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Original subtitles

Ich packe meinen Koffer, nehme mit meine Jeans, meinen Pullover...

* Kinder lachen. *

...und meine Wimperntusche.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit

meine Jeans, meinen Pullover, meine Wimperntusche und Blumen.

(Braunhaarige) Ich packe meinen Koffer...

* Bremsen quietschen. *

(Blonde) Mama?

Was ist los? Es ist alles gut.

* Ruhige Musik *

Leonie, passt du kurz auf Toni auf?

Ich bin in fünf Minuten wieder da, ja?

(Braunhaarige) Aber du kommst gleich wieder? Bis gleich.

* Düstere Musik *

* Kinderschreie, Babyweinen *

* Düstere Musik *

* Sie keucht. *

* Fiepen *

* Fiepen schwillt an. *

(Leonie) Mama?

Was machst du denn da? - Mama?

* Titelmelodie: "Schlaflos" von Jennifer Rostock *

* Packende instrumentale Musik *

Friedrich Kronberg

Larissa Leipolt

Guck mal da. Komm.

* Ruhige Musik *

* Telefon klingelt. *

Kronberg.

Herr Kronberg.

Hier ist Larissa Leipolt.

Ich weiß nicht, ob Sie sich noch an mich erinnern.

"Larissa. Ja, natürlich."

(Kinder) Mama. Mama.

Das ist lange her.

Das ist sehr lange her, ja. zwölf Jahre, 13?

15.

15 Jahre?

Wirklich?

"Stör ich Sie gerade, oder haben Sie einen Moment?"

Nein, Sie stören überhaupt nicht.

Wie geht's Ihnen?

Ich bin gerade an dem Haus meiner Eltern vorbeigefahren.

Das erste Mal seit Langem wieder.

Ja.

Ich dachte, ich bin drüber hinweg, aber...

Na ja, ich wusste nicht, wen ich anrufen kann.

Leben Sie allein?

Ich bin verheiratet.

Was ist passiert?

Ich war in dem Keller.

"Erinnern Sie sich?"

Ja, natürlich.

* Düstere Musik *

Hallo, Larissa. Guten Tag. Kronberg.

(Frau) Selle. Jugendgerichtshilfe.

Bist du bereit?

* Spannende Musik *

(Reporterin) "Am Landgericht in Berlin-Moabit

beginnt heute der Prozess gegen Larissa L.

Das Verfahren soll klären,

inwiefern die 15-jährige Angeklagte eine Schuld am Tod

ihres neugeborenen Kindes trägt.

Der Fall, der erst vor wenigen Wochen bekannt wurde,

bewegt die Öffentlichkeit

und stellt die Justiz vor eine Herausforderung."

Mensch, eure Kleine, jetzt sogar im Fernseher, hm?

Micki, mach doch mal noch zwei Kurze.

Und dann gib mir den Deckel,

dann mach ich meine Freunde sauber hier.

Stößchen.

Sie fühlen sich gesund und imstande, dem Prozess weiter zu folgen?

Gut, dann bitte.

Am 12. April hatte ich einen Notarzteinsatz im Wedding.

Frau Leipolts Mutter hatte die Feuerwehr gerufen.

Frau Leipolt hatte sehr viel Blut verloren

und war in keinem guten Zustand.

Sie lag einfach auf der Treppe.

Keine Ahnung. Im Bad ist auch überall Blut.

Seit wann ist sie nicht ansprechbar?

Das weiß ich doch nicht. Sie lag einfach da.

(Arzt) Entschuldigung, darf ich mal?

Frau Leipolt?

Frau Leipolt?

(Sanitäter) Kaum Puls. - (Arzt) Frau Leipolt.

Macht sie mal für den Transport fertig, schnell.

Wir nehmen das Bergetuch. Die Trage ist zu eng.

Ihre Tochter hat vor etwa einer Stunde ein Kind bekommen.

Was?

Haben Sie kein Baby gesehen? - Nee.

Sind Sie sicher? - Ja.

Wo ist denn das Bad? - Vorne, am Ende.

Wir brauchen einen zweiten Rettungswagen und die Polizei.

Fuldastraße 4, Leipolt.

Die Nachgeburt war noch in ihrem Körper.

So eine Situation wird sehr schnell lebensbedrohlich.

Wir haben sie in die Klinik gebracht,

den Kollegen übergeben, die haben operiert.

Haben Sie Frau Leipolt nach dem Baby gefragt?

Das habe ich, aber sie hat keine Auskunft gegeben

oder nicht geben können.

Ich habe einen der Sanitäter zurückgelassen.

Er hat in der Wohnung weiter nach dem Baby gesucht,

bis die Polizei kam.

Herr Dr. Thielemann konnte nicht sagen,

wie lange das Neugeborene überleben kann.

Es waren 13 Grad an dem Tag. - Sie dachten, das Baby sei draußen?

(Polizist) Wir hatten die ganze Wohnung durchsucht.

Das Kind war nirgends.

Wir wollten es natürlich unbedingt lebend finden.

Wo könnte Larissa denn gewesen sein,

obwohl Sie sie auf der Treppe gefunden haben?

Frau Leipolt?

Wir haben ein Stück Nabelschnur im Badezimmer gefunden.

Gut. Danke erst mal.

Denken Sie bitte noch mal genau nach.

Haben Sie wirklich nichts gehört? Kein Babygeschrei? - Nein.

Wer sind Sie? Wohnen Sie hier? - Eins drüber. Lackner.

* Traurige Musik *

Wir haben es nicht gefunden.

Die Einzige, die wusste, wo ihr Kind ist, war Frau Leipolt.

* Geräte piepen. *

Ich bin Bärbel.

Ich will dich nicht verarschen. Ich bin Polizistin.

Du siehst scheiße aus.

Eine Stunde oder so haben wir geredet.

Dann hat sie mir gesagt, wo das Baby ist.

Ich glaube, sie war erleichtert, dass sie das los war.

Das Baby war seit mehreren Stunden tot.

* Tür wird geschlossen. *

Haben deine Eltern sich gemeldet?

Die Kollegen bringen dich jetzt ins Jugendgefängnis.

Morgen wirst du einem Haftrichter vorgeführt.

Der entscheidet dann,

ob du bis zur Verhandlung dort bleiben musst

oder ob du vorher noch mal nach Hause darfst.

Die werden einen Anwalt für dich besorgen.

Du musst da nicht alleine durch.

Ich hab dir ein paar Klamotten und was zum Duschen

von zu Hause eingepackt.

Ich wusste nicht, dass ich schwanger bin.

Wirklich nicht.

Haben Sie ihr geglaubt?

Ich habe einen Sohn, ich weiß, was eine Schwangerschaft bedeutet.

Nein, ich hab ihr nicht geglaubt. Vielen Dank.

Keine weiteren Fragen.

(Mann) Frau Leipolt.

Frau Leipolt, haben Sie bemerkt, dass Ihre Tochter schwanger war?

Nein.

Hatten Sie einen Verdacht, dass sie es sein könnte?

Nein.

Ihre Tochter hat in den Monaten vor der Geburt 10 kg zugenommen.

Ja, und? Das ist ganz schön viel.

Sie hat einfach immer zu viel gegessen.

Ich habe ihr immer gesagt, hör auf damit. Mhm.

Hat sie sich nie über Bauchschmerzen beschwert?

Doch, manchmal.

Mein Mann meinte, das ist eine Kolik.

Hat Larissa jemals mit Ihnen

über ihre ausbleibende Periode gesprochen?

Nein. Hat Larissa jemals über ihre Schwangerschaft gesprochen?

Oder Andeutungen gemacht, sie könnte schwanger sein?

Nee, das war nie Thema.

Das heißt, Sie haben nie ...

auch nur irgendeinen Verdacht gehabt?

Nein.

* Larissa schreit schmerzvoll. * Schrei doch nicht so.

Kannst du mir mal 'ne Wärmflasche machen?

Ich habe voll Bauchschmerzen.

Stell dich nicht so an.

Die drei Meter in die Küche

wirst du ja wohl auch noch alleine schaffen.

Hast du Feuer?

* Larissa stöhnt laut. *

Wenn was ist, wir sind mit Frankie unten im Eck.

Tschüss. - Wir haben echt kein Feuer.

Vielen Dank. Keine weiteren Fragen.

(Richter) Sie können gehen.

Warum hast du mir nie was gesagt?

Ich bin deine Mutter. Ich hätte dir geholfen.

Wie stehe ich denn jetzt da?

Ich... Können wir eine Pause machen?

Zehn Minuten. Vielen Dank.

Komm mal her.

Leg mal die Füße hoch.

So.

Meine Mutter, die lügt total.

Es ist ihr nur wichtig, was die Leute denken.

Das hat sie alles einen Scheiß interessiert.

* Larissa stöhnt. *

* Leise Musik aus dem Fernseher *

* Leise spannungsvolle Musik *

* Sie stöhnt. *

Okay... Okay.

Ich trinke einfach Tee. Einfach was trinken.

Was trinken.

Es geht gleich wieder weg.

Es geht gleich wieder weg.

Es ist alles gut.

* Sie atmet tief. *

Alles gut.

* Sie stöhnt. *

* Sie wimmert. *

* Sie keucht. *

* Sie schreit laut. *

Alles gut.

(weinend) Alles gut.

* Sie schreit laut. *

Ich habe immer nur gedacht,

das darf nicht in mir sein.

Die ganze Zeit.

Es darf nicht in mir sein.

Es wird jetzt gleich um die Obduktion gehen, Larissa.

Was?

Dr. Wehling hat untersucht,

ob dein Baby bei der Geburt noch gelebt hat.

Nein, es war tot.

(Staatsanwalt) Herr Dr. Wehling, Sie haben keinen Zweifel?

Nein.

Das Kind hat noch gelebt, als es zur Welt gekommen ist.

Die Lungen waren voll ausgebildet.

Das Baby hat Atemzüge gemacht. Es muss geschrien haben.

Nein.

(Richter) Frau Leipolt?

Bitte.

Was war die Todesursache?

Ich habe Wasser in seiner Lunge gefunden und Kolibakterien.

Dafür gibt es nur eine Erklärung.

Das Baby ist in der Toilette ertrunken. - Oder wurde...

Nein, mein Baby war tot. Es hat nicht geschrien.

Ich habe keine weiteren Fragen an den Zeugen. Danke.

(Richter) Herr Kronberg?

Herr Dr. Wehling,

aus Ihrem Gutachten und Ihren Ausführungen geht eindeutig hervor,

dass das Baby meiner Mandantin ertrunken ist.

Ja.

Ich sehe aber keinen Beweis dafür, dass das Baby ertränkt wurde.

Das ist richtig. Ich sehe nicht mal einen Hinweis.

Ein Neugeborenes unter Wasser zu halten,

erfordert keine Kraft und hinterlässt keine Spuren.

Gerichtsmedizinisch könnte ich eine solche Tat nicht nachweisen.

Gut, dann lassen Sie uns bei den Fakten bleiben.

Suggerieren Sie nicht, dass meine Mandantin eine Tat beging,

die die Gerichtsmedizin nur nicht nachweisen konnte.

Ja, das war ein Missverständnis.

Gerichtsmedizinisch lässt sich nicht zweifelsfrei feststellen,

dass meine Mandantin

ihr Kind unter Wasser gehalten hat, um es zu ertränken, richtig?

Ja. Vielen Dank. Keine weiteren Fragen.

Gut, dann beende ich den Prozesstag.

Der Prozess wird morgen weitergeführt.

* Ruhige Musik *

* Stimmengewirr *

Frau Leipolt, Lena Marten.

Sie haben heute im Gericht ausgesagt.

Haben Sie kurz Zeit für ein Interview?

Nee, hab ich nicht.

Entschuldigen Sie.

Wissen Sie zufällig, wer der Vater von Larissa Leipolt ist?

Klar weiß ich das.

Da drüben. Ein Freund von mir.

Ich kann ihn mal vorstellen, wenn Sie möchten.

So, Andi, da will jemand was von dir.

Halt die Klappe. - Ach, komm.

Was ist denn los mit dir? Gib mal ab.

Gar nichts muss ich. Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen.

Hey, Mann.

Hau ab. Hast du nicht verstanden? - So 'ne blöde Fotze bist du.

Wenn du mich nicht mehr sehen willst, kannst du ja rausgehen.

* Traurige Musik *

Nur drei, vier Fragen über Ihre Tochter.

Geht ganz schnell. - Was denn für Fragen?

(Marten) "Haben Sie noch andere Kinder?"

(Vater) "Einen Sohn, aber der ist mit 16 schon weg."

Und Ihre Tochter mit 15 schon schwanger. - Tja...

Wissen Sie von wem?

Nee, woher denn?

(Marten) Der Vorwurf ist ungeheuerlich.

"Ihre Tochter soll ihr Baby nach der Geburt

in der Toilette ertränkt haben."

Ich verstehe es auch nicht.

Die war immer... Nicht aggressiv.

Als Kind oder so.

War immer ein gutes Mädchen.

Immer.

* Fiepen *

* Sie schnieft. *

* Sie schluchzt. *

* Leises Fiepen *

* Sie weint laut. *

* Traurige Musik *

* Rascheln *

* Düstere Musik *

Du brauchst keine Angst vor Herrn Lackner haben.

Warum sollte ich vor dem Wichser Angst haben?

Tag, Frau Halbert. - Tag.

* Es läuft entspannte Popmusik. *

* Es klingelt. *

Ja?

Sind deine Eltern da? Nee.

Wo sind die denn? Unten im Eck.

Ganz alleine?

Andi?

Was ist denn los?

Komm, zieh dir mal was an.

Na los.

Komm mit, sonst schneid ich dir die Kehle durch.

Na los.

* Düstere Musik *

Frau Halbert! Frau Halbert!

Frau Halbert, ja?

Frau Halbert, war Ihnen klar, was Larissa Leipolt bevorstand?

Ist nicht meine Sache. Ich halte mich da raus.

Frau Leipolt hat Sie um Hilfe angefleht.

Warum haben Sie ihr nicht geholfen?

Das geht mich nichts an.

(Richter) Sie kennen Larissa Leipolt seit ihrer Geburt.

Ich kenne viele seit ihrer Geburt. Das geht mich nichts an.

Sie leben in der Etage unter Herrn Lackner?

Das wissen Sie doch.

Haben Sie gehört, was dann passiert ist?

Nee, ich habe nichts gehört.

Danke, Sie können gehen.

Herr Lackner bitte.

Was wird denn das, wenn's fertig ist?

Nichts.

Mach das sofort wieder aus. Was meinst du, was das alles kostet?

Gib das jetzt her. Gib das her!

Bist du bescheuert? Lass das!

Gib das jetzt her.

* Larissa schreit. *

Weißt du, wie teuer das ist? Räum den Mist hier auf!

Das sieht aus wie ein Saustall!

Mein Mandant befindet sich in einem laufenden Strafverfahren,

weil er der Vergewaltigung angeklagt ist.

Er macht deshalb von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch.

* Traurige Musik *

* Larissa weint. *

Ihre Aufgabe ist nicht,

über die Vergewaltigungsklage gegen Herrn Lackner zu entscheiden.

Das ist ein anderes Verfahren.

In diesem Prozess geht es darum,

dass Frau Leipolt ihr eigenes Kind getötet hat.

Auch nach Vergewaltigungen

gibt es die Möglichkeit einer Abtreibung.

Aber wenn eine Frau sich dagegen entscheidet,

muss sie mit den Konsequenzen der Entscheidung leben.

Was kann ein Neugeborenes dafür,

dass es das Kind eines Vergewaltigers ist?

Wir können nicht mehr feststellen,

ob Frau Leipolt das Baby selbst ertränkt hat

oder ob sie es hat ertrinken lassen, aber das Kind hat gelebt.

Und es hat geschrien.

Frau Leipolt muss es gehört haben.

Und bei allem Verständnis für eine psychologische Ausnahmesituation,

ein Neugeborenes in einer Toilette ertrinken zu lassen,

mag psychologisch erklärt werden, juristisch aber ist es Kindstötung.

Herr Kronberg?

Hohes Gericht, ich weiß nicht, ob der Staatsanwalt

wirklich Verständnis für die psychologische Ausnahmesituation

meiner Mandantin hat.

Frau Leipolt hatte eben nicht die Möglichkeit einer Abtreibung,

weil sie nicht gewusst hat, dass sie überhaupt schwanger ist.

Es gibt tatsächlich in Deutschland jedes Jahr rund 300 Frauen,

die ihre Schwangerschaft verdrängen

und erst im Moment der Geburt erfahren, dass sie schwanger sind.

Übrigens sind darunter auch viele Frauen, die schon Kinder haben.

Die Frage, die Sie uns also beantworten müssen, ist,

ob Frau Leipolt im Moment der Geburt

überhaupt fähig war,

Recht von Unrecht zu unterscheiden.

* Ruhige Musik *

Ihr Wasser.

* Tür wird geöffnet. *

Bitte erheben Sie sich.

Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil.

Die Angeklagte Larissa Leipolt

wird vom Vorwurf der vorsätzlichen Kindstötung freigesprochen.

Zur Begründung.

Das Gericht sieht es als erwiesen an,

dass das Kind der Angeklagten bei der Geburt am Leben war.

Aber es glaubt der Angeklagten,

dass sie das nicht bemerkt, sondern gedacht hat,

dass das Kind tot zur Welt kam.

Das Gericht ist der Ansicht, dass Larissa Leipolt

durch die Vergewaltigung traumatisiert war.

Sie hat von der Schwangerschaft tatsächlich nichts gewusst.

Wir glauben, sie wurde auf der Toilette von der Geburt überrascht

und ist deshalb in einen Zustand geraten,

in dem sie Recht nicht mehr von Unrecht unterscheiden konnte.

Der Tod des Neugeborenen ist nicht ihre Schuld.

* Es klingelt. * Andi.

Zieh dir mal was an.

Immer muss ich alles machen. - Was willst du denn machen?

Geh doch mal hin. - Ich geh da jetzt nicht hin.

Wieso hast du nichts an? - Kannst du mich in Ruhe lassen?

(Vater) Lass mich in Ruhe.

Haben Sie Ihre Eltern jemals wiedergesehen?

Nein.

Wissen Sie eigentlich, was aus Lackner geworden ist?

"Ja, der ist verurteilt worden. Zu sechseinhalb Jahren."

Danke, dass Sie mir zugehört haben.

"Nein, danke, dass Sie mich angerufen haben."

Ihr Mann kennt Ihre Geschichte nicht, richtig?

"Ich erzähle sie ihm irgendwann mal."

Ich...

Ich träum oft von ihm, wie er...

wie er im Keller liegt.

"Ich muss los."

Ja, vielen Dank, dass Sie mich angerufen haben, Larissa.

Alles Gute. "Danke."

Auf Wiederhören.

* Ruhige Musik *

* Telefon piept. *

Die Schuld eines Menschen ist schwer zu wiegen.

Wir streben unser Leben lang nach Glück.

Aber manchmal verlieren wir uns und die Dinge gehen schief.

Dann trennt uns nur noch das Recht vom Chaos.

Eine dünne Schicht aus Eis.

Darunter ist es kalt, und man stirbt schnell.

* Lied: "Is It Worth It" von Robert Koch und Delhia de France *

* Ruhiger Elektro-Pop *

Untertitel im Auftrag des ZDF, 2019

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