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Original subtitles

(Mann pfeift „I Will Survive“ von Gloria Gaynor)

(Mann summt die Melodie weiter)

(summt)

(Frau) Lesen Sie die Dosierung auf der Verpackung.

Ja, aber die sind doch nach Größen aufgeteilt.

Verstecken Sie die Tablette in seinem Leckerli.

Die Hälfte davon dürfte ausreichen,

aber Sie müssen es mit der Tabelle vergleichen.

Aufhören!

Nein, das habe ich nicht zu Ihnen gesagt.

Ich hab es zu... zu meinem Hund gesagt.

Ein Labrador, ja. (Mann bellt.)

Schluss jetzt. Ja, ja, ähm...

Das sind liebe Hunde, da haben Sie recht.

Zu Kindern, aber vor allem zu Erwachsenen.

-Sag mir, wo du hingehst. -Zu Chicca.

-Glaube ich dir nicht. -Dann tu's nicht.

-Du gehst zu Gregorio. -(genervt) Nein.

Wenn du lügst, schadest du nicht mir, sondern vor allem dir.

Ich gehe zu Chicca. Später treffen wir vielleicht Gregorio.

Und wofür sind die?

-Sind nicht meine. -Die waren in deiner Tasche.

-Das sind Chiccas. -Ich bin kein Idiot.

Wühl nicht in meiner Tasche rum.

Gott, du machst mich irre.

Und du mich erst.

Rosa, du musst schlafen. Komm zu Mama.

Ah, so ist brav. Sag Oma Gute Nacht.

-Gute Nacht. -Ciao, mein kleiner Engel.

-Bruno, um zehn geht's ins Bett. -Hörst du, Bruno?

-Es wird nicht diskutiert. -Mit der Oma wird nicht diskutiert.

-Du lässt ihm alles durchgehen. -Unsinn.

Wir werden sehen.

Ich hab aufgehört, die Pille zu nehmen.

-Finde ich super. -Ehrlich?

Mhm. Ja.

Deine Tochter erzählt einen Haufen Scheiße.

-Sagst du gar nichts? -Was soll ich sagen?

-Sie ist 17. Da ist das so. -Sie trifft Gregorio.

Sie sind zusammen, ist doch normal.

-Ich mag den Typen einfach nicht. -Aber sie schon.

-Bitte, Rocco, du magst ihn auch nicht. -Nein, stimmt.

Es ihr zu verbieten, ist zwecklos. Deine Eltern waren auch gegen mich.

Und? Hat's was gebracht? Nein.

Wie viele Jugendliche sind für deine Therapie heute noch dankbar?

Sieh auch bei ihr die Dinge mit Abstand.

Sie ist meine Tochter. Da kann ich das nicht.

-Aber du meckerst dauernd an ihr rum. -Sie meckert an mir rum.

(Spülung)

-Gib her. -Danke.

-Ich hole mein Handy. -Wir sind spät dran, Carlotta.

Da ist es.

Da war ein Päckchen Kondome in ihrer Handtasche.

-Ah. Woher weißt du das? -Hab's gefunden.

-Du wühlst in ihrer Tasche rum? -Ich hab was gesucht.

Sofia verlässt bald das familiäre Umfeld.

Ja, und wir sollten ihr dabei nicht auf die Nerven gehen.

Das wäre falsch. Sie braucht einen Konflikt, um sich zu definieren.

Ein Modell, von dem sie sich lösen kann, verstehst du?

Eva, meine Mutter war Obsthändlerin.

-Oh Gott. -Obsthändlerin.

Glaub mir, alles war unkompliziert.

Ich verließ das familiäre Umfeld. Meine Mutter sagte: „Wo ist Rocco?“

Verschwunden, und wenn schon.

(beschwingte Instrumentalmusik)

-Wann ist die Mondfinsternis? -Weiß nicht.

Warum heißt Bruno eigentlich Bruno?

-Hä? -Mein Vater hieß Amedeo, deiner Ennio.

Wie kommen wir auf den Namen Bruno? Gefällt er dir?

Wollen wir das zehn Jahre später infrage stellen?

Nein, aber...

Sprich nicht so mit Mutter.

Was? Wie denn?

Wie du mit ihr gesprochen hast.

Aus der Bio-Abteilung. Ob der schmeckt?

25 Euro. Der muss gut sein.

Wenn du hältst, kaufe ich einen neuen.

Bianca, das ist bloß ein Essen, keine Weinverkostung.

Ich weiß, aber Eva ist immer so kritisch.

Wir sagen ihr, ich habe Biowein gekauft, dann meckert sie mit mir.

-Okay. -Was machst du?

-Das Preisschild abpulen. -Nein.

Das ist ein 25-Euro-Wein. Das sollen die sehen.

(Türklingel)

Ich mach schon auf.

-Da ist er ja. -Wie geht's?

-Ist Peppe schon da? -Noch nicht.

-Hier, Tiramisu. -Danke.

Lass auf für Cosimo und Bianca.

-Perfekt. Mit Ricotta? -Mascarpone.

Behauptest du, dass deins besser ist?

Kommt rein.

-Ciao. -Ciao. Da ist Tiramisu.

-Ist Sofia da? -In ihrem Zimmer.

-Ich begrüß sie mal. -Nein, lass lieber gut sein.

-Herrscht Krieg? -Guerilla-Krieg.

Was ist denn los?

Ich hab Kondome in ihrer Tasche gefunden.

-Nein. -Wirklich?

Am Ende hat Rosa auch welche.

Rosa wird im Juni sechs. Wir haben noch Zeit.

-(Cosimo) Dürfen wir? -Da sind sie.

-Wie geht's? -Ciao.

-Ciao. -Hallo, Leute.

-Wo ist Peppe? -Er ist noch nicht da.

-Oh. Weißwein. -Aus der Bio-Abteilung.

Haben die euch auch drangekriegt?

-Warum nur eine? -Aus der Bio-Abteilung.

-Was heißt bio überhaupt? -Das heißt 25 Euro.

-Sehr gut. -Sollen wir die in Raten zurückzahlen?

-Wie stellt ihr euch die vor? -Die heißt Lucilla.

-Wir lästern nicht. -Nein.

Wenn sie mit Peppe zusammen ist, ist sie hübsch.

-Sie ist nicht automatisch hübsch. -Warum denn nicht?

Als Frau kann man bei Peppe schon schwach werden.

Ja, man kann sich leicht in ihn verlieben.

Er erweckt Vertrauen und ist ein Beschützertyp.

-Zärtlich. -Oder auch nicht.

Man kann sich leicht in ihn verlieben? Dann sieh dich vor, Blondie.

Was wäre, wenn sie eine alte Frau ist?

-Etwa eine MILF? -Eva und ich sind MILFs.

-Sprich für dich selbst. -Nein, eine richtig alte.

Mit Dauerwelle, Damentäschchen. Wie reagieren wir?

Egal, wie sie ist, sie wird besser sein als Emanuela.

Du darfst sie nicht erwähnen.

-Erzählt, wer ist Emanuela? -Die Exfrau von Peppe.

-Sie ist nicht gerade schön. -Nein.

Das ist ja schon ewig vorbei.

Ich muss sagen, diese raue Stimme fand ich scharf.

-Das war, bevor sie... -Nein.

Du meinst, es war danach?

Ich würde nicht darauf wetten.

-Sie war seltsam. -Fand ich auch.

-Ich fasse es nicht. -Nicht übel, dieser Biowein.

(Türklingel)

Da kommen sie.

(Poltern)

Schönen guten Abend, Leute. Hallo, ihr Lieben.

-Was ist? -Lucilla?

-Lucilla hat Fieber. -Sie kommt also nicht?

Ja, nein. Sie hat Fieber, sie kommt nicht.

-Wir haben uns so gefreut. -Ja, sie war auch total traurig.

-Soll ich wieder gehen? -Da bist du ja.

-Unsinn. Wie geht's dir? -Mir geht's gut.

-Weißwein. -Jetzt sind wir vollzählig.

-Sie hat dich verlassen, oder? -Nein.

-Sag die Wahrheit. -Nein.

-Habt ihr euch gestritten? -Nein.

-Wie alt ist sie? -Das habe ich nicht gesagt.

-Sie ist in unserem Alter. -Ah, ja.

-Was? -Also ganz schön alt.

Ist eben eine reife Beziehung.

Wir wollten doch nicht über Lucilla lästern.

-Der ist für Peppe. -Danke sehr.

-Lucilla ist nicht da. -Ja.

Aber ich bin dafür da. Was habt ihr denn gesagt über Lucilla?

-Das Übliche. -Zum Beispiel?

Zum Beispiel... Wir kennen sie ja nicht.

Wir haben uns gefragt, ob sie sehr groß oder eher klein ist.

Nein, ob sie blond, rothaarig oder brünett ist.

-Oder hat sie... -Oder grau meliert.

-So, an grau meliert also. -Ja.

Lasst ihn in Ruhe.

-Die Mondfinsternis geht los. -Kommt.

-(Carlotta) Ich sehe nichts. -(Lele) Es sind zwei.

Das ist falsch eingestellt. So siehst du vier.

-(Peppe) Jetzt sieht man es. -(Carlotta) Lass mich mal.

Lucilla ist ein sehr hübscher Name.

Peppe und Lucilla. Klingt perfekt.

Willst du uns was über Lucilla erzählen?

-Was denn? -Bist du verliebt?

Ich weiß nicht, ob ich in sie verliebt bin.

Eva, woher weiß man, ob man verliebt ist oder nicht?

-Das fragst du mich? -Das ist deine Arbeit.

Wenn du jeden Tag 30 Minuten mit ihr redest, bist du verliebt.

-Und bei einer Stunde? -Dann bist du sehr verliebt in sie.

Wenn du nicht mehr redest, bist du verheiratet.

-Seit wann seid ihr zusammen? -Seit 'ner Weile. 'n paar Monate.

Dann ist das also sozusagen das erste Feuer, ja?

-Brennst du oder nicht? -Ich brenne.

-Er brennt. -Und wie.

Warum wolltest du sie uns heute vorstellen?

Das hat sich so ergeben.

Weißt du noch, wie ich euch alle kennengelernt hab an dem Abend?

Ich war so was von aufgeregt.

-Warum? -Sie war total aufgeregt.

Na ja, Cosimos Freundeskreis kennenzulernen...

-Er ist schon ein guter Fang, oder? -Oh.

Was das betrifft, war Lucilla wirklich entspannt.

-Wie schön. -Sie steht ja auch unter Kortison.

-Ich hab mich damals zehnmal umgezogen. -20-mal.

Ja, aber am Ende ist alles gut gelaufen. Ich fühle mich jetzt als eine von euch.

-Wer? Du? -Eine von uns?

Seit wann?

Liebling, diese attraktiven Ärsche machen nur Spaß.

Die machen sich nur lustig.

Natürlich. Du bist unser Lieblingsschätzchen.

Wie hast du sie rumgekriegt?

Wie ich sie... Hey, Chirurg, ganz ruhig.

-Lass mich. -Das ist meine Frau.

-Wie viele siehst du? -(Cosimo) Einen Schluck Wein?

-Zwei. -Zwei.

-Eva, was ist in der Sauce? -Kapern und Oliven.

Von den Kapern müssen wir im Sommer zwei Zentner mitnehmen.

Überleg mal. Im Laden kostet 'ne Dose 7,50 Euro.

Gibt's nicht. Die sollte ich bei mir in den Castelli anbauen. Kapern.

-Kapern? In den Castelli? -Klar. 7,50 Euro?

Sag bitte nicht, du willst auch noch Kapern anbauen.

Damit kann man Geld machen.

-Apropos, das Haus auf Salina? -Noch nichts gehört.

-Zum ersten Mal ohne Chiara und Diego. -Wir haben telefoniert.

-Wie geht's ihr? -Schlecht. Sie wohnt bei ihren Eltern.

Kein Wunder, wenn dein Mann eine Jüngere hat.

Das zu verarbeiten, dauert.

Und wie. Chiara ist fast 50. Darüber kommt sie nicht weg.

-Solche Fälle hab ich dauernd. -Siehst du?

-Habt ihr davon gewusst? -Wovon denn?

-Von diesem Mädchen. -Nein.

-Natürlich wussten die's. -Klar.

-Er hat nichts gesagt. -Hätten wir es ihr erzählen sollen?

-Das sollte man als guter Freund tun. -Verstehe ich dich richtig?

Hätten wir es gewusst, hätten wir Chiara sagen müssen:

„Dein Mann vögelt 'ne 23-Jährige.“?

-23, ehrlich? -22.

-Gerade geworden. -Ihr seid Ärsche.

-So was ist heikel. -Lass gut sein.

Man mischt sich da nicht ein.

Am Ende bricht Chaos aus, und du bist schuld.

-Sehe ich wie Peppe. -(Bianca) Ich sage euch eins.

Wenn Cosimo mich betrügt, will ich es erfahren.

-Also gut... -Dummer Sack.

-Die decken sich. -Du hast recht.

-Ein Kampf gegen Windmühlen. -Wir sind zu verschieden.

So wie PC und Mac.

-Wer wäre der Mann? -Der PC natürlich.

Er ist billig, virenverseucht und kann nur eine Sache auf einmal.

Unter der Dusche singt Lele oder seift sich ein, nie beides gleichzeitig.

-Witzig. Sie sollte ins Fernsehen. -Hab ich recht?

Und die Frau ist der Mac. Intuitiv, blitzschnell, elegant.

Teuer und mit nichts kompatibel.

-Ja, aber sie schafft Abhängigkeit. -Hm.

Wie geht es weiter mit Diego?

Gar nicht. Er hat Frau und Tochter verloren.

-Und 'ne 20-Jährige an der Backe. -Ein Albtraum.

Er muss Talentshows gucken,

auf Konzerte von Justin Bieber, Bier trinken...

Seine Ex nimmt ihm alles weg: Haus, Geld, Auto.

Wie du übertreibst. Ehrlich, Carlotta.

-„Alles.“ -Frag Peppe.

Dazu kann ich nichts sagen. Meine Frau musste mir Alimente zahlen.

(Gelächter)

Diese Anwälte wissen genau, wie viel ein Sportlehrer verdient.

Es ist aber echt brutal, so was.

'ne Familie zerbricht wegen 'ner SMS.

-Wegen einem 22-jährigen Flittchen. -Gerade geworden.

Chiara hätte die SMS nicht lesen dürfen.

Jetzt ist sie also schuld?

Nein. Unsinn. Ich meine, man löscht so 'ne SMS doch.

Wenn ich mit 'nem Mädchen rumficke, vertusche ich das.

Cosimo, was redest du?

Geht's um die SMS oder darum, dass du ein Schwein bist?

Warum? Ich hab doch gar nichts gemacht.

Gibst du mir die Fleischbällchen? Ist das 'ne Hitze.

-Man muss bei so was vorsichtig sein. -Ja.

Wir haben da alles drin. Das ist eine Art Flugschreiber unseres Lebens.

Viele Paare würden auseinanderbrechen,

wenn der eine in das Handy des anderen guckt.

Toll. Lele würde mir seins niemals geben.

Wo ist das Problem? Hier. Hier, nimm es.

-Ich nehme es. -Mach doch, los.

-Lele, lassen wir das, ja? -Nein.

-Seine Hände zittern. -Und er wird blass.

Nimm es, aber pack deins auch auf den Tisch.

Da findest du nur Nachrichten vom Kinderarzt.

Und von deiner Schwester.

-Warum schreibt sie dir? -Weil du nie erreichbar bist.

-Würdest du deins Cosimo geben? -Ich hab nicht mal eine PIN.

Ich will's überhaupt nicht haben. Ist so, echt.

Rocco würde seins eher verschlucken.

Gar nicht wahr. Nimm's doch. Ein paar Titten und Ärsche sind drin.

-Gehört zum Beruf. -(Lachen)

Keiner von euch hat Geheimnisse?

-Außer Diego sind alle Heilige. -Eva, ich meine...

-Wir haben nichts zu verheimlichen. -Wir kennen uns zu gut.

Hätte einer ein Geheimnis, wäre es nicht so langweilig.

-Dann spielen wir ein Spiel. -Was für eins?

-Farbe bekennen. -Was?

Los. Auf den Tisch mit euren Handys.

-Hm? -Und dann?

Wir lesen SMS und WhatsApps vor und stellen Anrufe auf Lautsprecher.

-Keine Geheimnisse. Oder doch? -Das bringt nichts.

-Amüsant könnte es sein. -Meint ihr?

-Ja. -Also dann, lassen wir die Hosen runter.

-Und was dann, hä? -So, das ist meins.

-Lucilla ist ja zu Hause. -Ich würd's trotzdem machen.

-Dich ruft nicht mal deine Mutter an. -Was ist das für ein Spiel?

-Ein witziges, denke ich. -Na, ob das so witzig ist?

Verheimlichst du etwas?

Ich habe eher Angst, dass du was verheimlichst.

Ich will nichts von Affären wissen.

Hätte ich eine, würde ich das nicht vorschlagen.

Oder du hast eine und willst, dass es rauskommt.

Nach einem psychologischen Mechanismus wollen Serienkiller entdeckt werden.

Ich würde sagen, wir spielen. Wenn wir die Nase voll haben, hören wir auf.

Das ist wie Wahrheit oder Pflicht, das kennen wir aus unserer Kindheit.

Ja, aber als Jungs haben wir auch zusammen gewichst.

Ich hab nicht mit euch gewichst.

-Du immer nur allein. -(Lachen)

-Cosimo, leg dein Handy hin, na los. -Hä?

Auf den Tisch, komm schon.

-Muss ich mir Sorgen machen? -Sei nicht albern.

Na gut, von mir aus. Hier. Mein Handy.

Kein Problem.

-Machen wir das wirklich? -Mhm.

Nur Proleten legen das Handy auf den Tisch.

Diego hatte seins immer auf Flugmodus.

Lele legt es mit dem Display nach unten hin.

Wie leg ich's hin?

Verkehrt herum. Glaubst du, das fällt mir nicht auf?

Auf so was achtet man nicht. Man legt es einfach hin.

Die 200 Euro für die Reparatur stören dich nicht?

-Beim Chinesen nur 50. -Dann zerkratzen wir's doch.

Schön, von mir aus. Ich leg es mit dem Display nach oben hin.

Dann leg ich meins auch hin.

Falls meine Mutter anruft, bin ich nicht da.

Ich nicht für die mit dem Hund mit der Milbenallergie.

-Sonst stehe ich zur Verfügung. -Mal sehen, was rauskommt.

-Das ist Bullshit, oder? -Ein Riesen-Bullshit.

Bullshit ist gar kein Ausdruck. Aber was soll's?

-Papa? -Sofia.

-(alle) Hallo, Sofia. -Hallo miteinander.

Deine Tochter wird immer schöner. Hat sie von ihrer Mutter.

-Kommst du kurz? -Entschuldigung.

Papa, gibst du mir bitte Geld?

Hättest du mich nicht drüben fragen können?

Ich mache das nicht gern vor Mama.

-Was ist passiert? -Ach, wie immer.

Habt ihr euch gestritten?

-Wie alt ist Sofia? -Sie wird 17 im Juni.

Du meine Güte.

Wie alt war sie, als wir im Vergnügungspark waren? Zehn?

-Genau. -Erinnerst du dich? Als wäre es gestern.

Jetzt reden wir über die guten, alten Zeiten.

Früher war das alles unbebaut.

-Früher war alles besser. -Pippo Baudo war ein echter Moderator.

-So schlimm bin ich nicht. -Wartet!

-Wir haben eine SMS. -Das ist meins.

-Lies vor. -Ist meins.

ICH WILL DEINEN KÖRPER

„Ich will deinen Körper.“ Wer ist das?

-Keine Ahnung. -Fängt ja super an.

-Was heißt das? -Keine Ahnung.

-Wer ist das? -Ich kenne diese Nummer nicht.

Jemand hat sich verwählt.

Ich weiß nicht. Was soll ich machen?

(„I Will Survive“-Klingelton)

Jetzt ruft mich die Nummer an.

-Die ruft echt an. -Geh doch ran.

-Geh ran, bitte. -Ich mach ja.

-Mach den Lautsprecher an. -Ja.

Ich hab ihn angeschaltet.

Ja, bitte? Wer ist da?

Wer sind Sie?

Jemand, der nichts sagt.

Mach schon, rede. Wer ist da?

Du Drecksau!

(Rocco und Carlotta lachen)

-Findest du das komisch? -War nur 'n Scherz!

-Fahr zur Hölle. -Toller Scherz.

-Rocco, du bist ein... -Ein Arschloch ist er.

-Ein Arschloch. -Ich verarsch euch nur.

Das hätten wir uns denken können.

-Aber dein Blick... -Käseweiß ist er geworden.

-Gibst du mir mein Handy? -Verabschiede dich.

-Schönen Abend noch. -Ciao.

-Ciao, Sofia. -Begrüßt hab ich schon alle.

-Sie hat alle begrüßt. -Da hat sie recht.

-Sie ist nicht immer so. -Manchmal schlimmer.

Das ist eben ein schwieriges Alter.

-Du warst in dem Alter auch... -Wie?

-Ja, wie war er? -Das weiß ich noch genau.

-Hä? -Er war...

-Er war... Hilf mir mal. -Oberflächlich war er.

Wirklich, das Adjektiv trifft es perfekt.

-Er stand nur auf Fußball und Sex. -Hör nicht hin.

-Seine Mutter war am Ende. -Ja.

-Ihre Mütter waren glücklich. -Die arme Frau.

Ich weiß nicht, ob ich gut wäre als Mama.

Bist du schwanger?

-Nein, nein, nein. -Aber ihr probiert es?

-Äh... Ich sag jetzt mal ja. -Ähm... Ja.

-Darauf stoßen wir an. -Nein.

Es gibt noch keinen Anlass.

Auf die Tatsache, dass hier jemand vögelt.

-Carlotta, reiß dich zusammen. -Aber warum denn?

-Daran stört sich niemand. -Es muss doch nicht sein.

Vögelt ihr nach so vielen Jahren noch wie am ersten Tag?

Komm, hör auf. Sie versuchen, ein Kind zu bekommen.

-Mit Sex hat das... -Stoßen wir klassisch an.

Auf den Sinn, den Kinder dem Leben geben.

Quatsch. Ich fand das mit dem Vögeln besser.

Dir passt aber auch gar nichts.

Mir passt der Gedanke nicht, ein Leben ohne Kinder hätte keinen Sinn.

Manche mögen es einfach bequem.

-Bequem? Was meinst du damit? -Mit einem Kind hat man eine Aufgabe.

Man denkt an nichts anderes. Ohne Kind ist es bequem.

Ich will kein Kind, um eine Aufgabe zu haben.

-Warum dann? -Es gibt viele Gründe.

-Dann nenn mir doch einen. -Einen?

Es macht ein Paar vollständig.

Als wäre man zu zweit nicht glücklich und bräuchte eine andere Person.

-Komm schon. -Wie neulich Abend.

Da haben wir über Gott diskutiert.

Diese Hilfsmittel will ich nicht.

Der Sinn meines Lebens will ich selber sein.

Bin ich ein Egoist? Dann sterbe ich als Egoist. Salute.

Es kann auch egoistisch sein, Kinder zu kriegen.

-Wieso egoistisch? -Ich weiß nicht.

Ein Kind zu bekommen, ist doch im Grunde großherzig.

Einige haben nur Angst vor dem Altern.

Ein Kind soll ihnen zu einem zweiten Leben verhelfen

Was soll die Hirnwichserei? Ich hätte gern noch mehr Kinder gehabt.

Da stimme ich zu. Ihr könnt mich verspotten.

Aber der schönste Moment des Tages ist, Rosa ins Bett zu bringen.

Sie sagt: „Mama, du bist wunderschön.“

Da empfinde ich nichts als Freude.

-Freude, Freude, Freude. -Wir haben es alle verstanden.

-Hat sie Freude gesagt? -Das war ein Echo.

Warte, bis sie 16 ist und dich verteufelt.

Das war's dann mit „Freude, Freude, Freude“.

Sag das nicht. Kinder verhelfen einem wirklich zu einem zweiten Leben.

Man durchläuft noch mal alle Etappen der Existenz.

Ich will die Etappen meines Lebens nicht noch mal durchlaufen.

Weil es scheiße war. Ich hab nur 'nen Witz gemacht.

-(Klingeln) -Wer ist das?

-Meine Schwester. Was soll ich tun? -Rangehen.

-Auf Lautsprecher. -Ciao, Marta.

-Peppe, auf Lautsprecher. -Warte kurz.

-(Marta) Hallo? Peppe, bist du da? -Hallo.

Sag nichts Unanständiges, du bist auf Lautsprecher.

-So geht das nicht. -Wie, auf Lautsprecher?

-Ja. -Du darfst sie nicht vorwarnen.

-Lass mich. -Schalt ihn aus.

-Geht nicht. -Wie, geht nicht?

Es geht nicht, Marta.

-Was soll das? -Wir sind bei Rocco und Eva.

-Na, was soll's. Ciao. -Ciao, Marta.

-Hallo. -Hallo. Ich rufe dich wieder an.

Geht's um diesen Job in Anzio? Den will ich nicht machen.

-Wir reden morgen darüber. -Na gut.

-Entschuldigt das Chaos. -(alle) Ach...

Ich war unvorbereitet. Nächstes Mal läuft's besser.

-Was wäre denn das in Anzio? -Was an 'ner Privatschule.

-Hm? -Warum willst du da nicht hin?

-Das ist weit weg. -Man darf nicht so wählerisch sein.

-Ein Arbeitsplatz am Meer ist doch toll. -Ja?

Nach Anzio würde ich sofort gehen.

Entschuldige bitte.

-Du würdest da hinziehen? -Nach Anzio?

Ja, wieso nicht?

Du würdest morgen deine Sachen packen und nach Anzio gehen?

-Gleich morgen? -Sie ist nicht blöd.

-Sie hat's dreimal gehört. -Ich geb's zu.

Ich wollte Peppe nur motivieren.

Er ist doch kein Kind.

Ich hab mich beworben. Ich kriege eine Chance.

Die wird nicht vom Himmel fallen.

-Bin ich vor Gericht? -Die können dich nicht entlassen.

Die haben den Vertrag nicht verlängert. Das ist was anderes.

Das ist schlimmer. Sie erneuern seit zehn Jahren deinen Zeitvertrag.

-Das ist illegal. Verklage sie. -Lele, vielen Dank.

Aber dieses Problem möchte ich allein angehen.

Ganz ohne Zwang, in Ruhe und ohne nach Anzio zu gehen, vor allem.

In Ruhe? Krieg mal den Arsch hoch, Peppe.

-Themawechsel. -Ja, aber du musst dich beeilen.

Ich hab mein Geschäft aufgegeben und mir ein Taxi zugelegt.

Nehmen wir uns ein Beispiel an ihm.

Mach dich nur lustig. Ich orientiere mich neu.

Ich verkaufe meine Lizenz.

Du zahlst noch die Raten ab.

-Du verkaufst sie? -Mal sehen, was dabei rumkommt.

-Wann wolltest du's mir sagen? -Ich hätt's dir gesagt.

-Es ist bloß eine Idee. -Das ist es immer zuerst.

-Diesmal ist es die richtige. -Es ist immer die richtige.

Die Welt ist im Wandel.

Car2Go, sag ich nur. Uber? Schon was davon gehört?

Bald gibt es keine Taxis mehr. Ich blicke nach vorn, in die Zukunft.

-So wie mit der E-Zigarette. -(Lachen)

-Das war Pech. -Da hatte ich die Tabaklobby gegen mich.

-(spöttisch) Oh. -Ja, Carlotta.

Die haben die Revolution in Nicaragua finanziert.

-Das wo genau liegt? -Das sag ich dir später.

-Später? -Jedenfalls hab ich's probiert.

-So wie das Geschäft mit den Yorkshires. -(Lachen)

Ein gutes Argument.

Wen hattest du da gegen dich? Susi und Strolch?

Was soll der Scheiß?

Gibst du mir mal die Schale?

-Ah, so. -Gebackene Zucchiniblüten?

Wolltest du frittierte? Immer muss alles frittiert sein.

-Hast du deinen Führerschein wieder? -Noch nicht.

Ich muss das Prozessende abwarten.

Wann beginnt der Prozess?

-Ende Juni. -Machst du dir Sorgen?

Ich hab's nur satt. Ich will, dass das ein Ende hat.

Bist du zuversichtlich?

-Ich werde wohl freigesprochen. -Das feiern wir im Sommer.

-(Klingelton) -(Rocco) Wer ist das?

-Mein Vater. -Dein Vater?

-Mein Vater. -(Lele) Zucchini.

-Ich bin am Verhungern. -Geh ran.

-Auf Lautsprecher. -(Lele) Du hast keine Wahl.

-Hallo, Papa. -Hallo, Mäuschen, wie geht's?

-Super. Wir essen mit Freunden. -Ich habe mit Blanchard gesprochen.

Er meint, du kannst den Eingriff in Rom vornehmen lassen.

Ich schicke dir die Nummer, dann kannst du einen Termin ausmachen.

Okay, danke, Papa, ciao. Und grüß Mama.

Was für einen Eingriff meint er denn?

Nein, es ist wirklich nichts Ernstes.

Eine Brustvergrößerung.

-Ich will größere Titten. -Du willst größere Titten?

-Ja. -Warum hast du mir das nicht gesagt?

-Du bist Analytikerin. -Na und?

Eine Analytikerin tut so was nicht.

Etwas komisch ist das schon.

Warum? Sie gefallen mir nicht.

Du müsstest dich damit anfreunden.

Als Psychoanalytikerin solltest du dich akzeptieren.

Eine Frau, die sich die Titten machen lässt, akzeptiert sich nicht?

Nein.

-Nein. -Ich akzeptiere nur nicht die Titten.

-Und warum macht es nicht Rocco? -Ja, warum?

Weil ich ihrem Papa, dem Chefarzt, nicht gut genug bin.

Für seine Tochter nur das Beste.

Er will den Chirurgen der VIPs, Professor Blanchard.

Er operiert in Italien und lebt in der Schweiz.

Ein Rocco Buccilli darf da nicht ran,

nur an die Titten von Verkäuferinnen und Friseurinnen.

Ich mache zwei Titten zum Preis von einer.

-Bist du fertig? -So ist es doch.

-Nein, ist es nicht. -Wie dann?

Ein Ehemann kann nicht die Titten seiner Frau machen.

Da spricht nicht die Therapeutin aus mir.

-Da geht jede sexuelle Fantasie flöten. -Stimmt.

Beim Kochen vergeht einem auch der Appetit.

-Gut. -Das passiert ihm oft.

-Ja, da hast du recht. -„Ach, wisst ihr was? Esst ihr mal.“

Das ist die offizielle Version. Ihr Vater mag mich nicht.

(Eva) Leider wahr.

Er hat sich einen Kardiologen oder Kinderarzt für sie gewünscht.

-Es reicht. -Eva, ich hab einen Vorschlag.

Die eine Titte macht Blanchard, die andere dein Mann.

-Du weißt nicht, wer welche. -Welche ist besser?

Das muss der Papa bestimmen: „Papa, welche ist die von Blanchard?“

Ich möchte darauf nicht weiter eingehen, aber es wäre sowieso nicht nötig.

-Das war ein Kompliment. -Wahrscheinlich liegt's am Mond.

Eva hat recht. Stell dir mal vor, du würdest zu ihr in die Analyse gehen.

Äh... Das wäre undenkbar, oder?

Er würde so was niemals machen. Analyse an sich ist für ihn undenkbar.

Mich schreckt ab, dass es so lange dauert, aber ich würd's ausprobieren.

Aber auch nur, weil er da auf der Couch liegen darf.

Heute bist du echt ein Alleinunterhalter.

Einem Fremden vertrauliche Dinge zu erzählen,

das Bedürfnis kenne ich nicht.

Nichts gegen dich, Eva. Ich brauche das einfach nicht.

Für so was gibt's immerhin Freunde. Und die hab ich.

Zahlen musst du auch nicht.

Rocco ist davon überzeugt, dass eine Analyse nichts nützt.

-Nein. -Nein, sag, wie's ist.

Du findest meine Arbeit nutzlos.

-Das stimmt nicht. -Doch, du glaubst das.

Unsere Berufe sind sich recht ähnlich.

Du richtest Köpfe, und ich Titten.

Den Menschen geht's besser dank uns.

Nur du brauchst dafür Jahre, und ich bloß Stunden.

-(Klingelton) -Wer ist das?

-Ich nicht. -Wer dann?

-Ganz ruhig. Das sind die Gnocchi. -Ich gehe.

-Sie sind fertig. -Gebt mir die Teller.

-Danke, Carlotta. -Sehr nett.

-Ich rauch mal eine. -Da komme ich mit.

-Wie steht's mit dem Mond? -Er zieht sich langsam zu.

-Peppe, ich hab ein Problem. -Was für ein Problem?

(stockend) Jeden Abend so gegen zehn

schickt eine Freundin mir immer so was wie einen...

-Einen Gutenachtgruß? -Ja. So was.

Sie schickt mir ein Foto.

-Sie schickt dir ein Foto? -Ja.

Und was für eins?

-Ein Foto von sich. -Ah.

Tja...

-Oje, du steckst in Schwierigkeiten. -Ja.

-Bitte, du musst mir helfen. -Hm.

-Wie? Was kann ich machen? -Wir haben doch die gleichen Handys.

Die tauschen wir aus, bis das Foto kommt.

Dann krieg ich das Foto. Das ist mir zu blöd.

-Aber du bist doch Single. -Nein, nicht mehr.

-Du bist allein hier. -Du hättest das Spiel ablehnen können.

-Hilfst du mir oder nicht? -Nein, ich hab keinen Bock.

Keinen Bock? Es wird die Hölle los sein wegen so 'ner Kleinigkeit.

Peppe hat keinen Bock. Zerstören wir 'ne Familie.

Jetzt mal raus damit, was sind das für Fotos?

Einfach ganz normale.

Lass mich nicht dastehen wie 'n Schwein.

Warte. Vor zwei Tagen hab ich ein Foto von ihr bekommen im Pluto-Schlafanzug.

Na also. Hm?

-Pluto? -Pluto.

Wie alt ist sie?

Weiß ich nicht genau.

-Willst du mir helfen oder nicht? -Oh Mann.

Ich komme damit klar.

Ich weiß nicht, ob ich es dir sagen soll,

aber dein Mann geht zur Analyse.

-Rocco? -Mhm.

Ganz sicher? Wer sagt das?

Lele. Aber kein Wort davon, ja?

-(Klingeln) -Ist das meins?

-Oh. -Wer ist es?

-Steve Jobs. -Wer?

-Steve Jobs. -Aber der ist tot.

Wenn nicht, würde er meine Frau anrufen? Liebling?

-Ich komme. -Ist offenbar dringend.

-Wer ist es? Mama? -Nein.

-Steve Jobs. -Ah. Geh ruhig ran.

Ich spreche kein Englisch.

Quatsch, du musst nicht Englisch sprechen.

-Guten Abend, Riccardo. -Ihr Computer ist fertig.

Perfekt. Warum arbeiten Sie so spät noch?

Überstunden. Es treiben sich zu viele Viren rum.

Dann komme ich morgen und hole das Ding. So gegen sieben?

-Sieben passt gut. -Schönen Abend.

Der Techniker aus dem Computerladen.

-Deswegen Steve Jobs. -Ja, süß, oder?

Wenn der Mechaniker anruft, steht da Marchionne.

-(Summen) -Neue Nachricht.

-(Klingelton) -Eine... Zwei.

-Giulio wegen Fußball. -Giulio, Fußball.

-Giulio: morgen Fußball. -Glück gehabt.

Wann soll das sein? Morgen?

-Sieht so aus. -Ich hab noch nichts bekommen.

Nein? Die wird gleich kommen. Das dauert eben manchmal etwas.

Vielleicht hast du kein Guthaben?

-Wollt ihr mich nicht dabeihaben? -Was?

Das organisiert Giulio. Du weißt doch, wie er ist.

-Wie ist er? -Er ist zerstreut.

Genau. Du kennst doch Giulio.

-Stell dich ruhig auf morgen ein. -Ja, logisch.

-Du bist eingeplant. -Du musst kommen, klar.

Ihr seid Penner. Ihr ruft nur an, wenn ihr keinen Torwart habt.

-Ruft ihr ihn tatsächlich nur dann an? -Das stimmt nicht.

-Das ist aber nicht schön. -Bist du Alice im Wunderland?

Sie sind gute Freunde. So was macht man nicht.

„Freunde“, am Arsch. Mir wurde nichts geschickt.

Mach doch mal aus und dann wieder an. Ab und zu...

Nein, wäre doch möglich.

Ihr seid doch Mistkerle.

(Klingelton)

Nachricht für Cosimo. Von wem?

Ähm...

Marika: „Ruf mich dringend an.“

Mit drei Ausrufezeichen.

Wer ist diese Marika, die du anrufen sollst?

-Ja... -Der Name verspricht viel.

Ich muss euch enttäuschen. Sie ist die Telefonistin beim Funktaxi.

-Ah. -Die kennt ihr bestimmt.

„Piazza Vittorio, Ecke Rinascimento. Keine Hausnummer.“

-Ruf sie an, wir sind neugierig. -Du machst Witze.

Wir essen. Sie brummt mir nur 'ne Schicht auf.

Es gibt wohl einen Notfall oder so.

Sie verteidigt ihren Mann. Ihr seid eindeutig frisch verheiratet.

Verteidige dich selbst. Ruf an.

Wenn ich einspringen muss, ist das Wochenende ruiniert.

-Wir essen bei meinen Eltern. -Am Ende rettet sie dein Wochenende.

-Du könntest recht haben. -Marika ist null sein Typ.

Sie ist ein Vollprolet, tätowiert und hat solche Dinger.

-Interessant. -Wirklich?

Wie ist ihr Nachname? Vielleicht hat sie die von mir.

-(Pfiff) -Was ist das?

-Deins? -Das ist meine amerikanische App. Hier.

-Was für 'n Ding? -Are you ready for your workout?

-„Jumping Jacks. 106.“ -Wo gehst du hin?

-Was ist das? -Ein Trainingsprogramm.

-Let's go, three, two, one, go! -Das ist ein Schnellkurs.

Das läuft über zwölf Wochen. Man verliert acht bis zwölf Kilo.

Erfolg garantiert.

Und heute fängst du an?

-Muss das jetzt sein? -Immer, wenn es klingelt.

-Sogar nachts? -Exakt. Egal, wie spät.

-Mach dein Handy aus. -Ich muss dranbleiben.

Wie soll ich in dem Zustand Sport unterrichten?

Weiß die App, wie viele Gnocchi du verschlungen hast?

-Die verbrenne ich gerade. -Mist!

Das tut mir leid, Schatz.

Total genial. Die App hole ich mir auch sofort.

-Aus dem Internet. -Kennt ihr die App?

-Ob das was bringt? -Das ist nicht gut.

-Ich hab die Handys ausgetauscht. -Aha.

-Sind wir sicher? -Was?

-Sind wir sicher? -Hör auf jetzt.

(leise Gespräche)

-Kann ich dich was fragen? -Na klar.

Warum verschweigst du das mit der Analyse?

-Ich gehe erst seit Kurzem hin. -Seit wann?

Seit ungefähr sechs Monaten.

Das ist ziemlich lang.

-Du bist wütend. -Nein.

Ja, doch.

Weiß nicht. Ein bisschen.

-Du wolltest nie eine machen. -Jetzt schon.

Was hat dich dazu bewogen?

Vielleicht bringt eine Analyse nichts, aber ich möchte es versuchen.

Dann haben wir nämlich alles getan, auch wenn es schiefläuft.

Nützt es was?

Das musst du mir sagen, ob es etwas nützt.

-Eins hab ich zumindest gelernt. -Was denn?

-Wie man deeskaliert. -Und wie?

Indem man nicht jeden Streit als Kampf um die Vorherrschaft sieht.

Es ist kein Zeichen von Schwäche, nachzugeben, finde ich.

Sogar ganz im Gegenteil.

Dauerhaft bestehen Paare nur, wenn einer von beiden bereit ist,

einen Schritt zurück zu machen, um dadurch voranzukommen.

Ich möchte nicht, dass wir beide enden wie Barbie und Ken.

Du als Kunstwerk, und ich ohne Eier.

Ich ziehe mir ein anderes Hemd an.

Keine schlechte Idee.

(seufzt)

-(Lele) Das war sehr gut. -Ah, WhatsApp für Peppe.

-Der Einzige, der ruhig bleiben kann. -Das ist ein Foto von Isa Clementini.

Achtung, Achtung, das ist nicht Lucilla.

-Wozu die Verstellung? -Um es zu verdeutlichen.

-Sie schickt gelegentlich... -Zeig mal.

Das geht noch kaputt.

-(Cosimo) Was ist? -Nichts.

-Ich möchte es sehen. -Wir alle.

-Das ist privat. -Heute ist alles öffentlich.

-Zeig her. -Gib das Handy her, sofort.

-Hör auf damit. -Zeig das Foto her.

-Weg da mit der Hand. -Lass jetzt los.

-Lass los. -Ich lass ja los.

-Heute darf jeder gucken. -Zeig her.

-Ich werd... -Ist nicht wahr, Peppe.

-Was ist das? -Zeig's den anderen.

-Darf ich es auch sehen? -Rocco!

-Komm sofort her. -Was ist?

Du errätst nie, was hier passiert.

Du bist der Fachmann. Wie rum gehört das?

-Wer ist das? -Was genau ist das?

Sieht aus, als ob sie in Bauchlage wäre.

-Wer ist das? -Das ist nichts für Mädchen.

-Was ist das? -Nein, nein.

-Das ist nichts, was ihr... -Zeig mal.

-Oh. -Also das ist Peppes Freundin.

Das ist nicht meine Freundin.

Sie könnte nicht meine Freundin sein.

Sie macht sicher Pilates.

Nein, sie macht ganz klar den Sonnengruß.

Nach der Scheidung lief bei Peppe lange nichts, und auf einmal...

-Ein blindes Huhn findet auch ein Korn. -Rechtfertige dich nicht.

-1000 Punkte. -Recht hat er.

-Applaus für die Clementini. -Bravo.

-(Quaken) -Was ist das? Eine SMS oder so?

-Wer hat 'ne SMS bekommen? -Du selber.

-Ach so, ja. -Hast du einen Frosch als Klingelton?

Wer, ich? Was weiß ich?

Vielleicht hat er den Frosch installiert. Oder die Kinder.

Lucio: „Wie geht es dir?“ Wie aufmerksam. Tja.

-Wer ist Lucio? -Ein Kollege aus der Rechtsabteilung.

-Den kenne ich nicht. -Du warst im Mutterschutz.

Er ist äußerst sympathisch.

Warum schreibt er dir so was?

Weil ich im Büro heute so was von genervt war.

Das Verfahren in der Basilicata läuft seit fünf Jahren.

-Ihm fiel auf... -Antwortest du?

-Nein. -Nein.

Ich verstehe Menschen nicht, die nicht antworten können.

Es ist doch nichts dabei.

Er hat sich die Zeit genommen, zu fragen, wie's dir geht.

Das ist kein Aufwand. Du schreibst einfach:

„Es geht mir gut, ich bin zu Hause.“

-Stimmt. -Er ist doch gar nicht zu Hause.

-Auch wieder wahr. -Als Variante.

Ich würde schreiben: „Es geht mir gut. Ich bin bei Freunden.“

-Fertig. -Das mache ich.

Warum soll er sagen, wo er ist?

Stimmt genau.

Das ist eine Frage des Prinzips.

Nichts weiter. Es gibt keine Privatsphäre mehr.

Früher fing ein Telefonat an mit: „Wie geht's dir?“

Und heute? „Wo bist du?“

-Er hat gefragt: „Wie geht's dir?“ -Ja, ja.

Es geht nur mich was an, wo ich bin.

Wieso soll ich dir sagen, wo ich mich rumtreibe?

Was, zur Hölle, interessiert es dich?

-Beruhige dich. -Nein. Diese Scheißdinger.

Die zerstören unsere Existenz. Sie rauben uns unsere Intimität.

Und wir lassen das mit uns machen, ohne es zu merken.

-Dann antworte ich eben nicht. -Nein.

-Ja. -Ich sag's euch:

Die Mondfinsternis tut euch nicht gut.

-Rocco, du hast 'ne neue Mail. -Und ich hab 'ne SMS bekommen.

-Roccos Mail zuerst. -Von wem?

Machst du dir Sorgen?

Worüber denn?

Orizzonti Tour bestätigt das Haus auf Salina.

-Dem Himmel sei Dank. -Glück gehabt.

Jetzt lesen wir die SMS von Carlotta.

Warte, ich möchte sie vorlesen, wenn ich darf.

Ich hab mal was gelernt, das möchte ich...

Siri, lies die Mail vor.

(Siri) Du hast keine neue Mail.

Nicht mal Siri versteht dich. Welche Mail?

-Das ist 'ne SMS. -Ja, Mann.

Siri, lies die SMS vor.

(Piepton)

(Siri) Eine neue Nachricht.

-3-9-3-4-6-2-3-7-1-7-3. -Es war 'ne SMS.

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Vielen Dank. Die Geschäftsleitung des Pflegeheims La Quiete.

-Möchtest du eine Antwort verfassen? -Nein.

Warum schicken die um diese Uhrzeit Nachrichten?

La Quiete? Ein Pflegeheim?

Ich hab meine Freundin Rita vor einer Woche dorthin begleitet,

weil ihre Mutter dort wohnt.

Topadresse. Man hat mich herumgeführt und mit Informationen versorgt.

Ach so, verstehe. Wieso informierst du dich über ein Pflegeheim?

Fragst du bei einer Beerdigung nach, ob auf dem Friedhof ein Grab frei ist?

Unsinn. Und es ist ein Fünf-Sterne-Pflegeheim.

Aber warum hast du's mir nicht gesagt?

Ich hab's vergessen.

Ich hab mir nicht mal die Nummer aufgeschrieben.

Ich fass es nicht.

Ich fass es nicht. Du willst Mama abschieben.

Lele, jetzt hör aber auf, ja? Ich will niemanden abschieben.

-Sie liebt dich. -Weiß ich doch.

Sie hilft uns mit den Kindern, mit allem.

-Oder nicht? -Doch, das macht sie, aber...

-Aber... -Aber? Aber was?

Ich hab deine Mama auch lieb.

Aber seit sie bei uns ist, sind wir aus dem Gleichgewicht geraten.

Ah. Na, sicher doch.

Es liegt an Mama, die am Ende des Flurs schläft, dass wir Probleme haben.

-Ja, mag sein, ja. -Hör auf, ich hab nichts gesagt.

Wir haben keine Probleme.

Ich kann Cosimos Mutter gut leiden, aber wenn sie bei uns leben würde...

Entschuldige, aber das würde ich nicht schaffen.

Mit meiner Mutter würde nicht mal ich zusammenleben wollen.

Manche Heime sind so toll, dass die Alten hinwollen.

-Genau. -Das ist wie Dauerurlaub.

Habt ihr euch abgesprochen?

Fändest du es gut, wenn Carlottas Mama bei euch wohnt?

-Meine Mutter ist Witwe. -Meine nicht.

Also ich finde, wenn sie's drauf anlegt, kann sie schon 'ne Nervensäge sein.

Deine Mutter hat mir öfter eine gewischt als meine.

-Nicht oft genug. -Sie besticht nicht durch Sympathie.

Na schön. Ich gebe zu, ab und an ist sie anstrengend.

-(alle) Ah. -Wie spät ist es?

Ein paar Minuten nach zehn.

-Sehen wir uns die Mondfinsternis an. -Lasst die Handys auf dem Tisch.

-Ich nehme meins mit, für ein Foto. -Aber nur du.

-Ihr nicht, ja? -Was das für eine Organisation ist.

Kaum ist einer unter der Erde: SMS, sofort ist Ersatz da.

-Mach nur Witze. Es war alles belegt. -Ich sollte ein Altersheim eröffnen.

In den Castelli. Draußen Kapern, drinnen die Alten.

Es ist wirklich schön. Ich sehe immer noch zwei.

-Weil einer über dem anderen liegt. -Ja, aber das ist nicht...

-Das ist hübsch, oder? -Bald ist der ganze Spuk vorbei.

Hör mal, es tut mir leid wegen vorhin.

Ich hab's nicht so gemeint. Ich wollte dich nicht kränken.

Du hast mich nicht gekränkt.

(Bianca) Warum fasziniert uns eine Mondfinsternis wohl so?

-The dark side of the moon. -Was für eine Scheibe.

Machen wir ein Foto. Kommt her.

-Okay. -Wer drückt ab?

-Ich. -Machen wir ein Selfie?

Ich halte es quer.

-Ready? -Ich will nicht so weit nach vorn.

-Wartet mal, ich mach das schon. -Gut.

-Sind wir alle drauf? -Jetzt geht's los. Eins...

Zwei, und... (Piepton)

-Was will der am Freitagabend? -Keine Ahnung.

-Wer ist Ivano? -Ihr Ex.

-Er regt sich auf. -Nein.

-Los, machen wir das Foto, ja? -Ja. Na gut.

-Alle in die Kamera. -Na los.

Warum ist er unter Ivano gespeichert?

-Wie denn sonst? -Unter seinem Nachnamen.

-Er ist ihr Exfreund. -Ja, eben.

-Verflossene sind gefährlich. -Wie Japaner. Die geben nie auf.

-Wenn sie es nicht beendet haben. -Da hast du recht. Bianca?

Bianca, wer hat es beendet?

-Ich. -Wir machen jetzt ein schönes Foto.

Der Typ ist völlig harmlos.

-Hör auf zu reden. Bitte lächeln. -Los.

Eins, zwei und...

ICH HAB LUST ZU FICKEN.

Da bin ich ja froh, dass er harmlos ist.

-Was soll der Scheiß? -Ich erklär's dir.

-Was gibt's da zu erklären? -Das könnte am T9 liegen.

-Was laberst du, Peppe? -Ich erklär's dir.

-Ja, bitte. -Ivano führt eine Beziehung.

Es geht um Sex. Für sie geht es um Sex.

Er ist in sie verliebt, will aber nicht zugeben, dass er leidet wie ein Hund.

-Er ruft die Tierärztin an. -Es reicht.

-Pardon. -Und weiter? Was?

Na und? Warum schreibt er dann dir?

Und was gibt's da zu lachen? Saukomisch.

Wir machen Folgendes. Er erklärt's dir selbst.

Nein, wirklich nicht. Das ist nicht nötig.

Da gibt's nichts zu erklären. Du machst das völlig umsonst.

-Ich möchte nicht... -Still.

-Du... -Pscht.

(Tuten) Ehrlich, wir...

Schön, dass du anrufst. Ich will dich nicht nerven.

-Hat sie angerufen? -Ja.

-Und? -Sie hat gefragt, ob ich komme.

-Das machst du doch nicht? -Ich pack das nicht.

-Ich denke nur an sie. Ich will zu ihr. -Dir wird es schlecht gehen.

-Mir geht's doch schon schlecht. -Noch schlechter.

-Du bist 'ne große Hilfe. -Ich will dich nicht ärgern.

Warum rufst du mich an, wenn du mir nicht vertraust?

-Oh Mann, wie du nervst. Ciao. -Ciao.

-Äh, Ivano? Fahr nicht zu ihr. -Ja, ja.

Das ist leicht gesagt. Ciao.

Zufrieden?

-Wie oft telefoniert ihr? -Ab und zu.

-Wie oft ist ab und zu? -Immer, wenn er Lust hat...

-Verstanden. -Wenn er die Krise kriegt, ruft er an.

Gib ihm Evas Nummer. Der braucht 'ne Analytikerin.

-Der Hackbraten ist fertig. Setzt euch. -Ist doch so.

-Warum sagst du mir das nicht? -Was?

-Dass ihr noch telefoniert. -Weil es unwichtig ist.

-Du sagst, wir erzählen uns alles. -Alles, was von Bedeutung ist.

-Der will immer noch mit dir bumsen. -Das ist von großer Bedeutung.

-Mach dir keinen Kopf. -Das sagst du so.

-Ich rede nicht mit meinen Exen. -Die würden dich gern tot sehen.

Wenn es dich stört, sage ich ihm,

dass wir den Kontakt abbrechen.

-Ja, gut. -Sehr gut.

Dann hat Cosimo keine Probleme mehr, und du machst heimlich weiter.

Wenn ich es sage, rufe ich ihn nicht mehr an.

Warum? Er ist ein Freund von dir. Cosimo muss Vertrauen haben.

Ich vertraue ihr ja. Aber es geht mir auf den Sack.

Ist Ivano nicht der mit dem Häuschen unten in Anzio?

Das ist der Grund, warum sie nach Anzio will.

Genau...

Hat der wirklich ein Haus in Anzio?

Sieh ihn dir an. Ich kenne den doch gar nicht.

-Das war taktlos. -Du armer Hase.

(Klingelton) (Peppe) Wo ist das Brot?

-Gibt's noch Brot? -Pst.

-Sofia. -Na, geh doch ran.

Na, Liebes? Alles gut?

Hallo, Papa. Alles in Ordnung.

Sag mal, kannst du reden?

-Ja. Was gibt's? -Wie soll ich's dir sagen?

Gregorios Eltern sind übers Wochenende nicht da.

Er hat gefragt, ob ich bei ihm übernachten will.

Papa, bist du da?

-Ja. Und was machst du? -Ich weiß es nicht.

Lust hätte ich schon, aber das war unerwartet.

Nicht ganz, aber heute Abend schon.

Wenn ich's nicht mache, ist er vielleicht böse.

Dass er sonst böse wird, darf nicht der Grund sein.

Nein, das ist doch Quatsch.

Ich mache keine Freudensprünge, wenn du mitgehst.

Papa.

Aber eins...

Eins will ich dir sagen.

Dieser Abend ist wichtig, Sofia.

Das, was heute passiert, wird dich für immer begleiten.

Das ist nichts, was du morgen deinen Freundinnen erzählst.

Wenn du glaubst, dass...

dass du später beim Gedanken daran lächeln wirst, dann...

Dann tu es.

Wenn dir nicht danach ist, wenn du zweifelst, lass es sein.

Du hast noch Zeit, Sofia.

-Weißt du, was? -Was?

-Nein, nein, nichts. -Na komm, sag schon.

Als du mir die Kondome gegeben hast, war mir das megapeinlich.

Ich wäre fast im Boden versunken.

Es war aber nicht, damit du sie gleich benutzt.

Versteh schon. Wozu dann? Als ob du's gespürt hättest.

Du hast mir noch nie welche gegeben. Jedenfalls...

Falls ich zu Gregorio gehe, sag Mama, ich wäre bei Chicca.

-Warum sagst du ihr das nicht selbst? -Was?

-Die Wahrheit. -Du spinnst wohl.

-Du musst mit ihr reden. -Papa.

Du weißt, wie sie ist. Sie ist immer sauer. Sie hört nie zu.

Du musst sie zu nehmen wissen. Da braucht es Geduld.

Ja, sehr viel Geduld.

Okay, es braucht sehr viel.

Aber ich finde, es ist die Mühe wert. Probier's.

Du bist zu verliebt, um zu merken, dass sie 'ne blöde Kuh ist.

-Papa, ich muss jetzt aufhören. Danke. -Sofia?

(Rocco seufzt)

Das war beeindruckend.

Die Analyse hat dir gutgetan.

Bianca!

-Hast du's erzählt? -Hä? Nein.

Doch, hast du.

Ich hab es nur ihr erzählt.

Und ich im Grunde nur Peppe.

Und ich außer Lele niemandem.

Und Lele hat nichts verraten.

-Sie ist meine Frau. -Und sie meine beste Freundin.

Entschuldigung.

Er war bei der Analyse, nicht im Bordell.

Das ist doch was Gutes.

Das auf jeden Fall. (Quaken)

Ach, der Frosch wieder.

-Lucio will eine Antwort. -Warum ist der so hartnäckig?

Wenn du ihm antwortest, hört er vielleicht auf.

Ja, ist besser. Sonst geht das hier ewig weiter.

„Esse heute mit Freunden,

melde mich dann morgen früh.“

-Hoffentlich ist er jetzt zufrieden. -Wir lesen alles laut vor.

-Vergiss das nicht. -Irgendwann muss Schluss sein.

(Quaken)

Er schreibt „Arschloch“.

-(Cosimo) So was. -Was fällt dem ein?

Also, das erklärst du uns jetzt bitte.

-Was? -Ein Fremder schreibt nicht „Arschloch“.

Nein, aber er ist ein Prolet ohne Benehmen.

Dieser Prolet heißt doch nicht etwa Lucia, oder?

-Wieso Lucia? -Ein Kollege erlaubt sich das nicht.

-Wer ist das? -(Klingeln)

Er ruft an. Geh ran. Ich platze vor Neugier.

Dann verstehen wir, wieso er so sauer ist.

Na los.

-Also auf Lautsprecher, ja? -Klar.

Auf Lautsprecher.

Ähm, hallo?

Warum redest du wie 'n geprügelter Hund?

Warum sagst du nicht, dass du ausgehst?

Warst du nicht krank? Fieber und so?

Hat's dir die Sprache verschlagen? Hey, antworte mir.

Du bist so ein Arschloch.

Du hast keine Ahnung, was du vom Leben erwartest.

Du weißt nicht mal, ob du auf Männer oder Frauen stehst.

Leck mich doch.

(Tuten)

Der hat 'n Schuss, der Typ. Mir war nicht klar, dass er so eine...

Das hätte ich nicht gedacht. So kann man sich täuschen.

Warum seid ihr jetzt so bestürzt?

Ihr denkt doch wohl nicht etwa, ich...

Nein, nein, nein, nein, nein. Das ist bloß ein Kollege, schwul.

Und er steht auf mich. Das ist alles.

Leute, wir machen über so was keine Witze.

Carlotta, damit machen wir keine Witze.

Und warum erzählst du mir davon nichts?

Er ist bloß ein Kollege, sag ich doch. Ein Kollege.

Rocco, sag du es ihr. Cosimo, sagt ihr, wer das ist.

-Ein Kollege, der... -Äh... Ein Kollege.

Ja, siehst du?

-Wart ihr früher ein Paar? -Wie bitte?

-Wart ihr früher ein Paar? Ja oder nein? -Wovon redest du?

Er ist ein Kollege, der sich in mich verliebt hat.

Er glaubt, dass ich auch in ihn verliebt wäre.

Schwuchteln meinen, alle Typen wären schwul.

-Raffinierte Analyse. -Entschuldigung.

-Aber na ja... -Im Grunde ist es so.

-Was redest du da? -Rocco hat recht.

Hattest du was mit diesem Lucio?

-Ja oder nein? -Carlotta.

Meine Güte, also weißt du...

Seit zehn Jahren sind wir verheiratet.

Wir haben zwei wunderbare Kinder.

-Du solltest mich kennen. -Nicht gut genug.

Wollt ihr nicht mal was sagen?

Carlotta, sieh mich an. Sieh mich an, Schatz. Sieh mich an.

Siehst du mich so mit einem Mann? In dieser Haltung, den Blick nach vorn?

Siehst du mich so oder nicht? Siehst du mich so?

Außerdem wäre daran ja nichts Schlechtes.

Ich will nur sagen, ich habe andere Vorlieben.

Das weißt du genau. Carlotta.

Ich versichere dir, zwischen mir und diesem...

-Lucio. -Da ist niemals was gelaufen.

Das schwöre ich dir.

Hm?

(Quaken)

Von Lucio.

Er vermisst deine Küsse, schreibt er.

Glaubst du, er ist schwul?

-Lasst mich erklären. -Du musst uns nichts erklären.

Cosimo, fang du nicht auch noch an. Hä? Was ist?

Was ist? Nichts.

Alles bestens. Und bei dir?

-Ja, doch, mir geht's gut. -Ah.

-Dann passt's ja. -Er will was sagen. Hör zu.

Er hat 20 Jahre nichts gesagt. Er hat keine Lust.

Aber was hätte ich denn sagen sollen?

-Das meinst du ernst, ja? -Klar.

Wir sind Freunde, seit wir Kinder waren. Wer bist du?

Das ist immer noch er.

Du hast ihm deinen Scheiß erzählt und alles mit ihm geteilt.

Nicht alles, scheint mir, Peppe.

Ein winziges Detail hat er ausgelassen.

Vielleicht hätte er's mir sagen müssen.

-Ich hätte es dir sagen müssen. -Ja.

Und wieso?

Wir haben zusammen geduscht.

Ich will wissen, ob mein Freund eine Schwuchtel ist.

Ich entscheide, ob das für mich okay ist.

Herrgott.

Ob du damit klarkommst, entscheidest du?

Hörst du dich reden?

-Ist dir klar, was du sagst? -Nein.

Wichtiger ist, was du mir verschwiegen hast.

-Darf ich fragen, was das Problem ist? -Nein.

Ich frage ihn, was das Problem ist. Sag's mir.

Nervt es dich, dass ich schwul bin,

oder dass ich dir nicht gesagt habe, dass ich schwul bin?

-Jedenfalls übertreibst du es, Cosimo. -Okay.

Das ist für euch was ganz Normales.

Das heißt, das Problem ist nur in meinem Kopf?

Von mir aus. Na gut, in Ordnung. Ich übertreibe.

Ich hab einen Fehler gemacht. Entschuldigt.

Nein, ich glaube, ich hab einen Fehler gemacht.

Es war ein Fehler, zu glauben, dass wir Freunde sind.

Jetzt sauf nicht wegen nichts.

Rocco, leck mich doch.

(lacht leise)

(abwehrend) Ts.

Er betrügt dich nicht mit einer anderen Frau.

Er stellt eure Beziehung nicht infrage,

sondern nur sich selbst.

Dass er dich belogen hat, war unvermeidlich.

Du musst entscheiden, was dir an ihm liegt und ob du ihm verzeihst.

Das ist das wahre Problem.

Bianca, das Problem ist, dass Lucio die Küsse meines Mannes vermisst.

Wie lange läuft das schon?

Was soll laufen? Das ist doch absurd.

Das sehe ich anders. Seit Monaten rührst du mich nicht an.

Ich dachte, du gehst fremd, mit einer Nutte wie der von Peppe.

Das würde passen und Sinn ergeben.

-Das würde passen? -Seit wann geht das schon?

Lele, seit wann geht das?

Hey, sag mir, seit wann das schon geht!

Seit Kurzem.

-Dürfte ich etwas sagen? -Nein.

Und wie viele?

-Wie viele was? -Wie viele vor ihm?

Gar keiner. Nur Lucio.

Na dann. Danke für das Essen.

-Reden wir zu Hause. -Klar. Mit Rosa und Bruno?

„Kinder, wir müssen mit euch reden.

Papa ist 'ne Schwuchtel. Sagt eurer Lehrerin nichts davon.

Wie steht euer Vater sonst da, wenn er euch abholt?“

-Bist du fertig? -Warum redest du nicht? Komm schon.

Deine Freunde wollen es auch wissen.

-Komm, wir fahren jetzt. -Ach, fahr doch allein.

(melancholische Klaviermusik)

(Musik läuft weiter)

(„I Will Survive“-Klingelton)

Das ist deins.

-Ja, was gibt's? -(Mann, leise) Na endlich.

Du bist schwer zu erreichen.

Hörst du auch mal deine Mailbox ab?

(laut) Ich hab dir zigmal geschrieben.

-Ja, verstehe, Maurizio. -Zehnmal hab ich angerufen.

-Du hast ja recht. -Klar hab ich recht.

Sag mal, hat ihr der Ring gefallen?

Ja, ja, ja. Er hat ihr gefallen.

-Es ist gerade schlecht. -Verstehe.

Sag mir nur noch eins. Haben ihr die Ohrringe auch gefallen?

-Hör zu, ich muss auflegen. -Cosimo, ich kann...

Wem haben die Ohrringe gefallen?

-Na dir. Sie waren für dich. -Für mich?

-Ja. -Ich trage doch nie Ohrringe.

Ich hab nicht mal mehr die Löcher.

Nein, die waren eben da...

Du erzählst Scheiß.

Nein, wieso? Hab ich je Scheiß erzählt?

Leute, Schluss jetzt mit diesem Spiel.

-Wir verstehen uns nur falsch. -Waren sie für Ginevra?

Für Ginevra? Was redest du, Bianca?

-Sag mir, dass du Ginevra nicht vögelst. -Ich vögele Ginevra nicht.

(Klingelton) Für wen waren die Ohrringe?

Das ist...

-Komm, geh ran. -Das ist Marika, das...

Ja. Dann antworte Marika.

Das ist beruflich, ich kann...

Bianca, gib mir das Handy zurück. Bi...

Gib mir das Handy. Gib das Drecks-Handy her!

Hallo, Cosimo? Hallo, Schatz?

Entschuldige, dass ich anrufe, aber ich krieg Panik.

Ich bin im Bad, ich hab den Test gemacht.

Ich glaub, er ist positiv. Zwei Linien heißt positiv, oder?

Cosimo, ich bin so verwirrt. Hallo? Hörst du mich, Schatz?

Kannst du mich hören, Schatz? Hörst du mich? Hallo?

Hörst du mich? Cosimo, bist du dran?

(Tuten)

Bianca!

(Würgen)

(Cosimo) Bianca.

Bianca, mach auf.

Bitte mach auf.

Bianca...

Du widerst mich an.

(melancholische Klaviermusik)

Hey.

Eva?

(schluchzt leise)

Was ist?

Nichts.

-Ganz sicher? -Ja.

(Bianca schluchzt)

Was... Ist das eine Scheiße.

Wir haben gerade erst geheiratet. Wir treiben es jeden Tag.

Wir sind glücklich. Kannst du mir mal sagen, warum?

Ich weiß es nicht.

Bianca, ich weiß es nicht.

Dabei wollte ich überhaupt nicht heiraten.

Ich habe nie an die Ehe geglaubt.

Die Ehe macht mich traurig, sie macht mir Angst.

Und ein Kind wollte ich auch nicht.

Ich weiß nicht, wie man ein Kind großzieht. Ich wollte...

Ich wollte einfach nur frei sein. Mehr nicht.

Dann stellt dieses Arschloch mein Leben auf den Kopf.

Macht mir weis, dass wir glücklich sein können.

Und ich Idiot vertraue ihm.

Kannst du mir mal sagen, was zum Teufel soll da Marika?

Was soll die? (Klopfen)

-Verschwinde! -Zwischen uns beiden war...

Carlotta, ich bin's. Mach auf.

Mach bitte auf.

Lele, warte, das ist niemand.

Ich kenne ihn von Facebook. Da läuft nichts.

Schau mich an. Das ist nur Quatsch. Ich kenne ihn nicht mal.

Ein Unbekannter fragt dich, ob du 'nen Slip trägst?

Wir haben uns nie gesehen. Das ist ein Spiel, rein virtuell.

-Ruf ihn an. -Wie?

Wie wohl? Ruf ihn an.

Wir haben noch nie telefoniert. Er hat eine Familie.

Wirklich? Du hast auch 'ne Familie.

-Was soll das? -Ruf an!

Wir schreiben uns nur.

-Ich mach's. -Ich hab noch nie mit ihm gesprochen.

Mal sehen, wie gut ihr euch kennt.

Spiel.

(Tuten)

Hallo? Carlotta, bist du das?

-Ciao. -Ciao. War es falsch, dir zu schreiben?

Nein, nein, das macht nichts.

So eine Überraschung. Warum rufst du an?

-Ich wollte deine Stimme hören. -Finde ich gut.

Und ich würde dich auch gern bald mal sehen.

Das wollten wir doch nicht.

Oder besser gesagt, du wolltest es nicht.

Du hast recht, ja. Das hab ich gesagt.

Wenn du es dir anders überlegt hast, können wir uns sehen.

-Du weißt, dass ich das möchte. -Ich muss auflegen.

-Nein, Carlotta, warte. -Ja?

Du hast eine schöne Stimme. Ich habe sie mir anders vorgestellt.

Ciao.

Siehst du?

Na gut, aber hast du nun 'nen Slip an oder nicht?

Nur, um es zu wissen.

Wir sind alle ziemlich neugierig. Wir wollen es wissen.

Hä? Du. Trägst du einen?

-Hör auf damit. -Das ist 'ne einfache Frage.

-Ich bitte dich. -Lass mal sehen.

-Finger weg. -Zeig mal.

-Ich will es sehen. -Finger weg!

-Ich fahre nach Hause. -Gut, sag den Kindern:

Ihre Mama trägt keine Unterhose.

So ein Theater wegen einer Unterhose.

Hier, guck's dir an. Ich trag keine.

-Bist du zufrieden? -Was hattest du vor?

Nach allem, was ich heute gehört habe,

kommt mir das wie eine Lappalie vor.

Ich verrate euch was, das nicht auf unseren SIM-Karten ist.

-Hör auf damit. -Nein, sei still.

An dem Abend damals bin ich gefahren, nicht er.

Er hat die Schuld auf sich genommen.

Ich war betrunken. Ich wäre im Gefängnis gelandet.

Wir haben zwei Kinder zu Hause.

Also haben wir uns... Wie haben wir's genannt?

Für „das kleinere Übel“ entschieden.

Aber es ist ein Mann umgekommen. Das nenne ich nicht das kleinere Übel.

Gut, jetzt reicht's.

Was reicht? Was reicht, Lele?

Wir haben nie darüber gesprochen, als wäre es nicht passiert.

Uns hat nur mein Schuldgefühl zusammengehalten,

das du mir vermittelt hast.

Warum haben wir uns nicht getrennt?

Im Leben muss man lernen, sich zu trennen.

Du hättest mir sagen können, dass du 'ne Schwuchtel bist.

Es wäre alles viel einfacher gewesen.

(Tür knallt)

In Wahrheit bin ich die Schwuchtel.

Schwuchtel.

Sagt man das so?

Hä? Ihr benutzt diesen Ausdruck so gern, voller Inbrunst.

Schwuchtel.

Mit diesem angewiderten, gehässigen Unterton.

Sagt man das so?

Sagt man es so oder nicht?

-Das war keine so tolle Idee, hä? -Sieht ganz so aus.

-Warum hast du's nicht früher gesagt? -Warum ich's nicht früher gesagt hab?

Weil früher hab ich's nicht gewusst. Und als ich es gemerkt habe...

Mir ist klar, warum er's uns nicht gesagt hat.

Ich war zwei Stunden lang 'ne Schwuchtel, das hat mir gereicht.

Wir sind alle moderne Leute.

Irgendwie wünscht sich doch jeder 'nen schwulen Freund.

Jetzt haben wir endlich einen.

Wir haben's gut aufgenommen.

-Fick dich, Lele. -Ist doch so.

Glaubt ihr, sie haben meinen Vertrag wegen der paar Kilo nicht verlängert?

Nein, weil du schwul bist.

Rocco, bitte. „Schwul“? Das klingt echt blöd.

Sagt weiter „Schwuchtel“, ja? Das klingt viel natürlicher.

Warum verklagst du die nicht?

Ich schaffe es ja nicht mal, euch zu sagen, dass ich schwul bin.

Wie soll ich das vor Gericht machen?

Vor den Anwälten, den Verwandten?

Ich mochte die Idee dieses Spiels. Das war wie das mit dem Serienkiller.

Ich hatte auch gehofft, dass man mich entlarvt, aber nicht auf diese Weise.

Jetzt musst du uns Lucio vorstellen.

Wohl eher nicht, Rocco.

Denn heute Abend habt ihr euch geoutet. Nicht ich.

Nein. Ich werde ihn euch nicht vorstellen.

Nicht etwa, weil ich Angst vor euren Witzen hätte.

Davon hab ich schon zu viele gehört.

Sondern weil er sich beim ersten komischen Blick schlecht fühlen würde.

Und das will ich nicht. Ich will ihn beschützen.

Denn wenn man jemanden lieb hat, beschützt man ihn vor allem.

Vor dem hier.

Und vor so was.

(„I Will Survive“-Klingelton)

(Klingeln endet)

Bianca. Bianca, komm, mach die Tür auf.

Jetzt reicht's. Los, mach die Tür auf.

Sie macht nicht auf. Sie hat sich eingeschlossen.

Bianca?

Bianca.

Bianca, mach auf! Hol sie raus.

-Wie denn? -Tritt die Tür ein.

-Gut, versuchen wir's. -Bianca!

-Bianca. -Tretet die Tür ein. Los!

-Bianca. Mach die Tür auf, sofort. -Geht aus dem Weg.

(melancholische Klaviermusik)

Deine Mutter hat angerufen.

Ich hab gesagt, du erwartest ein Kind.

Sie hat sich sehr gefreut.

Sie hat mir herzlich gratuliert.

Es ist richtig, dass du Lucio für dich behältst.

(gefühlvolle Instrumentalmusik)

Geh.

Verschwinde. Geh schon.

(Musik läuft weiter)

(Musik läuft weiter)

Das ist unglaublich schön.

Er ist wieder voll zu sehen.

Beeindruckend.

Schluss jetzt. Immer dasselbe.

-Beeil dich, Schatz, es ist kalt. -Ich komm schon.

Ciao, Peppe. Wir telefonieren, ja? Also dann.

-Ciao, Lele. -Mach's gut.

-Was ist mit Fußball morgen? -Äh, also ich hab nichts gehört.

-Dann wird's diesmal nichts. -Oh.

-Falls doch, ruft mich an. -Aber klar doch.

-Komm jetzt! -Bin schon da.

-Oh, Peppe. Peppe! -Ja?

Nächstes Mal stellst du uns Lucilla vor.

-Sicher, wenn sie wieder gesund ist. -Mach's gut.

Warum wolltest du nicht spielen?

Weil's mir nicht gefallen hat.

Du hast dich buchstäblich gewehrt.

Verheimlichst du mir etwas?

Nein.

Warum dann?

Weil wir zerbrechlich sind.

Wir alle. Mehr oder weniger.

Du hast recht, das ist zu unserer Blackbox geworden,

in die wir alles reingetan haben.

Vielleicht zu viel.

Und damit zu spielen, ist falsch.

Jedenfalls habe ich nichts zu verbergen.

Mach damit, was du willst.

Du kannst reingucken.

Ich hab keine PIN.

Schöne Ohrringe. Sind die neu?

Ja.

MARIKA: RUF MICH DRINGEND AN! EVA: ICH HATTE HEUTE SO LUST AUF DICH.

-Wem schreibst du? -Na, Rocco.

-Ich bedanke mich für den Abend. -Gut.

-Es war wirklich ziemlich schön heute. -Mhm, ja.

UND ICH ERST AUF DICH.

Marika. Mann, ey.

Sie drückt dir sicher 'ne Schicht auf. Geh nicht ran.

Ich geh auf gar keinen Fall ran.

Übrigens, nie wieder Bio. Nie wieder.

Ich hab sechs Flaschen gekauft.

-Blöd gelaufen. -Ich wusste es.

ISA CLEMENTINI HAT DIR EIN FOTO GESCHICKT

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