Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Bernd, wohin?
Hang Jong. - Retour? Ha Jong?
Ha Jong, ja, Ha Jong.
* Erika lacht. *
(Erika) Ha Jong, wo ist Ha Jong?
* dynamische Musik *
Mit 80 Jahren um die Welt!
Sechs Senioren wagen das große Abenteuer.
Dass ich noch so was erleben darf,
das hätte ich nie für möglich gehalten.
Bisher haben sie nicht viel von der Welt gesehen.
Und sie haben keine Ahnung, wohin die Reise geht.
Nie gesehen, nicht mal davon geträumt.
Zusammen mit Reiseleiter Steven Gätjen
erleben sie sechs Länder in vier Wochen.
Gerade im Alter muss man ja irgendwie so 'ne Sachen erleben,
um wirklich noch mal zu sagen: "Mensch, wir sind doch noch da."
Heute geht's von Ulan Bator nach Hanoi.
In Vietnam erfüllt sich für die 79-jährige Marianne ein Lebenstraum.
* "Adventure Of A Lifetime" von Coldplay *
Vietnam - ein magisches Land,
geprägt von imposanten Felsformationen.
Rund 65 Prozent der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft.
Nach Jahren der Abschottung geht es mit Vietnam aufwärts.
Die Wirtschaft wächst, der Tourismus blüht auf.
* rhythmische Musik *
Bei der Ankunft am Flughafen von Hanoi
ist die Stimmung der Reisegruppe ein wenig getrübt.
Der 80-jährige Lothar fühlt sich nicht gut.
Das mitreisende Ärzteteam
will ihn gleich im Hotel noch einmal untersuchen.
Und doch ist eine der Weltreisenden voller Vorfreude
und alle wissen, warum.
Unsere mitreisende Lehrerin Marianne,
die freut sich wahnsinnig auf Vietnam,
denn - wie ich erfahren habe - hatte sie einen Pflegesohn,
den sie circa 30 oder 40 Jahre nicht mehr gesehen hat.
Und das ist wohl ihr größter Wunsch,
diesen jetzt zu einem Mann gereiften Menschen
mal wiederzusehen.
Hoffentlich klappt das auch alles so,
wie sie sich das vielleicht vorstellt, nicht?
Und wie ist das, hier zu sein?
Für mich ist das jetzt wie ein unglaubliches Geschenk.
Ich hab immer gedacht,
man müsste sich doch mal so viel Geld zusammensparen,
dass man sich einen Flug leisten kann und mal nach Vietnam fliegen,
um Tien zu finden.
Und jetzt steh ich so kurz vor seiner Tür vielleicht.
Oder so. Also, das haut mich richtig um.
Marianne wird vor 79 Jahren in Pommern geboren
und wächst nach Kriegsende in der Nähe von Leipzig auf.
Schon früh ist klar, dass Marianne eine Berufung hat:
Sie will Lehrerin werden.
Kinder bedeuten ihr alles.
Im Job und privat.
Nach zwei gescheiterten Ehen zieht sie ihre drei Kinder alleine groß
und ist mächtig stolz auf sie.
Auf diesem Bild zum Beispiel ist meine gesamte Familie drauf.
Alle meine drei Kinder.
Acht Enkel.
Und vier Urenkel.
Aber eigentlich gehört ja zur Familie auch noch der Tien.
Es ist eine ganz besondere Geschichte gewesen,
wie wir uns kennengelernt haben.
Der Tien war damals zu der Zeit 18, 19.
Wie viele Vietnamesen in den 70er- Jahren, macht Tien eine Ausbildung
im damaligen sozialistischen Bruderland DDR
und wird dort von Marianne und ihren Kindern aufgenommen.
Eine Begegnung, die das Leben aller verändert.
Er ist mein Sohn geworden, weil er im zwölften Lebensjahr
im Vietnamkrieg seine Mutter verloren hat.
Und er hat das Gefühl gehabt,
bei uns in der Familie eine neue Familie gefunden zu haben.
Und dieser Funke sprang beiderseitig über.
Er war einfach in unserer Familie drin und er gehörte dazu.
Und dann stellte er mir die Frage, ob er "Mutti" zu mir sagen darf.
Das war natürlich ein Moment, der einem unter die Haut geht.
Marianne schließt ihren Ziehsohn fest ins Herz - wie ihre eigenen Kinder.
Und auch die verbringen unvergessliche Momente
mit ihrem neuen Freund.
Doch nach Ende seiner dreijährigen Ausbildungszeit
muss Tien Abschied nehmen.
Der letzte Kontakt war 1982, als wir ihn verabschiedet haben.
Am Flughafen in Berlin Schönefeld.
Marianne versucht den Kontakt zu Tien aufrechtzuerhalten,
doch alle Bemühungen scheitern an der Postzustellung.
Zweimal ist ein Brief von ihm bei uns angekommen.
Aber es kam dann auch keine Post wieder.
Er hat in diesen beiden Briefen auch nicht bestätigt,
dass er meine Post bekommen hat.
So musste ich damit rechnen,
dass die Briefe vielleicht gar nicht weitergeleitet wurden,
oder dass sie gar nicht angekommen sind.
So hat er nicht mehr geschrieben und ich
habe dann auch nicht mehr schreiben können.
Mein größter Herzenswunsch wäre es, wenn ich meinen Ziehsohn Le Tien
nach 40 Jahren endlich einmal wiedersehe,
ihn in die Arme nehmen kann und sagen:
"Hier steht deine Mama und die hat dich ganz lieb."
Ja.
* gefühlvolle Klaviermusik *
Was Marianne zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt:
Nach intensiver Suche ist es tatsächlich gelungen,
ihren Ziehsohn Tien in Haiphong in Vietnam ausfindig zu machen.
Auch er kann es kaum erwarten seine - wie er sie nennt - Mutti,
nach fast 40 Jahren wiederzusehen.
Noch weiß Marianne nicht,
dass sie ihren Ziehsohn Tien tatsächlich treffen wird.
Doch seit sie vietnamesischen Boden betreten hat,
kreisen ihre Gedanken nur noch um eins.
Jetzt sind wir da.
(seufzend) Ich freu mich so, könnte wieder heulen.
Ich freu mich so, dass ich da bin.
Ich bin so gespannt, ich könnte heulen
wie ein Schlosshund.
Aber ich reiß mich zusammen.
Ich reiß mich zusammen.
Du bist an meiner Seite.
Ja, ich bin da.
Auch für Christina und die anderen Mitreisenden
hält Vietnam so manches Abenteuer bereit.
Während Marianne auf ein Treffen mit ihrem Ziehsohn Tien hofft,
möchte sich das Ärzteteam ein genaues Bild vom Befinden
des 80-jährigen Lothar machen.
* traurige Klaviermusik *
(Ärztin) Hallo, Lothar.
Wir wollten noch mal nach dir gucken kommen.
Lothar würde gern mit der Gruppe weiterreisen.
Durchhalten und für andere da sein, das ist lebenslang sein Motto.
Doch nach der Untersuchung und der Beratung mit Steven ist klar,
dass das Ärzteteam eine Entscheidung treffen muss.
Ihr Lieben, ich hab mich mit Ivo und Lynn,
mit unseren Ärzten, unterhalten vorhin.
Und die haben Lothar noch mal untersucht,
haben auch mit ihm gesprochen.
Und sind jetzt aus der medizinischen Sicht zu dem Entschluss gekommen,
dass für Lothar, die Reise zu Ende ist.
* traurige Klaviermusik *
Er fliegt also nach Hause?
Er wird nach Hause fliegen, aber er hat 'nen großen Wunsch.
Er möchte sich persönlich verabschieden.
Und ich würde mich freuen, wenn wir jetzt gemeinsam zu ihm gehen.
Und ihr ihm Tschüss sagen könnt.
Ihr werdet ihn morgen nicht sehen, weil wir früh unterwegs sind.
Die Senioren sind traurig.
Ein Abschied, der keinem in der Gruppe leicht fällt.
Lothar? Ja?
Ich hab hier ein paar ganz tolle Menschen,
die einmal zu dir kommen wollen.
Hallo, Erika. - Tachchen.
(Lothar) Ja, so ist das.
(Erika) Ja, schade. Mensch, schade.
Was machst du denn für Geschichten?
Was nicht geht, geht nicht.
Nimm das sportlich wie beim Fußball.
Wenn einer verletzt ist, muss er vom Platz, so ist das.
Ja, das macht mich tiefbetroffen und sehr traurig.
Ich könnte gleich weinen.
Der fehlt uns dann einfach.
Auch als Bürgermeister.
Wir haben so viel Spaß gehabt miteinander.
Mein lieber Lothar, pass auf dich auf.
(Bernd) Gute Heimreise. - (Marianne) Komm gut nach Hause.
Komm zu Kräften.
Wir denken an dich und du denkst an uns.
Ich schreib Tagebuch und du kriegst eine Kopie.
Er hat ja auch immer gute, große Sprüche draufgehabt.
Das wird uns jetzt fehlen.
Fand ich toll, dass ihr gekommen seid.
Die Gemeinschaft werde ich am meisten vermissen,
denn sie haben mir viel gegeben, und da bin ich dankbar für.
Vor seinem geplanten Heimflug
will die Ärztin Lothar für einen Check-up ins Krankenhaus begleiten
und sich dort weiter um ihn kümmern.
Lasst uns auf jeden Fall Lothar im Herzen mittragen
und ihm viele Bilder schicken.
Und wir rocken jetzt die letzte Strecke noch richtig.
(Christina) Ja. - Schauen wir mal.
(Bernd) Auf geht's. Auf zu neuen Ufern.
Auf zu neuen Ufern.
Wenn man alt ist, ist das einfach,
da kann von einem Tag zum anderen das Ende kommen, wie man sagt.
Dann geht eben nichts mehr. Damit muss man leben, ne?
Der erste Morgen in Vietnam.
Im Hotel geht es ruhig zu.
Auf den Straßen Hanois herrscht bereits Hochbetrieb.
Der einsetzende Regen sorgt bei den Senioren
nicht gerade für beste Laune.
Doch die Reisenden machen - wie oft in ihrem Leben -
einfach das Beste aus der Situation.
Kommt ganz schön was runter. Ja.
An den quirligen Verkehr in Hanoi
müssen sich die Senioren erst gewöhnen.
Gut, dass Reiseleiter Steven ein Auge auf sie hat.
Das ist zwar ein Zebrastreifen, aber wir passen trotzdem auf.
Kommt rüber, ich mach mal Schulpolizist, rüber.
Dieses Hupkonzert werde ich in Deutschland vermissen.
Das ist ja Wahnsinn hier.
Hier wird gehupt,
ich glaube, zweimal hupen: "Ich will jetzt vorbei",
dreimal hupen hab ich noch nicht ergründet.
Eine gute Gelegenheit,
sich näher mit den einheimischen Gebräuchen vertraut zu machen.
Es geht auf den Markt.
Ihr teilt euch bitte gleich in zwei Gruppen ein,
eine Dreier-, eine Zweiergruppe.
Und darauf stehen Zutaten für ein typisch vietnamesisches Gericht,
das ist die Sommerrolle.
Und ihr kauft in der jeweiligen Gruppe die Sachen,
die gelb markiert sind.
Hier, Zettelhalter, 250.000, Zettelhalter, 250.000.
Viel Spaß! Der Markt ist da vorne.
Ich freu mich auf euch.
Ihr teilt euch selber ein, los geht das.
Ausgestattet mit umgerechnet knapp zehn Euro
geht's auf Entdeckungsreise.
Das Zweierteam Marianne und Norbert
beschäftigt sich erst einmal mit dem Sortieren der Einkaufszettel.
Währenddessen übernimmt der gelernte Kaufmann Bernd das Dreierteam
und auch gleich die Führung.
* asiatische Musik *
Wir brauchen Schweinemagen, Minze und grünen Salat.
(Erika) Guck mal, die Frösche hier.
(Bernd) Ja, die brauchen wir nicht.
(Erika) Das ist schlimm hier, das kann ich nicht sehen.
Die armen Tiere.
Andere Länder, andere Sitten -
ich denke ja, hier wird viel Frosch gegessen.
Ich würde ihn nicht essen, weil mir das auch zu leidtut,
aber so ist es halt, das ist ja auch ganz normal hier.
Und wenn man hier ist, warum soll man sich das nicht angucken?
Dafür sind wir ja da.
Und um die vorgegebene Einkaufsliste abzuarbeiten.
Was kaufen wir, Bernd? - Schweinemagen.
(Erika) Schweinemagen, aha. - (Bernd) Da day lon.
Da day lon. - Jo.
Da day lon. - (Christina) Wie heißt es?
Da day lon. - (Christina) Ba day lon?
Da day lon. - Da day lon?
Ja. - Da day lon.
* Sie redet Vietnamesisch. *
Hang Jong? * Sie reden Vietnamesisch. *
Hang Jong. Hang Jong, jo.
(Erika) Wo nun hin? - (Bernd) Hang Jong.
Ja, wo ist das? - Da.
Wo? - Da.
Bernd, wohin?
Hang Jong. - Retour? Ha Jong.
Ha Jong, ja, Ha Jong.
* Erika lacht. *
Komm, Erika, Ha Jong.
Hier, komm, komm. Ha Jong.
(Erika) Ha Jong, wo ist Ha Jong?
Marianne und Norbert sind auch noch ohne Beute.
Und ohne Sprachkenntnisse, aber die beiden geben nicht auf.
* Sie spricht Vietnamesisch. *
Das, das, das und das.
* Sie spricht Vietnamesisch. *
Gehen wir um die Ecke. - (Norbert) Lassen wir uns führen.
Komm, wir lassen uns führen. Die weiß Bescheid.
Wir haben uns immer gut verständigt, das haben wir beide ganz gut gelöst,
mit Händen und Füßen reden, das ist am besten.
(Marianne) Koriander?
And ...
(Norbert) Das ist richtig.
(Marianne) Schnittlauch. - (Norbert) Das ist so ähnlich.
(Verkäuferin) Shrimps. Shrimps.
Wir haben jetzt schon so ziemlich alles.
(Norbert) Aha. Wie viel nehmen wir davon? Nicht viel, was?
Hauptsache wir haben was bei.
Danke, thank you.
So, los, wieder zurück, steck's Geld ein.
Hobbyfußballer Bernd führt seine Mannschaft über den Markt,
der nicht alles bietet, was Bernd gerne hätte.
(Bernd) Es gibt keinen Schweine- magen. Jetzt holen wir Chicken.
Sir?
Chicken. Chicken.
One, vier, five. Thank you.
Hähnchenschenkel, die kenne ich, die kriegen wir alle 14 Tage zu Hause.
Also, für mich ist die Sache erledigt. Wir haben fertig.
(Christina) Ja, wir haben doch Hähnchen.
Das reicht. - (Erika) Ja.
Familienmensch Marianne hat noch etwas auf dem Zettel.
Christina hat morgen Geburtstag, da kaufen wir noch eine Blume.
Ja, das machen wir.
(Marianne) Ja. - (Norbert) Siehst du welche?
Hier. - Nelken?
Ja, die müssen sich halten bis morgen.
Nelken halten sich. - Nelken ist okay.
Hier so ein gelbes? - Die sehen schon so alt aus.
Guck mal, die sind frischer.
Oder, ja, ganz frisch machen.
Drei ist okay. So, und jetzt bezahl.
5000? Einen Moment.
Da ist er. - Ah ja.
5000. - Mhm.
Gut? - Thank you.
Dream-Team Marianne und Norbert haben günstig eingekauft.
Da bleibt sogar Geld für ein weiteres Geschenk.
(Marianne) Nee, nicht so groß. Nimm mal ein kleineres.
Sonst reicht unser Geld nicht.
Oh, ja, das ist hübsch. - Das ist hübsch.
Zeig mal. Gib mal her, die Blumen, und mach das Geschäft mit dem Geld.
Zeig mal, wie viel Geld du hast.
Nee, dann will er gleich den großen Schein.
Ob ihm das reicht. Zeig ihm das mal.
30? Das reicht aber auch. - (Marianne) Ist okay.
Okay? Das reicht.
30 ist viel.
Okay. - (Marianne) Thank you.
Der Norbert war ein cooler Shopping-Begleiter.
Der hat das Geld verwaltet.
Und er hat auch eine Portion Draufgängertum.
Der geht einfach drauf los. War ganz gut.
* dynamische Musik *
Nachdem die Weltreisenden sich kurz frisch gemacht haben,
geht es in ein traditionelles Restaurant im Stadtzentrum.
Hier sollen die Senioren selbst Hand anlegen
und unter Anleitung einer Köchin
eine landestypische Spezialität zubereiten, die Sommerrolle.
It is okay because the chicken, that is okay with the roll.
Man kann auch Hühnchen benutzen.
Beim Einkaufen haben die Senioren sich bewährt.
Nun stellen sie sich der nächsten Herausforderung,
der Zubereitung.
Bernd, stellst du dich denn zu Hause auch an den Herd?
Meine Frau hat mir zu Weihnachten ein Kochbuch geschenkt für Doofe.
Heißt das auch so? Nee, das sage ich dazu.
Und da stehen die Gericht genau beschrieben, mit welchen Mengen.
Und es sind Bilder vorhanden, die die einzelnen Kochstufen darstellen.
Kannst du nichts verkehrt machen. Macht dir das Spaß?
Sicher. Einmal im Monat. Kocht ihr für euch selber?
Also, ich koche schon mal, aber dann koche ich in großen Mengen.
Eintopf zum Beispiel.
Und dann friere ich immer ein, portionsweise für mich.
Norbert, und du? Ich koche gar nicht.
Ich mache nur ganz wenige Gerichte selber,
die ich nicht im Gasthaus kriege.
Ach so, du gehst immer essen? Ja.
Ich gehe auch alleine, ja.
Nee, alleine essen gehe ich nie.
Also, das ist mir dann ... Das mag ich nicht.
Das macht nicht viel Spaß,
weil man beim Essen ja dann auch Gespräche führen kann.
Und man kann lustig sein, man kann Freude haben,
man kann ausprobieren.
Also, ob man nun in der Gemeinschaft sitzt und isst
oder in der Gemeinschaft Sport treibt oder Kultur zu sich holt,
das ist egal, aber die Gemeinschaft ist die Gemeinschaft
und die ist wertvoll an sich.
Und das gemeinsame Zubereiten der vietnamesischen Sommerrollen
macht allen Weltenbummlern großen Spaß.
Neben Huhn und vielen frischen Kräutern
werden die Reispapierblätter mit Reisbandnudeln gefüllt.
So weit, so einfach.
Okay, so. What's the next step?
(Koch) One. One.
Also, einmal hier die lange Gerade sozusagen rollen.
So, okay. (Norbert) Ach, herrje.
Die lange Gerade?
Jetzt knicken wir das hier an der Seite um. Guckt mal.
(Marianne) Wie ein Paket. And then roll it.
Stellt euch vor, das ist euer Weihnachtsgeschenk.
(Norbert) Das pack ich besser ein.
Zum Einrollen braucht es
neben viel Fingerspitzengefühl auch etwas Wasser.
Durch das Anfeuchten des Reispapiers wird die Rolle elastisch und klebrig.
Ein Trick, der die Sommerrolle zusammenhält - eigentlich.
(Norbert) Ich krieg die Sache nicht hin.
Da weiß ich ganz 100-prozentig, dass ich das nicht zu Hause mache.
Meine Frau hat früher nur für mich gekocht.
Küche war ihr Reich. Da habe ich nichts drin zu suchen gehabt.
Deswegen ist bei mir mit Kochen nicht viel zu holen.
Ich bin lieber fürs Essen.
Andere können kochen, ich esse.
Pass mal auf, so musst du das machen.
Und dann hier einschlagen. So einschlagen.
Oh Gott, oh Gott. Jetzt rolle ich sie.
Vergiss nicht, an der Seite einzuknicken.
(Norbert) Ach so, auch noch.
(Erika) Hab ich gesagt, er soll Umschlag machen.
(Norbert) So, wunderbar.
Oh ja, das ist wie von Picasso gemalt, du.
Das Auge isst zwar mit,
aber noch wichtiger als das Aussehen ist natürlich der Geschmack.
* fernöstlich klingende Musik *
Bei dem letzten Happen, da fiel mir das Lied ein:
"Auf der grünen Wiese ..."
Ich hätte nie gedacht, dass es schmeckt.
(lachend) Weil das hat geschmeckt, eigentlich, ja.
Aber ich bin so froh, wenn ich wieder in Deutschland bin
und wieder deutsches Essen kriege.
Und trotzdem, Eisbein will ich mir machen, gleich.
Während die ehemalige Krankenschwester Erika
von deutscher Hausmannskost träumt,
soll am nächsten Tag für die pensionierte Lehrerin Marianne
in Vietnam ein langersehnter Traum in Erfüllung gehen.
Ein neuer Tag beginnt.
Heute wird Marianne endlich ihren lang vermissten Tien treffen.
Doch erst steht Geburtstagskind Christina im Mittelpunkt.
Alle Reisenden wollen ihr zum 78. Geburtstag gratulieren.
Augen zu. Ich kann nicht mehr.
Nee, Augen zu. Und jetzt Augen auf.
(erfreut) Ah!
(alle) "Happy birthday to you
Happy birthday to you
Happy birthday, liebe Christina
Happy birthday to you!"
So, setz dich. Danke euch. Vielen Dank.
Dieser wunderschöne Hut ist von uns allen.
So, guck mal hier.
(leise) So.
* Christina lacht. *
Ich kann direkt auf den Laufsteg. Guck mal hier.
Ja, das ist doch schön.
Ich hab meinen Geburtstag jetzt ganz weit weg von meiner Familie erlebt.
Aber ich muss sagen, hier habe ich auch eine Familie gehabt.
Vielen, vielen Dank.
Ja, gerne. Ja, danke schön.
Und auch in Vietnam gibt es echte Schwarzwälder Kirschtorte
für die gebürtige Schwarzwälderin und ihre Reisefamilie.
Was wünschst du dir für dein neues Lebensjahr?
Dass ich noch paar Jahre da sein darf, vor allen Dingen,
und dass ich einfach so bleibe, wie ich jetzt bin.
Das wünsche ich mir. Das wünschen wir uns auch.
* schwungvolle Musik *
Ihr könnt heute ein bisschen entspannen, euch die Stadt angucken,
vielleicht das ein oder andere Souvenir noch kaufen.
Und ich glaube, die junge Dame hat es schon geahnt.
Ich würde gerne ein bisschen Zeit mit der Marianne verbringen.
Dafür würde ich dich gerne mitnehmen.
Wir müssen noch was einpacken.
Passt auf das Geburtstagskind auf. Und die Marianne kommt mit mir mit.
In der großen Hoffnung, auf der Weltreise Tien wiederzutreffen,
hat Marianne schon zu Hause in Freital bei Dresden
ein ganz besonderes Geschenk für ihn eingepackt.
* sanfte Musik *
Bei seiner Abreise war das Handgepäck viel zu schwer.
Und wir haben geschaut, was wir aus dem Handgepäck herausnehmen können.
Und dazu gehörte der Krug.
Und wie ein Mahnmal steht er immer noch in meinem Schrank.
Schon 40 Jahre lang.
Nun soll der Kolkwitzer Krug endlich zu seinem Besitzer zurückkehren.
Wenn er eines Tages vor mir steht,
bekomme ich wahrscheinlich weiche Knie.
Und ich hoffe, es ist jemand im Hintergrund,
der mich festhalten kann.
Sodass ich vielleicht erst einmal überhaupt kein Wort herausbringe.
Aber ich denke, ich werde erst mal meine Arme aufmachen
und sagen: "Komm her."
Der weite Weg von Deutschland nach Vietnam ist geschafft.
In wenigen Minuten wird Marianne ihren Ziehsohn Tien
nach fast 40 Jahren wieder in die Arme schließen können.
Langsam wird die sonst so gefasste dreifache Mutter nervös.
Das Treffen ist, wenn man es mit was anderem vergleicht,
wie ein besonderer Geburtstag eines Familienmitgliedes,
dass man sich die passenden Worte zurechtlegt.
Hast du dir etwas zurechtgelegt, was du zu ihm sagen willst?
Ich hab mir gar nichts zurechtgelegt,
weil ich einfach nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Ich hab keinen Zipfel zum Anfassen gefunden.
Ich denke, es kommt, wie es kommt.
Marianne hat sogar noch Blumen besorgt.
Die 79-Jährige steht kurz vor der Erfüllung
ihres lang gehegten Wunsches.
Und Steven ist an ihrer Seite.
* ruhige Musik *
* Marianne atmet laut aus. *
Was macht dein Herzschlag?
Furchtbar.
Furchtbar? Ja.
Furchtbar hoch oder ...
Furchtbar schlimm. Ja?
Während bei Marianne die Aufregung steigt,
entspannt sich Bernd am hoteleigenen Pool,
heute mal ganz allein.
Die Gruppe ist ja jetzt etwas leiser geworden,
seitdem der Bürgermeister nicht mehr da ist.
Das tut mir wirklich leid. Den hätte ich noch gerne um mich gehabt.
Der konnte immer so staatstragend reden. Das fand ich gut.
Jetzt müssen wir mit Plappermäulchen Erika Vorlieb nehmen.
Die ist zusammen mit Geburtstagskind Christina und Kavalier Norbert
auf der Jagd nach einem ganz bestimmten Souvenir für sich.
(Erika) Wo sind die Handtaschen? - (Norbert) Was willst du für eine?
Ich muss gucken.
Na ja, pass mal auf, dann zeig doch mal die Tasche hier drüben
und frag, wo es so 'ne Tasche gibt, ganz einfach.
(Erika) Die verstehen mich doch nicht.
Ich kann doch nicht fragen gehen. - Die können deine Zeichensprache.
Dann gib mir mal die Tasche her und dann zeige ich dir, wie das geht.
Welche Tasche? - (Norbert) Egal, welche.
Die große oder die kleine? - Ist doch egal, welche.
Pass mal auf, wie man das macht. Jetzt suche ich mir jemanden aus.
(Christina) Nimm mal die junge Frau. - Hier so 'ne Tasche.
Wo kriegt man so was?
* Lachen *
Die lacht nur. * Sie spricht vietnamesisch. *
(Norbert) Na ja, siehste. Ist doch jetzt was los hier.
* Die Frauen sprechen Vietnamesisch. *
Also, hier gibt's keine Taschen. - (Norbert) Look.
(Christina) Erika, da. Da runter, also Kommando zurück.
Zurück. Dann gehen wir da herunter, so.
Kommt, wir wissen jetzt Bescheid.
(Christina) Die Verständigung mit den Leuten,
je mehr es jetzt aufs Ende zugeht, umso mehr klappt alles.
* heitere Musik *
Oh, ja, doch, hier gibt's ja Handtaschen in Überfülle.
(Christina) Findest du hier nichts, dann woanders auch nicht.
Wir suchen eine Tasche zum Überhängen. So.
Aha, hier sind sie richtig. Jetzt sind sie beim Kramen.
Bei den Handtaschen. - Oh, wie schön. Erika, guck mal.
(Christina) Die würde ich nehmen.
Da hast du was Einmaliges. - (Erika) Ja.
450.000, na ja, da würde mein Schein noch reichen.
(Erika) Zahlst du für mich? - (Norbert) Natürlich.
Mein Liebster. - Machen wir.
* Erika lacht. *
Lass es dir einpacken. - Ach ja.
Wir haben nur ein bisschen rumgeflirtet
und haben so gemacht, als wenn wir vielleicht schon ein Pärchen sind.
Die würden gut zusammenpassen. Die hätten viel Spaß zusammen.
Der Spaß bei den drei Weltenbummlern ist noch lange nicht vorbei.
Jetzt möchte Norbert einen frischen Haarschnitt.
Jetzt wirst du schön gemacht. - Jetzt bin ich dran, ja.
Er macht 'nen freundlichen Eindruck. - Ja.
Ne? So.
Die meisten Straßenfriseure in Vietnam
haben keine klassische Ausbildung.
Doch das stört den 81-jährigen Norbert nicht.
Er weiß genau, was er will.
* schwungvolle Musik *
Hier so, hier weg.
Norbert.
Bist du aber bald schick, ne?
Ja. - Schick bis ins Genick.
Alles für dich heute. - Ja.
Heute zum Geburtstag hier, dann muss man schick aussehen, ne?
Ich fühle mich in guten Händen. Er hat kein Rasiermesser genommen.
Norbert scheint zufrieden mit dem Ergebnis.
Aber Christina ist da etwas kritischer.
Siehste. - Guck mal da.
(Norbert) Da. Aha. - Hier.
(Norbert) Da ist noch was. Muss noch gemacht werden, siehste?
Die Frau passt auf. Hör mal.
Die modebewusste Christina legt eben Wert auf eine gepflegte Erscheinung.
Haut mir bald die Ohren ab, eben hier.
So, alles klar?
Gut. - Da, siehste.
(Christina) Jetzt bezahlen wir. Wie viel?
20.000. - (Norbert) 410.
(Christina) 40.000.
Thank you.
(Erika) Zeig dich mal, Norbert. Wunderschön.
Zeig mal, zeig mal. Ja.
(Christina) Wie ein Bräutigam. - Einmalig.
Wie ein Bräutigam!
* Erika und Christina lachen. *
(Norbert) Und jetzt - zack.
Du musst ihn dir jetzt einfach mal schnappen.
Ach so, und was soll ich mit ihm machen?
* Christina macht Kussgeräusche, Erika lacht. *
Die wollen mich immer alle verkuppeln hier.
(lachend) Mit dem Norbert.
Also, ich denk, das knistert schon ein bisschen.
(lachend) Auch im Alter kann's noch knistern, ne?
(Christina) Warum denn nicht? - Nee.
(Norbert) Nee, nee. - (Christina) Schick rasiert!
Wenn schon, dann machen wir das ganz unter uns.
Na klar, das machen wir, wenn wir alleine sind.
Da muss auch was unter dem Teppich bleiben - oder unter der Bettdecke.
* Sie lachen. *
(lachend) Ja! Wir fummeln unter der Bettdecke.
* Sie lacht laut. *
Petting! Petting!
* Erika lacht. *
Petting, ja genau, Petting.
Er hat ja schon gesagt zu mir:
"Ich weiß schon, wo du wohnst, Erika, ich kenn die Straße.
Da brauch ich bloß noch die Nummer, ich finde es raus."
Auf einmal steht der vor meiner Tür!
Währenddessen ist Marianne nur noch ein paar Schritte
vom Haus ihres Ziehsohns Tien entfernt.
Was denkst du?
Ich weiß nicht, was ich denken soll.
Fast 40 Jahre ist der Abschied von Tien her.
Doch heute gibt es für Marianne endlich das Wiedersehen,
auf das sie so lange gehofft hat.
So.
Sind wir da? Wir sind da.
Marianne? * Sie schluchzt. *
Du gibst mir jetzt einfach mal die Blumen.
* Sie schnieft. *
Ich geb dir das nachher und du genießt jetzt einfach,
was passiert, okay? Ja.
* sanfte Musik *
* Sie lacht und weint ergriffen. *
(Tien) 40 Jahre ...
Ja. Geht's dir gut?
Ja. - Geht's dir gut?
40 Jahre ... - Ja, 40 Jahre, so eine lange Zeit.
Und deine schönen langen Haare.
Du auch, ja? - Ja, ich auch, grau.
Sieht alles anders aus.
Es ist Wahnsinn, es ist so schön.
Es ist so schön.
* ergreifende Musik *
(Marianne) Es war großartig.
Es war so großartig, dass mir fast die Knie weich wurden.
Aber Tien hat mich gut aufgefangen. * Sie lacht. *
Ich freue mich sehr, dass Marianne hier ist.
Das ist ein großes Geschenk für mich und meine Familie.
Auch Tiens Familie will Mutti Marianne nun unbedingt kennenlernen.
Das ist meine Frau.
(Marianne) Ach!
Und nicht nur Tiens Frau ist gekommen,
auch seine Töchter, seine Enkel, Nachbarn und Freunde sind da,
um die Frau aus Deutschland zu begrüßen,
von der sie schon so viel gehört haben.
Marianne, selbst achtfache Großmutter, ist im Glück.
So eine große Familie, oh!
Dass da auch eine Familie ist und dass natürlich auch Enkel da sind
und ein kleines Urenkelchen, das freut mich ganz besonders,
denn ich habe schon vier Urenkel, dann ist das der fünfte.
Natürlich will Marianne auch sehen, wie ihr Ziehsohn wohnt.
Und was sie noch nicht weiß:
Die 79-Jährige wird bei Tiens Familie übernachten.
(Marianne) Ist das schön! Och!
Das ist so schön!
So schön vorgerichtet und so sauber.
Hach, und so liebevoll gemacht! Und so schön!
Ach, freu ich mich, ich freu mich so.
Ich freu mich so, ich freu mich so.
Ich finde es ganz toll,
dass ich eingeladen bin, auch hier zu schlafen und zu übernachten.
Und wir können dann zwei Tage miteinander verbringen.
Das ist so schön und da freue ich mich sehr.
So wie Marianne hat auch Tien viele Fotos
aus der schönen gemeinsamen Zeit in Dresden aufbewahrt.
Marianne, ich komme jetzt mal dazu, wenn ich darf.
Oh, jetzt. Ist das Tien?
(Marianne) Das ist Tien.
Sehr schön, dich kennenzulernen. Freut mich sehr!
(Marianne) Hier ist noch was. - So schön!
Kolkwitz.
Endlich ist der Krug wieder bei seinem Besitzer.
War immer noch etwas in meinem Leben,
was man noch in Ordnung bringen wollte.
Was man noch tun sollte und wollte.
Und damit ist der Druck auch ein bisschen weg.
Und es ist alles wieder gut.
Marianne hat eine Familienchronik
mit Erinnerungen an die gemeinsame Zeit dabei.
Viele Bilder sehen Tien und seine Frau zum ersten Mal.
Ja. Die Kinder? Ina und der Henry, meine Kinder.
Zu Mariannes Kindern hatte Tien eine enge Beziehung.
Vor allem zum fast gleichaltrigen Henry.
Auch zu ihm hatte er fast 40 Jahre keinen Kontakt.
Okay, bist du noch dran?
Also, das ist große Klasse, die ganze Familie ist hier
und ein Urenkelchen hab ich auch.
Also, es ist umwerfend.
Morgen trifft sich die Familie, da kommen noch ein paar Freunde dazu.
Also, richtig großer Bahnhof.
Ich bin so was von happy, völlig happy.
An diesem großen Glück wollen alle teilhaben.
Auch die anderen Weltenbummler haben sich aufgemacht,
Marianne zu besuchen.
Das hier ist die Straße, in der Tien wohnt.
(Marianne, lachend) Wer kommt denn da?
(Marianne) Das sind meine Freunde.
Erika, Christina, Bernd, Norbert. (Tien) Guten Tag!
(Erika) Ah, schön!
(Norbert) Norbert. - (Tien) Norbert, ja.
(Marianne) Das ist Bernd. - (Tien) Bernd.
Das ist Tien. - (Norbert) Aha.
Den hast du gut erzogen, stelle ich fest.
(lachend) Den habe ich gut erzogen, ja.
Kleine Enkelkinder, Marianne?
(Marianne) Zwei Mädels, zwei Töchter und ein Urenkel!
Da gibst du aber heute Abend einen aus, du!
Marianne ist 1000-prozentig glücklich.
Ich glaube, die würde am liebsten hierbleiben.
(Christina) Marianne, bist du jetzt glücklich?
(Marianne, lachend) Oh ja, ich bin glücklich!
* Beide lachen. *
(Christina) Ja, das ist doch schön!
Ich freue mich richtig für die Marianne,
dass es für sie geklappt hat.
Und dann noch an meinem Geburtstag, es ist einfach toll!
So viele Gründe zu feiern.
Gastgeber Tien serviert Schnaps und für Christina gibt es
ein deutsch-vietnamesisches Geburtstagsständchen.
* Alle singen "Happy Birthday To You". *
Danke schön, Prost!
Meinen Geburtstag dieses Jahr,
den werde ich, so lange wie ich lebe, nicht vergessen!
Ich werde auch immer noch viel davon erzählen.
Das war das Allergrößte.
Und die werden mich natürlich alle fragen ...
Sie werden mich natürlich alle fragen:
"Mama, da kannst du viel erzählen."
Also, das ...
Ich könnte jetzt vor Freude heulen, weil ich das so toll erlebt habe.
Mit 80 Jahren um die Welt.
Auf dieser ganz besonderen Reise
erleben die Senioren nicht nur fremde Länder und Kulturen,
sondern finden manchmal sogar das Glück.
Am nächsten Morgen heißt es schon wieder: Abschied nehmen von Vietnam.
Während die Senioren im Hotel ihre Koffer packen,
ist Steven auf dem Weg, um Marianne abzuholen.
Die 79-Jährige hat die Nacht
bei ihrem Ziehsohn und seiner Familie verbracht.
Good morning.
Morning!
Hi! How are you?
I'm fine. Good morning, good to see you.
Tien, hello! (Tien) Hello!
Na? Meine Marianne.
Alles gut? Alles ist gut.
Ja? Hast du überhaupt geschlafen? Gut geschlafen, gut gegessen.
Habt ihr bis in die späte Nacht geplaudert?
Oder war das irgendwann ... Na ja, es ging.
Wir haben ein bisschen getrunken,
Wein und etwas Schnaps getrunken. Och!
Wirklich? (lachend) Ja.
Tien, es tut mir sehr leid, weil ich muss jetzt die Marianne mitnehmen,
weil wir heute weiterfliegen.
Und Marianne muss noch packen.
* langsame Musik *
Wenn man sich verabschiedet,
ist das immer mit einem weinenden und einem lachenden Auge.
Man ist traurig, dass man die Zeit, die man miteinander hatte,
jetzt erst einmal ein bisschen beenden muss.
Mit einem lachenden Auge, weil es einen froh gestimmt hat,
dass man sich begegnet ist.
Das Abschiednehmen fällt Marianne und Tiens Familie nicht leicht.
Doch Reiseleiter Steven hat noch eine große Überraschung für alle.
Ich hab ein Geschenk für dich und deine Frau: einen Gutschein.
Wir laden euch ein, nach Deutschland zu kommen,
Marianne zu besuchen.
Wir schenken euch einen Flug, hin und zurück.
Danke.
* Eine Frau spricht Vietnamesisch. *
Ja, sehr gerne. Goodbye! (Tien) Danke dafür!
Sehr gerne! Bye bye!
* gefühlvolle Musik *
(Tien) Auf Wiedersehen. Bye bye.
(Tiens Frau) Bye bye.
Bye bye! (Tiens Familie) Bye bye!
Auf Wiedersehen!
* "Forever And For Always" von Shania Twain *
Es ist jetzt einfach der Punkt gekommen,
wo sich der Kreis schließt, wo man sagt:
"Das hat mich immer noch so ein bisschen belastet
und das ist jetzt weg und es ist rund und alles ist gut."
Am Hotel warten Erika, Christina, Norbert und Bernd
schon neugierig auf Marianne und Steven.
Hallo. So, guck mal, da sind sie.
Da bin ich wieder, hallo! - (alle) Morgen!
Ich bringe euch Marianne! (Marianne) Ach, war das schön!
Alle freuen sich, dass auch Mariannes Wunsch in Erfüllung gegangen ist.
Wenn man so lange zusammen ist wie wir in der Gruppe,
dann kommt man sich natürlich näher.
Man lernt sich besser kennen, man versteht den Witz des anderen.
Die Chemie zwischen den Weltenbummlern stimmt einfach.
Es wird weiter geulkt und Blödsinn gemacht und alles.
Also, da kann man sich nicht beschweren.
Aus Fremden sind im Laufe der Reise Freunde geworden.
(Christina) Wir erleben nur Highlights.
Ich glaube, ich brauche ein halbes Jahr, bis ich alles verdaut hab.
Gemeinsam haben sie auf ihrer Weltreise schon viel erlebt.
Und für Marianne ist in Vietnam ein Lebenstraum wahr geworden.
Untertitel im Auftrag des ZDF, 2018
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.