All language subtitles for Weissensee - S01E06

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Original subtitles

Personen und ihre Farben:

Martin Kupfer, Volkspolizist Julia Hausmann, Kosmetikerin

Hans Kupfer, Vater von Martin

Was ist los? Meine Mutter ist weg.

Ich will sie sehen. Sie gehen besser!

Wir d�rfen keine Angst haben!

Tu deine Pflicht! Nein!

Sie hatten eine Aff�re mit meiner Mutter?

Ich habe sie geliebte.

Es geht um Julia Hausmann. - Wir sind befreundet!

Kooperieren Sie mit uns!

Was ist los? Jetzt muss Martin mich heiraten.

Am Ende des Tages

T�rklopfen

Guten Tag!

Frau Hausmann, das hier ist Rechtsanwalt Doktor Pfeifer.

Es geht Ihnen besser. Die �rzte wollen Sie entlassen.

Allerdings deutet Ihr Suizidversuch auf eine psychische Erkrankung hin.

Und wir wollen kein Risiko eingehen.

Was wollt ihr von mir?

Das ist ein Antrag, �ber den wir mit Ihnen sprechen m�chten.

Wollt ihr mich entm�ndigen? - Ihr Vormund w�re Doktor Pfeifer.

Er regelt Ihre finanziellen und verwalterischen Belange.

Aber das k�nnt ihr nicht machen! - Sie wollten sich umbringen.

Wir m�ssen Sie sch�tzen.

Ihr seid der letzte Dreck! - Sie k�nnen das Gegenteil beweisen.

�berzeugen Sie uns von Ihrer geistigen Gesundheit!

Arbeiten Sie mit uns zusammen! - Aha!

Ich verstehe!

Dunja Hausmann wird kooperieren. - Wie erwartet!

Und der Operative Einsatz bei diesem Punkkonzert war sehr erfolgreich.

25 Festgenommene gaben eine negative Haltung zur DDR zu.

Neun Leute gewannen wir f�r unsere Sache.

Die �brigen zeigen Reue und Einsicht. - Gute Arbeit!

Danke!

Ich bin ganz offen. Wir sind unter uns.

Ich war nie mit Ihrem Vater einverstanden.

In letzter Zeit noch weniger.

Da findet eine Aufweichung statt. Vielleicht eine Alterserscheinung.

Ich will Sie auf lange Sicht auf der Position Ihres Vaters etablieren.

Als mein Stellvertreter! An diesem Ziel muss man gemeinsam arbeiten.

Leider gibt es da diesen Makel an Ihrer Familie!

Das Verh�ltnis Ihres Bruders mit dieser Julia Hausmann.

Ich arbeite daran.

Der Genosse Minister wird Sie zum Oberstleutnant ernennen.

Ich schlug Sie vor. Er stimmte zu. - Das freut mich.

Das war alles. - Danke, Genosse Generalleutnant!

Noch etwas? - Was planen Sie f�r meinen Vater?

Offenbar macht er sich ausgezeichnet in seiner Lehrt�tigkeit.

Die Studenten sind angetan. - Aufs Abstellgleis?

Er ist ein Sicherheitsrisiko. - Er hat einen m�chtigen F�rsprecher.

Ich wei�, dass er den Generalsekret�r seit dem Krieg kennt.

Aus dem Zuchthaus!

Aber auch ein Hans Kupfer hat mal einen schwachen Moment!

Und den kann selbst er dann nicht mehr sch�nreden.

Also Augen auf im Stra�enverkehr! Ja!

Traurige Musik

Sie spielt Klavier.

(singt) "Lange noch, bis der Morgen graut."

"Und wir glauben ..."

Mama! Bist du da?

Nein, danke!

Nimmst du Medikamente?

Wie?

Rosa K�gelchen? Gl�cksmacher?

Bin ich dir zu langweilig? Ich kann Witze machen.

Es macht mir Angst, wenn du so bist. Mir auch!

Warum haben sie dich laufen lassen? Denen gefiel mein kleiner Auftritt.

Keine Ahnung! Kleiner Auftritt?

Wolltest du gar nicht sterben? Doch!

Hast du dabei mal an mich gedacht? Ich bin dein Kind!

Du bist schwanger, richtig?

Was willst du tun? Ich will das Kind bekommen.

Du hast es ihm noch nicht gesagt. �berlege dir das genau, Julchen!

Mit einem Kind bist du angreifbarer. Was hei�t das?

Sie k�nnen es dir wegnehmen.

Ist das dein erster Gedanke?

Hallo! Hallo!

Denkst du, dass Lisa mal eine gro�e K�nstlerin wird?

Ja. Aber Kinderbilder sind immer sch�n.

Was ist los?

Ich bin schwanger. Warum sagst du mir das erst jetzt?

Ich wollte zuerst zum Arzt gehen. Und? Willst du das Kind?

Ja.

Und du?

Das ist ... unfassbar gro�artig!

Wunderbar! Das ist das Sch�nste und Gr��te, was uns passieren kann!

Sag etwas! Wir kriegen ein Kind! Ich wei�.

Wir kriegen ein Kind! H�rt ihr mich alle da drau�en?

Julia und Martin kriegen ein Kind!

(Mann) Ruf die 115 an, du Vogel!

Wann ist das Vorturnen? - 15.30 Uhr.

Ich komme! - Nein, das macht mich nerv�s.

Wie viele Kinder werden gepr�ft? - Insgesamt sind es 18.

Die Sportschule hat zehn Pl�tze. - Viel Gl�ck!

Das ist eine Frage des K�nnens und der Konzentration! Genug trinken!

Entschuldigt die Versp�tung! Ich f�hle mich krank.

In der Nacht zum 13. August schloss die DDR die Grenze zu Westberlin.

Die Truppen aller Verb�ndeten standen bereit, den Sozialismus zu sch�tzen.

Sehr gut! Dadurch wurde der Frieden gesichert. Stefanie!

Warum ist die Mauer immer noch da? - Der Schutzwall!

Warum ist der Schutzwall noch da? - Die Bedrohung ist noch da.

Je gr��er der Sozialismus, umso mehr versch�rft sich der Klassenkampf!

Danke, Roman!

Schulglocke klingelt.

Kann ich Sie sprechen? Ich wei�, warum ich schlechte Noten habe.

Wegen deiner Leistungen! - Wegen unseres Ausreiseantrags.

Rede keinen Unsinn! - Ich wei�, Sie k�nnen nichts daf�r.

Du elender Klugschei�er!

Nein, du warst der Beste! Gehen wir Eis essen?

Oder wir nehmen eines mit heim. Komm, wer Erster ist!

Hallo! - Ach!

Zum Nachtisch! - Gibt es etwas zu feiern?

Nachrichten aus dem West-Fernsehen

Klopfen

Guten Abend! Nehmen sie Roman?

Es ist noch nicht offiziell. Aber keiner zweifelt daran.

Das freut mich. Und ich werde Oberstleutnant.

Ja, ich wei�. Der Buschfunk hat es mir gefl�stert.

Sagst du nicht mehr dazu? Ich bin auf der Hut.

Dunja Hausmann verlie� die Klinik. Sie arbeitet mit uns zusammen.

Aha! So wie du es immer wolltest.

Miteinander f�r den Sozialismus.

Das intellektuelle Potenzial nutzen.

Du denkst wie ein Kolonialherr, nicht wie ein B�ndnispartner.

An wen schreibst du?

"Sehr geehrter Genosse General- sekret�r, lieber Erich!"

Er hat mich zur Jagd eingeladen. Ich habe zugesagt.

Gute Idee!

Das denke ich auch.

Knall

Ah! Aua! So eine Zumutung! - (Funk) "Unfall mit Radfahrer."

Kontrolliere den Kerzenstecker! Wir fahren dahin.

Wie denn? Stecker fest? Ich probiere es mal.

Na bitte! Jetzt l�uft er!

Und ab!

(Frau) Ich habe alles gesehen! Wir kommen gleich.

Guten Abend! Das hatte er in der Tasche.

Bei drei anheben! Eins, zwei, drei! Uwe Langer hei�t der Mann.

Wie geht es ihm? Nicht gut!

Gut. Gehen wir r�ber zu der Zeugin!

Sie riefen die Polizei. Ich sah alles.

Das Auto fuhr einfach weiter. Ich bin zur Zelle und w�hlte den Notruf.

Was f�r ein Wagen war das? Hell vielleicht? Nein, blau war er!

Sahen Sie den Fahrer? Das war eine Frau.

Ich habe sie gesehen. K�nnen Sie sie beschreiben?

Blond war sie. Das ging so schnell. Danke! Gut gemacht!

Guten Abend, Vera! Du kommst sp�t. - Mir geht es nicht gut.

Sollen wir die Eistorte holen ...

Warum, Vera?

Warum, Vera?

Warum? - Ich bin so leer.

Schei�e!

Unser Wagen hat eine Beule. Du bist besoffen irgendwo dagegen geknallt!

Ich wei� nicht mehr. Ist es schlimm? - Schlimm, schlimm! Es ist nur Blech!

Schlimm ist, dass du wieder s�ufst!

Das war ein Ausrutscher. Es passiert nicht wieder.

Das war eine verschleppte Grippe. - Ja, das kann einen umhauen.

Aber du siehst gut aus. - Du hast etwas verpasst!

Stasi und Volkspolizei haben ein Punkkonzert ausgehoben!

Zander war auch da. Sie haben ihn acht Stunden lang verh�rt.

Da �berlege ich mir, ob ich auch abhaue!

Ich habe eine Einladung zum Theaterfestival in Bochum.

Willst du noch ein Bier? - Ja, klar.

Ja, klar. Ja.

Ich helfe dir. - Das kann ich allein.

Ich dachte, wir w�ren Freunde. - Was f�r eine sentimentale Idee!

Du h�ttest es mir sagen m�ssen. - Was?

Seit wann hast du Probleme mit Medikamenten?

Seit sie deine Platten aus den L�den genommen haben?

Medikamente? Wer sagt so etwas?

Deine Psychologin. Ich habe es aber niemandem erz�hlt.

Was f�r eine Psychologin? Ich nehme nie Medikamente. Das wei�t du!

Ich bin traurig. Ich dachte, du vertraust mir.

Prost! - Prost!

(Dunja) Mir geht es noch nicht gut. Ich w�rde mich gern hinlegen.

Wir sehen uns n�chste Woche wieder.

Also am Dienstag. Nicht vergessen! - Tsch�s! Tsch�s, mein Schatz!

Telefon klingelt.

Hausmann. - Wir haben eine Abmachung!

Wenn Sie sie nicht erf�llen, m�ssen wir uns um Sie k�mmern.

Lasst mich in Ruhe! Lasst mich in Ruhe!

T�rklingel

Haut ab! Haut ab!

Mama, was ist los?

Was hast du? Mama! Hallo!

Was soll das?

Entm�ndigung?

Als ich im Krankenhaus wach wurde, da wusste ich: Ich will leben.

Aber jetzt wei� ich nicht mehr, wie, wo und mit wem.

Schreib ein Lied dar�ber! Julchen, ich kann nicht mehr singen.

Ich habe es versucht. Es geht nicht mehr.

Julchen, ich ...

Guten Abend!

Hallo! Ich hole ein paar Sachen. Darf man fragen, wo ihr wohnt?

Wei�t du das nicht? Deshalb frage ich!

Wir haben eine Wohnung besetzt. Was? Du hast eine Wohnung besetzt?

Ja. Willst du sie r�umen lassen? Ich mache dir keinen �rger mehr.

Ich besorge dir einen Mietvertrag. Misch dich nicht ein!

Trinkst du ein Bier mit deinem alten Vater?

Falk s�gt an meinem Stuhl. Er wird zum Oberstleutnant ernannt.

Aber mein Stuhl ist aus Eisen und seine S�ge stumpf!

Machst du deinen Beruf noch gern?

Ich glaube an den Kommunismus als einzige gesunde Gesellschaftsform.

Was geschieht mit einer Welt, die nur nach Profit strebt?

Seid ihr immer noch verliebt?

Wir bekommen ein Kind.

Was?

Das freut mich. Sch�n!

Das macht die Sache aber nicht einfacher. Ein Kind mit Julia!

Was wird deine Mutter dazu sagen! Oder Falk!

Ihre Gesichter will ich sehen! Da will ich dabei sein!

Bitte sage noch niemandem etwas! Ich kann ein Geheimnis bewahren.

Guten Abend, Bruderherz! Guten Abend! Gl�ckwunsch!

Nicht vorher gratulieren!

Ist der Wagen fertig? Der Lack fehlt noch.

Was f�r ein Lack? Blau. Du kennst unseren Wagen!

Ich gehe duschen.

Gab es einen Unfall? Ja. Vera hat versucht einzuparken.

Ich f�rchte, sie war betrunken. Trinkt sie wieder?

Steht der Lada in Siskys Werkstatt? Ja.

Guten Abend, Sisky! Martin! Ich habe Feierabend.

Ich suche Falks Wagen. Dienstlich! Er steht da dr�ben.

Hier ist er!

Das sieht nicht nach Einparkfehler aus!

Ja!

Lass mal! Gib her! Das geht schon!

Jetzt lass los! Das ist zu schwer! Nein!

Meine Mutter hat aufgegeben. Ihr Kampfgeist ist weg.

Er kommt wieder. Dunja ist stark. Ich muss ihr helfen.

Wie willst du das machen?

Hast du etwas vor? Und du? Was war bei dir los?

Ich glaube, meine Schw�gerin hat betrunken jemanden angefahren.

Und dann ist sie abgehauen. Au�er mir wei� das niemand.

Was machst du jetzt? Zeigst du sie an?

Guten Morgen, Vera! Kann ich dich kurz sprechen?

F�nf Minuten!

Bist du am Montag mit eurem Wagen gefahren?

Ja.

Warst du damit in der B�hringstra�e? Da fahre ich nie entlang.

Du hast einen Mann angefahren. Nein, das habe ich nicht!

Ich gebe dir 24 Stunden Zeit. Geh zur Polizei!

Ist ihm etwas passiert? Er bleibt vermutlich gel�hmt.

Sie zerst�ren Mama nicht! Ich gehe zu dem West-Journalisten Wolf.

Was willst du von ihm? Ihm alles erz�hlen!

Wenn er dr�ben dar�ber schreibt ... Damit schadest du euch. Tu es nicht!

Guten Tag, Frau Schumann! Hallo!

Kommen Sie bitte!

Was will sie dem Journalisten erz�hlen?

Das ist stark! Geheime Informationen �ber einen Operativen Vorgang!

Was hei�t "gerade jetzt"?

Ach! Danke, Genossin. Wirklich sehr gute Arbeit! Sehr gut!

Danke.

Landesverrat und schwanger!

Telefon klingelt.

Klopfen

Keine St�rungen! - Ihre Frau ruft an.

Meine Frau?

Vera, ist etwas mit Roman?

Du sollst mich nur im Notfall im B�ro an... Was? Jetzt gleich?

Dann fuhr er mir vor das Auto. - Ein Unfall?

Ich wei� nicht, warum. Aber der Mann ist schwer verletzt.

Martin wei� es! Ich zeige mich an. - Was? Du machst gar nichts!

Martin sagt, ich muss mich anzeigen! - Ich kl�re das!

Ich k�mmere mich um Martin.

Das kommt sowieso heraus! - Sei still!

Spannende Musik

Wie war dein Tag?

Schmeckt es dir nicht? Ich lerne nie kochen.

Ist das schlimm? Was?

Ist das schlimm? Nein. Ich habe keinen Hunger.

Sie ist nicht gekommen. Sie stellte sich nicht.

Was machst du jetzt? Ich habe keine Wahl.

Soll das Unfallopfer nie die Wahrheit erfahren?

Du solltest sagen, was du wei�t.

Guten Morgen! Guten Morgen!

Guten Morgen! K�nnen wir reden? Ich muss auf Streife.

Du bist entschuldigt. - Ich fahre mit Volkmann.

Siehst du?

Als Kinder waren wir oft hier. Ja.

Einmal bist du fast abgesoffen. Du hast mich rausgezogen, ich wei�.

Ich gebe zu, ich habe gez�gert.

Du wei�t, was Vera getan hat. Es gibt keine Beweise!

Ein Lackschaden. Die Werkstatt-Rechnung ist weg.

Es gibt eine Augenzeugin. Frau Giere? Sie hat sich geirrt.

Warst du im Krankenhaus? Hast du dir Uwe Langer angeschaut?

H�r auf oder wir nehmen Julia fest! Mit welcher Begr�ndung?

Sie war bei einem West-Journalisten. Landesverrat! Das gibt Gef�ngnis.

Du hast sie nicht unter Kontrolle. Spielen ihre Hormone verr�ckt?

Du warst mal mein Vorbild, Falk. Das ist eine freundliche Warnung!

Sie soll den Unsinn lassen! Soll euer Kind im Heim aufwachsen?

Ich kotze dir gleich vor die F��e! Kommst du heute Abend?

Wir feiern. Roman geht an die Sport- schule und ich werde bef�rdert!

Sie spielt ganz langsam eine melancholische Melodie.

T�rklingel

Ich habe nichts gesehen oder geh�rt. - Ich bin sozusagen privat hier.

Darf ich reinkommen? Danke sch�n! Danke!

Mein Vater verehrt Sie sehr.

Was soll ich singen? - Ich dachte an Brecht-Lieder.

Dreigroschenoper!

Warum sollte ich das tun? - Um zu zeigen, wo Sie stehen.

Ich stehe gar nicht mehr. Ihr habt mir die Beine weggehauen.

Ihr K�nstler seid immer so theatralisch!

Hallo! Guten Abend!

Was ist das? Ein Mietvertrag. Wie von Zauberhand!

Und der Brief? F�r dich. Er lag hinter der T�r.

Von wem ist er?

Ein Journalist aus der BRD will mich treffen.

Der Westen interessiert sich f�r meine Mutter.

Warum hast du mir nichts erz�hlt? Julia, geh da nicht hin!

Das ist zu gef�hrlich! Soll ich den Mund halten?

Du hast Verantwortung f�r ein Kind! Und deshalb gehe ich dahin!

Ich will die Wahrheit sagen k�nnen! So hilfst du Dunja nicht!

Doch! Ich setze diese Schweine unter Druck! Entm�ndigung ist wie Mord!

Wenn das dr�ben ... Sie nehmen dir unser Kind weg!

Das wirst du nicht zulassen. Dann sitze ich auch im Knast.

Dann ist unser Kind allein! Dann protestieren deine Freunde.

Und deren Freunde auch! Du bist idealistisch.

Aber idealistisch und schwanger ist schlecht! Ich verbiete dir zu gehen!

Das kannst du nicht. Ich �bernehme die Verantwortung!

Du kannst mir nichts verbieten. Ich habe Angst, dich zu verlieren!

Dich und das Kind!

Genau so haben sie einen in der Hand. Wenn man feige ist!

Was? Ich bin feige?

So einen Vater will ich nicht f�r mein Kind!

Was?

Die Wahrheit ist: Wir kommen nicht los von unseren Familien.

Wir sind nat�rlich traurig, dass du nur noch am Wochenende da bist.

Wir sind sehr stolz auf dich und w�nschen dir eine gro�artige Zeit!

Auf deine Siege und Medaillen f�r unser stolzes Vaterland!

Verehrte G�ste, das Buffet ist er�ffnet!

Jagst du mit dem Generalsekret�r? Ja, das muss ab und zu sein.

Dann gr�� ihn sch�n von mir! Ich berichte ihm von dir.

Hans, machst du bitte mal auf?

Komm!

Sie fl�stern.

Du hattest recht.

Liebe reicht nicht. Was meinst du damit?

Sie hat mich feige genannt. Vielleicht bin ich das auch.

Feige. Mach nicht den selben Fehler wie ich

Was soll sonst reichen, wenn nicht Liebe?

Ich habe eine �berraschung.

Ich freue mich auf eine gro�e K�nstlerin unseres Landes.

Sie wird uns mit Brecht-Liedern etwas Kultur nahebringen.

Das ist typisch Kupfer! - Mal sehen, was Hans dazu sagt.

Genosse Kupfer bat mich, ein Lied zu singen. Mein Pianist weigerte sich.

Also versuche ich es einfach so.

Sie r�uspert sich.

Vielleicht die "Seer�uber-Jenny"?

"Jemand hat etwas an die Wand geschrieben."

"Die Buchstaben hell und blau!"

"Kein Regen, keine Sonne, kein Wind in wei�en Segeln."

Was soll das? - Sie sollte das nicht singen.

Vater, beendest du das bitte?

"Gleichheit im Gleichschritt." Lass sie singen!

"Imperialisten marschieren, kaschieren, produzieren."

"Ich lese:"

"Was rettet die Welt?"

"Auf einem kleinen roten Blatt in der Pf�tze, einem Zettel am Baum."

"Am Bahnhof auf der Tafel in br�chigen Farben. Auch hier:"

"Was rettet die Welt?"

"Nicht das Reden oder Schweigen, nicht das H�ren oder Sehen!"

"Nicht Konfuzianismus, Narzissmus, Kommunismus! Ismus! Ismus!"

"Das steht auf der Plakatwand vom Regen erweicht."

"Vom Wind zerrissen: Ismus, Ismus! Doch was rettet die Welt?"

"Kein Toben, kein Beben."

"Kein Licht, kein Wasser, kein Schatten."

"Im Schatten: ein Mann, eine Frau."

"Was rettet die Welt?"

"Im Schatten: ein Mann, eine Frau."

"Was rettet uns?"

Vielen Dank! Auch wenn ich mir etwas anderes w�nschte.

Ich kann nichts anderes.

Und jetzt k�nnen Sie mich wegsperren.

Ich bringe Sie nach Hause.

Vielen Dank!

Wir werden das morgen auf der Dienststelle besprechen.

Sie schluchzt verzweifelt.

Guten Tag!

Guten Tag! - Ich hei�e Vera Kupfer.

Oh!

Warum hast du das getan?

Ich dachte ... Ich war �berzeugt, dass sie nicht mehr gef�hrlich ist.

Du wei�t, dass dein Vater damit am Ende ist.

Vater h�tte das unterbinden k�nnen. Das hat er aber nicht gemacht!

Das hat er nicht gemacht.

Guck mal! Er sieht aus wie ein Engel.

Warum bleibst du stehen?

Bist du dir wirklich sicher, dass du mitkommen willst.

Ja.

Ja, ja komm.

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