Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Hände waschen. Haare kämmen.
Los. Los. Nein, nein, nein.
Beeilt euch. Los, hinten rein.
- Nein, wir müssen los. - Aufstehen.
- Er wird uns umbringen. - Alle ins Auto!
Los jetzt, Simeon!
Ihr seid spät dran.
- Wir... - Nur eine Minute zu spät.
Wenn du eine Minute zu spät für den Himmel bist,
meinst du Gott lässt dich dann noch rein?
Ich habe ihm gesagt, er soll sich die Haare schneiden lassen.
Also...
Was ist das?
Mein Geburtstagsgeschenk.
Nimm sie ab. Wir gehen zu einer Beerdigung.
- Gib mir die Krawatte. - Die fällt niemandem auf.
Gott vielleicht.
Schau Papa. Da sind die Poatas.
Da drüben!
Die Mahanas! Fahr schneller!
Das ist verrückt. Wir fahren ein Rennen zu einer Beerdigung? Wozu die Eile?
Der Vertrag für die Schafschur. Rupeni Poata denkt, er kann ihn uns wegschnappen.
Du alter Mistkerl.
- Schnell! Los! Los! - Los! Mach schnell!
Gebt auf, ihr Verrückten!
- Ihr Trottel werdet uns umbringen! - Idioten.
- Fahr! Los, schneller! - Zur Brücke! Fahr schneller!
- Schau, da ist Simeons Freundin. - Nein, ist sie nicht.
Poata!
Idioten!
- Schneller! - Wir müssen vor ihnen zur Brücke!
Seht ihr das? Ihr Mistkerle.
Mr. Collins, Beileid von der Mahana- Familie. Ihr Vater war ein bedeutender Mann.
Er respektierte die Traditionen. So wie Sie es auch tun werden.
Bevor er etwas sagt, möchte ich mit Ihnen über die Schafschur sprechen.
Unser Vertrag bleibt bestehen, richtig? Der Vertrag, den ich mit Ihrem Vater hatte.
Ja. Ja. Alles bleibt beim Alten.
Du konntest nicht mal warten, bis der Alte unter der Erde ist.
Er wollte eben nur mit den besten Schafscherern arbeiten.
Meine Herren... Willkommen.
Sie werden sich erinnern, dass dies ein Haus Gottes ist.
Gebaut mit Händen der Mahana.
Auf dem Land der Poata. Los, Familie.
Bitte nehmen Sie Platz.
Ich darf nun eines unser meistgeschätzten Mitglieder der Maori-Gemeinde,
Tamihana Mahana, um ein paar Worte bitten.
Ich erinnere mich daran, wie wir alle hier anfingen...
das Land für die Beweidung rodeten.
Es war hart, sein Brot zu verdienen.
Schwierig für Maori und Pakeha gleichermaßen.
Aber wenn du für Collins gearbeitet hast, ging es dir gut.
Ein Pfund Butter wöchentlich, Marmelade für unser Brot.
Und sofortige Bezahlung auf die Hand, wenn das letzte Schaf geschoren war.
Hart.
Dieses Land ist so bedeutsam wegen Männern wie Collins.
Hart arbeitenden Männern Gottes. Sein Wort war ein Versprechen.
Gott segne seine Familie. Gott segne sein Land.
Vielen Dank. Ich möchte nun...
den angesehenen Vorsitzenden der Handelskammer von Gisborne aufrufen...
Ich bin am verhungern.
Simeon.
Sprich das Tischgebet.
Also...
Wie Großvater immer sagt, es ist schwer ein Maori zu sein...
zum Glück haben wir Gott, der nach uns schaut...
Segne Mohi, dass er es mal wieder aus dem Gefängnis geschafft hat.
Und segne den Richter für die erneute Entlassung.
Segne Lloyd für das Abklingen seiner Blinddarmentzündung...
und segne Collins für die Erneuerung des Schurvertrages,
obwohl wir auch so schon zu viel Arbeit haben.
- Amen. - Amen.
Schlaumeier.
Es gibt nie zu viel Arbeit, Simeon.
Viele Menschen hungern da draußen.
Sei dankbar, dass du keiner von ihnen bist.
Warum kann er seinen Mund nicht halten? Die anderen Kinder sind nicht so.
Er ist ein Jugendlicher. Weißt du nicht mehr, wie das war?
Joshua! Ich war immer respektvoll.
Ich wusste, wo ich hingehörte. Simeon ist einfach ein Besserwisser.
Liebling, es ist sinnlos darüber zu diskutieren. Ich stimme dir zu.
Simeon wird seinen Weg finden.
Sein Vater ist nicht streng genug mit ihm. Es ist eine harte Welt da draußen.
Aber Joshua versteht sie.
Es ist nicht mehr die gleiche Welt in der du aufgewachsen bist.
Nein.
Das ist sie nicht...
Mahana Eins, ihr startet bei den Wilkinsons.
Mahana Drei, ihr macht die Farmen im Tal.
Mahana Zwei, ihr seid oben bei den Collins'.
Pani!
Du bleibst mit deinen Tanten zuhause, Gloria.
Du auch, Simeon.
Aber die haben einen Mann zu wenig! Sie brauchen mich im Team.
Du bist noch kein Mann.
Papa...
Es ist die Entscheidung deines Großvaters.
Erinnere dich daran, wer du bist und tu was er sagt. Los jetzt.
- Tschüss, Schatz. - Okay. Tschüss.
Simeon! Du hast noch eine Stunde bis zum Schulbus.
Geh Feuerholz hacken, räum die Feuerstellen aus...
und mach Feuer im vorderen Zimmer.
Ja, Großvater.
Simeon! Der Bus kommt.
- Guten Morgen, Patutahi. - Guten Morgen, Mr. McKenzie.
Okay, hört gut zu.
"Die Familie ist eine Tyrannei, regiert von ihrem schwächsten Mitglied."
Wer hat das gesagt?
- George Bernard Shaw. - Sehr gut. Danke, Simeon.
- Streber. - Poppy!
Was, denkst du, hat Shaw damit gemeint?
Sonst jemand?
Te Kaha, ja.
Dass die Kleinen immer ihren Willen durchsetzen?
Okay, gut.
Noch etwas?
Harry hat einen Kleinen.
Ruhe...
Kommt schon. Arten von Schwächen.
Körperliche, moralische, geistige...
Er meinte nicht nur die Jüngsten. Andere Arten von Schwächen?
Nein? Na gut.
Dann eben andere Arten von Stärken.
Simeon?
Naja...
Stärke muss nicht unbedingt körperlich sein.
Eine kleine Person kann eine starke Persönlichkeit haben.
Schauen Sie sich Hitler an.
Gut.
Sehr gut.
Okay. Shaw war ein Mann, der seine Ansichten sehr direkt formulierte.
Lass die Axt die Arbeit erledigen.
Da.
Wenn du damit fertig bist, mach den Stall sauber.
Ja, Großvater.
Der Generator braucht Diesel, füll ihn nachher auf.
Ja, Großvater.
Ja, Großvater. Ja, Großvater.
Genau so, Liebling. Dick buttern, solange die Jungs weg sind.
- Danke, Simeon. - Es ist schön, Anerkennung zu bekommen.
Hör auf, dir selbst leid zu tun. Dein Großvater versucht nur dich abzuhärten.
Nein, versucht er nicht.
Dann lass eine von uns deine Haare schneiden.
- Schneid deine eigenen Haare, Tante. - Sprich nicht so mit den Familienältesten!
Und wo wir schon dabei sind: hör auf, das Poata-Mädchen zu umgarnen.
Sie ist jeden morgen im Bus. Was soll ich denn tun?
- Eine Augenbinde tragen? - Ignorier sie.
Wir wissen alle, wie diese Poatas sind.
Rupeni war gut genug für Großmutter.
Was redest du da?
Sie und Rupeni Poata, vor langer Zeit.
Bist du verrückt? Großmutter hatte nichts mit dem alten Krötengesicht zu tun.
Sie haben ein gemeinsames Foto machen lassen.
Simeon...
- Ist das Großmutter? - Faith, Gloria...
- Warum... - Alle Kinder raus aus dem Zimmer. Raus.
- Wo hast du das gefunden? - In Großmutters Schreibtisch, beim Putzen.
Dazu hattest du kein Recht. Das ist privat.
Naja, wenn es privat ist, warum posieren sie dann für das Foto?
Ich werde dir sagen warum. Großmutter wurde Rupeni versprochen,
doch sie konnte ihn nicht ausstehen.
Deshalb lächelt sie auch nicht auf dem Foto.
Niemand lächelt auf alten Fotos.
Großvater hat sie mehr geliebt als Rupeni. Er hat sie an ihrem Hochzeitstag geraubt.
Ja. Er ritt an der Kirche vorbei und schnappte sie direkt vor Rupenis Nase weg.
Und warum haben mir Mama und Papa nie davon erzählt?
Oh, es ist eine Frauenangelegenheit. Warum willst du das wissen?
Das ist unsere Familiengeschichte. Der Grund, warum die Poatas uns hassen.
- Lass mich das Foto nochmal sehen. - Das Foto geht dich nichts an.
- Aber ich habe es gefunden. - Ach, hör auf lästig zu sein.
Geh dich waschen.
Hast du das gehört, Großmutter?
Einiges davon.
Ist es wahr...
dass Großvater dich auf einem Pferd geraubt hat?
- Die Leute übertreiben... - Was ist dann die Wahrheit?
Die Wahrheit ist, dass Männer um das, was sie wollen, kämpfen.
Das war schon immer so und wird auch so bleiben. Der Lauf der Welt, Simeon.
Und was wolltest du?
Wo warst du so lange? Wenn du von der Schule zurückkommst,
ist ein markiertes Schaf für dich zum Schlachten bereit.
Ja, Großvater.
Amen.
Worauf wartest du? Auf Weihnachten?
- Mach schnell, damit das Schaf nicht leidet. - Ich schaffe das schon.
Hier.
Die jungen Leute denken, das Leben besteht aus Cowboyfilmen und Zeitschriften.
Denkst du, du kannst leben, ohne zu arbeiten?
- Essen, ohne zu töten? - Ich sagte, ich schaffe das schon.
Häute es, nimm es aus und bring es hoch zum Team deines Vaters.
- Aber das ist ein achtstündiger Ritt. - Morgen bei Sonnenuntergang bist du zurück.
Kann ich nicht dort oben bleiben und mithelfen?
Morgen bist du zurück.
Ich möchte mitkommen.
Das geht nicht. Großvater wird es nicht erlauben.
Warum müssen alle tun, was Großvater sagt?
Aus dem gleichen Grund aus dem du tun musst, was ich dir sage.
Und ich will alle diese Ställe mindestens halbvoll sehen.
Los!
Simeon! Was machst du hier?
Habe frisches Fleisch gebracht. Vor 12 Stunden geschlachtet.
Oh, du hättest nicht herkommen müssen. Der Farmer gibt uns Fleisch.
Und das wusste Großvater nicht?
Pack es in den Fleisch-Schrank.
Bringt sie rein! Nächstes Schaf! Ja, hebt es auf!
Ja.
Bringt sie rüber. Macht alles sauber.
Simeon!
Hey, Papa.
Hey. Willst du versuchen, deine Bestzeit zu unterbieten?
Gut.
Denk daran, besser langsam und gründlich, als schnell und schlampig.
Die Zinken bis an die Haut.
Atme. Gut. Entspann dich. Gut.
Weiter so.
Eine Minute dreißig.
1,35.
Sehr gut. Du bist ein Naturtalent, mein Sohn.
Frühstück! Kann mir jemand das Rechnungsbuch bringen?
Ihr hättet die letzte Farm sehen sollen.
Die Wolle war voller Kletten und wir hatten drei Tage lang Regen.
Aber wir sind jetzt bei neunhundert am Tag.
Es wäre gut, noch einen Schafscherer zu haben, Simeon.
Da ist ein Stand mit deinem Namen drauf.
Ich kann nicht bleiben. Großvater will, dass ich vor Sonnenuntergang zurückkehre.
Heute? Warum?
Kein Grund... wie immer.
Hallo Simeon!
Wie geht's Miriam?
- Gut. - Das ist schön. Gib ihr das.
Sag ihr...
Sie weiß, dass du sie liebst, Pani.
Nicht sie musst du überzeugen.
Gib ihr bitte den Briefumschlag.
Simeon!
Du bist so weit.
Viel Spaß.
Na klar, Mama. Ich habe dort 'ne tolle Zeit.
Es ist eine Ehre, bei den Ältesten zu sein und ihnen zur Seite stehen zu dürfen.
Das ist Quatsch... und du weißt es.
Wir sind seine Sklaven.
Miriam und Pani, weil er sie nicht heiraten lässt...
Du und Papa, weil er euch kein eigenes Land gibt.
Simeon, als dein Großvater hier angekommen ist, hatte er nichts.
Nichts. Er setzte sich gegen die Poatas durch,
kaufte das Land auf dem Berg und baute uns ein Zuhause.
Wäre es dir lieber, wir wären alleine, würden um Arbeit in der Stadt betteln,
ich Pakeha-Wäsche waschen und dein Vater Straßen teeren?
- Das würde nie passieren. - Warum nicht?
Am strengsten ist er mit den Kindern, an die er glaubt.
Aus denen vielleicht mal etwas wird.
Nun...
Wir sind in einer Woche wieder zuhause und alles wird so sein, wie es immer war.
Davor habe ich Angst.
- Wo kommt das alles her? - Du denkst das ist viel?
Du solltest mal dabei sein, wenn die Scherer ihre Dreckwäsche reinbringen.
Hey, Simeon. Willst du tauschen?
Wohl kaum.
- Was machst du überhaupt hier, Miriam? - Wo sollte ich denn sonst hin?
Heirate Pani und verschwinde. Du bist der einzige Grund, warum er hier rumhängt.
- Großvater würde es nicht zulassen. - Was hat er damit zu tun?
Er spielt mit dir, mit uns allen.
Ich verstehe nicht, warum sich das alle gefallen lassen.
Simeon. Lass Miriam in Ruhe. Sie muss arbeiten und du auch.
Die jungen Leute wollen morgen Abend ins Kino.
- Um welchen Film zu sehen? - Einen Western.
Dürfen sie?
Wenn sie ihr Geld für diesen Quatsch verschwenden wollen.
Sie sind jung, Tamihana. Sie sind zu etwas Freude berechtigt.
Und was ist mit den Alten... wozu sind wir berechtigt?
Gib auf, Simeon, du wirst nie gut aussehen.
Halte dich von Ärger fern und pass auf deine Schwestern auf. Los geht's.
- Alles klar, Liebling? - Neuseeland, 138 für 3.
Schön.
Ich liebe Van Heflin.
Ruhe bitte!
Ruhe!
Wenn ihr nicht leise seid, werde ich den Film ausmachen. Seid still!
Wir werden mit dem Gefangenen in der Kutsche folgen. Habe ich zwei Freiwillige?
Wir müssen wissen, worauf wir uns da einlassen.
Natürlich. Es ist vielleicht nicht sicher.
Sicher? Was ist denn schon sicher?
Ich kenne einen, der ist tot umgefallen, nachdem er seine Frau angeschaut hat.
Meine eigene Großmutter hat 60 Jahre lang die Indianer bekämpft,
um dann an einem Stück Zitronenkuchen zu ersticken.
Ich halte das Gewehr, wenn du willst.
Ich habe nichts gegen dich Wade, ich tue das für die Kohle.
Aber du musst wissen,
wenn du hier rüber kommst,
werde ich beide Abzüge gleichzeitig drücken.
Mach den Film aus! Ruhe!
Hey, Poata! Nimm deinen Gaul und verschwinde!
Steig ab!
- Ihr Poatas müsst immer alles kaputt machen. - Komm her, du Störenfried.
Wenn du ihn nicht runter kriegst, mache ich das. Komm her!
Steh auf. Verschwinde.
Lass mich los!
Raus!
Die Polizei ist auf dem Weg.
Fallen lassen, Ben!
Also, Patutahi.
Heute werden wir das neuseeländische Justizsystem in der Praxis erleben.
Wir fangen im Richterzimmer an...
und dann geht's in den Gerichtsaal, wo noch Verhandlungen stattfinden.
Also, wenn ihr den Richter trefft, müsst ihr ihn mit "Euer Ehren" ansprechen.
- Haben das alle verstanden? - Ja, Mr. McKenzie.
Sehr gut.
- Mr. McKenzie. - Guten Morgen.
Guten Morgen, Kinder.
Guten Morgen, Fräulein Simpson.
Der Richter hat heute morgen bereits über 20 Verfahren entschieden.
Ihr werdet nur drei oder vier mitverfolgen können.
Erinnert euch, hier darf kein Maori gesprochen werden.
- Bitte kommt jetzt. - Bleibt an der Seite.
Euer Ehren....
Nehmt Platz. Schnell.
Ich rufe Tangaroa Ropata...
Die wesentlichen Tatsachen liegen Ihnen vor, Euer Ehren.
Der Angeklagte beschimpfte seinen Arbeitgeber und wurde wegen Beleidigung angezeigt.
Wie bekennen Sie sich?
Der Angeklagte bekennt sich schuldig, Euer Ehren.
- 20 Pfund Geldstrafe. - Wegtreten.
Ich rufe Jonah Watu.
Wegen Betrugsversuch angeklagt, Euer Ehren.
Der Angeklagte versuchte ein Stück Stammesland zu verkaufen,
obwohl es ihm nicht gehörte.
Wie bekennen Sie sich?
Der Angeklagte bekennt sich schuldig, Euer Ehren.
Ein Jahr Haft.
Entfernt den Angeklagten.
Ich rufe Mihaere Poata.
Der Angeklagte wird wegen Sachbeschädigung...
und Lebensgefährdung im öffentlichem Raum angeklagt.
Er ritt sein Pferd in ein volles Kino.
- Die Sachlage war wie folgt... - Ja, mir sind die Umstände bekannt.
Wie bekennen Sie sich?
Der Angeklagte bekennt sich schuldig, Euer Ehren.
Da dies die zweite schwere Straftat in sechs Monaten ist, bin ich ungern nachsichtig.
Daher verhänge ich hiermit die Höchststrafe.
Zwei Jahre Haft.
Zwei Jahre! Das ist doch ein Witz!
- Ruhe! Ruhe! - Das ist wohl ein Witz!
Wenn hier so weiter gemacht wird, räume ich den Gerichtssaal.
Entfernen Sie den Angeklagten.
Es ist 13 Uhr und damit endet die morgendliche Sitzung.
Wir werden um 14 Uhr pünktlich fortfahren.
Entschuldigen Sie, Euer Ehren. Bevor sich das Gericht vertagt...
möchte die Klasse der Patutahi Senior School dafür danken,
einen kurzen Einblick in das Justizsystem erhalten zu haben.
Einer der Schüler, Simeon Mahana, möchte sich im Namen seiner Klasse bedanken.
Euer Ehren...
ich hatte eine Rede vorbereitet.
Aber stattdessen habe ich eine Frage.
Wenn keiner hier Maori sprechen darf, wie können wir Maori uns dann verteidigen?
Mihaere Poata ist auf seinem Pferd ins Kino geritten.
Selbstverständlich muss er für den Schaden aufkommen.
Aber einem jungen Mann zwei Jahre zu nehmen...
Das verlangt vielleicht das Gesetz,
aber Gerechtigkeit kann man es nicht nennen.
Und bei allem Respekt,
damit erweist sich dieses Gericht keine Ehre, Euer Ehren.
Vielen Dank.
Danke.
- Diese Verhandlung ist beendet. - Bitte erheben Sie sich.
Entschuldigung, Mr. McKenzie.
Entschuldige dich nie, mein Junge. Es ist ein Zeichen von Schwäche.
Von wem ist das Zitat?
John Steinbeck?
John Wayne in "Kampf am roten Fluss".
Du hast deine Meinung vertreten, ich bin stolz auf dich.
- In den Bus. - Simeon Mahana!
Du hast heute gut gesprochen. Im Namen von uns allen.
Los, in den Bus.
Gott segne dieses Essen. Segne die Hände, die es zubereitet haben.
Lasst uns nicht vergessen, wer unsere Freunde...
noch wer unsere Feinde sind.
- Amen. - Amen.
Bevor wir anfangen zu essen, will ich den jungen Leuten in dieser Familie sagen,
dass sie nicht mehr ins Patutahi Kino gehen dürfen.
Warum?
Weil es nicht gesund ist.
Was ist mit religiösen Filmen?
Sowas gibt es nicht.
"Salomon und die Königin von Saba",
"Das Gewand", "Die zehn Gebote"...
Simeon!
Das ist nur ein Vorwand, um nacktes Fleisch zu zeigen.
Wenn du sie nie gesehen hast, wie kannst du dann...
Das reicht! So was gibt's nicht.
Der Junge muss diszipliniert werden. Wir fangen mit einem Haarschnitt an.
- Wo sind die Scheren? - Tamihana...
Wo sind die Scheren? In der Scheune, oder? Dann gehen wir da hin.
- Nein, bitte nicht! - Nein, Papa!
Du denkst wohl aus Büchern zu lernen ist wichtiger, als das, was du hier lernst?
Ich bring dir bei, was Respekt bedeutet.
Wie es meine Onkel auch mir beigebracht haben.
- Koro! Lass meinen Bruder in Ruhe! - Schaff das Mädchen weg.
- Papa! - Tamihana!
- Hör nicht auf ihn. - Aus dem Weg, Joshua!
- Pass auf seinen Kopf auf. - Da sind wir, Schatz.
- Leg ihn auf's Bett. - Bist du bereit?
Pass auf seinen Kopf auf.
Okay, kommt. Macht ihm etwas Platz.
- Die Kinder sollen draußen bleiben. - Ruhe! Weg! Du!
- Du hast mich geschlagen! - Vergib mir.
Du und deine Familie...
seid von meinem Land verbannt.
Hey, Papa...
Ich weiß, was ich sage! Seid alle still!
Joshua und seine Familie...
sind von meinem Land verbannt.
Und wenn ich sterbe, bekommt ihr nichts von mir.
- Ich spreche mit ihm. Geht nach Hause und... - Hör nicht auf ihn, Josh.
Er hat kein Haus! Hört zu!
Das Haus, in dem er wohnt, gehört mir!
Und ich nehme es zurück.
Dann gebe ich ihnen meines.
Mein Land...
und mein Haus... gebe ich Joshua, Huria und ihren Kindern.
Ich verbiete das.
Das kannst du nicht, Tamihana.
Sogar deine Macht hat Grenzen.
Papa, Papa...
Papa, er hat nicht...
Ich werde Planen holen und wir können darin zelten, bis das geregelt ist.
Kommt, ihr großen Mädchen, helft mir.
Entschuldige Mama... ich dachte, das wäre nur zwischen ihm und mir.
Ich hätte nie gedacht, dass er es an uns allen auslässt.
Nun, jetzt weißt du es.
Schau!
Schau mal, da ist Oma!
Was macht sie?
Sie verabschiedet sich von ihren Bienen.
Gloria!
Omi...
Was erzählst du ihnen?
Ich verspreche ihnen, dass ihr die Wiesenblumen nicht pflückt.
Und sie erzählen mir, dafür bekommt ihr den süßesten Honig der Welt.
- Hast du Hunger? - Ja.
Ich hab dir ein Paraua gemacht.
Großmutter?
Ich hab' hier mal einen Mann gesehen. Nachts vor dem Haus.
Ich glaube, es war Rupeni Poata.
Na los, Junge.
Lass es, Joshua. Wir können Wasser vom Fluss holen.
Okay, Liebling.
So, Mama?
Ja.
- Sohn! - Ja.
Behalte alle Nägel. Wir brauchen das Altmetall.
Okay, Papa.
- Braucht ihr Kerle Hilfe? - Ja.
Ich kann nicht sehr lange bleiben.
Dein Großvater würde mich umbringen, wenn er wüsste, dass ich hier bin.
Was machst du?
- Amen. - Amen.
Also, Pani...
Ich höre, du hast dich entschieden.
Entschieden, wo du leben willst. Du arbeitest jetzt mit Joshua.
Nein. Ich bin nur kurz vorbei gegangen, um ihm zu helfen.
Was ist mit dir, Miriam?
Willst du in einem Schuppen leben, mit einem Mann ohne Arbeit...
ohne ein Zuhause?
Denn hier wohnt er nicht mehr.
Tamihana, hör auf damit.
Deine Entscheidung.
Na, dann werden wir wohl in einem Schuppen leben.
Mama, schau!
Wenigstens kann sie dir Gesellschaft leisten.
Dann sind aber noch zwei weitere Mäuler zu stopfen.
Drei, wenn das so weitergeht.
Ich will keine vier.
Joshua!
- Mädchen, steht auf! - Pani! Simeon!
Miriam!
Pani! Hol die Plane.
Mädchen! Nach oben! Schaut nach eurer Schwester.
- Und die Seile! - Ja.
Schnell!
Wenn ich oben bin, zieh die Seile auf dieser Seite fest.
Ich versuche die restlichen über den First zu werfen.
Ich bin leichter. Es ist besser, wenn ich hochklettere.
Nein. Du hältst die Leiter. Pani, komm von der anderen Seite.
Versuch die Seile zu fangen, wenn ich sie werfe.
Wo ist der Besen?
- Benutz die Handtücher, Miriam. - Ich habe die Handtücher.
Papa!
Papa! Alles okay?
- Nein. - Wir müssen ihn reinbringen.
Pani, leg ihn auf den Tisch. Faith, die Stühle! Hope...
Komm her, Gloria.
Was machst du?
Ich ziehe seinen Schuh aus, bevor sein Fuß anschwillt.
Bei der Ersten Hilfe haben sie uns beigebracht.
Nicht anfassen. Du machst es schlimmer.
Pani, gib mir eine Schere.
Hier.
Wir müssen ihn zu einem Arzt bringen.
Hast du den Fluss gesehen? Es ist unmöglich, da mit einem Auto durchzukommen.
- Lauf und hole deinen Großvater. - Er wird nicht kommen.
Frag ihn!
Geh!
Miriam, bring mir etwas kochendes Wasser. Hope, besorge ein sauberes Handtuch.
Ist er gekommen?
- Darf ich reinkommen? - Mädchen, nach oben.
- Was ist das? - Es nennt sich "Thomas"-Schiene.
Caesar bekam eine, als er sich das Bein beim Rugby gebrochen hat.
Ihr hättet seinen Stiefel ausziehen sollen. Hebt sein Bein hoch.
Und wir müssen das bis zum Oberschenkel hochschieben. Ganz hoch. So hoch es geht.
Okay. Gebt ihm etwas zum draufbeißen.
Okay? Fertig?
Schnell, schnell. Zieh den Gurt fest. Du, zieh diesen hier fest.
Okay...
Lockert die Gurte, falls sein Bein taub wird.
Haltet die Wunde sauber. Und wenn die Schwellung abklingt,
bringt ihn zu Doktor Gillespie.
Alles klar?
Nein.
Aber vielen Dank.
- Hi, Simeon. - Hey, Huia.
Also, das war der Bruch vor zwei Monaten...
und das ist er jetzt.
Wie du siehst, verheilt er recht gut.
Du hast Glück, dass es sich nicht entzündet hat. Noch einen Monat...
- und wir machen den Gips ab. - Einen ganzen Monat?
Und noch einige Wochen danach, bevor du wieder voll mobil sein wirst.
Aber er wird doch für die Schafschur fit sein?
Ich befürchte nein.
Versuche es nicht so zu belasten. Und sag deinem Vater, dass ich ihn sehen muss.
Lieber früher als später.
Es ist wohl besser, du benachrichtigst ihn schriftlich.
Wir sehen ihn derzeit nicht allzu oft.
Okay, tschüss.
Tschüss.
- Mr. McKenzie. - Hallo, Simeon.
- Mrs. Mahana. Wie können wir helfen? - Nur Mehl und Kartoffeln.
- Vielleicht etwas Speck. - Und Schuhe.
Werden Sie bar bezahlen oder...?
Ich dachte wir könnten es anschreiben lassen.
Sie haben bereits eine ziemlich lange Liste an Schulden...
- und da Mr. Mahana noch krank ist... - Komm Gloria.
Vielleicht kann dein Großvater euch helfen.
Mr. McKenzie...
- Wohin gehst du? - Es dauert nicht lang.
- Wie geht's? Alles klar? - Hey.
Auch am schuften oder nur am faulenzen?
Prost. Danke.
Prost.
- Entschuldigung, Mr. Collins. - Simeon...
Du bist ein bisschen zu jung, um hier zu sein, oder?
Ich bin hier, um mit Ihnen über die Schur im Frühling zu sprechen.
Ich werde mit deinem Großvater darüber reden.
Es ist besser, wenn Sie mit mir darüber sprechen, Sir.
Wir sind diejenigen, die Ihre Ställe bearbeiten.
Großvaters Leute werden die der Wilkinsons bearbeiten.
Wenn du sagst, dass ihr zu wenig Leute habt,
dann muss ich mich vielleicht an die Poatas wenden.
Mein Vater wird für den Frühling fit sein, Sir.
Okay. Nun gut.
Sag deinem Vater er soll zu mir kommen, wenn der Gips ab ist.
Vielen Dank, Sir.
Simeon.
Ich weiß es ist nicht viel, aber der alte Gilchrist um die Ecke hat...
Wo warst du?
- Im Pub. - Was?
Mr. McKenzie meint, beim alten Gilchrist muss Gestrüpp geschnitten werden.
Gestrüpp schneiden? Soweit ist es gekommen?
Danke.
- Danke. - Vielen Dank.
Wo ist meine Tasse Tee?
- Oma! - Omi!
Meine Enkel. Ich habe euch vermisst.
Oma!
Na?
Hallo, Oma.
- Zeig mir mal deine Hände. - Zeig Oma die Dorne.
Eine Dorne? Oh, du brauchst wohl etwas von Omas Hinu-Öl, hm?
- Geht's euch gut? - Ja.
- Ihr kommt klar? - Ja.
Hey. Da auch, und für dich.
- Und für Mama. - Oh.
Ich will es anzünden!
Okay. Na, dann komm her.
Du musst gut festhalten. Fertig? Und dann direkt rein.
Weiter, weiter.
Bis zum Anschlag.
Wolltest du etwas?
Ich habe Collins wegen des Vertrags für den Frühling einen Besuch abgestattet.
Er sagte, ihr hättet um den Auftrag gebeten.
Davon weiß ich nichts.
Lüg mich nicht an, Joshua!
Mahana Eins ist so beschäftigt, ihr könnt nicht überall gleichzeitig arbeiten.
Ich entscheide, wer wo schert.
Lass meinen Vater in Ruhe.
Du junger Welpe!
Wir gehören dir nicht mehr. Genauso wenig wie dieses Land.
Und jetzt verschwinde, bevor ich dich wegen Hausfriedensbruch anzeige.
Diese verdammte Pakeha-Schule, hm? Hat richtige Anwälte herangezüchtet...
- Was haben sie nur mit euch gemacht? - Das warst du. Du hast uns verstoßen.
Und das bedeutet, du kannst uns nichts mehr befehlen.
Das hättest du nicht tun sollen.
- Du weißt nicht, wozu er fähig ist. - Er weiß nicht, wozu wir fähig sind.
"Manchmal musst du erst fallen, um zu wissen, wo du stehst."
Jimmy Stewart hat das gesagt.
Ich denke, wir sollten an dem Scher-Wettbewerb teilnehmen.
- "Mahana Eins". - Ja, prima. Einfach hier unterschreiben.
Ja, genau. Hier.
Warum tust du das, Joshua?
- Familien treten nicht gegeneinander an. - Wirklich? Zeig mir, wo das steht.
Wie nennt ihr euch?
Schreib uns drauf als "Mahana Zwei".
Miriam! Es sollte jetzt funktionieren! Versuch mal den Wasserhahn.
Okay.
Schau! Wir haben Wasser im Haus!
Es funktioniert!
Ja.
Und morgen scheren wir Schafe!
Verehrte Damen und Herren, hier im Halbfinale der Golden Shears...
jubelt die Menge für die Außenseiter Mahana Zwei,
die es den amtierenden Champions alles andere als leicht machen.
Dieser Josh Mahana, der weiß was er tut.
Josh Mahana und sein Team haben die Menge zweifellos begeistert, Stan.
Sie werden sich aber ranhalten müssen, wollen sie die Christies schlagen.
Los, Papa!
Ich erinnere mich noch, als Walter Christie und Harry Climo unbesiegbar waren.
Aber diese Maori-Jungs scheinen sie bis aufs Hemd auszuziehen.
Dieses Mahana Team ist scheinbar aus dem Nirgendwo gekommen.
Los, Papa!
Das ist ein großartiger Tag, oder?
Also Stan, ich denke ja eigentlich jeder Tag ist ein guter Tag. Aber ich gebe dir Recht.
Es ist immer toll für die Zuschauer, wenn die Außenseiter gegen Rekordhalter antreten.
Es sieht ganz so aus, als hätten sie es geschafft! Ich bin ziemlich sicher,
dass Mahana Zwei die Christies geschlagen haben
und sie nun in Jutesäcken zurück in ihre Schuppen schicken.
Dieser Mahana-Sieg hat eindeutig für Wirbel gesorgt.
Also das ist sicher, Clarrie.
Ich vermute, der alte Christie wird sich nun seine Jungs vorknöpfen.
Also, meine Damen und Herren, uns erwartet ein aufregendes Finale.
- Irgendwelche Tipps für unsere Zuhörer? - Ich habe ein paar Tipps für dich, Clarrie.
Mähe deinen Rasen nicht bei Nässe, hänge dein Hack nicht an den Fleischhaken,
und nähre dein Feuer von unten nach oben.
So meine Damen und Herren, wir sind bei den Kandidaten für das Halbfinale angelangt.
Würden die Poatas und Mahana Eins bitte auf die Bühne kommen.
Das hier ist eine alte Rivalität, Stan.
Es herrscht keine Liebe zwischen diesen Scherern.
Okay, lass uns loslegen, Clarrie. Ist die Jury soweit?
Zeitnehmer?
Okay, Wettkämpfer...
Los!
Wir haben Ihnen ja einen gigantischen Kampf versprochen. Schauen Sie sich diese Teams an!
Diese bedeutenden Schererfamilien bringen sich gegenseitig bis an ihre Grenzen.
Los, Caesar! Los!
Es gibt 47 Millionen Schafe in Neuseeland und sie alle müssen geschoren werden.
Auf welches Team würdest du setzen?
Wenn wir Geld hätten? Auf einen knappen Sieg von Mahana Eins.
- Und dann hieße es, wir gegen sie? - Ja. Dann hieße es, wir gegen sie.
Schaut euch Caesar Poata an. Schnellster Einzel-Scherer letztes Jahr,
aber Matthew Mahana zieht mit ihm gleich.
Lass ihn nicht treten, Sohn.
Beide Teams werden von ihren Familien und Unterstützern angefeuert.
Halt den Kopf hoch, Maatiu.
Weißt du, solange der Himmel blau und das Gras grün ist,
solange haben wir diese Teams hier, um uns zu zeigen, was richtiges Scheren ist.
Mach den Kamm voll, Maatiu!
Los, Caesar, komm schon!
Los! Macht schon!
Aber hallo! Matthew Mahana wurde von etwas in den Zuschauerreihen abgelenkt.
Ah, ein Gentlemen ist gestürzt.
Tamihana, was ist los?
Es scheint ihm gut zu gehen. Aber eine Ablenkung kann wertvolle Sekunden kosten.
Ich sag dir, wenn du deine Augen auch nur kurz...
von diesem Wettbewerb abwendest, verlierst du wertvolle Zeit.
Ja, Stan. Ich sehe die Poatas schon auf dem Vormarsch, sie kennen kein Erbarmen.
Ich denke du hast recht, Clarrie. Caesar Poata bringt sein Team an die Grenzen.
Ich befürchte diese Runde ist vorbei, bevor sie überhaupt angefangen hat.
- Yeah. - Wir haben es.
Es sieht so aus, als hätten es die Poatas geschafft.
Sieht ganz so aus als wären sie im Finale.
Matthew Mahana wird nicht gerade erfreut sein über die Niederlage.
Da hast du nicht Unrecht, Clarrie.
Großmutter! Geht's dir gut?
Was ist mit Großvater?
Krebs. Doktor Gillespie hat es ihm kürzlich mitgeteilt.
Er hatte eine Untersuchung. Er sagt, er verliert bereits seit Monaten Blut.
Er würde natürlich keine Schwäche eingestehen...
nicht einmal mir gegenüber.
Vielleicht, weil er dich liebt.
Aber ich liebe ihn nicht. Das habe ich nie.
Er weiß das.
- Er hat dich nicht vor der Kirche geraubt? - Nein...
- Alles passierte bereits Monate zuvor. - Was passierte?
Das Haus an der Bienenweide wurde von Rupeni Poata für mich gebaut.
Wir hatten vor, dort gemeinsam zu leben.
Aber dein Großvater hatte andere Pläne.
Tamihana...
So wurde ich mit Maatiu schwanger.
Schließlich hat uns die Familie zur Heirat gezwungen.
So war das damals.
Danach wurde erzählt, dass Tamihana mich irgendwie gerettet habe.
Warum bist du nicht davongelaufen?
Wohin denn?
Schwanger... allein?
Rupeni zog in den Krieg, versuchte zu vergessen...
vielleicht sogar zu sterben.
Und ich gebar deinem Großvater fünf Kinder.
Jedes Einzelne hat mich mehr an ihn gebunden.
- Manchmal erinnerst du mich an ihn. - An Großvater?
Die Art, wie du nie nachgibst.
Und nun, Damen und Herren, sind wir bereit für das große Poverty Bay Finale.
Das bist du, nicht wahr?
Geh.
Können wir nun bitte beide Teams an den Ständen haben?
Die Poatas und Mahana Zwei.
So, hier haben wir die Poatas, angeführt von Caesar Poata,
dem schnellsten Scherer der letzten beiden Jahre.
Und Mahana Zwei, die Newcomer, die
die Runde mit einer beeindruckenden Zeit von 7 Minuten und 10 Sekunden gewonnen haben.
Also los, Clarrie. Bring den Ball ins Rollen.
Jury, Zeitnehmer, seid ihr bereit?
Gisborne, bist du bereit?
Sag die Worte, Clarrie.
Wettkämpfer... Los!
Los, Joshua!
Exzellente Fähigkeiten bei dem jungen Simeon Mahana.
Und ich denke, man kann wohl sagen, das hat er seinem Vater zu verdanken.
- Komm schon, Joshua! - Komm schon!
Los, Caesar!
Schaut euch diese ausgezeichnete Arbeit von Joshua Mahana an.
Mach schon, Pani!
Los, Joshua!
Unglaubliche Technik von Mahana Zwei.
Es ist eine Freude diesen Scherern zuzuschauen.
Die allmächtigen Poatas noch immer leicht voraus.
Los, Caesar, mach schon!
Komm schon, Simeon.
Jeder kann noch gewinnen, alles kann noch passieren.
Schaut euch Caesar Poata an. Er funktioniert wie eine gut geölte Maschine.
Maatiu, bring mich nach Hause.
Jetzt?
Es ist vorbei.
- Welche Zeit haben wir, Stan? - Sechs Minuten.
Beide Teams sind immer noch im Rennen, die sieben Minuten zu unterbieten.
Los, Simeon! Komm schon, Simeon.
Es ist nun ein Kopf-an-Kopf Rennen zwischen den beiden Teams in den letzten Sekunden.
Los, Joshua!
Ja!
Also, meine Damen und Herren, Caesar Poata ist als Erster fertig.
Ich sage es nur ungern, aber nichts kann dieses Team stoppen.
Na ja, Clarrie, wir müssen die Entscheidung abwarten.
Aber es sieht ganz so aus, als hätten es die Poatas geschafft.
Eine sagenhafte Leistung der Newcomer Mahana Zwei.
Die Menge ist offensichtlich beeindruckt von dem Auftritt bei ihren ersten Golden Shears.
Alles geschafft.
Meine Damen und Herren, und nun ein herzliches Willkommen...
an Herrn Mervyn Williams von der neuseeländischen Landwirtschaftskammer.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Meine Damen und Herren, was für ein Finale.
Mahana Zwei sind gleich im ersten Jahr der Teilnahme...
gegen den amtierenden Champion angetreten.
Und nun, ohne weitere Umschweife.
Die Auszeichnung als schnellster Einzel-Scherer geht an...
- Caesar Poata. - Ja!
Doch Schnelligkeit ist nicht alles.
Die Preisrichter berücksichtigen vieles: zu grober Umgang...
Wunden, Restwolle, die an den Schafen hängt.
Sie suchen nach bemerkenswerter Technik und einwandfreiem Scheren.
Aus diesem Grund, und unter Berücksichtigung der Strafabzüge...
geht die Golden Shears Auszeichnung für das beste Team dieses Jahr an...
Mahana Zwei!
Gisborne Ostküste und Poverty Bay Bezirk.
Der Anführer des Mahana-Teams...
Joshua Mahana, nimmt den Preis entgegen.
Herzlichen Glückwunsch.
Zunächst möchte ich mich gern bei meiner Frau bedanken...
die mir durch dick und dünn zur Seite stand.
Ich möchte meinem Sohn danken, der uns überredet hat,
an diesem Wettbewerb teilzunehmen.
Und zu guter Letzt möchte ich diesen Preis meinem Vater Tamihana Mahana widmen...
und ich weiß, dies bedeutet ihm viel.
...präsentiert von Muir's Buchladen auf der Gladstone Road.
In einem überraschenden Finish des Golden Shears Finales...
hat ein Newcomer-Team, angeführt von Joshua Mahana,
den Hauptpreis gewonnen und Gisborne damit zu neuem Ansehen verholfen.
Hast du das gehört, Paps?
Joshuas Team hat gewonnen! Wir haben es geschafft!
Wie lange noch?
Gleich ist es soweit.
Hey, Mama. Wie viel haben wir gewonnen?
250 Pfund.
Hey. Was war mit Großvater los?
Ich glaube, er war nur ein bisschen müde, Schatz.
- Danke Doktor, ich weiß es zu schätzen. - Okay.
- Komm her, mein Schatz. Alles in Ordnung? - Hallo Liebling.
Ja also...
Darmkrebs.
Der Doktor hat ihm etwas gegen die Schmerzen gegeben.
Man kann nichts mehr tun. Der Krebs ist bereits überall.
Wir verlieren ihn vielleicht noch heute Nacht, Bruder.
Was hängst du hier rum?
Wir wechseln uns ab. Jemand soll bei dir sein.
Ich wurde ohne deine Hilfe geboren.
Ich kann ohne deine Hilfe sterben.
Aber wenn du um meine Vergebung bittest...
kannst du lange warten.
Dort wo du hingehst...ist es Gottes Vergebung, um die ich besorgt wäre.
Komm her...
Näher.
- Zieh deine Hose aus. - Was?
Zieh deine Hose aus. Wovor hast du Angst?
Ich habe keine Angst vor dir.
Glaubst du, du hast die Eier um diese Familie zusammenzuhalten?
Na?
Ich werde es lernen.
Du warst es, der wegen des Vertrages zu Collins gegangen ist.
Das war klug. Ich hätte das gleiche getan.
Du hast es für die Familie getan.
Gut.
Ein Mann kämpft für seine Familie, Simeon, sonst ist er nichts wert.
Die Schublade...
Darin ist eine Bibel.
Du willst, dass ich dir vorlese?
Kümmer dich darum.
- Lass uns etwas tun, Maatiu. - Na los.
Du alter Mistkerl. Ich betete jahrelang, dass du stirbst.
Die ganze Ostküste freut sich über deinen Tod.
Ich kann es nicht erwarten, dich beerdigt zu sehen.
Du hast zu lange einen Schatten geworfen.
Nimm ihn mit dir... und lass uns in der Sonne.
Warum haben wir sie hier reingelassen? Zertrampeln unsere Ehre.
Ruhe!
Ihr wollt wissen, warum Rupeni Großvater hasst?
Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, darüber zu sprechen.
Bevor er starb, gab Großvater mir diesen Brief.
Es ist eine Vereinbarung mit Großmutter.
Sie hat sich nur bereit erklärt ihn zu heiraten, weil er sie vergewaltigt hatte...
- und sie schwanger wurde. - Das reicht!
- Setz dich hin! - Sie war Rupeni versprochen.
Ein Versprechen, das sie nie aufgegeben hat.
Es ist an der Zeit, Klartext zu reden. Ich muss mit deiner Mutter sprechen.
Verschwinde. Und nimm deine verdammten Nachkommen gleich mit.
Lass deine Hände von mir, Maatiu Mahana.
Ich bin nicht zu alt, dich bewusstlos zu schlagen.
Was hast du getan? Was hast du dir dabei gedacht?
Jemand muss für Großmutter Partei ergreifen.
Es geht hier nicht um deine Großmutter!
Haben alle vergessen, wer hier gerade gestorben ist?
- Sie liebt Rupeni. - Sie ist 60 Jahre alt, Simeon!
Wie soll sie überhaupt in Jemanden verliebt sein!
Wir sind hier, um Tamihana Mahana zu ehren...
ein Rangatira.
Lasst ihn uns mit Wahrheit,
nicht mit Lügen ehren.
Simeon hat Recht.
Jetzt wird's Zeit, die Wahrheit zu sprechen.
Einige von euch waren dabei,
als mir gesagt wurde, dass ich Tamihana Mahana heiraten muss.
Und ihr alle wisst, welchen Kummer mir das bereitet hat.
Aber viele gute Dinge sind daraus hervorgegangen.
Ihr alle.
Ich habe meine Loyalität versprochen, bis der Tod uns scheidet.
Ich werde die Rolle der trauernden Witwe spielen...
aber danach bin ich frei, um mein Leben zu leben.
Und Rupeni Poata...
Meine Liebe für dich wird niemals sterben.
Niemals.
Meine auch nicht.
Gut gemacht.
Es war mutig, dafür einzustehen.
Es ist komisch... Ich vermisse den alten Kerl irgendwie.
Ziemlich erstaunlich, findest du nicht?
Dass man noch lieben kann in ihrem Alter.
Eigentlich nicht.
Willst du mit ins Kino kommen?
- Wer spielt mit? - Elvis.
Elvis?
Klar.
Spielt Van Heflin mit? - Nein.
Aber Richard Jaeckel.
Von wem ist der Film?
Don Siegel.
Oh, toll.
Ist nicht auch "Die Dämonischen" von ihm?
Ja.
Oh, ich liebe diesen Film.
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.