All language subtitles for 1961_Romulus und Remus.deu

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

* Fanfarenmusik *

* Vogelzwitschern *

* Baby quengelt. *

* Baby weint. *

* Beide Babys weinen. *

* heroische Titelmusik *

* Beide Babys weinen. *

* Schafe bl�ken. *

* friedvolle Musik *

* spannungsvolle Musik *

* Wolf heult auf. *

* Kind weint. *

Was ist denn los?

* Beide Kinder weinen. *

* Schafe bl�ken. *

(Erz�hler) 20 Jahre sp�ter, im Jahre 753 v. Chr.,

sollte anl�sslich des Festes der Luperkalien

eine Hochzeit stattfinden.

Amulius, Tyrann von Alba Longa, wollte sein M�ndel Curtius

mit Julia, der Tochter des m�chtigen Sabiner-K�nigs Tatius verm�hlen.

* Ziegen bl�ken. *

Mich erstaunt, dass so viele da sind.

Wir feiern heute Panis, den Gott aller Fr�chte.

Sieh dort, die s��e Frucht. Ist sie nicht reizend?

Ja.

Vergiss aber nicht, warum wir da sind.

Du weigerst dich zu opfern? Willst du keine reiche Ernte?

Aber ich kann nichts ernten, ich habe keinen Boden.

Dann gib deine Tiere. Nein, nein.

Gib sie dem Gott. Es wird dir Segen bringen.

Ja, den Segen des K�nigs Amulius. Nein, lasst sie mir.

Gehen wir, meine S�hne, das Fest beginnt.

Was soll ich tun? Ohne sie verhungere ich.

Verzweifle nicht. Die G�tter werden dir helfen.

* spannungsvolle Musik *

* laute Gespr�che *

* Schaf bl�kt. *

Seht nur, wer dort geht,

Priesterin Rhea Silvia. - Rhea Silvia?

Ja, sie ist Vestalin und wacht im Tempel des Mars.

* Jubelrufe *

Seht, K�nig Amulius.

* Jubelrufe *

* spannungsvolle Musik *

Um dich zu ehren, Gott Panis, haben wir uns hier versammelt.

Nimm unsere Opfergaben gn�dig an.

Jetzt vollziehe das Opfer.

* lautes Geschrei *

Zu mir! Hier!

Ist es wahr, dass sich das Volk mit dem Fell der Opfertiere gei�elt?

Ja, sie glauben, es bringt ihnen Segen.

Und Gl�ck in der Liebe.

* wildes Geschrei *

Hierher, zu mir!

Sind wie besessen. Das Blut bringt sie zur Raserei.

Nicht.

Warum willst du weg? Verachtest du den Segen des Gottes Panis?

Lass sie, wenn dir dein Leben lieb ist.

Als ich dich sah, wusste ich, dass du hier genauso fremd bist wie ich.

Darum hab ich es gewagt, dich vor dem Rasenden zu sch�tzen,

um dir ein Schauspiel zu ersparen,

was deiner sch�nen Augen unw�rdig ist.

Ich hei�e Romulus. Und du? Was f�llt dir ein, mich anzufassen?

Willst du mich verpr�geln?

Bring meinen Bruder wieder zur Vernunft.

Er ist ohne Verstand, seit er dich sah.

Remus hat recht.

Julia, endlich habe ich dich gefunden.

Warum bist du fortgelaufen?

Oder hat es jemand gewagt, dir zu nahe zu treten?

Nein. Die beiden Sch�fer haben mir geholfen,

dem w�sten Treiben in der H�hle zu entfliehen.

Du brauchst dir keine Sorgen machen, Curtius.

Verschwinde, du st�rst deine Herrin.

Du Schmutzfink wagst es ... Sei vern�nftig, Curtius.

Wie du willst.

Wenn du nur halb so mutig w�rst wie du unversch�mt bist,

h�ttest du dich zum Feuerritt gemeldet.

Keine Sorge, ich werde dort sein.

Wer ist das M�dchen?

Julia, die Tochter von Tatius, dem Sabiner-K�nig.

Eine K�nigstochter, das habe ich mir gedacht.

Fast h�ttest du alles verdorben.

Im Gegenteil, jetzt gelingt es eher.

Ich nehme am Ritt teil. So t�usche ich die W�chter, du handelst.

Du hast recht. Wir d�rfen aber keine Zeit mehr verlieren.

Das ist wahr, gehen wir.

Remus?

Warum bist du uns gefolgt, Tarpeia?

Ich wollte nicht warten. Hier kann ich n�tzlich sein.

Wir wollen keine Frauen. Gib es auf, Remus.

Wir tun so, als ob sie ein Mann w�re und benehmen uns entsprechend.

Alles ist vorbereitet.

Verzeihst du mir, wenn ich dich darum bitte?

Ich mag es nicht, wenn man sich meinen W�nschen widersetzt.

Ich habe nur nicht gehorcht, um bei dir zu sein.

Das h�ttest du nicht tun d�rfen.

* geheimnisvolle Musik *

Was willst du hier? Bist du wahnsinnig?

Du wei�t, was dem geschieht, der das Zelt der G�ttin Vesta betritt.

Der G�ttin verdanke ich, dass ich dich fand.

Seit Jahren hab ich nach dir gesucht.

Ich brachte die Herde deines Vaters

im Jahre des doppelten Mondes zur Weide.

Du warst damals jung, aber du wei�t es sicher noch.

Es fehlen 2 von den Schmuckst�cken. Hab ich recht?

Vor 20 Jahren war es,

da fand ich 2 Kinder in einem Versteck.

Eine W�lfin hatte sie aufgezogen.

Sie tragen deine fehlenden Schmuckst�cke.

Sie tragen sie?

Sie sind also noch am Leben?

Ich lie� sie glauben, sie w�ren meine Kinder.

Heute hast du sie hergebracht.

Einer gro�, hat eine braune Haut und Augen so blau wie ein See.

Ja. Romulus ist braun und hat blaue Augen.

Woher wei�t du das?

Er kam an mir vorbei. Es waren die gleichen Augen wie ...

Woher wei�t du das, wenn du ihn nie gesehen hast?

Wessen Augen glichen sie?

Denen eines Gottes.

Schnell, flieh.

Ich werde dich zu finden wissen.

Das heilige Feuer ist vor dem Verl�schen.

Ich habe es von meinem Zelt aus beobachtet.

Die Flamme darf nicht vergehen.

Das w�rde uns Ungl�ck bringen.

Warum hast du so viel K�lte in deinen Augen, Silvia?

Es gab eine Zeit, in der es nicht so war.

Als dein Vater gestorben war. Als du ihn get�tet hattest.

Er war ein Schw�chling, der das Land nicht regieren konnte.

Es sind �ber 20 Jahre seitdem vergangen.

Du hast dich nur dem Dienst der G�ttin geweiht,

um meine Liebe nicht erwidern zu m�ssen.

Und was hast du damit erreicht?

Eine Frau ist einsam.

Ein K�nig auch.

Verzeihe, Amulius, die Spiele k�nnen ohne dein Zeichen nicht beginnen.

* Anfeuerungsrufe *

* Jubelrufe *

Ich w�nsche dir den Sieg, Sch�fer! Tolle Burschen.

* Jubelrufe *

Curtius!

Hey, du!

Was hast du hier zu suchen?

Ich ziehe dem Wettspiel die Unterhaltung mit einem Krieger vor.

Erbarmungslos mit dem Feind, aber gro�z�gig mit sch�nen Frauen.

(schelmisch) Wirklich? Das beweise ich dir.

Was hast du?

* spannungsvolle Musik *

* Anfeuerungsrufe *

* dramatische Musik *

Schnell, schnell, beeilt euch.

Bravo, Curtius!

* dramatische Musik *

Ich habe es gesagt, der Sch�fer gewinnt.

Vielleicht hatte Curtius keine Lust.

* Jubelrufe *

Wie hei�t der Sieger? Romulus, Sohn eines Sch�fers.

* Pferdewiehern *

Was geht vor?

Die rauben unsere Pferde, Romulus und Remus.

* Geschrei *

* dramatische Musik *

Ah!

Julia!

Verfolgt sie. lasst sie nicht fliehen!

Ich will sie h�ngen sehen!

Sie kommen! Sie sind schon ganz nah!

Sie sind da und bringen die Pferde mit, sie bringen die Pferde mit!

* Jubelrufe *

Habt ihr gut gemacht!

* Pferdewiehern *

Sieh mal, da kommt Remus.

Das haben wir wieder mal geschafft.

Das Obst, das Amulius gestohlen hat, h�ngt wieder an den B�umen.

Wo ist Romulus? Weit hinter uns geblieben.

Er tr�gt eine viel zu zarte Last f�r schnelles Reiten.

Was soll das hei�en?

Dass ihn die Sabinerin mehr interessiert als alles andere.

Ich verstehe es.

Mussten ihm die G�tter den Verstand verwirren?

Der Sabiner-K�nig wird uns auch noch das Leben erschweren.

Remus, komm, dein Vater ist verwundet.

Ich bitte dich, gib mich wieder frei.

Und wenn ich es t�te, du f�ndest den Weg nicht zur�ck.

Wir m�ssen rasten. Das Pferd lahmt auf einmal.

Versuche nicht zu fliehen. Es w�rde dir nicht gelingen.

Julia!

* Sie lacht. *

Nein, nicht, lass mich.

Starrk�pfig, aber das gef�llt mir gerade an dir.

* Donner *

* unheilvolle Musik *

Es geht mit mir zu Ende.

Das Gift, mit dem der Pfeil getr�nkt war, wirkt schnell.

Seid ihr hier, Kinder? Ich kann euch nicht mehr sehen.

Wo ist Romulus?

Ich h�re seine Stimme nicht.

Er sitzt neben mir, Vater. Wir sind beide hier.

Ihr d�rft um mich nicht trauern.

Das kommt mir nicht zu, weil ich euch die Wahrheit verschwieg.

Was hast du gesagt, Vater?

Vater?

Der stolze Klang des Wortes Vater war es,

der mich zur Unwahrheit verf�hrte.

Aber jetzt muss ich es euch sagen.

Ich bin in Wahrheit nicht euer Vater.

Ich bin nur ein armer Hirte, der euch in der H�hle einer W�lfin fand.

Hier bleiben wir, bis der Regen aufh�rt.

F�rchte dich nicht, es geschieht nichts.

Die war es wohl nicht genug, dass ihr die Pferde gestohlen habt.

Du bist wertvoller als die Pferde.

Ich h�tte dich sicher nicht entf�hrt,

w�rdest du nicht so viel L�segeld bringen.

Dein Vater ist ein K�nig. Sogar Amulius zahlt ihm Tribut.

Aber dieses Mal wird er selbst zahlen m�ssen.

Zieh dich aus und trockne dich ab, damit du dich nicht erk�ltest.

Der Herr von Alba Longa

und der Sabiner-K�nig unterscheiden sich kaum.

Sie leben wie ich von R�ubereien.

Der Unterschied ist nur, sie tragen eine Krone.

M�chtest du?

Ich will nicht, was mir nicht geh�rt.

Der Wein w�rde dich erw�rmen.

Findest du es anst�ndig, dich so zu verhalten?

Diese H�tte geh�rt einem Freund, Numa.

Ich meinte damit nicht den Wein.

Es gibt viele Arten zu leben. Meine ist nicht die schlimmste.

Von Raub?

Urspr�nglich waren wir Sch�fer,

arme Leute, die sogar in der Nacht keine Decke hatten.

Die so friedfertig waren, dass sie die Hand k�ssten,

die sie auspl�nderte.

Aber das hat sich ge�ndert.

Wir sind jetzt Hungerleider, die sich zur�ckholen, was man raubte.

Und dabei Menschenleben opfert.

Ehe sie verhungern.

Warum habt ihr nicht versucht, in Alba Longa Arbeit zu finden?

Ja, du hast recht.

Aber daran hindert uns die Liebe zu unserer Heimat,

zu den H�tten, in denen wir geboren sind,

zu den H�geln, den Fl�ssen und den T�lern.

Wir wollen frei sein.

Dazu braucht man nicht das Leben eines Banditen zu f�hren.

Man kann auch in einem Lande mit Gesetzen frei sein,

in dem diese befolgt werden m�ssen.

Wo gibt es eine Stadt, in der die alten Gesetze noch gelten?

In Alba Longa sicher nicht.

Es regnet nicht mehr.

* unheilvolle Musik *

Sein Schimmel. Jetzt wei� ich, wo sie sind.

Warte hier.

* spannungsvolle Musik *

Fesselt den Schurken an Armen und Beinen.

Er wird gevierteilt! Nein, Curtius.

Du bist hier genauso ein Fremder wie ich.

Du musst ihn Amulius ausliefern, der das Urteil sprechen wird.

Schon zum zweiten Mal widersprichst du mir und trittst f�r ihn ein.

Ich bestrafe ihn anstelle deines Vaters.

Dazu hast du nicht das Recht.

Die Verbindung meines Volkes und K�nig Amulius

soll ungetr�bt bleiben.

Flieh, Numa! Ruf Remus zur Hilfe! Hinterher! Er darf nicht entkommen!

Au!

Flieh, Numa!

* dramatische Musik *

* getragene Musik *

Remus.

Ein Gott.

Ich bin der Sohn eines Gottes und Rhea Silvias.

Faustulus war nicht mein Vater. Es ist unbegreiflich.

Schon als Kind f�hlte ich, dass ich nicht bin wie die anderen,

dass mein Blut sich unterscheidet.

Alba Longa geh�rt mir. Amulius hat es mir gestohlen.

Ich bin der rechtm��ige K�nig.

Ich werde Amulius t�ten und daf�r sorgen,

dass Alba Longa die gr��te Stadt der Welt wird.

Gr��er als Theben, gr��er als Ninive.

H�tte ich nur gen�gend tapfere Krieger

und nicht diese Bande von Sch�fern.

Sulpitius und Acilius vielleicht, aber die anderen ...

Remus!

Remus,

Romulus ist in meiner H�tte.

Er wurde von den M�nnern des Amulius gefangen, von Curtius befehligt.

Ich dachte es mir. Wie konnte das geschehen?

Er verteidigte sich tapfer, konnte sich nicht erwehren.

Er bringt uns in Gefahr. Sie zwingen ihn, unser Versteck zu verraten.

Wegen dieser Frau. Romulus wird uns nicht verraten.

Servius hat recht. Wir sind hier nicht mehr sicher.

Wir m�ssen weg.

In die W�lder. Teilen wir die Beute.

Seid still!

Wir werden weder fliehen noch die Beute unter uns teilen.

Romulus ist mein Bruder. Wir werden Alba Longa befreien.

Ich f�hle, dass unsere Stunde gekommen ist.

Willst du erobern mit Leuten ohne Waffen, die den Krieg nicht kennen?

Waffen nehmen wir vom Feind. Sie k�nnen sie nicht benutzen.

Dann werden sie ihre Handhabung erlernen.

Du hast kein Recht, uns zu befehligen.

Einen Anf�hrer gibt es hier laut Gesetz nicht.

Seit heute habt ihr einen Anf�hrer. Du unterh�ltst dich gerade mit ihm.

Dann beweise, dass du der St�rkere bist, ergib dich!

Das letzte Mal verschone ich einen, der sich mir widersetzt.

Wagt es noch jemand, mir die Gefolgschaft zu verweigern?

Wer sich zu uns gesellt hat, frage ich nicht nach der Vergangenheit.

Ich frage ihn nur,

ob er mir beim Kampf gegen die Tyrannei des falschen K�nigs hilft.

Wir wollen als ein Volk zusammenleben,

nicht als eine R�uberbande, die nur Gesetz- und Rechtlosigkeit kennt.

Folgt mir. Wir werden eine Stadt erbauen.

Ihr werdet reich und m�chtig werden, in H�usern wohnen.

Warum schrecken euch die Krieger des Amulius so?

Weil sie Waffen und R�stungen aus Bronze haben.

Die werden wir uns auch beschaffen. Dann werden wir Alba Longa erobern.

Ich bin bereit, daf�r Blut und Leben einzusetzen.

Wir m�ssen nur alle an den Sieg unserer Sache glauben.

Seid ihr mit mir?

* Jubel- und Zustimmungsrufe *

* Romulus st�hnt. *

Wo sind deine Leute? Ich schenke dir das Leben.

Wo sind die Banditen, die mich geschm�ht und beraubt haben?

Wenn dir dein Leben lieb ist, h�re endlich auf zu schweigen.

Meine Geduld ist zu Ende.

Ich bringe dich noch zum Sprechen.

In wenigen Tagen vereinigen sich die Sabiner mit meinen Kampfgruppen.

Dann unterliegt ihr. Aber du wirst zuerst sterben.

Sprich endlich! Oder du bereust, dass du geschwiegen hast.

* B�r brummt. *

Warte bis morgen, dann darfst du heraus.

Ich hasse alle, die hier leben.

Diese furchtbaren Menschen und ihre grausamen Sitten.

H�tte ich diese Stadt nie kennengelernt ...

Mir ist so, als lebte ich hier als eine Gefangene.

Wie gern w�re ich wieder bei meinem Vater.

Aber f�r eine Flucht ist es zu sp�t. Sie w�rde mir nichts mehr n�tzen.

Als wir in Alba Longa ankamen, sprachst du ganz anders.

Hat der Sch�fer den Sinn ver�ndert? Schweig, Estias, schweig still.

Julia, Amulius will das Volk mit einem Schauspiel unterhalten.

Der Sch�fer wird eine leichte Beute f�r den B�ren sein.

Du hast Amulius' Macht anerkannt. Daf�r will er dich belohnen.

H�flichkeit beruht auf Gegenseitigkeit.

Wei�t du, dass dein Vater bald hier ist?

Mein Vater?

Ja. Die Wachen haben gemeldet, dass er im Anmarsch ist.

Sicher kommt er, um unsere Heirat zu beschleunigen.

Amulius hat keine Kinder. Er setzt mich zum Erben ein.

Ich machte mich bei ihm beliebt. Das ist der Erfolg.

Ja.

Glaubst du, dein Vater w�re mit unserer Heirat einverstanden,

wenn er nicht w�sste, dass ich Amulius Erbe bin?

Ich kenne die Gr�nde meines Vaters nicht.

Aber ich wei�, dass ich dich nicht liebe, Curtius.

Ich habe auch nicht damit gerechnet. Du entt�uschst mich nicht, Julia.

Wenn alles nach dem Willen der G�tter vollendet ist,

wirst du mich lieben, ob du willst oder nicht.

* dramatische Musik *

* Anfeuerungsrufe *

Nicht so aufgeregt. Bald wird alles zu Ende sein.

* spannungsvolle Musik *

Achtung, ich werfe.

Beeilt euch. Steigt so schnell ihr k�nnt, macht schon.

Ich zeige euch, mit welcher Kraft ich das Schwert f�hre.

So wird der B�r den Banditen in St�cke zerrei�en.

Amulius liebt das Schauspiel.

Wenn Romulus den B�ren t�tet ... Werden wir sein Leben beenden.

* spannungsvolle Musik *

Reizt das Tier mit den Lanzen! Es soll ihn zerrei�en!

Bitte, Herr, rette ihn. Verschone Romulus.

Die G�tter haben es gefordert.

Das Leben eines G�ttersohnes darfst du nicht vernichten.

Sie hat den Verstand verloren. Bringt sie fort.

Der Verurteilte stirbt! Ich befehle es!

Wehe dir, Amulius, du hast meinen Vater get�tet.

Beflecke dich nicht mit dem Tod meines Sohnes!

Weil es der Wunsch der G�tter war, habe ich gesiegt!

H�re auf die G�tter!

Bogensch�tzen in die Arena!

Ich bitte dich, schone meinen Sohn! Schenke ihm das Leben!

Ah!

Ich werde dich erschlagen.

Mach ein Ende mit dem Gemetzel! H�r auf mit dem Blutvergie�en!

Er hat recht!

* Unruhe im Publikum *

Schie�t ihn nieder!

* dramatische Musik *

Remus!

Nein.

Nein!

* heroische Titelmusik *

Ah!

Ich f�hle das Herz schlagen.

Wir m�ssen uns retten. Die Stadt brennt.

Versuchen wir zu fliehen. Auf den H�geln treffen wir deinen Vater.

Dann werden wir die Banditen vernichten.

Lass mich in Frieden.

Du geh�rst mir. Dein Vater hat dich mir versprochen.

Lass sie los!

Nein, nein!

Du Hund!

Servius, Servius.

Ah!

Mutter.

Bitte, Mutter, sprich.

Durch unsere Schuld wurde die Stadt vernichtet.

Aber wir bauen sie wieder auf.

Nein.

Nicht hier.

Das viele Blut, das hier geflossen ist, w�rde nur Ungl�ck bringen.

Ich sehe sie vor mir.

Die ewige Stadt wird man sie nennen.

Sie wird jenseits der S�mpfe entstehen.

N�rdlich des Feuerberges wird sie liegen.

7 H�gel werden sie einschlie�en.

Verlasst einander nie, seid stets einig.

Heute und alle Zeit.

Mutter.

* spannungsvolle Musik *

Nehmt nur Verpflegung mit, weiter nichts, verlasst die Stadt!

Komm mit.

Mama, Mama!

Alles auf die Pferde, rettet euch! Verladet die Wagen!

* dramatische Musik *

* Gebr�ll und Klagen *

Mir nach!

Julia.

Ich will dich nicht halten.

Unser Weg ist beschwerlich. Dein Vater wird uns verfolgen.

Ich ...

Ich verlasse dich nicht.

K�nig Tatius! Alba Longa steht in Flammen!

Und deine Tochter ist von den Rebellen gefangen.

Die Sonne ist f�nfmal untergegangen,

seitdem mir Julia vom Rebellenf�hrer entrissen wurde.

Sie haben einen gro�en Vorsprung.

Die Einwohner von Alba Longa sind ihnen gefolgt.

Schau mich an, wie ich aussehe. Ich habe bis zuletzt gek�mpft.

Das kommt sie teuer zu stehen, diese Banditen.

Ich werde sie so lange verfolgen, bis ich sie vernichtet habe.

Weil sie die Stadt zerst�rt und auch mich beleidigt haben.

Keiner soll �berleben! Keiner darf sich an diesen Tag erinnern!

Mir nach!

* heroische Titelmusik *

So eine Schweinerei.

Halt, wartet auf mich!

* Pferdewiehern *

Herr Wagenf�hrer!

Sira!

Sira! Sira, komm zu mir.

Mehr zu mir! Hier entlang f�hrt der Weg!

Auf Wiedersehen, Sira!

Du glaubst, es ist ein Ausflug. Reite auf deinen Platz zur�ck.

Beeilt euch!

Du darfst sie nicht so jagen. Seit Tagen sind sie ohne Ruhe.

Du bist viel zu weichherzig.

Wer befiehlt, darf kein Mitleid kennen, muss hart sein.

Haltet die Wagen an, spannt die Pferde aus!

Wir wollen bis Sonnenuntergang rasten!

Danke, Romulus. Die Pferde m�ssen getr�nkt werden.

Vergesst nicht, die Pferde anzubinden.

* spannungsvolle Musik *

Wir haben sie entdeckt. Sie rasten dr�ben im Tal.

Deine Befehle, K�nig Tatius?

Wir umstellen sie. Keiner darf fliehen.

Seid mit dem Wein sparsam. Wir haben nicht mehr viel.

Ruh dich aus, unser Weg ist weit.

Bereust du es nicht schon?

Nur weil der Wagen nicht so bequem ist wie meine S�nfte?

Romulus, ich sorge mich wegen des Sumpfes.

Noch keiner konnte ihn durchqueren.

Ich wei�. Aber ich glaube an die Prophezeiung meiner Mutter.

N�rdlich des Sumpfes und des gro�en Feuerberges

gibt es ein wundersch�nes Tal, umgeben von 7 H�geln,

von einem Fluss geteilt.

Dorthin werden wir ziehen, um die ewige Stadt zu gr�nden.

* Pferdewiehern *

Vogelschw�rme flogen kreischend zum Himmel auf.

M�glich, dass sie von einem Raubtier aufgescheucht wurden.

Aber es kann auch eine Reiterschar gewesen sein.

Remus, hast du das geh�rt? Ja.

Die Sabiner?

Schon m�glich. Ich erkunde es. �bernimm du den Befehl.

Lass mich gehen. Es ist besser, wenn du bleibst.

Bin ich nicht zu weichherzig?

Na gut. Aber nimm dich in Acht und sei bald zur�ck.

Lauf, zeig, was du kannst.

Wenn mein Vater angreift, gef�hrde ich euch noch mehr.

Vielleicht ja, vielleicht auch nicht.

Warum nicht?

Du bist uns als Geisel viel zu wertvoll.

Sonst w�rst du nicht mehr am Leben.

Du w�rdest mich im Sumpf ertr�nken.

Und du verachtest Romulus, weil er ein Herz hat.

Ihr seid euch nur �u�erlich �hnlich, nicht im Wesen.

Was hast du, Remus? Warum bist du so anders?

Das wei� ich nicht. Ich bin wie ich bin.

Wir waren schon als Kinder v�llig verschieden.

Wenn wir Schilfrohr fanden, baute er eine Fl�te, ich ein Schwert.

Ich tr�umte von Ehre und Ruhm, er bat die G�tter um Gl�ck und Liebe.

Vielleicht hat er recht. Die Frauen m�gen keine Krieger.

Frauen sehen in einem Mann immer nur den Mann, egal, welche Stellung.

Remus?

Sulpitius und die anderen wollen im Feuer Nahrung kochen.

Nein, jetzt nicht. Wenn Romulus zur�ck ist, ziehen wir weiter.

- Herrin, ist es wirklich wahr, dass dein Vater uns verfolgt?

Ja. Ich habe Angst. Wenn er uns �berf�llt, kennt er keine Gnade.

Warum fliehst du nicht zu ihm? Er w�rde dich bestimmt verstehen.

Daf�r ist es zu sp�t, Estias.

Nicht die Pferde, sondern das Schicksal zieht unsere Wagen.

* dramatische Musik *

Das sind ihre Spuren.

Hast du etwas entdeckt?

Hier sind die Spuren von vielen Wagen und Hufen.

Jetzt wei� ich, wohin sie wollen.

Seht mal her.

Das hier ist die Ebene, in der wir jetzt sind.

Dort dr�ben liegt der Sumpf, zu dem wir m�ssen.

Und dahinter ist der heilige Berg, der Feuer speit.

Dann werden wir also umkehren?

Noch niemand hat bis heute gewagt, diese Grenze zu �berschreiten.

Es darf kein Hindernis geben.

Nicht, Tatius, du darfst die G�tter nicht versuchen.

Die Erde dort verschlingt jeden.

Bleib hier. Die Banditen finden das verdiente Ende.

Und meine Tochter?

Ich wei�, was du ihretwegen leidest.

Gleiches Leid trifft mich. Ich liebe Julia.

L�ngst sollte sie meine Frau sein.

Und du solltest mein Vater werden.

Aber ich beuge mich dem grausamen Schicksal und ertrage es geduldig.

Das habe ich nie gekonnt. Ich bin zu alt, um es zu lernen.

Aufgesessen, wir reiten weiter! Komm.

H�rst du?

Aus dieser Richtung kommen sie.

Es m�ssen viele sein. Sie sind nicht weit, komm.

Los.

Die Spuren verlieren sich im Wasser.

Dann ist es sinnlos, weiterzusuchen. Wir finden sie nicht mehr.

Die Sabiner.

H�chste Zeit, dass wir die anderen warnen.

Achtung! Romulus!

Ah!

* dramatische Musik *

Ah!

Au!

Schie�, sie d�rfen nicht entkommen.

Ah!

So ein Pech, Romulus.

Wir m�ssen weg, sonst kommen noch mehr.

Ohne deine Hilfe w�re ich tot, Numa.

Sira, danke mir nicht, das war selbstverst�ndlich.

W�re es nicht besser gewesen, ich w�re vom Wagen erdr�ckt worden?

Ich glaube nicht, dass wir unser Ziel je erreichen.

Zweifle nicht. Wir werden bald dort sein und eine Stadt gr�nden.

Glaubst du daran? Ja, ohne Glauben geht es nicht.

Wir m�ssen glauben. Das gibt dem Leben einen Sinn.

Auch der Tod wird so sinnvoll.

Wir werden ein Volk sein, in einer Gemeinschaft leben.

Gib her, Estias, ohne Messer gelingt dir das nicht.

Kr�nk dich nicht, Tarpeia,

bei der blonden Sabinerin wird er wenig Erfolg haben.

Julia hat l�ngst gew�hlt.

* sanfte Musik *

Julia, sag mir, wenn du dich vom Lager entfernst.

�berall kann Gefahr lauern.

Lass mich los. Du bist der Einzige, von dem mir Gefahr droht.

Lass mich in Ruhe! Du bist ein Dieb, weiter nichts!

Weil ich einen Kuss von dir will?

Ich k�nnte dir viel mehr nehmen, wenn ich wollte,

und dich verschwinden lassen.

Wenn Romulus hier w�re, w�rdest du nicht so sprechen.

Mein Bruder? Ja, er.

Ich will dich nicht mehr sehen.

Gib dich einem dieser l�cherlichen Sabiner hin.

F�r ein L�segeld kann er dich haben, falls ich ihn nicht vorher umbringe.

Remus!

Ach, Remus, seit wir Alba Longa verlassen haben, schweigst du.

Du meidest mich. Schuld daran ist die verdammte Sabinerin!

Schweig! Ich habe es satt, Unsinn zu h�ren.

Warum streitest du es ab? Ihr Br�der lauft ihr nach wie Scho�hunde!

Schnell, Remus. Der Wald ist voller Sabiner.

Wir m�ssen aufbrechen.

Gib Alarm. Alles aufgesessen!

Spannt die Pferde vor die Wagen und fahrt!

Beeilt euch! Vorw�rts! Na los!

* dramatische Musik *

* panische Rufe *

Wollt ihr nicht in euren Wagen?

Da sind sie!

Das war das Signal von Plestinus. Sie haben die Banditen aufgesp�rt.

Sie wollen durch die Schlucht.

Aber Plestinus wird ihnen den Weg verlegen.

Bereite den Angriff vor.

Warum der Angriff? Unsere Vorhut hat die Fliehenden �berholt.

Sie werden versuchen, �ber den Feuerberg zu entkommen.

Dort werden die �berlebenden von der Vorhut erledigt.

Sie sind auf jeden Fall verloren, Tatius.

Warum bringst du uns in Gefahr? Abzuwarten, das w�re weise.

Dich leitet nicht Weisheit, Curtius, sondern Furcht.

Ich zeige der Welt, wie der K�nig der Sabiner Rebellen bestraft.

Es geht nicht nur um meine Tochter. Es steht viel mehr auf dem Spiel.

Entweder der K�nig oder die Rebellen,

so soll es sein.

* heroische Titelmusik *

Schiebt die Wagen an!

Vorw�rts! Komm schon!

Richtet die Z�gel, treibt die Pferde an!

Romulus, Remus, seht dort, eine Br�cke!

F�r unsere Wagen ist sie zu eng.

Es hilft nichts, wir m�ssen sie stehen lassen.

Macht alle Wagen leer! Geht zu Fu� weiter, schnell!

Lauft alle �ber die Br�cke! Wir d�rfen keine Zeit verlieren!

Julia, lauf so schnell du kannst.

Schneller, die Sabiner sind uns auf den Fersen!

So nah waren sie uns noch nicht.

Greifen wir sie hier an. Sie w�rden uns schlagen.

Ich habe eine Idee.

Was schl�gst du vor? Komm.

* dramatische Musik *

Sag, was die G�tter befehlen.

Das Blut will nicht gerinnen.

Wir warten nicht l�nger, Plestinus. Du wei�t, ich gebe darauf nichts.

Ob die G�tter daf�r oder dagegen sind, wir ziehen weiter.

Aufsitzen!

Alles Marsch!

* spannungsvolle Musik *

* Kriegsgeschrei *

Achtung, Romulus, die Sabiner greifen an!

Wir sind bereit.

Wir warten, bis sie nah genug sind.

* Klagen und Schreie *

Angreifen!

* spannungsvolle Musik *

* Schreie *

Ah!

Sie sitzen in der Falle.

Aber die dort dr�ben sammeln sich zum Angriff.

Das haben sie nicht erwartet. - Ziehen wir uns zur�ck.

Beeilt euch, schnell, �ber die Br�cke.

* dramatische Musik *

Nein.

Er hat sich geopfert.

Das wird nicht gen�gen. Wir m�ssen uns zur�ckziehen.

Eines Tages werden wir uns wiedersehen, mein Freund.

Deine Krieger bereiten sich wieder zum Kampfe vor.

Hoffentlich haben sie begriffen, dass sie nicht unbesiegbar sind.

100 der besten M�nner sind gefallen, mit ihnen Plestinus.

Er war der Treueste von allen.

Der Preis ist zu hoch f�r ein paar alte, zerbrochene Wagen.

Seit wann achtest du auf den Preis,

wenn es darum geht etwas zu erobern, das du gerne h�ttest?

Oder dass du nicht verlieren willst?

Du hast auch geh�rt,

von welcher geheimnisvollen Herkunft die Br�der sind.

Willst du auf den sinnlosen Kampf nicht verzichten?

Nur eine Legende, die nach Ankunft des Trojaners Aeneas entstand.

Die G�tter werden sie verdammen. Seit wann glaubst du an G�tter?

Wohl seitdem du merkst, dass sie dir v�llig �berlegen sind.

H�te deine freche Zunge, Curtius.

Wir m�ssen verhindern, dass die Geschichte im Lager verbreitet wird

und die Moral unserer Leute leidet.

Und du wirst, ohne dich zu betrinken, den Kampf fortsetzen.

Ich f�hre das Unternehmen weiter, weil ich nichts zu verlieren habe.

Nichts mehr.

Mir fehlt sogar der Mut, von hier zu entfliehen.

Ja, ich bin ein Feigling. Du wei�t das und nutzt es aus.

Du gibst mir deine Tochter nur, um deine Macht zu festigen.

Soll ich dir etwas sagen?

Deine Tochter liebt dich genauso wenig wie ihre Mutter dich liebte.

Und wer war Julias Mutter?

Eine Sklavin, der du Gewalt angetan hast.

Was vergangen ist, ist vorbei, Curtius.

Das darfst du nie vergessen.

Du bist mein Untergebener.

Jeder von uns tut seine Pflicht, als Sieger oder Besiegter.

Und du, Curtius, tust sie als Besiegter.

Freunde, es wird Zeit, den Tatsachen ins Auge zu sehen.

Viele von uns, die Sch�fer aus Umbrien,

die Bauern und mancher von unseren Leuten, besonders die �lteren,

verlieren den Mut, weil sie an die Prophezeiung nicht mehr glauben.

Was soll geschehen? - Wir gehorchen dem G�tter-Willen.

Wir k�nnen nicht weiter ins Ungewisse laufen.

Publius' Opfertod und der Erfolg eurer Kriegslist retteten uns.

Aber morgen auch?

H�rt endlich auf zu jammern.

Jeder wusste, als wir Alba Longa verlie�en,

dass unser Schicksal ungewiss ist.

Wir m�ssen den Sabinern entfliehen, um dort die Befestigung zu bauen,

wo wir die ewige Stadt errichten werden.

Ich wei�, dass du ehrlich meinst, was du sagst, Romulus.

Aber wenn uns die Speere der Sabiner nicht vernichten,

wird es Hunger und Fieber sein.

- Ich habe genug von eurem Geschw�tz!

Ihr m�sst an die Zukunft glauben!

Beim Schein des Feuers schw�re ich euch,

wir schaffen es, wenn ihr zu Opfern bereit seid!

Wollt ihr als freie Menschen leben oder als Sklaven?

Seid ihr tapfere M�nner oder Feiglinge?

- Als unser Anf�hrer darfst du nicht so zu uns sprechen, Remus.

Es ist unser aller Wunsch, eine Stadt zu gr�nden.

Was soll das f�r eine Stadt werden, wenn keiner mehr am Leben ist?

Wollt ihr eine Stadt ohne Menschen?

Du bist unser Anf�hrer, das ist wahr.

Dabei soll es bleiben. Aber du bist zu unvern�nftig.

Dein Ehrgeiz ist grenzenlos. - Sei still, alte Eule!

Was f�llt dir ein, Remus?

Ich wei�, was ich zu tun habe. Misch dich nicht ein, Romulus.

Ich bin euer Anf�hrer. Weil du dich dazu gemacht hast.

Es war der Wunsch unserer Mutter,

dass wir uns helfen und gemeinsam die Stadt gr�nden.

Die G�tter haben es anders bestimmt. Ich kann es dir beweisen!

Es ist sinnlos, mich herauszufordern.

Ich werde nie mit dir k�mpfen.

Die G�tter sollen sagen, wer unser Anf�hrer ist.

Es w�re frevelhaft, ihrer weisen Entscheidung vorzugreifen.

Bei Sonnenaufgang, noch ehe wir aufbrechen,

werdet ihr am Himmel die Geier z�hlen.

Ihr werdet 5 Bogensch�sse voneinander entfernt stehen.

Wer mehr Geier am Himmel sieht, den erw�hlen die G�tter zum K�nig.

Ja, so soll es sein.

* unheilvolle Musik *

Romulus, du darfst es ihm nicht ver�beln.

Vielleicht ist er nur gereizt, weil er �berm�det ist.

Es geht uns allen so.

Aber wenn wir uns nur streiten, scheitert unser Unternehmen.

Besser, du vergisst es. Jetzt musst du ruhen.

Nie habe ich jemanden gekannt, der so viel Verst�ndnis f�r mich hat.

* unheilvolle Musik *

4 schwarze Steine, 8 wei�e. Die G�tter haben entschieden.

Romulus ist unser K�nig!

* Jubelrufe *

Die G�tter m�gen dich besch�tzen! - Er lebe hoch!

Ich f�ge mich dem Willen der G�tter, Bruder.

Aber du wirst an meiner Seite regieren.

Ich will keine Almosen!

Alle sch�tzen deinen Gro�mut. Ich verzichte gern darauf.

Ich werde mich der Entscheidung nicht beugen.

Nichts wird mich daran hindern, das Unternehmen zu beenden.

Nicht der Flug von ein paar V�geln,

sondern die Schwerter entscheiden, wenn du Mut hast!

Kr�nke die G�tter nicht.

Die G�tter haben entschieden.

Ich sagte schon gestern: Ich k�mpfe nicht mit dir.

Weil du feige bist.

Nicht!

Nicht, Romulus. Er ist dein Bruder.

Du erkennst das Urteil der G�tter nicht an,

nachdem du bereit warst, sie zu befragen.

Du hast so das Recht verwirkt, unser Anf�hrer zu sein.

Es ist gut, ich habe verstanden.

Denkt ihr nicht daran, was ich f�r euch tat?

Ich habe dir das Leben gerettet. Dir auch, Goddar.

Jetzt lasst ihr mich im Stich.

Ich folge dir, aber gegen deinen Bruder k�mpfe ich nicht.

Ich auch.

Also, Romulus, unsere Wege trennen sich.

Du kannst gehen, wohin du willst. Jeder von euch kann mit ihm ziehen.

Ich meine auch, wir sollten uns aufteilen.

So verwirren wir die Sabiner.

Wer zuerst ankommt, soll die Furche ziehen,

an der die Grenze der Stadt liegt, die uns alle beherbergt.

- Romulus, vergiss nie, das Schicksal ist mit den St�rkeren.

Ich werde euch sehr vermissen.

Sei unbesorgt, bald sehen wir uns wieder.

Mach es gut, Romulus. Auf Wiedersehen.

Nimm mir nicht �bel, dass ich deinem Bruder folge.

Er hat mein Leben gerettet.

Leb wohl, Acilius. Im Tal der 7 H�gel sehen wir uns wieder.

Die G�tter sollen dich besch�tzen.

Mach dir um Remus keine Sorgen, ich werde auf ihn achten.

Danke, Acilius.

Nicht weinen, Estias. Wir trennen uns nicht f�r immer.

Wir sehen uns bald wieder.

Ich kann Acilius nicht verlassen, weil wir uns lieben.

Wenn du ihn liebst, musst du an seiner Seite sein.

Lebe wohl, Julia. Leb wohl, Acilius.

Achte auf sie.

Die G�tter m�gen dich besch�tzen.

Komm, Estias.

* Ziege bl�kt. *

* traurige Musik *

Auch dir, Tarpeia, w�nsche ich Gl�ck.

Erspare dir deine Worte, Sabinerin. Noch hast du nicht gewonnen.

Keiner wei�, was der Tag bringt.

Das ist wahr. Keiner sieht die Forderungen der Zukunft.

Aber etwas gibt uns die Kraft, alles zu �berwinden, die Liebe.

Oder der Hass. Ich hasse niemanden mehr als dich.

Du hast mir seine Freundschaft geraubt.

Glaube nicht, dass du den Schutz der G�tter hast.

Lass sie in Frieden. Sage ehrlich, worum es geht.

Du bist eifers�chtig.

Das letzte Wort ist nicht gesprochen.

Sei vorsichtig, wenn wir uns wiedersehen.

Diesen Tag erlebe ich bei meinem Mann, das wird mir gen�gen.

K�nntest du dasselbe von dir sagen, Tarpeia?

Dann w�sstest du, was Liebe ist.

Es gibt viele Arten der Liebe. Aber das wirst du ja kaum begreifen.

Nimm dieses Messer.

Wenn Romulus stirbt, sei nicht zu feige, es gegen dich zu richten.

Lass sie in Frieden. Gehe solange zu den anderen.

Sie geh�rt zu den Frauen, die man f�r solche Unternehmungen braucht.

Die anderen ...

Die so wie ich sind, f�r die hast du nur Verachtung.

Ich verachte dich nicht.

Auch wenn du schuld bist, dass ich mich von meinem Bruder trenne.

Ich dachte, es h�tte andere Gr�nde.

Der Hauptgrund ist, dass ich meinen Bruder beneide.

Er hatte immer mehr Gl�ck.

Auch diesmal wird das Gl�ck auf seiner Seite sein.

Doch sind die W�rfel nicht endg�ltig gefallen.

Noch kann ich das Schicksal zwingen.

Wie k�nnen sie nur Remus begleiten? Sie m�ssen quer durch die Berge.

- Der Weg ist k�rzer, und gef�hrlicher.

- Auf dem Berg wohnen die G�tter der Unterwelt.

Remus sollte sie nicht fordern. Er geht den Weg, weil er es wollte.

Es ist sinnlos, zur�ckzublicken.

Vergiss sie, Remus.

Ein weiter Weg, quer durch die W�lder.

* sanfte Musik *

Warum weinst du, Julia?

Weil ich schuld an allem bin.

W�rdest du mich nicht kennen, w�rst du neben deinem Bruder.

Ich habe euch getrennt. Jetzt habe ich furchtbare Angst um dich.

Deine Schuld ist es nicht.

Wir wurden am gleichen Tag geboren, unter dem selben Zeichen,

und doch sind wir v�llig verschieden.

Ich wollte nie herrschen und h�tte mit Remus alles geteilt.

Aber er wollte es nicht. Er kennt nur ein Gesetz: Gewalt.

Ich bitte dich, Romulus,

lass mich fort, ich spreche mit meinem Vater.

Nein, Julia, du darfst nicht gehen.

Denn du geh�rst jetzt zu mir.

Ich kenne das Schicksal nicht, doch werden wir es gemeinsam tragen.

Ja, Romulus. Das verspreche ich.

Vorw�rts!

Wir haben keine Zeit!

Remus ...

Nun geht schon!

Ich helfe dir.

Lauft schneller!

Du hast Proviant fallen lassen. Heb ihn auf.

Willst du verhungern?

* spannungsvolle Musik *

Oh!

* dramatische Musik *

* Schreie *

* dramatische Musik *

Ah!

Ah!

Ah!

Ah!

Ah! Nein!

Den linken Arm gestreckt halten, dann zielen.

So? Ja.

Beeilt euch mit dem Wasser! Die Gr�ben m�ssen gef�llt werden!

* muntere Musik *

Es ist alles erledigt.

Gut vorbereitet k�nnen wir jeden Angriff zur�ckschlagen.

Die Sabiner k�nnen kommen.

Wichtig ist, Romulus, dass du die Furche ziehst,

wie die neue Stadtgrenze sein soll.

So wirst du K�nig.

Du warst ein weiser Anf�hrer.

Auf dem H�gel w�ren wir vom lebenswichtigen Wasser

zu weit weg gewesen.

- Ich staune, mein Sohn. Du sprichst wie ein K�nig.

Er ist jung. Da f�hlt man sich wie ein K�nig.

Zieh die Furche, oder willst du auf Remus warten?

Es war sein Plan, hierher zu gehen. Ich warte, bis er kommt.

Ihm verdanke ich,

dass ich noch lebe.

Nein, Romulus.

Du irrst.

Nicht, weil er dein Leben retten wollte,

hatte Remus Alba Longa angegriffen.

Die Worte vom sterbenden Faustulus haben seinen Ehrgeiz angestachelt.

Er bekam den unstillbaren Wunsch, Macht zu erringen.

Darum eroberte er die Stadt. Du warst nur Vorwand.

Nimm das zur�ck!

Wenn du mich umbringst, du wirst nichts daran �ndern.

Romulus! Die Sabiner! - Wo?

- Sie kommen zu hunderten �ber den H�gel.

Sie werden uns angreifen.

Von dort kommen sie auch.

Sie haben uns umzingelt. Uns bleibt keine Wahl.

Zu den Waffen!

* spannungsvolle Musik *

Romulus, es ist sinnlos, sie sind uns weit �berlegen.

Lass mich ins Lager der Sabiner. Ich werde mit meinem Vater reden.

Das ist sinnlos.

Die Sabiner wollen uns vernichten, um zu �berleben.

Die Jagd ist vorbei. Sie sind in der Falle.

Alles auf die Pl�tze.

Wir warten, bis der Feind angreift. Dann zeigen wir, wer wir sind.

Wir werden siegen.

Es liegt an uns, ob wir eine Zukunft erreichen,

die uns Gl�ck und Frieden schenkt.

Die Schufte haben das Lager mit Gr�ben gesichert.

Es wird schwer, durch die Verteidigungslinie zu kommen.

Schere dich nicht darum, Curtius. Wie meinen?

F�r dich w�re es leichter gewesen auf meinen Thron zu kommen,

wenn der Weg durch das Brautbett meiner Tochter gef�hrt h�tte,

nicht �ber das Schlachtfeld.

Ich lasse mich nicht beleidigen.

Dann beweise mein Unrecht.

Du hast die Ehre, den Angriff zu f�hren.

Soll ich Selbstmord begehen, Tatius?

Ich weigere mich. Gib den Befehl den Heerf�hrern.

In Sabinien trifft der K�nig alle Entscheidungen, vorw�rts, Curtius!

Nein, ich will nicht sterben. Das Leben ist mir mehr wert.

Lieber verzichte ich auf Julia und deinen Thron.

Es gibt nichts, was du zu verlieren h�ttest, hast du selbst gesagt.

* spannungsvolle Musik *

Ah!

Angreifen!

* Kriegsschreie *

Der Augenblick ist gekommen. Jetzt wird es sich entscheiden.

Alles hinter die Deckung, schnell!

* spannungsvolle Musik *

Jetzt!

Ah!

* Wiehern *

Die Netze!

* spannungsvolle Musik *

* Wiehern *

* spannungsvolle Musik *

Ah!

Ah!

Ah!

Ah!

Sulpitius!

- Ah!

* spannungsvolle Musik *

Du hast gesiegt. Worauf wartest du? Fehlt es dir an Mut?

Sto� zu, mach mit mir ein Ende.

Nicht, Romulus!

Vater, ich habe mich diesen Leuten angeschlossen, freiwillig.

Ich habe mit ihnen gebangt und gehofft.

Das habe ich getan, weil ich Romulus liebe und ihn heiraten werde.

Hier, wo die Erde vom Blut unserer Br�der geweiht ist,

gr�nden wir unsere Stadt, f�r die wir so viel opferten.

Entscheide dich.

Friede mit uns und der Stadt.

* friedvolle Musik *

Im Namen der unsterblichen G�tter rufe ich, Romulus,

mich zum K�nig der Stadt aus!

Die Furche soll ihre Grenze sein.

Wer sie friedlich �berschreitet, ist willkommen.

Wer unsere Grenze angreift, wird vernichtet.

So soll es sein.

Es lebe Romulus!

* Jubel *

* unheilvolle Musik *

Mein Bruder Remus.

* Wiehern *

Ist die Furche die Grenze deiner oder meiner Stadt?

Die Stadt soll dir und mir geh�ren. Niemals werde ich mit dir teilen.

* Rufe *

Sieh her.

Ich habe die Grenze deiner Stadt �berschritten und vernichtet.

Nein!

Seht ihr, was f�r ein Schw�chling euer K�nig ist?

Er kennt nur Angst, zittert vor Furcht.

Er ist so verwundbar wie seine Stadt.

Verteidige dich oder du wirst wie ein Wurm zertreten.

Du hast es nicht anders gewollt.

Er verdient den Tod.

Wer das Gesetz verletzt, muss sterben.

* spannungsvolles Trommeln *

Romulus, die G�tter sind mit dir!

Romulus, k�mpfe f�r deine Stadt.

* spannungsvolles Trommeln *

Ah!

Remus, Remus.

Du bist nicht schuld. Mein Bruder, Remus.

Das Schicksal stellt sich auf die Seite des St�rkeren.

Niemand darf sich gegen das Schicksal auflehnen.

Niemand soll dir dein K�nigtum streitig machen.

Du wirst die Stadt gr�nden.

Sie wird so m�chtig und sch�n werden, wie ich sie mir ertr�umte.

* dramatische Musik *

* heroische Titelmusik *

(Erz�hler) Hier endet die Legende.

Und es beginnt die Geschichte einer der gr��ten St�dte der Welt,

der ewigen Stadt Rom.

* heroische Titelmusik *

Untertitel: Marco Feeser, ARD Text im Auftrag des MDR (2020)

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.