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(ZUGPFEIFE ERT�NT)
ERZ�HLER: Die 1920er Jahre,
das wilde, turbulente Jahrzehnt der Fl�sterkneipen und Alkoholschmuggler.
Man sah Jugendliche mit Flachm�nnern,
Backfische mit Bobfrisur, Schmalzlocken und gerollten Str�mpfen.
Amerikas Jugend erlag dem Zauber greller Gro�st�dte und des Jazz'.
Mittendrin lag die brodelnde Stadt Chicago
mit all denen, die dem schnellen Geld nachjagten.
LARRY: Reichtum, Gesundheit und rosige Aussichten
im sonnigen Florida, wo sich die Palmen wiegen
und die M�dels mit den H�ften wackeln.
Sunny Acres, liebe Gro�st�dter. Ist gut, ist gut.
Bitte... Entschuldigung. Junger Mann, das ist das einzige St�ck Land
mit Sexappeal, das ich kenne. Was?
(HAWAIISCHE MUSIK ERT�NT AUS GRAMMOPHON)
(DONNER KRACHT)
Sieht aus, als w�re dieses Grundst�ck gleich Sumpfgebiet.
Wie alle Grundst�cke, die er verkauft.
- Gehen wir. - Bleibt da, Leute.
Es sind nur noch wenige Grundst�cke zu haben.
Kaufen Sie jetzt f�r vergn�glichere Zeiten,
in denen Liebe, Gemeinschaftssinn und Am�sement vorherrschen.
Ab ins Trockene mit dir, Helen.
(MUSIK VERSTUMMT)
HELEN: Oh, Mann, ist das kalt.
Du tust uns keinen Gefallen, Morgan.
Du kriegst nie genug.
Wo glaubst du zu sein, auf der gro�en B�hne?
Ich finde es einfach aufregend.
Das Showgesch�ft ist neu f�r mich.
Showgesch�ft? Wei�t du, ich wollte nur weg
von den Baumwollfeldern, aber so �bel waren sie gar nicht, merke ich.
Alabama, ich komme.
Ich dachte, billiges Variet� sei schlimm.
Wenigstens mussten wir da nicht im Regen arbeiten.
Ich glaube nicht, dass es aufh�rt. Kommst du?
- Hast du alles? Regenschirm? - SUE: Mm-hm.
- Ok. Tsch�ss, Morgan. - Tsch�ss.
(DONNER KRACHT)
Halt.
Tja, M�dels, das Immobiliengesch�ft ist gestorben.
Ich suche mir eine neue Masche.
Was f�r ein Verlust f�rs Showgesch�ft.
Hier, mit $2 Abzug f�r den Bastrock.
Besten Dank auch. Siehst du, Morgan?
Je kleiner, desto geiziger.
- Tsch�ss. - Tsch�ss.
Tsch�ss, S��e.
Passt auf euch auf.
K�nnten Sie mir bitte mein Kleid reichen?
Da dr�ben.
Danke.
Du siehst ersch�pft aus. Habe ich dich zu hart rangenommen?
Nicht schlimm.
Ich bin Ihnen dankbar f�r diese erste richtige Chance.
Dankbar? F�r diesen lausigen Auftritt?
Das hat mit Showgesch�ft nichts zu tun.
Es war besser als all meine anderen Jobs bisher.
Es hat wohl wenig Sinn, dich zur�ckzuschicken
nach Paducah oder Walla Walla, zu deiner Familie.
Danville, Illinois. Ich habe keine Familie.
Die Leute dort haben auf mich herabgesehen,
als sei ich ein St�ck Dreck.
Sie wissen nicht, wie b�se die Zungen von Kleinst�dtern sind.
Nicht halb so b�se wie die der Gro�st�dter.
Das macht mir keine Angst mehr.
Der erste Schritt ist getan.
Ich bin sicher, dass ich es irgendwie schaffe.
Aber klar.
Ich danke Ihnen jedenfalls f�r all lhre Hilfe.
Auf Wiedersehen, Larry.
Hoffentlich auf bald.
Wir werden uns wieder mal begegnen.
Danke. Oh, ich schulde Ihnen $2 f�r den Bastrock.
Vergiss es.
Er hat ohnehin nur $ 1 gekostet.
Nicht vergessen, wenn ich irgendetwas f�r dich tun kann...
Ich denke dran.
Ja, dann auf Wiedersehen, Larry.
Warte. Es regnet Strippen.
Ach, zur Bushaltestelle ist es nicht weit.
Warum bleibst du nicht?
- Nein, Larry. - Wo willst du hin?
- Ich finde etwas. - Bleib.
- Larry, das geht nicht. - Warum nicht? Keine Angst.
- Bitte, Larry. - Ich bin verr�ckt nach dir.
Larry...
Tut mir leid, Kleine. Nimm dir Kaffee.
Bis irgendwann mal wieder, Larry.
(WEINT)
KLINGMAN: Ja. Ich setze auf Snowshoes in der Vierten.
(HELEN SINGT "STILLE NACHT")
Ja, 2 auf Sieg. Richtig.
Das reicht. Letztes Mal hat er versagt.
Mr. Klingman, ich kann es besser. Geben Sie mir noch eine Chance.
- Ich mache Mittagspause. - Ok, ok.
Hinterlass deinen Namen bei Miss Jensen, f�r alle F�lle.
In der Siebten setze ich auf Firefly.
Ja, 2, 4 und 4.
Sehr richtig.
Ihn interessiert mein Name gar nicht, stimmt's?
Ich will ehrlich sein, Sch�tzchen. Du wirst nur eine Karteileiche.
Wo hast du das Lied her, das du vorgesungen hast?
Ich habe es immer in der Kirche gesungen.
H�r mal, du hast eine sch�ne Stimme.
Aber du ahnst nicht, wie viele M�dchen schon hier waren.
Wer nicht engagiert wird, bettelt.
Mein erster Rat: Leg dir ein neues Repertoire zu.
Mein zweiter Rat: Vergiss den ersten und geh nach Hause.
Ich werde nicht aufgeben.
Warum auch? Ich habe es auch nicht getan.
Hier, geh damit zu Jim Finney.
- Vielleicht klappt's da. - Vielen Dank.
(JUNGE FRAU LACHT)
KLINGMAN: Zuckerp�ppchen.
Siehst du, was ich meine, Sch�tzchen? Geh nach Hause.
HELEN (SINGT): W�re ich das einzige M�dchen
Auf der Welt
Und du w�rst der einzige Junge
(T�RSUMMER ERT�NT)
Alles andere w�re unbedeutend
Mach weiter. Das ist nicht die Polizei.
Auf der Welt heute
Wir k�nnten uns weiter lieben
LARRY: Mach auf. Hier ist dein Lieblingsschmuggler.
HELEN (SINGT): In der gleichen alten...
Hey, Larry. Ben.
- Finney, wir haben beste Ware. - Importiert?
Klar. Ich habe die ganze Nacht Etiketten gedruckt.
Nur f�r 2 gemacht
Larry, komm mit.
Mit...
Hey, entspannt euch, Jungs. Ben, du wei�t, wo alles ist.
- Zeig es ihnen. - MANN: Ich kenne mich aus.
Was ist los, M�dchen?
Nichts.
K�nnten Sie bitte noch mal anfangen?
W�re ich das einzige M�dchen Auf der Welt
- Du erwartest 6 Kisten Roggenwhiskey? - Ja.
Die Kleine hat Talent.
Zu wenig Metall in der Stimme.
Finney, du hast ein feines Geh�r.
Was brauchst du n�chste Woche an Gin?
Seit du f�r Whitey Krause arbeitest, wird der Gin schlechter.
Sobald ich selbstst�ndig bin, bekommst du gute kanadische Ware.
- Also, was f�r Gin? - Importware.
- 3 Kisten. - 2.
2 Kisten regul�ren Gin.
Regul�r, importiert, das ist alles dasselbe in Gr�n.
Die Kleine hat es wirklich drauf.
Was ist mit Scotch?
Gibt es den diesmal in echten Flaschen?
2 Kisten regul�ren Scotch.
Tu dir etwas Gutes. Engagier sie.
Ich hoffe, dein Fusel ist besser als dein Tipp.
Ich mag diese Schnulzen nicht.
Warum? G�ste trinken mehr, wenn sie weinen m�ssen.
$640.
HELEN: Wundersch�ne Dinge f�r dich
Es g�be
Solch wundersch�ne Dinge zu tun
Wenn ich das einzige...
Ich sag dir was.
Whitey erl�sst dir $5 pro Kiste, wenn du ihr den Job gibst.
Kennst du diesen Kanarienvogel etwa?
Nein. Aber ich liebe Musik.
HELEN: Und du w�rst der einzige Junge
Du bist engagiert, M�dchen.
Wirklich? Ich dachte, Sie h�ren gar nicht zu.
Du bist heute um 20 Uhr hier. Ich stelle das Kleid.
Du bekommst $ 15 die Woche und 10% aller verkauften Getr�nke.
Als S�ngerin trinke ich nicht.
Dann s�usel den M�nnern ins Ohr, bis sie trinken.
Hat Mr. Maddux etwas damit zu tun?
Maddux? Wer ist Maddux?
Willst du den Job oder nicht?
Ja, ja. Vielen Dank, Mr. Finney.
- Ich bin um 20 Uhr hier. - Sei p�nktlich.
Freut mich f�r dich, M�dchen.
Danke.
FRAUEN (SINGEN): In Avalon hab ich Liebe gefunden
- Neben der Bucht - Neben der Bucht
In Avalon hab ich meine Liebe gelassen
- Und bin weggesegelt - Und bin weggesegelt
Ich tr�ume von ihm und Avalon
Vom Sonnenuntergang Bis zum Morgengrauen
Deswegen werde ich weiterreisen
Nach Avalon
Da ist sie, die in der Mitte.
Haben sie in Kanada keine Tomaten?
Du brauchst sie auf der Reise so dringend wie 'nen Klumpfu�.
Du machst dein Ding. Mir dient sie als perfekte Tarnung.
Der Deal steht. Mit dem Inspizienten ist schon alles abgemacht.
Ich reise weiter nach Avalon
FINNEY: Hey, M�del. Komm mal her.
Such dir einen Trottel und bestelle kr�ftig Drinks.
Ja, Sir.
Hey, Sch�tzchen, Sch�tzchen.
Willst du lieber Alkohol oder kalten Tee?
Kalten Tee.
MANN 1: Komm, Baby. Vergn�gen wir uns.
- Loslassen. - Wow, du bist 'ne Wucht.
Sie sollten dein Foto vor den Laden h�ngen. Du bist wirklich ein...
MANN 1: Hey, was soll das...?
Verschwinden Sie...
MANN 2: Hauen Sie ab.
- Bring den M�ll raus. - MANN 2: Raus hier, du Penner.
Sehr gern.
Ganz ruhig, Kleine.
- Du schl�gst meine G�ste? - Er hat sie beleidigt.
Ich will keine Mimosen.
- Dann feuer sie. - Oh nein, bitte...
P�ppchen wie du bringen nur �rger. Gib das Kleid zur�ck.
Dir wird es nicht stehen, Finney.
WHITEY: Larry?
BEN: Whitey, genie�en wir die Show und trinken was.
Finney, ein Tisch f�r die Jungs.
Setz dich.
Diese Spelunke ist nichts f�r dich. Jemand sollte auf dich achtgeben.
Du etwa? Du machst mir Spa�.
Larry, wie konntest du wortlos verschwinden?
Ich hatte keine Wahl. Wie gesagt, es tut mir leid.
Nicht halb so leid wie mir.
Willst du f�r solche Maulhelden singen?
Es tut mir wirklich leid.
Ich m�chte dir helfen. Ich habe eine Idee.
Warst du schon mal in Kanada?
Wovon redest du? Was ist mit uns?
Ich tue es f�r dich, zu 100% f�r dich.
Vielleicht f�hrt es dich bis nach New York City.
Das ist mein Kumpel Ben. Ben, Helen Morgan.
Hallo.
Erkl�r du es ihr.
Die Idee ist der Hit.
Es gibt diesen Sch�nheitswettbewerb, um Miss Kanada zu k�ren.
Larry und ich sind f�r die �ffentlichkeitsarbeit zust�ndig.
Die Gewinnerin bekommt $ 1.000
und einen Broadway-Vertrag f�r ein bekanntes Musical.
Es ist alles arrangiert. Sie werden gewinnen.
Ich bin keine Kanadierin.
Auf dem Hintern s��er M�del prangt ja nicht "Made in Canada".
Was sagst du dazu?
Ich wei� nicht.
(APPLAUS)
ANSAGER: Miss Claudine Latour aus Montreal
in der gro�artigen Provinz Quebec.
(APPLAUS)
Miss Helen Morgan aus Whitewood, Saskatchewan.
(APPLAUS)
Miss Dolly Delaney aus Kenora, Ontario.
Eines unserer einheimischen M�dchen.
REPORTER: Bursche.
ANSAGER: Und zu guter Letzt, Miss Denise Rubiano...
Telegrafieren Sie das und erbitten Sie Antwort.
Ja, Sir.
Tja, das sind sie also.
Jede Menge kanadischer Sch�nheiten.
Und eine von ihnen wird unsere Miss Kanada.
Gleich wird die Jury ihr Urteil verk�nden.
Damit die Wahl der Miss Kanada vollkommen unparteiisch erfolgt,
haben wir einen Amerikaner zum Leiter der Jury ernannt.
Sie alle kennen ihn.
Dieser bekannte Anwalt aus New York kennt unser sch�nes Land bestens.
Mr. Russell Wade.
Schaff es hier her�ber.
Immer noch nicht fertig? Was machst du so lange?
Was sorgst du dich? Du riskierst nichts.
Wir haben nur das B�hnenbild einer amerikanischen Show gekauft.
- Wir senden es zur�ck in die Staaten. - Ok, beeil dich.
Ich f�nde es per Lastwagen sicherer.
Vertrau mir. Zugtransport ist glaubw�rdiger.
Meine Damen und Herren, die Jury hat entschieden.
Ich pr�sentiere Ihnen lhre K�nigliche Hoheit, Miss Kanada,
Helen Morgan aus Whitewood, Saskatchewan.
(APPLAUS)
Meine Damen und Herren, hier in Montreal herrscht gro�e Aufregung.
Eine unbekannte junge Frau aus Whitewood, Saskatchewan
wurde zur Miss Kanada gek�rt.
Hier, Sch�tzchen. Der ist sch�ner als das Bastr�ckchen.
Wie aufregend. Ich kann nicht fassen, was hier geschieht.
- Die Jury m�chte Sie sprechen. - Danke.
Wahrscheinlich um dir die $ 1.000 und den Vertrag zu geben.
Meinst du?
- Viel Gl�ck. - Danke.
Miss Morgan, mir ist das �u�erst unangenehm.
Ein Reporter hat recherchiert
und behauptet, Sie seien in Whitewood nicht bekannt.
Stimmt das, Miss Morgan?
Ich bin nicht mal Kanadierin.
Ich stamme aus Illinois.
Als Amerikaner sitzen wir nun beide in der Klemme.
Was geschieht jetzt?
Sie werden disqualifiziert. Sie m�ssen alle Preise zur�ckgeben.
Ja. Ja, nat�rlich, ich...
Es tut mir schrecklich leid.
Nicht wegen der Preise, sondern wegen der Unannehmlichkeiten.
Mich wundert, warum Sie einen solchen Schwindel inszenieren.
Ich wollte gern bei diesem New-York-Musical mitmachen.
Oh.
In meinem Beruf ist es erfrischend, jemand Aufrichtiges zu treffen.
Komme ich jetzt vor Gericht oder so?
Das kann ich Ihnen wohl ersparen.
Nein, ich denke, das Kapitel ist abgeschlossen.
Vielen Dank, Mr. Wade.
Ich sch�me mich wie nie zuvor.
Das brauchen Sie nicht.
Und f�r eine Sache schon mal gar nicht.
F�r lhr Aussehen. Sie sind sehr h�bsch.
Danke.
- Ist das Waggon 90? - Ja, der hier.
- Ben. - Dolly.
Witzig, mir ist schon egal, was ich k�sse. Wie geht's dir?
Sue, Ben Weaver, der Mann, von dem ich dir erz�hlt habe.
- Freut mich. - Hallo.
An kanadischen Variet�s sind wir gescheitert.
Jetzt robben wir uns nach New York zur�ck. Und du?
Ich hatte gerade ein B�hnenbild gekauft, als dein Brief kam.
Was f�hrst du im Schilde?
- Ach, nur ein interessantes Gesch�ft. - SUE: Helen.
- Helen Morgan, hallo. - Sue.
- M�dels, Helen Morgan. - HELEN: Hallo.
Helen, das ehemalige Songbird-Trio.
Loses Mundwerk, goldene Kehlen und volle...
Wie geht's? Es hei�t, du seist fast Miss Kanada geworden.
- Wie das? - Man hat sie um den Titel betrogen.
SCHAFFNER: Alles einsteigen.
DOLLY: Steigst du auch ein? SCHAFFNER: Vorsicht.
DOLLY: Wir kl�nen bis nach New York. SUE: Wie sch�n, dich zu sehen.
Los. Alles in Butter, Junge, ein Kinderspiel.
- Gut. - Hier.
Das nehme ich.
(ZUGPFEIFE ERT�NT)
Wir halten bald an der Grenze, nahe der Niagaraf�lle.
Bringt dich das auf Ideen?
Ja, wenn du ein Fass hast.
Du bist eine harte Nuss.
Dolly, bitte, leg mir Fesseln an.
Wenn du dich weiter mit Larry abgibst, hast du bald echte Fesseln um.
Ben, gib mir einen Ring und besorg dir ehrliche Arbeit und ich sage Ja.
Vielleicht.
Ich habe bestimmt schon 100-mal geschrieben.
Geschrieben und geschrieben, aber er hat nie geantwortet.
Warum sch�tzen M�nner Frauen, die um sie weinen, erst,
wenn sie zu alt sind?
Es ist doch ein junger Mann, oder?
Ja.
So, wie er mich behandelt...
Ein altes Sprichwort lautet:
"Die 3 schlimmsten Dinge sind: schlaflos im Bett liegen,
auf jemanden warten, der nicht kommt
und gefallen wollen, ohne zu gefallen."
Ok, du bist nicht Miss Kanada. Es wird keine Bedeutung haben.
Aber dein Sieg sollte eine Genugtuung sein.
- Sie haben ihn mir weggenommen. - Na und?
Ich mache es wieder gut, versprochen.
Die anderen Frauen sahen neben dir aus wie B�gelw�sche.
VEREINIGTE STAATEN ZOLL- UND EINWANDERUNGSBEH�RDE
- Stimmt etwas nicht? - Nein, nein.
BEN: Ist das die Grenze? LARRY: Ja.
- Alles ok? - Ich wei� nicht.
- Was ist los? - Sei lieb und halt den Schnabel.
- Moment mal. Was ist los? - Alles bestens. Bleib da drin.
- Du planst doch irgendetwas. - Bist du wohl ruhig?
Du bist ein Gauner, so wie er.
Ich bin verr�ckt nach dir, aber ich haue gleich zu.
Na los, bitte, schlag zu, trau dich.
Geh hinein. Alles in Ordnung, Helen.
Sie ist nur nerv�s. Wozu brauchen wir hierbei auch Frauenzimmer?
Da sind sie.
BEAMTER: K�nnten wir Sie kurz sprechen? Amerikanischer Zoll.
- Einer von Ihnen ist Larry Maddux? - Ja.
Sie sind als Showmanager aufgef�hrt, stimmt das?
- Das stimmt. - Kommen Sie mit.
Was ist denn passiert?
Ja, was ist los, Officer?
Riechen Sie mal. Und behaupten Sie nicht, das sei Make-up.
Mitkommen.
KANADISCHER WHISKEY
Na los, nicht so sch�chtern.
MIETSPENDEN HIER HINEIN
- SUE: Klar wei� er... - Hi.
- Hi, Dolly. ...wer ich bin.
Was f�r eine Party ist das?
Jeder bringt Alkohol mit und muss auch noch Geld geben.
Eine Mietspendenparty, Dummkopf.
Die M�dchen sind pleite, also verhindern wir ihren Rauswurf.
Apropos, ich sollte mal eine Nerzmantelparty schmei�en.
HELEN: Bitte, langt zu.
Hering ist die Spezialit�t unseres Delikatessenladens.
Bedien dich, Joe. Es schmeckt gut.
Was ist mit dir, Stanislaus?
Ich kann nicht ewig von Hering leben.
Die Eskimos tun es auch.
FRAU 1: Ist das Scotch oder Roggenwhiskey?
- MANN: Wonach schmeckt es denn? - Reinigungsmittel.
Dann ist es Roggenwhiskey.
Scotch schmeckt nach Mottenkugeln.
14, 10, 20...
- $ 14,40? - Kostprobe gef�llig?
- Hey, was ist hier los? Wir hatten $25. - Sch.
Ich habe dem Jungen da $ 10 gegeben.
Er spricht morgen f�r eine Rolle in The Green Hat vor.
Aber er hat seinen Anzug verpf�ndet.
Wir sammeln f�r unsere Miete, nicht f�r seine Klamotten.
Mach dir keine Sorgen.
- Hallo, allerseits. - FRAU 2: Wie alt ist das Baby?
Vorsichtig.
2 Jahre.
Abgef�llt und unter Zollverschluss.
(GRUPPE LACHT)
- Hallo. - Hallo.
Hi.
Ab ins Vergn�gen.
SUE: Eddie. Du hast meinen Brief also doch bekommen.
- Na ja, ich... - Du bist mit mir hier, mein S��er.
ED: Vergiss es. Es ist unwichtig.
(MANN & FRAU LACHEN)
Wunderbare Party, meine Liebe. Ganz wunderbar.
MANN: Wunderbar.
Sie darf nicht auf unserer guten Couch sitzen. Sie beschmutzt das Polster.
- Oh, du... - Halt.
- Das geh�rt bestraft. - Ganz ruhig.
Gib her. Das Zeug ist stark.
Wir sind doch keine Stockfische, oder?
Lass uns Party machen.
Komm, Sue, du hast genug getrunken. Gib her.
(SUE WEINT)
Sue.
- Behalt sie bitte im Auge, ja? - Warum? Was ist los?
Der gute alte Ed ist aufgekreuzt, mit neuer Begleiterin.
Die Arme.
Die paar Kr�ten sind hart verdient.
- Benny ist wieder da. - Hey, Benny.
Ich bin zuf�llig mit Lebensmitteln hier vorbeigekommen.
Wahrscheinlich Diebesgut.
Bist du mir etwa noch b�se wegen der Kanada-Sache?
Larry hat den Kopf hingehalten. Er wurde �bel zugerichtet.
Es waren einfach zu viele.
- Ich konnte Larry nicht helfen. - Wie geht es ihm?
Er wurde zusammengeschlagen. Gesicht, Rippen...
- Und als endlich der Notarzt kam... - Notarzt?
- Wo ist er? - Na, in deinem Herzen, meine Sch�ne.
- Oh, Larry, geht es dir gut? - Besser als je zuvor.
Hier, k�mmer dich darum, Ben.
Aber dein Gesicht ist ja unversehrt.
Was f�r eine Masche ist das jetzt?
Was willst du hier? Uns pl�ndern?
Sachte, sachte. Du machst mich schlecht.
Du und deine L�gen.
Letztes Mal ging es um den Sch�nheitswettbewerb in Kanada.
Du hast mich benutzt, um Alkohol zu schmuggeln.
Moment mal. Halt. Wer h�tte dich dazu gebraucht?
Whitey wollte dich nicht mitnehmen. Ich wollte dir nur helfen.
Die Stadt ist reif. Ich �ffne sie dir wie eine Auster.
Ich mag keine Austern. Ich will dich nicht sehen.
Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben. Lass mich in Ruhe.
Die Kleine ist verr�ckt nach dir.
Ben, Ben, h�r zu.
Das ist meine U-Bahn-Sinfonie. Sehr modern, ohne Melodie.
Ich fahre U-Bahn und lausche den R�dern auf den Schienen.
Ich studiere die Gesichter und h�re auf das Klappern.
Ich komponiere, fahre, komponiere weiter.
Das ist eine U-Bahn-Fahrt. H�r zu.
(SUMMT)
N�chstes Mal nimmst du besser den Bus.
Ich habe auch eine Bus-Sinfonie.
(SUMMT)
Sue.
Sue?
Ah!
Helen.
(WEINT)
BEN: Was ist passiert?
- Um Himmels willen, nein, nein. - Komm, Helen.
Verschwinden wir.
- FRAU: Ich w�re nicht gekommen... - Hallo, Vermittlung.
- Die Polizei, bitte. - HANK: Los, alle raus hier.
- Los, die Treppe runter. - Hallo, Polizei.
Hallo, Polizei.
Es gab einen Unfall. Beeilen Sie sich.
Auf jemanden warten, der nicht kommt Gefallen wollen, ohne zu gefallen
(KRANKENWAGENSIRENE HEULT)
Ich und Ben haben alles geregelt. Es wird keine Probleme geben.
Trink das.
Na los, dann f�hlst du dich besser.
Du weinst immer noch? Wann wirst du erwachsen?
- Was bist du f�r ein Mensch? - Ein quicklebendiger.
Und nur die z�hlen.
Sie ist tot, leider, aber sie w�re sowieso gescheitert.
Wahrscheinlich ist sie froh, dass alles vorbei ist.
Aber ich bin nicht tot.
Mein ganzes Leben war ich der Polizei immer ein St�ck voraus.
Siehst du das da unten?
Eine Kanalisation voller Ratten.
Alles Betr�ger.
Ich poliere ihnen das Maul und zerrei�e sie.
Siehst du darin den Sinn des Lebens?
Moment mal.
Ich bin in Frankreich durch Schlamm gekrochen, habe viele Orden erhalten.
Damit kann ich nichts bezahlen.
Jetzt verteidige ich nur noch mich selbst, Larry Maddux.
Helen, du hast Talent.
Du hast eine sch�ne Stimme und kannst vortragen. Und ich?
Das neue Gesch�ft hat mir eine Menge Freunde eingebracht.
Einige von ihnen besitzen Nachtclubs.
Am besten f�ngst du im Blauen Drachen an. Kennst du den?
Pack deine Sachen und raus hier. Komm mit mir.
- Wohin? - �berall, wohin ich gehe.
Ist das ein Heiratsantrag, Larry?
Ja, das dachte ich mir.
- Larry, glaubst du an gar nichts? - An mich und an dich.
- Aber ich komme an zweiter Stelle. - Genau.
Ich wei�, was dich wurmt. Dein Name soll hell strahlen.
Ich glaube, du wirst ein gro�er Star.
Aber ich werde dabei sein.
Was ist das nur f�r ein Leben?
Manchmal meine ich, in einem Loch zu sitzen, das immer tiefer wird.
In Danville. Jetzt mit dir.
Alles ist auf Sand gebaut.
Oh, Larry, halt mich.
Sag, dass du mich liebst, dass du mich brauchst, bitte. Bitte.
Ich f�hle mich wie von Geistern verfolgt.
Nicht wegen der Sache mit Sue. Das kenne ich seit meiner Kindheit.
M�NNER (SINGEN): Ist sie nicht reizend? Ist sie nicht s��?
Sie ist sanft Und geistig ist sie fast perfekt
Sie ist umwerfend, sie ist g�ttlich lhre Sch�nheit schon fast verboten
M�NNER & FRAUEN (SINGEN): Sie ist die Freundin
Lad sie ein zum Tanz Lad sie ein zum Tee
Schon erstaunlich, wie umwerfend Diese Dame sein kann
Nur ein Blick Und die M�nner fallen um wie Fliegen
Sie ist die Freundin
Sie ist klug, sie ist gebildet
Ist sie wirklich echt?
Sie hat Herz und Verstand
Wow, die Frau ist 'ne Wucht
Ist sie nicht reizend? Ist sie nicht s��?
Eine Augenweide, f�r die man gern Sein Leben l�sst
Auf seltsame Weise Lodert mein Herz
F�r die Freundin
- Wir machen Stimmung. - Wenn ich so weiterzittere,
seht ihr einen billigen Abklatsch von Gilda Gray.
- Bist du nerv�s? - Ja.
Halt mal. Hier, nimm das. Dann hast du etwas zum Festhalten.
Und sei gut, Helen, ja? Es ist unser erster anst�ndiger Job.
Los, M�del, in einer Reihe aufstellen.
Vergiss nicht, Tony, eine Hand w�scht die andere.
- Ich habe dir die Damen gebracht. - Larry, noch einmal.
Ich kann dir keinen Whiskey abkaufen.
Das hier ist Whiteys Revier.
Ich gr�nde ein unabh�ngiges Unternehmen.
Ich verkaufe preiswerter und liefere schneller. Echte Ware.
Ich beziehe sie aus einem K�stenradius von 3 Meilen vor Jersey.
Authentische Ware.
Whitey mag es nicht, wenn sich seine Jungs abnabeln.
Aber warum sagst du es ihm nicht selbst?
Du hast eine Verabredung mit mir verpasst.
Ich hatte eine wichtigere. Ich k�ndige.
- Ich werde erster Mann. - Verhandelst du darum mit Tony?
Oh nein, ich habe abgelehnt.
Ich bin nicht sehr begeistert, von dir im Stich gelassen zu werden.
Du bist unentbehrlich. Zumindest im Moment.
- Tony w�rde dir nie Whiskey abkaufen. - Oh nein, nie.
Tony w�rde es nie wagen, mich zu ver�rgern.
Und so etwas w�rde mich ma�Ios �rgern.
Frauen haben M�nner schon oft in den Gr��enwahn getrieben.
Die Klugen wachen fr�her oder sp�ter auf
und entscheiden sich wieder f�rs schnelle Geld.
Sei klug. Ich m�chte dich nicht als Konkurrenten haben.
Aber ich bin so gro�m�tig und vergesse deine Eskapade.
In meinen Augen arbeitest du noch f�r mich.
(APPLAUS)
Ich habe mich wohl nicht klar genug ausgedr�ckt, Whitey. Ich k�ndige.
WHITEY: Verschwindet hier, alle beide.
(SINGT) Der Mann, den ich liebe
Geh�rt einer anderen
Er singt seine sanften Lieder
F�r eine andere
Tut mir leid, Whitey, ich...
HELEN: Und sogar wenn ich ihn
In meinen Armen halte
Wei� ich, dass er ganz fest
An eine andere denkt
Die H�nde, die ich halte
Geh�ren einer anderen
Ich wette, sie sind nicht so kalt
Bei der anderen
Oh, wie schwer ist es, allein zu sein
Im Leben zu stehen
Noch schlimmer ist es
Sich allein zu verlieben
Der Mann, den ich liebe
Geh�rt einer anderen
Der Mann, den ich liebe
Geh�rt einer anderen
(APPLAUS)
War Larry zum zweiten Auftritt da, Dolly?
- Nein, warum? - Ich mache mir Sorgen um ihn.
Helen, h�r auf damit. K�mmere dich um dich selbst.
Das Publikum war begeistert. Los, dein St�ck hat eingesetzt.
(BAND SPIELT SANFTE MELODIE)
Nein, auf den Fl�gel. Das war toll.
(APPLAUS)
(SINGT) Nur ein Liebesnest
Gem�tlich und warm
Wie ein T�ubchen
Auf einer Farm
(PFEIFT)
Sie sind alle wegen Versto�es gegen das Volstead-Gesetz verhaftet.
MANN 1: Halt, nein. MANN 2: Verschwinden wir. H�ren Sie...
- Hey, das d�rfen Sie nicht. - Das h�ren wir immer.
Na los, vorw�rts.
Keine Sorge. Ich k�mmere mich um Sie.
- Drau�en sind Sie sicher. - Danke.
Ok, halt.
Sie hat keinen Alkohol ausgeschenkt.
- Sie ist S�ngerin. - Ok, zur�ck zu den anderen.
Los, M�dchen, auf geht's.
Alle hier hinein.
Wissen Sie, wer uns verpfiffen hat? lhr Freund Maddux.
- Das stimmt nicht. - Aber klar.
Er w�rde seiner Gro�mutter in den R�cken schie�en,
um darauf zu wetten, zu welcher Seite sie f�llt.
Hey, Kleine. Du sitzt zum ersten Mal, was?
H�r zu, S��e, du kannst gegen Kaution freikommen.
- So wie die anderen. - Kaution? Woher bekomme ich die?
Ruf deinen Anwalt an. Der sollte dich herausholen k�nnen.
- Hey, Jimmy. - JIMMY: Oh, was ist denn schon wieder?
- Die Kleine macht ihr Recht geltend. - Halt die Luft an.
lhr steht ein Anruf zu. So lautet das Gesetz.
Ich kenne keinen Anwalt. Ich brauchte nie einen.
Jetzt brauchen Sie ihn dringend.
Richter Fowler urteilt streng in Sachen Fl�sterkneipen.
In Sachen Fl�sterkneipen. Ja.
- Moment. - FRAU: Moment.
Ich kenne einen Anwalt.
- Wade, Mr. Russell Wade. - Mr. Russell Wade.
- Sie kennen Mr. Wade? - Ja.
- Ja. - Wirklich?
- Ja. - Ja.
Das Telefon geh�rt Ihnen, Prinzessin.
Oh, sie ist weg. Leb wohl. Huu!
(SINGT)
Hier ist es, meine Herren.
Das neue Projekt des Gro�stadtkoordinationsausschusses.
Ich glaube, dieses Projekt wird wie kein anderes
zur Versch�nerung der Stadt beitragen.
Und Arbeitspl�tze f�r treue Anh�nger unserer Partei schaffen.
- Verzeihung, Sir. - Ja, Johnson.
Eine Miss Morgan ist am Telefon. Sie sagt, es sei dringend.
Ich kenne keine Miss Morgan.
Sie soll in meinem Stadtb�ro anrufen.
- Jawohl, Sir. - Also...
Morgan.
- Oh, Johnson. - Ja, Sir?
Entschuldigen Sie mich, meine Herren. Ich nehme den Anruf an.
In der Tat. Das w�re ein gro�er Erfolg.
- Hallo, Miss Morgan. - HELEN: Erinnern Sie sich an mich?
- Aber nat�rlich. - Ich bin im Gef�ngnis.
- Gef�ngnis? - Ja.
- Wegen eines Sch�nheitswettbewerbs? - Es war eine Razzia.
Ganz ruhig, keine Sorge.
- In welchem Gef�ngnis sind Sie? - Center Street.
Ich komme sofort und k�mmere mich darum.
Danke.
YOUR BROADWAY AND MINE Von Louis Sobol
Helen Morgan, die h�bsche S�ngerin, die Staranwalt Russell Wade...
HELEN (SINGT)
...vor dem Gef�ngnis bewahrte, singt nun nicht hinter Gittern,
sondern bezirzt allabendlich das werte Publikum
in Pete Gasshers Musikbar in...
Lass es uns noch mal versuchen Noch mal seufzen
Noch mal in den Himmel fliegen
Baby, es ist ein Kinderspiel
Ich liebe dich und du liebst mich
Viel Gl�ck Russell
Ich schwebe nur dahin Mit dem Wind
Ich durchschweife die Stra�en
Durchkreuze die Ozeane
Wie die V�glein, die im Baume singen
Ein erfreuliches Leben
Um Freude zu bereiten
Der Himmel ist das einzige Dach
�ber meinem Kopf
Und wenn ich m�de bin
Macht mir Mutter Natur mein Bett
Ich gleite dahin und bereite Freude
Ich schwebe nur dahin
Mit dem Wind
Hier kennt man mich, falls du einen Drink m�chtest. Das ist alles.
Du f�hrst mich immer an so ungew�hnliche Orte.
Russell, ich habe noch nie so jemanden wie dich gekannt.
Jemanden so Starkes, zu dem ich aufschauen kann.
Du hast mein Leben ver�ndert.
Und du hast meines ver�ndert.
Helen, ich habe tolle Pl�ne f�r heute Nachmittag.
Ich zeichne heute bis 15 Uhr auf.
Helen, du arbeitest zu viel. Was versuchst du zu beweisen?
Arbeit macht mir nichts, sie zu verlieren, sorgt mich.
Ja, das Gef�hl kenne ich.
(BAND SPIELT "BREEZIN' ALONG WITH THE BREEZE")
Es ist sch�n, in eine zweite Haut schl�pfen zu k�nnen.
Der eigene Name in Leuchtbuchstaben, das eigene Bild auf dem Programmheft.
Du bist diese Person, Helen.
Das macht deinen Erfolg aus.
Selbst wenn du recht h�ttest, erst du hast mir Sicherheit gegeben.
Das ist mir das Wichtigste geworden.
- Russell, du h�rst gar nicht zu. - Was?
- Oh, doch, ich, ich... - Stimmt etwas nicht?
Helen, entschuldige mich kurz.
Ich bin gleich wieder da.
(WADE SPRICHT UNVERST�NDLICH)
Sie ist reizend. Wer ist sie?
Sie ist meine Frau.
Sie ist sehr h�bsch.
Ich werde keine Ausrede erfinden,
warum ich dir nicht schon fr�her von ihr erz�hlt habe.
Es ist wohl offensichtlich. Ich hatte Angst, dich zu verlieren.
Aber es ist besser, dass du es wei�t.
- Wei� sie es? - Oh ja.
Wir sind seit Jahren gute Freunde, mehr nicht.
Wir finden eine L�sung, Helen.
Nachdem du dir selbst klar dar�ber geworden bist.
Hab kein schlechtes Gewissen.
Ich verliebe mich immer in die falschen M�nner.
(SINGT) Meine Zeit ist deine Zeit
Deine Zeit ist meine Zeit
Wir laufen einfach im Takt
Und verstehen uns
Wir harmonieren mit alten Liedern
Sowie neuen Liedern
Fr�hlichen Liedern und traurigen Liedern
Unsere Zeit zusammen ist einzigartig
Und einzigartig bist du
Er ist gut. Ich werde ihn f�r die Hochzeit engagieren.
Na, ihr beiden, ihr seht aus wie 2 Bienen in einer Konditorei.
- Was ist los? - Das hier.
- Ein Verlobungsring. - Es fehlen nur noch 30 Raten.
Oh, wie wundervoll f�r dich, Dolly.
Ben hat die Gaunerei aufgegeben, also habe ich Ja gesagt.
Ich w�nsche euch alles erdenklich Gute.
- Alfredo, bring uns Champagner. - Gern.
- Ich habe einen ganz besonderen. - Gut.
Und lass ihn flie�en. Es gibt etwas zu feiern.
Sieh mal, wer gerade angestolpert kam.
Warte hier.
- Hallo, Dolly, hallo, Ben. - Hi, Larry.
- Hallo, Helen. - Hallo, Larry.
lhr 2 lasst es richtig krachen, was?
Diese Bar ist anders als die Spelunken im Zentrum.
Nur dass es hier auch Telefone gibt, falls du die Polizei holen willst.
Gl�ckwunsch, ihr beiden. Ich habe es gerade erfahren.
lhr werdet in einem H�uschen mit Garten leben,
wie man sie auf Titelseiten sieht.
Ja, Dolly will f�r eine H�hnerfarm sparen.
Setz dich, Larry, sto� mit uns an.
Nein, danke. Ich m�chte an der Bar mit dir reden.
- Klar, Larry. - Setz dich.
Dich interessiert nicht, was er zu sagen hat.
Ein Ring am Finger ist wie ein Nasenring.
- Verstehe. - Bedaure.
Ich handele jetzt mit gebrauchten Lkws.
- Ganz solide. - Ok.
Aber wann immer du Geld brauchst, komm zu mir.
Ach, und sch�n, dich wiederzusehen, Helen.
Auf euch beide.
Viel Gl�ck.
Als N�chstes kommst du, Helen.
Ich habe gesehen, wie Wade dich ansieht. Er schmachtet.
Ach, komm, Helen.
Du h�ngst noch an dem Unruhestifter, an diesem Larry?
Au.
- Du hast gro�e F��e. - Und du einen gro�en Mund.
HELEN: Alfredo. ALFREDO: Ja, Ma'am.
- Mehr Champagner. - Gerne, Ma'am.
- Was m�chtest du trinken, Baby? - Egal, Hauptsache teuer.
- Was? - Champagner.
Champagner.
RUD Y: Viele von Ihnen werden bemerkt haben,
dass uns heute eine der gr��ten Broadway-S�ngerinnen beehrt.
Sonst bestehe ich nicht darauf, aber heute
bitte ich Helen Morgan, uns eines ihrer Lieder vorzutragen.
Stellen Sie den Champagner kalt, ich bin n�mlich gleich zur�ck.
Vielen Dank, Rudy.
Ich widme dieses Lied einem gl�cklichen Paar,
meinen besten Freunden, die sich heute verlobt haben.
Eines Tages wird er auftauchen
Den Mann, den ich liebe
Er wird gro� und stark sein
Den Mann, den ich liebe
Und wenn er sich n�hert
Werde ich mein Bestes tun
Damit er bei mir bleibt
Er wird mich anschauen und l�cheln
Ich werde verstehen
Und schon bald darauf
Wird er meine Hand nehmen
Auch wenn es albern scheint
Ich wei� Dass wir beide nichts sagen werden
Vielleicht werde ich ihm Sonntag begegnen
Vielleicht Montag
Vielleicht nicht
Doch bin ich mir sicher Dass er eines Tages kommen wird
Vielleicht Dienstag
Wird es gute Nachrichten geben
Er wird uns ein trautes Heim schaffen
Nur f�r uns 2
Ich werde es nie verlassen
Wer w�rde das tun? W�rdest du?
Und deswegen
Warte ich auf
Den Mann, den ich liebe
(SCHL�SSEL RASSELT IM SCHLOSS)
(SCHEPPERN)
Wie bist du hier hereingekommen?
Ich habe Beziehungen.
Immer am Tricksen, nicht wahr?
Wenn das so w�re, s��e ich jetzt nicht hier.
Was ist, Larry? Hat dich das junge Ding verjagt?
- Oder plagt dich dein Gewissen? - Weder noch.
Ich kann dich nicht alleinlassen.
Ich sehe dich in jeder Frau. Bedeutet das nichts?
Nach unserer letzten Begegnung konnte ich nicht schlafen.
Und du brauchst nur aufzukreuzen. Glaubst du, so einfach ist das?
Sag du es mir.
Fass mich nicht an, Finger weg. Du tust mir weh.
Ich war der Erste, der gepunktet hat, und ich bin verr�ckt nach dir.
Nein, Larry, ich will dich vergessen.
Tats�chlich?
Ich habe dich beobachtet. Du hast mich fixiert.
Du hast dich genauso nach mir gesehnt, wie ich mich nach dir. Darum bin ich hier.
Wenn ich mich irre, sag es einfach und ich gehe.
Los, sag es. Sag mir, ich soll verschwinden.
Warum musst immer du es sein?
- Weil ich dich haben will. - Lass mich los.
- Egal wie. - Auch per Heiratsantrag?
Hat Wade dir einen gemacht?
Vergiss es endlich.
Wir sind s�chtig aufeinander.
Du kannst dich davonstehlen wie eine streunende Katze.
Aber wir sind noch die Alten und du das einsame M�dchen in Chicago.
Ich hasse dich.
Ich hasse dich, Larry.
Ich habe erfahren, dass das Geb�ude in der 52nd Street
Ihnen geh�rt.
Was interessiert Sie an der Immobilie?
Unter uns, es ist das perfekte Lokal f�r einen Nachtklub, keine Kneipe.
Es ist klein, vom Feinsten.
Intim ist der richtige Ausdruck. Geschmackvoll.
Der Teppich ist so dick, dass man Schneeschuhe braucht.
Wollen Sie dort lhre Spirituosen verkaufen?
Aber nein. Als Anwalt wissen Sie, dass das illegal ist.
Wir erh�hen die Preise.
Mit einem kr�ftigen Aufschlag halten wir den P�bel fern.
Und was haben Sie davon, Mr. Maddux?
Ich bin Frontmann und f�hre den Laden.
Ich habe das Know-how, Sie den Zaster.
Nat�rlich h�tte Larry Maddux selbst gern einen Anteil am Klub.
Das habe ich vermutet.
Wie war das?
Mr. Maddux, als Anwalt habe ich schon vielen M�nnern wie Ihnen geholfen.
M�nnern, die zweifelhafte Gesch�ftspraktiken verfolgen.
Ich w�re dumm, mich mit einem solchen einzulassen, oder?
Sie w�ren dumm, ein gutes Gesch�ft auszuschlagen,
nur weil jemand in anderen Kreisen verkehrt.
Ich habe genau zugeh�rt.
- Aber verstehen Sie meine Vorsicht. - Lassen Sie mich ausreden.
Dieses Lokal w�rde gro�en Gewinn abwerfen.
Ich sorge f�r das Dauerengagement eines Stars.
Den allergr��ten.
Wissen Sie, wen?
Eine gemeinsame Freundin von uns, Helen Morgan.
Wei� Helen davon?
Noch gibt es kaum Wissenswertes.
Oder, Mr. Wade?
Wir beide wissen, dass Helen eine Pause verdient.
Sie geh�rt einfach nicht in diese billigen Absteigen.
Der Klub w�rde ihr Sicherheit bieten.
Es w�re der erste, an dem sie Anteile h�tte.
lhr geht es doch gut. Sie tritt in den besten Klubs auf.
Machen Sie sich nichts vor, Mr. Wade.
Eine schicke Samtrobe t�uscht nicht dar�ber hinweg, L�ckenb��er zu sein.
Mr. Maddux, wie gut k�nnen Sie dichthalten?
Alles, was ich f�r Miss Morgan tue, verlangt �u�erste Diskretion.
Genau das meinte ich.
Wir werden stille Partner,
Sie bleiben vollkommen unsichtbar.
Sind wir im Gesch�ft?
Na sch�n, sofern Sie mir einen Vertrag mit Miss Morgan vorlegen.
Unter einer Bedingung.
Dass mein Name in diesem Zusammenhang nie auftaucht.
Mir gef�llt, was Sie sagen.
(PFEIFE ERT�NT)
Entschuldigung. Zigarettenm�dchen.
Ich habe keine Kippen mehr.
Moment mal. Seit wann rauchst du Zigaretten?
(ZIGARETTENM�DCHEN LACHT)
(DOLLY LACHT ERZWUNGEN)
KELLNER: Sch�nen Abend, Mademoiselle.
Hi, Larry.
Das Lokal ist erstklassig geworden.
Die Oberschicht.
- Wie geht's, Dolly? - Gut.
Wie viel Blutgeld steckt wohl in diesen 4 W�nden?
- Sehr witzig. - Ach, du und deine Freunde.
- Fred. - Bis sp�ter, Larry.
Nicht durch �ppige Trinkgelder verf�hren lassen.
Mr. Wade hat Tisch 1. Er bringt Ziegfeld mit.
Tisch Nr. 1 wird reserviert, Mr. Maddux.
- Sir? - Das ist Mark Hellinger.
- Tats�chlich? - Versorg ihn mit Zigaretten.
Ich lese seine Kolumne jeden Tag.
In diesem Outfit musst du nicht lesen k�nnen, Sch�tzchen. Na los.
Hallo, Mr. Hellinger.
Ein kleines Gastgeschenk.
- Freut mich, Sie zu sehen, Mr. Wade. - Ja.
- Miss Herbert, Mr. Maddux. - Guten Abend.
- Mr. Ziegfeld. - Freut mich sehr.
Und Mr. Kirk, ein Partner von Mr. Ziegfeld.
Ted?
Danke.
Was sagen Sie zu meinem Klub?
Sie sind ein bemerkenswerter junger Mann.
Ein Kind der Zeit, Mr. Wade.
- Sammy, Tisch 1 f�r Mr. Wade. - Jawohl, Sir.
- Guten Abend, Mr. Ziegfeld. - Hallo, Jimmy.
Jimmy McHugh, Miss Morgans Begleiter.
- Hallo. - Guten Abend.
Sie haben neue St�cke komponiert?
Ja, Sie werden sie heute Abend h�ren, Mr. Ziegfeld. Viel Spa�.
- Danke. - Hier entlang, Mr. Ziegfeld.
Danke.
Hallo, Whitey.
Willst du dich unter die besseren 10.000 mischen?
Du wilderst in meinem Revier, mit meinen Kunden, aber nicht lange.
Ein neuer Bundesbeamte ist in der Stadt, ein harter Typ.
Na und?
Er will in Washington Eindruck schinden.
Ach, jeder neue Bundesbeamte bekommt hier als Erstes einen Umschlag.
Larry, dieser Beamte ist anders.
Er ist unbestechlich.
Und er kann mehr als nur Lokale schlie�en.
W�re schade, wenn er hier anfinge.
- Warum sollte er das tun? - Wer wei�?
Es reicht ein Durchsuchungsbefehl und ein V�gelchen, das dich verpfeift.
- Sammy. - Ja, Sir.
Geben Sie Mr. Krause einen guten Tisch und so viel Vogelfutter, wie er will.
(FRAU LACHT)
Hier entlang, Mr. Krause.
- Danke. - Spiel gut.
Larry, ich tu mein Bestes.
Junge, es l�uft gro�artig.
Es passt keine falsche Wimper mehr in den Saal.
Oh, ich habe bald Dollarzeichen in den Augen.
Riesen�berraschung f�r dich, Baby. Mein Freund Ziegfeld ist da.
Du kennst Ziegfeld?
Ziggy und ich sind im selben Fahrstuhl geboren.
- Bist du so weit? - Ich denke ja.
W�nsch mir Gl�ck.
Bei deinem Talent brauchst du kein Gl�ck.
Oh, Larry, die Leute warten.
Dann lass sie warten.
Das steigert die Spannung.
Hier ist ein... Larry.
Sie werden erwartet, Miss Morgan.
Wir machen sp�ter an dieser Stelle weiter.
Mit Verlaub,
der Helen-Morgan-Klub pr�sentiert stolz: Miss Helen Morgan.
(SINGT) Schnapp deinen Mantel
Und nimm deinen Hut
Lass deine Sorgen hinter dir
Und bewege dich in Richtung
Sonnenseite der Stra�e
H�rst du nicht den Pitter-Pat?
Tanz zu dieser schwungvollen Melodie
Das Leben kann so sch�n sein
Auf der Sonnenseite der Stra�e
Ich lief immer im Schatten
Mit dem Schwermut im Nacken
Aber ich habe keine Angst
Dieser Vagabund hat die Seite gewechselt
Auch wenn ich nie Einen Pfennig haben werde
Werde ich reicher als Rockefeller sein
Goldstaub zu meinen F��en
Auf der Sonnenseite der Stra�e
Ich lief immer im Schatten
Mit dem Schwermut im Nacken
Aber ich habe keine Angst
Dieser Vagabund hat die Seite gewechselt
Auch wenn ich nie Einen Pfennig haben werde
Werde ich reicher als Rockefeller sein
Goldstaub zu meinen F��en
Ich bin nicht mehr im Schatten
Keine Schwermut mehr im Nacken
Auf der Sonnenseite
Der Stra�e
- Oh, ich wusste, das wird toll. - Danke, Dolly.
- Du warst wunderbar, ganz wunderbar. - Danke, Ben.
- Miss Morgan, Mr. Ziegfeld. - Guten Abend.
Sie waren grandios.
Ich w�nsche Ihnen viel Erfolg in lhrem neuen Klub.
- Danke. - Du hast dich selbst �bertroffen.
Hier soll sie ja auch strahlen.
Ich gratuliere, Mr. Maddux.
So ein eigener Nachtklub ist sicher aufregend.
Ja, aber ich mache mir nichts vor.
Es ist nicht wie am Broadway.
Das ist das einzig Wahre.
Apropos.
Ich w�rde gerne etwas mit Ihnen bereden.
Mr. Maddux, zeigen Sie mir doch bitte auch den restlichen Klub.
Darf ich?
Miss Morgan, haben Sie Edna Ferbers Das Kom�diantenschiff gelesen?
Ja, das habe ich.
Wie Sie vielleicht wissen,
hat Oscar Hammerstein daraus ein B�hnenst�ck gemacht.
Und Jerry Kern hat die Musik dazu komponiert.
Seine Musik ist wunderbar.
Hunderte von M�dchen haben bei mir f�r die Rolle der Julie vorgesprochen.
Wir mussten sogar die Produktion stoppen, bis ich sie finde.
Und nach lhrem Auftritt heute bin ich �berzeugt, Julie gefunden zu haben.
Was?
Die Proben beginnen n�chste Woche, Premiere ist im Februar.
Was sagen Sie, Miss Morgan?
- Mr. Ziegfeld, halten Sie mich fest. - Was?
Ich glaube, ich falle in Ohnmacht.
(ZIGFIELD LACHT)
ZIEGFELD-THEATER DAS KOM�DIANTENSCHIFF
(APPLAUS)
- Sie liegen dir zu F��en. - Wunderbar, Helen.
- Wenn die Kritiker mal nur so denken. - Zieh dich um.
Ziggy gibt eine Party in seinem Penthouse. Da lesen wir die Kritiken.
Heute Abend ist sie zum Star geworden.
Zum gro�en Broadway-Star.
Ja, aber der arme Ziggy tut mir leid.
Er hat sie nur f�r eine Saison.
Aber ich? An meinen Klub ist sie dauerhaft gebunden.
H�rt, was Burns Mantle schreibt.
"Ich halte mich noch f�r jung,
aber Helen Morgan hat mich fr�hzeitig sprachlos gemacht."
Hallo, Mr. Wade.
The Graphic erw�hnt die Vorstellung nur kurz.
Sie fassen sie in einem Wort zusammen.
- Wie lautet es, Liebes? - Grandios.
So wie ich mich heute Abend f�hle,
w�nschte ich, �berall lhren Namen leuchten zu sehen.
Mademoiselle, Sie haben gesungen comme flamboyer.
Wie ein Herz in Flammen, wie eine brennende Fackel.
Merci beaucoup.
So viel kann ich.
Glauben Sie mir. Europa w�rde Sie verg�ttern.
Die Fremde mit dem gebrochenen Herzen,
die von unerf�llter Liebe singt.
Bitte. Organisieren wir eine Tournee.
Ich muss nur telegrafieren.
Dubois, wollen Sie etwa meinen Star entf�hren?
Entf�hren? Das Wort kenne ich nicht.
- Tut mir leid. - Entschuldigen Sie mich.
GRUPPE (SINGT): Ich will gl�cklich sein
Aber ich werde nicht gl�cklich sein
Bis ich dich auch gl�cklich gemacht habe
Sagen Sie, Mister, das Leben ist sch�n
Wenn wir fr�hlich sind
FRAU: Sei ruhig, Dawn. Mach keinen �rger.
DAWN: Oh, warum nicht?
Nur weil Helen f�r ihren Durchbruch mit einem hohen Tier kokettiert?
Verleiht ihr das etwa Heiligenstatus?
Jeder wei�, dass Russell Wade dahintersteckt. Und au�erdem
sagt Whitey Krause, dass Wade den Klub f�r sie gebaut hat.
- Dawn, sch. - Nein, lass sie reden.
Red weiter. Was ist mit Russell Wade?
Ich sage nur, was ohnehin stadtbekannt ist.
Dass Russell Wade dein Klub geh�rt.
Du bist betrunken.
Oh, komm mir nicht mit diesen Kulleraugen.
Wer, meinst du, hat den noblen Helen-Morgan-Klub finanziert?
- Larry Maddux. - Larry?
(DAWN LACHT)
Der ist gut.
Larry, der nie auch nur 2 Piepen zusammenhalten konnte.
Lass sie in Ruhe, Dawn.
Es wird Zeit, dass sie die Wahrheit erf�hrt.
Russell Wade geh�rt dein Klub, Sch�tzchen.
Larry ist nur ein Schmarotzer.
Helen, warte.
Dawn, das h�ttest du nicht sagen d�rfen.
Mark. Meine Freundschaft mit Helen birgt kein Klatschpotenzial.
Helen, Sie waren gro�artig.
- Das Publikum war hingerissen. - Danke, Mark.
Ich w�rde gern mit Russell allein sprechen.
Nat�rlich. Entschuldigen Sie mich.
Bis sp�ter.
Stimmt irgendetwas nicht?
Ist es wahr?
Stammt das Geld f�r den Klub von dir?
Ja, das ist wahr. Ich werde dich nicht anl�gen.
Du warst also der Geldgeber.
Glaub mir, h�tte ich das gewusst, ich...
Niemand sollte es je erfahren.
Ich h�tte wissen m�ssen,
dass Gesch�fte mit Leuten wie diesen, Opfer fordern.
Was er mir antut, ist meine Schuld.
Aber dass er dich meinetwegen benutzt
und in seine krummen Gesch�fte verwickelt,
das verzeihe ich mir nie.
Bitte denk nicht so.
Immerhin habe ich von Larry das bekommen, was ich wollte.
Eine Chance, dir zu helfen.
Die Kom�diantenschiff- Kritiken
tun Wunder f�r unseren Nachtklub, Baby.
Ich stelle kleinere Tische auf.
Knie an Knie, das ist geselliger.
- Gute Nacht, Helen. - Warte, Russell.
Mr. Maddux hat Gesch�ftliches mit dir zu besprechen.
Was siehst du in ihm?
Ok, schie� los. Sag es mir ganz direkt.
All die s��en Worte, nur damit ich einen Vertrag unterzeichne.
Hat er das gesagt?
Bei dir gibt es immer einen Haken.
Den Klub hast du mit Russells Geld gebaut,
das du nur mit mir als Trumpf bekommen hast.
Na und?
Wir haben einen Klub, du bist ein Star, Wade hat gut investiert.
- Wir m�ssen die Goldgrube nur nutzen. - Nein, du nicht mehr.
Du hast deinen letzten Dollar mit mir verdient.
Guter Zeitpunkt, alles hinzuschmei�en.
Von ganz oben, wo ich dich hingebracht habe.
Los, spuck's aus. Liebst du ihn?
- Das hat damit nichts zu tun. - Ja oder nein?
Ich m�chte eine Antwort haben. Ja oder nein?
Und wenn schon?
Du kannst ihn nicht ausschalten wie einen Schmugglerkumpanen.
- Ja oder nein? - Ja.
Du kleines Luder. Du bist nicht besser als ich.
Er ist verheiratet. Warum versuchst du, ihn zu k�dern?
H�r zu, antworte mir.
Ich liebe ihn.
Ich liebe ihn.
Merk dir eins.
Ich habe noch nie eine Frau um etwas angebettelt.
Sie hatten genug, Miss Morgan.
Sie sind 1,50 m gro�, da passt keine ganze Flasche rein.
Setzen Sie eine Runde aus?
Sammy zuliebe?
Lieber zu viel, als zu wenig.
Ok.
Ok, Miss Morgan, aber das ist der Letzte.
Miss Morgan, Sie wissen, in dem Zeug liegen viele bittere T�ne.
Das Publikum wartet, Miss Morgan.
(SINGT) Warum wurde ich geboren?
Warum lebe ich?
Was erhalte ich?
Was gebe ich?
Wieso will ich etwas
Auf das ich nicht zu hoffen wage?
Worauf kann ich hoffen?
Ich w�nschte, ich w�sste
Warum ich versuche
Dich anzulocken
Warum weine ich?
Du h�rst mich nie
Ich bin eine arme N�rrin
Aber was soll ich denn tun?
Warum wurde ich geboren
Um dich zu lieben?
Warum versuche ich
Dich anzulocken?
Warum, warum nur, weine ich?
Du h�rst mich nie
Ich bin eine arme N�rrin
Aber was soll ich denn tun?
Warum wurde ich geboren
Um dich zu lieben?
Komm, das brauchst du nicht.
Schon witzig.
Beim ersten Drink habe ich das Zeug gehasst.
Du solltest die Finger davon lassen, Helen. Du magerst ab.
Ich kann nicht mit ansehen, wie du dich zu Tode s�ufst.
Die Schlaftabletten sind alle. Hast du noch welche?
Ja, habe ich.
Du solltest jetzt schlafen. Du siehst m�de aus.
Nach der 100. Vorstellung morgen gebe ich eine Champagnerparty.
Helen, du solltest Geld sparen.
Du gibst es schneller aus, als du es verdienst.
Du kannst nicht jedem $ 100 Trinkgeld zustecken, Blankoschecks.
Ich wei�, ich muss aufh�ren.
Wei�t du, wie viele Leute dir Geld schulden?
Du k�nntest $ 10.000 eintreiben.
Aber wei�t du was?
Ich glaube nicht, dass du das Geld zur�ckbekommst.
Du gibst viel f�r mich aus.
Mein Geld ist auch deins. Ich w�nschte nur, ich h�tte mehr.
Ich wei�, ich wei�.
Willst du mal lachen?
Wor�ber?
Ich habe in diesem Buch etwas gelesen.
Es hat mich an mich erinnert.
Meine Kerze brennt an beiden Enden
Sie wird die Nacht nicht �berdauern
Doch, ach, meine Feinde Und, oh, meine Freunde
Sie spendet ein warmes Licht
Nur dass ich kein warmes Licht spende. Es ist �berhaupt nicht warm.
Aber ich rei�e mich zusammen, Dolly. Ich werde es schaffen, ich muss.
Ganz bestimmt.
Ich kann so nicht weitermachen.
Ich habe solche Angst, f�hle mich so einsam.
Helen, ruh dich ein wenig aus, komm.
Leg dich jetzt hin.
Und versprich mir, nicht zu gr�beln, ja?
(APPLAUS)
- Jemand erwartet Sie, Miss Morgan. - Ich wei�.
Ich brauche Sie eine Weile nicht, June.
Tut mir leid, dass Sie warten mussten, Mrs. Wade. Es gab langen Applaus.
Ich dachte, wir sprechen besser hier,
weil Sie durch Auftritte und Nachtklub sicher sehr eingespannt sind.
Ich komme gleich zur Sache, Miss Morgan.
Russell und ich haben eine Abmachung getroffen.
Und ich habe �ber vieles hinweggesehen.
Aber Sie sollen wissen, dass ich seit vielen Jahren Mrs. Russell Wade bin.
Und dass ich das auch noch lange bleiben m�chte.
Sie ziehen voreilige Schl�sse...
Wir kl�ren das besser sofort.
Mein Mann hat eine steile Karriere vor sich.
Doch lhre Beziehung zu ihm wird zum Stadtgespr�ch.
Ein Skandal w�rde auch auf mich zur�ckfallen.
Aber Russell w�rde er ruinieren.
Gesellschaftlich und politisch.
Ich hoffe, ich dr�cke mich klar aus.
Ich will weder Russell noch Ihnen schaden.
Dann vergessen Sie ihn besser, eine Scheidung bekommt er nicht.
Sie werden mir nicht glauben, wenn ich sage,
dass Russell einer meiner wenigen Freunde ist.
Verheiratete M�nner betrachten Frauen wie Sie nicht nur als Freundin.
Gute Nacht.
POLIZEISTREIFE
MANN: Lassen Sie meine Frau los.
(GESCHREl)
POLIZIST 1: Rein hier.
POLIZIST 2: Na los, etwas schneller bitte, ja?
Aufh�ren.
Aufh�ren!
Ah!
Aufh�ren!
Reg dich ab, Schwester.
Nur so kann Vater Staat diese Lokale dauerhaft schlie�en.
POLIZIST 3: Ok, M�nner, gehen wir.
LARRY: Whitey.
Das ist ein schwerer Schlag.
Hey, hey, hey.
Ach, komm, davon geht die Welt nicht unter.
Ehrlich, gerade erst heute Morgen
habe ich mir den Namen f�r einen neuen Klub ausgedacht.
Helen Morgans Sommerpavillon.
Klingt gut, was?
Wir er�ffnen diesen Sommer und stellen das hier in den Schatten.
Na, was sagst du? Gib mir gr�nes Licht.
Es bringt nichts.
Alles, was ich anpacke, l�uft schief.
Es bringt nichts.
Ich muss weg. Ich muss hier weg.
REPORTER 1: Nicht bewegen. REPORTER 2: Wann kommen Sie zur�ck?
- Sobald ich sesshaft werde. - Wer ist denn der Gl�ckliche?
Kein Kommentar.
REPORTER 1: Nicht bewegen, Miss Morgan.
REPORTER 2: Gute Reise, Miss Morgan. REPORTER 3: Bon voyage.
REPORTER 2: Bon voyage. MANN: Alle an Land, die an Land wollen.
(SINGT) Es gibt jemanden Nach dem ich mich sehne
Ich hoffe, dass es jemand ist
Der sich um mich
K�mmern wird
Tiefe Nacht
Sterne im Himmel hoch oben
Mondschein
Leuchtet auf unser Liebesnest
Paris im April
Zu wem kann ich fl�chten?
Was hast du nur
Mit meinem Herzen getan?
(APPLAUS)
- Helen. - Helen.
- Dolly. - Hallo, Liebes.
Hallo, Ben.
- Sie sieht toll aus. - Ganz toll.
Lasst euch anschauen. Die Ehe scheint euch gutzutun.
Wenn wir uns nur einig w�ren, w�re alles ok.
- Darf ich lhre Deklaration sehen? - Ja.
Im Moment brauche ich nur diese Tasche.
Der Rest kann ins Hotel gebracht werden.
Hotel? Was hei�t Hotel? Wohnst du nicht bei uns?
Warum willst du in diesem sch�bigen Hotel wohnen,
wenn du in unserer sch�bigen Wohnung wohnen kannst?
- Sei still. - War nur Spa�.
Dolly hat deine Matratze mit Bl�tenbl�ttern ausgestopft.
Euer Angebot ist lieb, aber ich wohne besser im Hotel.
- Ich habe so viel zu tun. - Wie du willst.
Aber du musst dir unbedingt unseren Klub ansehen.
Beeil dich, wir k�nnten bald dichtmachen.
- L�uft er nicht gut? - Nein.
Die Wirtschaftskrise.
Im Goldenen L�ffel ist sie besonders sp�rbar.
Ok, Miss Morgan. Unterschreiben Sie bitte hier.
- Ist die Reise gut verlaufen? - Wunderbar.
- Halt, was unterschreibt sie da? - Ein Autogramm.
Herr Oberinspektor, was? Du stellst Fragen.
Wie sch�n, dass du wieder zu Hause bist.
Entschuldigen Sie, Miss Morgan. Ein Herr wartet auf Sie.
Danke.
Hallo, Larry.
Du siehst toll aus. Du hast dich nicht ver�ndert.
Du auch nicht. In anderthalb Jahren kein Wort von dir.
- Du warst viel unterwegs. - Ja.
Ich konnte nicht glauben, dass du in so einer Bruchbude absteigst.
Die Krise scheint dir nicht zuzusetzen.
Ich bin nicht wie die anderen Idioten
mit Lochstreifen um den Hals aus dem Fenster gesprungen.
Du kennst Larry. Siegen oder sterben.
Nein sagen und leben, das versuche ich gerade.
Meinst du mich?
Ich meine vieles.
Komm, setzen wir uns. Wir haben viel nachzuholen.
Ich habe nur kurz Zeit. Ich muss gleich einen Vertrag unterschreiben.
So wie fr�her.
Ich habe deine Europatour in der Presse verfolgt.
Langer Weg von Miss Saskatchewan bis zum Liebling Europas.
Abgebrannter Liebling.
Ich hatte Erfolg, aber der Markt ist eingebrochen.
Alles in Butter, du er�ffnest wieder eine Show.
Wie ich immer gesagt habe, du wirst ein Star.
- M�chten Sie etwas bestellen? - Nichts zu essen.
Aber w�re es m�glich, einen doppelten Brandy zu bekommen?
Tut mir leid, dieses Hotel h�lt sich ans Gesetz.
Wurde dieses Gesetz nicht schon l�ngst aufgehoben?
Dann bringen Sie uns bitte 2 Tassen Kaffee.
Ohne Kaffee.
(SINGT) M�nner, die sie nicht kriegt Hat sie noch nicht getroffen
Georgia hat was aus ihr gemacht Georgia gab ihr einen Namen
Sie haben 's erraten, Georgia Brown
Ich brauche mehr Bedenkzeit, Larry.
Benny, das ist, wie Babys den Schnuller zu klauen.
In Whiteys Lager wartet Alk im Wert von $25.000 darauf,
dass wir zulangen. Stimmt's, Red?
Mich hast du schon �berzeugt.
Du tust so, als wollten wir einen S��warenladen �berfallen.
S��warenl�den sind gef�hrlich. Das ist ein Kinderspiel.
- Kennst du Willie Abb? - Ja.
Er k�mmert sich f�r $ 1. 100 um den Nachtw�chter,
er ist Teil der Aktion.
Er zwingt ihn, sich zu verd�nnisieren
oder sich Kaffee zu holen und die T�r offen zu lassen.
Und wenn er f�r $ 1.200 zu Whitey geht?
Vertraust du so einem Trottel wirklich?
Habe ich dich schon mal aufs Glatteis gef�hrt?
- Das ist es nicht, Larry... - Was dann?
Du bist jetzt verheiratet. Du tr�gst Verantwortung.
Wei�t du, wie hoch dein Anteil w�re? 5 Riesen.
F�r so viel Zaster musst du ein Jahr im Dreck schuften.
Na komm, was sagst du?
Na sch�n, aber wenn Dolly davon erf�hrt...
Wenn Dolly davon erf�hrt. Irgendwann erdrosseln ihn die Sch�rzenb�nder.
DOLLY (SINGT): Sie haben 's erraten, Georgia Brown
Oh, Jungs, z�ckt eure Feder
Oh, Mann, sie ist ein Feger
Wer ist das, Mister? Auf jeden Fall nicht die Schwester
Es ist Georgia, ihr Name ist Georgia
S��e Georgia Brown
(KLAPPERN)
(ZUGPFEIFE ERT�NT)
WHITEY: P�nktlich.
BEN: Raus hier. LARRY: Na los, Red.
Red!
- Lauf, Larry. - Red.
(KLAVIERMUSIK ERT�NT)
(SINGT) Jemand liebt mich
Wer kann das wohl sein
Ich frage mich, wer er ist
Jemand liebt mich Wer kann das wohl sein
Was ist mit Morgan los? Sie l�uft nur auf halber Kraft.
Das ist der Sprit, den sie schluckt.
HELEN: Jedem Jungen, der vorbeikommt Rufe ich zu
Hey, vielleicht bist du daf�r bestimmt
Mein kleiner Liebling zu sein
Jemand liebt mich
Wer kann das wohl sein
Vielleicht bist du's
MANN 1: Ok, wir machen 10 Minuten Pause.
MANN 2: Ok, 10 Minuten. Nicht l�nger.
- Ein Anruf f�r Sie. - Danke.
- Hallo, Miss Morgan. - Hallo, Johnny.
- Klingt wie ein Hit. - Das hoffe ich.
Nach 20 Jahren erschn�ffle ich die wie ein Beagle.
Ich suche Larry Maddux. Haben Sie ihn gesehen?
Warum? Was ist los?
Es ist gesch�ftlich.
Wenn er in Schwierigkeiten steckt, m�chte ich das wissen.
Sie sind ein guter Mensch. Na los.
Es ist oft schwer, guter Mensch und Polizist zu sein.
Der Anrufer wartet, Miss Morgan.
Warten Sie.
Hallo?
Helen? Ben.
H�r zu, Larry wurde schwer angeschossen.
Ich habe ihn in den Klub gebracht.
Komm schnell her. Ich glaube, er schafft es nicht.
Das habe ich ganz vergessen.
Sagen Sie ihm, es t�te mir leid. Ich komme sofort.
Ist jemand bei dir? Die Polizei?
Ja, genau.
Ich singe ein paar Nummern aus der Show.
Sch�ttle die Polizei ab und komm schnell.
Ich tue mein Bestes.
Ich habe ganz vergessen, dass ich heute Abend
im Goldenen L�ffel auftrete.
Ich komme mit. Ich bin ein gro�er Fan von Ihnen.
Wahrscheinlich singe ich nur ein Lied.
Prima, mein Wagen steht vor der T�r.
Na sch�n, ich ziehe mich nur kurz um.
Zum GOLDENEN L�FFEL
Ja, Sir? Oh, hallo, Mr. Haggerty.
Moment, ich hole den Chef.
Es ist die Polizei.
Sie brauchen den Alkohol nicht zu verstecken.
Das ist reines Privatvergn�gen.
Klar, Privatvergn�gen.
Guten Abend, Ma'am.
Privatvergn�gen. Ich nehme den Mantel.
- Danke. - NICK: Keine Kontrolle.
- Hallo, Dolly. - Hi, Johnny.
Was f�r eine �berraschung.
Ich mache mich f�r den Auftritt zurecht.
F�hlen Sie sich wie zu Hause. K�mmern Sie sich um ihn, Nick.
NICK: Ja, Ma'am. Das ist der beste Tisch des Hauses.
Setzen Sie sich, ich sorge f�r lhr Wohl.
- Kaffee, bitte. - Ohne Schuss?
Ich meine, schwarz oder mit Milch und Zucker?
- Schwarz, bitte. - Klar. Was sonst?
- Wie sieht es aus? - Schlecht.
Er will keinen Arzt.
Schusswunden m�ssen der Polizei gemeldet werden.
- Er liegt hier drin. - Ich halte Haggerty hin, beeil dich.
(LARRY ST�HNT)
Larry.
Larry.
Helen ist da.
- Woher wei�t du es? - Von Ben.
Schaff sie raus. Ich m�chte sie nicht mit hineinziehen.
- Lass mich einen Arzt rufen. - Ich will keinen Arzt.
Bring mich hier weg, Ben.
Lass dir helfen, Larry.
Ich will keine Hilfe. Geh einfach.
Bitte, bring mich hier weg.
Ich brauche niemanden, ich will niemanden.
Dolly bittet Sie, hochzukommen, bevor Haggerty Lunte riecht.
- Sie wird Sie ank�ndigen. - Bitte, bring mich...
(LARRY ST�HNT)
Komm, Helen. Wir gehen besser.
Es tut mir leid. Selbst so ist er noch st�rrisch.
Ben, bring mich hier weg.
- Gib mir eine M�nze, Ben. - Warte.
Wei�t du, was du da tust?
Wenn du einen Arzt rufst, sperren sie Larry ewig ein.
- Das kannst du nicht tun. - Ich lasse ihn nicht sterben, Ben.
- FRAU (AM TELEFON): Vermittlung. - Vermittlung.
Ein Notfall. Ein Mann wurde angeschossen.
Schicken Sie den Notarzt in die East 51 st Street, zum Goldenen L�ffel.
Beeilen Sie sich.
Heute haben wir einen �berraschungsgast.
Der gro�e Star Miss Helen Morgan
ist von den Proben ihrer neuen Show zu uns gekommen.
Und sie wird f�r uns singen. Liebe liegt in der Luft, reine Liebe.
Miss Helen Morgan.
Ich tr�umte schon immer davon
Dass ich eines Tages
Den perfekten Liebhaber treffen w�rde
Ich w�rde ihn sofort erkennen
Wenn er je in meine Richtung k�me
Ich w�nschte mir schon immer
Dass er einer der
G�ttlichen M�nner sei
Mit viel Grips Und einem gro�en Herz
Wie die k�hnen Helden
In den B�chern
Die ich las
Aber dann kam Bill
Der ganz und gar nicht so ist
W�rde man ihm auf der Stra�e begegnen
W�rde er einem nicht auffallen
Seine Statur und sein Gesicht
Sein m�nnlicher Anmut
Sind nicht in der Art
Einer Statue
Und ich kann es nicht erkl�ren
Oh, es ist sicher nicht sein Verstand
Das mich erschaudern l�sst
Ich liebe ihn
Weil er...
Ich wei� es nicht
Weil er einfach nur
Mein Bill ist
(KRANKENWAGENSIRENE HEULT)
Trinken Sie das, Sch�tzchen.
DIENSTM�DCHEN: Sie sind gleich dran.
Wo dran?
lhre Show, Miss Morgan. Sie sind der Star.
Glitzer, glitzer, kleines Sternchen.
(KLOPFEN AN DER T�R)
MANN: Auf die B�hne, Miss Morgan.
Sch�tzchen, Sie d�rfen so nicht weitermachen.
Was soll die Aufregung? Ich kann im Sitzen und im Stehen singen,
trocken oder nass, tot oder lebendig.
Wo ist mein Schmetterlingsnetz?
Es ist alles paletti.
Bitte, Miss Morgan.
(APPLAUS)
(SINGT) Durch dich
F�hle ich etwas
Das mir ein R�tsel ist
Sag mir
Warum soll es so sein
Dass du die Kraft besitzt
Mich zu hypnotisieren
Lass mich
Unter deinem Bann leben
Durch dich...
(GESCHREl)
MORGAN BEENDET BROADWAYSHOW - MIT EINER BAUCHLANDUNG!
Mein Blatt zahlt jeden Preis f�r die wahre Story
�ber Helen Morgan, Sie und Russell Wade.
Ich wei� nicht, ob mein Terminkalender es erlaubt.
Seien Sie nicht dumm. Sie hat Ihnen das hier eingebrockt.
Was ist also, Maddux?
Sie werden Geld brauchen, wenn Sie rauskommen.
$ 1.000. So leicht verdient, als l�gen sie auf der Stra�e.
Ich werde wohl alt. So weit kann ich mich nicht mehr hinunterb�cken.
Ok, Charlie, gehen wir.
(SPIELEN JAZZ)
Helen?
Hallo, Russell. Wie war's in Washington?
Ich suche dich seit meiner R�ckkehr.
Bitte, ich m�chte dich nach Hause fahren.
Warum gehst du nicht einfach, damit wir uns nicht l�nger qu�len?
Weil ich nicht einfach so gehen kann.
Was willst du von mir?
Ich kann es nicht erkl�ren. Ich kann mir einfach nicht helfen.
H�r zu, Liebling.
Mir ist egal, was du getan hast oder was mit Larry passiert ist.
Ich kann dich nicht verlassen.
Es geht nicht um dich oder Larry, sondern um mich.
Nur um mich. In meinem Innersten ist es pechschwarz.
So wie in der Nacht, als mein Vater umgebracht wurde.
Ich war 11 und hatte Scharlach.
Ich war �ber ein Jahr blind und mein Vater pflegte zu sagen:
"Ich bin das Augenlicht meiner Kleinen, bis es ihr besser geht."
Als ich von seinem Tod erfuhr, schrie ich:
"Hilfe. So helft mir doch."
Vergangene Nacht f�hlte ich mich wieder so einsam.
Da war diese Stimme in mir,
die schrie: "Hilfe. So helft mir doch."
Ich liebe dich.
Ja, ich wei�.
Ich habe mal von einer Frau gelesen, die mit einem Trinker verheiratet war.
Er war ein toller Mann und sie war verr�ckt nach ihm.
Er konnte nicht anders als trinken, sie nicht anders, als ihn lieben.
So �hnlich ist es bei Larry und mir.
Wir treten von jeher auf der Stelle.
Kann ich irgendetwas f�r dich tun?
Schenk mir noch einen Drink ein.
Mr. und Mrs. Nord- und S�damerika und alle Schiffe auf See.
Leider gibt es keine guten Neuigkeiten von Helen Morgan,
dem gro�en Star, der im letzten Fr�hjahr mitten in der Vorstellung
zusammengebrochen ist.
Besorgte Freunde f�rchten, dass Morgan verschwunden ist.
Eine Kurzmeldung aus Paris...
RADIOSPRECHER: Patter Boy, es ist jetzt 2:40 Uhr.
Nun etwas Musik und ein paar gro�e Hits von gestern.
(HELEN SINGT IM RADIO "WHY WAS I BORN")
- H�ren Sie, das bin ich. - Was?
Ich singe das. Ich habe dieses Lied bekannt gemacht.
Daf�r gab es 10 Minuten Applaus.
Eine halbe Million verkaufter Platten.
(G�STE LACHEN)
(SINGT) Wieso will ich etwas
Auf das ich nicht zu hoffen wage?
Hey, warum tanzt du nicht ein bisschen Shimmy f�r uns?
(G�STE LACHEN)
Ich bin Helen Morgan, glauben Sie mir.
- Helen Morgan, der Star. - FRAU: Ja, klar.
Und ich bin die K�nigin von Rum�nien.
(G�STE LACHEN)
Erinnern Sie sich nicht an Das Kom�diantenschiff?
Und an meinen Nachtklub, den angesagtesten der ganzen Stadt?
Bei meiner Europatournee
haben sich Prinzen darum gerissen, mir die Wagent�r zu �ffnen.
Ich war Europas Liebling.
H�ren Sie her.
(SINGT MIT, SCHLECHT) Du h�rst mich nie
Ich bin eine arme N�rrin
Aber was soll ich denn tun?
- Hey, keine schlechte Imitation. - Sie stinkt.
H�r auf zu pl�rren. Das nervt.
Sie glauben mir nicht.
Sie erkennen selbst den gr��ten Star nicht.
Was wissen diese Trottel schon von Applaus?
"Bravo, bravo", das wurde mir �berall zugerufen.
Hier, kassieren Sie, was in der Flasche fehlt.
Schon gut, Miss Morgan. Das geht aufs Haus.
Ich habe Sie einmal im Palace gesehen.
FRAU: F�r wen h�lt sie sich? Helen Morgan?
(PFEIFT)
(SCHREIT)
Ein Drink. Wo ist die Flasche?
Ich will einen Drink.
Bitte.
(SCHREIT)
Bitte, einen Drink.
Geben Sie mir einen Drink, bitte.
Larry. Larry!
Bald. Larry!
Larry wurde erschossen. Hilfe!
So helft mir doch!
Nein, nein, nein!
- Hier, Madam. - Danke.
Der Herr, der die schickt, wartet drau�en.
M�chten Sie ihn sehen, Helen?
Wie geht es dir?
Ich dachte, ich w�rde dich nie wiedersehen, Larry.
Du solltest langsam wissen, dass Unkraut nicht vergeht.
Du wirst sehen, das schaffst du mit links.
Es ist schon komisch, wei�t du?
All diese Lieder �ber die Einsamkeit, die ich gesungen habe, sie waren wahr.
Wovon redest du?
Schau mich an. Ich liege flach und habe niemanden auf der Welt.
Du warst etwas von der Rolle. Aber wer war das nicht schon mal?
Wichtig ist, wieder aufzustehen und zu k�mpfen.
Wozu?
Tja, ich wei� nicht.
F�r die Heerscharen, die angerannt kamen,
wann immer dein Name aufleuchtete.
Unsinn, Larry.
Ah. Ich sage immer, was ich denke. Ich kann es beweisen.
Sogar in den lausigsten Kneipen warst du...
Na ja, du hast sie zum Strahlen gebracht.
Du hast viele Menschen ihre Probleme vergessen lassen.
Ich wei� nicht, was du an dir hast, Baby,
aber ich w�rde es nicht wegwerfen.
- Ich wei� nicht. - Aber ich.
Du musst es erkennen. Du musst mit dir auskommen.
Ja, so oder so.
Und du, Larry? Hast du immer noch �rger?
- Nein, nein, alles in Ordnung. - Das hoffe ich.
Ich bin nur kurz vorbeigekommen, weil es etwas gibt,
das ich dir schon lange sagen wollte, aber ich...
Ich habe nicht die richtigen Worte gefunden.
Es ist n�mlich so, dass...
Na ja, es gibt M�nner, die sich auf der schiefen Bahn bewegen, so wie ich.
Aber auf meine Art, Helen, liebe ich dich.
Ich dachte, dass du es vielleicht selbst merkst,
auch wenn ich nie etwas gesagt h�tte.
Glaubst du mir?
- Sehe ich dich morgen? - Tja, ich wei� nicht.
Ich bin vielleicht f�r eine Weile verhindert.
Danke, Haggerty.
WACHE: Auf Wiedersehen, Maddux.
- Bis bald. - LARRY: Warten Sie nicht auf mich.
- Hey, Benny. - BEN: Hi, Larry.
Sch�n, dich zu sehen.
- Du siehst blendend aus. - Ein bisschen �lter.
Ja, ich auch.
- Ist das etwa dein Wagen? - Ja, es l�uft ganz gut.
Komm, verbrennen wir diese Klamotten.
Du bist der Einzige, den ich kenne, der in Gef�ngniskluft klasse aussieht.
Wie geht es Helen?
Ganz gut, Larry. Sie kommt n�chste Woche aus der Klinik.
Aber sie ist nicht mehr die alte Helen.
Sie ist melancholisch und bl�st Tr�bsal.
Dann habe ich es ja gerade so geschafft.
Komm, fahren wir stilvoll in die Stadt.
LARRY: Na, das ist doch... Von wem sind die?
"Florenz Ziegfeld". Sieh an, sieh an.
Und die? Rudy Vallee, wer h�tte das gedacht?
Die Duncan-Schwestern.
Miss Morgan hat viele Blumen bekommen.
Vor 2 Monaten sogar von B�rgermeister Walker.
- Walter Winchell hat Tulpen geschickt. - LARRY: Hm.
Was haben wir hier?
Al Jolson. Einen Star wie dich vergessen sie nicht.
Larry, warum hast du dir das Geld nicht gespart?
- Wie bitte? - Du t�uschst mich nicht.
Alle vom selben Floristen. Immer die gleiche Handschrift.
Immer noch ein Trickser.
Na ja, sie duften gut.
All diese Leute wollten bestimmt Blumen schicken.
- Sie sind nur sehr besch�ftigt. - Ich wei�.
Schon seltsam.
Der Mann, den ich vor Jahren h�tte abblitzen lassen sollen.
Du kreuzt auf.
Jetzt l�sst du mich besser auch nicht abblitzen, denn ich habe
endlich herausgefunden, dass du an erster Stelle kommst.
- Netter Versuch, Larry. - Wirklich, ich...
H�r zu, unten wartet ein Taxi.
Sag nur ein Wort und wir fahren zum Friedensrichter.
Was h�ltst du davon?
H�ttest du das nur 10 Jahre fr�her gesagt.
Jetzt ist es zu sp�t.
Wei�t du, was du brauchst?
Eine nette Autofahrt und frische Luft.
- Bist du bereit? - Ja.
Ich habe heute Morgen l�cheln ge�bt.
Warten Sie bitte und lassen Sie die Uhr laufen.
- Warum bringst du mich her? - Sie werden es niederrei�en.
- Willst du es nicht noch mal sehen? - Wozu?
In meinen Augen hat es nie existiert.
H�r auf, davonzulaufen, Helen. Es hat existiert. Es hat dir geh�rt.
Komm.
Komm, ich habe noch einen Schl�ssel.
Warum glaubst du nur, dass ich hierher zur�ckkehren wollte?
Um der alten Zeiten willen vielleicht.
Es macht mir Angst.
Wahrscheinlich, weil ich es noch nie so leer gesehen habe.
(APPLAUS & JUBEL ERT�NEN)
Ich sagte doch, sie rei�en es nieder.
Ab jetzt kommst du an erster Stelle.
Ein Freund ist jemand, der dich kennt und trotzdem liebt.
Mir wurde gesagt, dass Helen glaubt, keine Freunde zu haben.
Und dass das Herz des Broadway nicht mehr f�r sie schl�gt.
Darum sind wir heute Abend hier.
F�r eine Frau, deren Liebeslieder uns hinwegtr�steten �ber billigen Fusel,
Gaunereien und den blinden Rausch der wilden 20er Jahre.
Es war ein Jahrzehnt der Fehler.
Und Helen Morgan hat einen der gr��ten Fehler begangen.
Doch sie hatte immer ein offenes Herz und eine freiz�gige Hand
f�r unglaublich viele Menschen, die Hilfe brauchten.
Ich wei� nicht, wie viele Lichter Helen Morgans Namen leuchten lassen.
Aber es m�ssen viele sein.
Denn selbst jetzt, wo sie nicht mehr f�r sie leuchten,
ist ihr heller Widerschein noch am Broadway zu sehen.
F�r mich und f�r alle von uns, die ihre Lieder lieben,
wird der Donner der 20er Jahre in der Geschichte des Broadway nachhallen.
Und irgendwo dar�ber wird die traurige, s��e Stimme
einer gro�artigen Frau auf einem Fl�gel erklingen.
Helen Morgan.
(WEINT)
Es gibt keine Worte f�r das, was ich im Moment empfinde.
Helen, du hast schon immer am besten vom Fl�gel aus zu uns gesprochen.
(SINGT) Fische m�ssen schwimmen
V�gel m�ssen fliegen
Ich muss einen Mann lieben
Bis ich sterbe
Ich kann nichts dagegen tun
Dass ich meinen Mann liebe
Sag mir, dass er faul ist
Sag mir, dass er tr�ge ist
Sag mir, dass ich verr�ckt bin
Nun, vielleicht wei� ich das ja selbst
Ich muss ihn einfach lieben
Meinen Mann
Wenn er nicht da ist
Ist es ein tr�ber Tag
Aber wenn er zur�ckkommt
Wird es ein sch�ner Tag
Die Sonne wird scheinen
Er kann nach Hause kommen
So sp�t wie er will
Ein Heim ohne ihn
Ist kein Heim f�r mich
Ich muss ihn
Einfach lieben
Meinen Mann
[GERMAN SDH]
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