Darauf ein Champagner?
Zecken trinken doch Champagner, oder?
Ah! Was ist das für eine Plörre?
Sieht aus, als wäre am Grund Schlamm, und in dem befinden sich dutzende Blutegel!
Bist du mir noch böse? - Machst du Witze?
Als ob ich jedes Mal eingeschnappt bleibe, wenn du wieder mal meckerst.
Was man nicht alles tun muss, um abzunehmen.
Mir wurde nie gesagt, dass Essen dick macht.
Steht ja auch nicht auf der Verpackung drauf.
Du hast recht. Auf Kippenschachteln steht:
„Rauchen schadet Ihnen und verursacht Krebs“,
also warum steht auf einem Glas Nutella nicht auch:
„Essen schadet ernsthaft Ihrem Hintern“?
Sag mal, dein Badeanzug ist wunderschön! Hast du ihn hier gekauft?
Du siehst toll aus!
Nein, ich habe ihn entworfen, vor langer Zeit.
Es ist ein Prototyp, nur so zusammengefummelt.
Ha, nein. Du bist echt begabt, er ist super.
Warum bist denn nicht du die Designerin in dem Laden von deinem Macker?
Du spinnst doch, das kann ich nicht. Nein, nein, ich mache das als Hobby.
Gott, ist das widerlich.
Kommst du nicht?
Sie hasst es, sich in einem Bikini zu zeigen. Kannst du das glauben?
Pah. Ich verabscheue meine Taille. Und meinen Bauch und meine Schenkel...
Schau sie dir an!
Ich bin enorm!
Wenn du enorm bist, bin ich ein Thunfisch.
Ja. Und ich bin ein blauer Wal! Los, komm!
Alle Jäger aufgepasst...
Was macht sie da?
...das Reh! - Das Reh? Was heißt das?
Also, ich erkläre es dir: Wenn du einem Mann gegenübersitzt, der dich interessiert,
dann legst du deine Hand unters Kinn, à la zarte, unterworfene Frau.
Und du machst deinen Rehblick.
Du begibst dich leicht unter seine Höhe. Und du gehst in seinen Worten auf.
Alles, was er sagt, interessiert dich. Und du gehst immer weiter nach unten.
Je weiter du nach unten gehst, desto hingerissener ist er.
Bist du sicher, dass du damit nicht nur Verblödete angelst?
Ah, ja, ja, ja. Das klappt wirklich bei allen!
Beim Chirurgen, der dir von seinen Operationen am offenen Herzen erzählt
oder beim Klempner, der über Armaturen redet. Wichtig ist nicht, was sie sagen,
wichtig ist, sich zu begeistern, ihnen zu sagen:
„Bring es mir bei! Oh ja, bring es mir bei.“
„Also ist ein gekrümmter Siphon aus steifem PVC dichter als einer aus Styropor?“
Und: „Das wusste ich nicht! Danke.“
Und du bist dir ganz sicher?
Absolut! Versuch es! Gibt es hier einen, der dir gefällt?
Ich habe schon einen Kerl.
Und weiter? Nur weil du jeden Abend isst, heißt das nicht,
dass du dir keinen kleinen Snack erlauben darfst.
Das Reh. Sie ist verrückt.
Bonjour. Ich finde Sie wunderschön.
Ich muss zu Bauch-Po in fünf Minuten.
Mir bleiben noch vier, können wir uns vielleicht kennenlernen?
Gut, das wäre dann erledigt!
Ich heiße Jean-Paul.
Ah! Wie mein Mann! Ich kann Sie nicht Jean-Paul II nennen!
Gut, ich muss weiter, ich muss noch 50 Kilo abnehmen.
Okay!
Bis bald! - Ja, genau.
Ist dieser Typ irgendwie verrückt, oder was?
Na ja, sah nicht danach aus. Nina, mach deine Strähne raus. Genau.
Oh ja, das ist toll!
So, zehn, das macht 50 und 50 machen 100! Mit Dank an Sie!
Passt es bei Ihnen Donnerstag, 16 Uhr? Wollen sie dieselben Strähnen wie Beyoncé?
Ich würde die von Shakira vorziehen!
Gut, dann Beyoncé vorne, Shakira hinten?
Ah perfekt, das wird mir gut stehen!
Oh nein, seien Sie unbesorgt, ich werde mich persönlich um Sie kümmern.
Mit Vergnügen, aber das Mädchen dort, es arbeitet gut
und sie bringt mich zum Lachen.
Gut, Roxane, bis Donnerstag dann! Yo! - Bis Donnerstag. Yo!
Auf Wiedersehen, Frau Christelle! - Auf Wiedersehen!
Langsam reicht es. Wollen Sie auch noch meinen Stuhl?
Denken Sie daran, die Becken sauber zu machen. Und vergessen Sie nie meine Devise:
Im Salon Christelle ist alles... - Picobell.
Dir geb ich noch „Yo!“
Was treibt sie so lange? - Ich liebe die Farben!
Oh, das ist niedlich. Und die sind alle von dir?
Aber ja!
Was machst du mit deinen Entwürfen?
Sophie!
Ach apropos! Kommt, kommt! Nina.
Wie geht es, Sophie?
Sehr gut! Nina, darf ich dir Gudrun und Hans vorstellen?
Weißt du, „Hussel & Hussel“, die Badeanzüge, die du so toll findest.
Ah ja, ja, ja, natürlich! - Erfreut!
Alles klar? - Entschuldigt uns, wir werden erwartet!
Okay, bis später! - Bis später!
Auf Wiedersehen! Oh, sie sind toll! Hast du ihre Badeanzug-Kollektion gesehen?
Aber ja, aber ja!
Weißt du, für Emelie, da könnten wir, hab ich mir gedacht...
Was ist das für eine Geschichte? Ich habe nichts verstanden.
Alles okay? - Ja.
Heute ist aber nicht mein Geburtstag. Ich mag keine Überraschungen.
Aber nein! Das ist noch besser als dein Geburtstag! Setzen wir uns?
Was ist denn los?
Ein Gläschen?
Nein.
Nein? Gut. Also, ich erkläre es dir.
Dieses Jahr wird im Theater zum ersten Mal ein Relooking-Abend organisiert.
Was für ein Abend?
Ein Relooking-Abend. Du weißt schon, wie im Fernsehen.
Genau. Ein Mädchen wird frisiert und geschminkt,
sie kriegt total schicke Klamotten an, man hübscht sie richtig auf.
Vorher sah sie aus wie Maïté und danach ist sie wie Sharon Stone.
Okay. Und weiter?
Nina...
Wir haben dich angemeldet.
Was?
Nein. - Doch!
Nein, die Dicken, die sowas machen, sind unmöglich.
Ich habe keine Lust darauf, ausgelacht zu werden.
Niemand wird dich auslachen. Du kannst uns das nicht antun,
Nina hat alles vorbereitet.
Aber die Leute werden sehen, dass ich dick bin, Sophie.
Emilie. Jetzt kannst du einmal eine wirklich tolle Sache machen. Nina, zeig es ihr.
Zeig es ihr. Sieh dir das an! Ich bin für das Kleid mit den Pailletten.
Aber das ist nur mein Vorschlag.
Oh, Dicke mit Pailletten, das sieht aus wie eine Discokugel.
Deshalb kann ich mir dich eher in dem schwarzen Kleid vorstellen.
Schau her.
Und es ist ein Schnitt, der gut zu dir passt.
Und?
Seid Ihr sicher, dass ich mich trotzdem nicht lächerlich mache?
Sicher. Siehst du?
Gut, aber es ist wirklich nur, um euch einen Gefallen zu tun.
Warte, langsam, langsam! Ein Gläschen!
Zwei! - Drei!
Oh lá lá lá lá, das steht dir gut!
Tatsächlich? Das freut mich!
Los, Rothaarige, lass uns gehen! Sag mal, Emilie, der Junge dort,
ist das nicht der, der dich nervt?
Doch, das ist er! Mit seiner Betreuerin.
Entschuldigen Sie bitte, wo finde ich das Thermenhotel?
Ein bisschen weiter. In 150 Metern links.
Danke!
Geht es noch, oder was? Glaubst du, ich habe dich nicht gesehen? Komm hierher!
Was denkst du dir? Geht es noch, oder was?
Bist du völlig bekloppt? Wegen dir wäre ich fast geschnappt worden!
Das ist mir scheißegal, Thomas! Man klaut nicht einfach so Handys!
Eigentlich bist du genau wie die Alte! - Thomas!
Hast du das gesehen? - Unglaublich.
Sind das nicht deine Kumpels dort drüben?
Ja! - Was sind das für Kerle?
Gigolos. Mein Liebling, das ist Yussuf, der mit der schwarzen Jacke.
Aber er haut im Moment ganz schön auf den Putz. Der in der Mitte, Andrej,
ist auch nicht schlecht. Es gibt nichts besseres, es steht außer Frage,
sich zu verlieben oder zu leiden.
Verarscht du mich? Warte, du hast es ernst gemeint und bezahlst wirklich dafür?
Und wie!
Na ja, ich ziehe es vor, mir ein Stück Lamm zu kaufen.
Wenn du keinen Sex magst, dann verüble es den anderen nicht! Fünf ganze Jahre!
Schau dir den an. Gefällt er dir nicht?
Oh nein! Er ist dick!
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!
Nur weil ich dick bin, habe ich nicht unbedingt Lust,
mit einem Dicken ins Bett zu steigen! Oder willst du mit einem Zwerg in die Kiste?
Sag doch gleich, dass ich klein bin! - Ja, ich sage es dir, ja.
Gut!
Hola.
Das ist Yussuf!
Sophie?
Gaspard?
Du hier?
Wie geht es? - Wie geht es?
Siehst du, ich kann dich noch überraschen!
Ich verstehe es nicht. Muss an der Höhe liegen, oder dem Essen.
Ist doch egal. Es ist so schon toll, dass du da bist.
Bei der vielen Arbeit, die du hast. Eine schöne Überraschung.
Ich muss dir unbedingt etwas zeigen. Rühr dich nicht!
Was ist es?
Du ergreifst nicht die Flucht? Auch nicht durchs Fenster.
Ich rühre mich nicht!
Verdammte Scheiße.
Du siehst aus, als wärst du in Form.
Tadaaa.
Wow!
Und, wie findest du es? Es ist von hier. Schön, nicht?
Man könnte meinen, du hast abgenommen. - Findest du?
Absolut! Nur noch etwa zehn Kilo und du siehst top aus.
So wirst du ganz sicher nicht abnehmen, fette Kuh!
Du genauso wenig.
Wenn du mich verpetzt...
...verpetze ich dich! Ich habe eine große Akte über dich!
Was für eine Akte?
Ich hab dich mit dem Mädel beobachtet, beim Klauen des Handys vor dem Café!
Ist das eine Gewohnheit von dir, oder wolltest du nur mal probieren, wie es ist?
Du solltest dich lieber entschuldigen, sonst setzt es was.
Ich bitte Sie höflichst um Entschuldigung, Frau Dick.
Gut! So langsam wird es.
Gib mir das! Tschüß!
Hast du keine Freunde? Musst du so an mir kleben, oder was?
Guten Tag! - Guten Tag!
Darf ich mich setzen?
Von mir aus. Dann setz dich eben.
Ist das für deine Kinder? - Was glaubst du denn?
Wie viele hast du? - Zwei.
Einen Jungen und ein Mädchen. Sehr gut erzogen.
Sind die auch dick?
Nein! Nein, nein, wenigstens um das bin ich herumgekommen.
Und für wen ist das da? - Für meinen Mann.
Du kaufst ein Kuscheltier für deinen Mann?
Ich glaub es echt nicht.
Hier, nimm es dir. Du hast recht, es ist lächerlich.
Weiß deine Betreuerin, dass du hier bist?
Meine Betreuerin ist mir scheißegal!
Kannst du mir drei Euro geben, für die Alte da drüben?
Du bist ja doch ganz nett. Wo ist sie?
Dort, die das Eis verkauft!
Ah, du bist ein kleiner Schlaumeier!
Ah, das stinkt ganz schön nach Scheiße, das Zeug!
Verdammt, hast du von deiner Mutter nicht gelernt, anständig zu sprechen?
Ich habe keine Mutter. Sie ist gestorben, als ich sechs war.
Oh, Scheiße!
Guten Tag.
Oh Mann. - Jetzt helft mir!
Das war wirklich nicht schlau.
Frau Dumont, Sie sind dran! - Ja! Bis später!
Bis später dann. - Bis später.
Wenn du kräftig bist, müssen die Sachen enger anliegen.
Wenn du dich zu weit kleidest, siehst du aus wie ein Kessel.
Oder ein Twingo!
Alles klar, Mädels? - Ah, da bist du ja!
Coucou! - Sie sind Gaspard, ist das richtig?
Ja, das stimmt.
Ich bin Sophie, eine Freundin Ihrer Frau.
Ah, okay.
Ich war mir sicher, dass Sie es sind. Ich habe Ihr Bild gesehen.
Es ist auf jeden Fall toll für Nina, dass Sie gekommen sind!
Sie werden sehen, es ist genial hier.
Ja. Seh ich auch so.
Also hat mein Mann zu mir gesagt: "Könntest du kochen,
müssten wir nicht immer Essen gehen". Eigentlich müsste ich antworten:
„Könntest du richtig Liebe machen, bräuchte ich keinen Cluburlaub.“
Guten Tag!
Erinnern Sie sich noch an mich? Jean-Paul, also der zweite Jean-Paul.
Orange steht Ihnen gut. - Allmählich reicht es.
Wenn Sie auf der Suche nach dem Kick sind,
oder eine verrückte Erfahrung machen wollen oder was weiß ich,
suchen Sie sich jemand anderen. Hier mangelt es bei weitem nicht an Monstern!
Ich bin nicht Ihr Typ, ist es das? - Ich habe überhaupt keinen Typ!
Umso besser, dann habe ich ja noch alle Chancen.
Der Typ ist echt krank!
Emilie, darf ich dir meinen Mann vorstellen?
Zum Glück sind Sie da. Das erspart wenigstens ihr, auf Psychopathen zu treffen!
Ha ja... - Vielen Dank.
Bis später, Emilie.
Wer ist denn die Kuh? - Meine Freundin.
Deine Freundin?
Sie ist toll, und wirklich witzig.
Ja, so sieht sie aus. Wie ein spanischer Weihnachtsbaum!
Sei nicht gemein.
Guten Tag, die Dame! - Ein Kaffee, bitte.
So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Ich bin mir dessen jetzt besser bewusst.
Gut, bis morgen, Yussuf.
Bis morgen.
Und? Wie ich sehe, laufen die Geschäfte gut, ja?
Ich muss ja ans Geld für mein Restaurant kommen.
Dein Restaurant, ist das neu?
Nein, ich hab dir schon davon erzählt, dreimal.
Auf den Strich zu gehen ist keine Berufung mehr?
Seit wann ist es für dich ein Problem, was ich tue? Du hast doch davon profitiert.
Und wenn du mit meinem Service nicht zufrieden bist, gibt es noch Andrej.
Das stimmt, du hast recht.
Andrej achtet wesentlich mehr als du auf seinen Kundendienst danach!
Weißt du was, du wirst wirklich vulgär.
Hallo. - Alles klar?
Ja.
Sie ist in einem Bergfluss ertrunken.
Wer denn?
Meine Mutter.
Ach ja? Wie ist das denn passiert?
Sie ist hineingefallen und sie konnte nicht schwimmen.
Ich hab gesehen, wie sie gekämpft hat, aber war zu klein, um sie zu retten.
Und dein Vater?
Ich bin in einer Pflegefamilie, weil ich keinen hab.
Thomas Durand, Kabine Fünf. - Ah, ich glaube, sie rufen dich.
Dann gehe ich mal. Auf Wiedersehen.
Also Leo, du wirst mit dem Aufstieg anfangen. Du stellst deinen Fuß dahin.
Deinen Fuß dahin. Genau.
Stopp, nicht mehr bewegen. - Hallo Laetitia!
Guten Tag zusammen!
Na, Thomas.
Er hat sich endlich entschieden. Er wird es machen. Nicht?
Kein Problem! Ich habe schon Extremsport gemacht...
Du hast schon Extremsport gemacht? Etwa Bungee-Jumping?
Ponyreiten.
Aber Ponyreiten ist kein Extremsport. - Doch, für das Pony!
Okay, alles klar, geh deine Ausrüstung holen.
Sagen Sie, wenn Sie dort oben sind, könnten Sie ihn loslassen?
Ja, ja, das ist so vorgesehen.
Ja, genau, das ist es, ja.
Hey, hören Sie auf, ihn zu schlagen. - Oh, alles klar!
Schaust du mir zu? - Ich hab auch noch was anderes zu tun!
Bravo! - Du bist spitze, Junge! Mach weiter so!
Feinschmecker- oder Diätmenü?
Zunächst einen Champagner bitte. Und danach das Feinschmeckermenü für beide.
Natürlich.
Sag mal, Gaspard.
Was ist das?
Die Produktion der Kollektion wird etwas teurer werden als gedacht,
und deshalb braucht die Fabrik einen Vorschuss.
Das hättest du doch auch ohne mich unterschreiben können.
Du hast die Unterschriftenberechtigung,
und ohne sie kann ich nicht mehr als 30.000 Euro freigeben.
Deshalb bist du also hergekommen.
Ich habe nur das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden. Vielen Dank.
Gern geschehen.
Zum Wohl!
Ich muss dir etwas Wichtiges sagen.
Seit ich hier bin, habe ich Abstand gewonnen und viel nachgedacht.
Ich entwerfe wieder.
Ich kann nicht mehr aufhören, ich entwerfe eigentlich die ganze Zeit.
So. Ich möchte gern eine Badeanzuglinie entwerfen.
Aber nichts, was jeder macht, sondern Badeanzüge für jeden, von Größe 36 bis 56.
Die gleichen für alle Körperformen! Für wirklich jeden Körper!
Gut. Ich zeige dir, was ich bisher schon habe.
Ist doch eine tolle Idee, oder? Schau her!
Das ist ein bisschen wie ein Festzelt, oder?
Aber nein, es kommt darauf an, wie es gemacht ist.
Ich denke, dass Natacha mir für den technischen Teil helfen könnte.
Schau da, sieh dir den bitte mal an!
Das ist kompliziert, Nina, diese Mode ist sehr kompliziert, das weißt du.
Gaspard, ich träume seit langem davon. Ich träume davon und habe mich nie getraut,
und jetzt geschieht etwas Fantastisches. Es verleiht mir Flügel.
Ich versteh dich nicht.
Kannst du denn nicht mit etwas anderem deine Zeit vergeuden?
Darüber hinaus wird Mode für Dünne gemacht und nicht für Dicke!
Mach aus! Wir verstecken uns!
Mach Platz!
Was macht sie da?
Es sieht so aus, als ob Abnehmen die Libido wiederbelebt!
Ich habe wohl viel abgenommen, denn ich habe eine ganz schöne Wirkung auf Fred!
Lasst uns nachsehen, kommt schon!
Oh lá lá. Wie will er auf sie draufklettern?
Was hast du jetzt? - Bungee-Springen.
Wusstest du, dass es 90 Gründe dafür gibt, warum man dick wird?
Stress, Naschen vor dem Fernseher, familiäre Missstände,
und der letzte ist eine Reise in die USA.
Das ist verrückt, oder? Emilie, kannst du dir vorstellen,
das in den USA 30 Prozent der Leute übergewichtig sind?
Und in Frankreich 11 Prozent! Das ist enorm!
Und in 15 Jahren haben wir genauso viele wie sie!
Das hast du mir schon gesagt.
Und ich habe dir auch schon gesagt, dass sich bei dicken Leuten
die Wahrscheinlichkeit um ein Vierfaches erhöht, an Diabetes zu erkranken...
Und vierfach erhöhtes Risiko für Durchblutungsstörungen, jung zu sterben.
Und es ist dir egal? - Oh, oh, du gehst mir auf den Geist!
Reg dich nicht auf. Das macht nur noch dicker.
Heiliger...
Weißt du, wie man mich nannte, als ich klein war?
Nein! Es ist mir egal! Es ist mir egal, Sophie, Okay?
Frau Santos?
Pummelchen, Dickerchen. Schweinchen.
Als ich klein war, war ich auch dick, wie du. Sehr dick.
Ein dickes, kleines Mädchen.
Guten Tag!
Es tut mir leid, aber alle meine weiblichen Kolleginnen sind beschäftigt.
Hallo Natacha? Ich kann dich nicht hören. Ah! Ja, jetzt höre ich dich!
Ah, mein Schatz, was für eine Hölle. Wenn du wüsstest... Was?
Nein, ich konnte nicht eher, immerhin bin ich hier gerade am Arsch der Welt!
Der Club der Verlierer.
Ah, ihr geht es gut, ihr geht es gut, nur fängt sie ein bisschen an zu spinnen
und will eine Badeanzugkollektion von Größe 36 bis 56 machen.
Natürlich! Natürlich hab ich nein gesagt,
weil wir sonst die Firma an die Wand fahren.
Nein, sie wird sich wieder einkriegen.
Stell dir vor, sie ist jetzt mit so einer Fetten
und einer komischen Tussi befreundet. Wahres Glück, was?
Ah, nein, ich hab den Eindruck, ich bin hier auf dem Oktoberfest.
Ja, gut, ich bringe alles so schnell wie möglich hinter mich
und rufe dich an, sobald ich im nächsten Zug sitze, okay?
Ja, ich drücke dich. Nein, nein, nein, wir schlafen bei dir.
Viele Küsse, ciao, ciao.
Oh, das ist aber witzig! Ich hab mir das auch gekauft. Ist es gut?
Ja, ausgezeichnet, Sie werden sehen.
Es ist unmöglich, zu erraten, dass der Bulle der Täter ist.
Ah, danke.
So ein Hohlkopf.
Das geschieht ihm Recht!
Hey! Oh lá lá! Was machst du für ein Gesicht? Ist dir der Salat nicht bekommen?
Kennst du eine Natacha?
Das ist meine beste Freundin. Das ist ja lustig, kennst du sie auch?
Ich bin nicht sicher, ob man sie eine beste Freundin nennen kann.
Was hast du denn?
Hier. Das ist das Handy von deinem Mann.
Was machst du mit dem Handy von Gaspard?
Ich glaube, da ist eine Nachricht. - Na gut?
Hallo Liebling! Du wirst es nicht glauben!
Ich habe gerade mit den Amerikanern gesprochen
und wir machen die Fashion-Week in New York! Und? Wer ist deine Prinzessin? Wer?
Gut, ruf mich schnell zu rück, ich liebe dich.
Nein. Das ist nicht möglich.
Natacha. Natacha. Ich glaube es nicht.
„Heute Abend bei mir.“
„Du fehlst mir.“
Gaspard!
Gaspard!
Es tut mir leid, Baby, ich musste dringend abreisen. Es gibt tolle Neuigkeiten,
ich werde sie dir erzählen. Leider kann ich dich nicht anrufen,
ich habe mein Telefon verloren. Ich drücke dich fest.
Wie, er hat zugenommen?
Nicht viel, wissen Sie. Das kann schon mal vorkommen.
Du bist auf Diät und du hast zugenommen? Also isst du!
Was sagst du dazu, Thomas? - Und du passt nicht auf ihn auf?
Er hört nicht mehr auf mich und ist immer bei diesem dicken Walross.
Das dicke Walross ist wenigstens nicht beleidigt wie du!
Sie ist nett und kümmert sich um mich! Du verstehst nichts,
du gehst mir auf die Nerven, ihr geht mir alle auf die Nerven!
Bist du zufrieden?
Entschuldigen Sie, aber machen Sie ihr keine Vorwürfe.
Sie ist jung, da kommt so was vor.
Sie müssen sich nicht auch noch einmischen. Ich bin kein Kind, okay?
Danke, dass sie mir Arbeit besorgt haben, aber lassen Sie mich zufrieden.
Es tut mir leid, wenn ich dich verletzt habe,
aber jetzt suchen wir eine Lösung für deinen Bruder.
Er ist nicht mein Bruder.
Sei still! - Bitte?
Ich hab die Nase voll vom still sein, verstehst du?
Mir geht ihr auch alle auf die Nerven. - Roxane!
Er ist nicht mein Bruder! - Es reicht!
Nicht sie ist die Mutter von Thomas, sondern ich.
Was erzählst du da? - Ich habe ihn mit 15 bekommen.
Das hat andere Leute nichts anzugehen.
Aber ich will nicht mehr, dass Thomas sauer auf mich ist.
Also sage ich ihm die Wahrheit.
Du wirst ihm überhaupt nichts sagen! Willst du ihn verkorksen?
Wir haben eine Entscheidung getroffen und halten daran fest!
Du hast uns das Leben so schon verpfuscht!
Guten Tag! - Guten Tag!
Guten Tag, ich habe einen Termin zur Maniküre.
Zur Maniküre, Emilie. Ah! Ich glaube, Sie haben um unsere kleine Roxane gebeten,
Sie haben vollkommen recht. Roxane, Ihre kleine Kundin ist da.
Guten Tag. - Guten Tag.
Gut, ich werde mich um sie kümmern. - Okay. - Hier lang.
Gefällt Thomas die Kur?
Was kümmert Sie das?
Es kümmert mich, weil ich ihn mag und mir Sorgen um ihn mache.
Das müssen Sie nicht, ich kümmere mich um meinen Bruder.
Thomas ist Ihr Bruder? - Aber ja!
Alles in Ordnung? Ist alles okay mit der kleinen Roxane?
Oh, Roxane, man schüttelt die Grundierung vor dem Aufbringen!
Sie macht noch viele kleine Dummheiten, die Arme.
Ist bei unserer kleinen Kundin alles okay?
Weiß sie, dass die falschen Nägel im Angebot sind?
Zunächst bin ich nicht klein, ich bin enorm!
Danke, aber mit falschen Nägeln kann man sich nicht am Arsch kratzen.
Könnten Sie mir sagen, warum er Ihnen ständig hinterher rennt?
Ich hab keinen blassen Schimmer. Ich bin der Meinung, Sie wüssten es.
Nun, wenn ich Ihnen helfen kann... Er hat mir gesagt, er sei in einer Pflegefamilie
und hätte keine Mutter. Sie sei tot und er hätte keine Familie, gar nichts!
Was ist das denn für ein Blödsinn? Natürlich hat er eine Mutter.
Ich bin deine Mama, Thomas. So.
Das wollte ich dir sagen.
Emilie... Fünf Jahre...
Fünf Jahre was?
Fünf Jahre, die du keinen Sex hattest! Das ist nicht gesund, das ist nicht gut.
Hier, etwas Tee.
Als ich als Jugendliche 51 Kilo gewogen habe...
Wow.
Oh, mach nicht so ein Gesicht. Ich war nicht immer so.
Ich war auch ein süßes Baby, wie jeder andere.
Siehst du, du kannst sagen, dass du besser gestartet bist als ich!
Warum hast du mir nie erzählt, dass du mal dick warst?
Ich hab dir auch nie erzählt, dass ich meinen Mann nicht verlassen habe.
Er hat mich sitzen lassen.
Für eine 25-jährige Tussi. Und seitdem will ich auch wieder 25 sein.
Nein, ich mache Spaß. Nicht 25. 20!
Und hast du schon was von Nina gehört?
Nein, ich habe sie gestern ja noch angerufen, aber sie ging nicht ran.
Und heute Morgen, als ich an ihre Tür geklopft habe, nichts!
Sie antwortet nicht! Ich glaube, ich hätte ihr niemals das Handy geben sollen.
Mach dir keine Vorwürfe. Ich hätte genau das Gleiche gemacht.
Allerdings muss ich zugeben,
dass dieser Gaspard für ein faules Ei nicht schlecht ist.
Oh lá lá. Glaub mir, solche Männer sind nicht gut.
Sie sehen nur auf Bildern schick aus.
Dich sollte man wegsperren! Und was weißt du denn schon davon?
Nun, ich weiß es! Ich weiß es. - Aber woher weißt du das?
Ho, Nina, du kannst nicht noch länger alleine hier drin sitzen und Trübsal blasen,
das ist nicht gut. Los, du musst mal aus diesem Zimmer raus,
und weißt du, warum? Du musst dir unbedingt das fantastische Kleid ansehen,
dass du mir entworfen hast. Die anderen sehen dagegen aus wie Putzlumpen,
und ich sage dir, sie können einpacken!
Hör zu, ich mach so was zum ersten Mal, und du musst bei mir sein!
Guten Abend zusammen! Guten Abend zusammen! Zunächst einmal: Schäumt es?
Schäumt es? Ich sehe, ihr seid in Form. Fantastisch.
Herzlich Willkommen zu unserem großen Abend „Relooking in Brides“,
gesponsert von der legendären,
superbekannten Wäsche- und Bademodenmarke „Hussel & Hussel“.
Meinst du, sie wird kommen?
Ich habe keine Ahnung.
Aber warum ist sie sauer auf uns?
Ho, hör zu, das ist ein echter Klassiker. Sie würde Natacha lynchen,
aber nur wir sind da. Das nennt man Aggressivitätstransfer.
Das löchert mir den Arsch! Ihr Mann betrügt sie und wir müssen es ausbaden!
Musst du sagen: „Das löchert mir den Arsch“?
Oh, alles klar, Sophie, alles klar.
Du hättest ihr nicht das Handy geben sollen, das ist alles.
Was?
Man sieht sofort, dass das kein nettes Mädel ist.
Was hat sie gesagt, Miss Frankreich? - Sprich nicht so von Nina.
Was ist los? Ihr sagt wesentlich Schlimmeres.
Ja, aber wir dürfen das, sie ist unsere Freundin.
Oh Nina! Rühr dich nicht, ich werde mein Kleid anziehen,
du wirst überrascht sein! Nicht, Sophie? Du wirst sehen!
Nina... Nina? Willst du noch lange sauer auf mich sein? Nein, denn... Warte, komm...
Hör zu, nicht jetzt, Sophie!
Ich entschuldige mich. Okay?
Wenn ich dir wehgetan habe, aber für mich geht die Wahrheit über alles.
Ich habe dir gesagt, nicht jetzt, Sophie!
Nina, mach die Augen auf.
Dieser Typ liebt dich nicht und noch dazu benutzt er dich.
Ach ja? - Ja.
Nun, ich mache meine Kollektion. Ich habe mit ihm darüber gesprochen.
Von Größe 36 bis 56? Ist es das? - Was?
Ich habe deinen Mann gehört, als er mit seiner Natacha telefoniert hat!
„Nina spinnt, ja, sie will jetzt eine Kollektion für die Dicken machen!“
Siehst du nicht, dass bei dir niemand an dich glaubt?
Du wirst deine Kollektion niemals machen! Und weißt du, warum?
Weil du dich vor allen klein machst! Weil du nicht an dich glaubst!
Nina, Nina... - Es reicht!
Und du glaubst, dass es nett ist, sie so zu reizen,
wo sie schon Hörner aufgesetzt bekommen hat?
Das Psychologische hast du nicht so drauf, was!
Man stürzt sich nicht einfach auf so ein armes Mädel,
das so traurig wie der Abt Stein ist. Wie ein Stein...
Bist du von Natur aus so blöd, oder nimmst du abends Unterricht? Emilie?
Ja? - Komm zum Frisieren!
Ich komme!
Alles in Ordnung? - Nein, überhaupt nicht.
Seien Sie unbesorgt, Sie sind die Schönste.
Verdammt, ich hab Angst.
Und um jetzt in Schönheit abzuschließen, werden wir Emilie begrüßen,
die eine meiner besten Schülerinnen ist! Emilie kommt aus Meudon,
sie hat zwei Kinder, sie arbeitet als Pflegekraft, ein schöner Beruf.
Meine Damen und Herren, ich bitte Sie um einen triumphalen Empfang für Emilie!
Mach den Mantel auf! Mach den Mantel auf!
Voilà, voilà.
Gut! Ich glaube, wir können Emilie und ihrem ganzen Team
zu dieser spektakulären Veränderung gratulieren.
Deshalb darf ich das ganze Team für ein Foto auf die Bühne bitten,
das Relooking Team, Thomas, los, komm, Thomas! Sophie!
Nina! Nina!
Und dann Nina, unsere Designerin! Nina, Nina, los! Da ist Sophie.
Thomas!
Weißt du, dass du zu schön aussiehst?
Wir zwei werden uns unterhalten müssen, denn ich kann Lügner nicht so gut leiden.
Los! Haben wir Spaß!
Emilie! - Was ist passiert?
Gib ihr Sauerstoff.
Was hat sie? Sagt es mir. - Emilie!
Ich weiß es nicht, der Junge hat sie gefunden.
Was ist passiert? Erzähl, Thomas!
Ich habe sie in ihrem Zimmer gefunden. Bewusstlos.
Ist sie tot?
Nein, sie hatte nur einen Schwächeanfall. Es sieht nicht so schlimm aus,
wir bringen sie zur Kontrolle nach Albertville.
Emilie!
Ich will mit ihr fahren! - Das geht nicht. Komm mit mir.
Ich hoffe, sie wird nicht sterben. Denn ich muss ihr etwas superwichtiges sagen.
Du hast alle Zeit der Welt, es ihr zu sagen, jetzt, wo sie im Himmel ist.
Du musst tapfer sein.
He Jessica, ich habe eine neue Übung für dich.
Du rennst eine Stunde geradeaus, ohne dich umzudrehen.
Und zu was ist das gut? - Urlaub für alle!
Thomas. Thomas! Wohin gehst du, Thomas? Gehst du zu ihr, ist es das?
Lass mich in Ruhe! Ich will nicht mehr dick sein.
Dann streng dich an! Warum bewegst du dich nicht?
Wegen dir! Du magst mich nicht, ich hasse dich.
Und du folgst mir nicht, verstanden?
Aber Thomas! Verdammt nochmal, was habe ich dir denn getan?
Lass mich in Frieden!
Thomas! Verdammt!
Verdammt!
Ich hatte Angst, du wärst tot.
Dieses Mal nicht, wie du siehst.
Ich muss dir etwas sagen.
Ich weiß Bescheid, dass du mir dummes Zeug erzählt hast.
Bist du sauer?
Komm her, ich reiß dir den Kopf ab.
He! Langsam, Scheibenkleister! Mit uns beiden kracht das Bett noch zusammen!
Ich muss dir etwas zeigen. Vor sechs Monaten habe ich das gefunden.
„Stammbuch“
Roxane ist deine Mutter?
Ich dachte immer, sie wäre meine Schwester, aber das hat nicht gestimmt.
Oh, willst du, dass ich noch einen Anfall kriege? Roxane ist deine Mama?
Scheibenkleister!
Ich würde gern bei dir bleiben.
Ah nein. Nein, das hätte gerade noch gefehlt.
Aber du hast doch eine Mama, mein Spatz? Und sie ist viel schöner als ich.
Ja?
Ich höre auf.
Wie, „ich höre auf“?
Ich höre mit der Kur auf.
Nun gut.
Perfekt.
Warten Sie. Ich breche die Kur ab und mehr fällt Ihnen nicht ein?
Was soll ich Ihnen sagen? Sie sollten fünf Kilo abnehmen,
Sie haben sechs runter, alles in bester Ordnung!
Aber das ist noch nicht einmal die Hälfte von dem, was notwendig wäre,
und Sie finden das gut? Das ist ausgezeichnet! Das Wichtigste ist,
dass Sie zufrieden sind, nicht wahr? - Oh stop, stop, stop. Das reicht!
Das reicht! Das reicht! Das reicht! Stopp!
Wie finden Sie sich selbst?
Gut. - Gut? - Ja, gut.
Gut, gut, oder... - Ja, gut. Sogar viel besser!
Ja? - Ja.
Na bitte! Das ist alles, was zählt! Wie Sie sich sehen, die anderen sind egal!
Und hören Sie auf, sich immer selbst zu unterschätzen,
die ganze Zeit an sich zu zweifeln! Sie sind mehr als gut, Sie sind sehr gut.
Sie sind... Sie sind... Ich finde Sie hinreißend, Sie sind sehr schön, genau.
Ich finde Sie bewegend. Nein?
Und machen Sie nicht so ein Gesicht, das ist eine gute Neuigkeit.
Ich muss gehen.
Ja, ist gut, ich komme! Nein, nein, warte mit dem Essen auf mich!
Ich habe auf den letzten Drücker noch eine Kundin bekommen, bis gleich.
Ja, meine lieben Kinder, natürlich ist alles in Ordnung.
Sag mal, ich habe gerade Beine-Po-Training gemacht, ich bin kaputt. Ja?
Ah, ich ruf dich zurück, mein Schatz! Mein Sportlehrer ist gekommen!
Ich drücke dich! Oh, oh, oh! Das ist zu toll!
Ich habe auf der ganzen Station nichts Hässlicheres gefunden.
Oh, ich liebe sie! Komm, wir machen ein Bild!
Ich bin nicht sicher, ob dieses Foto erforderlich ist! Darf ich?
Oh, meine Sophie!
Schau mein Schatz! Ich habe dir eine Überraschung mitgebracht!
Oh, was ist es denn? - Ganz feine Wäsche für dich, Chérie!
Das ist ganz schön viel, oder?
Oh, ich sehe, du hast schon wieder Abscheuliches gefunden!
Oh nein, dieses Mal war ich es! Nicht eifersüchtig sein, hier ist eine für dich.
Du fehlst mir.
Stimmt diese Lüge?
Oh, das ist schön. Ho, zwei Freundinnen, die sich versöhnen.
Ich habe alles mitgenommen! Los! Auf geht es!
Nein, es geht schon, Mädels, es geht, ich bin nicht aus Zucker.
Ich habe euch gesagt, dass alles in Ordnung ist, der Blutdruck ist normal,
alles ist in Ordnung. Ich muss nur wirklich abnehmen!
Schau an, zur rechten Zeit! - Oh, jetzt aber!
Und wo warst du?
Ich war auf einem besonderen Wochenende in Chambéry.
Und wie heißt er dieses Mal?
Er heißt Manelle. Doktor Manelle.
Ah! Schönheitschirurg.
Ja! ich habe mir ein Angebot machen lassen. Ist das teuer! Aber das Beste.
Mädels, dieses Mal lasse ich mir wirklich einen jugendlichen Touch verpassen.
Das gesamte Programm! Vom Kopf bis zu den Füßen!
Wann wirst du endlich mit deinen Spinnereien aufhören, Sophie? Man altert im Kopf.
Was du nicht sagst! Altern tut man in der Visage! Du wirst schon sehen!
Sophie, du musst zu deinem Alter stehen! - Ah, ich stehe total zu meinem Alter!
Das ist das Geschenk, das ich mir zu meinem 45. Geburtstag mache.
Ja, und deine Brüste, das war zum 40.?
Nein! Das war zu meinem 35. - Oh Sophie...
Gut, gibt es eine Sache, die du an dir magst?
Nein, aber wenigstens mache ich mich nicht klein!
Warte, okay, okay. Nur weil du den Eindruck machst, als hättest du alles im Griff,
eigentlich geht dir die Muffe, du hast Angst! Nein, Scheiße nochmal, Sophie,
mach die Augen auf! Du bist verliebt in Yussuf und er in dich!
Was erzählst du nur für einen Blödsinn? Yussuf ist 30 Jahre alt.
Ja, und weiter? - Ich bin 45.
Und weiter?
Und sitzen gelassen werden für eine Jüngere, danke! Das hatte ich schon!
Laber mich nicht voll, Sophie! Du erzählst und erzählst,
aber eigentlich hast du nur eine große Klappe! Und wenn es darum geht...
Stopp! Mir reicht es jetzt! Wenn ihr wieder anfangt, euch so zu streiten,
dann gehe ich in mein Zimmer.
Nein, jetzt warte, entschuldige bitte! Tut mir leid.
Sie hat angefangen. - Still! Sophie! Halt die Klappe!
Ja, ist ja gut, okay.
Mädels... - Was denn noch?
Eigentlich wollte ich euch nur etwas fragen.
Ich wollte eure Meinung zu einer Sache. - Sag schon!
Das hier war in der Tasche von Gaspard.
"Einladung für Herrn Gaspard Dumont und Frau Natacha Lenoir.
MODALIA TV lädt Sie herzlich zur Fashion Party Modalia in Turin ein."
Sophie, unsere gemeinsame Freundin hat uns Ihre Arbeiten gezeigt...
Ihre Idee, eine Kollektion für die Größen 36 bis 56 zu entwerfen,
gefällt mir sehr gut.
Wir finden das sehr modern, sehr, sehr originell, es sind...
Sehr viele Ideen.
Champagner? - Ja.
Warte, Yussuf. Ich wollte dich fragen...
Möchtest du mit mir und meinen Freunden etwas trinken?
Du kennst meinen Stundensatz, ich arbeite nicht nach Gläsern.
Hör zu, entschuldige bitte, es tut mir leid.
Ich war richtig blöd.
Ja!
Kommst du?
Darf ich euch Yussuf vorstellen? - Yussuf.
Guten Abend, ich bin Gudrun. Möchten Sie ein Glas Champagner?
Sehr gerne.
Mach den Mund zu, man sieht zu sehr, dass ich dich verblüffe!
Arbeiten Sie auch in der Konfektion? - Nein, ich arbeite in...
Yussuf arbeitet in der Gastronomie. Und ich bin seine Anwältin.
Los, komm. Komm! - Aber was willst du...
Nina, wäre es für Sie möglich,
für ein Treffen mit unseren Mitarbeitern nach Düsseldorf zu kommen?
Ich? - Ja, Sie.
Und je früher, desto besser.
Aber ja! Natürlich, unheimlich gerne!
Ausgezeichnet! - Zum Wohl!
Mir ist gerade aufgefallen, dass ich euch beide einander noch nie vorgesellt habe.
Carole, Sophie. Carole ist eine unglaubliche Frau,
sie hat mir bei meinem Restaurant geholfen.
Super.
Sie ist mein Bankier.
Guten Tag!
Ihr Mann. - Erfreut!
Angenehm. - Erfreut!
Ist jetzt alles gut?
Lass uns verschwinden.
Was? - Wir zwei gehen weg.
Was erzählst du da?
Schau her.
Du wirst schon sehen.
Du wolltest doch zu der Düne von Pyla fahren. Und du wolltest campen gehen.
Pass auf! Ich hab an alles gedacht.
An alles.
Schlafsäcke und Isomatten. Andere Sachen. Nur leider hab ich kein Surfbrett.
Aber ich denke, wir haben auch so Spaß.
Aber das ist nicht möglich! Wie soll ich das mit meiner Kur machen?
Und deine Arbeit?
Wir pfeifen einfach darauf! Wir gehen alle beide. Verstehst du?
Okay.
Und dann hab ich das gefunden.
Thomas.
Ich denke es gehört uns beiden. Wenn es dich nicht stört, heb ich es auf.
„Für Mama“
„Für Emilie. Mach dir um uns keine Sorgen.“
Nimm das!
Dann nehme ich das.
Hallo! - Nina? - Ja?
Hast du immer noch deine Einladungskarte? Bleib, wo du bist, ich komme vorbei.
Bis gleich!
Danke, Andrej!
Gern geschehen. Kleinen Kaffee? - Ja!
Wenn ich gewusst hätte, dass ich mein Sparbuch eines Tages für sowas benutze...
Und wenn ich mein Konto überziehen würde?
Los!
Andrej?
Geht das noch klar mit den Schlüsseln für den LKW?
Ja! Alles klar?
Ja! - Ja! Ist es gut gelaufen?
Ja! Schau! Da ist Emilie! - Alles klar, Emilie?
Ich komme, Mädels! Ich komme! - Wusstest du das?
Nicht schlecht, die Kiste! Wem haben wir zu danken?
Bedankt euch bei Andrej!
Ah, Andrej! Pannenhilfe und Entrußung!
Wohin fahren wir?
Nach Italien!
Nach Italien?
Es ist auf der anderen Seite der Grenze, in zwei Stunden sind wir da.
Aber wann machen wir Pause? Ich habe Hunger!
Du hast Hunger? - Ja!
Warte! - Hör mal, ich hätte gerne ein Raclette!
Ein Raclette? - Ja, oder eine Tartiflette.
Natürlich, das fehlte noch! - Mit Raclettekäse.
Ist alles okay? - Mein Yussuf.
Sie wird ihm den Arm abfressen!
Ausgezeichnet, ausgezeichnet.
Wirst du zu ihm gehen? - Oh ja.
Ich kümmere mich um die Stoffe! Die raffiniertesten Stoffe, so etwas liebe ich.
Natürlich nur in Zusammenarbeit mit Gaspard und Natacha.
Wir haben vor, mit internationalen Marken zu konkurrieren, auf lange Sicht,
sowohl technisch als auch künstlerisch, und wir hoffen,
dass wir nach Amerika und auch Asien exportieren können.
Entschuldigung!
Ich hätte eine Frage, Natacha.
Wie ist es, mit dem Mann deiner besten Freundin ins Bett zu gehen?
Denn ja, sie ist meine beste Freundin seit der vierten Klasse.
Sehr stilvoll, oder nicht? - Nina...
An dich auch noch eine Frage, Gaspard. Wie lange geht das schon mit Natacha?
Das ist nicht der richtige Moment...
Wie lange treibst du es schon mit Natacha?
Sechs Monate.
Sechs Monate? Jetzt verstehe ich natürlich, warum du immer so kaputt warst.
Mieser Drecksack. Übrigens hattest du recht. Ich sollte aufhören zu träumen.
Und deshalb werde ich jetzt machen, und zwar meine Badeanzüge, und das ohne dich!
Ich verlasse 'La Plage'. Wegen meiner Anteile wendest du dich an meine Anwältin.
Das wäre ich.
Ach ja und darf ich euch noch meine Strategieberaterin vorstellen?
Die Fette!
Was dich betrifft, danke für die Adresse von der Kur.
Ich muss sagen, ihr passt gut zusammen. Mädels? Gehen wir!
Es ist verrückt, was sechs Kilo weniger ausmachen! Man entledigt sich vieler Dinge!
Gut gemacht, Nina. - Wunderbar.
Sophie, ich rufe dich an, wenn ich angekommen bin, okay?
Ja. - Okay. - Freust du dich?
Ja. Ich bin so gespannt darauf, meine Schätzchen wiederzusehen.
Ich habe abgenommen. - Du hast abgenommen, ja!
Das geht ja gut los, dieses Jahr! Oh Emilie, du wirst mir fehlen.
Verdammt, hör auf. Du bringst mich noch zum Weinen!
Musst du wirklich bei fast jedem Satz „verdammt“ sagen?
Oh und ich?
Siehst du, ich hatte dich gewarnt. Sie ist nervig, aber man gewinnt sie lieb!
Schickst du mir eine Postkarte aus Düsseldorf?
Versprochen. Mach ich sofort.
Sie wird dort viel Spaß haben. Jean-Paul, Jean-Paul! Ich bin ganz aufgeregt!
Du siehst zu gut aus! - Findest du wirklich?
Ich schwöre es dir! - Und wenn es ihm nicht gefällt?
Wie, wenn es ihm nicht gefällt? - Soll ich nicht lieber wieder...
Du siehst aus wie Marylin! - Oh nein!
Marylin von Brides!
Bis nächstes Jahr! Auf Wiedersehen! Bis nächstes Jahr!
Sie ist weg.
Du rufst mich an?
Ja, natürlich! Ich bereite deinen Vertrag für Düsseldorf vor
und rufe dich nächste Woche an. - Okay!
Oh, guten Tag! - Guten Tag!
Alles klar? - Ja! Und bei ihnen?
Wie geht es? - Alles bestens, danke!
Houla, ich muss gehen! Bis später!
Sie kümmern sich also auch um die Ankünfte? Sie sind wirklich sehr vielseitig.
Absolut. Darf ich Sie auf etwas zu trinken einladen?
Habe ich etwas Dummes gesagt? Oder hab ich was im Gesicht?
Sie... nun...
Heißt das ja oder nein? - Nun, ja, ja! - Na super.
Hallo mein Herz!
Am Bahnhof? Nein, nein, es sind alle weg.
Bleib, wo du bist, ich komme!
Guten Tag!
Wir vergessen nicht die Sportstunde, nicht?
Frau Colombani? - Das bin ich!
Die Massage mit Aufguss, Kabine 5. - Tut das weh?
Pures Glück, Frau Colombani.
Ich stelle mich vor, ich heiße Freddy, ich bin euer Sportlehrer
für die Dauer eurer Kur! Das ist Jessica, meine Assistentin, die hier ist,
in drei Worten, für eure Motivation! Nur als kleine Anekdote,
Jessica war vor einiger Zeit, sehr, sehr viel runder. Stimmt das, Jessica?
Eine Tonne!
Genau, Jessica wird euch also die erste Bewegung zeigen,
die Kreisbewegung des Balls um das Becken! Genau. Hier sind wir in Brides.
Wir sind nicht in Lourdes, wir vollbringen keine Wunder.
Sondern in Brides wird man wieder fit! Alle zusammen!
In Brides wird man wieder fit!
Noch einmal!
In Brides wird man wieder fit!
Gut!
Can't find what you're looking for?
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