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Personen und ihre Farben:
Valerius Rufus, Anf�hrer der Pr�torianergarde des Kaisers
Kaiser Domitian
Elpidion, Hofnarr
Artamnis, Geliebte von Kaiser Domitian
Ave, C�sar.
Ave, g�ttlicher Domitian.
Ave, C�sar.
Entbiete dem g�ttlichen Domitian deinen Gru�.
Ich denke nicht daran. - (Frau) Soterus beobachtet uns.
* Schrei *
Vater!
Domitian ist ein Gott. Wer ihn nicht ehrt, muss sterben.
Domitian ist ein Tyrann. - Er behandelt uns wie Sklaven.
Wie lange soll das noch so weitergehen?
Verrat!
Aufruhr! Majest�tsbeleidigung!
Gebieter, keiner von uns stellt sich gegen dich.
Ihr weigert euch, mich als Gott zu verehren.
Ihr steckt mit dem Feind unter einer Decke.
Das stimmt nicht. Verr�ter seid ihr, weiter nichts.
Unter euch sind Verschw�rer, die mich st�rzen wollen.
Aber t�uscht euch nicht!
Jeder Verd�chtige muss sterben.
Deshalb verurteile ich euch zum Tode.
Soterus, deine Gladiatoren werden das Urteil vollstrecken.
Und du bekommst eine Liste ihrer Mitl�ufer, die du festnimmst.
F�hre die Verurteilten ab! Los, kommt!
Valerius Rufus, was sagst du zu meinem Urteil?
C�sar ist ein Gott. Und G�tter sind immer gerecht.
Ich will euch nicht mehr sehen.
Nachdem du die K�ter zahnlos gemacht hast, kannst du sie laufen lassen.
Jetzt sind sie gez�hmt und k�nnen nicht mehr bei�en.
Wehe, du steckst mit ihnen unter einer Decke.
Tollw�tige Hunde l�sst man erw�rgen. �berlass sie mir!
Ich habe kr�ftige H�nde wie Herkules und erledige sie.
Geh jetzt!
Die Villa des Levitus wurde enteignet.
Willst du sie mir nicht schenken?
Betrachte sie von heute an als dein Eigentum, Artamnis.
Mir erschien heute Nacht im Traum die G�ttin Isis.
Sie befahl, ihr in Rom einen Tempel bauen zu lassen.
Das w�rde dir Gl�ck bringen.
Ich brauche keine �gyptische Gottheit, um gl�cklich zu sein.
Isis ist die G�ttin der Liebe. Ihr zu Ehren werden Feste gefeiert.
Die sch�nsten M�dchen erscheinen, um ihr ein Liebesopfer zu bringen.
Der Isis-Kult wird von heute an am Hofe eingef�hrt.
Ich suche die jungen R�merinnen aus, die deiner G�ttin Opfer zollen.
Ich war in �gypten Isis-Priesterin.
Dort mussten die Jungfrauen mir ihren Schmuck zu F��en legen.
Jetzt habe ich dich durchschaut, Artamnis.
Du bestehst auf dem Kult, weil der Schmuck der M�dchen dich reizt.
Aber auch mir gef�llt die Sache. Ich werde deinen Wunsch erf�llen.
Werft sie dr�ben in das Grab zu den Sklaven.
Wir haben noch viel zu tun.
Es laufen noch zu viele Feinde des Kaisers herum.
Valerius, du solltest doch heute Nacht f�r den Kaiser etwas erledigen.
Ja, aber er �berlie� es Soterus und seinen Leuten.
Das kam dir wohl sehr gelegen?
Weder gelegen noch ungelegen. Warum fragst du, Sejan?
Ich habe zu gehorchen, weiter nichts.
Ich bin r�mischer Senator. Ihr d�rft mich nicht verhaften.
Ich handele auf Befehl des Kaisers.
Daf�r muss er sich vor dem Senat rechtfertigen.
Schnell!
Ihr kommt mit mir! Und ihr lauft da lang!
Sie sind �ber die Mauer geklettert. - Kommt!
Ihr beiden steigt rauf!
Wir laufen in den Hof.
Da sind sie!
Zur�ck, schnell! Da kommen auch zwei.
Kommt schon, wo bleibt ihr? Beeilt euch, vorw�rts!
Schnell!
* Sie lachen. *
Danke, Valerius Rufus. Das h�tte leicht schief gehen k�nnen.
Zum Gl�ck konnte auch Lentulus entkommen.
Jetzt m�ssen wir schnell zu Fabius. Komm!
Valerius! - Wir machten uns Sorgen um dich.
Als Centurio der Pr�torianer hast du viel gewagt.
Wenn es um das Wohl Roms geht, denkt Valerius nicht an sein eigenes Leben.
Er ist der Tapferste von allen. Diesmal hatten wir noch Gl�ck.
Hat dich jemand erkannt? Nein, bestimmt nicht.
Aber nun m�ssen sich Nerva und Lentulus versteckt halten.
Wir nehmen Sie gern bei uns auf. - Ja, ihr bleibt bei uns.
Der Kaiser lud viele adelige M�dchen zu einem Fest der G�ttin Isis ein.
Auch meine Tochter Lucilla.
Sollen unsere T�chter dem Kaiser bei den Vergn�gen Gesellschaft leisten?
Lehnen wir es ab, geht er wahrscheinlich noch grausamer vor.
Fabius hat Recht. Die M�dchen m�ssen hingehen.
Willst du sie Domitian ausliefern? Er schreckt vor nichts zur�ck.
Ich verstehe eure Sorge.
Vergesst nicht: Auch Valerius ist im Palast.
Ich sorge daf�r, dass den M�dchen nichts passiert.
Jetzt muss ich gehen, ich kann nicht so lange vom Hof weg bleiben.
Domitian darf uns nicht verd�chtigen Dann w�re es aus mit uns.
Auf bald. Leb wohl, Valerius.
Flavius, ich habe Angst, bitte lass Lucilla nicht zum Fest gehen.
Ich habe das Gef�hl, dass etwas Furchtbares geschieht.
Valerius.
Wir sehen uns im Palast auf dem Fest der Isis wieder.
Wenn du da bist, habe ich keine Angst.
Oh, gro�e, allm�chtige G�ttin Isis!
Himmlische Gemahlin des Osiris, G�ttin der Liebe.
Nimm im Kreise deiner Dienerinnen diese jungen M�dchen auf.
Sie haben nur einen Wunsch:
Dir, gro�e G�ttin, ihre Jugend und Sch�nheit zu weihen.
Erf�lle ihre Herzen mit der Macht der Liebe.
Von nun an werden ihre Gedanken und Handlungen darauf gerichtet ...
Genug!
* stumme Szene *
Die G�ttin wird mit den Opfern zufrieden sein.
Es sind die sch�nsten M�dchen.
Valerius!
Nun werdet ihr zu Ehren der G�ttin Isis tanzen.
Spielt!
Worauf wartet ihr?
Ihr seid alle der Liebe geweiht, wie es der Wille der G�ttin ist.
Reizend.
Lass mich! Lass mich los!
Nein!
Ich will nicht!
Lass mich los!
Na los, worauf warten wir?
* Frauen schreien. *
* Schreien ist zu h�ren. *
Der Wolf!
Ergreift ihn!
Ruft die Wachen. St�rzt euch auf ihn!
Vorsicht! Passt auf, die Statue!
Ihr Feiglinge!
Greift doch an!
Er ist in den Garten gesprungen. Verfolgt ihn!
* Schritte n�hern sich. *
Oh!
Wachen! Versperrt alle T�ren und Tore!
Degurio, lass jeden Winkel nachdurchsuchen.
Ihr habt ihn entfliehen lassen. Ich will ihn, lebend oder tot.
Er floh aus dem Palast und versteckt sich sicher in der Vorstadt am Tiber
Valerius, durchsucht jedes Rattenloch!
Wenn er da ist, finde ich ihn.
Und ihr durchsucht noch einmal gr�ndlich den Palast.
Fleht die G�tter an, dass sie euch beistehen.
Wenn ihr ihn nicht bringt, �bergebe ich euch dem Henker.
Alles hat sich gegen mich verschworen.
Der Senat, die Patrizier, das Volk.
Auf meine Soldaten kann ich mich auch nicht mehr verlassen.
Hast du gesehen, wie leicht es ist, einen Anschlag auf mich zu ver�ben?
Meine Feinde dringen sogar bis zum Thronsaal vor.
Meine Gladiatoren k�nnen mich nicht sch�tzen.
Verliere nicht den Mut. Wer k�nnte Domitian �berwinden?
Warte auf den richtigen Moment.
Dann musst du zuschlagen und zeigen, wer der Herr ist.
Ja, ich werde nicht enden wie Julius C�sar und Caligula.
Diese Hunde sollen vor mir zittern. So ist es recht, Gebieter.
Deine m�chtige Faust soll sie wie der Blitz zerschmettern.
Elpidion, du darfst nicht von mir weichen, du bist mein Talisman.
Solange du bei mir bist, kann mir nichts geschehen.
Wei�t du noch, wie wir fr�her k�mpften?
Die Pfeile deiner Feinde ritzten nicht mal deine Haut.
Solange ich bei dir bin, hast du nichts zu bef�rchten.
Halt, stehen bleiben!
Nichts, Centurio. - Lass sie laufen!
Ihr 3 kontrolliert die Schenken am Fluss.
Ihr k�mmt diese Gasse durch. Die anderen kommen mit mir.
Nehmt jeden fest, der euch verd�chtig vorkommt.
Durchsucht die H�user dieser Gasse. Ich sehe weiter oben nach.
Valerius!
Du hast bei deinem tollk�hnen Unternehmen noch einmal Gl�ck gehabt.
Aber das klappt nicht immer. Wir m�ssen dem Kaiser zuvorkommen.
Deshalb bin ich hier.
Lucilla und die anderen M�dchen m�ssen heute Nacht fliehen.
Versteckt sie auf Nervas Land.
Sie d�rfen Domitian nicht noch einmal in die H�nde fallen.
Ich verst�ndige die anderen.
Zusa, mach dich bereit, Lucilla zu begleiten,und sag der Herrin Bescheid
Valerius, wann sehen wir uns wieder? Bald, verlass dich darauf.
Du musst dich noch ein wenig gedulden.
Ihr habt ihn nicht gefunden. Hat ihn die Erde verschluckt?
Entweder ihr seid unf�hig, oder ihr wollt ihn nicht finden.
Ich sollte euch umbringen lassen. Vielleicht wei� ich es?
Ich dachte schon dar�ber nach.
Was wei�t du? Ich versteckte mich im Garten.
Ich sah einen maskierten Mann.
Sprich weiter!
Als er den Wolfskopf absetzte, kam es mir vor, als ob ich ihn kenne
Wer war es? Ein ph�nizischer Ringk�mpfer.
Er trat in der Vorstadt am Tiber auf Man muss ihn verhaften und umbringen
Ich w�rde abwarten.
Will er dich ermorden, versucht er es bestimmt noch einmal.
Dann entkommt er uns nicht.
Lasst mich jetzt allein.
Warum warten? Damit meine Feinde Zeit gewinnen?
Es muss etwas geschehen, bevor es zum offenen Aufstand kommt.
Ich lasse alle verd�chtigen Patrizier und Senatoren verhaften.
Ich kenne sie nur zu gut:
Silvius Rutilius, Flavius Octavianus, Silius Quintilius.
Nenne lieber keine Namen. Hier haben sogar die Mauern Ohren.
Elpidion hat recht. Gib mir eine Abteilung Gladiatoren.
Ich werde ihnen schon sagen, wen sie verhaften sollen.
Aber es muss geheim bleiben.
Niemand soll schon vorher von der �berraschung erfahren.
Wunderbar, dein Vorschlag ist gut. Ich bin einverstanden.
G�ttlicher C�sar! Was denn?
D�rfte ich darum bitten, mich zu entfernen?
Wohin willst du denn?
Eine r�mische Matrone hat sich in mich verliebt, ein Zaubergesch�pf.
Geh nur! Danke, mein Kaiser.
Dann stimmt also das Ger�cht, dass Elpidion ein begehrter Liebhaber ist
Elpidion soll ein ...?
Das ist doch nicht m�glich.
* spannende Musik *
* leise Musik *
Verhaftet alle Personen, die Artamnis euch nennt.
T�tet sie und werft ihre Leichen irgendwo in den Tiber!
Morgen fr�h sind alle deine Feinde vernichtet.
Keiner wird mehr vom roten Wolf sprechen.
* T�r knarrt. *
Mach keine Witze! Steck dein Schwert weg!
Was willst du hier? Wer wei� noch etwas von uns?
Niemand wei� etwas. Ich verrate nichts.
Ich hasse Domitian, so wie du.
Ich will auch seinen Untergang und will dir helfen.
Wie denn? Sprich!
Eben schickte Domitian Artamnis mit einem Trupp Gladiatoren weg.
Sie sollen verd�chtige Patrizier verhaften.
He, ihr da!
Was ist hier geschehen?
Die Gladiatoren verhafteten unseren Herrn.
Sie drangen hier ein und �berrumpelten ihn und seine Freunde.
Die Patrizier wehrten sich, aber sie wurden abgef�hrt.
Wo ist Lucilla?
Sie verlie� kurz vorher das Haus, mit den anderen M�dchen und Martia.
Wohin wurden Fabius und seine Freunde gebracht?
Sie gingen hinunter zum Fluss.
Als B�rger von Rom haben wir Anspruch auf einen ordentlichen Prozess.
Halts Maul, mit Verr�tern wie euch machen wir kein langes Federlesen.
Schnell, lauf weg! Ergreift ihn!
* Kampfger�usche *
Dieser verdammte Schuft! Sucht das Ufer ab!
Soterus, die zwei haben wir wieder eingefangen.
Redet! Oder die Folter geht weiter.
Na, wird es bald?
Sagt endlich, wer der rote Wolf ist! - Du erf�hrst von uns nichts.
Lieber wollen wir sterben.
* knarrende Streck-Folter *
Die beiden werden streng bewacht. Du bist f�r sie verantwortlich.
Ich brauche die Burschen noch.
Wenn sie wieder zu sich kommen, sage ihnen, sie haben 2 Tage Zeit.
Solange k�nnen sie �berlegen, ob sie reden wollen.
* stumme Szene *
* Fanfare *
Unser g�ttlicher Kaiser Domitian hat angeordnet:
Die Senatoren Flavius Octavianus und Rutilius Numidius werden hingerichtet
�ffentlich auf dem Forum.
Es sei denn, der rote Wolf wird innerhalb von 2 Tagen ausgeliefert.
Wer etwas �ber den roten Wolf wei� oder zu seiner Verhaftung beitr�gt,
erh�lt eine Belohnung von 10.000 Sesterzen.
Habt ihr geh�rt, was er sagte? 10.000 Sesterzen.
Wenn ich es w�sste, w�rde ich nicht verraten, wer der rote Wolf ist.
Endlich jemand, der dem verfluchten Tyrannen die Z�hne zeigt.
Ich w�rde ihm am liebsten helfen, damit Rom wieder aufatmen kann.
Wer k�nnte der rote Wolf sein? Ein Senator, ein Patrizier?
Oder vielleicht sogar einer von uns?
* Schafe bl�ken. *
Vater, lieber Vater!
Salve, Freunde. Was habt ihr beschlossen?
Noch nichts, wir �berlegen, was wir tun wollen.
F�r lange �berlegung ist keine Zeit. Wir m�ssen zum Angriff �bergehen.
Wir sind nur wenige, aber das Volk ist bestimmt auf unserer Seite.
Was hast du vor? - Vor allem brauchen wir Waffen.
Das Problem habe ich schon gel�st. Vor der T�r steht eine Wagenladung.
Au�erdem m�ssen wir Flavius und Rutilius helfen.
Wir k�nnen sie nicht der Willk�r des Kaisers �berlassen.
Ein �berfall auf den Palast ist aussichtslos.
Was schl�gst du vor?
Ich glaube, ich wei�, wie wir vorgehen m�ssen.
Die W�lfe greifen einen B�ren nie mit dem gesamten Rudel an.
Der st�rkste Wolf beginnt den Angriff und bei�t sich fest.
Erst dann springt das Rudel den B�ren an und macht ihm den Garaus.
Jetzt m�ssen wir die Waffen verstecken.
Wir brauchen sie bald.
Was Flavius und Rutilius betrifft: Die werden wir beide befreien.
Einverstanden.
Das beste Waffenversteck ist die H�hle des Catonius.
Dort findet sie niemand. Wir kommen leicht an sie heran.
Los, weiter!
Schneller!
Schlaft nicht ein!
Vorw�rts!
Soll ich dir Beine machen?
Weiter, du Schlafm�tze!
Halt!
Ihr 4 arbeitet dort, ihr auf der anderen Seite.
Vorw�rts, marsch!
Los, an die Arbeit, ihr faulen Hunde!
Beeilt euch mit dem Ausladen, damit wir wieder wegkommen!
* bedrohliche Musik *
* Sie schreit. *
Hilfe!
Wachen, schnell!
Der rote Wolf hat unsere Herrin entf�hrt.
Alarm, der rote Wolf!
Haltet ihn auf!
Mach keine Schwierigkeiten, sonst drehe ich dir den Hals um.
Halt, ergib dich!
Centurio, hierher!
Centurio, ich habe ihn! Komm schnell!
Folgt mir, schnell! Diesmal darf er uns nicht entwischen.
Los, weiter!
W�rest du wach gewesen, wie es die Pflicht einer Sklavin ist,
h�ttest du rechtzeitig Alarm geben und deine Herrin retten k�nnen.
Du brauchst dir um Artamnis keine Sorgen zu machen.
Sie wurde bestimmt entf�hrt, um L�segeld zu erpressen.
Sei still, du Narr!
Da geht jemand in meinem Palast ein und aus, als ob er zu Hause w�re.
Und du h�ltst kluge Vortr�ge!
Ich bin sicher, es ist jemand, der zur Hofgesellschaft geh�rt.
Das glaube ich auch, C�sar.
Nur ein f�higer Soldat wie Valerius Rufus kann den roten Wolf erwischen.
Wenn du ihn f�ngst, ernenne ich dich zum Statthalter einer Provinz.
Danke, Gebieter, du kannst dich auf mich verlassen.
Dieser Verbrecher entkommt mir nicht. Ich bringe dir seinen Kopf.
Raus!
Ich habe alles vorbereitet, Nerva.
Der Ger�te-Abstellraum ist das sicherste Versteck.
Er wird sie bewachen. Es darf ihr nichts geschehen.
Ihr Gesicht muss verh�llt bleiben, damit sie niemanden erkennt.
Es ist wichtig f�r eure Sicherheit. Ich halte mich an deine Anweisungen.
Lass mich los! Hier, nimm!
Du bekommst noch mehr. Morgen komme ich wieder.
Vorw�rts, geh schon! Setz dich hin!
Ich f�hre nur meine Befehle aus. Nimm mir sofort den Schleier ab!
Damit du siehst, wer ich bin. Oder willst du am Kreuz sterben?
Lass mich frei!
Halt, h�r mich an! Ich bitte dich.
Wenn du mich frei l�sst, mache ich dich zu einem reichen Mann.
Das schw�re ich dir.
Ich habe die ganze Stadt durchsucht. In jeden Winkel bin ich gekrochen.
Ich war in den �belsten Kaschemmen am Fluss, ohne Erfolg.
Ich glaube, der rote Wolf ist ein Phantom.
Wir verh�rten alle Maskenh�ndler. Es f�hrte zu keinem Ergebnis.
Sie verkauften Hunderte von Wolfsmasken.
Wenn Artamnis nicht innerhalb einer Woche gefunden wird,
wird jeder R�mer verhaftet, der so eine Maske besitzt.
Ich lasse sie hinrichten, wenn sie nicht sagen, wer der rote Wolf ist.
Alarm, Alarm!
Besetzt sofort alle Ausg�nge! Der rote Wolf muss im Park sein.
Beeilt euch!
Er muss hier irgendwo in der N�he sein.
Vorw�rts, sucht ihn!
Wenn du die Senatoren Rutilius und Flavius hinrichten l�sst,
t�ten wir Artamnis.
Und als n�chster bist du an der Reihe.
Das Ansehen des Kaisers ist wichtiger als das Leben einer Frau.
Sollen sie Artamnis ruhig t�ten, wenn sie den Mut dazu haben.
Flavius und Rutilius werden ihrem Schicksal nicht entgehen.
Wer wagt es, dem g�ttlichen C�sar zu drohen?
Die sollen ihn kennenlernen. Ich lasse sie alle t�ten.
Ganz Rom soll vor Angst zittern und winselnd zu meinen F��en liegen.
Verdoppelt vor der Zelle der beiden Gefangenen.
Ich will keine neue �berraschung erleben.
Jawohl, C�sar.
Soterus ordnete an, das Gef�ngnis auch von au�en zu sichern.
Ihr beide bezieht hier Posten.
Hier ist alles in Ordnung. - Unten im Verlie� auch.
Wir reichen aus, um das Gef�ngnis von au�en und innen zu bewachen.
Bereite alles f�r die Hinrichtung vor.
* spannende Musik *
Los!
Wie war das m�glich? Er hatte nicht mal Zeit zu schreien.
* Schrei *
Flavius!
Rutilius!
Passt auf, ob jemand kommt!
He!
* Er st�hnt. *
Los, komm!
Geht in Deckung!
Wartet!
Steigt hinunter! Macht schon!
Keine Angst, ehrenwerte Senatoren. Ich bin ein Freund des roten Wolfs.
Ich f�hre euch unter den Palastmauern hindurch ins Freie.
Achtung!
Das konnte leicht ins Auge gehen.
Der Gang dort ist zwar trockener, aber er f�hrt zur�ck ins Gef�ngnis.
Durch dieses Mauseloch gelangt ihr in die Kanalisation.
Was ist den beiden Herren lieber? Doch wohl die Kanalisation.
H�rst du mich?
Bist du noch da?
Was willst du?
Ich sterbe vor Durst. Hab Mitleid.
Gib mir etwas zu trinken.
Nimm mir den Schleier ab. Ich halte es nicht mehr aus.
Meine Augen brennen so.
Gef�llt dir die Frau, die dem Kaiser gef�llt, etwa nicht?
Ich w�nschte, ich h�tte dir den Schleier niemals abgenommen.
Dieser Schmuck hat einen Wert von 100.000 Sesterzen.
Jedes dieser Armb�nder kostet mindestens 30.000.
Gro�er Jupiter, daf�r k�nnte man sich Land kaufen.
Mit Haus, Viehherden und 100 Sklaven.
Du bekommst den ganzen Schmuck, wenn du mir zur Flucht verhilfst.
Wie stellst du dir das vor? Was soll aus mir werden?
Du fliehst mit mir.
Der Kaiser belohnt dich f�rstlich und gibt dir einen hohen Posten.
Dann bist du reich und kannst sorgenfrei leben.
Wenn du mir nicht hilfst, erf�hrt der Kaiser, wer mich entf�hrt hat.
Ich hole dir ein Pferd.
Ich bin bereit.
Verdammte Schweinerei! Die Gefangenen sind weg.
Das Fenstergitter ist herausgebrochen.
Der rote Wolf.
Geh zum Kaiser und berichte, was geschehen ist.
Ich verh�re inzwischen die Wachen.
Die Hinrichtung ist verschoben. Die Verurteilten sind entflohen.
Nein!
Entweder seid ihr St�mper oder gemeine Verr�ter.
Wenn ihr den roten Wolf nicht bringt, gebe ich euch dem Henker.
Wir haben alles Menschenm�gliche getan, erhabener Kaiser.
Spar dir deine Ausreden. Ich will ihn lebend.
Sonst lasse ich euch alle ans Kreuz schlagen.
Pr�torianer, Gladiatoren, Legion�re. Domitian!
Artamnis!
Venus hat wie immer gesiegt. Niemand kann ihr widerstehen.
Jeder streckt vor ihr die Waffen. Diesmal half mir mein Schmuck.
Ich bestach meinen Bewacher und kenne das Versteck der Verschw�rer.
Wei�t du, wer der rote Wolf ist? Das ist im Moment nicht so wichtig.
Meine Flucht wurde wahrscheinlich noch nicht entdeckt.
Wir heben das Verschw�rernest aus und machen deine Gegner unsch�dlich.
Gib mir Leute, und ich f�hre sie hin.
Hast du geh�rt, Soterus? Ruf deine Gladiatoren zusammen.
Artamnis f�hrt euch. Beeil dich!
Bringst du mir den roten Wolf, �berh�ufe ich dich mit Schmuck.
Na, du Spitzbube? Hiergeblieben!
Willst du mir nicht Gesellschaft leisten?
Wenn Jupiter z�rnt, suchen die Hasen das Weite.
Jupiters Zorn ist verraucht.
Bald liegen alle seine Feinde vor ihm im Staub.
Dann werfen wir ihre K�pfe den Raben zum Fra� vor.
Leg mir den Mantel um die Schultern. Begleite mich ins Bad.
Valerius, schnell! Du darfst keine Zeit verlieren.
Was ist passiert?
Ich versuche seit 2 Stunden Domitian loszuwerden, um mit dir zu sprechen.
Artamnis ist geflohen. Sie kennt euer Versteck.
Sie ist mit Soterus und seinen Leuten dorthin.
Ich muss sie warnen.
Hoffentlich komme ich noch rechtzeitig.
Du musst es schaffen.
Weg da! Aus dem Weg!
Hoffentlich brichst du dir den Hals!
Schnell alle ins Haus! Ich muss mit euch sprechen.
Das war doch Nerva. Was will er?
Komm schnell, Herrin!
Artamnis gelang es, zu fliehen. Wir haben es erst jetzt bemerkt.
Dann wei� Domitian, wo wir sind.
Die M�dchen m�ssen weg, am besten in den Wald.
Zur Tarnung sollen sie einzeln laufen und sich am H�gel treffen.
Dort oben wird man sie nicht finden. Ihr 2 lauft mit den M�dchen mit.
Wenn ihr sicher seid, dass alles in Ordnung ist, gebt Bescheid.
Und was machen wir?
Wir reiten zum Versteck, um die Waffen zu holen.
Ohne Waffen sind wir aufgeschmissen. Los, beeilen wir uns!
Vorw�rts!
Wer kein Pferd hat, f�hrt mit dem Wagen.
Die anderen reiten mit mir.
H�a, h�a, h�a!
Folgt mir!
Los, du Tagedieb!
Wollt ihr wohl arbeiten? Vorw�rts geht's!
Holt die Waffen aus dem Versteck! Macht schnell!
Beeilt euch!
Wir kommen schon.
* Pferd wiehert. *
Sieh mal!
Alarm!
Alles hierher!
Schnell, Soterus und seine Gladiatoren sind im Anmarsch!
Macht sie nieder!
Keiner darf entkommen!
* Kampfger�usche *
Folgt mir!
Alles den Hang hinauf!
Au!
Wir m�ssen ihnen den Weg abschneiden.
Schnell, bevor uns die Halunken in den R�cken fallen.
Wir m�ssen uns verstecken.
Lentulus! Valerius.
Wo sind Nerva und die anderen?
Ich glaube, sie sind in Sicherheit.
Und Lucilla und die M�dchen? Die wollten ...
Lentulus.
Wei�t du, wo Lucilla und die anderen sind?
Die haben sich im Wald versteckt. Na dann.
Ich bin sicher, sie haben sich im Wald versteckt.
Vorw�rts!
Ihr durchsucht den Abschnitt und ihr den.
* dramatische Musik *
Da ist sie. Sie will den H�gel rauflaufen.
Folgt ihr! Wir schneiden ihr den Weg ab.
Halt! - Nein!
Nein, lasst mich!
Der rote Wolf. Diesmal entkommst du uns nicht.
Packt ihn!
Soterus, lass die Kleine nicht entkommen!
Vorw�rts, lauft ihr nach! - Da ist sie.
Vorsicht, die Holzst�mme!
Wir m�ssen uns verteilen.
Durchsucht die B�sche! Ich sehe da dr�ben nach.
Hier ist eine Spur. Kommt, schnell!
* St�hnt schmerzerf�llt. *
Halt! - Nein, lasst mich los!
Wirst du wohl stehenbleiben? - Nein, lasst mich los!
Nein, nein!
(weinend) Nein, nein!
Hier, da liegt er.
Wir bringen ihn zum Kaiser. Er �bersch�ttet uns mit Gold.
Wer ist das?
Kennt ihr ihn?
Das ist der Patrizier Marcus Quintilius.
Marcus Quintilius war der Mann mit der Wolfsmaske?
Was gibt es?
Deine Leute haben die Leiche des roten Wolfs hergebracht.
Den G�ttern sei Dank. Endlich haben wir ihn.
Soterus, sag, was du davon h�ltst.
Wen habt ihr denn da? Das ist nicht der rote Wolf.
Den habe ich w�hrend des Kampfes am Arm verwundet.
Dieser Mann hat an keinem Arm eine Verletzung.
Der rote Wolf hat dem Toten seine Maske aufgesetzt.
Und dann machte er sich heimlich aus dem Staub.
Ihr habt wieder mal auf der ganzen Linie versagt.
Raus mit euch verdammten Narren!
Wir sind aber nicht mit ganz leeren H�nden gekommen.
Die bezaubernde Lucilla.
Sei herzlich willkommen.
Ich habe eigentlich deinen Vater und Nerva mit seinen Freunden erwartet.
Lebend bekommst du sie nie!
Wenn du nicht sagst, wo sie sind, musst du sterben.
Bring mich ruhig um. Von mir erf�hrst du kein Wort.
Du bist zu schade f�r den Henker.
Deine Freunde erwische ich auch ohne deine Hilfe.
Werft sie in den Kerker und stellt vor ihrer Zelle doppelte Wachen auf.
Nein, Soterus.
Lucilla ist viel zu sch�n f�r den finsteren Kerker.
Sie ist ein Geschenk der Venus. Das m�ssen wir respektieren.
Du hast recht, wir geben ihr am besten das Gemach der Vestalin.
Da ist sie bestimmt gut aufgehoben. Ausgezeichnet, Soterus.
Gib ihr Dienerinnen und sorge daf�r, dass sie gut behandelt wird.
Sie darf den Raum nicht verlassen. Du haftest pers�nlich daf�r.
Du solltest dich um die Verschw�rer k�mmern.
Stattdessen verschwendest du die Zeit mit einer h�bschen Larve.
Glaubst du, dass ich wegen eines M�dchens die Hauptsache vergesse?
Da kennst du mich aber schlecht.
Ich und Soterus haben bereits gewisse Pl�ne.
Wo ist eigentlich Valerius Rufus? Ich m�chte ihm einen Auftrag geben.
Er jagt wahrscheinlich immer noch hinter dem roten Wolf her.
Ich finde, unser Freund ist in letzter Zeit etwas sonderbar.
Das Blut haben wir gestillt.
Mit dem Verband h�ltst du es bis zum Abend aus.
Ich kann den Arm nicht bewegen. Verdecke ihn mit dem Mantel.
Morgen t�uschst du einen Sturz mit dem Pferd vor.
Und niemand wird sich �ber deine Verletzung wundern.
Hast du Lucilla wirklich gesehen? Sie macht einen gefassten Eindruck.
Komm. Ja, gut so.
Wenn ich ihr nur helfen k�nnte.
Da wird es wohl niemand finden.
Valerius, wo warst du denn? Ave, g�ttlicher C�sar.
Ein Sklave gab mir einen Hinweis, wo ich den roten Wolf finde.
Aber es war umsonst. Ich bekam auch einen Hinweis.
�berwache das Haus des Fabius Lucillus.
Nimm eine Abteilung Pr�torianer mit.
Lass das Stadtviertel und alle Zugangsstra�en beobachten.
Aber m�glichst unauff�llig.
Wir haben Fabius' Tochter.
Vielleicht kehren die Verschw�rer zur�ck.
Um eine Verzweiflungstat zu begehen.
Hast du verstanden?
Auf diese Weise m�sste uns der rote Wolf in die Falle gehen.
Dein Befehl wird ausgef�hrt, Gebieter.
Ich muss die Gefangene auf Gift durchsuchen, Befehl des Kaisers.
Nur Personen in Begleitung von Soterus d�rfen den Raum betreten.
Fiel dir auf, dass Valerius den rechten Arm unter dem Mantel verbarg?
Er k�nnte der Mann sein, den ich im Kampf verwundet habe.
Valerius Rufus soll der rote Wolf sein?
Eines ist merkw�rdig:
Valerius war nie bei uns, wenn wir auf den roten Wolf gesto�en sind.
Was K�hnheit, Kraft, Gewandtheit und Schlauheit betrifft:
Er ist der Einzige, dem ich zutraue, der Mann mit der Maske zu sein.
Das m�ssen wir herausbekommen, solange er Lucillus' Haus bewacht.
Den G�ttern sei Dank. Wir sind auf der richtigen Spur.
C�sar!
Gebieter, bis jetzt ist keiner der Verschw�rer aufgetaucht.
Da ist die Wunde, die ich ihm beibrachte.
Er ist der rote Wolf. Nehmt ihn fest!
Ergreift ihn!
Ich will ihn lebend haben. Los, st�rzt euch auf ihn!
Alles hierher!
* Hofnarr lacht. *
Haltet ihn!
Er darf nicht entkommen.
Da dr�ben. Kommt mit, schnell!
Valerius ist der rote Wolf?
Beim Jupiter: Kann man sich auf keinen verlassen?
Ich lasse ihn ans Kreuz schlagen. Ich besorge dir spitze N�gel.
Aber ich f�rchte, er ist wieder �ber alle Berge.
He, Vorsicht! Da kommen Leute.
Wer seid ihr? Freunde.
Wir sind die Senatoren Flavius und Rutilius.
Willkommen, geht hinein. Ihr werdet erwartet.
Willkommen, Freunde. Der richtige Augenblick ist da.
Der Hass auf Domitian hat seinen H�hepunkt erreicht.
Wir m�ssen zum entscheidenden Angriff �bergehen.
Ich habe 500 Mann. Sie k�nnen sofort auf Rom marschieren
Weitere Kampfgruppen sind in der Stadt.
Kommt es zum Aufstand, sind viele Senatoren bereit,
Sklaven freizulassen, die auf unserer Seite k�mpfen.
Sehr gut, einverstanden.
Aber wir haben noch ein Problem: Lucilla.
* Sie weint. *
Vergesst nicht: Meine Tochter ist eine R�merin.
Wir lassen sie nicht im Stich. Unsere Freunde verstehen das.
Ich schlage vor, dass wir zuerst Lucilla befreien.
Richtig. Ich danke euch.
Auch ich m�chte euch f�r eure Bereitschaft von Herzen danken.
Der Raum, in dem man Lucilla gefangen h�lt, hat eine Geheimt�r.
Durch sie kommt man in den Palast und von dort in die Abwasserkan�le.
Wenn es Valerius gelingen w�rde, in Lucillas Zimmer zu kommen.
Existiert diese Geheimt�r wirklich? Ich bin selbst schon durchgegangen.
Es gibt keine andere M�glichkeit, sie zu befreien.
Wenn man Lucilla verst�ndigen k�nnte, w�rden wir entgegen kommen.
Aber wie sollen wir sie benachrichtigen?
Vielleicht kann Zusa uns helfen? Zusa?
Ich?
Meine Herrin hatte immer gro�es Vertrauen zu mir.
Ich muss sie nur unter 4 Augen sprechen k�nnen.
Dann finde ich bestimmt heraus, wo sich die Verschw�rer verstecken.
Warum sollte dir Lucilla das verraten?
Um durch mich mit ihren Freunden in Verbindung zu treten.
Warum tust du das alles?
Du hast doch 10.000 Sesterzen als Belohnung ausgesetzt.
Hast du sie durchsuchen lassen? Ja, mein Gebieter.
Dann begleite sie in Lucillas Zimmer und halte selbst Wache davor.
Ich w�nschte, die Sache w�re endlich zu Ende.
Man kommt ja zu nichts mehr. Nicht mal zu einem Liebesabenteuer.
Hast du etwas dagegen, wenn ich in der Stadt meine Freundin besuche?
Meinetwegen geh!
Zusa!
Geliebte Herrin, ich hatte solche Angst um dich.
* quietschende T�r *
Diese T�r f�hrt zu einem geheimen Gang.
Er verbindet dieses Zimmer mit den Kellergew�lben des Palastes.
Dort gelangt man in die Kanalisation und kann irgendwo in der Stadt
oder jenseits der Mauern an die Oberfl�che steigen.
Und wann soll ich ...? - Diese Nacht.
Sobald deine Dienerinnen schlafen, machst du dich auf den Weg.
Valerius und seine Freunde erwarten dich unten.
Befreie dich von Lucilla. Du erf�hrst von ihr nie etwas.
Oder hat sie dich mit ihrer Unschuldsmine bereits eingefangen?
Eifers�chtige Frauen sind mir zuwider.
Die Falle hat funktioniert. Valerius befreit sie heute Nacht.
Und Zusa?
Meine Leute sorgen daf�r, dass sie uns nicht unbequem wird.
Nun, wie steht die Sache? - Konntest du mit Elpidion sprechen?
Immer mit der Ruhe. Ich habe ihn gleich mitgebracht.
Es klappt alles. Zusa konnte mit Lucilla sprechen.
Domitian war zuerst misstrauisch. Aber dann konnte Zusa ihn einwickeln
Bis morgen besteht keine Gefahr. Und morgen ist der Vogel ausgeflogen
Wir teilen uns in 2 Gruppen.
Ich steige mit der 1. Gruppe in die Kanalisation, gehe Lucilla entgegen.
Du wartest mit deiner Gruppe am Ausgang auf uns.
Elpidion, kehr in den Palast zur�ck, damit keiner Verdacht sch�pft.
Ich gehorche. Lass den Wagen vorfahren!
Gute Reise, Kleiner.
Viel Gl�ck.
* gruselige Musik *
* fiepende Ratten *
Valerius!
Ergebt euch oder ich bringe euch alle um!
Stehen bleiben!
Ergib dich!
Jetzt haben wir dich.
Sperrt ihn in eine Einzelzelle und lasst ihn nicht aus den Augen.
Vorw�rts! Ab mit dir, du Hund!
Nein, Lucilla nicht.
Bringt sie wieder in ihr Zimmer zur�ck.
Soterus, lass die Geheimt�r vermauern.
Ich m�chte, dass sie noch eine Weile mein Gast bleibt.
Nichts. Sie sind immer noch nicht zu sehen.
Nerva!
Flavius!
Nerva!
Wer ist da?
Wer? Ich nat�rlich.
Was machst du hier? Was ist geschehen?
Valerius geriet in eine Falle und wurde mit Lucilla gefangen genommen.
Lucilla.
Wir kehren sofort in unser Versteck zur�ck.
Dort �berlegen wir, was zu tun ist.
Wir lassen Lucilla und Valerius nicht in der Gewalt dieses Wahnsinnigen.
Elpidion, geh wieder in den Palast und warte dort auf unsere Nachricht.
Hinein mit dir, du Verr�ter!
Valerius Rufus!
Sejan?
Warum hast du nie mit uns geredet. Wir h�tten dir doch geholfen.
Ich habe dir nicht getraut.
Au�erdem d�rfen die Pr�torianer den Kaiser doch nicht verraten.
Du irrst dich.
Wenn wir zwischen diesem Wahnsinnigen und dir h�tten w�hlen m�ssen,
h�tte keiner gez�gert.
Wir gehen f�r dich durchs Feuer. Zu sp�t.
Aber ich danke dir, Sejan.
Noch ist nichts verloren. Wir haben beschlossen, dir zu helfen.
Dann wird vielleicht noch alles gut? Sag mir, was wir tun sollen.
Kennst du die H�hle an der Via Appia beim Mitra-Tempel?
Dort sind Nerva, Fabius und meine anderen Freunde.
Sag ihnen ...
Dumme N�rrin!
W�rest du nur etwas nett gewesen, h�tte ich dir das Leben geschenkt.
Und du h�ttest deinen Vater, Nerva und alle anderen gerettet.
Zittere nur. Damit r�hrst du mich nicht.
Zuerst lasse ich dich und Valerius umbringen.
Dann kommen dein Vater, Nerva und die anderen Verr�ter an die Reihe.
Aufmachen!
* Sie weint. *
Auf Beschluss des g�ttlichen Domitian wurden Valerius und Lucilla,
die Tochter des Fabius Lucillus, zum Tode verurteilt.
Die Hinrichtung findet morgen in den kaiserlichen G�rten statt.
In Gegenwart des erhabenen Kaisers.
Die armen jungen Leute. F�r sie gibt es keine Hoffnung mehr.
Sie sollen unschuldig sein.
Es w�re mir ein Vergn�gen, Domitian den Sch�del einzuschlagen.
Unverbesserlicher Raufbold. - Halt den Mund.
Ich denke nicht daran. Hier muss was geschehen.
Unser Geld haben sie. Die Kornspeicher sind zu.
Wenn es so weitergeht, verhungern wir.
Wir m�ssen einen Aufstand organisieren.
Die Pr�torianer unterst�tzen uns, und das Volk steht hinter uns.
Jetzt ist der richtige Augenblick. - Auf nach Rom!
Glaubt ihr, dass ihr durch einen Aufstand Valerius und Lucilla rettet?
Domitian wird sie nicht verschonen. - Fabius hat recht.
Bei einer Revolte l�sst er sie hinrichten.
Das kann ich mit den Pr�torianern auch nicht verhindern.
Die Gladiatoren und Palastwachen sind uns zahlenm��ig �berlegen.
Wir k�nnen die beiden nur retten, wenn wir es �berraschend tun.
Dabei k�nnen wir vielleicht auch Domitian unsch�dlich machen.
Das w�re f�r das Volk das Zeichen zum Aufstand.
Du greifst erst ein, wenn alle Wachen in den Kampf verwickelt sind.
Wenn sie merken, dass ihr auf unserer Seite seid, verlieren sie den Mut.
Aber f�r unser Unternehmen brauchen wir mehr Leute.
Entschlossene M�nner, die schnell denken und zuschlagen.
Ich wei�, wo ich sie finde. Ein Teil von euch kommt mit mir.
Die anderen halten sich bereit, um das Volk zum Kampf aufzurufen.
K�nnen wir durch den Geheimgang in den Palast?
Nein, das geht nicht mehr. Der Kaiser lie� ihn zumauern.
Aber wir k�nnten von den Verlie�en aus eindringen.
Wie denn?
Das �berlasst ruhig mir. Haltet euch f�r morgen Abend bereit.
Dieses Fest wird Rom so bald nicht vergessen.
* fr�hliche Stimmung *
Seid ihr alle da? Ja.
Und deine Helden? Da dr�ben.
Die Gaukler? Aber vielleicht hast du recht?
Hopp-hopp! 1, 2, 3, 4, 5, 6!
Wer ist das M�dchen? Das ist meine Tochter.
Soll die mitmachen? Ja.
Rabenvater! Weiter!
Was hast du in dem Sack?
Eine �berraschung f�r den Kaiser. Was hast du in der Hand?
Pfeil und Bogen. Wir jagen doch keine Fliegen.
Hierher!
Schnell weg, ihr beiden!
Weg da! Lasst mich durch, macht Platz!
Jetzt seht ihr, was ihr davon habt, dass ihr so gro� seid.
Los!
Nicht da!
Halt!
Da kommt er.
Schnell, mach auf! Los, dreh den Schl�ssel rum!
Endlich. Er hat es geschafft.
Und nun an die Arbeit.
Alarm, Alarm!
Hierher, schnell!
Befreit die Gefangenen und verrammelt die T�r!
(Zusa) Die M�dchen sind in Gefahr.
Versteckt euch! Da kommen noch mehr Wachen.
Zur�ck!
Weiter!
Bravo, Juvantes, fein!
Weiter!
Steh auf!
Steh auf, komm!
Ich glaube, Juvantes siegt.
Hast du es gesehen?
* Freude �ber die neuen G�ste *
Da kommen unsere Ehreng�ste.
Ah, Valerius und Lucilla.
Ihr durftet auf keinen Fall auf diesem Fest fehlen.
Wir feiern n�mlich euren Abschied von dieser Welt.
Tja, meine Lieben, heute Abend m�sst ihr sterben.
Wenn ihr w�sstet, wie ich auf diesen Moment gewartet habe.
Damit der Verr�ter Valerius f�r seine Verbrechen doppelt leidet,
beginnen wir mit Lucilla.
Du Schwein!
Da!
Ich habe vergessen, euch mitzuteilen, wie ihr endet.
Ihr werdet in fl�ssiges Blei geworfen.
Alarm, Alarm!
Na, habt ihr die Fliege gesehen?
Los, bringt ihn um!
Vorsicht, das Blei!
* schreiende Meute *
Valerius!
Packt ihn!
Schlag den Hund!
Diese Fallt�r f�hrt direkt in die G�rten des kaiserlichen Palastes.
Kommt her, ihr zwei, hebt mich hoch.
Eine Frau? Das gef�llt mir nicht.
* Ger�usch von Schwertklingen *
Los, packt ihn!
Na, wie habe ich das gemacht? Los!
Auf ihn!
Wir m�ssen uns zu Valerius und Lucilla durchschlagen.
Eins, zwei!
Die sind erledigt.
Schnell, hol Verst�rkung!
Mit der m�chte ich nicht verheiratet sein.
Wo bleiben die Pr�torianer? Holt sie!
Zur�ck, macht sie alle nieder! - Achtung, da kommt Verst�rkung.
Zieht euch zur�ck!
Keiner der Verschw�rer darf am Leben bleiben.
Schnell!
Hau ihn, Kleiner!
Hierher!
Wir m�ssen Lucilla befreien.
Los, helft Valerius!
Haltet ihn auf!
(Lucilla) Valerius!
Valerius!
Du stiftest kein Unheil mehr.
Bleib, wo du bist, oder ich bringe das M�dchen um!
Valerius! Bringt ihn um!
Sejan ist da.
Ergebt euch!
Weiterer Widerstand ist sinnlos.
Werft die Schwerter weg!
Nehmt den Palast!
Fabius, der Augenblick ist da, um das Volk aufzuwiegeln.
Sejan, lass die Tore �ffnen. Widerstand wird niedergeschlagen.
Wo ist Valerius? Wir suchen ihn.
* Er f�llt krachend zu Boden. *
Verr�ter!
Ich werde dich mit meinen eigenen H�nden t�ten.
Ich wurde schon mit ganz anderen Gegnern fertig.
* Domitian keucht. *
(alle) Valerius!
Der Mann ist tot.
Er hat gesiegt!
* Copyright MDR 2016 *
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