All language subtitles for Shadowplay - S01E06.de

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Original subtitles

Max McLaughlin Tom Franklin

Moritz McLaughlin

Elsie Garten

"Aber Max und Moritz dachten,

wie sie ihn verdrießlich machten."

Ich schwöre, dass ich keinem je von unserem Geheimnis erzähle.

Wir haben eins von den Bordellen vom Engelmacher aufgespürt.

Okay, auf geht's.

Wenn die Bullen da waren, kommen die hierher.

Willst du mit mir mitkommen? Dann gibt es etwas, was du tun musst.

Was ist in der Spritze? - Was zum Schlafen.

Sie sagten, Sie hätten ihn im Krieg verloren.

Wo denn? Hier.

"Schattenspiel".

Sagen Sie mir, warum der Frieden gefährdet sein soll,

nur wegen irgendwelcher alter Notenblätter?

Stehen Sie und Ihr Bruder sich nahe? Nicht wirklich.

Der Amerikaner in meinem Revier, der ermordet untergetauchte Nazis.

Wir haben hier einen Weg raus gefunden.

Wie meinst du denn das?

Nein. Ich helfe dir doch nicht. Das tust du doch schon.

Nein.

Das darfst du nicht machen, Max!

Keine Streiche mehr.

Die einzige Geschichte ist, dass wir beide nach Hause ...

Fuck.

"Ich schwöre, dass wir immer aufeinander aufpassen."

"Ich schwöre, dass wir immer aufeinander aufpassen."

"Ich schwöre es bei Moms Grab."

"Ich schwöre bei Moms Grab."

Nie wieder.

Ich werde nach Hause kommen.

Wird Onkel Moritz mitkommen?

Nein.

Aber ich komme jetzt nach Hause.

Ich komme nach Hause.

Gut so. Du fehlst mir nämlich sehr, Dad.

Du fehlst mir auch.

Ich muss nur meine Arbeit hier beenden.

Wer ist schlimmer als ein Nazi?

Keine Huren heute. Wir haben geschlossen.

Ich bin Polizist.

Ich will nur reden.

Du bist zu jung für einen Polizisten.

Und du bist zu jung, um im Hurenhaus zu arbeiten.

Hast du was zu essen?

Vielleicht.

Na, dann los.

Hört her, Alt-Bayern-Mädchen.

Je schneller ihr unsere Fragen beantwortet,

umso schneller könnt ihr wieder gehen, klar?

Ich bin heute Morgen noch mal zum Hotel gegangen,

falls wir was übersehen haben.

Wie heißt du, junge Dame?

Mhm.

Trude, könntest du bitte diese junge Dame mitnehmen

und ihr 'nen Schluck Wasser geben, bevor wir uns unterhalten?

Gerne.

Na? Weißt du, dass du hier eigentlich im falschen Sektor bist

mit deinem Hut? Hm?

Gad.

Ich weiß, du hast mir gesagt,

dass Max nichts Ungewöhnliches getan hat, aber mir hat jemand gesteckt,

dass ihr beide im französischen Sektor wart.

Warum wart ihr da?

Das kann ich dir nicht sagen.

Was soll denn das heißen?

Setz dich mal dahin. Setz dich mal dahin.

Es ist mir egal, was er sagt. Sag mir, was los ist.

Wieso warst du mit Max McLaughlin im französischen Sektor?

Er hat gesagt, dass jemand Deutsche tötet.

Und dass er irgendeinen jüdischen Zusammenhang vermutet.

Und das hast du ihm geglaubt?

Warum hat er nicht mit mir gesprochen?

Er hat gesagt, das sei geheim.

Und ich glaube ihm das.

Er hat dich gegenüber Tom Franklin verteidigt.

Wie meinst du denn das?

Er hat gesagt,

dass ohne Menschen wie dich, diese Stadt niemals überleben würde.

Oh Gott.

Guck mal, jetzt lachst du.

Trude, bringst du mir einen Bohnenkaffee mit?

Bohnenkaffee? Den gibt's nur für richtige Polizisten.

Morgen, Max.

Hey, hey, was soll das? Lassen Sie mich!

Sie sind die Kellnerin. Karin irgendwas.

Sch. Ich bin nicht Karin irgendwas.

Das hier ist die letzte.

Ich heiße Elsie. Gad kennst du ja schon.

Und wer ist der?

Das ist Max. Er ist ein Amerikaner.

Go, Dodgers, go!

Ein Dodgers-Fan? Wow. Du hast mein Herz gewonnen.

Wollen wir uns unterhalten?

Klar, von mir aus.

Hm. Wie ist dein Name?

Cassandra.

Cassandra bedeutet "leuchten" auf Griechisch.

Hast du das gewusst?

Wo ist deine Familie?

Tut mir leid.

Ähm, weißt du, was die Frauen in dem Hotel machen?

Die ficken für Geld mit Männern.

Ja, tun sie.

Wann hast du diese Frau das letzte Mal gesehen?

Weiß ich nicht.

Aber du kennst sie? Weiß ich nicht.

Ihr Name ist Karin.

Und wir müssen sie unbedingt finden,

weil sie jemanden kennt, der ganz schlimm ist.

Es gibt viele schlimme Leute. Sein Name ist Engelmacher.

Schon mal von dem gehört?

Du hast die Frauen im Hotel nie über ihn reden gehört?

Nicht einmal?

Hast du Angst, dir tut jemand was an,

wenn du uns was verrätst, was du nicht sollst?

Gad und ich haben auch manchmal Angst.

Aber wenn du uns erzählst, was du weißt,

brauchst du keine Angst zu haben, weil wir dich beschützen.

Versprochen. Ich habe keine Angst.

Ich bin kugelsicher.

Erzähl uns, was du von Karin weißt,

und die ganze Schokolade gehört dir.

Ich hab mal gehört, wie Karin und Marianne

über zwei Ami-Soldaten gesprochen haben.

Und was haben die da erzählt?

Karin hat gesagt, wenn sie könnte,

würde sie sie wieder töten und wieder und wieder.

Weil sie immer noch in ihr drin sind.

So als hätte 'ne Schallplatte 'nen Sprung.

Wieder und wieder und wieder.

Sagte eine von ihnen, Karin oder Marianne,

je was von einem Mädchen mit langen roten Haaren?

Anne Christine Friedrich?

Aber du musst doch was über den Engelmacher wissen?

Irgendwas.

Wenn du uns sagst, was du weißt,

dann darfst du so viel mitnehmen, wie du tragen kannst.

Ich kann Ihnen sagen, wo er wohnt.

Da hab ich Marianne mal reingehen sehen.

Okay, gut gemacht.

Wo ist unsere britische Verstärkung? Die müssten längst hier sein.

Ich glaube, ich hab sie gesehen. Da, sie kommen.

Ich will nicht, dass die das übernehmen. Das ist unser Fall.

Und Ihr Einsatz. Denen ist das scheißegal.

Aber ich will nicht wieder in eine Schießerei

mit einer Flugabwehrkanone geraten.

Gad, bleib bei ihr. Pass auf sie auf.

Wir beide unterhalten uns mit den Tommies. Gut gemacht.

Gentlemen. Max McLaughlin. NYPD. Wer hat das Sagen?

Das wäre dann wohl ich. Danke fürs Kommen. Da drin.

Aufmachen! Hier spricht die britische Armee.

Wenn Sie uns hören können, machen Sie auf!

Vielleicht ist sie offen.

Ein Gynäkologenstuhl.

Er hilft Frauen.

Alles leer.

Hier hat jemand aufgeräumt.

Alles in Ordnung.

Die gesamte Wohnung ist gesichert.

Tut mir leid, dass wir Sie bemüht haben.

Danke fürs Kommen. Kein Problem.

Verdammt peinlich ist das.

Schaffen Sie Ihre Leute hier rein. Suchen Sie nach Abdrücken.

Entwischt. Scheiße.

Was war das?

Sie machen auf.

Nicht schießen.

Danke. Bitte.

Was?

Das liebe ich an dieser Stadt.

Du kannst sie bombardieren, besetzen, in Sektoren aufteilen,

aber die Post wird zugestellt.

Dr. Hermann Gladow.

Jetzt haben wir einen Namen.

Bitte nicht schießen. Bitte nicht schießen.

Bitte, ich habe zwei Töchter.

Das ist ein Segen.

Immer wenn ich ein kleines Mädchen sehe,

sehe ich eine ganze Familie.

Ich nehme an, Sie wissen, wer ich bin.

Und Sie halten mich für einen Kriminellen.

Nein, nein.

Dabei helfe ich den Menschen.

Meistens Frauen.

Ruhig. Vorsicht.

Sie kommen zu mir,

wenn sich sonst niemand um sie kümmert.

Und wenn es gegen das Gesetz ist, ihnen zu helfen,

dann breche ich eben das Gesetz.

Ihr Frauen habt diesen Krieg nicht gebraucht,

den die Männer euch aufgezwungen und dann auch noch verloren haben.

Aber ich sage Ihnen, euch gehört die Zukunft.

Euch, den Frauen.

Sch.

Nie wieder "Kinder, Küche, Kirche" wie im Dritten Reich.

Und deshalb helfe ich euch,

damit diese Stadt ein besserer Ort wird.

Und werden Sie auch mir helfen?

Ja.

Ich helfe Ihnen zurück zu Ihren Töchtern.

Ja, was soll ich dafür tun?

Sie erzählen mir einfach alles.

Sagen Sie mir, was die Polizei über mich weiß. Hm?

Das ist unser Mann:

Dr. Hermann Gladow. Gynäkologe.

Reichen Sie es rum.

Nach einem Gespräch mit dem Leiter der Ärztevereinigung

in Charlottenburg weiß ich, dass Hermann Gladow 51 Jahre alt ist

und ursprünglich aus Stuttgart kommt.

Sturgart?

Ja, Sturgart.

Was war das denn? Nur ein kleiner Scherz.

Der Dialekt dort ist witzig. Ach so.

Wir haben es fast geschafft. Gut gemacht, Leute.

Und einen Orden für Gad da drüben.

Morgen, wenn wir alles fertig zusammengestellt haben über Gladow,

teilen wir die Informationen mit allen Revieren,

auch mit denen im französischen und britischen Sektor.

Was ist mit dem russischen? Scheiß auf die Russen.

Die erfahren nur das Nötigste.

Und ich will auch,

dass ihr die Befragung der Alt-Bayern-Mädchen fortsetzt.

An die Arbeit und denkt bitte dran:

Seid morgen früh um neun alle pünktlich hier,

um alles ein letztes Mal durchzugehen, ja?

Was ist denn?

Gar nichts.

Sie haben tolle Leute hier.

Eine super Truppe. Wir sehen uns.

Guck mal, 'ne Zigarette.

Hey.

Kommt her.

Ich will auch. - Ich will auch.

Danke, Mr Amerika. - Danke.

Ja, danke.

Bitte tun Sie mir nicht weh.

Ziehen Sie das drüber.

Und was haben wir denn heute herausgefunden?

Sie kennen jetzt Ihren Namen

und Ihr Gesicht.

Und sie wissen von Ihren Bordellen.

Ja. - Und ...

Und weiter?

Sie glauben, dass sie zwei GIs umgebracht hat.

Und ein deutsches Mädchen

und ... - Und?

Was sonst noch?

Und dass Sie ihr dabei geholfen haben.

Hast du das gehört, Karin?

Haben Sie die Fotos für mich?

Deswegen bin ich nicht hier.

Wozu unterhalten wir uns dann? Ich bin ein beschäftigter ...

Ich will Ihnen helfen, Ihr Gesicht zu wahren.

Sie wollen mir helfen, mein Gesicht zu wahren?

Kontaktieren Sie mich, wenn Sie Fotografien haben.

Oder mehr Informationen über den Amerikaner auf Ihrem Revier.

Es wird einen Ausbruch geben,

aus Hohenschönhausen, heute Nacht.

Ein Ausbruch ist nicht möglich.

Woher wollen Sie davon wissen?

Das ist doch wohl klar.

Er will versuchen auszubrechen?

Das ist wieder typisch deutsch, die eigene Sippe zu verraten.

Ich habe Ihre Wachen gesehen, die Gewehre.

Ich will, dass mein Mann lebt.

Und viel wichtiger ist,

Sie wollen, dass mein Mann lebt.

Ist es locker? - Mhm.

"Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen.

Wie zum Beispiel hier von diesen,

welche Max und Moritz ..."

Telefon für Sie, Mr McLaughlin.

Ja?

"Ich habe die Neuigkeiten über Engelmann erhalten

und habe sie an Howley weitergeleitet."

Er sagte, er würde sich heute Abend gern mit Ihnen unterhalten.

"Heute Abend?" Ja, bei einem Cocktail.

"Sie haben unseren Empfang vergessen, was?"

Natürlich nicht. "Natürlich nicht."

Dann bringen Sie ordentlich Durst mit,

denn ich sehe Claire drüben am Kamin stehen.

Sie stellt genug Sprit bereit für die ganze Rote Armee.

"Vor Ihrem Hotel wird ein Wagen auf Sie warten."

"Okay."

Erinnern Sie sich an unser Gespräch neulich wegen George?

Ja.

Sie müssten einen kleinen Umweg machen,

zu seinem Haus auf dieser Schwaneninsel.

Falls Sie etwas finden, gehen Sie gleich morgen früh

zum amerikanischen Militärgericht und sagen denen,

dass George Miller sein Land verkauft,

um seine Spielschulden abzuzahlen."

"Und das macht ihn zu einem verdammten Spion."

Okay. "Wir sehen uns heute Abend."

Das macht ihn zu einem verdammten Spion.

Dieser ganze Schlamassel ist deinetwegen,

Karin.

Vielleicht bist du ja gar nicht mein Glückskind.

Vielleicht doch.

Vielleicht passiert das alles genau deswegen.

Wissen Sie noch, was ich Ihnen vor ein paar Tagen gesagt habe,

dort drüben?

Wandel beginnt in der Dunkelheit.

Womöglich zwingt Sie das, was

hier passiert, sich in etwas Besseres zu verwandeln,

etwas Stärkeres.

Anstatt zu warten, bis die Polizei zu Ihnen kommt,

schlagen Sie zuerst zu.

Und ...

Ja, und?

Ich kann Ihnen sagen, wir sollten sie noch nicht loswerden.

Wir könnten sie noch benutzen.

Sie hat Ihnen gesagt, dass sie sich alle morgen um neun treffen,

und dieser Amerikaner gibt alles an die anderen Polizeiwachen weiter.

Ja, und?

Die ist eine Witwe, die nur als Polizistin arbeitet,

weil es ihr genauso viele Lebensmittelmarken bringt

wie den Trümmerfrauen.

Und sie hat Ihnen gesagt, dass sie zwei Kinder hat, ja?

Ja, Töchter.

Genau.

Okay. Das ist Captain George Millers Haus.

Warten Sie hier. Alles klar.

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen.

Als ich klein war,

da sah ich einmal schwarze Schnecken bei uns im Garten,

die sich um eine tote Schnecke versammelt haben.

Ich war sehr berührt davon

und sagte zu meinem Vater: "Sieh mal, die Schnecken trauern.

Die Schnecken trauern um ihre Toten."

Mein Vater aber schüttelte nur den Kopf und sagte:

"Nein, nein, die trauern nicht.

Die fressen."

Zuerst war ich entsetzt.

War abgestoßen.

Ich musste daran denken, was diese Schnecken tun mussten,

um am Leben zu bleiben.

Aber je älter ich wurde, je mehr ich von uns Menschen erfahren habe,

desto klarer wurde mir, was für eine Schönheit dahintersteckt.

Welch ursprüngliche Schönheit.

Trauer ist ein Luxus, den die Schnecke sich nicht leisten kann.

Sie will überleben.

Und sie wird alles dafür tun -

und wenn sie ihre eigenen Toten auffressen muss.

Geh mal weg.

Um was ich euch jetzt bitte,

wird euch erst mal schrecklich vorkommen.

Aber ich versichere euch,

wenn ihr überleben wollt,

habt ihr keine andere Wahl.

Mach mal auf.

Frühstück in Berlin, wa?

Los.

Ich habe mit Ihrer Frau gesprochen.

Sie lässt Sie grüßen.

Die ist nicht für dich gedacht.

Haben wir alle Namen und Adressen von den Alt-Bayern-Hotel-Frauen?

Gut.

Warum treffen wir uns hier?

Ich dachte, dir gefällt die Musik.

Ich finde ihn ziemlich gut.

Was wolltest du mir denn erzählen?

Hat es was mit Max zu tun?

Das ist kein Ausschlag. Wer hat denn dir das angetan?

Die Russen.

Die haben mich geschnappt,

nachdem ich Grünauge nach Hause gebracht hab.

Und dann haben sie mich zum Reden gezwungen.

Worüber?

Über dich.

Du hast denen von Leopold erzählt.

Das tut mir so leid.

Ich hab ja versucht ...

Wirklich.

Es hat einfach so wehgetan.

Hättest den Mund halten sollen.

Ich bitte Gott jeden Tag, ich hätte nichts gesagt.

Sag das nicht.

Gott hat deine Familie nicht beschützt

und auch nicht diese Stadt.

Du bist Gott egal.

Verschwende deine Zeit nicht mit ihm.

Verschwende sie lieber mit uns.

Deutsche Soldaten sind weich.

Oder vielleicht habt ihr früher zu viel angegeben.

Vielleicht fehlen euch jetzt die Drogen,

damit euer Krieg so Blitz geht.

Was gerade passiert ist:

Sie haben den Tod nicht überlistet,

das war ich.

Wessen Party ist das überhaupt?

Vizekonsul Tom Franklins.

Netter Bursche?

Ausgesprochen nett sogar.

Du solltest mal seine Frau sehen.

Danke.

McLaughlin! Kommen Sie her.

Das Einzige, was A, die Kommunisten davon abhalten würde,

sich auszubreiten, B, dieses Land wieder auf die Beine brächte,

damit so etwas nie wieder passiert,

und C, jedes Land Europas

in einen amerikanischen Absatzmarkt verwandelt, ist Geld.

Es braucht viele Scheine, um einen Kontinent zu bestechen.

Können wir reden?

Dieser Krieg war gut zu uns.

Das Bruttosozialprodukt hat sich seit 40 verdoppelt,

die Arbeitslosigkeit ist runter. Wie viel?

Ich würde sagen 20 Milliarden Dollar.

Aber nicht als Bestechung, als Investition.

Merken Sie sich meine Worte.

Max McLaughlin. Bob Travis.

Angenehm. Max ist vom NYPD,

hier in Berlin mit Spezialauftrag,

und Bob ist beim OSO.

Weil Europa zu wichtig ist, um es den Europäern zu überlassen.

Oder Koba.

Stalin. Ich hörte, er wirkt etwas kränklich.

Nun, er ist 67. Jeder weiß, dass er schwach ist.

Dann vermute ich, soll der Kult um seine Person noch gestärkt werden.

Der Schatten des Sieges hängt über dieser Stadt.

Ich gehe mal kurz nach Claire sehen, damit nichts aus den Fugen gerät.

Wir sehen uns in einer Minute in meinem Büro.

Ich freue mich.

Also, wofür steht das? OSO?

Amerikanische Werte.

Ich dachte da mehr an die eigentliche Abkürzung, Sir.

Office of Special Operations. Wir waren mal das OSS.

Spione, richtig?

Geheimdienst.

Und Ihr Spezialauftrag führte Sie öfter in den russischen Sektor?

Ein paarmal, ja. Entschuldigen Sie mich, Bob.

Mr Max. Mrs Claire.

Und?

Ich habe zwei OSO streng geheime Akten gefunden.

George, George, George.

Woher wussten Sie davon?

Kann ich nicht sagen.

Das werden die morgen wissen wollen, beim Militärgericht.

Sagen Sie, Sie hörten ein Gerücht.

Ein Gerücht?

Diese Stadt lebt doch davon. Die glauben Ihnen schon.

Und kein einziges Wort zu keiner einzigen Seele,

bis wir wissen, was die deswegen unternehmen.

Also, gehen wir feiern.

Wenn wir den Engelmacher schnappen,

gehe ich nach Hause.

Was steht in Ihrem Vertrag?

Weiß ich nicht genau, aber ...

Gehen wir das morgen noch mal durch.

Ach, und Howleys Flug aus Paris ist verspätet,

also kommt er frühestens in ein paar Stunden.

Tom.

Nur damit das klar ist,

es ist mir scheißegal, was im Vertrag steht.

Es ist ihm scheißegal, was im Vertrag steht.

Das ist richtig. Verstanden.

Bleiben Sie noch so lange, bis Howley eintrifft.

Es gab da eine Ballettschule in dem Haus, in dem ich aufgewachsen bin.

Meine Eltern konnten sich einen Unterricht nicht leisten,

also habe ich versucht durch ein offenes Vortanzen reinzukommen.

Da war ich neun.

Aber sie meinten, dass mein Auftritt sie nicht berührt hätte.

Also bin ich am nächsten Tag wieder hin.

Ich hatte meine Schuhe präpariert,

indem ich zwei Reißnägel in jeden steckte.

Einer vorne und einer hinten.

Die Tanzfläche gehört mir.

Der Saal ist voll mit Schülern

und die Dame fängt an, Klavier zu spielen.

Die Tanzfläche gehört mir und ich tanze mich durch den Schmerz,

Tränen auf den Wangen in der Hoffnung, dass sie mich sehen.

Und wenn sie mich drum gebeten hätten,

ich hätte ewig weitertanzen können für sie.

Dann bin ich ausgerutscht und hingefallen.

Der Boden, der war voller Blut von meinen Füßen.

Die Dame hat mich gebeten zu gehen.

Einige der Mädchen haben gelacht.

Einfach nur gelacht.

Mutti?

Nein.

Aber eure Mutti hat mich geschickt, euch abzuholen.

Einverstanden?

Mutti. - Mutti.

Helena, komm her. Mein kleines Mäuschen.

Alles wird gut. Es wird alles gut.

Ich muss mit eurer Mutter sprechen.

Nein.

Nein.

Komm.

Komm. - Geh kurz mit.

Setz dich da jetzt hin. Jetzt setz dich mal hin.

Setzt euch hin. - Ja!

Bitte. Rühren Sie meine Mädchen nicht an.

Bitte.

Sie müssen morgen früh was für uns tun.

Wenn Sie den beiden nichts tun.

Ich hab Ballettschuhe über dem Bett Ihrer Töchter gesehen.

Das sind meine.

Ich hab getanzt, bevor ich geheiratet hab.

Was haben Sie gemacht, bevor Sie für ihn gearbeitet haben?

Haben Sie ... Haben Sie auch getanzt?

Tanzen war nie was für mich.

Wissen Sie, was das ist?

Nein.

Das ist 'ne Bombe.

Und die geniale Subtilität des Kontraposts der Figur

ist überragend. Für mich perfekt.

Franklin. Verzeihen Sie, Ladies. George.

Erst dachte ich, Sie verdächtigen mich,

aber woher sollten Sie davon wissen? Wie bitte?

Ich meine, da stimmt irgendwas nicht.

Diese 15 Flüge wurden nie eingeplant oder geloggt.

George, ja, ich versteh schon.

Wir werden der Sache morgen auf den Grund gehen.

Aber erst mal ein Drink.

Scotch mit Soda. Na gut.

Sie alle, Darling. Nicht dahin, nein, nein.

Bringen Sie sie ins andere Zimmer.

Zwei davon für die grässliche Dame im grünen Kleid.

Dieses Stück hier, sehen Sie? Die Stadt sah noch nie so süß aus.

Und los geht's. - Ja.

Ja, Ma'am.

Sie starren mich ja schon wieder so an.

Ladies und Gentlemen.

Der Moment ist gekommen, auf den wir alle gewartet haben.

Kommen Sie näher, nicht so schüchtern.

So. Bitte teilen Sie den Kuchen auf, wie immer Sie wollen, General Clay.

Nun, Claire, dann nehm ich mir das, was ich immer schon wollte.

Claire.

Max.

Das war nett.

Nett?

Wer geht zuerst die Treppe rauf, du oder ich?

Du.

Aber du bist noch in mir drin.

Schon gut.

So.

Ich will mehr.

Ich mein's ernst. Ich will mehr von dir.

Du nicht? Doch, ja.

Claire.

Ich werde gehen.

Von der Party?

Nein.

Ich muss wieder zurück nach New York.

Verstehe.

Das war also nur ein schneller, kleiner Auf-Wiedersehen-Fick.

Nein.

War's nicht.

Claire. Komm schon, ich denke doch.

Goodbye, Mr Max.

Ich wünsche dir ein wundervolles Leben.

Ziemlich heftiger Stoff dadrin. Also mit Vorsicht genießen und so.

Verbindlichsten Dank. Bitte sehr.

Max.

Eben hat Howley angerufen.

Er meint, er ist in fünf Minuten hier.

Oh, gut.

Danke für die Party.

Wir reden dann morgen. Ich hab noch mal nachgedacht ...

Alles klar, George. Morgen.

Wenn Howley kommt, sagen Sie ihm, was in Georges Aktentasche war.

Ja, Sir.

Vorher brauch ich noch 'nen Scotch.

Die Bar steht offen.

Scotch, bitte.

Max McLaughlin? Ja.

"Gesegnet."

Ist das nicht ganz schön schräg?

Wir müssen das ganze Böse darin loswerden.

Eines Tages brauchen wir sie vielleicht zu unserem Schutz.

Klar.

Also, sollen wir irgendwas sagen? Was denn?

Weiß nicht, ein Ave Maria?

Irgendwas? Nein.

Und ist sie jetzt gesegnet?

Das will ich doch hoffen.

Das ist Dads Waffe.

Wir werden sie brauchen.

Aber keine Sorge, sie ist immer noch gesegnet.

Was tust du hier?

Was denkst du denn, Max?

Ich gehe zurück nach New York.

Was ist schlimmer als das Dritte Reich?

Hm? Wer ist schlimmer als ein Nazi?

Hör auf mit diesen Scheißspielchen. Das ist kein Spiel, Max.

Nur 'ne einfache Frage. Wer ist schlimmer als ein Nazi?

'ne Fangfrage. Niemand ist schlimmer als ein Nazi.

Nein. Leider falsch.

Der Teufel. Nein.

Weil der Teufel ein Engel war, Max.

Er hatte die Eier, Gott herauszufordern,

hat versagt und schmort dafür seitdem in der Hölle.

Ja, der ist okay, finde ich. Wer ist schlimmer als ein Nazi?

Ich weiß es nicht. Es ist mir egal. Ich verschwinde.

Wer den Nazis hilft, der ist der Schlimmere, Max.

Wovon redest du da? Wer hilft Nazis?

Salzburger Straße 246, Null Einhundert.

Davon red ich.

Hey. Hat das irgendwas damit zu tun ...

Du bist der Cop.

Interessierst du dich noch für Recht und Unrecht, Max?

Komm, kleiner Bruder.

Folge mir.

Untertitel im Auftrag des ZDF, 2020

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