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NETFLIX PRÄSENTIERT

REICHLICH VERLIEBT

Tomatensoße fleßt in den Adern der Familie Trancoso.

Generation für Generation

haben wir unsere Techniken perfektioniert, um die erstklassige Tomate zu erschaffen.

Die Bewässerung erfolgt automatisch, angereichert mit Flüssigdünger.

Unsere Tomaten

werden wie unsere Kinder behandelt:

ausgewogene Ernährung, nur beste Schulen und ein Personal Trainer.

So können sie

acht Mal so teuer wie normale Tomaten sein.

Nun zeige ich eine Vorschau

der Kampagne, an der mein Sohn Teto arbeitete.

Es ist eine Kampagne für unsere neue Tomatensoße,

die Tradition,

Innovation

und vor allem Liebe vereint.

TRANCOSO SCHMECKT BESSER

Teto!

EINEN MONAT ZUVOR

PATY DO ALFERES 100 KM VON RIO DE JANEIRO

-Morgen. -Morgen, mein Sohn.

-Wie geht's? -Gut.

-Guten Morgen. -Guten Morgen.

So...

-Ich serviere Kaffee. -Bitte.

Sonst noch was? Das Eigelb ist kaputt. Ich mache dir ein neues.

-Rose, hör auf, ihn zu verwöhnen. -Keine Sorge.

-Schon gut. -Sicher?

-Ja, schon gut. -Ok.

-Ist dein Sohn zu Hause? -Igor muss zum Unterricht.

-Er muss mir einen großen Gefallen tun. -Ja?

Eine Frau ist in meinem Zimmer, mir ist das zu viel.

Leila von gestern?

Nein. Ich glaube, das ist Ana. Eine andere.

Danke.

Los!

Aufstehen, Raissa!

Guten Morgen, Sonnenschein! Raus aus den Federn!

-Nein, -Ja, raus aus dem Bett.

Ich hab die schlimmsten Mitbewohnerinnen.

-Wollten wir nicht schwänzen? -Wir können Praktika nicht schwänzen.

Paula, meine Junggesellinnen-Party vergessen?

Fangen wir früh im Krankenhaus an, sind wir fertig, bevor der Bus fährt.

Können wir nicht einen Tag schwänzen?

Ich würde es sofort tun, aber ich kann das nicht wieder.

Ich wählte schlechte Brautjungfern für meine Hochzeit.

Das ist leicht zu sagen, wenn man wie du im Leben steht, oder?

Das Praktikum ist meine Chance, im Krankenhaus zu arbeiten.

Paula, dein Job im Krankenhaus ist gesichert.

Geht es nach Dr. Victor...

Was ist mit Dr. Victor?

"Paula... ausgezeichnete Anamnese!"

Nein!

"Seht, wie Paula eine Lumbalpunktion macht."

Das ist lächerlich. Los, Raissa.

Hi.

Teto?

Nein.

Teto musste gehen.

Ich wollte dich nicht wecken. Ich kann dich fahren.

Bitte schön!

-Zufrieden? -Ja. Es ist perfekt.

-Igor fährt deine Freundin nach Hause. -Danke.

Du musst erwachsen werden, Teto. Aber ich freu mich, dich wach zu sehen.

Der Hubschrauber über meinem Kopf war super laut.

Während du schliefst, war ich zum Meeting in Rio und kam zurück.

Jetzt muss ich zur Fabrik.

-Ich will über deinen Geburtstag reden. -Ok. Cool.

-17 Uhr bei Trancoso? -Ich muss nachsehen.

Ich komme später noch mal.

-Tschüs. -Tschüs.

Paula, ausgezeichnete Anamnese.

Danke, Doktor.

Ich habe eine Operation. Willst du dabei sein?

-Wir müssen los, oder, Paula? -Nächstes Mal, Doktor. Ja.

Nein, sehr gerne. Aber wir haben einen Termin.

Ich dachte, du wolltest diesen Job wirklich.

-Aber... -Tue ich!

Ich will ihn. Ich will ihn wirklich.

Ich bleibe.

Gut. Ich bin im OP-Saal.

-Tut mir echt leid. -Schon ok.

-Ihr seid die Schlimmsten. -Schatz!

Keine Sorge.

Paula. Schön, dass du geblieben bist.

-Natürlich, Doktor. -Victor.

-Nenn mich Victor. -Victor.

-Ok. -Ok.

Ich bin sehr dankbar für die Chancen, die du mir gibst.

Du weißt, warum, oder?

Wegen meiner Anamnesen?

Weil du mir sehr wichtig bist.

Paula...

Hier. Es sind nur zwei.

Freundin, du bist gekommen!

Was ist mit der OP?

Bitte sehr.

Ich sagte, mir ging es nicht gut, und ging.

Ich wurde noch nie so gedemütigt. Es war schrecklich.

Ich dachte, ich kriege den Vertrag, weil ich gut bin.

-Du bist gut. -Nein. Du bist die Beste.

Hey! Komm her!

-Was ist los? -Wo warst du?

-Ich hatte Unterricht. -Unternehmen wir was.

Nein. Ich muss lernen.

Lernen? Unternehmen wir was. Haben wir Spaß!

Wetten wir.

20 Mäuse, wenn du gewinnst.

Gewinne ich, lernst du nicht und kommst mit mir mit.

-Deal? -Deal.

Los!

Sieg!

Ich bin's leid, dich zu schlagen. Du bist schwach.

Nächstes Mal suche ich mein Pferd aus und siege.

Das Pferd ist schuld?

-Wirklich? -Ich gehe nach Hause, Teto.

Will ich in Rio studieren, muss ich lernen.

Du hast die Wette verloren. Du hast sie verloren!

Du musst mein Geburtstagsgeschenk mit mir kaufen, los!

Nicht das Tempolimit überschreiten, Hr. Teto!

Man lebt nur einmal, alter Mann!

Habt ihr das gesehen?

-Was für ein Versager. Kleinstadt-Playboy? -Playboys sind überall Verlierer, oder?

STADT DES TOMATEN-FESTIVALS

Wirklich?

Er denkt, er ist total heiß!

-Ich bin am Arsch. -Bleib cool.

-Teto! Du bist's? -Was ist los?

Ich habe das Auto getestet. Dafür musste ich Gas geben.

Tolles Auto.

-Gefällt's dir? -Ist es deins?

Liegt an Vater. Ich hätte es gern zum Geburtstag.

Alles Gute zum Geburtstag. Fahr vorsichtig.

-Ok. Danke. -Hey! Was ist los?

-Alles ok, Fernanda. -Hol das Funkgerät.

Denkst du, das war's, Hr. Tomatenprinz?

-Fertig? -Nein! Raus aus dem Auto!

Bewegung!

Hände auf die Haube!

Teto, du böser Junge.

Ich vermisse dich.

Dreh dich um.

Ich lasse dich gehen,

aber du besorgst mir 'ne Einladung zu deiner Party.

Klar.

Wird erledigt.

Los.

Fahr langsamer!

TRANCOSOS TOMATEN

Du hattest mit allen Frauen in der Stadt Sex.

Noch nicht, aber mit dem Auto werde ich es.

-Sogar du, da du keine kriegst. -Mein Schwarm ist nicht so.

-Selma? Aus deiner Klasse? -Ja.

Deshalb bist du Jungfrau.

Du bist besessen von einer, die dich nicht sieht.

-Wie hältst du's aus? -Ich kenne Schlimmeres.

Schatz, lange nicht gesehen!

Schau, wie gut du aussiehst!

-Teto, mein Mann! Was ist los? -Viel ist los.

-Der Junge ist toll. -Ein Genie.

Darum wär's ein perfektes Geschenk für mich.

Ja, aber ich will dir was geben, das dir weiterhilft.

Ja! Das Auto!

Ich will dir kein Auto geben. Ich will, dass du es verdienst.

Ok.

Ich möchte, dass du in der Firma arbeitest.

Das ist dein Geschenk.

Ein Job. Was meinst du?

Ok.

Cool.

-Toll! -Toll.

Monique, bitte.

-Was kann ich für Sie tun, Mr. Teodoro? -Ein Wasser, bitte.

Die Küche ist den Flur runter.

Monique ist eine leitende Junior- Angestellte hier.

Ich möchte, dass du genau darauf achtest, was sie sagt und tut.

Also, Teto, weißt du schon, was du tun willst?

Noch nicht.

Warum hast du dich entschieden, diese Leitungssache zu tun?

Ich hatte keine Wahl.

Ist man in Not, nutzt man jede Gelegenheit.

Ich habe auch viel gelernt.

In Rio verwies mich meine Schule als Azubi zu Trancoso.

Von zehn Azubis wurde ich als Assistentin ausgewählt.

Glückwunsch.

Letztes Jahr wurde ich hierher versetzt und befördert.

Nun muss ich auch babysitten.

Monica!

-Monique. -Waren wir mal zusammen aus?

Was?

Es scheint, du bist wütend auf mich.

Warum? Wie all deine Ex-Freundinnen?

Warum machst du mich fertig?

Ich soll dir beibringen, wie ich hier landete.

Niemand hat's mir leicht gemacht.

Monique.

Schau, ich bewundere deine Geschichte und weiß deine Mühe zu schätzen.

Aber ich kann das nicht.

Du kannst es nicht?

Ich feiere in einer Suite beim Tomaten-Festival Geburtstag.

Es gibt viel zu tun, Leute müssen eingeladen werden.

Das macht mir Kopfschmerzen. Aber komm vorbei, ok?

Sieh dir die Braut an!

Komm schon, Paula! Nicht so düster. Freu dich.

-Ja, Paula. -Vergiss die Arbeit und Dr. Victor.

-Nur jetzt. -Ok.

Vielleicht triffst du einen reichen Bauern hier.

Deshalb lerne ich so viel, oder?

Um einen reichen Bauern zu heiraten. Genau.

Komm schon, Paty! Schrei, wenn du ihn sehen willst!

Guten Abend, Paty do Alferes!

-Abend. -Abend.

-Ihr Name, bitte. -Igor Souza.

-Nicht auf der Liste. -Ich bin Tetos Freund.

Ich kann Sie nicht reinlassen.

-Aber ich muss irgendwo da sein. -Nein.

-Da ist er. Kann ich mit ihm reden? -Nein.

Teto!

Teto!

-Er kommt her. -Ja.

Warum so spät?

Er gehört zu mir.

-Ihr Armband. -Danke.

Du setzt mich nicht auf die Liste?

Liste? Ich habe Geburtstag. Aber ich habe ein Geschenk für dich.

-Was? -Ich lud Selma aus deiner Klasse ein.

-Nein. Nicht Selma. -Was? Sie ist hier.

-Ich bin nicht bereit. Was sage ich? -Egal. Ich stelle dich vor und gehe.

-Dann küss sie. Einfach. -Für dich!

-Nein -Selma?

-Hi, Selma. -Hi.

-Das ist mein Freund. -Hi.

Aus meiner Klasse.

-Ja. Igor. -Und das ist Teto.

Ich weiß, wer er ist. Alles Gute, Teto.

Danke. Ich lasse euch beide allein. Genießt die Party.

Es gibt Tomatensalat, Tomatenvorspeisen, Tomatenkuchen.

-Alles mit Tomaten. -Keine Sorge.

Ein Tomatenprinz reicht mir.

Oh Mann.

Ich weiß, warum du mich einludst.

Moment.

Tut mir leid.

-Igor, sie ist irre. -Verschwinde.

Du bist sauer, weil sie mich mag? Ist nicht meine Schuld!

Woher weißt du, ob dich jemand wirklich mag

oder wegen dem Geld, dem Status oder dem, was du besitzt?

Können wir später reden? Nun ist schlecht.

Alle sagen, du bist toll, und du glaubst ihnen, oder?

Du bist glücklich mit jeder gewonnen Wette.

Du siehst nicht, dass es egal ist, dass du einen Vorteil hast.

Du erkennst dein wahres Ich nur, wenn du das Prinzen-Schild ablegst.

Reg dich ab.

Bin ich weg, vermisst du meine Ehrlichkeit.

Diese Leute schleimen sich bei dir ein.

Ich bin ein echter Freund, aber nicht auf deiner Liste.

Du bist nicht auf der Liste, da du Familie bist.

Du bist mein Bruder.

Und weißt du was?

Ich brauche den Mist nicht.

Hey! Bleib stehen, Teto. Gehst du?

Bin ich zu spät? Ist die Party vorbei?

Nein. Eigentlich fängt sie erst an.

-Da drüben siehst du es. -Ok.

-Sie beginnt jetzt. -Ok.

-Bis später. -Verstanden.

Leute,

heute ist der Geburtstag des Tomatenprinzen,

-Teodoro Trancoso Neto. -Tomatenprinz.

Und er hat eine Überraschung für euch.

Macht euch bereit für den Tomatenkampf!

Los geht's!

Oh mein Gott! Tomaten! Los, gehen wir!

Hände hoch!

Hände hoch! Seid ihr bereit?

Leute, ich sagte "Hey"!

Ho!

Hey!

Ho!

Noch einmal, hey!

Bewerfen sie mich mit Tomaten, bin ich sauer.

Ich werde töten.

Tut mir leid.

Was war das?

Bist du irre?

-Was hast du dir gedacht? -Dass wir Spaß haben.

Du irrst dich.

-Verzeihung! Bist du irre? -Gib mir 'nen Kuss.

-Bist du irre? -Lass mich!

Lass sie in Ruhe! Bist du verrückt?

-Heiß. -Lass mich los!

Lass mich los!

-Lass sie! Bist du irre? -Fass mich nicht an!

-Mistkerl! -Idiot!

Das ist Teto. Komm schon! Gehen wir!

Mädchen...

Arschlöcher!

Alles ok?

Dein schönes Haar

Und was dann?

Dein Körper, geformt wie eine Gitarre...

Ist sie gebrochen?

Kopf in den Nacken. Sehr gut.

Es ist Wahnsinn...

Ich sag euch was:

Hände hoch in die Luft,

wenn ihr heute Abend verrückt seid.

-Ich kann nicht, es tut weh. -Beruhig dich. Setz dich.

Er hat mir die Nase gebrochen, das Gesicht gebrochen.

-Ich blute. -Beruhig dich. Ist fast nur Tomatensoße.

-Wäre sie gebrochen, wär's schmerzhafter. -Nein!

Ich kenne mich aus. Sie ist nicht gebrochen.

-Bist du Wrestlerin? -Nein.

-Ich hab ein Medizinstudium abgeschlossen. -In Rio?

-Hey. -Darf ich?

-Ich hab Schmerzmittel. Willst du was? -Ja.

Raissa, bist du irre?

-Das macht Pferde k. o.! -Ich will welche!

-Jammer nicht. Lass mich sehen. -Du renkst ihm jetzt die Nase ein?

-Um Verkalkung zu vermeiden. -Was?

Auf drei, ok? Eins...

-Das war auf eins. -Fertig.

Du bist sauer wegen der Tomate? Ist das die Rache?

Ich bin sauer auf den, der die blöde Tomatenkampf-Idee hatte.

-Also? -Was meinst du?

-Es ist nur zum Spaß. -Spaß?

Scheiße! So viele Leute verhungern.

Und er verschwendet Essen für einen Tomatenkampf?

Das ist absurd.

Die Junggesellinnen-Party ist vorbei. Gehen wir?

-Heiratest du? -Nein.

Ich bin Brautjungfer. Katia heiratet.

Samstag.

Ich hab Familie hier, daher sind wir hier.

-Ist deine Hochzeit in der Stadt? -Im Stadttheater in Rio.

-Es ist eine andere Ebene. -Respektier mich, mein Schatz!

Meine Cousine ist hier. Ich muss sie an der Tür treffen.

-Ich auch. Ich will kein fünftes Rad sein. -Ich auch nicht.

Alles ok?

Etwas schwindelig.

Ich komme nach.

-Definitiv, Mädel! -Ok.

-Komm gleich nach! -Ja.

Ist es besser?

Tut noch weh.

-Wo können wir es abspülen? -Da drinnen ist Wasser.

-Wow! Was ist das hier? -Das Gewächshaus.

Da ist das Wasser.

-Gesicht hoch, um die Blutung zu stoppen. -Es tut weh.

-Alles ist gut. Anheben! -Ok.

-Vorsicht. -Tut's weh?

-Ein bisschen. -Es blutet fast nicht mehr.

Es ist nicht ernst. An deiner Stelle würde ich heimgehen.

-Kann dich jemand fahren? -Schon gut. Ich wohne hier.

-Hier? -Ja.

-Hier auf der Trancoso-Farm? -Ja.

Oh Gott. Kennst du diese Leute?

Mein Vater ist der Farm-Verwalter.

-Ich lebe hier. -Verstehe.

-Ok, verstanden. -Ja.

Ich will aufs College in Rio. Die Stadt ist mir zu klein geworden.

-Du wirst Rio mögen. -Glaub ich auch.

Neue Leute, oder?

-Stimmt. -Ich glaube, ich verpasse hier viel.

So, alles gut.

-Toll. -Du bist eine tolle Ärztin.

Danke. Ich gehe nun zu meinen Freunden.

Ok. Reitest du gern?

Ich bin nie geritten. Warum?

-Willst du jetzt reiten? -Jetzt?

Was sagst du? Ich zeige dir alle Tiere.

-Ich kann jetzt nicht. -Nein? Na gut.

Ich muss zu meinen Freundinnen.

-Ruh dich aus. Arztverordnung. -Ok, Doktor.

Morgen?

-Morgen? -Ich geh morgen zurück nach Rio.

-Hat mich gefreut. -Gleichfalls.

-Tschüs. -Danke.

Gern geschehen.

Wir sehen uns.

Vielleicht in Rio, oder?

Was ist das?

Ich fasse es nicht!

Alles Gute zum Geburtstag.

Betrachte es als Zusatz-Bonus deines neuen Jobs in unserer Firma.

Nun, Papa, ich wollte mit dir reden.

-Über die Arbeit. -Teto!

Du bist jetzt erwachsen.

Mein Sohn soll sich nicht wie ein Teenager benehmen.

Ich gab dir ein Auto, einen Job in der Firma...

Von nun an kein Extra-Geld oder Taschengeld mehr.

-Der Rest liegt bei dir. -Ich will den Job bei Trancoso.

Nicht, weil ich dein Sohn bin. Ich will ihn verdienen.

-Verstanden? -Ok.

He! Lass uns kurz reden. Ich will dir ein Angebot machen.

Danke, aber ich will nicht wetten. Ich muss zum Unterricht.

Ich will helfen. Ein echtes Angebot. Keine Vorteile oder Privilegien.

Du musst verstehen, mein Traum ist Rio. Das geht nur auf der Uni.

Du hattest recht.

Du wirst mir fehlen. Du bist mein Bruder. Du hast recht.

Entspann dich. Es dauert noch.

Ich fahr nach Rio und will dich mitnehmen. Na?

-Wegen eines Mädchens nach Rio? -Sie ist anders.

Klar. Sie wies dich ab. Sie ist ein seltenes Exemplar.

Ich wurde gern wie ein normaler Mensch behandelt.

Muss ein Schock gewesen sein.

Ich meldete mich fürs Trancoso-Azubi-Programm in Rio an.

Ich will anonym gewählt werden.

Was ist die Wette?

Du meldest dich auch an,

aber du benutzt meinen Namen und ich deinen.

-Alter... -Hör zu!

Es gibt nur eine Stelle. Wir treten gegeneinander an.

Gewinnst du, gehört das Auto dir.

Also?

-Guten Tag, Hr. Teto. -Was geht, Zé?

Wäscht du das Auto? Es braucht Zuwendung.

Manuel, hilfst du mit dem Gepäck?

Vorsicht, Manuel, es ist schwer.

Bleiben wir hier? Mit Blick aufs Meer?

Das ist Vaters Absteige für wenn er in Rio ist.

-Guten Tag. -Guten Tag.

Komm rein.

Das ist eine Absteige?

Ich nehme sein Schlafzimmer, du nimmst meins.

Ich muss los, aber fühle dich wie zu Hause, ok?

Ihre Einladung, bitte.

Ich vergaß sie.

-Ok, nur zu. -Danke.

Hey, Alter, wie geht's?

-Hallo. Kann ich Ihnen helfen? -Wie wär's mit einem Outfit-Wechsel?

-Ich muss arbeiten. -Wie viel verdienen Sie heute?

Der Anzug ist 2,300 € wert. Du kannst ihn behalten.

Hey, Besenjunge! Hey!

Da kotzt ein Typ auf der Veranda. Los! Geh schon!

Entschuldigung. Danke.

Hier, mach es selbst sauber.

Sieh her, mein Junge.

Ich verschüttete Essen.

-Wirklich? Das ist schade. -Ja.

Hast du einen Lappen zum Abwischen?

Pass doch auf, Junge!

Bitte sehr.

-Er kommt. -Darf ich mich zu euch setzen?

Komm, ich stelle dir jemanden vor.

Paula, gehst du mir aus dem Weg?

Ich kam her, um zu reden, weil du mich offenbar meidest.

Nicht doch, Doktor.

-Verzeihung, mein Junge. -Jetzt nicht!

Ich hab zu tun. Finden Sie jemand anders.

Teto?

-Ich fasse es nicht! -Wie geht's, Schönheit?

Du nennst mich so, weil du meinen Namen vergessen hast, oder?

Natürlich nicht, Schönheit. Auf keinen Fall.

-Was tust du hier? -Die Braut, Katia, ist meine Cousine.

-Was tust du hier? -Arbeiten.

Der Tomatenprinz arbeitet als Hausmeister?

Ist das ein Problem? Hast du Vorurteile?

Verzeihung.

-Keine Vorurteile. -Hör zu.

ich kann nicht lange hier stehen, sonst werde ich gefeuert.

Wir reden später, ok, Schönheit?

Ich kümmere mich darum. Geh!

-Nein! -Was?

-Der Typ von der Farm. -Richtig.

-Ja, der Typ von der Farm. -Teto.

-Du erinnerst dich! Cool. -Ja.

-Was für ein Zufall! -Total.

-Du, hier. -Ja.

-Total. -Ich sagte, ich komme nach Rio.

-Erinnerst du dich? -Ja, ich erinnere mich.

Ich bin hier. Ich ließ alles zurück. Ich verfolge meinen Traum.

-Wirklich? -Ja.

Wow!

Super! Ich bewundere deinen Mut.

Manche Dinge sind das Opfer wert.

Wie dich zu treffen.

Paula?

Wir sind nicht fertig. Oder?

Wir reden hier. Verzeihung.

Komm. Gehen wir.

Gern geschehen. Der Idiot hat dich angemacht.

Ja, oder?

-Ich glaube schon. -Das dachte ich auch.

Nun, Doktor, ich muss los.

Verschwinden wir.

Warst du schon am Strand, seit du hier bist?

-Nein, noch nicht. -Wirklich?

Du sahst noch nie das Meer?

Ich fasse es nicht.

Das ist so aufregend!

-Ich hab dir das Meer gezeigt? -Ja.

-Wie schön. -Es ist wirklich aufregend. Ich...

-Mein Herz... -Ich kann's mir vorstellen.

-Es ist groß, oder? -Ja.

Wir hatten kein Geld zum Reisen.

Mein Vater zwang mich, in den Schulferien Tomaten zu pflücken,

seit ich klein war.

Oh mein Gott.

Tut mir leid, aber das ist Ausbeutung.

Ein Kind arbeiten zu lassen.

Es war hart. Manchmal mussten wir nur Tomaten essen.

Das ist hart.

So ist das Leben.

Wenn man jemand sein will, muss man hart dafür arbeiten.

So ist es.

Morgen zum Beispiel fange ich mit dem Azubi-Programm bei Trancoso Rio an.

Um dort zu arbeiten.

Es gibt nur einen Platz. Wir werden sehen, oder?

Mit deiner Entschlossenheit

kommst du sicher rein.

Ich muss gehen.

-Ich muss früh raus. -Tut mir leid.

-Tut mir leid. -Nein, mein Fehler, denn... Schon gut.

Ich studiere Medizin und brauche einen Job.

Ich muss mich fokussieren.

-Du verstehst es, oder? -Klar.

Tschüs.

-Morgen. -Morgen.

Sagtest du nicht, dich kennt keiner?

Mist!

Ist das ein Witz? Sie haben mich schon gelöscht!

Schätzchen, hilfst du mir mal hier?

Hey!

Verdammt!

Geht es dir gut?

-Sehe ich so aus? -Bist du verletzt?

Nein. Gekündigt zu werden, war viel schlimmer.

-Du wurdest gefeuert? -Ja. Ich unterschrieb gerade.

-Tut mir leid. -Tut mir leid.

Aber ich bin froh, wieder in Rio zu sein.

Ich hatte genug von frischer Luft, Landei-Musik, Bio-Essen…

Ich will keine Tomate mehr sehen. Verzeihung.

Wir leben auch hier in Rio.

Wir sind im Trancoso-Azubi-Programm.

Ich will von unten anfangen, wie du.

Falls sie mich auswählen.

Im Ernst, Teto. "Wenn" sie dich auswählen?

Denkst du, keiner weiß, wer du bist?

-Siehst du? -Ich bin in Rio unbekannt.

Dein Name ist Teodoro Trancoso Neto. Verzeihung, ich muss einen CV abschicken.

Darauf sind wir vorbereitet.

-Guten Morgen. -Morgen.

Morgen.

Wer ist hier Teodoro Trancoso?

-Das bist du. -Stimmt. Das bin ich.

Freut mich. Célio Porto. Ich bin der Marketingleiter.

-Hallo. -Kann ich dich Teto nennen?

Natürlich.

Toll, Teto.

Ich bin sicher, ein junger Mann mit deiner DNA

wird sich hier gut schlagen.

-Willkommen. -Guten Morgen, Leute!

Guten Morgen, Célio. Kommt alle mal her, Leute.

Ich bin Alana, Talententwicklungs-Beraterin.

Ich wurde von Trancoso angeheuert, um das Azubi-Programm zu leiten.

Seid ihr aufgeregt? Also fangen wir an.

Kommt!

Das Azubi-Programm

bietet den Teilnehmern einen Monat Erfahrung bei Trancoso.

Nach Abschluss erhaltet ihr eine Urkunde, aber nur einer von euch

wird eingestellt.

Erfahren wir mehr über den Rohstoff des Unternehmens.

Die Tomate ist das Gemüse, das ich am besten kenne.

Aber es ist eine Frucht.

-Wie heißt du? -Te... Igor.

Igor. Ich hoffe, du weißt mehr über Kaffee.

Warum?

Ja?

Schenk dem Sohn des Präsidenten mehr Aufmerksamkeit.

-Teodoro? -Ja.

Der berühmte Teto, Paty de Alferes' Don Juan.

Don Juan? Der Junge?

Sein Vater hat das gestoppt,

aber der Junge lebte immer "la vida loca"!

Ok. Keine Sorge, ich werde ihn im Auge behalten.

Teto, oder?

Ja. Hi.

-Ich bin Alana. -Freut mich.

Mich auch.

Raue Hände. Vom Training?

Ich trainierte nie. Ist vom Reiten.

Oh. Pferde. Aber Reiten ist auch Training.

Das ist gut für die Haltung.

-Entschuldigung. Ihr Kaffee. -Danke.

Oh Gott, Igor! Der schlimmste Kaffee aller Zeiten!

-Tut mir leid, die Maschine war kaputt. -Ich kann neuen machen.

-Wirklich? -Wie auf der Farm.

Verzeihung.

Igor? Igor.

Bitte druck das für die morgige Präsentation aus.

Wie geht das?

-Gleich fertig, gnädige Frau. -Du kannst mich Alana nennen.

Tut mir leid.

-Riecht toll. -Ja?

-Köstlich. -Super! Ich habe viel Kaffee gemacht.

Ich bin beeindruckt, Teto.

Du hättest herkommen können, in die Firma deines Vaters,

und Befehle geben.

Aber du willst von unten anfangen.

Meine Erfahrung als Rekruiterin zeigte,

zuzugeben, dass man Dinge lernen muss,

ist der erste Schritt, um ein guter Anführer zu werden.

Glückwunsch.

Danke.

Hi, Monique. Wie geht es dir?

Ich brauche deine Hilfe.

Könnten wir uns treffen?

Rechts abbiegen.

Neue Route.

Rechts abbiegen.

Kein Empfang. Neuberechnung der Route.

Monique, du gabst mir die falsche Adresse.

Das Navi bringt mich an einen seltsamen Ort.

-Ich brauche Hilfe. -Wo bist du?

Bist du verrückt?

Wer fährt hier so ein Auto? Gehen wir zu mir.

Mist! Das waren Schüsse! Runter!

Steh auf.

Du blamierst mich.

Ich wuchs hier auf. Es ist die Realität der meisten. Los!

Hier gibt's Pferde! Ich fühle mich fast wie zu Hause.

Komm rein.

Tut mir leid.

-Coole Bleibe. -Du sitzt auf meinem Bett.

Tut mir leid.

Moment.

Bist du wach, Schatz? Versuchen wir, Mami nicht aufzuwecken.

-Komm zu deiner Tante. -Monique.

-Du kannst ihn mir geben. -Nein. Du musst dich ausruhen.

Sei still.

-Süßes Baby. Deins? -Mein Neffe.

Sei still. Ich will nicht, dass er aufwacht.

-Ok. -Meine Schwester ist krank.

Also ist es gut, dass ich in Rio bin. Aber was brauchst du?

Du musst mir sagen, wie ich die Stelle wie du bekomme:

ohne Privilegien, nur durch Leistung.

Du willst jetzt also eine Lehrerin?

-Ich bin teuer. -Es gibt ein kleines Problem.

Papa kappte mein Taschengeld. Ich will nicht um Geld bitten.

Ich bin sehr gerührt von deinen Problemen als reicher Junge,

aber ich habe Wichtigeres, das mir Sorgen macht:

Job kriegen, Baby ernähren, meiner Schwester einen Arzt besorgen.

Brauchst du einen Arzt?

Müssen wir das für eine Abschlussfeier ausgeben?

Einmal im Leben!

Warum so teuer? Nicht jeder hat so viel Geld.

-Nicht jeder muss hingehen. -Wohin?

Auf die Abschlussfeier. Ich schlug den tollen Club vor.

-Sie will ein Strand-Luau. -Viel hipper.

Ich finde Paulas Idee besser.

Für mich ist beides ok.

Loser.

Wenn du es ihm nicht sagst, tue ich es.

Beruhige dich. Ich war bisher ruhig.

-Er vermasselt meinen Job nicht. -Ist das nicht der Typ aus Paty?

-Der verprügelt wurde. -Ja.

Teto?

-Hi. -Schön, dass ich dich fand.

-Wie geht's? -Gut und selbst? Ich brauche deine Hilfe.

Sieh dir das an, Mateus.

Schau!

Ein Auto!

Ich habe eine Ahnung, aber wir sollten ein paar Tests machen.

Kann sie keine Medikamente nehmen?

Ich kann keine Rezepte schreiben. Ich bin noch keine Ärztin.

Nicht?

Ein Praktikantin? Du hast einen Arzt versprochen!

-Sie steht kurz vorm Abschluss. -Ich bring dich um.

Sieh dir meine Nase an. Perfekt, oder?

Ein Typ schlug mich. Sie behandelte sie. Sie ist gut.

Hör zu, du kennst mich nicht. Du wirst mich nicht verarschen.

-Klar? -Ist nicht meine Absicht.

Ein Angebot:

Wenn du mir hilfst und ich die Stelle bei Trancoso bekomme...

...gehört mein Auto dir.

-Das Auto? -Ja. Ein Cabrio.

Fünftürer, brandneu. Es ist ein Jahr deines Gehalts wert.

Das Auto ist viel mehr wert.

Aber gibst du mir wirklich dein Auto, wenn ich dir helfe?

Ja.

Nur, wenn ich eingestellt werde. Sonst kriegt es Igor.

Ja, perfekt.

-Sie kommt her. -Hast du es?

Vielen Dank! Pass auf dich auf. Tschüs.

-Also? -Alles erledigt.

Sie hat morgen einen Termin und Untersuchungen im Krankenhaus.

Danke!

Ich kann dir nicht genug danken, Paula.

-Danke. -Kein Problem.

Teto, ich liebe deine Freundin.

-Wunderschöne Seele. -Nein.

Nein, wir sind nur Freunde.

Wir lernen uns erst kennen.

-In ein paar Tagen daten wir. -Was?

-Übermorgen. -Er ist so ein Witzbold!

Tut mir leid wegen des Ärgers.

Keine Sorge.

Du weißt nicht, wie gut es ist, sich nützlich zu fühlen.

Erinnert mich daran, warum ich Ärztin werden will.

Ich mache es wieder gut. Geh mit mir aus.

Ganz schön unverschämt, mein Lieber.

Ich meinte es ernst, als ich sagte, ich brauche keine Ablenkung.

Sieh mich an. Bin ich eine Ablenkung?

Ich bin ernsthaft. Sieh mal.

-Also? -Ok.

-Ok. Wenn ich frei habe. -Morgen.

-Morgen? Nein. -Warum nicht?

Hi, Süßer. Wo ist Teto?

-Teto! -Er schläft.

Teto?

Teto!

-Steh auf! -Nein!

Sei nicht faul!

Erste Lektion:

Hast du weder Geld noch Referenzen, sei anderen voraus.

Während die Leute schlafen,

bevor Probleme auftreten, musst du die Lösung parat haben.

Hilft sie dir?

Ja.

Du verlierst, Süßer.

Ich bekomme das Auto. Oder?

-Steh auf. Komm schon. -Nein.

-Hey. -Guten Morgen.

-Fangt ihr früh an? -Nein. Nur ich.

Entschuldigung.

-Hier, bitte. -Danke.

Eins für Sie.

Bitte kümmert euch gut um dieses Handbuch.

Es ist sehr wichtig, also...

-Woher habt ihr das? -Igor hat's ausgedruckt.

Alana...

Unsere Marketingabteilung änderte gestern Abend die Strategie.

Wieder.

Igor? Wer bat dich, das auszudrucken?

Keiner. Ich dachte...

Nein! Auszubildende sollten nicht denken!

Schredder alle Seiten, bitte.

Tut mir leid, Célio.

Ich helfe dir.

Teto, komm mit, du verpasst wichtige Informationen.

Komm!

Wenn sie dich mobben, brauchst du einen Verbündeten.

Wie kriege ich einen?

Das ist unsere neue Tomatensoße.

Das Management möchte,

dass ihr Vorschläge für die Werbekampagne macht.

Es ist eine gute Gelegenheit, wenn ihr den Job wollt.

Verzeihung, Hr. Célio. Haben Sie eine Minute?

-Klar. -Also...

Ich dachte an diese Marketingaufgabe, die wir bekamen,

und auch an die Werbekampagne.

Ich möchte Proben mit nach Hause nehmen, ist das ok?

Igor.

-Ja. Igor. -Du willst Arbeit mit nach Hause nehmen?

-Fang! -Hör auf, Junge.

-Was tue ich damit? -Weiß nicht.

Du stachst schon hervor.

Denk dir eine Strategie aus, um zu beeindrucken.

Apropos beeindrucken...

Ich will Paula bei 'nem Date beeindrucken. Ich brauche deine Hilfe.

Ich wollte etwas Schönes machen.

Aber es kann nicht zu teuer sein,

da ich sagte, mein Vater ist der Verwalter.

Machst du Witze?

Du lügst ein tolles Mädchen an? Ich sollte dich schlagen, nicht helfen.

Woher weiß ich, ob man mich oder mein Geld mag?

Bla, bla, bla.

-Verstanden? -Ok, ich helfe dir.

In Rio kann man mit wenig Geld Spaß haben.

Weißt du, wie man mit dem Bus fährt?

Na ja... Theoretisch. Es ist einfach, oder?

Hör zu:

Kommt deine Haltestelle, musst du in der Nähe der Tür sein.

Verzeihung. Tut mir leid.

Fahrer, warten Sie!

Fahrer, warten Sie!

Mist!

Hey! Hast du das gesehen?

Komm mit.

Und vergiss die Playboy-Bars.

Es gibt nur einen Ort, der sie beeindruckt.

Das ist so cool.

Was ist das hier?

-Du warst nie hier? -Nein.

-Es ist cool. -Es ist toll.

Kannst du tanzen?

Das kann ich.

-Und? -Was ist das?

So tanzt man bei uns aufm Land.

Vergiss es. Ich meine Funk-Tanzschritte.

-Zeig mir, was du draufhast. -Funk?

Katastrophal.

Du hast nie Funk getanzt, oder? Ich bring's dir bei.

-Eins. Zwei. -Eins...

-Drei, vier. -Zwei...

Und eins.

Zwei. Drei. Vier.

Eins. Zwei.

Zurück auf drei.

Vier ist die Basis. Eins. Zwei. Drei. Vier.

Das war furchtbar!

Vier. Und eins.

Zwei. Na also!

-Nein! -Komm schon. Tanzen wir.

-Das kann ich nicht. -Folge mir.

Sähe meine Mutter mich hier, bekäme sie einen Anfall.

-Weil ich arm bin? -Ja. Nein. Wahrscheinlich.

Meine Eltern waren während ihrer Ehe immer pleite.

Seit der Scheidung trifft meine Mutter nur reiche Typen.

So könnte sie ihre Freiheit haben, sagte sie.

Aber es war immer das Gegenteil.

Wenn man von jemandem abhängig ist, annulliert man sich selbst.

Man löscht sich.

Was ist?

Es hat mich an meine Mutter erinnert.

Sie starb vor zwei Jahren. Sie lebte für meinen Vater.

Ob sie sich annullierte?

Sie hatte sicher Träume.

Deine Mutter wäre stolz, dass du von deinem Vater unabhängig bist,

von deiner Vergangenheit, dass du deine Träume verfolgst.

Wäre sie das?

Ich bin es.

Gehen wir zu dir.

Nein.

-Ok. -Es ist sehr unordentlich.

Es ist super unordentlich.

Du musst dich nicht für dein Heim schämen.

-Für nichts. -Gehen wir ins Motel.

-Wohin? -Ein Motel.

Schon gut. Nein...

Das war verrückt. Wir gehen zu mir. Ich rufe ein Taxi.

-Das war verrückt. -Wir können es vergessen.

Müssen wir nicht. Alles ok.

NOTFALL! ICH BRAUCHE HILFE!

Ich rufe eins. So.

-Ok. -In drei Minuten.

Hr. Francisco!

Aufwachen, Hr. Francisco.

-Ratte! -Hier ist keine Ratte, Hr. Francisco.

-Teto braucht Ihre Hilfe. -Da oben?

Danke, Mann.

Wohnst du hier?

Ich wohne bei meinem Onkel.

-Alles ok, ja? -Ja, da sind sie schon.

Ich heiße sie willkommen.

Hier entlang.

Hier entlang.

-Onkel. -Guten Abend, Hr. Teto.

"Herr", Onkel? Du musstest die Tür nicht öffnen.

Ist mein Job.

Er ist speziell.

Ich bin Paula. Freut mich. Wie geht's?

Wollen Sie den Schraubenzieher?

Den Zimmerschlüssel!

Ja, den Schlüssel.

-Moment. Hier, bitte. -Danke, Onkel.

-Gute Nachtschicht. -Nacht.

-Bis dann. Danke. -Tschüs.

Viel Spaß, ok?

Ignoriere ihn.

-Das ist nur vorübergehend, ok? -Schon gut, Teto, ich weiß.

Ich finde bald etwas Besseres.

Entspann dich.

Vorsicht.

-Sei vorsichtig. Sei nicht schockiert, ok? -Ok.

Komm schon, Teto...

Das ist nicht schlimm.

Es ist schrecklich.

Tut mir leid. Ist mir peinlich. Ich hätte dich nicht herbringen sollen.

-Es ist perfekt. Wirklich. -Nein.

Sie schlafen heute hier.

Oh mein Gott.

-Ist es schwer? -Nein.

Warte. Ich hab's.

Vorsicht.

-Ja. -Viel besser.

-Du hattest recht. -Siehst du?

Welch seltsames Gefühl.

Welches Gefühl?

Dass ich sonst nichts brauche.

Ein Brunnen?

-Ein Tomatensoßen-Brunnen? -Meine Idee.

Wir haben einen Brunnen an jeder Verkaufsstelle,

in Einkaufszentren, Supermärkten und so weiter.

Es tut mir leid.

Aber nein. Nein, oder?

Wir lehnen noch keine Ideen ab.

Ich finde Tetos Idee besser.

Zeig ihnen das Trancoso-Maskottchen.

Das Trancoso-Maskottchen

steht für eine glückliche Premium-Tomate.

Ja, er ist weit gereist, kultiviert, spricht viele Sprachen.

-Er ist Premium. -Premium.

Ich dachte, wir könnten Inhalte online teilen,

um präsenter in sozialen Medien zu sein.

Perfekt. Das ist das Ziel, Teto.

Die Leute sollen die Marke spontan bewerben.

-Genau. -Aber ich mag die Brunnen-Idee.

Es spricht einen Markt für Erwachsene an.

Ok, also, wenn wir beide Ideen mögen,

setzen wir sowohl Igor als auch Teto darauf an.

Hi. Wie geht's? Darf ich hier drin warten?

Ich treffe jemanden, der hier arbeitet. Teto.

-Es regnet. -Ich habe zufällig mitgehört.

-Du triffst Teto? -Ja.

Ich bringe dich zu ihm. Komm rein. Lass sie bitte durch.

-Alles ok? Toll. -Danke.

-Wie heißt du? -Paula.

-Geht es ums Firmengeschäft? -Nein.

-Ich bin eine Freundin. -Tetos berühmte "Freundinnen".

-Was? -Was?

-Wieso berühmt? -Nein, ich... Das sagen die Leute.

Er sieht so brav aus, aber das sind die Schlimmsten, oder?

Ich verstehe nicht.

Ich mache nur Spaß.

-Das wird interessant. -Mist! Runter!

-Danke. -Gerne.

Paula ist mit Alana da drin.

Das endet übel.

Alles ok?

-Es ist nur, dass... -Alana...

Das Mädchen gerade...

Ich habe jetzt gerade keine Zeit für sie.

Ok.

Ich sollte das nicht tun...

Aber ich helfe dir.

Da drüben gibt's einen Hinterausgang.

Los!

-Runter! -Runter!

Tut mir leid.

Und jetzt nach rechts.

Bin gleich da. Warte auf mich.

Tu, was du tun musst. Ich gehe nach Hause.

Deine Freundin hält mich für verrückt.

-Paula ist eine verrückte Stalkerin. -Ich verstehe.

Paula! Diese Alana ist irre!

Sie hasst mich!

-Warum? -Ich soll den Job nicht kriegen.

Sie schützt den Sohn des Präsidenten. Deshalb.

Sieh mich an.

Komm her.

Vertraust du mir?

Du schuldest mir was.

Nun musst du mich zum Essen in ein nettes Restaurant einladen.

-Also, Alana... -Was? Hast du Angst vor mir?

Anstatt in ein Restaurant mit dir zu gehen...

...koche ich zu Hause.

Das ist nicht dein Ernst.

Du kochst auch?

-Ok. -Wirklich?

-Los geht's. -Ok.

-Brauchst du Hilfe? -Nein, schon gut.

-Danke. -Gern geschehen.

Ich hoffe, es schmeckt.

-Spaghetti. -Probier mal. Ist mein Lieblingsrezept.

-Tomatensoße, oder? -Tomatensoße.

Mit Hotdogs.

-Ich vergaß den Wein. Ich hole ihn. -Ich esse nicht viel. Ich bin auf Diät.

Schon gut.

Ich habe die beiden.

"Chat-e-au Marga-ux" oder "Cabernette Sauvig-non".

Teto...

Du bist so süß. Wusstest du das?

Verführst du so Mädchen?

-Was? -Mit der Schüchternheit.

Ich weiß es nicht.

Weißt du...

Natürlich.

Ich will sehen, was du kannst.

-Kann ich dir was sagen? -Schieß los.

-Nein. Schon gut. -Nein, sag es mir. Nun musst du es sagen.

Ich weiß nicht.

Für einen Kleinstadt-Typen...

...ein Landei...

...bist du anders als erwartet.

Was hast du erwartet?

Ich erwartete...

-Was ist das? -Es ist mein Handy.

Teto, es ist Monique.

Ihrer Schwester geht's schlecht.

-Gehen wir hin. -Wir halten bei einer Apotheke.

-Etwas weiter, Kumpel. -Um diese Zeit ist es nicht sicher.

Es ist ein Notfall.

Sie ist Ärztin. Jemand ist krank.

Tut mir leid, aber ist zu riskant.

Zu riskant? Eine Frau stirbt da drin!

Ich hab das Taxameter ausgeschaltet. Nehmt ein Motorrad-Taxi.

-Komm, Paula. Gehen wir! -Unglaublich.

Danke.

Teto?

Teto?

Komm.

-Gott sei Dank seid ihr da. Ich flipp aus. -Beruhige dich. Schon gut.

Nicht noch mal!

Ein Anfall, halt sie fest, damit sie sich nicht verletzt.

Es könnte Diabetes sein.

-Wenn ja, könnte Insulin helfen. -Was soll ich tun?

-Nimm ihn, bitte. -Ich?

-Halte ihn, ich mache das. Halte ihn. -Beruhigt euch.

-Schon gut, Schatz. -Nicht weinen.

-Ich will zu Mami! -Schon gut, Mateus.

-Ich will zu Mami! -Hilf mir hier. Nicht weinen.

Magst du Karotten? Nein?

Ich will zu Mami!

Ein Ei.

Mist!

Mami kommt bald.

Schon gut. Ich mache dir was zu essen.

Schau! Lecker!

Es ist gleich fertig, ok?

Schau, was ich habe.

Schau, ich hab ein Gesicht gemacht.

Wo ist der Mund?

Weit aufmachen!

Hat funktioniert.

-Es geht ihr besser, zum Glück. -Toll.

Seht euch das an! Onkel Teto kann kochen!

Ist das lecker?

Ich wünschte, ich hätte ein Bild des Gesichtsausdrucks,

als sie dir das Baby gab.

Ich bin total durchgedreht!

Aber es ist toll, sich nützlich zu fühlen.

Das stimmt.

Kleines Gesicht!

-Kleines Gesicht! -Kleines Gesicht!

Kinder sind so leicht zu unterhalten.

Es ist leicht, glücklich zu sein. Wir verkomplizieren es.

Guten Morgen, Teto.

Ich mache uns Kaffee, ok?

Alana?

Bist du wach?

Schatz, du bist derjenige

Der mir den Mund wässrig macht

Wenn du dich in Schale wirfst

Oder dich ausziehst

Guten Morgen.

Hr. Teodoro?

Morgen. Freut mich. Ich bin Alana. Sie kennen mich nicht.

Aber ich wurde für Ihre Firma eingestellt.

Hier im Gebäude?

Nein.

Nicht hier. In der Firma.

Sex mit Alana?

-Wie war es? -Nun...

Es war gut, aber ich brauche noch ein paar Tipps.

-Das ist Betrug. -Tipps kriegen?

-Kein Sex mit unserem Boss! -Komm schon!

Was hast du immer gesagt?

-Ist es meine Schuld, dass sie mich mögen? -Das ist anders.

Was du tatst, ist schlimmer. Du weißt es.

Das tust du immer. Jetzt hast du das Nachsehen.

Werde sie los, bevor wir leiden.

Sie arbeiten, seit Sie 14 sind?

Ich bewundere Ihre Ausdauer.

Macht mir nichts aus.

Nein? Ich wette, es ist stressig.

Ratten sind das Problem.

Ratten?

Wir müssen ihre Verstecke finden.

Ja.

Ja. Klar. Ratten können die Firma von innen fressen.

Ja!

Sie bauen Nester, sie vermehren sich...

-Es ist ekelhaft. -Teto!

Du sagtest nicht, dein Vater ist da.

Es ist eine Ehre, seine Weisheiten zu hören.

Stimmt.

-Hi, Papa. Guten Morgen. -Morgen.

Hast du jetzt kein Meeting?

-Ein Meeting? -Ja.

Ja, genau.

Hr. Teodoro, es war mir eine große Freude.

Wir sind auch spät dran. Ziehen wir uns um.

Ja, machen wir das.

Danke noch mal.

Ich fand es toll.

-Ich auch. -Tschüs, Papa.

Dein Vater ist toll! Er ist so gebildet und simpel zugleich!

Und seine Sicht auf die Geschäftswelt...

-Er ist ein Genie. -Ja, er ist toll.

Wie der Vater, so der Sohn.

Du wirst deinem Ruf nicht gerecht.

-Nein? -Nein. Du bist viel besser.

-Bin ich das? -Ja.

Wirklich?

Igor.

Ich dachte, du gibst den Job auf.

Teto koordiniert den Springbrunnen-Prototyp.

-Er erklärt dir alles. -Das war meine Idee.

Ich sollte koordinieren.

Ganz ruhig. Sieh dir die Zeit an. Du kannst nichts sagen. Du bist zu spät.

Ich könnte dich rauswerfen, aber tue es nicht.

Weißt du, warum? Ich bin heute gut gelaunt aufgewacht.

Ich weiß.

Lass mich dir helfen.

-Gesehen? -Ja.

Es reicht. Wir müssen was gegen Dr. Victor tun.

Ein Beruhigungsmittel nehmen?

Nicht für mich.

Alles gut?

Ich zeige dir etwas.

Hi. Kaffee?

-Gerne. Danke, du bist toll. -Danke.

-Darf ich? -Ja.

Mein Fehler.

Bluthochdruck, Fieber, Müdigkeit.

-Wurden Sie auf Diabetes getestet? -Nein, Doktor.

Dr. Victor.

Danke.

-Ist es gut? -Willst du's wissen?

Komm schon.

Wirf eins. Los.

MEDIZINISCHES LUAU

Und du wolltest kein Luau!

Hi, Schatz.

-Schön. -Gefällt es dir?

Nein!

-Ich stimme zu. -Ja?

-Vergiss nicht meine Abschlussfeier. -Nein. Ich komme direkt von Trancoso.

-Teto. -Papa?

-Mein Sohn! -Wie geht's?

Gut geht's.

-Du bist hier. -Wer ist deine Freundin?

-Paula. -Paula.

-Freut mich. -Gleichfalls. Wohin gehst du?

Zu Trancoso.

Du kannst heute zu spät sein.

-Wir müssen reden. -Ok.

-Es ist dein Job. Sag es ihm. -Schon gut.

Das ist zwischen mir und meinem Sohn.

Bei allem Respekt, Ihr Sohn ist erwachsen.

Ich rede mit Vater.

Ich wollte mich nicht einmischen, aber ich muss, tut mir leid.

Teto ist unabhängig, führt sein eigenes Leben

und kann mehr als nur Tomaten essen.

Wiedersehen.

Tut mir leid.

Sie hat recht.

-Du musst das ernst nehmen. -Ok.

Wir reden auf dem Weg ins Büro.

-Teto? -Er ist noch nicht da.

Was?

Oh, egal. Was ist?

Du wirst dort gesucht.

Dein Vater isst heute mit den Investoren zu Abend?

Wirklich?

Und ich hörte, dass du auch dabei bist.

Ja?

Natürlich.

Ich verstehe, du willst von unten anfangen,

aber ich muss dich darauf vorbereiten, mit Haien zu schwimmen.

Gut.

Darf ich ein Restaurant vorschlagen? Ein schönes.

Klar.

-Alter. -Wir haben ein Problem.

-Ich muss zum Investoren-Abendessen. -Alana denkt, ich gehe.

Ich wählte ein Restaurant direkt neben Paulas Luau.

Alana will mitkommen.

-Was soll ich sagen? -Sag, es geht nicht!

Alana geht trotzdem hin und sieht dich statt mich.

Esst im selben Hotel,

Hotel Fairmont, in Copacabana, aber im Pool-Restaurant.

Und dein Vater? Und die Investoren?

Sie zahlen uns den Rest nach dem Essen.

-Aber was soll ich sagen? -Sag nichts.

Wir müssen etwas sagen, oder?

Entspann dich. Ich bin an reiche Events gewöhnt.

Sagt besser nichts.

Seht ihr, reich für einen Tag, und so behandelt er uns.

Hr. Teodoro?

Ich bin Hr. Teodoro.

-Wie schön, Sie wiederzusehen. -Ist mir ein Vergnügen.

Mein Sohn!

Mein Sohn!

Hallo. Ich bin Alana.

Hi.

-Hallo, wie geht's? Wie geht's? -Er spricht nicht.

Er spricht kein Portugiesisch. Er ist Franzose.

-Sprichst du Deutsch? -Nein.

Er ist Deutscher.

Ich freue mich, Teto, dass du Teil unseres Teams bist.

Ich muss den Job noch verdienen, oder?

Du hast den Job. Alles ist bereit.

Tu das nicht.

Bitte.

Schau, wer kommt.

-Was ist los? -Glückwunsch!

Loser!

Um Himmels willen, wo ist Teto?

-Bin gleich zurück. -Nein.

-Nicht jetzt! -Ich bin gleich zurück.

Ich muss auf Toilette.

Bin gleich zurück.

Warum Talentförderung in einem Unternehmen?

Unternehmen, die dort investieren, erzielen bessere Ergebnisse.

Weise, in Trancoso zu investieren.

So findet man die talentiertesten Kandidaten.

Glückwunsch für die schönste Ärztin Brasiliens!

-Danke. -Wollen wir anstoßen?

Klar.

-Dann los. -Deiner.

Und meiner.

-Ein Trinkspruch. -Warte. Ich kann nicht damit anstoßen.

-Nein? -Der Drink hat einen kleinen rosa Schirm.

Es sollte Paulas sein.

-Nein. Es ist nur ein Regenschirm. -Ist doch egal.

-Prost! -Paula, nicht!

-Nein, das... -Glückwunsch für uns!

Nicht trinken.

Teto!

-Teto! -Oh mein Gott!

-Oh Gott. Teto! Alles ok? -Ich halte das für dich.

-Mein Bein tut höllisch weh. -Wo?

Überall.

-Kann mich nicht bewegen. -Willst du Schmerzmittel?

-Ja. -Gib mir deine Hand.

-Hier. -Danke.

-Trink das nicht! -Nur zum Pille schlucken.

-Was ist? -Du bist verrückt.

Was war das für eine Pille?

-Es war Raissa! -Mir geht's gut. Schau.

Was machst du?

Ich liebe dich.

-Ich muss auf die Toilette. -Nein, Teto, mach ins Meer.

Nein. Bist du verrückt? Das ist peinlich.

-Bin gleich zurück. -Prüdes Ding!

Teto, wo bist du?

Verdammt, Teto! Ich hab dich gesucht!

Es war viel los. Ich suchte eine andere Toilette.

Misch dich nicht ein. Der Beste gewinnt. Das ist die Regel.

Die Regel, die du erfandst.

Ich machte die leitende Junior-Stelle für dich frei.

Moniques Stelle?

Du hast Monique gefeuert?

Sagen Sie mal, arbeiten Sie gern mit Tomaten?

Ja. Es ist ein gefragtes Produkt.

Tomaten werden für vieles benutzt: Ketchup, Soßen, Süßigkeiten...

-Die Schale ist faserig. -Alles ok?

Man kann alles damit machen.

Tomaten-Lippenstift, Tomaten-Schnaps, Tomaten-Stifte, Tomaten-Jacken...

Und sie wachsen überall, nicht nur auf unseren großen Plantagen.

Ich stelle mir eine Stadt vor, in der Tomaten auf Dächern wachsen.

Von oben sähe man nur Tomaten. Tomaten!

Tomaten überall!

Ich muss rangehen.

Aber bleibt hier

und redet über die wunderbaren Dinge, die diese tolle Frucht zu bieten hat.

Denn wie Sie wissen, sind Tomaten Früchte!

Oh Gott, er ist schrecklich.

Teto?

-Wieso bist du so schick angezogen? -Überraschung!

Du bist verrückt.

Bleib da.

-Darf ich mal? -Klar, gerne. Nur zu.

Paula. Für dich.

Kannst du dir vorstellen

Wenn ich

Etwas kühner wäre...

Hör auf.

Kannst du dir vorstellen

Dass ich unsere Freundschaft In eine schöne Romanze verwandelte?

Achte auf die Dinge, die wir tun

Wir sind schon jetzt glücklicher Als so viele Paare

Vergiss deine Angst und lass es geschehen

Ich habe einen Vorschlag für dich

Ich, du, zwei Kinder und ein Hund

Eine Bettdecke

Ein guter Film an einem kalten Abend

Also, bist du dabei?

Bist du dabei, Paula?

-Ich, du... -Teto.

Und ein Hund...

Teto, pass auf!

Teto!

Oh mein Gott!

Teto!

-Was ist los? -Mir geht's gut.

-Du bist seltsam. Ist alles in Ordnung? -Ja. Alles super.

-Mist, ich vergaß! -Was?

Meine Brieftasche.

-Warte hier. -Teto.

-Da ist Ana. -Hey!

Cousine! Ich bin froh, dass du hier bist!

Ich hab den letzten Bus erwischt!

-Wie geht's? -Gut, danke.

Also... was macht Teto hier?

Er ist mit meiner Freundin Paula zusammen, weißt du noch?

Paula, komm her.

-Du kennst meine Cousine Ana aus Paty? -Ja. Wie geht's?

Jetzt haben wir eine Tomatenprinzessin?

Tomatenprinzessin?

In meiner Branche findet man, wenn man genau hinschaut,

ein Juwel, wo man es am wenigsten erwartest.

Man sollte in den Müll unseres Gebäudes schauen.

Der Müll Reicher ist unglaublich.

Entschuldigt mich. Einen Moment.

-Zieh den Anzug aus. -Ich?

-Gib her. Komm schon! -Ich tausche keine Anzüge.

Ich brauche deinen Anzug. Bitte!

-Ich habe es eilig! -Locker! Ich kann nicht schneller.

-Was sage ich am Tisch? -Nichts.

Warte, ich verabschiede mich von Papa, finde eine Ausrede und komme zurück.

Teto? Igor?

Gibt es keinen besseren Zeitpunkt für euch...

-...zu tun, was ihr tut? -Was? Es ist nicht, wie es scheint.

Ich dachte, ich könnte dir vertrauen.

Du musst nicht zurückkommen. Ich erfinde eine Ausrede.

Ich bin am Arsch.

Du? Du bist sein Sohn! Ich bin der Sohn der Diener.

-Du denkst nur an dich! -Nun ist kein guter Zeitpunkt. Ok?

Du kommst damit nicht klar? Ich ertrage dich heute nicht.

Mist!

Hey!

Ich hab meine Brieftasche.

Voll mit Bargeld, oder?

Teodoro Trancoso Neto?

Du bist ein Lügner, Teto!

Du bist so ein Lügner. Ich googelte dich nur kurz.

Ich fand heraus, wie unnütz du bist. Du bist lächerlich!

Paula!

-Paula, alles ok? -Nicht jetzt, Victor.

-Lass mich! -Was ist dein Problem?

Mein Problem?

Ich sage dir, was mein Problem ist.

Mein Problem ist, dass ich viel lernte, mir Mühe gab.

Ich war stolz, fühlte mich im Krankenhaus respektiert,

bis du anfingst, mich zu belästigen.

-Das ist mein Problem! -Belästigen?

Wer belästigt dich?

Komm schon, Mann. Es ist toll, oder? Der Typ mit der Oberhand hat immer recht.

Ich sagte es schon öfter.

-Ich mag dich. -Victor!

Ich gab dir ein paar Chancen.

-Warum gibst du mir keine? -Lass mich!

Ich empfahl dich.

-Lass mich! -Was machst du?

Lass sie los!

Du weißt, Paula ist die beste Person für diesen Job.

Und jeder weiß, was du vorhast.

Vermasselst du ihre Chancen, weiß man, warum.

Ihr versteht das falsch.

Ich sagte Paula, dass sie die Stelle hat.

Danke, Professor.

Aber ich will sie nicht mehr. Du hast das Krankenhaus für mich ruiniert.

Paula, geht's dir gut?

Teto?

Paula?

Nein, Teto.

Gehen wir.

Brauchen Sie je eine Talententwicklungs-Beraterin

oder Personalvermittlerin, rufen Sie mich an.

Ich gebe Ihnen eine, Hr. Teodoro.

Ruf an. Call. Ruf an.

Gute Nacht.

-Gute Nacht. -Gute Nacht.

Gute Nacht.

-Hattest du Spaß? -Ich finde es super!

Super! Aber denk nicht, dass du mich los bist.

Gehen wir zu dir?

-Nein. -Ja, dein Vater ist da.

Ich habe eine Idee.

Tomatensoße liegt in den Adern der Trancoso-Familie.

Generation für Generation

haben wir unsere Techniken perfektioniert,

um diese erstklassige Tomate zu erschaffen.

Ich zeige Ihnen eine Vorschau der Kampagne,

an der mein Sohn Teto arbeitet.

Es ist eine Kampagne für unsere neue Tomatensoße,

die Tradition und Innovation

und vor allem Liebe vereint.

Teto!

Bitte, folgen Sie mir alle in den anderen Raum.

Du liebe Güte.

Was ist?

Du warst gestern high, also brachte ich dich zurück.

Aber keine Sorge.

Ich nutze dich nicht aus.

Entschuldigung.

Was ist, Papa?

Kannst du mir erklären, was los ist?

Seit ich hier bin, sah ich dich mit drei Frauen.

-Und mit Igor! -Beruhige dich.

Was, zum Teufel, macht der Portier in meinem Bett?

Weiß nicht. Es ist nicht so, wie du denkst.

Es ist viel schlimmer, Teto!

Ich wusste, du bist verantwortungslos, aber hoffte, du wärst nun erwachsen!

Du irrst dich!

Ich hab mich geändert.

Leider ist das sehr schwer zu glauben.

-Was ist? -Kann ich hier pennen?

-Was? -Ich kann nicht bei Papa wohnen.

Ich will nichts von ihm.

Ok, aber ich will mein Auto.

Ok, du kannst bleiben. Aber du musst bei allem helfen.

Putzen, kochen und sich um das Baby kümmern.

Paula!

Paula!

-Ich will mit dir reden! -Nein, Teto.

Paula, bitte.

Entschuldigung.

Du musst mir zuhören. Bitte, hör mir zu.

Warum, wenn du mir seit dem Treffen nur Lügen erzählt hast?

Ich log, da ich nicht wusste, wer ich bin.

Ist man reich, lügen einen alle an.

Du kannst echte Freunde nie von falschen unterscheiden.

Richtig, du musst lügen, damit die Leute die Wahrheit sagen?

Es ist einfach, willst du gute Freunde, sei ein guter Freund.

Sollen Leute dich respektieren, zeige Respekt.

-Das tatst du nicht. -Also...

Ich wusste nicht, was ich wollte. Nun schon.

Ich will uns beide, zusammen.

Ich gehe fort.

Ich meldete mich für ein Ärzte-Programm im Amazonas an.

Ich bin eine Weile da.

Wirklich?

Wirklich.

Glückwunsch.

Danke.

Viel Glück.

Es wird cool.

Teodoro...

Ich glaube, es war die beste Azubi-Gruppe, die wir je hatten.

-Und Teto war der beste Kandidat. -Teto?

Er ist proaktiv. Er ist klug.

Er wird hier etwas bewirken. Er ist meine Wahl.

Célio, ich respektierte dich immer.

Also respektiere mich, sag die Wahrheit. Ich brauche keine Schleimer.

Ich sage dir die Wahrheit. Dein Sohn war ausgezeichnet.

Obwohl es einen anderen Jungen gab, der genauso gut war.

Besser. Sag es nur.

Das Konzept der Kampagne war zum Beispiel seines.

Wir sollten beide einstellen.

Nein, wir stellen nur eine Person ein. Du wählst den Besten.

Den Besten, Célio.

Los!

Steh auf! Los!

-Nein, -Los, gehen wir!

Heute ist dein Tag. Komm jetzt.

GLÜCKWUNSCH, AZUBIS

Hey. Wo sind meine Autoschlüssel?

Sieger!

Hallo, es tut mir so leid, aber Sie müssen auf einen anderen Platz.

Was?

Ja, bitte, dieser Sitz ist für den Präsidenten der Firma reserviert.

Alana, ihr wurdet nicht offiziell vorgestellt.

Teodoro Trancoso.

Nein.

Alana war unser Coach für dieses Azubi-Programm.

-Nein. Er ist nicht... -Beginnen wir die Zeremonie?

Klar.

Guten Abend.

Guten Abend.

Ich möchte der illustren Anwesenheit...

...von Hr. Teodoro danken...

...und der Gruppe von Azubis gratulieren.

Bevor ich die Urkunden vergebe, bitte ich Hr. Célio auf die Bühne.

Er gibt bekannt,

wer von euch als Junior-Assistent ausgewählt wurde.

Célio, bitte.

Junior-Assistent?

Wir haben in dieser Klasse mehrere herausragende Kandidaten,

aber leider nur eine Stelle.

Und der Job geht an...

...Teto.

Komm hoch!

Was ist los? Los!

Bin ich nicht.

Du bist es. Los.

Da kommt er!

-Was ist los? -Später.

Igor?

Was ist hier los, Célio?

Ich möchte allen für die Gelegenheit danken.

Aber ich kann sie nicht annehmen...

...da ich nicht Teto bin.

Teto, komm her!

Das ist Teto.

-Und wer bekommt den Job? -Niemand.

Genau.

Der Job hätte nie angeboten werden dürfen.

Es wurde jemandem genommen, der ihn mehr verdient.

Ich will mich bei dir entschuldigen, Monique.

Bei euch allen, für die Situation, die ich geschaffen habe.

Es tut mir leid.

Verzeihung.

-Teto. -Teto.

-Der Teto. -Der Teto.

Gehen, ohne mit mir zu reden?

War das dein dummer Plan, der mich den Job gekostet hat?

Ich wusste nichts.

Ich wollte niemandem den Job nehmen.

Ich wusste nicht, du würdest mich mögen. Oder eher Teto.

Teto ist mir egal.

Ich wurde immer schlecht behandelt,

wurde von Leuten wie Teto unterbrochen und unterschätzt.

Ich war viel mehr an den sensiblen Männern interessiert,

an den aufmerksamen,

mit diesem schönen Lächeln,

als an einem dummen Erbenstatus.

Du bist nicht sauer, dass ich ein Verwalter-Sohn bin?

-Wessen Sohn? -Ich bin bettelarm.

-Lebe bei meinen Eltern. -Klappe, bevor ich's mir überlege.

Es war eine Wette. Wir verloren, Igor gewann.

Nur weil alle dachten, er sei der Sohn des Chefs!

-Er verdient das Auto nicht. -Warte! Ich stimme dir zu.

-Ich will das Auto nicht. -Warte.

Sag nichts Unüberlegtes. Natürlich willst du das Auto.

-Was ist? -Hier, Teto.

Nein. Eine Wette ist eine Wette.

Gut, aber ich will mein Auto. Gib mir den Schlüssel.

-Gerne. -Nein.

Das Auto ist mindestens 70,000 $ wert.

-Er will es. Er hat gewonnen. -Nimm es.

-Nein. -Danke.

Leute, wie wäre es, wenn alle das Auto behalten?

Du meinst, es verkaufen und das Geld aufteilen?

Unter euch?

Nein, nicht teilen. Investieren.

In was investieren, um Himmels willen?

Etwas, das uns weiterbringt.

EIN JAHR SPÄTER

Überraschung!

GLÜCKWUNSCH, TETO!

Glückwunsch, Großer. Ich habe immer an dich geglaubt.

Ich auch!

An euch beide.

-Glückwunsch, Partner. -Danke. Aber das war nicht nötig.

Ja. Aber was sollte ich tun? Die Gemeinde bestand darauf.

Ja, was soll man tun?

Happy Birthday.

-So. Jetzt sind alle hier. -Das stimmt.

Hi.

Es ist lange her.

Oder?

Wie geht's?

Gut, und dir?

Ich musste kommen. Ich war neugierig.

Ich war in Roraima, als ich vom Projekt hörte.

-Ich war neugierig. -Willst du eine Tour?

Ja.

Sollen wir los?

-Ja. Verzeihung. -Nach dir.

-Dein Vater? -Ja. Er ist einer meiner Kunden.

Unserer Kunden.

Die Firma gehört Monique, mir und Igor, der auch noch studiert.

Und seine Frau Alana arbeitet für uns.

-Hi. -Hi! Paula, oder?

Ja. Eine der "berühmten".

-Soll ich dir das Projekt zeigen? -Verzeihung.

-Ok. -Bis dann.

Jeder Bewohner kann durch Anbau von erstklassigen Tomaten mehr verdienen.

Alles bio. Ziemlich cool.

Wow!

FRISCHER TETO

-"Frischer Teto"? -Ich war dagegen.

Teto...

Ich bin beeindruckt.

Paula, ich will dir danken.

Ich wäre nicht ich ohne dich.

Sieh dir das an.

Wie hübsch.

-Sie ist wunderschön. Ja! -Nicht wahr?

Es gehört uns.

Was machst du?

Tut mir leid! Darauf habe ich lange gewartet.

Zufrieden?

Noch nicht.

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