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WAS BISHER GESCHAH ...
Sie wollte sterben. Aber sie hat Cyn getötet! - Nein. Das warst du.
Kennen Sie Winnipesaukee Island? Eine der privaten Enklaven für Reiche.
Mit Privat-Shuttles. - So kommen wir nach Luna.
Wir haben Pläne für einen Gegenangriff. Konzentrieren wir uns auf Pallas.
Wenn wir unschuldige Gürtler töten, wird uns der ganze Gürtel bekämpfen.
Ihre Meinung? - Jagen wir Pallas in die Luft!
Ich heiße Naomi Nagata. Ich befinde mich auf der Chetzemoka.
Von diesem Schiff wird mit meiner Stimme ein automatischer Notruf ausgesandt.
Leiten Sie das weiter ... - Das ist eine Lüge.
Die Rocinante soll so in eine Falle gelockt werden.
Die Chetzemoka ist eine Bombe.
Naomi Nagata war eine Verräterin, die jetzt tot ist.
Camina! Bitte.
Leiten Sie das weiter. Sagen Sie James ...
Holden, ich habe ...
die Kontrolle. - Warum ist die Nachricht jetzt anders? Ist jemand auf dem Schiff?
Könnte es Naomi sein? - Das ist unmöglich.
Sie ist tot.
Bei Patroclus waren es fünf Golden Bough gegen zwei Kreuzer und eine Fregatte.
Vier der Golden Bough und ein UN-Kreuzer wurden zerstört. Der zweite ist fort.
Die Mars-Fregatte wird vermisst.
Die Freie Raummarine trauert um unsere tapferen Verbündeten.
Aber das war es wert.
Captain! Eine Richtstrahl-Nachricht. Von der Dewalt.
Schick sie rüber.
Bosmang, wie befohlen überwachen wir die Chetzemoka.
Vielleicht gibt es nun ein Problem.
Dein Notruf wurde unterbrochen. Aber vorher hat er sich verändert.
Und zwar so:
Hier spricht Naomi Nagata ...
Sagen Sie James Holden, ich habe ... Hier spricht Naomi Nagata ...
Sagen Sie James Holden, ich habe ...
die Kontrolle.
Hier spricht Naomi Nagata ... Sagen Sie James Holden, ich habe ...
Als wir ihn erstmals abgefangen haben, hieß es, sie habe keine Kontrolle.
Jetzt heißt es, sie habe die Kontrolle. Und das soll ein Fehler sein?
Viermal in Folge?
Hältst du das für Zufall?
Sagen Sie James Holden, ich habe ...
die Kontrolle. - Das könnte eine Fehlfunktion sein.
Funk defekt, Signalausfall,
und dann ist alles tot.
Entschuldigen Sie die Wortwahl.
Vielleicht kann sie nicht frei sprechen, ist verletzt und kommt nicht ans Mikro.
Oder es ist eine Zugriffsbeschränkung.
Das kann man nur vor Ort herausfinden.
Na dann. Wir sind viel näher dran als die Roci. Wir sind zuerst da.
Die Botschaft wäre aber sehr kryptisch.
Warum keine klare Ansage? - Wir sollten einfach schnellstens hin.
Wir sollten unseren Treibstoff nicht verschwenden.
Ich schaue mal, ob wir einen Zahn zulegen können.
Hier spricht Naomi Nagata ...
Sagen Sie James Holden, ich habe ...
die Kontrolle.
"DIE ANWESEN"
Wie kommen wir in den Hangar?
Ich glaube, ich weiß wie. Bleibt hinter mir!
Und du kannst so was wirklich fliegen? - Kann ich.
Nicht schießen!
Nicht schießen!
Alle Wertsachen sind im Haus. Bedienen Sie sich. - Danke!
Wohnt ihr hier? - Ja. Das heißt: im Haus.
Wir sind das Personal. - Warum verstecken Sie sich?
Wir sahen den Helikopter. - Er war nicht von der UN.
Wir dachten, Diebe gehen ins Haus. - Kommt auf das Diebesgut an.
Ich heiße Clarissa. Wir hatten hier mal ein Haus.
Clarissa Mao?
Sie waren mal zu Thanksgiving hier.
Das stimmt. - Sie und Ihre Schwester stritten unentwegt.
Und Mutter hat ... - Hey! Wen kümmert's? Erst das Geschäft, dann das Heulen.
Wo sind die Besitzer? - Schon seit Monaten weg.
Kommt man mit dem Shuttle nach Luna? - Ja.
Aber es wurde lange nicht benutzt. - Mindestens zwei Jahre lang.
Wegen eines Problems mit dem Reaktor. - Scheiße!
Behaltet sie im Auge!
Echt hübsch!
Die Akkus funktionieren noch. - Die bringen uns nicht in den Orbit.
DIE UN SCHLÄGT ZURÜCK
Sie elender Mistkerl!
Ich freue mich auch, Sie zu sehen.
Sie haben mich hintergangen. - Der Vorsitzende wollte meine Meinung.
Die habe ich geäußert. - Man sollte auch Inaros' Callisto-Verbindung bedenken.
Callisto gehört zum Mars.
Na und? Sollten die Gürtler auf Tycho Inaros helfen, wäre auch das ein Ziel.
Terraner-Firma hin oder her. - Ein Ziel wofür?
Für weitere Angriffe. Nach Pallas.
Wir sollten allein darüber reden, wie man Pallas als Ausnahme verkauft,
um klarzumachen, dass es kein Krieg gegen den Gürtel ist. - Das ist es aber.
Ich verstehe Ihren Einwand ... - Inaros ist ein Extremist. Ein übles Element.
Er ist eine ebenso große Gefahr für seine Leute wie für uns.
Er hat keine Gürtler angegriffen ... - Dieses Bild müssen wir propagieren.
Ich verstehe Ihre Wut. Ich hätte Sie über Pallas informieren sollen.
Greifen wir noch mehr Zivilisten an ... - Wie es Inaros getan hat?
Ist er jetzt unser Vorbild?
Anders als Marco Inaros es behauptet, sind die Gürtler keine Nation.
Das können wir ausnutzen, indem wir uns mit Teilen verbünden,
um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. - Diese Strategie wäre zu zeitaufwendig.
Unser Job ... Mein Job ist es, für mehr Sicherheit zu sorgen
und die akute Gefahr schnellstens zu verringern.
Die Bastarde, die das begonnen haben, müssen die Folgen spüren.
Genauso wie ihre Unterstützer. - Glauben Sie, ich will das nicht?
Glauben Sie, ich träume nicht davon,
und zwar jeden Abend, dass Marco Inaros das bekommt, was er verdient?
Zu sehen, wie er nach Luft schnappt
und wie seine Kinder es mit ansehen, wie er erstickt?
Und zwar weil er meinen Mann umgebracht hat.
Mein Arjun ist tot.
Und ich würde alles geben, um ihn zurückzuholen.
Und jeder, der einen geliebten Menschen auf Pallas verloren hat,
fühlt gerade das Gleiche wie ich!
Für jeden so getöteten Partisanen haben wir zehn weitere erschaffen.
Madam,
Sie haben mein Mitgefühl.
Aber Emotionen müssen außen vor bleiben.
Wir müssen rational und objektiv entscheiden.
Wir sollten Ceres angreifen. Den größten Hafen im Gürtel.
Ich dachte, Dawes ist unser Freund. - Er würde sich Inaros nie widersetzen.
Ohne Ceres und Pallas bleiben Inaros zum Auftanken nur die Äußeren Planeten.
Das wird ihn extrem schwächen.
Ein mutiger Zug! - Auf Ceres leben Millionen.
Darunter Hunderttausende von Kindern.
Wie sind die Szenarien
für einen Angriff? - Um sie lahmzulegen oder zu besetzen? - Ich bin raus!
Wollen Sie zurücktreten? - Ja, Sir.
Gut. Ich akzeptiere den Rücktritt. Sie können gehen.
Meinen müssen Sie auch akzeptieren. - Herrgott, Dehane!
Und meinen. - So sind wir doch keinen Deut besser!
Raus hier!
Gibt es ein Problem? - Nein.
Wir wollen nur ungestört reden.
Keine Kursänderung bei der Chetzemoka.
Selbst wenn Naomi lebt, hat sie wohl keine Kontrolle über das Schiff.
Das könnte sich bald ändern.
Drummer kennt keinen, der klüger ist als Naomi.
Drummer wird darauf bestehen, selbst nachzusehen.
Wir werden es ihr nicht sagen.
Sie ist meine Ankawala. So was muss ich ihr sagen. - Du liebst doch auch andere.
Marco weiß Bescheid.
Er wird uns Befehle übermitteln.
Und wenn er das tut, werden deine Leute sie befolgen.
Wenn nicht,
ist alles, was folgt, deine Schuld.
Das heißt: Du wirst schweigen.
Verstanden? - Verstanden.
Greift schnell zu, bevor sie alles auffressen. - Reiche essen gut.
Das ist nichts Besonderes. Mehr war nicht drin.
Vielen Dank für die Bewirtung.
Und? - Der Reaktor startet nicht.
Es ist genug Treibstoff vorhanden. Aber beim Starten hakt es irgendwo.
Die Hausbatterien sind tot. Einen Generator gibt's nicht.
Ohne Strom wird es hier bald ziemlich kalt.
Das Essen reicht auch nicht mehr lange.
Aber natürlich können Sie so viel essen, wie Sie wollen.
Sollen wir mit dem Helikopter möglichst weit in den Süden fliegen?
Noch nicht.
Das Problem ist mechanisch, elektrisch, oder es liegt an der Software.
Es könnte also an allem liegen.
Mechanik und Elektrik kriegen wir hin. Für die Software bräuchten wir Hilfe.
Es könnte über ein Sicherheitsprotokoll geschützt sein.
Es wäre super, wenn du dem Schiff sagst, dass wir es benutzen dürfen.
Ja, gut.
Du kannst Identitäten fälschen?
Scheiße!
Bleiben Sie, wo Sie sind!
Sind Sie Rettungshelfer? - Nein.
Wir haben den Helikopter gesehen. Wir warten seit Wochen auf Evakuierung.
Wir haben kaum noch Vorräte. - Wir sind nicht hier, um zu helfen. Verpisst euch!
Sie müssen uns helfen. Bitte! - Das ist auch Personal. Sie sind keine Bedrohung.
Wir sind völlig isoliert.
Wir haben keinen Strom und kaum Nahrung. - Das ist nicht unser Problem!
Das hier ist kein Rettungseinsatz. Tut mir leid.
Und was machen Sie hier?
Wir wollen das Shuttle dort reparieren und dann damit nach Luna.
Sie können gern mitkommen.
Was soll der Scheiß?
Das ist ein kleines Schiff. - Der Flug wird unbequem, ist aber kurz.
Ihnen wird sonst keiner helfen. Ganz sicher nicht die Hausbesitzer.
Erzählen wir jetzt allen hier, was wir vorhaben? - Er hat recht.
Das sollten wir für uns behalten.
Ihr wollt meine Hilfe bei der Reparatur? Dann darf auch jeder mitkommen.
Dann machen wir's ohne dich.
Du kannst ja hier bleiben.
Wer mitkommen will, sollte hier sein, wenn das Schiff bereit ist!
Wir warten nicht.
Verstanden?
Kommen Sie! Wir gehen rein.
Ihr trefft euch mit der Serrio Mal und der Koto, um die Rocinante anzugreifen.
Oberste und einzige Priorität ist es, sie zu zerstören.
Erledigt die Sache.
Viel Erfolg!
Du hast den Befehl gehört!
Er ist sinnlos. - Dein Urteil ist egal. - Auf die Roci wartet doch eine Falle.
Wenn das so ist,
warum sollen wir dann kämpfen?
Damit wir ein Symbol der Assimilation und des Kompromisses zerstören!
Etwas, das den Gürtel seit Generationen an der Leine der Inneren gehalten hat.
Nur ein Narr würde das glauben.
Und du bist vieles, aber kein Narr.
Du hast einen Treueschwur geleistet. Auf euer Leben.
Gegenüber Marco Inaros.
Nimmst du ihn zurück?
Nein.
Wenn es getan werden muss, dann tun wir es.
Das solltet ihr auch!
Macht die Dewalt fertig!
Ich will eine Verbindung zur Serrio Mal
und dann zur Koto. - Oye, Bosmang!
Gib mir deine Waffe.
Warum? - Du weißt warum.
Das ist nicht nötig. - Dann spricht auch nichts dagegen.
Camina, bitte. Tu es für mich.
GELIEBTER EHEMANN, WENN ES EIN LEBEN NACH DEM TOD GIBT, SUCHE ICH DICH DORT.
Mein Beileid.
Danke.
Sie wollen mir etwas sagen? Dann tun Sie es.
Drei weitere Minister sind raus. Morgen gibt es ein Misstrauensvotum.
Paster wird verlieren. - Also Neuwahlen. - Ja, aber der Ausgang wäre unklar.
Für viele wäre das jetzt zu riskant.
Ein Putsch? - Was? - Das ist Hochverrat!
Nein, Ma'am.
Ich soll Sie bloß fragen, weil ich neutral bin.
Madam Avasarala,
würden Sie uns erneut anführen, wenn man Sie nominiert?
Ach herrje! Man hat sie gewählt?
Man kennt mich. Das ist wohl der Hauptgrund.
Die einstige und zukünftige Königin.
Glückwunsch! - Kommen Sie in mein Kabinett.
Ich meine es ernst.
Ich vertraue Ihnen. Und Sie haben keine Angst vor mir.
Ich schließe mich einer Einheit an.
Hoffentlich jener, die Inaros ausschaltet. - Felix!
Ihr letzter Einsatz ist 20 Jahre her. - Militärs laufen Ihnen ständig davon!
Inaros hat Schiffe, er hat Millionen an potenziellen Asteroiden.
Er hat das Protomolekül.
Wenn wir ihn direkt bekämpfen, könnten wir verlieren.
Ich brauche Ihre Hilfe.
Irgendjemand wird Marco Inaros töten.
Und ich wäre gern dieser jemand.
Ein Gürtler, ein Marsianer und ein Terraner gehen in eine Bar.
Der Gürtler soll bestellen. "Geben Sie mir Ihren besten Mars-Whisky.
Dann weiß ich, wie mein Feind denkt."
Als Nächster bestellt der Marsianer: "Ich will Ihren besten Terraner-Tequila.
Dann weiß ich,
wie mein Feind denkt."
Sie haben ihn nie zu Ende erzählt.
Der Terraner ist dran: "Geben Sie mir Ihren besten Gürtler-Drink.
Wirklich den besten!"
Der Barkeeper sagt: "Um zu wissen, wie Ihr Feind denkt?"
"Nein, um weniger zu trinken. Der Gürtel produziert ja nur furchtbares Zeug."
Das war mal witziger.
Wie sieht's jetzt aus? - Hier ist alles grün.
So wie beim letzten Mal. - Gut. Probieren wir's noch mal.
Erich, mach den Magnetfeldtest!
Peaches! Ist er eingeschlafen? - Er ist gerade rausgegangen.
Verdammt noch mal!
Scheiße.
Timmy, komm sofort nach draußen! Es gibt Ärger.
Euch muss echt kalt sein. Auf der Insel gibt es nirgendwo Strom.
Hoffentlich ändert sich das in einigen Tagen.
Hallo! Ich bin der Sicherheitschef dieser Insel. - Der "Miet-Sheriff".
Ich sagte Ihren Freunden, dass wir auf baldigen Festlandkontakt hoffen.
Sie wollen unser Essen. - Wir glauben, dass bis dahin Nahrung und alle Vorräte
an einen Ort gehören, um sie effizient zu verteilen.
Gut. Bringen Sie alles her. - Wir passen darauf auf.
Eines der Häuser dient uns bereits als Zentrale.
Das wäre der sicherste Ort für all die Vorräte.
Erst nehmen Sie sich ein Haus. Und jetzt unser Essen?
Das ist die erbärmlichste Erpressung, die ich je erlebt habe.
Ihr macht das wohl zum ersten Mal.
Sie haben einen Helikopter?
Den brauchen wir auch. - Ich hab eine bessere Idee.
Leck mich doch, du Möchtegern-Sheriff! - Von uns bekommen Sie nichts.
Beschweren Sie sich doch, wenn Ihnen etwas nicht passt.
Aber bei wem nur, wenn ich die einzige Obrigkeit bin?
Also haltet einfach die Klappe und tut, was ich euch sage!
Das mach ich sicher nicht.
Seid ihr deshalb hier? Wegen des alten Shuttles?
Uns hat man gesagt, es wäre defekt.
Aufhören!
Geh aus dem Weg!
Wir müssen das nicht tun!
Wir waren in Baltimore. Dort gibt es Massengräber an den Straßen!
Bitte!
Nehmt die Waffen runter!
Verschwindet einfach!
Ihr sollt euch einfach verpissen.
Du weißt, dass sie wiederkommen?
Genug Leute sind grundlos gestorben. - Sollen wir auf einen Grund warten?
Das ist eine dumme Strategie. - Okay!
Machen wir weiter, damit wir weg sind, bevor sie wiederkommen.
Ich verstehe nicht, warum Marco uns diesem Risiko aussetzt.
Fünf Schiffe gegen eins.
Wir werden nicht verlieren.
Jetzt verschweigst sogar du mir etwas.
Du weißt etwas.
Lüg mich nicht an. Das kannst du nicht gut.
Wenn ich dir nicht alles sage, könnte ich meine Gründe dafür haben.
Behandel mich nicht wie ein Kind. Ich habe mir die Wahrheit verdient.
Marco hat Klaes Ashford ermordet.
Aber ich habe bei allem mitgespielt, damit euch nichts passiert.
Er tötete eine Frau, die ich liebte. Und jetzt sollen wir ihre Freunde töten!
Und wieder mache ich mit.
Wie viel Scheiße muss ich fressen, damit du mich mit Respekt behandelst?
Liebst du uns auch?
Was?
Du hast Naomi geliebt.
Liebst du auch uns?
Natürlich.
Bedeuten wir dir genauso viel, wie sie dir bedeutet hat?
Ich will, dass du es sagst.
Ja.
Es könnte sein, dass Naomi noch lebt und auf dem Schiff ist.
Marco will, dass wir die Rocinante zerstören,
bevor sie ihr helfen können.
Du kannst sie nicht retten!
Du weißt, was passiert, wenn man sich Marco widersetzt.
Wenn wir jetzt illoyal sind, wird man uns umbringen.
Nicht nur dich und mich,
sondern uns alle.
Bitte denk daran!
Ist alles erledigt? - Das will ich doch hoffen.
An der Elektrik liegt es nicht. Was gibt's bei dir?
Das Schiff gehört jetzt Timmy. Er kann es uneingeschränkt nutzen.
Dieses Betriebssystem ist alt,
aber es funktioniert.
Nun müsste das Schiff nur noch starten. - Ja. Das wäre super.
Er nennt dich "Peaches". - Ja.
Warum? - Keine Ahnung.
Warum nennst du ihn "Timmy"? - Weil er so heißt.
Soll ich danach fragen?
Ich würde es nicht tun.
Ich wäre bereit für einen neuen Durchlauf.
Ich mache gerade Pause!
Es läuft nicht gut?
Wieso schiebt keiner Wache? - Alles ist ruhig. Entspann dich.
Hey, du! Hör auf mit dem Scheiß und geh aufs Dach!
Behalt den Waldrand im Auge!
Für wen hältst du dich, alter Mann? - Sei still und mach hin!
Hey!
Geh rein! Wir sagen euch, wenn es sicher ist. - Bist du ihr Vater?
Sie lenkt ihn ab. Er kann sie in seiner Freizeit flachlegen.
Provozier meine Leute nicht. Keiner von ihnen soll sterben.
Wir können uns alle wieder vertragen, wenn wir hier weg sind. - Okay.
Ich hab die Hausbar geknackt.
Mit einem Stein.
Danke.
Als du die Erde verlassen hast, warst du wohl froh.
Nicht von Anfang an. - Was hat sich verändert?
Ich habe meinen Platz gefunden.
Super.
Ich habe in meinem Leben gelernt, wie man in Baltimore überlebt.
Zwar nur als Straßengaunerin.
Aber das konnte ich.
Und jetzt stehe ich bei null.
Das habe ich damals auch gedacht.
Ich will nicht alles zurücklassen und wieder von vorn anfangen.
Und auch das habe ich gedacht.
Aber meine Rückkehr hat mir eins gezeigt. - Was?
Niemand fängt von vorn an.
Weil niemand je etwas zurücklässt.
Scheiße.
Es ist die Stromverbindung.
Was?
Es war direkt vor meiner Nase. Eine Denkpause bewirkt manchmal Wunder.
Selbst wenn's anspringt, weiß keiner, ob es alle auf der Insel tragen kann.
Wir vergrößern nur unseren Stamm.
Was? - Amos sagt, dass wir in Stämmen leben.
Und dass sie bei Unruhen kleiner werden.
So ist es.
Du solltest auf ihn hören. - Das habe ich. Und er hat recht.
Aber auch nicht. Unterwegs sagte er, dass unser Stamm zwei Mitglieder hat.
Aber ohne euch wären wir jetzt tot.
Wir waren stärker, weil wir gewachsen sind.
Und welchen Mehrwert haben Küchenmädchen und Butler für uns?
Wen kümmert's? Vielleicht reicht es, dass sie unsere Hilfe brauchen.
Wenn jeder zu uns gehören könnte, ohne seinen Mehrwert beweisen zu müssen,
hätte vielleicht niemand mit Asteroiden auf uns geschossen.
Du lieber Gott!
Wo hat Timmy dich nur her?
Aus dem Gefängnis. Lebenslange Haft für mehrfachen Mord.
Wir haben's! Eine fehlerhafte Verbindung hat die Stromausfälle verursacht.
Ich habe den Teil neu verkabelt. Hoffentlich gibt das keine Überlastung.
Moment! Ich teste es direkt.
Es funktioniert!
Ich sichere alles und ihr macht euch bereit!
Verschwinden wir von hier!
Abflug in 15 Minuten. Wer dann nicht an Bord ist, bleibt hier.
Los, los! Beeilung.
Warum steht ihr rum? Bewegung!
Es gibt Ärger. Theo! Was siehst du?
Da bewegt sich was in den Bäumen.
Aber ich habe keine freie ...
Scharfschütze! - Geht in Deckung! - Da drüben! Schießt!
Runter mit dir!
Platz suchen und möglichst anschnallen! Alle sollen ins Shuttle.
Los, los!
Danke.
Legt euch hin, wenn es sein muss. Ihr könntet ohnmächtig werden.
Löscht das Licht und tötet alle, die Widerstand leisten!
Wir hauen ab!
Los! Bewegung!
Weiter!
Bewegung!
Los! - Lass ihn! Er ist erledigt!
Amos!
Zieht euch zurück! Los!
Sie kommen von beiden Seiten!
Ich hab dich!
Alles okay? - Ja! Los, Bewegung!
Erich!
Weiter!
Sie hat sie getötet! Mit bloßen Händen. - Ab jetzt bin ich viel netter zu ihr.
Alles sauber!
Bring sie rein und mach alles startklar!
Ich lasse dich nicht zurück.
Das wird eng!
Kommt, es geht los!
Wir müssen los!
Amos!
Abflug!
Startvorbereitung.
Bitte warten, bis das Tor ganz offen ist. - Drauf geschissen!
Darf ich reinkommen?
Natürlich.
Ich sehe dich gar nicht mehr. - Ich dachte nicht, dass du das willst.
Um ehrlich zu sein,
das wollte ich auch nicht.
Tut mir leid. - Tut mir leid.
Dir muss nichts leidtun. - Ich wünschte, es wäre so. - Nein!
Ich habe Naomi hergebracht,
weil ich gedacht habe ...
Und jetzt ist sie tot.
Und Cyn ist tot.
Und all das ist meine ... - Sie lebt.
Was?
Deine Mutter lebt.
Aber ...
ich habe sie draußen ohne Anzug gesehen.
Irgendwie hat sie es durchs Vakuum rechtzeitig zur Chetzemoka geschafft.
Sie befindet sich an Bord.
Sie ging nicht in die Luftschleuse, weil sie traurig oder verzweifelt war.
Oder weil sie Reue empfand.
Sie wollte sich nicht umbringen.
Sie wollte entkommen.
Sie hat uns verlassen.
Sie hat uns beide verlassen.
Schon wieder.
Nein! Nein!
Untertitel: Daniel Bomke FFS-Subtitling GmbH
Creative Supervisor: Torsten Nobst
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