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WAS BISHER GESCHAH...
Ich bin David Paster. Ich bin der neue Generalsekretär.
Kommen Sie in mein Kabinett. - Natürlich!
Wenn du noch mal hier auftauchst, mach ich dich kalt.
Auf nach Baltimore! Zu Bekannten von mir.
Wir haben Waffen, Nahrung und ein Transportmittel.
Marco stärkt den Zusammenhalt.
Unsere Wahl: ihm folgen oder sterben.
Der Austausch stärkt die Einheit. Alle Fraktionen sind eins.
Das ist Naomis Schiff.
Wir entern sie. - Wozu?
Vielleicht erfahren wir, wo Naomi ist. - Und was ist mit dem Protomolekül?
Wir werden dein Schiff nutzen, um die Rocinante anzulocken,
und sie zu zerstören. - Du verdammtes Monster!
Das bist nicht du. Du bist nicht wie er.
Du kennst mich nicht!
Ich kenne diesen Gesichtsausdruck. Tu das nicht!
Du hättest mir nicht folgen sollen. - Nein!
Wie weit ist es wohl noch?
Laut dem Schild drüben sind es noch etwa 40 Kilometer.
Wir können's langsamer angehen, wenn es zu viel ist. - Nicht nötig.
Die Blocker-Medikamente sind wohl endlich ganz raus.
Fühlst du dich besser?
Ja!
Als hätte der Nebel sich gelichtet.
Ich kann mich wieder konzentrieren.
Du hast wieder Appetit.
Ich kann wieder schmecken.
Weil ich riechen kann. Riechstörungen gehören zu den Nebenwirkungen.
Wie toll etwas riechen kann!
Proteinriegel riechen toll? - Im Vergleich zum Gefängnisfraß: ja!
Das war wohl ein Altenheim.
Wer noch konnte, ist sicher abgehauen.
Hoffentlich geschah das aus Mitgefühl. - Ja, vielleicht.
Was machen wir, wenn wir in Baltimore sind?
Ganz genau weiß ich das nicht.
Das ist der sicherste Ort, der mir eingefallen ist.
Wird die Welt jetzt so aussehen?
Zumindest eine Zeit lang.
Wir müssen hier weg.
Ich hab unterwegs ein suborbitales Shuttle gesehen.
Und wie kommen wir an ein Shuttle?
Ich weiß, wo eins sein könnte.
Aber allein kommen wir dort nur sehr schwer hin.
Dann brauchen wir Hilfe.
Du warst dabei, als alles angefangen hat.
Und du hättest auch beim Ende dabei sein sollen.
Du hast gesehen, was passiert ist? - Ja.
Erzähl mir davon.
Cyn wollte sie aufhalten... - Nein!
Sag mir, wie deine Mutter gestorben ist.
Sie stand an der Schwelle.
Cyn wollte zu ihr, aber sie öffnete die Tür und ging raus.
Und dann war sie weg.
Sie wollte sterben.
Aber sie hat Cyn getötet! - Nein. Das warst du.
Lass uns allein!
Scheiße.
NICHT UNTERBRECHEN, FALLS SCHARF
Nein.
Nein!
Nein.
Scheiße! Scheiße!
Scheiße.
Scheiße!
Hier spricht Naomi Nagata von der Rocinante.
Leiten Sie das weiter. Sagen Sie James Holden, ich habe einen Notfall.
Der Funk ist defekt. Ich habe nicht mehr die Kontrolle. Bitte weiterleiten!
Da ist keine Spur vom Protomolekül. - Sicher, dass es völlig zerstört wurde?
Bisher haben Explosionen gewirkt. - Gab es ausgehende Signale? - Nein.
Unsere Scanner und Sensoren haben sie ständig überwacht.
Vielleicht wurde die Probe übergeben. - Wohl kaum. Sie folgten dem Flugplan.
Ein anderes Schiff hätten wir bemerkt. - Der Richtstrahl kam sicher von Marco:
Sie sollten die Probe zerstören und sich nicht ergeben. - Gut für uns.
Neuigkeiten von der Razorback? - Nein. - Allein werden sie kaum was finden.
Also brauchen sie Hilfe.
Kurs setzen auf die Razorback! Ich gebe ihnen Bescheid.
Wann sieht er ein, dass er sie nicht finden kann?
Vermutlich nie. - Das sollte er aber.
Ich will nicht für seine Freundin sterben.
Alles, was größer ist, sollte auf die Dewalt oder die Mowteng.
Pass auf, wo du hintrittst! - Und du auf dein Werkzeug! - Hey!
Wir alle sind müde!
Ich habe noch nie so viele Leichen auf einem Schiff gesehen.
Sie gehörten wohl zu einer Fraktion. - Das stimmt.
Zu Matar Kubeliya.
Bei dem Tribunal haben sie für Marcos Tod gestimmt.
Das hat mit uns nichts zu tun.
Wie kannst du so tun, als wäre noch alles beim Alten? - Das ist es.
Beim letzten Mal haben wir Wasser und Pellets übernommen,
zudem Datenkerne und Buffer.
Diesmal ist das genauso.
Wir bergen Raumschrott. Das ist unser Job.
Wir sind keine Bergungsarbeiter, sondern Aasfresser.
Marco tötet alle, die sich widersetzen, und wir schlachten die Leichen aus.
Druck wiederherstellen!
Die Koto hat es zerfetzt. Die Schiffe der Marsianer stinken, aber die Kanonen,
pashang! Die Kanonen sind exzellent.
Wir setzen die Patrouille fort. Serrio Mal, Ende.
Waren Raketen dabei? - Nein. Sie wurden wohl aufgebraucht.
Matar Kubeliya gibt mehr Geld für Whisky als für Waffen aus.
Warum hat Marco sie angegriffen? - Marco? Du meinst: wir.
Natürlich. Jetzt gehören wir alle zur Freien Raummarine.
Wir haben sie nicht angegriffen.
Sondern sie uns.
Matar Kubeliya bekam auch das Angebot, Marco zu folgen. Wie alle Fraktionen.
Sie lehnten ab.
Marco ließ sie in Frieden gehen.
Und dann haben sie auf Ceres zwei Shuttles von Verbündeten entführt.
Wir schützen unsere Verbündeten
und vernichten unsere Feinde.
Marco erwartet regelmäßige Berichte über die Bergungen.
Primär geht es um Disziplin.
Aber achtet auf die Vorräte!
Der Gürtel muss ernährt und geschützt werden.
Bürger von Erde und Luna!
Ich heiße David Paster.
Ich habe diese Position nie angestrebt.
Und ich habe nie daran gedacht, einmal so eine Rede zu halten.
Genauso wenig wie die Millionen von Todesopfern
oder ihre Familien, die nun ohne sie weiterleben müssen.
Ich übernehme das Amt schweren Herzens, aber mit einer klaren Vision.
Als Ihr Generalsekretär werde ich das, was mir an Erfahrung fehlt,
anderweitig kompensieren. Und zwar mit Leidenschaft,
Hingabe und interner Unterstützung.
Ex-Generalsekretärin Chrisjen Avasarala und Admiral Felix Delgado
waren dafür verantwortlich, dass wir den Angriff abwehren konnten.
Sie haben Millionen gerettet.
Wir stehen tief in ihrer Schuld
und es ehrt mich, sie an meiner Seite zu haben.
Ich bin hier, um Ihnen mitzuteilen, dass ich veranlasst habe,
die größte Fahndung aller Zeiten in die Wege zu leiten.
Diese endet erst, wenn wir Marco Inaros und all seine Mitstreiter fangen
und sie für ihre Gräueltaten zur Rechenschaft ziehen.
Diese Terroristen glauben, mit der Angst, die sie schüren,
und mit dem Chaos, das sie säen, uns brechen zu können.
Aber für die Geschichte unserer Spezies gilt:
Unser Mut, unsere Entschlossenheit
und unser Mitgefühl, all das, was uns zu Menschen macht,
strahlten dann am stärksten, als es am düstersten war.
Uns stehen zermürbende Zeiten bevor.
Aber eines ist sicher:
Wir werden siegen. Das müssen wir.
Dies ist der Beginn einer Abrechnung. Der erste Schritt hin zur Gerechtigkeit.
Und dieser Weg wird erst enden, wenn wir gewonnen haben!
Die Zukunft des Planeten, die Zukunft der Menschheit verlangen dies von uns!
Gut gemacht, Sir. - Das fühlte sich gut an.
Jawohl! Sie haben gezeigt, dass Sie Herr der Lage sind.
Haben sie mir geglaubt? - Das ist egal. Sie sahen einen Anführer. Das zählt.
Jetzt müssen wir mein Versprechen nur noch einlösen.
Echt mutig, dass du hier auftauchst.
Du überlebst einen Asteroiden-Angriff und riskierst gleich wieder dein Leben.
Ich dachte, in dieser neuen Lage gelten auch neue Regeln. - Wer ist das?
Peaches. - Clarissa.
Du spielst jetzt den Huren-Helden?
So ist das nicht. - Egal, wie es ist, ich kann euch kaum helfen.
Wir wollen dir helfen. - Kennen Sie Winnipesaukee Island?
Nein. - Sie liegt in New Hampshire. Eine der privaten Enklaven für Reiche.
Viele leer stehende Ferienhäuser.
Alle mit einem Hangar samt Shuttle. - Damit kommen wir nach Luna.
Woher weißt du das? - Ich war dort.
Jules-Pierre Mao war mein Vater. - Jules-Pierre Mao?
Der irre... - Ja, genau der!
Harte Zeiten für alle. - Bringst du uns hin?- Und was hab ich davon?
UN-Dollar sind wenig gefragt. - Du kannst hier weg!
Warum sollte ich weg? - Beschissen war's hier schon immer. Das wird nicht besser.
Wegen ein paar Scheiß-Gürtler-Asteroiden laufe ich doch nicht weg.
Die Asteroiden können dir egal sein, der Rest aber nicht. - Das regle ich.
Wie lange könnt ihr hier durchhalten?
So lange wie nötig.
Ihr werdet draufgehen. - Fick dich, Timmy!
Ich habe mir meinen Platz in Baltimore hart erkämpft.
Jede Mahlzeit, die ich je gegessen habe,
jede benutzte Toilette, jede Affäre, all das war in Charm City.
Ich habe auch alles verloren. - Wir reden nicht von 'ner Handtasche.
Ich kannte da eine Frau. - Noch so eine Reiche? - Nein. Eine Mitgefangene.
Sie hatte ihre fünf Kinder getötet.
Aber sie sprach ständig von ihnen. Und zwar so, als ob sie noch lebten.
Ich hielt sie für verrückt. Aber eines Tages sagte sie zu mir:
"Ich weiß, dass sie tot sind.
Aber das bin ich auch. Nur du glaubst, dass du noch lebst."
Und als sie das gesagt hatte, da wusste ich,
dass der Mensch, der ich einst war, jetzt tot ist.
Nach dem Einschlag kam ich hier hoch, um runterzuschauen.
Die Druckwellen hatten die meisten Hochhäuser zerstört.
Dann brach der Damm bei Fell's Point und die Stadt wurde überflutet.
Federal Hill, Lansdowne,
alle Gegenden, in denen ich tätig war, wurden einfach so weggespült.
Ich dachte, das ist nur ein kurzes Zwischentief.
Aber das bleibt jetzt so, oder?
Ein Neuanfang muss nichts Schlechtes sein.
Also, bist du dabei?
Gut! Es ist ein weiter Weg.
Ich habe da eine Kiste mit dem Tequila gesehen.
Den sollten wir mitnehmen.
Danke.
Ich danke Ihnen allen.
Was gibt's zu Inaros? - Ausgehend von Informationen aus dem Gürtel
sowie den Schiffsprofilen, die wir von Madam Avasarala erhalten haben,
scheint Inaros' Flotte sich zu verteilen und die Äußeren Planeten anzusteuern.
Unsere Saturn- und Jupiter-Flotten analysieren noch die Profile.
Aber wir wissen nicht, wo Inaros ist.
Hat der Mars irgendwelche Informationen? - Nichts Konkretes.
Der Mars bringt uns nicht weiter.
Seine Informationen sind unzuverlässig, bis wir wissen,
wer Inaros die Schiffe verkauft hat.
Der Ring ist sehr wichtig für Erde und Mars.
Falls Inaros die Äußeren Planeten ansteuert,
könnte er den Ring zerstören wollen.
Wir verletzlich ist er derzeit?
Zwei Nathan-Hale-Schlachtschiffe und eine MCRN-Donnager schützen ihn.
Das reicht für dreimal mehr Schiffe, als Inaros besitzt.
Was ist mit Medina? - Sie sind im Alarmmodus. Aber alles ist ruhig.
Unsere O.P.A.-Verbündeten wissen um die Bedeutung der Medina-Station
für die Wirtschaft des Gürtels.
Und selbst als Inaros-Unterstützer hätten sie kaum Feuerkraft.
Maximal ein paar Dutzend Torpedos. - Was, wenn sie uns provozieren?
Dann betreten wir den Ring und zerfetzen Medina per Railgun.
Wir warten wohl auf Inaros nächsten Zug, statt selbst unseren ersten zu machen.
Unsere Bürger sollten sehen, dass wir Druck ausüben können.
Wie kriegen wir ihn zu fassen? - Wir greifen indirekt an.
Wir haben Pläne für einen Gegenangriff vorbereitet.
Hygiea und Iapetus wären gute Ziele. Die Gürtler dort sind
traditionell radikaler als die meisten anderen, aber...
Ich denke, wir sollten uns auf Pallas konzentrieren.
Inaros' Heimat. Samt ihrer Raffinerie, ihrem Brennstoff und vielen Gürtlern,
die O.P.A.-Terroristen aufnehmen.
Wie viele Gürtler leben dort? - Neun-bis dreizehntausend.
Und wie viele davon unterstützen Inaros?
Vermutlich sehr viele, aber das ist schwer zu sagen.
Also wären die meisten Opfer womöglich unschuldig. - So wie Millionen von uns.
Es gibt keinen Unterschied zum Angriff auf Deimos.
Das war eine mutige Entscheidung. Und sie war richtig.
Das dachte ich damals auch.
Und ich kann die Argumentation zugunsten eines Gegenangriffs nachvollziehen.
Aber bei Deimos war die Situation völlig anders.
Warum? - Deimos war eine Militärbasis. Das ist Pallas nicht.
Die O.P.A. hat keine Militärbasen.
Wenn wir unschuldige Gürtler töten,
werden sich jene Gürtler radikalisieren, die Inaros nicht unterstützen.
Dann kämpfen wir nicht nur gegen eine Fraktion,
sondern gegen den ganzen Gürtel. - Das ist bereits der Fall.
Sie tragen bloß keine Uniform. - Und deshalb ist das doch keine Option!
Marco Inaros spricht nicht für alle Gürtler.
In seiner Ansprache klang das anders. - Belassen wir es vorerst dabei.
Wie ist die aktuelle Rettungslage außerhalb von Philadelphia?
Die Zentren in Pittsburgh und Syracuse verzeichnen deutlich mehr Todesfälle.
Die Lage da unten verschlechtert sich.
...der Rocinante.
Leiten Sie das weiter. Sagen Sie James Holden, ich habe einen Notfall.
Der Funk ist defekt. Ich habe nicht mehr die Kontrolle. Bitte weiterleiten!
Hier spricht Naomi Nagata von der Rocinante.
Leiten Sie das weiter. Sagen Sie James Holden, ich habe einen Notfall.
Der Funk ist defekt. Ich habe nicht mehr die Kontrolle. Bitte weiterleiten!
Scheiße!
Nein. Nein!
Nein!
Nein.
DEHNUNGSSENSOREN - ZUGANG
KEINE SAUERSTOFFZUFUHR
ACHTUNG! KEIN DRUCK WÄHREND DES FLUGES
ERHÖHTES CO2-NIVEAU
Sagen Sie James Holden, ich habe einen Notfall.
Der Funk ist defekt. Ich habe nicht mehr...
Ich heiße Naomi Nagata.
Ich befinde mich auf dem Frachter Chetzemoka.
Von diesem Schiff wird mit meiner Stimme ein automatischer Notruf ausgesandt.
Das ist eine Lüge.
Es ist eine Simulation, um die Rocinante in eine Falle zu locken.
Die Chetzemoka ist eine Bombe.
Steuerung und Düsen sind über Sensoren mit dem Reaktor verbunden und gesichert.
Ich glaube, dass ein Näherungszünder installiert worden ist.
Ich benutze ein improvisiertes Funkgerät.
Ich habe keinen Zugriff auf den Bordfunk.
Deshalb kann ich nicht senden, aber ich kann empfangen.
Ich weiß nicht, was für ein Kanal das ist
oder ob das überhaupt funktioniert.
Aber falls das jemand hört,
dann bitte ich um Antwort.
Aber nähern Sie sich nicht.
Ich wiederhole: Nähern Sie sich nicht diesem Schiff!
Warum benimmst du dich so?
Wie?
Es war eine gemeinsame Entscheidung.
Und sie war richtig. - Ich weiß.
Und warum bist du dann so abweisend?
Wenn wir Marcos Angebot abgelehnt hätten,
würden andere dieses Schiff ausnehmen und dabei unsere Leichen sehen.
Wir sind doch zusammen.
Wir werden das durchstehen.
Ich weiß nicht, ob ich das schaffe.
Haben wir noch mehr davon?
Nicht auf diesem Schiff. - Vielleicht auf der Mowteng.
Das solltest du recyceln! - Wolltest du nicht Kibble machen?
Du willst Kibble? Dann mach ihn!
Ich hoffe, dass man Serge gut behandelt. - Warum diese Sorge?
Wenn ich auf dem Schiff wäre, würde ich mich ständig umsehen.
Das ist dein Problem. Du schaust zurück, statt auf deine Optionen zu schauen.
Lass sie! - Ich will nur helfen. - Dann sei still!
Rede nicht so mit ihm! - Das tu ich nur, weil er respektlos ist! - Schon gut.
Das kam sicher falsch rüber. - Josep! Füllst du meine Flasche auf? - Ja!
Alles okay. - Nichts ist okay! - Lass mich!
Du kannst meine haben.
Das machst du wieder sauber!
Da ist viel Nichts auf all den Kursen, die wir für die Hungaria-Schiffe haben.
Sie änderten wohl den Kurs, als sie uns sahen. - Ja.
Ich scanne die Notfrequenzen.
So finden wir Opfer der Freien Raummarine.
Das könnte das Suchgebiet eingrenzen. - Eine gute Idee.
Wenn wir Naomi nicht bald finden, müssen wir auf Hygiea auftanken.
Da gibt's wohl ein Los Compadres.
Was gefällt dir daran bloß? - Nicht jeder muss ein Compadre sein.
Ach du Scheiße!
Keiner weiß, ob die Schiffe zu Inaros gehören.
Also müssen wir annehmen, dass alle Gürtler ihn unterstützen.
Und wir haben nicht genug Munition, um uns mit allen von ihnen anzulegen.
Sagen Sie mir, wenn ein Schiff den Kurs ändert.
Captain!
Da ist eine Nachricht von der Razorback.
Jim, wir haben einen automatischen Notruf abgefangen.
Das ist Naomi.
Hier spricht Naomi Nagata von der Rocinante.
Leiten Sie das weiter. Sagen Sie James Holden, ich habe einen Notfall.
Der Funk ist defekt. Ich habe nicht mehr die Kontrolle. Bitte weiterleiten!
Sie wollten mich sprechen, Sir?
Ja, Herr Admiral. Möchten Sie einen Drink? - Nein.
Danke.
Während der Sitzung hatte ich das Gefühl,
dass Sie sich beim Äußern Ihrer Meinung zurückgehalten haben.
Ich biete nur Optionen an. - Sprechen Sie frei heraus!
Wir sollten Pallas in die Luft jagen.
Das würde allen Gürtlern eine Lehre sein.
Wir brauchen definitiv eine Antwort, aber die richtige.
Was für mich zählt, ist die Notwendigkeit.
Die Familien, Opfer und alle anderen müssen sehen, dass wir zurückschlagen.
Wir müssen sie so treffen, wie sie uns getroffen haben. - Viele würden sterben.
Weniger als bei uns. Inaros griff uns an und nutzt seine Leute als Schutzschild.
Ihr Blut klebt an seinen Händen. Nicht an Ihren.
Bald haben wir alle Blut an den Händen. - Wenn es mehr Gürtler-Blut ist,
habe ich damit kein Problem.
Danke für Ihre ehrlichen Worte, Admiral. Sie können gehen.
Chetzemoka, hier ist Alex Kamal von der Razorback bzw. Screaming Firehawk.
Naomi, wir haben den Notruf empfangen. Wir sind unterwegs. - Verflucht! Nein!
Wir sind bald da. - Es ist eine Falle. - Ende und aus.
Hier spricht Naomi Nagata von der Rocinante.
Leiten Sie das weiter. Sagen Sie James Holden, ich habe einen Notfall.
Der Funk ist defekt. Ich habe nicht mehr die Kontrolle. Bitte weiterleiten!
Leiten Sie das...
...Holden, ich habe einen Notfall.
Der Funk ist defekt. Ich habe nicht mehr die Kontrolle. Bitte weiterleiten!
Hier spricht Naomi Nagata von der Rocinante.
ATMOSPHÄRENDRUCK - 101 kPa
Hier spricht Naomi Nagata von der Rocinante.
Leiten Sie das weiter. Sagen Sie James Holden...
Der Funk ist defekt...
Hier ist Naomi Nagata von der Rocinante.
Leiten Sie...
Leiten Sie das weiter.
Sagen Sie James Holden...
Ich habe nicht mehr die Kontrolle. Bitte weiterleiten!
Scheiße!
HOHES CO2-NIVEAU
Von der Rocinante.
Leiten Sie das...
Scheiße!
Das Wrack ist viel besser erhalten. Michio hat zwei Torpedos gefunden.
Das ist gut. - Das kommt dabei raus, wenn man es nicht so durchlöchert.
Meldet euch wieder! - Ja, Captain.
Wie lange dauert die Bergung noch? - Eine Weile. Für eine Komplett-Bergung.
Sobald sie abgeschlossen ist, fliegen wir nach Ceres. - Ceres? Warum?
Marco glaubt, dass die Inneren Handelsrouten blockieren wollen.
Wir, die Serrio Mal und die Koto sollen deshalb alle Inneren-Schiffe angreifen.
Verstanden. - Gut. - Captain!
Wir haben einen Notruf abgefangen. Von Naomi Nagata.
Was ist los?
Hier spricht Naomi Nagata von der Rocinante.
Leiten Sie das weiter. Sagen Sie James Holden, ich habe einen Notfall.
Der Funk ist defekt. Ich habe nicht mehr die Kontrolle. Bitte weiterleiten!
Wir fliegen zu ihr!
Dewalt und Mowteng machen hier weiter. - Du kannst nicht helfen. - Wetten?
Naomi ist nicht an Bord. - Woher weißt du das? - Sie ist tot!
Naomi war auf der Pella, als ihr dort wart.
Filip hatte sie hingebracht.
Naomi hatte ihn gefunden, und er wollte wissen, wer seine Mutter ist.
Er fand es raus, als sie sich ins All stürzte,
statt bei ihrer Familie zu bleiben. - Du lügst! Das war ihre Stimme.
Die Nachricht war nicht echt. Bloß eine Simulation!
Sie ist Teil eines Plans. - Du lügst eindeutig. - Deine Meinung ist mir egal.
Die Wahrheit ist, dass Naomi Nagata eine Verräterin war, die jetzt tot ist.
Camina!
Bitte.
Bitte.
Bitte weiterleiten.
Hier spricht Naomi Nagata von der Rocinante.
Leiten Sie das weiter.
Sagen Sie James Holden, ich habe einen Notfall.
Der Funk ist defekt. Ich habe nicht mehr die Kontrolle. Bitte weiterleiten!
Tut mir leid wegen vorhin.
Drummers berühmtes Temperament.
Das war amüsant.
Diese neue Situation ist
für uns sehr schwer. - Ihr macht es euch selbst schwer.
Drummer ist der Captain.
Aber nur solang sie Marcos Befehle ausführt.
Das muss sie begreifen.
Ich rede mit ihr. - Glaubst du, das bringt etwas?
Das muss es.
Naomi Nagata und ich standen uns einmal nahe.
Tatsächlich?
Das ist sehr lange her.
Was ist passiert?
Naomi hat nicht mehr an das geglaubt, wofür wir gekämpft haben.
Wir waren eine Familie.
Wir brauchten sie.
Und sie kehrte uns den Rücken zu und ging fort.
Und so wurde mir klar,
dass sie einzig und allein an sich denkt.
Was ist los?
Der Notruf hat soeben aufgehört.
Das war nicht so geplant.
Hier spricht Naomi Nagata...
Sagen Sie James Holden, ich habe...
die Kontrolle.
Hier spricht Naomi Nagata...
Sagen Sie James Holden, ich habe...
die Kontrolle. - Warum ist die Nachricht jetzt anders? Ist jemand auf dem Schiff?
Könnte es Naomi sein? - Das kann nicht sein.
Unmöglich.
Sie ist tot.
Hier spricht Naomi Nagata...
Sagen Sie James Holden, ich habe...
die Kontrolle.
Hier spricht Naomi Nagata...
Sagen Sie James Holden, ich habe...
die Kontrolle.
Untertitel: Daniel Bomke FFS-Subtitling GmbH
Creative Supervisor: Torsten Nobst
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