All language subtitles for Francis Girod - Un ami parfait (2006) [fr]

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Original subtitles

Der perfekte Freund

nach einem Roman von Martin Suter

Produktion Humbert Balsan

Regie Francis Giraud

Schlafen Sie wieder.

Morgen werden Sie sich besser f�hlen, Monsieur.

Der Zug der Selbstm�rder von Julien Rossi

Wissen Sie, warum Sie hier sind?

- Keine Ahnung. - Wegen eines Sch�del-Hirn-Traumas.

- Sie haben einen Schlag auf den Kopf erlitten. - Wie lange bin ich schon hier?

Am Morgen des 1. Januars wurden Sie an einem Bahnhof aufgefunden. Seitdem waren Sie im Koma.

- War es ein Unfall? - Vielleicht.

Sie k�nnten auch Oper einer Gewalttat gewesen sein.

Aus medizinsicher Sicht ist es nicht sehr schlimm.

Tr�stlich.

Gibt es noch eine andere Sichtweise?

Die Psyche. Sie haben eine r�ckl�ufige Amnesie.

Sie haben alle Geschehnisse direkt vor dem Trauma vergessen.

Die Tests zeigen, dass es sich um 3 Monate handelt.

Abgesehen davon werden Sie sich an alles andere erinnern k�nnen.

- Wo ist Anna?

Sie kam mehrmals, aber Sie waren f�r den Test narkotisiert.

Sie hat Ihnen die Blumen mitgebracht.

Anna?

Nein, ich bin Marlene.

Bist du m�de?

Ja.

- Willst du, dass ich dich in Ruhe lasse? - Ja.

Bis morgen!

- F�hlen Sie die K�lte? - Nein

- Hier? - Nein

- Hier auch nicht? - Nein.

- Die Wahrnehmung wird zur�ckkommen. - Es ist ein langer Prozess.

- Und wenn nicht? - Gewohnheit.

Ich bat Ihre Freundin darum Ihnen einen Kalender mitzubringen.

Halten Sie alle Erinnerungen der beiden Monate, die wiederkommen hierin fest.

Und versuchen Sie sie chronologisch zu sortieren, okay?

Ja.

Bis sp�ter.

Hier ist Anna Ferret. Ich bin nicht da. Hinterlassen Sie mir eine Nachricht.

Lucas!

- Ich dachte, du schl�fst. - Nein, ich bin so.

Ich erwartete jemand anderen.

Ich bin wie ein ...

... schwarzes Loch.

Alle Erinnerungen sind vage. - Ein einziger Schlag...

- Ich kann es mir vorstellen. - Nein, das kannst du dir nicht vorstellen.

Ich sehe immer wieder einen Typen, der sich vor einen Zug schmei�t.

- Kennst du so jemanden? - Dein letzter Artikel in der Zeitung lautet ...

... "Der Zug der Selbstm�rder."

- Diese Woche erschienen? - Ja. Nicht sehr fesselnd.

Kannst du nicht beurteilen.

Hast du Anna gesehen? Wie geht es ihr?

Gut.

Das denke ich zumindest.

Sie ist mich nicht besuchen gekommen.

Wundert dich das?

Dich nicht?

Und nicht nur das..

- Wer ist diese Marlene? - Deine Freundin, nicht wahr?

Als Anna herausgefunden, dass du mit ihr geschlafen hast, ist es b�se ausgegangen.

Ich habe mich von Anna getrennt?

Machst du Witze? Diese Marlene interessiert mich nicht. Du wei�t genau, dass ich Anna mehr liebe als alles andere.

- Hallo. - Pst, er schl�ft.

Ich sprach mit einem Neurologen. Morgen wird Julien entlassen. Ich werde ihn abholen.

Schl�ft er schon lange?

Ich wei� nicht, er schlief, als ich kam.

Guten Tag!

Haben Sie es bereits geschrieben, Monsieur Rossi?

Ich habe deine Sachen in die Reinigung gebracht.

Ich habe das teure T-Shirt gekauft?

Dein Klamottengeschmack hat sich verbessert seit unserem Kontakt. nach einem Treffen mit mir.

"Vergiss nicht den Termin bei Dr. Loiseau um 11, Zwingli Stra�e 24.

" und vergiss nicht, dass du mit Lucas um 1 zu Mittag isst im "M�nchen"."

Ich habe es dir aufgeladen.

Hier ist Anna Ferret. Hinterlassen Sie mir eine Nachricht.

Hier ist Anna Ferret. Hinterlassen Sie mir eine Nachricht.

Ja?

Julien Rossi.

Der Zug der Selbstm�rder. Autor: Julien Rossi

Dr. Loiseau ist bereitet Sie zu sehen.

Es ist m�glich, dass die Zeitspanne, an die Sie sich nicht erinnern...

... allm�hlich abnimmt.

Ich meine ...

... es ist m�glich, dass in diesem Meer des Vergessens allm�hlich Erinnerungen aufkommen.

Es ist auch m�glich, dass alles auf einmal zur�ckkommt.

Sofort, w�rde ich bevorzugen.

Es ist aber ebenso m�glich, ...

...dass die Erinnerung an diese beiden Monate nie kommt.

Aktivieren Sie Ihren Geist. Trainieren Sie Ihr Ged�chtnis.

Lesen Sie, lernen Sie Gedichte auswendig. Machen Sie Kreuzwortr�tsel.

Gehen Sie vorallem auch an vertraute Orte.

Es gibt viele bedeutende Quellen von Erinnerungen.

Und kehren Sie sobald wie m�glich an Ihren Arbeitsplatz zur�ck.

- Hey, Julien! Bist du alleine? - Nein, zwei.

- Setz dich dorthin. - Julien.

- Kenne ich Sie da? - Sie arbeitet hier seit einem Monat.

Sie ist s��, oder?

Du wei�t nichts von Anna? Ich kann sie nicht erreichen.

Vielleicht wollte sie nicht, dass du sie erreichst?

- Hat sie dir das gesagt? - Nur eine Vermutung.

- Glaubst du, sie ist noch w�tend wegen Marlene? - Ich erinner dich daran, dass du bei ihr wohnst.

- Risotto und ein Glas Bordeaux. - Risotto. Und das Wasser, bitte.

K�nntest du mich nicht bei dir aufnehmen bis ich etwas finde?

Jetzt ...

... ist es nicht sehr bequem.

Hast du jemanden?

Kenne ich sie?

Offensichtlich ist dein Vertrauen erloschen.

Sag mir wenigstens, ob Anna mit jemandem zusammen ist.

- Ich wei� nichts - Ich wei� nichts. Ich wei� nichts...

- An was arbeitet ihr seit diesem Artikel? - Wir reden nicht dar�ber.

- Deins? - Nein, es ist deins.

- Machst du Witze? - Ich versichere es dir!

Ja, Marlene?

Ja, ich werde mit Lukas in die Redaktion gehen. Was meinst du, wieso? Hallo?

Aufgelegt..

Ich hasse, wie sie �berwacht. Es ruiniert mir den Appetit.

- Nun, gehen wir hin? - Wohin?

In die Redaktion. Ich glaube, es hat sich viel Arbeit angesammelt.

Lass uns gehen.

Guten Tag.

Wer ist das?

Alex Barney. Julien Rossi.

Warum ist er an meinem Platz?

Sarah wird dir alles erkl�ren.

Ist das dein neuer Mitbewohner?

Jacques Sarah. Chefredakteur

Lassen Sie uns, Sophie.

- Wie geht es Ihnen? - OK.

Du siehst sehr gut aus.

Was macht dieses Barney an meiner Stelle?

- Er ist ein Anf�nger, den Lucas empfohlen hat. - Warum ist es an meinem Schreibtisch?

Ihr K�ndigungsschreiben. Sie schrieben es zwei Tage vor diesem Durcheinander.

Warum sollte ich k�ndigen?

Aus pers�nlichen Gr�nden. Ihre Aussage, nicht wahr?

- Und du hast nicht versucht mich zu �berzeugen? - Es war kaum m�glich.

Lucas Jager!

- Warum hast du nichts gesagt? - Ich wollte dich nicht aufregen.

- Es hat gut geklappt. - Es tut mir leid.

Ich erinnere mich nicht, wenn mir keiner hilft.

Ich m�chte wissen, warum ich Anna, meine Arbeit und offensichtlich die Sympathie der anderen verloren habe. Nun, sage es.

Wir sprechen hier nicht, hast du mit anderen zusammen.

Mit wem?

- Frag Marlene. - Aber ich frage dich!

Du hast dich nicht wirklich ver�ndert.

- Magst du keinen Lachs mehr? - Ich mochte ihn nie. Und schalte diesen L�rm aus.

- Du mochtest diese Art Musik. - Ich erinnere mich nicht, ob ich es mochte ...

Ich erinner mich nicht an diesen Typ, der diese Schei�musik mochte. Aber offensichtlich gab es ihn.

Hilf mir.

Okay?

Seit wann treffen wir uns?

Wir haben uns am 29. November bei der Party zur Vorstellung von Bifido kennengelernt.

- Ist das ein neues Pulver? - Nein, ein neues Getr�nk der Marke Svishoko.

Bifido bereichert den K�rper um Ballaststofffasern, die die Verdauung f�rdern.

- Man nennt das "functional food". - Habe ich deswegen gek�ndigt?

Die Pressekonferenz hat sich begeistert.

Das ist nicht mein Gebiet. Wie kam ich denn da hin?

Eigentlich, hatte ich die Einladung Lucas geschickt.

Kennen Sie Luke?

Ich bin aus dem Journalismus zur Presse gekommen.

- Ich habe f�r die Zeitung "Messager du Haut-Pays" gearbeitet. - Lucas ist zu uns gekommen.

Ja. Ich kam, und er ging sechs Wochen sp�ter.

- Aber du bist in Kontakt geblieben? - Das ist mein Job ...

Am gleichen Abend ludst du mich in ein Restaurant ein.

Zur Nachbesprechung zu "Biofibu."

Den Abend beendeten wir hier und zwei Wochen sp�ter...

... kamst du mit deinen Sachen her.

- Hatten wir viel Sex? - Genug.

- Was mochte ich? - Ich werde es dir zeigen.

Stehst du auf?

Wei�t du wo mein Kalender ist?

Vielleicht verlorst du ihn w�hrend des Vorfalls?

Ich hoffe, dass ich das Passwort zwischenzeitlich nicht ge�ndert habe.

Keine Datei wurde gefunden. Wollen Sie die Suche abbrechen?

Das ist nicht m�glich!

Ja?

Ja.

Heute um 10:30 Uhr.

Ich danke Ihnen.

Das ist die Zeugenaufnahme des Streifenwagens, der sie eingesammelt hat.

Am Morgen des 1. Januar bemerkt ein Paar einen Mann ...

... mit einer blutigen Wunde am Kopf.

Sie rief sofort die Polizei.

Es klingt als seien Sie sehr ersch�pft gewesen.

Gemessen an Ihrer Verletzung waren Sie Opfer eines Angriffs.

Dies geschieht h�ufig.

Sie erinnern sich nicht was sie am Gleis machten?

Ich w�rde es wirklich gerne wissen.

- Lucas ist nicht hier? - Er arbeitet zu Hause.

St�rt es Sie mir meinen Platz 5 Minuten zur�ckzugeben?

Ihr Platz?

Sie wissen, nicht nachgeben.

Ich m�chte an meine Festplatte.

Bittesch�n. Alles ist hier drauf.

Lucas hat sich um alles gek�mmert.

- Ich m�chte es selbst �berpr�fen!

Hau schon ab.

Sehr gut, der kleine Lucas!

Kein Hauch von Dateien! Als ob ich hier nichts geschrieben h�tte.

"Julien Rossi. Privat"

Marlene.

Marlene.

Marlene.

Marlene.

Restaurants, Kino, Entertainment Club.

Wof�r steht LML, Mitternacht?

Wer ist LML?

LML, �berpr�fen!

Hier ist Anna Ferre. Hinterlassen Sie Ihre Nachricht.

Ich sah dich mitLucas und verstehe nicht warum.

Lucas Jager ist nicht da. Er wird aber fr�her oder sp�ter zur�ck sein.

In der Zwischenzeit bitte ich Sie eine Nachricht zu hinterlassen.

Seit wann interessierst du dich f�r Frauen Schei�kerl?

Kein Zugriff.

- Schei�e! - Julien, ist das der Server der Zeitung?

Sie hast gek�ndigt. Du kannst dich nicht mehr einloggen.

Nat�rlich.

Sag mal, seit wann wei�t du von Anna und Lucas? Warum hast du nichts gesagt?

Es sollte Luke sagen.

Frauen des Freundes sind tabu.

Anna war nicht mehr deine Frau.

Ex-Frau ,ebenso tabu.

Frauen sind f�r Lucas eh nur eine �ffnung..

Menschen �ndern sich.

Ja die Dinge haben sich ge�ndert.

Du sagtest, wir trafen uns ...

am 29. November ......

... bin ich zu Pressekonferenz f�r die "Biofiba" gekommen?

Und du wusstest nicht, dass ich liiert war?

Doch.

Am folgenden Mittwoch. An diesem Tag habe ich deine Unterhaltung mit Dr. Fleischer mitbekommen.

Unser Ern�hrungsspezialist. - Was sollen wir geredet haben?

Du wolltest alles �ber das Produkt wissen.

Am Abend solten wir uns treffen aber du hast abgesagt. Mit scheinheiliger Begr�ndung.

Ich entschied, dass das zwischen uns wieder vorbei war.

- Wie hat Anna das erfahren? - Am Vorabend von Weihnachten.

Das Telefon klingelte. Man hat sich verlangt.

- Ich wusste nicht, dass sie es war und habe es dir gegeben. - Du wusstest nicht wer sie ist?

Nein.

Nat�rlich konntest du es nicht wissen.

- Was dachten meine Freunde? - Wir haben nie mit ihnen kommuniziert.

Abgesehen von deinen Br�dern nat�rlich.

Nun, ja ...

Luc ... und Marc.

Komisch. Es kommt mir so vor diese Empork�mmlinge 100 Jahre nicht gesehen zu haben.

Ihr saht aus wie die besten Freunde.

"Lucuas ruft an".

Julien!

- Hallo, Mark. - Nein, ich bin Luke.

- Ich bin froh, dich zu sehen! - Hallo, Mark.

Gerade hier in unserem Restaurant.

So Sie besitzen ein Restaurant?

Noch nicht. Mark will sagen, wir mochten es hier zu sein.

- Whiskey, wie immer? - Nein, keinen Alkohol.

Ja, wie ist er denn n�chtern geworden?

Ist es wegen des Unfalls, den du am Telefon erw�hnt hast?

Ich bin im Raum.

- Ich habe ein schwarzes Loch da drin. - Aber es gibt etwas, an das du dich erinnerst?

Fast nichts.

Wieso haben wir so engen Kontakt?

Wir trafen uns eines Abends...

In der Bar ... "Richmond". Dann hast du uns angerufen und wir trafen uns wieder.

- Gelegentlich. - Und dann �fter.

- Wir hatten zusammen Abendessen? - Abendessen,...

... Mittagessen und wir tranken und unterhielten uns! -Wir haben �ber Dinge geredet ...

wof�r du dich bis dahin nie interessiert hattest.

Was zum Beispiel?

Geld.

- Ich sprach mit euch �ber Geld? - In etwa.

Wir haben dich befragt.

Wie man es verdient?

Nein. Nein nein. Vielmehr wie man es ausgibt.

Teure Restaurants, Reisen, Frauen.

Dein Leben hat dich gelangweilt und du hast uns als Mentoren aufgesucht.

Euch?

- Du warst ein kleiner Bourgeoie ... - Mit bescheidenen Bed�rfnissen.

- Und wieso ging ich zu euch? - Du wolltest an Dynamik gewinnen.

Die Dreharbeiten f�r den Film von Jean-Luc Monthieux " Eine Liebe des Meers."

- Dies ist genau, was du brauchst. - Um endlich Marlene zu bekommen!

"Lucas ruft an".

Guten Tag.

Jerome!

Ich wusste es!

Versuchen Sie nicht so leise zu spielen, okay?

Nicolas!

- Gib ihm ein wenig Blut. - Ja.

- Wie lange dauert es? - 10 Minuten.

- Okay, es geht in 10 Minuten weiter! - Wie viele sind noch �brig?

50 Meter.

- Wie geht es dir? - OK.

Du hast dich nicht ver�ndert.

Dein Ged�chtnis ist nicht schlecht.

Ich benahm mich mit dir widerlich.

- Aber ich wei� nicht mehr ... - Ja, ich wei�, dass du dich nicht erinnerst.

Es ist wahr, Anna.

Ich erinnere mich an nichts. Unsere Trennung...

Ich erinner mich leider an alles.

Sag mir, wann und warum ich anfing mich wie ein Idiot zu verhalten?

Es begann, als du deine Br�der trafst.

Diese Arschl�cher haben dich begeistert. Warum? -das wei� ich nicht.

Du wolltest diesen uns jenen Moment nicht verpassen. Es war unm�glich.

Zwischen uns lag ein Golf, nicht Marlene.

Sie, sie war ein sekund�res Phenom�n.

Ja, Sophie, ich bin es.

Deine Sachen aus dem B�ro.

Lucas,...

Er rief dich an, aber du hast nicht geantwortet.

Ein Halbes.

Niemand will mir helfen. Warum?

Julien w�rde noch helfen.

Aber er Julien, den du vergessen hast, war ein echter Mistkerl.

Du hast nicht mehr H�nde gesch�ttelt.

Du erschienst immer seltener in der Redaktion.

Dein Artikel �ber die Selbstmorde erschien auf der Titelseite. Du h�ttest stolz sein k�nnen.

Aber du sagtest immer wieder, dass du genug von der Arbeit hast.

- Nun, das ist nichts Neues. - Aber du entschiedst dich die Seite umzubl�ttern.

Das hei�t?

Job wechseln, Leben wechseln.

Danke.

Du wolltest das beenden, was du deinen gro�en Wurf nanntest.

Du hattest es niemandem erz�hlt.

Es kann doch nicht sein.

Lucas ist sicher, dass du ihm nichts gesagt hast.

Aber ich glaube ihm nicht.

Er ist der einzige, der dir wohl helfen kann.

- Warum? Warum? Deine kleinen Kameraden...

Lucas war der einzige, der dich besch�tzte.

Interview mit Erwin Stoll Zugfahrer. 30. Oktober

Es ist hart sch an den Blick zu erinnern, der sie fixiert....

Ich finde, dass es fehlender Respekt vor dem Fahrer ist, sich vor einen Zug zu st�rzen.

F�r ihn ist alles vorbei ...

... Aber ich muss mit diesem Anblick leben, auch nachts.

Erwin Stoll.

Ich erinnere mich an seine Wohnung, ein bescheidenes Wohnzimmer, Kanarienv�gel, seine Freundin.

Der Selbstmord von Andre Barth Lebensmittelchemiker.

Und das ist seine Witwe.

Jacqueline Barth.

Ich erinnere mich an die trauernde Frau.

Ja, nat�rlich bin ich die b�se.

Selbstmord ...

Das ist einfach unglaublich ...

... w�rdelos.

Jetzt macht sich mein Anwalt ...

an das Erbe, aber ich denke nicht, dass Andre mir etwas hinterlassen hat.

Ich habe Angst.

Ich habe Angst davor, was morgen mit mir ist..

Glauben Sie, dass ich in meinem Alter wieder zu arbeiten anfangen kann?

Ich erinnere mich, dass sie weinte.

Svishoko >

Ich m�chte mit dem Ern�hrungsspezialisten sprechen, von dem du geredet hattest.

- Mit Dr. Fleischer? - Ja, der ist es.

- �ber was? - Ich schreibe einen Artikel

Du f�ngst wieder an zu schreiben?

Warum nicht?

Esse wir hier oder au�erhalb?

Ich bin nicht hungrig, mach was du willst.

Unter der Leitung von Prof. Bart ...

Research ... Labor "Sanitagro" 12.

Professor Barth. Sanitagro

Nichts mehr da.

Jacqueline Barth 022-758-11-45

- Hallo? - Frau Barth?

- Sie ist weg. Ich bin die Hausfrau. - Kann ich Ihnen eine Nachricht hinterlassen?

- Nat�rlich. - Sagen Sie ihr, von Julien Rossi.

Ich lasse Ihnen meine Handynummer.

Sie erinner sich nicht, was sie da am Bahnhof machten? >

Busbahnhof.

Guten Morgen. Einen Kaffee, bitte.

- Ja? - Dies ist Jacqueline Barth. Was wollen Sie?

Wir waren uns doch einig ...

dass wir die Angelegenheit einvernehmlich beendet hatten und nicht mehr dar�ber reden wollten..

Mir ist ein Ungl�ck passiert, ich verlor mein Ged�chtnis..

Wollen Sie mich verarschen?

Welche Art von einvernehmlich meinen Sie?

- Schauen Sie, ich habe ihnen alles gesagt, was vorgefallen war. - Da?

Es ist lange her!

Jager

Ja?

Ich habe einen Termin vereinbart mit Dr. Fleischer.

- Am kommenden Donnerstag um 11:00 Uhr. - Okay, danke.

Als ich am vergangen Sonntag Ihren Artikel �ber den Selbstmord von Andre las ...

f�hlte ich, dass man Ihnen vertrauen k�nnte.

Ich kann mich irren ...

... Aber ich vertraue Ihnen.

Bittesehr.

Hier sind die Dokumente, Tageb�cher. Mal sehen, was man machen kann.

Dies sind die Dinge meines Ehemanns. Ich denke, sie sind wichtig.

Sanitagro Firma >

Dr. Lang Direktor

Bittesch�n, eine Lekt�re damit sie sehen k�nnen, wer wir sind.

- Ich danke Ihnen f�r das Treffen. - Ich liebe Ihre Zeitung. M. Rossi.

- "Dimanche info". - Monsieur Rossi.

- Guten Tag. - Frau Monty hat bereits gesagt ...

Dass ich nur wenig Zeit habe? Unser Labor wird gerade neu aufgebaut.

Vielen Dank f�r die Zusage.

Wissen Sie, ich bin erst drei Monate hier.

Sie garantieren einen Qualit�tsstandard f�r die Lebensmittelindustrie?

Absolut, Normen der Zukunft. Wir arbeiten mit:

...Gentechnisch ver�nderten Organismen in Lebensmitteln.

... Wir erforschen alles bez�glich Prionen. - Wissen Sie was das ist?

Generell.

Es wird angenommen, ...

... dass Prionen die Ursache f�r die Kreutzfeldt-Jakob-Krankheit sind.

BSE.

Eigentlich bin ich an einem ihrer ehemaligen Mitarbeiter interessiert.

Es geht um einen Selbstmord.

Wer?

Professor Barth.

Er beging Selbstmord, als ich kam.

Madame Monti war sein Assistent.

- Was hat er getan? - Er leitete die Lebensmittel�berwachung.

Vielmehr entwickelte er Protokolle f�r die Laborarbeit.

Hallo?

Ich werde es �berpr�fen und Sie zur�ckrufen.

Entschuldigung.

Madame Monti wird Sie begleiten.

Sie machte mich nerv�s.

- Sie sind also an Barth interessiert? - Nein, an seinen Forschungen.

Madame Monty!

Ich nehme den Bus in einer Stunde.

F�r mein Erinnerungsalbum.

Nach dem Verkauf unseres Unternehmens an die Firma "Svishoko" ist Dr. Lang zu uns gekommen ...

... Und begann eine Umstrukturierung.

- "Sanitargo" geh�rt "Svishoko"? - Ja, ein banales Beispiel der Zentralisierung.

Dr. Lang �bernahm die Barth-Abteilung.

Sein Selbstmord war f�r uns alle eine �berraschung.

Ich mochte ihn und das Gef�hl beruhte auf Gegenseitigkeit.

- Woran forschte er? - Er wollte beweisen, ...

...dass Prionen aus einem Produkt in der gesamten Nahrungskette nachzuweisen sind.

Mit einer Methode, die es erlauben w�rde Infektionen beim Menschen zu verhindern ...

... der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit.

- Und mit welchem Lebensmittel f�hrte er seine Experimente? - Schokolade.

- "Opium" von Saint-Laurent, nicht wahr? - Ja, und was dann?

Ich hatte mich auch daran gew�hnt.

Unser Freund Anna ist daf�r verantworlich.

Richtig, Lucas?

Du siehst, ich erinner mich gut. Bald gibt es keine Geheimnisse mehr.

H�r auf in der Vergangenheit zu graben ...

... Denk an die Zukunft.

- Ich denke du hast sie mir versaut. - Was ist das?

Du hast meine Freundin geklaut und meine Informationen.

Willst du noch meinen Pimmel?

Hau besser ab.

Ich werde alles wiederholen, was mir geh�rt.

Hau ab.

Dann betrachtet?

Krankenhaus k�mpft gegen Masern

Flughafen Genf. Startet ein fanz�sisch-schweizerischer Krieg?

Von Lucas Jaeger

- Vielen Dank. Auf Wiedersehen.

- Es sollte mein Foto hier sein. - Er nahm Ihnen nicht nur das.

Wie?

Er besuchte Marlene Schwartz w�hrend sie weg waren.

Warum ist Lucas gekommen als ich weg war?

Er kam nur einmal.

- Ich habe mich geirrt. - Und?

Und er k�mmerte sich um mich.

Er liebt es, sich um fremde Frauen zu k�mmern!

- Es ist nicht das, was du denkst. - Genug mit dem Unsinn!

Ich ging durch die H�lle...

Und du ...

Hilfst ihm, �ffnest ihm die T�r und sagst "Bedien dich!"

Nicht wahr?

- Lucas hat sich Sorgen um dich gemacht. - Er hat sich Sorgen um mich gemacht?

Perfekte Freund! Und um mich zu besch�tzen und meine Dokumente zu l�schen.

Ich verstehe nicht wovon du redest. Lucas hat eine Umfrage f�r dich gestartet ...

- F�r mich oder den Chef von "Svishoko"?

- Was bedeutet das? - Der Artikel ist seinetwegen nicht erschienen ...

... Es fehlen ihm noch Informationen.

Warum hast du das vor mir verborgen?

Du merkst sofort, dass Daten gel�scht sind.

- Warum hast du es nicht weggeschmissen? - Wei�t du wieviel das kostet?

?

Wenn du heute Abend traurig bist, ruf mich an.

Er ist bereits eingetroffen.

Du bist zu fr�h.

Geht es gut? Zimmer 112, zweite Etage.

- Wir haben nicht �ber die Miete diskutiert. - Keine Miete f�r Freunde!

Folgt mir.

Frohes Neues, Lucas!

K�nnen Sie das ein bisschen leisermachen?

Swichoco

Dr. A. Fleischer Lebensmitteltechniker

Ich sage Ihnen gleich, ohne ihr Ged�chtnis-Problem...

... h�tte ich Sie nicht empfangen.

Sie erkennen mich doch?

Nein.

Nein.

Wirklich?

Ja.

Ich wollte �ber Professor Barth sprechen.

Wen?

Andre Barth, aus dem Labor "Sanitargo."

Woran hat er gearbeitet?

Nachweis von Prionen.

Ich erinnere mich nicht, dass wir Diskussionen um solche Themen hatten.

Prof. Barth bereitete einen wichtigen Test vor.

Wie interessant! Es wird sehr reich geworden sein.

Er starb.

Schade.

So erinnern Sie sich nicht an unser Gespr�ch �ber die Studien von Professor Barth?

Nein.

Aber ich erinnere mich, dass wir sehr viel sprachen von "functional food".

Lesen Sie es, es ist erstaunlich.

"Dein Treffen mit Fleischer ist abgesagt. "

"Er ist auf einem Seminar in Chicago. Marlene. "

University of Lausanne Albert Fleischer. Diplom-Biologe

- Vielen Dank. - "functional food" ist unsere Zukunft.

Einige Produkte von Swichoco sind reich an tierischen Proteinen.

Ja.

Nat�rlich wissen Sie von Prionen?

Dies sind die gleichen tierischen Proteine, sie haben Auswirkungen auf andere Zellen.

Sie k�nnen in Essen gelangen.

Nehmen wir zum Beispiel den Hestellungs- prozess von Schokolade.

Ihre Andeutung ist l�cherlich.

... Und unversch�mt!

Hier wird das Problem mit den vier Rechnungen.

Sie sind keinem Ihrer Artikel zuzuordnen.

Die Zugfahrt, zwei Reisen mit dem Taxi, Abendessen. Am 17. Dezember.

Sie haben das doch gechrieben.

Ja, es scheint so.

Niemand kann erkl�ren was das bedeutet.

- Pers�nliche Ausgaben k�nnen wir nicht ber�cksichtigen. - Es sind Betriebsausgaben.

Danke.

Hey, Julien!

Er war im B�ro. Ich werde dich in einer Stunde nochmal anrufen.

Ich bin in Eile, ich habe nur f�nf Minuten.

Dasselbe.

Ich m�chte noch einmal �ber Barth sprechen.

Hat er von einer Firma "Polvolat" gesprochen?

"Polvolat", p-o-l-v- o-l-a-t.

Danke.

Aber es ist ein Geheimnis, okay?

Ja, er ist in Kontakt damit gewesen. Es ist ein f�hrendes Unternehmen im Bereich der Lebensmittel-Pulver.

Hauptlieferant f�r Firmen wie Swichoco zum Beispiel.

Ich war mit ihm dort. Wir trugen Speizialkleidung.

Um Verseuchung zu vermeiden.

Professor Barth glaubte, dass das Pulver Prionen enthalten k�nnte.

Ich wei� dass er danach noch mehrmals ohne mich hinging.

Barth hatte keine Zweifel dies beweisen zu k�nnen.

Wir produzieren Lebensmittel Pulver, die bis zu 80% Fett enthalten ...

... F�r die Produktion von anderen Produkten. Sie k�nnen Milch, K�se, Schokolade herstellen.

Sie k�nnen Nachrung f�r K�lber machen ...

... Baby Nahrung. - Und in dieser Reihenfolge?

Nat�rlich nicht. Zwischen zwei Zyklen werden die Produktionsmaschinen desinfiziert.

Warten Sie eine Minute.

Hier zum Beispiel,wenn Sie Rinderfett f�r die Kalbsnahrung beif�gen.

Fett kann mit Prionen infiziert werden. Wer garantiert, dass nach der Sterilisation nichts �brigbleibt ...

... bei der Babynahrung?

Lassen Sie mich daran erinnern, dass Prionen sehr resistent gegen hohe Temperaturen sind.

Er wollte nicht alleine an seinen Recherchen arbeiten.

Wissenschaftler kommunizieren sicher miteinander.

Ich kann Ihnen die Liste derer geben, mit denen er schrieb.

Aber ich riskiere meinen Job.

Machen Sie sich keine Sorgen.

Ich gebe meine Quellen nicht preis.

Ich hoffe es.

Ich muss gehen.

- Gibt es kein g�nstiges Hotel in der N�he? - "Geland", das Hotel meiner Schwester.

Fahren Sie dort hin.

- Ich hoffe, dass das Treffen nur zuf�llig ist? - Entschuldigen Sie die St�rung.

Erneut m�chten Sie �ber meinen Mann sprechen?

Nein, vielmehr �ber seine Dokumente.

Lassen Sie uns dar�ber beim Abendessen sprechen Ich bin am Verhungern.

Ihr Mann entdeckt das Vorhandensein von Prionen in diversen Produkten von "Svischoko."

Dies ist ersichtlich aus den Dokumenten, die Sie mir gaben.

- Dankesch�n.

K�stlich.

Das Problem ist, dass ich diese Dokumente nicht mehr besitze.

Haben Sie Kopien?

Nein.

Sagt Ihnen Jaeger etwas?

- Wer? - Lucas Jaeger ...

... Journalist.

Ich glaube er hat mir gestohlen, was Sie mir anvertraut hatten.

Ich denke sogar, dass Sie unter einer Decke stecken.

Man wusste von den Dokumenten.

Ich wurde deswegen angegriffen.

Meine Amnesie ausnutzend stahl Lucas die Dokumente. und �berzeugte Sie die Dokumente bei sich zu behalten.

Sie irren sich.

Ja, Herr Jaeger war bei mir. Aber im Gegenteil, er hat mich darum gebeten zu schweigen ...

... Und er war sehr besorgt um Ihren Zustand.

Angenommen,solche Dokumente existieren.

Vielleicht will ihr Freund einfach nicht, dass es an die �ffentlichkeit ger�t.

Vielleicht hat man ihn davon �berzeugt, dass es nicht rauskommen soll.

Ich meine, mit Nachdruck.

Er wurde bedroht?

Bezahlt?

Lassen Sie uns zusammenarbeiten in Erinnerung an Ihren Mann ...

... F�r Millionen von Menschen, stellt die Infektion eine Gefahr dar.

Ein paar Hunderte werden infiziert. Das ist alles.

Warum Panik verbreiten?

Die Verantwortlichen haben Ma�nahmen ergriffen, damit sich sowas nicht wiederholt.

Genie�en wir doch den Moment!

Das erste Mal als wir uns trafen waren sie sehr um Ihre Finanzen besorgt.

Der Notar hat Anlagen gefunden, von denen ich nicht wusste.

Viel Geld, nicht wahr?

Ja.

Und Sie nahmen es ohne zu fragen wo es herkam?

Denken Sie, was Sie wollen.

Und wenn ihr Mann Selbstmord beging...

aus Schande ... dar�ber seine Seele verkauft zu haben.

Mein Mann trug daf�r Sorge, dass ich nach seinem Tod versorgt bin.

Wenn es so ist, wie Sie sagen ...

Will ich nicht �ber ihn urteilen.

Ich kann ihm heute sogar danken.

Nicht mehr. Vielen Dank.

Sie werden mich doch einladen..

Um nicht von Geld zweifelhafter Herkunft zu profitieren.

Ich w�rde Sie gerne bei einer anderen Gelegenheit einladen ...

auf ein Glas auf meiner Terrasse.

Unter anderen Umst�nden w�rde ich vielleicht zustimmen.

Danke.

Was wollen Sie von mir?

Ich verstehe nicht.

Zu einem Zeitpunkt war ich komplett anders geworden.

Aber ich erinnere mich nicht daran.

Und ich f�rchte mich davor ...

... den Leuten ins Gesicht zu sehen.

Ich denke, wenn ich jemand anderes geworden bin, dann wollte ich dies auch?

Dieser Wunsch war immer in dir lebendig, aber etwas hat es zum Vorschein kommen lassen.

Vielleicht das Treffen mit deinen alten Freunden Luc und Marc.

... Luxus und all das.

Sie haben sich entschlossen zu sein, was Sie sich immer verboten hatten.

Sie m�ssen das verstehen, dann werden Sie sich wohler f�hlen.

Ich meine, zu entscheiden, wer Sie wirklich sind: Der jetzige...

... Oder der, den Sie vergessen haben.

Samantha.

Beschlossen, deine Lieblingsorte zu besuchen?

- War ich hier ein h�ufiger Besucher?

- Seid ihr Stammg�ste hier? - Den Club besitzt unsere Firma.

- Wie das Haus, wo ich jetzt lebe. - Das ist richtig!

- Nun ja, es geht bei euch immer ums Geld. - Ist das ein Problem?

- Diese Samantha hat sie hier fr�her schon gearbeitet? - Nein, sie ist neu.

Sag mal ,kennst du diese Frau?

- Nein - Aber sie scheint dich zu kennen.

Ach, lass schon.

Keine Antwort.

Offenbar ist er schon weg.

- Wo ist Lucas? - Ich bin nicht seine Sekret�rin!

Wo ist Lucas?

Ich glaube er hat ein Treffen im Hotel "Beau Rivage".

Guten Tag. Ich muss in ein Haus am See. Ich navigiere Sie.

Ich bin mir sicher, dass er von "Svischoko" gekauft ist um meinen Artikel zu verhindern.

Aber ich bin unbestechlich und wurde verfolgt und angegriffen.

Dies ist die Paranoia. Ich glaube nicht an die Geschichte mit den gestohlenen Dateien.

- Anna! - Ja?

- Wir sollten demn�chst beginnen. - Okay.

Lucas hat dich immer besch�tzt wenn es schlecht lief.

- Mit wem denn? - Mit mir, zum Beispiel.

Gut zu wissen.

Luke hat dich schon immer verteidigt.

Er hat immer versucht dein Verhalten zu erkl�ren.

Hier.

Es ist sch�n, nimm es.

Lucas und ich sind nicht mehr zusammen.

Es wollte nicht funktionieren.

Deswegen stimmte ich dem Treffen mit dir zu.

Ich wollte es dir selbst sagen.

Es tut mir leid.

Ja, Sophie?

Lucas hat sich umgebracht.

Mein bester Freund.

Warum hat er sich get�tet?

Meine Frau hat ihn verlassen.

Das hei�t, seine Freundin, die davor meine war.

Lassen Sie mich alleine.

Samantha!

Danke.

Die Telefongesellschaft gab uns eine Liste mit Namen von Herrn Jaegers Telefon.

In den fr�hen Morgenstunden des 1. Januars rief er die Rettungskr�fte.

Sie sind schnell angekommen aber es wurden keine Verletzungen festgestellt.

M. Jaeger entschuldigte sich und zahlte f�r den Anruf.

An diesem Morgen wurden Sie gefunden an der Bushaltestelle "The Viv".

Sie erinnern sich nach wie vor nicht an das Geschehniss?

Nein.

Sie erinnern sich auch nicht wie Sie das neue Jahr feierten?

Nein.

Okay.

Sie feiern das neue Jahr mit Marlene Schwartz und den Br�dern Lelevr, in ihrem Zuhause.

Wir fanden heraus, dass Sie Herrn Jaeger am Morgen des 1. Januars anriefen.

Um zu gratulieren oder um mit ihm �ber Ihre Freundin zu reden?

Ich kann mir das Folgende denken.

Er l�dt sie zu sich ein und die Stimmung wird zunehmend aufgeheitzt.

Sie k�mpfen und er verletzt Sie. Daraufhin ruft er den Notarzt.

Aber im Schnee ist der Empfang schlecht. Er l�uft weg um Empfang zu bekommen.

Und in dieser Zeit verschwinden Sie.

Nach dem Bruch mit Anna Ferrer ...

kam Herr Jaeger in seine H�tte um dort eine Nacht zu verbringen.

Ich denke, aus Liebeskummer und wegen des zerbrochenen Freundschaft ...

... Jeder kann sich so in den See schmei�en.

Br�der und Schwestern, heute lassen wir den K�rper zu Boden ...

...Im Glauben an das ewige Leben und das Licht nach dem Tode.

- Dies ist einfach nur schrecklich! - Lassen Sie Ihre care ...

... Wird uns helfen, den Geist.

So stark in uns die Liebe zum N�chsten...

Und ja ... wir werden beleuchtet werden mit Hoffnung auf das ewige Leben.

Amen.

Warum ist Anna nicht gekommen?

Ich glaube, sie gibt sich die Schuld.

Ich geb sie mir auch.

Sie haben eine Nachricht.

"Auf Ihren Wunsch, die Liste mit den Spezialisten, ... "

"... Mit denen Barth Kontakt hatte."

"Ciao. Bianca."

Bitte kontaktieren Sie mich ...

Wenn Sie ......

Informationen...

Mit Professor ......

Andre ... Barth ...

Vor seinem Tod ausgetauscht haben ... bez�glich der Firma "Sanitagro."

Julien Rossi.

Das ist alles, was Lucas hinterlassen hat.

Weder was von Barth oder in "Svischoko" noch von "Sanitagro" oder "Polvolatu."

Wie konnte ich in solch eine Sotuation geraten?

- Tut es weh? - Ein bisschen.

Du musst Anzeige erstatten.

- Warum? - Was meinst du, warum?

Es ist zu kompliziert.

Lucas hat dich geliebt.

Wirklich.

Er sagte, es ist ein Wunder mit deinem Unfall, eine zweite Chance.

Es ist unm�glich, wieder von vorn anzufangen ...

...Die Fehler v�llig zu vergessen.

Ich fragte mich oft, was es f�r einen Sinn hat, aber er antwortete nicht.

- Wo ist der Laptop? - Er nahm ihn mit, als er ging.

Ich mache einen Tee.

- Ja? - Monsieur Rossi?

Ja, der bin ich.

Ich bin die Sekret�rin von Professor Dentsera.

Sie schrieben ihm wegen Professor Barth.

Ja.

Er m�chte, dass sie sich treffen mit seinem Assistenten, M. Hartman ...

... Heute um 18:00 Uhr. - Gut.

M. Rossi!

Rudolf Hartmann.

-Entschuldigung, ich hatte Sie angelogen. Wer sind Sie?

- Ein Mitarbeiter der Firma "Svischoko." - In welchem Bereich?

Sicherheit.

Bitte verzeihen Sie meinen Mitarbeitern, die sie aufgesucht und bedroht haben.

Sie haben sicherlich �bertrieben. und werden bestraft.

Wir wollen den Sachschaden begleichen, den sie erfahren haben.

Und nat�rlich den k�rperlichen Schaden.

Was spielen Sie f�r ein Spiel?

Sie beeindrucken mich nicht.

- Lassen Sie uns �ber Barth sprechen. - Er war ein riesiges Talent.

Sein Selbstmord ist unklar.

Haben Sie ihn bestochen?

Die "Svishoko" hat ein Verfahren von Barth erworben.

Barth hat das zuverl�ssigste Verfahren zum Nachweis von Prionen entwickelt.

- Genau. - Merkw�rdig, dass er dar�ber nicht geredet hat.

Glauben Sie wir unterbrechen die Produktion ...

... weil ein Wissenschaftler ein paar Prionen in der Schokolade findet?

Das w�re das schlimmste,...

Wegene in paar Patienten...

Wir haben Umsatzsteigerungen zu verzeichnen. Wir besch�ftigen eine gro�e Anzahl an Mitarbeitern.

Was ist wichtiger, das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter und ihrer Familien ...

Oder das einiger Wenigen?

Ist Lucas Jaeger tot, weil er Ihre Ansicht nicht teilte?

M. Jager? Ich traf ihn nur einmal.

Hier.

Er wollte uns versichern, dass Sie nur ihre Erinnerung suchen.

Ich h�tte ihm geglaubt, wenn Sie nicht...

...Madame Barth aufgesucht h�tten.

M. Jaeger hatte Unrecht uns aufzuschen ...

Und uns zu bedrohen sie ihn Ruhe zu lassen.

Sie haben ihn umgebracht?

Sie wissen, jeder hat einen Preis zu zahlen.

Was ist der Preis des Schweigens eines Journalisten?

Achthunderttausend Euro. Bar nat�rlich.

Sie zahlten ihm 800 000?

Ihm? Nein. Ihnen.

Es war 4 Tage vor dem Unfall.

Aber ...

Aber ...

- 800 000, das w�rde ich ja wissen. - Was Sie mit Ihrem Geld machen, betrifft uns nicht.

Aber Sie verstehen doch, durch die Zahlung dieser Summe ...

sind wir unzufrieden �ber ihr Verhalten.

Betrachten Sie dieses Gespr�ch als Beitrag zur Wiederherstellung Ihrer Erinnerung.

Wenn ich Ihnen einen Ratschlag f�r Ihr Geld erteilen darf.

"Svischoko" - ist eine ideale Kapitalanlage.

Frohes Neues, Lucas!

- Was ist mit dir passiert? - Fell, erfolglos.

H�rt zu ...

Ich habe doch auch finanzielle Fragen mit euch besprochen?

Ja.

So etwas wie eine geheime Anlage?

Nun, zum Beispiel.

Die Summe von 800 Tausend US-Dollar?

Irgendwie ja.

Und wo ist es?

Du kamst mit dem Wunsch es auf die Bank zu bringen.

Warum habt ihr mir das nicht gesagt?

Nun, es war sowas wie geheim.

- Und wenn ich mich nicht erinnern? - Dann h�tte es dir nicht gefehlt.

Nun brauche ich es. K�nnt ihr mir es in 48 Stunden beschaffen?

Mit oder ohne Zinsen?

Mit.

- Was f�r ein Gestank. - Ich werde es wegwerfen.

- Die Polizei hat vielleicht seinen Laptop? - Er legte ihn hier immer unter die Matratze.

Yes!

Also?

Gefunden.

- Kennst du sein Passwort? - Wenn es sich nicht ge�ndert hat, "Julien".

Meins war - "Lucas".

Mist! Die Festplatte wurde gel�scht.

Alles hier.

Sogar Kopien von Barths Tagebuch.

Und da.

Zum Fall "Svischoko" - Rossi. Die Festplatte.

Glaubst du ich kann gegen die Lebensmittelbranche angehen? Es ist besser, das Angebot anzunehmen.

Du hast nichts verstanden. Wenn sie dich kaufen, haben sie Angst vor einem Skandal!

Wenn du den Artikel schreibst, hast du die ganze Presse auf deiner Seite.

- Ich will nicht mehr k�mpfen! - Es ist notwendig.

Damit du dich nicht sch�mst wenn du in den Spiegel schaust.

Ich will mein Leben �ndern!

Vergiss nicht, du hast mir eine Kopie mit den Beweisen gegeben.

Nur im Falle,...

Dass du nicht schreibst, werde ich es tun.

Ich rate dir nicht dazu.

Wirklich nicht.

Frohes Neues, Lucas!

Versuch es zu vergessen.

Vergessen?

In diesem bin ich Meister.

Vielleicht ein Tapetenwechsel?

Ich brauche Licht ...

... Meer, Wind.

Ich brauche dich.

Willst du mit mir kommen?

Ich wei� nicht.

Vielleicht nach dem Dreh.

Shoko Schock. Prionen in Schokolade

Von Lucas Jaeger.

Ich bin es.

Wirst du bald kommen?

- Die Lage - super! - Ich lese "Dimanche info".

Bereits gedruckt?

- Ausgezeichnet. - Was bist du verr�ckt?

Warum reagierst du so? Es ist alles zum Wohle Lucas. Sein Tod darf nicht umsonst gewesen sein.

Hast du jemals �ber die Reaktion von Svischoko nachgedacht? Sie haben Lucas umgebracht!

... Und ungestraft! - Aber er kann nicht zweimal get�tet werden.

Ja, aber du lebst! Und sie wissen es.

Genau.

Und sie bezhalten mich f�r mein Schweigen.

Wiederhole.

"Svischoko"

Und es sieht aus als sei ich nicht traurig deswegen.

Wie viel hast du davon abgeschnitten?

Ich haben 800 000 und bin damit hierhergekommen und m�chte es mit dir ausgeben.

Hier ist Anna Ferret. Hinterlassen Sie eine Nachricht.

Du verstehst nicht, Anna. Geld macht gl�cklich. Frag die Armen.

Aber wei�t du, es ist sehr aufregend mit dem Feuer zu spielen.

Ich werde dich am Flughafen abholen.

Ich liebe dich.

Deutsche �bersetzung: Helena Mergl

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