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Es schneit.
Sag mir, wie es ist.
Alles fühlt sich an wie...
Wie was?
Wie ein leeres Blatt Papier,
neu und vielversprechend.
Darum geht es an Neujahr.
Machst du dir je neue Vorsätze?
Ich versuche es, aber ich halte sie meistens nicht ein.
-Molly... -Ryan, ich...
-Entschuldige. Du zuerst. -Nein, du.
Lag es an dem Haus, in dem ich gewohnt habe?
Oder wo ich herkomme? Oder einfach an mir?
-Sag mir die Wahrheit. -Es war nichts davon.
Dann war es wegen Kristen?
Weil ich wirklich verstehen will, was letzte Nacht passiert ist.
Denn es ergibt keinen Sinn, wenn...
Du bist für mich...
die wichtigste...
-Klopf, klopf. -Preston.
Oh. Du bist nicht allein.
Nein, nein. Gib mir noch eine Minute. Bitte.
Nein, das ist ok. Wir sind fertig.
Nein. Beende, was du sagen wolltest. Bitte.
Du warst für mich der wichtigste
Lernpartner, den ich je hatte,
und dafür bin ich wirklich dankbar.
Das ist alles, was ich sagen wollte. Frohe Weihnachten, Molly,
und viel Glück mit... Mit allem.
Ja, dir auch.
SIEBEN JAHRE SPÄTER
Wir setzen die Rechtsabteilung auf den Deal
mit dem Radiosender an.
Und nach dem Mittagessen
rede ich mit Roger über die App-Entwicklung.
Da ist ja mein Killer.
Befördert uns immer in die Zukunft.
Na ja, einer muss es ja tun.
Hallo, Dad.
Und, wie war deine Geschäftsreise nach Chicago?
-Kalt. Wie war es in New Orleans? -Nass.
-Willst du nächstes Mal tauschen? -Gerne.
Hast du morgen Zeit für ein Abendessen?
Morgen, wieso? Wer braucht mich morgen?
Ich brauche dich.
Wir sollten mal über deinen 25. Geburtstag reden.
Dann wirst du CEO.
Die Papiere müssen erstellt werden.
Oh, ich kann auch Preston mit dazu holen.
Unser neuer Finanzchef sollte auch dabei sein.
-Klar. -Wir machen eine richtige Feier.
Vielleicht gibt es ja noch eine wichtige Ankündigung?
-Nein, Dad... -Komm schon.
Werde 25, heirate einen Mann der Tat,
übernimm die Firma und verschaff dir auf einen Schlag Vertrauen.
Machen Sie für morgen bitte mit Preston einen Termin bei McCanns.
Und sagen Sie der PR-Abteilung, ich komme.
-Alles in Ordnung? -Ja.
Ja, klar. Rotes Fleisch. PR-Abteilung.
25 werden.
Ja, wer hätte das gedacht?
Da ist er ja! Er ist über die Feiertage da!
Oh, ich habe dich vermisst.
-Ich dich auch. -Oh, nein. Ich übernehme das.
-Sie haben eine wirklich nette Mom. -Oh, das weiß er.
-Nicht wahr? -Ja, das weiß ich.
Dein Zimmer und dein Schreibtisch.
Aber ich habe es etwas umgeändert.
-Und Italien, dein Lieblingsland. -Ja.
George Jones und Johnny Cash sind im Schrank.
Du bist doch nicht böse?
Mom, klar, kannst du das tun.
Aber ich bin für eine Weile nicht auf Tour
und hoffte, ich könnte hier absteigen.
Wirklich?
Das kann ich organisieren.
Ich kann am Esszimmertisch arbeiten.
Meinst du das ernst?
Ich suche noch Möglichkeiten, dachte aber, ich könnte
noch länger hierbleiben,
-wenn das ok ist. -Natürlich ist das ok.
Oh, ich hätte zuerst mit dir darüber reden sollen.
Weißt du was? Wir packen jetzt aus
und richten alles ein...
Oh! Was hast du eingepackt?
Bücher.
Die las ich auf der Tour.
Kennst du keine E-Reader?
Richtige Bücher aus echtem Papier? Ich mag es, wie sie sich anfühlen.
Ich schaue heute Nachmittag mal bei der Brücke vorbei
und suche mir ein neues.
Oh. Du hast es noch nicht gehört.
Hey, Eloise!
Frohe Weihnachten, Charlie.
Ich kann die Wiedereröffnung kaum abwarten.
Oh, sie wird sehr bald sein. Danke.
-Hey, Bert! -Hallo, Charlie.
Ok.
Luther! Was gibt es Neues?
Zeig es ihm.
Kaum zu glauben. Du hast es endlich getan.
Weil du uns damals in der Kochbuchabteilung vorgestellt hast.
Wie schreiten die Reparaturen voran?
Na ja, wir sind fast fertig.
Meine Lieblingsmenschen!
Weißt du ein Datum für die Wiedereröffnung?
Miss Teilhaberin in der Anwaltskanzlei.
Könnte täglich so weit sein.
In der Zwischenzeit richtet sich Luther in seinem Restaurant ein.
Also lagert ihr draußen, bis zum großen Tag.
-Frohe Weihnachten! -Frohe Weihnachten, Charlie.
DIE BRÜCKE
DREI MONATE VORHER
Wir müssen mehr von diesem neuen Bestseller bestellen.
Die gingen schnell weg.
Ich weiß.
Ich kann nicht glauben, dass die Leute bei dem Wetter gekommen sind.
An Tagen wie diesem frage ich mich,
warum wir ein Geschäft mit Papier aufmachen mussten.
Oh, Charlie!
Ich glaube, hier ist noch ein Leck! Haben wir noch mehr Eimer?
Sicher, ja, vielleicht kann ich einen aus dem Café klauen.
-Donna! -Charlie!
-Donna! -Charlie!
Da kommt Wasser durch das Dach! Da ist ein riesiges Loch!
Es strömt herein! Wir müssen die Feuerwehr rufen.
Da bist du.
Du hast deinen Schal nicht dabei.
Ich...
habe Nachricht von der Versicherung.
Freds Gebäudeversicherung deckt nur Bauschäden.
Was ist mit der Mieterversicherung?
Reicht gerade so fürs Minimum.
Bei Weitem nicht genug.
Wir müssen alles neu streichen, Möbel kaufen...
Und vor allem...
Bücher.
Die Versicherung hat so entschieden.
Hey, erinnerst du dich an Ray Curts?
Er war Kassierer bei der Winston Hills Bank.
Aber jetzt ist er Kreditberater. Ich habe ihn zufällig getroffen.
Charlie, das ist nicht unsere Bank.
Er hat mir erzählt, wie viel ihm dieser Laden bedeutet hat.
Ich treffe ihn morgen. Ich habe ein gutes Gefühl dabei.
Charlie... Die Miete ist überfällig. Wir können kaum die Rechnungen bezahlen.
Was willst du damit sagen?
Wir hatten hier so viele wundervolle Jahre,
aber wir dürfen uns nichts vormachen, was passiert ist.
Ich weiß, was passiert ist.
Das ist immer noch unser Traum.
Wir müssen nur... Wir müssen weiterhin daran glauben.
Denn es gibt immer die Chance auf Hoffnung.
Gott hat uns nicht so weit gebracht, um uns jetzt im Stich zu lassen.
Weihnachten steht vor der Tür.
Gute Dinge...
geschehen an Weihnachten.
Du wirst schon sehen.
In Ordnung, mein Liebling?
In zehn Jahren möchte ich in dem Club spielen,
meine Musik dort hinbringen
und einer von denen sein,
die dort aufgetreten sind.
Ok, jetzt du.
Was? Hey, hör auf.
Hör auf. Komm schon, hör auf damit.
Du musst die Dinge laut aussprechen, jetzt.
Das ist dein Video.
Aber du wirst in zehn Jahren noch in meinem Leben sein, also...
Was denkst du?
Was? Sag es. Jetzt raus damit.
Ich will die Firma meines Vaters nicht leiten, und...
ich weiß nicht, ob ich in Seattle bleiben will.
Molly.
Habe ich das gerade wirklich gesagt?
Preston, hallo.
Peking-Ente für mich, frittierte Nudeln für dich.
Danke.
-Hallo. -Hallo.
Immer am letzten Schultag
nahm mich meine Mom mit zur Brücke,
um mir Bücher für den Sommer zu holen.
Zuerst dachte ich, ich hasse es, aber dann habe ich es geliebt.
Ich habe nun einen sechs Monate alten Sohn.
Wir lesen ihm jeden Abend vor.
Es gibt nichts Besseres auf der Welt.
Also...
Ich habe Millionen Varianten durchgerechnet.
Buchläden haben es heutzutage schwer.
Ich versuchte die Einzigartigkeit der Brücke zu erklären,
und dass Sie und Mrs. B den laden so viele Jahre am Laufen hielten,
und dass Sie mit Ihrem Dach einfach Pech hatten.
Aber mir wurde gesagt, es sei ein zu großes Risiko.
Es tut mir so leid.
Wir können Ihnen kein Darlehen gewähren.
Charlie...
Ich hätte ja angerufen,
aber ich wollte es Ihnen persönlich sagen.
Ihr Laden bedeutet unserer Gemeinde so viel.
Sie sind wie eine Familie.
Na ja, ich bin sicher, Sie haben getan, was Sie konnten.
Bitte sagen Sie es niemandem weiter.
Dafür wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Hallo.
Du bist nicht ans Handy gegangen.
Wie ist es gelaufen?
Oh, Charlie.
Wir haben noch andere Möglichkeiten.
Nein.
Fred hat auch mit der Versicherung gesprochen.
Ohne ein Versprechen von uns, die offenen Raten zu begleichen,
will er das Gebäude zum ersten Januar zum Verkauf anbieten.
Er will es uns natürlich zuerst anbieten, aber...
In zwei Wochen?
Das könnten wir niemals...
Ich weiß.
Hör mal zu, Charlie.
Ich habe gehört, dass im Pricemart eine neue Stelle frei wird.
Du bist ein guter Verkäufer...
Ich bin Buchverkäufer, Donna.
Klar? Ich verkaufe Bücher.
-Aber wenn wir nicht weitermachen... -Das müssen wir!
Also, was? Heißt das, du gibst auf?
-Ich will nicht... -Aber das tust du.
Was sollen wir sonst tun, Charlie?
Wenn wir es nicht realistisch sehen,
verlieren wir nicht nur unseren Laden, sondern auch unser Haus.
Ich liebe diesen Laden genauso wie du,
aber es sind Monate vergangen, Charlie,
-und wir stehen... -Hör mal, wenn wir...
Also, wenn wir einfach...
aufgeben...
was wird dann aus uns werden?
Es ändert nichts daran, wer du bist.
Vielleicht gibt es doch kein Weihnachten.
Sag das nicht, Charlie.
Wir treffen uns zu Hause, ok?
Nein.
Lass mich fahren, Charlie.
Ok?
Fahr mit mir. Lass deinen Wagen hier. Wir können ihn morgen holen.
Gib mir nur einen Moment.
DIE BRÜCKE
Hallo?
Was?
Warten Sie. Was...
Wovon sprechen Sie?
Wann?
Nein...
Nein.
Charlie liegt im Koma dritten Grades.
Das bedeutet, er reagiert nicht auf optische, verbale und motorische Reize.
Wir mussten ihn an eine Beatmungsmaschine anschließen.
Wann wird er aus dem Koma erwachen?
Na ja, wenn die Schwellung seiner Verletzung nachlässt,
dauert es ein paar Tage.
Was... Was kann ich tun?
Reden Sie mit ihm. Erzählen Sie ihm, was passiert.
Niemand weiß sicher, aber manche glauben, es macht einen Unterschied.
Am Ende des Flurs ist eine Kapelle.
Beten schadet nie.
Ich komme in ein paar Stunden wieder vorbei.
Dr. Mats ist ein hervorragender Arzt.
Charlie ist in guten Händen.
-Ich muss ein paar Leute anrufen... -Ich tue das. Gib mir dein Handy.
Bleib du bei ihm.
Jeder auf der Station weiß, was du und Charlie mir bedeuten.
Das letzte Mal, als ich versucht habe zu beten...
Charlie ist derjenige, der glaubt.
Dann machen wir es gemeinsam.
Ich bin hier, ok?
Molly Callens, ich hoffe, das ist die richtige Nummer.
Hier ist Edna Largo aus Franklin, Tennessee.
Wir sind uns vor Jahren begegnet.
Ich dachte, Sie sollten es wissen.
Charlie Bartons hatte einen furchtbaren Autounfall.
Als ich Ihren Namen in Donnas Handy sah,
dachte ich, Sie möchten das wissen.
Wenn Sie mehr wissen wollen, meine Nummer ist...
Fertig?
Schatz?
Alles ok?
Wieder Kopfschmerzen?
Schwindelig.
Ich denke, ich muss es absagen. Wäre das ok?
Ja, sicher.
-Ich werde dich fahren. -Nein, das musst du nicht.
Das ist ok.
Wenn dir schwindelig ist, fahre ich dich.
Ja, ok.
Ich bin für dich da.
Charlie Bartons hatte einen furchtbaren Autounfall.
Als ich Ihren Namen in Donnas Handy sah,
dachte ich, Sie möchten das wissen.
Wenn Sie mehr wissen wollen, meine Nummer ist...
Es tut mir so leid.
Mehr weißt du nicht?
Es stand etwas in der Frankliner Zeitung.
"Buchladen-Besitzer in Unfall verwickelt".
Er kam ins Rutschen und fuhr gegen einen Pfahl.
Du hast recherchiert.
Ich habe sie jahrelang nicht gesehen.
Ich bin nie nach Franklin zurückgekehrt.
Ich habe alles hinter mir gelassen.
Niemand hier glaubt, dass du irgend etwas hinter dir gelassen hast.
Hast du das Video gesehen?
Ok.
Bitte...
Verhindere, dass ich etwas tue, was ich bereuen werde.
Warum sollte ich das tun?
Weil ich nur drei Monate da war.
Warum sollte ich zurückgehen?
Süße, Du vermisst nicht nur Charlie oder die Brücke.
Du vermisst das Mädchen, das du dort warst.
Oder warum solltest du dir das Video
so viele Jahre später noch ansehen?
Wieso weißt du immer alles?
Wir wissen beide, wenn du nicht nach Franklin gehst,
dann bist du in drei Monaten CEO, mit Preston verlobt,
und wirst niemals zurückschauen.
Tu es jetzt, oder du wirst es nie machen, klar?
Wenn das nicht der junge Ryan Kelly ist...
Wie geht es dir?
Du bist ganz schön gewachsen,
seit du dich damals hier reingeschlichen hast,
um Musik zu hören.
Nicht allzu oft.
Jedes Wochenende. Komm schon.
Ich hörte, du hast als Ersatzgitarrist im ganzen Land gespielt.
Gut für dich.
Wann fährst du wieder?
Eigentlich wollte ich hier bleiben
und neue Arbeit in der Stadt finden.
-Oh... Ja. -So schlimm, was?
Es ist die neue Technik.
Die sorgt für weniger Gigs,
und die gehen an Leute, die hier geblieben sind.
Weißt du was?
Mir hat gerade mein Gitarrist für den Amateur-Abend abgesagt.
Dienstags und donnerstags?
Wenn du willst, hast du den Job.
Gut, um die Stammgäste kennenzulernen.
Du kannst heute Abend anfangen. Es sind nur zwei Stunden.
Klingt toll. Das mache ich.
Ich muss möglichst schnell aus dem Haus meiner Mom raus.
-Willkommen im Lucky. -Danke.
Ryan Kelly!
Kristen?
Ich wusste nicht, dass du zurück bist. Was tust du hier?
Ich? Was tust du denn hier?
-Ich arbeite hier. -Ich auch.
Und zwar dienstags und donnerstags.
Die Amateur-Abende.
Du wirst so viel besser sein als der letzte Typ.
Bedeutet das, du bleibst?
Ist alles ok? Haben sie dich gefeuert?
Nein, nichts dergleichen.
Ich habe eine Auszeit genommen.
Ich dachte, ich schaue mal nach, was hier so los ist,
und bleibe etwas länger als nur über die Feiertage.
Was ist mit dir, mit deinem Abschluss?
Warum kellnerst du hier?
Na ja, ich nehme an, dass eine Hochzeit und Scheidung
innerhalb von zwei Jahren
einen viel zum Nachdenken anregt.
Ich will einfach dasselbe wie du,
herausfinden, was als Nächstes kommt.
Ich wohne im Gästezimmer meiner Eltern.
Meine Mom hat mein Zimmer als Büro umfunktioniert.
-Drinks nach deinem Auftritt heute? -Ja. Auf jeden Fall.
Ich hole meine Gitarre und halte bei der Brücke an,
um zu sehen, ob sie etwas brauchen.
Oh. Du hast nicht davon gehört.
Doch. Vom Wasserschaden hat meine Mom mir erzählt.
Sie renovieren, oder ich dachte es zumindest.
Was?
Charlie hatte einen Autounfall.
Er liegt im Koma auf der Intensivstation. Ryan, es tut mir so leid.
Ich dachte, du weißt es schon.
Weißt du, die Leute hinterlassen viele Sprachnachrichten.
Jenny sagte, sie würde diesen Pfahl liebend gern verklagen.
Die Wettervorhersage meldet für diese Woche keinen Schnee,
aber wir hoffen, dass es an Weihnachten schneit.
Ich habe dir etwas von deiner Lieblingsdekoration mitgebracht.
Ich...
Du bist der Redner, Charlie, nicht ich.
Alles, was ich sagen kann, ist...
Komm zurück zu mir.
Bitte.
Ryan Kelly.
Du hättest nicht kommen müssen, aber ich bin froh, dass du hier bist.
Die Brücke, du und Charlie...
Was kann ich tun?
Nichts.
Wir warten jetzt einfach.
Das war wahrscheinlich...
Ich habe ein paar Bücher dabei.
Ich dachte, für euren Bestand,
oder du könntest ihm vorlesen... Oder ich.
Ich habe momentan nicht so viel zu tun...
Warte mal. Nicht so viel zu tun?
In deinen E-Mails
hast du von der ganzen Arbeit auf der Tour geschrieben.
-Jetzt bin ich zurück. -Na ja, das ist gut.
Das ist doch gut, oder?
Wie wäre es, wenn ich dir einen Kaffee hole,
eine Schwester rufe und dich zum Essen einlade?
Du weißt, da ist eine Sache.
Ich weiß nicht, ob Charlie abgeschlossen hat, bevor er wegfuhr.
Gibt mir deine Schlüssel, und ich fahre heute Abend vorbei,
und ich bringe dir auch etwas zum Essen mit.
Na ja, ich schätze, dass hat Edna schon getan, aber...
Ich gehe mal runter zur Cafeteria
und hole mir etwas sehr Ungesundes.
Außerdem wäre ein Spaziergang gut.
Charlie ist ein Kämpfer. Hab Vertrauen. Du wirst sehen.
Komm schon.
Hallo.
Laura im großen Wald.
Du hast es an meinem ersten Tag in der Brücke geahnt.
Irgendwie wusstest du,
wie sehr ich mir so eine Familie gewünscht habe.
Du hast so viel bewirkt,
du und Donna und die Brücke.
Das wollte ich dir sagen.
Ich wünschte, ich hätte es eher getan.
Ich wünschte, ich hätte eine Nachricht oder so geschickt, aber...
Ich schätze, ich bin hier, um Danke zu sagen.
-Molly? -Ryan.
Was machst du hier?
-Charlie. -Oh, natürlich.
-Ja, Edna hat mich angerufen... -Edna?
Ja, sie dachte, dass ich...
Obwohl es schon...
sieben Jahre her ist.
Ja.
Sie hatte recht.
Keine Ahnung, was ich dachte, tun zu können,
aber falls es etwas gegeben hätte...
Ja, ich habe etwas für Donna erledigt,
und als ich an meinem Truck war, habe ich gemerkt, dass ich etwas...
-Oscar? Oscar, der Truck? -Ja.
Ich bin in den letzten Jahren nicht mehr oft damit gefahren.
Oh, neuer Truck?
Nein. Ich war unterwegs und habe Musik gemacht.
Toll. Ich weiß noch, als du sagtest, du würdest auf Tour gehen.
-Ja. -Wie kam Kristen damit klar?
Deine Frau? Habt ihr beiden schon Kinder?
Nein, wir... Wir haben nie geheiratet.
Sie hat einen Typen vom College in Virginia geheiratet.
Ich habe nie geheiratet, also...
Aber du bist verlobt.
Mit...
Preston?
Und die Firma? Hat dein Dad...
Ja. In drei Monaten werde ich CEO.
An deinem 25. Geburtstag.
Sieht aus, als ob alles so läuft, wie es dein Dad wollte, oder?
Na ja. Ok.
Ryan, warte. Bist du...
Ja?
Entschuldige. Wenn dir etwas einfällt, um Charlie und Donna zu helfen,
dann wäre ich gerne dabei. Daher bin ich gekommen.
-Sicher. Ja. Ich sage dir Bescheid. -Ok.
-Tschüss, Molly. -Bis dann.
Ich dachte, es wäre gut, dass Ryan nicht verheiratet ist.
Nicht, wenn er nie verheiratet war und nie angerufen hat.
Du hast ihn nie angerufen.
Weil er wieder zu ihr zurückgehen wollte.
Sie wollten für immer zusammen sein.
-Geht es dir gut? -Ja. Es ist nur, ich bin traurig.
Immerhin fühlst du irgendetwas.
Das ist mehr als bisher.
Ich dachte wohl nur, dass,
wenn ich zurückkäme, wären die Dinge klarer.
Dann wüsste ich, was ich in Zukunft tun will, aber...
Du weißt es.
Du bist nur zu feige, es laut zu sagen.
Kommst du nach Hause?
Nicht, bevor ich alles gut machen konnte und tun kann, wofür ich hier bin,
nämlich den Bartons zu helfen.
-Das ist jetzt das Wichtigste. -Dir könnte es schlechter gehen.
Du bist eine gute Freundin, das weißt du.
Die beste Freundin.
Das alles tut mir leid.
Ruf an, wenn du mich brauchst, ok?
Ok. Tschüss.
Rede mit mir.
Du warst den ganzen Abend ruhig.
Ich habe ihm gesagt, er soll aufgeben, im Buchladen,
kurz vor dem Unfall.
Wie muss er sich gefühlt haben, als er dann im Auto saß?
Tu das nicht.
Manchmal sagt man solche Dinge. Er weiß doch, wie sehr du ihn liebst.
So sehr, dass ich ihm gesagt habe, er soll seinen Traum aufgeben?
Er wird wieder aufwachen.
Das musst du ihm sagen, dann wird er wieder aufwachen.
Siehst du, das ist der Punkt.
Die Versicherung hat abgelehnt zu zahlen.
-Es gibt kein Geld für Reparaturen... -Was?
Wieso hast du nichts gesagt?
Weil er dachte, wir schaffen das.
Fred will das Gebäude ab ersten Januar verkaufen.
-Donna... -Ich habe solche Angst...
Ich habe Angst, dass er sich deswegen nicht erholt.
Nein. Hör auf.
Es gibt so viele Leute, die euch zur Seite stehen,
so viele Leute, die wissen, dass Charlie nie aufgeben würde.
Lass ihn wissen, dass du eine von ihnen bist.
Donna hat gesagt, du wärst heute Abend hier.
Die Brücke steckt in Schwierigkeiten. Donna und Charlie ebenfalls.
Wenn nicht bald etwas geschieht, löst sich ihr Lebenswerk in Luft auf.
-Willst du helfen? -Ja.
Es ist schrecklich. Ich hatte ja keine Ahnung.
Das hatte niemand. Das ist ja der Punkt.
Er war zu stolz, etwas zu sagen, und jetzt...
-Was können wir tun? -Ich weiß es nicht.
Wenn wir genug Leute zusammen bekommen, denen daran so viel liegt wie uns...
Dann finden wir vielleicht eine Lösung.
Das müssen wir.
Hallo.
Ich bin mir nicht sicher, ob du dich an mich erinnerst, aber...
-Molly Callens. -Ja.
Ich will hier wirklich nicht reinplatzen,
aber ich habe gehofft, dass du vielleicht ein wenig Zeit...
Der Sturm hat alle ziemlich hart getroffen.
Ich meine, die Leute haben wochenlang aufgeräumt.
Weißt du, wenn unser Dach nicht in dem Zustand gewesen wäre,
wäre es uns vielleicht wie den anderen ergangen.
Aber jetzt erzähle mir etwas von dir.
Was machst du hier in der Stadt?
Eigentlich wollte ich dich und Charlie besuchen.
Wirklich?
Nach alle den Jahren?
Ich habe Franklin oder meine Zeit in der Brücke nie vergessen.
Ich meine...
Ich weiß, sie war sehr kurz, aber...
Sie war sehr wichtig für mich.
Also, Molly, hast du ein gutes Leben?
Tust du das, was du willst?
Wer ist das?
Sieh mal, wen ich gefunden habe.
-Hi. -Hey.
Sie sind aus der Brücke.
Ich wollte sie Donna bringen.
-Oh, und deine Schlüssel. -Danke.
Willst du einen Tee? Ich kann noch einen machen.
Oh, nein. Eigentlich muss ich ins Lucky.
Es macht mir nichts aus. Ich mache dir einen Tee.
Ins Lucky?
Oh, ja. Ich bin gerade zurück in der Stadt und...
Es ist nichts Wichtiges.
Natürlich ist es das.
Du spielst im Lucky. Ich freue mich für dich.
Ja.
-Tja, ich sollte lieber mal los. -Ok, bis dann.
-Hey. Darf ich dich etwas fragen? -Klar.
Wir müssen der Brücke und Charlie helfen.
Ich dachte, wir müssten mehr Leute erreichen.
Also... Weißt du, wie wir das schaffen könnten?
Ja. Absolut. Wo muss ich unterschreiben?
-Also, du spielst Lucky. -Es ist nicht das, was du denkst.
Ach, komm schon. Heute begleitest du noch jemanden,
und morgen wirst du...
Die Welt erschüttern.
Glaubst du das immer noch?
Ich habe nie dein Talent oder deine Zielstrebigkeit angezweifelt.
Du...
Musst gehen?
Ja, das muss ich, aber, könnte ich...
Du willst meine Nummer wegen der Brücke...
Ja. Ist sie noch dieselbe?
-Ja. -Die kenne ich.
Da ist sie.
Preston.
Dein Dad hatte eine zweitägige Konferenz in Nashville.
Er hat mich stattdessen geschickt. War das nicht nett?
Super.
Dann sind wir mal eine Weile weg von Seattle.
Du hast oft genug von diesem Ort erzählt.
Warum bist du überhaupt hier?
Ich bin immer noch an dem Deal mit dem Radiosender dran, also...
Ja.
Also... Wir könnten etwas essen.
Oder wollen wir zur Konferenz?
Ich brauche ein bisschen Zeit für mich selbst.
Ehrlich gesagt, bin ich müde. Ich lege mich hin.
Oh, ja. Klar.
Klar.
-Gute Nacht. -Gute Nacht.
Wenn du wissen willst, ob ich Preston geschickt habe,
nachdem du weg warst, ohne mir Bescheid zu sagen,
und nachdem du zurück in die Stadt gefahren bist,
obwohl es hieß, du würdest nie dorthin zurückgehen, ja, das tat ich.
Ich bin dein Vater, Molly. Und ich mache mir Sorgen um dich.
Diese ganze Predigt ist emotionale Erpressung.
Molly, was machst du wirklich in Franklin?
Sag mir die Wahrheit.
Ich bin müde, Dad.
Ich rufe dich morgen an. Gute Nacht.
Molly, warte...
DIE BRÜCKE
Es ist so furchtbar.
Soll ich sie einfach...
Ich sehe Donna später.
Möchten Sie, dass ich es ihr gebe?
-Würden Sie das tun? -Ja.
Ich kenne sie zwar nicht so gut, aber...
-Klar. -Danke.
-Oh, Lonnie. -Molly.
Bitte richten Sie Donna meine besten Wünsche aus.
-Bis dann. -Tschüss.
Ich erinnere mich noch, als Lonnie hierherkam,
um im Musikgeschäft zu arbeiten.
Du erinnerst dich an jeden.
Charlie ist derjenige mit dem tollen Gedächtnis.
Er wäre so gerührt, zu sehen, wie nett alle sind.
Vielleicht tut er es.
Charlie und du, wie habt ihr euch kennengelernt?
Wir haben uns um ein Buch gestritten.
In einem Buchladen, der das Gegenteil von der Brücke war.
-Wer hat gewonnen? -Ich.
Klar.
Aber er hat ein Date rausgeschlagen, also sagte er, er habe gewonnen.
Hast du sofort gewusst, dass Charlie der Richtige ist?
Ich konnte in sein Herz sehen, von der ersten Minute an.
Er hat mich sofort gewonnen.
Ich fühle immer noch so, wenn ich ihn sehe.
Jeden Tag.
Ich denke, dass jeder, der so etwas fühlen kann,
großes Glück hat.
Meinst du nicht auch?
Ja.
-Hallo. -Molly.
Ich weiß, wie man die Brücke retten kann.
-Darf ich reinkommen? -Ja, komm rein.
Der Laden ist ein Zeugnis von Donnas und Charlies Liebe,
sowohl für Bücher als auch für einander.
Diese Liebe verbindet Menschen
und hilft ihnen, das zu werden, was sie sein wollen. Verstehst du?
Vielleicht lag es ja daran, dass ich 18 war
und ich es nicht besser wusste, aber gestern Abend
habe ich mir ihre Website angesehen
und mich wieder daran erinnert, dass durch diese Magie
alle Kunden diese Geschichten fanden
und die Menschen, die dazu bestimmt waren, ihr Leben ändern konnten.
Und ich denke wirklich, wenn wir das vermitteln könnten,
würden wir viele Menschen finden, die den Laden auch retten wollen.
Weißt du, was ich meine?
-Also, soziale Medien? -Genau.
-Und du hast die Website gesehen? -Sie ist prähistorisch.
Sie sind weder bei Twitter noch bei Instagram oder Facebook.
Was?
Ich stelle mir gerade Charlie auf Facebook vor.
Ja.
Vielleicht finden wir den alten E-Mail-Verteiler für eine Mailingliste?
Donna könnte uns mit den Kundendaten helfen.
-Ich könnte in der Klinik... -Ich könnte mit dir kommen.
-Wenn das ok ist. -Ja.
Ja. Wir haben immer gut zusammengearbeitet.
Ja, das haben wir.
-Einen Twitter-Account? -Wir erstellen ihn.
Oder Molly macht das, weil ich keine Ahnung habe, wovon ich gerade rede.
Wir können Neuigkeiten vom Laden und von Charlie posten.
Wie geht es ihm?
Na ja, der Arzt sagt, dass er Tag für Tag etwas mehr reagiert.
Das ist großartig.
Wir wollen, dass er sich über etwas freut, wenn er nach Hause kommt.
Charlie würde es gefallen, dass du "wir" sagst.
Wir wussten immer, dass sich die Dinge ändern würden,
aber Charlie sagte immer,
dass die Leute ein Buch in ihren Händen halten wollen.
Die Seiten umblättern, es weitergeben.
Deshalb hatten wir immer diese Veranstaltungen.
Es geht um die Menschen, sagte er immer,
darum, die Gemeinschaft zusammenzuhalten.
"Gemeinschaft".
Das ist es. Ich habe eine Idee.
Sie ist etwas oldschool, aber... Kommst du mit?
Klar.
Dann los.
Alle Geschäfte in der Hauptstraße profitieren voneinander.
Vielleicht könnten die Läden hier im Ort für uns werben.
Den Leuten darüber erzählen, dass sie dafür werben oder etwas spenden.
Charlie und Donna sind die liebsten, wunderbarsten Menschen,
aber uns hat der Sturm auch getroffen.
Ich kann wirklich nichts anbieten.
Danke.
Falls sich etwas ändert...
Kann ich Sie fragen...
Viele der Blumen, welche die Leute
vor die Brücke legten, kamen von Ihrem Laden, oder?
Ja.
Könnten Sie einen Teil vom Verkaufserlös
-für Charlies Genesung spenden? -Das kann ich machen.
Das ist toll.
Vielen Dank.
Das würde nicht viel bringen, selbst wenn ein Teil spenden würde.
Charlie und Donna haben hier bestimmt im Laufe der Jahre viel gekauft.
Treue Kunden, 20 Jahre lang?
Bist du eine Art Geschäftsmann?
Nicht mal annähernd.
Vielleicht können Sie kein Geld spenden, aber haben Sie Bücher?
Der Laden muss wieder ausgestattet werden.
Moment mal, die Brücke braucht Bücher?
Charlie sagte, sie würden in etwa einer Woche wieder aufmachen.
Das hat er den Leuten erzählt.
Die Brücke braucht Hilfe? Ich bin dabei.
Ich bin sicher, dass viele Leute so denken.
Könnten wir uns irgendwo treffen?
Es muss sich viral verbreiten, schnell.
Das bedeutet, wir müssen die Emotionen der Leute ansprechen,
was sie lieben.
Der geliebte Besitzer eines besonderen Buchladens in Schwierigkeiten,
damit kann sich jeder identifizieren.
Jeder hat ein Lieblingsbuch oder Buchladen.
Wenn wir sie dazu bringen, auf der Website der Brücke
ihre Gefühle und Favoriten zu teilen...
Mit Spendenlinks,
um die Brücke und Charlies Genesung zu unterstützen...
Das ist das, was Charlie immer wollte,
Menschen zusammenzubringen über ihre Liebe zu Büchern.
Ich rufe meine Marketingabteilung an.
Vielleicht können sie uns dabei helfen.
Mist. Kein Signal.
Redet ihr weiter.
Sie ist wirklich ein Tatmensch.
Es ist komisch, hier im Laden zu sein. Du hast so oft davon geredet.
Erfüllt er deine Erwartungen?
Ja, er sieht definitiv so aus wie ein Laden,
in den man geht, um entdeckt zu werden.
Hat es dir eigentlich gefallen? Du sagtest, du warst auf Tour.
Ja, ich habe gut verdient
und mit tollen Leuten zusammengearbeitet, also...
Ich habe nur gehofft, dass ich jetzt woanders wäre.
-Ja. -Was?
Ach, nichts.
Ich dachte nur, dass mich mein Weg
auch woanders hinführen würde.
Vielleicht an einen besseren Ort.
Es hat seine schönen Seiten,
aber an manchen Tagen fühlt es sich irgendwie...
Vielleicht hat man mit 18 all diese großen Ideen,
und dann kommt die Realität und...
-Glaubst du das wirklich? -Nein.
Hier den Leuten zu helfen, die es brauchen,
fühlt sich so viel besser an, als ich dachte
und als ein Teil einer großen Firma zu sein.
Ich denke, ich könnte so viel Gutes tun.
Schreibst du immer noch Songs?
Ja, ich habe gerade wieder damit angefangen.
-Wirklich? -Ja.
-Das ist toll... -Hey, Ry, du bist dran.
Toll...
Willst du hierbleiben und es dir ansehen?
Danach könnten wir weiterreden.
-Klar. Ich würde dich gerne spielen hören. -Klasse.
-Bist du ein Fan? -Ich bin ein alter Fan.
-Molly. Hi. -Molly, schön, dich kennenzulernen.
Also, ja,
wir haben gerade Schichtwechsel.
Also, wenn du jetzt bezahlen könntest,
schicke ich dir eine neue Kellnerin, die gleich hier ist.
Kristen?
-Molly! -Hallo!
Wow, was machst du hier in Franklin?
-Na ja, die Brücke... -Oh, klar.
Und Charlie, also... Es ist nur...
Ich dachte, du wärst in Virginia. Verheiratet, sagte Ryan?
Ja, das hat nicht so gut funktioniert.
-Tut mir leid. -Schon gut.
-Ich bin hier. -Hier? Im Lucky?
-Ja. -Gut.
Wow.
Oh, wow, du bist verlobt.
Ja, klar. Ja.
Weißt du, mir fällt gerade etwas ein.
Könntest du Ryan sagen, dass ich ein Geschäftstelefonat vergessen habe,
das ich mit Seattle führen muss? Denn ich arbeite in Seattle...
Ehrlich gesagt, lebe ich in Seattle.
-Mein Lebensmittelpunkt ist... -In Seattle.
Ja. Also...
Ich muss gehen, aber könntest du es ihm bitte sagen,
das wäre toll.
-Ja. -Danke, Kristen.
-Da bist du ja. -Hallo.
Ich habe versucht, dich anzurufen, aber...
-Alles in Ordnung? -Ja.
-Ja, wie war die Konferenz? -Sie war toll. Großartig.
Ich wollte gerade trainieren gehen,
-aber hast du Lust auf einen Spaziergang? -Klar.
Toll.
Ich liebe diese Jahreszeit.
Sie macht mich... Ich weiß nicht,
ein bisschen mutig.
Molly...
Ich denke, du weißt, was ich schon seit Langem für dich empfinde.
Es ist verrückt, dass ich nach all den Jahren
genau das tue, was ich tun wollte,
mit genau den Menschen, mit denen ich es tun wollte.
Es gibt nur eine Sache, die mich glücklicher machen würde.
Heirate mich.
Ich wollte das nicht in meinen Trainingsklamotten machen.
Der Ring ist in meinem Zimmer, aber der Moment fühlte sich richtig an...
Oh, Preston...
"Oh, Preston... ja?"
Es tut mir leid.
-Ich liebe dich... -Nein.
Aber ich empfinde für dich nicht...
Doch, das tust du, Molly.
Wir beide sind zusammen seit...
Aber ich habe gewartet. Und wenn du mich nicht...
Was haben wir denn getan?
Ich hätte früher etwas sagen sollen. Ich war nur...
Wieder in Franklin zu sein...
Was hat es mit diesem Ort zu tun?
Alles, was du liebst, ist in Seattle.
Dein Vater, deine Freunde, deine Arbeit, ich.
Dort wartet ein ganzes Leben auf dich.
Nicht das Leben, das ich gewählt habe.
Seit ich hier bin, wird mir klar, dass ich mich keinem Job widme,
geschweige denn einer Ehe,
bevor ich nicht herausgefunden habe,
was ich wirklich will.
Es tut mir leid.
Du hast immer gewusst, wozu du bestimmt bist.
Alles, was ich will, ist auch eine Chance, das herauszufinden.
Kannst du das verstehen?
Preston?
Das Dumme ist, seit sie in der Stadt ist, fühle ich mich anders.
Ich habe wieder einen Weg vor Augen. Ich weiß, wie ich vorankomme.
Und die Songs? Sie sprudeln aus mir heraus. Gute Songs.
Ich habe schon sehr lange darauf gewartet.
Ryan Kelly spielt seine eigene Musik.
Unterschreibe.
Oh, wow. Ich muss sofort los.
Vielen Dank für das Gespräch, Mickey.
-Hi, Dad. -Hast du meine Nachrichten nicht bekommen?
Nein, tut mir leid. Ich konnte nicht.
-Du hast Preston abgewiesen? -Hat er dich angerufen?
Nein, ich habe ihn wegen der Konferenz angerufen.
Er stand völlig neben sich. Ich habe ihn gefragt, was passiert ist.
-Was ist denn los? -Ich versuche das herauszufinden.
Dann komm nach Hause. Geh dort weg.
-Nein. -Nein?
Nein. Ich muss das zu Ende bringen.
Mit dem Buchladen und Charlie und Donna...
Nachdem dein Herz gebrochen wurde, bist du von dort geflohen.
Ich habe dich aufgefangen und wieder in die Spur gebracht.
Wenn du denkst, ich helfe dir noch mal, dann irrst du dich.
Hör zu, ich habe mein ganzes Leben in deine Hände gelegt,
in sichere Hände,
aber sollte ich mit 25 nicht selbst die Kontrolle übernehmen?
Und meine Träume verwirklichen, so wie Mom es wollte?
Aber was sind deine Träume?
Sag es mir.
Was willst du wirklich tun?
Liebes, wenn du nicht antwortest, dann komme ich zu dir.
Charlie kann wieder selbst atmen.
Warte, wer ist das?
Dad, ich rufe dich zurück.
Ok, Charlie.
Wir lassen Sie jetzt ein paar Minuten selbst atmen.
Es könnte am Anfang etwas unangenehm sein,
weil Sie Muskeln beanspruchen, die seit Tagen nicht benutzt wurden.
Edna überwacht Ihre Vitalfunktionen, und falls es Komplikationen gibt,
versorgen wir Sie wieder mit Sauerstoff, ok?
Du musst auch atmen, ok?
Rede mit ihm. Sag ihm, was passiert.
Du machst das toll, Charlie.
-Du atmest! -Gut. Weiter so, Charlie.
-Wir sind alle hier. -Weiter so, mein Liebling.
Ok. Das ist gut.
Wir machen das jeden Tag etwas länger...
Ja, und wenn er so weitermacht, und die Schwellung weiter zurückgeht,
ist es wirklich nur noch eine Frage von Tagen.
Bis dahin sprechen Sie weiter seine Sinne an.
Reden Sie mit ihm, machen Sie Musik, alles, was ihn mit seinem Leben verbindet.
"Die Lehrer haben meinen Eltern gesagt, ich würde nie lernen zu lesen.
Aber dank Ihnen und der Brücke
unterrichte ich jetzt selbst Kinder in Englisch."
Hörst du, Charlie?
"Du hast mir mein erstes Buch geschenkt, als ich acht war.
Ich habe es immer wieder gegen ein anderes getauscht,
bis ich mir von meinem ersten Lohn ein eigenes kaufen konnte."
"Mein Betreuer brachte mich zur Brücke.
Charlie, von dir bekam ich die Bücher, um gesund zu werden."
"In der Brücke bekamen wir Informationen über Adoption.
Dank euch haben wir jetzt ein kleines Mädchen."
Da ist ein Bild dabei. Sieh mal.
Wisst ihr, Charlie und ich konnten selbst keine Kinder kriegen.
Er sagte, wir machen die Brücke zu unserer Familie.
Charlie...
Liebling...
Sieh doch, was du geschaffen hast.
Komm schon, öffne deine Augen, sieh, was dich hier alles umgibt.
So vieles wartet auf dich. Weihnachten wartet auf dich.
Das ist nicht alles.
Hier sind $500.
Oh, du meine Güte.
Du kanntest doch die Brücke vor mir.
Was ist deine Geschichte? Wie hat sie dich gefunden?
Gitarrenunterricht.
Ich wollte ihn so sehr, dass meine Mom mich bestochen hat.
Wenn ich ein Buch pro Woche lese, würde sie ihn mir bezahlen.
Dann fand ich später heraus, dass sich durch die Gitarrenstunden und Bücher
unser Budget so weit überzogen hatte,
dass sie nachts am Telefon Magazine verkaufte,
nachdem ich im Bett war.
Wow, deine Mom ist wirklich toll.
Ja, sie ist eine gute Erpresserin.
Hast du Lust, noch etwas trinken zu gehen oder so?
Eigentlich wollte ich wieder ins Hotel
-und an der Website arbeiten... -Natürlich. Ja, klar...
Aber meine Firma verbietet mir, das zu machen.
Sie verbietet mir aber nicht,
jemand anderem zu zeigen, wie man es macht.
Moment, du redest doch nicht von...
Technik?
Oscar, der Truck. Wir kommen. Na los.
Also, du klickst hier.
Oh, das Logo, ja. Hier oben links.
Ja, nein, du machst das gut. Und dann zieh es nach unten.
Dann klickst du es weg. Das brauchst du nicht.
Einfach hier drüben. Dann kannst du tippen.
Ja, perfekt. Weiter so.
Wie hat die Brücke dich inspiriert?
Jetzt machen wir es ein bisschen hübscher. Ja, siehst du?
-Schön. -Magisch.
Und dann sollten wir hier unten rechts einen Zähler einfügen, ja.
Haben wir noch das Bild von Charlie und Donna?
Und dann haben wir es fast geschafft. Du musst nur noch...
Ja, und dann, die Taste hier.
IM WEB VERÖFFENTLICHEN
VERÖFFENTLICHEN
Wir sind online. Du hast es geschafft.
Du hast es geschafft. Ich habe nur sehr schlecht getippt.
Ok, also... Als Nächstes sollten wir wohl...
Hab Erbarmen.
Es ist drei Uhr. Ich bin am Verhungern.
Bist du etwa nicht am Verhungern?
-Ok. Ich denke, es reicht. -Ja? Ok.
-Fertig? -Ja.
Schön.
-Bitte. -Also dann.
-Ist das genug? -Das ist perfekt.
Jetzt kommen wir zu meinem Lieblingsteil.
Es riecht gut.
Es wird sogar...
Noch besser schmecken.
Ok, das ist...
Das wird sich verrückt anhören, aber...
Sie haben wirklich Glück, oder?
Charlie and Donna?
Ich meine, nicht das, was gerade passiert ist, aber...
Die Tatsache, dass sie in ihrem Leben etwas Bedeutsames geschaffen haben.
Sie haben so viele Leute inspiriert.
Ich finde, sie haben Glück, weil...
sie einander haben.
Ja.
Laut Donna war es Liebe auf den ersten Blick beim Streit um ein Buch.
-Sollten wir das hinschreiben? -Vielleicht.
Dann könnten vielleicht auch andere Menschen
über ihre erste Begegnung sprechen, über ihre Liebe auf den ersten Blick.
Was denkst du?
Ich denke, dass...
Ich denke, es schneit.
Was um Himmels willen ist das?
Die Lieferungen reißen nicht ab.
Wir könnten sie hinten auf meinen Truck laden.
Wir brauchen eine ganze Flotte Trucks.
Ich verstehe das nicht. Woher kommen sie alle?
Aus Ohio, Texas, Kalifornien. Das hier kommt aus Kanada.
Warum habt ihr sie nicht einfach im Laden gelassen?
Na ja, sie sollten hier sein, wenn...
Charlie aufwacht.
-5400. -Dollar?
Das ist allein aus den Umschlägen.
Die Website ist bei $14.043 in nur zwei Tagen.
Nein, die Summe stimmt nicht.
Es sind sogar $19.043.
Meine Plattenfirma hat von der Brücke gehört, und wir spenden $5000.
Was?
-Du hast eine Plattenfirma? -Ja, ich bin der Geschäftsführer.
Hast du den außergewöhnlichen Musiker Ryan Kelly schon kennengelernt?
-Mol... -Was?
Charlie brachte stets Leute zusammen.
Das passt doch, dass es in seinem Zimmer passiert, richtig, Donna?
Ja, richtig.
Oh, großartig.
Sie holt das Beatmungsgerät.
Charlie atmet seit gestern selbst.
Ok, Charlie!
-$19.000 plus $5400... -Das ist verblüffend...
Aber nur ein Zehntel der Anzahlung für geschäftlich genutztes Eigentum.
Wir brauchen immer noch einen Ritter auf einem Pferd, der uns rettet.
Der Vermieter weiß nicht, wie sehr der Kundenstamm der Brücke zunahm
oder dass wir Tausende Follower auf Facebook und Twitter haben.
Hat jemand mit ihm gesprochen?
-Ich schlage Molly vor. -Oh. Ja, sicher.
Ich brauche seine Nummer.
Oh, Jenny ist für die Organisation
der morgigen Weihnachtslieder zuständig. Sie ist euer Ansprechpartner.
Los geht's.
Hey, Mann.
Ich habe nicht gewusst, dass du der Ryan Kelly bist.
-Hast du eine Minute? -Ja.
-Mr. Fellows... -Fred.
Fred.
Ich bin Geschäftsfrau und verstehe Ihre Bedenken vollkommen,
aber die Brücke ist so ein...
Sie haben keine Ahnung, wie sehr ich die Brücke mochte.
Als meine Frau vor acht Jahren plötzlich verstarb,
war ich mit meinen drei Jungs alleine.
Ich ging mit ihnen zur Brücke, wegen der Bücher, um Pause zu machen,
um Bücher zu finden, wie man sie erzieht.
Aber mein Ältester geht bald aufs College.
Wenn sie den Laden nicht mehr aufbauen, geht es auch um mein Einkommen.
-Aber es kommt ständig Geld rein... -Ist es ausreichend?
-Für die Reparaturen? -Für die Kaufanzahlung.
Sir, sie sind Buchverkäufer.
Sie werden wohl nie die Summe haben.
Ich hoffe, dass sie es auftreiben können,
aber ohne eine Garantie...
Es ist eine sehr schöne Sache, was Sie machen,
aber ich kann nicht warten. Es tut mir leid.
Ok.
Ich verstehe. Danke für Ihre Zeit.
-Du wolltest bleiben. -Ich weiß, nur...
Ich spiele bei einem Amateur-Abend, vier Stunden die Woche.
Das ist das Einzige, was es hier gibt.
Weißt du, wie viele Musiker für diesen Gig töten würden?
Ich weiß, wie viele dein Talent haben. Nämlich keiner.
Und das würdest du alles aufgeben,
um in einem Jahr wieder am gleichen Punkt zu sein?
Du hast dich weiterentwickelt. Was ist das Problem?
Was, wenn das alles ist, was ich erreichen kann?
Wie willst du das wissen, wenn du davonläufst?
Schatz, ich will doch nur, dass du glücklich bist,
aber ich habe dich gelehrt, das Leben am Schopf zu packen.
-"Geh nach Italien." -Ja.
Egal, wie lange es dauert, dahin zu kommen.
Ryan, zeig den Leuten, wer du bist.
Oder hat es etwas mit Molly zu tun?
Wir wissen beide, dass du nur ihretwegen auf Tour gegangen bist.
Aber ob mit ihr oder ohne sie, es ist Zeit für eine Entscheidung.
Willst du die Sache angehen oder nicht?
Ich habe Pause.
Du musst mir nicht andauernd etwas bringen.
Aber danke schön.
Wie geht es dir?
Na ja...
Du hast das mit Tom durchgemacht.
Das habe ich nicht durchgemacht.
Das habe ich nicht so gemeint. Entschuldige bitte.
Nein, ich meine,
ich kann mir nicht annähernd vorstellen, was du gerade durchmachst.
Ich wäre heute nicht hier,
ohne dich und Charlie.
Du hattest deinen Glauben.
Dadurch war es einfacher für dich.
Ich habe nachgedacht.
Vielleicht meinst du, mit dem Glauben
würdest du etwas verraten.
Etwas in dir hat nicht vergeben oder vergessen.
Aber es geht nicht um dich. Es geht um Charlie.
Wenn du dich öffnen kannst und für ihn betest...
Wird denn jemand zuhören?
Irgendjemand hört immer zu.
Gebete und Glaube
findet man nicht nur in Gotteshäusern.
Sie sind in deinem Herzen.
Und du hast immer an Charlie geglaubt.
Wenn du willst, findest du vielleicht so deinen Weg zum Glauben.
Danke schön.
Du bist gekommen.
Zu deinem Debüt im Lucky? Na klar.
Na ja, es ist ein Amateur-Abend. Also erwarte nicht zu viel.
Ok, erstens bist du kein Amateur,
und ich habe deine Musik schon gehört.
-Wie fühlst du dich? -Ich bin wie gelähmt.
-Ich bin nur Ersatz, also... -Nicht mehr. Du bist dran.
Oh, Mann.
Hey, Mol...
Frohen Heiligabend.
Hey, alle mal herhören!
Einen riesigen Lucky-Applaus für Ryan Kelly!
Ich bin Ryan Kelly...
Danke. Es ist auch schön, euch zu sehen.
Also, ihr habt wahrscheinlich von der Brücke,
ihrem Besitzer, Charlie Bartons, und seinem Unfall gehört.
Seitdem schreibe ich Songs
über einen Buchhändler und seine Kunden, von denen jeder eine Geschichte hat.
Aber das ist der erste, den ich geschrieben habe.
Es geht um verlorene Liebe.
Hab die Sterne gejagt
Und Gitarre gespielt
Aber jeder Highway Führt nach Hause zurück
Und einsam zu sein, war hart
Während ich etwas suchte
Am Ende warst es immer du
Es waren nur du und ich
Und eine Handvoll Träume
Aber das Leben hatte anderes im Sinn
Du hast das Licht angemacht
Und der Weg war so klar
Aber das war vor langer Zeit
So viele Lektionen gelernt
So viele überraschende Wendungen
Manchmal fällt es schwer, zu glauben...
Ich würde für Charlie über heiße Kohlen gehen,
ich würde aus einem Flugzeug springen,
um Gnade flehen.
Also bitte...
Er wollte immer, dass ich das tue.
Bitte...
erhöre mein Gebet.
Vor langer Zeit...
Ryan Kelly!
Ein Junge von hier. Ryan Kelly!
Donna...
Komm schnell. Charlie hat seine Hand bewegt.
Ryan...
Das war unglaublich.
Es war an der Zeit.
Du bist ein Songwriter. Du bist unglaublich, weißt du das?
Nichts hat sich geändert, denn...
Die Musik fließt aus mir heraus, wenn du da bist.
Was?
Bist du glücklich, Molly?
Hat sich dein 10-Jahres-Plan erfüllt?
Du erinnerst dich wohl nicht an unser Video...
Ich sehe es mir jeden Dezember an.
Ich weiß, du folgst dem Lebensplan, den du hattest.
Ich muss dich einfach fragen...
Du trägst den Ring nicht mehr. Hat sich etwas geändert oder...?
Ryan, hör zu. Wenn ich dir etwas sage...
Hey, hast du die Leute gehört?
-Hast du die Leute gehört? -Ja, es war...
Du kannst jederzeit wiederkommen.
Falls diese Tour im pazifischen Raum dich nicht davon abhält.
Tolles Set.
Tolles Set.
-Du gehst wieder auf Tour? -Nein...
Nein, ist ok. Ryan, es ist ok. Ich freue mich für dich.
Was wolltest du sagen?
Ich muss hier nach weg...
und packen. Ich fliege morgen zurück nach Seattle.
Es ist Heiligabend.
Zu deinem Verlobten. Richtig.
Leb wohl, Ryan.
Du hast einfach aufgelegt.
Ja.
Molly...
Ich sagte dir, ich komme her.
Willst du mich nach Hause holen?
Ich fliege morgen zurück. Es ist Heiligabend.
-Du redest nie so mit mir. -Nein, das tue ich nicht.
Ich tue alles, was mir gesagt wird.
Ich funktioniere, so bin ich eben.
Was ist mit dir los?
-Außer jetzt. Ich kündige. -Du kündigst?
Ich verlasse Callens Media. Ich will kein CEO mehr sein.
Gute Nacht, Dad. Danke fürs Kommen.
Hast du getrunken?
Ich bin völlig nüchtern. Es ist nur, ich bin fertig.
Ich kann dem Plan nicht mehr folgen.
Was ist mit dir los?
Heute Abend war ich in dieser Bar namens Lucky,
-und Ryan, er... -Ryan?
Er hat es durchgezogen.
Er spielte seine eigene Musik in der Bar, in der er...
-Hier geht es um Ryan? -Hörst du bitte zu?
Er ist seinem Herzen gefolgt, und...
Er war total überwältigend,
und der Ausdruck in seinem Gesicht war... Er...
Dadurch wurde er die Person, die er sein wollte.
Warte. Du gibst seinetwegen alles auf?
Ich bin nicht mit ihm zusammen, ok?
Er will mich nicht,
und es geht um mehr als das.
Es geht darum, was er in mir bewirkt hat.
Es geht darum, was ich sein will. Du musst das verstehen.
Dad, ich habe immer getan, was du wolltest.
Ich habe Betriebswesen gelernt.
Nach meinem ersten Semester bin ich von Belmont nach Stanford...
-Das war deine Entscheidung. -Dad, bitte...
Du hast gesagt, du wolltest weg, nachdem er dir das Herz gebrochen hat.
Er wusste, dass Preston besser für dich ist,
-sonst hätte er es nicht getan. -Dad...
Warte, wie konnte er...
Ryan wusste, dass du zu Preston gehörst,
und deshalb hat er schlussgemacht.
Woher wusste er das?
Ich habe nie mit ihm über Preston geredet.
Er hätte es nur wissen können, wenn er...
An jenem Heiligabend...
Was hast du getan?
Ich habe dich beschützt.
Du hast ihn angerufen?
Was hast du gesagt?
Ich sagte ihm, dass du ein Leben in Seattle hast und er kein Teil davon ist.
Wieso?
Damit ich zurückkomme und ein Unternehmen führe
und einen Mann heirate, den ich nicht liebe? Das hast du getan?
Damit du dein richtiges Leben führst!
Woher willst du das wissen, wenn ich es nicht herausfinden darf?
Er dachte wohl, dass ich ihn nie geliebt habe.
-Molly... -Nein, nein. Wir sind fertig.
Du wirst Preston als CEO ernennen
und mir mein Erbe überschreiben,
sonst werde ich Seattle für immer verlassen.
Ich kann am Erbe nichts ändern, selbst wenn ich es wollte.
Und wenn du nicht CEO wirst, siehst du nie etwas von dem Geld.
Ich verstehe, dass du diesen Buchladen retten wolltest
oder welchen Spaß du auch immer wolltest,
aber du wirst es nie schaffen, diesen Laden zu retten.
Doch, das werde ich.
Warte es ab.
Molly...
Du hast gesagt, du tust das alles für mich.
Du hast es für dich selbst getan.
Du hast mein Leben ruiniert, für dich.
Molly.
Hallo.
Ich weiß, es ist spät, aber ich habe ein Angebot für Sie.
Ich glaube, ich will die Firma meines Vaters nicht leiten,
und ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich in Seattle bleiben möchte.
Molly...
Hallo.
Darf ich reinkommen?
Ich habe über das, was du gesagt hast, nachgedacht.
Ich habe versucht, herauszufinden, was daran stimmt.
Ich wollte, dass dein Leben so gut wie möglich wird...
-Dad... -Bitte...
Lass mich ausreden.
Aber ich habe es falsch gemacht.
Die Sache mit Ryan hätte ich niemals tun dürfen.
Du hast das Recht, eigene Entscheidungen zu treffen
und eigene Fehler zu machen.
Ich habe es dir abgenommen, und das tut mir leid.
Bitte kündige nicht.
Ich will nicht, dass du weggehst.
Und ich will nicht, dass du wütend auf mich bist.
Du bist meine Tochter. Ich liebe dich.
Also, sag mir, wie ich das wiedergutmachen kann.
Ich habe hier etwas gefunden.
Einen Teil von mir, den ich in Seattle nie entdeckt hätte,
weil ich nicht mehr bei dir war.
Ok.
Als ich an dem Weihnachten nach Hause kam, trauerte ich darum genauso wie um Ryan.
Weißt du, was ich hier noch herausgefunden habe?
Ich bin wirklich gut darin, Dinge zu bewirken, die Menschen guttun.
Also, was, wenn ich in der Firma bleibe...
-Ja... -...aber nicht als CEO.
Ich will die Callens-Stiftung leiten.
Aber es gibt keine Callens-Stiftung.
Das sollte es aber.
Wir sollten unsere Geschäfte ausgleichen,
indem wir anderen helfen und eine Stiftung gründen.
Das würde ich gerne tun.
Ich denke, ich wäre sehr gut darin,
und mein Leben würde sich vollkommen anfühlen.
Also...
Was sagst du dazu?
Ich freue mich, dass du nach Hause kommst.
Ich muss erst noch ein paar Dinge regeln.
-Ok. -Ok.
-Ich liebe dich. -Bis bald. Ich liebe dich auch.
Danke.
Das wird Charlie gefallen.
-Hey. -Da bist du ja.
Das wird unglaublich. Komm.
Ich treffe euch alle da drin.
Einverstanden.
Kommt, Leute.
Hey.
Hört, die Engelsboten singen...
Hörst du das, Charlie?
Preist den...
Das muss eine Kirchengruppe sein, die Weihnachtslieder singt.
Du liebst Weihnachtslieder, Charlie.
Komm, öffne deine Augen.
Hebt das Haupt, ihr Völker, all...
Komm schon, Charlie.
Stimmet ein im Jubelschall...
Kündet mit den Himmelschörn
Christ, der Retter, ist geborn
Hört die Engel nah und fern
Preist den neugebornen Herrn
Das werdet ihr nicht glauben.
Charlie hat sich den ganzen Morgen lang bewegt.
Er hat die ganze Zeit
meine Hand gedrückt.
Charlie?
Charlie, bist du da?
Charlie?
Ich bin es.
Ich bin es.
Ich bin...
-Donna. -Ja!
Ja!
Ja...
Ich hole Dr. Mats.
Ok, Charlie,
du hattest einen Autounfall,
und...
Und du warst weg,
über eine Woche lang,
und all diese Menschen haben uns geholfen
und gebetet, Charlie, für dich.
Hallo, Charlie, ich bin Dr. Mats.
Wir arbeiteten letzte Woche zusammen.
Sie haben hier einige Fans.
Ja.
Wie fühlen Sie sich, Charlie?
Wie ein Kind an Weihnachten.
Wir haben ein paar Geschenke für dich, wenn du sie willst.
-Ist das ok? -Ja, ich denke, das ist ok.
Sie sind alle für dich.
Das sind alles Bücher, Charlie.
Die Menschen schickten sie an die Brücke,
als sie gehört haben, was passiert ist.
Ist das... Ist das ein Traum?
Nein.
Ryan und Molly
und alle anderen haben darauf bestanden, sie herzubringen,
damit sie hier sind, wenn du aufwachst.
Und die Menschen haben Geld geschickt, Charlie,
von überallher.
Tausende und Abertausende Dollar.
Hier steht "dringend" drauf.
Was?
Was ist das?
Ein anonymer Käufer hat die Brücke gekauft?
-Was? -Wir haben noch eine Woche.
Nein, Moment mal, da ist ein Brief.
"Lieber Charlie,
ich habe gehört,
dass Sie und die Brücke schwere Zeiten durchmachen.
Die Zeit, in der ich in der Brücke war, war die beste meines Lebens.
Also habe ich das Gebäude gekauft.
Und weil ich einmal gesehen habe,
wie Sie einer alleinerziehenden Mutter ein Buch für einen Penny verkauft haben,
wird das von nun an
und für die Zeit, in der Sie die Brücke führen wollen,
Ihre Jahresmiete sein.
Ein Penny."
Oh, Charlie...
"Denn die Wahrheit ist,
ich würde alles für Sie tun, Sir.
Alles, was richtig ist."
Wir müssen nicht schließen.
Wir können die Brücke wieder eröffnen...
Und wir haben all die Bücher
und das Geld für die Reparaturen.
Weihnachten ist gekommen.
Deine Familie ist gekommen.
Du hattest recht.
Gott hat uns noch nicht vergessen.
Flughafen.
Ryan, es war wundervoll, dich zu treffen. Viel Glück auf deiner Tour. Molly
Ich würde auch alles für dich tun. Frohe Weihnachten, 2009, in Liebe, Molly.
Molly.
Ich konnte es nicht tun.
Ich konnte nicht ins Flugzeug steigen, und...
Franklin verlassen.
Was ist los?
Molly...
Ich bin nicht verlobt. Ich war nie verlobt.
Ich habe gelogen. Ich trug den Verlobungsring meiner Mutter,
weil ich dachte, du wärst mit Kristen glücklich verheiratet,
und ich könnte nicht ertragen...
Tut mir leid, dass ich dir etwas vorgemacht habe.
Du bist nicht verlobt?
Was ist mit dem Ring, den du...
Den habe ich verkauft, um eine Anzahlung für das Gebäude
für Donna und Charlie zu machen.
An...
jenem Heiligabend...
Vorabend...
Hat mein Dad dich angerufen, nicht wahr?
-Was hat er gesagt? -Er hat viel gesagt.
Er spielte mir eine Aufzeichnung von dem Gespräch zwischen dir und Preston vor,
von unserem gemeinsamen Abend.
Du hast gesagt, du liebst ihn und gehst nach Seattle...
Nein, das ist nicht...
Preston hat aus dem Büro meines Dads angerufen.
Mein Dad zeichnet all seine Telefonanrufe auf.
Ich...
Eigentlich habe ich Preston gesagt, dass ich ihn nur liebe wie einen Freund.
Ich denke, mein Dad wollte mich so sehr zurück,
dass er diesen Teil herausgeschnitten hat.
Aber du...
Hattest diese Gefühle.
Diese Gefühle haben nie aufgehört.
Aber du wolltest Kristen. Du hast gesagt, für immer.
Das habe ich nur gesagt, damit du leben kannst, wie du es willst.
Das Leben, das ich will, ist hier.
Seit dem Moment, an dem ich herkam und dich sah,
wollte ich nicht mehr weg.
Die ganze Zeit?
Hast du das ernst gemeint? Dass du Franklin nicht verlassen kannst?
Ich habe gekündigt. Ich werde nicht CEO.
-Wann? -Gestern Abend.
Wir gründen eine Stiftung, die ich leiten werde,
über Callens Media.
Was?
Aber eine neue Stiftung könnte man von überall aus leiten, oder?
Du gehst wieder auf Tour, oder?
Ehrlich gesagt, ist da...
dieses Mädchen...
die mich daran erinnert hat, wer ich war und wer ich sein wollte,
und der ich so viele Songs geschrieben habe,
dass mich ein Plattenboss unter Vertrag genommen hat.
Er denkt, wir haben genug für ein ganzes Album.
Ryan!
Ich bleibe in Franklin, und ich schreibe Songs.
Du bist drei Jahre zu früh.
Der 10-Jahres-Plan.
Du wolltest davon leben, Songs zu schreiben.
Und du wolltest etwas in der Welt verändern.
Und das haben wir deinetwegen drei Jahre früher geschafft.
Nein, deinetwegen.
EIN JAHR SPÄTER
GROSSE WIEDERERÖFFNUNG
Oh. Hi.
Danke.
Hallo.
Hi.
Hallo!
Doc...
Luther...
Edna.
-Schön, dass du wieder da bist. -Danke.
Du bist gekommen.
Ich wollte sehen, was den Trubel verursacht hat.
Ok, bitte alle herhören.
Wir machen es zusammen, wie wir es die ganze Zeit gemacht haben.
Wir beginnen alle auf drei.
Eins...
Zwei! Drei!
Danke, Ryan.
Ich möchte euch alle einladen,
in die neue Brücke zu kommen.
Kommt mit uns.
Ihr werdet es lieben!
Frohe Weihnachten!
Ich habe dir etwas mitgebracht.
Dad...
Dad...
"Folge deinen Träumen"?
Danke, Dad.
-Ich liebe dich. -Ich liebe dich auch.
Kommen Sie herein und sehen Sie sich das an.
Geht ihr zwei schon mal vor.
Ich komme nach.
Hallo.
-Das war wirklich gut. -Ich weiß.
Oh, jetzt schneit es aber.
Du hast Schneeflocken im Haar.
Hey.
Das werden Sie mögen, aber ich weiß ein besseres für Sie.
Sie werden es lieben.
Komm mit.
Übersetzung: Heike Rodenkirch
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