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Mes meilleurs copains (1989) dTV - TV5MONDE Europe - 2. Dezember 2013
MEINE BESTEN FREUNDE
Wenn man etwas pausenlos wiederholt,
hat man ein echtes Problem.
Der tiefere Grund ist:
Es war ein traumatisches Abenteuer. Dem entkommst du nicht.
Es hat dich gefühlsmäßig blockiert. Du hast es zugegeben.
Obwohl du es unterdrückst, täuschst du niemanden.
Heute Nacht nach dem Anruf Richards konntest du nicht mehr einschlafen.
Außerdem ging es nur um diese Frau, als wir uns kennen lernten.
"Bernadette, Bernadette!"
Die anderen Frauen waren nur Ersatz... bis zu mir.
Deine enttäuschten Gefühle,
ganz zu schweigen von der Pleite mit deiner Frau.
Wenn man das vertieft, wo führt es hin?
Zu Bernadette.
Es war ermüdend, dieses Bild
der idealen Frau, die es nicht gibt.
Es betraf mich ja noch nicht... am Anfang... Es war einfach ermüdend.
Ich war übrigens erleichtert, als du die Analyse wieder aufnahmst.
Jetzt ist die Gelegenheit. Ergreife sie!
Liebling, worauf willst du hinaus?
Jean-Michel, du bist nicht mehr 12. Entwickele dich weiter!
Du kannst deine Vergangenheit überwinden, also tue es.
Natürlich gehe ich ein Risiko ein, aber wir haben keine Wahl.
Du musst mit ihr schlafen.
- Klingt paradox aus meinem Mund. - Diese Eifersucht ist grotesk.
Ich treffe eine alte Freundin bei Freunden, mehr nicht.
Warum sollte ich mit ihr schlafen wollen?
Machen wir uns nichts vor.
Wir dachten alle, du hättest es überwunden. Weit gefehlt!
Deine Reaktion war der Beweis.
Besser, du hättest mit ihr vor 18 Jahren geschlafen. Nun ja.
Also gehe ich das Risiko ein...
Wenn du heute Lust auf sie hast,
bitte ich dich: Bums sie.
Dann wird sie für dich sein wie jede, mit ihrem Zinken und der Riesenbrust.
Posaune hier keine sexuellen Details aus. Peinlich.
Wir flüstern.
- Den Leuten ist es egal. - Nein.
Es geht um viel.
Richtig. Ich werde das ganze Wochenende bumsen.
Schon gestern geilte sie mich auf.
Stopp! Ich akzeptiere alles, aber keine Vulgarität.
Schönes Wochenende!
Keinen Kaffee für Ihre Frau?
Warum meine Frau... also meine Freundin...
also die Frau, mit der ich zusammenlebe,
mich in diese Situation brachte?
Das hat mit gestern zu tun.
Zum 6. Mal in diesem Monat entfernte ich Zahnstein
bei meiner besten Kunden,
als meine Sekretärin, Frau Baron, mir den Smoking brachte.
Herr Éric hat angerufen.
Er hat die Freikarten und kommt in 5 Min.
Genial.
Entschuldigen Sie.
Wir hätten uns sicher auch am Olympia treffen können,
aber ich wusste, dass mein bester Freund, Éric Guidolini,
mir sein neues Auto zeigen wollte, ein Golf GTI mit 16 Ventilen.
- Super, dein neues Auto. - Schon gut.
Ich bekomme den Golf erst Montag. Den hier habe ich von der Firma.
War nur ein Witz.
Die denken, wir liefern Getränke.
Klar!
Wir mussten unseren besten Freund, Antoine Jobert
abholen, der sein Romeo und Julia probte und den Abend vergessen hatte.
Antoine ist nicht der Kerl, der Julia küsst,
sondern der, der sagt, wie:
der autoritäre Typ, der Regisseurs.
Was stellst du dich so an!
Hast du etwa noch nie geküsst?
Mehr Gefühl, bitte. Stößt sie dich ab?
Ich weiß nicht... Ersticke sie!
Virginie, mein Engel, du bist so unterkühlt...
Da spürt man überhaupt keine Sinnlichkeit.
Komischer Beruf. Antoine drängt die Freundin, Romeo besser zu küssen.
Tut mir leid. Nur noch 20 Tage bis zur Generalprobe.
Ich kann nicht ins Olympia, selbst für Bernadette nicht.
Virginie tut sich schwer.
Wir müssen arbeiten wie bekloppt.
Ihr seid chic, so als Hanswurst.
"Hanswurst"! Antoine hatte eine ausgefeilte Wortwahl.
Genauso "rumhängen". Wie erklärt man Bernadette Legranbois,
dass man lieber probt, als ihre einzige Vorstellung zu sehen?
Wo bleibt ihr denn? Wir verpassen den Anfang!
- Die Freikarten? - Ja.
Der Aufgeregte ist mein bester Freund Richard Chappoteaux.
Er kann auch charmant sein.
Was den anderen angeht, der meinte, er könne in Jeans kommen,
das ist Dany, Daniel Peccoud, mein bester Freund.
Sie fragen sich bestimmt, warum so viele beste Freunde?
Weil es wirklich meine besten Freunde sind.
Sind doch blöde Plätze.
Kritisieren kann jeder. Hättest dich ja drum kümmern können.
- Der Sound ist oben besser. - Der Sound ist oben besser?
Seit wann das denn?
Mich überkam Furcht. Wir konnten
nie zusammen sein ohne Sticheleien und Ironie.
Doch der Abend sollte gelingen.
Keine Sticheleien heute, wo wir Bernadette wiedersehen.
Keine Bange. Du wirst deinen Schwarm schon sehen.
Achtung, nach 20 Jahren erkennst du sie nicht wieder.
Etwas Humor hat noch nie jemandem geschadet.
Irre!
Da war sie: die unglaubliche Bernadette.
Ich erkläre es:
Bernadette Legranbois war für uns mehr als ihre Songs,
Lift pour Montréal, Freeway oder Love comme Amour.
Sie war unsere große Jugendliebe.
Sie liebt immer noch harte Kerle, streunende Hunde.
Sie beeinflusste unser Leben.
Ich greife ein, denn unser bester Freund, Jean-Michel Tuilier,
lässt sich von seiner Begeisterung überwältigen.
Bernadette ist einfach nur eine Freundin von vor 20 Jahren.
Sie hat immer noch diesen verstörten Ausdruck,
den Laster-Look, die komischen Worte, ihre lustvollen Nächte,
ihre Nächte für sich, wo sie sich auslebt und spät heimkommt.
Ein Schlag ins Gesicht! Und sie zieht ab, ohne zu heulen...
Aufgepasst!
Es ist das Comeback von Miss Rock,
die nicht mehr Miss und weniger Ramsch ist.
Sie hat zugenommen.
Besonders die Musik ist flach. Einfach nur Gedudel.
Es liegt an den Plätzen, dass man nichts hört.
Der Drummer trommelt wie taub,
hat aber kein Feeling.
- Könnt ihr mal ruhig sein? - Entschuldige.
Ihre Unvernunft, die Unverschämtheit, die Zärtlichkeit.
Dabei möchte sie verführt werden, bezwungen.
Sie ist anschmiegsam und für dein Herz... geöffnet!
Oh, meine Süßen!
Kommt rein.
Super! Jean-Michel!
Ich bin ganz durcheinander.
- Mochtet ihr die Show? - Genial.
Du hast uns elektrisiert.
Überwältigend.
- Och, war nicht schlecht. - Genial, willst du sagen!
Deine Band ist ohrenbetäubend.
Ist Antoine nicht da?
Ein Journalist will ein Interview.
Später. Ich habe Freunde hier.
- Jean-Michel! - Hallo, Lou.
Guten Abend, die Herren.
Es geht ums Geschäft, also los.
- Lass mich. Du tust mir weh. - Komm!
- Du nervst! - Reiß dich los.
Bleibt hier.
2 Minuten und ich bin wieder da. I love you.
Himmlisch, auf dem Foto.
Himmlisch oder nicht, wir warten seit 45 Min.
- Wir sind ihr egal. - Keiner mehr da.
Kein Schwein mehr im Gang. Hat sie uns vergessen?
Sie sagte, sie kommt wieder.
Was machen Sie denn hier?
Wir warten auf Frau Legranbois.
Sie ist lange weg. Und ich schließe ab!
Gar nicht ihre Art!
Sich 2 Stunden süßliche Musik antun und dann versetzt werden,
ist echt hart.
Sie ist jetzt eben eingebildet. Als Star verändert man sich.
- Gehen wir ins Les Bains? - Ich muss nach Arcachon.
Ich hole Carole und die Kinder ab.
Du pennst im Zug. Wir nehmen einen!
Anne lachte, als ich den Abend erzählte.
Sie sprach von Freudscher Fehlleistung...
Endlich schlief ich - sehr unruhig - als ...
- Hallo? - Jean-Mi, hier ist Richard.
Wie spät ist es?
Ist uns egal. Hör zu, du wirst dich ärgern.
Es ist die Nacht unseres Lebens.
Bernadette ist hier.
Ja. Im Les Bains. Wir machen einen drauf.
Warum sie uns versetzt hat?
Lou hat sie geohrfeigt und sie hat ihm einen Topf ins Kreuz geschmissen.
Wie "einen Topf"? Was für einen Topf?
Blumentopf.
- Einen Zwergkaktus. - Warum?
Sie ist mit dem Blödmann verheiratet und jetzt ist Ehekrach.
Verheiratet mit dem Manager.
Sie will ihn nicht mehr.
Wir fahren aufs Land, um auszuspannen.
Und Arcachon?
Absolute Hysterie. Richard und sie tanzen wie die Irren.
Voll in Form!
Kommst du?
Hallo? Jean-Michel? Warum bist du nicht hier?
Feiert man nicht mehr mit Freunden?
Früh zu Bett? Bist wohl jetzt ein etablierter Zahnarzt.
Etabliert? Ich bin Kassenarzt und schreibe Romane.
Mein kleiner Liebling! Ich hätte dich gerne gesehen.
Ich ahnte nicht, dass du da bist. War mit meiner Freundin verabredet.
Ist ja klasse! Immer noch verliebt, oder?
That's great!
Ich gebe dir Richard.
Bis in 20 Jahren, mein Süßer.
Da du aus dem Alter raus bist, mit Freunden zu feiern,
schlaf schnell wieder ein. Und morgen kommst du ins Landhaus.
Sei umarmt. Und grüße Anne.
Warum sollte ich dagegen sein?
Im Gegenteil. Ich bestehe darauf. Du musst sie wiedersehen.
Wenn du willst, fahre gleich los.
Wir wollten zusammen Mittag essen. Die Idioten können warten.
Irgendwo bei mir. Ich habe um 15 Uhr einen Patienten.
Ich nehme mein Manuskript mit. Zum Arbeiten.
- Gute Idee, wenn du Zeit findest. - Sonst habe ich da nichts zu tun.
Fährst du 1 Monat oder 3 Tage?
Du hast recht.
Man weiß nicht, was man mitnehmen soll?
Du willst also nicht, dass ich fahre.
Aber nein. Wir sind ja nicht verheiratet.
Die Fortsetzung kennen Sie.
Keinen Kaffee für Ihre Frau?
Eine schlecht verdaute Vergangenheit gefährdet meine Gegenwart.
Seit dem Konzert von Bernadette
fühlte ich mich komisch: zu viele Erinnerungen.
Das ist Richard Chappoteaux im Gymnasium Carnot, 1964,
beim Nachsitzen.
Das bin ich.
Ich will eine Stahlmurmel gegen 3/4 seiner Murmeln tauschen.
Der kleine Dicke ist Éric Guidolini, als wir ihn das 1. Mal sahen.
Wollt ihr sehen, wie die Biolehrerin mit Lipton-Tee bumst?
Dem Englischlehrer?
In 5 Minuten, aber das macht 10 Kröten.
Klasse Fahrgestell.
- Ich habe es mit Kennern zu tun. - Scheiße!
Bei den 6 Monaten Nachsitzen
lernten wir uns besser kennen und wurden unzertrennlich.
Nicht an den Ohren.
4 Jahre später
gründeten wir im revolutionären Bewusstsein
von Zappa, den Stones,
Pink Floyd oder Janis Joplin eine umstürzlerische Rock-Gruppe:
"Einschlagende Gallier".
Guido sang mit einer Energie, die seine schräge Stimme wettmachte.
Richard trommelte wie ein Irrer.
Und ich reagierte mich am Bass ab
und schrieb die Texte: symbolisch, erotisch und poetisch.
Und ihr sternengleicher Körper leuchtete in meinen Armen.
Und ihr Mund aus Eisen macht mich an.
Ja, alle Mädchen werden wir haben.
Auch wenn ihre Väter stöhnen.
Wir produzierten uns jedes Wochenende
bei Richard, bei Guido oder bei mir.
An dem Tag war es bei mir.
Richard, was treibst du? Es geht weiter!
Lass mich Luft holen. Wir machen eine Pause, okay?
Er ist bei meiner Schwester.
Wird eh öde. Leg mal eine schnellere Platte auf.
Mein Vater wählte diesen Moment,
um vorzeitig von einem Zahnarzt-Kongress zurückzukommen.
Ist da jemand?
Verzeihung.
Darauf folgte meine 1. große Auseinandersetzung mit Papa.
Hast du nichts Besseres zu tun, 3 Monate vor dem Abi?
Liebst du den Misserfolg?
Das ist Abi egal. Ich mache Rock.
Erspare mir solch dummes Zeug.
Soll ich etwa die Rassel schwingen,
um mich noch mehr lächerlich zu machen?
Sehr feinsinnig.
Behandele deine Mutter und mich nicht
wie unverbesserliche alte Idioten.
Wenn du so weiter machst, endest du als drogensüchtiger Penner.
Ich möchte nicht wie ein spießiger Zahnklempner leben.
Du lebst auf Kosten des Zahnklempners.
Wer ist in meiner Praxis?
Das war das Ende der Gruppe.
Unsere Eltern griffen ein.
Richard ging in den Betrieb der Familie.
Guido ging nach Rom zu seinem Onkel und studierte Kunst.
Und ich war von der faschistischen Haltung meines Vaters so verstört,
dass ich das Haus verließ.
Ich sah ihn nicht lebend wieder.
Im darauffolgenden Sommer erlag er einem Infarkt.
Herr Lagache! Macht Herr Chappoteaux Besorgungen?
Danke. Vielen Dank, Herr Lagache.
Hier ist Jean-Michel. Du bist sicher in einer Sitzung.
Rufst du später an?
Alles leer. Was mache ich?
Ruf später an!
Wo sind die bloß?
Ich bin mitten in der Sitzung. Ein Patient ist bei mir.
Ich wollte mich entschuldigen. Du sollst nicht denken...
Wir sind das wichtigste.
Ja, natürlich.
- Noch so ein Bekloppter, wie ich? - Natürlich nicht.
Ich rufe in 1 Stunde zurück.
Richard, hier ist Carole.
Deine Nachricht war unverständlich,
außer dass du nicht kommst. Sehr nett!
Bernadette hast du 20 Jahre nicht gesehen. Hat das nicht Zeit?
Oder ist irgendwas anderes?
Bernadette...
Zertrümmerte Ihre unerwartete Rückkehr unser Leben?
Zum ersten Mal gesehen habe ich sie 1970.
Sie arbeitete in einem linken Buchladen im "Quartier Latin"
und überzeugte mich davon, ein grundlegendes Buch zu lesen:
Das recht auf Faulheit von Lafargue.
Faszinierend.
Sie verkaufte mir 14 Exemplare für Freunde.
Richard wurde neugierig und verliebte
sich auch in das Buch.
Aber Bernadette hatte jemanden in ihrem Leben.
Sie lebte mit einem klasse Typen, Antoine Jobert, Schauspielschüler.
Er hatte großes vor mit dem Theater.
Er wollte damit die Gesellschaft verändern.
Er machte ein politisches Happening, um herauszufinden - so sein Spruch -
"ob man, ja oder nein, Straßentheater"
"an Produktionsstätten machen kann."
Er suchte Mitstreiter. Wir waren gleich dabei.
Befreit Angela Davis.
Befreit Sacco und Vanzetti.
Befreit Ho Chi Minh.
Die Vorstellung ging gut los.
Wir hatten die Arbeiter hypnotisiert
durch unseren Nonkonformismus.
Befreit alle politischen Häftlinge.
Befreit alle politischen Häftlinge.
Befreit euch.
Jede Nutte, jeder Zuhälter, jeder Dieb ist ein politischer...
- Häftling! - Befreit Billy the Kid!
Jeder Schwarze ist ein politischer Häftling.
Jeder Schwule in einer Bar...
Sie schätzten unsere Arbeit und verschlangen Nanette mit den Augen.
Sie konnte ihr Botschaft vermitteln.
Als Antoine - als Symbol für das Ende des Privateigentums -
den Helm des Vorarbeiters mit Mayonnaise füllte,
mussten wir abkürzen.
Wir schlossen daraus, dass die Dinge sich ändern würden,
eines Tages, in weiter, weiter Ferne.
Anderes Theater
Leider fiel ein Schatten auf das Bild.
Trotz meiner Freundschaft zu Antoine und der Bewunderung für sein Talent
liebte ich seine Freundin.
Bewege dich nicht.
Hölle war ein schwaches Wort für meine Qualen.
Wer schminkt mich?
Nimm das. Ich kümmere mich um ihn.
Ich war sehr enttäuscht von der Reaktion der Arbeiter in Flins.
Sie sind manipuliert, aber wir waren zu aggressiv.
Man muss das mit der Mayonnaise geschickter angehen.
Sonst glauben sie, wir wollen an ihre Klamotten.
Die Symbolik mit der Mayonnaise haben sie nicht verstanden.
Wir wohnten in einem Loft, gemietet von Richards Vater
in den Lagerhäusern der Rue de Lappe.
Sie wäscht sich.
Wenn du so scharf auf sie bist. Wo ist das Problem?
Sage es ihr doch.
Und Antoine? Schubse ich den von einer Steilwand?
Sprich mit ihm. Er ist ziemlich cool als Typ.
- Gib ihm nur gute Ratschläge! - Was?
Er würde die Theaterarbeit hinschmeißen für eine Bettgeschichte.
Ihr macht einen fertig!
Nicht gerade cool, heute Morgen.
Sag ihr's doch.
Das wäre sehr gut für uns alle.
Bernadette, ich muss dir was sagen...
Ich bin verrückt nach dir.
Ich kann nicht mehr.
Ist es das? Willst du vögeln?
So ein Aufstand wegen was ganz Natürlichem?
Da ist doch nichts dabei.
Nimm meine Brüste.
Antoine hatte einen Artikel gelesen, der die bürgerliche Presse angriff.
Er war verrückt vor Freude.
Nanette, der Figaro beschimpft uns. Genial.
Jedem gehört der eigene Körper.
Bernadette gehört mir nicht. Ihr habt das recht, zusammen zu schlafen.
Aber nicht dieses bürgerliche Versteckspiel.
Es war kein Vorsatz.
Das ist doch Gerede. Lust lässt sich nicht steuern.
Er hat sich so lange zurückgehalten.
Schlaft zusammen, aber sagt Bescheid. Dann gehe ich.
Ich gehe mit Richard ins Kino.
Es läuft ein Mizoguchi in der Cinemathek.
Keine Sorge. In dieser Situation verlasse ich dich nicht.
Und wie läuft das heute Abend?
Wer schläft mit wem?
Sie quasseln schon 2 Stunden!
Keine sehr klare Situation.
Licht aus! Das wird er mir büßen.
Der Ärmste versuchte, mich zu ersticken.
Richard ging dazwischen
und verpasste ihm einen harten Schlag.
Ich zog es vor, mich dieser Brudermordsituation zu entziehen.
Mein Verlangen nach Bernadette blieb für immer ungestillt.
Habe ich dich erschreckt?
Hilfst du uns, sie reinzutragen? Sie ist sternhagelvoll.
Ich war eingenickt.
- Ist Dany zurück? - Ist er nicht bei euch?
Er muss ein Bad ausliefern mit
meinem neuen Mercedes-LKW.
Du bist ein gnadenloser Chef.
Er ist eine Woche im Verzug. Die Kunden haben schon bezahlt.
Wir sind 700 km gefahren.
Wir waren in Saint-Malo. Sie wollte Crêpe essen.
Ihr hättet anrufen können. Ihr wart ewig weg!
- Deauville wäre einfacher gewesen. - Sie sagte: "Saint-Malo!"
Also waren wir in Saint-Malo.
Ziehe die Decke weg.
- Du legst sie in dein Zimmer? - Ja. Ziehe die Decke weg.
Ich gehe in das Zimmer von Martin. Vorher dusche ich noch eiskalt.
Carole hat angerufen. Sie schien wütend.
Stell den Wagen näher ans Tor. Sonst ist es zu gefährlich.
Mein Krokodil!
Was will sie nur? Was ist dein Krokodil?
Nimm hier, dein... Krokodil.
Wodka.
Kühlschrank.
Wir wecken dich zum Abendessen. Du solltest schlafen.
Das ist aber hart von euch, sie in so einen Zustand zu bringen.
Ich lege mich mit Anne an, um herzukommen, und macht sie fertig.
Ich lasse doch keine Freundin hängen, die SOS schreit.
Sie will ihren Mann verlassen. Sie ist depressiv.
Sie klammert sich an uns.
- Worum ging der Streit? - Ich spreche mit Carole.
Hier ist Jean-Michel.
Es ist mir nicht egal.
Ich nehme einen Zug, sobald es geht.
Was machst du da?
Kommst du zu Fuß?
Och ja. Ich habe den Bus genommen.
Ist blöd gelaufen mit der Karre.
- Dem neuen Mercedes? - Ja. Auf dem Weg nach Le Mans.
Ich wollte 2 Anhalter mitnehmen, um nicht einzupennen.
Zwei Schwarze, die nach Sables-d'Olonne wollten,
zum Surfen.
Sie sahen total verloren aus.
Keiner nimmt sie mit, weil sie schwarz sind.
Ich wollte schnell was essen.
Ich hätte ihnen sogar einen Kaffee ausgegeben.
Sie wollten nicht. Sie sagten, sie seien zu kaputt.
Du stiegst aus und die Schlüssel steckten?
Zwei Ausgeflippte. Sie starteten sofort.
Mit der Ladung?
Ich lade doch nicht ab, wenn ich einen Kaffee trinke.
- Schon zurück? - Ich hatte ein kleines Problem.
- Schlimm? - Nicht schlimm.
Ärgerlich.
Erkläre es mir gleich. Ich dusche erst mal.
- Was bedeutet für dich schlimm? - Es gab keine Toten!
Wer Dany nicht kennt, hält ihn für einen Trottel.
Aber für ihn existiert das Böse nicht. Ein echter Poet...
Als wir ihn zum 1. Mal sahen,
spielte er am Ufer des Kanals Gitarre.
Oh, was für ein Sound!
Gut, nicht?
Siehst du, wie er das Pedal einsetzt?
So ein Typen brauchten wir.
Ein ungewöhnlicher Gitarrist.
Er hatte in Pondicherry Sitar gelernt und
eine orientalische Gelassenheit,
die nicht in unserer Gesellschaft passt.
- Was nehmt ihr? - Ich weiß nicht...
- Was du willst, Bruder. - Wie bitte?
Was du uns bringen möchtest, das nehme ich auch.
Ich habe keine Zeit für Späße. Was trinkt ihr?
Reg dich nicht auf. Sei cool, Bruder.
Nenn mich nicht "Bruder", Idiot!
Cool! Du holst dir ein Magengeschwür mit deiner Aggressivität.
Bist schon quittegelb.
- Bruder. - Jacky, hol den Ochsenziemer.
Keine Aggressivität, mein Freund.
Der Junge hat das absolut coolste Karma.
Was willst du Schwuchtel?
So. Nachdem er ihn gewürgt hatte,
bekam er von Richard eins mit dem Kopf.
Peace and love.
Super geschrieben, dein Buch.
Das in der Kneipe kommt gut rüber.
Gefällt es dir?
Ihre Ehe ist also im Eimer?
Da ist sie!
Scharf, oder?
Die 30 Sekunden kosten 2 Millionen.
Ist die Ehe von Bernadette ein Fiasko?
Ist ihr scheißegal.
Sie redet nur über Karriere... die Kritiker.
Besonders ein André-Marie Bongrain. Für ihn ist sie out.
Ich weiß nicht, ob es irgendjemanden interessiert,
aber mich, weil es von uns handelt.
Ich rede nicht von euch. Die Kneipe ist in Brooklyn.
Du wandelst die Sachen etwas ab, aber es ist nicht zu übersehen.
Barbara ist genau Bernadette.
Hat nichts damit zu tun. Reine Fiktion.
Barbara ist New-Yorkerin und Opernsängerin.
Ganz was anderes.
Ich schreibe nicht 2 Jahre über euch.
Anderer Ort, andere Augenfarbe. Und du glaubst, man erkennt uns nicht?
Ihr seid anstrengend.
Aber deine Barbara ist nüchtern gegen die echte Bernadette.
Heute Nacht war es nicht nur Wodka, sondern auch ein Scheiß-Dope.
Ich saß 300 km am Fenster.
Versaut man sich in unserm Alter so die Gesundheit?
So ein Heuchler!
Er sollte mal ganz still sein. Das Rauchen hatten wir von ihm.
Man kann alles.
Zieh dran.
So nicht. Du schluckst den Rauch nicht.
Gib mir das Kissen.
Guido kannte Joints aus Rom
von der Spanischen Treppe,
wo die Hippies Moody Blues aus den Recordern heulen ließen.
Hi, Men.
Éric!
- Wer ist der Kasper? - Unser Sänger.
Klamotten wie ein Popstar. Lebte mit einer vollbusigen Italienerin.
Die war mit Fetuccino, einem auch schön
gekleideten Sizilianer zusammen.
Also eine Dreiecksbeziehung.
Der Joint erweitert erheblich mein Kunstbewusstsein.
Ich bekomme dadurch eine kosmische Perspektive.
Wir nutzen 10% des Gehirns.
Es ist entscheidend, die Tür zu den 90% zu öffnen.
Superstark, was du da sagst.
Mir ist warm.
Du quasselst dauernd über Kunst, doch was machst du?
Außer dich wie eine Frau anzuziehen.
Typisch verklemmter Antoine.
Zu intellektuell, keine Poesie.
Guido konterte.
Er zeigte uns ein Werk aus seiner römischen Periode.
Hier! Ich hab's.
Es war der Film "Die Verzweiflung des Apollonios".
In Doppelbelichtung, sehr bewegt,
oft überbelichtet, unscharf.
Alles Außenaufnahmen, aber ergreifend
und mit viel Teamgeist.
Ich spiele die Vestalin.
Schade! Gerade unscharf.
Unwichtig. Es ist superbissimo.
Ich gehe duschen.
Wahnsinn! Ich liebe, wenn du Italienisch sprichst.
Eine supersexy Sprache.
Ist aber zweideutig, was du da mit Fetuccino machst.
Richard, wach auf! Es gibt ein Problem.
Verdammt! Warum weckst du mich? Mir ist schlecht.
Guido hat mich damit vergiftet.
Ist unwichtig.
Reine Tarnung die Dreiecksbeziehung. Sie bumst nicht. Ein Alibi.
- Ich habe sie gefickt. - Wie bitte?
Als ihr euren Ausdruckstanz machtet.
War übrigens nicht so toll.
Total schwerer Film,
harter Porno mit kulturellem Alibi.
Er und Fetuccino: zum Kotzen!
Wieso?
Die wichsen sich gegenseitig und Manuela filmt!
Aus Jux... die machen halt Film.
Guido und schwul! Ich auch, wenn du schon hier bist.
Lass mich schlafen. Mir ist schlecht.
Verflucht! Guido...
Richard...
Was machst du hier? Hau ab!
- Du bist verklemmt. - Du wirst schon sehen!
Die Schwuchtel macht mich an. Wenn er nicht aufhört, erwürge ich ihn.
Guido lügt.
- Er wollte mich ausziehen. - Stimmt nicht. Du schwule Sau!
Richard, hör auf.
Hört auf, euch zu prügeln!
Wir sind nicht in Vietnam.
Auch weiche Drogen wie Haschisch haben Nebenwirkungen.
Es zerstört die Neuronen und weicht das Hirn auf.
Bernadette hat nur noch Watte im Kopf.
Ich spreche nicht für weiche Drogen,
aber gestern beim Konzert war sie kein Weichei.
Mache ich die Vinaigrette mit Nussöl oder Zitrone?
Wie du willst.
Sie singt ja gut, aber die Falten...,
- Und bei dir von Alter keine Spur? - Ob es der Sport ist?
Aber je reifer ich werde, desto fitter bin ich.
Wir werden alt, du wirst reif.
Ich reife wie ein schöner Apfel.
Da ist Antoine. Das gibt sicher Ärger.
Wisst ihr, was das Taxi gekostet hat?
102 Franc.
Klasse, die Preisfreigabe. Ich habe kein Trinkgeld gegeben.
Virginie ist in Paris?
Sie muss ihre Rolle pauken.
Wenn wir zusammen sind, müssen wir dauernd vögeln.
Du bist sexbesessen.
Hört auf, ich habe Arbeit.
Ich bin angespannt. Die Generalprobe kommt.
Erspart mir zu viel Lästereien.
Ich erlebe ein außerordentliches Abenteuer, sexuell und gefühlsmäßig.
Sie hat diese kleinen Birnenbrüste,
supererregend.
Guck nicht so. Ich sage es, weil selbst unter dem Pullover
lässt es sich erahnen.
Etwas mehr ist es schon.
- Überraschen wir ihn? - Nanette ist oben.
- Nanette wer? - Bernadette.
- Sie verbringt das Wochenende hier. - Spinnt ihr?
Ich bin hier zum Nachdenken.
Richard hat geschworen, es wird ruhig.
Nimm ein Glas Wein. Dann wirst du netter.
Ich trinke nicht. Ich muss telefonieren.
Wie kann der sauer sein, eine alte Freundin zu sehen?
Hallo? Ja, ich bin's. Wie geht's, mein Hase?
Ja. Bin gerade angekommen. Nein. Alle sind da.
Außerdem haben die Idioten Bernadette Legranbois eingeladen.
Das war doch vor 100 Jahren!
Besonders absurd, weil ich und Erinnerungen...
Ich hasse das Veteranen-Gesülze.
Ich lebe nicht in der Vergangenheit wie Jean-Mi, Dany und sogar Richard.
Da bist du ja? Ist Bernadette wach?
Keine Ahnung. Lass mich!
Wie wär's mit "Guten Tag"?
Guten Tag. Lass mich!
Ich muss Carole zurückrufen. Ich habe es eben blöd angestellt.
Entschuldige. Das war Richard.
Hat schon wieder Eheprobleme.
Wir haben dieses Fläschchen geöffnet.
Bernadette soll Frankreich in guter Erinnerung behalten.
Haben wir noch Abführmittel?
Also wirklich gut, dieser Rote. Trinkt sich wie ein kleines Bierchen.
Klasse: "Wie ein Bierchen". Saint-Émilion 1971.
Wenn du lieber Bier trinkst: der Kühlschrank ist voll.
Du probst mit Cyril?
Wozu? Ist doch lächerlich!
Scharwenzelt er um dich rum?
Ist mir lieber, wenn ich da bin.
Du übst nur Fehler ein.
Wie beim Tennis. Ohne Schiedsrichter kannst du den Ball nicht beurteilen.
Rege dich nicht auf, Virginie.
Es geht mir doch um deine Interpretation.
Wir kamen am Strand an, als die Sonne aufging.
Sie ist ins Wasser. Wir hinterher.
Im Übrigen gar nicht so kalt.
Hat noch ne klasse Figur. Du hättest mitkommen sollen.
Ihr seid gemein.
Ich mache mir ein Sandwich und zieh mich zurück.
Du isst nicht mit Nanette? Echt mies!
Sollen wir Kerzen anzünden, nur weil sie zurück ist.
Was ist mit dir? Ich finde dich echt aggressiv.
Hört auf mit eurem Retro-Wochenende!
"Die tolle Vergangenheit":
Das wird erbärmlich oder langweilig.
- Wirst du jetzt philosophisch? - Schon gut!
Bernadette kennen wir. Sie ist egozentrisch.
Deswegen wurde sie ein Star.
Sie ist das Zentrum des Universums. Vorzugsweise männliches Universum.
Und ihr macht euch hier zum Affen und wartet auf sie.
Sie ist einfach nymphomanisch.
- Tiefgründige Erklärung, feinsinnig! - Stört dich "nymphomanisch"?
Dabei hast du davon profitiert.
Wenn hier Rechnungen beglichen werden,
sollten wir alles abblasen.
Schluss mit der Heuchelei! Sie wollte immer verführen.
Sie hatte immer mehrere Kerle.
Ich kann "Nymphomanin" zurücknehmen und durch "Nutte" ersetzen.
Unwiderstehlich, aber eine Nutte.
- Hello, Antoine. - Oh, Nanette!
- Schon wach? - Immer noch große Schnauze?
Du mochtest immer Nutten. Die magst du am liebsten.
Sonst kriegst du keinen hoch.
Haben sie es dir erklärt, wegen dem Konzert? Ich habe Proben.
Habe ich gehört. Romeo und Julia. Schöner Job, oder?
Ja, ein großes Ding. Aber noch viel Arbeit.
Du schläfst mit der Hauptdarstellerin?
Ja... Wir leben seit 3 Monaten zusammen. Woher weißt du das?
Ich kenne dich. Es muss im Bett klappen, damit es im Kopf klappt.
Möglich. So dahergesagt, aber möglich.
Bernadette, sieh her! Kennst du das?
Für 5 Idioten, die einer
alten Flamme imponieren wollen,
war das ein typischer Abend.
Antoine vergaß dann doch Virginie.
Er erklärte Theater für unentbehrlich für die französische Kultur,
und dass dieses Theater ihn braucht.
Mein Menschenfeind war umstritten.
Der Kampf gegen das Kulturministerium,
gegen die Ängste der Schauspieler
und gegen den desolaten Konformismus der Techniker.
Es war so beim Darsteller von Cyrano.
Cyrano, das war stark.
Er war das einzige Genie bei der Geschichte.
Wolltest du nie zum Theater... also richtig auf die Bühne?
Ist Rock nicht auf der Bühne?
Klar doch! Weit überlegen!
Guido war es gelungen, das Wort an sich zu reißen. Schon ein Erfolg!
Er beschrieb hysterisch
die Stufen seiner Karriere seit der Auflösung der Gruppe.
Eine Straußenfeder!
1975: eine Saison als Choreograf bei den Folies Bergères.
Ich tanzte so. 5 dänische Girls, total bescheuert.
Großer Spagat ohne Anstrengung, quasi ohne Schwung!
1976: Versuch eines Comebacks im Gesang
als Texter für einen jungen Schönling, Sébastien Adrien,
der seine Erwartungen enttäuschte.
1979: endgültiger Verzicht auf die Bühne.
Ein schickes Restaurant mit einem Libanesen.
Nudelgerichte mit Namen von Stars.
Carbonara Maccione, Macaroni Stallone...
Es war lustig, aber die Nudeln kamen nicht an.
Es lief nicht.
1982: Guido geht in die Werbung.
Er stieg schnell auf bei Contrex.
Und nun Marketing-Direktor dieses Mineralwasser-Imperiums.
- Machst du immer noch so viel rum? - Wie?
Wie erlebst du als Homosexueller das mit Aids?
Problemlos. Ich habe eine geniale Lösung.
- Wie bitte? - Seit 1983 bumse ich nicht mehr.
Oktober 1983, niet.
Wenn eine von 12 Bordeaux-Flaschen voll Arsen ist,
mag ich keinen Bordeaux mehr.
Am Anfang ist es hart, dann wird es besser.
- Ich fühle mich ausgeglichener. - Du?
Du bist sauer wie ein Gurkenfass. Hör bloß auf.
Ich bin ausgeglichen. Ein verheirateter Typ...
Die Familie: das Zauberwort seines neuen Lebens.
Nachdem er mit Suzanne, Françoise, Eva,
Gudrun, Concepcion und der Tahitianerin Aimata gelebt hatte,
fand er sein Glück mit Carole und die Erfüllung in der Ehe.
Und dann die Geburt von Delphine. Ich dachte, ich explodiere.
Hey! Ich habe eine Tochter! Es ist eine Tochter!
Väter sind immer verliebt in ihre Töchter.
Ich habe auch einen Sohn.
Hey! Ich habe einen Sohn! Es ist ein Sohn!
Eins wird dich überraschen und manche bringt es zum Lachen,
aber ich verspüre jetzt
kein Bedürfnis mehr, meine Frau zu betrügen.
Ich glaubte, ich höre nicht richtig.
Bei seiner angeberischen Beschreibung der idealen Ehe,
unterschlug Richard gezielt seine Abenteuer nach der Ehe.
Ich meine mit Géraldine, Antoinette,
Maryse, Marie-Ange, Anne-Sophie...
Ich bin treu, denn ich fühle mich wohl.
Ich rufe Virginie an. Meinst du sie ist zurück?
Keine Ahnung. Ich lebe nicht mit ihr.
Ist echt cool hier. Alles da, was man braucht.
Der einzige, der nicht log, war Daniel.
Er stand zu seinem Misserfolg in der Musik.
Richard hielt sie am Leben, ihn und seinen Sohn.
Richard hatte sie aufgenommen nach dem Tod seiner Frau, Manuela,
der Ex-Vestalin von Guido. Auf Ibiza tot aufgefunden mit einer Spritze.
Ich war mit dem Kind am Strand...
Sein Leben war nicht lustig gewesen, aber er hatte die Hoffnung behalten.
Wir werden uns den Abend nicht mit traurigen Erinnerungen versauen.
- Ich hätte besser das Maul gehalten. - Aber nein.
Richard,
du solltest eins von deinen Rotweinfläschchen rausholen,
das sich wie Bier trinkt.
Ich drehe derweil ein Tütchen.
Dann beschrieb ich meine furchtbaren Jahre nach ihrem Verschwinden.
Meine Ehe aus Trotz: die Katastrophe.
Schuldgefühle wegen des Tods meines Vaters
brachten mich zur Medizin und zum Schreiben:
Der rote Marquis, Geschichte eines Verrats.
Dann der Hoffnungsschimmer, als ich mit der Analyse bei Anne begann.
Ich war verrückt nach ihr.
Bekanntlich darf man nicht mit seinem Analytiker schlafen.
Also suchte sie mir einen anderen Analytiker:
den bärtigen Dr. Meljick.
Dany, gib mal den Joint.
Dr. Meljick, ein armer rumänischer Auswanderer...
Dank des Bärtigen hatte ich zwar kein ausgeglichenes,
aber erfülltes Leben mit aufregenden Abenteuern.
Spannend, eine Macke zu haben.
Über Geschmack lässt sich nicht streiten.
Du hast über mich geschrieben?
Vorsicht, reine Fiktion.
Das Verhältnis zwischen Barbara
und dem Helden ist theatralischer als unseres.
Das war zwar auch nicht einfach, aber blieb immer freundschaftlich.
Nicht dass ihr es in den falschen Hals bekommt, aber ich finde,
wir sind alle älter geworden.
Du bist noch echt scharf.
Sieh dir den Look an. Wie ein gealterter Teenager.
Meine Fans sind jetzt die Kinder.
Aber, aber...
Man muss das Altern akzeptieren.
Wie Richard sich letztens
auf der Tanzfläche produzierte wie ein Teenager. Grotesk.
Den Jüngling Spielen macht alt.
Als ich dich so rumzappeln sah, dachte ich: "Wieder eine alte
Schwuchtel, die auf jung macht."
Ich hatte vergessen, dass du der Schwule bist.
Aber ich tanze wenigstens nicht mehr.
Ist ja auch verrückt.
Schließlich war ich mit dir im Bett und nicht mit Guido.
Also wirklich, Nanou!
Den großen Idioten für schwul zu halten,
ist ja zum Lachen.
Aber zu vergessen, dass du mit mir schliefst!
Aber nein. Ich bin nicht verkalkt. Ich habe nichts vergessen.
Du warst mein Kerl. Und er war mein Liebhaber.
So was vergisst man nicht.
Wie jetzt? Was erzählst du da?
War das ein Fettnäpfchen?
Halt doch still. Sonst steche ich dir ins Auge.
Wer schminkt mich?
Nimm das. Ich kümmere mich um ihn.
Du bist verrückt! Nicht hier. Du spinnst!
Ich war sehr enttäuscht von der Reaktion der Arbeiter in Flins.
Sie sind manipuliert, aber wir waren zu aggressiv.
Man muss das mit der Mayonnaise geschickter angehen...
Sonst glauben sie, wir wollen ihre Klamotten kaputt machen.
Die Symbolik mit der Mayonnaise haben sie nicht verstanden.
Hat Richard das nie erzählt?
Was für ein Heuchler!
So hinterfotzig.
Nicht übertreiben! Das war vielleicht... 2 oder 3 Mal?
Macht doch kein Drama draus!
Ich hielt die Klappe, um unsere Freundschaft zu erhalten.
War wohl richtig.
Wir sind also schuld!
Tut mir leid jetzt,
doch als Freunde sollten wir uns nicht belügen.
Du hast super recht.
Außerdem war es vor 15 Jahren. Ist also verjährt.
Wichtig ist, dass wir alle noch leben.
Genau.
Ich gehe schlafen. Tschüss.
Ich auch.
- Seid ihr sauer auf mich? - Nein. Wir sind nur erledigt.
Erledigt? Von wegen!
Echt mies, so zu reagieren, oder?
Behalte einfach mein Zimmer.
Ich schlafe in dem von meinem Sohn.
Manche Erinnerungen versauen die Stimmung.
Er ist echt sexbesessen.
Er kann sich nicht zurückhalten.
Carole betrügt er ununterbrochen. Er muss sie alle haben.
- "Alle" wen? - Alle Frauen.
Er durfte nicht am Daumen lutschen. Typischer Ödipus-Komplex.
Ist tragisch, denn er ist unser Freund.
Was du da sagst, beunruhigt mich.
Die Geschichte mit Bernadette ist Vergangenheit.
Scheißegal.
- Aber Virginie... - Was?
Ich habe darauf bestanden, dass sie mitkommt.
Das hätte ihr gut getan bei der schwierigen Rolle.
Aber... Sie ist dann doch abgesprungen.
Sie wollte nicht, weil sie Richard nicht mag.
Und warum? Er macht ihr schöne Augen.
Starkes Stück!
Entschuldige, dass ich lache.
Ungeheuerlich, aber es stimmt.
Ich glaube es, denn diese Generation junger Frauen
folgt ihrem Instinkt, doch sie lügen nicht.
Er kann einfach nicht anders.
Entschuldige die Störung, aber ich hole meinen Bademantel.
Es ist eiskalt bei meinem Sohn.
Eigentlich gut, dass ich da schlafe.
Jetzt weiß ich, dass ich das Fenster
abdichten muss. Es zieht auf Kopfhöhe.
Er hat es immer mit den Ohren.
Ist ja ganz klar, oder?
Als er nach Arcachon fuhr, hatte er Schnupfen.
Dabei fällt mir ein: Ich habe vergessen, sie anzurufen.
Hätte sie mit mir reden wollen, hätte sie mich erreicht.
Schön hier.
Oh, hier... Das muss ich dir zeigen.
Das sind meine Kinder,
Martin und Delphine.
Das ist der Sohn von Dany, Sébastien. Er ähnelt ihm.
- Stimmt, er ähnelt ihm. - Ja. Verrückt, nicht?
Und das ist die Mutter meiner Kinder, Carole.
Eine tolle Frau.
Hat eine Engelsgeduld mit den Kindern.
Hübsch, nicht?
Witzig, dass wir alle hier sind, oder?
Ja. Ist nett.
Das war wohl ein Schnitzer mit unserer Affäre.
Denn ich will eure Freundschaft nicht durch Belanglosigkeiten gefährden...
Belanglosigkeiten? War doch stark, auch körperlich.
Stimmt. Du warst echt stürmisch.
Wir waren total unbefangen.
Vögeln, sobald einer den Rücken kehrt.
Wir waren schon dreist.
Nimm die Hand weg. Sei artig.
Verlockend, aber jeder lebt sein Leben.
Eine Dummheit würden wir bereuen.
Besonders du solltest deine Muster-Ehe nicht aufs Spiel setzen.
Du hast recht.
Es reicht mit Ausrutschern.
Danke. Schlaf gut.
- Gute Nacht. - Schlaf gut.
Hallo, Virginie? Gut... Du bist noch nicht da.
Schon wieder der Anrufbeantworter. Also, hör mal zu.
Erzähl mir nichts. Ich habe verstanden.
Ich gehe nicht in die zweite Reihe.
Vergiss alle meine Nachrichten.
Wir sollten uns trennen! Okay?
Geht es Antoine nicht gut?
Hat er Herzprobleme?
Er hat alle 15 Minuten telefoniert. Ich habe kein Auge zugetan.
Ganz zu schweigen von dem scheiß Dope von Dany.
Ich mache mir ein großes Glas Saft mit dem tollen Obst.
Dany, hör mit dem Lärm auf!
Cyril, hier ist Antoine. Du bist noch nicht da. Gut...
Also rede ich mit dem Anrufbeantworter.
Ich bin sehr enttäuscht von dir.
Es hat keine Auswirkungen auf unsere Arbeit,
aber menschlich gesehen
bist du ein Arschloch.
Nachricht beendet.
Wenn du dich traust,
kannst du mich unter der bekannten Nummer anrufen.
Ich wiederhole.
Es ist 34 89 02 19.
Seit wann blockiert er die Leitung? Ich müsste Carole anrufen.
Lass ihn. Er hat super Angst.
Er ist überzeugt, Virginie treibt's mit dem Romeo.
- Wer ist Romeo? - Der Schauspieler...
Der Typ in seinem Stück, Virgil.
Cyril. Ein junger Schauspieler, nicht schlecht.
Wie? Sie treibt's mit einem, die Virginie?
Auf einmal interessiert?
Wenn es Probleme gibt, interessiert mich das.
Umso mehr, wenn das Problem große Brüste hat.
Sorry, dass ich normal bin.
Was hat das mit "normal" zu tun?
Ich fahre nach Paris. Virginie macht gerade eine große Dummheit.
Wieso?
Ich nahm einen unwiderstehlichen Romeo, denn Romeo muss so sein.
Virginie konnte wohl nicht widerstehen.
Hallo? Ich möchte Lou Bill Baker.
Der eine legt auf, der nächst nimmt ab.
Pausenlos!
Unausstehlich, wenn immer besetzt ist.
Schnauze!
Wenn du mich anschreist, lege ich auf.
Der Job ist das eine, wir sind das andere.
Den Job ziehe ich durch. Über uns muss ich nachdenken.
Von wegen. Sie vertraut ihm nicht mehr.
Ich verpiss mich nicht!
Ich habe eine Werbesendung abgesagt, weil ich kaputt war.
Ich brauche einen Break.
Sie muss sich regenerieren.
Er nervt sie und es ist lustiger mit uns.
- Der Typ spinnt doch. - Typisch fürs Showgeschäft.
Die Zitrone wird ausgepresst, bis nichts mehr drin ist.
Ich bin Künstlerin und nicht Verkäuferin.
Die Leute wollen, dass ich singe,
und wollen von mir kein Blabla über Politik im Fernsehen hören.
Die Meinung einer Sängerin interessiert nicht.
Mich interessiert es schon.
Du hast ja Paranoia! Ich bumse mit keinem!
Und wenn ich es wollte, hinderst du mich nicht dran.
Turbo-Frau...
- Hallo, ihr Männer. - Guten Morgen, Nanette.
Ich möchte Tee.
- Was ist los? - Es war Loulou.
Er will die Adresse hier, um alles kaputt zu hauen.
Soll er doch kommen!
Er merkt nicht, dass ich am Ende bin.
Treibt mich an, wie ein Zuhälter.
Ein Zuhälter. Das war unser Eindruck,
als wir ihn zum 1. Mal sahen.
Im September 1972.
Antoine - immer am Puls der Zeit -
meinte, dass Popmusik
die Massen eher mobilisiert, als große Theatralik.
Wir nannten uns "Plastik-Krebsgeschwür"
und wollten Led Zep, Zappa und Jethro Tull vom Thron stoßen...
Die, die ihre Utopie laut heraussingen.
Und die bereit sind, Kämpfer für die Liebe zu sein.
Revolution
für die, die sich auflehnen, auf der Straße, die sich bewegt.
Für die, die bei Morgenrot aufstehen.
Für die Helden der Gitarre, für die Fidel Castros.
Für die Comancheros.
Für die Compañeros.
Revolution!
Und für die Che Guevaras.
Für die Kinder, die im Mekong sterben,
während die Schweine vom CIA
ihre Komplotts mit den Bullen schmieden.
Lou Bill Baker, künstlerischer Leiter bei Strawberry Records,
hatte uns entdeckt und hatte wie ein Raubvogel Bernadette erspäht.
Unsere Underground-Gruppe lernte das Showgeschäft kennen.
Was macht ihr hier? Etwas mehr Biss! Seid ihr eingerostet?
Lass uns mal auf Touren kommen.
Dann kommst du nicht mehr hinterher.
Ich hätte heute um 6 fahren sollen. Nun muss sie 15 Std. fahren.
Wenn sie kommt, ist sie fertig.
Vielleicht ist sie am Strand.
Die Putzfrau wusste es genau. Die Bungalows sind leer.
Wir können sie nur noch mit dem Hubschrauber auf der Autobahn suchen.
Besonders ohne Hubschrauber.
Bei der Geschwindigkeit kommen wir nicht sehr weit.
Ach so?
Nein, Anne. Es ist nichts passiert. Ich habe nichts zu erzählen.
Nur einige mehr oder weniger lustige Dinge.
Wie, dass mein bester Freund mich nach Strich und Faden belogen hat.
Der übliche Wahn: Antoine verlangte, dass Dany ihn zurückbringt,
damit er Virginie mit Romeo erwischt.
Richard macht sich Sorgen wegen Carole, und ich...
Ich...
Du störst mich nicht, aber ich wollte mit dem Rad los.
Ich sage doch, es gibt nichts anderes.
Außer, dass du wirklich hättest mitkommen können.
Da sind Rumtreiber. Bis später.
- Entschuldigung! - Was ist da los?
Entschuldigung.
- Ist Herr Chappoteaux nicht da? - Nein.
Der gestohlene Lieferwagen ist in Melun aufgetaucht.
Jetzt muss ich noch da hin fahren.
Wie feige, mir nichts davon zu sagen!
So unverantwortlich. Hätte ich nie gedacht!
Entschuldigen Sie. Ist nicht gegen Sie.
Ich war beim Sport und dann so ein Schlag...
Hier wird nicht nur Gitanes geraucht. Deswegen bin ich nicht hier...
- Herr Trio! - Nichts mit "Herr Trio".
Man leert die Aschenbecher. Wenn ich wiederkommen sollte...
Nur ausnahmsweise. Leere das aus.
Wenn Carole anruft, erkläre ich ihr das.
Erkläre nichts. Ich rufe zurück.
Bernadette?
- Immer noch im Bad? - Ja.
Willst du einen Drink? Bourbon?
- Schon wieder in Form! - Geht so. Hab Lust auf einen Drink.
Ich will ins Dorf: Reformkost kaufen.
Gestern, das war lecker, aber zu schwer.
Das reine Gift.
Ob du da Naturprodukte bekommst?
Wir sind auf dem Land.
Die Wünsche der Frauen sind manchmal nicht einfach.
Als ich mit Micheline verheiratet war, war sie total besessen.
Sie wollte unbedingt einen Partnertausch
mit sehr guten Rechtsanwaltsfreunden, Hermann und Marie-Cécile.
Damals war ich sehr verklemmt.
Sie hat mich bearbeitet, bis ich nachgab.
Wir machten es und es war eine Pleite.
Mit Hermann lief es schlecht, weil der ihr wehtat,
und ich hatte Spaß mit Marie-Cécile.
Sie wurde verrückt vor Wut.
Sie warf mir vor, dass ich auf meine Kosten kam.
Wir ließen uns dann scheiden.
Erbärmliches Liebesleben.
Es besserte sich mit Anne.
Um ehrlich zu sein, mit Lou Bill... Gott weiß, ich habe gelitten,
aber erst mit ihm
habe ich akzeptiert, dass ich klitoral bin.
Haben Sie Reformkost?
Ganz hinten, hinter dem Tierfutter.
Ganz im Vertrauen, ohne mich lächerlich zu machen,
er ist ein As im Cunnilingus.
Aha...
Allerdings, ohne aufschneiden zu wollen...
Ich behaupte nicht, in irgendwas ein As zu sein...
Aber bei einem Wettbewerb könnte ich gewinnen.
Ganz im Vertrauen, ich mag das.
Ziemlich direktes Angebot. Du hast dich verändert.
Glücklicherweise, denn so verklemmt...
Sehr verlockend, aber ich bin noch verheiratet.
Ich bin zu durcheinander. Es würde mir nicht helfen, klarer zu sehen.
Du musst es wissen...
Vielleicht gönne ich mir eine kleine Dose Pal.
Die Zeit, als ich es mit allen Kerlen trieb, ist vorbei.
- Ich bin reifer geworden. - Klar. War nur Spaß.
Scheiß Nymphomanin!
Mach auf. Lass dich nicht gehen!
Es nützt nichts. Du musst handeln.
Warum heult er?
Als wir bei seiner Wohnung waren, hatte Virginie die Koffer gepackt.
Keine Klamotten mehr,
nur eine kühle Nachricht auf dem Teppich.
- Das hat ihn umgehauen. - Was stand drin?
- Schlampe! - Hier. Lies es.
Ein bisschen zerfleddert, weil er sich dran abreagiert hat.
"Ich war mit Cyril im Kino. Deine Nachricht hat mir wehgetan.
Ich verlasse dich, alter Paranoiker, weil du das so willst.
Uns verbindet nur noch die Arbeit. Virginie."
Echt undankbar, die Kleine.
Wollt ihr einen armen Kerl trösten?
Ich komme allein klar, durch Arbeit.
Auch, als du weg warst:
mein Stück, mein Stück, nichts als mein Stück.
Helft uns. Das ist alles, was von der Ladung übrig ist.
Wo ist der Lieferwagen?
Der Keilriemen vom Kühler ist gerissen.
Das war der Gipfel.
Zum Glück hat Monique,
eine befreundete Redakteurin von Publipub, ein Haus in der Ecke
und war so nett, uns zu bringen.
Das ist Monique Jussieu.
Sehr erfreut.
Ihre Schwägerin, Sabine de Montmirail.
Jean-Michel Tuilier, Daniel Peccoud...
Bernadette Legranbois braucht man nicht vorzustellen.
Ich bin Ihr Fan, seit ich 20 war.
Dieses Kompliment kann ich nicht erwidern.
Schluss mit dem Geplänkel. Packen wir's.
Kann ich helfen?
Carole hat angerufen.
Ich sagte, Bernadette hätte im Kinderzimmer geschlafen.
Warum hast du den Quatsch erfunden?
Erschien mir besser.
- Von wo rief sie an? - Aus Bordeaux. Da sind 30 km Stau.
Richard,
hast du mein Feuerzeug im Wagen gefunden?
Es ist ein super Zippo. Da hänge ich dran.
Ich pfeiffe auf dein Feuerzeug! Wir haben noch was zu klären.
- Pardon. - Kommt in die Küche.
Es ist zerbrechlich. Sind antiquarische Fliesen.
Ich sehe schon, wo es lang geht.
Fanatische Beschimpfungen usw.
Ist alles meine Schuld, wie immer.
Ist es etwa meine Schuld,
wenn du 2 Arschlöchern meine Karre gibst.
Du hast recht, Richard. Schwarze sind Arschlöcher, alles Diebe.
Spinnst du? Vollkommen egal, ob sie schwarz sind!
Ich will keine Anhalter! Ganz egal welche Farbe.
Das ist Abschaum!
Also dann wäre es besser, ich fahre nicht mehr.
Rassismus gegen die Jugend mache ich nicht mit.
Sei nicht so verantwortungslos!
Schlimm, dass du so mit deinem Sohn bist.
Aber mit mir läuft das nicht.
Seit 5 Jahren lebst du hier ohne Gegenleistung, außer dass
du manchmal auslieferst.
Wenn du selbst das nicht schaffst, hast du ein Problem.
Entschuldigt, dass ich eure Schreierei unterbreche.
Aber Chef-Allüren unter Freunden ertrage ich nicht.
Man merkt, dass es nicht dein Lieferwagen war.
Ich fahre schon lange nicht mehr. Das erspart mir solchen Ärger.
Wenn du fertig bist, sag uns, wo die Badewanne hin soll.
Die Armaturen sind echt schwer.
Ihr habt euch gegen mich verschworen?
Stellt es hin, wo ihr wollt. Ist mir scheißegal. Gut so?
Stellt es hier hin. Ich räume es nachher weg.
Wir trinken einen zur Entspannung.
"Roman von Jean-Michel Tuilier"
Was ist denn das für ein Quatsch?
Ich hätte nichts gegen eine Glas Weißwein.
Probieren Sie den Cocktail.
Es ist ein Punsch mit Wodka und etwas Curaçao als Farbe.
- Köstlich und entzückend. - Mit viel Alkohol.
Aber nein. Nichts schlimmes.
Muss man viel von trinken, um Schaden zu nehmen.
Wir drängen uns ungern auf, aber bei der guten Stimmung.
Stimmt. Wir verbringen ein echt nettes Wochenende.
Dieses Haus ist so gemütlich.
Es erinnert mich an die Atmosphäre, die ich in den 70ern
in einer Kommune erlebt habe.
Nur in den ersten Monaten. Dann setzte es was mit Mistgabeln.
Ist das hier eine Kommune?
Nur übers Wochenende. Aber wir planen eine Kommune.
Also echt, da muss man
echt ausgeflippt sein, um Mistgabeln zu nehmen.
Besonders ich. Ich bin Pariser und bleibe Pariser.
Ich könnte nicht auf dem Land leben.
Ich redete Unsinn. Aber das ist der Punsch.
Es ist beeindruckend, einen Star zu erleben.
Wir reden Unsinn. Wie die Kriegsveteranen.
Genau.
Findet ihr nicht, dass es komisch riecht?
Nach Abfall.
Die Abfalleimer? Die Abfalleimer sind draußen.
Ach nein. Das ist es. Entschuldigung.
Es ist Tofu, pflanzliche Proteine.
Ich bin Vegetarierin. Da muss ich auf Proteine achten.
Ist dieses Manuskript von dir? Sehr witzig.
Guido und Richard kommen vor.
Ganz zu schweigen von Bernadette, sehr platt!
Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen
ist reiner Zufall.
Du kommst später. Und du wirst sehen, du bekommst dein Fett weg.
Ach ja? Bin ja gespannt.
Freunde, ich habe mich eben aufgeregt.
Tut mir leid. Es ging zu weit.
Ich nehme öffentlich zurück, was ich zu Dany sagte.
Um den schlechten Eindruck zu tilgen, öffne ich eine gute Flasche.
Richard, wir sind schon etwas weiter, wenn du verstehst.
Mit 18 war ich zehnmal bekloppter,
als die heutzutage.
Würde man mir heute kaum glauben.
Ich hatte total rote Haare,
mit Henna gefärbt, indische Zöpfen,
und nackt unter einem Sari.
Ich aß nur Joghurt und Maniok.
Ist das nicht bekloppt?
Keine Allgemeinplätze.
Ich esse oft Maniok mit Tofu.
Ich rede nicht vom Essen.
Meine Tochter will mit 16 Jura studieren.
In ihrem Alter war ich schon abgehauen und
mit Sabine per Anhalter zum Isle of Wight-Festival unterwegs.
Wir wurden von einem VW-Bus mitgenommen.
Da saßen 8 Deutsche drin.
Wir hatten vielleicht einen Spaß!
Die Jugend von heute fände es altmodisch,
sich beim Camping begrapschen zu lassen.
Schon möglich.
Wenn meine Tochter mit 16 mit einem VW-Bus trampt,
rufe ich die Polizei. - Ich nicht.
Ich glaube, die Polizei löst keine Erziehungsprobleme.
Die Kinder von heute sind Mutanten.
Wir stammen aus einer anderen Generation,
die letzte, die sich metaphysische Fragen stellte.
Warum mache ich das? Warum leben wir?
Ist der BMW 7er besser, als der Porsche 944?
Das Isle of Wight-Festival
hat nichts altmodisches.
Eine Million Leute hören
Dylan oder die Doors. Da ziehe ich immer noch den Hut.
Das haben wir gemerkt!
Noch ohne die Scheiß-Synthesizer...
Was erzählst du? In der Musik muss man mit der Zeit gehen.
Die Isle of Wight, welche Erinnerung! Nicht mit 8 Deutschen,
sondern mit 2 Spaniern...
Erspare uns Details.
Monique hat recht. Die Jugend war nicht so verklemmt.
- Es war die sexuelle Revolution. - Gutes Thema!
Die Gleichberechtigung wurde nicht verdaut: eine Generation Impotenter.
Impotent? Ich wüsste gerne, wieso!
Du bist nicht gemeint.
Wir reden über die Typen, die es nicht aushalten.
Ich bin nicht betroffen.
Meine Frau ist gleichberechtigt und trotzdem...
...vögelst du hervorragend.
Den Schlampen reichen Impotente.
Ich habe noch nie einen getroffen.
- Lass nur. Ist nicht der erste. - Was wollen Sie uns sagen?
Ihre Tochter ist weniger ahnungslos?
Glücklicherweise. Das Leben heute ist grausam.
- Es ist ein schlechter Zyklus. - Scheiß-Zyklus.
Jeder ist auf sich bezogen, lebt zurückgezogen,
blockiert durch Angst.
Ich habe Angst.
Eine Welt von Ausgeflippten.
Ich verstehe.
Die Angst ist das große Problem.
Ich beherrsche sie dank der Analyse. Denk drüber nach.
Tötet sie Viren?
Stell dich nicht dümmer, als du bist. Wortspielereien.
Ohne jemandem zu nahe zu treten: alles zu schwammig.
Nur Intellektuelle sehen das so.
Ist doch Blabla. Ich schlafe mit meiner Frau ohne Probleme,
liebe meine Kinder, mein Haus, meine Arbeit.
Banalitäten, aber ich fühle mich so gut wie mit 20.
Du bist rechts, seit du Geld hast.
Da profitieren doch alle von.
Ich höre seit 5 Min. zu. Ich muss eingreifen.
Was für ein abgestandenes Macho-Gerede über deinen Stahlpenis?
Wie du die Frauen befriedigst... Fast faschistisch.
Und du? Mit deinen Milliarden-Subventionen
für langweiliges Theater...
Langweilig?
...mit deinen Beziehungen,
während der blöde Macho Steuern zahlt?
- Wie sieht das aus? - Peinlich!
Ohne Zweifel verschleudert Antoine Geld des Steuerzahlers,
aber es ist nicht langweilig.
Richard behauptet, unkompliziert zu sein,
wo er sich ständig zu anderen Frauen hingezogen fühlt.
Giftet euch nicht so an.
Solche Diskussionen schlauchen
und versauen die Stimmung.
Jedem sein Karma, Mensch.
Das Karma! Du übertreibst, Dany.
Also, jedem seinen Trip.
Karma und nicht Karl Marx!
Darf ich Ihnen eine persönliche Frage stellen?
Wenn Sie möchten.
Was dachten Sie über mich, als Sie mich sahen?
Ganz offen? Nichts.
- Sind Sie beleidigt? - Nein. Bin ich gewöhnt.
Jetzt ist er beleidigt!
- Wer ist das? - Wird David sein.
Mein Maskenbildner.
Er bringt mir meine Papiere. Ich muss meinen Anwalt anrufen.
Ich weiß nicht, ob ich den Mann wechsele, aber den Manager.
Hallo?
Bist du nur ihr Maskenbildner oder...
Machst du mal leiser? Ich verstehe nichts.
Mit Händen und Füßen an ihn gebunden?
Ist doch unglaublich, dass mein Mann mich so knebelt!
Und als ich unterschrieben habe?
Warum hast du mich nicht abgehalten?
Ich bin scheinheilig?
Wieder am Telefon!
Eine halbe Stunde mit Montreal. Echt dreist!
Sie diskutieren den Vertrag. Sind schon bei Art. 132.
Bleiben nur noch 60.
Amerikanische Verträge sind manchmal dick wie Telefonbücher.
Wenn das nicht aufhört, lege ich auf. Mir doch egal!
Ich kann nichts tun!
Fuck!
Die spinnt ja!
Geschieht mir recht, oder?
Alle sind gestresst wegen Business.
Bis das Magengeschwür da ist.
Bei dir bestimmt nicht.
- Wir gehen dann mal. - Aber warum?
Bernadette hat Probleme. Das hat nichts mit Ihnen zu tun.
Wir haben Sie gerne hier.
Stimmt. Ist doch netter.
Besonders, weil wir seit 2 Tagen unter Männern sind.
Nicht durchlatschen.
Ich zerschmettere ihr auch die Gläser.
Schlecht drauf?
Too much dieses Lied von John Lennon, oder?
- Der Text trifft es genau. - Bestimmt.
Ich habe mein Englisch verlernt. Verstehe nur grob, aber...
Er sagt, um Spitze in dem Beruf zu sein,
musst du lernen, beim Morden zu lächeln.
Echt stark.
- Er dachte an Lou Bill Baker. - Sicher.
Am Anfang konnte Loulou klasse sein.
Aber später...
Ach so?
Sich von seinem Mann übers Ohr hauen lassen... Da wird mir übel.
Das kommt wohl eher vom Eis, vom Kaffee und den Joints?
Ich habe dieselben Probleme mit allen Frauen.
- Habe ich einen formalen Mangel? - Vielleicht anatomisch.
Showgeschäft ist ein Haifischteich.
Sobald du was besonderes machst...
Mache nicht so ein Gesicht. War ein Scherz.
Danke.
Die Lou Bill Bakers tauchen auf,
um dich in die Form zu pressen, schön artig.
Das ist ein Klischee.
Die Typen braucht man. Sie managen.
Wichtig fürs Geschäft.
Sie füllt ihm das Portemonnaie und er macht aus ihr einen Star.
Ich habe was scharfes über Lou Bill erfahren.
Als Schluss mit der Band war, dachten wir, dass Antoines Eifersucht
Nanette vertrieben hatte.
Wie vertrieben? Ich soll sie vertrieben haben?
Haben wir alle gedacht. Alle einverstanden?
Ich nicht. Habt ihr das Gedächtnis verloren?
Sie sagte mir, warum.
Sie hatte es satt mit euch in der Kommune.
Die Gruppe erstickte sie.
- Ist dasselbe. - Stimmt doch gar nicht.
Dieser Lou hat sie gezwungen.
Bei der Probeaufnahme.
Für die ewig Unzufriedenen. Die wollen für immer weg.
Für die, die es nie versuchten. Die genehmigen sich andere Tage.
Für die, die sich auflehnten. Auf der Straße, die sich bewegte.
Für die, die aufstehen, wenn die Sonne rot aufgeht.
- Nicht gut abgestimmt. - Aber gegen vorher!
Für die, die mit der Metro fahren.
Mit der Metro.
And the man in the shadow.
In the shadow.
Für den Typen im Afro-Look.
Den Typen, den Typen.
Die Gigolos.
Schon gut, schon gut. Kleine Pause.
Zu viel Hintergrundstimme.
Sehr gut, meine Täubchen.
- Ich muss mal mit Nanette reden. - Ich höre mich nicht.
Ich schmeichele nie, aber du hast Stimme.
Ich gebe dir einen 5-Jahresvertrag.
Im Québec mache ich einen Star aus dir.
Wenn ich Star sage, meine ich Nr. 1.
Schön, dass dir die Band gefällt. Bei dem Lampenfieber.
Ich rede von dir, nicht von der Band.
Es ist emotional hart, aber dein Sänger
ist eine Null.
Sie greift ihn an.
Warum diskutieren sie allein? Wir entscheiden gemeinsam.
Er sollte mit dem Sänger reden. Ist doch im Prinzip der Bandleader.
Tja... Er sollte besonders mit mir reden.
Er schnauzt sie an!
Wir haben unseren Stil. Das muss er begreifen.
- Komisch, dass er sie isoliert. - Du bist paranoid!
Wenn sie ihn anschnauzt, wird es einen Grund haben.
Er ist ein Profi. Er will Sachen verbessern.
Ich weiß, was du empfindest. Aber du tust ihnen einen Gefallen.
Man darf nichts machen, dem man nicht gewachsen ist.
Der Sänger sollte aufhören.
Die anderen sind kaum besser.
E-Flöte, der ist auch die Krönung!
Er sollte aufhören zu spielen.
So war es, Kinder.
Wenn Lou Bill Baker entscheiden kann, wer gut Flöte spielt,
wähle ich die Nationalmannschaft aus.
Das ändert nichts an meiner Übelkeit.
Das ist hart für Daniel.
Der einzige, den ich mitnehmen würde,
ist der Träumer an der Sologitarre. Er hat Sound und vielleicht Genie.
Wenn er arbeitet.
Du Schwein! Wenn ich den mitnehme, ist die Band tot.
Alle oder keinen.
Wir waren vielleicht nicht für die Musik gemacht.
Bist du bekloppt oder was?
Er hat doch gerade erklärt, dass er dafür gemacht war.
Er hätte ihn aufgegeben ab der Landung in Montreal.
So ein falscher Typ...
Ganz klar.
Ich mache mir einen kleinen Punsch. Wollt ihr auch?
- Es war Loulou. - Hast du ihn angerufen?
Der Vertrag ist ihm egal und er gibt mich frei.
Ist ja super. Ich bringe ein bisschen Eis.
Er kann großherzig sein.
Bewundere ihn nicht!
Er hat mich auf den Boden geholt.
Ich brauche ihn jetzt.
Seit 3 Jahren habe ich keinen Hit. Ich verkaufe nicht. Ich bin out.
Du hängst durch, weil du genervt bist.
Die Europatournee ist schlecht gestartet. Halbvolle Säle.
Das Olympia war voll.
Wegen der vielen Freikarten! Das macht ihm Angst und mir auch.
- Ich bräuchte einen Whisky. - Schmeiß ihn nicht hin!
Aber nein.
Es ist Teppichboden und nicht meiner.
Euer Kampf, Nicolas und Bart
brannte weit, und wurde fanal.
Brannte rot, und wurde zum Schrei.
Nichts kaputt gemacht?
Sie ist ganz down. Sie verkauft nichts mehr, ist out.
Monique, gehen wir?
Jean-Mi, sei ehrlich. Es ist wichtig.
Du hast seit 10 Jahren alle meine Stücke gesehen...
Ich rede nicht vom Brecht.
Aber alle anderen. Waren die Inszenierungen nicht sehr pompös?
Aber nein! Deine Inszenierungen sind hervorragend. Das sagen alle.
- Aber ich verstehe nichts davon. - Danke.
Deprimiert? Nimm einen Scotch... Oder was anderes, denn ich nehme ihn.
Unendlichen Dank. Verrückt, dass man nie reden kann.
Richard, ich brauche deinen Rat.
Kennst du Kalifornien?
Los Angeles, Beverly Hills... Ich liebe diese Ecke.
Wunderschönes Fleckchen Erde.
Aber leben würde ich da nicht. Bin zu französisch.
Entschuldige. Du musst dich konzentrieren. Entschuldige.
Wenn du erlaubst?
Sag mal,
deine Lebenslinie ist beeindruckend.
Dagegen geht die Liebeslinie im Zickzack.
Lass nur. Ich bin nicht gay.
Was hat das damit zu tun?
Hände sagen was über die Persönlichkeit aus.
Wenn du nicht willst, Pech...
- Was für ein Idiot! - Wer denn?
Für wen hält der sich?
Weil er mit Stars zu tun hat, hält er sich für was Besonderes?
Hilf mir mal aufräumen! Carole sollte das besser nicht zu sehen bekommen.
Ich bin der einzige, der aufräumt.
Natürlich. Nachher.
- Ja, aber denk dran. - In Ordnung!
Ich lese gerade das Ding von Jean-Mi.
Fing gut an, hat aber jetzt Längen.
Mir egal. Ich räume auf.
Dank Loulou bin ich vernünftiger geworden, erwachsener.
Ich bin fast glücklich, wie man so sagt.
Aber dafür singe ich nur noch Banalitäten,
platte Love Songs.
Wird dir komisch vorkommen.
Aber manchmal denke ich, ich muss mich in Gefahr begeben,
um wieder zur echten Ballade zu kommen.
Wenn man sich das Ohr abschneiden muss, wie Van Gogh,
ist das schon Scheiße.
Er ist zu sehr Macho, erträgt meine Persönlichkeit nicht.
Bei so einem Beruf, braucht man Unterstützung.
Männer ertragen nur schwer, wenn die Frau ein Star ist.
Sie träumen doch von der kleinen Mama am Herd...
Sorry. It's not for me.
Rock'n'Roll macht sie eifersüchtig.
Ich kann nicht mehr folgen. Hast du jetzt Lou Bill satt oder nicht?
Nicht so einfach. Ich liebe ihn,
aber ertrage ihn nicht. Ich brauche einen anderen.
Das ist offensichtlich. Ich sehe dich traurig, orientierungslos.
Warum tut man sich überhaupt als Paar zusammen?
Es dauert höchstens ein Jahr, solange der sexuelle Rausch anhält.
Dann kommt Routine und man trennt sich.
Auf wie viel Tage schätzt du den sexuellen Rausch?
Ich habe da keine Buchhaltung!
Weiß nicht. 6 bis 8 Monate. Für mich das Ende der Welt.
6 Monate ist etwas kurz.
Solange brauche ich, um erst mal in den sexuellen Rausch zu verfallen.
Furchtbar.
- Schade. - Du nimmst mich auf den Arm!
Komm. Lass uns zusammen schlafen. Das ist gut gegen meine Migräne.
Jetzt? Im Ernst?
Entschuldige. Ich bin egozentrisch.
Ich verfüge über Leute, ohne sie zu fragen. Vergiss es.
Nein! Vergessen kommt nicht in Frage!
Du willst bleiben? Zu Hause ginge es dir besser.
Mir geht's gut. Nicht bewegen.
Nicht bewegen. Mir ist kalt.
Mir ist kalt!
Zu viel geraucht.
Ich sehe Farben. Genial.
Daniel bringt mich zurück.
- Wer? - Der Typ, der so langsam spricht.
Gehen wir? Ich nehme Kassetten für die Fahrt mit.
Ich sage den Kumpels Bescheid.
Ich bringe Sabine nach Hause. Wenn ihr versteht?
Ihr müsst nicht mit dem Frühstück auf mich warten.
- Eine Quelle! - Wie?
Haben Sie klares Wasser?
- Sie möchten ein Glas Wasser? - Ja, Wasser.
- Ich rufe Sabine zurück? - Nein!
- Ist das Gemisch Curaçao-Joint. - Zu trinken!
- Pulli loslassen! - Zu trinken.
- Lassen Sie meinen Pulli los. - Zu trinken.
- Ich gehe schon. Ruhig bleiben. - Danke.
Ein Kaschmir-Pulli, das geht zu weit!
- Trinken Sie. Dann geht's besser. - Sie haben kein Aspirin drin.
Sie wollten klares Wasser.
- Ich will Aspirin. - Habe ich zum Glück.
- Ich muss kotzen. - Nicht im Salon!
Was hat Dany ihr zu rauchen gegeben?
Ihr ist übel, im Wohnzimmer.
Sag mal, ich zweifele.
Mach diesen Unfug mal leiser, dass man reden kann. Als Menschen
können wir doch Gedanken austauschen.
Alle rennen voreinander weg. Niemand beachtet niemanden.
Nicht schon genug Unordnung?
Als Mensch höre ich dir zu. Dabei bin ich total erledigt.
Manchmal frage ich mich, ob es nicht einfacher wäre,
wenn ich homosexuell wäre.
Sieh mal einer an!
Ihr erscheint mir erwachsener im Gefühlsbereich.
Den Eindruck machst du auf mich.
Ich habe dich nie leiden sehen unter Beziehungsproblemen.
Egal, ob man dich
sitzen lässt, es berührt dich nicht.
Du solltest nicht so egoistisch sein.
Ich hatte seit 1983 keinen Sex. Verstehst du?
Nur dank eines eisernen Willens. Also deine miesen Geschichten...
Entschuldige mal!
Deine krankhafte Egozentrik, nein danke!
Warum fährst du mich denn an?
Wenn ich nicht mal mit dir reden kann. Verrückt!
Die Frauen lassen dich sitzen, weil deine väterliche
Lehrermasche sie ankotzt.
Vielen Dank.
- Jean-Michel? - Ja, mein Liebling.
- Wo ist dein Kondom? - Wie bitte?
Dein Präservativ, also, dein Gummi.
Gummi? Ach ja, natürlich...
Wir sind erwachsen. Damit es wirklich nur Spaß ist.
Nur Spaß, natürlich.
Das Problem ist, ich glaube...
Ich war nicht vorbereitet.
Frage Richard. Es gibt bestimmt welche im Haus.
Da bin ich nicht sicher.
- Sieh mal nach. - Ja, ich sehe nach.
Es ist furchtbar traurig.
Sie wollten dieses Stück hören. Was anderes?
Aber nein.
Deshalb ist es ja so schön.
Tja. Ist halt Chopin.
Wissen Sie, was wir machen? Ich stelle es Ihnen leise.
- Wenn es zu Ende ist, schlafen Sie. - Ja.
- Danke. Danke! - Ist doch klar.
Danke für diese Wärme. Danke!
Wunderbar, diese Mondnacht.
Genau, super.
Gibt's hier Präservative?
In deinem Buch
machst du mich zum Blödmann.
Unglaublich, dass es keine Präservative gibt!
Antworte mir! Diese Figur ist entsetzlich.
Überhaupt kein Charme, kein Humor, ein Langweiler.
Vielen Dank.
- Wofür dankst du mir? - Oben auf Seite 126:
"Er lacht nur, wenn er sich verbrennt."
Das hört man gern von einem Freund.
Das bist du nicht. Es ist ein Roman. Dass ihr euch alle wiedererkennt!
Der Typ ist rothaarig.
Aber er ist Regisseur.
Du bist nicht der einzige Regisseur auf der Welt.
Was?
Haben Sie Präservative?
- Wie bitte? - 100 Piepen für Sie.
Müsste welche haben.
Schon wahr. Wenn man sie braucht und keine hat,
ist das nicht witzig.
Genau.
Hier. Es fehlen 2.
Hey! Macht ihr eine Orgie?
Wie viele seid ihr? Habt ihr einen Raum?
So trifft man sich wieder!
Ich habe mich hier hingesetzt. Dein Zimmer?
- Wolltest du schlafen gehen? - Nein. Alles klar.
- Ich wollte nur lesen. - Okay.
Genau, setz den Walkman auf, damit du was in den Schädel kriegst.
Bruce Springsteen.
Bruce Springsteen... Ist mir doch egal!
Aber gut siehst du aus.
Stimmt, dass du blöd bist, aber hübsch. Unbestritten.
Ich würde gern deinen Hals küssen.
Oder an deinem Ohrring knabbern.
Dumme Typen machen mich fast noch mehr an.
Wenn du nicht so blöd wärst,
hätten wir kurz unseren Frust vergessen können.
Stimmt doch. Sieh den Dingen ins Gesicht.
Du bist nur eine kleine Leuchte hinter der großen...
und ich ein gescheiterter Sänger,
der so tut, als begeisterte er sich für Wasserflaschen.
Eine verpasste Ekstase.
Das wollte ich dir sagen.
Was murmelst du da?
Nichts. Lass nur. Laut nachgedacht.
Ich lass dich schlafen.
Antoine?
- Wohin willst du? - Sport treiben.
- Um die Zeit? - Wieso? Gibt es dafür Zeiten?
Monique. Monique?
Wachen Sie auf. Ich muss mit jemandem reden.
Macht nichts. Vergessen Sie es. Entschuldigung.
Was machen Sie hier?
Sie sind alle da. Sie verfolgen mich.
Beschützen Sie mich. Mir ist kalt, sehr kalt.
- Ich bringe Ihnen eine Decke. - Ich muss kotzen.
Aufhören. Sie tun mir weh. Sie kratzen mich.
Gehen Sie nicht.
Ich gerate in einen Strudel.
Halten Sie mich ganz fest. Ich falle in einen Brunnen.
Sie sind in einem Kinderzimmer. Kann nichts passieren.
Sie ahnen nicht, was ich riskiere!
Sie riskieren nichts. Ich bleibe bei Ihnen. Ich gehe nicht.
Sehen Sie den kleinen Panda. Ganz süß.
Halten Sie mich für dämlich?
- Ich will nicht sterben. - Ich auch nicht. Niemand.
Ich will nicht mehr...
Licht, verdammt!
Wer ist da?
Entschuldigung.
- Ich komme nur kurz vorbei. - Das ist doch ganz unwichtig...
- Ist Richard schon in der Falle? - Ja, mit Monique.
- Der Abend ist ja super ausgeartet. - Wenn es dich freut.
Ich bereue nichts, denn Sabine ist super schnuckelig.
Ich glaube, ich habe den Nagel gut eingeschlagen.
Schläfst du da?
Lass mich in Ruhe, verdammt! Ich denke nach.
Entschuldige.
- Dany... - Was?
Findest du mich schön?
Weißt du, ich und Typen...
Ich halte es mehr mit den Schwestern.
Frag doch Guido. Der kennt sich da besser aus.
Danke.
Das Fenster...
Wo ist die dumme Kuh abgeblieben?
Was machen Sie da? Kommen Sie doch wieder rein.
Nein. Ich sitze gut hier.
Ich schnappe frische Luft. Es ist sehr warm bei Ihnen.
Sehr beeindruckend, der Mondschein.
Man glaubt sich in der Pampa.
Schluss. Geben Sie mir die Hand.
Wenn sie von dort runterfallen, sind Sie zerschmettert.
Sie haben recht, Ihre Freunde.
- Inwiefern? - Sie sind rechts, als Typ.
Wo ist der Zusammenhang? Los, Monique.
Packen Sie diesen Gürtel und seien Sie vernünftig. Los...
Sie sind ein dreckiger bürgerlicher rechter Egoist,
der nur an seine Hütte und seine Familie denkt.
Nehmen Sie den Gürtel.
Sonst fallen Sie.
Virginie? Bist du endlich zurück?
Ich habe nicht mehr dran geglaubt. Wo warst du?
Ich habe deinen Zettel gelesen. Das hat mich zerstört.
Wegen meiner Nachricht? Das habe ich in meiner Wut gesagt.
Ich lasse mich nicht verschaukeln.
Hast du schön geprobt, mein Hase?
Wieso, "die Zahl meiner Nachrichten"?
Hör mal, ist doch klar, dass ich beunruhigt bin.
Woher weißt du, dass ich vorher Cyril angerufen habe?
Krank vor Eifersucht?
Hältst du mich für ein Waschweib oder was?
Nein! Ich mag klare Verhältnisse. Das ist alles.
Ich will die Wahrheit.
Gib lieber zu, dass du mit Cyril geschlafen hast...
Ich ertrage nicht, wenn du lügst.
Eine Affäre würde ich verstehen,
aber besser, du sagst es mir. Das verstehst du doch, Liebling?
Ich bin ganz Ohr.
- Gib mir die Wagenschlüssel. - Was willst du mit dieser Flinte?
Diese Nutte schläft mit Cyril seit Anfang an.
Das büßen sie mir.
Antoine, du bist ja krank!
Du bringst doch keinen um wegen einer Bettgeschichte.
Sie will mit ihm leben! Die Schlüssel her!
Du kleiner Idiot, noch ein Schritt und ich leg dich um.
Warte.
Ist doch nicht zu fassen!
Ich bitte euch nur um die Wagenschlüssel.
Ist doch nicht zu viel verlangt!
Keinen Schritt weiter.
Noch ein Schritt. Komm.
Du bist enttäuscht, oder?
Wir hatten Sex. Schlussendlich ganz banal.
Keineswegs. Banal?
Im Gegenteil, wunderbar und bezaubernd. Findest du nicht?
Du träumtest von Sex mit Bernadette Legranbois,
und du hattest nur Sex mit mir.
Das ist die Enttäuschung.
Man soll seine Phantasien nicht ausleben.
- Aber nein... - Ich kann nichts dafür und mag dich.
Und ich bin froh, dass...
Was war das?
Kein Trauma.
Das Billardqueue hat die Kopfhaut aufgerissen.
Richard, nimm die Röntgenaufnahmen. Danke, Doktor.
Kommen Sie in 8 Tagen wieder.
Natürlich.
David tut es sehr leid. Er wollte nicht so hart zuschlagen.
Was für ein Nebel um die Zeit!
Ich wurde immer betrogen. Ich bin der Gehörnte der Bande.
- Ich habe es satt. - Hör auf.
Fang nicht wieder an, auszurasten. Ist zum ausrasten.
Alle Freunde sind da.
Ich habe versagt. Keiner kann was dafür.
So ein Blödsinn!
Neben Bernadette bist du der einzige Star von uns.
Denk an dein Theater.
Das ist wichtiger. Es wird großartig.
Scheißtheater! Es reicht mir nicht mehr.
Der Inspizient macht das auch. Zur Belohnung
bumst er Virginie, die Schlampe.
Du drehst dich im Kreis.
Vergiss dein Problem.
Ich werde benutzt und weggeworfen.
Vielleicht ist es vorübergehend.
Es kotzt euch an, dass sie weg ist.
Ihr wolltet sie alle.
Hör auf mit deiner Paranoia. Tödlich.
Lass ihn reden.
Vorwürfe soll man aussprechen. Es befreit.
Los, kotz es aus.
- Es wird dir gut tun. - Schnauze!
Ich weiß es jetzt.
Ich werde verlassen, weil ich hässlich bin.
Ein großer Zinken in einem Affengesicht! Wer will das schon?
Du übertreibst. Du hast eine nette Visage.
Was weißt du? Du bist außer Konkurrenz.
Wenn du von einem Kerl das Aussehen einer Puppe verlangst, also...
Als wir zusammen waren, gefielst du mir auch körperlich.
Aber mich mit dem Schönling betrügen...
- Von wem redest du? - Von dir.
Es geht endlos so.
Immer ein Richard oder ein Cyril, die um meine Frau scharwenzeln.
Ich hatte nie eine Frau für mich allein.
Das versaut mir das Leben.
Du siehst doch sehr annehmbar aus.
Das Alter steht dir gut.
Und es hat sich geändert.
Es geht nicht nur ums Aussehen.
Z.B. Prince: 1,02 m! Kriegt jede, die er haben will.
Antoine ist größer als 1,02 m! Wie groß bist du heute?
Gut 1,80 m?
Ihr seid echt bescheuert! Total bescheuert!
Aber ich mag euch.
Endlich was Vernünftiges! Danke. Immerhin!
Alles klar?
Was ist das schon wieder?
War Guido. Er hat in die Tischtennisplatte gebissen.
Was für eine Nacht, Kinder!
Ich bin von Élancourt
nach Chartres... Chartres... Dreux.
Mit dem Fahrrad?
Bin beim Fahren eingepennt. Fast hat mich ein LKW erwischt.
Hab mich in einer Bushaltestelle hingelegt...
um mich zu erholen. 2 Std. geschlafen.
Jetzt bin ich... wieder fit.
Wenn einer morgen Tennis spielen will, bin ich dabei.
Im Showgeschäft soll es die verrücktesten Leute geben.
Ich frage mich, ob das stimmt.
Ich bin müde. Ich leg mich hin.
- Spinnst du, Martin? - Ein Cadillac!
- Einfach so aussteigen? - Hier ist ein Cadillac.
Komm. Wir gehen schlafen.
Was für ein Chaos! War hier eine Orgie, oder was?
Wie viele sind hier in der Bude?
Alles klar! Komm mit. Wir machen dein Bett.
Mama!
Dany ist bei mir mit einer Dame.
Carole! Schon zurück?
Zu früh, habe ich den Eindruck.
Entschuldige. Wir hatten ein Wahnsinns-Gelage.
- Wir wissen nicht mehr, wo wir sind. - Guten Tag.
- Eine Freundin von Richard. - Guten Tag.
- Papa ist besoffen. - Was ist das denn?
- Ihr seid nicht gerade braun. - Hallo, Papa.
Gut drauf?
Monique, ich stelle dir Sébastien vor. Mein Sohn.
Alles klar, mein Kleiner?
Was ist denn hier los?
Carole, schon zurück?
- Was ist los? - Ich werde es dir erklären.
Schön, dass du hier bist. Dieses Wochenende...
Ich mache dir einen Kaffee
und du erzählst mir alles.
- Nicht übernachtet unterwegs? - Nein.
Warum seid ihr so früh zurück?
Wegen der belgischen Sängerin
sind wir so gerast.
War mehr eine große Schmuserei, als eine heiße Nacht.
Du hast aber mit ihr geschlafen, du Schwein.
Man sieht es ihm nicht an, aber er punktet immer gut.
Sei bloß still. Du hast dir ganz heimlich Nanette genehmigt.
Ach ja? Muss ja geil gewesen sein.
War nett, aber etwas hygienisch.
Ich will nicht ins Detail gehen...
Mehr war es nicht für dich?
Dafür hättest du dich nicht 15 Jahre damit rumquälen müssen.
Ich bin froh darüber, aber ich bin zu kompliziert.
Habe ich doch gesagt:
Heirate Anne, mache mit ihr Kinder.
Das einzig wahre.
Anne ist kompliziert. Das passt zu mir. Ergibt
Kinder zum Kopfzerbrechen.
Das solltest du. Denn durch die Kinder ist man ausgeglichener.
Ich freue mich, dass ich euch alle glücklich sehe.
Ohne Komplimente zu machen, Richard blüht auf.
Er redet nur über seine Frau, seine Kinder.
Sie haben ihn stabilisiert.
Früher war er so unausgeglichen.
Ein eingefleischter Anbaggerer.
Ausgeglichen ist er.
Aber ob er nicht mehr anbaggert, weiß ich nicht so genau.
Apropos anbaggern. Ich weiß nicht, was mir da passiert ist.
Ihr Freund ist zwar nett, aber ich war wohl sehr daneben.
Ich schlafe normalerweise nicht mit jedem,
besonders, weil er nicht mein Typ ist.
Lou Bill ist am Apparat.
Er sagt, es ist zu kompliziert, dich abzuholen.
Dieser Tölpel! Soll er den Zug nehmen.
Mit ihm ist alles kompliziert.
- Was soll ich ihm sagen? - Er soll den Zug nehmen.
Die Männer auch...
Ich frage mich: Wenn Romeo stirbt...
Ob ich da nicht einen kleinen Stunt einbaue.
So in der Art: Treppe rückwärts runter, mit dem Kopf zuerst.
Gute Idee. Nicht dumm.
Das Publikum liebt Stunts. Schließlich spielt man fürs Publikum.
So ist es wohl.
Kann ich diese Woche bei dir übernachten?
Denn... die leere Wohnung, das macht mich fertig.
Klar doch, Alter. Kein Problem.
Wann immer du willst. Dann machen wir Frühsport.
Dann wirst du wieder fit.
Zu Tisch!
Kein Taschengeld von Mama?
- Doch, aber es ist alles weg. - Alles weg!
- Wie viel braucht ihr? - Für Tischtennisbälle.
- Was kosten die? - Gute, 60 Franc.
- 60 Franc? - Ja.
Hier 50 Franc für jeden. Das muss reichen.
- Danke, Richard. - Keine Ursache.
- Danke, Papa. - Kein Problem.
- Sie hat Sie aber gut getroffen. - Ganz bestimmt.
Sieht nach nichts aus, diese Bonsais.
Die kleinen Töpfe.
Klein, aber kompakt. Damit hat sie geschmissen.
1 cm höher und der Kaktus hätte das Auge erwischt.
Scheißdinger, diese Kakteen.
- Das piekst echt, die Dinger. - Baby!
Nächsten Sommer bei mir im Quebec.
Alle, mit Kindern. Wir haben ein Riesenhaus.
Auf Wiedersehen. Es rührt mich, euch zu verlassen.
- Tschüss. - Ciao.
Küsschen für dich auch.
- Tschüss. - Bis bald.
- Sei nicht blöd. - Hat mich gefreut.
Sie wohl auch, denke ich.
Viel Glück für deine Inszenierung. Mein Gott!
Immer so vergesslich!
Tschüss zusammen. Ich liebe euch.
Bye! Auf Wiedersehen!
- Links, links... - Rechts.
Sie ist unkompliziert geblieben.
- Superunkompliziert. - Supercool.
Nett, cool, unkompliziert,
manchmal ganz schön simpel, kein Gewissen.
Deswegen hat sie uns fallen gelassen.
Fang nicht damit an. Wir waren nicht gemacht für Musik.
Du warst ein schlechter Sänger. Begreif das endlich.
Ich rede nicht von mir, sondern von ihm.
Er könnte heute einer der besten Musiker von Los Angeles sein.
Los Angeles?
Baker wollte ihm einen Vertrag geben.
Sie hat es abgelehnt.
Wegen ihr hat er versagt.
Wieso? Findest du, ich bin ein Versager?
Aber nein, absolut nicht. Ich sage nur, du hast versagt...
Weißt du, Showbusiness à la Lou Bill Baker
finde ich eher zum Kotzen.
Seinen blöden Vertrag hätte ich niemals unterschrieben.
Macht euch mal keine Sorgen.
Ich wäre niemals ohne euch weg.
Gut... Ich mache mir einen Superkaffee.
Einen Superkaffee?
Los!
Entschuldigung, Kleine.
Dany! Hilf uns, verdammt!
Dany, sei nett, verdammt! Komm!
Lass ihn in Ruhe!
Wirf her!
Komm spiel mit uns, Dany.
Ich kann nicht. Muss schon wieder helfen.
Untertitel: Iris Tessendorf TÉLÉTOTA
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