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Original subtitles

Angefangen hat das Ganze im Jahre 1974 im Institut.

Ich habe immer das Wort 'Gef�ngnis' gehasst.

Deshalb betrachte ich das Streiger Institut auch mehr als ein Rehabilitationszentrum.

Diese M�nner hier werden als hartgesottene Verbrecher eingewiesen.

Aber so wahr ich Bulldog Streiger hei�e,

sie verlassen uns als n�tzliche Mitglieder der menschlichen Gesellschaft.

Nat�rlich haben wir ab und zu auch mal eine harte Nuss zu knacken.

Solche eine Nuss war Walter Ballantine.

KLAUEN WIR GLEICH DIE GANZE BANK

Der Weg zum Herzen eines Kriminellen geht durch seinen Magen.

Das ist hier im Institut Regel Nummer eins.

Sehen wir mal, was es gestern Abend Sch�nes gegeben hat.

Rindsfilet mit Spargelspitzen und meiner k�stlichen,

von mir eigens erfundenen Streiger-So�e.

Ich sage Ihnen, es tut meinem Herzen wohl, an der Kantine vorbeizugehen

und 650 Lippenpaare im Gleichklang schmatzen zu h�ren.

�brigens verrate ich Ihnen gerne das Geheimnis dieser So�e.

Es ist Erdnussbutter mit nat�rlichem Bratensaft gemischt.

Aber sagen Sie es nicht weiter.

Leider wissen manche Leute kulinarische H�chstleistungen nicht zu sch�tzen.

Aber mit wirklichem Stolz und echter Freude erf�llt mich

unser wissenschaftlich ausgearbeitetes Rehabilitierungsprogramm,

durch das wir die M�nner auf die R�ckkehr in die Au�enwelt vorbereiten.

Indem wir sie ein Handwerk erlernen lassen.

Und obwohl Mister Ballantine im Lernen ein bisschen langsam war,

habe ich ihm doch immer wieder eine Chance gegeben, es noch einmal zu versuchen.

Der eigentliche �rger jedoch

begann an einem Besuchstag mit dem Eintreffen von Ballantines Anwalt Albert G. Karp.

Er trug eine solide Aktentasche bei sich.

Aber mir sagte mein Instinkt, das Karp ein Ganove war.

Aber keine Sorge, Ballantine hat keine Chance zu entwischen.

Niemand entkommt Bulldog Streiger.

Nicht so m�de, Jungs, sonst gibt es heute Mittag halbe Rationen.

15 Minuten Sprechzeit.

Sch�nen guten Tag, Walter, du siehst gro�artig aus, Junge, gro�artig.

Was willst du, Karp?

Ich bin gekommen, um mit dir �ber deine Berufung zu sprechen.

Ach, h�r auf mit dem Schei�.

Junge, freust du dich nicht, mich zu sehen?

Dein Tropfenf�nger macht sich selbst�ndig. Vorsichtig.

Ich h�tte da ein ganz gro�es Fass, Walter.

Du hast immer gro�e F�sser.

Der Zug�berfall war dein gr��tes, ich bin hier und du bist drau�en.

Ich brauche einen Planer, Walter. Und der beste bist du.

Und selbst wenn ich wollte, aber ich will nicht.

Wie soll ich denn von hier drinnen, vom Knast aus, eine Sache planen?

Selbstverst�ndlich musst du hier raus, Walter.

Lass dich nicht von den weiten offenen Fl�chen t�uschen.

Hier komme ich erst raus, wenn ich f�r immer und ewig flach liege.

Bei denen hier wird Sicherheit gro� geschrieben.

Was sind denn das f�r T�ne, Walter?

Mag sein, dass das f�r die anderen gro� geschrieben wird, aber nicht f�r dich.

Nicht f�r Walter Ballantine.

Mensch, dein Suppenfilter ist schon wieder locker.

Walter, ich habe da eine Sache, eine Banksache.

Eine der s��esten Banksachen, die du dir vorstellen kannst:

Fast eine halbe Million.

Und wenn ich so frei w�re wie ein Arsch ohne Hose,

von Banksachen w�rde ich die Finger lassen.

Du kriegst meist nur das Kleingeld, wenn du in die Kasse greifst

und einen Haufen Blei im Hintern, wenn du aus der T�r gehst. Ohne mich.

Es ist aber eine ganz au�ergew�hnliche Banksache, Walter.

Ich zeige meinem Klienten ein gerichtliches Dokument.

Was ist das?

Wenn du den blauen Deckel abl�st, wirst du eine Karte finden.

S�mtliche Landstra�en, sogar die Kaninchenfarm im Umkreis,

das brauchst du, wenn du ausbrichst.

Mensch, hast du nicht geh�rt, was ich gesagt habe?

Ja selbstverst�ndlich habe ich es geh�rt.

Aber du wirst dich doch nicht zur Ruhe setzen, Walter.

Du bist ein K�nstler, denke dar�ber nach.

Wirst du es dir �berlegen? Okay?

Okay, sage nicht okay, sage gar nichts.

Wir bleiben in Verbindung, per Post. Der alte Code, klar?

Du wei�t ihn doch noch?

Nur nicht die Hoffnung aufgeben, Walter Ballantine,

wir werden Ihr Gesuch dem h�chsten Gericht vortragen.

Es gibt noch Gerechtigkeit hierzulande.

Ich fresse einen Besen, wenn das nicht unser guter alter Karp ist.

Und durch ein B�rtchen dann und wann tarnt sich so mancher Ehrenmann.

Meinen Sie mich?

N�tzt blo� nichts, erkannt habe ich Sie doch.

- Smathly! - Ja, Sir?

�ffnen Sie das Tor f�r Mr. Karp.

Ja Sir. Tor �ffnen.

- Smathly! - Ja, Sir?

Rufen Sie die Bundespolizei an und geben Sie seine Wagennummer durch,

ich m�chte wissen, wo er hinf�hrt.

K�nnte von Nutzen sein.

Vor den Augen zahlreicher Passanten ist am Samstagmittag

in der Innenstadt der 60 j�hrige, s�damerikanische Uno-Beamte Paolo Suarez...

Hallo? Bulldog Streiger hier.

Ja, ich erwarte ein Ferngespr�ch, Andy Constable.

Andy, hier ist Bulldog.

Wie geht es denn so da dr�ben im Smuge?

Ja, ich habe mir gerade neue Schl�ger gekauft, dann spielen wir wieder.

Jetzt h�ren Sie mir mal gut zu, Sie werden sich doch noch an Al G. Karp,

Walter Ballantines Kumpel, erinnern?

Ja, der kommt heute Abend nach Los Angeles, Flug 236.

Lassen Sie ihn ein bisschen beschatten.

Gru� aus Solingen, doppelte Schneide, geht glatt durch deine Leber.

Na los, pinkel zu Ende.

Du musst bescheuert sein.

Einer der Str�flinge haut ab, aber wir wissen nicht, wer.

Walter Upjohn Ballantine.

Verdr�ckt euch. Haut ab, haut ab.

Haut ab M�nner! Haut ab!

Hinterher, da will einer abhauen.

Beeilung, Beeilung.

Halt, Stopp!

Vorsicht! Vorsicht!

Ruhig bleiben, keine Panik, Leute.

Smathly, los, machen Sie das verdammte Tor auf!

Ja, Sir. Tor auf!

Los Leute, alle mit anfassen. Alle zusammen: Hau ruck! Hau ruck!

Mr. Ballantine, wo sind Sie?

Mr. Ballantine, ist alles in Ordnung?

Wo ist Karp?

Sie sind doch Mr. Ballantine, nicht wahr?

Alles hat gro�artig geklappt. Bis jetzt.

Wer sind Sie? Es ist doch die falsche Scheune.

Karp hat mich geschickt, ich bin Eleonora. Nennen Sie mich einfach El.

Tut mir leid wegen der Scheune.

Und wo sind die Klamotten?

Ach ja, die Klamotten, Moment.

Und warum kommt Karp nicht selber?

Weil er dachte, dass ein Mann und ein M�dchen

auf dem Motorrad ein bisschen normaler aussehen.

Wenn ich einen Plan mache, erwarte ich, dass man sich auch daran h�lt.

Sieh mal einer an, das sind ja strenge Prinzipien.

Glauben Sie nicht, das beweglich sein vielleicht ein besseres Prinzip w�re?

Ich habe nur zwei Prinzipien: Nummer eins, streng an den Plan halten.

Nummer zwei: Pl�ne zu machen, ohne

dass mir irgendeine Biene etwas von Prinzipien erz�hlt,

die obendrein noch die falsche Scheune ausw�hlt.

Setzen Sie das Ding in Bewegung.

Sie sehen super aus.

Und wo treffen wir Karp?

In Kalifornien.

Wo sagen Sie?

In Los Angeles, Kalifornien.

Er sagte doch, das Ding steigt in Wichita.

Weil er wei�, dass Sie Los Angeles nicht m�gen.

Da wohnen nur Irre, ein schlimmes Kaff. Da gibt es nur Schwierigkeiten und �rger.

Und wenn er glaubt, dass ich mit diesem Eierst��er bis zur Westk�ste durchfahre,

dann hat er eine Meise.

Keine Sorge. So weit fahren wir ja auch nicht.

Was mei...

Das eine sage ich euch, der entwischt uns nicht, so wahr ich Bulldog Streiger hei�e.

- Habt ihr verstanden? - Jawohl, Sir, verstanden.

Smathly nun mal lustig.

Meine Maschine geht in 86 Minuten.

Ich bin sicher, dass wir ihn hier in der Gegend erwischen, Chef.

Wie weit kann der schon kommen, mit einer 50-Tonnen-Planierraupe?

- Geben sie Gas. - Jawohl, Sir.

Ballantine ist auf dem Weg nach Los Angeles

und trifft sich dort unter Garantie mit Al G. Karp.

Und woher wissen Sie das?

Smathly, ich kenne Walter Upjohn Ballantine besser, als er sich selber kennt.

Hurra! Sehen Sie, da ist es.

Hei�t das, ich habe ein Privatflugzeug f�r mich allein?

Nein, f�r uns, ich fliege mit.

- Und wer bezahlt die Kiste? - Niemand, haben wir uns geliehen.

Klasse, ein hei�es Flugzeug. Gute Idee.

Kein Gedanke, es ist nicht hei�, es ist wirklich geliehen, ganz legal.

Ach, von wem sollte sich Karp denn so ein Ding leihen?

Von seinem neuen Geldgeber, Mitglied des Jetsets.

Was gucken Sie denn so?

- Passt alles? - Teure Klamotten.

Von der 5th Avenue, seidene Unterw�sche. Wer hat denn das nun wirklich bezahlt?

Karps Geldgeber nat�rlich. Der hat unwahrscheinlich viele Murmeln.

Sie m�chten gern etwas trinken, nicht?

Bourbon, stimmt es? Karp sagte, dass Sie Bourbon m�gen.

Ja, Bourbon.

Karp sagt, Sie sind ein Genie.

Was ist denn daran so komisch?

Nichts. M�chten Sie etwas zu Ihrem Drink?

Was kann man denn haben?

Kaffee, Tee oder mich.

Das w�rde doch eine Stewardess sagen, oder?

Also?

Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?

Oh nein, nein, durchaus nicht. Es ist nur, ich habe mir gedacht,

Sie sind doch so lange im Gef�ngnis gewesen und...

Also zun�chst mal, ich verbinde nie Arbeit und Vergn�gen.

Und au�erdem, ich bin voll mit Natriumnitrat. Wissen Sie, was das ist?

Salpeter. Wissen Sie, warum die einem da Salpeter geben?

Deshalb geben sie einem Salpeter.

Pass auf, verdammt nochmal. Los, steig aus!

Um ein Haar w�re uns der in die Flanke gefahren.

Wo hast du denn blo� deine Augen?

Mist.

- Hallo Karpi. - Du siehst ja gro�artig aus.

- Sch�n dich wiederzusehen. - Wie geht es dir?

- Gut. - Wie war der Flug? Hast du dich am�siert?

Ich kann nicht klagen.

Hey Walter, willkommen, Baby.

Was soll der Quatsch mit Baby?

Ach, wir sind hier ganz locker, wir sagen zu jedem Baby.

Lass das, ich mag das nicht. Los, gehen wir in Deckung.

Okay, Baby.

Moment mal, wer ist denn das?

Das ist Victor, das ist mein Neffe, Victor.

Und was ist das f�r eine M�hle?

Victor sammelt alte Autos.

Hast du mir nicht mal erz�hlt du h�ttest einen Neffen beim FBI?

Ja, das ist Victor.

Hey, warte, warte. Victor ist okay. Er hat das FBI verlassen.

Einmal ein Bulle, immer ein Bulle.

Aber nicht Victor. Er wurde vom FBI gefeuert. Diese Banksache war Victors Idee.

Ich h�tte im Knast bleiben sollen.

Es wird alles gro�artig laufen Walter, du wirst sehen.

Du, Karp, wer ist die Biene?

Welche Biene?

Ach El, El, Eleonora. Sie hat deinen Ausbruch gemanagt.

Was spielt sie f�r eine Rolle hier? Schalt mal den Ton ein.

Sie hat die Piepen, die M�use.

Victor, hier bringe ich dir Walter Ballantine.

Mr. Ballantine, Ihr ungew�hnliches Strafregister

hat mich von jeher tief beeindruckt.

Ich habe mich auf diesen Moment wirklich gefreut.

Na siehst du, Walter, Victor ist okay.

So, Kinder, jetzt wollen wir uns die Sache mal ansehen, ja?

El, S��e, du setzt sich vorne zu Victor.

Und ich leiste meinem alten Kumpel auf dem R�cksitz Gesellschaft.

Nummer eins, bitte kommen. Nummer eins, bitte kommen.

Nummer eins.

Einen Moment. Mr. Constable, ein Gespr�ch f�r Sie.

Hier Constable.

Ja?

Ausgezeichnet, dann bleiben Sie ihm auf den Fersen, aber nicht zu dicht.

Mr. Streiger kommt �brigens gerade, ich werde es ihm sagen.

- Bulldog! - Andy, alter Freund.

Ich habe interessante Neuigkeiten.

Al G. Karp und sein Neffe haben soeben

einen nicht identifizierten Mann und eine Frau vom Flughafen abgeholt.

- Ballantine? - Ja.

Sie fahren nach Norden auf dem Sortrel Boulevard.

- Worauf warten wir noch? Fahren wir hin. - Okay, los geht es.

Wie in alten Zeiten, nicht wahr, Walter?

Unterwegs zu einer hei�en Sache, das wird dir gefallen.

Wer ist denn da hinter uns?

Das ist nur das FBI, die verfolgen mich seit Tagen.

Keine Sorge, die k�nnen uns nichts tun. Ich habe eine ganz reine Weste.

Ja, ja. Ja, ja. Du bef�rderst ja nur einen Lebensl�nglichen.

H�ng sie ab, Neffe.

- Dieses Milchauto schafft aber nur 85. - Verstehst du etwas vom Autofahren?

Nur bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten.

Siehst du die Auffahrt da vorne?

- Fahr rein. - Aber das ist doch die verkehrte Richtung.

- Los, fahr r�ber! - Wenn Sie es sagen, Sir.

Tu es nicht, das ist Mord, das ist Selbstmord.

Ganz egal.

Fahren Sie hier raus, schnell.

Geschafft, wir haben sie abgeh�ngt.

Du willst uns umbringen. Das kann ich nicht mit ansehen.

Hilfe! Hilfe!

Sei vorsichtig.

Na, wie mache ich das, Mr. Ballantine?

Ich habe schon Schlimmeres erlebt.

Nur nicht die Nerven verlieren.

- Haben Sie eine bestimmte Richtung? - Nein.

Los, Neffe, fahr zur�ck, vielleicht f�hrt er r�ckw�rts schneller.

Hey, seid ihr besoffen, wollt ihr uns alle umbringen, ihr Irren?

Schneller, Neffe, schneller!

Du kannst jetzt hochkommen, Karp, dein Neffe hat es geschafft.

Das war Klasse, Mr. Ballantine.

Ja, und jetzt fahren wir zu Bank.

Ja, Sir.

Aber wie konnte das geschehen?

Ja, er fuhr die Abfahrt rauf und da fuhren wir die Auffahrt runter,

aber wir konnten von der Auffahrt nicht mehr runter,

infolgedessen mussten wir die n�chste Abfahrt runterfahren,

aber da konnten wir nicht mehr raus.

Na also, jetzt k�nnen wir getrost zum Flughafen zur�ckfahren

und ihren Golfsack abholen.

K�nnen wir, aber vorher benachrichtigen Sie alle Polizeistationen

und sagen ihnen, dass Walter Ballantine die Gegend von Los Angeles unsicher macht.

Sie sollen alle Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Allm�hlich wird mir klar, dass Walter Ballantine kein gew�hnlicher Verbrecher ist.

Andy, ich habe das dunkle Gef�hl,

dass wir von jetzt an auch noch einige Augen im Hintern haben m�ssen.

Wir sind gleich da, Walter. Das wird dir gefallen, wei� ich jetzt schon.

Und wenn du erst h�rst, welche Kette ich f�r uns bereithalte...

Was ist das, eine Kette?

Das ist die Mannschaft, Eleonora, die ich f�r unser supergro�es Ding angeworben habe.

Unseren Freund Stosh Gornik nehmen wir als Fahrer.

Ist Gornik hier drau�en?

Ja, er ist mit seinem Taxi rausgefahren, mit seiner Mama.

Wo kann ich heute Nacht schlafen?

Tja, also bei mir geht es nicht, wegen der Beobachtungsposten vom FBI.

Wohne ich bei Victor?

Ich wohne in einem Loch.

Da habe ich auch schon gewohnt.

Es ist ein Autofriedhof.

- Also, wo soll ich hin? - Zu El.

Hier, das ist sie.

Was? Die da? Die ist noch im Bau.

Was wollen wir denn mit einer Bank, die noch im Bau ist?

Doch nicht die Bank. Die Bank da.

Das ist wirklich ein Schmuckst�ck, Mr. Ballantine.

He Victor, park da dr�ben. Wir k�nnen dort essen und alles besprechen.

Was darf es sein, Mr. Ballantine?

Ein Kaffee und ein H�rnchen.

Milchshake f�r mich, eine Schokolade bitte und einen Bingo Burger.

Eine doppelte Portion Pommes Frites, eine Cola und viel Senf meine S��e.

Also, Jungs, ich habe Banken gesehen,

die man ausrauben sollte und solche, die man nicht ausrauben sollte.

Und von allen Banken, die nicht ausgeraubt werden sollten,

ist diese Nummer eins auf der Liste.

Da kann man lieber zu Fu� abhauen, ein Fluchtwagen ist nicht drin,

weil der Verkehr davor viel zu dicht ist.

Also ziehst du die Kanone, nimmst den Kies und fliehst zu Fu�.

Aber Bankr�uber, die zu Fu� fliehen, fliehen in die Arme des Gesetzes.

Das ist der absolute Normalfall.

Ein �berfall bei Tag ist ausgeschlossen, und Nachts einzubrechen w�re dumm,

weil die nachts in dieser Keksdose bestimmt kein Geld aufbewahren.

Aber Donnerstags, donnerstags sind die Gesch�fte offen

und die Bank hat auch bis neun Uhr auf.

Sie setzten ein paar Wachen rein und lassen das Pulver im Safe.

- Wieviele Mann? - Im Ganzen vier.

- Was ist denn das f�r ein Safe? - Ein Mosler,

in der Mitte ist die Baracke aus Stabilisierungsgr�nden verst�rkt.

Eine verdammt harte Nuss, so ein Ding braucht viel Zeit.

Die Zeitfrage ist kein Problem, Mr. Ballantine.

Ich habe alles genau beobachtet.

Jeden Abend, p�nktlich viertel nach zehn, kommt einer von der Wache,

so ein Kleiner mit Schnurrbart, zu Bingo Burger r�ber

und holt vier Hamburger, eine Cola, zwei Kaffee und ein Malzbier.

Das dauert jedes Mal 18 Minuten.

Und wenn er damit zur Bank zur�ck geht, schnappen wir uns den Burschen

und setzen ihn in einen kleinen Laster.

Dann gehe ich in die Bank, mit einer Uniform und einem Bart, genau wie er.

Und bin ich erst mal drin bei denen, gebe ich ihnen die Hamburger,

und w�hrend sie sie verteilen, hole ich meine Kanone raus,

halte sie damit in Schach und lasse euch rein.

Dann haben wir die ganze Nacht Zeit, den Safe zu knacken.

Morgens fesseln wir dann die Wachen

und verdr�cken uns v�llig unauff�llig in ihren eigenen Uniformen.

Ist das nicht ein prima Plan, Mr. Ballantine? Klasse, nicht?

Ich gebe auf. Ich werde jetzt von diesem Tisch aufstehen

und dann den n�chsten Bus zum Polizeirevier nehmen.

Und dort werde ich sie bitten, mich zu Streigers Freiluftzirkus zur�ckzubringen,

wo ich unter normalen Menschen gelebt habe. Und in Sicherheit.

Und jeden, der mich davon abzuhalten versucht, kann ich nur bedauern.

Was hat er denn? Was ist denn passiert?

Lass ihn in Ruhe. Der br�tet ein Ei aus.

- So ist es, Karp. - Schie� los.

Es ist ganz einfach, wir rauben die Bank nicht aus, wir klauen die Bank.

Die ganze Bank.

Verhalten wir uns so, als wenn �ber Los Angeles der Belagerungszustand verh�ngt ist.

Ich brauche ein Bett, einen K�hlschrank, einen Elektroherd und ein Mixger�t.

Ich werde damit Tag und Nacht leben,

bis Valentine in Streigers Institut wieder B�ume pflanzt.

Bitte.

- Was ist denn hier los? - Es tut mir aufrichtig leid, Bulldog,

aber es ist der einzige Raum, der gro� genug ist,

und bis Donnerstag muss die Renovierung fertig sein.

Na gut, von mir aus.

Muss er sich eben ruhig verhalten.

Ich brauche ein paar Telefone hier drin, ein gutes halbes Dutzend.

Und dann brauche ich eine Karte von Los Angeles, hier an der Wand.

Ich habe das Gef�hl, dass Ballantine eine gro�e Sache vorhat.

Das ist sie, Victors Bruchbude.

Und jetzt kommt der Clou.

Geben Sie Ihren Namen an, Geburtsdatum und Ort, politische und religi�se...

Victor, wir sind es, Victor! Hier sind Ballantine und El!

Victor hat eine ganze Sammlung von solchen Tonbandaufnahmen.

- Wally! - Sehr sch�n.

Hey Wally, Wally Ballantine. Junge, du siehst phantastisch aus, ganz phantastisch.

Die bringen einen wirklich in Form im Knast.

�berhaupt kein Bauch mehr. Und Schultern, wie ich sie nie hatte.

Okay, kommen wir zur Sache.

H�rst du, immer noch der Alte. Erst das Gesch�ft, ich sage es ja, unser Walter.

- Na Schatz, wie geht es? - Hallo.

Walter! Liebling! Ballantine!

Wenn du w�sstest, wie ich mich auf diesen Moment gefreut habe...

Ich habe immer zu Stosh gesagt... all die Jahre habe ich gesagt,

dieser Walter Ballantine, das ist ein Mann.

Wie geht es dir, Mums? Was ist mit deinem Hals?

Das wei� ich auch nicht, da musst du meinen Anwalt fragen.

Sie hat sich einen Halswirbel verrenkt und der Anwalt sagt,

sie soll einen Kragen tragen, um etwas bei der Versicherung kassieren zu k�nnen.

Idiotisch, nicht? Dabei ist der Hals v�llig in Ordnung.

Tu, was der Anwalt sagt, der wei�, warum.

Hast du den Schauplatz besichtigt?

Mr. Ballantine, es ist mir eine Ehre, Sie als Gast in meinem Haus zu haben.

Wally, ich habe eine gute Nachricht und eine schlechte.

Zuerst die Gute, die Bank hat eine Anh�ngerkupplung,

die Schlechte ist, ihr fehlen die R�der.

- Keine R�der? - Keine R�der.

Geben Sie Ihren Namen an, Geburtsdatum und Ort,

- politische und religi�se Zugeh�rigkeit... - He Victor!

Victor, ich bringe dich um!

Hermann X. He, wo steckst du? Es ist alles okay. Du brauchst keine Angst zu haben.

Wer hat hier Angst, zum Teufel? Ich mach die Mutter fertig.

Das ist keine Mutter, das ist mein Neffe, der macht immer solche Witze.

Komm. Steck das Ding weg, steck das weg und komm.

Steck das Ding weg und komm.

He Victor, was soll der Unsinn?

Ich habe vergessen auszuschalten, tut mir aufrichtig leid, wirklich.

Walter, das ist Hermann X, Tresorspezialist.

Hermann X, das ist Walter Ballantine.

Lass das, nicht schie�en.

F�hl dich ganz wie zuhause. So, setz dich, aber nicht schie�en.

Hermann X, ist das sein richtiger Name?

Oh nein, ich kenne Hermann schon eine Ewigkeit.

Fr�her hie� er mal Hermann Lincoln, nicht wahr?

Ganz recht, Ma'am.

Wieso hast du deinen Namen ge�ndert?

Mr. X, sind Sie im Augenblick

oder waren Sie je Mitglied einer subversiven Organisation?

Einen Moment mal, Freundchen.

Ist schon gut, ist schon gut, Hermann, mein Neffe war fr�her mal beim FBI.

FBI? Was ist denn hier los? Was ist denn das f�r eine Schweinerei?

Das ist doch eine Falle!

In Deckung!

Nein, nein, ist alles okay, Hermann, sie haben ihn gefeuert.

Steck deine Kanone weg, Hermann.

Stimmt das, Ballantine?

Wenn du sagst, dass das stimmt, dann stimmt das auch.

Ja, das stimmt. Steck ihn weg, Herman X.

Warum willst du einsteigen?

Weil ich... Ich m�chte allerdings, dass man das mit Diskretion behandelt.

Weil ich Geld brauche, f�r meine Kampagne.

Ihre Kampagne?

Ganz Recht, Lady, f�r meine Wahlkampagne.

Ich habe mich als B�rgermeister aufstellen lassen, f�r die Stadt Anaheim.

Und wenn mich meine lieben Freunde

zum B�rgermeister dieser sch�nen Stadt gew�hlt haben sollten...

Ja, ja, schon gut Hermann, spar dir den Schmus, wir m�ssen arbeiten.

Und au�erdem waren wir uns �ber eins einig, keine Waffen.

Habt ihr schon einmal von einem Bank�berfall ohne Waffen geh�rt?

Wir brauchen aber keine, wir brauchen R�der und daf�r suche ich eine L�sung.

Kommt, st�ren wir ihn nicht.

Viel Gl�ck f�r Ihre Kampagne, Mr. X.

Was ist denn hier los? Was ist denn das f�r eine Schweinerei?

Das ist doch eine Falle.

Ich habe es.

Ja? Erz�hl uns den Plan, Walter.

Nicht hetzen, alles zu seiner Zeit.

Zuerst m�ssen wir einen Tieflader klauen und ihn unter die Bank rollen,

wenn sie leer ist.

W�re das nicht einfacher, so etwas zu mieten?

So etwas kann man nicht ohne Fahrer mieten, die haben doch ihre Bedingungen.

Tut mir leid, wir m�ssen so ein Ding klauen.

Bitte ein italienisches Eis.

Das ist ein amerikanische Eiswagen, Sir.

Hey, was soll das? Was f�llt dir ein, mich so zu erschrecken?

Jetzt habe ich mein Eis fallen lassen.

Guck dir das an! Verdammte Sauerei.

Los, los, geh aus der Sonne. Wir m�ssen weiter, Junge.

Das ist vielleicht ein dummer Hund. Nun mach schon, mach die Stra�e frei.

Zisch ab, komm.

He, bleiben Sie h�flich ich bin auch h�flich. Ihr Saft�rsche.

Hey! Verr�ckt geworden, was?

Hey S��e, ich habe hier Vorfahrt.

Das ist doch... Sagen Sie mal, haben Sie nicht mehr alle?

Bl�des Volk.

Wieso bleiben Sie denn auf der Kreuzung stehen?

Jetzt sagen Sie blo� noch, ich h�tte sie von hinten angefahren.

Es steht doch wohl fest, dass Sie mir von hinten reingefahren sind.

Es spricht zu euch der Kandidat Hermann X.

Ruhe!

Hey Sergeant, weiter.

- Seien Sie so nett und steigen Sie ein. - Ja gut, dann steige ich ein, in Ordnung.

Ich schiebe Sie an. Machen Sie die Kreuzung frei, wir kommen sofort, einen Moment.

Kann jemand mich anschieben? Mein Anlasser ist kaputt.

Ja, ihr m�sst anschieben.

Jetzt.

So, jetzt k�nnen Sie fahren, es ist rot. Fahren Sie nur zu, fahren Sie.

Los, los, fahrt schon.

Darum w�hlt Hermann X. Ich danke euch.

Danke.

Eigentlich ein ganz netter K�fer, nur die Kupplung scheint sie nicht zu k�nnen.

Aber wer kann das schon heutzutage.

Mensch, die klauen unsere Kiste!

Hey stop, anhalten!

Hey, bleib stehen!

- Anhalten! - Bleib stehen!

Andy, dieser Film zeigt dir Ballantine, als er das letzte Mal Bew�hrung hatte.

Er wurde kurz vor seinem fast erfolgreichem Versuch aufgenommen,

aus Fort Knox drei Millionen Dollar in Goldbarren zu stehlen.

Ja, daran erinnere ich mich noch gut.

Hier, das ist Walter Ballantine, der da, der im grauen Anzug.

Und das M�dchen? Geh�rt es zu seiner Gang?

Nein, die nicht, nein.

Schade. Reizend.

Ja, wo ist denn jetzt Ballantine?

Das Beobachtungsteam hatte sich zu diesem Zweck in einem Postauto versteckt.

Wo ist denn das Postauto? Oh, Verzeihung.

Achtung, jetzt. Jetzt passen Sie mal gut auf, Andy.

- Jetzt sehen wir ihn gleich. - Ja? Wo?

Momentchen noch, er ist gleich da. Jetzt. Da ist er.

Der Verk�ufer da?

Und hier ist Al G. Karp. Der war bei jedem Ding dabei, das Ballantine gedreht hat.

- Ja, hier ist er. - Ah, ja.

Scheint gern Eis zu essen.

Kommt raus, die Luft ist rein. Kommt.

- Oh, Mr. Ballantine, Hals und Beinbruch. - Sind Sie verr�ckt?

Nicht so laut.

- Karp? - Ja, ja.

- Hermann? - Okay.

- Victor? - Hier, Sir.

Wir sind hier nicht beim Kommiss. Ich will wissen, ob ihr so weit seid.

Ja, nat�rlich bin ich das, Mr. Ballantine.

Gut, jetzt alle zusammen. Achtung, Jungs, ich z�hle.

Also: Eins,

zwei,

drei, vier,

f�nf,

sechs, sieben, acht,

neun, zehn,

elf, zw�lf.

Nochmal runter.

Wo ist Gornik?

Los, wieder hoch.

Eins,

zwei,

drei, vier,

f�nf, sechs, sieben, acht...

So, die N�chsten.

Wagenheber.

- Sofort, Sir. - Runter.

Luft.

Hut ab, Ballantine, das ist Pr�zision.

Hallo! Wally, ich habe dir etwas mitgebracht, ganz was tolles, sage ich dir.

Was denn?

Na ich dachte, weil du so hart gearbeitet hast,

habe ich dir etwas Anst�ndiges zum Anziehen besorgt.

Kannst du nachher gleich mal anprobieren. Gef�llt dir das? Guck mal.

Ja, ja, wunderbar, ja.

Jetzt pass mal auf.

Hier, wie findest du das Karierte? H�bsches Muster, nicht?

Nein, h�tte ich mir nicht ausgesucht, nicht unbedingt, nein.

So? Meinst du?

Also wenn es dir nicht gef�llt, dann habe ich noch etwas Besseres.

Vielleicht gef�llt dir das.

Das wird dir sicher stehen.

Na, gef�llt es dir?

Ja, wunderbar, ich finde es gro�artig. Ganz wunderbar, ja.

Was ist denn mit dir los, Wally?

Dumme Frage, was soll denn mit mir los sein?

Ich bin die ganze Nacht auf H�nden und Knien rumgerutscht, das ist mit mir los.

Nein, das ist es bestimmt nicht.

Der Salpeter verliert seine Wirkung, das ist mit dir los.

H�r zu, El, ich muss Pl�ne ausbr�ten und wenn ich br�te, dann brauche ich meine Ruhe.

Wie w�re es, wenn du...

Sag mal, hast du nicht geh�rt, was ich gesagt habe?

H�r mal, ich habe dir doch schon mal gesagt,

dass ich Gesch�ft und Privat-Pipapo nicht miteinander verbinde.

Denn wenn das Pipapo klappt, dann klappt meist das Gesch�ft nicht.

Es werden Fehler gemacht und man verliert die Nerven

und man landet unwiderruflich im Knast.

Das ist drin, Mr. Ballantine.

Was darf es sein, bitte?

Tja, ich m�chte zwei Pfund Kaliumnitrat.

Zwei Pfund, was bitte?

Salpeter.

Und wie wollen Sie das erkennen, das Ablenkungsman�ver?

Instinkt, Andy. Intuition. Ich kenne Ballantines Taktik.

Einmal hat er Milwaukee in Panik versetzt, indem er einen L�wen im Zoo loslie�,

bevor er die Blumengarten-Brauerei �berfiel.

Dass der L�we keine Z�hne mehr hatte

und schlafend in der vordersten Sitzreihe der Baptisten gefunden wurde,

das m�chte ich nur nebenbei bemerken.

Jedenfalls steht fest, dass die Polizei auf L�wenjagd war,

w�hrend Ballantine der Brauerei seinen Besuch abstattete.

Das ist also die Art von Ablenkungsman�ver, die es zu beachten gilt.

L�wen auf der Stra�e.

Ja, du bist wieder mal der Gr��te.

- Willst du ein Bier? - Nein, danke.

- Wie w�re es mit einem Sandwich? - Vielleicht sp�ter.

- Okay. Nun mal los, Junge. - Dr�ng mich nicht so.

Also zwo, Ansage.

He, wir haben kein Wasser.

Wahrscheinlich wird irgendwo an der Leitung gearbeitet. Wird schon wieder kommen.

Wagen 42, 4-2, bitte kommen.

- Das sind wir. - Hier 42.

Von dem Neubau Ecke Waterford und F�nfte Stra�e,

wird eine Frau auf einem Bauger�st gemeldet. Bitte �berpr�fen.

Eine Frau auf einem Bauger�st, das ist aber spannend.

42, verstanden. Wird �berpr�ft.

Und was mache ich jetzt?

Vielleicht l�sst du mal den Motor an.

Hier Zentrale.

- Was ist denn das? - Keine Ahnung.

Wo kommt denn das her?

Ist wahrscheinlich von dem Geb�ude da runtergefallen.

Was ist denn drin?

Gar nichts, au�er einer angebissenen Gurke.

Eine angebissene Gurke? Komisch.

Da ist sie.

Ich werde mal Meldung machen.

Mein erster Selbstmord.

- Wagen 42 Meldung. - Wagen 42 kommen.

Sind hier an dem Neubau. Auf dem Ger�st turnt eine Frau rum.

Sieht aus, als wollte sie runterspringen. Wir brauchen Hilfe.

Kann euch gar nicht schaden, etwas mehr Kriminalit�t.

Bewahrt die Polizei vor dem Einrosten.

Okay, von einem Geb�ude der Waterford in der F�nften Stra�e

droht eine Frau runterzuspringen.

In Ordnung.

Wisst ihr, eins der gr��ten immer noch ungel�...

Was? Eine Frau auf einem Geb�ude? Nichts wie hin.

- Ich komm raus. - Tu das...

Was war denn das da f�r ein Ger�usch?

Moment.

Ach, ist nur so eine Biene auf einem Feuerstuhl.

- Was war denn das? - Du h�rst doch schon die Fl�he husten.

Los.

- Los. - Okay.

Okay.

Hey, was ist denn los? Jungs, seid ihr noch da?

Hey, Joe, Pete.

Holt mich hier raus. Was ist passiert?

Ich werde euch sagen, was passiert ist. Irgendein Dreckskerl hat die Bank geklaut.

H�nde hoch. Alles H�nde hoch.

Komm schnell, Junge, ich kriege da gerade einen Notruf von dieser Behelfsbank.

Aber da sind doch drei Wachleute.

Vier sogar, trotzdem stimmt etwas nicht, komm.

Schade.

Herrschaften, lasst uns durch. Bitte seid vern�nftig.

Wo ist sie? Wo ist sie? Wo ist sie?

Ist sie das?

Das ist meine Mutter. Nicht springen Mama!

Ich komme schon. Dein Junge kommt schon, Mama.

Lasst uns durch, Leute, sie ist die Mutter von diesem jungen Mann hier.

- Ich bin ihr Arzt. - Sie will springen.

Lasst mich zu ihr. Ich bin ihr Arzt.

Nicht springen.

Ja, ich h�re, ja. Verstanden.

Die Alarmanlage dieser Behelfsbank an der Ventura Street ist losgegangen.

Ein Streifenwagen f�hrt schon hin.

Vergesst die Selbstm�rderin, mit Vollgas zur Ventura Street.

Dieser Ballantine...

42, wann haben Sie die Bank zuletzt gesehen?

- So vor zwanzig Minuten vielleicht. - Und jetzt ist sie weg?

Na wenn ich es Ihnen sage, sie ist nicht mehr da.

Die komplette Bank?

- Ja, die komplette Bank. - 42 ist verr�ckt geworden.

Hey Sergeant, was geht hier vor? Was ist passiert?

Ich denke, die haben die ganze Bank geklaut.

Sie denken?

- Er ist noch neu. - Neu? Wer?

Reden Sie nicht solchen Unsinn, machen Sie, dass Sie weiterkommen.

- Jawohl, Sir. - Gern, Sir.

Das ist doch unglaublich.

Was Ballantine tut, ist immer unglaublich.

Es w�rde ja auch keiner glauben,

dass einer F�nf-Cent St�cke im Wert von einer Millionen Dollar

- aus dem M�nzamt stiehlt. - Nein.

Oder dass jemand auf hoher See einen �ltanker entf�hrt.

Nein.

Und jetzt frage ich euch, wer w�rde glauben, dass jemand eine ganze Bank klaut?

- Wie liegen wir zeitlich? - Nach Plan.

Na sch�n, die haben die Bank, aber wir haben das Geld.

Wenn die an die gro�en Brocken wollen, kriegen die von uns Zunder.

- Ist das klar, Jungs? - Klar. - Klar.

Wir fahren langsamer. Geht auf eure Posten.

K�nnt ihr irgendwas drau�en erkennen?

Sind wir zu fr�h dran?

Was ist denn das?

Was ist das?

Wir stehen mitten auf einem Eisenbahngleis, und da kommt ein Zug.

Los, weg hier.

Schei� auf das Geld.

Los, raus hier.

Hey, sieh dir das an.

Alles Gute, Jungs, bis nachher.

He, was machen Sie? Halt. Victor, stopp. Stopp, stopp.

Los Junge, dreh um, dreh um. Na los zur�ck. Zur�ck, zur�ck, zur�ck.

Du darfst sie nicht verlieren. Na los, Bewegung. Zur�ck, zur�ck.

Weiter, weiter, weiter.

AUTOKINO

Ja gut, weiter, Victor. Ja, so ist gut.

Okay, Victor, sch�n langsam jetzt. Gut so.

Okay, langsam, langsam. Ja, weiter, weiter.

Langsam, jetzt ganz langsam, Achtung, Victor! Stopp!

Und jetzt beeilt euch, die Zeit ist verdammt knapp.

Wir haben nur noch 42 Minuten, bevor die Polizei diesen Standplatz kontrolliert.

Ich habe rosa Farbe genommen, sieht doch ganz h�bsch aus, was meinst du?

Die Farbe ist mir schei�egal, nur klatsch sie drauf.

Ich finde Rosa h�bsch.

Rosa ist immer so ein bisschen sexy.

Ja, ja, komm, gib die Leiter runter.

Ich gebe zu, diese n�chtliche Entf�hrung einer Bank

ist ein raffinierter Coup in bester Ballantine-Tradition.

Pr�zise geplant, sorgf�ltig ausgef�hrt. Ich kann vor Ballantine nur den Hut ziehen.

Aber ich setze ihn wieder auf,

weil er wahrscheinlich einen fatalen Fehler gemacht hat.

Er konnte nicht ahnen,

dass in der fahrbaren Bank ein v�llig neuer Safe installiert ist,

den gar nichts, weder Hitze, Dynamit, Laserstrahl, Diamantbohrer

noch S�ure in weniger als 24 Stunden knacken k�nnen.

Er braucht l�nger, viel, viel l�nger.

Das bedeutet also, dass wir noch gen�gend Zeit haben, um die Bank zu finden.

Na was ist?

Also wenn das Ding nicht wie ein Safe aussehen w�rde,

sich nicht so anf�hlen w�rde und so riechen w�rde,

w�rde ich sagen, das ist etwas anderes.

Ach und was?

Ja, wenn ich das w�sste.

Soll das etwa hei�en, dass du ihn nicht aufkriegst?

Nat�rlich kriege ich ihn auf, das ist nicht die Frage.

Dann sage mir, wie die Frage lautet, denn ich brenne darauf, sie zu stellen.

Die Frage ist, wie lange es dauert.

Wie lange dauert es?

Ja, das kann ich eben nicht beantworten.

Was kann ich f�r Sie tun?

Ich werde verr�ckt. Ist der Ausweis echt?

Ihr seid vom FBI? Das finde ich ja toll.

Ich bin Agent Johnson, das ist Agent Jackson.

- Sch�nen guten Tag. - Tag.

Ich habe nur eine Frage: Wurde bei Ihnen gestern Abend ein Caravan abgestellt.

Ja, gestern Abend kamen drei. Was ist denn los?

- War einer davon gr�n? - Gr�n?

Oh ja, so ein lieber, alter Herr namens Smith.

- Smith? - Smith?

Smith.

K�nnten Sie uns vielleicht einen Gefallen tun?

Und mal einen Blick in das Innere von Mr. Smith' Wohnwagen werfen?

Ich denke schon.

Und was wollen Sie wissen?

- Ob es ein ganz normaler... - ...handels�blicher...

...Wohnwagen ist.

Oh Mann, das ist ja ein richtiger Thriller.

Mr. Smith.

Mr. Smith, hier ist Irving aus dem B�ro.

Was wollen Sie?

Ich wollte nur mal nachsehen, ob die Sp�lung funktioniert, Mr. Smith.

Die sp�lt.

Und wie steht es mit dem Gas, Mr. Smith?

Es brennt.

Na dann ist ja gut. Kommen Sie mal einen Moment an die T�r, Mr. Smith?

Nein, ich habe mich gerade hingesetzt.

Und wie w�re es, wenn Sie aufstehen, Sir?

Hau ab, Junge, sonst werde ich ungem�tlich.

Walter, Sch�tzchen, willst du nicht einen Hamburger?

Nein, nachher.

Stosh, kann ich nicht endlich meinen Kragen abnehmen?

Nein. Nein, das k�nnte uns die ganze Tour vermasseln.

Ich sitze in einer geklauten Bank und habe so ziemlich jeden Paragraphen gegen mich,

und du machst dir Sorgen wegen einem Prozess mit der Versicherung.

Wenn die uns bei dem Gesch�ft erwischen,

werden wir die letzten Dollars f�r unsere Verteidigung zusammenkratzen m�ssen.

Also behalte den Kragen um.

Tja, jetzt m�ssen wir in die Pedale treten, notgedrungen, f�rchte ich.

Gefechtsposition, ausschw�rmen.

Gratuliere, du Klugschei�er, das wird der Schlager der Woche.

Du musst ihm Zeit geben, Walter. Das ist ein ungew�hnlicher Safe.

Graham Bell hat das Telefon in k�rzerer Zeit erfunden

und du frisst inzwischen die zehnte T�te Kartoffelchips, du Frettchen.

Es wird klappen, du wirst schon sehen.

Das ist aber alles andere als angenehm f�r unsere Camper, Sir.

Kein Grund zur Besorgnis, Junge.

Auf das FBI ist Verlass, wir schie�en nur, wenn es unbedingt notwendig ist.

Oh mein Gott, Mr. Smith sieht �berhaupt nicht danach aus,

ein lieber, alter, harmloser Herr.

W�re nicht das erste Mal, dass Ballantine sich verkleidet.

Ballantine, hier ist das FBI. Sie sind umstellt.

Kommen Sie raus mit erhobenen H�nden.

Ballantine, hier spricht Streiger. Machen Sie keinen �rger.

Das Spiel ist aus und Sie haben verloren. Ergeben Sie sich freiwillig.

Schei�e, jetzt sitzen wir drin und ich habe keine Knarre bei mir.

Sei doch froh, dass du keine bei dir hast.

Wei�t du nicht, dass Gewalt nur Gewalt zeugt?

Jetzt siehst du Mama, wie recht ich hatte.

Sei froh, dass du den Kragen anbehalten hast.

Ach Stosh, du bist so ein kluger Junge.

Walter, zwingen Sie uns nicht, Tr�nengas einzusetzen.

Mr. Ballantine, es tut mir so leid.

Wir warten auf Sie, Ballantine. Wir warten auf Sie.

Muss wohl ein anderer Ballantine sein.

Nein, nein, nein, das kommt nicht in Frage. Sie m�ssen hier weg.

Ja.

Walter, der Rasensprenger von nebenan. Die rosa Farbe geht ab.

Wasserfarbe, ist denn das drin? Du hast Wasserfarbe gekauft.

Tut mir leid, es stand abwaschbar drauf, das klang so sch�n sauber.

Da haben wir es wieder: Lass eine Biene ran und schon l�uft die Kiste schief.

Irving vom B�ro sagte eben, er will keinen weiteren �rger und wir sollten abhauen.

Irving hat Recht, ich bin ganz seiner Meinung.

Mit diesem Schlitten d�rfen wir aber nur Nachts kutschieren,

sonst h�ngen Sie uns ein Strafmandat an.

Schalt mal bei deinem Neffen den Ton ab.

Jetzt hat es ihn, jetzt hat es ihn endg�ltig, Mann.

Ruhig, er br�tet ein Ei aus, Hermann.

Okay, Karp, lass ihn los.

Ja, wir m�ssen hier weg und ich brauche sofort ein gut gemaltes Schild,

aber diesmal nicht mit Wasserfarbe, klar?

Alles notieren. Alles kann wichtig sein, jedes Komma.

Die unscheinbarste Meldung kann uns Aufschl�sse

�ber seinen Standort geben, meine Herren.

Also wie ich schon gesagt habe, alles notieren, alles...

Ja, Sir?

Der Chef.

Oh ja, Sir, er ist anwesend, ja.

Bulldog, er w�nscht Sie zu sprechen.

Bulldog hier, Sir, nat�rlich Sir. Ich habe bereits...

Ja, Sir.

Ja, Sir.

Wir haben Vollmacht, Hilfe anzufordern.

Also, Sie werden sich sofort mit s�mtlichen Polizeichefs

des gesamten Bezirks von Los Angeles in Verbindung setzen.

Au�erdem benachrichtigen Sie beide

die verantwortlichen Vertreter der Luftwaffe, Armee und Nationalgarde.

- Und Andy... - Ja?

Wir beide, wir m�ssen jetzt in die Stadt und mit der CIA reden.

- Bulldog... - Los! Gehen wir.

SPY GLASS H�GEL H�USER AB $ 29.000

VORSICHT QUARANT�NE, ANSTECKENDE KRANKHEIT

- Hey, Mums, h�rst du das? - Was?

K�nnte Streiger sein.

- Meinst du, er hat uns erkannt, Walter? - Streiger?

- Was ist denn los? - Ruhig.

Letzte Meldung, Polizeihubschrauber sichtet rosa Wohnwagen auf dem Spy Glass H�gel.

Was?

Es ist ein Grundst�ckserschlie�ungsb�ro.

War es gestern schon da?

War es gestern schon da? Was?

Nein, sie sind noch nicht einmal fertig mit dem Anstrich.

Das ist er. Zum Spy Glass H�gel.

Entwarnung, das ist Hermann mit dem Nitro.

Sei blo� vorsichtig, nicht damit wackeln.

Keine Sorge, ich wackel nicht.

Sch�n vorsichtig.

Ganz ruhig bleiben.

Die Br�he war nicht stark genug.

Ja, Mann. Jetzt gebe ich ihm eine doppelte Ladung.

- Haben wir es geschafft? - Wieder nicht.

- Schei�e. Schei�e, schei�e. - Verdammter Mist.

Jetzt reg dich doch nicht auf.

Jetzt habe ich aber die Nase voll,

ich lass mich doch nicht von so einem verdammten Safe f�r dumm verkaufen.

Alles in volle Deckung, jetzt mixe ich eine A-Bombe.

Wir haben es geschafft!

He, seht doch mal.

Mr. Ballantine, der macht sich selbst�ndig.

Nein! Haltet ihn, haltet ihn doch fest.

Haltet ihn auf. Haltet ihn.

Du sollst dich doch nicht immer in den Sand setzen, Mums.

Los, los, los. Halte ihn fest. Schnell.

Schei�e.

Walter! Wally!

Wally!

Stopp, mach doch die T�r auf.

Setzt dich nach hinten, aber zieh deine Schuhe wieder an.

Los, fahr doch schon los.

Ja, ja.

Karp, steh auf, komm mit.

Gib mir deine Hand.

Schneller. Schneller!

Ist das nicht etwas zu schnell, Bulldog?

- Der Wohnwagen! - Ruhig bleiben.

- Ruhig Andy. Ruhig, ruhig. - Der rast direkt in uns hinein.

Nicht durchdrehen, Leute. Es geht gleich weiter.

Nicht bewegen.

Ruhig sitzen bleiben, Andy. Nicht schaukeln.

Genau wie ich gesagt habe: Niemand kann Bulldog Streiger entwischen,

niemand, sage ich, es sei denn, er taucht auf den Grund des Pazifischen Ozeans.

Armer Mr. Ballantine, er ist mit dem Safe abgesoffen.

Warte, wir kommen schon, Walter.

Wir kommen Walter, h�rst du uns?

Da ist er. Hey Walter, vergiss nicht den Safe!

Ich habe eine ganz gro�e Sache f�r uns.

Nat�rlich habe ich versucht ihn zu erwischen, aber ich kann nicht schwimmen.

Ich habe gerufen, gepfiffen, ich habe ihn daran erinnert,

dass niemand Bulldog Streiger entkommt, alles ohne Erfolg.

Walter wollte in mein geliebtes Institut einfach nicht zur�ckkommen.

Was machst du denn? Wo willst du denn hin, Walter? Wally, ich liebe dich doch.

Du schwimmst in die falsche Richtung. Walter, ich kann doch nicht schwimmen.

Komm zur�ck.

Erst sechs Wochen sp�ter erreichten uns Ger�chte, dass die Nationalbank von Samoa

von einem einzelnen, bewaffneten Mann �berfallen worden war.

Daran war nichts Ungew�hnliches, au�er dass ein Zeuge aussagte,

der Mann w�re klitschnass gewesen.

Das war die Best�tigung. Aber du wirst nicht durchkommen, Ballantine.

Ich lerne schwimmen, und dann hole ich dich. Hast du geh�rt Walter?

Niemand entkommt Bulldog Streiger.

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