All language subtitles for Min.pappa.Marianne.2020.NORDiC.1080p.WEB-DL.H.264-RAPiDCOWS.de

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Original subtitles

Ich wurde Journalistin, weil ich dafür brenne,-

-Ungerechtigkeiten aufzudecken, indem ich aufdecke …

Nein, nicht zweimal "aufdecken".

Ich wurde Journalistin, weil ich dafür brenne,-

auf Ungerechtigkeiten hinzuweisen,-

-indem ich die Männer der Macht … Moment. Männer und Frauen der Macht …?

Ich wurde … Ich BIN Journalistin, weil ich dafür brenne,-

-Ungerechtigkeiten aufzudecken, und ich will die Flure der Macht aufrütteln.

Wenn du mir die Chance gibst, werde ich mich für den kleinen Mann einsetzen-

-und deiner Zeitung einen Platz in der Journalismusgeschichte verschaffen.

-Hier. -Danke, Becka.

Wir sind die "Dagens Nyheter".

Wir haben bereits einen Platz in der "Journalismusgeschichte".

Du hast ja noch gar nicht als Journalistin gearbeitet.

Ich habe fast einen ganzen Roman über eine Journalistin geschrieben,-

-außerdem habe ich eine 1 in Nachrichtenjournalismus.

Wir decken alles Mögliche ab, von alten Klassikern bis zu modernen E-Autos.

-Welches Modell fährst du am liebsten? -Also … Ich habe keinen Führerschein.

Aber ich würde mich gern um selbstfahrende Autos kümmern.

Und wieso sollte "Unsere Katzen" die Flure der Macht aufrütteln?

Schöne Katze.

So eine Scheißwoche!

Wieso erniedrige ich mich für einen Job, den ich gar nicht haben will?

Das ist geradezu selbstverletzendes Verhalten.

Die sollten dankbar sein, dass ich für ihre Scheißzeitungen arbeiten will.

Becka von "DN Kultur" …?

Ist das etwa mein T-Shirt?

-Oh, entschuldige … -Nein!

Hanna, warte.

Hanna! Komm zurück! Komm zurück, damit wir darüber reden können!

Wir drei. Hanna!

-Hallo, Hanna. -Hallo, Papa.

-Ist etwas passiert? -Tobbe hat mich betrogen.

-Was sagst du da? -Was ist passiert?

-Es ist aus. Was mache ich jetzt? -So ein Mistkerl.

Es ist aus mit Tobbe.

-Wo übernachtest du heute? -Weiß ich nicht.

-Hast du jemanden, zu dem du kannst? -Ich schlafe wohl bei einer Freundin.

Melde dich, wenn sich das nicht klärt.

Du, Hanna … Wir kommen gerade aus dem Heim.

Oma konnte nicht mehr. Sie starb vor einer Stunde.

Papa, es tut mir so leid … für dich.

Wir sind gerade reingekommen. Kann ich dich später anrufen?

-Mm. Ich hab dich lieb. -Ich hab dich lieb.

AVANTI FILM PRÄSENTIERT

EINEN FILM VON MÅRTEN KLINGBERG

Scheiße!

Rutsch mal!

Schön, dass du flüsterst, so dass niemand merkst, dass du zu spät bist.

Liebe Freunde. Heute stehe ich nicht nur als Pastor hier,-

-sondern auch als ein Kind; ein Sohn, der von seiner Mutter Abschied nimmt.

Es fällt Kindern und Eltern nicht immer leicht, einander zu verstehen.

Und so war das wohl auch bei uns, liebe Mama.

Aber es gibt einen, der alles versteht; einen, der aller Menschen Vater ist.

Gott.

Du bist bei Gott und hast zur Ruhe gefunden.

Danke für alles, liebe Mama.

MEIN PAPA MARIANNE

Kommt ihr nachher?

Wenn Oma das nächste Mal stirbst, kommst du besser pünktlich.

Schickes T-Shirt. Passend.

Es ist schwarz und hat eine Botschaft. Zwei Dinge, die Oma mochte.

-Oh! Sagt hallo zu Hanna! -Nein …!

-Hallo, Hanna! -Hanna? Hallo.

Hallo.

Wir haben uns ja eine Ewigkeit nicht gesehen. Wie geht es dir?

-Gut. -Das muss etwa 100 Jahre her sein.

Wie läuft's mit der Arbeit und der Liebe? Hast du einen Freund? Hast du Kinder?

-Ja, sag doch mal. -Nein, ich … ich habe keine Kinder.

Ich habe mich lieber für meine Karriere entschieden.

Als was arbeitest du jetzt?

Ich habe einen Reporter-Job abgelehnt, um mich mehr dem Schreiben zu widmen.

-Wann erscheint dein Buch denn? -Bald.

-Wir wollen jetzt reingehen. -Moin, Hanna.

-Hallo. -Schön, dass du kommen konntest.

Ich konnte dir keine Einladung schicken.

Du hast ja nie auf meine Freundschaftsanfrage reagiert.

Ich bin nicht wegen der Taufe hier. Gerade war die Trauerfeier für meine Oma.

Wie traurig.

Wie kann man nur eine Taufe nach einer Trauerfeier abhalten?

-Das macht doch die Stimmung kaputt. -Willkommen. Schön, euch zu sehen.

-Wollen wir? -Ja.

-Tschüs. -Tschüs. Bis dann.

Ja … Beerdigungskaffee. Dann ist dieser Tag vorbei.

Oh, meine liebe Kleine. Sie war alt.

-Sie hat es jetzt besser. -Ich war nicht mal pünktlich.

Aber du bist gekommen, und das ist die Hauptsache.

Und dann Moa und die anderen …

"Hast du keinen Mann, hast du keine Kinder, hast du kein Leben?"

Ich sollte zurückgehen und ihnen sagen, dass ich arbeits- und obdachlos bin.

Kümmere dich nicht um sie. Die sind bestimmt nur neidisch.

Sicher …! Verfluchte Becka von "DN Kultur".

Die haben doch recht. Ich habe kein Leben.

-Du willst doch nicht deren Leben haben? -Nein, aber trotzdem.

Ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll.

-Komm, Schatz. Komm, komm.

Hanna … Es ist so: So etwas passiert nun mal im Leben.

-Wir kriegen das wieder hin. -Wie denn?

-Zieh doch erst mal wieder zu uns. -Nie im Leben. Nein!

-Das ist Hannas Mutter Eva. -Ich bin doch auch deine Mutter?

Ich bin aber nicht so erfolgreich wie die Star-Reporterin Hanna.

Du hast vor der Heimkehr geputzt. Bist du zufrieden mit dem Ergebnis?

Ich glaube, da kommen sie.

Hier zieht also Hanna Jacobsson wieder in ihr Elternhaus.

Trotz ihres dramatischen Versprechens, dies niemals zu tun.

Sprichst du jetzt kein Stockholmisch mehr?

-Hör auf. -Wie fühlst du dich?

-Gut, bis ich dich sah. -Hilf jetzt tragen.

Der Umzug scheint mit einem Fahrzeug der Schwedischen Kirche geschehen zu sein.

-Sollen die Steuerzahler das bezahlen? -Hör auf, David. Die Fahrt war lang.

Hanna Jacobsson zieht nach Hause, um als Vertretung bei Västnytt zu arbeiten,-

-was sie den Kontakten ihres lieben Papas verdankt.

Sie brauchten Aushilfen.

Helga hat sich sehr gefreut, als ich ihr von Hanna erzählte.

-Hallo, Hanna. -Hallo, Mama.

In einem Akt christlicher Barmherzigkeit-

-gab sie der Tochter des Pastors eine absolut unverdiente Chance.

-Was sagst du dazu, Hanna? -Hör auf!

Darf ich dich daran erinnern,-

-dass du 25 Meter weit in die Garage von Mama und Papa gezogen bist?

Wenn man keine Ambitionen hat, kann man nicht scheitern.

-Ich bin nicht gescheitert. -Nein, natürlich nicht.

Du hast lange gekämpft und es bis hierher geschafft.

-Au! -Au!

-Du hast angefangen. -Raus aus meinem Zimmer!

POESIEALBUM

Was ich werden will: Die, die die Welt rettet

Mein größter Wunsch: NICHT in Alingsås leben!

-Wollen wir nachher einen Film gucken? -"Harry und Sally"?

-Tolle Idee. -Man sollte nur Filme gucken, die man mag.

Außerdem sind die Filme der letzten 30 Jahre krass überbewertet.

Ein Dank der Köchin, es hat geschmeckt. Den Teller hat der Hund geleckt.

Nimmst du den mit raus?

Hanna, wenn es dir hier zu eng werden sollte,-

-könntest du doch in Omas Haus wohnen. Das verkaufen wir so schnell nicht.

Falls du etwas Privatleben haben möchtest.

Ich habe doch kein Privatleben.

Wollen wir gleich zu Harrys Liebeserklärung vorspulen?

"Wenn du den Rest deines Lebens mit jemandem zusammen verbringen willst" …

… "dann willst du, dass der Rest deines Lebens so schnell wie möglich beginnt."

-Wo sind all meine Sachen? -Ich hab alles auf den Dachboden getragen.

Nur so lange Hanna hier ist. Ich hab dir auch deinen Pyjama rausgelegt.

Darin werde ich nicht schlafen.

Dann muss sie zu David in die Garage ziehen.

-Wir müssen auch ans Privatleben denken. -Der ist zu warm. Ich schwitze darin.

Ja, dann schlaf halt nackt.

-Hast du den Fahrplan rausgesucht? -Ich dachte, Papa fährt mich.

-Hast du denn was zum Anziehen? -Muss ich jetzt auch noch Kleider tragen?

Vielleicht etwas Erwachseneres, damit sie dich ernst nehmen. Du …

-Wo hast du den her? -Der sieht doch extrem erwachsen aus?

-Hanna leiht sich meinen Schal. -Ja … Schön.

Kannst du mich fahren? Ich hab vergessen, den Fahrplan rauszusuchen.

Danke!

Die Entscheidung zur Brücke zieht sich weiter hin.

Margareta, behalte die Entwicklung im Auge.

-Gut. Und dann haben wir … -Entschuldigung.

-Wer bist du? -Hanna.

Ich soll hier heute als Aushilfe anfangen.

-Hanna Jacobsson, Lasses Tochter. -Ja. Ja. Willkommen, Hanna.

Wir sind mitten in der Frühkonferenz. Setz dich einfach dazu.

-Ich wollte nicht stören. -Schön, dass du da bist.

Mal sehen … Die Privatisierung des Altersheims.

Das übernehme ich gerne. Ich habe im Praktikum ein Stück dazu gemacht.

Es ist schrecklich, wie alte Menschen marginalisiert werden.

Das ist aber eine direkte Fortsetzung meines Beitrags über das Krankenhaus.

Das lief in den Hauptnachrichten, in den Ausgaben um 17 und 19 Uhr.

Ich habe eine andere Aufgabe für dich, Hanna.

Eine Kerstin Svensson wird nächste Woche nach Stockholm fahren.

Sie soll im Frühstücksfernsehen auftreten und einen Gewinn freirubbeln.

-Traumurlaub, neue Veranda … -Super.

-Ein Kameramann begleitet dich. -Fromell? -Yes.

Ach, ich kriege die Anfängerin? Super. Was geht?

Hallo.

-Wie alt bist du denn? -28.

-Ach? Ihr seid normalerweise jünger. -Wer ist "ihr"?

Die Aushilfen. Es kommen meist solche, die keine Festanstellung bekommen haben.

Oldie, but goldie.

Wie fühlte es sich an, als du diesen Gewinn freirubbeltest?

Ja, wie fühlte es sich an …? Ich weiß nicht genau.

-Warst du überrascht? -Ja, natürlich war ich überrascht.

-Wo hast du das Los gekauft? -Hanna, das Mikro. Nicht direkt drauf.

Also, echt …!

Halt es etwas gerader.

"From Hell", wirklich. Fromell. Alexander "From Hell."

-Ein Stativ hat er auch nicht benutzt. -Nein. Er sagte, er brauche keins.

Weil er zu faul ist, es mitzuschleppen. Was hast du sonst noch an Bildern?

Ich habe haufenweise geeignete Bilder. Ich finde bestimmt was Lustigeres.

-Danke, dass du mir hilfst. -Kein Ding.

Hanna? Wir müssen mal über Mikro-Technik reden.

Halte das Mikrofon so, wie ein volles Glas.

Nicht direkt drauf, als würdest du …

-Na, Eis essen oder so. -Alexander? Komm mal her.

-Ja? -Guck dir das mal an.

Arschloch. Richtiges Arschloch.

Es war doch nur ein Schal, Schatz.

Wir haben darüber gesprochen.

Ich will nur nicht, dass Fragen nach Marianne auftauchen.

-Vielleicht sollten wir es sagen? -Nein, Lasse.

-Es ist Zeit, dass sie es erfahren. -Ich will nichts mehr davon hören!

Scheiß verfluchte scheiß Scheiße!

Auauauau!

-Bist du total bescheuert? -Mama!

-Gefällt dir die Arbeit? -Ist ganz okay.

-Da ist eine Aisha, die ist nett. -Aisha?

Von ihr war doch die Reportage über minder- -jährige unbegleitete Flüchtlinge, oder?

Die war sehr ergreifend.

Wusstest du immer schon, was du aus dem Leben machen willst?

Wusstest du immer schon, dass du Pastor werden willst?

Nein. Vielleicht nicht schon immer.

Aber ich spürte schon ziemlich früh,-

-dass ich jemanden brauche, mit dem ich reden kann.

-Gott? -Ja. Ich war ein ziemlich einsames Kind.

-Gott war also dein Schulsozialarbeiter? -So was in der Richtung, ja.

Scheiße! Verdammt …!

-Ist sie wegen irgendwas sauer? -Sauer? Nein, ich glaube nicht.

-Wieso soll ich dann in Omas Haus ziehen? -Das war doch nur aus Fürsorge.

Du bist es gewohnt, auf eigenen Beinen zu stehen.

Sie dachte wohl, dass du das auch weiterhin willst.

Dann hättest du Ruhe, um das Buch fertigzustellen.

Fühl dich nicht unter Druck gesetzt. Es ist fertig, wenn es fertig ist.

-Ich glaube, es ist bereits fertig. -Wirklich?

-Möchtest du, dass ich es lese? -Nein.

-Wieso nicht? -Weil ich es nicht will.

-Soll ich dich zwingen, es einzureichen? -Nein!

Hanna, reich das Buch ein.

Sonst gibt es kein Eis und kein Taschengeld.

Reich das Buch ein!

Okay, gut. Aber du bist schuld, wenn es abgewiesen wird.

Das wird es nicht.

"Datei anhängen" …

Ich bin so stolz auf dich, Hanna. Du bist echt eine Kämpferin.

Du machst, was du willst und woran du glaubst.

Du bist so mutig.

Nein. Falsches Klopfsignal.

You may enter!

Bereitet es dir körperliche Schmerzen, dein Männernest mal zu verlassen?

-Ich gehe jeden Tag zur Arbeit. -Was? Du hast einen Job?

Einen Job, den Papa nicht organisiert hat.

Vor dir sitzt der Kundenbetreuer von Elon.

-Du machst Witze? -"Was? Muss ich den Stecker reinstecken?"

-Die armen Kunden. -Bist du nur hier, um nett zu sein?

Zwischen Mama und Papa ist so eine merkwürdige Stimmung.

Ich hörte sie streiten, und Papa war nach dem Abendessen den Tränen nahe.

So war er doch schon seit Omas Tod?

Aber Mama ist doch wohl nicht sauer, weil Oma tot ist?

-Ja! -David …

Das ist bestimmt nur eine "60-Jahre-Krise."

"Was haben wir aus unserem einzigen Leben gemacht?"

"Wieso wohnen unsere Kinder noch zuhause?"

"Existiert Gott?"

So lange er sich kein Motorrad kauft und Konfirmandinnen datet, bin ich zufrieden.

Na gut.

-Guten Morgen! -Guten Morgen.

Mensch, Papa! Nein! Was hast du getan?

Sieht es so schlimm aus? Na?

-Aha … Du hast dich rasiert. -Wieso? Der Bart stand dir doch.

So alle 30 Jahre kann doch mal Zeit für eine Veränderung sein.

Das sieht gut aus. Du ähnelst deinem Vater.

Findest du? Danke.

-Aber weicher. - Sieht doch gut aus? -Ich muss mich wohl noch daran gewöhnen.

Was hast du heute Schönes vor?

KARTOFFELFEST

Hallo, ich bin von SVT West. Darf ich dir ein paar Fragen stellen?

In einer Woche beginnt das Kartoffelfest. Was sagst du dazu?

Darf ich dir ein paar Fragen zum Kartoffelfest stellen?

-Hallo. -Hallo!

-Hallo, hallo! -Hallöchen, hallo.

-Was kann ich für dich tun? -Ach, ich sehe mich nur um.

-Ich sah dieses Kleid im Schaufenster … -Das ist schön, nicht?

Es hängt hier drüben.

-Kennst du die Größe? -Tja … Welche ist die größte?

Größe 44. Weißt du, welche Größe sie sonst trägt?

-Das wird wohl zu klein sein. -Die hier haben wir in größeren Größen.

Das ist eher eine Tunika, oder? Das ist sehr schön.

-Siehst du? -Es ist so sommerlich.

-Ich nehme es. -Schön.

Wenn es nicht passt, kannst du es umtauschen.

-Lasse! -Ach, hallo.

Was hast du getan? Meine Güte, ich habe dich kaum wiedererkannt.

-Was hast du mit dem Bart gemacht? -Es war an der Zeit.

-Du siehst viel jünger aus. -Vielen Dank, danke.

-Ist das für Eva? -Nein. Also …

-Es soll eine Überraschung werden. -Ich kann es für dich einpacken.

Sie ist doch kein Elefant.

Wenn es nicht passt, kann sie es umtauschen.

-Kann ich dir irgendwie helfen? -Eine Größe kleiner. Ich suche selbst.

Tschüs.

-Das war eine gute Wahl. -Danke.

Schön, dass es auch für uns etwas Kräftigere schöne Dinge gibt, oder?

Ja.

Was hältst du von Kartoffeln? Wer sollte die Ehrenknolle bekommen?

Nein, danke, kein Interesse.

Fast alle Frauen haben abgelehnt, aber kein einziger Mann.

Wie sollen wir denn so Gleichstellung erreichen?

Wenn du diese Feministennummer abziehst, kommen wir hier nie weg.

Weißt du, wie viele Frauen im Vergleich zu Männern in den Nachrichten sind?

-Viel weniger Frauen. -Schade. Ihr seid so schön anzusehen.

Was meinst du? Wollen wir abbrechen? Gehen wir ein Bier trinken?

-Moin! -Moin.

-Kennen Mama und Papa eine Marianne? -Marianne?

Als sie neulich stritten, sprachen sie von einer Marianne.

Vielleicht ist das jemand von der Kirche oder aus Mamas Nähkränzchen.

Du meinst Papas Geliebte Marianne.

Wusstest du das nicht? Es ist rein sexuell.

Mama war anfangs eifersüchtig, lernte dann aber Lennart und Bengt-Åke kennen.

-Du bist drauf reingefallen. -Nein, bin ich nicht. Nein!

-In einer Viertelstunde gibt es Essen. -Na und?

-David, nimmst du den Schraubendreher? -Mm.

Papa? Hanna glaubt, du hast eine Geliebte namens Marianne.

-Sie hat das gesagt. -Nein, das hab ich nicht gesagt!

-Hast du wohl gesagt. -Hanna! Wie kommst du darauf?

Sie glaubt, Papa hat was mit einer Marianne am laufen.

Ich fragte David nur, ob ihm dieser Name etwas sagt.

-Bei eurem Streit fiel der Name. -Das würde ich niemals tun!

-Nein. Aber sie glaubt das. -Marianne. Das ist …

Her damit! Her damit. Ich zähle bis drei.

-Eins. -Das geht so nicht weiter, Eva.

-Komm, Lasse, lass uns reden. -Gib mir mein Beweismaterial!

-Ich finde, das ist nicht nötig. -Lasst ihr euch scheiden?

Ich darf jetzt kein Scheidungskind werden. Heißt meine neue Mama Marianne?

Es ist ganz anders. -Lasse, denk jetzt gut nach.

Was ich sagen wollte, ist, dass ich etwas besitze, was man eine …

Lasse!

… eine weibliche Seite nennen könnte.

-Was soll das sein? -Etwas, das du nicht hast.

Könnt ihr mal still sein? Dann versuche ich es zu erklären.

Es ist so … Es ist etwas, das ich mein ganzes Leben gespürt habe.

-Ich habe euch nichts davon gesagt. -Papa trägt gerne Frauenkleider.

Aber nur hier zuhause, mehr nicht.

-Du bist also eine Transe? -Das sagt man nicht; das ist abwertend.

Wir sind unter uns. Vergiss die politische Korrektheit.

Nein, Hanna hat recht. Das bin ich nicht.

Und so will ich auch nicht genannt werden.

Ich bin … Also … Marianne …

Marianne …

… das bin ich.

Da gibt es nicht viel zu sagen.

Papa wird nicht in Frauenkleidern durch die Stadt laufen.

Ihr werdet es kaum merken.

-Du wusstest also davon? -Ja, natürlich.

Aber jetzt vergessen wir das, okay?! Setzt euch, wir essen jetzt.

Da gibt es nichts mehr zu bereden.

Es wäre schlimmer gewesen, nicht zu sagen, wie es ist.

Eva, Schatz … Der Himmel ist nicht eingestürzt.

Das war nicht das, worauf wir uns geeinigt hatten, oder?

Das war doch unser Geheimnis. Oder etwa nicht?

-Oder etwa nicht? -Ja.

Sie wissen jetzt, was sie wissen müssen.

So lange Marianne hier im Haus bleibt, ist kein Schaden angerichtet.

-Sag mal … -Mm.

Wenn ich dir etwas verrate, kannst du es dann für dich behalten?

Aber sicher.

-Ich komme mir so blöd vor. -Natürlich kannst du mit mir reden.

Mein Vater hat uns erzählt, …

… dass er … Frauenkleider mag.

-Er ist ein Transvestit? -Er hat eine "weibliche Seite".

Sagt er.

-Okay. -Alle hier kennen ihn.

Was meinst du, wie viel getratscht werden würde, wenn das rauskäme.

-Ist es schlimm, wenn die Leute reden? -Es soll erst mal in der Familie bleiben.

Skål!

Jede Familie hat irgendwelchen Mist, für den sie sich schämt …

-Ach, hallo, Hanna! -Moin, Hanna.

-Hallo. -Hallo.

Aisha, meine Jugendfreundin Moa und ihr Mann Rickard.

Hab ich dich nicht im Fernsehen gesehen?

Es ging um jemanden, der im Lotto gewinnen wollte.

Warst du nicht auf der Journalistenschule in Stockholm?

-Doch. -Ziemliche Zeitverschwendung, oder?

Oh, du bist so dumm, Rickard. Hanna hat nämlich einen Buch geschrieben.

-Das erscheint bald. -Oder? -Ja.

-Wollen wir uns dazu setzen? -Nein, wir setzen uns nach drinnen.

-Wir haben heute Abend "Date Night". -Ja. Grr, grr!

-Bis dann. -Cool. Tschüs.

Meine Güte …! So ein charmantes Paar. Herrlich.

Wie würden die damit klarkommen,-

-dass Alingsås' bekanntester Seelsorger einen alternativen Kleidergeschmack hat?

Aber das ist eine echt gewaltige Story.

Stell dir das mal vor: Der Pastor, den alle kennen, outet sich als trans.

-Nein. -Na gut.

-Willst du noch ein Bier? -Ja. Und erzähl mir von deinem Buch.

Nein, geh nicht ran.

-Hallo, Hanna. -Entschuldigung. Hab ich dich geweckt?

-Ich hab den Bus verpasst. -Nein, ich war eh wach.

-Kannst du mich vom "Lisa's" abholen? -Ja. Ich komme sofort.

Lasse …

Sie soll nicht allein durch die Nacht laufen.

-Wir sind doch nicht in Chicago! -Aber sie braucht uns immer noch.

Aber …

-Danke, dass du gekommen bist. -Ich sagte doch, dass ich eh wach war.

Du, wenn du irgendwelche Fragen zu dem hast, was ich erzählt habe-

-über mich … dann frag einfach.

-Mm, sicher. -Das kommt vielleicht wie ein Schock.

Daher möchte ich, dass du weißt, wenn es nach mir gegangen wäre …

Alles gut. Hab's kapiert. Ich bin nur etwas müde.

Ich frage dich ungern an deinem Geburtstag, aber kannst du am 10. Ödenäs übernehmen?

-Ich habe da noch eine Taufe. -Klar.

Sonst müssen wir die Gottesdienste bald per Skype ausstrahlen.

Das wäre mal was. Beschäftigt dich etwas?

Nein …

Oder … Doch, tatsächlich, ich …

Ein Gemeindemitglied kam zu mir. Eine Frau.

Sie weiß nicht, wie sie ihr Leben leben soll.

Ich habe darüber nachgedacht.

Was ich ihr sagen soll.

Sie scheint sich nicht zu trauen, vollständig sie selbst zu sein.

Aha? Du könntest vielleicht …

… sagen, dass Gott uns Menschen nach seinem Ebenbild erschuf,-

-weil er uns genau so liebt, wie wir sind.

Sich zu trauen, man selbst zu sein, heißt quasi, Gott vollkommen anzunehmen.

Sich selbst zu lieben und dadurch Gott zu lieben.

Hallo, Schatz.

Was das Essen heute Abend angeht … Ich möchte als Marianne kommen.

-Nein, Lasse. -Doch, das möchte ich.

-Das gefällt mir nicht. -Bitte, Eva, wir sind zuhause.

Und das ist alles, was ich mir wünsche.

Ja. Na dann.

Tschüs.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

-Soll ich beim Raustragen helfen? -Nein, wir werden hier drinnen sitzen.

-Es ist aber herrlich draußen. -Es soll Regen geben.

-Lass uns hier decken. -Wieso sollen wir hier sitzen?

-Ach, das wird gemütlich. -Na gut …

Kneipentour mit Saga und ihren Freundinnen? Nein, danke.

-Wo ist Papa? -Oben.

Ich gehe ihn holen. -Papa!

Oh, entschuldige.

Bleiben wir deshalb drinnen? Weil Papa …?

-Was hat er gesagt? -Ich bin ohne Anzuklopfen rein.

-Ich wollte euch noch vorwarnen … -Was?

Papa ist …

… verkleidet.

Sag nicht "verkleidet". Es ist nur eine andere Seite von ihm.

Er ist der gleiche Papa wie immer. Er ist halt nur Marianne.

-Inwiefern IST er Marianne? -Frag ihn das nachher selbst.

Das ist ganz normal, kein bisschen ungewöhnlich.

Uiuiuiuiui, ist das schön!

-Hallo. -Hallo.

-David heiße ich. -Das weiß er.

Oder, entschuldige … Vielleicht willst du, dass wir "sie" sagen?

-"Du" reicht. Ich stehe doch hier. -Setzt euch doch bitte.

Ich hoffe, das wird ein schöner Abend.

-Es duftet ganz wundervoll. -Setzt euch jetzt bitte. -Hanna?

Nimm das.

Nein.

-Seid ihr jetzt lesbisch? -David.

Du bist es vielleicht, Marianne. -Aber bist du es, Mama?

Man wird doch fragen dürfen, da dies eine ganz normale Situation ist.

Falls die Frag ernst gemeint war: Es geht eher darum, so zu sein, wie man sich fühlt.

Ich bin nicht lesbisch. Jetzt gibt's Papas Lieblingseintopf.

-Und für dich ohne Fleisch, Hanna. -Danke.

-Fang an, Lasse. -Marianne.

Hanna, ich bin neugierig: Wie läuft es auf der Arbeit?

Es geht so.

Ich habe das Gefühl, dass ich immer noch nur Schlussstücke mache.

Das sind die lustigen Beiträge zum Ende jeder Sendung.

Guter Ansatz für Smalltalk, Familie.

Du bekommst sicher noch deine Chance, zu zeigen, wer du bist und was du kannst.

Sonst kommt Papa Marianne und verkloppt sie mit der Handtasche.

-Bitte, David. Hör jetzt auf. -Du bist nicht meine Mutter.

-Nein, ich bin dein Vater. -Können wir bitte versuchen …

Mein Papa Marianne!

Ja. Ich bin dein Papa.

-Dann bin ich dein Sohn Jonas Alströmer. -Hör auf, David!

Wenn er Marianne sein darf, darf ich Jonas Alströmer sein.

Nein, darfst du nicht!

-Das wirklich sehr lecker. -Es war sehr lecker, Mama. Danke.

Was meint ihr: Wollen wir nachher einen lustigen Film gucken?

-Nachher? -Ja. Und ich suche einen aus.

Ich kann nachher nicht. Ich treffen Moa und Saga und so.

Ach?

Mütter auf der Piste! Mütter auf der Piste! Wir sind Mütter, Mütter auf der Piste!

-Lasst uns ein Selfie machen. -Komm schon, Hanna.

Selfie time! Ich mache mehrere, dann haben wir eine Auswahl.

-Das wird super. -Darf ich die posten?

-Wenn sie gut sind. -Oh, guckt mal! Das ist Moltas.

-Oh, er ist so süß, Moa. -Das ist seine erste Kackwurst.

-Hast du sie gesehen, Hanna? -Mm … super niedlich.

-So süß! Er ist immer so fröhlich. -Da ist noch mal die Kackwurst.

-Will jemand einen Jäger? -Nein, ich habe Wein.

-Ich trinke auch Wein. -Vier Jäger, bitte.

Schatz, du hast das alles so schön gemacht.

Das spielt keine Rolle, wenn es trotzdem schlecht wird.

Hatten wir es nicht gut, so, wie es war?

Ich will nicht länger lügen.

Schatz … Ich wollte es so.

Jetzt wissen sie es. Und wir müssen ihnen etwas Zeit geben.

-Wie klappt es mit dem Stillen? -Gut. Es hat dann doch funktioniert.

-Spielt "Shoreline!" -Krieg Kinder, so lange du jung bist!

Was habe ich mit der ganzen Zeit gemacht, bevor ich Moltas bekam?

Jetzt - mit Kind - bin ich super effektiv.

Das könnte dir vielleicht helfen, wenn du ein Buch schreibst.

Man muss keine Kinder bekommen. Man kann auch anders leben.

Ja, das geht. -Spielt "Shoreline"! Bitte!

Wenn man erst mal Kinder hat, kann man sich ein Leben ohne nicht vorstellen.

Genau so ist es mit Heroin.

Man lebt ein ganzes Leben ohne, probiert es einmal und hängt fest.

-Was hast du da gesagt? -Ach, nichts.

-Vergleichst du Kinder mit Drogen? -Das war ein Scherz.

Hast du deinen Sinn für Humor zusammen mit dem Rotzbengel rausgepresst?

Sehr witzig. Werd erwachsen. -Komm.

-Echt, Hanna. Werd erwachsen. -Ach, werd doch selbst erwachsen!

-Weißt du, was meine Tante Louise sagte? -Nein, was hat sie gesagt?

Dass sie deinen Vater traf, als er eine Bluse kaufte.

Offensichtlich nicht für deine Mutter. Das ist für mich Humor.

Die makellose Familie Jacobsson. Vielleicht nicht ganz so makellos?

-Hanna, ich … -Geh zu deinen Mutterfreundinnen!

Moa hat versprochen, ein Foto von ihren Hämorrhoiden zu zeigen.

Spielt "Shoreline"!

-Guten Morgen! -Morgen.

Ach, da bist du ja.

-Hallo. -Ist es Zeit, nach Hause zu kommen?

-War es schön mit den Mädchen? -Mm, sehr.

-Hast du bei jemandem übernachtet? -Spielt das eine Rolle?

Nein.

-Hauptsache, ihr hattet Spaß. -Papa?

Dir ist schon klar, dass die Leute in der Stadt reden, oder?

Ihr wollt also ins Guinnessbuch kommen,-

-indem ihr binnen zehn Minuten möglichst viele Krabbenbrötchen esst?

Richtig?

Hier sehen wir Roland "Der Krabbenmörder" bei seinem fünften Brötchen.

Aber Sigge "Der Schlucker" Svensson ist ihm dicht auf den Fersen.

Was ist das? Erik "Die Krabbe" Ragnarsson beißt schon in sein siebtes Brötchen!

Das sieht stark nach Sieg aus. Es wird noch spannend werden …

-Ab da ist es nicht mehr lustig. -Aber du bist doch super.

Glaubst du, Becka von der "DN Kultur" hat viele Krabbenwettessen besprochen?

Es ist ein Kunst, aus drei futternden Idioten etwas Lustiges zu machen.

Was ist los?

Wir haben Papas 60. gefeiert. Und er wollte als Marianne feiern.

-Als Marianne …? -So nennt er sich in Frauenkleidern.

-Ach so. -Mein Bruder kam damit gar nicht klar.

Er machte sofort auf Drama.

Ich hielt das nicht aus und ging auf die Piste.

Aber du hast kein Problem mit dieser Marianne-Sache?

Ja, klar, natürlich.

David hingegen … Du hättest dabei sein sollen.

Es muss echt hart sein für deinen Vater, sich so etwas zu trauen.

Er braucht seine Familie jetzt mehr denn je.

Hallo. Weißt du, wo David ist?

-Ja, er sitzt da drüben. -Vielen Dank.

Hast du unter "Fehlerbehebung" nachgesehen? Im Handbuch.

Dann versuch es noch einmal.

Ja. Viel Glück.

Echt jetzt … Sind alle Menschen über 40 geistig zurückgeblieben?

Haben alle Menschen über 40 eine geistige Funktionsabweichung?

-Du musst mit ihm reden. -Mit wem?

-Papa. -Wieso muss ich mit Papa reden?

Es ist nicht meine Aufgabe, mich um eure Beziehung zu kümmern.

Sagt die, die Papa so anstrengend findet,-

-dass sie lieber mit Leuten ausgeht, die sie hasst.

-Ich verhöhne ihn nicht. -Versuch's. Hol's raus aus dem System.

Ehrlich: Ich habe kein Problem damit, was Papa für Klamotten trägt.

Von mir aus kann er beim Kartoffelfest in kompletter Drag-Montur auftreten.

-Aha? Das klang gestern noch anders. -Tja. Manche reifen schneller als andere.

Ich muss jetzt arbeiten.

Willkommen bei Elon, du sprichst mit David.

Hast du die Fehlersuche gestartet?

Und jetzt zu drei Jungs, die alles gegeben haben, um ins Guinnessbuch zu kommen.

Es geht um Krabbenbrötchen in großen Mengen.

-Hanna Jacobsson berichtet. -Hanna! Du bist jetzt im Fernsehen!

Wir haben alle von Spitzensportlern und ihren knallharten Vorbereitungen gehört.

Aber das ist nichts gegen diese tapferen Krabbenrekordesser.

-Was habt ihr heute vor? -Du machst das ja richtig gut.

… binnen zehn Minuten. Wir treten einzeln und als Team an.

Was ist das Ziel?

Ich habe über deinen Vorschlag, in Omas Haus zu ziehen, nachgedacht, Mama.

Der Weg zur Arbeit ist kürzer und … ja.

Wir haben überhaupt kein Problem damit, wenn du hier bleiben möchtest. -Oder, Eva?

Nein, wirklich nicht.

Aber du entscheidest natürlich selbst.

Sigge "Der Schlucker" ist ihm dicht auf den Fersen. Die Spannung ist unerträglich,

Ich habe ein bisschen zusammengepackt. Ich kann die so lange wegstellen.

-Papa, ich mache das schon. -Ich hole die dann später ab.

Ich finde es furchtbar, mich auf Fotos zu sehen. Das bin nicht ich.

Daran kann ich mich erinnern.

"Fräulein Sommersprosse".

Da war ich vielleicht … sechs, sieben Jahre alt.

Ich fragte Oma, ob ich ein Kleid anziehen darf.

Ich wollte doch schön sein, wenn es zum Fotografen geht.

Erst dachte sie, dass ich Spaß mache, aber …

Als sie merkte, dass ich es ernst meinte …

"Davon will ich nichts mehr hören", sagte sie.

"Davon darfst du niemals jemandem erzählen."

Aber jetzt habe ich es doch getan.

-Es war ja auch eine andere Zeit. -Ja … Ja, das war es wohl.

Mm. Dann … komme ich jetzt wohl allein zurecht.

Natürlich.

Falls nur noch kaltes Wasser kommt, ist da nicht unbedingt was kaputt.

Der Boiler hier ist etwas schwach.

Vor allem, wenn du lange duschst. Wenn das Wasser nicht wieder kommt,-

-ist da ein kleines Ventil drunter, das manchmal festklemmt, das kleine Biest.

Wenn es festklemmt, rufe ich dich an.

-Soll ich nicht gleich mal nachsehen? -Nein, das ist nicht nötig.

-Tschüs. -Tschüs.

Ich verstehe sie.

Hanna will für sich selbst sorgen können,-

-da sie es gewohnt ist, auf eigenen Beinen zu stehen.

Das muss ja nichts mit uns zu tun haben.

Aber das hat es doch. Das weißt du.

Hast du keine Angst, sie zu verlieren?

Doch. Ich habe Angst, euch alle zu verlieren.

Danke fürs Essen.

-Möchtest du noch etwas? -Nein, danke. Ich bin satt.

Komm ins Bett, Lasse.

So! Mal sehen, was heute anliegt.

Ein Frühlingsfest im Kindergarten? Der größte Kochlöffel der Westküste?

Wenn du die seichten Beiträge satt hast, kannst du ja was Ernsteres vorschlagen.

-Zum Beispiel …? -Deinen Vater.

Wenn er sich outen möchte, ist das eine richtig starke Geschichte.

Das gäbe ein tolles Porträt, das es sicher in die Hauptsendung schafft.

-Er will sich aber nicht outen. -Das Thema ist super wichtig.

Ja, sicher. Das finde ich ja auch.

Aber da geht es eher um echte Transgender.

Nicht um meinen Vater mit seiner 60-Jahre-Krise.

Lars-Erik, du hakst in diesem Sorgerechtsstreit nach.

Ja, dann haben wir noch eine erfreuliche Nachricht.

Ein Vögelchen aus der Verlagsbranche hat mir etwas ins Ohr geflüstert.

Jemand hier hat heimlich einen Roman geschrieben, ohne davon zu erzählen.

Einen Roman, der nicht nur in einem der größten Verlage Schwedens erscheint …

-Wieso hast du nichts gesagt? - … sondern auch verfilmt werden wird.

Die Filmrechte sind verkauft, ja. Aber … Das dauert noch etwas.

-Der Rest ist absolut korrekt. -Alexander! Komm! Na?

-Danke, danke. -Bitte schön.

Das ist nicht nur für uns eine Neuigkeit, sondern für ganz Alingsås.

Hanna, das ist was für dich. "Lokaler Kameramann auf dem Weg nach Hollywood."

-Etwas in dem Stil. -Ich habe auch einige Ideen. Danke!

-Glückwunsch! -Danke.

Ich habe eine neue Art Bulle erschaffen. Einen abgebrühten harten Hund.

So etwas kennen wir noch nicht. Er wird von inneren Dämonen geplagt …

Wie immer.

… nach allem, was er gesehen und getan hat.

-Was hilft ihm gegen seine Angst? -Bitte, sag es mir.

-Alkohol. Frauen. -Hast du Tipps für angehende Autoren?

-Greif nach den Sternen. -Und nun zum Wetterbericht …

Fromell auf dem Weg nach Hollywood

Bonnier-Verlag

"Wir sehen derzeit keine Möglichkeit, dein Buch zu publizieren."

-Die kriegen ja haufenweise Manuskripte. -Ja. Lies das Urteil des Lektors.

"Ich habe Hanna Jacobssons unvergleichlich anmaßendes Romanmanuskript gelesen."

"Eine Heldin ohne jeden Fehler, die auf eigene Faust die US-Regierung stürzt".

-"Dröge und unwissend und" … -Das reicht.

Das ist natürlich deprimierend, aber du darfst deshalb nicht aufgeben.

Hanna?

-Warst du schon mal live? -Nein.

Dann ist es an der Zeit.

Hanna, kannst du etwas leiser atmen? Das hört man sonst auf Sendung.

-Ich kriege hier drin keine Luft. -Dann nimm den Kopf ab.

Du bist in fünf Minuten drauf.

Ich sage dir Bescheid, Süße.

Heute wird das große Kartoffelfest eröffnet,-

-das Groß und Klein anlockt. Hoffentlich wird das kein Brei.

-Etwas einfühlender. -Mm, sicher.

Schickes Kostüm.

Jemand muss ja die harten Wallraff-Reportagen machen.

-Hoffentlich wird das kein Brei. -Denk dir doch eigene Kartoffelwitze aus.

Ich will deine nicht verbraten.

Unter der Schale findet man nicht mehr viel Humor.

Es braucht viel Reibung, bis es zum Puffer reicht.

Wollen wir uns mal auf ein Bier oder einen Kaffee treffen?

-Ich hab gerade echt viel zu tun. -Okay.

Aber sag Bescheid, wenn du mal Pommes auf dem Zettel hast.

Ist das der Roxtvå-Typ? Der ist ja voll süß.

-Ruhe! -Was?

Nein, entschuldige, ich …

-Hör auf! -Womit?

-Entschuldige, das … -Du bist "dressed for success"!

-Tut mir leid, ich muss arbeiten. -Ich will keine Restknolle sein.

-Bis bald. -Achtung, noch eine Minute.

Hanna.

-Hallo, Mama! -Ich will euch nicht stören.

-Hat Papa erzählt, was los ist? -Nein.

-Was ist mit Papa? -Bist du da? Es geht gleich los.

-Er hat mir nichts gesagt. -Hanna!

-Was ist mit Papa? -Er bekommt einen Preis.

-Er bekommt einen Preis? -Zwei, eins …

Heute hat das Kartoffelfest begonnen.

SVT West ist natürlich vor Ort. Ich übergebe an dich, Hanna.

-Als wer ist er hier? -Hanna? Ich übergebe an dich.

-Hanna, du bist drauf! -Ich übergebe an dich, Hanna.

Bist du da?

Hallo, Lars-Erik. Ich bin hier bei der Eröffnungszeremonie des Kartoffelfestes,-

-das Groß und Klein anlockt. Hoffentlich wird das kein Brei.

Film die Bühne!

Liebe Einwohner von Alingsås! Willkommen zum Höhepunkt des Jahres:

Das große Kartoffelfest!

Was wäre schöner, als zur Eröffnung einen Preis zu verleihen an jemanden,-

-der ein ganz besonderer Mensch ist-

-und unserer Stadt Alingsås das ganze Jahr über zusätzlichen Glanz verliehen hat.

Ich spreche von der diesjährigen Ehrenknolle.

Ich bitte zu mir auf die Bühne:

Den Lieblingspastor Västergötlands - Lars Jacobsson!

Nun wissen wir, wer dieses Jahr die Ehrenknolle bekommt: Lasse Jacobsson.

Vielen Dank. Dank.

-Guck mal, wer da kommt. -Papa!

-Glückwunsch! -Vielen Dank.

-Das sieht ziemlich warm aus. -Wie lange wusstest du schon davon?

-Seit ein paar Tagen, oder? -Ja.

-Glückwunsch, Lasse! -Vielen Dank.

-Lässt du den Bart wieder wachsen? -Wir wollten gerade gehen, oder?

-Trink jetzt viel Wasser. -Siehst gut aus.

Tschüs, Mama.

Klappe!

Ich wollte mir einen Tee kochen. Möchtest du auch einen?

Ich glaube, wir haben auch noch Kekse …

Lasse.

-Ich kann so nicht weitermachen. -Was denn?

Ich will nicht diejenige sein, die dich zu etwas zwingt.

Wie wollt ihr es denn nun?

Wir kehren doch gerade zum früheren Status zurück.

Glaubst du, ich kann das nicht? Ich tu es doch, für die Familie.

-Und für mich selbst. -Für dich selbst?

Es hat ja früher gut geklappt. Das hast du doch selbst gesagt.

-Lasse, Schatz … -Du darfst mich nicht verlassen.

Das darfst du nicht, hörst du? Das darfst du nicht, Eva.

-Ich will nicht … -Lasse, Lasse!

Lasse, Schatz … Sieh mich an.

-Das darfst du nicht. -Ich liebe dich.

Und ich bin für dich da.

Und ich werde dich unterstützen.

-Du bist mein bester Freund. -Du bist meine beste Freundin.

Marianne.

Das predigen wir doch ständig: So geliebt werden, wie man ist.

Wie soll ich dich denn in Zukunft nennen?

Marianne. Das war immer mein richtiger Name.

Ein schöner Name. Die französische Form der lateinischen Mariana.

Weißt du, was das bedeutet? "Frau, weiblich."

Sieh einer an.

Ja, ja … Dann müssen wir wohl alle Namensschilder austauschen.

-Gunnar … Vielen Dank. -Gern geschehen.

Du musst trotzdem wie vereinbart den Gottesdienst in Ödenäs abhalten.

-Kein Problem. -Gut. Tschüs.

Herein!

-Hallo, Hanna! -Hallo, Papa!

Ich bin auf dem Weg in die Stadt. Möchtest du mitkommen?

-Wir könnten was essen gehen. -Ich koche gerade.

Dann iss ruhig. Ich warte.

Wir können danach ein Eis essen gehen.

Ich muss nachher arbeiten.

Wenn du ein Problem damit hast,-

-sei wenigstens so ehrlich und rede darüber.

Ich habe ein Problem damit, dass du nicht mehr du selbst bist.

Aber das hier bin doch ich.

-Dies ist der Mensch, der ich bin. -Für mich nicht.

Nein. Aber das möchte ich dir ganz klar sagen:

Ich weiß nicht, was es bedeutet, eine Frau zu sein.

Aber ich weiß ganz genau, was es bedeutet, ich selbst zu sein.

Wieso muss das so schnell gehen?

Du bist jung.

Du hast das ganze Leben vor dir. Das habe ich nicht.

-Ich will meinen Papa zurückhaben. -Aber ich BIN dein Papa.

Und das werde ich immer sein. Nur Lasse gibt es nicht mehr.

Gab es ihn jemals? War meine ganze Kindheit nur eine Lüge?

-Du hast mich angelogen! -Bitte, Liebes …

Ich will, dass du jetzt gehst! Ich will dich nicht sehen! Geh!

Geh! Ich will dich nicht sehen!

Hallo. Bist du Marianne?

Ich bin Aisha. Ich bin eine Kollegin deiner Tochter.

-Ja. Hanna hat von dir erzählt. -Ach, wie schön.

-Es freut mich sehr, dich zu treffen. -Die Freude ist ganz meinerseits.

-Möchtest du dich setzen? -Ja, sehr gerne. Danke.

-Möchtest du ein Glas Wein? -Ja. Ja, gerne.

-Schön. Dann nehme ich noch eins. -Ich habe so viele Fragen an dich.

-Mit allem? -Nur Dressing und Salat.

Bist du eine Transe?

Das ist ja echt eine! Shit!

-Wie viel nimmst du für einen Fick? -Nein, hör auf damit.

-Mein Kumpel ist scharf auf dich. -Halt's Maul.

Wie viel willst du, damit du mit ihr schläfst?

Schicke Perücke. Hey. Oder ist das dein eigenes Haar?

-Bist du jetzt mal ruhig? -Darf man nicht mal mehr fragen?

Nein, darfst du nicht. Sei still!

Eine einfache Frage wird doch wohl erlaubt sein.

-Hey, ich rede mit dir! -Jocke, hey. Hör auf!

-Setz dich wieder hin. -Geh weg. Setz dich.

-Setz dich bitte wieder hin. -Ich will nur gucken.

Nicht die Haare! Lass das!

Finger weg! Hör auf und setz dich hin!

Was zur Hölle … Au!

-Dein Hamburger ist fertig. -Alles in Ordnung?

Der geht aufs Haus; ich lade dich ein.

-Schaff deinen Kumpel hier weg. -Ja, sicher. Ich muss nur …

Entschuldigung. Du warst nicht zufällig vor ein paar Jahren Konfirmationspastor?

Du kommst mir sehr vertraut vor.

-Zian. Und Julia. -Du erinnerst dich an uns?

-Schön, euch zu sehen. -Ja, gleichfalls.

Ich werde das Schwein anzeigen.

Ich kann dich gern wegen Belästigung anzeigen.

Nein, Mädchen. Wir vergeben ihm. "Denn sie wissen nicht, was sie tun."

-Lukas 23,34. Tschüs! -Tschüs!

-Guten Morgen. -Guten Morgen.

Hallo.

-Ich habe … deinen Vater getroffen. -Wie bitte?

Ich werde eine Reportage über Marianne drehen.

Was ist dein Problem?

Wieso kommst du nicht damit klar, dass dein Vater ins Fernsehen will?

DU willst doch, dass er ins Fernsehen kommt.

Du bist sowohl unprofessionell als auch missgünstig.

Ich sagte, dass ich das nicht will. Trotzdem hintergehst du mich.

-Catfight. -Halt's Maul.

Mach doch einen Beitrag über deinen eigenen Vater.

-Du bist eine miese Verräterin. Klar? -Miau.

Als ehrlich! Was ist dein Problem?

"Starautor"? Was für ein Witz!

Sind das diese besonderen Tage im Monat?

Ich lache jeden Tag des Monats über dich!

Ein abgebrühter Bulle,-

-der Opern hört, Whisky trinkt und mit seinen inneren Dämonen kämpft?

-Er hört Jazz. -Hanna, können wir kurz mal reden?

Wieso muss immer ich die niedlichen und lustigen Sachen machen?

Wieso testet Lars-Erik nicht mal Badehosen auf der Wasserrutsche?

-Du gehst jetzt besser nach Hause. -Na, darauf kannst du wetten!

Aber nicht, weil du es gesagt hast, sondern weil ich es will.

Benutz ein Stativ, Schwachkopf!

Okay …

Hallo, Hanna.

Fahrt zur Hölle mit euren Muttipartys und Date Nights!

Ich bin 28 Jahre alt! Vielleicht WILL ich ja gar keine Kinder?!

Hier ist die Mailbox von Hanna Jacobsson. Bitte hinterlasse eine Nachricht.

Hallo, Hanna. Hier ist Papa.

Am kommenden Sonntag werde ich meine erste Predigt halten.

Meine erste Predigt als Marianne. Und du entscheidest natürlich selbst.

Aber ich würde mich sehr freuen, wenn du kommst.

-Damit die Stimmung besonders gut wird. -Es werden wohl nicht so viele kommen.

David, Mama und die Üblichen.

Außerdem vermisse ich dich. Ruf an, wenn du reden willst.

Kann nicht :( Helga will dass ich arbeite drück dich

-Helga! -Ach, hallo.

-Wie geht's? -Danke, gut. Du siehst toll aus.

Danke. Das ist nett von dir.

Du hast es dir doch nicht anders überlegt?

-Was meinst du? -Wegen der Reportage.

Meine Reporterin Aisha darf dich doch bei deiner Predigt am Sonntag filmen.

-Nein, mein Entschluss steht. -Gut.

Könntest du Hanna vielleicht frei geben? Ich hätte sie sehr gern dabei.

Am Sonntag?

Vielleicht kann sie mit jemandem tauschen oder ein anderes Wochenende arbeiten?

Hanna arbeitet Sonntag nicht.

-Wirklich nicht? -Nein.

-Ach. Na dann. -Ja.

Dann bis Sonntag. Tschüs.

Die beste Marianne der Welt - bald in deinem Fernseher!

Ja!

Ja. Was willst du?

Ich hab gehört, dass du in der Stadt ausgeflippt bist.

-Sagt wer? -Rickard. Und der hat es von Moa.

-War ja klar. -Okay. Hier kommt meine Meinung:

Statt zuzugeben, dass du dich wie ein verzogener Teenie verhalten hast,-

-gibst du anderen die Schuld. Klassiker.

Es ist schwer, um Verzeihung zu bitten, ohne zu wissen, ob einem vergeben wird.

-Du bist jetzt also Dr. Phil., oder was? -Mm. Dies ist das Therapiesofa.

Dann sollte ICH doch da liegen?

-Setz dich? -Wieso?

Setz dich.

Erinnerst du dich daran, als wir klein waren?

-Als du einen drauf gemacht hast? -Ich hab doch nie einen drauf gemacht?

-Zumindest mehr als ich. -Das war ja nicht schwer.

Wenn man einen drauf macht, wird man leicht als verrückt abgestempelt.

-Du hattest doch Freunde? -Putte Depp zählt nicht.

-Wieso nicht? -Weil er ein Depp war.

Aber ihr wart doch immer zusammen.

Weil niemand etwas mit uns anfangen konnte. Wir waren übrig.

Aber als du mit Saga und Moa und so einen draufmachen warst …

… da blieb ich wach und leistete Papa Gesellschaft.

Und Mama?

Glaubst du, sie war nach zehn noch wach?

Das war wohl das einzige Mal, dass ich mich Papa richtig nah gefühlt habe.

Wenn er sich Sorgen um dich machte.

Rede mit ihm.

Nein! Scheiße, bist du eklig!

Nein!

-Ruf ihn an! -Lass mich los!

-Versprich mir, dass du ihn anrufst! -Ja! Ja, lass mich los!

Igitt, du bist so eklig!

Sie lassen sich scheiden.

Was?

-Mama? -Hallo.

Lasst ihr euch scheiden?

-Ich habe versucht dich zu erreichen. -Bist du es, die das will?

-Willst du dich nicht setzen? -Antworte mir. Willst DU es?

Ich liebe Papa. Und das werde ich immer tun.

Wieso müsst ihr euch dann scheiden lassen?

Na … Du siehst es ja selbst. Er hat sich für seinen Weg entschieden.

Und ich spüre, dass ich mich für meinen Weg entscheiden muss.

Ich bin halt eine, die … Ja, ich liebe ganz einfach Männer.

Hey, Hanna.

Ich vermisse ihn.

Ich vermisse dieses hässliche Cord-Sakko.

Er ist jetzt viel glücklicher.

-Ich kenne Marianne nicht. -Er ist genauso wie immer.

-Nur glücklicher. -Du sagst "er".

Sie!

Dass es so schwer ist, das zu lernen …!

Du …

Marianne hat auch einen Führerschein und kann dich überall hinfahren.

Kommst du am Sonntag? Papa würde sich so sehr freuen.

-Ich stecke es da dran, okay? -Ja, ja. Sicher.

Jetzt ist das Mikro mitten im Bild. Ich würde es tiefer anstecken.

-Baust du bitte das Stativ auf? -Sehr wohl, eure Hoheit.

Erzähl so viel oder wenig, wie du möchtest.

Du sollst dich gut damit fühlen.

Wo soll ich anfangen? Es fühlt sich wie eine große Befreiung an.

Das Schwierige daran war, die richtige Gelegenheit zu finden,-

-an dem ich mich traute, es meinen Nächsten zu erzählen.

Es gibt keine "richtige Gelegenheit". Keine Gelegenheit ist die richtige.

Und meine Mutter weigerte sich, mich als der zu sehen, der ich eigentlich war.

Für sie war das eine Sünde.

Als ich selbst Kinder bekam, gelobte ich mir,-

-dass ich alles tun werde, was meine Mutter nicht getan hatte.

Dass ich meine Kinder unterstützen und sie zu den Menschen aufwachsen lassen werde,-

-die sie sein wollen.

Ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Das gönne ich ihnen wirklich.

Die sind aber schön. Aber ist das nicht zu viel?

Das wird schon gut gehen. Sprich einfach aus deinem Herzen.

-Das Herz ist das gleiche. -Danke.

Scheiße!

Liebe Gemeinde. Ich stehe heute hier …

Ich stehe heute hier, weil ich etwas verstanden habe:

Wenn man jemanden trifft, mit dem man den Rest seines Lebens verbringen will,-

-dann möchte man, dass der Rest des Lebens sofort beginnt.

-Kennt jemand dieses Zitat? -Rickard!

-Was denn? -Du bist hier nicht in der Schule.

Es stammt aus der wundervollen romantischen Komödie "Harry und Sally":

Auch wenn es wohl nicht die bekannteste Szene des Filmes ist.

Wie die im Restaurant …

Was denn? Das ist sie doch! Na, er sagte doch …

Ich höre, dass außer mir noch andere den Film gesehen haben.

Aber hat Harry nicht recht?

Man entdeckt die Liebe zu einer anderen Person oder zu Gott,-

-und dann möchte man, dass dieses neue Leben sofort beginnt.

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

So könnte man alle Gebote Gottes zusammenfassen.

Doch manchmal ist es leicht, andere zu lieben,-

-aber unglaublich schwer, sich selbst zu lieben.

Vielleicht verstecken wir uns vor unserem Umfeld,-

-weil wir glauben, dass es das Beste für alle ist.

Es ist aber Gottes Wille, dass wir als die Menschen zusammen sind, die wir sind.

Wir alle brauchen Liebe. Jemanden, der uns liebt.

Auch wenn wir unseren eigenen Idealbildern und denen von anderen-

-davon, wie es sein sollte, nicht gerecht werden können.

Aber wenn uns jemand sieht und uns so liebt, wie wir sind,-

-dann kann dieses wundervolle wahre Leben endlich beginnen.

Das, was Harry zu Sally sagt.

Schlag nun eure Psalmbücher auf. Wir singen Psalm 198.

-Diesen Film muss ich mal gucken. -Wir leihen ihn dir gerne aus.

-Habt ihr den zuhause? -Auf jeden Fall.

-Schickes T-Shirt. -Danke.

David!

-Hallihallo, hallihallo, hallihallo! -Hallo.

Entschuldigung. Ich habe mich wie der letzte Depp verhalten.

Kein Problem. Ich vergebe dir. Alles cool.

-Hast du alles, was du brauchst? -Mm, das war super.

-Der Depp hat sogar ein Stativ benutzt. -Muss ich mich auch bei ihm entschuldigen?

Hätte sich sein abgebrühter Bulle entschuldigt?

Nein, vermutlich nicht.

Entschuldigung, Entschuldigung. Ich weiß nicht, was mich … Ich …

Ich habe mit Lars-Erik geredet. Er übernimmt ein paar Schlussstücke.

Und du bekommst etwas schwerere Themen zugeteilt.

-Na? Was hältst du davon? -Ist das dein Ernst?

Einen Versuch ist es wert.

-Danke! -Bis bald.

Auf jeden Fall. Bis Montag.

Hallo. Danke, dass ihr da wart. Das war doch echt unglaublich?

-Du, ich komme gleich. -Mm.

Hallo.

-Das war sehr schön. -Danke.

-Hallo! Es war wundervoll! -Vielen Dank. Es …

Das war so schön! Du bist so mutig.

-Du bist fantastisch! -Danke. Das erwärmt mein Herz.

-Bravo. -Sehr schön!

Da waren so viele Leute in der Kirche; ich erkannte nicht jeden einzelnen.

-Von Hanna. -Was schreibt sie?

"Möchtest du am Freitag mit mir essen gehen? Zieh dir was Schickes an."

-Hallo. -Hallo.

-Du siehst toll aus. -Das wolltest du doch.

Kommst du mit?

Wohin du willst.

-Hast du einen Tisch reserviert? -Vielleicht.

Überraschung!

-Was ist das denn? -Eine Geburtstagsfeier.

-Wir haben doch schon gefeiert. -Lasses Geburtstag, ja.

Lasst uns singen!

(Schwedisches Geburtstagslied)

-Jonathan. Hallo! -Hallo.

Hallo.

-Schön, dass du kommen konntest. -Sehr gerne. Ich wollte …

Komm!

-Das ist mein Papa Marianne. -Jonathan. Freut mich.

-Hallo. Marianne. -Glückwunsch!

Oh, wie lieb!

-Setz dich. -Geh durch.

Ich sage nicht, dass man alle Männer töten sollte, aber manche schon.

Sehr viele verdienen es zu sterben.

-Tinder? -Ja, Tinder.

Ach, interessant.

Komm mal rüber zum Battlefield spielen. Und bring deinen Bruder mit.

David …

ICH HABE DIE MUSCHI, ALSO ENTSCHEIDE ICH

Aber, Papa …

-Das nenne ich eine 60-Jahre-Krise. -Mm. Aber eine herrliche.

Ein großes Dankeschön an Ester und Ann-Christine

Übersetzung: filmtiger

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