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Original subtitles

Was ist passiert?

Es sind alle tot.

Alle?

Es schien, als Iiefe fiJr mein Team alles nach Plan.

Wir gingen auf Position.

Wir betétigten die Zijnndung im richtigen Moment.

Keine Ahnung, wie sie so schnell reagiert haben.

Du hast's geschafft.

Ja.

Aber niemand sonst.

Ist das...

Ach, du heilige ScheiBe.

Funktioniert das noch?

Woher, zum Teufel, sollte ich das wissen?

Wir haben's geschafft.

-Wir? —Ja.

Du hast uns im Stich gelassen.

Du bist ein Feigling.

Ich traf auf eine Wache.

Es gab keine Wache.

Du hattest Angst.

Bezeichnest du mich etwa als LUgner?

Ja, das tue ich!

Bald werden es alle im Camp erfahren.

Mein Plan ging auf.

Tut mir leid, class wir Leute verloren haben.

Aber die Mission war erfolgreich.

Das ist ein erfolgreicher Tag in diesem Kampf.

Immer mit der Ruhe.

Immer mit der Ruhe.

Hey, du kannst nicht mehr zwischen zwei Stilhlen sitzen.

Du musst dich entscheiden.

Du kannst diesem Typen folgen und zwei Kémpfe gewinnen.

Oder du kannst mir folgen und den Krieg gewinnen.

Das ist gut.

Drink geféllig?

Ich wollte bloB mit den Hosts reden.

Es gibt keine kleinen BetrUge.

Ich dachte, es war ein Fehler, das Ding nicht zu verhéjren,

da wir endlich mit ihm reden konnten.

Also hast du eine Handvoll Unbekannter unterstUtzt.

Das ist nicht fair.

Ich stand immer auf deiner Seite.

Ich muss die Wahrheit aufdecken.

Und ich schétze deine Fertigkeit als Vernehmender.

Ich glaube, die Bowmans vertrauen dir auch.

Glaubst du wirklich, die Bowmans sind Doppelagenten?

Sie sind die Spitze des Eisbergs.

Der erste Teil eines hinterhéltigen Plans,

die letzten Uberbleibsel des menschlichen Widerstands zu zerstéren.

Katie Bowman war die Heldin des Blocks in Los Angeles.

Benedict Arnold war einer der Leutnants,

denen George Washington am meisten vertraute, bis er die Seite wechselte.

Andrew, wéren sie wirklich Doppelagenten,

wieso wiJrden sie uns dann zum Handschuh fUhren?

Um sich Zugang ins Innere zu verschaffen.

Gut, aber das verstehe ich nicht.

Wieso sollten die Besatzer so etwas riskieren?

Sie hétten uns einen gefélschten Handschuh schicken kénnen,

einen, cler nicht mit den Hosts verbunden war,

und wir hétten den Unterschied nie erkannt.

Wieso verteidigst du diese Verréter?

Wenn ich sie vernehme,

muss ich ihre Logik nachvollziehen kénnen.

Damit ich weiB, wie ich die Fragen stellen muss.

Weil sie davon ausgehen, class das eine Weile dauern wird.

Andere Widerstandsgruppen schauen zu uns auf

und bitten um Hilfe und Unterstiltzung.

Zerstéren die Besatzer uns, dann sind wir bloB Mértyrer.

Aber was, wenn wir Leuten sagen,

dass wir die Hosts nicht bekémpfen milssen,

weil etwas viel Schlimmeres kommen wird?

Es handelt sich um eine Fehlinformations-Kampagne.

Und sie ist genial.

Sie wollen nicht bloB unsere kleine Gruppe ausrotten.

Sie wollen alle Menschen entmutigen.

Was sollen wir also tun?

Wir drehen den SpieB um.

Du beweist mir deine Loyalitét,

indem du diese Familie aufteilst.

Die Frau widerstrebt Autoritéten,

also fang am besten mit ihr an.

Was wirst du tun?

Ich werde mich mit den Kindern unterhalten.

In den letzten Tagen ist viel passiert.

Und ich weiB, dass manche von euch angespannt sind.

Aber wir stehen kurz davor, Grofiartiges zu erreichen.

Also glaubt weiter an uns.

Glaubt an das, was wir tun.

Lass uns allein.

Ich dachte, du wérst vielleicht tot.

Noch nicht.

Hat er dir verziehen?

Er verzeiht nie.

Aber wir haben gemeinsam Dinge erlebt.

Wie geht's dir?

Was glaubst du denn, wie es mir geht?

Ich hatte keine Wahl.

Wir alle wéren in diesem Zelt gestorben.

Vielleicht.

Du hast auch aufgehért, an uns zu glauben.

Weil das, was du erzéhlt hast, nicht stimmig war.

Ich will dir helfen.

Dazu muss ich die Wahrheit wissen.

Du willst wissen, ob ich Kollaborateurin war?

Ich will wissen, wie du Uberlebt hast.

Dein Mann war Polizist.

Leute wie er verschwanden nach der Ankunft.

Wir nahmen einen anderen Namen an.

Die Sullivans.

Will arbeitete in einer Werkstatt. Ich machte eine Bar auf.

Wir fielen nicht weiter auf.

Wenn man dem Widerstand beitritt, féllt man aber schon auf.

Aus meiner Sicht hatte ich keine Wahl.

Die meisten Leute bemerkten nichts.

Alles war auf komische Weise so normal.

Aber ich wusste, class bald etwas Schlimmes passieren wUrde.

Und dein Mann?

Er war vorsichtiger.

Wir stritten viel.

Und er hatte recht.

Wir riskierten alles.

Wie hast du es aus Los Angeles rausgeschafft?

Als die Fabrikarbeit begann, herrschte Chaos.

Broussard wusste, wir mussten den Handschuh wegschaffen.

Also téuschten wir ein Ablenkungsmanéver vor.

Ich gehe davon aus, dass er tot ist,

genauso wie seine Leute.

Glaub mir, wenn ich das sage:

Ich hoffe wirklich, dass deine Version der Geschichte stimmt.

W0 sind meine Kinder?

Sie werden verhért.

Von MacGregor.

Das macht der Widerstand jetzt?

Und wer ist Uncle Alan?

Nun, er heiratete unsere Tante.

Er ist irgendwie traurig.

Mom sagt, sie nahm ihn wie eine streunende Katze auf.

W0 wohnte er?

Bei uns.

Nein, ich meinte, in welchem Schlafzimmer?

-Nun, er schlief... -Nein, nicht du.

Sie.

Er schlief in Charlies Zimmer.

Bevor er zurilckkam.

ZurUckkam?

Von wo?

Von der grUnen Zone.

Er musste dort arbeiten.

Was denn?

Assistant Proxys Sohn.

Er wollte einen Freund haben, also musste ich in seinem Haus wohnen.

Du lilgst.

Das tue ich nicht.

WeiBt du, was mit kleinen Jungen passiert, die Iilgen?

Ja.

Versuchst du, mich auszutricksen?

Rede.

Lassen Sie ihn in Ruhe!

Sag mir, von wo dein Bruder zurUckkehrte

und dann hére ich auf.

Sag's mir und dann hére ich auf.

Santa Monica.

Vor cler Ankunft warst du Polizist in Los Angeles?

Das ist richtig.

Alle Polizisten wurden eliminiert.

Wie hast du Uberlebt?

Eine andere Familie, die Sullivans,

waren wéhrend der Ankunft auf Urlaub.

Wir [Jbernahmen ihr Haus und ihre Identitéten.

Und das funktionierte?

Als das Anfangschaos vorUber war, war es den Besatzern egal.

Sie wollten bl0B Kérper.

Dann hast du als Mechaniker gearbeitet?

Das ist richtig.

Du und deine Familie, habt ihr im selben Haus gewohnt?

Was?

Hat deine ganze Familie zusammen in Los Angeles gewohnt?

Bis auf Charlie.

Er war in Santa Monica.

Was hat deinen Sohn nach Santa Monica verschlagen?

Er saB dort fest, als die Mauern aufgezogen wurden.

Charlie gab zu, dass er nicht bei euch gewohnt hat,

aber er sagte, er war in der grUnen Zone.

Ich sagte ihm, class er IiJgen soll.

Wieso?

Ich bestach jemanden, damit er mich nach Santa Monica schmuggelte.

Dann kletterten wir Uber die Mauer, um zurilckzukehren.

Hétten die Besatzer das rausgefunden,

wéren wir alle in die Fabrik geschickt worden.

Mit einem 12—JĂ©hrigen klettert man nie (Jber diese Mauer.

Wir wurden beim Hochklettern von einer Drohne entdeckt.

Tétete einen guten alten Freund.

Das war ein groBes Risiko.

Anscheinend hast du keine Kinder.

Ich hétte alles getan, um ihn zurilckzubringen.

Das beunruhigt mich.

Was meinst du damit, wenn du sagst,

du héttest alles getan?

Ich denke, die Besatzer versprachen dir, dein Kind zurilckzubringen,

wenn du mit ihnen kooperierst.

Ihr kénnt glauben, was auch immer ihr wollt.

Das ist nicht passiert.

Ich sagte doch, class du nicht stéren sollst.

Ich weiB.

Aber es ist wichtig.

Was meinst du damit, class die Sprengkapseln weg sind?

Vor dem Einsatz fUhrten wir eine letzte Kontrolle durch.

Sie sind weg.

Sie sind nicht einfach von alleine verschwunden.

Irgendjemand muss sie genommen haben.

Vielleicht das Kind der Bowmans, das vermisst wird.

Wir brauchen diese Sprengkapseln.

Sonst werden nicht nur die Bowmans dafiJr verantwortlich gemacht.

Bei Vernehmungen wird viel wiederholt.

Wir machen Fortschritte.

Es geht zu langsam.

H6r mal, ich kann sie knacken.

Aber du musst mir etwas Freiraum geben.

Du hast Will einen Tipp bezilglich Santa Monica gegeben.

S0 hat er sich aus allem rausgeredet.

Sie wissen nicht, was wir wissen.

Oder was die anderen ausgeplaudert haben.

Das kann ich zu meinem Vorteil nutzen.

Gehen wir nach deiner Weise vor.

Aber ich verliere die Geduld.

Was hat Will in Los Angeles gemacht?

-Er war Mechaniker. -Das ist interessant.

Denn er sagte uns gerade, class er fUr die Besatzer arbeitete.

Ich weiB, warum du versucht hast, das zu verheimlichen.

Aber jetzt musst du mir helfen, damit ich das verstehe

und dir helfen kann.

Wir hatten keine Wahl.

Das verstehe ich.

Du standest unter Druck.

Charlie war in Santa Monica.

Nein, Will nahm diesen Job nicht nur an, um Charlie zurilckzubringen.

Er arbeitete fUr den Filhrungszirkel.

Fur mich und fur Broussard.

Ich wusste es von dem Moment an, als ich dich und deinen Mann zum ersten Mal traf.

Ihr wart Kollaborateure.

Wir hétten den Handschuh

nie ohne Wills Informationen und Beziehungen bekommen.

Wir brauchten jemanden, cler dem FLlhrungszirkel nahestand.

S0 macht man das.

Ich weiB, wie die Dinge funktionieren.

Aber wenn du diejenige bist, fUr die du dich ausgibst,

wieso miJsstest du dann IiJgen?

Weil wir uns hier nicht sicher filhlten.

Das ist ja komisch.

Wieso fUhIt sich ein Mitglied des Widerstands

hier denn nicht sicher?

Weil er uns warnte, class es in diesem Camp politisch zugeht.

Du weiBt nicht, wie es ist, im Block zu wohnen.

Man wird sténdig von den Besatzern beobachtet.

Wieso ist es so schwierig, sich eine Waffe zu nehmen und zu kémpfen?

Gegen ein Tausend des Widerstands?

Wenn deine Kinder in Gefahr sind?

Also gibst du es zu. S0 heuerten sie dich an.

-Durch deine Kinder. -Ich war nie ein Teil von ihnen!

Nun, aber dein Mann schon.

Er verkaufte sich selbst, um euren Sohn zurilckzubringen.

Sag mir nun genau, wie viele unschuldige Leute

er in die Fabrik geschickt hat.

Was, zum Teufel, ist das?

Verréter!

Sieh mal, wen ich gefunden habe.

Du hast meine ZiJnder gestohlen.

Ja.

W0 sind sie?

Wenn du mich tétest, wirst du sie nie finden.

Bram.

Wir wollen raus aus dem Camp.

Wir verhandeln nicht.

Sag's ihm einfach, Bram.

Dann haben wir kein Druckmittel.

Moment, lass mich mit ihm reden.

—Lass mich mit ihm reden! -Bitte.

-Rede. -Lass mich mit ihm reden.

Lass nicht zu, dass er das tut. Vincent!

Ich kann mit ihm reden.

Du meine GUte!

Mistkerl!

Wa rte!

Ich kann etwas eintauschen.

Informationen. Eine Goldmine.

Wir geben dir das und die ZUnder,

wenn wir das Camp verlassen dUrfen.

Was fUr Informationen?

Geheime Informationen direkt aus dem IGA.

Tu das nicht, Dad.

Aufhéren!

Aufhéren!

Du musst es mir versprechen.

Ich verspreche gar nichts.

Bis du mir genau erzéhlst, was du tauschen kannst.

Was?

Glaubst du etwa, das wére alles, was wir tun?

Sobald wir mit deinem Sohn fertig sind,

knijpfen wir uns dein kleines Médchen vor.

Der Mann, der mit uns reiste.

Sein echter Name ist Alan Snyder.

Nun...

Wer hat mich verraten?

Katie?

Der Mann.

Ach, na klar.

Wahrscheinlich habt ihr seine Kinder bedroht.

Und jetzt wollt ihr mich erhéngen.

Wir wollen dich fUr deine Verbrechen zur Rechenschaft ziehen.

Welche Verbrechen wéren das denn?

Vélkermord, Verrat.

Das ist nicht sehr spezifisch.

Du hast den Los-Angeles-Block geleitet.

Ja, und dort rettete ich unzéhlige Leben.

Ihr wisst schon, als ich von meinem Amt abberufen wurde,

wurden alle Ménner, Frauen und Kinder in die Fabrik verfrachtet.

Von den verdammten Hosts.

Deinen Herren.

Denjenigen, die die Menschheit systematisch vernichten.

Sie vernichten die Menschheit nicht.

Das wilrde Vorsatz implizieren.

Sie benutzen Menschen lediglich als Arbeitskréifte

und viele von uns sterben einfach dabei.

—Und das stĂ©rt dich nicht? -NatiJrlich tut es das.

Ich wilnschte, sie wéren nie hergekommen.

Aber das sind sie, also arbeitete ich daran,

so viele Leute zu retten wie mbglich.

Warum hast du dann den Block verlassen?

Wegen der anderen Menschen.

Die Hierarchie der Besatzer ist wie eine Schlangengrube.

Beim kleinsten Fehler ist man tot.

Also dachte ich, ich gehe, solange es noch geht.

Wie heldenhaft.

Nun, ich bin kein mutiger Mann.

Aber ich bin intelligent.

Und wUrdet ihr das sein,

wiJrdet ihr Bunker beziehen und versuchen, den herannahenden Krieg zu Uberleben.

Welchen Krieg?

Den Krieg zwischen unseren Hosts und etwas noch viel Schlimmeren.

—Das ist schon wieder Unsinn. —Das ist kein Unsinn.

Wir sind beiden Seiten egal,

aber wir befinden uns an cler Feuerlinie.

Was sollen wir also tun?

UbeïŹ‚eben.

Deswegen mUsst ihr auch diesen Host zurUckgeben.

Mit meinem Host tue ich, was mir beliebt.

Natijnrlich. Ich schlage bloB vor,

dass du die Konsequenzen abwégen solltest.

Zerstérst du ihn, werden sie sich réchen.

Wie Dallas?

Also habt ihr gehért, was mit Dallas passiert ist?

Ein weiteres Kriegsverbrechen der Hosts.

Nennt es, wie auch immer ihr wollt.

Aber Tatsache ist, class zwei unserer Hosts vernichtet wurden,

nachdem eine menschliche Widerstandsgruppe ein riesiges EMP initiierte.

Aus diesem Grund feuerten sie eine Waffe aus dern All.

Mir wurde erzéhlt, class der Sand zu Glas wurde

und das Hunderte von Meilen in allen Richtungen.

Nicht mal die Kakerlaken Uberlebten.

Es ist mir egal, wie ihr euch entscheidet.

Wehrt euch, macht mit, kémpft oder versteckt euch.

Aber bevor ihr mir weismachen wollt, wie wichtig Menschenleben sind,

fragt euch mal, wieso ihr euch dazu entscheidet,

Millionen von Menschen zu téten.

Nichts wird sich éndern. Niemand wird inspiriert sein.

Sie werden einfach tot sein.

W0 gehst du hin?

Ich fand die Symbolik toll, den Host

mit der Bombe nach Seattle zu schicken.

Aber wir mussen sie jetzt vernichten.

Hast du nicht gehért, was er eben sagte?

Uber Dallas?

Ich glaube kein Wort davon.

Das ist alles Teil ihrer Psychospiele.

Aber was, wenn das...

Hér dir mal selbst zu.

Es war unser Ziel, den Hosts zu entkommen

und du hast zu viel Angst davor, auch nur einen von ihnen zu téten.

Dieses Ding bringt uns dazu, uns selbst zu hinterfragen.

Verdammt, deswegen hast du sogar eine Waffe auf mich gerichtet.

Es wird Zeit, den Rubikon zu Uberschreiten.

Vertrau mir.

Es sei denn, du glaubst nicht an das, was wir tun.

Gut.

Veranlasse die Zerstérung.

Ich werde meine Worte an das Camp vorbereiten.

Der Befehlshaber trug uns auf, den Host zu zersttiren.

Geh zum Waffendepot und hole vier Claymore-Minen.

Wir arrangieren sie so, dass sie gleichzeitig hochgehen.

Wir werden dich téten. Verstehst du das?

Was ist in Dallas passiert?

Wir hétten ihn nicht téten sollen.

Bugs war ein guter Mann.

Und ich schoss ihm in den RUcken.

Wie ein Feigling.

Wieso ist es wichtig, wie du ihn getétet hast?

Wir sind hier im Wilden Westen. Es herrscht Krieg.

Hast du keine Angst davor, class wir uns selbst zerstéren?

Zuerst Bugs und jetzt Familie Bowman?

Wir sollten auf derselben Seite stehen.

Lies in der Geschichte nach.

Revolutionen sind nur dann erfolgreich, wenn sie ihre Purheit beibehalten.

Denn das menschliche Hirn ist absolut nicht in der Lage dazu,

zur selben Zeit nuanciert und leidenschaftlich zu sein.

Entweder arbeiten wir alle auf dasselbe Ziel

oder wir scheitern.

WeiBt du, warum ich dir und nicht Bugs gefolgt bin?

Weil du dich selbst niemals hinterfragst.

Das ist der Preis, den man in der Filhrungsrolle zahlt.

Ich weiB.

Du bist eine andere Art von Mann.

Ich respektiere deine Féhigkeit, die Grauzonen zu sehen.

Aber das ist nicht cler Krieg dafUr.

Und wenn der Krieg zu Ende ist?

Was, wenn wir vergessen haben, wer wir sind?

Wenn wir den Krieg Uberleben?

Die zukUnftigen Generationen werden unsere Taten beurteilen.

Wenigstens werden sie leben, um das tun zu kéjnnen.

Bleib stehen.

Bis jetzt habe ich deine Fragen geduldet, weil ich deine Unterstiltzung schétze.

Aber das muss jetzt aufhtiren.

Von nun an musst du Soldat sein.

Unser Host kann nicht mit den Besatzern kommunizieren,

denn sonst hétten sie das Camp gesturmt.

Das stimmt.

Woher sollen sie dann erfahren, dass wir ihn in die Luft sprengen?

Scheint dein Befehlshaberjemand zu sein,

der so ein Geheimnis fur sich behélt?

Es ist eine Maschine, richtig?

Auch das stimmt.

Wieso kUmmert es sie dann, wenn sie zerstért wird?

Kénnen sie keine neue anfertigen?

Dieser gIUhende Ball im Helm,

das ist eine Art Bewusstsein.

Bewusstsein?

Was bedeutet das?

Das weiB ich nicht so genau.

Vielleicht hatten sie mal echte Kérper

und luden sich selbst in die Sphére hoch.

Vielleicht wurden sie von anderen Wesen geschaffen.

Wichtig ist,

dass es nur ein paar Hundert dieser glilhenden Bélle gibt.

Alles andere, die Drohnen, die Walkers, die Schiffe...

Automatisiert. Teile eines Schwarmdenkens.

Man irritiert sie, wenn man eine Drohne zerstért.

Das sind Teile, die sie ersetzen miJssen.

Aber wenn man einen dieser wichtigen Teile zerstijrt...

Ich sehe, dass du ein guter Mann bist,

cler versucht, die richtige Entscheidung zu treffen.

Bist du ein guter Mann?

-Nein. -Wieso sollte ich auf dich héren?

Weil ich Pragmatiker bin.

Manchmal tun Pragmatiker schlimme Dinge.

So wie gute MĂ©nner. Aber darum geht‘s nicht.

In diesem Fall sind meine Pragmatik

und deine Moral auf derselben Seite.

WLIrde ein moralischer Mann seine Freunde betrilgen?

Seinen Befehlshaber?

Um eine entsetzliche Tragédie aufzuhalten?

NatUrIich.

Du kannst alle Ménner, Frauen und Kinder

im Pazifischen Nordwesten retten.

Das liegt in deinen Hénden.

MacGreggor wird nicht auf mich héren.

Und ich habe im Camp nicht genug Unterstiltzung,

um ihn davon abzuhalten, den Host zu zerstéren.

Dann brauchst du Verstérkung.

Die Besatzer?

Wie?

Du rufst eine bestimmte Radiofrequenz und sagst ein Code-Wort.

Sobald ich das tue, verrate ich uns.

Anhand cles Signals werden sie das Camp lokalisieren.

Nicht, wenn du die Sendung kUrzer als sechs Sekunden héltst.

Und dann?

Dann wartest du auf Antwort.

Sie rufen dich auf derselben Frequenz zuriJck und bieten Bedingungen an.

Wenn du mit den Bedingungen einverstanden bist, antwortest du.

Was fUr Bedingungen?

Das kommt darauf an, was du willst.

Vielleicht bittest du um Begnadigung ïŹ‚Jr alle aus diesem Camp.

Vielleicht forderst du ein tolles Schloss in den Schweizer Alpen.

Es liegt an dir.

Ich war schon mal in deiner Position,

wenn man denkt, es gibt keine guten Optionen.

Aber manchmal muss man einfach der Mann sein,

der sich vor den Zug stellt.

Was macht ihr hier drin?

Bringt ihn raus.

Roanoke.

Was hast du getan?

Ich weiB wieder, wer ich bin.

—Du bist eine Doppelagentin. -Das stimmt nicht.

Du bist eine Doppelagentin, die mit einem bekannten Kollaborateur reist.

Deine Présenz in diesem Camp hat bloB fUr Unruhe gesorgt

und das muss aufhéren.

Hiermit verurteile ich dich und deinen Mann zu Tode.

Was passiert mit meinen Kindern?

Dein éltester Sohn ist alt genug,

um fUr seine Taten ebenfalls wie du verurteilt zu werden.

Die zwei JUngeren werden hierbleiben, bis sie alt genug sind,

um alleine klarzukommen.

Bringt sie, den Mann und den éltesten Sohn zum SchieBstand.

Und der Kollaborateur?

Ich bin noch nicht fertig mit ihm.

Gibst du mir noch einen?

Was machst du da?

Du atmest zu laut. Das lenkt mich ab.

Will...

Wusstest du, class...

Steh auf.

Steh auf. Geh.

Nein, lasst mich |os! Nein!

Hilfe!

Lasst uns raus!

In die Wélder. Nehmt den Hinterausgang!

-Los! -Hier entlang!

Hey, schon gut. Alles ist gut.

Das tut weh.

Will, die Kinder.

-Will. —Gehen wir.

Los.

W0 sind die Kinder?

Im Wald. Sie wilrden in den Wald fliehen.

Kommt schon.

Los.

Charlie!

-Char|ie! -Gracie!

Charlie!

Kommt schon.

Hey, wir mUssen hier entlang, ja?

Renne so schnell, wie du kannst.

Los!

Da ist sie.

Gracie!

Komm her, Schatz!

Ich hab dich.

Charlie!

—Char|ie! -Bram, sie ist verletzt!

Charlie, lauf!

Charlie!

Charlie!

Charlie!

Nein!

-Nein! —Char|ie!

-Nein! —Char|ie!

Gracie ist verletzt! Wir miJssen gehen!

-Nein! -Wir miJssen gehen!

—Nein, mein Baby! -Wir miJssen gehen!

Jetzt!

-Komm! —Jetzt!

Jetzt!

Komm, Gracie.

Mr. Snyder.

Lieutenant Garland.

Werden Sie mich wieder schlagen?

Nun, anscheinend hat es geklappt.

Sie haben sich ins Innere geschmuggelt.

Obwohl das im Radio nicht nach Ihrer Stimme geklungen hat.

Das war auch nicht meine.

Wie brachten Sie sie dazu, ihre Position zu verraten?

Ich schlug so lange auf die Schwachstelle ein,

bis sie nachgab und zerbrach.

Ich habe noch nie zuvor einen Mann getroffen,

der alles bekommt, was er will.

Glauben Sie mir, dieser Mann war ich noch nie.

Wohin werden Sie gehen?

-Ins Zentrum des Geschehens. -In die Schweiz?

Ich wollte schon immer die Alpen sehen.

Vielleicht besuche ich alte Freunde.

Ich habe nicht erwartet, class Sie das wirklich schaffen.

—Sie haben mich Uberrascht. —Das hĂ©re ich oft.

Der néchste Helikopter startet in 20 Minuten.

Ich kann es nicht erwarten, das Drecklos zu verlassen.

Das glaube ich, aber zuerst mUssen Sie etwas fiJr mich tun.

Sehen Sie den AnfUhrer?

Die Obersten wollen sichergehen, class er tot ist.

Das ist er.

Haben Sie alle getétet?

Die meisten.

Und die Uberlebenden?

Werden Sie sie jagen?

Nein, wir haben erreicht, was wir wollten.

Lassen wir sie da drauBen hungern.

Gehen wir.

Ubersetzt von: Theresa Stepanik

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