All language subtitles for The Rebels - 2019.ger

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Original subtitles

Guten Tag, die Damen, wie geht's denn heute?

Kommen Sie, kommen Sie.

Ich sehe doch eure schmachtenden Blicke, bloß nicht so schüchtern.

Ich beiße nicht. Außer ihr bittet mich darum.

Vor euch liegen die feinsten Speisen des gesamten römischen Reichs.

Schaut euch bloß diesen Fisch an. Der ist aus Germanien.

Und diese Trauben sind aus Gallien.

Und Frische wird einfach überbewertet.

Das mache ich nicht, Culain.

- Das musst du aber. - Ich kann nicht.

In Ordnung. Bitte vermassel es nicht.

Hörst du? Denk an den Plan.

Was soll das bedeuten?

Wir werden es den Römern zeigen.

- Indem wir Äpfel stehlen? - Wir plündern ihre Vorräte.

Kumpel, du sprichst von Äpfeln.

Es geht nicht um die Äpfel, Julian. Okay? Sondern um...

Es geht darum, was die Äpfel repräsentieren.

Sie stehen für ihre Dekadenz und ihre Unterdrückung.

Du musst klein anfangen. Wie bezwingt man ein Imperium?

Ja, ich weiß. Stück für Stück.

Fang nicht wieder damit an.

Entschuldigen Sie, bitte.

Guten Tag, junge Frau. Wie kann ich dir helfen?

Das hoffe ich.

Erzählen Sie mir doch mehr über diese köstlichen Trauben.

Gerne.

Diese Trauben sind aus Gallien. Sowas hast du noch nie gekostet.

Riech mal.

- Ich soll mal riechen? - Ganz recht.

Na? Das ist beste Qualität.

Ich kann nicht.

Du bist ja ein toller Rebell. Du bist bloß römischer Abschaum.

Sieh zu und lerne.

Sie riechen wirklich gut...

Hey! Hast du mich gerade betatscht?

Woah, woah, woah! Da gibt's doch gar nichts zu betatschen.

Hey! Bleib stehen, du kleiner Bastard!

Ich kenne deinen Vater! Geht mir aus dem Weg!

Du kannst was erleben! Geh mir aus dem Weg! Du bist ein Idiot!

- Sie verkaufen doch sowieso nur Mist. - Ich krieg dich!

Danke.

Du hast es fast versaut.

Das Ganze war ja auch nicht meine Idee.

Mein Vater bringt mich um, wenn er das erfährt.

Dann lenkst du ihn nächstes Mal ab. Wo ist Sego?

Ich könnte das besser als du.

Keine Ahnung.

- Hey... Krieg ich jetzt meinen Apfel? - Verdien ihn dir.

- Nun gib schon her. - Hier, du Feigling.

- Was sollte das? - Wir stürzen das Imperium.

Weißt du, was sie mit dreckigen Dieben machen,

du selbstsüchtiger Bastard?

Sie schneiden dir deine Hand ab. Du bist eine Schande für mich!

Dad!

Nimm das. Bitte.

Setz dich.

- Cul. - Was?

Du solltest dich in Zukunft von Ärger fernhalten.

Vergiss das mit der Rebellion. Für eine Weile.

Meinst du das Ernst?

- Glaubst du, er hat Recht? - Nein, aber ich...

Ich glaube, du verstehst es nicht.

Wenn du was anstellst, bekommen wir alle Ärger.

Hör mir zu. Du musst vorsichtiger werden.

Du bist so ein verdammter Feigling.

Was gafft ihr denn so blöd? Glaubt ihr, ihr seid besser als wir?

- Lasst uns in Ruhe. - Sonst passiert was?

- Verschwindet einfach. - Seit wann setzt du dich für sie ein?

Was ist euer Problem?

- Na los, kommt schon. - Culain.

Hey, Culain! Lass gut sein, ja?

Passt auf. So geht das!

- Alles okay? - Ja, es geht mir gut. Danke.

Du musst lernen, dich zu verteidigen.

War wohl ein harter Tag.

Genau, Dad.

Muss ja ein ziemlich übler Fisch gewesen sein.

Aber wir haben uns wacker geschlagen.

Und was gefangen?

Haltet euch von Ärger fern. Wir sehen uns zu Hause.

Was ist mit deinem Gesicht passiert? Das sieht furchtbar aus.

Waren das wieder diese Jungs?

- Die sind kein Umgang für sie. - Diese Knopfaugen bedeuten nichts Gutes.

Fangt ihr schon wieder an? Lasst doch gut sein.

- Du... - Schluss jetzt.

Wir meinen es ernst, Enica.

Mit so einem Gesicht bekommst du keinen Mann, der was auf sich hält.

Kann schon sein. Denkst du an jemand Bestimmten?

- Das sieht einfach schrecklich aus. - Danke.

Deine Schwester wäre niemals so nach Hause gekommen.

Und jetzt sieh sie dir an. Sieh sie dir an.

Sie hat in eine ehrenwerte Familie eingeheiratet.

- Hat uns auch eine Stange Geld gekostet. - Hör auf...

Catia ist eine Zicke, Mum. Sie ist ein schlechter Mensch.

Schneide dir ruhig eine Scheibe von ihr ab.

Und wann schenkst du uns endlich eine Enkelin?

Was soll das hier werden? Wir sind keine Römer.

Wir wollen auch keine Römer sein.

- Was soll dann der Scheiß mit der Ehre? - Nicht in dem Ton.

Das ist blöde!

Ich kann das nicht mehr ertragen. Mir reicht es jetzt. Sie ist eine Plage...

- Hätten wir bloß einen Sohn bekommen. - Das wünsche ich mir jeden Tag.

Warum ist sie nicht wie ihre Schwester...

Ich habe die Nase voll von diesem Ort. Der reinste Müllhaufen.

Meine Eltern wollen unbedingt, dass ich endlich heirate.

Ich hau ab von hier, und zwar so schnell wie möglich. Das schwör ich.

- Guter Schlag. - Ach, tust du das?

- Und wohin willst du? - Ich gehe zu den Rebellen.

Und dann wirst du ein paar Römer kaltmachen?

Genau. Ich gehe erst nach Rom.

Und dann suche ich Augustus auf. Und dann mach ihn fertig.

Kommt doch mit. Das wird lustig.

- Hier kann man auch Römer töten. - Ja.

Diese Bastarde sind einfach überall.

Im Norden gab es anscheinend ein Massaker.

Nein, Enica. Mein Dad hat gesagt, das stimmt nicht.

Das sind nur falsche Gerüchte.

Und wer von euch kommt jetzt mit mir?

Ich komm vielleicht darauf zurück.

Ich habe hier zu viel zu tun.

Wie haben deine Eltern reagiert?

Sie sagen, ich soll mich mich nicht mit Pöbel wie dir abgeben.

- Wie mir? - Du hast keine Ehemannqualitäten.

- Kennen sie mich schon? - Anscheinend.

- Die werden mich noch vermissen. - Hey, wir gehören hierher, Cul.

Es gibt nichts, was mich noch hier hält.

Dann mach's gut.

Du weißt, was ich meine.

Verflucht! Los, schnell, hauen wir ab. Los!

Los! Los! Los!

Bleibt gefälligst stehen!

Wer von euch Volltrotteln hat auf mich gezielt?

Was macht ihr hier?

Was verflucht habt ihr hier angestellt?

- Und bestrafst du uns jetzt? - Culain, halt den Mund.

- Es tut uns wirklich leid. - Mir nicht.

- Das sollte nicht mal hier stehen. - Was hast du gesagt?

- Pass auf, was du tust, verstanden? - Sag mir nicht, was ich tun soll, Junge.

- Hältst dich wohl für sehr stark. - Beruhigt euch wieder. Seid vernünftig.

- Wir wollen keinen Ärger. - Ich vielleicht schon.

- Halt deine verdammte Schnauze. - Leute, beruhigt euch. Bitte.

Ich kenne dich. Du bist der Bastard von Gaius.

Lass ihn in Ruhe.

Es wird ihm sicher nicht gefallen, wenn ich ihm hiervon erzähle.

Es wird ihm auch nicht gefallen, dass du einen Posten verlasen hast.

Oder, dass du ein Idiot bist. Meinst du nicht auch?

Wähle deine nächsten Worte mit Bedacht, mein Sohn.

- Du machst mir keine Angst. - Culain, hör auf.

Ist das deine Hure?

Nenn sie bloß nicht so.

- Nun gut, Liebes. - Bitte nicht. Bitte.

Ich bin keine Hure.

Dann sollten wir das dringend ändern.

Tun wir, als wäre das nicht passiert.

Es wird niemand davon erfahren.

Wenn ich fertig mit ihr bin, könnt ihr gehen.

Ich will deine Füße sehen.

- Was? - Zieh deine Stiefel aus.

Wir werden viel Spaß haben.

Warum, verflucht, hast du das getan?

- Geht es dir gut? - Geht schon wieder.

Hey, Kumpel!

Hey?!

- Alles okay? - Verdammt! Er ist tot.

Sicher? Das kann doch nicht sein.

- Cul, was hast du getan? - Warum hast du das getan?

Warum hast du ihn getötet?

- Ich muss jetzt nach Hause. - Nach Hause?

- Wir müssen von hier verschwinden. - Was soll das heißen?

Wenn wir bleiben, töten sie uns.

Ich frage meinen Vater. Er kann uns sicher helfen...

- Niemand kann uns helfen. - Wir gehen erstmal zurück.

- Und dann... - Was?

Schrei mich nicht an. Das ist nicht meine Schuld.

Wir gehen zurück. Packen unser Zeug und hauen so schnell wie möglich ab.

Er hat Recht, wir müssen weg.

Ich kann aber nicht weg.

- Wo sollen wir denn hin? - Ich weiß nicht.

Hauptsache, weg von hier.

Okay, er kann nicht hier bleiben.

Hey! Hättest du gerne Hühnchen?

- Nein, danke. - Kauf mir etwas ab.

- Nein. - Kauf was.

- Ich habe leckeres Hühnchen. - Du verpisst dich jetzt!

Gehen wir!

Wo sind die anderen?

- Was hast du da? - Das Schwert von meines Vaters.

- Er wird durchdrehen. - Der kriegt sich wieder ein.

Wo ist Enica?

- Hier. - Dann mal los.

Wir sollten die Pfade verlassen.

Nur um ganz sicher zu gehen.

Weiß jemand genau, wo wir hingehen?

Wir brauchen irgendeinen Plan.

Wir könnten doch in der Natur leben. Und Leute ausplündern und so.

Was, verflucht, stimmt nicht mit dir? Wir haben jemanden getötet.

Macht dir das gar nichts aus? Hör auf, so einen Quatsch zu reden.

Meint ihr, wir können jemals zurückkehren?

Ist mir egal.

Wisst ihr, vielleicht finden sie nicht raus, dass wir's waren.

Ja, vielleicht.

Lasst uns heute Nacht hierbleiben.

Gute Idee.

Lasst uns ein Feuer machen, ich bin am Erfrieren.

Heute nicht. Es ist zu gefährlich.

Gefährlich?

Man könnte nach uns suchen.

Was ist das?

Was ist was?

An meinem Rücken?

- Hast du 'nen Steifen? - Was... Wovon redest du?

Ich habe auch einen. Zeig mir deinen und ich zeig dir meinen.

Kannst du vielleicht woanders pissen?

Ich mein das Ernst, geh irgendwo anders hin.

Du bist so widerlich.

Morgen. Bereit für unser neues Zuhause?

Ja. Scheiß drauf. Warum nicht.

Leute! Seht euch das mal an.

Das ist perfekt.

Lass es dir schmecken.

- Schmeckt's? - Ja, sehr gut.

Das war unser letztes Essen. Also genießt es.

- Schön, dass ihr hier seid. - Ja.

Wir hatten keine andere Wahl.

Ja, aber jetzt können wir was tun.

Was immer wir wollen.

In der Natur leben, keine Verpflichtungen mehr.

Und keine Römer mehr.

Jetzt zählen nur noch wir.

Willst du etwa hierbleiben?

Für immer?

Na ja, die Hütte ist zwar schäbig, aber...

hier könnten wir gut leben.

Wisst ihr noch, die Schaukel?

- Ja, mit dem großen Loch darunter. - Das war eher eine steile Klippe.

Du hast dich auf die Schnauze gelegt.

Und ihr habt mich einfach da liegenlassen.

Hey!

Okay. Du nicht. Du bist geblieben.

- Aber ihr seid abgehauen. - Da muss ich widersprechen.

Ja, wir holten dir was zu essen und Hilfe.

Ihr habt euch ganz schön viel Zeit gelassen.

Das war aber lustig.

- Ich war euch scheißegal. - Das stimmt nicht.

Die Schaukel ist mittlerweile nicht mehr da.

Was, verflucht, war das?

Der Brunftschrei eines Hirschs. Ich will einen anlocken.

Damit du ihn vögeln kannst?

Es gibt ja sonst nichts Gutes zum Vögeln hier.

Wie du meinst. Erzähl mir, wie's gelaufen ist.

Na schön. Dann such du uns was zu essen.

Zu Befehl.

Sieht gut aus. Was ist das?

Das ist ein Wurfstock.

Man macht die Enden dicker als die Mitte.

Und wenn du ihn wegwirfst, dann fliegt er weit.

Wenn ein Hase von sowas getroffen wird, dann ist er tot.

Sieht doof aus, oder?

Ein bisschen.

Das ist sehr ausgefallen.

Ich bin mal mit meiner Freundin in diesen Wäldern gewesen.

- Kannst du Spuren lesen? - Ja.

Was sollen wir jetzt tun? Einfach abwarten?

- Ja. - Okay.

Das sieht gut aus.

Dann geh du zuerst.

- Haben wir das Richtige getan? - Was?

All das hier.

Na ja, ich mein, wir hatten doch gar keine andere Wahl.

Glaubst du das wirklich?

Alles okay?

Mir geht's gut.

Ich habe nur Hunger.

Ist das euer Ernst?

Wie ist es gelaufen?

Also, danke für die Ratten, aber ich habe was Besseres.

Du bist so ein Schwätzer. Und was hast du?

Du machst wohl Witze.

Was ist das?

Die Druiden haben das gegessen, um mit den Göttern zu sprechen.

- Das werden wir nicht essen, Cul. - Halt die Klappe.

- Und wie? - Das weiß ich nicht so genau.

Finden wir's doch raus.

- Ich hätte da ein paar Fragen an sie. - Wir sollten das lieber lassen.

Die sind nicht für uns bestimmt. Wir dürfen nicht mit den Göttern sprechen.

Warum nicht? Was ist an den Druiden so besonders?

Das ist doch verrückt.

In Ordnung. Also wie funktioniert das?

Also, ich weiß auch nicht so genau.

Aber man isst sie einfach.

Und wann können wir mit den Göttern sprechen?

Ich habe keine Ahnung.

Aber wenn du mit ihnen sprichst, leg ein gutes Wort für mich ein.

Sieh zu und lerne.

Ich will dich.

Ich gehör nur dir.

Was ist hier passiert?

Machst du Witze?

Letzte Nacht hast du wie verrückt auf diesen Baum da eingeschlagen.

Du bist durchgedreht. Du hättest die Hütte zerstören können.

Während Enica drin geschlafen hat.

Ja, aber ich hab's nicht getan und außerdem geht es ihr gut.

Dir geht's doch gut, oder? Was regt ihr euch so auf?

- Entspannt euch mal. - Entspannen?

Ja, kommt runter, was soll's?

Wir "kommen nicht runter", wir haben nichts mehr zu essen.

- Kein Glück bei der Jagd? - Nein, wir haben nichts gefangen.

- Du musst die Sache ernster nehmen. - Was haben wir denn getan?

Ihr hängt hier die ganze Zeit nur rum und tut nichts.

Das ist nicht fair.

Und was habt ihr getan?

- Das war nicht fair. - Halt die Klappe.

Also... gestern Abend.

Du weißt schon.

Nein, sag's mir.

Du und ich. Lass es uns tun.

Was?

Spiel nicht mit mir, Enica. Du willst es doch auch.

Trottel.

Du musst die Halme verdrehen.

Und anschließend musst du sie über die anderen beiden stecken.

- Jetzt drehen. - Ja, und jetzt?

Nein, du drehst einen nach dem anderen. Du musst sie eher paarweise drehen.

Oh nein, das war jetzt zu feste.

Also du hältst es so fest. Siehst du? Versuch's noch mal.

Ich hab's genau so gedreht.

Nein, hast du nicht. Du hast nur eine Seite gedreht.

Du hast es so gemacht...

Nein, nein, dreh sie zusammen. Und dann...

Wir haben viel zu lange nichts getan.

Wir müssen was tun, wir müssen uns mehr einbringen.

Ich find's schön hier.

Weißt du noch neulich, als wir die Pilze gegessen haben?

Ja?

Da wollten die Götter, dass ich Enica vögle.

Was?

Ich kann's mir auch nicht erklären, aber...

sie war so komisch und ich hab's einfach gespürt.

Keine Ahnung.

Es könnte alles viel komplizierter machen.

Ja, vielleicht.

Und was, wenn sie doch... Du weißt schon.

Verdammte Scheiße!

- Sie könnten nach uns suchen. - Das war eine Armee.

Wenn die hinter uns her sind, sind wir geliefert.

Ab jetzt sind wir vorsichtiger.

- Wo die wohl hinwollen? - Sie gingen westwärts.

Da ist irgendwas im Busch.

Das ist es. Jetzt können wir endlich was tun.

Sei nicht töricht.

Was willst du denn machen? Sie mit einem Stock angreifen?

Wir haben viel zu lange nichts getan.

Du bringst uns bloß noch mehr Ärger. Hör auf damit.

Na schön. Dann geh ich eben alleine.

Ich mach mir Sorgen um Culain.

- Er kommt schon klar. - Er ist kein Idiot, Enica.

Wir müssen besser aufpassen, sonst merkt er vielleicht noch etwas.

Noch hat er nichts bemerkt.

Neulich hat er mir sogar ziemlichen Quatsch erzählt.

Und was?

- Ach nichts. - Nun sag's schon.

Es ist unwichtig.

- Jules. - Ja?

Enica... Alles okay?

Mir geht's gut.

- Mir war nur gerade übel. - Wirklich?

Steh auf, Junge.

Ich kümmere mich um ihm.

Er ist ein Junge aus meinem Dorf.

- Wir sollten ihn ins Lager bringen. - Geht schon mal vor.

Ich komme nach. Der hier gehört mir.

- Was zur Hölle machst du hier? - Was zur Hölle machst du hier?

Verkauf mich nicht für dumm, Junge.

Sag mir nicht, was ich tun soll.

Wo ist mein Sohn?

Julian geht's gut.

Du dummer Junge.

Hast du eine Ahnung davon, was du angerichtet hast?

Weil du den Soldaten getötet hast, wurde dein Volk bestraft.

Sie haben rebelliert.

Und jetzt müssen wir sie aufhalten.

Die Römer hatten nie das Recht, unser Land zu besetzen.

Das ist nicht euer Land, niemand möchte euch hier haben.

Glaubst du wirklich, dass ich in dieses Land kommen wollte?

Ich bin bloß hier, weil man mir den Befehl dazu gegeben hat.

Das Reich...

...möchte euch tot sehen.

Und zwar euch alle vier. Um ein Exempel zu statuieren.

Woher wisst ihr, dass wir's waren?

Weil ihr eure Namen in den Wachturm eingeritzt habt.

Hör zu, du gehst zu den anderen. Und dann verschwindet ihr.

Ich gebe euch eine Chance. Aber nur wegen meines Sohnes.

Und jetzt geh mir aus den Augen.

Leute! Leute, sie hat begonnen.

- Die Rebellion. - Was? Warum?

Sie haben einen Soldaten getötet. Und unsere Leute haben sich verteidigt.

- Was grinst du denn so blöd? - Das ist es. Es hat angefangen.

Was stimmt bloß nicht mit dir? Da hast einen Krieg angefangen.

Was... Was meinst du mit "du"?

- Wir waren das alle. - Wir haben den Römer nicht umgebracht.

Wolltet ihr ihn einfach...

Hilf mir mal.

Kannst du einmal deine Klappe halten?

- Ihr seid doch verrückt. - Wir können nie mehr zurück nach Hause.

Wir haben alles, was wir brauchen. Das ist das Wichtigste.

Woher weißt du das alles überhaupt?

Alles klar?

Komm schon, sei kein Arschloch.

Was soll das? Was willst du?

Mich versöhnen?

- Ich passe nur auf dich auf. - Aufpassen? Das ist Blödsinn.

- Ja. Ich passe auf dich auf. - Nicht nötig.

Was?

- Hau einfach ab! - Nein, hör du einfach auf.

Das ist kein Spiel. Ich kann dich nicht immer beschützen.

Klar. Wann hast du mich je beschützt?

Wag es ja nicht. Dad hat dich niemals so hart wie mich geschlagen.

Ich habe über 100 Schläge bekommen. Sag mir nicht, dass ich abhauen soll!

Zu Hause hatten wir immerhin ein Leben!

Aber willst du gar nichts dagegen tun? Ich möchte mich verteidigen.

Wozu soll das gut sein?

Es wird keinen Unterschied machen! Es bringt nur noch mehr Schmerz.

Hör zu, Cul, es tut mir leid.

Aber in diesem Fall werde ich dich nicht unterstützen.

- Du hast uns betrogen. - Ist nicht wahr.

Was glaubt ihr, machen unsere Eltern gerade?

Sie suchen wahrscheinlich immer noch nach einem Ehemann für mich.

Versuch das mal. Vielleicht findest du so einen Mann.

Mit dem Paarungsruf eines Fuchses. Wie wär's?

Mach dir darüber keine Sorgen.

Alles klar?

Sind sie schon lange weg?

Ja. Schon seit ein paar Stunden.

Alles klar?

Was?

Du bist gut.

Culain, alles okay?

- Cul! - Was? Ich hau jetzt ab.

Ich gehe und werde für uns kämpfen.

Was soll das heißen? Wohin gehst du?

- Ihr wollt mich doch sowieso loswerden. - Was redest du für einen Blödsinn?

- Cul, was ist los? - Verarscht mich nicht!

- Und du hältst jetzt deine Schnauze. - Wie redest du denn mit mir?

- Schon gut. - Halt dein Maul.

Was ist los mit dir?

- Dachtet ihr, ich merk's nicht? - Keine Ahnung, was du meinst.

Du hast gesagt, dass ich nichts tun soll. Weil es sonst kompliziert wird.

- Ich habe euch gehört. - Culain, so ist es nicht.

Wir hatten Angst, es dir zu sagen. Wir wussten, es würde dich verletzen.

- Hör auf, mich anzulügen! - Verdammt, ich lüge nicht!

Ich bin dein bester Freund!

Wir haben uns nur aus Mitleid mit dir abgegeben.

- Culain, hör auf. - Du kleiner Bastard.

- Du bist erbärmlich. - Culain!

Hey!

Komm her.

Geht es dir gut?

Nein? Was ist denn?

Ich bin schwanger.

Was?

Jules?

- Ist er weg? - Ja. Scheiß drauf.

Diesmal laufe ich ihm nicht mehr hinterher.

Ich wollte nicht weglaufen. Ich hatte Angst.

Dummkopf.

Wie lange weißt du's schon?

Eine Weile.

Als meine Schwester schwanger war, ging es ihr auch so.

Ich bin noch nicht bereit dafür.

- Ich will nicht wie meine Schwester sein. - Das musst du doch auch nicht.

Was soll ich denn mit einem Kind?

Wir werden es zusammen großziehen.

Wir werden irgendwohin gehen und dann...

Du wirst Vater, Jules.

- Was machst du denn hier? - Hast du was dagegen, Duro?

- Nein, aber darum geht's nicht. - Worum dann?

Um das, was ihr getan habt. Wegen euch ist jetzt Krieg.

Jetzt bin nur noch ich übrig.

Nachdem ihr gegangen seid, sind die römischen Soldaten hergekommen.

Sie haben uns ausgefragt und unsere Freunde weggebracht.

Wer?

Wo sind meine Eltern?

Hast du sie nicht gesehen?

Die Römer wollten Enicas Familie wegbringen.

Dein Vater wollte sie aufhalten.

Deine Mutter...

Ich weiß nicht. Sie ist verschwunden.

- Wohin? - Ich weiß es nicht.

- Ich weiß es nicht. - Wo ist sie?

- Ich weiß es nicht. Ehrlich... - Wo ist sie?

Ich weiß es nicht! Ehrlich nicht!

Du musst dich beruhigen. Sie suchen dich überall.

Und deine Freunde.

Ich stelle mich. Dann lassen sie vielleicht meine Freunde gehen.

Sei doch vernünftig, Culain. Dafür ist es jetzt zu spät.

- Weißt du nicht, wo du bist? - Es ist mir egal, was du sagst.

Ich will doch nur...

Ich wollte nicht, dass diese Menschen sterben.

Wenn du dich stellst, foltern sie dich, bis du deine Freunde auslieferst.

- Und dann töten sie dich. - Du musst jetzt gehen.

- Culain... - Sofort.

Hey!

Haltet ihn auf! Er darf nicht entkommen! Hinterher!

Leute, wacht auf.

Cul? Wo warst du so lange?

Wir haben uns Sorgen gemacht.

Wir müssen los. Wir müssen weg von hier.

- Was ist denn los? - Ich war im Dorf.

Die Römer suchen nach uns. Fast hätten sie mich erwischt.

- Und jetzt bringst du sie zu uns? - Enica, es tut mir leid.

Das hilft uns jetzt auch nicht weiter.

Bist du bis nach Hause gegangen?

Nein... soweit bin ich nicht gekommen.

Wir reden später darüber. Wir müssen los. Sofort.

Was ist denn los?

Sego, steh auf, los. Sego, steh auf.

- Culain, was ist denn passiert? - Nichts.

Kommt jetzt. Los, wir müssen weg von hier.

Beeilt euch.

Verdammt, was hast du getan?

Guten Tag!

Wer bist du?

- Ich habe dich was gefragt. - Ich bin niemand. Was wollen Sie?

Ich suche nach einem Jungen. Er lief in diese Richtung.

- Wer ist da noch drin? - Ich lebe alleine.

- Wehe, du lügst mich an. - Hier ist sonst niemand.

- Nicht mehr. - Ist er da drin?

Es tut mir leid. Das ist nur meine Schuld.

Wir müssen was tun.

Bitte... Es tut mir leid.

Ich will nur noch nach Hause.

Es tut mir leid. Ich wünschte, ich könnte alles ungeschehen machen.

Nein, sag das nicht.

Es ist nicht deine Schuld.

Ich hätte dich niemals im Stich gelassen.

Es tut mir leid. Ich bleibe hier bei dir.

Ich bleib hier und passe auf dich auf.

Ich weiß.

Cul, es tut mir leid.

Aber wir müssen los. Das hast du selbst gesagt.

Wir können ihn nicht hierlassen.

Wir können ihn nicht mitnehmen.

- Was sollen mit ihm machen? - Was ist, wenn noch mehr Römer kommen?

Sei kein Narr, Culain.

- Wir müssen weg von hier. - Cul, bitte.

Er würde nicht wollen, dass du aufgibst.

Culain, wir müssen weiter!

Sie sind tot.

Jules, wovon redet er da?

Culain?

Wer ist tot?

Meine Eltern.

Und Enicas Eltern auch.

Was?

Und mein Dad?

- Das weiß ich nicht. - Was genau soll das heißen?!

Ich habe ihn vor paar Tagen gesehen.

Als ich das erste Mal weg war, habe ich ihn mit anderen Soldaten gesehen.

Er hat mit mir gesprochen.

Er hat mir das Leben gerettet. Dann ist er gegangen.

- Warum hast du mir nichts davon erzählt? - Ich wollte ja.

- Ich halte das nicht mehr aus. - Enica.

- Ich kann nicht mehr. - Enica!

Wir müssen jetzt weiter. Versuch, nicht daran zu denken.

Du hast gut reden. Meine Eltern sind tot!

Beruhig dich!

Mein Vater ist da draußen, und ich weiß auch nicht, ob er noch lebt.

Wir gehen jetzt weiter.

Los!

Duck dich!

Guter Schlag, Mann. Danke.

Komm her. Komm her! Verdammt!

Komm schon!

Komm schon! Komm schon!

Schlag mich noch mal! Los, mach doch!

Du kleine Schlampe!

Lasst uns eine Pause machen.

Wir waren gut.

Das war verrückt.

Ja, diesem Römer hast du's gezeigt.

Cul.

- Es tut mir leid wegen... - Nein.

Mir tut's leid.

- Ich hätte nicht gehen dürfen. - Nein...

- Dann wäre das nie passiert. - Es ist nicht deine Schuld.

Doch, ist es. All das hier.

Wir hängen da alle mit drin.

Aber das solltet ihr nicht.

Hätte ich meinen Mund gehalten, wäre das alles nicht passiert.

All diese Menschen sind nur meinetwegen gestorben.

Was du sagst, ist Unsinn.

- Das wäre doch sowieso passiert. - Hör auf, mich in Schutz zu nehmen.

Ich muss das wieder gradebiegen.

Was hast du vor?

Ich werde sie auf eine andere Fährte locken.

Wir müssen schnell von hier weg.

Wir lassen dich nicht allein. Das ist nicht fair.

Es geht nicht darum, was fair ist.

Das ist mein Problem.

Bitte...

Wir werden dich nicht verlassen.

Sie werden nicht aufhören.

Und du kannst sie auch nicht aufhalten.

- Niemand wird mehr meinetwegen sterben. - Bitte! Du musst das nicht tun.

Komm einfach mit uns.

Ihr müsst weg von hier. Ich finde euch schon.

Du bist ein zäher Bastard. Das muss man dir lassen.

Hätte ich nicht von dir erwartet.

Du hast zwei Römer getötet!

- Sehr beeindruckend für einen Jungen. - Ich bin kein Junge.

Ja.

Männer laufen nicht weg.

Schade, wärst ein guter Soldat gewesen.

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