All language subtitles for Palmer.2021.720p.WEB.H264-NAISU.ger

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Original subtitles

Mein Gott, schau dich nur an.

Nun komm schon rein!

Wie geht's dir denn so, Grandma? - Na ja, ich halte durch.

Ich dachte, du kommst früher an.

Nein. Der Bus hatte Verspätung.

Ich hätte dich ja in der Stadt abgeholt, aber sie lassen mich nicht mehr fahren.

Ich hab dein Zimmer aufgeräumt

und ein paar Sachen in den Schrank gelegt.

Na, geh schon. Komm erst mal an. - Mach ich.

Ja.

Na klar packst du das.

Okay, einverstanden?

Dieses Miststück!

Verdammt!

Hey, Shelly. Shell, Shell.

Hast du schon wieder mein Portemonnaie geklaut? - Ja.

Klar hab ich's geklaut, bei der vielen Kohle, die drin war.

Ich bin in ein paar Tagen zurück.

Ich kann's kaum erwarten. - Ja, du mich auch!

Ach, diese Frau bringt nichts als Ärger.

Wenn es den Kleinen nicht gäbe, würde ich sie aus dem Wohnwagen werfen.

Es ist bestimmt eine ganz schöne Umgewöhnung.

Ja.

Du musst dich nur wieder aktiv draußen einbringen.

Das ist alles.

Verfalle bloß nicht in Selbstmitleid.

Nein, Ma'am.

Ich gehe jeden Sonntag in die Kirche.

Wenn du hier wohnen willst, wirst du das auch tun.

Sie wissen, was die Bewährungsauflagen beinhalten?

Ja, Sir.

Sie unterziehen sich einem Drogentest. Sie kommen alle zwei Wochen her.

Sie halten sich an alle Gesetze, kommunale, staatliche, bundesstaatliche.

Und Sie besorgen sich einen Job.

Hört sich das gut an?

Schon 'ne Idee in Sachen Job?

Nein. Ich muss mich erst mal umsehen.

Dann sehen wir uns in zwei Wochen.

Ich sag dir was.

Ich ruf dich an, wenn's Arbeit gibt. Ich helfe dir.

Danke. - Klar. - Bis dann.

Wann bist du denn rausgekommen, Mann?

Heilige Scheiße! Ich dachte, du kommst erst in fünf Jahren raus.

Wusste gar nicht, dass du so krassen Bartwuchs hast. - Ganz recht.

Hätte ich gewusst, dass du heimkommst, hätte ich 'ne Party für dich geschmissen.

Wer wär da schon gekommen? - Ned, der Schwachkopf.

Aber immer doch. - Siehst du.

Nachdem wir das letzte Mal gequatscht hatten,

hab ich dir für den Gefängnis-Kiosk die Kohle geschickt, die du wolltest.

Danach hast du dich nie mehr gemeldet. - Danke.

Läuft deine zweite Ehe noch?

Hör mir bloß auf. Keine Ahnung, was ich mir dabei gedacht hab.

Mein Kind ist acht.

Darleen macht mir das Leben immer noch schwer, wo sie nur kann.

Wie geht's dem kleinen Jake? - Der kleine Jake ist mittlerweile 15.

15? - 15!

Mann! - Ja.

Und wie er mit dem Ball umgeht. Wie sein alter Herr. - Echt jetzt? - Ja.

Darauf wette ich. - Dein Rekord für die meisten Touchdown-Pässe wurde gebrochen.

Sag bloß. - Von 'nem Neuling. - 'nem Neuling?

Heilige Scheiße!

Wen sehe ich denn da?

Wann bist du rausgekommen? - Vor ein paar Tagen.

Die steht dir gut.

Na ja, du kennst ja meinen Dad. Ich hab keine Wahl.

Ist schön, dich zu sehen. - Ja, dich auch.

Wohnst du bei Vivian? - Ja, fürs Erste.

Wenn du was brauchst, sag Bescheid. Das mein ich ernst.

Egal, was es ist.

Scheiße, dein alter Herr soll aufhören, mir so viele Knöllchen auszustellen.

Verschon mich damit. - Lass uns 'ne Runde Billard spielen. - Mach schnell.

Palmer. Du bist als Nächster dran.

Hier.

Danke dir.

Cosimo, wie läuft's denn so?

Was willst du denn hier?

Ich will 'ne Maniküre und 'n Bikini-Waxing.

Was glaubst du denn?

Mach mir 'ne Jim-Beam-Cola.

Du bist der Enkel von Vivian, stimmt's?

Was ist denn los mit dir, Süßer?

Redest du nicht?

Du kommst wirklich frisch aus dem Knast.

Eddie.

Eddie, wach auf. Wir kommen zu spät zur Kirche.

Der Junge sorgt noch dafür, dass wir zu spät kommen, ich sag's dir.

Der Gottesdienst beginnt um zehn.

Wir wollen nicht wegen dir zu spät kommen. - Tut mir leid.

Sam, das ist mein Enkel Eddie.

Er zieht es vor, dass du ihn Palmer nennst,

obwohl Eddie ein viel schönerer Name ist.

Du hast bei meiner Mama übernachtet.

Du hast weder einen Schlafanzug noch Unterwäsche getragen.

Pst, Sam!

Mach das Fenster zu.

Ich hab zwei Stunden gebraucht, um meine Haare so hinzubekommen.

Dot, erinnerst du dich noch an Eddie?

Eddie, das ist Dot.

Das ist mein Enkel.

Hör auf! - Toby!

Guten Morgen. Herzlich willkommen in der Wesley Chapel.

Ich freu mich, dass er wieder da ist.

Muss sich komisch anfühlen, wieder hier zu sein, hm?

Kann man wohl sagen.

Hier hat sich nicht viel getan.

Es dreht sich immer noch alles nur um die Kirche und um Football.

Amen.

Aber ein neues Café hat eröffnet.

Eddie.

Chief.

Hab gehört, du bist früher rausgekommen. - Das stimmt, Sir.

Dann hältst du dich wohl besser im Zaum.

Ich will dich nicht wieder wegsperren müssen.

Ja, Sir.

Wir sehen uns auf dem Revier.

Alles klar, Dad. Tut mir leid.

Immer noch derselbe alte Spießer.

Hätte mich eher überrascht, wenn er nicht hergekommen wäre.

Hör zu, ich wollte dir sagen: Ich hätte dich besuchen sollen

oder dir wenigstens einen Brief schreiben sollen.

Ich hätte dir ein besserer Freund sein sollen. - Ach, vergiss es.

Was geht ab?

Derselbe Mist wie jeden Sonntag. - Scheiße!

Mit dem Jungen stimmt irgendwas ganz und gar nicht.

Hier.

Gib das deiner Mutter.

Sorg dafür, dass sie was davon isst. Es hält sich eine Woche.

Danke, Ms. Vivian.

Ach, du Lieber.

Wiedersehen, Ms. Vivian. - Auf Wiedersehen.

Wiedersehen, Palmer.

Nacht, Grandma.

Schlaf gut, Eddie.

Ich bin froh, dass du wieder da bist.

Ich auch.

Du hast aber lange geschlafen. - Ja. Hab ich wohl.

Ich brauche ein paar Sachen vom Markt.

Es macht dir doch nichts aus, sie auf dem Rückweg mitzubringen.

Klar, mach ich.

Warte. Ich gebe dir ein bisschen Geld.

Du hast sicher keins.

Pass gut auf dich auf da draußen.

Bis später.

Du musst dich mal rasieren. Du hast mich untenrum aufgekratzt, das tut voll weh.

Na gut, ich rasier mich für dich, denn ich liebe dich und deine Erdbeere.

Wer ist der Typ da drüben? - Sag mir noch mal, dass du mich liebst.

Vergiss ihn.

Er hat nur rüber geguckt.

Danke. - Ich danke Ihnen. Schönen Tag noch.

Hallo.

Hallo.

KASSIERER GESUCHT Möchten Sie ein Bewerbungsformular?

Ja, gern.

Die Stelle ist seit heute Vormittag besetzt.

Wie geht's dir, Eddie? - Hogan.

Ich hab nur vergessen, das Schild abzumachen.

Schön, dich zu sehen.

Dich auch.

Tut mir leid.

Ich dachte, sie sind noch auf der Suche.

Ist schon gut.

Welche Seite willst du?

Die hier.

Ich denke, die kann ich noch etwas aufpeppen.

Sehr gut.

Seine Mutter ist schon wieder weg.

Er bleibt bei uns, bis sie zurück ist.

Ich brauche ein wenig Lippenstift.

Ich geb ihn dir.

Danke.

Du wirst erst mal hier auf der Couch schlafen müssen.

Sam schläft ab jetzt in deinem Bett.

Ich nehme die Couch, Ms. Vivian.

Das bin ich von zu Hause gewohnt.

Ein Junge in deinem Alter muss im Bett schlafen.

Es macht mir nichts aus. Da kann ich fernsehen.

Zu viel Fernsehen ist nicht gut für dich.

Entschuldige. Ich hol mir nur die hier.

Meine Freundin Emily hat mir die geschenkt.

Wenn sie eine neue Puppe bekommt, kriege ich immer eine von ihren alten.

Fuck.

Ihr Hund hat darauf rumgekaut, aber sonst ist sie noch in Ordnung.

Sie humpelt nur ein bisschen. Siehst du?

Dir ist klar, dass du ein Junge bist?

Ja.

Jungs spielen nicht mit Puppen.

Also, ich bin ein Junge, und ich spiele mit ihnen.

Es gibt Abendessen!

Bis später, Palmer.

Fleischbällchen. - Danke.

Hast du schon einen Job gefunden?

Noch nicht. - Du findest sicher einen.

Ms. Vivian...

Das ist für sie.

Wir lieben Fleischbällchen.

Eins für dich und eins für mich.

Wie lange bleibt deine Mutter denn normalerweise weg?

Wirst du wohl still sein.

Wann gibst du mir das Restgeld vom Einkauf wieder?

Das hab ich dir schon gegeben. - Das war nicht alles.

Was meinst du damit? - Ich hab nicht alles wiedergekriegt.

Zähl nach. - Das muss ich nicht.

Es war zu wenig. - Zwölf Dollar und 13 Cent.

Komm schon, zähl nach.

Iss weiter.

AUSHILFSJOB HAUSMEISTER

SYLVAIN-GRUNDSCHULE

VERWALTUNG

Die Tür ist offen.

Ich bin Eddie Palmer. Ich komme wegen dem Vorstellungsgespräch.

Kommen Sie rein.

Calvin Sibs. Setzen Sie sich.

Füllen Sie das aus. Danach gehen wir zu Schulleiter Forbes rüber.

Mr. Palmer, es tut mir leid, aber ich kann Sie schon deshalb nicht einstellen,

weil Sie ein verurteilter Straftäter sind.

Das verstehe ich, Sir.

Aber ich habe meine Zeit abgesessen, ohne Ärger zu bekommen.

Das mag ja sein, aber ich muss die Sicherheit der Kinder gewährleisten.

Ich hab noch nie 'nem Kind was angetan.

Wenn ich nicht mal Fußböden wischen darf, was bleibt mir dann noch? Sagen Sie's mir.

Mr. Sibs, was meinen Sie dazu?

Die Erfahrung hat er.

Zwölf Jahre war er in der Wäscherei, in der Küche und im Garten tätig.

Aber es liegt bei Ihnen.

Sie waren zwei Jahre in Folge Spieler des Jahres an der Riverside?

Ja, Sir.

Sie hatten ein Football-Stipendium für die Louisiana State?

Palmer...

Sind Sie mit Vivian Palmer verwandt? - Ja, Sir.

Sie ist meine Großmutter.

Nun, sie ist ein angesehenes Mitglied unserer Kirchengemeinde.

Ja, Sir. Ich habe sie letzten Sonntag zum Gottesdienst begleitet.

Es war großartig.

Ich sag Ihnen was...

Ich bin sehr für zweite Chancen.

Deshalb... werde ich das hier an die Schulbehörde weiterleiten.

Mal sehen, ob ich da was machen kann.

Danke. Vielen Dank. - Gern geschehen.

Wir danken Dir für dieses Mahl

und dafür, dass wir drei hier zusammen sein dürfen.

Amen. - Amen.

Amen.

Ms. Vivian, du hast dich nicht entschuldigt.

Gestern, als du gesagt hast, dass er dir angeblich zu wenig wiedergegeben hat.

Sam, trink deine Milch.

Ich hab mich verrechnet.

Es tut mir leid.

Ist schon gut.

Ich geh ran.

Ohne Gemüse kein Fernsehen. - Ja?

Am Apparat. - Ja, Ma'am.

Ja, Sir.

Danke.

Gut, bis dann.

Ich hab einen Job.

Freut mich für dich, Palmer.

Wie schön! - Prost!

Also, die Toiletten und die Klassenzimmer werden jeden Tag sauber gemacht.

Wir sind die Ersten hier, wir sperren auf. Kurz danach kommen die Kinder.

Sieh zu, dass du pünktlich bist. Und trag den hier.

Ist gut.

Bekomme ich auch einen Schlüsselbund?

Sehen wir erst mal, wie's läuft.

Danach kümmerst du dich um die kaputte Klimaanlage in Ms. Hayes Klassenzimmer.

Reparier sie. - Ja, Sir.

Dafür brauchst du die.

Gut gemacht, Kayleigh.

Mir gefallen die ganzen Details. - Schneeflocken. - Das ist sehr schön.

Ist das ein Haus oder eine Kirche?

Stacey, ich hab dir gesagt, du sollst die wegstellen.

Ma'am, die Klimaanlage.

Oh, ja. Da ist sie. Gott sei Dank.

Palmer.

Das ist Palmer.

"Das ist Palmer."

Super. Ich hoffe, Sie kriegen sie hin. Sie hat ganz sonderbare Geräusche gemacht.

Es war sehr warm und wir konnten sie nicht anmachen. - Hör auf damit, Toby!

Toby? - Ich hab gar nichts gemacht.

Was, wenn das jemand mit deinem Bild macht?

Hol etwas Küchenrolle und mach das sauber.

Gut, Leute. Macht weiter.

16 Uhr! - Ich weiß, ich weiß.

Kennst du schon meine Frau Lucille? - Noch nicht.

Freut mich. - Mich auch.

Ihr kennt euch schon seit Kindertagen, hm? - Ja, seit unserem fünften Lebensjahr.

Da hatte er weniger Polster. - Daran arbeiten wir.

Emily, jetzt steig schon ein, los.

Es ist so eine Schande, wie sich seine Mutter aufführt.

Unglaublich, dass der Staat ihn ihr noch nicht weggenommen hat.

Er macht überhaupt keinen Ärger, Dot.

Gib jetzt Ruhe.

Du kannst den Jungen doch nicht bei dir behalten.

Es gibt einfach Menschen, die sich überall einmischen müssen.

Wer muss sich überall einmischen?

Hör auf, unsere Erwachsenengespräche zu belauschen, Sam.

Was soll ich denn machen, Ms. Vivian? Ich sitze nun mal hier.

Was nicht bedeutet, dass du zuhören musst.

Dot steckt ihre Nase immer in die Angelegenheiten von anderen.

In wessen Angelegenheiten denn? - Ich sagte, du sollst nicht zuhören, Sam!

Wie soll das denn gehen, wenn du weiterredest, Ms. Vivian?

Meine Güte!

Hallo, ich bin Penelope.

Dies ist meine himmlische Welt, und das da sind meine Freundinnen.

Willkommen im Klub. Haltet eure Zauberstäbe bereit.

Tagein, tagaus Fliegen wir gemeinsam umher

Und treffen neue Freundinnen, Mehr und mehr

Dot ist toll, Phoebe nett

Und ich hab stets Glitzerstrumpfhosen im Gepäck

Ms. Vivian schläft noch.

Flieg!

Uns ist egal, was die anderen sagen...

Wir haben uns hier versammelt, um Vivian Palmer zu gedenken,

da sie einen großen Platz in all unseren Herzen einnimmt.

Wir gedenken ihrer heute, indem wir uns an ihre Lebensfreude, ihr Lachen erinnern.

Sie hatte ein erfülltes Leben.

Wir werden um Vivian trauern,

bis wir irgendwann im Himmelreich mit ihr wiedervereint sein werden.

Vivian war eine großartige Frau.

Nehmen Sie sich so viel Zeit, wie Sie brauchen, Palmer, in Ordnung?

Wo fahren wir denn hin?

Wieso musste ich meine Tasche packen? - Mach dir darüber keinen Kopf.

POLIZEI

Komm.

Steig aus.

Komm mit.

Seit wann ist sie diesmal weg?

So um die zwei Wochen.

Und die ganze Zeit über war er bei Vivian?

Aber klar doch.

Ich schwör dir, ich mach diese Frau...

Ich bin grad nicht zu erreichen, hinterlass 'ne Nachricht.

Oder lass es bleiben, ist mir egal.

Also, ich kann ihn nicht mit nach Hause nehmen.

Mit Emily hab ich weiß Gott schon genug zu tun.

Kannst du ihn nicht noch etwas bei dir behalten? Platz genug hast du.

Er ist nicht mein Problem.

Alles klar. Dann lass ihn hier.

Ich werde beim Jugendamt anrufen.

Aber dann wird er in eine Pflegefamilie kommen.

Palmer?

Wo gehst du denn hin?

Fuck.

Wer als Erster oben ist.

Palmer.

Ms. Maggie hat mich nach Hause gefahren.

Tag.

Kommen Sie doch rein. - Ich dachte, ich sag mal hallo.

Möchten Sie was trinken?

Wasser wäre super, danke. - Klar.

Mir ist gleich, was wir machen. Hauptsache, wir machen es gemeinsam.

Wer zuletzt auf dem Mond ist, den beißen die Sternschnuppen!

Ms. Maggie, die Prinzessinnen fliegen alle auf den Mond.

Können Sie sich das vorstellen? Zum Mond.

Das ist ja erstaunlich.

Ach, ist das toll! - Passt auf.

Hier. - Danke.

Kein Ding.

Ich liebe es, zum Mond zu fliegen.

Das mit Vivian tut mir leid.

Ich meine, ich kannte sie nicht sehr gut, aber sie schien ein guter Mensch zu sein.

Sie war eine tolle Frau.

Sie hat in letzter Zeit recht häufig auf Sam aufgepasst.

Sie wissen nicht zufällig, wo Shelly ist?

Da kann ich auch nur raten.

Prinzessinnen-Power!

Und, wie läuft es so?

Gut, ja.

Gut.

Sie ist nie allzu lange weg.

Wie wär's damit?

Ich gebe Ihnen meine Nummer, und wenn Sie Fragen haben oder etwas brauchen,

oder wenn Ihnen alles zu viel wird, rufen Sie mich einfach an.

Ja, das wäre eine große Hilfe.

Haben Sie ein Handy? - Nein. Aber da hängt eins an der Wand.

Darf ich? - Ja, sicher.

Auf die altmodische.

Ich hab Sam gefragt, ob er bei mir wohnen möchte.

Aber er will bei Ihnen bleiben.

Das ist nett von Ihnen.

Die meisten würden ihn im Stich lassen.

Na ja, was hätte ich denn tun sollen?

Mach's gut, Sam. - Wiedersehen, Ms. Maggie.

Okay, danke.

Ich bin grad nicht zu erreichen, hinterlass 'ne Nachricht.

Oder lass es, ist mir egal.

Was spielst du da?

Solitaire.

Kann ich mitspielen?

Nope. Ist nur für einen Spieler.

Ist das ein Junge oder ein Mädchen?

Hast du dich heute gewaschen? - Ja.

Heute Morgen.

Du muffelst.

Palmer!

Ich wollte nur sichergehen, dass du noch da bist.

Ich guck Fernsehen. - Alles klar.

Palmer!

Meine Fresse!

Was?

Du wirst doch nicht fortgehen, oder?

Nein. Ich bleibe hier.

Habt ihr fertig gebadet?

Ich habe fertig gebadet!

Wie war das?

Ich habe fertig gebadet.

Dann raus der Wanne!

Hier.

Es ist kalt.

...wir haben uns darum gekümmert, dass Sie Ihr Geld bekommen...

Alles klar.

Schlaf jetzt.

Palmer?

Ja?

Weißt du, wann meine Mama zurückkommt?

Ich wünschte, ich wüsste es.

Manchmal bin ich böse auf meine Mama, dass sie immer weggeht.

Bist du auch manchmal böse auf deine?

Ich hab sie kaum gekannt.

Aber deinen Dad hast du gekannt. - Stimmt.

Vermisst du ihn?

Ja.

Ja, ab und zu schon.

Ms. Vivian hat ihn auch vermisst.

Aber jetzt kann sie ihn wiedersehen.

Da bin ich mir sicher.

Schlaf jetzt, Sam.

Palmer?

Gute Nacht.

Gute Nacht.

EDDIE PALMER WECHSELT MIT VOLLSTIPENDIUM ZUR LSU

EHEMALIGER FOOTBALLSTAR WEGEN VERSUCHTEN MORDES ANGEKLAGT

Steig ein.

Hey, Palmer.

Meine Mama hat mir den hier gekauft.

Sie hat ihn vom Flohmarkt.

Sie sagt, es sei ein Schnäppchen gewesen, weil sie ihn für 50 Cent bekommen hat.

Und sie hat erzählt, dass da eine Frau namens Elster war.

Und diese diebische Elster hat versucht, ihn meiner Mama wegzuschnappen.

Aber sie hat's verhindert.

Weil sie weiß, dass mir Prinzessinnen das Liebste auf der ganzen Welt sind.

Ihr macht das großartig, Kinder. Also, was gibt es noch im Ozean?

Quallen? - Quallen, ja. Und was noch, Thomas?

Igitt!

Igitt!

Okay, wartet hier.

Hey, Eddie.

Ich bin's, Lucille. - Hi. - Wir haben uns nach der Kirche kennengelernt.

Ich war mit Tommy da. - Ja.

Tommy hat erwähnt, dass Sie an der Schule arbeiten.

Emily bewundert Sam.

Wären Sie einverstanden, wenn sie sich zum Spielen verabreden?

Sam meinte, ich soll Sie fragen. Er sagt, Sie seien sein Dad.

Zum Spielen verabreden? - Ja.

Sie würden mit zu uns nach Hause kommen. Das nennt sich "Verabredung zum Spielen".

Und dann könnten Sie ihn, sagen wir, so gegen 17 Uhr abholen.

Geht klar. - Ja?

Hey, Leute.

Hab ich doch gesagt! - Auf geht's!

Er ist zu früh dran.

Kommen Sie rein. Kommen Sie schon!

Scheiße! - Was tun Sie noch da?

Kommen Sie.

Keine Ahnung, er sitzt einfach nur da.

Ich beiße nicht. Sie können gern reinkommen.

Rein... - Ja.

Ich weiß nicht, was er da macht.

Ach, was soll's.

Scheiße!

Möchten Sie was trinken? Darf es was sein? - Nein, nein, nein.

Darf ich die Jacke nehmen? - Nein.

Hey, Palmer. - Na, Sam.

Ist Coles noch arbeiten?

Ja. Das hat er zumindest gesagt.

Sehen Sie nur, es gibt Tee.

Machen Sie es sich doch hier bequem. Wenn Sie sich hier hinsetzen wollen...

Wie viele Würfel wollen Sie?

Sie meint Zucker. Zucker.

Zwei Stück.

Vorsichtig, Palmer. Der ist heiß.

Der Herr. Ach, wie herrlich. - Danke.

Kleine Finger ausstrecken!

Schön ausstrecken.

Weißt du, dass man in England Tee trinkt? - Ja.

Ach, ist der gut!

Was meinen Sie, Mr. Palmer?

Ja. - Der ist wirklich gut.

Der ist köstlich. Ich glaube, ich nehme noch mehr.

Wiedersehen, Ms. Lucille. - Mach's gut, Sam.

Machen Sie's gut. - Sie auch.

Teepartys mag ich am liebsten.

Und... ist Emily deine Freundin?

Sie sagt, sie will mich heiraten, wenn wir groß sind.

Klingt nach einem guten Angebot. - Ich werde sie nicht heiraten.

Wer weiß. Vielleicht ja doch.

Nee. Sie ist ziemlich rechthaberisch.

Was du nicht sagst.

Gut. Alles klar, Daryl.

Ich werde da sein. Ich kann's kaum erwarten, ihn spielen zu sehen.

Oh Mann.

Hey, schon mal bei 'nem Football-Spiel gewesen?

Football?

Siehst du den Spieler mit der Nummer drei? Das ist der Quarterback.

Auf der Position hab ich gespielt. - Cool.

Hattest du auch eine Nummer? - Ja, die Neun.

Na, wen sehe ich denn da? - Na? - Hallo, Mr. Coles.

Tag, Sammy. Ich hab gehört, ihr habt euch neulich zum Tee getroffen.

Oh ja. - Ja.

Mach dir keinen Kopf, ich wurde auch schon dazu genötigt.

Glaub ich.

Verflixt noch eins! Max, Morgan, runter von dem Zaun!

Die Pflicht ruft. Viel Spaß beim Spiel. - Alles klar.

Hey! - Hast du Hunger? - Ja.

Danke. - Ich danke euch.

Tag, Ms. Maggie. - Sam! Was machst du denn hier?

Bist du jetzt etwa Rebels-Fan? - Ja. Da drüben ist der Quarterback.

Palmer hat mal auf der Position gespielt.

Sie waren Quarterback? - Ist ewig her.

Okay. Was darf es für euch sein?

Ach, ich weiß schon.

Kekse.

Kekse!

Die gehen aufs Haus, Kleiner. - Danke.

Was hast du noch fürs Wochenende geplant? - Keine Ahnung.

Kommst du morgen mit zum Bowling-Benefiz? - Klar. Kann Palmer auch mitkommen?

Nein, Ms. Maggie hat dich eingeladen. - Sie hat sicher nichts dagegen. Stimmt's?

Klar, begleiten Sie uns doch, gerne. - Ich kann nicht, ich habe zu tun.

Das stimmt gar nicht. Das ist gelogen. Du hast nichts zu tun.

Bitte, Palmer, bitte!

Jemand will Sie dabeihaben. - Komm mit!

Na gut, ich bin dabei. - Yes!

Meine Damen und Herren, wir begrüßen Sie an der Riverside High,

dem Heimstadion der Riverside Rebels

und Zuhause der Honey Belles!

Palmer!

Wie läuft's, Palmer? - Tag, Sibs. Wie geht's? - Gut.

Denkt dran, sichert euch eure Lose.

Sie kosten fünf Dollar das Stück. Nur fünf Dollar.

Alle Einnahmen gehen an die Rebels. - Gerade so geschafft.

Na, Kleiner?

Kann ich auch einen haben?

Dank dir. - Wer hat dich denn zum Babysitten verdonnert?

Lass dich bloß nicht mit Shelly ein, Mann.

Halt deine Kronjuwelen von der verrückten Frau fern,

sonst fangen die sich 'nen Pilz.

Schön, dass du wieder zu Hause bist. - Keks, Keks, Keks!

Ned!

Lass ihm seine Kekse. - Da hat er gepatzt.

Das war's, Mann.

Die Nummer zehn, da.

Das ist mein Junge. Siehst du ihn? - Ja, ich sehe ihn.

Wie schlagen sie sich so diese Saison? - Machst du Witze? Drei zu null Siege.

Im letzten Spiel drei Touchdowns Vorsprung. Beste Verteidigung seit Jahren.

Er gewinnt sechs Yards.

Hast du den Jungen von Wessler mal wieder gesehen?

Wieso?

Ich hab nach ihm und seinem alten Herrn gesucht, aber keinen von beiden gefunden.

Mann... den Scheiß solltest du hinter dir lassen.

Du hättest damals auch gleich seinen Sohn mit aufmischen sollen. - Nein.

Der hat ständig nur rumgeprahlt, wie viel Kohle sein Daddy hat.

Und dabei war da drin so gut wie nichts zu holen.

Und die verknacken dich wofür? Der Alte hat's überlebt, oder? Es ging ihm gut.

Er kann froh sein, dass dein Schläger aus Aluminium war, nicht aus Holz.

Ansonsten wäre er jetzt tot.

Du hast deine Zeit abgesessen, Palmer. Du schuldest niemandem irgendwas.

Ganz im Gegensatz zu Coles.

Er hat dich wie 'nen Nullchecker im Regen stehen lassen.

Kein Scheiß, wenn du auf jemanden sauer sein solltest, dann auf ihn.

Und hier kommt der Pass. Jake fängt ihn.

Jawoll!

Was hab ich dir gesagt? Er hat's genauso drauf wie sein verdammter Daddy!

Meine Damen und Herren, die Honey Belles!

Die Honey Belles! - Wir lieben diesen Sport!

Wir kommen aus Riverside!

Wir sind Riverside!

Wir sind Riverside!

Geh rein und schließ die Tür hinter mir ab.

Wo willst du denn noch hin? - Kann dir egal sein, Erwachsenenkram.

Wieso kann ich nicht mitkommen?

Weil ich es sage.

Am besten haben mir heute die Honey Belles gefallen.

Meine Mama war auch mal eine von ihnen.

Das kann ich mir vorstellen.

Mach die Tür zu.

Schließ ab.

Nein, ihr Name war Bubba-Jean... und sie war aus Havana, Alabama.

Sie arbeitete für... - Warte. Ihr Name war Bubba-Jean?

Sie ist zu uns gekommen und hat von mir Grandmas Selbstgebrannten bekommen.

Na, Sibs?

Tag, Jake. - Ein toller Junge.

Wahnsinnssieg, Jungs! - Tolles Spiel.

Danke. - Hey, Jake!

Der geht auf mich. Den nächsten Gegner werdet ihr vernichtend schlagen, klar?

Jake!

Als Star hast du's wohl nicht mehr nötig, deinen alten Herrn zu grüßen, was?

Lasst uns abhauen, er ist besoffen.

Ich hol mir 'n Bier.

Jake!

Hey, Palmer! Guck mal, wer hier sitzt! Dein Boss, Sibs, Mann!

Gib mir ein Bier!

Wie läuft's denn so mit meinem Kumpel Palmer?

Ist er ein guter Junge?

Er macht seine Sache sehr gut, Daryl.

Tut mir leid, stör ich dich etwa?

Ich will hier nur etwas trinken.

Ungestört.

Wenn du ungestört sein willst, such dir verdammt noch mal 'ne andere Bar.

Verdammt, wo bleibt mein Bier?

Ich geh schon. - Alles klar.

Hey, Daryl.

Wir haben ein Bier für dich. Komm, wir spielen 'ne Runde Billard.

Alles klar. Ja, spielen wir 'ne Runde.

Kommt, lasst uns Billard spielen. Coles, bring unsere Sachen mit.

Guten Morgen.

Wach auf.

Ich kann's kaum erwarten, bowlen zu gehen.

Was hast du damit vor? - Das ist für dich.

Mach dich fertig.

BOWLING-FONDS FÜR HURRIKAN-HILFE

Ja!

Oh Mann! - Gut gemacht! - Der war nicht schlecht.

Oh mein Gott!

Gut gemacht, Sammy!

Ich finde deine Dance-Moves toll, Mann.

Ich bin fertig. Kann ich etwas Geld für den Spielautomaten haben?

Danke.

In zehn Minuten machen wir los. - Alles klar.

Haben Sie sich schon ein Handy besorgt? - Nein. Das an der Wand funktioniert noch.

Sie waren also Quarterback an der Riverside?

Glorreiche Zeiten.

Anschließend bin ich auf der LSU gelandet.

Was? Wieso machen Sie denn so ein Gesicht?

Ich bin heimlicher Bulldogs-Fan.

Sie waren auf der Georgia? - Los, Bulldogs! Macht sie platt!

So was können Sie hier nicht sagen.

Sie sind der Erste, dem ich davon erzähle. Wenn Sie's verraten, streite ich es ab.

Ihr Geheimnis ist sicher bei mir aufgehoben. - Danke.

Ich war nur ungefähr ein Jahr auf der LSU, und dann...

hab ich eine andere Art von Ausbildung genossen.

Ja, davon hab ich gehört.

Die Leute reden gern.

Wem sagen Sie das.

Jetzt wieder hier zu sein, das ist...

Ich will den Jackpot!

Und wie sind Sie hier gelandet?

Ich bin in einer anderen Art Gefängnis gewesen.

In der Ehe.

Ich war verheiratet und hab in Atlanta gelebt.

Ich hab ihn auf dem College kennengelernt, und gleich danach haben wir geheiratet.

Es hat nicht geklappt. Nach der Scheidung wollte ich näher bei meiner Familie sein.

Ein Cousin von mir ist hier in Sylvain... also bin ich hergezogen.

Manchmal ist es mir schon ein wenig zu... ländlich hier.

Die Mülleimer müssen ausgespült werden. Spritz sie draußen mit dem Schlauch ab.

Ja, Sir.

Daryl war schon in der Highschool ein Arsch. Daran hat sich nichts geändert.

Ich für meinen Teil verbringe keine Zeit mit Ärschen.

Ja, Sir.

Sam.

Ich möchte kurz mit dir reden. - Ist gut.

Ich hab gesehen, dass dich Mr. Palmer heute Morgen zur Schule gefahren hat.

Macht er das immer? - Ja, Sir.

Er wohnt gleich nebenan, ist das richtig?

Er hat sein Haus direkt neben dem Wohnwagen von meiner Mama.

Ist er auch stets freundlich zu dir?

Ja, Sir. - Und alles ist in Ordnung, ja?

Sam, du kannst es mir ruhig sagen, wenn dem nicht so ist.

Ganz egal, was es ist.

Es ist okay, mein Junge. Nur zu.

Ihr Atem riecht ein wenig sonderbar.

Gut, spiel weiter.

Und ausspucken.

Und jetzt zieh dich an. Wir dürfen uns nicht verspäten.

Wir sehen uns in zwei Wochen wieder.

Alles Gute.

Wiedersehen.

Magst du Root Beer mit Eis?

Keine Ahnung. Hab ich noch nie getrunken.

Was?

Du hast noch nie eins getrunken?

Nicht dein Ernst!

Und?

Einfach himmlisch.

Wieso musstest du eigentlich bei dem Mann da vorsprechen?

Ich hab was Schlimmes getan.

Er überprüft mich, um festzustellen, ob ich jetzt alles richtig mache.

Was hast du denn getan?

Ich war kein netter Mensch.

Ich hab jemandem wehgetan.

Ich hab Geld geklaut und eine Reihe anderer Dinge, die mir nicht gehört haben.

Meine Mama hat auch mal Geld gestohlen, aber sie musste nie zu dem Mann gehen.

Die einen werden erwischt, die anderen nicht. Ich wurde erwischt.

Meine Mama sagt, sie musste stehlen, weil wir arm waren.

Viele Leute sind arm und klauen nicht.

Du hast geklaut.

Ja, das hab ich. Ich wünschte, ich hätte es nicht getan.

Ich hab auch mal geklaut.

Wirklich?

Glaubst du, derjenige vermisst, was du ihm weggenommen hast?

Ich weiß es. Sie hat im Unterricht geweint.

Ms. Maggie hat gefragt, ob es jemand von uns gesehen hat, und ich sagte nein.

Also hast du auch noch gelogen?

Meinst du, es würde ihr besser gehen, wenn du ihr die Sache zurückgeben würdest?

Ja.

Und mir würde es, glaube ich, auch besser gehen.

Sie wäre dir sicher dankbar.

Ms. Vivian habe ich auch bestohlen. Ihr kann ich es nicht mehr wiedergeben.

Das hast du getan?

Ich hatte Hunger.

Dann ist es okay.

Aber ich wette, du hättest Ms. Vivian wirklich um alles bitten können,

sie hätte dir geholfen.

Meinst du nicht?

Doch.

Das denke ich auch.

Ich glaube auch.

Du wirst mir jetzt aber nicht hyperaktiv nach dem ganzen Zucker, oder?

Alles klar. Jetzt kuschle dich schön ein.

Hier drin ist es viel gemütlicher als auf der Couch.

Das liegt daran, dass es ein Bett ist.

Palmer?

Ja?

Ach, nichts.

Gute Nacht, Sam.

Nacht.

Wollen wir heute vielleicht mal was anderes da reintun?

Ja, gut.

Dann schnapp dir das Brot und eine Plastiktüte.

Leg es auf den Tisch.

Setz dich.

Also schön.

Was ich dir jetzt sage, wissen nicht viele.

Als ich so alt war wie du,

hab ich drei Jahre in Folge den Sandwich- Wettbewerb von Louisiana gewonnen.

So einen Wettbewerb gibt es gar nicht.

Nicht? Wie konnte ich dann gewinnen?

Also, das Geheimnis ist:

Du musst den Senf gleichmäßig auf beiden Brotscheiben verteilen.

Das lieben die Punkterichter.

Du flunkerst.

Nennst du mich etwa einen Lügner?

Das tue ich in der Tat.

Erwischt.

Hör zu, tu mir einen Gefallen, ja?

Du darfst deine Kekse ruhig weiter essen, aber das hier isst du bitte vorher, ja?

Ist gut.

So ist's brav. Dann los.

Morgen, Sam. - Tag, Mr. Sibs.

Ihr seid früh dran. - Der frühe Vogel fängt den Wurm.

Zum Geburtstag, lieber Sam

Zum Geburtstag viel Glück

Gut so.

Eine noch, eine noch, eine noch!

Blas sie aus! - Na los. Gut gemacht.

Hurra!

Ich hoffe, es gefällt dir.

Eine Gitarre. Aber ich kann nicht spielen.

Das ist eigentlich eine Ukulele.

Ich werde dir zeigen, wie man auf ihr spielt. Hier.

Hier.

Du hast folgende Noten: G, C, E und A.

Und der Text dazu lautet: Mein Hund hat Flöhe

Wie findest du das? - Cool.

Jetzt du.

Mein Hund hat Flöhe

Das ist echt gut. - Danke.

Mein Hund hat wirklich Flöhe.

Gut zu wissen. - Und jetzt noch mal. Alle zusammen.

Mein Hund hat Flöhe

Mein Hund hat Flöhe

Das war ein Fehler. - Oh ja.

Sind Sie das?

Ja. - Wie niedlich Sie damals waren!

Geht so.

Hat Vivian Sie allein großgezogen?

Mein Dad ist gestorben, als ich auf der Highschool war.

Danach hat sie sich um mich gekümmert. - Und Ihre Mutter?

Ist abgehauen, als ich ungefähr fünf war.

Vivian war eher wie eine Mutter.

Sie haben aber ganz schön viel Post.

Ja, ich weiß.

Sie wissen, dass Sie sie öffnen müssen? - Warum?

Da kann nichts Gutes drin sein.

Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen helfen, sie zu sortieren.

Das müssen Sie nicht tun. - Ja, ich weiß. Es ist nur...

Vielleicht sind ja 'n paar tolle Gutscheine drin.

Oh Mann.

Seid vorsichtig damit!

Okay, der hier ist über zwölf Dollar und 61 Cent.

Gut.

Hier sind 13, den Rest können Sie behalten.

Danke.

Wollen Sie jetzt das Anwaltsschreiben aufmachen? - Ja.

In Ordnung.

Was steht da drin?

Es geht um Vivians Testament. Der Anwalt möchte, dass Sie ihn anrufen.

Das ist alles?

Gut. - Ist da Eddie Palmer?

Wussten Sie über ihr Testament Bescheid?

Nein, tut mir leid.

Es war ihr letzter Wille, dass das Haus samt Grundstück verkauft werden soll.

Der Erlös soll der Saints-of-Christ-Kirche gespendet werden.

Außerdem hat sie angeordnet, dass Sie 5.000 Dollar erhalten.

Moment mal. Sie...

Sie spendet der Kirche ihr Haus?

Das ist ihr letzter Wille?

Ich fürchte, ja.

Haben Sie noch Fragen?

Bis wann muss ich ausziehen?

Sobald das Haus verkauft ist, bleiben Ihnen noch 30 Tage zur Räumung.

Bereit?

Einknicken.

Nach rechts drehen.

Nach links drehen und dann so machen.

Nicht so... - So?

Okay? Du machst so... Genau.

Na, Sam?

Wieso benimmst du dich wie ein Mädchen?

Keine Ahnung.

Ich weiß, wieso. Sie ist 'ne Schwuchtel.

Hör auf damit, Toby!

Er geht an Halloween bestimmt als Tunte.

Was unternimmst du dagegen?

Nichts.

Geh rein, Sam.

Verschwindet.

Wenn du den Jungen noch ein Mal anfasst, breche ich dir den Arm.

Verstanden?

Zisch ab.

Ihr wollt Mitglied in Penelopes fliegendem Prinzessinnen-Klub werden?

Dann müsst ihr uns nur einen Brief schreiben.

Dann wir schicken euch sogar eine Urkunde dazu.

Toll, neue Mitglieder!

Prinzessin Penelope sagt, wenn man ihr einen Brief schreibt,

wird man Mitglied in ihrem Klub.

Und man bekommt sogar eine Urkunde.

Schreibst du einen für mich?

Hör zu, manches in dieser Welt kann man erreichen,

anderes nicht.

...bereit zum Abenteuer! - Verstehst du?

Wie viele Jungs siehst du?

Keinen.

Was sagt dir das?

Dass ich der erste sein kann.

Sparkles!

Hallo, Sparkles!

Gemma, Lilly, kommt mit.

Sieh mal, sie haben's!

Kann ich es haben?

Wie wär's, wenn du als Prinz Peter gehst oder, keine Ahnung, als Pirat?

Ich will kein Pirat sein, sondern Prinzessin Penelope.

Prinzessin geht nicht. Such dir was anderes aus.

Wieso denn? Emily geht auch als Prinzessin.

Emily ist ja auch ein Mädchen.

Na und?

Komm her.

Sieh mich an.

Manche Kostüme sind für Mädchen gemacht, andere für Jungs.

Das heißt nicht, dass du das nicht anziehen kannst. Das kannst du schon.

Aber Kinder sind grausam.

Vor allem, wenn sie Dinge sehen, die ungewohnt für sie sind.

Sie erwarten einfach, dass dieses Kostüm von einem Mädchen getragen wird.

Zum Beispiel von deiner Freundin Emily.

So eins sollte es auch für Jungs geben.

Das gibt es schon.

Nämlich Prinz Peter.

Freust du dich schon auf Halloween? - Ich kann's kaum erwarten.

Dann wünsch ich dir viel Spaß.

Eddie Palmer.

Hallo, Sam.

Kümmerst du dich immer noch um den Jungen?

Du hast kein Recht dazu, dich um ein Kind zu kümmern.

Du bist ein Krimineller, nichts weiter. - Komm mit, Sam.

Wissen Sie was, Palmer geht immer anständig zu diesem Mann

und tut nur Gutes.

Also kümmern Sie sich um Ihren eigenen Scheiß!

Komm jetzt.

Ich werde das Jugendamt anrufen.

Hey, Sam.

Ich tu also nur noch Gutes, ja?

Ausnahmslos.

Gehen wir.

Ich bin schon gespannt, als was ihr euch morgen an Halloween verkleidet.

Gruppe drei, ihr könnt euch eure Rucksäcke schnappen.

Mach's gut.

Hey, Sam.

Hast du ein Halloween-Kostüm für morgen?

Die fliegende Prinzessin Penelope. Palmer hat es mir gekauft.

Penelope? Das ist ja aufregend. Ich kann's kaum erwarten, das zu sehen.

Wiedersehen, Ms. Maggie. - Mach's gut.

Gewagter Aufzug.

Sie hält einfach nicht auf meinem Kopf.

Komm her.

Na also. Ich hoffe, so geht's.

Ich auch.

Danke.

Gerne, Kleiner.

Lass mich raten. Du kannst dich nicht zwischen Rosa und Lila entscheiden.

Ich bin der fliegende Prinzessinnen-Cowboy.

Lass uns davonreiten. Hüa! Hü!

Samantha trägt ein Mädchen-Kostüm.

Wahrscheinlich hat sie auch eine Damenunterhose an.

Entschuldigt, Klasse.

Weiß jemand von euch, wo Ms. Maggie ist?

Sie sind Ms. Maggie! - Nein, bin ich nicht.

Ich bin Schulleiter Forbes.

Gar nicht. - Der Bart ist nicht echt.

Doch, ist er. Ich hab ihn mir heute Morgen wachsen lassen.

Gar nicht!

Ms. Maggie schwänzt bestimmt.

Schulleiter Forbes wird heute für sie den Unterricht bei euch übernehmen.

Oh nein! - Doch, das tu ich.

Seht ihr, der Punkt an Halloween und an jedem anderen Tag des Jahres ist,

dass ihr sein könnt, wer ihr wollt.

Ja! - Ich bin ein Cowboy.

Ist das ein Astronaut? Und eine Hexe haben wir auch?

Und ist das da...

Das sieht aus wie eine fliegende Prinzessin. Oh ja.

Und da ist noch eine. Und noch eine!

Ihr seht heute alle wirklich bezaubernd aus.

Süßes, sonst gibt's Saures! - Ich hab ein paar Süßigkeiten da.

Kommt doch rein. - Danke.

Das sind meine Lieblingssüßigkeiten.

Schön haben Sie's hier. - Danke.

Als was gehen Sie an Halloween?

Ich? - Ja.

Als Hausmeister.

Soll ich dir helfen? - Du hast jetzt genug Süßkram, Sam.

Das hat lecker geschmeckt. - Gut.

Wie geht es ihm? - Er guckt Fernsehen.

Fernsehen ist seine Welt.

Prost! - Prost.

In der Schule ist es heute wirklich gut gelaufen.

Sehr schön.

Ich glaube, er hatte wirklich Spaß.

Freut mich, dass ihr vorbeigekommen seid.

Mich auch.

Ich muss Sie was fragen.

Fragen Sie.

Wie sind Sie im Gefängnis gelandet?

Das ist eine lange Geschichte.

Ich versteh's einfach nicht.

Das ist eine berechtigte Frage.

Es ist damals ganz gut an der LSU gelaufen.

Bis ich in einem Spiel so heftig getackelt wurde,

dass ich nicht mal mehr meinen Namen wusste.

Ich musste ein paarmal operiert werden, da war's mit der Footballkarriere vorbei.

Und mit der Uni auch.

Ich bin wieder zurück nach Hause... und hab angefangen, Pillen zu schlucken.

Und anderes Zeug.

Dann war ich eine Nacht im Knast...

und ich hab mir geschworen, aufzuhören.

Dann war da so 'n reicher Lackaffe, der ständig damit geprahlt hat,

wie viel Kohle sein Alter zu Hause im Tresor gebunkert hat.

Und irgendwann bin ich da mit den Jungs nachts eingebrochen.

Eigentlich sollte niemand da sein.

Doch dann kam sein alter Herr nach Hause.

Er hat 'ne Waffe gezogen.

Da hab ich ihn fast totgeschlagen.

Und am nächsten Tag saß ich wieder im Knast.

Aber Sie waren nicht allein.

Das spielt doch keine Rolle.

Ich hab's getan.

Ja.

Aber heute haben Sie was Tolles getan.

Er schläft.

Sind Sie auch müde?

Nein.

Nicht mal ein vorbeirasender Güterzug könnte ihn wecken.

Das war nett.

Na dann. - Na dann.

Wir sehen uns dann in der Schule.

Gute Nacht.

Gute Nacht.

Ich kann den Blick nicht abwenden.

Na schön, Leute, ich gebe euch noch ein paar Minuten mehr.

Und ihr dürft ruhig Fehler machen.

Hast du mal wieder Lust auf 'ne Teeparty? - Spielen wir da auch Verkleiden?

Natürlich.

Dann bin ich dabei. - Ja!

Was wollen wir Schönes machen? Tag, Eddie.

Die beiden sind total aufgeregt.

Hör zu. Du musst dich nicht hetzen. Komm einfach nach, wenn du so weit bist.

Daryl kommt später auch vorbei. Dann können wir alle 'n Bier trinken.

Grüß Tommy von mir. - Mach ich. Das wird lustig.

Bis später, Palmer. - Mach's gut, Kumpel.

WIE MAN GESETZLICHER VORMUND WIRD

EIN PFLEGE-ELTERNTEIL WERDEN

VORMUNDSCHAFTSGESETZ VON LOUISIANA

Kann ich Ihnen helfen?

Funktioniert die Klimaanlage wieder?

Deinetwegen werde ich noch Ärger bekommen.

Meinst du?

ZU VERKAUFEN

Ich muss jetzt los.

Musst du nicht.

Doch, muss ich.

Hilfst du mir bei einer Sache?

Klar. - Hier drüben.

Ich...

Ich weiß nicht, was ich mit dem ganzen Kram hier machen soll.

Kennst du jemanden, der das brauchen könnte?

Meine Grandma wäre bestimmt dafür gewesen.

Ja, ich finde sicher jemanden.

Sam!

Hey, Kumpel. - Was ist denn mit dir passiert?

Was ist hier los? - Ich weiß auch nicht.

Sie waren allein, haben Verkleiden gespielt.

Als ich reinkam, hatte er überall Make-up im Gesicht und hat geweint.

Ich weiß nicht, was passiert ist. Es tut mir leid.

Ist schon gut, Schätzchen. - Hey, Kumpel.

Willst du mir und Ms. Maggie erzählen, was passiert ist?

Hey, ist schon gut.

Waren es die Jungs, die dich immer hänseln? Waren sie auch da?

Hör zu, mein Junge.

Das willst du jetzt sicher nicht hören. Aber manchmal musst du zurückschlagen.

Eddie!

Sie waren größer als ich. - Ich weiß, Junge.

Wenn du nicht langsam für dich einstehst, lassen diese Kinder dich nie in Ruhe.

Eddie.

Das waren keine Kinder.

Was willst du damit sagen? - Pst.

Sieh mich an. Wer hat dir das angetan, Sam?

Du kannst es uns ruhig sagen.

Tobys Dad.

Wie bitte?

Es war Tobys Dad.

Dein Freund Daryl, er ist es gewesen.

Hey. Eddie!

Wo willst du hin?

Eddie, nicht!

Hey, Daryl.

Hör zu...

Das Kleid hatte er schon an, ich hab ihn nur noch wie 'ne Schwuchtel angemalt.

Nicht, Palmer! Was tust du da?

Hör auf, Eddie!

Hey, Palmer!

Palmer! - Eddie!

Runter von mir! - Eddie!

Was ist hier los? - Was machst du denn da, Mann?

Beruhig dich, Mann! - Palmer!

Fandest du das etwa auch lustig? - Ich war...

Zuzusehen, wie ein erwachsener Mann einen kleinen Jungen zum Weinen bringt?

Ich war nicht dabei. - Von wegen du warst nicht da!

Es ist in deinem Scheiß-Haus passiert! - Ich war nicht da.

Lass mich mal eins klarstellen...

Wenn mich dein Daddy besuchen kommt...

wirst du diesmal nicht davonkommen.

Das kannst du mir glauben.

Zwölf verdammte Jahre!

Was glotzt ihr so? Die Show ist vorbei.

Na komm, los. - Hoch mit dir! - Oh mein Gott, Daryl.

Komm schon!

Alles in Ordnung mit dir? - Verdammt!

Was hast du vor?

Willst du jeden zusammenschlagen, der ihn hänselt?

Nein, nur jeden über 30.

Es gibt andere Wege, wie man mit solchen Dingen umgehen kann.

Bekommst du jetzt Ärger? - Daryl wird keine Anzeige erstatten.

Dann sei froh.

Sam hat sich in den Schlaf geweint. Er hat immer wieder nach dir gefragt.

Hey, ich...

Das hier ist für dich.

Sam, hör mir zu.

Was Daryl mit dir gemacht hat, war falsch.

Das weißt du, oder?

Du hast nichts Schlimmes getan.

Verstehst du?

Ja. - Gar nichts.

Hast du gehört, mein Junge?

Ja.

Ich hab 'ne Idee.

Komm mal mit.

So viel haben wir bis jetzt.

"Lieber Penelopes fliegender Prinzessinnen-Klub..."

Ist das so weit richtig? - Ja.

"Ich heiße Sam, und ich würde sehr gern Mitglied bei euch werden."

Schreib, wie sehr ich die Sendung liebe und dass ich sie jeden Tag gucke.

"Ich sehe mir immer eure Sendung an

"und liebe sie mehr

"als alles andere auf der Welt."

Okay, jetzt musst du nur noch da unterschreiben.

Dann können wir ihn abschicken.

Hi, Sammy.

Hallo, Baby.

Willst du deine Mama etwa nicht umarmen? Mach schon.

Tag, Mama.

Ach, mein Junge. Ich hab dich so sehr vermisst.

Sieh dich an.

Geht es dir gut? - Ja.

Ja, alles gut.

Ich hab das von Ms. Vivian gehört.

Es tut mir wirklich leid.

Sie war eine nette Frau, ich hab sie gemocht.

Sammy, ich denke, wir sollten nach Hause gehen.

Holst du deine Sachen?

Nach Hause? - Ja.

Vergiss die hier nicht. - Nein.

Wir hatten 'ne tolle Zeit.

Und... du kannst mich jederzeit besuchen kommen, wenn dir danach ist.

Okay. Ich hol dann mal deine restlichen Sachen.

Danke, Palmer.

Wo hast du die denn her?

Die gehört dir nicht.

Palmer hat sie mir zum Geburtstag geschenkt.

Dann rate mal.

Ich hab dir das beste Geschenk aller Zeiten besorgt.

Da geht nichts drüber.

Ich musste ganz weit fahren, um es zu bekommen.

Ich bin dem Regenbogen nachgejagt, nur für dich.

Wirklich? - Ja.

Das Geschenk ist toll.

Ich freu mich schon drauf, es dir zu geben. - Alles klar, Kleiner.

Wow.

Du bist ja so richtig hier eingezogen.

Du warst ja auch 'ne ganze Weile weg. - Ja.

Lass uns gehen.

Sam! Ich hab gesagt, wir gehen. Mach schon.

Geh schon.

Danke fürs Aufpassen.

Drüben wartet dein Geschenk, na los. Ab nach Hause.

Ich will in die Wanne.

Geht es Sam gut?

Shelly ist wieder da.

Ach ja?

Sie sah nicht gut aus.

War ziemlich angeschlagen, wenn du verstehst.

Morgen ist er sicher wieder da.

Das hoffe ich.

Ich muss...

Ich muss wieder rein. - Ja, sicher. Tu das.

Wo ist deine Brotbüchse?

Jerry hat sie weggeworfen.

Ach ja?

Wieso das denn?

Er sagt, meine Mama würde mich zu einem Schwuli erziehen,

aber bei ihm würde kein schwules Kind leben.

Was bedeutet "schwul"?

Manche Leute glauben, es bedeutet, dass man anders ist.

Bist du schwul?

Na ja, ich bin auf jeden Fall anders.

Weißt du, was wir noch sind?

Gutaussehend.

Lach nicht. Wir sind zwei hübsche Kerlchen.

Das schüchtert Leute ein, es macht ihnen Angst.

Außerdem solltest du nie 'nem Typen mit 'ner Vokuhila trauen.

Was ist eine Vokuhila? - Eine Vokuhila ist gruselig.

Komm, ich fahr dich in die Schule.

Danke, Palmer.

Trinken wir nach der Schule wieder Root Beer mit Eis? - Ich kann nicht.

Ich muss meiner Mama helfen.

Bei was? - Wir ziehen zu Jerry.

Ich muss auf eine andere Schule wechseln.

Dann werde ich dich wohl besuchen müssen.

Versprichst du's?

Du hast mein Wort.

Los, komm schon! Wie die Mutter, so die Tochter!

Hetz mich nicht, verstanden!

Na toll.

Fass mich ja nicht an! Geh weg von mir!

Komm runter, verdammt! Das ist nicht meine Schuld.

Du sollst mich in Ruhe lassen! - Hör mir zu. Das ist nicht das erste Mal.

Hey!

Was war das eben?

Was ist hier los, verdammt? Wo ist Sam?

Wo ist er?

Er ist weg.

Die Scheiß-Polizei und das Jugendamt haben ihn mitgenommen.

Fuck.

Du bist die Mutter des Jahres, echt!

Am Montag wird es vorm Familiengericht eine Anhörung mit seiner Mutter geben.

Und da wird sich entscheiden, ob Sam in eine Pflegefamilie kommt oder zu ihr.

Meist versuchen wir, Angehörige zu finden, die zeitweise das Sorgerecht übernehmen.

Bitte füllen Sie das Formular aus.

Ich bin vorbestraft.

Sind Sie zurzeit auf Bewährung?

Mhm. - Tut mir leid.

Das Jugendamt gibt Ihnen nicht das Sorgerecht, wenn Sie auf Bewährung sind.

Kann ich ihn sehen? - Nein.

Er hat Angst. Wenn er ein vertrautes Gesicht sieht...

Ich verstehe Sie.

Aber es darf nur zu ihm,

wer ein Elternteil, Familienmitglied oder gesetzlicher Vormund ist.

Es ist möglich, dass das Gericht eine Ausnahme macht,

aber eher unwahrscheinlich.

Was willst du hier?

Wo ist Jerry?

Keine Ahnung, sag du's mir.

Hast du 'ne Kippe für mich?

Dank dir.

Was machst du denn hier, hm?

Was ist das?

Gesetzlicher Vormund?

Würdest du Sam in meine Obhut geben?

Warum sollte ich?

Weil das Gericht ihn dir sicher nicht zurückgibt, es sei denn, du bist clean.

Ich will, dass du aus meinem Haus verschwindest.

Nimm schon.

Denkst du, du kannst meinen Sohn kaufen?

Nein.

Denkst du, du bist was Besseres als ich? - Nein.

Ich denke schon.

Glaubst du, nur weil du mich gefickt hast...

bist du sein Daddy?

Du bist nicht sein Scheiß-Daddy.

Und was Besseres als ich bist du auch nicht. Ich will...

Ich halte mich nicht für was Besseres.

Ja, klar. - Wirklich nicht.

Kann sein, ich hatte diesmal mehr Glück.

Sollte dir was passieren...

werden sie sich Sam schnappen und in irgendeine Familie stecken.

Nein. Nein! - Und wir wissen beide, dass er nicht wie andere Jungs ist.

Sie werden mir Sammy zurückgeben!

Sammy und ich, wir kriegen das hin, okay!

Wir lassen diese Scheiß-Stadt hinter uns und dann mache ich einen Entzug.

Diesmal werde ich es durchziehen.

Hey! Ich werde uns ein riesengroßes Haus kaufen.

Ich werd's dir zeigen, und dann wirst du sehen, dass ich's draufhabe.

Bitte, nimm das Geld. - Nein.

Shelly, hör mir zu. - Sieh mich nicht so an.

Bitte... - Nein! Du sollst mich nicht so ansehen.

Sieh mich nicht so an!

Raus aus meinem Haus.

Raus aus meinem Haus!

Du sollst aus meinem Haus verschwinden, verdammte Scheiße!

Tut mir leid, dass ich ohne Voranmeldung hier aufkreuze.

Mr. Palmer, folgen Sie mir.

Mr. Palmer, es scheint, als wären Sie auf dem richtigen Weg.

Sie schlagen sich gut.

Wenn Sie Ihre Wohnungssituation geklärt haben

und nicht länger auf Bewährung sind,

können Sie sich noch mal um das Sorgerecht bewerben.

Hören Sie, ich hab schlimme Dinge getan, als ich jünger war.

Und ich habe dafür gebüßt. Ich gebe niemandem die Schuld dafür.

Aber um ehrlich zu sein,

hatte ich schon ewig nicht mehr das Gefühl, dass ich zu irgendwas tauge.

Mit Sam hat sich das geändert.

Meine Entscheidung lautet wie folgt: Der Junge bleibt in der Obhut des Staates.

Er wird so lange in einer Pflegefamilie bleiben,

bis es der Mutter so gut geht, dass sie das Sorgerecht wiederbekommt.

Sie ist drogensüchtig, das wird nicht passieren.

Es tut mir leid, ich muss Ihr Ersuchen um ein vorübergehendes Sorgerecht ablehnen.

Tun Sie das nicht. Ich weiß, wie es sich anfühlt, alleingelassen zu werden.

Ich kann den Jungen nicht aufgeben. Ich werde ihn nicht im Stich lassen!

Ich verspreche Ihnen, niemand wird sich jemals wieder Sorgen um Sam machen müssen.

Ich werde mich gut um ihn kümmern.

Das verspreche ich.

Es tut mir leid, ich habe meine Entscheidung gefällt.

Ich muss da rein. Ich bin da! - Sie dürfen da nicht rein.

Sir, nehmen Sie Ihre Pfoten weg! Ich bin da.

Tut mir leid, dass ich zu spät bin. - Verzeihen Sie.

Was macht der denn hier? - Bitte?

Ich bin Sams Mutter.

Bitte, treten Sie nicht vor. - Tut mir leid.

Mach ich nicht.

Euer Ehren, es tut mir leid, dass ich zu spät bin. Aber ich bin hier.

Ma'am, die Polizei hat noch nicht mal mit Sam gesprochen.

Die sind in mein Haus gekommen und haben ihn mir weggenommen.

Ohne Begründung.

Ms. Burdette, dem Jugendamt lag eine Beschwerde

wegen Kindesmisshandlung und -vernachlässigung vor.

Sie wurden als gewalttätig und aufgebracht beschrieben.

Das ist aber nicht wahr, Ma'am.

Nein. Das...

Aufgebracht war ich, das stimmt.

Das gebe ich zu.

Ich habe in letzter Zeit gesundheitliche Probleme.

Das streite ich auch gar nicht ab.

Keine Ahnung, was auf Ihrem Zettel steht oder was er behauptet hat oder sonst wer,

aber ich habe meinen Jungen noch nie geschlagen.

Ich bin Sammy gegenüber nicht ein Mal laut geworden.

Er ist nicht unglücklich. - Ich verstehe, Ms. Burdette.

Ich tu alles, was Sie wollen. Sie wollen 'nen Pinkeltest machen? Na schön. Los!

Ich flehe Sie an.

Bitte, lassen Sie meinen kleinen Jungen nicht bei Fremden leben.

Er muss bei seiner Mama bleiben.

Bitte.

Sam!

Hey, Sammy!

Komm schon, Baby!

Warte schon mal im Wagen, los.

Ich hab die Schnauze voll von deinem Mist!

Du schon wieder! Wie oft soll ich dir noch sagen, dass du den Scheiß lassen sollst?

Ich hab die Schnauze so voll von dir! - Bald fackle ich den Scheiß-Wohnwagen ab!

Dann stehst du mit deinem fetten Happy-Hippo-Balg auf der Straße!

Bis Weihnachten lutschst du dann Schwänze! Ich hab deinen Scheiß so was von satt!

Was soll der Scheiß, verdammt? Wie oft muss ich das noch sagen?

Du verlogene Dreckshure! Los, spuck's schon aus!

Was stimmt eigentlich nicht mit dir?

Geh runter von meiner Mama! - Fass mich nicht an!

Ich krieg keine Luft! - Weg mit dir!

Runter von mir, du Scheißhaufen! - Bitte!

Weißt du, wo ich deinen...

Was...

Du hast Jerry durch die Luft geschleudert.

Er ist volle Kanne durch die Luft geflogen.

Ist das erste Mal, dass ihm das passiert ist.

Komm mit, Sam. Komm. - Er ist richtig geflogen!

Wo willst du mit meinem Jungen hin?

Hey, du Scheißkerl!

Jetzt wird alles wieder gut, okay?

Okay. - Ja?

Alles klar.

Bleib im Wagen, Sam, okay?

Kann ich mal telefonieren?

Danke.

Ja?

Ich bin's.

Ich hab Sam. - Um Gottes willen, Eddie.

Shelly hat die Polizei gerufen. Die suchen dich.

Du musst ihn zurückbringen. - Kann ich nicht.

Nicht dahin. - Das ist Kidnapping.

Sie ist dem nicht gewachsen. - Das kann ja gut sein.

Aber wo willst du denn hin?

Willst du etwa wieder zurück ins Gefängnis?

Sie ist nun mal Sams Mutter, Eddie.

Gut oder schlecht, richtig oder falsch,

sie ist seine Mutter.

Ruf Coles an.

Was machen wir denn jetzt?

Es wird alles wieder gut.

Okay?

Da ist mein Junge! Sammy! - Bleib hier!

Nein!

Sammy! Oh mein Gott! Lass mich los, verdammt!

Oh mein Gott! - Halt sie fest!

Du musst jetzt aussteigen.

Na komm. - Sammy!

Halt sie fest! Bleib hier! - Sammy!

Ich werde dich vor Gericht zerren! - Beruhig dich doch.

Auf den Boden mit ihr. Und da bleibt sie. - Scheiße.

Komm her, Sammy! - Sie kann sich nicht um ihn kümmern.

Sie ist völlig durchgeknallt.

Komm her.

Ich bringe Sammy zu Maggie, da bleibt er fürs Erste. In Ordnung?

Ich liebe dich. Na, du? Geht's dir gut? Hat er dir wehgetan?

Ich hab mir Sorgen um dich gemacht.

Es tut mir so leid. Ehrlich. - Dreh dich um, Eddie.

Hände hinter den Rücken!

Du musstest einfach wieder Ärger machen, stimmt's?

Ich hab mir Sorgen gemacht. - Los!

Hey, Baby. Ach, mein Schatz.

Lass nicht zu, dass die Behörden ihn wieder mitnehmen.

Nein! - Nicht, Sammy! Tu das nicht!

Lasst ihn los! - Hey! Komm schon.

Hör auf, Sam!

Fasst Sam nicht an! - Ich hab dich zu früh rausgelassen.

Du tust ihm weh! Nein, Baby! - Komm schon, Sam. Komm.

Lass mich los! - Sammy, hey.

Hey, Baby. Ich hab dich lieb.

Deine Mama hat dich lieb. Ich werde auf dich aufpassen.

Du passt doch nie auf mich auf. Nie! - Doch, das tu ich. Das tu ich.

Ich halt dich fest.

Lass mich los!

Palmer!

Geh zu deiner Mama.

Ist schon gut.

Palmer!

Du kannst gehen.

Shelly hat gesagt, du bist mit Sam nur weggefahren, um Essen zu besorgen.

Ich schätze, sie war zu high, um sich zu erinnern.

Wir sind also gezwungen, die Anklage fallen zu lassen.

Sam ist noch bei Maggie.

Das war ich dir schuldig.

Ja.

Warst du.

Du hältst mich für eine furchtbare Mutter.

Hey, Sammy.

Hi, Baby.

Ich weiß, dass du wütend auf mich bist.

Das ist in Ordnung.

An deiner Stelle wär ich das auch.

Okay, also... Ich muss was ganz Wichtiges mit dir besprechen.

Können wir das machen?

Kann ich mich zu dir setzen, ja? - Ja, Mama.

Danke.

Ich hab über ein paar Dinge nachgedacht.

Ich halte es für das Beste, wenn du bei Palmer wohnst.

Er ist ein Netter.

Und du liegst ihm wirklich sehr am Herzen.

Und...

Ich hab Probleme.

Ich hab wirklich große Probleme, Baby.

Aber...

Gib mir deine Hände.

Es ist nicht so, dass ich dich nicht lieb habe.

Ich liebe dich von ganzem Herzen.

Was hältst du davon?

Willst du bei Palmer wohnen?

Möchtest du, dass er dein Dad ist? - Ja.

Ja.

Komm her und umarm mich, ja?

Alles klar.

Hast du alles?

Sieht so aus.

Gibt es nachher gemeinsames Abendessen mit Ms. Maggie?

Ja, sie macht dir dein Lieblingsessen. Brokkoli.

Brokkoli?

Die Klimaanlage von Forbes ist wieder ganz. Ich schaff sie rüber.

Ach, Palmer!

Ich hab was für dich.

Deine Schlüssel.

Ich finde, du hast sie dir verdient.

Danke, Sibs.

Dein Junge wartet nicht gerne. Los, verschwinde hier.

Tschüss, Sam. - Mach's gut, Emily.

Wann findet unsere nächste Teeparty statt? - Keine Ahnung, sag du's mir.

Wenn alle Zeit haben.

Komm, wir müssen noch was abholen.

VERKAUFT

Hey, Sam.

Komm mal her.

Der ist für dich.

Ich hab noch nie Post bekommen.

Mach auf. Sieh nach, was drinsteht.

WILLKOMMEN IN PENELOPES FLIEGENDEM PRINZESSINNEN-KLUB

Sieh nur, da ist ein goldener Stern drauf.

Und guck mal, hier steht mein Name. Sam Burdette.

Ja.

Ich gratuliere dir.

ENDE

Untertitel: Katrin Kittelmann FFS-Subtitling GmbH

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