All language subtitles for Little.House.on.the.Prairie.S07E20.DE.25fps

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Original subtitles

- Hallo, Nellie. - Hallo, Mr Ingalls.

- Hallo, Liebes. - Charles. Ist das Dach schon fertig?

- Nein, wir hatten keine Nägel mehr. - Oh, Charles.

Wir haben Post aus Wisconsin. Erinnerst du dich an Ed Poulson?

- Sicher. - Sein Ältester heiratet in zwei Wochen.

- Lammeintopf und einmal Hühnchen. - Kommt sofort.

- Wir schicken Ihnen was Schönes. - Besser noch.

- Was? - Wir bringen es.

- Bitte? - Sie luden uns zur Hochzeit ein.

- Charles, ich würde gerne, aber... - Noch zweimal Lammeintopf.

- Aber? Wir waren 20 Jahre nicht da. - Wir haben hier viel zu tun.

Sie heiraten in derselben Kirche wie wir.

Charles, ich würde liebend gerne hin.

Aber du siehst doch...

- Ich kann hier nicht weg. - Mrs Oleson kann doch einspringen.

- Wir brauchen das Geld. - Das können wir uns leisten. Na komm.

Ich kann jetzt nicht mit dir darüber reden.

- Können wir später reden? - Gut, aber überleg es dir.

- Laura kommt zum Essen. - Ist gut. Oh, entschuldige.

- Zweimal Steak und Ei. - Kommt sofort.

- Sind Sie ganz sicher? - Kein Zweifel.

- Ich dachte mir schon... - Du bist etwa im zweiten Monat.

Das ist wunderbar. Ich muss es sofort Manly sagen. Danke.

Nicht so schnell. Sei vorsichtig.

Hätten wir Nägel gehabt, wären wir schon fertig.

- So viel Zeit haben wir nicht verloren. - Mag sein.

- Wo sind die Kinder? - Angeln. Sie sind sicher bald zurück.

Charles.

- Wir essen in etwa einer Stunde. - Gut, dann sind wir fertig.

In Ordnung.

- Ich sah sie nie so fröhlich. - Sie ist ein fröhlicher Mensch.

Nicht wie in letzter Zeit. Sie platzt ja vor Frohsinn.

Mag sein. Aber die Dinge laufen auch gut.

Ihr seid versorgt, die Mühle und das Restaurant laufen gut.

Ja, das scheint mir auch so.

- Es gibt noch einen Grund zur Freude. - Welcher wäre das?

Sie hat einen tollen Mann geheiratet.

- Manly! - Was tust du?

- Du wirst es nicht glauben. - Was?

Ich bekomme ein Baby.

Ein Baby?

Ein Baby?

- Almanzo! - Manly.

- Manly. - Almanzo, alles in Ordnung?

- Ja. - Geht es dir gut?

- Sicher? - Ja.

Ein Baby?

- Wir bekommen ein Baby? - Genau.

Oh, Liebes.

Almanzo, lass mich runter.

Tut mir leid.

Ich kann es nicht glauben.

Ich glaube es nicht.

Ich frage mich, ob das der richtige Moment ist, euch etwas zu sagen.

Ich wollte es beim Abendessen sagen.

Nun...

Lauras Kind wird wohl einen gleichaltrigen Onkel haben.

- Ich bin auch schwanger. - Was?

- Oh, mein Gott. - Ich glaube es einfach nicht.

- Bist du dir sicher, Ma? - So sicher ich mir sein kann.

- Charles. - Reverend, wie geht es Ihnen?

Laura hat es mir erzählt. Herrlich.

Oh, danke. Danke vielmals. Ich kann an nichts anderes mehr denken.

Caroline ist sich sicher, dass es ein Junge wird.

Ein Junge? Das wünschen Sie sich sehr, nicht?

Ja, es brennt mir einfach auf der Seele.

- Das mindert die Liebe zu Albert nicht. - Natürlich nicht.

Mir war vorher nicht klar, wie sehr ich einen Jungen will.

Ich will niemandem die Hoffnung nehmen, aber es könnte auch ein Mädchen werden.

Ich weiß. Dann wird sie so geliebt wie die anderen. Ich träume nur etwas.

- Ich bete für Sie. - Ja, danke.

- Ach, Charles... - Ja?

Es heißt zwar: "Seid fruchtbar und mehret euch."

Aber Sie nehmen das zu wörtlich.

Einen schönen Tag, Reverend.

- Nun, bin ich nicht kerngesund? - Das sind Sie ganz sicher.

Ich schätze Anfang des Jahres, und Sie?

- Caroline. - Ich meine die Geburt.

- Setzen Sie sich. - Wieso? Es geht mir gut.

- Das sagten Sie doch. - Das stimmt auch.

- Sie sind aber nicht schwanger. - Was?

Es gibt keine Anzeichen dafür.

Nein, Sie irren sich. Ich spüre, wie es in mir wächst.

- Mir war schon schlecht morgens. - Das war so, weil Sie es erwarteten.

Nein. Ich muss schwanger sein. Die letzte Regel war vor zwei Monaten.

Caroline, Sie müssen sich mit etwas auseinandersetzen.

Aller Wahrscheinlichkeit nach war das Ihre letzte Regel.

Oh, nein.

Bitte nicht. Oh, Gott.

Caroline, nehmen Sie es nicht so schwer.

Da muss jede Frau früher oder später durch.

Es geschieht eigentlich später, aber ich sah es schon bei Jüngeren.

Sie haben fünf Kinder in die Welt gesetzt.

Ich sagte Charles, dass er einen Sohn bekommt.

- Wären Sie doch erst zu mir gekommen. - Aber ich war mir so sicher.

Wie soll ich ihm das beibringen?

Sie müssen es.

- Das kann ich nicht. - Das müssen Sie aber, Caroline.

Es wird schwer für ihn, aber er wird damit fertig.

Aber was ist mit mir?

Ich kann seine Kinder nicht mehr austragen.

Was bin ich dann noch für ihn außer einem...

- Einem Nichts. - Das ist nicht wahr.

- Doch, das ist es. - Sie wissen es genau.

Er muss es erfahren.

- Ich kann es ihm nicht sagen. - Ich tu es.

Nein! Bitte...

Ich mache das schon, wirklich. Ich verspreche es. Ich muss nur...

Versprechen Sie, dass Sie nichts sagen. Bitte.

- Also gut. In Ordnung. - Danke.

Ich werde nichts sagen.

- So, hier. - Die Lieferung kann ich übernehmen.

Nein. Du bist schneller, wenn ich weg bin.

- Du verlierst keine Zeit. - Wie du.

- Wir brauchen bald mehr Geld, Opa. - Opa?

Du sagst schon "Opa"? Verabschiede dich von Laura.

- Ist gut. - "Opa"...

- Almanzo. - Hallo, Doktor.

- Wie geht es Laura? - Wirklich gut.

Ich will gerade zu ihr, bevor ich fahre.

Lassen Sie sich nicht aufhalten.

Almanzo, nimm das mit. Oh, Doktor, wie geht's?

- Charles, Sie sind hier? - Ich helfe nur aus.

- Ich habe Sie lange nicht gesehen. - So ist das wohl manchmal.

- Wie läuft es? - Wie immer. Ich glaube es noch nicht.

Caroline schläft kaum. Sie rennt auf und ab und hofft, dem Baby geht es gut.

Das ist verständlich, nehme ich an.

Was soll das heißen? Gibt es Grund zur Sorge?

Caroline ist völlig gesund.

Sie haben mir Angst gemacht.

Ich muss Almanzo die Rechnung bringen. Bis später.

- Hey. - Hallo.

- Lass das die Schüler tun. - Das kommt vor.

- Von jetzt an immer. - Das ist albern.

Auf sich Acht zu geben ist nicht albern.

- Also ehrlich... - Im Ernst, keine Diskussion.

- Also gut. - Ich fahre die Lieferung jetzt aus.

- Bist du zum Essen zurück? - Na klar.

Es wartet dann auf dem Tisch.

Ich liebe dich sehr.

- Das will ich dir raten. - Das will ich mir auch raten.

- Also gut. Wiedersehen. - Wiedersehen.

Dr. Baker... Möchten Sie Kaffee? Ich glaube, es ist frischer da.

Ich muss mit Ihnen reden.

- Können wir uns setzen? - Ja, gut.

Es ist jetzt eine Woche her.

Ich weiß.

Was Sie tun ist sinnlos und grausam.

Ihnen selbst und Charles gegenüber.

Ich sah ihn gerade, er strahlt geradezu vor Glück.

Ich habe versucht...

es ihm zu sagen.

Ich... Ich hätte es fast...

Die Worte...

wollten nicht aus mir heraus.

Es wird von Tag zu Tag schlimmer.

Ich sehe da nicht mehr tatenlos zu.

Oh, bitte.

Ich brauche mehr Zeit.

Sie haben noch bis morgen Zeit.

Es tut mir leid, dass es so schlimm für Sie ist.

- Das ist so süß. - Wie wäre ein Boxring?

Caroline, Sie glauben nie, was die beiden gemacht haben.

- Sie saßen sich gegenüber und... - Und boxten.

So richtig.

- Sie strahlen über beide Ohren. - Wie niedlich.

Guten Tag. Oh, meine Babys! Da ist ja Benny.

- Benjamin. - Benjamin.

Und die kleine Jennifer. Oh, das kleine Baby ist so niedlich.

Sie sieht aus wie ihre Mami.

Oh. Gleichfalls.

- Sie stoßen immer nur auf. - Also ehrlich.

Ich dachte nie, dass Babys so eine Freude sind.

Als ob man im Zirkus leben würde.

Mir kam gerade ein Gedanke.

Wäre es nicht toll, wenn Sie Zwillinge bekämen?

Es ist wohl alles möglich. Entschuldigt, mir ist nicht gut.

- Tut mir leid. - Ich fahr Sie heim.

Nein, das Laufen tut mir gut.

Ob sie bereit für Runde zwei sind?

- Jetzt geht es ins Bett. - Die schlafen ja schon.

- Denkst du, es wird ein Junge? - Und ob, Charles. Das tue ich.

Ich wünsche mir nichts mehr, als dir einen Sohn zu schenken.

Da muss jede Frau früher oder später durch.

- Wie soll ich ihm das beibringen? - Sie müssen es.

Denkst du, es wird ein Junge?

Was bin ich dann noch für ihn außer einem... einem Nichts?

- Pa. - Was ist?

- Ma ist krank. Sie weint viel. - Hol Dr. Baker.

Das will sie nicht, sie will nur dich sehen.

- Mach bitte die Bestellung fertig. - Ist gut.

Oh, Liebes.

- Was ist passiert? - Charles...

Ist ja gut, Caroline. Was ist denn los?

Charles, ich...

Ich habe das Baby verloren.

Ist ja schon gut.

Charles.

- Sind Sie beschäftigt? - Nein, ich bin für heute fertig.

Könnten wir vielleicht eine Weile reden?

Natürlich.

Es wird kein Baby geben.

Es tut mir leid, Charles.

Aber ich bin froh, dass sie es endlich erzählte.

Ich musste versprechen, nichts zu sagen.

Ich hoffe, Sie verzeihen mir das.

Sie war einfach verzweifelt.

Sie brauchte Zeit, bis sie es sagen konnte.

Wovon reden Sie?

Sie sagte, sie habe das Baby gerade verloren.

Oh, ich dachte...

Was wollen Sie damit sagen?

Was...

Wollen Sie sagen, sie war nie schwanger?

Ich befürchte es.

Hat sie mich die ganze Zeit belogen?

Sie konnte wohl nicht anders.

Es ging um mehr als zu wissen, dass sie nicht schwanger ist.

Charles...

Caroline kann nie mehr Kinder bekommen.

Sie fürchtete, was das für Sie bedeuten könnte.

Dass Sie sie nicht mehr als vollwertige Frau betrachten würden.

- Das ergibt keinen Sinn. - In ihren Augen schon.

Sie wusste, wie sehr Sie einen Sohn wollten.

Und dann erfuhr sie, dass sie keinen gebären kann.

Sie braucht jetzt all Ihre Liebe.

Sie... können sich nicht geirrt haben, oder?

Nein.

Hallo, Pa.

Was ist los, Pa?

Was ist denn?

Deine Ma bekommt kein Baby.

Dr. Baker sagt, sie kann nie wieder eins haben.

Oh, nein.

Sie weiß das schon länger.

Sie wollte es mir nicht sagen.

Sie fürchtete meine Reaktion so sehr, dass sie all die Zeit log.

Was jetzt? Sie soll nicht wissen, dass ich es weiß, sie leidet genug.

Da hast du wohl recht.

Wenn sie es dir sagen will, tut sie es.

Es ist meine Schuld.

Sie wollte mir einen Jungen schenken.

Wie kann ich ihr nur helfen?

Gib ihr all deine Liebe.

Das ist die beste Hilfe.

Ich könnte vielleicht mit ihr wegfahren.

Der Sohn eines Freundes heiratet bald. Wir sind eingeladen. Das könnte guttun.

Einfach alte Freunde zu besuchen.

Eine gute Idee.

Du musst jetzt stark sein, Pa.

Ma darf nicht merken, wie wichtig dir das Baby war.

Und ich weiß, dass es das war.

Ich weiß es.

Komm schon, das wird lustig.

Wir müssen beide mal weg hier. Also?

Ich weiß nicht.

Wir nehmen übermorgen den Zug nach Milwaukee.

Dann mieten wir einen Wagen und sind einen Tag vor der Hochzeit da.

Laura passt auf die Mädchen auf.

Albert ist alt genug, um das Haus zu hüten.

Ich verstehe...

Du möchtest einfach nicht hin.

Das ist es nicht wirklich.

Ich verspüre keinen Drang zu fahren.

Aber ich verspüre auch keinen hierzubleiben.

Es ist einfach...

Wir machen das, was du möchtest.

Gut, dann fahren wir.

- Hier ist noch mehr Holz. - Danke.

- Die müssen noch etwas köcheln. - Wir haben Zeit.

Es riecht unheimlich gut.

- Eine schöne Stelle, nicht wahr? - Ja.

Hoffentlich weißt du, dass ich mich ungern so fühle.

Ich weiß.

Man kann Gefühle nicht verleugnen, man muss sie aussitzen.

Dinge werden besser, wenn sie nicht schlechter werden können.

Ich wollte dir schon lange etwas sagen, aber...

Es fällt mir so schwer.

Was ist es?

Es sind Dinge, die ich...

Einfach Gedanken, für die ich mich schäme.

Ich sollte dir nichts verheimlichen.

Worum geht es?

Als du von dem Baby erzähltest, war ich...

so glücklich darüber wie du, wirklich.

Das ist so schwer, es tut mir leid.

Ich habe daran gedacht...

wie schwer es war, unsere Familie durchzubringen.

Wie wenig Zeit wir füreinander hatten.

Und dann habe ich... gedacht,

dass ich über 50 bin, wenn er oder sie zehn Jahre alt ist.

Ich wäre für das Baby mehr ein Großvater als ein Vater.

Und dann dachte ich, dass ich einfach...

nicht sicher war, ob ich das Baby wollte.

Ich schäme mich für diese Gedanken.

Charles.

Ich weiß doch, was für eine Art Mensch du bist.

Warum denke ich dann so etwas? Tut mir leid.

Charles, es muss dir nicht leid tun.

Weißt du, gemischte Gefühle sind normal.

Du weißt, dass ich das Kind wollte.

Nun...

Ich wusste, was es für unser Leben bedeutet.

Ich fühlte also genauso wie du.

Verstehst du das?

Ja?

Ja, das tue ich.

Wie dem auch sei, es ist vorbei.

Und ich habe immer noch meine Frau.

Du bedeutest mir mehr als alles in der Welt.

Oh, Charles.

- Ich liebe dich, Liebes. - Oh, Charles.

- Ich liebe dich. - Ich liebe dich auch.

- Hey, Albert. - Ich bin hier.

- Hallo, Almanzo. - Wie läuft es?

Ganz gut. Ich habe gerade das Vieh gefüttert.

- Brauchst du Hilfe? - Ich komme zurecht.

- Es ist nur etwas einsam hier. - Bestimmt nicht mehr lange.

Gut, deine Schwestern bei uns zu haben.

- So denkt Laura nicht an eure Ma. - Ich wünschte, das könnte ich auch.

- Ich mache mir wirklich Sorgen. - Hör zu, Albert.

Was geschah war schlimm, aber es ist nicht das Ende der Welt.

- Ihr geht es bald wieder besser. - Das hoffe ich.

Sicher. Wenn du etwas brauchst, komm vorbei.

- Das werde ich, danke. - Gut. Wiedersehen.

Wiedersehen.

Ma! Pa! Sie sind da.

- Da sind sie. - Na, hallo!

- Charles. - Wie geht's?

- Ich helfe dir. - Danke.

- Willkommen. - Seht euch an, wie groß sie sind.

- Ed. Es ist so schön, dich zu sehen. - Hallo.

- Charles. - Hallo.

- Ihr habt euch kaum verändert. - Das wollte ich sagen.

Eunices Essen hat schon etwas verändert.

- Ist es wirklich schon 20 Jahre her? - Unmöglich.

- Hier die Jungs. Das ist Steven. - Hallo.

- Richard. Und Henry, der Bräutigam. - Hallo.

- Hallo, Henry. - Mrs Ingalls.

- Und unsere Braut, Myra Louise. - Hallo.

- Schön, Sie endlich kennenzulernen. - Ebenso.

- Pa erzählte, was Sie so anstellten. - Wir waren schon wild.

Wir hatten Spaß. Jungs, holt die Sachen.

- Wollt ihr euch erst mal frisch machen? - Ja.

He, ist doch lustig: Wir haben Jungs und ihr nur Mädchen.

- Stimmt. Wie läuft das Geschäft? - Nicht schlecht. Gar nicht schlecht.

- Schönes Haus. - Ja.

Es ist noch viel von dem Kuchen da.

- Nein, danke. - Oh, ich bin schon voll.

- Können wir noch was haben, Ma? - Na gut.

- Ihr seht, hier wird nichts schlecht. - Wie bei uns.

- Läuft alles gut? - Ja, so weit.

Nicht so gut wie bei euch, wie es scheint.

- Das ist ein wunderschönes Haus. - Danke.

- Wir hatten Glück. - Wir hofften, Ihre Familie käme mit.

- Zumindest ein Teil. - Das war möglich.

Wir wollten aber egoistisch sein.

Wir hatten schon länger keine Zeit mehr füreinander.

Wenn Sie heiraten und Kinder haben, verstehen Sie uns.

Das nehme ich an.

- Kaffee im Wohnzimmer? - Gern.

- Ich helfe. - Nicht nötig.

- Das ist ihre Arbeit. Oder, Jungs? - Ja, Pa.

- Die Arbeit schadet ihnen ja nicht. - Das stimmt.

- Was macht ihr die nächsten Tage? - Nicht viel. Womöglich spazieren gehen.

- In Erinnerungen schwelgen? Ja.

Ich bin froh, dass wir herkamen.

- Es geht dir schon viel besser, oder? - Ja.

Allerdings...

Was?

Na ja... Ich freue mich nicht auf die Hochzeit morgen.

- Wieso nicht? - Nun...

Die gleiche Kirche, in der wir heirateten...

Die beiden jungen Menschen... Es ist so, als ob...

zwei Leben gerade anfangen.

- Und zwei Leben... - Willst du sagen, dass wir alt sind?

- Vielleicht nicht "alt"... - Man ist so alt, wie man sich fühlt.

- Wo gehen wir hin? - Zu deinem alten Haus.

Ob es so verfallen ist, wie du es von uns denkst?

- Wie schön es noch erhalten ist. - Ja, das sagte Ed schon.

Als wäre ich nie weggewesen.

- Kann ich Ihnen helfen? - Oh, hallo.

Meine Frau wuchs hier auf, wir sind zu Besuch.

- Ist Ihr Name Quiner? - Der war es mal.

- Ada. - Ja?

Komm mal raus.

- Vor uns stand es ein Jahr leer. - Was ist denn?

- Eins der Quiner-Mädchen. - Ist das zu fassen?

- Wir heißen Phipps. - Charles und Caroline Ingalls.

Ich sagte ihm gerade, dass es so schön aussieht wie damals.

Eher schöner. Bei all den Reparaturen.

- Tun Sie uns einen Gefallen? - Welchen?

- Könnte sie ihr altes Zimmer sehen? - Was?

- Ihr Schlafzimmer? - Ja.

- Charles... - Willst du das etwa nicht?

- Doch, schon. - Ginge das? Bitte?

- Ich denke schon. - Vielen Dank.

- So, geh hoch. - Allein?

Ja. Geh hoch und öffne das Fenster.

Also gut.

Ich klettere mal eben am Haus hoch.

- Am Haus hochklettern? - Ja, zu dem Schlafzimmerfenster.

- Wieso nehmen Sie nicht die Treppen? - Es würde mir viel bedeuten.

- Ich verstehe euch junge Leute nicht. - Meine Frau müsste Sie hören.

- Was sagen Sie? - Na ja... Sagen Sie mir den Grund.

Ich weiß, was wir brauchen.

- Was wäre das? - Ich will sie umwerben.

- Indem Sie am Haus hochklettern? - Ja, das habe ich immer so gemacht.

Bevor sie ins Bett ging, kam ich hergeschlichen.

Da bin ich.

Ich habe gerade erzählt, wie ich abends für einen Kuss herkam.

- Charles Ingalls. - Ich durfte so spät nicht mehr rein.

Also schlich ich her und kletterte am Gitter hoch.

Was meinen Sie?

- Nur zu. - Danke sehr.

Hier stieg ich jeden Abend hoch, um sie zu küssen.

Einmal kletterte ich hoch, stand da auf dem Dach und machte ihr einen Antrag.

Also, Caroline, ich li...

Geht es dir gut?

Ich denke schon.

Das Gitter ist sogar noch älter als ich.

- Wolltest du mir einen Antrag machen? - Und ob.

- Und ich will dich wieder heiraten. - Was?

Hör sich das einer an.

Ihr jungen Leute werdet immer verrückter.

Hast du das gehört? "Junge Leute".

Das ist das Romantischste, was ich je gehört habe.

- Nicht wahr? - Ja, aber ich sehe keinen Grund dafür.

Wir wollen es einfach.

- Ich finde es toll. - Ich auch.

Wir laufen Ihrer Hochzeit nicht den Rang ab. Wir sind nach Ihnen dran.

- Reverend Lyman wartet. - Und das Hochzeitskleid?

- Es wird ohne gehen müssen. - Oh, nein!

- Ich habe meins noch. Das wird passen. - Oh, Eunice, ginge das?

- Natürlich. - Mrs Ingalls, Mr Ingalls.

Myra Louise und ich...

würden uns über eine Doppelhochzeit freuen.

- Das geht doch nicht. - Es wär die erste.

Langsam macht die Sache auch mir Spaß. Gute Idee.

- Ja, danke. - Los, suchen wir das Hochzeitskleid.

- Danke vielmals. - Glückwunsch.

- Ich werde sogar nervös. - Da habe ich das Richtige.

- Nun... das ist es. - Das ist so aufregend.

- Ich kann es noch nicht glauben. - Weißt du...

Ich dachte, meine Tochter würde das mal tragen.

Als ich nie eine bekam, dachte ich...

Wie schade, dass ein so schönes Kleid nur einmal getragen wird.

Und nun... Also, ich freue mich ganz besonders darüber, Caroline.

- Es ist so schön. - Ich erinnere mich noch daran.

Es wird perfekt sitzen.

Es müssen ein paar Falten raus, aber das ist kein Problem.

- Oh, Eunice. - Probieren Sie es bitte an.

Myra Louise, sind Sie sich sicher, dass Ihnen das nichts ausmacht?

Wir sind nur aufgeregt.

Na dann... Schön.

Ich dachte nicht, dass sie dich heiratet.

- Auf die alten Zeiten. - Ja.

- An alte Zeiten denken ist schön, oder? - Oh, ja.

Ich frage mich aber, was davon wirklich geschah.

- So lange ist das nicht her. - Ich erinnere mich an eins.

Du hast den dicken Jim Anderson im Indianerringkampf vom Dach geworfen.

- Er war überrascht. - Du warst so ein guter Ringer, Pa?

Ob er gut war? Er war in Schulgebäude 23 der Beste.

- Wirklich, Pa? - Tu nicht so überrascht.

Ich schlage bestimmt noch alle. Halt das.

Los, Junge.

Keine Angst, ich zeig nur die alte Technik.

Keine Angst, ich tu dir nicht weh. Also, hier...

Ich lehne mich zurück, bring dich aus dem Gleichgewicht und...

Aber dieses Mal.

Ich werde...

- Alles in Ordnung, Pa? - Ja, es geht mir gut.

- Das ist nicht lustig, Charles. - Oh, doch.

Es ist wohl doch lange her.

Hier, ein Drink.

- Auf die alten Zeiten. - Ja, auf die guten alten Zeiten.

Ich erzähl jetzt eine Geschichte.

Weißt du noch, wie die Bären letztes Mal hochgekommen sind?

Sie gingen also die Treppe rauf und schlichen die Stufen hoch.

Eins, zwei, drei... Oben angekommen, öffneten sie die Tür.

Und sie sahen hinein.

Und Papa Bär brummte. Wie machte er?

Er sagte: "Jemand schlief in meinem Bett."

Und Mama Bär ging zu ihrem Bett.

"Jemand lag in meinem Bett."

Und dann... schlich Baby Bär zu seinem Bett.

Er sagte: "Jemand lag in meinem Bett. Da ist sie."

Und dann wachte Goldlöckchen auf, die genauso aussieht wie du.

Sie blickte auf und sah die Bären dort stehen.

Sie hatte solche Angst und rannte und rannte den ganzen Weg nach Hause.

Und dann war sie sehr müde.

Und jetzt... Bist du sehr müde?

Bist du bereit zu schlafen?

Nein?

Möchtest du noch eine Geschichte hören?

Also dann...

Es war einmal vor langer Zeit...

in einem fernen, fernen Land...

ein Junge namens Jack.

Na du.

Grace kriegt gar nicht genug von Märchen.

Das ist schön. Und eine gute Übung.

Was ist denn los, Liebes?

Ich kann mich nicht konzentrieren.

- Ich denke immerzu an Ma. - Ich weiß.

Ich denke aber, dass ihr die Reise guttut.

Wahrscheinlich hast du recht.

Ich sehe ihr Gesicht noch vor mir, als sie wegfuhr.

Es war so leer.

Als hätte sie aufgegeben.

- Ich befürchte, sie überwindet das nie. - Doch, das wird sie.

Das wird sie.

Hoffentlich hast du recht.

Hallo.

Ja, Mrs Oleson. Natürlich. Es ist Ma.

Hallo, Ma. Ja, es geht ihnen gut. Almanzo brachte sie gerade ins Bett.

Du fehlst ihnen auch. Wie geht es dir?

Was?

Ihr macht was?

Was ist? Geht es ihr gut?

Was hat er? Ist er verletzt?

Oh, Ma, das ist wunderbar. Ich wünschte, ich wäre dort.

Ja. Ich liebe dich auch.

Gib Pa einen Kuss von mir. Und lasst euch Zeit mit der Heimfahrt.

Das werde ich. Wiederhören, Ma.

Was ist? Was ist los, Laura?

Ma und Pa...

Sie heiraten wieder.

Wir haben uns hier im Angesicht Gottes versammelt,

um im Beisein der Gemeinde diesen Mann und diese Frau zu vermählen...

Und diesen Mann und diese Frau.

Die Ehe ist ehrenwert und sollte nicht unbedacht eingegangen werden.

Diese jungen Menschen kamen also hierher,

um vermählt zu werden.

Wer einen Einwand hat, warum sie nicht rechtmäßig verbunden werden können,

möge jetzt sprechen oder für immer schweigen.

FRISCH VERHEIRATET

- Wie fühlen Sie sich, Mrs Ingalls? - Ich bin glücklich.

- Ich bin einfach glücklich. - Dann lass es uns jedes Jahr tun.

Ich liebe dich.

Wiedersehen!

FRISCH NEUVERHEIRATET

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