All language subtitles for Das Geheimnis des Totenwaldes 1x01 Teil1+2.deu

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Original subtitles

Thomas Bethge

Anne Bach

Jan Gerke

Frank Behringer

*Sie schreit panisch. Gewitter*

*Melancholische ruhige Klaviermusik*

Thomas. Mhm?

Jede Nacht diese Albtr�ume.

So geht das nicht weiter.

Du musst was unternehmen.

Ja, ich hole mir was.

Dagegen kann man nichts holen. Dar�ber muss man reden.

Ich h�tte sie finden m�ssen.

H�r auf, so hart mit dir zu sein.

Du hast getan, was du tun konntest.

Ich habe getan, was ich tun musste.

Das ist ein Unterschied.

(Mann per Funk) Zielperson verl�sst das Objekt.

Da ist er.

(Mann per Funk) Bereit machen zum Zugriff!

Tsch�ss. (per Funk) Haben Sichtkontakt.

(per Funk) Auf Position.

(per Funk) Zielperson hat etwas bemerkt.

(per Funk) Zugriff.

(Mann) Polizei! Die H�nde hoch!

Auf den Boden!

Wir haben ihn.

Nicht zu fr�h freuen. Warten Sie's ab!

Was sagt er?

Aufbau und Leitung der ersten deutschen Spezialdienststelle

zur Bek�mpfung von Kapitalverbrechen

und organisierter Kriminalit�t,

Kampf gegen kriminelle Strukturen,

Zeugenschutz, Hehlereibek�mpfung, Korruptionsbek�mpfung...

Ich habe sicher was vergessen, aber es ist mir eine gro�e Ehre,

Hamburgs erfolgreichsten und vorbildlichsten Polizisten

zum neuen LKA-Chef zu ernennen. Wir erwarten viel von ihm:

Thomas Bethge!

Mein Held. Danke sehr.

Ist das dein neuer Anzug? Ja.

Sieh bitte nach deiner Schwester. Es geht ihr nicht gut.

Thomas, herzlichen Gl�ckwunsch! Entschuldigt mich kurz.

Mein gro�er Bruder, Gl�ckwunsch.

Komm schon.

Wenn er glaubt, er kann mich einfach rausschmei�en

und sein Leben so weiterleben, als h�tte es mich nicht gegeben...

Hey, hey, hey...

Hm?

Entschuldige.

Entschuldige. Komm her, ich bin stolz auf dich!

Warte mal.

H�ltst du mal? Bleib mal stehen!

K�nnen Sie ein Foto von uns machen? Ach nee...

Jetzt bleib mal stehen, bitte! Ein Bild!

Diese bl�den Fotos immer. Guck in die Kamera!

Jetzt l�chel mal!

(Herr Neder) Morgen! - Guten Tag, Herr Neder.

Kannst du mir das abzeichnen? - Ja. Stift?

Barbara ist da.

Lass mich das machen, bitte. Bitte!

Was ist, wenn ich nein sage?

Das hatten wir doch schon.

Es wird eine sehr vorteilhafte Vereinbarung f�r dich geben.

Du kriegst ein Haus.

Ich tue alles daf�r, dass es dir auch in Zukunft gut geht.

Gut geht? Indem du mich f�r die verl�sst?

Lass uns nicht mehr l�gen.

Du hast gelogen. Genau das tue ich nicht.

Ich wei�, wie du bist!

Was wei�t du?

Du musst aufh�ren mit dem Trinken. - Du bist...

Lass uns vern�nftig reden. Unsere Tochter braucht uns,

auch nach unserer Trennung.

Komm! - H�r auf!

Na? - Hallo.

Ich komme morgen vorbei, ja? - Ja, sch�n.

Papa... - Ist alles okay, mein Schatz.

Sie ist ein bisschen instabil im Moment.

Nein, sie ist einfach traurig. - Wir kriegen das hin, ja?

Alle zusammen.

Papa, das wird mit Lisa nicht funktionieren.

*Subtile dramatische Elektromusik*

Barbara, lass uns mal sprechen.

*Sie ist au�er Atem.*

Du hast mich nicht gekriegt!

*Sie st�hnt.*

Hey, warte mal...

Was wollen Sie?

*D�stere fl�chige Elektromusik*

Gehen Sie weiter. Kriminalpolizei, Anne Bach.

Ist mein erster Tag heute. Herzlichen Gl�ckwunsch.

Erster Tag, zwei Leichen. Dann �bernehmen Sie mal.

Ihre Kollegen haben sich wohl verlaufen.

Guten Morgen. Morgen. Anne Bach von der Mord.

Es ist von einem Gewaltverbrechen auszugehen.

Darum behandeln wir das als Tatort.

Bitte die �ste entfernen und... Wissen wir schon. Entschuldigung.

Ich hab doch gesagt: rechts. Da ist es.

(Mann) Moin. (M�nner) Moin. Moin.

Doppelmord, sch�ne Schei�e.

Zwei Liebende f�r immer vereint. (Mann) Todeszeitpunkt?

Sieben Wochen. Verschwunden am 21. Mai.

Das ist ein Tatort hier. Anne Bach.

Ah... Lohse. Was machen Sie hier?

Es hie�, ich finde Sie im Jagen 138. Willkommen.

Jan Gerke.

Sie m�ssen nicht da hinschauen, wenn's Ihnen nicht gef�llt.

Das hab ich am Parkplatz gefunden.

Vielleicht die Opfer, Mitte, Ende 40.

Die kennen wir. Da kommt er.

Alles wird gut.

Nehmen Sie einfach unser Geld und...

Nein!

Bitte... bitte nicht...

Nein! Nein!

(Frau aus der Ferne) Nein!

*Knall*

Haben Sie das auch geh�rt? Mhm, Kr�hen.

Werden oft mit Dohlen oder Raben verwechselt.

Ganz anderer Vogel. Das klang doch wie Sch�sse, oder?

Jagdsaison ist doch erst im August.

Rehwild ist jetzt Hochsaison.

Lassen Sie die Kollegen ihre Arbeit machen? Danke sch�n.

*Es klingelt.*

Mama!

Ich bin's!

Mama!

(panisch) Mama, wach auf!

Mama!

Mama? *Sie st�hnt.*

Mama...

*Telefon klingelt.*

Ja?

Tag, Frau...

Wo ist sie denn? Ach... Es geht ihr schlecht.

Was willst du hier? Ich nehme dich mit nach Hamburg.

Ich will mit Theresa �ber ihr Buch reden.

"Ich gehe durch den Zauberwald..." Lass mich mal.

"... und f�rchte mich vor wilden Tieren."

Na, komm.

Ich renne nicht weg vor dem Mistkerl. - Mama.

Er ist auch traurig. - Ja...

Packst du deiner Mutter bitte ein paar Sachen ein?

K�mmerst du dich um die Katzen? - Ja.

Wir telefonieren jeden Tag. Der Papa wird's auch drucken.

Ja.

Na komm. Meine Kleine...

Robert und du, ihr wart so ein sch�nes Paar.

Ihr m�sst es noch mal probieren. Mutti, h�r auf damit!

(Barbara) Ich muss noch was holen.

Theresa macht das schon. Es ist wichtig.

Willst du nach der Scheidung nicht in unsere N�he ziehen?

Es wird keine Scheidung geben.

Und ich lasse Theresa nicht im Stich.

Was ist eigentlich in der T�te drin?

Das wird Robert schon sehen.

Willst du ihm etwa drohen?

(seufzt) Barbara.

(Lohse) Todesursache:

Zwei Sch�sse aus einem Kleinkalibergewehr.

Die Frau wurde misshandelt,

beim Mann war das Zungenbein gebrochen.

Sie lagen unter Zweigen. Vielleicht wurde sie vergewaltigt

oder anderweitig sexuell missbraucht.

Sandra und Hans Frings aus Hamburg,

seit dem 21. Mai von ihren zwei T�chtern

als vermisst gemeldet. Das Auto wurde acht Tage sp�ter

30 Kilometer entfernt in Winding gefunden.

Der T�ter nahm es auf der Flucht. Waren es zwei T�ter?

Er wird nicht Rad gefahren sein.

Wo ist sein Auto, wenn er das der Opfer nahm?

Also zwei T�ter?

Entschuldigung.

(Lohse) Das Auto wird nach Spuren untersucht.

Wir suchen das Waldst�ck gro�r�umig ab.

An die Arbeit, Jungs. Jeder M�rder hinterl�sst Spuren.

*Telefon klingelt.*

Ja? *M�nnerstimme am Telefon*

Aber das haben wir doch schon besprochen.

Das war ja klar, dass das jetzt nicht...

Ich will doch nicht, dass du dich trennst.

Knut... Knut.

(Knut) Ich steige jetzt ins Auto und komme vorbei.

Ich hatte einen langen Tag, ich bin auch...

Das tust du nicht.

Kannst du das verstehen? Ja. Danke.

*Knut redet weiter.*

Ich habe ihr eine Tablette gegeben.

Sie schl�ft jetzt.

Vielleicht sollte sie in eine therapeutische Einrichtung.

Glaube nicht, dass sie das will. Ja...

Sie braucht Ruhe, jemanden, dem sie vertraut

und mit dem sie reden kann.

Ich bin gerade LKA-Chef geworden. Ich schaffe das nicht.

Ich wei�.

Aber ich habe ab Freitag Schulferien.

Ich k�nnte mit ihr in den S�den fahren.

Zwei Wochen Sonne, Luft, Wasser, kein Alkohol.

*Ein Hund bellt. Grillenzirpen, Vogelgezwitscher*

*Subtiler sph�rischer Sound*

(Mann ruft) In einer Reihe bleiben!

*Sanfte Streichermusik und Elektrosounds*

Wie war die erste Woche? Schon eingelebt?

Lerne es gerade. Mhm.

Partywald Iseforst.

Was ist das?

Ein Totem.

Heinrich Himmler soll hier nach seinem Selbstmord

von einem Sergeant vergraben worden sein.

Niemand wei�, wo genau.

Das hat er sich wohl anders vorgestellt.

F�r viele ist das hier finsterste Provinz,

Zonenrandgebiet, das Ende der Welt.

Aber hier gibt es �berall vergrabene Geschichten.

Ich bin nicht so der Naturtyp.

Sollten Sie �ndern.

(Mann) Fund! Seid ihr bereit?

Vier Leichen.

Wieder abgedeckt von �sten.

(Lohse) Bitte lass es keine Serie sein.

(Mann) Bei beiden Schusseintrittswunden,

die nicht ausgetreten sind.

Wohl wieder mit einem Kleinkalibergewehr

am Kinn angesetzt.

(Lohse schreit) Schei�e!

*Telefon klingelt.*

In der Stadt geht das Ger�cht vom Serienm�rder um.

Morgen ist die Pressekonferenz. Also?

Die Spurensicherung ist dran, die Soko arbeitet auf Hochtouren.

Hier geht alles seinen Gang, Herr Staatsanwalt.

Ich w�rde mir sonst Sorgen machen. - Das m�ssen Sie nicht.

Sie haben das also im Griff? - Selbstverst�ndlich.

(Lohse) Sagt mir, dass ihr vorankommt.

Die Leichen lagen da seit sieben Tagen.

Das sind Anton Holt aus Hannover und Merit Liebermann aus Uelzen.

Todeszeitraum? 12. Juli.

An dem Tag wurden sie von den Ehepartnern als vermisst gemeldet.

Schei�e. Ja, der Tag, an dem wir das erste Paar entdeckt haben.

Das zweite Paar wurde nur 752 Meter entfernt ermordet.

Ist nicht wahr? Ja.

Die Sch�sse gegen halb zw�lf.

Die zwei waren kein Ehepaar.

Vielleicht ein Ehemann, der die Sache beenden wollte.

Warum dann das erste Paar?

Wir haben aber wieder aufgesetzte Kopfsch�sse,

Kleinkaliber und abgeschnittene Zweige.

Was, wenn das weitergeht? Sechs, acht...

In Hamburg ist auch schon... H�ren Sie auf!

(Lohse) Wir m�ssen weiter in alle Richtungen ermitteln.

Der T�ter scheint aus der Gegend zu sein.

Bildet Teams, geht noch mal von Haus zu Haus.

Der oder die T�ter sind m�nnlich, kr�ftig,

k�nnen schie�en und haben definitiv ein psychisches Problem.

Bis Ende der Woche will ich Ergebnisse.

*Telefon klingelt.*

Behringer hier.

Randow scheint was aus dem Gef�ngnis heraus zu planen,

eine Vergeltungsaktion, f�r den Prozess.

Wir sollten vorsichtig sein.

(Marianne) Ich habe zu viel eingepackt.

Hallo, wir sind wieder da!

Da seid ihr ja. Hallo.

Es war so sch�n!

(fl�stert) Barbara geht's besser.

Jetzt muss sie stabil bleiben. (Barbara) Hallo!

Hallo. Tada!

Sch�n, dich so zu sehen.

Tolle Ohrringe. Hat Marianne ausgesucht.

Ah ja.

Ich h�tte Theresa mitnehmen sollen. Das war echt sch�n.

Du k�nntest noch hierbleiben.

H�r auf, dir Sorgen zu machen.

Es geht mir gut. Ich fange wieder an, zu leben.

Es f�hlt sich gut an.

Du musst nicht mehr auf mich aufpassen.

Ich gehe heute sogar noch auf ein Gartenfest nebenan.

Was ist?

*D�sterer fl�chiger Sound*

(Lisa) Das wird schon alles.

N�chste Woche triffst du sie, und dann bist du frei. - Ja.

Bald ist es vorbei. - Ja.

*Popmusik aus der Ferne*

Also dann.

*Auf der Party l�uft "Dangerous" von Roxette.*

(Frau) Hey!

(Barbara) Hallo. - Sch�n!

Ich dachte, du dr�ckst dich. Sekt? - Nein, danke.

Hol dir mal was zu essen.

Hallo, Frau Neder. - Ach, hallo.

*Es l�uft "Lambada" von Kaoma.*

Sie haben sehr gepflegte H�nde f�r Ihren Beruf.

Sie machen doch Carolas Garten.

Meine Mutter hat mir fr�h beigebracht, wie wichtig es ist,

sie sauber zu halten.

Kennen wir uns?

Barbara Neder.

Ich wohne nebenan.

Jetzt m�sste ich gekr�nkt sein.

Entschuldigen Sie, ich bin verheiratet.

Da verlernt man eine Menge.

Ich wei�.

Wieso stellt der seine Skulpturen mitten im Wald auf?

Der Typ soll komisch sein,

hat wohl starke Stimmungsschwankungen.

Kripo Weesenburg, guten Abend. Guten Abend.

Starke Skulpturen.

Ihre Kollegen waren schon da vor ein paar Tagen.

Sind Sie �fter im Wald?

Sind Sie wegen der zwei Toten hier?

Es sind mittlerweile vier Tote.

Vier?

Wir haben eine Ihrer Skulpturen

in der N�he des zweiten Tatortes gesehen.

Kann das sein? Ja, ich arbeite �berall im Wald.

Und ist Ihnen da irgendwas aufgefallen?

Mhm.

B�ume, Rehe, Wildschweine...

Ich kann Ihnen nicht helfen.

Okay. Falls Ihnen was einf�llt, kontaktieren Sie uns.

Sch�nen Abend!

*Eine Frau summt leise.*

Was wollten die?

Die sagen, da wurden noch zwei umgebracht.

Oh Gott.

Dann sage ich Erika ab.

Wir m�ssen abschlie�en.

Und die Kinder d�rfen nicht mehr in den Wald.

Der G�rtner!

*Barbara st�hnt.*

*Melancholische Klaviermusik*

*Die Musik wird elektronischer und dramatischer.*

Gut.

Falls Ihnen noch etwas einf�llt... Danke sch�n. - Jo.

Und, erfolgreich?

Die verschanzen sich alle zu Hause,

und keiner hat was gesehen. Typisch.

Wird Zeit, dass wir vorankommen.

*Der Hund knurrt und bellt.*

Guten Tag. Kripo Weesenburg.

Wie kann ich helfen?

Wir f�hren in der Gegend Befragungen durch. Oh...

Wegen dieser Toten im Iseforst? Genau.

Ich habe Sie hier auch noch nicht gesehen.

K�nnen Sie uns sagen, wo Sie am 21. Mai waren?

Das ist ja fast drei Monate her.

Heiner, wei�t du, was wir am 21. Mai gemacht haben?

Nee. - Ein guter Freund von mir.

Alles in Ordnung, Liebling? - Alles gut, Liebling.

Und am 12. Juli?

Du, am 12. Juli, wo war ich da?

Juli, warst du da nicht krankgeschrieben?

Ja richtig, ich hatte Fieber, 39,5.

Du warst doch noch in der Apotheke, richtig?

Ich hebe die Quittungen immer auf.

Eventuell br�uchten wir Ihre Angaben schriftlich. Ja, gern.

Danke. Viel Erfolg, ne?

*Sph�rische Kl�nge*

Warst du da dran? - Das sind nur alte Ablagen.

Da fehlt was.

Ich glaube, Barbara war da dran.

Robert, egal, ob sie noch mehr will:

Sie kriegt das Haus und eine halbe Million.

Lass dich nicht erpressen!

Alle hier denken, ich habe eure Ehe kaputt gemacht.

Wenn, dann war ich das.

Komm nicht so sp�t.

Wir haben doch noch was vor.

Ich wei�.

*D�stere sph�rische Musik*

Hallo.

Komm doch rein!

*Im Hintergrund l�uft dezent

"If you don't know me by now" von Simply Red.*

Willst du dich nicht setzen?

Du siehst gut aus.

Entspannt.

Gibt viele Gr�nde daf�r.

(Robert) Und nachher sto�en wir an?

H�ngt von dir ab.

Sag mal, warst du an den Unterlagen in der Firma dran?

Beunruhigt?

*Subtiler dumpfer Sound*

*Langsame Schritte*

*Er atmet schwer.*

*D�sterer fl�chiger Sound*

(Lohse) Sechs Wochen, vier Leichen,

und wir haben keinen Tatverd�chtigen?

Wir gehen alle vorbestrafter Sexualt�ter durch,

aber das dauert. Gerke, Sie m�ssen zu Ergebnissen kommen!

Die Leute schei�en sich in die Hosen!

Schicken ihre Kinder nicht mehr raus!

Jeder meint, der Nachbar benimmt sich merkw�rdig!

Die Leute bewaffnen sich noch! Hier: Totenwald!

Das hat sich die Presse ausgedacht! Traut sich keiner mehr rein!

Wir m�ssen uns vorbereiten, brauchen neue Strukturen.

Wenn die Sowjetunion...

(Frau) Herr Bethge! Ein Anruf f�r Sie, Ihr Schwager.

Ich rufe sp�ter zur�ck. Er sagt, es ist ein Notfall.

Ich komme gleich nach. Entschuldigung.

Ja, Robert?

*Dramatische sph�rische Musik*

Ihr Bett ist unber�hrt.

Ich war gestern bis zehn Uhr abends hier.

Habt ihr euch wieder gestritten? Nein.

Deine Schwester war �berraschend gut gelaunt.

Was sagen meine Kollegen? Die sind auch gut gelaunt.

Die sagen, Mama ist heute Abend wieder da.

Hast du die mitgebracht? Was? Nein.

Hast du im Krankenhaus angerufen? Nat�rlich. Nichts.

Kannst du was machen?

(Theresa) Bitte!

Vielleicht...

... m�ssen wir gr��er denken. Die bewegen sich ja.

In Norddeutschland soll es drei Serienm�rder geben.

(Mann) Gerald? - Jetzt nicht.

(Mann) Der Hamburger LKA-Chef, pers�nlich.

Herr Bethge, welche Ehre.

Ja, ich schicke Ihnen eine Strei...

Ach so...

Kripo? Kripo Weesenburg, ja. Gerke.

Neder. Bach. Bitte.

(Robert) Das ist meine Tochter Theresa.

Tag. (Theresa) Hallo. Anne Bach.

(Robert) Und...

Das ist mein Schwager Thomas. Wir kennen den Hamburger LKA-Chef.

Tag. Das ist Anne Bach. Hallo.

Danke, dass Sie so schnell gekommen sind.

So haben Sie es vorgefunden?

Sie haben nichts ver�ndert?

Fehlt etwas?

(Robert) Ein Nachthemd und ein Necessaire.

Wei�t du, was in der T�te war?

Nee.

Und Sie waren gestern bis... Was soll das?

Bitte, lass ihn seine Arbeit machen.

Es gab keinen Streit. Sie war gelassen, fast fr�hlich.

Ach, Sie lassen sich scheiden? Ja.

Dann gab es also was zu feiern?

Ist der Champagner von Ihnen? Nein.

Aber Sie haben die leere Flasche gefunden.

Und ein Glas? Ja.

Sie hat so Andeutungen gemacht,

dass es jemand Neues gibt.

(Theresa) Mama hat keinen Neuen.

Wir wollten eine neue K�che kaufen.

Der Wecker war auf sieben gestellt.

Wir haben alle Freunde abtelefoniert.

Mama w�rde nie gehen, ohne die Katzen zu f�ttern.

Und wir wollten meine Gedichte sortieren.

Vielleicht war sie in Gedanken woanders.

Sie m�ssen sie suchen.

Meist tauchen Vermisste innerhalb von 24 Stunden wieder auf.

Ja, aber Mama ist... Theresa,

bringst du mir bitte mal ein Glas Wasser?

Weil jemand die Katzen nicht f�ttert...

Ich m�chte, dass Sie das hier ab sofort als Tatort betrachten.

Bei allem Respekt... Tun Sie's einfach.

Und befragen Sie die Anwohner. Die Leute vergessen schnell.

Machen wir.

Deine Mutter ist hier. Ich musste es ihr sagen.

Hallo.

Auf der Terrasse.

Na, Mutti?

Ist was passiert?

Nein, bestimmt nicht.

Sie will doch deinen Geburtstag nicht verpassen.

Zum Gl�ck bist du Polizeichef. Du wirst sie schon finden.

Ich bin nur leider in Hamburg Polizeichef.

In dem Fall sind die Kollegen in Weesenburg zust�ndig.

Sie ist deine Schwester.

Ja, aber die Kollegen in Weesenburg ermitteln.

Das ist Niedersachsen.

Ich habe da ein Auge drauf, Mutti.

Sie taucht schon wieder auf.

*D�stere sph�rische Musik*

Ein Pils, bitte.

Was?

Was machst du hier?

Ich hab was gegessen.

*Im Radio l�uft "Hungry Eyes" von Eric Carmen.*

Warum bist du nicht in Hamburg?

�hm... War mir erst mal zu gro�.

Hier habe ich das volle Programm: Vier Leichen, eine Vermisste.

Klingt unglaubw�rdig.

Und du?

Wegen der Liebe.

Dachte ich.

Noch was vor heute Abend?

Ja...

Muss noch was arbeiten. Ach, komm.

Bist doch eh bald wieder weg.

Wie meinst du das?

Weil du dich f�r was Besseres h�ltst.

Idiot.

Bis morgen.

*D�sterer sph�rischer Sound*

(Radiosprecherin) Die Suche nach dem sogenannten Iseforst-M�rder

l�uft weiter auf Hochtouren und verlief bislang erfolglos.

Die Polizei r�t davon ab, sich im Wald aufzuhalten,

vor allem nach Einbruch der Dunkelheit,

und ruft zu �u�erster Vorsicht auf.

Sachdienliche Hinweise richten Sie an die Polizei Weesenburg

oder jede andere Polizeidienststelle.

*Dumpfe Schl�ge*

*Er st�hnt.*

Und er hat sie bedroht? Keine Ahnung.

Der Freundin hat sie erz�hlt, dass sie Angst vor ihm hat.

Freundin... Ob da was dran ist?

*Schl�ge in der Ferne*

Sie nehmen sich die Frau vor, wenn er nicht dabei ist. Ja.

Alles okay? Na klar.

Ich hatte noch einen richtig sch�nen Abend.

Sie haben mich schon zwei Mal befragt.

Es gibt eine Zeugenaussage,

dass Sie gedroht haben mit weiteren Morden.

Zeugenaussage. Von wem?

An den Tagen der Morde waren Sie im Wald?

An den anderen Tagen halt auch.

Besitzen Sie Waffen?

Geht in eure Zimmer! Ich komme gleich.

Haben Sie es ihr gesagt?

Ihrer Freundin Erika?

Besser, Sie reden mit uns.

Wir k�nnen Sie sch�tzen.

Wir haben uns gestritten. Mein Mann ist etwas cholerisch.

Er ist eben K�nstler.

Wie lange wohnen Sie schon hier? Seit vier Jahren.

Damals ging es ihm nicht gut. Er hatte Depressionen.

Darum sind wir rausgezogen.

Jetzt hat er eine Ausstellung. Alles war gut.

Bis diese Morde angefangen haben.

Glauben Sie, dass er zu so was f�hig w�re?

Ihnen ist schon klar, was Sie meinem Mann da antun.

Finden Sie endlich den M�rder!

*D�stere sph�rische Musik*

Immer noch nichts von Ihrer Schwester?

Die Weesenburger sind dran.

Randows Anw�ltin hat sich gemeldet.

Er will Sie sprechen.

Er sagt, er hat Informationen. Wor�ber will er sprechen?

�ber Ihre Schwester.

Kommen Sie!

Wo denn? Sankt Pauli, Briefkasten.

Reeperbahn.

Vielleicht will Randow Sie deshalb sprechen.

Was hat er damals bei seiner Verhaftung zu Ihnen gesagt?

"Freu dich nicht zu fr�h."

Niemand kann den LKA-Chef direkt angehen.

Aber seine Schwester. Was, wenn er sich abgesichert hat?

Er soll meine Schwester daf�r entf�hrt haben?

Wenn er wusste, die Zeit l�uft ab und er braucht was zum Verhandeln,

dann w�re das eine Nachricht aus dem Milieu.

"Wir haben deine Schwester." So, ja...

Das w�rde hei�en, dass sie lebt.

Reeperbahn? Kann man gut kurz untertauchen.

Das ist eine M�glichkeit.

Aber es gibt ja beim Verschwinden vier.

Bei einem Unfall m�sste man sie schon gefunden haben.

Suizid: Es gibt weder eine Leiche, noch gab es Anzeichen.

Dann bleibt noch ein Verbrechen.

Erpressung. Robert Neder ist verm�gend.

Dann h�tte es Kontakt geben m�ssen.

Vielleicht ist das ja eine, und sie zielt nicht auf ihren Mann,

sondern gegen Sie.

Man sollte allem nachgehen.

Hat die Spurensicherung im Haus meiner Schwester etwas ergeben?

Nee, keine weiteren Erkenntnisse.

Als Kollege muss ich Sie noch �ber etwas informieren.

Meine Schwester drohte Ihrem Mann kurz vor ihrem Verschwinden.

Hatte er gar nicht erw�hnt. Womit?

Sie sagte, in einer T�te belastendes Material

�ber meinen Schwager gesammelt zu haben.

Und sie hat ihn damit erpresst? Ich bef�rchte, ja.

Vielen Dank, dass Sie so kollegial sind.

Wir sind nur das kleine Weesenburg, aber wir k�nnen auch arbeiten.

Wir sind nicht voreingenommen. Das hilft.

Ich danke Ihnen. Alles Gute.

Wiedersehen.

Entschuldigung. Wiedersehen. Wiedersehen.

Wenn sie wirklich was in der T�te hatte, ist das ein Motiv.

Und Neder war abends vor ihrem Verschwinden bei ihr.

Sie will Geld. Der ist doch reich genug.

Das sind die Leute nie. Eine halbe Million und ein Haus...

Ich gehe mal r�ber. Jo.

"NDC".

Haben Sie damals auf meine Seminararbeit geschrieben.

Anne Bach? Mhm.

Dauerte eine Weile, das zu entschl�sseln.

"Ne discere cessa", "H�re nicht auf zu lernen", Cato der �ltere.

Sie waren gut.

Und, wie ist es hier?

Hier lernen Sie, dass es Hierarchien gibt.

Vielleicht sind die das Problem. Nicht in unserem Beruf.

Sagen Sie, k�nnten Sie mich auf dem Laufenden halten?

Aber ohne, dass die Kollegen... Ich danke Ihnen.

Sobald es was Neues gibt, melde ich mich.

Bethge hat echt Nerven, uns hier zu belehren.

Haben wir was gegen Neder?

Es gab anonyme Hinweise nach den ersten Zeitungsberichten.

Der �bliche Neid.

Haben wir nicht ernst genommen. Tun Sie's!

Was? Tun Sie's!

Nehmen Sie die Anschuldigungen ernst!

Hey, Theresa! Komm mal, bitte.

Ich wei�, dass es schwer ist, f�r uns alle, f�r dich besonders.

Aber du bist schon das dritte Mal zu sp�t.

Du machst deine Ausbildung.

Auch wenn du die Tochter vom Chef bist, das geht nicht.

Ich schreibe unser Buch zu Ende. - Mach das, wenn sie wieder da ist.

Glaubst du, dass sie wiederkommt?

Oder glaubst du, dass ihr was passiert ist,

wie den Leuten im Wald?

Das ist ein Durchsuchungsbeschluss f�r die Produktionshalle.

Wir glauben, dass Sie Ihre Frau in der Nacht vom 13. zum 14.08.

get�tet und anschlie�end hier unter Beton entsorgt haben.

Wir haben einen Anruf bekommen. Was?

Wir haben nur Hinweise. Solange ist Ihr Vater unschuldig.

Das kl�rt sich alles auf!

Was war in der T�te?

Was wird das hier? H�ngt ganz von Ihnen ab.

Sie k�nnen nat�rlich Ihren Anwalt anrufen.

Gehst du bitte raus? - Warum? - Raus!

Also, was war in der T�te?

Was f�r eine T�te? Ich habe keine Ahnung.

Hat Barbara Sie erpresst? Nein.

Sie waren bis zehn Uhr bei ihr. Und danach? Bin ich nach Hause.

K�nnen Sie das best�tigen?

Ich habe lange telefoniert, dann bin ich eingeschlafen.

Dann haben sie auch kein Alibi. Ist interessant.

Einer Ihrer Mitarbeiter meinte,

Sie w�ren um vier Uhr nachts noch hier gewesen.

Ich konnte noch nicht nach Hause fahren, also bin ich hier her.

Ich habe eine 20-j�hrige Beziehung beendet.

*Die T�r geht auf.*

Nichts gefunden. Kein frischer Beton.

Die Hunde haben auch nicht angeschlagen.

Wir haben nichts damit zu tun.

Als ich sie das letzte Mal sah, war sie gut gelaunt.

Fragen Sie die Kollegin.

Sie hat den G�rtner der Nachbarin kennengelernt.

Falls Sie andere Erkenntnisse haben, laden Sie mich vor.

Wiedersehen.

Glaubst du mir?

Warum hast du gelogen?

*Es klingelt.*

Wer ist das denn?

Gehst du? Ja.

(Marianne) Robert!

(w�tend) Wieso hast du ihnen von der T�te erz�hlt?

Das musste ich. Ich soll Barbaras M�rder sein?

Das sage ich ja gar nicht!

Die haben mich vor meiner Tochter "M�rder" genannt!

Wir machen nur unsere Arbeit!

Du sollst deine Schwester finden! (Mutter) H�rt ihr auf?

Seid still!

Barbara ist nicht tot. Sie lebt.

Robert hat recht: Du musst sie nur finden, Thomas!

Ich habe doch meinen Schwager nicht "M�rder" genannt.

Ich habe Ihnen nur die Fakten gegeben. Das war meine Pflicht.

Ich wei� ja nicht mal, was in der T�te drin war.

Hei�t das, das ist Ihre einzige Spur?

Ja, danke.

Sie glauben, dass meine Schwester tot ist.

Sie sind sich sicher, dass mein Schwager ihr M�rder ist.

Sie pr�fen nichts anderes. Wir m�ssen mit Randow reden.

Er sagt, er wei�, wo sie ist.

*Eine T�r wird aufgeschlossen.*

(Mann) Hoher Besuch.

Der LKA-Chef pers�nlich.

Sie haben sich Zeit gelassen. Ich hatte schon Sehnsucht.

Wo wir all die Jahre so viel Spa� hatten miteinander.

Tag, Herr Randow.

Ich habe geh�rt, Ihnen ist was abhandengekommen?

Was wissen Sie �ber das Verschwinden meiner Schwester?

Der gro�e LKA-Chef.

Ist ein seltsames Gef�hl, wenn man nicht alles unter Kontrolle hat.

Immer sch�n bei den Regeln bleiben.

Was wissen Sie �ber meine Schwester?

Wenig.

Oder viel.

Das liegt an Ihnen, was Sie mir anzubieten haben.

Lassen Sie die Spielchen. Fangen Sie jetzt damit an oder...

Nein, so l�uft das nicht.

Sie bieten Sie mir was an. Nein: Ich sage Ihnen, was ich will.

Sie k�mmern sich darum, dass die Mordanklage fallengelassen wird.

Drogenbesitz, K�rperverletzung, Einsch�chterung: okay.

Selbst wenn ich wollte: Das entscheidet der Staatsanwalt.

Mein Gef�hl sagt mir, dass man dort auf Ihr Wort h�rt.

Aber warten Sie nicht zu lange. Nicht, dass es zu sp�t ist.

Die Uhr tickt...

tickt, tickt...

Was ist, wenn Ihre Schwester noch am Leben ist

und ich wei�, wo sie ist?

*Knacken*

*Schnaufen*

*Knacken*

*Klicken*

*Knacken*

*Trampeln*

*Das Pferd wiehert.*

*Das Pferd schnauft.*

(Leest) Das Wichtigste zuerst: Doppelmorde im Iseforst.

Wir haben die m�glichen T�ter durch.

Sie treten immer noch auf der Stelle? - Nein.

Wir haben eine neue Spur. Fr�ulein Bach?

Die Reiterin von dem Pferdehof

hat das erste Paar nachmittags im Wald gesehen.

Eine Stunde sp�ter raste ihr aus der Richtung,

in die das Paar ging, ein Auto entgegen.

Sie hat die zwei wohl als Letzte gesehen.

Hat sie den Fahrer erkannt? Nummernschild?

Aber die Farbe: Rot.

Dieser Holzk�nstler Lingner f�hrt einen rotes Auto.

Er hat psychische Probleme, sagt seine Frau, cholerische Anf�lle.

Er kennt sich gut im Wald aus,

und er hat ein Jagdgewehr. Ist zwar nicht die Tatwaffe...

Alibi? - Keins.

Wir m�ssen's nur beweisen.

Wir brauchen mal irgendeinen Fortschritt.

Jetzt gibt's auch noch die vermisste Frau des Unternehmers.

(Lohse) Die Schwester des Hamburger LKA-Chefs.

Der besch�ftigt 200 Leute.

Der ist stocksauer, weil sie in seine Firma einmarschiert sind.

Der wird seinen Einfluss geltend machen. Gibt's da was Neues?

Da gibt es ja nicht mal eine Leiche.

Gut.

Ich steche das mit dem Holzk�nstler an die Presse durch.

Er ist jetzt der Hauptverd�chtige.

Besuchen Sie den mal wieder, vielleicht gesteht er.

Beschaffen Sie was, das Neder belastet

oder einen neuen Tatverd�chtigen. Danke. - Danke.

Wiedersehen.

Tu selbst nicht was, was jemand anderes f�r dich erledigen kann.

Was ist mit J�rgen Becker, den Barbara Neder kennengelernt hat,

kurz bevor sie verschwand?

Das meinte Robert Neder. Den haben wir doch befragt.

Der mit dem Sch�ferhund.

Neder will doch nur ablenken.

Aber sprechen Sie mit ihm.

Gut.

*Hunde bellen. Telefon klingelt.*

Ja, hallo, Becker?

Ja. Ja, Moment bitte.

Ja? Ich rufe wegen Barbara Neder an.

Ja, wir haben miteinander geredet, also eher sie.

Genau, bei der Grillparty...

Sie deutete an, dass da jemand Neues war.

Nein, hat keinen Namen erw�hnt. Tut mir leid.

Ich bin verheiratet. Aber...

Am 13. August habe ich wie immer den Hund rausgebracht

und war um 22 Uhr im Bett.

Meine Frau wird das best�tigen. Gut, danke Ihnen. Wiederh�ren.

Ja.

Was soll ich sagen?

Es ging um die durchgebrannte Frau von dem Druckereitypen.

Du l�ufst mir nicht auch davon, oder?

*Sie kreischt.*

Was h�ltst du von dem Schlitten? Soll der Papa den kaufen?

Noch besser?

(Frau) Felix!

Ich will aber bei dir bleiben. Wir sehen uns n�chste Woche.

Dann spielen wir Fu�ball. Ich hole dich ab.

Observierung? Tut mir leid, wollte ich nicht.

Jetzt wei�t du wenigstens, warum ich noch hier bin.

Gibt schlechtere Gr�nde. Ja.

Apropos Barbara Neder:

Becker meinte, sie hat eine neue Liebe erw�hnt, aber keinen Namen.

Warst du bei ihm? Nee, hab ich am Telefon gekl�rt.

Seine Frau kann best�tigen, dass er am 13. August zu Hause war.

Du hast ihn nach dem 13. August gefragt? Hab ich nicht.

Hat er von sich aus erw�hnt.

Wieso erw�hnt er ein Alibi, nach dem du ihn nicht fragst?

Und Sie sind sich sicher, dass das hier zu etwas f�hrt?

Was wissen wir denn �ber den Mann?

J�rgen Becker, 37 Jahre alt, wohnhaft in Weesenburg.

Er arbeitet als Friedhofsg�rtner

und verdient sich gelegentlich was dazu.

Er war zweimal straff�llig: als 14-J�hriger... Mit 14?

Das ist fast 20 Jahre her.

Haben Sie mit 14 Omas geholfen?

Also ich nicht.

Und dann nochmal mit 20, da hat er... *Es klopft.*

Herr Becker, kommen Sie rein.

Vielen Dank f�rs Kommen, auch noch so �berp�nktlich.

Ich bin Staatsanwalt Leest.

Ich musste eine Grabbepflanzung verschieben.

K�nnte ich was zu trinken bekommen?

Ich bin Kriminalobermeister Jan Gerke.

Ich wei�, wir haben telefoniert.

Sie haben mich damals befragt.

K�nnen wir anfangen?

Ich muss in zwei Stunden am Friedhof sein.

Ich bin kein Beamter und w�rde gern noch etwas Geld verdienen.

Sie sagten damals, Sie kannten Barbara Neder. Nein.

Nein? Ich dachte... - Ich habe sie einmal gesehen.

Unter Kennen verstehe ich was anderes.

Das hatte ich schon erw�hnt: Sie war w�tend auf ihren Mann,

wegen der Abfindung. Sie war vollkommen betrunken.

Die Nachbarin bat mich, sie nach Hause zu bringen.

Was ist dort passiert?

Was erwarten Sie denn, was passiert ist?

Ich bin gl�cklich verheiratet! (Leest) Daran zweifelt ja keiner.

Warum sagten Sie, dass Sie f�r den 13. August ein Alibi haben?

Weil er mich gefragt hat. Habe ich nicht.

*Sph�rischer Sound*

Ich wollte nicht, dass Sie noch mal anrufen

und meine Frau wieder f�rchterlich aufregen.

Am 13. August hatte ich sehr hohes Fieber.

Danach war ich sechs Wochen krank.

Wie im Juli?

Ich bringe Ihnen den Krankenschein.

Geben Sie uns auch Ihre Fingerabdr�cke? Nat�rlich.

Sobald...

Warum tragen Sie Handschuhe?

Anweisung meines Arztes.

Ich habe ein Exzem, das wohl auch ansteckend ist.

Sie waren als 14-J�hriger in Haft...

Wegen einer Dummheit mit der Untermieterin meiner Mutter.

Ich hatte damals nicht mal Geld f�r eine Cola.

Ich dachte, das Zimmer ist leer...

Ich habe Angst bekommen.

Und mit 20 haben Sie eine Frau vergewaltigt, die dann fast...

Sehe ich aus, als h�tte ich es n�tig, Frauen zu vergewaltigen?

Sie hat gelogen, aber man hat ihr geglaubt.

Glauben Sie mir, das ist ein schlimmes Gef�hl.

Wir... (Leest) Gut.

Entschuldigen Sie bitte die Unannehmlichkeiten. Ja...

Ich helfe immer gerne.

Wenn Sie wegen der Fingerabdr�cke kommen,

bringen Sie uns dann den Krankenschein mit

und den Befund Ihres Arztes?

F�r Sie immer gern.

�hm... F�llt dir nichts auf?

Erst sagt er, er war mit dem Hund drau�en, jetzt hatte er Fieber.

Wieso hakst du nicht nach?

Kl�ren Sie Ihre Probleme nach Feierabend.

Wer hatte die Idee? Sie?

Der Mann bringt eine Verwirrte heim, die danach noch lebt.

Er hat ein Alibi und mit 14 Unfug gemacht.

Worum m�ssten wir uns wirklich k�mmern?

Um zwei Doppelmorde!

Wenn Sie dann noch Zeit haben, konzentrieren Sie sich auf Neder.

Irgendwo muss er ja die Leiche beseitigt haben.

Oder wir warten, bis der Mais abgeerntet ist,

die Felder wieder frei sind und die Leiche von allein auftaucht.

Vielen lieben Dank! Spitze!

*Eine T�r wird geschlossen.*

Ich wei�, warum keiner gekommen ist.

Weil du ein M�rder bist.

*In der Ferne tr�stet eine Frau ein weinendes Kind.*

Hans, bitte, ich hab dich nicht...

Das war Erika. Die hatte Angst um mich.

Klar, deine Freundin, mit der du immer nachts ins Kino gehst?

Mir macht das Angst.

Du machst mir Angst!

Hans.

Ich gehe weg, mit den Kindern.

*Es gongt.*

Kommst du? Es geht weiter.

Was ist denn?

Dieser Randow behauptet, dass Barbara lebt und er wei�, wo.

Was? Ich glaube, dass er blufft.

Er will bis morgen ein Angebot haben.

Und was sagt Behringer? Er schlie�t es nicht aus.

Dann musst du ihm das Angebot machen.

Das kann ich nicht. Ich bin Polizist.

Du bist Barbaras Bruder.

Deine Mutter ist bald am Ende. Oder ist dir das egal?

Entschuldige, tut mir leid. Das h�tte ich nicht sagen sollen.

Lust auf eine Spritztour?

Ich bin im Dienst. Die ist dienstlich.

Neder hat ein Motorboot.

Und wo?

An der Ostsee. Gr�mitz.

Diese winzige Kleinigkeit hat er uns vorenthalten.

Er soll mit dem Boot die Leiche entsorgt haben?

Besser als unterm Beton.

Angenommen, er war vier Uhr fr�h in der Firma...

Wieso nicht? Neder zwingt einen Mitarbeiter, das zu sagen.

Dann h�tte er f�nf, sechs Stunden Zeit gehabt,

wenn er sie gegen 22 Uhr get�tet hat.

Wie soll er das denn schaffen in der Zeit?

Bis zur Ostsee, aufs Meer und zur�ck?

Neder f�hrt eine richtig scharfe Karosse.

Beckers Arzt konnte mir nichts sagen. Schweigepflicht.

Schade.

Hast du die Becker-Akte noch?

Die ist wieder da, wo sie hingeh�rt.

Die will nicht. Dann halt nicht.

182 Kilometer. Wir m�ssen unter 1 Stunde 30 bleiben.

Sind die Strafzettel inbegriffen? Schauen wir mal.

*Der Motor heult auf.*

Habt ihr den Schl�ssel vom Archiv? Den Schl�ssel, ja klar.

Eben kam ein Notruf rein. Der Holzk�nstler dreht durch.

Seine Frau war dran. Schei�e.

(am Telefon) Randow kommt gleich.

Wir brauchen eine Entscheidung.

Bieten wir ihm was an, sonst haben wir keinen Einfluss mehr.

Ich sehe ihn.

Er kommt mit seiner Frau und seiner Anw�ltin auf mich zu.

50 Meter noch.

*Ein Mann schreit irre.*

Tun Sie ihm nichts.

*Ein Mann schreit irre.*

Also, wie entscheiden wir uns?

Guten Tag, meine Herren,

Herr Randow, Oberstaatsanwalt Fiethge.

Was, wenn Ihre Schwester tats�chlich noch am Leben ist?

Wir m�ssen ihm was sagen.

Jetzt!

Kein Angebot.

Herr Lingner?

Herr Lingner, lassen Sie uns sprechen.

Nehmen Sie das Messer runter!

Ich bin kein M�rder.

Sagen Sie das meinen Kindern?

Nein!

*Ein Schuss, Geschrei*

Behringer? Ist was passiert?

Behringer, h�ren Sie mich?

Die Waffe runter!

Behringer!

*Telefon klingelt.*

Knut? Anne? Ja?

Eine Stunde 28.

Robert Neder hat die Leiche in der Ostsee versenkt.

Anne? Ja.

Alles gut bei dir?

Nein.

*Sie schnieft und schluchzt.*

(Leest) Was ist mit den Kindern? Die waren schon drau�en.

Gibt es einen Abschiedsbrief? Nein.

Immerhin ist es jetzt vorbei.

Der Iseforst ist endlich wieder sicher.

Die Presse war eine gute Idee von Ihnen.

Das war ja nicht von...

Er hat sich selbst gerichtet, ohne Gest�ndnis.

Moment...

Er hat gesagt: "Ich bin kein M�rder."

Ich h�tte ihn auch lieber zu lebenslang verurteilt.

Bleibt noch der Fall Neder.

Da brauchen wir unbedingt ein Urteil.

Wir glauben, dass er seine Frau in der Ostsee versenkt hat.

Das Risiko w�re gro�, das in einer Nacht zu schaffen.

Wir k�nnen nichts beweisen. Was schlagen Sie vor?

J�rgen Becker.

Er hat mehrfach gelogen und unterschiedliche Angaben gemacht.

Er weigert sich, Fingerabdr�cke und Krankschreibungen abzugeben,

obwohl er es zugesagt hat. Was wollen Sie?

Ich will in sein Haus.

Sie kriegen von mir auf keinen Fall den Durchsuchungsbeschluss.

Der Mann hat ein Alibi. Der Mann... H�ren Sie jetzt auf,

ein f�r alle Mal!

Herr Leest... Wir wissen, wo Frau Neder ist.

Suchen Sie lieber die n�tigen Beweise.

Anne.

Das war ein harter Tag. Ich wei�, wie sich das anf�hlt.

Aber er hat recht.

Vielleicht ist Becker wirklich nur ein netter Mann

mit einer netten Frau und einem netten Haus.

Du musst mal wieder was essen.

Heute Abend?

Okay.

Ja, gut. Wir sind dann fertig.

(Mann am Telefon) Er hatte von Ihren M�nnern Begleitschutz.

Trotzdem konnte seine Anw�ltin eine Waffe ins Gericht schmuggeln!

So was darf nicht passieren, Thomas! Ich rufe sp�ter zur�ck.

*Telefon klingelt.*

Ja, Bethge? Ich schaffe das nicht ohne Sie.

Frau Bach, ich bin gerade...

Der neue Verd�chtige, ein Friedhofsg�rtner,

brachte Ihre Schwester kurz vor ihrem Verschwinden nach Hause.

Ja, und? Ich komme nicht an ihn ran.

Der Staatsanwalt wird seine Gr�nde haben.

Meinen Sie das ernst? Ja.

Das sind die Regeln. Ich kann nichts tun.

Wissen Sie, was das hei�t?

Die Weesenburger haben jetzt nur noch Ihren Schwager auf der Liste.

Wieso jetzt? Das Haus steht seit drei Monaten leer.

Du kannst hier nicht einziehen. - K�nnen wir das erst besprechen?

Es war mit deiner Mutter vereinbart, dass ich hier einziehe.

Sie hat ein neues Haus. - Und ihre Sachen?

K�nnen wir einlagern.

(Theresa) War das Lisas Idee? - Nein, meine.

Guck mal, Theresa, wenn wir hier alle zusammen sind,

hilft uns das viel mehr, als wenn hier alles konserviert wird,

wie in einer Gruft.

Du glaubst also, dass sie tot ist, ja?

Wenn du das tust, best�tigst du, was die Weesenburger denken.

Was denn?

Dass du nicht mehr daran glaubst, dass Barbara wiederkommt.

Okay, wie lange soll ich warten?

Nenn mir eine Zahl!

Was glaubst du? Lebt sie noch?

*D�stere sph�rische Musik*

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