All language subtitles for tod.von.freunden.S01E07

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Original subtitles

Sabine Küster Cecile Jensen

Jakob Jensen Karl Küster

* Mysteriöse Musik *

* Musik läuft weiter. *

* Musik verklingt. *

* Auto brummt. *

(Bernd) Kjell! Kjell!

In dieser Nacht habe ich alles verloren.

Auch mich selbst.

Familie hat mir alles gegeben

und alles genommen.

(Dänisch) Kjell, Rettungsweste. Lass...

* Charlie auf Dänisch *

Hey, Kjell, Kjell, Kjell, kannst du übernehmen?

Immer zwei Leute auf Wache, das ist wichtig.

Du hältst Ausguck, ich führe das Schiff.

Der Polarstern ist der hellste Stern im Sternbild "Kleiner Bär".

Da seine Helligkeit mit zwei hoch m sehr hoch ist,

ist er ein geeignetes Mittel zur Findung von Geografisch Nord.

Du musst deine Rettungsweste anziehen. Lass mich in Ruhe.

Ich bin am Steuer, du musst tun, was ich sage.

Das darfst du nicht. Karl, halt endlich die Klappe.

Du bist mein Bruder, du darfst... Ich bin nicht dein Bruder.

Du bist mein Bruder. Du musst immer für mich da sein.

Auch wenn Mama und Papa tot sind.

Einer für alle. Los, hol Athos raus.

Ich weiß, dass du ihn dabei hast. Einer...

Das darfst du nicht. Einer für alle!

Verpiss dich jetzt, Karl! Du bist böse!

Ich werfe dein Kajak weg!

Karl.

Karl... Lass das!

Lass das, du Spast! Ich bin kein Spast!

Karl!

Karl!

Karl!

* Mysteriöse Musik *

(Kjell) Nenn mir einen Grund, warum wir nicht zusammen sein können.

Nenn mir einen beschissenen Grund.

Du bist mein Bruder.

Jakob ist dein Vater.

Das ist Schwachsinn. Denk dir was anderes aus.

Ich denke mir das nicht aus.

* Er keucht. *

Und das macht alles unmöglich, was ich mir wünsche.

Und alles eklig, was wir gemacht haben.

* Er stöhnt angestrengt. *

Woher weißt du das?

Von Jonas.

* Treibende Musik *

* Er hustet. *

* Musik läuft weiter. *

Kjell. - Kjell? Jonas.

* Cecile lacht. *

Sille, ich... ich liebe dich.

* Er hustet. *

* Er keucht. *

* Er atmet schwer. *

* Er hustet und würgt. *

* Er atmet schwer. *

* Zarte dramatische Musik *

Kannst du mich holen, bitte?

Wer willst du sein? Ich weiß es nicht.

Verdammt noch mal, du musst doch wissen, wer du sein willst.

Du kannst sein, wer immer du willst.

Ich weiß es nicht.

Hey, Blödmann. Du bist mein Bruder.

Du hast deine Schwester gefickt.

* Musik läuft weiter. *

* Wasser rauscht. *

* Musik verklingt. *

(Jonas) Was willst du jetzt machen?

Ich weiß nicht.

Ich will...

Ich will wissen, wer ich bin.

Stimmt das, dass Jakob mein Vater ist?

Warum fragst du mich das?

Du kennst die Wahrheit.

Ruf deine Eltern an. - Wen denn da?

* Hubschrauber rattert. *

Die lügen mich doch nur an. - Sie machen sich sicher Sorgen.

Geschieht ihnen recht.

Wir sollten hier erst mal weg.

* Spannungsvolle Musik *

* Jonas spricht Dänisch. *

Ist doch scheiße.

Die haben mich alle verarscht.

Du kannst in dein altes Leben zurück.

Deinen Eltern ihre Lüge vorwerfen.

Sie werden sich entschuldigen und etwas erzählen, um es zu erklären.

Oder ...

du lässt das alles hinter dir.

Und fängst ganz neu an.

Ich... - Kein Gequatsche.

Geh auf die Insel. Spüre, ob du dahingehörst.

Wenn ja ... dann warte dort auf deine Eltern oder ruf sie an.

Wenn nicht...

Ich bin hier.

Ich warte eine Stunde auf dich, dann bin ich weg.

Alles ist wie früher.

Nichts ist wie früher.

Probiere es aus. Ich warte hier.

Wenn ich mit dir gehe, was passiert dann?

Keine Ahnung.

Okay?

* Geheimnisvolle Musik *

* Musik läuft weiter. *

* Bernd spricht Dänisch. *

* Musik läuft weiter. *

(Kjell) Karl, ich habe dich lieb, weißt du das?

Ja, du bist immer für mich da. Ja, bin ich.

Weil du mein Bruder bist und mein bester, bester Freund.

Du musst immer für mich da sein. Auch wenn Mama und Papa tot sind.

Bist du glücklich? Ja, sehr. Und du?

Einer für alle. (alle) Alle für einen.

* Er schreit. *

Die haben mich mein ganzes Leben nur verarscht.

Nur verarscht.

Damit die jemanden haben, der für Karl da ist.

* Kjell weint. *

Das ist Kjell, mein Neffe.

Er steht da, wo wir alle mal gestanden haben in unserem Leben.

Es wäre schön, wenn ihr ihm helft.

Ist alles okay? - Ja.

Was ist denn passiert? - (Jonas) Später.

Willst du einen Tee?

* Bedrückende Musik *

Wo sind denn alle? - (Jonas) Unterwegs.

Willst du Kaffee?

Bediene dich.

Also...

Wie geht's weiter?

Keine Ahnung.

Was meinst du?

Hier läuft es anders.

Du sagst, wo es für dich langgeht, verstehst du?

Ich will, dass du mir die Wahrheit erzählst über meine Eltern.

Und wirklich die Wahrheit.

Ich lüge dich nicht an.

Das würde bedeuten, dass ich keinen Respekt vor dir habe.

Wir hatten eine gute Zeit in Hamburg.

Sabine, Jakob und ich.

Aber dann...

2001 ... hat die Polizei einen Asylbewerber getötet.

Das hat alles verändert.

Mir war klar, dass wir kämpfen müssen.

Gegen Rassismus, gegen Unterdrückung.

Für die Schwachen.

Mit Gewalt?

Ja, kämpfen bedeutet Gewalt.

Und Mama? Sabine?

Hat auch gekämpft.

Obwohl es gefährlich war für ihr Tanzen, aber das war ihr egal.

Und dann hat ein Bulle ihr das Knie zertrümmert.

Und danach... - Wie ist das passiert?

Hat sie das nie erzählt?

Sie hat erzählt, das war ein Unfall.

* Spannungsvolle Musik *

* Sabine schreit. *

Hör auf! Hör auf, du Arschloch!

* Sabine atmet schwer. *

Danach musste ich abtauchen.

Jakob hat sich um Biene gekümmert,

und dabei ist es irgendwie passiert, das mit dir.

Und ...

was war mit Bernd?

Bienes Traum war immer das Tanzen, und der war zerstört.

Dafür gab sie mir die Schuld. Bernd war Sicherheit.

Ein neuer Traum,

eure Insel.

Und Jakob?

Der stand schon damals unter der Fuchtel von Charlie.

Weißt du, Bernd und Charlie sind einfach, wie sie sind.

Geld, Erfolg, ein angenehmes Leben.

Sabine und Jakob, die waren mal anders.

Und dann haben sie ihre Seele verkauft.

Für ihr kleines Paradies.

Sie hätten die Wahrheit sagen können über mich.

Ja, hätten sie, aber ...

Bernd und Charlie hätten das nicht mitgemacht.

Absurd, oder?

Keine Lüge, kein Paradies.

Hattest du auch was mit Sabine?

Ich hätte ihr die Welt zu Füßen gelegt.

Aber sie hat sich für eine Insel entschieden.

Dann kann ja jeder von euch mein Vater sein.

Biene hat einen Test machen lassen.

Es ist Jakob.

* Aufwühlende Musik *

Fuck!

Fuck you!

Fick dich! Fick dich!

Einen Scheißtest?

Nein! Nein!

Lass... Fuck!

Fuck!

* Jonas spricht Dänisch. *

* Musik verklingt. *

Wenn wir das Kajak jetzt zu Wasser lassen

und es unbenutzt gefunden wird,

dann wird man die Suche nach dir einstellen.

Man wird davon ausgehen, dass du ertrunken bist.

Willst du das?

Ich will nicht mehr zurück.

* Beklemmende Musik *

* Musik läuft weiter. *

Du kannst dir jetzt einen Namen überlegen.

Dann lasse ich dir neue Papiere machen, gute Papiere.

Damit kannst du gehen, wohin du willst.

Schickst du mich weg? - Nein.

Aber weißt du überhaupt, was wir machen?

Ich habe dir von dem Asylbewerber erzählt.

Der in Hamburg getötet wurde. Er hieß Adidi John.

Wir haben ihn gekannt, wir alle.

Sabine und Jakob. Sogar Bernd und Charlie.

Wir hätten ihm helfen können.

Aber wir haben nichts getan, bis er tot war.

Wir alle hier haben uns entschieden zu kämpfen.

Für Leute, die sonst keine Chance haben,

weil sich keiner dafür interessiert.

Was meinst du mit kämpfen?

Was glaubst du, wo die anderen gerade sind.

Die organisieren den Transport von 30 Flüchtlingen nach Dänemark.

Wir übernehmen sie auf hoher See, versorgen sie mit Papieren,

sodass sie eine Chance auf ein neues Leben haben.

Dann seid ihr Schleuser? - Nein.

Die Menschen, die wir rüberbringen, zahlen nichts.

Wir finanzieren Papiere und Startkapital.

Und wie?

An Grenzen kannst du auch viel Geld verdienen.

Du kannst ein Teil von uns werden, wenn du das wirklich willst.

Äh, ja. Ich, äh...

Ja.

(Jonas) Unser Leben ist einfach.

Wir senden das Richtige aus.

Und dann kommt ... das Richtige zurück.

Sabine und Jakob haben auch mal so gelebt.

Aber irgendwann hat sie der Mut verlassen.

Wenn das passiert, hast du verloren.

* Treibende Musik *

(Frau) This one's for you.

It's okay.

* Geheimnisvolle Musik *

Vermisst du sie?

Wen?

Cecile.

Weißt du von ihr?

Ja.

Weißt du, wie es ihr geht?

Wenn du bei uns bleiben willst, musst die sie loslassen.

Du musst sie loslassen, Kjell.

Deine neuen Papiere.

Du heißt jetzt ... Johannes Blanck.

Das Allerbeste, du bist 18, du kannst machen, was du willst.

* Jubel, Getrommel *

* Entspannte Reggeamusik *

(Frau) Bist du deswegen zurückgekommen?

Familie?

Er wird niemals dein Sohn.

Leute wie wir haben keine Familie, kein Zuhause.

Hast du Angst, ich gefährde die Sache?

Die Sache ist das eine, das Geschäft das andere.

Der Junge ist eine Gefahr für beides.

(Hannes) Alles gut?

Rocko, Alter.

Nee, guck mal. Warte, warte, warte.

Eins, zwei...

* Leise Musik und Stimmen *

(Hannes) Wie abgesprochen.

(Jonas) Willst du irgendwas wissen, dann frag.

Den Typen da, Hannes, den kenne ich.

Der vertickt Drogen am Hafen.

Ich habe dir doch gesagt,

an Grenzen kannst du viel Geld verdienen.

Dann seid ihr stinknormale Dealer.

Die Leute, die Drogen von Hannes kaufen, haben eine Wahl.

Die Leute, denen wir mit seiner Kohle helfen, nicht.

So einfach? - Ja.

So einfach.

Wusstest du das? - Ja.

Klar. Wir alle.

So läuft der Scheiß halt.

Denk an die Leute, denen du heute geholfen hast.

Es gibt eine Aktion in Griechenland, bei der uns Freunde um Hilfe baten.

Sie wollen Journalisten aus der Türkei schleusen.

Ihnen fehlt das Geld, die entsprechenden Leute zu bestechen.

Claire fährt runter, bringt die Kohle.

Wer begleitet sie? - Ähm, ich.

Ich komme auch mit.

Was ist mit dir?

Das Geld, das wir in die Türkei bringen,

kommt aus dem Verkauf der Drogen.

Zeit, dich zu entscheiden.

* Spannungsvolle Musik *

* Musik läuft weiter. *

* Ruhige Musik *

* Musik verklingt. *

Kann ich dich kurz sprechen? - Du kannst mir helfen.

* Handy klingelt. * Ja?

(Claire) "Wir sind auf dem Rückweg. Lief alles glatt.

Sonja und Cem wollen in Italien ein eigenes Projekt aufziehen.

Fragten den Kleinen, ob er mitmachen will."

Und? - "Wollte zu dir zurück."

Okay, du musst dich um die Lieferung kümmern. Tschau.

Jonas.

Sille wurde an der Grenze mit Drogen erwischt.

Sie hat für Hannes geschmuggelt. - Und was habe ich damit zu tun?

Sie warf den Stoff in die Förde.

Jetzt will Hannes die 5000 Euro.

Er hat sie voll in der Hand.

Warum kommst du, wenn sie Hilfe braucht?

Na ja...

Egal. Kannst du mir die Kohle leihen?

Nein. - Bitte.

Ich will keinen von euch mehr hier sehen. Verstanden?

Du wartest hier.

* Spannungsvolle Musik *

(Hannes) So spät?

* Melancholische Musik *

Wir hätten ihr helfen müssen.

Sille ist nie mit dem Arsch zusammen. - Das weißt du nicht.

Und wenn, dann kannst du nichts machen, weil sonst alles auffliegt.

Aber... - Nichts aber!

Sie bedeutet mir was. - Darum geht's nicht.

Ist doch scheiße.

Wem bedeutest du was?

Ja.

* Musik läuft weiter. *

Jonas, bitte. Wir müssen ihr helfen.

Ich weiß nicht, was da los ist, aber Sille sah total scheiße aus.

Claire ist das vielleicht egal, aber dir doch nicht.

Du kennst sie. - Was Sille macht, ist ihre Sache.

Hannes ist unser Geschäftspartner.

Wenn du das nichts machst... - Was?

Und halt dich da raus!

* Düstere Musik *

* Musik läuft weiter. *

(Jonas) Ist gut, Cecile. Jetzt beruhige dich endlich.

Du musst dich beruhigen, Cecile.

Wenn ich das mache, höre ich nie wieder was von euch, ist das klar?

Wo ist Emile jetzt?

Scheiße.

Ich muss das tun, sonst läuft alles aus dem Ruder.

Das ist es schon längst.

Ich habe das im Griff. - Ja.

Ja!

* Mysteriöse Musik *

* Musik läuft weiter. *

* Musik verklingt. *

(Jonas) Wie viel schuldet Cecile dem Penner?

(Emile) Noch 3500 Euro.

(Jonas auf Dänisch) Es imponiert mir, was du tust.

So was gibt es nicht oft.

Also, nimm das Geld und verschwinde.

Was muss ich dafür tun? - Es nehmen und verschwinden.

Ich meine das ernst. Ihr bleibt weg von mir.

Besser für euch, besser für mich.

* Düstere Musik *

* Musik läuft weiter. *

* Leises Streitgespräch *

* Dänisch *

Und wenn es so wäre?

Du gehörst zu mir.

Das war schon immer so.

Kein Anfang.

Ich bringe meine Familie wieder in Ordnung.

Du wirst dich raushalten.

Viel Glück.

(Mann) Was macht ihr da?

(Ole) Das ist ein Licht, damit sein Bruder nach Hause findet.

(Mann) Der Junge, der hier in der Förde ertrunken ist?

Er ist nicht ertrunken. Vorher weißt du das?

Athos ist zurückgekommen.

Und wenn ich nichts falsch mache, kommt Kjell auch zurück.

Zurück zu Athos und mir. Okay. Viel Glück euch.

So ein Blödmann. Das hat doch nichts mit Glück zu tun.

* Spannungsvolle Musik *

(Hannes) Hey. Du bist doch der Spast, der mit Cecile abhängt.

Ich bin kein Spast, ich bin Autist.

Dann kannst du dir gut Sachen merken, hm?

Sag mal, woher hat denn Cecile auf einmal so viel Geld?

(Ole) Wir hängen nur das Licht für seinen Bruder auf.

Ich scheiße auf dein Licht, Mann.

Geh weg. Was?

Geh weg!

(Ole) Lass ihn in Ruhe. - (Hannes) Hast du ein Problem?

Du darfst das nicht! Einer für alle!

(Hannes) Halt deine Scheißfresse, Mann!

(Junge 1) Hey! - (Junge 2) Hey!

(Junge 3) Hey! - (Hannes) Verpisst euch!

(Junge 2) Verpiss dich. - (Junge 1) Haut ab.

(Hannes) Hey!

* Musik läuft weiter. *

* Ruhige Musik *

Du musst immer für mich da sein.

Du musst immer für mich da sein.

* Musik läuft weiter. *

* Spannungsvolle Musik *

* Musik verklingt. *

(Jonas) Wo warst du? - Rumgelaufen.

Verarsch mich nicht. - Wer verarscht hier wen, hm?

Du vögelst meine Mutter, also lass mich in Ruhe.

So läuft das nicht. Wir sind ehrlich.

Egal, wie schmerzhaft es ist.

Wer bist du und was willst du von mir?

Du bist zu mir gekommen. - Ja, weil ich dir vertraut habe.

Aber jetzt...

Warum bist du wirklich hier? Wegen Sabine?

Wir wollen wissen, wo du warst.

Und dir ist das egal, dass er meine Mutter vögelt?

Vielleicht bist du ja doch mein Vater.

Sabine vögelt ja anscheinend jeden. Lass mich.

Mann, du Arsch! Ist das eure Freiheit?

Ich war bei Karl. Zufrieden?

Ich war bei Karl und habe ihm Athos zurückgebracht.

Weil ich Karl was bedeute.

Aber das versteht ihr nicht. Weil ihr euch scheißegal seid.

Du bist der, dem alles egal ist.

Aber das merkst du nicht mal, weil du dir selber so leid tust.

Ich habe dich für cooler gehalten.

Ich habe dich nicht verarscht. Ich bin nicht dein Vater.

Sei froh. Dann geht dich das alles nämlich gar nichts an.

Du hast dich entschieden.

Dein Wort gegeben. Weißt du noch?

Jetzt bringst du uns alle in Gefahr.

Weil du verletzt bist, traurig, einsam. Aber das ist mir egal.

Wir sind alle verletzt, traurig, einsam.

Aber wir bringen uns nicht in Gefahr.

Es tut mir leid.

Auch das ist mir egal.

Du packst jetzt deine Sachen und gehst.

Ich... - Sei still.

Und dann nimmst du dir Zeit, dich wirklich zu entscheiden.

Willst du Teil von dieser Gruppe sein oder nicht?

Wenn ja, dann ist deine alte Familie für dich gestorben.

Wenn du das nicht willst, hast du bei uns nichts verloren.

Wo soll ich denn hin? - Das musst du wissen.

Buffo gibt dir einen Rucksack, warme Klamotten und Proviant mit.

Und ich will deine neuen Papiere.

Für den Fall, dass du zurück in dein altes Leben gehst.

Du musst dich genauso entscheiden wie er.

Das bist du uns schuldig.

* Nachdenkliche Musik *

* Musik läuft weiter. *

* Musik läuft weiter. *

* Musik verklingt. *

Du hast recht gehabt.

Von Anfang an.

Wie immer.

Wir hätten nicht herkommen sollen.

Familie ist wie eine Scheißdroge.

Und jetzt?

Ich bin mit dir hierhergekommen, weil dir das wichtig war.

Und jetzt gehen wir wieder weg.

Morgen Abend.

Was, wenn er noch zurückkommt?

Der Junge ist noch nicht so weit. Der braucht einen Vater.

Bist du ein Vater?

Er vertraut uns.

Ich gehe packen.

* Ruhige Musik *

* Musik läuft weiter. *

* Drohne surrt. *

* Krachen *

* Karl schreit. *

* Musik läuft weiter. *

* Knacken *

* Schüsse *

Karl! Karl, hör auf!

Ich bin's.

* Mysteriöse Musik *

Wir waren genau 4103 Tage nicht mehr hier.

Heiß.

Es tut mir leid, Karl.

Nicht so schlimm.

* Musik läuft weiter. *

Bist du böse? Nein.

Du musst nicht immer für mich da sein.

Du bist der Einzige, der mich gesucht hat.

Nichts geht verloren.

Nichts geht verloren.

Kommst du nach Hause?

Zu Hause ist es schöner.

Und da ist Cecile.

Es ist kein Geheimnis mehr, dass ihr Sex hattet.

Alle wissen es. Was?

Ja.

Papa hat es allen erzählt.

Ich habe nichts falsch gemacht.

Papa? Ja.

Er hat Briefe gefunden.

Du musst ein Selfie machen.

Kjell?

Karl. Ich komme nicht mehr zurück.

Goodbye-Selfie.

Du musst ein Goodbye-Selfie machen.

Dann ...

kannst du machen, was du willst.

* Gefühlvolle Musik *

* Musik läuft weiter. *

* Motor wird gestartet. *

* Zarte Musik läuft weiter. *

Jonas?

* Spannungsvolle Musik *

* Musik läuft weiter. *

* Auto nähert sich. *

Jonas? (Bernd) Kjell?

Kjell!

Kjell, bist du da?

Kjell!

* Musik verklingt. *

Haut ab.

Bitte, Kjell.

Lass uns reden.

Du hast mich angelogen. Mein ganzes Leben lang.

Ich habe mit meiner Schwester geschlafen

und jetzt kommst du und willst reden?

Ich verstehe dich.

Ich bin auch wütend. - Was willst du denn?

Du bist nicht mal mein Vater.

Hau ab, Mann!

Du bist mein Junge.

Mein Sohn.

Schon immer.

Und ich lasse dich mit dieser Scheiße hier nicht allein.

* Kjell weint laut. *

Verschwinde.

Verschwinde!

* Spannungsvolle Musik *

Papa. Papa, bitte nicht.

Papa, nicht! Papa, nicht, bitte!

* Spannungsvolle Musik *

(Bernd) Verschwinde!

Lass uns einfach in Ruhe.

* Musik läuft weiter. *

* Musik verklingt. *

* Mysteriöse Musik *

* Musik läuft weiter. *

* Musik läuft weiter. *

* Musik läuft weiter. *

Untertitel im Auftrag des ZDF, 2021

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