All language subtitles for Helen of Troy (1956) CD1 - TURKiSO - [German]

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Original subtitles

OUVERT�RE

Der Untergang von Troja

Hier war Troja vor 3. 000 Jahren, eine Stadt des Schicksals,

die den Hellespont beherrschte,

der heute als die Dardanellen bekannt ist.

Dies war der einzige Seeweg zwischen Ost und West.

So gelangten die Trojaner zu Wohlstand,

eine verlockende Beute f�r die Griechen.

Die Trojaner wussten noch genau, wie die Griechen unter Sparta

die Stadt gepl�ndert und in Brand gesetzt hatten.

Nun sch�tzten Verteidigungsanlagen sie vor weiteren Angriffen.

Deshalb hatte das neue Troja

m�chtige Mauern, hinter denen ein gl�ckliches Volk lebte,

das die Sch�nheit liebte.

Im Palast und auf den Stra�en

ernteten die B�rger die Fr�chte des Friedens,

als w�rde diese sorgenfreie Zeit niemals enden.

Lord Aeneas, der Neffe von K�nig Priamos,

war auf dem Weg zum Palast,

wo das Schicksal von Troja in den H�nden des K�niglichen Rates lag.

So haben wir die V�lkerfreundschaft

gegen die Feindschaft eingetauscht. Die Ger�chte brodeln,

die Trojaner sind misstrauisch. Es gibt nur eine L�sung.

Tu, was du f�r richtig h�ltst. Geh nach Sparta,

aber nimm Trojas Schicksal nicht mit.

Das Schicksal des goldenen K�figs?

Es geht uns gut.

Unser Wohlstand beruht auf Handelssteuern.

Unsinn! Ohne eigene Handelsflotte werden wir daran ersticken.

Aber alle H�fen sind in Feindeshand!

- Tr�umer! - H�te deine Zunge, Bruder.

Paris war dir schon immer �berlegen.

Und du uns beiden.

- Er ist verr�ckt, Hektor! - Meine S�hne,

verr�ckt ist, wer den Disput zum Streit macht.

Paris, ich hei�e deinen Plan gut.

Du wirst nicht um Frieden betteln.

Ich will die Griechen zu einem Abkommen bewegen.

Ich w�rde sie �berzeugen.

Ich w�rde Sparta mit 100 Kriegsschiffen heimsuchen!

Zweifelsohne, Polydoros, und einen endlosen Krieg entfachen.

Und du, Hektor, gibt es f�r dich

- au�er Fechten und Boxen noch etwas? - Ja.

Den Speer und den Diskus.

Hektor ist ein guter Sohn, Priamos.

Und ein guter Ehemann, Herr. Reicht das nicht?

Paris' Schiff ist bereit.

Sind die G�tter wohl gesonnen?

Die Omen und Prophezeiungen sagen ja. Mit einer Ausnahme.

Eine Priesterin im Tempel.

- Meine Tochter. - Z�rne nicht, Priamos.

- Kassandra ist krank. - Geisteskrank.

Erhebe dich, Paris,

und geh.

In einem Punkt beunruhigt mich die Jungfrau Kassandra.

Prinz Paris scheint nur einer einzigen G�ttin zu huldigen.

- Aphrodite. - Ich huldige �berhaupt niemandem.

Nein.

Bewunderung trifft es besser.

Bewunderung f�r eine Marmorstatue.

Nicht die G�ttin der Sch�nheit riet zum Schutz gegen den Feind,

sondern Athene, G�ttin der Weisheit,

und Schutzherrin der Kriegspferde.

Athene ist nicht erfreut

�ber deine einsame Bewunderung.

Ihr gef�llt nicht, dass ihr eine Friedensmission plant.

Ich nehme an, ihr b�ses Pferd wird mich niedertrampeln.

Gut, gut. Lass es kommen, Herr,

wenn das der Preis daf�r ist, in einem Sagenreich zu leben.

Sprich nicht so, Paris.

Frieden gibt es nur, wenn du

zuerst Athene bes�nftigst.

Kleine Kassandra, ich kann nicht l�nger warten.

Gib mir deinen Segen.

Ich kann nicht segnen, was ich sehe.

Kassandra!

- Kassandra, h�r auf. - Vater, es ist wahr.

Was ich sehe und f�hle, ist die Wahrheit.

Geh, Paris.

Komm, Kassandra.

- Komm und ruh dich ein wenig aus. - Wie k�nnte ich?

Oh, k�nnte ich doch

ohne diese Qualen leben.

Paris!

Paris, geh nicht. Bitte geh nicht.

- Mein Schiff wartet. - Wenn du Troja liebst,

verschone uns mit diesem Schicksal.

- Ich dachte, wenigstens du liebst mich. - Das tue ich, aber

der L�rm, der Sturm, es ist zu furchtbar.

Pferde schreien, Sterbende jammern.

- Pass auf sie auf. - Liebling, Liebling.

Vielleicht muss es so sein.

Was sein muss, l�sst sich nicht �ndern.

Wo sind wir heute? Elysium?

Weit entfernt. Wir n�hern uns Sparta,

ein kriegerisches Land, wo ein Mann seinen Mut mit allen Mitteln beweist.

- Wie wohl die Frauen sind? - Mein tiefsinniger Aeneas.

Frauen sind die Essenz allen Seins.

Sie geben Leben, und oft auch den Tod.

- Sie bestimmen unser Schicksal. - Nicht das meine.

Was ist los?

Die Brise nimmt zu.

Aber sie ist zu hei�.

Es ist nichts. Nur ein W�lkchen.

Auf den Mast mit dir!

- Ich befehle dir! Hinauf! - Segel runter!

Mein Prinz, die Leinen h�ngen fest, und niemand geht da rauf.

- Das werden sie bereuen! - Nein!

Es gibt nur ein Mittel gegen den Aberglauben.

Nein, mein Prinz, nicht ihr. Nein!

Paris!

Paris!

Paris!

Paris! Paris!

Paris!

Megas!

Aphrodite.

Was?

Ein Schiffsungl�ck.

Sie existiert.

- Wer? - Die wunderbare G�ttin.

Er ist verr�ckt.

Aber angenehm verr�ckt.

Wie hie� das Schiff?

Die Delfin

- von Troja. - Ein Trojaner.

Mach ihn los, Andros.

Er sollte sich aufw�rmen, bevor wir ihn den Soldaten �bergeben.

Frauen! Soll er sich f�r das Jenseits aufw�rmen?

Deckt ihn zu, schnell!

Wir suchen die K�nigin von Sparta.

Sie kam an die K�ste, um ihre fr�here Amme zu besuchen.

- Eure Hoheit. - Ich wollte nicht gest�rt werden.

Dieser Strand ist nicht sicher.

Ein unbekanntes Schiff wurde gesichtet.

Wir konnten nicht hinterher.

Vielleicht waren trojanische Spione an Bord.

Ihr seht Gespenster.

- Dies war kein Geisterschiff. - Das Wappen von Troja.

Der K�nig w�nscht, dass seine K�nigin mitkommt.

Richtet ihm aus, dass ich bei Cora in guten H�nden bin.

Geht jetzt.

Wie ihr w�nscht, Hoheit.

Andraste!

- Andraste, hilf uns. - Ein Mann, Hoheit?

Wie aufregend!

- Ich kann keinen Trojaner verstecken. - Nein.

Vielleicht ist er ein Soldat? Seid vorsichtig.

Allzu vorsichtige Frauen verpassen viel, Andraste.

Er wird nicht wieder.

Aber sein Herz schl�gt.

Gib ihm Suppe und dann �bergeben wir ihn.

- Gut. - Nein! Sie werden ihn umbringen.

- Gut. - Ich bleibe dabei,

- auch wenn er so h�sslich w�re wie du. - Danke.

Wem bin ich Dank schuldig?

Ich bin nicht wichtig. Nur eine Sklavin.

Erz�hl uns von dir, Trojaner.

Habe ich das erw�hnt?

Ich kann mich nicht erinnern.

Aber von Euch habe ich getr�umt.

Eine G�ttin.

Verehrte Aphrodite,

darf ich mich vorstellen:

- Prinz Paris von Troja. - Seien Sie nicht unversch�mt.

Ihr seid selbst etwas unversch�mt, daf�r, dass ihr eine Sklavin seid.

- Schweigt! - Eine Sklavin des Palasts, Andros.

Warum ist das wichtig?

Ich bin wirklich Prinz Paris.

Ich will K�nig Menelaos ein Angebot unterbreiten.

Aber nat�rlich glaubt ihr mir nicht.

Meine Identit�t,

alle Geschenke des Hofes von Sparta.

Meine M�nner werden sich von Sparta fern halten.

Es wird hei�en, der Blitz habe mich getroffen.

Vielleicht glaube ich Euch.

Ihr �u�eres ist angeschlagen, nicht aber Euer Benehmen.

Bei D�mmerung m�sst ihr weg.

Folgt der K�ste. Ihr kommt an eine Bucht.

- Nein. Ich habe eine Mission. - Tut, was ich sage!

Unsere Soldaten sind schnell mit dem Schwert.

Warum k�mmert Euch das?

Die Gef�hle einer Sklavin sind ohne Bedeutung.

F�r mich nicht.

�berall sonst w�re eine solche Sch�nheit die K�nigin.

Wir w�rden Euch Lieder widmen.

K�nig Menelaos w�re au�er sich.

Ja, neben Euch w�rde die K�nigin verblassen.

Es t�te ihr weh, das zu h�ren.

Kennt ihr sie?

Ich geh�re ihr und bin ihr Schatten.

Ich glaubte immer, ich w�rde sie kennen.

Nein, niemand kennt K�nigin Helena richtig,

- sie selbst eingeschlossen. - Auch nicht der K�nig?

Gro�e Macht braucht kein Wissen.

Moment. Ich stelle diese Fragen nur,

- weil ich zum Palast muss. - Nein.

Ich werde vorsichtig sein, helft mir also.

H�rt er mich nicht an, frage ich die K�nigin.

Das d�rft ihr nicht! Ich...

W�rt ihr alt und h�sslich, w�re es vielleicht m�glich.

Ihr seid weder das eine noch das andere.

Es ist sp�t, Andros. Wir m�ssen zum Markt.

Ja. Ich will nicht hier sein, wenn sie ihn finden.

Mir w�re es egal.

Wir m�ssen zur�ck zum Palast. Ich bin schon zu lange weg.

Versprecht mir

ein Wiedersehen.

Geh jetzt zur�ck.

Proviant f�r die Reise.

Ihr hofft, ich gehe nicht zum Palast?

Mehr denn je.

Die griechischen K�nige planen hier einen Krieg gegen Troja.

Dann ist dies der rechte Zeitpunkt.

- Wann sind sie da? - Vielleicht morgen.

Aber heute Nacht

gibt es nur Euch und mich.

Und den Zauber des Mondes.

Hier. Das ist f�r Euch.

Meine liebe kleine Sklavin,

ich will nichts von dem, was du vom Palast stiehlst.

Nur das, was ich selbst stehle.

Nein, mein Prinz.

Dann leihe ich dich aus.

Aber wir werden offen sein.

- Ich will dich kaufen. - Oh nein! Das w�re mein Tod!

Unsinn.

Ich werde ihr sagen, dass du f�r mich keine Sklavin,

sondern meine zuk�nftige Frau bist.

Lasst mich gehen, Paris.

Glaubt ihr nicht, ich k�nnte eine Sklavin lieben?

Doch, das glaube ich.

Mein Herz glaubt und liebt Euch.

Mein Herz ist Euer, Paris, ich aber kann es niemals sein.

Du darfst die K�nigin nicht aufsuchen, geh nicht in den Palast.

Dies ist unser letzter Moment.

Frag nicht, warum.

Nenn es Magie, nenn es einen Traum.

Erz�hle niemandem davon.

H�rt unseren Gastgeber, K�nig Menelaos von Sparta.

- Kommt Odysseus bestimmt? - Sein Schiff war hinter uns.

Dieser lthaker wollte sein Heim nicht verlassen.

Er ist der Kriege �berdr�ssig.

Wir mussten ihn mit Gewalt �berzeugen, dass Griechenland

wichtiger ist.

Nimm den Ruhm. Ich nehme das Gold Trojas.

Nicht meinen Anteil, Bruder.

Odysseus, K�nig von lthaka!

Seid gegr��t, Freund. Macht Euch bekannt.

Ajax, Prinz von Salamis. Nestor, K�nig von Pylos.

Diomedes von �tolien.

Und mein Bruder: K�nig Agamemnon von Mykene.

Seid gegr��t, Piratenfreunde.

Wir planen einen gerechten Krieg,

einen defensiven Angriffskrieg.

Eine sch�ne Art von Recht.

Glaubst du, die Trojaner bauten ihre Festung f�r den Frieden?

Kennst du Priamos' S�hne?

Polydoros ist kampfl�stern! Hektor auch.

Paris ist ein ausgezeichneter K�mpfer.

Glaubst du, die wollen Frieden?

Ohne Achilleus k�nnen wir nichts planen.

Aber er hasst uns beide.

Ebenso liebt er aber den Krieg.

Um der Versuchung zu widerstehen, sich uns anzuschlie�en,

hat er sich in einem Haus voller Frauen versteckt.

Dort fand ich ihn, gesch�tzt vor unserem Einfluss,

in Frauenkleidern!

Kommt er?

Ja. Er ist bei den Pferden im Stall.

Achilleus, das s��e M�dchen.

Ich werde ihn f�r seine Sch�nheit loben.

Der Mann, der sein eigenes Horn bl�st.

Gr��t ihn, Menelaos.

Seid gelobt, Achilleus.

Und ich verachte Euch.

Euch auch, Agamemnon.

Da wir uns aber einigen m�ssen,

werde ich der Anf�hrer sein.

- Anf�hrer? - Gewiss.

Ich und mein Freund Patroklos.

Wir sind K�mpfer, von Kindesbeinen an.

- Das bezweifle ich. - Wer?

Ich, Ajax.

Mein Nachahmer.

Du widerlicher Ruhmesj�ger.

Ihn ahmt man nur in voller R�stung nach!

Daher kommt sein Ruf, unverletzlich zu sein.

Bringt ihn zum Schweigen, Menelaos.

Ich will nicht von ihm gest�rt werden.

Seine Haut ist ebenso verletzlich wie seine Eitelkeit.

Und besonders seine Ferse.

- Selbst Leder ist zu hart. - F��e sind keine Waffen.

Beruhigt Euch. Ich mach das schon.

Genug jetzt. Einigkeit ist das Gebot der Stunde.

Undenkbar.

Das gab es nie und wird es nie geben.

Halte die Pferde bereit.

Patroklos, wir gehen.

Ich sehe keinen Grund, Troja anzugreifen.

- Ich auch nicht. - Wartet, wartet.

Hier. Ihr sprecht von Moral?

Das Wappen eines trojanischen Schiffs.

Kein Handelsschiff, sondern eins vom Hofe des Priamos.

Es war mein Schiff, Hoheit.

Ich bin Paris von Troja.

- K�nig Menelaos? - Ja.

Verzeihen Sie mein Auftreten, der Sturm warf mich �ber Bord.

Diese Versammlung griechischer Herrscher

vereinfacht meine Mission.

- Woher wusstet ihr? - Ich ersuche um Eure Nachsicht.

Es erspart mir viele Reisen,

solltet ihr das Friedensangebot aus Troja ablehnen.

- Troja will keinen Krieg?

Das ist falsch, Menelaos.

Macht dem ein Ende!

- Wo war dieser Betr�ger? - Er kam zum Palast.

- Ich dachte, ihr wolltet ihn fragen. - Ihr st�rt den Rat!

- H�rt ihn an. - Das ist unsere Angelegenheit.

Er ist ein Vagabund. Seht euch seine Lumpen an.

Mein Palast sieht viele wie ihn.

Meist sind sie geschickt und begabt.

Was tut ihr neben der Hochstapelei?

Ich versuche wohl das Unm�gliche.

Der Faustkampf.

Wenn er Paris ist, beherrscht er ihn.

- Hervorragend. - Habt ihr geh�rt, Ajax, Achilleus?

Achilleus ist m�de.

Er verdankt seinen Ruf nicht dem Kampf gegen Kinder.

Sparta ist h�chst gef�hrlich.

- Wie ich sehe... - Wenn er uns besiegt,

- darf er gehen. - Nein.

Teil meiner Aufgabe war es, Zivilisation zu verbreiten.

Unter einer Bedingung.

Gehe ich heil aus diesem Kampf hervor, glaubt ihr mir dann

und h�rt mich an?

Ja, wenn du deinen Kopf noch hast.

Paris!

Trojaner, ihr habt eine spartanische Tugend bewiesen: Mut.

Der h�tte mich beim Gedanken an Ajax beinahe verlassen.

Ruht ein wenig.

Morgen reden wir.

�ber Eure Abenteuer

und �ber Euern Charme, der mich Euch "Freund" nennen l�sst.

Und Troja soll Sparta "Freund" nennen.

Alphaios, gib unserem Gast ein Quartier.

Und, Alphaios,

man sagt, die Trojaner lieben die Sch�nheit.

Bring ihm eine sch�ne Sklavin.

F�r eine Sklavin in Eurem Palast w�rde ich selbst zum Sklaven.

Menelaos!

Gestern wolltet ihr mir Eure G�ste vorstellen.

Ein stolzer Wunsch.

Helena, K�nigin von Sparta, Menelaos' Gemahlin,

Paris, Prinz von Troja.

Was tut ihr hier, Trojaner?

Unsere K�nste studieren?

Ja, Hoheit. Die Kunst der Selbsterhaltung.

Trojanische Dreistheit!

Wenn ihr gestattet,

werde ich die Griechen unter besseren Umst�nden begr��en.

Ihr sollt heute wahrhaft spartanisch gehandelt haben.

Mein Herz spielte verr�ckt.

Menelaos h�rte es sicher schlagen.

Sie sollen gehen.

Geht.

- Raus! - Haltet ein!

Er kann weder h�ren noch sprechen.

Was h�ltst du von dem Trojaner?

- Du hast es gesehen. - Ja, das habe ich.

Von diesem Trojaner zumindest.

Was f�r ein Spiel spielst du?

Helena, du verr�tst dich. Das tut auch er.

Sprich offen. Wenn es sein muss, strafe mich,

aber spiel kein falsches Spiel mit dem Fremden.

Wir m�gen also die Trojaner?

Ich k�nnte vieles mit ihm anstellen. Ich k�nnte ihn verst�mmeln,

und dann heimschicken.

Ich k�nnte ihn gefangen halten und Tribut fordern.

Ich dachte, ich h�tte einen K�nig geheiratet.

- Das hast du. - Nein, einen R�uber.

Warum hast du ihn dann geheiratet?

Meine Kriegsbeute ist kein Diebesgut.

Ein K�nig mordet nicht, er �bt Gerechtigkeit.

Wie ein Spartaner.

Ich verstehe diese Dinge. Du nicht.

Ich verstehe genug.

Dann begreife, dass dein Platz im Palast ist!

Du hast diesen Mann schon vorher getroffen. Gib es zu.

Dein Schweigen verr�t dich.

Du hast den Palast heimlich verlassen. Du kennst diesen Mann.

Schweigen, wie immer. Kein Wort an mich, deinem Gemahl!

- Nein. - Nenn mich "Gemahl".

Sag "Gemahl".

Helena, ich kann viele Dinge mit deinem Trojaner tun.

Andraste.

Ich bin die Sklavin f�r den Trojaner.

Die Zofe der K�nigin?

Der K�nig schickt mich zu seinem Gast.

Eine sch�ne Sitte. Aber Gast? Er ist ein Gefangener.

Davon soll er nichts wissen.

Soll mir der K�nig pers�nlich Zutritt gew�hren?

Sein Gem�t ist erhitzt.

Soll ich das dem K�nig ausrichten?

Erledige deinen Auftrag, kleine Hexe.

Du solltest im Bett sein.

Ja, aber...

Aber deine Herrin schickt dich, um mich wieder zu t�uschen.

Nein. Sie will Euch zur Flucht verhelfen.

Flucht?

Da unten, die 2 Soldaten...

Helfen die mir auch?

Ihr seid gefangen. Der K�nig will Euch foltern.

Ihr habt wenig Zeit. Geht zur Fischerh�tte.

Ich zeige Euch den Weg.

Mein guter Freund Menelaos.

- Vor der T�r sind Wachen. - Wie komme ich dann weg?

Helena dachte, ihr solltet wie ein H�ndler aussehen.

Jeder erkennt den Prinzen in Euch.

- Soldaten. - Fischer!

- Ja? - Fischer!

Ja?

- Was w�nscht ihr? - Wein.

- Der Wind trocknet unsere Kehlen aus. - Oh. Cora, den Wein.

Idiot. Glaubt er, der Mann will schwimmen?

Er ist l�ngst �ber alle Berge.

Hier. Nehmt das mit.

Geh jetzt. Die Soldaten sind oben,

nimm die Felsen unter dem Kliff.

Geh zur Bucht jenseits des Turms. Dort wartet ein Boot.

Merkur m�ge dich tragen.

Worauf wartet ihr?

Ein verr�ckter Gedanke.

- Ich dachte nur, sie k�me. - Hierher?

Kleider, ein Platz

auf einem ph�nizischen Schiff. Was wollt ihr noch, Trojaner?

Ich habe sie nicht erwartet.

- Nur gehofft. - Oh nein.

W�rde man sie hier erkennen...

Ich wei�.

Ich w�rde mich gern erkenntlich zeigen.

Was die K�nigin betrifft,

sagt ihr, ich werde ewig von ihr tr�umen.

Wartet!

Das Schiff ist noch nicht da.

Helena.

Andraste, du bist frei.

- Geh so weit weg du kannst. - Herrin.

Wei� Adelphos Bescheid?

- Er ist �ber alle Berge. - Dann geh.

Die Freiheit kann furchtbar sein.

Geh. Schnell.

Helena.

Helena ist die K�nigin.

Du trafst ein namenloses M�dchen.

Das glaube ich nicht.

- Sie half mir zu fliehen. - Nein.

Es war die friedliebende K�nigin.

Sie h�tte es f�r jeden Sklaven getan.

Verstehe.

Dies sagt die K�nigin.

Paris wird sie nie vergessen.

Und sie wird ihren Teil zum Frieden beitragen.

- Ihr seid keine Spartanerin. - Doch.

Eine K�nigstochter mit einem spartanischem Gemahl.

Den ihr verschm�ht.

Ich verschm�he die Unterdr�ckung, wie viele andere auch.

Nur Spartaner ertragen das.

Und wir m�ssen Geh�r finden.

Das habt ihr.

Ihr seid Sparta f�r mich, nicht Menelaos.

Es gibt noch Hoffnung. Ich werde Troja berichten, was ich gesehen habe.

Die Herrscher zerstritten,

so wie das spartanische Volk.

Beruhigt Euch. Die K�nige haben die ganze Nacht gezecht.

Es gibt sie also wirklich, meine einzige Liebe.

Ja.

Manchmal �berlegen es sich die G�tter anders.

Sie sind g�tig. Nie wieder werde ich zweifeln.

Oh Helena.

Solange Menelaos Euch besitzt, seid ihr seine Sklavin.

Kommt mit mir in die Freiheit, nach Troja.

Um die Hoffnung auf Frieden im Keim zu ersticken?

Nein.

Stirbt nur ein Trojaner auf den Mauern, habe ich versagt.

Verzeiht mir, Helena.

In Euch leben 2 Frauen, beide weise und g�tig.

In mir leben 2 M�nner.

Der eine recht gut, denke ich.

Der andere schlecht.

Der eine ist ein Mann.

Der andere einfach nur ein Junge.

Paris, lass ihn immer weiterleben. Lass ihn niemals alt werden.

Helena.

Das Schiff.

Ich muss zur�ck.

Die G�tter geben mit einer Hand

und nehmen mit zweien.

Oh nein. Dies ist kein Abschied.

Auf dem Meer wirst du bei mir sein.

Und du bei mir.

Und immer jung, Paris, du wei�t?

Woran wir uns erinnern, bleibt ewig jung.

Halt!

Stehen bleiben!

- Hoheit, tretet zur�ck. - Zieht die Sch�tzen ab.

Hoheit, ich bitte Euch.

Ihr wagt es nicht.

Ich riskiere nur mein Leben, und das ist ohne ihn vorbei.

Still!

Helena!

Helena! Helena!

- Ihr l�gt. - Nein.

- Sie ist da drin. Macht auf. - Macht auf.

Brecht die T�r auf.

Es ist wahr.

Der Trojaner hat Helena gestohlen.

Er hat sie entf�hrt.

Gewaltsam, gegen ihren Willen.

Sie hat gek�mpft, erfolglos um Hilfe geschrien.

Wir verstanden uns nicht immer, aber sie war meine Gemahlin.

Es ist viel schlimmer.

Es gilt allen griechischen Frauen.

Schande f�r jedes griechische Volk.

Macht die Schiffe fertig.

Odysseus, mach schon. Ich will sie zur�ck.

- Nicht jetzt, Menelaos. Sp�ter. - Jetzt!

Stehst du mir nicht bei?

Menelaos, wir holen sie zur�ck. Und all den Reichtum Trojas.

Aber hab Geduld.

Wir schicken Boten in jede Stadt.

Ein ehrenhafter Krieg aller Griechen.

Ja. So wird es die Zukunft nennen.

Das ist es jetzt.

Paris wollte keinen Frieden, sondern Krieg.

Odysseus.

Es ist nat�rlich meine Pflicht, unser Anf�hrer zu sein.

Anf�hrer?

Achilleus ist unser Anf�hrer.

Es ist meine heilige Pflicht, unser Anf�hrer zu sein.

Still, Agamemnon. Ich werde Euch folgen.

Und Euch sagen, was zu tun ist. Wie gew�hnlich.

Den sensiblen Achilleus werde ich mit

faszinierenden Einzelheiten �ber

das enorme Goldlager in Troja �berzeugen.

Ich will kein Gold. Ich werde t�ten.

Das werden wir alle, Bruder.

Um deine Ehre wiederherzustellen.

Wer sind sie?

Ich wei� nicht, ich kenne nur die Farbe ihres Golds.

Sparta ist Vergangenheit, Helena.

Dort liegt Troja.

Wie werden sie uns dort nennen?

Eine Frau, die ihren Gatten verlassen hat.

Ein Prinz, der zum Dieb geworden ist.

Was k�nnen wir sonst noch sein?

2 Liebende.

Gegen den Rest der Welt, wenn n�tig.

Wenn ich mit den G�ttern handeln k�nnte,

w�rden wir der Welt den R�cken kehren

und niemals an Land gehen.

Ein sch�ner Traum, aber irgendwo m�ssen wir hin.

Paris, es gibt eine Insel namens Pelagos.

Das Meer kann uns ern�hren.

In der N�he des Dorfbrunnens gibt es kleine H�tten.

Lass uns dorthin gehen.

Ich kann nicht. Ich habe eine Aufgabe.

Paris, Sohn des Priamos, ich trage Verantwortung.

Kein K�nigreich der Welt w�rde mir fehlen.

- Aber du... - Helena,

unser gemeinsames Leben w�rde verblassen, liefe ich davon.

So zerbrechlich, es w�rde keinem Sturm standhalten.

Nein, Paris.

Verzeih mir.

Ich vergesse, dass du eine Frau bist, keine G�ttin.

Kapit�n.

- Kennt ihr die Insel Pelagos? - Sie liegt s�dlich,

- durch die Meeresenge. - Segelt nach S�den.

- Kapit�n. - Ja?

Wir haben unseren Plan ge�ndert.

Nach Norden, nach Troja.

- Was ist los? - Das m�sst ihr sehen, Aeneas.

Wartet.

Aeneas, ruf die K�nigin.

Paris!

Paris.

Dort sind meine Br�der.

Hektor, Polydoros. Ich habe dir von ihnen erz�hlt.

Gl�ckspilz. Du k�nntest in den Hades fallen

und mit Sonnenschein beladen zur�ckkommen.

�berraschungen liebte er schon immer.

Sch�n, dass du deine Mission

deinen Talenten angepasst hast.

Komm.

- Aeneas. - Paris.

- Paris. - Ich h�tte Vertrauen haben sollen.

Zeus h�tte ihn nie sterben lassen

- und unsere Hoffnung auf Frieden. - Ein Wunder.

Was ist passiert, Paris?

Das ist das Wunder.

Ohne sie h�tte ich Troja nicht wieder gesehen.

Ein Meeresgeist h�tte dich retten k�nnen.

Aber eine solch zarte Person?

Geduldet euch ein wenig.

�ber ihre Qualen werde ich in ihrer Gegenwart nicht sprechen.

Hauptsache, unser Sohn ist zur�ck, mein liebes Kind.

Du bist uns willkommen.

Paris, lass ihr eine bequeme Unterkunft herrichten.

Sp�ter kannst du alles erz�hlen.

Zu Befehl, Vater.

Mein Bruder ist unh�flich.

Bei welchem Namen sollen wir Euch rufen?

- Ich hei�e... - ihr Name ist Tod.

- Kassandra! - Verzeiht ihr. Sie ist krank.

Wartet.

Was wolltet ihr sagen?

Ich bin Helena, K�nigin von Sparta.

Die Gemahlin von K�nig Menelaos?

- Nicht mehr. - Aphrodite, die G�ttin der Sch�nheit,

ist zu uns gekommen.

Sie wird die Katastrophe bringen.

Ihr Name wird in Feuer geschrieben sein. Helena.

Helena von Troja.

Und wieder rettete sie mich,

aber unter einer solchen Gefahr, dass ich sie nicht

bei den Spartanern zur�cklassen konnte.

Ich habe Ihnen Schwierigkeiten gemacht.

Aufgrund der Zuneigung, die uns verbindet,

hoffe ich auf ein gerechtes Urteil.

Ich kann es nicht glauben, dass so etwas passieren konnte,

nicht durch meinen Sohn.

Der Sohn, der meine Hoffnung auf dauerhaften Frieden teilte.

Der den Frieden bringen wollte. Gebracht hast du

stattdessen Schande.

Du hast die Griechen geeint.

Du hast eine Flamme entz�ndet, die sie zusammenschwei�en wird.

Sie werden zu uns kommen.

Das sollte dich freuen.

Viele Trojaner werden deinetwegen sterben m�ssen.

Du �berbeanspruchst unsere Zuneigung.

Paris,

schick sie zur�ck nach Sparta und vers�hne dich mit Menelaos.

Niemals.

- Du bist ohne jede Vernunft? - Meine Liebe ist ohne Logik.

Wir w�hlten zwischen Troja und Pelagos.

Helena wollte nach Pelagos gehen,

aber ich musste Euch warnen.

Sie hatte den Mut, mit mir zu kommen.

Aber sie hatte Recht.

Mitgef�hl ist in Troja nicht zu finden.

Vermeidet so der Feigling den Kampf?

- Selbst als Bruder gehst du zu weit. - Und du

trittst Troja mit F��en.

Der Schaden ist angerichtet.

Geh oder bleib. Es ist egal.

- Ich will dich nicht mehr sehen. - Priamos.

Lasst die Waffenmeister und Lagerverwalter kommen.

Ich muss wissen, wie lange Troja einer Belagerung standhalten kann.

Manchmal verga� ich beinahe, Paris, dass ich noch andere Kinder hatte,

die nun vielleicht sterben werden.

Schicksal, Paris. Schicksal.

Jede Frau mit einem Sohn oder Mann wird dich verfluchen.

Ach Bruder, ein Krieg kann die Stimmung verbessern.

Krieg, nur das macht dich gl�cklich.

Aus dem Weg, oder ich vergesse mich.

- Aeneas. - Du kannst gehen.

Das Schiff, das Euch nach Troja gebracht hat, wartet.

Mein Kutscher bringt Euch hin.

Ich verstehe.

Ich kann auch f�r eine k�nigliche Eskorte sorgen.

Nein, nein.

Wartet auf uns.

Meine Kutsche ist im Hof.

Athene hat gro�e Macht, wie es scheint.

- Wenn ich zu Menelaos zur�ckkehre... - Nein.

Pelagos?

Ja, ich bringe dich nach Pelagos.

Du sagtest, unser Leben w�rde zerrinnen.

Ich sagte auch, dass du gl�cklich w�rst in Troja.

Alle wissen Bescheid.

- Sie sind nicht mit Blumen bewaffnet. - Schnell, bevor sie kommen.

Noch genie�en sie ihr Fest.

- Bring Helena zum Hafen. - Zeig dich nicht.

- Bring sie aufs Schiff. - Paris!

Du Schuft!

F�r deinen Spa� sollen wir k�mpfen?

Tapfere Trojaner,

werdet ihr Sparta ebenso entgegentreten,

wie dieser einen Frau?

Steht jeder von euch den Kampf alleine durch,

oder seid ihr nur in der Masse tapfer?

Geht heim und lauscht auf eure Herzen, Trojaner,

denn all das muss bald beantwortet werden.

- Jetzt bist du sicher. - Ohne dich?

Dies war ein kleiner Sieg, Helena, den ich nicht riskieren darf.

Allein gibt es f�r mich kein Pelagos.

Aber es gibt immer eine Insel, gesch�tzt vor dem Sturm.

�berall, Paris, wo wir zusammen sind.

- Hier? - Ja, selbst hier.

In Troja vernahm man, dass die Griechen mit der gr��ten Armada

aller Zeiten kommen w�rden. In Troja liefen die Kriegsvorbereitungen.

Unz�hlige Schiffe werden kommen.

- Wir sind vorbereitet. - Hunderte.

- Viel mehr, als wir z�hlen k�nnen. - 500, 600. Noch mehr.

- Mindestens 1.000 Schiffe. - Sie werden bezahlen m�ssen.

Und wir? Aeneas, bring sie her. Zeig es ihnen.

Ja, Herr.

Schneller. Schneller.

- Siehst du, was du uns gebracht hast? - Vater.

Dieses Gesicht hat uns 1000 Schiffe gebracht.

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