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Zulu
.
(Gangster) Steig in den Wagen!
Los, steig ein! Mach schon!
*Die Tür wird aufgestoßen.*
(Gangster) Wer weiß noch davon?
Niemand! - Niemand?
Ja, niemand! - Niemand weiß was?
Los, vorwärts! Wird's bald!
*spannende Musik*
*Sie atmet laut.*
Guten Morgen! Morgen!
So eilig? Die Arbeit ruft.
(Frau) Eine der berüchtigten Magdalenenwäschereien
wurde bis 1993 auf diesem Gelände betrieben.
In solchen Anstalten mussten Frauen ihre Sünden abarbeiten.
Sie wurden schwer misshandelt.
Schwangere Mädchen, vergewaltigte Frauen.
Oder Frauen, die als eigenwillig galten.
(Nonne) Ich wurde als Äbtissin berufen,
um die Wunden zu schließen und ein neues Zeitalter einzuläuten.
Mit Gottes Hilfe ist es gelungen, dieses Kapitel in Galway zu beenden.
(Reporterin) Jetzt wurden die Leichen mehrerer Babys gefunden.
Die Kirche hat wegen solcher Vorfälle an Einfluss verloren.
Was würde ein erneuter Skandal bedeuten?
(Äbtissin) Ich bitte alle um den nötigen Respekt.
Wir wissen nicht, was passiert ist.
(Mann) Mutter Oberin!
Superintendent Kelly!
In Torleigh Abbey sind 155 tote Babys gefunden worden.
796 in Saint Barbara.
Wie viele werden wir hier finden? Kein Kommentar!
(Reporterin) Das war Fiona Brady, TV Galway.
Gehen wir zurück zu der Fantasie!
Mit diesem Mädchen.
Ich stelle mir vor, ich stehe vor ihrem Haus.
Und ich beobachte sie.
Und ... Und sie ...
Was passiert dann?
Sie sieht mich.
Und sie hat Angst.
Aber sie will, dass ich reinkomme, das weiß ich.
Dass ich alles mit ihr mache, was ich will.
Das ist in Ordnung, solange Sie die Schwelle
zur Handlung nicht überschreiten.
Wie fühlt es sich an, dass die halbe Stadt Ihre Geschichte kennt?
Welche Geschichte kennt die halbe Stadt?
Dass Sie sich fast zu Tode gesoffen haben, wegen diesem Cop.
(Mann) Sieh mal einer an!
Schon mal ein Baby mit Zahnkrone gesehen?
Hier hat sich jemand dazu gemogelt.
(Polizistin) Superintendent Kelly! Schauen Sie sich das an!
Als ob jemand die Beerdigungskosten sparen wollte.
Ein Obdachloser vielleicht. Nein, glaube ich nicht.
Er hatte gute Zähne.
Den Gelenken nach war er zwischen 35 und 45 Jahre alt.
Ein Europäer.
Okay! Seit wann liegt er hier?
Ein paar Jahre.
Seine Leiche ist weniger verwest als die der Kleinen.
Schon Hinweise auf die Todesursache? Immer noch nicht.
Paul! Ja?
Was gibt's abends? Sorry, ich hab's nicht geschafft, einzukaufen.
Was ist mit Callum?
Der ist noch am Tatort.
Wo hast du die aufgenommen? Glenmore Abbey.
Wir vermuten, dass das Kinder aus dem Magdalenenheim sind.
Bei der Geburt gestorben oder getötet?
Das wissen wir noch nicht.
Es gibt noch einen weiteren Toten.
Einen erwachsenen Mann.
Mum!
Bist du beleidigt, weil ich nicht eingekauft hab?
Wir können was bestellen.
*ruhige Musik*
Unbefugte haben keinen Zutritt! Ich muss Kelly sprechen.
Sie dürfen nicht rein! Cathrin!
Alles in Ordnung? Ich muss mit Kelly reden.
Ich sollte niemanden reinlassen ... Ist okay, Emma!
Sean!
Cathrin!
Was machst du hier?
Das ist Liam.
Wie kommst du auf diese Idee? Ihr habt seinen Ring gefunden.
Was, diesen hier?
Woher willst du das wissen?
Halb Galway trägt solche Ringe.
Du glaubst mir nicht.
Hör mal, Cathrin! Lass uns unsere Arbeit machen.
Wir wissen nichts über die Leiche.
Sobald wir wissen, wer das war, wirst du es erfahren!
Spar dir deine Angehörigen-Sätze!
Spar sie dir für alle anderen auf!
Cathrin!
Was war das denn?
Keine Ahnung!
*Sie schluchzt.*
Brauchen Sie Hilfe?
Nein, danke!
Gott hilft uns aus der Not, wenn wir nur von Herzen bitten.
*In der Kneipe wird Musik gespielt.*
(Mann) Cathrin!
Whiskey!
Einen Doppelten!
Ich weiß nicht, Cathrin. Tu's einfach, bitte!
*Sie hört Callum in Gedanken:*
(Du solltest wieder bei uns anfangen!)
(Du bist die beste Psychologin, die je für uns gearbeitet hat.)
(Wusstest du das?)
(Jeden Tag an seinem Schreibtisch vorbeigehen ...)
(Euch alle sehen ...)
Stell es wieder hin!
Cathy ...
Was ist passiert?
Wenn du reden willst ...
Lass mich!
Kannst du das Betrinken für mich übernehmen? Wäre schön!
*Ein Telefon klingelt.*
Guten Morgen, Mrs. Blake! Hallo!
Hallo, Cathrin! Schön, dich wiederzusehen! Hallo, Brennan!
Die nehmen uns nicht ernst. Wir sollten uns den Boss vorknöpfen.
Seit Monaten hatten wir keine erfolgreiche Razzia!
Cathrin!
Ich habe es zu Hause nicht ausgehalten.
Ich wollte wissen, wie weit ihr seid.
Hör zu, es ist gerade ungünstig.
Lass uns heute Nachmittag in Ruhe reden, ja?
Ihr habt noch gar nicht angefangen.
Ist Liam euch egal? Er war euer Partner!
Wir warten noch auf den abschließenden Bericht der KTU.
Dann wissen wir, ob ein Verbrechen vorliegt.
Und wir bekommen Hinweise auf die Identität.
Es ist Liam.
Es ist sein Ring. Cathrin!
Wir wollen dir keine falschen Hoffnungen machen.
Vor zehn Jahren habe ich mir noch Hoffnungen gemacht.
Jetzt weiß ich, dass Liam tot ist.
*Die Tür knallt ins Schloss.*
Mrs. Blake!
Was will Kelly?
Hatte Ihr Mann so einen Schlüssel? Den haben wir bei ihm gefunden.
Ich meine, bei der Leiche.
Wie lange sind Sie schon bei der Garda?
Drei Monate?
Neun!
Sagen Sie Kelly, er soll mich selbst fragen, wenn er was will.
Er ist der Superintendent. Ich weiß!
Mrs. Blake sagt, Sie müssen selbst kommen.
Nein, sie sagt mir nichts.
Verstanden!
Sie sollen warten.
Was soll das?
Stellen Sie sich vor, das sei Ihre Selbstachtung!
Hören Sie auf, der ist wertvoll! Ihre Selbstachtung ist wertvoller.
Passen Sie besser auf, wenn Sie durchhalten wollen!
Was ist hier los?
Emma!
Verhaltenstherapie! Mein neues Fachgebiet.
Keine Ahnung, warum alle so tun, als ob Sie eine Legende wären.
Hast du den Schlüssel wiedererkannt?
Ach, der Schlüssel!
Keine Ahnung, was das für ein Schlüssel ist.
Cathrin!
Im Präsidium sehen mich alle mit- leidig an. Keine Ahnung, warum.
*Er knallt etwas hin.*
Tut mir leid! Nein, tut es nicht! Es ist, wie immer.
Warum erfahre ich als Letzter von deinem Verdacht?
Meine Mutter redet mit allen, außer mit ihrem Sohn.
Ich musste mich sammeln.
Es geht um meinen Vater.
Die Lady und der Gentleman haben 17 chinesische Köstlichkeiten
bei Onkel Callum bestellt.
Wie weit seid ihr?
Wir haben neun Kinder gefunden.
Süß-sauer für dich?
Was ist mit Liam?
Er will dir nicht antworten, Mum.
Sei ehrlich! Glaubst du, er könnte es sein?
Das ist nicht völlig unmöglich.
Aber wenn es Liam ist, kriege ich raus, was passiert ist.
In Ordnung?
Das ist echt schwer für deine Mutter.
Versuche, nett zu ihr zu sein! Alles klar?
Das ist so schwer, wenn sie alles mit sich alleine ausmacht.
*spannende Musik*
Danke!
Auf Wiedersehen!
*Der Deckel quietscht beim Öffnen.*
(Liam) Ich muss zur Bank.
Meine Mutter hat mir ein Schließfach hinterlassen.
Hoffentlich sind da keine abgehackten Finger drin.
Und? Sind wir jetzt reich?
Wieso? Wegen dem Schließfach!
Nein, das war leer, völlig leer.
"Adoptionsurkunde".
*sanfte Klaviermusik*
(liest) "Sohn, lieber Sohn!
Geliebter Sohn!
Ich weiß nicht mal, wie ich dich ansprechen kann.
Ich weiß nur, dass du eine andere Frau meinst, wenn du "Mama" rufst.
Ich muss jeden Tag nachdenken, wie ich das hätte verhindern können.
Ich verstehe, dass du mich nicht sprechen willst.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf,
dass ich dir das eines Tages selbst sagen kann."
Ich suche eine Magdalenen- Wäscherin, die hier entbunden hat.
Sie hat ihren Sohn zur Adoption freigegeben.
Ihr Name ist Margaret Dean.
Warum möchten Sie diese Frau finden? Sie ist die Mutter meines Mannes.
Der Tote aus dem Klostergarten.
Mein aufrichtiges Beileid!
Ich kann nichts anderes tun, als im Meldeamt nachzufragen.
Genauso, wie Sie. Da war ich schon.
Ist unbekannt verzogen.
War mein Mann, Liam Blake, vor 10 Jahren bei Ihnen
und hat seine Mutter gesucht? Liam Blake?
Ich begegne so vielen Menschen.
Adoptionen und die Nachfragen dazu müssten dokumentiert sein, oder?
Möglicherweise gibt es Unterlagen.
Vielleicht finden Sie etwas.
*Möwen kreischen.*
Callum!
Bitte rufe mich zurück!
Du wurdest mit 20 Gramm erwischt. Weißt du, wie lange du dafür sitzt?
Wenigstens 5 Jahre! Oder mehr. Aber ...
Was? Das Zeug ist so mit Rattengift gestreckt,
dass es nicht nur eine Anklage wegen Drogen gibt.
Du wirst wegen versuchten Mordes angeklagt!
Genau, du hockst voll in der Scheiße, Mann!
Fünf ...
Vier ... Drei ...
Zwei ... Eins ... Null!
Das war's! Du hast deine Chance verpasst.
Welche Chance?
Gib uns Informationen! Du könntest deinen Arsch retten.
Danke!
Er wird für euch arbeiten.
Ja? Mhm!
Warum bist du so sicher? Sein Blick!
Er hat sich unterworfen.
*Er lacht.*
Es gibt eine Menge Leute hier, die deine Kompetenz vermissen.
Kelly nicht.
Seit Liams Verschwinden ist er mir gegenüber reserviert.
All die Jahre war da irgendwas.
Was sollte das sein?
Ich hab den Schlüssel ausgeliehen,
den ihr bei der Leiche gefunden habt.
Passt zu Liams Schließfach.
Es ist Liam.
Was war in dem Schließfach?
Seine Adoptionsunterlagen.
Briefe seiner leiblichen Mutter.
Liam war ein Magdalenen-Kind.
O Gott!
Das muss hart gewesen sein.
Erzähle das mit dem Schlüssel nicht Kelly.
Er würde dich nie wieder ins Präsidium lassen.
Was war damals los?
Hast du irgendetwas mitbekommen?
Eigentlich nicht, nein.
Glaubst du, sein Tod könnte mit der Adoption zusammenhängen?
Keine Ahnung!
Es hat Anrufe gegeben.
Er verschwand von der Arbeit. Ich dachte, er hätte eine Affäre.
Vielleicht war das seine Mutter.
Warum hast du mir damals nichts davon erzählt?
Du warst zu der Zeit völlig fertig.
Ich wollte dich nicht noch mehr belasten.
*ruhige Musik*
Ich muss Sie enttäuschen, ich habe nichts über Margaret Dean gefunden.
Laut Adoptionsurkunde hat sie hier entbunden, im Kloster.
Ich kann nur einsehen, was noch vorhanden ist.
Es gab in den Neunzigern einen Brand im Archiv.
Keiner weiß, was alles verloren gegangen ist.
Ein Brand im Archiv?
Genau zu der Zeit,
als alle Magdalenenheime geschlossen werden mussten?
Ja, so wurde es mir gesagt.
*Die Kirchenglocke läutet.*
(Frau) Das ist ein Kloster.
Sie dürfen hier nicht einfach reinschneien!
Ich möchte nur herausfinden, wie mein Mann adoptiert wurde.
Warum möchte die Kirche nicht, dass man die Adoption verfolgen kann?
Manche Kinder sind gestorben oder teuer verkauft worden.
Aber Gott sei Dank gab es ein biblisches Feuer?
Sie müssen gehen!
Das hier ist mein Mann.
Seine Leiche lag im Klostergarten.
Neben den verscharrten Kindern.
Sind Sie ihm begegnet?
Nein.
Waren Sie eine von denen, die getröstet haben?
Oder haben Sie die Mädchen geschlagen?
Ich rufe meine Oberin an!
Hat es Ihnen Spaß gemacht, die schwangeren Frauen zu treten?
Nie hätte ich eines der Mädchen getreten!
Schwester Elizabeth, wovor haben Sie solche Angst?
Gehen Sie, sofort!
(Emma) Unten warten Frauen, die glauben, es sind ihre Kinder.
Was soll ich ihnen sagen?
Ich kümmere mich darum.
*Jemand klopft an.*
Cathrin!
Was können wir tun? Liam war auch ein Magdalenen-Kind.
Er wurde zur Adoption freigegeben.
Er suchte nach seiner biologischen Mutter.
Okay, tja ... Danke!
Das kann kein Zufall sein.
Wahrscheinlich hat sein Tod damit zu tun.
Wir klären die Sache auf.
Liam war einer deiner besten Männer.
Ihr wart Freunde. Ja. Na ja ...
Das habe ich auch gedacht.
Nachdem seine Akte geschlossen war, hast du dich nicht mehr gemeldet.
Niemand hat sich gemeldet, außer Callum.
Du warst damals in keiner guten Verfassung.
Warum bist du so seltsam zu mir?
Die Ermittlungen in dieser Sache laufen. Emma!
Emma hat den besten Überblick. Sie bearbeitet den Friedhofs-Fall.
Emma, nimm zu Protokoll, was Cathrin zu erzählen hat.
Ziemlich leer hier!
Was ist so wichtig, dass Kelly nur sein Küken hier gelassen hat?
Es gibt eine Besprechung, neue Dienstvorschriften.
Welche? Brandschutz!
Unsinn! Es gibt einen Großeinsatz.
Die haben einen Dealer umgedreht und sein Wissen angezapft.
Jetzt wollen sie ernten. Ich lass mich nicht aushorchen.
Ich bin wegen Liam hier. Was haben Sie bis jetzt unternommen?
Ich habe seine Vermissten-Akte angefordert.
Die bisherigen Ermittlungen, das, was neu dazugekommen ist.
Und? Irgendwelche Auffälligkeiten?
Nein, bisher nicht.
Das war's?
(flüstert) Scheiße!
Warum gibt Kelly diesen Fall einer überforderten Praktikantin?
*Die Tür knallt zu.*
Viele sind damals von der Polizei ins Heim gebracht worden!
Jetzt versagt die Justiz wieder.
Haben Sie unsere Babys gefunden? Das wissen wir noch nicht.
Wie sind sie gestorben? - Warum reden Sie nicht mit uns?
Wir warten auf die Labor-Ergebnisse.
Sobald wir etwas erfahren, verständigen wir Sie.
Sagen Sie uns, was mit unseren Kindern passiert ist! Cathrin!
Bitte entschuldigen Sie mich einen Moment!
Hilf mir, bitte! Ich bin unter Zeitdruck.
Die Kollegen warten auf mich.
Das war noch nie deine Stärke.
Ich sage der Pathologie, sie müssen sich beeilen, okay?
Okay!
Viel Glück bei deiner Razzia!
Das ist unsere Psychologin, Cathrin Blake.
Sie bespricht mit Ihnen alles.
Cathrin, danke sehr!
Tag! Cathrin!
Hallo!
Hi! Hallo!
Ich kann nachempfinden, was Sie durchmachen.
Sie konnten ihren Tod damals nicht verhindern.
Sie können jetzt herausfinden, was passiert ist.
Ich würde gerne versuchen, Ihnen dabei zu helfen.
*Die Bürste kratzt über den Boden.*
*Die Tür öffnet sich quietschend.*
Wenn wir vor unserem Richter stehen, wird Er das Buch des Lebens öffnen,
und uns nach unseren Taten beurteilen.
Schwester, was bedrückt dich?
Ich träume von den Mädchen.
Ich sehe sie, wie sie in den Zinkwannen hocken,
und beobachte sie, wie sie ihre Babys herauspressen.
Ich kippe das Blut aus der Wanne.
Dann sehe ich das graue Auto.
Die Mädchen sehen hinterher, als ihre Kinder fortgebracht werden.
Wir haben ihre kleinen Seelen vor der Hölle errettet.
Wieso sehe ich diese Frauen? Wieso schickt der Herr diese Träume?
Weil der Herr dir zuruft: "Sei wachsam! Ich zähle auf dich."
Unsere Mitschwestern sind in Gefahr, und du kannst sie retten.
Ich muss die Beichte ablegen, Mutter Oberin.
Wenn diese Frau wiederkommt ...
weise ihr die Tür!
*dunkle Klänge*
*spannende Musik*
Erinnern Sie sich an sie?
Ich ...
Nein.
Wir erinnern uns an Sie, Schwester Elizabeth.
Sie haben sich Kuchen in den Mund gestopft.
Immerzu! Egal, wo Sie waren.
In der Bibliothek.
Oder in der Wäscherei.
Ob wir geschrien haben, oder ob wir geweint haben.
Was ist mit unseren Kindern passiert?
Was wurde mit meinem Jungen gemacht?
(Andere Frau) Ist meine Tochter noch am Leben?
Unsere Kinder waren auf der Kranken- station. Ließen Sie sie sterben?
Wurden sie verkauft?
Ich habe den Herrn um Vergebung angefleht. Viele Male!
Aber uns nicht.
Gott, der Herr, wird über meine Verfehlungen richten.
Er hat mich immer wieder angerufen.
Ich wollte Ihrem Mann wirklich helfen.
Ich wollte ihm von seiner Mutter erzählen. Wir wollten uns treffen.
Und dann? Was ist dann passiert?
Gar nichts.
Er ist nicht gekommen.
*schwermütige Musik*
*Jemand klopft an.*
*Eine Tür wird geöffnet.*
Was willst du mir dieses Mal klauen?
Du hättest mir deinen Ausweis nie geliehen.
Du hast mich belogen.
Ja, das habe ich.
Wir lügen alle, ständig. 300 Mal am Tag.
Du könntest sagen, dass es dir leidtut.
Es tut mir leid!
Es geht um deinen Vater.
Hilfst du mir?
Margaret Dean, das könnte sie sein. Geboren am 7.2.1952 in Galway.
Oh! Was?
Zwei Anzeigen wegen Diebstahl.
Aufgegriffen 2016, kein fester Wohnsitz.
War vor fünf Jahren im Kranken- haus, sie wurde verprügelt.
Sie ist obdachlos.
(Über Lautsprecher) Polizei!
(Polizisten) Hände hoch! Polizei!
Hände hoch! Stehen bleiben!
*Die Polizisten rufen Befehle.*
Bleiben Sie stehen!
Rechts, okay!
Alles sicher? Alles sicher!
*spannende Musik*
Keine Bewegung!
Schneller! Vorwärts, los!
Gesichert! Gesichert!
Sauber!
Sauber!
Sauber! Sauber!
Sauber!
Sauber!
Sauber!
Sauber!
Wo haben die das Zeug versteckt?
Was machst du hier?
Wo ist das Labor? Welches Labor?
Ich sehe nur toten Fisch.
Ihre Leute haben alles dreckig gemacht. Ich kann nichts verkaufen.
Ihre Schiffe bringen das Kokain her, und Sie strecken es hier.
Keine Ahnung, wovon Sie reden!
Aus der Nummer kommen Sie nicht raus, Joyce!
Ihr Kollege bedroht mich. Schaffen Sie ihn mir vom Hals!
Callum!
*Ein dumpfer Schlag ertönt.* Es reicht!
Ich werde Sie noch kriegen!
Sind Sie fertig?
*Reifen quietschen.*
*Die Frau schreit auf.*
*Der Mann stöhnt.*
Das war ein Reinfall!
Woher wussten die von unserem Informanten?
Warum hatte er keinen Polizeischutz?
Was machst du hier? Du solltest heimgehen.
Sie haben den Polizeiwagen gefunden. Richtung Knocknacarra.
Los, wir fahren!
Ich sorge mich um Cathrin. Ihr Zustand ist nicht gut.
Das mit Liam wird eine fixe Idee.
Ich verstehe das. Sie hat endlich eine Chance auf eine Antwort.
*Polizeisirenen heulen.*
*spannende Musik*
Kelly!
*Der Mann wimmert.* Ach, du Scheiße!
(Emma) Das ist der Anrufbeantworter von Emma Walsh.
Hinterlassen Sie eine Nachricht!
*Sie klingelt.*
*Sie klingelt wieder.*
*Sie klingelt erneut.*
*Sie klopft an.*
Was machen Sie hier?
In Liams Akte fehlen Dienstpläne.
Nicht erkennbar, woran er gearbeitet hat.
Die dürfen Sie nicht mitnehmen.
Ihr habt nicht gemerkt, dass sie fehlt.
Wer hat die Akte manipuliert? Ich weiß es nicht.
Haben Sie einen Kaffee?
(Mann) Eins und sieben!
(Mann) Siebzehn!
(Mann) Oberste Zeile, 90!
Oberste Zeile, 90!
Fünf und neun! 59!
Hallo, Sally! Hey, hallo!
(Mann) Zwei dicke Ladies! 88!
Zwei dicke Ladies, ich habe einen Lauf!
Zwei und null! Zwanzig!
Check! Check!
Kommen Sie nach vorne! Dann sehe ich nach.
(Bingomaster) Schön! Geben Sie her!
Ja, wir haben eine Gewinnerin!
(Sally) 150 Euro!
*Sally lacht.*
Herzlichen Glückwunsch!
Und das hier alles! Schon der Korb ist zehn Euro wert!
Sie müssen wiederkommen. Sie bringen mir total Glück!
Wenn Sie von 1987 bis 1993 in der Wäscherei waren,
kannten Sie diese Frau hier?
Ich weiß nicht, wie sie damals aussah.
Ich hab nur das Foto.
Das ist Margaret.
Sie kannten sie?
Wir alle haben Margaret gekannt. Sie war am längsten da.
Sie hat unsere Verletzungen behandelt.
Wenn ich Angst hatte, hat sie mir was vorgesungen.
Davon habe ich damals geträumt.
Ich liebe Ananas!
Wissen Sie, wo Margaret heute lebt?
Sie hatte so furchtbare Angst.
Vor der Zeit danach.
Vor der Welt da draußen.
Haben Sie sie wiedergesehen, nachdem das Heim geschlossen wurde?
Wo?
Manchmal habe ich nicht genug Geld.
Sie gehen zur Armenspeisung, zu den Nonnen.
Da haben Sie sie gesehen.
Die Nonnen und ich, wir ...
Wir grüßen uns gegenseitig.
Wir sagen Hallo.
Als würden wir uns aus dem Urlaub kennen, oder aus dem Bus.
Mrs. Blake, hier ist Emma.
Ich komme an die Akte nicht ran.
Ich kann nichts machen. Tut mir leid!
Hey! Ich hole Kaffee. Willst du auch einen?
Nein, danke! Na, gut!
Gehen Sie mit Gott und danken Sie dem Heiligen Patrick!
Hallo! Ich suche diese Frau. Kennen Sie sie?
Es tut mir leid! Danke!
Entschuldigung! Haben Sie diese Frau gesehen?
Nein.
War diese Frau heute hier? Nein.
Kennen Sie diese Frau? Margaret Dean.
Was machen Sie hier?
Was passiert, wenn Sie gegen die Gebote verstoßen?
Reichen ein paar Ave Marias?
Oder gilt Gottes Wort nicht für Sie?
Sie haben keine Ahnung von Gott. Sie haben mich belogen.
*Er räuspert sich.*
Gibt's hier ein Problem? - Schon gut!
Sie kennen Margaret Dean doch.
Margaret hatte viel Wut in ihrem Herzen.
Sie fand in Gott keinen Trost. Wundert Sie das?
Sie wollte keine Hilfe.
Margaret hat sich für das Leben entschieden, das sie führt.
Was heißt das?
Die Opfer sind schuld, dass sie zu Opfern wurden?
Opfer? Sie haben sich schuldig gemacht.
Die Arbeit half ihnen, Buße zu tun.
Viele der Frauen wurden anständig. Mit Gottes Hilfe.
Das ist nicht Ihr Ernst!
Diese Frauen waren unfähig, Kinder aufzuziehen.
Bis heute verhindern Sie jeglichen Kontakt
zwischen den leiblichen Müttern und ihren Kindern.
Ich danke für Ihren Besuch!
Mein Mann war bei Ihnen. Habe ich recht?
Hey!
Kelly will nicht, dass du weitergräbst.
Ich kann aber nicht aufhören.
Weißt du noch, in den frühen 90ern,
als die Osteuropäer auftauchten?
Bis dahin war der Drogenhandel in irischer Hand.
Das Spiel lief nach neuen Regeln.
Die Claims wurden neu verteilt.
Allerdings!
Alle Gangs kämpften um ihr Überleben.
Aber Liam ... Er hat was gewusst.
Er dachte, er könnte sich einen der Bosse schnappen.
Jedenfalls hat er das gesagt.
Darüber hat er mit Kelly geredet.
Was ist dann passiert?
Keine Ahnung!
Kelly ist der Einzige, der die Einzelheiten kennt.
Sie sollten nicht auf ihn warten.
Was ist mit den Babys?
Alles abgeschlossen. Sie konnten keinen Mord nachweisen.
Die Pathologie sagt, alle sind an einer Grippe gestorben.
Wahrscheinlich hätte man sie im Krankenhaus retten können.
Das kann keiner beweisen, nach so langer Zeit.
Also tot durch Unterlassen.
Deshalb hat man die Kinder verscharrt.
Wollen Sie morgen wiederkommen? Ich kann warten.
*Sie seufzt.*
Ich glaube nicht, dass Kelly noch kommt.
Sagen Sie schon! Wo ist er?
Hm?
(Sprecher) Sie sehen die Reihenfolge im nächsten Rennen.
Das sind die drei Hunde mit den höchsten Wetteinsätzen.
Herzlich willkommen im Galway Greyhound Stadium!
Du gehst mir aus dem Weg.
Was würdest du sagen, Tara's Crown oder Raining Stone? Eins oder vier?
Was, wenn die Mafia Liam damals ausgeschaltet hat?
Weil er Drogengeschäften auf der Spur war. Habt ihr das gefragt?
Ich wette auf Raining Stone. Ist er nicht schön?
Sean! Bitte!
Es hat einen Maulwurf gegeben.
(Sprecher) Los!
Und?
Es war Liam. Blödsinn!
Woher denkst du, kam damals das Geld für euer Haus?
Von seinen Eltern.
Liam hätte nie für die Mafia gearbeitet.
Wir haben Beweise. Die sind gefälscht.
Liam war kein Maulwurf.
Warum fehlen Teile aus seiner Akte?
Um Liam zu schützen.
Du meinst, um dich zu schützen.
Und auch, um dich zu schützen.
*dunkle Klaviertöne*
*Holz knackt.*
Wo ist Joyce? Oben, im Büro.
Alles klar!
Was, wenn er wirklich ein Verräter war?
Kelly wusste davon. Dann wäre er für die Mafia nutzlos geworden.
Sie hätten ihn umgebracht. Wie kommst du darauf?
Hat Kelly dich umgedreht?
Ich gehe die Sache neutral an. Es gibt Beweise.
Es geht um deinen Vater. Da gibt es kein "neutral"!
Hey!
*Ein dumpfer Schlag. Er stöhnt und hustet.*
Du fasst mich nicht noch mal an, klar?
Es musste echt aussehen, verstehst du?
Diese Frau hört nicht auf, Fragen zu stellen.
Keine Sorge! Ich hab die Sache im Griff.
*Die Flasche klirrt.*
Sie wird nicht gefährlich.
Ja? Ist das so?
*Die Tür knallt.*
Entschuldigung! Könnte ich Ihren Mantel abkaufen?
(Frau) Guten Appetit!
Hier, bitte schön!
Herzlich willkommen!
Auch Suppe? Wir haben Kartoffelsuppe.
Danke! Guten Appetit!
Hallo!
*spannende Musik*
Hey! - Hey, wie geht's?
Komm mit! - Okay!
*Jemand klopft.*
Wieso machen wir das hier? - Aus Vorsicht.
Die Drogenmafia benutzt die Armenspeisung als Umschlagplatz.
Unsinn! Nach dem Magdalenen- Skandal gab es einen Wechsel.
Seitdem die neue Äbtissin da ist, laufen die Finanzen über sie.
Liam ist dahinter gekommen. Deswegen wurde er ausgeschaltet.
Vielleicht der Mann, der euren V-Mann umgebracht hat.
Legst du dich mit der Mafia an? Liam hat's getan.
Liam ist tot! Ich gebe nicht auf.
Wir müssen reden.
Mum!
*Die Tür knallt zu.*
Lass mich los! Hilfe!
Halt dein Maul!
*Reifen quietschen.*
Das ist der Anrufbeantworter von Cathrin Blake.
Ruf mich zurück, wenn du das hörst!
Fuck!
*Sie ächzt.*
*Cathrin wimmert.*
Nein! Nein!
*Sie stöhnt.*
*Cathrin schreit.*
Nein!
*Sie ringt nach Luft.*
Nein!
*Sie hustet.*
Nein!
*Cathrin brüllt.*
*Die Tür fällt zu.*
*Die Tür wird entriegelt.*
*Ein Baby weint.*
*Er klingelt.*
Hey, Oona! Was willst du hier?
Ich dachte, ich sehe nach dir und dem Kleinen.
*Das Baby quengelt.* Pst!
Hey!
Hier!
Lass uns in Ruhe, Dad!
Hey! Hey!
*Cathrin hustet.* Komm schon!
*Sie würgt.*
*Sie ringt nach Luft.*
(Junge) Mum! Mum!
Mum, wach auf!
Mach die Augen auf!
Mum, wach auf!
Mum!
Bist du tot?
Brauchen Sie noch was?
Woher kommen die Flaschen? Paul hat sich Sorgen gemacht.
Es gab eine Suchaktion, weil Sie gestern verschwunden sind.
Kelly hat mich gebeten, Sie nach Hause zu bringen.
Ich habe nicht getrunken.
Der Arzt hat Ihnen den Magen ausgepumpt.
Die wollten mich umbringen.
*Eine Tür wird geöffnet.* Mum!
*Sie versperrt die Tür.*
*Cathrin weint.*
Mum!
*Er klopft.* Lass mich rein!
Lass mich rein!
*Cathrin schluchzt.*
Warum wollen Sie ihn nicht reinlassen?
Ich hab ihn damals zu meinen Eltern nach Deutschland geschickt,
damit er mich nie wieder so sieht.
Nie wieder!
*Sie weint bitterlich.*
*traurige Musik*
*Er atmet tief.*
Schau mich nicht so an!
Ich hatte keinen Rückfall.
Du hast versucht, dich umzubringen.
Ich hab das nicht freiwillig genommen.
Die haben mir das eingeflößt.
Wer sind "die"?
*Es klingelt.*
Wer ist das?
Das sind die Mütter der toten Kinder. Ich habe sie eingeladen.
Ich schicke sie weg. Nein!
*melancholische Musik*
*Ihre Absätze klackern.*
*Ein Schuss fällt.*
Joyce, es ist ...
Ich will keine Erklärung hören, kapiert?
Ich will, dass du dieses Problem ein für alle Mal löst.
Das hilft?
Rituale helfen, den Bann zu brechen.
Wenn man nichts sicher weiß, dann stellt man sich alles vor.
Ich hatte jedes Bild fünfzig Mal im Kopf.
Wie jemand Liam in den Rücken schießt.
Wie er ein neues Leben anfängt, irgendwo, ohne uns.
Versprich mir, dass du sie weiter suchst, wenn mir was passiert.
Warum soll dir was passieren?
Wenn sie herausfinden, dass ich am Leben bin, suchen sie mich.
Es gibt den Punkt, da muss man sich entscheiden,
dem anderen zu glauben, oder nicht.
Du hast gesagt, Liam war damals der Verräter.
Bei der Razzia hattet ihr auch einen.
Oder Joyce hat dem Informanten eine Falle gestellt.
Die Mafia hat versucht, mich auszuschalten.
Woher wussten die, dass ich Tabletten genommen hab?
Du denkst, ich bin der Maulwurf? Bist du es?
Du hast jahrelang nicht mehr mit mir gesprochen.
Du hast Liams Akte manipuliert.
Du hast Flaschen platziert, damit alle denken, es war Selbstmord.
Callum hat recht, du bist paranoid.
Los! Raus hier!
*Die Tür knallt zu.*
*Sie schreit auf.* Fahr los!
Und Kelly glaubt, ich bin paranoid!
Gib mir dein Handy!
Was hast du vor? Gib mir dein Handy!
Fahr los!
Steig aus! Warum hast du unseren Freund gespielt?
Wolltest du mich kontrollieren? Du hättest wegbleiben können.
Ich hatte Liam versprochen, da zu sein. Wie jetzt?
Halt die Klappe! Ich muss für meine Tochter sorgen.
*Die Tür knallt.*
(Gangster) Wer weiß noch davon?
Niemand! - Wer weiß noch was?
Niemand! - Niemand weiß was?
Lass mich! Weiter!
Geh da rein!
Mach schon! Callum!
Dreh dich um!
Habt ihr Liam hier umgebracht? Dreh dich zur Wand!
Du musst mir ins Gesicht schauen!
Dreh dich um!
Hier!
Du musst mir beweisen, dass du auf unserer Seite bist.
Oder habe ich mich geirrt?
*dramatische Musik*
*Die Sicherung klickt.*
Bitte, verzeih mir!
Dreh dich um!
*Schüsse knallen.*
*Sie atmet auf.*
Der Pathologie-Befund der männlichen Leiche
vom Kloster ist gekommen. Es ist Liam.
Er ist aus nächster Nähe erschossen worden.
Es war eine verfluchte Hinrichtung.
*Es klopft.*
Würden Sie bitte mitkommen, Schwester!
Das ist völlig unmöglich.
Ich trage hier die ganze Verantwortung.
Leute!
Ich habe die Adresse von Margaret Dean herausgefunden.
Sie ist vor ein paar Tagen gestorben.
Das Zimmer ist oben links.
*ruhige Musik*
(Ältere Frau) Vater unser, der Du bist im Himmel.
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe.
Wie im Himmel, so auf Erden.
Unser täglich Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld.
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen!
Hallo, Teresa! Hallo, Mr. Kelly!
Hat sie gegessen? Ein bisschen.
Hallo, Mum!
Wollen wir weiterlesen?
Wo waren wir stehen geblieben?
"Dann las er das Vorsatzblatt von unten nach oben.
Bis er zu seinem eigenen Namen kam.
Das war er. Und er las die Seite nach unten.
Was kam nach dem Universum? Nichts.
Aber war etwas um das Universum herum, um anzuzeigen,
wo es aufhörte, bevor dieser Nichtsort anfing?
Es konnte keine Mauer sein.
Aber es könnte eine dünne Linie um alles herum geben.
Es war gewaltig, so über alles und überall nachzudenken.
Nur Gott konnte das tun."
*Er stöhnt und wimmert.*
*düstere Musik*
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