All language subtitles for Więzy krwi -Mein Fleisch und Blut (2016) imdb addultery film

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Original subtitles

Ein Telefon l�utet.

Das ist wichtig f�r die morgige Ausgabe.

Servus, Martin! - Servus!

Hallo!

Servus! - Servus!

Ah!

Bernd, hast du irgendwas?

Sein Handy vibriert.

Ja, was is?

Servus, Thomas! St�r i dich eh ned?

Hast du irgendwas f�r mich? Bei mir kommt heut nur Schas rein.

I leg jetzt auf.

Komm, irgendwas! A �berfall?

Du meldest dich nur, wenn du was brauchst.

Brauchst du was, Bruderherz? I k�nnt dir Karten f�r die Stones checken.

Du bist echt a Oasch!

(FUNK:) "Ein 23-10 in der Herklotzgasse 10."

- Wagen 2020, verstanden! Wir fahren sofort los.

Martin! Wehe, du kommst dort hin! Martin?

Fuck! Komm, fahr'ma!

Geht schon!

Ruhige Klaviermusik

Unverst�ndliche Gespr�che

Gehst du einmal rauf? Vierter Stock.

Spannungsgeladene Musik

Er keucht.

Schei�e!

Robert!

Er atmet aufgeregt.

Er bekommt kaum Luft.

Martin?

Martin!

I brauch einen Krankenwagen, schnell!

UT: Aline G�tz, Michael Posch

ruhige Musik

Vogelgezwitscher

Er atmet schwer.

Ruhige Klaviermusik

I glaub, da dr�ben zieht grad wer ein.

Aha, echt?

Wollten die uns ned Bescheid geben, wenn's verkauft wird?

Eigentlich schon.

Hm. Egal, es w�r eh zu teuer.

Schei�e! I hab vergessen, welche zu kaufen.

Tobias! Fr�hst�ck is fertig.

Hey, guten Morgen, Langschl�fer!

Gibst du mir das Brot, bitte?

Danke!

Und? Hast heut schlafen k�nnen?

Ja, immer wieder mal. Das Laufen war gut.

�bertreib's halt ned gleich wieder!

Oder willst noch einen Kreislauf-Kollaps?

I kann ned nur auf der Couch herumliegen.

Doch. Erholung nennt man das.

Nur herumliegen tust du sowieso ned.

Isst du nix?

I hab keinen Appetit. - Obwohl du laufen warst?

Tobias, lass dir heut nicht allzu viel Zeit. Ihr m�ssts bald los!

K�nnt eng werden!

Tobias, wart!

Oje!

Na super!

Nein!

Tobias, bitte!

Ist dir der Dreck vielleicht lieber?

Tobias, das is ja nur Wasser. Tobias!

Okay.

Du hast gewonnen, kein Wasser.

Hey! Bis zum Nachmittag. Viel Spa�!

Ruhige Musik

Hallo!

Hallo!

Ich bin die Nicole, die neue Nachbarin. St�r ich?

Naa! Wart, i komm rauf!

Martin, freut mich!

Hallo, mich auch.

I war eh schon neugierig, wer da ein'zogen is.

Das Haus steht schon ewig leer.

Ja, es is auch urviel zu tun. Aber daf�r ist die Miete leistbar.

Du hast es gemietet! - Mit meinem Freund.

Der werkelt gern. Und mir macht's auch Spa�, Altes neu zu beleben.

Wenn ihr Werkzeug oder IRGENDWAS BRAUCHTS: jederzeit!

Ich glaub, wir haben alles.

Aber vielleicht k�nnt'ma mal in den Pool springen.

Ja, sicher!

Cool. Man sieht sich!

Alles klar. Tsch�s!

Tsch�s!

Vergiss bitte ned,

dass du ab morgen den Tobias in den Sommer-Kindergarten bringst.

Aber bleib l�nger bei ihm!

Letztes Jahr hat er sich mit der Umstellung schwergetan.

Wieso bringen wir ihn �berhaupt hin? I kann doch auf ihn aufpassen.

Du? - Mir wird sonst eh nur fad.

Traust du dir das schon zu? - Sicher!

Is ja nix dabei.

Na genau!

Gut!

Sch�n!

Hey!

Du sollst dich doch noch schonen!

Wasser pl�tschert.

Warum is denn der Pool offen?

Jetzt, wo i dauernd daheim bin... F�r was hamma den?

Das kommt nicht in Frage!

Da is Wasser drin. Der Tobias geht ned einmal in die N�he.

Trotzdem. Morgen machst ihn wieder zu!

Die gr�nen Paprika mag er, die gelben und roten gehen gar ned.

I hab markiert, welche Sachen er mag und welche ned.

Wenn irgendwas is, ruf mich an!

Und schau, dass der Tobias in die Sonne kommt!

Also, mein Schatz! Viel Spa� mit dem Papa!

Okay?

Baba!

Dir auch viel Spa�!

Und vergiss den Pool ned!

Hey!

Ah!

Was wird denn das?

Hexenhaus.

Oh!

Kann i mitmachen?

Nein.

Er atmet aufgeregt.

Bin unten, wennst was brauchst, okay?

Servus!

Ah, Martin, richtig?

Ja.

I bin der Christian, der Freund von der Nicole.

Sie hat g'meint, dass wir bei dir in den Pool springen d�rfen.

- Wir haben gedacht, wir schauen mal r�ber.

Auf gute Nachbarschaft!

Ihr k�nnts gern reinspringen, aber es is noch a bissl kalt.

Is okay.

Er schreit.

Komm rein!

Entschuldigts mich einen Moment!

Das sind die Nicole und der Christian.

Die wohnen jetzt neben uns.

Willst vielleicht Hallo sagen?

Hm?

Das is der Tobias.

Hallo, Tobias!

Ich bin die Nicole.

Magst du zu uns ins Wasser kommen?

Sicher?

Es is voll fein!

Ruhige Musik

laute Musik

Sie dreht die Musik leiser.

Wieso is denn der Pool noch offen?

Willst nicht Hallo zu unseren Nachbarn sagen?

Wo is der Tobi?

Hey!

Was machst du denn da? Das schaut ja fein aus.

Hallo, Frau Trummer!

Hallo!

Voll nett, dass wir bei Ihnen schwimmen d�rfen!

Ja, ja. Gern!

Soll i uns ned allen was grillen?

Wo kommts denn eigentlich her?

Aus dem Mostviertel. - Sch�n!

Und was verschlagt euch nach Wien?

Ich such einen neuen Job.

Was machst denn?

Kinder-Krankenschwester hab ich gelernt.

Wirklich?

Ja, aber die haben mich wegrationalisiert.

Oje. Aber man merkt, dass du sehr gut mit Kindern umgehen kannst.

Der Tobias is normalerweise ned so offen Fremden gegen�ber.

Ja. Was fehlt denn Tobias eigentlich?

Is er Autist oder so?

Wir wissen's ned. Ein paar Kriterien erf�llt er, andere wieder ned.

Ja, es is eine Entwicklungsst�rung, da sind sich die �rzte einig.

�rzte halt! Ihr k�nnt euch nicht vorstellen,

was die manchmal f�r einen Bl�dsinn daherreden!

Wurscht!

Komm, schau'ma heim!

Wir m�ssen unseren Nachbarn ned schon am ersten Abend auf die Nerven gehen.

Geh! Ihr seids jederzeit herzlich willkommen!

Super! Hammer-Kotelett!

- Okay! Gute Nacht!

Gute Nacht! Pfiat euch!

Ciao!

Sollen wir ihn noch immer auslassen?

Die wirken so unbeschwert, die zwei.

Vielleicht haben wir zu verkrampft versucht, den Tobias zu erreichen.

I glaub eher, wir waren zu vorsichtig.

Die Nicole macht jedenfalls Eindruck auf den Tobias.

Nur auf ihn?

I muss mich ja schonen.

Sie lacht.

Schluchzen

leises Schluchzen

St�hnen

Katharina?

Hallo! - Hallo!

Arger Zufall!

Ja.

Wei�t du, ob das irgendwo ein Bus f�hrt, mit dem ich heimkomm?

Weil unser Auto spinnt mal wieder.

Aber du kannst ja bei mir mitfahren.

Geht das?

Ja sicher! Klar, steig ein! - Cool, danke!

Du, darf ich dich was fragen? - Ja, klar.

Wie geht's denn euch eigentlich damit, dass der Tobi...

Dass er so is, wie er is, meinst? - Ja.

Ja, leicht is es nat�rlich ned.

Schau, der Tobi is unser einziges Kind.

Und f�r uns is das irgendwie total normal.

Ich find, er is was Besonderes. - Ja, das is er.

Und war er schon von Geburt an so?

Also, um ehrlich zu sein: Das wissen wir gar ned.

Der Tobi is ned unser leibliches Kind.

Wir haben ihn adoptiert, da war er sechs Monat' alt.

Wissts ihr, wer die leiblichen Eltern sind?

Die san tot. - Tot?

Ja. Bei einem Autounfall g'storben.

Kurz nach seiner Geburt.

Arg!

Aber f�r uns war's irgendwie gut.

Wir haben uns einfach schon sehr lang ein Kind g'w�nscht.

Und wei� es der Tobias?

Also, dass ihr nicht die echten Eltern seid?

Wir wollten es ihm immer schon sagen.

Aber er ist erst sieben, da hamma noch Zeit.

Da seids ihr!

Hallo!

Seids ihr gar nicht drau�en bei dem sch�nen Wetter?

Willst schwimmen gehen? - Gern.

Magst auch ins Wasser, Tobias?

Schau, ich hab dir auch was mitgebracht!

Damit kannst du nicht untergehen.

Wasser is ned seins.

Cool!

Kannst du auch schon "Nicole" schreiben?

Ja? Zeig mal!

Nicht schlecht!

Kannst du schon alle Buchstaben?

Ich kenn eine Schrift, die kennst du sicher nicht.

Die ist n�mlich geheim.

Soll ich sie dir zeigen?

Okay. Du musst mal hier alle Buch- staben der Reihe nach aufschreiben.

Also A...

.. B!

Genau. Die hat mir mein Bruder beigebracht, da waren wir noch klein.

Du hast einen Bruder?

�hm...

Ich glaub, wir brauchen ein bissl d�nnere Stifte f�r die Geheimschrift.

Holst du uns welche?

Ich hab einen Bruder gehabt.

Der Stefan. Aber der hat sich umgebracht.

Das tut mir leid! Ich...

Schon okay. Das ist auch schon l�nger her.

Danke sch�n!

I brauch jetzt einmal a Eis! Sonst noch jemand?

Gern!

(MAILBOX:) "Sie haben eine neue Nachricht."

"Robert Fischer von ASA Immobilien."

"Ich wollte Ihnen mitteilen,

dass die Erben Ihres Nachbar- grundst�cks sich geeinigt haben."

"Es steht ab sofort zum Verkauf."

"Falls noch Interesse besteht,

melden Sie sich bitte bei Frau Monika Berger."

Soll ich denn schreiben?

Kann i kurz drau�en mit dir reden?

SAG EINMAL: Wer hat euch das Haus eigentlich vermietet?

Wieso?

So, interessiert mich.

Woher wei�t du's?

Von der Immobilien-Firma.

Wir haben uns einmal f�r das Grundst�ck interessiert.

Grad hab i erfahren, dass es verkauft wird.

Ja, das war halt die Idee vom Christian.

Er hat mich �berredet, dass wir da einfach einziehen.

Wir haben im Moment gar kein Geld. Und das...

Bitte verrat uns nicht!

Naa.

Wir finden's ja gut, dass ihr da wohnts.

Aber wie stellts euch das vor?

In ein paar Tagen stehen da die ersten Interessenten vor der T�r.

Habts ihr noch Interesse an dem Grundst�ck?

Naa, das geht sich auch finanziell ned aus.

Ja. Dann geh ich mal r�ber und sag dem Christian Bescheid.

Okay.

(TV:) "Mit einer Tauchzeit von bis zu 90 Minuten

ist der Pottwal der Rekordhalter unter seinen Artgenossen."

"Doch selbst dann muss auch er wieder an die Oberfl�che kommen."

"Die Nahrung von Pottwalen besteht haupts�chlich aus Tintenfischen ..."

Schreie

Komm jetzt!

- Ja, bitte geh!

Sie streiten lautstark.

Tobias, komm, setz dich her!

Schaust einfach den Film weiter an, okay?

I bin gleich wieder da.

Er startet den Motor.

Hallo?

Nicole?

Leises Wimmern

Sie weint.

Hallo!

Was is denn passiert?

Er spinnt.

Er denkt, ich h�tt dir das mit dem Haus verraten.

Was?

Dass wir einfach ein'zogen sind.

Warum? - Weil er deppert is.

Hat er dich g'schlagen?

Ha!

Na? War gar nicht mal schlecht!

Vielleicht ein bisschen kurz.

Ich hoff sehr, es liegt an dir, dass ihr keine Kinder kriegen k�nnts.

Was?

Das hat deine Frau mir erz�hlt.

Also!

Liegt's an dir?

Was is denn mit dir los?

Na ja, ich stell's mir irgendwie arg vor:

Wenn man durch den Tobi st�ndig erinnert wird, wie unf�hig man is.

Lass los! Lass los!

Schei�e!

Los, hau ab!

(CHRISTIAN RUFT:) Nicole? Wo bist?

Na los, hau ab!

Nicole!

Bist oben?

Die T�r wird ge�ffnet.

Au!

Das findest du lustig?

Ich!

Mmh, das is echt voll gut!

Was hast du denn da?

Du, der Christian und die Nicole haben ziemlich laut g'stritten.

I wollt r�berschauen und hab mich am Zaun auf'kratzt.

Wor�ber haben s' g'stritten?

Wei� i ned. Aber der Christian war schon ziemlich betrunken.

I wei� ned, ob das der ideale Umgang f�r den Tobias is. Und f�r uns.

I MEIN: Was wiss'ma schon �ber die zwei?

Hallo!

Hallo!

Schei�e, ich st�r euch beim Essen!

Kein Problem!

Ich wollt nur fragen, ob du mir ein bissl Salz leihen kannst.

Hey!

Der Christian und ich haben uns heut a bissl gestritten.

Wenn ich was koch, gibt er hoffentlich einen Frieden.

Das kenn i.

ACH SO: Wir w�rden morgen in einen Wildpark fahren. Habt ihr Lust?

Aha. Und wo is der?

Bissl au�erhalb von Wien.

Aber er soll voll nett sein. Da gibt's Rehe und Wildschweine.

Magst du das anschauen?

Ja?

Na ja!

Oder hat der Papa was dagegen?

Super! Dann morgen um zehn?

Zehn passt gut.

Okay, sch�nen Abend euch! - Dir auch!

Spannungsgeladene Musik

Ausl�ser

T�r-Summer

Hallo! - Hallo!

Wir sind gleich soweit. Kommts doch derweil rein!

Danke!

Das kommt mit?

Guten Morgen!

Martin, kommst du dann runter?

(TELEFON:) "Was is?"

Sind voll nett!

Hat euch der Martin schon das Haus 'zeigt?

Noch nicht.

Du musst mir zwei Leut und a Kennzeichen �berpr�fen.

"Du bist krankg'schrieben."

I wei�. Es is ned f�r die Zeitung. Bitte, Thomas!

"Naa."

Freizeichen

Das is dem Martin sein Arbeitszimmer.

Da bist du! Was machst du da?

I hab nur schnell was nachg'schaut. - K�nnen wir?

Ja.

Ich seh was, das du nicht siehst.

Und das ist... schwarz.

Kopfst�tze.

Ja, genau! Jetzt bist du!

Ich seh was.

Und das ist...

Gr�n-braun.

Die Wiese.

Vielleicht...

Die Augen vom Christian?

Wollts ihr eigentlich auch einmal Kinder?

A bl�de Frage, ihr seids noch so jung.

Wir haben schon dr�ber geredet.

Familie, Haus am See, Kind - stell ich mir schon sch�n vor.

- Man is f�reinander da.

Man vertraut sich.

Was da wohl f�r Tiere drinnen sind?

Wart ihr schon �fter da?

Ein Mal waren wir schon.

Da schau her! Wildschweine!

Das ist ja ein Wahnsinn, schau!

Sind die s��!

Is es okay? Gemma ein bisschen n�her hin?

So nah traust du dich?

Schau mal, Tobi! Soll ich dir vorlesen?

Die W�lfe leben in einem Familienverband, dem Rudel.

Also eh wie bei uns.

Es besteht aus den Eltern-Tieren,

den Welpen und den noch nicht erwachsenen Jungtieren des Vorjahres.

Wir m�ssen reden!

�ber was?

Was glaubst?

Tobi, schau mal schnell!

Da hinten is einer!

Da is wirklich einer.

Siehst du den?

Da, schau mal!

I hab gar ned g'wusst, dass es das gibt. Also diesen Wildpark.

Aber voll nett, oder? - Ja, total.

Hereinspaziert!

Jetzt bin i gespannt!

Ich hab gelesen, dass das f�r autistische Kinder super sein soll,

Tiere zu streicheln.

Ja, wir waren eh einmal auf einem Bauernhof, die so was anbieten.

Aber du bist eher der Beobachter, gell?

Danke!

I hoff, dir is klar, dass der Fick mit der Nicole a einmalige Sach war.

Sind wir uns da einig?

Vielleicht �berlegst noch einmal, ob du unser Haus ned doch kaufst!

Is a super Investition und wir sparen uns die Miete.

Alle san gl�cklich.

Vor allem deine Frau.

Martin!

I geh schnell Futter kaufen. Schaust du bitte?

Magst es mal probieren, Tobias?

Die ist ganz zahm, die tut dir nix.

Ganz vorsichtig!

Er wimmert leise.

He! Was wird denn das?

Spinnst du?

Was is denn passiert?

Tut mir leid, ich hab ihn �berredet, die Ziege zu streicheln.

Du hast ihn 'zwungen! - Schrei ned so herum!

Es tut mir voll leid! - Du hast es sicher gut g'meint.

Wir fahren am besten nachhause, ja?

Komm!

Alles okay? - G'schreckt hat er sich.

Katherina! - Was?

Mit den beiden stimmt was ned!

Was soll mit den zwei ned stimmen?

Sie hat ihn 'zwungen, dass er das Viech angreift.

Der Einzige, mit dem im Moment was ned stimmt, das bist du.

Du versuchst die ganze Zeit, die zwei schlecht zu machen.

Bist eifers�chtig oder was is? - Was?

Martin, merkst du das ned?

Mit dem Tobi passiert grad was.

Und zwar was ziemlich Gutes. Und das hat mit die zwei zu tun.

Bitte mach das nicht kaputt!

(TELEFON:) "Der gew�nschte Teilnehmer ist derzeit nicht erreichbar."

Er w�hlt eine Nummer.

"Robert Fischer, ASA Immobilien. Was kann ich f�r Sie tun?"

Gr�� Sie, Trummer spricht.

I h�tt gern g'wusst, ob's Interessenten f�r das Haus gibt.

Aber i erreich die Maklerin ned.

"Das tut mir leid. Wir erreichen die Frau Berger zurzeit auch nicht."

"Soll sie zur�ckrufen?"

Ja, bitte. Wiederh�ren!

Schei�e!

Sein Handy vibriert.

Thomas?

"Du, wegen der Sachen ..."

Hast du's doch �berpr�ft?

"Is das wirklich ned f�r die Zeitung?"

Naa. Das sind unsere neuen Nachbarn.

"Eure Nachbarn?"

Ja.

"�ber ihn hab i nix g'funden."

"Aber �ber die Judith Haller."

"Der VW-Bus is vor a paar Tagen auf sie zug'lassen worden."

Wer soll das sein?

"Eure Nachbarin, das M�dl auf dem Foto."

"Und �ber sie haben wir was."

"Martin?"

I hab recht g'habt! Mit den beiden stimmt was ned.

Fangst du schon wieder damit an?

Die Nicole is keine Krankenschwester.

Sie hei�t Judith Haller. - Du bist paranoid!

Die haben uns ang'logen! - Warum sollten s' uns anl�gen?

Weil die Nicole bis vor Kurzem in der Psychiatrie war.

Was f�r eine Psychiatrie?

Sie hat vor ein paar Jahr' probiert, ihr eigenes Kind zum Umbringen!

Wie kommst du auf diese Sachen?

I hab den Thomas gebeten, dass er die beiden �berpr�ft.

Was? Was hast du?

Was?

Aber die is ja selber noch a Kind!

Naa, das glaub i ned.

Das kann i ned glauben! I geh runter und red mit ihr.

Naa!

Was willst du sie denn fragen?

Ob sie ihr Kind umbringen wollt? �berleg einmal!

Der Thomas bringt morgen ihre Akte her.

Bis dahin halt'ma uns fern von die beiden.

Okay.

Soll i wirklich ned daheimbleiben?

Naa. Es is viel besser, wennst dich ablenkst.

Gut. Dann passts auf euch auf, ja?

Baba! - Tsch�s!

Papa!

Tobias!

Was willst mit den Schwimmfl�gerln?

Schwimmen mit Nicole.

Das geht heut leider nicht, Tobias.

Wei�t, die Nicole ist nicht zuhaus.

Vielleicht ein anderes Mal, hm?

Wollen wir was in deinem Zimmer spielen?

Ruhige Musik

Was schreibst du denn da?

Deines!

Danke!

Cool! Okay, die Rettung is dabei.

Der Volvo daneben.

Platschen

Naa, tut mir leid! Du kannst heut nicht zur Nicole gehen.

Tobias! Du bleibst da!

Martin versperrt die T�r.

Komm raus!

Komm raus und verlass unser Grundst�ck!

Was is? H�rst schlecht?

Was is denn los?

Verschwind!

Du kannst mir gar nichts befehlen.

Lass mich sofort los oder deine Frau zieht heute Abend noch aus!

I glaub ned, dass sie dir noch irgendwas glauben wird, Judith!

Tobias schreit.

Tobi, Tobi!

Lass mich los!

Lass mich zu meinem Sohn!

Was?

Niemand nimmt ihn mir mehr weg! Niemand!

(TOBI SCHREIT:) Nicole!

In dem See hat sie damals ihr Baby ertr�nken wollen.

Ein Spazierg�nger hat sie dabei beobachtet.

Er hat das Kind grad noch retten k�nnen.

Es war nix aus dem M�dl rauszukriegen.

Man wei� ned, warum sie's g'macht hat.

Man wei� ned, wer der Vater is.

Das sind ihre Eltern. - Was haben die dazu g'sagt?

Sie haben ausg'sagt, dass sie nix von der Schwangerschaft bemerkt haben.

Das gibt's.

Was is aus dem Baby worden?

Die F�rsorge hat's ihr wegg'nommen und zur Adoption frei'geben.

Warum is das Kind ned zu ihren Eltern 'kommen?

Wart einmal!

Schei�e! Das is das Geburtsdatum vom Tobias!

Katharina!

Das is sein Geburtsdatum! - Das is nur g'sch�tzt.

Die Eltern vom Tobias san tot!

Ja, eh.

Die Verr�ckte hat heut behauptet, dass sie die Mutter vom Tobias is.

Was? - Die spinnt! Die is irr!

Die hat Schuldgef�hle und red' sich alles m�glich ein.

Ja.

Ja, du hast recht.

Der Tobi is unser Sohn.

ALSO: Wie k�nnen wir uns die zwei vom Leib halten?

Das wird schwierig.

Sie ist vor zwei Wochen als geheilt entlassen worden.

Geheilt?

Die is doch ned geheilt!

I glaub das ned.

SAG EINMAL: Was w�r, wenn die zwei illegal in dem Haus dort wohnen?

Wieso?

I hab gestern erfahren, dass es zum Verkauf steht.

Dann k�nnen wir sie delogieren, das is Hausfriedensbruch.

I hab nimmer dran gedacht.

Und das Telefonat mit der Maklerfirma war total komisch.

Martin?

Martin, wo rennst denn hin?

Da! Die Frau is vor ein paar Tagen dr�ben ins Haus rein'gangen.

Ja. Und?

Seitdem is sie ned mehr erreichbar.

Vielleicht haben ihr die zwei was getan?

Okay.

I werd schauen, was mit der Frau Berger is.

Auf jeden Fall holen wir die Herrschaften morgen Fr�h ab.

Der Thomas hat ang'rufen, sie sind jetzt da.

Ah, okay.

Polizei! Jemand da?

Hallo?

Der Bus is gar ned da.

Servus! - Hallo!

Und?

Die san weg.

Komm, i muss dir was zeigen!

Die haben wir neben dem Bett g'funden. Schau dir die Fotos durch!

(FUNK:) "41 f�r 211! Wir haben grad was rein'kriegt."

- 41, ich komm gleich!

Ihr fahrts einfach wieder weg? - I muss.

Und wenn die zwei zur�ckkommen? - Dann rufst mich sofort an.

Was is mit der Maklerin.

Nix. Sie is weder als vermisst gemeldet noch sonst was.

Auf der Kamera is auch a Film, den solltest du dir anschauen!

St�hnen

Sein Handy vibriert.

"Wieso hast du die Polizei mit rein'zogen?"

"I wollt nur in der N�he vom Tobias sein."

"Das h�ttest du nicht tun sollen!"

bedrohliche Musik

Martin?

Und? - Die sind abg'haut.

Was hei�t das?

Die haben ihr Zeug zusammen'packt und sind weg.

Wohin? - Woher soll i das wissen?

Okay. Super, oder? Dann sind wir sie los.

Das kann i mir ned vorstellen.

Wieso ned? - Weil ich's ned glaub!

Aha. Und was mach'ma dann jetzt?

Keine Ahnung! Warten! - Warten?

Das is aber ned dein Ernst, oder?

Warten? Auf was willst denn warten?

Willst drauf warten, bis wirklich was passiert?

Du bist der Journalist. Was macht man in so einem Fall?

Na was?

Ihre Eltern. Vielleicht sollt'ma mit denen einmal reden.

Die Eltern, das is gut.

Ja, fahr dort hin!

Vielleicht wissen die sogar, was aus ihrem Kind 'worden is.

I kann euch ned allein lassen! - Wir gehen eh ned raus.

Wenn die zwei zur�ckkommen? - Ruf i den Thomas an.

Wir k�nnen ned herumsitzen und warten!

Okay.

Spannungsgeladene Musik

MUSIK: Mozart-Requiem

laute Musik

Herr Haller?

Stille

Frau Haller?

Die Musik beginnt wieder.

Die Musik endet.

Hallo?

Eine Uhr tickt.

(TV:) "Wir wissen leider nicht viel �ber ihn."

"Aber er mag andere Hunde, ist bei Fremden anfangs etwas misstrauisch."

"Aber wenn er dann jemanden kennt ..."

T�r-Summer

Du bleibst sitzen!

I bin gleich wieder da.

(TV:) "Er ist ein bisschen stur, aber an muss ihn einfach gernhaben."

T�r-Summer

Wer is da?

Gr�� Sie, Post ist da!

I hab eine Zustellung f�r Katharina Trummer.

Legen Sie's einfach vor die T�r!

Naa, tut mir leid! I brauch eine Unterschrift.

Wie war denn das damals?

Da is doch sicher viel g'redt worden, oder?

Allerdings, kann man sagen.

Wei� man, wer der Vater von dem Kind is?

Einer aus dem Dorf?

Kann i mir ned vorstellen. Die Kinder waren ja quasi daheim eing'sperrt.

Ned einmal in die Schule haben sie sie gehen lassen.

Wie, die Kinder? - Sie und ihren Bruder.

Hat der vielleicht Stefan g'hei�en?

I glaub, ja.

Was is denn aus dem 'worden?

Den hat man schon ewig nimmer g'sehn.

Da hat der Nestor damals ang'fangen, heftig an der Leine zu ziehen.

Bellen

(NESTOR! WAS HAST DENN?)

( BABY-GESCHREI )

( DAS GESCHREI WIRD LAUTER. )

( DAS BABY WEINT. )

(HE! WAS MACHST DU DA?!)

Warum is sie ins Wasser 'gangen?

Wollt sie das Kind vielleicht retten?

Das glaub i ned.

So, wie die mich ang'schaut hat, wollt die gar nix mehr.

Nestor bellt.

Was is denn das?

Was? - Ja, da!

Was machen S' denn da?

I will mir das nur schnell anschauen.

Nestor bellt.

Dramatische Musik

Was war da unten?

(LAUTER:) Was war da unten?

Thomas!

Die zwei haben die Eltern von der Judith um'bracht.

I hab s' grad g'funden.

Katharina?

Tobias!

Katharina!

Naa!

Schei�e!

Handy

(GEHETZT:) Katharina, wo seids ihr? Wie geht's euch?

(NERV�S:) Katharina! Komm, red mit mir!!

Es tut mir so leid! I wollt's dir sagen, echt!

Gar nix wolltest du. - Doch!

Aber erst NACH dem ganzen Wahnsinn. Es is nie 'gangen!

Bitte, kommts heim!

Naa, i kann dich jetzt ned sehen.

H�r mir zu!

Die ham... die Eltern von der Judith um'bracht.

Hast das verstanden? Um'bracht!

Die Musik wird unheimlich.

Sag wenigstens dem Thomas, wo ihr seids!

(NACHDR�CKLICH:) Katharina!

Ja, i �berleg mir's.

Freizeichen

langsame Musik

Schluchzen

Unheilschwangere Musik

pulsierende Musik

(NICOLE LEISE:) "Ich hab solche Angst!"

Schluchzen

"Ich glaub, die Mutter wei� was."

(NICOLE UND MUTTER: VERGIB UNS UNSERE SCHULD.)

(NICOLE:) "Ich glaub nicht, dass ich's noch lange verheimlichen kann."

(DU BIST GEBENEDEIT UNTER DEN FRAUEN. UND GEBENEDEIT IST DIE FRUCHT ...)

"Sie d�rfen nie davon erfahren!"

(HEILIGE MARIA, MUTTERGOTTES, BITTE F�R UNS S�NDER.)

"Ich kann mir nicht vorstellen, was sie uns antun, wenn's rauskommt."

"Ich f�rcht, der Vater schl�gt uns tot."

(GEGR��ET SEIST DU, MARIA, VOLL DER GNADE, DER HERR IST MIT DIR.)

"Ich will mich nicht sch�men."

"Das mit Stefan war sch�n."

Schluchzen und St�hnen

Peitschenschlag

(JESUS, DER F�R UNS BLUT GESCHWITZT HAT.)

"Wenn Gott uns lieb hat, warum hilft er uns dann nicht?"

"Ich habe mich so verlassen g'f�hlt vom Stefan."

"Wie er sich um'dreht hat, hab ich gewusst, er hat mehr Angst als ich."

"Da hab ich g'wusst, dass ich die St�rkere bin."

Hallo! Wir w�rden gern was essen.

Unser Restaurant hat am Nachmittag leider nur Sandwiches.

Aber es gibt ein paar Lokale in der N�he. Eine Sekunde!

So! Bitte sch�n!

Ah, vergessen Sie's! I m�cht gern auschecken.

I hol nur schnell unser Gep�ck.

Komm!

Spannungsvolle Musik

Nach Hause?

Hm? Ja!

Das Handy summt.

Hallo, Katharina!

Bist du zu Hause?

Ja, sicher! Wo seids ihr?

Wir san schon fast daheim. - Okay.

Schei�e!

Was is?

Das Auto hat was! I muss stehenbleiben.

Schei�e! Wo seids ihr genau? - Kurz nach'm Zubringer.

Bleib beim Auto! I komm so schnell, wie i kann.

Du bleib ja sitzen!

Komm, steig aus!

Komm!

Pass auf! Lauf! Lauf!

Tobi!

Tobi, komm zu uns!

Tobi!

Ich wei�, dass du da irgendwo bist!

Katharina!

Es ist an der Zeit, dass der Tobi die Wahrheit erf�hrt!

Er hat doch deutlich gezeigt, zu wem er lieber mag.

Zu seinen echten Eltern!

Verstehst du das, Tobi?

Ich bin deine richtige Mama, und der Christian ist dein Papa.

Die haben dich uns weggenommen!

Tobi, die haben dich angelogen. Komm zu uns!

Die sind weiterg'laufen.

Das stimmt ned, Tobias.

Wir haben dich niemandem wegg'nommen.

Aber...

Aber wir san...

Wir san...

Weh getan.

Bist dir sicher?

Bleib am Kommissariat und halt mich am Laufenden! Wie lauft die Fahndung?

Die Fotos san von mir.

Was? Echt?

Das war an dem Tag, an dem i kollabiert bin.

Glaubst, dass das auch die zwei waren?

Vielleicht.

Von irgendwem m�ssen s' ja erfahren haben,

dass wir den Tobias adoptiert haben.

Bis jetzt noch ka Spur von den beiden.

Aber wir werden sie bald haben!

Was is mit der Frau? Waren das auch die zwei?

Das wird �berpr�ft. Da is noch was.

Die Frau hat auch die Akten von vielen Kindern gef�lscht.

Vor allem von denen mit problematischer Herkunft.

Die hat sie besser vermitteln k�nnen.

Wie's ausschaut, is eines von diesen Kindern der Tobi.

Was?! Bl�dsinn! I hab die Frau noch nie g'sehn.

Martin, i war an dem Tag allein.

Im Adoptions-Referat.

Wieder ohne Erfolg.

I war schon fast am Ausgang, da hat sie mich ang'sprochen.

Sie hat unsere Akte 'kennt und genau g'wusst, wie lang wir schon warten.

Sie hat g'sagt, sie kann uns helfen, ganz unb�rokratisch.

Sie hat g'meint, sie hat a Waisen- kind, das schon auf uns wartet.

Das wollt i nat�rlich glauben.

Martin, es tut mir so leid!

I hab mich so schuldig g'f�hlt, dass wir wegen mir kane Kinder...

Da is wer!

Die werden doch ned so bl�d sein...

I bin gleich wieder da.

Ihr bleibts im Haus.

Wieso dreht er das Licht ned auf?!

Das is a Falle!

Aufschrei

Was war das?

Thomas, was is...

Schei�e! Zum Auto, schnell!

Rennts! Rennts!

Lauf!

Schei�e!

Aaaaah!

Hallo, Tobi.

Schnell, komm zu mir!

Kampfger�usche und St�hnen

Gib ihn mir!

Gib ihn mir!!

Was willst jetzt machen, ha?

Willst mich vor seinen Augen erschie�en?!

Tobi, komm!

Papa!

Schuss

heftiges Herz-Pochen

Keuchen

Stefan, komm!

Komm!

Stefan, komm jetzt!

Herz-Pochen

I brauch sofort a Rettung und an Streifenwagen zum Beethovenweg 76!

Mein Bruder is verletzt worden.

I bring grad mei' Frau ins Wilhelminenspital.

(LALLEND:) Tobi...

Katharina, halt durch!

Wo is 'n der Tobi?

Herr Trummer?

Katharina!

Lassen Sie jetzt bitte los!

Martin...

Thomas! Gott sei Dank!

I wei� alles von der Zentrale. Wie geht's ihr?

I wei� es ned.

Die operieren schon l�nger als eine Stund.

Was is mit'm Tobias? Wei�t was?

Noch ned. Sie rufen mich sofort an, wenn's was Neues gibt.

Was is mit dir?

Geht schon.

Komm, setz dich hin!

Was war da dr�ben los?

Die ham schon auf mich g'wartet und mich niederg'schlagen.

Du hast recht g'habt mit der Maklerin.

Die ham s' heut aus der Donau g'fischt.

Herr Trummer?

Ja?

Wir haben das Projektil aus der Lunge entfernt und Ihre Frau stabilisiert.

Ihr Zustand ist noch sehr kritisch.

Wir haben sie in ein k�nstliches Koma versetzt.

Die n�chsten zw�lf Stunden wird also nicht viel passieren.

Sie sollten ein bisschen schlafen.

Ja! I fahr aufs Kommissariat und halt dich am Laufenden.

Wenn Sie noch Fragen haben, ich steh jederzeit zur Verf�gung.

I fahr heim.

Martin...

Musik

Er seufzt.

(NICOLE SCHREIEND: NIEMAND NIMMT IHN MIR MEHR WEG. NIEMAND!)

(TOBIAS: PAPA!)

(KATHARINA: WOLLTS IHR EIGENTLICH AUCH EINMAL KINDER? )

(NICOLE: JA, STELL I MIR SCHON SCH�N VOR. SO, KIND, FAMILIE, HAUS AM SEE.)

unheilschwangere Musik

Musik

Kreischen eines Vogels

Rascheln der Bl�tter im Wind

herannahendes Auto

unheilschwangere Musik

Die Handbremse wird angezogen.

Zufallende Autot�r

Besetztzeichen

Schei�e.

Eine T�r f�llt zu.

Dumpfe Schritte

Quietschen

Klappern des Geschirrs

Die magst doch so, oder?

Er seufzt.

Ein L�ffel!

Komm!

Tobias, bitte! Du musst was essen.

Wimmern

Jetzt h�r mir mal zu! Ich wei�, das is jetzt alles neu f�r dich.

Ich bin mir sicher, du wirst dich bald dran gew�hnen.

Magst noch ein bissi schlafen?

Bring ihn rauf!

Unheilschwangere Musik

leise Stimme von Christian

Schlaf a bissl!

Schwerer Atem

(LEISE:) Tobias!

Musik

Er atmet erleichtert aus.

Ganz leise! Wir fahren heim, okay?

�chzen

Er st�hnt.

Knie dich hin!

Was hast jetzt vor? Willst mich auch umbringen?

Los! H�nd am R�cken!

Schweres Atmen

I hab eure Eltern g'funden.

I wei� genau, wieso ihr das machts.

Einen Schei�dreck wei�t!

Doch! I war im Haus.

Und im Keller.

Halt die Goschen! Halt die Goschen!!

Dass die Judith das Kind umbringt...

Hat das euer Vater wollen?

Naa. Die Mutter.

Wieso?

F�r sie war das kein Kind.

Und jetzt?

Glaubst wirklich, dass ihr so a gl�ckliche Familie werdets?

Ich hab's ihr versprochen. Diesmal lass i s' ned im Stich!

St�hnen

unheilschwangere Musik

Martin schreit auf.

St�hnen und �chzen

Schuss

Tobi, komm raus!

Tobias wimmert.

Lass... los!

Lass... los!!

Zischen

Wimmern

Quietschen

Mach das Fenster auf!

Schnell, mach das Fenster auf!!

Tobias hustet.

Schluchzen

Sh-h!!

Husten

Lass ihn los.

Husten

Zischen

Wenn du abdr�ckst, fliegen wir alle in die Luft.

Wenn du n�herkommst, auch.

Husten

Dein Bruder stirbt, wenn er ned gleich zu einem Arzt kommt.

Lass den Tobias los, und i schw�r dir,

wir verschwinden und lassen euch in Ruh.

Traurige Klaviermusik

Tobias schluchzt.

Schieb sie r�ber!

Husten

(GEPRESST:) Schieb sie r�ber!

Husten

Papa!

Sie schluchzt.

Zischen

Klirren der berstenden Fenster

Knistern des Feuers

Wimmern

Martin atmet schwer.

Schniefen

Wimmern

Ein Baby weint.

Die T�r wird ge�ffnet.

Sie k�nnen jetzt rein.

Klaviermusik

Hallo, mein Schatz!

Sie seufzt.

(LEISE:) Wie geht's dir heut?

Besser.

Sie lacht.

So super, dass ihr da seids!

ORF 2017 - unt@rtitelorf.at

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