All language subtitles for Shadowplay - S01E03.de

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian Download
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish Download
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish Download
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Max McLaughlin Tom Franklin

Moritz McLaughlin

Elsie Garten

Als ich neun war, bekam mein Bruder eine Kugel ab,

die für mich bestimmt war.

Der Schütze war unser Vater.

Ich bin Max McLaughlin.

Ich bin Polizeibeamter aus den USA. Natürlich.

Elsie Garten. Ich bin die Hauptkommissarin hier im Bezirk.

Wer ist tot? GIs. An Stühle gefesselt,

zu Tode geprügelt.

Das war kein gewöhnlicher Gassenüberfall,

sondern ein direkter Angriff auf unsere Nation.

Weißt du, wer diese Frauen waren? Sie gehören dem Engelmacher.

Hilft Vergewaltigten und erwidern sie den Gefallen nicht ...

... verfüttert er sie an die Schweine.

Es hat dich jemand gesehen.

Es tut mir leid.

Leopold ist in 'nem russischen Lager und denkt an mich.

Elsie Gartens Hoffnung öffnet uns die Tür.

Gekämpft haben Sie nicht? Nein, Sir.

Mein Bruder schon.

Das waren die ersten Amerikaner, die ein KZ befreiten.

Welches denn? Dachau.

Warum hast du mich hergebeten?

Ich will, dass du mir hilfst. Max und Moritz erledigen die Nazis.

Oh, es ist Zeit für Streich Nummer zwei.

"Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen

wie zum Beispiel hier von diesen

welche Max und Moritz hießen."

Morgen. Hätten Sie einen Moment?

Ich suche eine Bertha Spiel.

Es geht um den Fragebogen.

Danke.

Bertha Spiel?

Ich komme vom amerikanischen Außenministerium

im Auftrag von General Lucius Clay.

Schön, Sie kennenzulernen.

Äh, Sie können mir folgen, ja?

Ja, schon. Oh, ausgezeichnet. Sehr gut.

Ich bin nämlich hier, wie Sie sich sicher vorstellen können,

weil Sie es versäumt haben, Ihren Fragebogen auszufüllen.

Den 131-Punkte-Bogen.

Weiß nicht. Was ist denn das?

Kommen Sie.

Der Fragebogen ist ein wichtiger Teil

der Entnazifizierung Deutschlands, was Ihnen sicher bewusst ist.

Darum bin ich hier, um Ihre Aussage aufzunehmen,

über ihre mögliche Verwicklung in den Nationalsozialismus.

Sie sind üppig.

Was? Oh, ich meine im Sinne von fett.

Sie hinterlassen sicher Fußabdrücke im Asphalt, oder?

Wenn ich jemandem von Ihrer Statur

in dieser hungrigen Stadt sehen würde,

würde mich das stutzig machen.

Okay, zur ersten Frage: Waren Sie jemals Mitglied der NSDAP?

Ja oder nein?

Bertha, schauen Sie nicht so verstört.

Wir sind hier nicht in Nürnberg.

So, bitte beantworten Sie die Frage. Waren Sie je Mitglied der NSDAP?

Ich werde antworten, aber das ist nicht in Ordnung.

Das ist mies.

Ah, verstehe.

Sie halten das für mies?

Okay, wissen Sie was?

Überspringen wir doch einfach die ersten 131 Fragen.

Und dann bringen wir die ganze Sache doch einfach

auf den verschissenen Punkt.

Bertha Spiel.

Waren Sie je Aufseherin in Ravensbrück?

Sekunde, ich will es anders ausdrücken.

Waren Sie jemals Aufseherin

im Ravensbrücker Konzentrationslager für Frauen?

Sie halten das hier für mies?

Nein, Bertha Spiel.

Das ist nicht mies.

Im Grunde war das nur der süße Vorgeschmack

auf das wirklich Miese.

Major General Wright.

Mein Name ist Max McLaughlin.

Ich hab einige Nachrichten hinterlassen,

weil ich Auskünfte zu meinem Bruder suche, Moritz McLaughlin.

Er kämpfte an Ihrer Seite im ... Ich weiß, wo wir gekämpft haben.

Ich weiß aber nichts über seinen Aufenthaltsort

oder ob er noch lebt.

Er entfernte sich unerlaubt von der Truppe

und das wurde Ihnen bereits mitgeteilt.

Wurde es, Sir, aber ich hab keine Antworten bekommen.

Ihr Bruder ist unerlaubt abwesend. Ende.

Wann haben Sie ihn zuletzt gesehen?

Vorsicht, Junge.

Sergeant McLaughlin ist unerlaubt abwesend.

Ich hab gehört, Ihr Bataillon war das erste im KZ Dachau.

Vorwärts, fahren wir. Was ist da passiert?

Was war in Dachau los? Ich finde raus, was Sie verbergen!

Guten Morgen, Ma'am. Was führt Sie in den britischen Sektor?

Eine Polizeisache. Wo?

In einem Lokal namens Klaus Maus in Wilmersdorf.

Klaus Maus? Da war ich schon mal.

Trinken Sie bloß kein Bier, die panschen da.

Danke. Einen schönen Tag.

Ich glaub, der fand dich gut. Halt die Klappe, Mensch.

Klaus, die Maus? - Nein, heute nicht.

Guten Tag. Guten Tag.

Hallo. Wir sind von der deutschen Polizei

und hätten ein paar Fragen. Mit Vergnügen, Fräulein.

Private Gallagher und Deluca wurden letzte Woche ermordet.

Das war eins ihrer Lieblingslokale. Kannten sie die?

Karin? Karin!

Ich würde gern mit Ihrer Kellnerin sprechen, ist sie da?

Ja, Karin ist in der Küche.

Kann ich rein? Ja, natürlich.

Karin?

Ich bin Elsie Garten, Polizei. Darf ich Ihnen Fragen stellen?

Ähm, ja, sicher.

Ich muss aber noch den Müll rausbringen.

Äh, na gut.

"Wann kommst du nach Hause?" Spätestens in ein paar Wochen.

"Tony hat Mom gesagt, ich soll dir kein beschissenes Wort glauben."

Ja, toll, scheiß auf Tony. Er ist nicht dein Vater, ich schon.

Und er soll in deiner Anwesenheit auch nicht so scheiße daherreden.

Wie geht's deiner Mutter?

"Sie sagt, sie hofft du kommst verdammt noch mal nie wieder."

Das ist doch echt lieb von ihr.

"Dad?"

Hast du Onkel Moritz schon gesehen?

Nein, noch nicht.

Mom sagt, er ist tot. Er ist nicht tot.

Onkel Moritz hat Hitler getötet, richtig?

Klar, Jimmy.

Das hat er.

Erzähl mir, wie es war, als du und Moritz Kinder wart.

Tja, Moritz und ich,

wir haben an jeder Straßenecke von Brooklyn

Rabatz und Radau gemacht, so weit das Auge reichte.

Wie als ihr Mr Tannenbaum das Stieleis stibitzt habt.

Ja, Jimmy, genau.

Mr Franklin empfängt Sie jetzt.

Hey, hör zu, das ist nicht mein Telefon.

Ich muss also aufhören, ja?

"Ist gut. Bis dann." Bye.

Na, sieh einer an, Mr Max. Ma'am.

Organisiertes verdammtes Verbrechen?

Kommen Sie schon rein, McLaughlin.

Darf ich? Klar, bedienen Sie sich.

Wer hätte gedacht,

dass organisiertes Verbrechen wirklich organisiert ist.

Einfacher Verbrecher sein reicht da wohl nicht.

Und Berlin ist das Gegenstück zur Ordnung.

Ja.

Ich sage nur, in manchen Gegenden ist es ziemlich gut organisiert.

Ja, so steht es in Ihrem Bericht.

Engelmacher, das wäre die Schlüsselfigur?

Ja, Sir. Ein griffiger Name.

Und er ist in unserem Sektor aktiv?

Er ist vermutlich überall tätig, mit Schwerpunkt auf Prostitution,

Erpressung wohl auch und Entführung. Wow.

Wenn wir den erwischen, sind alle glücklich.

Sogar die Russen. Die sind unfähig, sich zu freuen.

Vor vier Tagen wurden zwei amerikanische Soldaten ermordet.

Ich dachte, mit dem Fall wären Sie beschäftigt.

Wieso jagen Sie diesen Engel-Typen stattdessen?

Er ist für die Morde verantwortlich. Beweise, Zeugen?

Steht alles drin.

Max. Hm.

Was wissen Sie über das Organisierte Verbrechen?

Ich bin groß geworden während des Castellammarese-Kriegs.

Die meisten von Joey Profacis Leuten lebten in meiner Straße.

Ich konnte vom Schlafzimmer aus beobachten,

wie sie Frankie Yale das Viertel abnahmen.

Ich weiß, wie diese Sorte lebt und arbeitet.

Frankie Yale.

Peng, peng, peng. Ja.

Nun, Max, das hier ist Nachkriegseuropa.

Es ist nicht Brooklyn. Waren Sie in Red Hook?

Noch nicht. Aber ich hoffe bald.

Warum sollte es Amerika interessieren,

diesen Engelmacher zu verhaften?

Weil er ein übler Wichser ist.

Es ist besser, von guten Männern regiert zu werden

als von guten Gesetzen.

Ist von Platon. Schon mal was von dem gelesen?

Natürlich.

Aber, Max, diese Liste unrealisierbarer Wünsche -

Fahrräder, Telefone, Pistolen?

Das Organisierte Verbrechen bekämpft man nicht mit Tischbeinen.

Das ist vermutlich wahr, aber Sie kriegen nicht,

was schlicht nicht vorhanden ist.

Dann nehme ich, was immer ich kriegen kann.

Sind wir fertig? War es wirklich so schlimm?

Ach, eine Sache noch. Kein verdammtes Bridge mehr, Sir.

Keine Sorge.

Aber Sie erinnern sich doch noch an diesen Piloten.

George Miller? Ja, sicher.

Eine Spielernatur.

Dieser George

hat in letzter Zeit ein paar sehr seltsame Fragen gestellt.

Ich möchte, dass Sie ihm diesen Brief übergeben.

Sagen Sie "Hallo" von mir.

Er ist drüben in Tempelhof stationiert.

Flughafen Tempelhof?

Der einzige Tempelhof, von dem ich wüsste.

Geben Sie her. Pfundig.

Will sehen, was ich wegen ihrer Liste tun kann.

Pfundig.

Man kann ein Meisterwerk nie wirklich besitzen.

Es gab andere vor einem und es wird andere nach einem geben.

Also kann man einfach nur dankbar sein

für den flüchtigen Zeitabschnitt,

in dem man gesegnet ist von dieser Intimität.

Ich weiß, andere genießen Claire.

Und ich weiß, Claire genießt andere.

Aber gegenwärtig, da gehört sie mir.

Jede Linie und Kurve ihrer Perfektion ist mein.

Ein Meisterwerk kann man niemals verändern, nur genießen.

Oder - selbstverständlich -

vernichten.

Verdammt!

Komme.

Komme.

Sie waren auf einmal weg.

Mir ist eingefallen, dass ich meine Katze füttern muss.

Tut mir wirklich leid.

Kommen Sie rein.

Worum geht es?

Können wir uns setzen?

Sicher, sicher.

Ist was passiert?

Wohnen Sie alleine hier?

Schöne Straße. Danke. Sie steht noch.

Sie haben's ganz schön dunkel hier drin.

Ja, das ist ...

Ja.

Wie lange arbeiten Sie schon im Klaus Maus, Karin?

Ich weiß nicht, vier Jahre?

Sind Sie krank? Nee, wieso?

Da Sie alleine hier wohnen, ist das wohl Ihr Penizillin.

Ja, das, ähm ...

Ich hatte 'ne Lungenentzündung. 'ne Lungenentzündung.

Ja, Bei dieser Hitze.

Ist schwierig, heutzutage an Penizillin zu kommen.

Hm?

Nicht, wenn man ...

Nicht, wenn man in 'ner Kneipe arbeitet.

Die ganzen ausländischen Soldaten bringen ja auch Vorteile mit sich.

Wusste gar nicht, dass die einfach so teure Medikamente verteilen.

Ohne irgendwas dafür zu verlangen.

Wir tun alle, was wir tun müssen.

Gibst du mir mal die Bilder?

Haben Sie diese beiden Männer schon mal gesehen?

Ich weiß nicht. Vielleicht. Sollte ich?

Mehrere Zeugen sagen mir, dass Sie vor ein paar Wochen

von diesen Soldaten belästigt wurden. Im Klaus Maus.

Ich erinnere mich nicht.

Da erinnern Sie sich nicht dran?

Das passiert doch die ganze Zeit.

Hey, Fräulein, wie wär's mit uns?

Hey, Fräulein, wie steht's mit 'ner freundlichen Invasion?

Hey, Fräulein! Hey, Fräulein! 'tschuldigung.

Das haben Sie bestimmt auch schon gehört.

Sind Sie vergewaltigt worden?

Sie sind 'n Glückskind, Karin. 'n Glückskind?

Nicht vergewaltigt, nicht tot, 'n Glückskind.

Gut, dann danke ich Ihnen für Ihre Zeit und Hilfe.

Gute Besserung.

Sie werden nicht für immer hier sein, wissen Sie? Die Soldaten.

Alles hat mal 'n Ende.

Ich bin 'n Glückskind.

Wohnen Sie in der Eisenacher Straße 104 in Kreuzberg in Berlin?

Ist Ihr Name Leopold Garten?

Wie ist der Name Ihrer Frau?

Wie ist der Name Ihrer Frau?

Ihre Frau?

Elsie.

Elsie Garten.

Ich will nicht sagen,

dass ich den Nationalsozialismus für was besonders Tolles halte,

aber wenn er bewirken kann,

dass sich kleine Menschen wie du wichtig vorkommen,

dann muss er wohl ziemlich mächtig gewesen sein.

Seien wir mal ehrlich, wer,

wer möchte nicht gern der Herrenrasse angehören?

Aber dann komme ich nicht mehr mit.

Wenn wegen dieses Gedankens Unschuldige umgebracht werden

und ihr da einfach weiter mitmacht.

Was willst du überhaupt, Junge? Hm?

Bertha.

Du warst Aufseherin in Ravensbrück und die polnischen Kaninchen,

an denen die Wissenschaftler dort experimentiert haben,

waren nicht pelzig und süß, oder?

Nein, die waren ziemlich menschlich.

Polnische Frauen im Alter zwischen 17 und 42, um genau zu sein.

Und nun, Bertha,

wir nehmen es ab jetzt sehr genau, nicht wahr?

So!

Willst du wissen, was ich will? Hm?

Wir haben den Krieg gewonnen.

Ihr habt ihn verloren.

Und nur ich bleibe, um bei euch das Licht auszuschalten

und sicherzustellen, dass diese Gedanken begraben bleiben.

Bist du vertraut mit dem Kriegsbegriff

"Die drei Alles"?

Kennst du den Begriff?

Alle töten,

alles plündern.

Nein! Und dann folgt alles verbrennen.

Keine Sorge.

Wir haben noch so viel vor uns.

Wie gut kennst du Elsie?

Soll heißen?

Wie ist sie so? Sie ist gut.

Kannst du das ausführen? Vielleicht mit ein paar mehr Worten?

Ich hatte gar nichts. Aber sie hat mir diese Arbeit geben

und einen Platz zum Schlafen.

Auf der Liste stehen keine Kekse. Es sind nur Kekse. Ganz ruhig.

Sie wirkt so unberührbar.

In welchem Sinne?

Sie lässt sich von keinem was gefallen.

Die kannst du nicht aufs Kreuz legen.

Nö, das darf höchstens ihr Ehemann.

Sehr witzig.

Wir bekommen noch fünf Fahrräder.

Was? Warum schütteln Sie Ihren Kopf?

Da steht fünf Fahrräder. Nein, die sind durchgestrichen.

Nein, die sind unterstrichen.

Sehen Sie, das ist durchgestrichen. Das ist unterstrichen.

Fünf Fahrräder. Vizekonsul Franklin war da mal richtig unzweideutig.

Die da tun es. Ach, und das Ganze muss geliefert werden nach ...

In die Ritterstraße, Kreuzberg.

Sie haben es gehört. Kreuzberg?

Ja. Danke, Kumpel.

Die brauche ich für unterwegs.

Die ganze Stadt ist am Verhungern.

Hoffentlich haben wir genug, um die Leute zum Reden zu bringen.

Trennen Sie sich von Leuten, denen sie nicht vertrauen.

Ich vertraue jedem in meiner ...

Warum wurde das Mädchen ermordet? Jemand hat geplaudert.

Ziehen Sie jede ihrer Vogelscheuchen in Betracht.

Sogar ihn.

Gad, das war ein Witz.

Wie ist es im britischen Sektor gelaufen?

Da gibt's eine Kellnerin.

Karin Mann. Hat sie irgendwas gesehen?

Mh-mh. Aber ich bin mir sicher, sie hat mir nicht alles erzählt.

Haben Sie ihre Anschrift? Gad?

Ah, der Lieferwagen ist da.

Wir sehen uns dann auf der Wache. Ich muss noch was erledigen.

Lieutenant George Miller, Air Force. Wissen Sie, wo ich ihn finde?

Immer den Flur da runter. Nichts eintragen? Danke.

NYPD. Was habe ich getan?

Sagen Sie es mir.

Wie geht es Ihnen? Gut.

Was macht das Verbrechen? Es brummt.

Was kann ich für Sie tun?

Ich habe einen Brief mit Ihrem Namen drauf,

von Tom Franklin.

Da ich gerade in der Gegend war, bitte sehr. Er lässt grüßen.

Okay, schön. Dann grüßen Sie gleich zurück.

Er sagt, er würde Sie gerne bald mal wiedersehen.

Ein bisschen plaudern. Bin ich gern dabei.

Kannten Sie sich schon vor dem Krieg?

Nein.

Nein, ich, wir kannten uns nicht.

Verstehe.

Gut, vielen Dank auch.

Und grüßen Sie Claire, falls Sie sie sehen.

Mach ich.

Ach, dieser Major General Wright,

auf den Sie beim Kartenspielen gezeigt haben.

Wissen Sie, wo ich den finde?

Gleich gegenüber, vorbei an den Telefonen.

Alles klar. Wir sehen uns dann.

Die Pioniere sind schneller als geplant

Wir haben zwölf Stunden für den Sektorenwechsel.

Ich rufe Sie gleich zurück.

Sir, ich gebe einen Scheiß aufs Protokoll.

Ich will nur meinen Bruder finden.

Wieso das?

Weil ich alles bin, was er noch hat.

Was ist in Dachau passiert?

Das ist Geheimsache.

Hochsensibles Zeug, gerade während der Nürnberger Prozesse.

Hm? Egal, was mein Bruder getan hat,

es geht auf sein Konto, nicht auf Ihrs, Sir.

Dachau.

Die 45. Infanterie war als Erste dort und wir haben alles gesehen.

Wandelnde Skelette, Arme wie Besenstiele.

Massengräber.

Und dann der Gestank.

Den wird man nie wieder los.

Ich hab gesehen, wie meine Männer Kekse an die Insassen verteilten,

die noch atmeten.

Und dann zusehen mussten, wie sie fast daran erstickten.

Wir konnten nichts tun.

Nur zusehen, wie sie vor Schmerzen schrien und schrien,

während sie vor uns lagen und starben.

In der ersten Nacht wurde ich von schwerem MG-Feuer geweckt.

Jemand hatte einige der Aufseher aufgereiht und niedergeschossen.

32 von ihnen, um genau zu sein.

Vier waren noch übrig, aber ihm war die Munition ausgegangen.

Also hab ich seinen Arsch unter Arrest gestellt,

aber am Morgen war er verschwunden.

Irgendjemand muss wohl weggesehen haben.

Falls Sie Ihren Bruder je finden,

richten Sie ihm aus, dass ich nur eins mehr bereue,

als ihn in Ketten gelegt zu haben:

dass ich ihm nicht geholfen habe nachzuladen,

um die letzten vier dieser Schweine abzuknallen.

Jetzt raus.

Kommt mal alle her, bitte.

Das hier, das ist das Tagebuch von dem jungen Mädchen,

das letzte Woche erstochen wurde.

Anne Christine Friedrich.

Ich meine, vielleicht erinnert ihr euch nicht mehr.

War ja nur eins von diesen Trümmermäuschen,

die früher oder später in einem der Ku'damm-Bordelle gelandet wäre.

Wir haben alle unsere eigenen Toten.

Also, was kümmert uns da eine Anne Christine Friedrich?

Warum sich überhaupt einen feuchten Kehricht scheren?

Weil ich Angst hab,

dass wir sonst noch tiefer runterfallen in dieses ...

Das will ich nicht.

Ich will rauf, ich will, ich will aufsteigen,

ich will fliegen.

Gott, Mensch. Verdammt.

Spreche ich schon wie so 'ne verdammte Predigerin.

Ja, das tust du.

Vielleicht bin ich ja die Einzige, aber ich will,

dass junge Mädchen über Liebe schreiben, über die Schule, über ...

... dummes Zeug, ja? Und nicht über Tod, Angst und Vergewaltigung.

Das wird nicht einfach, worum ich euch bitte, aber ...

Und es wird gefährlich.

Ich kann euch nicht mehr Geld versprechen.

Ich kann euch nur die Chance bieten,

mit mir aus dieser Stadt einen besseren Ort zu machen.

Für wen das zu viel verlangt ist, das verstehe ich, ja?

Der kann natürlich gehen.

Ich habe gehört drüben im Tiergarten

suchen sie Arbeiter für die Straßenbahn.

Irgendwas Machtvolles in dieser Stadt

hat Anne Christine Friedrich ermordet

und ich will es jagen und ich will es zur Strecke bringen.

Also, hat jemand von euch schon mal was vom Engelmacher gehört?

Karin Mann?

Wer sind denn Sie?

Ich bin Polizeibeamter aus dem amerikanischen Sektor.

Wohnt Karin Mann hier? Ja, warum?

Ich will nur mit ihr reden.

Karin ist ein gutes Mädchen. Karin Mann.

Ah! Fuck.

Hey! Weg da!

Hey! Stopp!

Polizei!

Polizei!

Stopp! Hey!

Hey! Polizei!

Polizei!

Hey! Polizei!

Polizei!

Arrêtez, madame!

Halt! Stopp! Nein, nein, nein. Ich bin Polizist.

Ich verfolge eine Verdächtige. Ich bin Amerikaner.

Hier ist meine Marke.

Qui est cette femme? Ich verfolge jemanden.

Vous avez des papiers? Ich verstehe kein Französisch.

Allez, montrez moi vos papiers. Fuck.

Ja, das ist sie. Sie kann nicht unser Mörder sein.

Sie ist zweimal abgehauen.

Ich bin mir sicher, dass sie was damit zu tun hat.

Sollten wir ihr Bild an die anderen Reviere verteilen?

Nein.

Sie könnte uns zum Engelmacher führen.

Wir wissen nicht, wo sie ist. Noch nicht.

Karin.

Ich will zu Dr. Gladow.

Ich wollte gerade bei dir reinschauen.

Ich will zu Dr. Gladow.

Ich befürchte, ähm,

der ist gerade ein paar Tage nicht in der Stadt, weißt du?

Wie ging es denn dir in den letzten Tagen?

Konntest du schlafen?

Hast du heute diesen wahnsinnigen Regenbogen gesehen?

War der nicht wunderschön? Ich habe noch nie so 'nen ...

Dieser Scheißregenbogen, der ist mir scheißegal.

Ich will zu Dr. Gladow.

Gut. Nach Sonnenuntergang.

"Meine Mutter prägte Auf mich einst ein schlimmes Wort."

"Die schon ohne Kopf und Gurgel

lieblich in der Pfanne schmurgeln."

Sieh an, Sie lesen Comics.

Darf ich mich anschließen?

Was trinken wir denn?

Was ist?

Ich will Ihnen nicht zu nahetreten,

aber vielleicht lassen Sie das lieber.

Was sollte ich lieber lassen?

Das Trinken.

Gute Nacht, Mrs Franklin.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Leiden Privatsache ist.

Demzufolge sollten wir

Menschen in unserem engeren Umfeld nie beurteilen,

weil wir nicht wissen, welche Wunden sie in sich bergen.

Positiv betrachtet, hinterlassen Wunden,

die nie heilen, wenigstens keine Narben.

Wovon zum Teufel sprechen Sie da?

Um ganz ehrlich zu sein, weiß ich es nicht genau.

Vermutlich plappere ich nur so vor mich hin,

wie das selbstzerstörerische Frauen gerne tun.

Bitte trinken Sie was mit mir, Mr Max.

Ich benehme mich auch wirklich.

Schnaps, bitte. Und er nimmt das Gleiche noch mal.

Und wie war Ihr Tag? Prächtig.

Haben Sie ein paar lausige Fritze verhaftet?

Fritze? Deutsche.

Abfällig. Was sonst?

In meiner ersten Nacht hier in diesem Hotel,

da habe ich Sie im Flur gesehen.

Und ich habe Sie

im Flur gesehen.

Und?

Was dachten Sie da?

Was denken Sie jetzt?

Warum erwähnen Sie es dann?

Ich dachte, es war ganz wundervoll, dass dieser Moment unerwähnt blieb.

Ein Geheimnis, irgendwie.

Aber jetzt da Sie ihn Worte fassen, wird er verschwinden, entfleuchen.

Vielleicht habe ich ihn deswegen erwähnt.

Ich liebe diesen Song.

Wollen wir tanzen?

"As you make your bed You must lie there

And no one will show you how to do

And when someone kicks That is me, love

And if someone gets kicked Then that's you."

Lieber nicht, aber danke.

Danke für den Drink.

Ich brauche eine Runde Schlaf. Aber natürlich.

Böse Jungs fangen sich nun mal nicht von selbst.

Immer ein Vergnügen.

Ich wünsche erholsamen Schlaf.

Was wollen Sie?

Dasselbe wie Sie.

Ein Pflaster.

Einen Verband.

Gute Nacht.

Dasselbe noch mal, bitte.

Das ist der einzige Weg rein.

Das ganze Institut hier wurde verriegelt

wegen der Bombenangriffen.

Das kann jeden Moment einstürzen.

Also ist es sicher?

Genau.

Tagchen.

Na los. Weg, weg, weg, weg, weg.

Hallo.

Schau mal, Hermann.

Ich habe dir was mitgebracht.

Setz dich doch.

Ich hoffe, es ist dir nicht zu dunkel.

Aber Marianne hat gesagt, ich muss vorsichtiger sein.

Du hast mich um einen Gefallen gebeten.

Ich habe dir geholfen.

Einen Gefallen, den ich beglichen habe.

Den du angefangen hast zu begleichen.

Willst du um einen weiteren bitten?

Ich will, dass Sie mich benutzen.

Aber das tue ich doch längst.

Herr Gladow, Sie haben andere Mädchen mit,

mit größeren Titten und runderen Ärschen.

Frauen, die die Männer wollen, die gut ficken können.

So bin ich nicht. Nicht wirklich.

Aber ich habe Verstand und der gehört Ihnen.

Warum nutzen Sie ihn nicht?

Ich bin ein Glückskind.

Sie brauchen Mädchen mit Glück.

Ich finde es nicht zu dunkel hier.

Nein?

Nein.

Wandel beginnt in der Dunkelheit.

"Du bist ich und ich bin du. Zusammen sind wir eins, nicht zwei."

Ich muss dir was sagen.

Dad hat gemerkt, dass ich an seiner Brieftasche war.

Er hat mich windelweich geprügelt und mich ins Bett geschickt.

Ich glaube, darum hat er sich mit Mom gestritten.

Dad war ein Säufer und er hat Mom abgeknallt.

Ja, aber wenn ich nicht geklaut ... Er hat sie getötet.

Nicht du.

Mach dir deswegen keine Vorwürfe.

Du hast nichts falsch gemacht. Okay?

Denk daran, was Mom immer gesungen hat,

den Reim, den sie für uns geschrieben hat.

"Du bist ich und ich bin du.

Zusammen sind wir eins,

nicht zwei.

Ich bin, was ich bin, wegen dir."

"Und was ich tue,

tust du mit mir."

Ich will nicht über Mom reden.

Wieso?

Weil ich dann immer nur weine.

Pass auf.

Na los, mach Platz.

Ist schon gut.

Ich bin für dich da, du kleiner Scheißer.

Acht Uhr.

Guten Morgen, Sonnenschein.

Wir werden gerade erst warm.

Bisher habe ich nur eine Flamme benutzt, aber ich habe noch drei.

Ich wollte nicht so schnell machen, aber du kochst ja schon.

Und jetzt,

wo du dachtest, es ist

alles vorbei, Bertha,

präsentiere ich dir das Angebot.

Ah, siehst du,

so ein übler Kerl bin ich gar nicht, was?

Wenn du mir jetzt den Namen und die Adresse gibst von einem,

der gewichtiger war als du, dann lasse ich dich leben, Bertha.

Wir hatten die ganze Nacht Leute vor Karin Manns Haus stehen,

aber sie ist nicht zurückgekommen.

Erkennen Sie dieses Gebäude?

Mit dem Schornstein und einer Riesenuhr an der Wand.

Wovon reden Sie?

Kommt Ihnen das Gebäude irgendwie bekannt vor?

Ich habe mal so eine alte Fabrik gesehen, irgendwo in Reinickendorf.

Wo? Wann? Die ist ganz weit draußen im Westen.

Was hat das mit unserem Fall zu tun?

Nichts weiter. Ich bin bald wieder da.

Nein, ich kann dich nicht hören. Sprich lauter, komm schon.

Otto Oberländer. Otto Oberländer?

Spandau. Spandau. Okay, Adresse?

Komm schon, du schaffst das.

Landsberger Straße 246.

Okay. Und sein Rang?

Hm? Gruppenführer Einsatzgruppe D.

Gruppenführer?

Gruppenführer Einsatzgruppe D.

Bertha, hast du irgendeine Ahnung,

was die Einsatzgruppe D getan hat, in Polen?

Lass mich gehen.

Das mach ich, mach ich.

Ich werde dich,

in welcher Hölle auch immer deinesgleichen erwartet,

gehen lassen, Bertha.

Denn ich habe dich angelogen.

So, wenn wir eine knusprige Kruste

auf deine Entenbrust bekommen wollen,

nehmen wir erst eine kalte Pfanne, fetten sie ein

und lassen das Fleisch

im eigenen Saft brutzeln.

Bei dem Schornstein dahinten.

Komm, wir spielen weiter.

"Laut ertönt ihr Wehgeschrei,

denn sie fühlt sich schuldenfrei."

"Die schon ohne Kopf und Gurgeln

lieblich in der Pfanne schmurgeln."

"Elsie."

"Hast du gestern den Doppelregenbogen gesehen?"

"Erinnerst du dich an den, den wir damals gesehen haben,

bei München in diesem kleinen Gasthof mit all diesen verrückten Katzen?"

"Wir haben auf unserem Balkon gesessen und Madeira getrunken."

"Und du hast gesagt:

'Die Regenbögen zeigen sich nur für uns.'"

"Sag mal,

hast du schon Pläne fürs Abendessen?"

"Ich muss das wissen,

weil ich nach Hause komme."

Untertitel im Auftrag des ZDF, 2020

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.