All language subtitles for Das.Teufelsweib.von.Texas.1967.German.DL.1080p.BluRay.x264-SPiCY

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Original subtitles

DAS TEUFELSWEIB VON TEXAS

Luther.

Mach dich hier weg. Luther...

Du hast für heute genug getankt.

Fass mich nicht an.

Mach nur so weiter, dann verbringst du die Nacht im Knast.

Geh nach Hause zu deiner Frau. Und bleib dort!

Macht euch wieder rein.

Los, ihr seht Whit Minick nicht zum ersten Mal rausfliegen!

Er kommt, Mama.

Vorsichtig.

Oh, tut mir leid.

Mach schon, geh hoch.

Josie, mach die Tür auf!

Wann immer du willst, Whit Minick.

Wann immer du willst.

Lass bloß die Finger von mir.

- So ist das, wenn deine Frau... - Hör auf!

- Ich bin fast nüchtern, sag ich dir. - Hör sofort auf!

Okay, Josie.

Nein, nicht die!

Whit, hör auf!

Josie, mach die Tür auf!

Hörst du? Hier spricht dein Ehemann.

Wirst du wohl die Tür aufmachen?

Whit, steh auf.

- 'n Abend, Fonse. - Alles klar?

Whit, jetzt steh schon auf!

Wir haben uns heute versammelt, um Abschied zu nehmen

von einem, der uns zehn Jahre oder länger begleitete

als Freund und Mitbürger, Whit Minick.

Unsere Anteilnahme in der Stunde der Trauer gilt Whits Vater,

der Witwe Minick und dem armen kleinen Jungen.

Nehmen wir nun Abschied von Whit.

Ich kenne ihn als einen Mann.

Ich seh dich noch, Whit, als sei es gestern gewesen.

Ich wankte hinaus und lief die Hauptstraße runter.

Ein Schmunzeln hatte er auf den Lippen.

Whit ging vorbei. Ich sah ihn an und sagte:

"Hallo Whit", und dann war er dran mit Hallo sagen

und Weiterlaufen, aber...

Das war eben Whit. Einer der, äh,

der immer bereit war, Hallo zu sagen.

Wie schwer denen doch die Entscheidung fällt.

- Warum gab gab gab es... - Was denn für eine?

Ob sie sie einsperren oder ihr eine Prämie zahlen sollen.

Beides ist möglich.

Ich kann ihn jetzt hören.

Hallo. Amen.

MISS PETTIJOHNS FRAUENPENSION

ZIMMER & ESSEN TAG, WOCHE ODER MONAT

Wie geht es ihr?

- Sie weint weder, noch lächelt sie. - Sie muss sich scheußlich fühlen.

Kein Mann im Haus ist schlimm genug. Aber einen haben und dann verlieren...

Einen wie den verliert man nicht, man entkommt ihm.

Den muss man sofort erwischen. Der Zeitpunkt ist gekommen.

Da ist er, voll wie eine Haubitze.

- Eintreten, Hüften schwingen. - Er stürzt. Zapp zarapp!

- Wow! - Mädels, ich übergebe euch Josie Minick.

Aber Miss Youngadale sagt, du musst was essen.

- Mama hat keinen Hunger. - Schau, was ich dir gebracht hab.

- Willst du es? - Darf ich?

Ich sorge für dich, Mama.

Vielleicht geh ich nach Little Big Horn und kämpfe gegen Indianer.

SCHULE GESCHLOSSEN. GERICHTSVERHANDLUNG.

Meine Herren, das hier ist eine Rechtsangelegenheit.

Und vor Gericht spielt es überhaupt keine Rolle,

dass Josie Minick am Ende ihrer Kräfte ist.

Es spielt hier keine Rolle, ob sie 10 Jahre oder 10 Minuten

unter dem Verstorbenen litt.

Wir alle haben es zuweilen mit Dreckskerlen zu tun.

Das Gesetz schreibt vor, was wir tun oder besser lassen sollten.

Ich bin sicher, dass eine Gesellschaft zerfallen würde,

wenn man sich ohne Regeln bewegte,

oder selbst das Gesetz sein wollte.

Vergessen wir also, dass Whit Minick ein Dreckskerl war.

Er war ein Lügner, miserabler Vater und schlimmer Ehemann.

Vergessen wir das. Sehen wir es so.

Sie, meine Herren, sind fast alle verheiratet.

Und das Frauchen ist von Zeit zu Zeit verstimmt. So ist das eben.

Was würden Sie denn das nächste Mal tun,

wenn das Wyoming-Territorium ihr den Einsatz eines Poolqueues erlaubte?

Schuldig.

Enthaltung. Nicht schuldig!

1 mal schuldig, 1 mal unschuldig, 6 Enthaltungen.

- OK, ich bin für schuldig. - Und ich für nicht schuldig.

Der einzig Mutige in dieser Jury bin ich.

Wie können wir zwei bloß Farm an Farm leben

und weder ein Wort wechseln noch je einer Meinung sein.

Ich mag sture Ochsen nicht,

aber vielleicht lohnt es sich ja, sie zu bekehren.

Was werden wir jetzt tun?

Wir gehen zu Casey's.

Urteil hin oder her, Mrs. Minick, wir müssen auch an Luther denken.

Folgendes steht doch fest:

Ich sorge für euch drei seit zehn Jahren.

Natürlich steht meinem Enkel dabei

mehr zu als Ihnen.

Mr. Minick, wir brauchen Ihre Unterstützung nicht.

Ich habe Hände und ein Haus, und ich bin bereit...

Um Ihre Hände geht es hier nicht, Mrs. Minick.

Ich trage zufällig die Hypothek für dieses Haus.

Solange Sie nicht für Luther sorgen können,

ist er bei mir in Cheyenne sicher besser aufgehoben.

- Richter! - Ich fürchte, er hat Recht, Josie.

So will es das Gesetz.

Aber ich halte es für dumm, darauf herumzureiten,

bevor über Ihre Schuldigkeit befunden wurde.

Wir sollten besser wieder hineingehen.

- Fonse. - Sie schielen mir auf die Finger, Doc.

Nicht schuldig. Enthaltung. Enthaltung. Nicht schuldig.

2 schuldig, 4 nicht schuldig, 2 Enthaltungen. Wir gewinnen.

Ich werde keine Frau hängen lassen.

Wer sagt denn, dass wir sie hängen?

Sie tötete. Du stimmst für schuldig. Du wirst sie hängen.

Hier wird keiner gehängt. Nicht mal du.

Wir stecken sie doch nur für ein paar Wochen in den Knast.

Wofür? Dieser Mann verdiente den Tod.

- Wer sagt das? - Du sagst das.

Du hast Whit Minick so oft verflucht.

Ihn einen Frauenschläger und versoffenen Kojoten genannt.

Jeder hörte dich, drüben bei Stockman's.

Hätte ihn nicht mit einem Queue geschlagen.

Man kann einen Mann nicht für das Herumschubsen seiner Frau bestrafen.

Frauen brauchen das. Das ist ein Naturgesetz.

Du hältst dich wohl für das Gesetz?

- Ich... - Meine Herren...

Wenn das Urteil bis 6 Uhr feststeht,

lädt der Richter zum Abendessen im Trail's End.

Cornell, das Urteil bitte.

Nun kümmere dich nicht um ungelegte Eier.

- Vielleicht gefällt dir Cheyenne. - Ich will aber lieber hier sein.

Denken die, du kannst nicht für mich sorgen?

Natürlich nicht, Luther.

Aber bis sich Mama niedergelassen hat, gehst du besser zu Opa.

Wir könnten nach Montana gehen und Indianer bekämpfen.

Oder wir züchten Rinder in Willowcreek.

Ich kann reiten, ich könnte sie einfangen.

Opa ist da. Ich denk mal drüber nach, Schatz.

Ich nehme an, Sie bleiben vorerst hier.

- Ja, Sir. - Ich bin nur einen halben Tag entfernt.

Für den Notfall. Denken Sie daran.

- Vielen Dank. - Auf Wiedersehen. Komm, Luther.

Auf Wiedersehen.

Sei brav für mich. Wirst du das?

Ich liebe dich.

Denk an Willowcreek.

An die Order von Josephine Minick zahlen.

1000 Dollar ist ein verquerer Betrag.

Zum Verplempern zu viel, zum Sau rauslassen zu wenig.

Ihr Schwiegervater tat gut daran, die Hypothek zu übernehmen.

Ein guter Vater kennt seinen Sohn.

Ich würde mir davon ein 40-Dollar-Korsett kaufen,

ein flottes Hütchen und ein neues Kleid.

Dann ginge ich nach Denver und träte allen 46 Kirchen bei.

Ich wette, ich hätte bis zum Winter einen Mann.

Du hast schon einen.

Das war ein eher schlechtes Beispiel.

Alle Bequemlichkeiten, aber keine Verantwortung.

Du bist so neidisch, du beißt dir ja schon die Lippen taub.

Das würde ich tun, wenn ich 10 Jahre mit Whit Minick leben müsste.

Mal im Ernst. Entweder sie bleibt hier, strickt Teewärmer

und tritt meinem Komitee für Frauenrechte bei,

oder sie gabelt einen Mann auf. Man kann nur diese zwei Wege...

...gehen.

MISS PETTIJOHNS FRAUENPENSION

- Das hat mich überrascht. - So flott gekleidet?

- Kein Heim, kein Herd, das arme Ding. - Gewiss.

Sieh nach vorn!

- Ich brauche Pferd und Einspänner. - Tut mir leid, so ist das Gesetz.

- Was soll ich denn dann tun? - Schon wieder Ärger mit dem Gesetz?

Offenbar. Er kann mir mein Pferd und den Einspänner nicht geben.

Erbstreit oder so. Ich kenn das schicke Wort nicht.

Sonst würde ich meinen Buckel hier nicht krumm machen.

Ich wollte nach Willowcreek.

- Ich dachte, das hätte Whit aufgegeben. - Das wollte er, aber...

Es war zur Hälfte meins, ich ließ ihn nicht.

- Na... ist das nicht Josie Minick? - Mr. Ogden.

- Meinen Glückwunsch. Wo geht's denn hin? - Raus nach Willowcreek.

Mal vorbeischauen und sehen, was Josies Land macht.

Und hoch auf den Wagen.

Was macht ihr denn in Willowcreek?

- Streit vom Zaun brechen? - Sag bloß.

Eine Frau muss was zu tun haben, hab ich recht?

- Ihr werdet Nachbarn. - Der nimmt mich auf den Arm.

Hoffe ich.

Was haben Sie denn vor in Willowcreek?

Ich wollte mich nur mal umschauen. Das tat ich lange nicht.

Schön hier, nicht?

Ich hatte den Frühling auf dem Land schon ganz vergessen.

Ich fürchte, Sie hatten selten die Gelegenheit, hier zu sein.

Schon Pläne, Josie?

Nein, nicht wirklich.

Das Rumsitzen bei Annabelle's tut Ihnen sicher nicht sonderlich gut.

Eine andere Idee?

Nein. Aber ich denk drüber nach, wenn Sie möchten.

Da sind wir.

- Das ist ein schönes Plätzchen, Josie. - Das hätte es sein können.

Wir haben es nur nie wirklich belebt, Jase.

Wir bauten das Haus...

prüften alles...

und dann...

Ja, ich weiß.

Kommen Sie.

Oh, Jase! Wie sieht es denn hier aus!

Da haben wohl ein paar Landstreicher Ihre Gastlichkeit ausgenutzt.

Jeden Winter.

Oh je, ist das dreckig hier.

Sie wissen sicher, dass die Rinder da draußen Arch Ogden gehören.

Er umgibt Sie von 3 Seiten und ist an diesem Flecken interessiert.

Seit einer Weile schon. Er braucht das Weideland.

Wenn Sie es gut anstellen, könnten Sie viel Geld dafür bekommen.

- Ich will es gar nicht verkaufen. - Was wollen Sie dann damit?

Was spricht denn dagegen, es zum selben Zweck zu nutzen?

- Weideland? Wofür? - Für Rinder.

- Für meine eigenen Rinder. - Ihre eigenen? - Ganz recht.

Eine Frau, die eine Rinderfarm betreibt?

Was ist denn daran so komisch?

Das nehmen Sie doch nicht ernst! Was ich Arch sagte, war ein Witz.

Das weiß ich. Es war Luthers Idee.

Er sagte: "Mama, entweder gehen wir nach Montana und bekämpfen Indianer,

oder wir züchten Rinder in Willowcreek." Das ist das Praktischere.

- Das ist es überhaupt nicht. - Was meinen Sie damit?

Warum sollte ich nicht eigene Rinder auf meiner...

Aus vielerlei Gründen geht das nicht.

- Wir bereden das noch. - Dann lassen Sie uns...

Aber jetzt muss ich leider gehen.

- Oh, müssen Sie? - Freunde kommen zum Abendessen.

- Abendbrot? Dann aber schnell. - Wir müssen ja nicht gleich losrennen.

Tut mir leid, Jase. Sie hätten mir von Ihrem Besuch erzählen sollen.

- Das macht nichts. - Liegt nicht gerade auf Ihrem Weg, mich zurückzubringen.

Es ist ja nichts Besonderes: Ein ödes Politikertreffen zu Wyomings Status.

Mögen Sie zigarrerauchende Politiker?

Ehrlich gesagt: Überhaupt nicht.

Mein Essen ist garantiert besser als Annabelles.

Das hört sich besser an.

- Störe ich da auch nicht? - Nein, es sind auch Ihre Freunde.

Nichts belebt ein ödes Politikertreffen mehr als eine schöne Frau.

Ich verstehe Ihre Verstimmung wegen dieser Rinderzuchtgeschichte.

Ich bin nicht verstimmt. Sie sind es.

Sie ärgern sich doch nicht über dieses Verfahren.

- Natürlich nicht. - Geben Sie nicht allzu viel auf das,

was ein Staatsanwalt sagt. Wenn ich nicht gehörig lärme,

denken die, ich würde zu viel bezahlt.

Nie wollte ich einen Fall so sehr verlieren wie diesen.

- Das sollen Sie wissen. - Wie herzig er ist, unser Charlie.

Jase, ich will nicht, dass sie sich deshalb sorgt.

Charlie, ich sorge mich nicht darum.

Ich will nur für Luther und mich sorgen. Das ist alles.

Keine Panik. Wir sorgen schon für euch.

Ich will nicht versorgt werden, verstehen Sie das nicht?

Wer ist denn Ihr Sprecher? Annabelle Pettijohn?

- Das ist alles andere als lustig. - Ganz genau.

Lustig ist das nicht. Das ist bekloppt.

- Bekloppt? - Bekloppt!

- Sheriff! - Mrs. Minick, erinnern Sie sich Ihrer Stellung.

- Was denn für eine? - Nicht die einer Farmerin.

Was ist denn dabei, eine Frau auf einer Rinderfarm?

Ich bin kräftig, und ich kann alles tun...

- Pst, Josie, schlucken Sie es. - Sie sind still.

Setzen. Sie gehen zu weit. Sie wissen nicht einmal, worum es geht.

- Mr. Meredith, es ist aufgetischt. - Besten Dank, Ben.

Josie? Wollen Sie sich nicht setzen, meine Herren? Bitte sehr.

- Ich gehe heim. - Hab dich nicht so, Fonse.

Nichts belebt ein ödes Politikertreffen mehr als eine schöne Frau.

Josie, ich wollte Sie fragen, ob Sie uns aus Frauensicht

eine politischen Frage beantworten könnten.

- Charlie, würdest du bitte... - Danke, Jase.

Wir wollen, dass Wyoming als Staat in die Union aufgenommen wird.

Richtig. Aber dazu müssen wir das Wahlrecht für Frauen abschaffen.

Behalten unsere Frauen das Wahlrecht, werden die in den anderen 43 Staaten

wahrscheinlich eifersüchtig. Sie verstehen?

Wir müssen die Frauen fragen, ob sie ihr Wahlrecht abgeben. Nur kurz.

Wir werden es zurückgeben, wenn wir drin sind.

Werden Sie fragen... oder anweisen?

- Was ist denn das für eine Frage? - Ich sollte mich meiner Stellung erinnern.

- Ich frage nur. - Ich bezog mich nur auf die Rinderzucht.

Die Frauen haben uns sozusagen zwischen Baum und Borke gebracht.

Charlie wird nach Washington gehen und sein Anliegen vorbringen,

aber er möchte dazu das Einverständnis der Frauen.

- Was halten Sie davon? - Nicht viel.

Mir steht es bis zum Hals mit diesen aufmüpfigen Weibern.

Man kann es nicht unter den Teppich kehren: Frauen sind Menschen.

Hierzulande sind Frauen auch Wähler.

Wenn du in deinem Amt bleiben willst, musst du dich daran gewöhnen.

Wenn Josie Minick eine Rinderfarm betreiben

oder am Big Horn Indianer bekämpfen will,

steht ihr laut unserer Verfassung nichts im Wege.

- Erzählst du das in Washington? - Sie wissen es bereits.

Annabelle schickt jeden Freitag ein Telegramm.

Kennst du unser Motto?

Cedant arma togae. Die Waffen sollen der Toga weichen.

Geh nur, Josie. Geh und siege.

Die Welt liegt dir zu Füßen. Vor allem in Wyoming.

Ich danke Ihnen, Charlie.

Hier ist kein Platz für zwei. Mach dich raus!

Hallo Jase!

Die Kuh hat drin ihr Lager bezogen. Denkt wohl, das Haus gehöre ihr.

Ha, ich will Ihnen mal was zeigen. Sehen Sie mal.

Ich musste nur ein bisschen pumpen! Sieht aus wie neu.

Das Dach ist dicht.

Ich hab neue Scheiben in die Fenster machen lassen für 7 Dollar.

Kommen Sie.

Sieht schon anders aus, nicht?

Die Dielen sind etwas morsch, aber das kann ich reparieren.

Wenn das Gericht meine Möbel freigibt, kann ich sie herbringen lassen.

Wäre das nicht schön?

Oh, Jase. Wenn ich nur endlich damit Geld machen würde.

Dann hätte ich meinen Sohn bald zurück.

Einen Kaffee?

Darf ich vorstellen: Olamine. Du hast hier unten gespielt.

Sie wohnt hier. Sie wird nicht beißen.

Und im Dach lebt eine Eule. Ich mache Kaffee.

Ein tolles Heim haben Sie hier, Josie.

- Was werden Sie erst sagen, wenn es fertig ist. - Ein tolles Heim

für Eulen und Stinktiere... Aber nicht für eine Närrin,

die denkt, sie könne allein eine Rinderfarm betreiben.

- Was sagen Sie da? - Ganz recht, eine Närrin.

Ich habe nicht vor, Sie allein eine Farm betreiben zu lassen,

nicht heute, nicht morgen, nicht nächstes Jahr, niemals.

- Sie haben nicht vor...? - Ganz recht.

Was soll ich denn dann tun, Jase?

Bei Annabelle Pettijohn's im Regal sitzen?

Freudenmädchen im Saloon spielen?

- Das habe ich nie gesagt! - Ich sage das.

Aber Sie würden es anerkennen, hab ich recht?

Es ist absolut passend für eine Frau, so einen Job anzunehmen, nicht?

Für Sie ist eine Frau doch... eine Art Trottel,

den man im Hinterzimmer halten und 3 Mal täglich füttern sollte.

- Das ist es doch... - Das reicht jetzt. Hören Sie zu.

Ich habe keine Vorurteile gegen Frauen. In keinster Weise.

Aber manche Dinge stehen Frauen zu, andere eben nicht.

Eines davon ist allein eine Rinderfarm zu betreiben,

mit Indianern, Wölfen, Trunkenbolden, Viehdieben und Razzien,

das heißt Raub und Brandstiftung und Körperverletzung.

Hier gibt es Stürme und Rinderseuchen und Unkraut,

Taschendiebe und viele Dutzend anderer Sachen,

die einen Mann verzweifeln lassen, eine Frau noch eher.

Wie - eine Frau noch eher?

Ich werde das nicht erklären. Niemals.

Ebensowenig werden Sie 1000 Dollar in Vieh stecken und allein wirtschaften.

- Das ist mein Geld und ich... - Schluss damit!

Raus hier!

Verdammt!

MANN GESUCHT

Ich kann bei Anzeigen helfen, Ihre Kunden betreuen.

- Es gibt nichts, was ich nicht tun kann. - Da hab ich eine... Idee.

Meine Frau ist in Omaha und besucht ihre Schwester. Und ich bin allein.

Bitte, Mr. Freemont. Ich brauche diesen Job sehr.

- Ich arbeite die erste Woche umsonst. - Ich weiß etwas Besseres.

- Wie wär's, wenn Sie und ich... - Mr. Freemont!

Hey Josie, wenn du Arbeit brauchst, die suchen eine Kellnerin im Trail's End.

- Eine Frau? In einer Bank? - Ja, Sir.

Sie meinen, das Geld verwalten und all das?

Ich bin zuverlässig, Mr. Harvitt. Und sehr ehrlich.

- Geben Sie mir eine Chance... - Ich weiß was.

Nick sucht eine Kellnerin für das Trail's End.

Ich danke Ihnen.

- Gute Nachrichten für Sie. - Ich kriege den Job?

Slim Trent erzählte es eben. Sie brauchen eine Kellnerin...

- Im Trail's End. - Sie hörten schon.

Ja, das hörte ich. Danke.

KELLNERIN GESUCHT

Ich komme sofort.

Entschuldigung. Entschuldigung!

Tut mir leid.

- Tut mir leid, Nick. - Das sollte es.

Eine Sahnetorte für den Ecktisch, bitte.

Eine Sahnetorte, bitte.

Ich komme!

Mitnehmen!

Verzeihung.

Das hast du fein gemacht, Josie.

'N Abend, Josie.

Den ersten Tag haben Sie mit Bravour gemeistert, oder?

- Was wollen Sie? - Einen großen Kaffee?

Milch und Zucker?

Eine tolle Kellnerin hast du, Nick.

KELLNERIN GESUCHT

Guten Morgen.

Ich muss zu einem Treffen nach Cheyenne heute.

Wenn Sie auch dorthin wollen, würde ich sie sehr gern mitnehmen.

Ich nehme das, Josie. Ich hab's.

Das kann ja eine lange Fahrt werden.

Es tut mir leid, dass ich so explodiert bin neulich auf der Ranch.

Man sagt, dass das Eingestehen von Ignoranz aller Weisheit Anfang sei.

Ich habe einfach keine Ahnung von Frauen. Bedenken Sie das.

- Okay, ich habe mich entschuldigt. - Ich hingegen denke nicht daran.

Ich hab die ganze Nacht geweint über das, was Sie mir gestern antaten.

Sie waren ziemlich hart zu mir.

Ganz recht.

Geben Sie auf, Josie? Laufen Sie gleich zu Opa Alpheus?

- Sind Sie auserwählt? - Vielleicht.

Übrigens: Ich habe Brathähnchen da hinten.

Und ich weiß einen Platz, wo wir es essen könnten.

Mrs. Minick, ich lud Sie eben zum Brathähnchen ein.

- Sie könnten wenigstens Ja oder Nein sagen. - Ich bin entzückt.

Wenn ich so darüber nachdenke,

mag ich nicht essen, wenn Sie so aufgebracht sind.

Wenn man wütend ist,

geraten die Magensäfte in Wallung, die Galle wird bitter,

und das Hähnchen wird pampig und da drin liegen.

Nein, nein, das will ich nicht.

Ich werde Ihnen kein Essen aufzwingen, wenn es der Magen nicht verträgt.

- Oh, nein. - Ich sagte, ich bin entzückt.

Da sind wir.

- Sehen Sie nur. - Tja, Mrs. Minick,

das ist alles, was ich besaß, als ich einst herkam.

- Die Indianer haben es angesteckt. - Wirklich, Jase?

Ja.

Ich war ziemlich... erfolglos damals in Ohio.

Da schnürte ich mein Bündel und kam hierher... mit einer Frau.

Und fing noch mal an.

Sie verließ mich, und ich blieb den ganzen Winter.

Ich hatte nichts zu essen außer Schnee, Hasen und Hühnerbrei.

Aber ich blieb.

Das ist das Wichtigste, nicht? Sie blieben.

Ja, das mag sein. Ich hatte auch gute Freunde.

Erinnern Sie sich an den alten Pettigrew in der Bank?

Er war so einer. Er gewährte mir ein Darlehen.

Das musste er nicht, aber er tat es. Das half mir wieder auf die Füße.

Und dort hab ich Sie zum ersten Mal gesehen. In der Bank.

- Sie trugen die Haare anders. - Offen, oder?

- Ja. - Ja.

Und Sie trugen ein blaues Tupfenkleid mit weißem Kragen,

es betonte Ihr blondes Haar.

Und Ihr Sohn war dabei. Er war vielleicht zwei.

Und er... zerbröckelte eine Pfefferminzstange.

- Das... Das ist sechs Jahre her. - Ja, das könnte stimmen.

Der alte Pettigrew ist seit vier Jahren tot. Das kommt hin.

Donnerwetter! Wieso wissen Sie das so genau?

Tja...

Oh, das hatte ich befürchtet.

Dieses Unheil betraf mich noch nicht.

Das war noch Rinderland, als ich hier wegzog.

Sehen Sie nur, Jase! Ein kleines Lamm! Oh, sehen Sie sich das an.

Du bist ja ein Toller. Das ist ein braver Junge. Das ist ein braver Junge.

- Es hat wohl seine Mama verloren? - Umgekehrt wird ein Schuh draus.

Das einzige der himmlischen Geschöpfe,

das seine Jungen nicht erkennt, ist das Schaf.

- Wie können Sie das sagen? - Ich meine es ernst.

Auch als einziges schwarzes Lamm der Herde

- würde es nicht erkannt werden. - Glaub ich nicht.

Wollen Sie essen oder ein Waisenhaus eröffnen?

Sie haben kein Herz.

Was für ein süßes Ding. Oh, ja!

Oh ja, du bist süß. Bist du süß!

Es hält Sie vielleicht für seine Mutter.

Es erkennt niemanden, verstehen Sie?

Wenn mich meine Freunde so sähen, würden sie mich davonjagen.

Wir hätten lieber nördlich der Grenzlinie essen sollen.

- Der was? - Der Grenzlinie.

Vor 10 Minuten passierten wir sie. Schafe gen Süden, Rinder gen Norden.

Ich weiß gar nichts von einer Grenzlinie.

Ist auch nichts Besonderes.

Die Rinderfarmer öffneten das Gebiet und die Schaffarmer wollten rein.

Das gab einen ganz schönen Streit. Mit viel Pulver und Blei.

Nicht wenige starben.

Dann zogen wir eine Grenze im Südosten des Staates.

Schafe blieben auf einer Seite, Rinder auf der anderen.

- Hier, nehmen Sie. - Oh, danke sehr.

- Darf ich die Serviette haben? - Da.

Und der kleine Wicht hier

wächst zu einer dieser blöden, elenden Kreaturen heran.

Warum gibt man sich dann mit ihnen ab?

Geld. Man braucht Geld, Kapital,

Grips und Schweiß, um Rinder zu halten.

Aber jeder Idiot mit Hund und Flinte kann Schafe halten.

Ich hab dich so vermisst. Ich bin so froh, dass du da bist.

Oh, lass dich anschauen.

Du siehst gut aus. Gut siehst du aus!

Bleibst du ein wenig hier?

- Oh, Schatz... - Sie können bleiben, wenn Sie mögen.

Oh, ich danke Ihnen.

Lass das Mama tragen. Sieh mich an.

Ich muss sagen, Ihr Kommen hat mich überrascht.

Danke. Tja, ich bin auf der Suche nach Arbeit, Mr. Minick.

Wissen Sie, ich möchte ein Zuhause für Luther und mich.

Mrs. Minick, Luther ist zu Hause.

Und bis Sie für ihn sorgen können, bleibt er hier.

Wenn Sie hier zu leben gedenken, ist das gut und schön.

Hier ums Haus gibt es viel zu tun. Sie könnten wählen.

In diesem Fall würde ich meine Haushälterin informieren.

Steht Ihnen das nicht an,

könnten Sie als Angestellte in der Handelsfirma arbeiten.

Von 7 früh bis 7 abends, eine halbe Stunde Mittagspause.

Für 50 Dollar im Monat.

Abzüglich eines Betrages für Kost und Logis.

Ich hab den Koffer weggestellt. Soll ich mit auspacken?

So sind die Aussichten, Mrs. Minick.

Überdenken Sie es. Wenn Sie mich jetzt entschuldigen.

Jetzt sag, wie gefällt dir das Leben mit Opa?

Es ist furchtbar.

Ist es das?

Ach Schatz, Opa würde auch Mama hier wohnen lassen.

Möchtest du das?

Oh nein, Mama, nimm mich mit nach Hause, bitte.

Oh Luther, Luther.

Oh Gott.

SATTLER LEDERWAREN - STIEFEL

- Hallo, Debbie. - Was machst du hier, Jase?

- Ich kaufe einen neuen Sattel. - Das meine ich nicht.

Ich hab ein neues Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel.

Magst du das Spiel, Jase?

Ich habe das und Backgammon und "Rund um die Welt mit Nelly Bly".

Kribbage. Kennst du vielleicht ein zweihändiges Spiel?

- Willkommen zu Hause. - Danke, Jase.

- Schon wieder zurück? - Was dazwischen gekommen. Tschüss!

- Nichts Schlechtes, hoffe ich. - Kommt auf die Perspektive an.

Vielen Dank! Entschuldigen Sie mich, Jase.

- Halt. Geben Sie das her. - Das trage ich selbst.

- Das würde ich nie zulassen. Los. - Ich sagte doch, ich nehme das.

Sie schleppen mir den Koffer nicht durch die Stadt. Wohin?

Zum Stall.

- Ist das ein Mietpferd, Ed? - Jawohl.

Gut. Ich nehme es für den Rest des Tages.

Aber es hat kein Geschirr und alle Einspänner sind weg.

Dann satteln Sie es, Ed.

Ich hab doch keine Damensattel mehr, das wissen Sie!

Ich bin gleich zurück. Machen Sie das Pferd fertig.

Danke.

- Mr. Simpson! - Oh, hallo Josie.

- Wie steht's in Cheyenne? - Prima, danke.

- Ich möchte eine Levi's, bitte. - Okay.

Was trägt Luther jetzt für eine Größe?

Oh, nicht für Luther, für mich.

- Wie bitte? - Ich möchte bitte eine Levi's für mich.

- Hosen? - Hosen.

Danke schön.

Und dann bräuchte ich Stiefel, Mr. Simpson, Größe 38.

Ich hab leider keine Frauenstiefel.

Füße unterscheiden sich ja nicht groß, oder?

Ich hab sie nie verglichen, Josie. Ich bin Junggeselle.,

Versuchen wir es, Mr. Simpson, vielleicht Jungenstiefel, Größe 38.

Jawohl, Madam.

- Größe 38. - Danke.

Das hätte ich fast vergessen, ich brauche noch ein blaues Hemd.

- Brustweite 36. - Brustweite?

Die ist nicht angegeben. Kragenweite, Ärmellänge, keine Brustweite.

- Was hat sie vor? - Keine Ahnung.

Was meinen Sie, Mr. Simpson? Sitzen sie gut?

Sie sind wohl nicht ganz, was sich der Hersteller gedacht hat.

- Vergessen Sie das Hemd nicht. - Ich habe keine mit Brustweite.

- Was war das für eine Größe, Josie? - Brustweite 36.

Keine Brustweite!

Da. Probieren Sie das mal.

Danke.

Wenn das die Presbyterianer erfahren, bin ich geliefert!

Josie, was wollen Sie sich denn beweisen?

Sie denken doch nicht immer noch ans Rinderzüchten?

- Mr. Simpson, was schulde ich Ihnen? - Das macht 11,65.

Und, Mr. Simpson,

wenn's Ihnen nichts ausmacht, lass ich meine Sachen hier.

Den Koffer auch. Ich hol das alles später, okay?

Vielen Dank. Auf Wiedersehen.

- Fertig, Ed? - Jawohl.

- Ich brauche wohl doch Ihre Hilfe, Ed. - Klar, Madam.

Gen Süden?

Was zum Teufel hat die denn vor?

- Hühner. - Was meinen Sie? Hühner!

Hühner sind Hoftiere, die Eier, Fleisch und Federn geben.

- Seit Menschengedenken... - Hör auf! Du weißt, was er meint.

Woher wissen Sie das mit den Hühnern?

Ich schwor unter Eid, das Vertrauen meiner Patienten zu wahren.

Wer hörte je von einer Hühnerfarm in dieser Gegend?

- Clevere Vermutung. - Und wenn es keine Hühner sind?

- Nicht genau. - Was hat sie gesagt?

Ihr unterlief ein Lapsus und ich hab gleich nachgebohrt wie ein Holzwurm.

Damals maß ich gerade ihren Blutdruck.

Der ging gleich hoch, als sie die Katze aus dem Sack gelassen hatte.

Sie erzählte was von einer Herde.

- Herde? - Genau, Herde.

Welches Vieh kann man hier noch züchten, außer Hühnern?

Gänse vielleicht. Oder Enten?

- Sicher, dass sie Herde sagte? - Absolut.

Gänse kommen in Scharen.

Sie wird doch nicht jeden Herbst eine Ladung Hühnerfrikassee verladen?

Das kann ja heiter werden.

Eine Hühnerfarm mitten in meiner.

Es ist nicht deine Farm, es ist ihre, alle 194 Hektar.

Lass ihr doch die Hühner.

- Es sind keine Hühner. - Was denn dann?

Das ist nicht das, was ihr denkt, Leute, das ist ein Huhn.

He, kleiner Kerl, was machst du denn? Läuft einfach in den Saloon.

Eingeladen bist du nicht. Und wohlerzogen auch nicht.

Noch viel zu klein dafür.

Oh danke, Sir!

Es war ein langer Weg.

Allmächtiger Gott!

Was um Himmels willen soll das denn hier sein?

- Schafe, das sind Schafe. - Ja, verdammt, das sind Schafe.

Schick sie zurück, raus mit denen, bevor...

- Hey, hier lang, wir wollen dahin. - Die gehen nirgendwohin.

Ich glaube, dieser kleine Kerl sollte besser auf den Boden zurück.

Lassen Sie ihn einfach runter, er findet seine Mutter.

Ich drehe ihm den dürren Hals um!

Nicht doch! Ja, Ja.

- Die Kuhburschen hier mögen keine Schafe. - Meistens nicht.

Nimm diesen Hund runter, bevor ich ihm den Kopf wegblase. Schon gut, Junge.

- Der ist brav, kein böser Hund. - Wie heißt er?

Hund. Wir nennen ihn Hund.

Nicht mal Butter würde in ihrem Mund schmelzen.

- Sagen Sie was Nettes. - Mrs. Minick,

im ganzen Bezirk Arapahoe wurde noch nie eine Frau gehängt.

Steigen Sie ab und reden mit mir, werden Sie nicht die erste sein.

Josie, hören Sie mich? Steigen Sie sofort vom Pferd!

Josie, jetzt hören Sie!

Tanzt für die erste Schafzüchterin in Süd-Wyoming!

- Hip hip hurra! - Hurra!

Ich stinke schon wie ein blödes Schaf.

Ohne dich hätten wir sie gleich gehängt.

Wegen Totschlag kann man niemanden hängen.

Wir hätten schon einen Weg gefunden. Jetzt bist du dran, du allein.

Sie und ihre stinkenden Schafe und die Hirten und diese Klamotten!

Schaff Du sie aus dem Weg. Oder ich mach's.

Bäh, bäh, schwarzes Schaf, krieg ich deine Woll.

Ja, Sir, ja Sir, die ganze Stadt ist voll.

Sehen Sie, was ist, wenn man die durch die Stadt jagt?

- Keiner hier will ein Schaf haben. - Das war und ist mir egal.

Ich gebe nichts darauf, sie bleiben hier.

Tun sie nicht!

Da gibt es keine Zweifel.

Wir hätten sie damals hängen sollen.

- Arch, noch einen Brandy? - Ja.

- Vielleicht kommt sie nicht. - Sie wird kommen.

Du bist mir vielleicht ein Richter.

- Das bin nicht ich, das ist das Gesetz. - Ach, das kann man auslegen.

- Das hier ist ein klarer Fall. - Das ist das Problem.

- Wir müssen uns auf irgendwas berufen. - Die Grenzlinie ist nicht rechtens.

Das Gesetz erlaubt überall Schafzucht.

Wenn sie vor Gericht zieht, hat sie alle Karten.

Nicht, wenn du mich die Jury wählen lässt.

Das habe ich nicht vor.

- Krebsfischer. Die kosten weniger. - Und die Demokratie?

Dieses Land braucht einen guten König.

Das geht eh nicht vor Gericht.

Bringt sie uns auch vor Gericht, wird Jase sie die ganze Nacht bearbeiten.

- Wenn es nach mir ginge... - Frauen darf man nicht schlagen.

Das ist es Ja eben.

Wir reden es ihr aus.

Genau das werden wir tun.

Arch?

Ich verspreche nichts. Lass sie rein!

Guten Abend, Nachbarin. Herein, immer herein.

- Hier sind all Ihre guten Freunde. - 'N Abend, Josie.

Ihr Name fiel unlängst in einer Unterhaltung.

- Geht es um meine Schafe... - Genau, Sie haben es erraten.

Lasst uns setzen und diese Sache wie Erwachsene bereden.

Vergessen Sie...

Wir schlagen uns nicht ohne Vorrede die Köpfe ein, nicht, Richter?

- Richtig. - Man kann eine Sache wie diese bereden,

und den lichten Verstand auf die Dinge lenken bei einem Glas...

Möchten Sie einen Sherry oder etwas anderes?

- Was trinken Sie da? - Brandy.

- Ich hab da einen vorzüglichen Sherry. - Brandy ist gerade recht.

Sie benehmen sich wie ein Mann, Sie können auch so trinken.

- Arch? - Das ist okay für mich.

Zum Wohl.

Josie, wir sind hier, um Ihnen zu helfen.

Bevor wir aufs falsche Gleis geraten, sollte das klar sein.

- Helfen, wobei? - Die Schafe loszuwerden!

Langsam, Arch. Vielleicht haben Sie das mit der Grenzlinie nicht verstanden?

Diese Grenzlinie gibt es nicht.

Wir haben einen ganzen Friedhof voller Leute, die das dachten.

Schreiben Sie sich das auf die Haube, Frau!

Ich werd Ihnen schon was auf Ihre schreiben, Mann!

Beruhigt euch, man kann alles mit Verstand lösen.

- Wenn sich die Lady etwas... - Vergessen Sie die Lady.

Das kann ich allerdings bestätigen.

- Hältst du jetzt deine Klappe? - Wollen wir rausgehen?

- Nein! - Ruhe, alle beide!

- Gegen wen geht's denn hier? - Gegen mich, und ich schlage zurück.

Ich habe 194 Hektar Land und eine Schafherde. Und ich behalte beides.

Noch einen Brandy.

Ich muss Sie wohl per Kurier nach Hause schicken.

Den Heimweg überlassen Sie mir. Erst erzähle ich Ihnen von meinen Plänen.

- Sie werden erst mal zuhören. - Arch, ich bitte dich.

- Ruhe, Ruhe im Saal. - Josie Minick, jetzt hören Sie zu.

- Es reicht! - Sie brechen einen heftigen Streit vom Zaun!

Frauen liegt der Kampf nicht. Das ist Männersache. Wie die Zucht.

Verdammt noch mal, Ruhe jetzt! Vergesst die Frau.

Ich bin ein Mensch.

Ich kann ohne Almosen für mich und meinen Sohn sorgen.

Ich kann denken und arbeiten

und werde nicht bei Annabelle Pettijohn herumsitzen und auf einen Retter warten.

Ich will und ich brauche keinen Mann.

Ich habe mich und meine Schafe.

Und die werde ich über den Winter bringen

und Lämmer und Wolle verkaufen,

und mein Vermögen verdoppeln!

Und keiner, verstanden, keiner,

nicht ein einziger von euch, wird sich mir in den Weg stellen.

- Josie, warum? - Aus dem Weg, Jason Meredith.

Guten Morgen.

Morgen.

Riechen Sie den lieblichen Kaffeeduft?

Ich danke Ihnen, Annabelle.

Na los, Josie, kommen Sie aus den Federn.

- Allez hop. - Nein!

Das ist nicht... Ooh. Helfen Sie mir.

Das ist alles ganz normal.

Jase sagt, letzte Nacht zeigten Sie es den Kerlen so richtig.

Sie sehen schlecht aus. Da war bestimmt was in Ihrem Drink.

Brandy. Denen wäre es zuzutrauen.

Schafe sind schlimm genug, doch eine Frau mit Schafen...

Frau...

Ich gebe keinen Zentimeter nach.

- Dann haben sie es Ihnen wohl noch nicht erzählt. - Was?

Jase und seine Männer treiben gerade Ihre Schafe zusammen.

Was?

Was?

Annabelle, holen Sie meine Hosen!

Ruhig halten, Josie.

- Wie ist das? - Es ist nicht gerade der schnellste Revolver.

Egal, ich zähle auf die Überraschung.

Sie erwarten das. Steck eine Frau in Hosen und der Rest kommt von selbst.

Okay, Mr. Simpson, laden wir ihn.

Das habe ich schon.

Hey, treibt sie zusammen!

Mooney, treib diese verdammten Viecher zusammen.

Ich habe Kuhburschen noch nie so hart arbeiten sehen.

Schau da drüben. Der Boss ist gefallen.

- Ich sag, er schafft es. - Zehn Cent?

Abgemacht.

Danke.

- Mooney! - Wir treiben sie noch zusammen.

- Das sehe ich. - Durch dich kann sie damit leben.

Das weiß ich auch, es ist nur... Treib sie an, okay?

Okay, Jungs, treibt sie über den Kamm.

Denkst du, es ist an der Zeit?

Das würde ich sagen.

Hund!

Lauf.

Holt den Hund da weg, er jagt die Schafe auseinander.

Der alte Hund weiß, was er tut.

Holt ihn da weg! Mooney! Bring die Schafe zurück!

- Ruft den blöden Hund zurück. - Das wäre sinnlos.

Wir haben ihn erst losgeschickt.

Er ist verwirrt genug durch all das Rumgerenne da drüben.

Verlassen Sie mein Land, alle!

Hören Sie, drehen Sie um und reiten Sie zurück zu Annabelle.

Gehen Sie wieder ins Bett, und ich erledige das hier.

Ich sagte, verlassen Sie mein Land und nehmen Sie Ihre Männer mit!

Ich habe schon genug Ärger. Verschwinden Sie,

oder ich versohle Ihnen den Männer-Hosenboden.

Hey, Boss! Wohin reiten wir?

Ich bin in einer Minute zurück.

- Bin ich in ihrer Schussweite? - Nein.

Ich mein's ernst, Jason Meredith. Verlassen Sie mein Land!

- Was zum Teufel machen Sie da? - Bleiben Sie auf dem Pferd!

Josie, Sie verletzen noch jemanden. Stecken Sie die Waffe weg.

Nehmen Sie Ihre Männer und Pferde,

und Ihre Ansichten darüber, was eine Frau kann und was nicht,

und verlassen Sie mein Land!

- Josie, ich versuche nur,... - Raus!

Ich beschütze nur Ihre Investition.

Wenn ich diese verrückten Schafe hier nicht wegbringe,

kommt jemand anderes hier mit Gewehren her.

Raus.

Bratsch, Klugg.

Sitzen Sie nicht nur rum. Treiben Sie meine Schafe zusammen.

Ein Wunder, dass sie damit schießen konnte.

Diese Frau dreht ab und zu durch.

Ja, sie sind ihren Hormonen ausgeliefert.

Sollte ich je wieder mit ihr zu tun haben,

- dürft ihr mir eins auf die Nase geben. - Boss?

Wartet hier.

- Ihr seid ein paar Leute mehr als sie. - Ich bin nur auf alles vorbereitet.

- Gib mir etwas Zeit, Arch. - Du hattest genug Zeit.

- Jetzt geh aus dem Weg. - Lass sie mich holen.

Sprich mit ihr, sie versteht es.

Ich rede nicht mit Indianern oder Frauen.

Sie gehen aus dem Weg oder werden ertrampelt.

Das Gespräch ist beendet.

Heute Abend lebt hier kein Schaf mehr, das garantiere ich dir.

Geh und erzähl das deiner Frau.

Er meint es ernst. Weg aus der Schusslinie.

- Was ist mir dir? - Keine Sorge.

Ich versuche, sie zur Vernunft zu bringen.

Dass ich mal mit einer Hammel-Armee in den Krieg ziehe...

- Das verlangt keiner, Mooney. - Ich melde mich freiwillig.

- Ich bleibe bei Jase. - Ich stinke wie ein Schaf.

- Da kann ich ihnen auch beistehen. - Ich auch!

Dann reiten wir zum Haus und stellen uns in einer Reihe auf. Los.

Verteilt euch und geht in Deckung.

Was zum Teufel ist hier los?

Wir haben abgestimmt. Weder heute noch irgendwann wird hier geschossen.

Arch, bring deine Armee zurück zu Stockman's, da kaufe ich euch ein Bier.

- Weißt du, was du da gesagt hast? - Wenn du schießen willst, nur zu.

Wir gehen gern darauf ein.

Gut, Jase, wir warten. Genau auf diesem Hügel.

- Ich sagte doch... - Sehen Sie die Männer da oben?

Und ihre Gewehre? Wollen Sie das immer noch allein machen?

Wollen Sie immer noch große Männerschritte in diesen Hosen machen?

Gehen Sie ins Haus.

Josie, es tut mir leid, was ich gesagt habe.

Sie fragen sich, was passiert, wenn Wyoming

als einziger Staat in die Union gelassen wird, in dem Frauen wählen dürfen?

Sie fragen sich bestimmt:

Was werden die Frauen der 43 anderen unabhängigen Staaten dazu sagen?

Sie sehen vor Ihrem inneren Auge wohl schon die Suffragetten-Aufmärsche,

die demonstrierenden Frauen.

Gentlemen, wir lassen nichts davon geschehen.

Weil unsere Frauen ihr Stimmrecht freiwillig aufgeben.

Sie haben richtig gehört.

Wenn dieses angesehene Gremium und sein geachtetes Urteil

dies als Voraussetzung für den Beitritt zum Staatenbund verfügt,

geben die Frauen im Territorium Wyoming ihr Wahlrecht auf.

Denn die Pionierfrau steht ihrem Mann bei.

Zusammen bauen sie auf, worauf Columbia mit Stolz blicken kann.

- Gentlemen, ich sage Ihnen von ganzem Herzen... - Verzeihung, Mr. Lord.

Eine Eilmeldung für Sie aus... aus... Rapa...

Hoe. Hoe. Arapahoe.

BÜRGERKRIEG IN WYOMING

RINDERZÜCHTER BELAGERN SCHAFFARM

PIONIERFRAU HÄLT SEIT 3 TAGEN DER BELAGERUNG STAND

Drei Nächte sitzen sie jetzt schon da oben.

Das Problem ist, treibt man ihn in eine Ecke,

macht er sicher etwas sehr Dummes.

- Ja. - Wäre es jemand anderes als Arch...

Jemand anderes als... sie.

Ich gebe sonst keinen kostenlosen Ratschlag, aber...

Nein, ich bin dir voraus, Mooney.

Der Kuhbursche da oben bekommt noch einen Anfall.

Das tun Kuhburschen meistens.

Er kühlt schon wieder ab.

Was soll das heißen?

Es gibt nur einen Weg, Kuhburschen abzukühlen.

- Der alte John Tewksbury kannte ihn. - Genau.

- John wer? - Tewksbury. Unten in Arizona.

Wie steht es momentan?

Ich glaube, 18 Grams und 4 Tewksburies.

- Grams sind die Kuhburschen. - Stolz. - Sehr stolz.

- Aufrecht im Sattel. - Und getroffen.

- Sie meinen, 18... - Abgekühlt.

- Tot? - Ja, 18 und 4.

Ob da wohl die zwei Toten von der Belagerung mitzählen?

- Sie gingen zum Brunnen. - Holten Wasser.

Sie starben zwischen den Kuh- und den Schafburschen.

Wir wussten nie, ob sie mitkämpfen wollten,

oder nur Fremde auf der Durchreise waren.

- Das ist Ja schrecklich. - Ja, Ma'am, das war es.

So wusste keiner, wer sie begraben sollte.

18 und 4 und 2 Fremde. So wird es wohl gezählt werden.

John Tewksbury und seine Leute waren umzingelt...

- Das wird hier nicht passieren. - Glauben Sie nicht?

Hier kommen sowieso selten Fremde vorbei.

Hier wird keiner getötet, basta. Ich erlaube es nicht.

Es soll keiner getötet werden, Ma'am?

Wozu holten Sie dann Schafe ins Rinderland?

- Möchten Sie Kaffee? - Nein, danke.

Wo wollen Sie hin?

Sie folgen den Coolies nach Süden bis zu Archs Zaun,

und reiten die Straße zur Stadt.

- Ich bleibe. - Keine Widerrede.

Sie bleiben bei Annabelle, bis keine Kugel mehr fliegt.

Es werden keine Kugeln fliegen, Jase.

Ihm alles geben, was er will? Das kann ich nicht. Ich bleibe.

Wegen mir wird keiner erschossen!

Ich begann den Ärger, ich muss ihn beenden.

- Ärger? Welchen Ärger? - Machen Sie keine Witze.

Gut, Josie, keine Witze.

Keine Witze und kein Gerede vom Aufhören.

Wir nageln ihn fest und lassen ihn nicht los.

Ich lasse Sie nicht hier, wenn Kugeln fliegen.

- Frauen sind nicht zum Kämpfen gemacht. - Ich muss etwas tun können.

Was kann ich tun?

Da gibt es etwas.

Hättet ihr euch hingesetzt und das Kinn in die Hand gestützt

und euch eure ignoranten Köpfe sechs Wochen lang zerbrochen,

so hättet ihr euch keinen besseren, maßgeschneiderten

und narrensicheren Weg ausdenken können, den Beitritt zur Union

für dieses Stück Wildnis für die nächsten 4000 Jahre zu verhindern!

Es ist noch kein völliges Desaster.

Wir stehen nur kurz vor dem Punkt, an dem wir waren, als Columbus landete.

Wir wollten die Frauen nicht beleidigen...

Wer sprach denn von beleidigen?

Du hast die Frauen nicht beleidigt. Du hast ihnen den Krieg erklärt!

Das hast du getan: Ihnen den Krieg erklärt.

Schau. Sieh nur!

GERECHTIGKEIT FÜR JOSIE FÜR FRAUENRECHTE

NIEDER MIT OGDEN WÄHLT JOSIE

HELFT FRAUEN, NICHT MÄNNERN

Ein Hoch auf Josie Minick! Da kommt er.

Haltet ihn!

Kommen Sie sofort vom Pferd herunter, Mr. Ogden.

Wie geht es Ihnen mit Ihren Gewehren und Ihrer Armee von Rowdies?

Sie bedrohen diese hilflose Frau draußen in den Coolies. Was sagen Sie dazu?

Kommen Sie zurück!

- Bejubelt den Eroberer. - Du hast eine Minute, nicht mehr.

Du gibst mir 20 Jahre, wenn du einen Finger an die Frau legst.

Und wird sie verletzt oder getötet,

gibst du mir alles, was du hast. Am Ende eines Seils.

- Du nimmst das persönlich. - Persönlich, verdammt!

- Das ist politisch. - Was?

Du weißt genau, die Zukunft Wyomings hängt daran,

was mit Josie draußen in den Coolies passiert.

Wenn die Frauen nicht mitmachen,

werden wir nie ein Bundesstaat, und das weißt du.

Natürlich. Und weißt du was? Es ist mir egal!

Bitte, das sagst du.

Jetzt pass auf, was ich dazu sage:

Schwing deinen dicken Hintern in den Sattel,

reite wie der Wind raus und ruf deine Hunde zurück.

Sonst wird deine Anklageschrift so lang, dass 127 Anwälte sie lesen müssen.

- Das werden wir ja sehen. - Und wie wir das sehen werden.

Du hast eine Stunde, Arch. Nutze sie lieber.

Duck, du entschuldigst?

Wir müssen zusammen halten. Lassen wir Josie Minick im Stich?

Lassen wir... Da kommt Josie!

Es ist Josie!

Lasst mich runter, bitte!

Glückwunsch.

Hört mir zu! Auch die Männer. Hören Sie!

Ich will nicht über Frauenrechte reden.

Ich will auch nicht über Schafe reden

oder die Verfassung oder den Staatenbund.

Ich will nur über Jase Meredith reden, und Mooney,

und all die anderen Männer da oben.

Wissen Sie, was sie tun? Sie schauen dort in Gewehrläufe.

Sie sind bereit zu sterben, für mich und meine Schafe.

Ich sage Ihnen was, Arch Ogden.

Sie haben hier nicht mehr das Sagen.

Sie befehlen weder mich noch Jason Meredith noch irgendwen sonst!

Und wenn Sie ihm nur ein Haar krümmen, schwöre ich... Lassen Sie mich los!

Ich möchte reden!

Mit den Männern dieser Stadt.

Einiges davon wird Euch Frauen missfallen,

also geht jetzt lieber alle.

Wir sind im Krieg! Im Krieg.

Als wir herkamen, was das hier Rinderland.

- Das ist es jetzt und wird es immer bleiben. - Das ist eine Lüge.

Nichts wird das ändern, am wenigsten eine Frau!

Hol die da.

Wir marschieren geschlossen raus zu den Coolies

und beenden diese Schafsache ein für allemal.

Oh nein, das werden Sie nicht.

Schafe gehören hier nicht her!

Und auch keine Rancherinnen.

Und kein einziger echter Patriot

wird eines dieser Dinge zulassen.

Stellt euch auf, lasst euch zählen. Ihr seid entweder für mich

oder gegen mich.

Wer von euch Männern unterstützt mich jetzt lautstark?

Die Pionierfrau steht ihrem Mann bei.

- Du hast die Verantwortung. - Arch. - Jetzt wird gehandelt.

Wasser! Die Scheune! Wasser!

- Wo ist das Wasser? - Die Pumpe geht nicht!

Die Pumpe geht nicht und die Scheune brennt.

Das ist alles.

- Helfen wir dem Boss. - Lasst sie!

Es ist sein Kampf.

Bei den Schafen ist es rutschig.

Ich wette immer noch auf den Boss.

- Zehn Cent? - Zehn Cent.

Alles klar.

Tragt diesen... Bock zurück auf seinen Hügel.

- Wir haben einen Gewinner, Bratsch. - Das meine ich.

Bringen wir ihn ins Haus.

Stop! Lassen Sie uns raus!

Lassen Sie uns gehen, Charlie.

Lassen Sie uns raus.

Tagesanbruch.

Die Frauen.

- Was ist passiert? - Der Boss und der Kuhbursche kämpften.

Die Scheune ging drauf.

- Wo ist Jase? - Ist ziemlich fertig. Trugen ihn rein.

- Morgen, Josie, iss etwas. - Geht es dir gut?

- Mir geht es gut. - Oh, Gott sei Dank.

- Die Scheune ist aber hin. - Die ist mir egal.

Oh Jase, wir hätten aufgeben sollen.

Ich muss die Schafe aufgeben.

Charlie Lord sagte mir das ganz eindeutig.

- Charlie Lord? - Ja.

Gestern begann ich einen Aufstand und war die Nacht im Gefängnis.

- Du hast was? - Ja.

Wegen mir kämpfen Männer und Frauen im ganzen Territorium.

- Und weißt du, wo sie kämpfen? - Wo?

- In ihren Betten. - Betten?

Ja!

Boss, komm raus, sie kommen.

Wissen Sie was, Josie Minick?

Sie sind schlimmer als die Frau,

wegen der Griechen und Trojaner so kämpften.

- Ich wollte aber was anderes sagen. - Was willst du denn sagen?

Ich regle das hier mit der Lady, Jase.

- Sie werden Ihre Schafe los. - Ich dachte...

- Moment mal. - Willst du wie gestern weitermachen?

Klar, komm vom Pferd runter und wir machen weiter.

Weißt du was, Jase Meredith?

Du bist eine größere Katastrophe als diese blöden Schafe! Ich...

Jederzeit, Arch.

Arch, mach weiter.

Wir klären diese Schafsache hier und jetzt, Mrs. Minick.

- Ich bin ganz Ohr, Mr. Ogden. - Schafe und Kühe vertragen sich nicht.

Jeder, der nicht mit dem Magen...

Arch, das ist unwichtig.

Die meisten kennen das Naturgesetz. Schafe und Kühe vertragen sich nicht.

Man kann das Eine oder das Andere haben, aber nicht beides!

Also werden wir entweder alle unsere Rinder los,

oder Sie...

erwägen den Verkauf Ihrer Schafe.

Ich bezahle Ihnen die Herde

und die Wolle und die Frühjahrslämmer.

Ich baue Ihre Scheune wieder auf.

Ich verkaufe Ihnen erstklassige Zuchtkühe und -bullen zu Tiefstpreisen.

Damit Sie ins Rindergeschäft einsteigen können, neben uns allen.

- Meinen Sie das ernst? - Ich habe es einmal gesagt, das reicht.

Ich schreibe es Ihnen nicht vor, Mrs. Minick. Ich bitte Sie.

Nicht als Frau, von Mann zu Mann.

Rancher zu Rancher, rein geschäftlich.

Sie nimmt dein Angebot an, Arch.

Gut, gehen wir.

Ich gebe dir einen Rat, Olamine:

Werde nicht zu unabhängig.

Etwas ist gut, zu viel schlecht.

Das bringt dich nur ein Stück weit, denn plötzlich...

klopft es an der Tür und du solltest lieber öffnen.

Das solltest du wirklich!

Herein.

Du bist wunderschön.

Jenny McCardle sagte: Kauf ein 40-Dollar-Korsett,

einen neuen Hut, ein neues Kleid, und tritt 46 Kirchen bei.

So würde ich mir schnell einen Mann angeln.

Du brauchst keine 46 Kirchen!

Lass mich runter, ich habe da was.

Ich bin soweit, Mr. Meredith.

- Wohin gehen wir? - Bei mir gibt es Steaks,

und du bleibst vielleicht für immer.

AUFNAHMETAG - 10. JULI 1890 WYOMING NEUER BUNDESSTAAT

JASON MEREDITH ZUM US-SENATOR

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