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Der Sohn des roten Korsaren (1959) dTV - MDR - 8. September 2012
Wachhabender!
Was ist? - In der Bucht treibt ein Boot.
Steuerlos. - Ich fahre selbst raus.
Wir sto�en ab! Schnell!
* Dramatische Musik *
Wer seid ihr? - Venezianer von der Garnison Rhodos.
Foland, Kapit�n der "San Luca". Sie ist gesunken! Schnell zum Gouverneur!
Als Gouverneur Venedigs auf Rhodos lasse ich Euch arretieren.
Ihr habt 7 Tage Zeit, Eure Schulden beim Geldverleiher zu bezahlen.
Gelingt Euch das nicht, muss ich Euch dem Gericht �berantworten.
Habt Ihr verstanden? - Ja.
Euer Schwert, Kapit�n Diego! Muss das sein, Exzellenz?
Ja. So ehrenr�hrig das f�r Euch sein mag.
Ich bin nicht befugt, eine Ausnahme zu machen. Kommandant!
Los, vorw�rts!
Kapit�n Foland!
(Gouverneur) Kapit�n Foland!
Kapit�n, sagt mir: Was geschah mit der "San Luca"?
Sie wurde gekapert und versenkt. Die Piraten entf�hrten Bianca.
Meine arme Bianca. Wer hat Euch gekapert?
Der Teufel selbst, Gouverneur. Dragut!
Niemand darf vom Verlust der "San Luca" erfahren.
Ich will nicht, dass dieser freche Handstreich Rhodos in Panik versetzt!
Kommt, st�rkt Euch bei mir und berichtet ausf�hrlich.
Arme Bianca. Sie ist die Tochter des Gouverneurs, war auf der "San Luca".
Versprecht, nicht zu fliehen. Dann begleite ich Euch zum Gef�ngnis.
Ohne Eskorte, ohne Fesseln. Siehst du, Sarah?
Er vertraut mir. Ich w�nsche dir Gl�ck.
Kommandant, ich bin bereit.
M�chte aber nochmals den Gouverneur sprechen.
Geh zur H�lle! - Muss ich wohl,
wenn der Gouverneur Nachrichten haben will.
Was hei�t das? - Ich habe einen Plan, f�r den er sich interessieren wird.
Puh, Candela! - Du l�ufst den Frauen nach, w�hrend dein Herr verrottet.
Wer verrottet? - Dein Herr, bei Wasser und Brot.
Mein Herz ist mir vor Schreck in die Hose gefallen. Warum sitzt er?
Wegen seiner Schulden. - Falschspiel.
Und falscher Eheversprechen.
Er ist es, mein armes Herz.
Was gibt mir die Gew�hr, dass Ihr nicht verschwindet,
wenn Ihr den Geleitbrief habt? Nichts. Ihr m�sst es riskieren,
wenn Ihr Eure Tochter zur�ckwollt. Hoffentlich lebt sie noch.
Ich h�rte, sie sei sch�n. Dragut bekommt viel Gold,
wenn er sie als Sklavin verkauft. Was ist Euer Plan, Kapit�n Diego?
Ich wei�, wo die sarazenischen Piraten M�nner anwerben.
Wo sie Wasser und Nahrung an Bord nehmen.
Dragut verlor viele M�nner beim Kapern der "San Luca".
Er muss seine Mannschaft auff�llen. Kapit�n, ich will Euch vertrauen.
Ihr sollt nicht nur meine Tochter den Klauen der Piraten entrei�en.
Ihr m�sst auch die Geheimbefehle des Dogen beschaffen.
Sie waren f�r mich bestimmt und wurden von den Piraten geraubt.
Darin geht es um das Vorgehen unserer Flotte
gegen die Schiffe und H�fen Suleimans II.
Die Dokumente wurden nicht mit der "San Luca" versenkt.
Ihr m�sst sie mir zur�ckbringen! Kommen sie dann nicht zu sp�t?
Nein. Ich hoffe es wenigstens. Die Befehle sind verschl�sselt.
Nur ein Verr�ter am Hof Suleimans k�nnte sie entschl�sseln.
Wenn Euer Unternehmen gl�ckt: Erwartet nichts au�er meinem Dank.
Venedig darf nie erfahren,
dass ich das Schicksal unserer Flotte und dieser Insel in Eure H�nde legte.
Die H�nde eines Mannes, den der Schuldturm erwartet h�tte.
Seht Ihr das anders? Nein, Signore.
Hier ist ein Bildnis meiner Tochter.
Wenn Ihr es Bianca zeigt, wei� sie sogleich, dass Ihr ein Freund seid.
Viel Gl�ck, Kapit�n.
Mein Schwert, Kommandant!
Es ist so weit. Ist das Boot fertig? - Ja, Kommandant.
Wasser und Nahrung f�r drei Tage. - Kapit�n Diego!
Das ist f�r Euch. Genug Gold, um die Dienste zu bezahlen, die n�tig sind.
Oder daf�r, dass Ihr unsere Insel von Eurer Anwesenheit befreit.
Der Wind steht g�nstig.
Worauf wartest du, Candela? Ich dachte, Ihr ...
Denk nie mehr so etwas Dummes, wenn du in meinen Diensten bleiben willst
Candela, du bist ein kluger Kopf.
Aber lerne endlich, nicht alle deine Weisheiten auszuplaudern!
Sprichst du mit dir? Ja, �ber meine F�higkeiten.
�ber welche? - Ich sehe bestimmte Dinge, bevor ein anderer sie erahnt.
Kannst du das wirklich? Wollt Ihr eine Probe?
Was siehst du, was ich nicht sehe?
Land. Land.
Wir sind da, Candela. Der Piratenhafen!
Wenn ich nun Bianca und die Befehle finde, wird Rhodos weinen.
Ihr habt versprochen, sie dem Gouverneur zu bringen!
Und was hat er mir versprochen? Nichts! - Aber ich dachte...
�berlass mir das Denken. Rudere!
Nimm dir Zeit. Vor Einbruch der Dunkelheit soll mich niemand sehen.
Ich muss Dragut �berraschen, sonst ahnt er etwas.
Ich biete 1000 Piaster. Wer bist du?
Wer ich bin? Ein Mann, der 1000 Piaster bietet.
Das bietet kein Zweiter.
1.000 Piaster. - Zweitausend!
* Dramatische Musik *
Sieh an! Ein Mann, der es wagt, mir in die Augen zu blicken.
Was suchst du hier? Eine Heuer.
Und da wirfst du 1000 Piaster weg f�r einen Sklaven?
Ich w�rde sie sowieso verlieren. Beim Spiel oder bei einer Frau.
Du bist entweder sehr witzig oder sehr durchtrieben.
Willkommen in meiner Taverne, Dragut. Der Sklave geh�rt dir.
Ich nehme dein Geschenk an und mache einen gl�nzenden Ruderer aus ihm.
Eine schlechte Wahl, Dragut. Du wirst seine H�nde ruinieren.
Seine H�nde sind kr�ftig und nervig. Was bist du?
Er ist Maler. Wenn du das Gef�hl in seinen H�nden bewahrst,
kann er dich beim Entern malen. Wirklich?
Wenn ich eine Frau beschreibe, kannst du sie dann malen?
Wenn Ihr wollt, versuche ich es.
Sie ist die sch�nste Frau des Orients.
Ihre Augen sind wie eine Nacht auf dem Meer.
Ihre Lippen leuchten r�ter als der Mohn auf dem Feld.
Und ihr K�rper ...
Bringt ihn an Bord!
Wer will bei mir anheuern? (alle) Ich!
Pl�nderung von Cadiz.
Landung auf Mallorca.
�berfall auf Syrakus.
Brandschatzung von Castelrosso.
Ruderer bei Andrea Doria. Welche Bank?
Die Mittelbank, Dragut. Ich auch, drei Jahre. Anheuern!
Ich glaube, ich habe Draguts Schwachstelle entdeckt.
Wir schaffen es anzuheuern. Anheuern bei diesem Teufel?
Wenn ich hier nicht mein Gl�ck mache,
kann ich nie mehr zur�ck nach Venedig!
Nach Venedig? - Nach Venedig.
Mit Gold ist man �berall ein anderer Mensch als ohne.
Du bist hartn�ckig. Warum willst du unbedingt von mir angeheuert werden?
Ich bin auf der Suche nach Abenteuern. Nach Frauen und Gold.
Wenn es stimmt, was ich von dir h�rte, finde ich das alles.
Ich bin ein guter K�mpfer. Du wirst es nie bereuen.
Du hast den Venezianern gedient. Verr�ter sind mir unsympathisch.
Ich verlange keine Sympathien von dir.
Dann zeig mal, was du kannst.
Gamal!
Pass gut auf. Gamal kann dich in zwei Teile hauen.
Komm schon! Na!
Heiliger Markus! Ich wei�, mein Herr ist ein S�nder. Hilf ihm trotzdem!
Komm schon! Hast du Angst?
Oh, mein armer Herr!
Gamal!
Du hast verloren, Gamal. Schluss!
Du hast dir einen Platz an Bord meines Schiffes redlich verdient.
Ein Fest f�r tausend Piaster!
* Gro�er Jubel *
Von den sechsz�lligen bring keine mehr.
Ihr hattet recht, Kapit�n. Hast du sie gesehen?
Nein, aber ganz deutlich ihre Stimmen geh�rt.
Ich muss die Sklavinnen sehen! Das ist sehr gef�hrlich.
Selbst Draguts engste Vertraute d�rfen nicht in ihre N�he.
He, Aufseher! - Was ist?
Der Wind hat sich gelegt.
Und du erlaubst, dass die Kerle sich an den Rudern festhalten!
Vorw�rts, rudert! Na los! - H�rt auf damit!
Wollte der kleine Schakal etwas sagen?
Warum treibst du sie an? Ersch�pfte Ruderer n�tzen Dragut nichts,
wenn wir auf Piratenj�ger sto�en. Denk du lieber an dein Leben!
Du redest dich um Kopf und Kragen.
Wenn du Dragut sagst, dass du die Tochter des Gouverneurs bist ...
Schweig! Das darf niemand hier erfahren.
Man w�rde ein L�segeld verlangen, das er nicht aufbringen kann.
Nicht, wenn er ehrlich bleiben will.
Besser, er glaubt, ich sei mit der "San Luca" untergegangen.
So wird er Dragut erbarmungslos verfolgen lassen.
Dir darf kein falsches Wort entschl�pfen, Ambra.
Du wei�t nichts �ber mich!
Ich bin wie du nur eine Sklavin von Dragut.
Geh zur�ck zu den anderen, sonst sch�pfen sie Verdacht.
* Stille. Leises Pl�tschern, M�wenrufe. *
Achtung! Segel in Sicht! Frachtschiff steuerbord voraus!
Greifen wir an? - Besser nicht. Vielleicht kommt ein zweites Schiff.
Zweites Schiff steuerbord voraus!
Wir d�rfen die Fracht nicht gef�hrden.
Befiehl, Dragut! - Wir weichen aus. Treib die Ruderer an.
Der Augenblick ist sehr g�nstig. Kann ich irgendwie helfen?
Nein, aber siehst du eine Gefahr? Dass sie dich erwischen.
Dann spiele ich den von Leidenschaft Besessenen.
Wenn die so weiterrudern, kommen wir nicht davon. Nimm die Peitsche!
Nach vorn, zum Bug! Zum Bug mit dem Wasser!
Himmel, mach, dass sie uns befreien! Ich will frei sein! Frei!
* Dramatische Musik *
Ruhig ... Die Gefahr ist vorbei, die Kanonen sind schon weit weg.
Dragut kam davon, und damit auch wir.
Macht auf! Wer bist du?
Der Meister der Zimmerleute. Wir haben ein Leck. - In die Kojen!
Moment! Du siehst nicht aus wie ein Zimmermann.
Und Ihr nicht wie eine W�chterin, sch�nste aller Sklavinnen.
Dich sah ich hier noch nie. - Ich dich auch nicht.
Sonst w�re ich nicht von deiner Seite gewichen.
Du bist so rund und schwellend wie zwei Frauen.
Du Schmeichler. - Ist das Gold?
Massives Gold. In meiner Koje findest du noch mehr.
Ich finde es, du Prachtweib. - Wenn nicht, helfe ich nach.
Bist du auch treu? - O ja! Aus Liebe zu dir, Sch�nheit.
Du Schmeichler.
Noch heute werde ich dich an einer Rahe h�ngen sehen. Bringt ihn weg!
Ich m�chte wissen, was diese Papiere sagen.
Du bist Venezianer, also musst du es lesen k�nnen.
Ich kann es leider nicht. Es ist eine verschl�sselte Botschaft.
Ein verschl�sselter Befehl f�r den Gouverneur von Rhodos.
Irgendwer am Hofe Suleimans wird ihn entschl�sseln k�nnen.
Ich glaube, der Sultan wird mich reich beschenken f�r diese Dokumente
Seit wann bist du auf diesem Schiff mein Sklave? - Seit zwei Jahren.
Dann wird es Zeit, dass ich dich freilasse. - Ihr lasst mich frei?
Ja, nat�rlich.
Nimm. Trink.
Auf deine Freiheit.
Du wusstest zu viel.
Dieser Hund wollte sich an unserer kostbaren Fracht vergreifen.
Viele von uns bezahlten sie mit dem Leben!
Seine Bestrafung soll allen eine Warnung sein. Gamal!
Gib ihm 30 Peitschenhiebe. Das �bersteht er nicht.
Das wei� man nie. - Lass mich ihn aufh�ngen, Dragut!
Er ist dein bis zum 30. Peitschenhieb, Gamal.
Du bleibst hier!
Wenn Gamal dich sieht, macht er 100 Sperlinge aus dir, mein Adler.
Mein armer Kapit�n! Ich muss ihm helfen, egal wie.
Bete f�r ihn. Das ist ungef�hrlich. - Halte deinen Mund!
Sie ist nur neidisch. - Das mag sein.
Oder sie liebt mich.
Wie kann man nur so grausam sein! - Er hat dich gek�sst, Herrin.
Ja. Es war das erste Mal in meinem Leben.
Aber warum ihn zu Tode peitschen? - Er vergriff sich an Draguts Ware!
Dragut l�sst ihn nur umbringen, um ein Exempel zu statuieren.
Du musst ihn vergessen, Bianca. Wir sind hier nur Sklavinnen.
V�llig rechtlos. Wir d�rfen weder Gef�hle haben noch ein Herz.
Drei�ig!
Er lebt.
Aufh�ren!
Bis zum 30. geh�rt er dir. Den hast du gef�hrt!
Der Katalane spricht die Wahrheit.
Du wirst alt, Gamal. Fr�her waren zwanzig deiner Hiebe t�dlich.
Dir ein M�dchen schenken, das dir gef�llt.
Und viel Gold, damit sie dir nicht davonl�uft.
Freilassen werde ich dich und an die Gestade deiner Heimat bringen.
Wenn es deiner Phantasie und deinen Zauberh�nden gelingt,
ein Bildnis der Frau zu erschaffen, die ich �ber alles in der Welt liebe
Und der ich mein Leben verdanke.
Die Sonne �ber den D�nen der W�ste war im Sinken begriffen.
Und verm�hlte sich mit dem Meer. Der Sommer neigte sich seinem Ende zu.
Die Zugv�gel ruhten vor der langen Reise auf dem Ufer.
Aber der Tod hatte mein Steuer gef�hrt. Ich lag im Sterben.
Obwohl meine afrikanische Erde mich eben erst dem Meer entrissen hatte.
Derselbe Schatten, den der Himmel forttrug, durchzitterte meine Glieder
Und ganz langsam, ganz leise wurde es Nacht um mich.
Meine Sinne schwanden ...
Am n�chsten Morgen knirschte der Sand unter einem leichten Schritt.
Ich konnte nicht klar sehen. Das Meer hatte mir die Augen verbrannt.
Pl�tzlich ruhte eine zarte Hand auf meinem Gesicht.
Und endlich sah ich sie ...
Miriam!
Ja, Miriam. Diesmal wirst du mein!
Sieh, hier! Meine St�rke ist meine Schl�ue. Meine Weisheit.
Der Sultan wird mich nach meinen W�nschen fragen.
Ich werde ihn um Miriam bitten.
An ihrer Seite werde ich ein m�chtiger Herrscher sein.
Kein Korsar mehr, der wie ein W�stenhund nach Aas schnappt.
Ich werde die St�mme um den Kamelberg beherrschen.
Und wer mir nicht huldigt, wird den L�wen zum Fra� vorgeworfen!
(drau�en) Land! Land in Sicht!
Los, verschwinde! Geh schon!
Land in Sicht!
Steuerbord voraus der Kamelberg!
Da vorn ist die Flussm�ndung! Fertigmachen zum Man�ver!
Rudert langsam! Wer frei ist, nach vorn!
Sie werfen den Anker aus. Welcher Hafen?
Nur eine Flussm�ndung. Wie geht es? Besser.
Das �l von den Ruderern wirkt Wunder.
Francisco, hast du etwas herausbekommen?
Dragut hat die Dokumente, die du suchst.
Ich erkannte das Siegel von San Marco. - Verdammt!
Das ist gut! Dragut muss durch die W�ste und will dich mitnehmen.
Ich ahne warum, Francisco.
Wei�t du, wo Candela ist?
He! Vorsichtig, ihr Schakale! - Hast du einen Schatz da drin?
* Ger�usche aus der Truhe; Aufseherin �bert�nt sie mit Gesang *
Regiere die M�nner mit eiserner Faust und sei immer auf der Hut.
Bei Angriff: Segel setzen und aufs offene Meer.
Die Feuerzeichen auf dem Kamelberg melden meine R�ckkehr.
Wenn drau�en wer angreift? Rette das Schiff.
Wenn Allah mir beisteht, werde ich Herr �ber dieses pr�chtige Land.
Dann geh�rt das Schiff dir. Verlass dich auf mich.
Siehst du den Mann dort? Er ist gef�hrlich.
Ich schicke ihn auf halbem Weg durch die W�ste zur�ck.
Wenn er lebend hier ankommt, musst du mich von ihm befreien.
Ich will nicht riskieren, dass die Mannschaft gegen mich ist.
Das ist der Mann, der ausgepeitscht wurde.
Er sieht sehr krank aus. - Ich muss ihm helfen.
Bist du verr�ckt? Dann wirst du auch ausgepeitscht.
H�rt zu! Auf dem Marsch d�rft ihr nicht sprechen.
In der W�ste kostet jedes Wort so viel Kraft wie ein Schritt.
Friede sei mit dir, Dragut! Friede mit dir, Abdullah.
Die Karawane steht bereit. Der Schimmel ist f�r dich.
* Orientalische Musik *
* Langsame orientalische Musik *
Warum so hartn�ckig, Diego? Deine Wunden haben sich wieder ge�ffnet.
So erreichst du die Oase nicht. Ich muss! Oder alles war umsonst.
Wie kann ich Dragut sonst Bianca entrei�en?
Und vor allem die Geheimbefehle. Ich bitte um ein Pferd f�r dich.
Wie naiv du bist! Siehst du nicht, dass Dragut mich loswerden will?
Er will ihn sterben lassen. - Denk lieber an dich, dummes Ding!
Das Fieber zehrt dich auf. Hilf mir wieder hoch.
Was soll das? Geh, Francisco.
Jetzt wei� ich, warum die Geier so tief fliegen.
Gamal!
Lass das! Wir k�nnen uns nicht mit Schw�chlingen abgeben.
Du gehst zum Schiff zur�ck! Ich werde es nicht erreichen.
Deine Heuer endet hier. Beute ist nicht zu verteilen.
Aber ich schenke dir etwas Wasser.
Du bist gro�m�tig. Aber vergiss nicht: Ich schulde dir 30 Hiebe.
Dann komm und gib sie mir. Ich lasse meinen Schuldnern Zeit.
Fragt sich, ob die Geier so lange warten.
* Traurige Musik *
Ungeheuer!
* Leises Hufgetrappel, Pferde schnauben *
* Wasser pl�tschert. M�dchen lachen. *
* Wasserf�lle rauschen. V�gel zwitschern. *
* Erschrockene Rufe *
(M�dchen) Komm schon! Beeil dich! Schnell weg hier!
Bist du verletzt?
Wer bist du? Frage ich dich, wer du bist?
Wie kommst du hierher? Wohin willst du?
Deine Gef�hrtinnen sind gefl�chtet. Warum hast du keine Angst?
Ein Mann, der ausgepeitscht wurde, ist nicht gef�hrlich.
Du hast Erfahrung mit dem Auspeitschen. Sklavin?
Ich wollte dich nicht beleidigen. Wer bist du?
Eine, die dir helfen will. Nein, nicht.
Morgen t�ten dich die Sonnenstrahlen Was k�mmert es dich?
Wenn du einem Verdurstenden nicht hilfst, wirst du selbst verdursten.
So ist das Gesetz der W�ste. Du bist gro�m�tig.
Lass mich weiterziehen. Eines Tages werde ...
Wir werden uns nie wiedersehen.
(Mann) Eine Karawane! Da, seht! Eine Karawane kommt!
* Aufgeregtes Stimmengewirr *
(Mann) Platz da! Macht Platz! Geht aus dem Weg!
Absitzen!
Die Frauen: absitzen! Lasst keine entwischen!
Sei willkommen, Dragut! Ich gr��e dich, Omar.
Verzeih, unsere Herrin schl�ft. Darum kam sie mir nicht entgegen.
Miriam verbrachte die Nacht am See der Gazellen.
Nimm inzwischen mit meiner Gastfreundschaft vorlieb.
Ich glaube, ich komme zum letzten Mal als Gast. Verstehst du?
Es w�rde mich freuen, wenn meine Herrin dir ihr Herz schenkt, Dragut.
Der Sultan darf einem Mann nichts abschlagen,
der ihm so treu diente wie ich.
Sieh nur, Zaira! Ein Fr�schlein!
Zaira! Wei�t du, wo mein Herr ist?
Ich Elender! �ber meinem Gl�ck hab ich ihn v�llig vergessen!
Mach dir keine Sorgen.
Kapit�n Diego wurde in der W�ste zur�ckgelassen.
Aber das hei�t ... - Beruhige dich!
Eine Sklavin erz�hlte mir, dass zum Gazellensee ein Verdurstender kam.
Miriam hat ihn gerettet.
Brav, brav ...
Deine Herrin ist mehr wert als alle Sch�tze des Orients zusammen.
Sch�n brav, mein Lieber.
Das Trauerjahr deiner Witwenschaft ist verstrichen.
Du musst dein Versprechen einl�sen. Ich habe nicht gesagt, wann.
Miriam! Seit deinem Versprechen setzte ich viele Male die Segel.
Ich kam zur�ck mit immer reicherer Beute, immer sch�neren Sklavinnen.
Ich half dir, sie zu verkaufen. Gab deinen M�nnern Schutz und Zuflucht.
Mein Anteil war der �bliche. In Zukunft geh�rt alles dir.
Heiraten wir noch vor dem Ramadan! Unm�glich!
Meine Boten w�rden die fernen St�mme und Karawanen nicht erreichen.
Ja, und? Eines Tages erfahren sie, dass sie einen neuen Herrn haben.
Und Schluss! Schweig, Dragut!
Nur durch den Willen dieser Menschen wurde ich Regentin.
Soll ich mich deinen Hirten unterordnen?
Diese Hirten sind auch Krieger und besch�tzen ihre Regentin.
Du treibst ein gef�hrliches Spiel.
Ich kann mir mit Gewalt nehmen, was ich jetzt in Liebe begehre.
Du wagst es, mir zu drohen? Verzeih.
Die Leidenschaft verwirrte mich. Mein Volk ist dir nicht wohlgesinnt.
Und ich halte mein Versprechen.
Aber frage mich nicht wann.
Heute Nacht feiern wir deine gl�ckliche R�ckkehr.
Friede sei mit dir, Miriam. Friede sei mit dir.
Omar? Komm her.
Ja, Herrin? Deine Bef�rchtungen sind richtig.
Dragut w�re nicht so unversch�mt,
w�rde ihm nicht etwas die Gunst des Sultans sichern.
Ich frage Gamal. Ja. Ich muss es wissen.
Sei vorsichtig. Und sorge daf�r,
dass das Fest Dragut f�r seine Streifz�ge reich belohnt.
* Orientalische Musik *
Schau hin! Als du sie brachtest, waren sie zerlumpte Dinger.
Niemand h�tte Geld f�r sie gegeben.
Sie sind pr�chtig herausgeputzt.
Der Abgesandte des Sultans wird die Qual der Wahl haben.
Wo ist die Venezianerin von der "San Luca"?
Warum? Interessiert sie dich?
Nur in Bezug auf das Geld, f�r das ich sie verkaufen m�chte.
Bianca wird mir einiges einbringen. Wie seltsam!
Zum ersten Mal erinnerst du dich an den Namen einer Sklavin.
Du bist eifers�chtig. Und wenn ich es w�re?
Das w�rde mich gl�cklich machen.
Miriam!
Ich will dir zeigen, wie ich deine Huldigung zu w�rdigen wei�.
Genug!
Katalane! Spiel einen Tanz aus deiner Heimat.
Die auch die Heimat meiner Mutter war.
Spiel einen Canario.
* Gitarrenmusik mit rhythmischem Kastagnettenklappern *
So erkennt dich niemand, Herrin. - Nimm dir auch einen.
Jetzt ist eine Flucht g�nstig. Alle starren auf Miriam.
Beeil dich!
Geh weg, du verfluchter Schmetterling!
Ah, Zaira ... Ein Wunder! Wie schlank du geworden bist!
(entt�uscht) Ach. War nur ein Trugbild.
* Gitarre und Kastagnetten *
* Musik wird leiser und verstummt. *
* Tiefe Stille *
Ich habe mein Volk erz�rnt.
Dummk�pfe! Du hast getanzt, wie ich keine je tanzen sah.
Ich habe dem spanischen Blut meiner Mutter nachgegeben.
Das erz�rnte die W�rdentr�ger meines Volkes.
Hier, nehmt!
(Mann) Stehen bleiben! (Frau) Hilfe! Hilfe!
Ich sehe nach, was es gibt.
* Stimmengewirr, Rufe *
Schluss damit!
Ist das die Sklavin Bianca? Ja.
Dir liegt wirklich nichts an ihr?
Soll ich sie t�ten? Nein. Dazu ist sie zu sch�n.
Ich schenke sie dem, der sie einf�ngt!
Verschwinde!
Na los, kommt doch! Mal sehen, wer von euch Mut hat!
Jetzt geh�rst du mir!
* Schuss *
Er ist mein Gast. Herzlich willkommen bei meinem Volk.
Willst du versuchen, Bianca meinem Vertrauten Gamal streitig zu machen?
Genau das will ich. Worauf wartest du dann?
Dass mich niemand von hinten angreift.
Niemand wird dich hinterr�cks �berfallen.
(jammert) Er ist wahnsinnig. Er ist wahnsinnig!
Alles wegen einer Frau!
W�rdest du das f�r deine Gazelle tun?
Miriam ...
Gleich ist Schluss.
* Schrei *
Er hat gewonnen. Die Sklavin geh�rt ihm.
Oder hebst du den Schutz �ber deinen Gast auf und �berl�sst ihn mir?
Omar! Das sch�nste Zelt f�r meinen Gast. Niemand wird ihn anr�hren!
Das ist ein Befehl.
Auf Eure wunderbare Rettung, Kapit�n Diego!
Und dass Euch die Weiber vom Hals bleiben.
Da kommen gleich drei.
Was ist? Ein Befehl von Miriam.
Geh, Candela.
Ihr kamt also nicht aus freiem Willen.
Ich bin hier, weil man mich dazu gezwungen hat.
Und ich bin so gekleidet, weil ich jetzt Eure Sklavin bin.
Ihr habt Gamal besiegt. Ich bin die Belohnung!
Ich bin �berrascht, dass dieser Sieg mir Eure Verachtung bringt.
Ihr wusstet, womit Miriam den Sieger belohnen wird.
Seid Ihr davon so �berzeugt? Ja.
H�tte ein Verr�ter wie Ihr sonst gek�mpft?
Der Verr�ter h�tte sterben k�nnen. Und Verr�ter f�rchten den Tod.
Ich h�tte also sterben m�ssen, um ein wenig Eure Achtung zu verdienen.
Schweigt, ich bitte Euch! Wenn Ihr w�sstet, wie sehr ich gelitten habe!
Dieser Gamal hat Euch so grausam ausgepeitscht. Wegen eines Kusses.
Ihr seid sch�n und begehrenswert. Und so be�ngstigend schutzlos.
Ich habe keine Angst mehr. Und wie kommt das?
Weil Ihr bei mir seid und ich Euer Herz f�hle.
Das mir Vertrauen einfl��t. Denn es ist gro�m�tig und voller G�te.
Ihr t�uscht Euch! Das scheint Euch nur so.
Nein, ich t�usche mich nicht.
Die Wahrheit ist noch viel sch�ner und wunderbarer.
Das sagt mir mein Herz und das tr�gt mich nicht.
Bianca!
Ja. Wie sch�n! Ich w�nsche, dass dieser ...
Dass dieser Augenblick nie zu Ende geht.
Sag mir: Auf welchen Namen bist du getauft? - Roberto.
Roberto? Roberto ...
Was f�r ein sch�ner Name!
Jetzt wird alles gut. Jetzt, wo wir uns gefunden haben.
Ich h�tte mich lieber get�tet, als die Schmach der Entehrung zu tragen.
Aber jetzt, da wir uns lieben, ist alles wie verwandelt.
Mach mich gl�cklich!
Nimm das Geschenk meiner Liebe an.
Ich wei� nicht, was ich mit dem Geschenk deiner Liebe tun soll.
Ich schicke dich Miriam zur�ck. Ich suche mir die Frauen selbst aus.
Was h�re ich da? Du verschm�hst die Sklavin? Ist sie nicht wundersch�n?
Hast du nicht Peitschenhiebe erlitten und einen Mann get�tet,
um sie zu besitzen?
Kann man einen Stern begehren, wenn man die Sonne gesehen hat?
Du bist ein verwegener Schmeichler, Kapit�n.
Ich spreche aus, was mein Herz sagt. Ich kaufe die Sklavin. Wie viel?
Ich schenke sie dir.
Schaff sie fort. Komm!
Komm schon!
Du bist sehr klug, Kapit�n.
Es ist langweilig f�r einen Mann, wenn eine Frau ihm Liebe aufdr�ngt.
Wenn sie das nicht tut, sp�rst du dann ihre Liebe auch?
Miriam ... Nein. Dein Leben ist mir teuer.
Setze es nicht noch einmal aufs Spiel.
* Sch�sse *
Der Abgesandte des Sultans ist soeben eingetroffen.
Ich muss zu ihm. Wir sehen uns, wenn die Stunde g�nstiger ist.
Kapit�n! Sie ist eine gef�hrliche Schlange und Ihr spielt mit ihr.
Ich muss sie f�r mich gewinnen,
wenn ich Dragut �berlisten und an die Dokumente kommen will.
Auch wenn es mich den Kopf kostet. Kapit�n! Ihr wollt doch nicht ...
Ich muss. Sonst habe ich keine Chance und verliere alles:
Die Geheimbefehle, Bianca und mein Leben.
Jetzt geht es um alles oder nichts.
* Stimmengewirr, Gitarrenkl�nge *
Jetzt bin ich so weit. Sprich! Und der da?
Sprich nur, Dragut. Also?
Ich glaube, dass die Dokumente von der "San Luca"
f�r den Sultan von h�chster Wichtigkeit sind.
Man spricht von einem Pakt, um die Flotte von Rhodos zu st�rzen.
In den Dokumenten sind Geheimbefehle f�r den Gouverneur von Rhodos!
Was willst du als Belohnung, wenn die Dokumente so wichtig sind?
Dann w�nsche ich mir die Ernennung zu seinem Statthalter in der Region.
Und Miriam?
Miriam wird mich heiraten m�ssen, wenn sie hierbleiben will.
Wann reist du? Morgen, nach dem Kauf der Sklavinnen.
Gut. Ich �bergebe dir die Dokumente. Du schickst mir sofort die Ernennung
Du hast es sehr eilig, Dragut. Wegen Miriam oder wegen der Machtgel�ste?
Miriam.
Ich will Miriam.
Hier sah ich dich zum ersten Mal. Du hast mir Furcht eingefl��t.
Warum? Weil sich das Schicksal wiederholte.
Hier fand ich schon einmal einen Mann. Dem Tode nah, so wie du.
Ich glaubte lange, ihn zu lieben. Dragut.
Ja. Heute wei� ich, es war nur Mitleid. Ich leide seinetwegen.
Er verdient dein Mitleid nicht.
Dragut will die Macht �ber das Land, das dir geh�rt.
Durch Dokumente, die den Sultan interessieren k�nnten.
Er behandelt mich wie eine Sklavin. Daf�r t�te ich ihn.
Das ist gef�hrlich! Alle seine Piraten sind hier.
Wenn du willst, helfe ich dir. Und wie?
Lass mich mit Selim ziehen. Was kannst du dann machen?
Die Dokumente an mich bringen.
Sie gegen andere austauschen, durch die Dragut in Ungnade f�llt.
Nicht einmal sein Schatten wird danach zwischen uns sein.
Welchen Zaubertrick benutzt du diesmal, um Selim zu betr�gen?
Ein L�we h�rt selbst die leisesten Tritte einer Gazelle im Gras.
Ich f�rchte, f�r sch�ne Sklavinnen reicht mein Gold nicht.
Es ist mir eine Ehre, dir Kredit zu geben.
Oh! Wer ist dieser Mann? Ein venezianischer Verr�ter.
Er geh�rte zu meiner Mannschaft. Jetzt steht er in meinen Diensten.
Er ist sicher ein guter Krieger. Ich leihe ihn dir als Eskorte.
Ich will dich nicht seiner Dienste berauben.
Ich habe meine t�rkischen Reiter. Er ist ein erfahrener Krieger.
Er kann dir n�tzen, falls die Beduinen deine Karawane �berfallen.
Miriam hat recht, Selim. Nimm ihn ruhig mit.
Er hat Gamal im Zweikampf get�tet.
Von solch einem Mann h�rt man lieber als dass man ihn sieht.
Halte dein Gold bereit, Selim. Gut. Ich halte den Handel nicht auf.
* Gongschl�ge, langsame Musik *
Omar, was machen deine Tauben? Leben sie noch?
Bei einem �berfall lassen wir eine frei.
Schon kommt uns Dragut zu Hilfe. Klug eingef�delt.
Verzeih mir, Bianca. Ich musste so handeln.
Ich habe Angst vor R�ubern. - Die zerfetze ich in der Luft!
* Kampfgeschrei, Waffenklirren *
* Frauen schreien. *
Francisco, diese Papiere m�ssen nach Rhodos zum Gouverneur!
Aber Diego, willst du allein ... Wir treffen uns an der K�ste.
(fl�stert) Du Verr�ter. Allah m�ge dich verderben.
* Sch�sse, Hilfeschreie *
Sammle die M�dchen! Sie sollen uns folgen!
Du bist sehr naiv, Miriam. Kapit�n Diego kommt nicht zur�ck.
Er wei� jetzt alles �ber meinen Unterschlupf und unsere Gesch�fte.
Er kommt wieder. Ich kenne die Herzen der M�nner. - Was hei�t das?
Was hast du ihm versprochen? Rede! Wir beide m�ssen miteinander reden.
Selims Karawane wurde �berfallen.
Es steht mit Blut geschrieben. Dein Kapit�n Diego hat dich verraten.
Ich h�tte ihn t�ten sollen. Auch ich kenne die Herzen der M�nner!
Er hat mit mir gespielt. Ich will ihn haben, Dragut!
Fange ihn und ich bin dein! Du sollst ihn haben.
Wenn er den Beduinen entkommen ist und versucht, das Meer zu erreichen.
Ich komme mit dir. Mich verlangt nach seinem Blut.
Ich kann nicht warten. R�che mich, Dragut!
Marschiert jetzt weiter.
Candela, hilf mir!
* Traurige Stille *
Lasst mich sterben. Bitte lasst mich hier sterben.
Nur noch ein paar Schritte. Bis zum Meer kann es nicht mehr weit sein.
Das ist schon die dritte, die wir begraben mussten.
Keiner von uns wird es bis zum Meer schaffen.
Sie d�rfen nicht merken, dass wir die Orientierung verloren haben.
Sonst haben sie nicht mehr die Kraft weiterzugehen.
(Bianca) Das Meer! Das Meer!
Bianca!
Das Meer! Das sind Trugbilder, Bianca!
Lass dich davon nicht narren!
Trink. Nein, Roberto. Das ist deine Ration.
Trink, Bianca. So ist es gut.
Du musst durchhalten. Du musst! Lass mich hier. Ich kann nicht mehr.
Das Meer kann nicht mehr weit sein. Nur Mut!
Komm, ich helfe dir. Das Meer ...
* Vogelschrei *
Eine M�we ... Kapit�n, eine M�we!
Das Meer ...
Du hattest recht, Bianca. Das Meer!
Wir sind gerettet. Das Meer! Das Meer!
Wirklich! Das Meer!
* Lachen, gl�ckliche Rufe *
* Kommandos f�r die Ruderer *
Segel setzen!
* Rhythmische Kommandos *
Bianca! Bianca, trink.
Francisco sucht uns bestimmt schon.
Er wird jeden Augenblick kommen und uns alle retten.
Ich brauche nichts mehr, Roberto. Ich bin gl�cklich in deiner N�he.
Ich muss dir etwas sagen, Bianca.
Ich bin ein Abenteurer. Ich wollte sogar deinen Vater verraten.
Aber als ich dich sah, als dein Blick sich in meinen versenkte,
wurde ich ein anderer. Ach, Roberto ...
Noch niemand sprach so meinen Namen aus wie du.
Wir werden gemeinsam sterben, Roberto.
Ich h�tte den Tod verdient. Aber nicht du, Bianca!
Wenn ich in deinen Armen liege, werde ich den Tod nicht sp�ren.
Umarme mich ganz fest, mein Liebster. Umarme mich!
* Dramatische Musik *
Francisco der Maler ist wieder da!
An Land, schnell!
* Aufgeregtes Stimmengewirr *
Wo ist Manuel? - Drau�en auf dem Meer.
Sag, was du brauchst. - M�nner und Boote.
Und diese Dokumente m�ssen nach Rhodos zum Gouverneur.
Miguel, Esteban, Juanito! Macht mein Boot fertig!
Wir segeln sofort nach Rhodos! - Danke, Pedro.
Ich brauche noch M�nner, um meine Freunde zu retten.
Vor der W�ste, dem Durst, den Beduinen. Vielleicht vor Dragut.
Mit dem habe ich noch eine Rechnung zu begleichen.
Auf mein Schiff und mein Schwert kannst du z�hlen.
Pedro, wir m�ssen ihm helfen. - Und das sofort! Wer f�hrt mit?
Diego!
Wenn es nach mir gegangen w�re,
h�ttest du tausend Qualen erlitten vor deiner Himmelfahrt.
Aber jemand hat Mitleid mit dir und so wirst du nur geh�ngt.
Aber als doppelter und dreifacher Verr�ter wird dir verwehrt,
ein letztes Gebet zu sprechen. Ja, ich bin in meiner Rache gro�m�tig.
Holt die Frauen an Deck! Du Ungeheuer!
Nein! Roberto!
* Frauen schreien. *
(Bianca) Lasst mich los, ihr M�rder!
Das ist mein Hochzeitsgeschenk f�r dich, Miriam.
Oder liebst du ihn immer noch? Zieht ihn hoch!
* Frauen schreien und weinen. *
* Kanonenschuss *
Die Frauen unter Deck! Segel setzen!
Alle Mann zu den Waffen!
* Panisches Stimmengewirr *
Lasst ihn mir!
Jetzt sind wir dran.
* Kanonensch�sse krachen. *
* Dramatische Musik *
* Angstschreie *
Feuer!
* Rufe, lautes Kampfget�mmel *
* Dramatische Musik *
* Kampfl�rm *
* Angstschreie *
Das Schiff sinkt! Das Schiff sinkt! Rettet euch!
Rette sich, wer kann!
* M�wenschreie, traurige Musik *
* Jubel in den Booten *
Untertitel: Rosemarie Streibig
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