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FRAUEN BIS ZUM WAHNSINN GEQUÄLT
Heute werde ich mit dem Rauchen aufhören.
Ich werde weder Whisky trinken, noch diese Pillen einnehmen.
Man sagt, es sei schlecht, beides gleichzeitig zu sich zu nehmen.
Das wird Pier glücklich machen.
Weißt du, was ich heute Abend tun werde? Ich werde in einem Fischrestaurant essen.
Und ich werde dich von dort aus anrufen und sagen, dass ich mit jemand anderem esse.
Dominique hat recht, ich sollte mich weniger wie ein feine Dame kleiden.
Vielleicht sollte ich das hier etwas öffnen.
So wie du es magst.
Wenn du morgen Abend zurückkommst, lass ich dich nicht sofort Liebe machen.
Ich werde dir sagen, ich sei in einen anderen verliebt, dass wir uns scheiden lassen müssen...
... aber noch Freunde bleiben könnten.
Dann, nachdem du mir eine schreckliche Eifersuchtsszene gemacht hast...
Ich schwöre, das war mein allerletzter. Ich werde keinen mehr trinken.
- Was wollen Sie? - Dich.
Was wollen Sie? Was wollen Sie? Lassen Sie mich in Ruhe!
Es ist sinnlos, Minou, du kannst mir nicht entkommen.
Nein, ich werde dich nicht zwingen.
Du wirst... Du wirst mich anbetteln müssen.
Du wirst darum betteln müssen, dass ich dich nehme.
Auf die Knie!
Auf den Boden!
Wenn du wissen willst, warum dein Mann dich hier hergeschickt hat, sage ich es dir.
Wenn Sie mir sagen wollen, dass mein Mann eine Geliebte hat, werde ich es nicht glauben!
Ich und er sind eins.
Dein Ehemann betrügt dich nicht.
Er ist ein Mörder.
Nein...
Nein... nein...
Du kannst jetzt gehen.
Nein, nein, warte! Bis dann, Pier. Sei vorsichtig.
Einen Cognac, bitte.
Danke. Geben Sie mir noch einen.
Noch ein Bier, bitte.
Setzen Sie sich.
- Minou. - Pier!
Oh, mein Schatz, Gott sei Dank!
Er hat mich festgehalten und sich auf mich gesetzt... mit einem Messer.
Dann, ganz plötzlich, hat er mich gehen lassen.
Wenn ich recht verstanden habe, ist gar nichts passiert.
Er hat dich festgehalten, dich mit einem Messer bedroht...
... und ist dann verschwunden wie ein Gespenst.
Sieh doch, was er mit meinem Kleid gemacht hat!
Ich bin in diese Bar gerannt, weil ich nicht allein sein wollte.
Ich wollte unter Leuten sein.
Er sagte...
... er sagte, dass... Oh, mein Gott!
Was, wenn er mich getötet hätte?
Aber ganz plötzlich...
... hat er mich gehen lassen.
Aber warum hast du nicht gleich die Polizei informiert?
Lass uns sofort hingehen.
Nein, die lassen einen nur Formulare ausfüllen.
Okay, es ist deine Entscheidung, Schatz. Aber wir müssen jetzt zurück in die Stadt.
Tut mir leid. Leider muss ich dringend in München anrufen.
Ich warte unten, ja?
- Pier... - Was ist?
- Tut mir leid, dass ich dich hergerufen hab. - Muss es nicht, schon gut.
Ich hatte schon alle Meetings für heute verschoben.
Damit wir das Wochenende morgen gemeinsam verbringen können.
Aber stattdessen... wirst du von Jack the Ripper angefallen.
- Nimmst du die wieder? - Nein, nein, ist ein altes Fläschchen.
- Ja, klar, ein altes Fläschchen... Gehen wir. - Ja, ja.
- Liebling... - Ja?
Wenn der Verrückte mir etwas angetan hätte, würdest du mich trotzdem noch wollen?
Ein Problem gäbe es nur, wenn du gesagt hättest: „Pier, ich hab einen Liebhaber.“
Warum sollte ich dich weniger wollen, wenn dich jemand vergewaltigt hätte?
Ich würde dich auch noch wollen.
Selbst wenn mich eine Blondine vergewaltigt hätte?
Pier... mach darüber bitte keine Witze.
Heute habe ich gelernt, wie wichtig du mir bist.
Das hat ja gedauert...
Hi.
Das war Pier am Telefon. Pier wird sich verspäten.
- Was? - Ich hab mit Pier geredet. Er kommt später!
- Ich wusste es. Immer das gleiche. - Reg dich nicht auf.
- Was? - Reg dich nicht auf!
- Möchtest du tanzen? - Klar.
Sieh mal, wer da ist!
- Wer ist sie? - Minou, eine Freundin. Ich stell euch vor.
Warte am Tisch auf mich. Du kommst mit mir.
- Wer ist die schönste Frau der Welt? - Du!
- Nein, du! - Giorgio, Piers rechte Hand. Dominique.
- Nett, Sie kennenzulernen. - Freut mich.
- Alessandro. Minou und Giorgio. - Freut mich.
- Tanzt. - Tanz mit ihr.
Aber gerne doch.
Komm, Dominique, würfle. 100!
- 200! - Will sehen.
Oh! Vier Könige!
Jetzt mach aber nicht so einen Wurf wie der arme Dubois.
Dubois? Jean Dubois? Was ist mit ihm?
Weißt du das nicht?
Sie haben ihn vor vier Tagen tot aufgefunden, während du am Meer warst.
Dein Ehemann betrügt dich nicht.
Er ist ein Mörder.
Wach auf, Minou!
Ermordet?
Würde mich nicht überraschen - jeder hat ihm den Tod an den Hals gewünscht.
Aber nein, Dubois ist an einer Hirnembolie gestorben.
Warum reden wir nicht über etwas Fröhlicheres?
- Du hast völlig recht. - Hi.
- Tanzen? - Klar.
FINANZIER DUBOIS TOT IM BETT AUFGEFUNDEN
„Ähnliche Diagnosen folgen zumeist...
... nach schweren Unfällen durch längere Tauchzeiten...
... gefolgt von einem raschen Auftauchen...
... ohne dass genügend Zeit zur Dekompression zugelassen wurde.
Ein Phänomen, dass die Ärzte vor ein Rätsel stellt.“
Längere Tauchzeiten, gefolgt von einem raschem Auftauchen...
Ein Phänomen, das die Ärzte vor ein Rätsel stellt.
Hey...
Längere Tauchzeiten, gefolgt von einem raschem Auftauchen...
Ein Phänomenon, dass die Ärzte vor ein Rätsel stellt.
Hast du gelesen, was die schreiben?
Ich bin ungern zynisch, aber er ist genau im richtigen Moment gestorben.
- Er hat mir ein großes Darlehen gegeben. - Aber du musst trotzdem zahlen, oder?
- Es könnte ja Erben geben. - Ja, ja, natürlich.
Die werden sich über mich hermachen.
Hoffen wir, dass sie sich so spät wie möglich melden.
- Pier... - Was ist?
Wenn dir etwas zugestoßen ist, bitte sag's mir.
Nein. Zumindest nichts, worüber du dir dein Köpfchen zerbrechen müsstest.
Übrigens, ich kann heute nicht zum Abendessen kommen.
Ich habe ein Geschäftsessen.
Aber wir haben so wenig gemeinsame Zeit.
Gib mir noch etwas Zeit, bitte.
Alles wird besser werden. Ich verspreche es.
Okay.
- Ich gehe zu Dominique. - Willst du mich eifersüchtig machen?
Weil sie kein Problem damit hat, mit jemandem ins Bett zu steigen?
Aber Liebling, Dominique mag jeden.
Und du solltest das nur allzu gut wissen.
Warst du nicht mit ihr zusammen, bevor dich meine Schönheit wie ein Blitz getroffen hat?
Da hast du völlig recht.
- Der Befehl des Tages: - Jawohl, Boss!
17 Uhr: Nach deinem Besuch bei Dominique...
... kommst du in mein Büro, um Kommissar Poretti kennenzulernen.
- Nein, Minou, ich komm sonst zu spät. - Ja, Boss, komm zu spät.
Ja, ja, gut.
Falls die Nervensäge wieder anruft, sag ihr, dass die Möbel am 15. fertig sind.
Erinnere sie daran, dir den Scheck zu geben.
Wer? Der Fotograf?
Nein, sag ihm, ich rufe ihn zurück.
Ach, pass auf, ich werde heute nicht kommen.
Nein. Wiederhören.
Komm, entspann dich. Belastet dich das denn immer noch?
Ich sehe das Problem nicht.
Ein Typ fällt an einem einsamen Ort plötzlich über dich her...
Das ist praktisch ein Kompliment an deinen Sex-Appeal.
Entweder gefällt er dir und du bleibst bei ihm, oder eben nicht und du verscheuchst ihn.
Ich wünschte, mir würde so was mal passieren.
Aber was hat er dir gesagt?
Er sagte, er wüsste etwas, das Pier schaden könnte.
Sag mir nicht, dass du so leichtgläubig bist.
Was sollte er schon über Pier wissen, das niemand sonst weiß?
- Und hast du ihn wiedergesehen? - Nein.
Warum beunruhigt es dich dann? Sag Pier besser nichts davon.
Am Ende behauptet er noch, du hättest ihn verführt.
Ja, du hast recht. Ich bin zu leichtgläubig.
Lass uns zu mir gehen. Ich möchte dir ein paar Sachen zeigen.
- Für Sie. - Danke.
Was meinst du?
Wunderschön. Wer hat sie gemacht?
Ein Fotograf, ein neuer. Ich kenne ihn nicht so gut.
Ich versichere dir, er ist nicht übel für ein Wochenende.
Er macht sich gut...
- Was, wenn er sie verkauft? - Das wäre toll! Was für eine PR!
Die würden vor meiner Tür Schlange stehen.
- Trink einen Whisky. - Gerne.
- Trinkst du keinen? - Nein, danke.
Falls es dich nicht schockiert, ich hätte da noch etwas Interessanteres.
Schau's dir an.
- Pornografische Fotos? - Hast du noch nie welche gesehen?
Sogar in dieser Sparte gibt es gute Sachen.
Schau mal.
Schau dir dieses an. Und sag mir nicht, dass sie dir nicht gefallen.
Ich dachte, das wäre nicht dein Ding.
Ich mag alles. Solange es mich heiß macht.
- Darf ich dich etwas fragen? - Sicher.
Du und Pier... Sag mal...
Als du ihn mir vorgestellt hast, wart ihr ja gut befreundet...
... aber wie gut befreundet?
- Willst du, dass ich ins Detail gehe? - Tut mir leid.
Das ist doch Geschichte. Er war übrigens nie mein Typ.
Es war natürlich meine Schuld.
Ich brauche ab und zu eine Abwechslung.
Was hast du gefunden? Ist ein ziemlich blödes.
- Woher hast du das? - Woher ich das habe?
Ich bin nach Kopenhagen gereist. Die verkaufen das dort im Supermarkt.
- Darf ich es ausleihen? - Sicher. Nimm es, es ist ein Geschenk.
Wie bereits gesagt, Signora, diese Dinge passieren recht häufig.
Triebtäter.
Es war sehr klug, mitzuspielen. Ansonsten hätte es gefährlich werden können.
Machen Sie sich aber keine Sorgen. Normalerweise kommen sie kein zweites Mal.
Aber für alle Fälle, hier sind meine Telefonnummern.
- Ich hoffe, es wird nicht wieder vorkommen. - Ich stehe Ihnen zu Diensten.
- Vielen Dank. - Entschuldigen Sie, ich muss gehen.
- Wiedersehen, Pier. - Auf Wiedersehen.
- Und viel Glück für die Geschäfte. - Danke.
- Ich hoffe, es wird alles gut laufen. - Das hoffe ich auch.
- Auf Wiedersehen, Signora. - Wiedersehen.
Hier entlang.
Bitte sehr, Kommissar. Wiedersehen.
- Wiedersehen, Pier. - Wiedersehen.
Signorina, wo ist Giorgio?
Gut, schicken Sie ihn sofort zu mir.
- Warum bist du so nervös? - Tut mir leid, Schatz.
Stimmt etwas nicht?
Ich bin deine Frau, ich habe ein Recht, es zu erfahren.
Ich hab's dir schon gesagt, Minou, momentan läuft es nicht so gut.
Aber ich hoffe, alles in der nächsten Saison wieder reinholen zu können.
- Die setzen mich unter Druck. - Wer?
Die Gläubiger, die Bank, die Finanziers...
Leute wie Dubois?
Erkläre mir mal bitte etwas:
Warum taucht dieser verdammte Dubois in jedem unserer Gespräche auf?
Weil er tot ist.
Also lass die Toten ruhen und denke zur Abwechslung mal an uns, ja?
Schau dir das an.
Diese Pläne könnten die Atmung unter Wasser revolutionieren...
- ... aber ich bekomme keine Finanzierung. - Entschuldige, Pier.
- Hi Minou. - Hallo.
Der Mann von der Finanzierung ist da.
Er will den Aufschub nicht akzeptieren, ohne mit dir persönlich geredet zu haben.
- Morgen. - Okay.
Entschuldige mich, Schatz.
Wir sehen uns heute Abend. Wir gehen essen, nur wir beide.
Ist gut.
- Bis bald. - Bis bald.
- Giorgio, könntest du sie herumführen? - Klar.
Geben Sie mir Signorina Dominique.
Ja, ich verstehe, Giorgio, aber...
Ich finde, Pier ist so nervös, besorgt...
Weißt du, Minou, das ist eine schwierige Zeit für uns.
Ich weiß. Pier hat es mir gesagt.
Dass wenn Dubois nicht so unerwartet gestorben wäre... dann bye-bye, Firma.
Ich sollte das nicht sagen, aber sein Tod war eine echte Erlösung.
Dubois war ein richtiger Kredithai.
- Entschuldigung, könnten Sie unterzeichnen? - Einen Moment.
Was ist denn da drin?
Die neue Kompressionskammer. Geh ruhig rein.
Sie testen die neuen Mixturen. Bin gleich bei dir.
- Und hier. - Ja.
- Guten Tag, Signora. - Hallo.
- Wo seid ihr? - Bei 15.
Sehr gut.
Da drin herrschen 15 Atmosphären Druck. Schau.
Es ist, als wäre dieser Mann in einer Tiefe von 150 m.
Dein Ehemann betrügt dich nicht.
Er ist ein Mörder.
Bevor er dort wieder raus kann...
... und in normale Druckverhältnisse, ohne sein Leben zu riskieren...
... muss er lange Stopps in verschiedenen Druckverhältnissen absolvieren.
- Das ist sehr zeitaufwändig. - Und wenn er es nicht tut?
Dann würde er innerhalb weniger Minuten an einer Embolie sterben.
Ich liebe dich, Minou.
Ich liebe dich auch, Pier.
Warum kannst du dich mir nicht anvertrauen?
Du bist so weit weg, in Gedanken verloren.
Glaube mir, wenn dir irgendwas zugestoßen ist...
Pier... Ich werde immer bei dir sein.
- Hör zu... - Ja?
Ich möchte dich etwas fragen: Als du am Strand warst...
Wer könnte das sein? Es ist fast 2 Uhr.
- Ich schau mal nach. - Danke.
- Hallo? - Minou, erinnerst du dich an mich?
Jetzt weißt du, wen dein Mann umgebracht hat.
Du weißt es, oder? Oder hast du noch Zweifel?
Wenn Sie mich nicht in Ruhe lassen, gehe ich zur Polizei!
Das würde ich dir nicht raten.
Sonst würde ich der Polizei diese Aufnahme vorspielen:
Wir sollten ihn jetzt aus der Kompressionskammer holen.
Er wird schon blau.
- Bist du sicher, dass keiner Verdacht schöpft? - Ja, es wird wie eine Embolie aussehen.
Er war alt, so was passiert.
Du wirst sehen, es wird als natürlicher Tod durchgehen.
Hast du die Stimme deines Mannes gehört?
Morgen wirst du zu der Adresse gehen, die ich dir genannt habe. Alleine.
Falls nicht, werde ich Anzeige erstatten.
Es wird dir gefallen.
Wiederhören, Dominique. Bis morgen dann, hm? Ciao.
Dominique? Was wollte sie um diese Zeit?
Du kennst doch Dominique...
Sie sollte um 23 Uhr anrufen, aber hat erst jetzt daran gedacht.
Es ist hoffnungslos, sie wird sich nie ändern.
- Ich bin nicht mehr müde. Einen Drink? - Okay.
Morgen wirst du zu der Adresse gehen, die ich dir genannt habe. Alleine.
Falls nicht, werde ich Anzeige erstatten.
Wie viel?
Wie viel ich will? Wie viel gibst du mir?
Wir sollten ihn jetzt aus der Kompressionskammer holen.
Das hier gehörte Dubois.
Er hat seine geschäftlichen Gespräche immer aufgezeichnet.
Er hätte sicher nicht gedacht, dass er mal die Stimme seines Mörders aufzeichnen würde.
Geben Sie mir die Aufzeichnung. Ich habe 1.000 Dollar für Sie.
Wo haben Sie sie her?
Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Setz dich.
Setz dich!
Du hast keine Macht über mich. Du hast nur farbige Papierchen.
Du hast rein gar nichts verstanden, Minou.
Ich bin Herr über deine Seele, über deinen Körper.
Sie sind wahnsinnig.
Ich will, was mir gefällt, und ich nehme es mir. Man lebt für die Lust.
Dein Mann ist nicht wahnsinnig, aber er tötete einen Mann, nur weil er ihm Geld schuldete.
Du bist nicht wahnsinnig, aber du bist hergekommen, um einen Mörder zu schützen.
Ihr, die nicht wahnsinnig seid, seid zu abscheulichen Dingen fähig.
Und ihr tut es, um zu leiden.
Ich, jedoch, tat es aus Lust.
Lassen Sie mich gehen! Öffnen Sie sofort die Tür!
Gut, geh, wenn du willst...
... aber dein Mann geht lebenslänglich ins Gefängnis.
Du wirst sehen, es wird viel angenehmer sein als du denkst.
Gut, hier bin ich. Tun Sie mit mir, was Sie wollen.
Na los, tun Sie's! Aber danach will ich die Aufzeichnung!
Was ist nun?
Haben Sie nicht gehört? Ich sagte, ich bin bereit!
Nein... So nicht, Minou.
Du musst mich anbetteln, mich um eine Berührung anflehen...
... danach gieren, mein zu sein, ganz ohne Scham.
Wie eine Sklavin, wie eine Hure.
Zieh den Mantel aus.
Zieh den Mantel aus!
Auf die Knie!
Runter.
Zieh dich aus.
Giovanni, ist meine Frau wieder da?
Nein, nein, nichts Wichtiges. Sagen Sie ihr nicht, dass ich angerufen hab.
Pier, was ist denn los?
- So hab ich dich noch nie gesehen. - Ich bin müde, Giorgio.
Bis jetzt habe ich durchgehalten, aber ich weiß nicht, wie lange ich es noch schaffe.
Na komm, wir haben schon Schlimmeres überlebt.
Vergiss es. Was siehst du dir da an?
Die Dubois-Akte.
Heute Morgen kam ein Brief vom Anwalt der Hinterbliebenen.
Die sind genauso zäh wie der Verblichene.
Also bleibt uns bis zum Monatsende, um zu bezahlen.
Wir könnten um eine Ratenzahlung bitten.
Das sind die Dubois.
- Sag ihnen, wir zahlen. - Wie du willst.
Ja? Ah, ja, ich bin gleich da.
- Giorgio, warte hier. - Ja.
Es gehört dir, du hast es dir verdient.
Heute hast du Dinge gelernt, die dir dein Mann niemals beibringen könnte.
- Hallo Schatz. - Hallo.
- Was hast du heute gemacht? - Bin mit Dominique herumgefahren.
Hallo Minou.
Hallo Dominique.
Siehst du? Ich hatte recht, Pier.
Ich sagte ja, sie würde etwas erfinden. Wie geht's dir, Liebes?
Minou und ich haben eine Überraschung für dich vorbereitet.
Unser Timing war schlecht heute...
... aber ich denke, wir sollten ihm nichts verraten, stimmt's?
Nein, nein.
Und ein bisschen Eifersucht hat noch keinem geschadet.
- Signore? - Entschuldigt mich. Ja?
- Das hier hat das Büro hergeschickt. - Ah, gut.
- Bring mir das Telefon. - Ja, Signore.
- Danke, Dominique. - Kein Problem.
Aber was hast du denn gemacht?
Du siehst aus als kämst du vom Schlachthaus.
- Weißt du, was mir heute passiert ist... - Erzähl's mir später.
Zieh dich fürs Abendessen um, ich kümmere mich um Pier.
Danke.
Gut, geh wenn du willst, aber dein Mann geht lebenslänglich ins Gefängnis.
Du musst mich anbetteln, mich um eine Berührung anflehen...
... danach gieren, mein zu sein...
... ganz ohne Scham.
Wie eine Sklavin...
... wie eine Hure.
Zieh dich aus.
Und jetzt... werden wir diese Flasche Champagner köpfen.
Als wäre es dein Geburtstag, ja?
Du bist so lustig!
Nein! Nein!
- Nein! Nein! Nein! - Minou! Minou!
Was ist los, Minou? Was ist?
Was ist passiert, Minou? Was ist passiert?
Nichts, Pier. Nichts, nichts, nichts...
Verlass mich nicht, Pier! Verlass mich niemals. Bitte!
Verlass mich nicht!
Die Signora ruht noch. Ich denke nicht, dass ich sie stören darf.
Geben Sie ihr diesen Umschlag. Mal sehen, ob sie aufsteht.
- Nein, ich mach sie zu. - Wie Sie wünschen, Signore.
Ich habe natürlich alle Negative.
- Das ist mein Beruf. - Verschwinde aus meinem Haus!
Du bist meine Sklavin, und tust, was ich dir sage!
Außer du willst, dass ich diese pikanten Fotos deinem Ehemann schicke.
Hast du das hübsche gesehen, auf dem wir uns küssen?
Du wahnsinniger Mistkerl! Du bist so widerlich! Ein Feigling!
Wenn mein Mann herausfindet, was du getan hast, wird er dich umbringen!
Es ist schwer für einen Ehemann, stolz auf seine Frau zu sein...
... wenn sie denkt, er sei ein Mörder und sich tröstet, indem sie mit mir ins Bett steigt.
Hast du denn geglaubt, dass dein Mann jemanden für Geld töten könnte?
Es war nur ein Trick. Seine Stimme wurde für den Rekorder imitiert.
Ich bin Dubois nie begegnet.
Ich habe alles erfunden.
Das ist unmöglich!
Das kann nicht wahr sein.
Das ist nicht wahr.
Aber warum regt dich das so auf, meine Gute?
Ich sage die Wahrheit:
Du dachtest, er wäre schuldig, aber er ist es nicht.
Und das ist deine Reaktion?
Warum hast du das alles getan?
Um dich zu haben.
Hallo?
- Natürlich, Liebes, ich warte auf dich. - Wer ist dran?
Aber nein, komm jetzt vorbei. Bis dann.
Es war Minou. Sie sollte dich hier nicht sehen. Zieh dich an.
Geh durch den Lieferanteneingang. Ich warte auf dich heute Nacht.
- Bis dann. - Bis dann.
- Dominique... - Was ist los? Was ist passiert?
Der Kerl hat also alles erfunden, nur um dich ins Bett zu kriegen.
Man muss zugeben, dass er's sich verdient hat...
- Dominique, bitte... - Tut mir leid, Liebes.
Du glühst ja.
Ich spüre noch immer seine Hände auf meiner Haut, seinen feuchten Mund...
Ich hab mich schon hundert Mal gewaschen, fühle mich aber trotzdem schmutzig.
Aber du wolltest Pier helfen, weil du dachtest, er wäre schuldig.
Ich weiß nicht, ich weiß es nicht mehr, Dominique.
Ich hab dem Mann geglaubt, weißt du?
Ich habe ihm sofort geglaubt und bin mit ihm ins Bett gegangen.
- Bitte hol mir was zu trinken. - Natürlich, Liebes.
Denkst du, dass du ihn unterbewusst wolltest? Nicht doch, Minou.
Du hattest ein erotischeres Abenteuer als sonst, und hast es genossen.
Ich hab es nicht genossen! Ich hab es nicht genossen!
Komm schon, trink.
Hör zu, Minou, es gibt zwei Arten von Menschen:
Diejenigen, die Schutz brauchen...
... und diejenigen, die ihn geben.
Ich bin froh, dass du zu mir gekommen bist, sehr sogar.
Ich habe mich immer auf Pier verlassen, ganz und gar.
Er ist einfach alles für mich: Ehemann, Liebhaber, Vater.
Und auf einmal ist alles anders.
Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll.
Entweder wir überreden den Kerl, aufzuhören, oder wir müssen es Pier beichten.
Nein! Ich will nicht, dass Pier etwas erfährt.
Ich hab ihm schon Geld angeboten. Er hat es mir ins Gesicht geworfen.
Er interessiert sich nur für seinen Wahnsinn.
- Wie viel hast du ihm geboten? - 1.000 Dollar.
- Ist das alles, was du hast? - Ich weiß nicht.
Wenn ich all meine Juwelen verkaufe... vielleicht 10.000 Dollar.
Okay, ich gebe noch 10 hinzu.
Er hat dir 1.000 Dollar ins Gesicht geworfen. Mal sehen, ob er das auch mit 20.000 macht.
Alles hat seinen Preis, sogar Wahnsinn.
Nimm es.
Nein... ich kann es nicht annehmen. Piers Geschäfte laufen nicht so gut.
Ich weiß nicht, wann ich es dir zurückzahlen kann.
Ich tätige hier keine Investition. Na komm, nimm es.
Warum tust du das, Dominique?
Habe ich etwas verlangt? Schaff dir nicht noch mehr Probleme.
Danke. Vielen Dank, Dominique.
Komm raus.
Idiot!
Du hast es so genossen, dass du zurückkommst, hm?
20.000 Dollar.
Gib mir die Negative. Das ist eine nette Summe, nicht?
Und ich hoffe, dass du mich für immer in Frieden lässt.
„Für immer“... Was für ein ernstes Wort.
Gib mir die Negative!
Du bietest mir 20.000 Dollar für meine Niederlage...
... denn dann kannst du mir ins Gesicht spucken.
Minou... hätte ich dir 20.000 Dollar für deinen Körper geboten...
- ... wärst du hier hergekommen? - Du dreckiger Bastard!
Wärst du hergekommen?
Um zu küssen, zu berühren, um alles zu tun?
Fass mich nicht an! Ich hasse dich!
Würdest du für 20.000 Dollar hier herkommen?
Nein, sicher nicht.
Wie kannst du also hoffen, dass du dich für 20.000 Dollar freikaufen kannst?
Du hast bekommen, was du wolltest.
Wenn du mich noch einmal anrührst, töte ich dich und denunziere dich hinterher!
Als du unter meinem Körper lagst...
... hast du es mehr genossen als je zuvor in deinem Leben.
Minou... es gefällt dir so sehr, dass du mich nun dafür bezahlen willst.
Du bist ein Hurensohn!
Nimm dein Geld und geh.
Ich gebe dir drei Tage, um darüber nachzudenken.
Wenn du bis dahin nicht wieder da warst, bekommt dein Ehemann diese Fotos.
Dann wird er endlich sehen, wozu du fähig bist.
Drei Tage! Vergiss nicht, Minou:
- Drei Tage! - Du Schwein!
Hier, trink das.
Und mach dir nicht wieder diese Gedanken. Wenn Pier dich liebt, wird er es verstehen.
Wie konnte ich nur glauben, dass er Dubois getötet hat?
Genauso, wie ich geglaubt habe, dass der Erpresser die 20.000 Dollar nehmen würde.
Er hätte sie natürlich auch annehmen und dich trotzdem noch erpressen können.
Ich verstehe nicht, warum er es nicht getan hat - ist mir ein Rätsel.
Dieser Mann ist wahnsinnig. Er denkt nicht wie andere!
Niemand kann sagen, was er als nächstes vorhat.
Er stellt sich nicht dämlich an, wenn er eine Falle stellen will.
- Trotzdem musst du Pier alles erzählen. - Wie könnte ich das tun?
Du bist wunderschön, Minou, er wird dich trotz allem noch lieben.
Bleib bei mir, wenn ich es ihm sage. Ich habe Angst.
Ist gut.
Es ist besser, es ihm sofort zu sagen. Heute Abend.
Ruf ihn im Büro an.
Bleib ruhig, Pier, und hör mir zu. Minou hat recht.
Der Tod von Dubois, der Rekorder... Du weißt, dass sie leicht zu beeinflussen ist.
Aber sie hat getan, was sie konnte, um den Wahnsinnigen loszuwerden.
Immerhin hätte sich diese Sache tatsächlich zugetragen haben können.
Nein, hätte sie nicht!
Die Frau, die ich liebe, kann unmöglich denken, dass ich einen Mann töten könnte...
... nur weil ich ihm etwas Geld schulde!
Ich glaube es bis zu dem Punkt...
... als sie mit einem Anderen geschlafen hat, um den Beweis zu vernichten!
Natürlich lügt er!
Wo willst du hin?
Ich gehe, Pier. Du hast ja recht.
Ich liebe dich, und habe dich auch geliebt, als ich dachte, dass du jemanden getötet hast.
- Aber ich habe alles kaputt gemacht. - Stopp!
Geh nicht. Setz dich hin.
Jetzt machen wir das auf meine Art.
Hallo.
Kommissar Poretti, bitte.
Es war hier.
Das ist illegal...
... aber Sie werden sicherlich aussagen, dass sie offen war.
- Bist du sicher, dass es hier war? - Aber ja! Natürlich war es hier!
Dieser Ort sieht aus, als wäre er seit 100 Jahren verlassen.
Bringen Sie sie nach Hause. Ich werde ein paar Nachforschungen anstellen.
Bis morgen, Signora.
- Pier... du glaubst mir doch, oder? - Ja, ja, ich glaube dir...
Pier, sieh doch! Genau hier stand ein großes Bett!
Und hier war ein Teufel, der komplett rot war!
Ganz rot!
Und hier waren jede Menge kleiner weißer Hände...
... die alle hier angebracht waren.
Aber... du könntest dich auch irren. Es ist komplett leer.
Nein! Warum glaubst du mir nicht?
Ich sagte doch, hier stand ein großes Bett und da drüben war ein roter Teufel!
Und da waren diese kleinen weißen Hände! Ich schwöre es dir!
Ja, aber manchmal haben Menschen böse Träume.
Warum glaubst du mir nicht? Warum glaubst du nicht, was ich sage?
- Okay, ich glaube dir. - Aber...
Aber jetzt gehen wir nach Hause, hm?
Brauchst du noch immer diese Pillen?
Das ist das einzige, was mich entspannt sein lässt.
Und sie zerstören deine Nerven.
Es ist auch meine Schuld.
Ich habe dich mit meinen Arbeitsproblemen aufgeregt.
Pier, ich wünschte, es wäre nur ein Albtraum, dass ich verrückt wäre.
- Glaubst du, ich bin es? - Aber nein, nur ein wenig übermüdet.
Du brauchst Ruhe, das ist alles.
Vielleicht war es das falsche Apartment, oder die falsche Adresse.
Es war dort, ich versichere es dir!
Ich weiß nicht, warum es so anders aussah, aber es war dort.
Ja, ist gut. Jetzt geh schlafen.
- Pier... - Ja?
Liebst du mich noch?
Aber natürlich. Es hat sich nichts geändert.
Danke. Das ist das Einzige, was wichtig ist.
- Pier! Pier! Hier ist jemand! - Was?
- Es ist jemand im Haus! - Es ist jemand im Haus?
Es funktioniert nicht. Sie haben den Strom abgestellt!
Es war sicher nur ein Stromausfall.
Aber ich habe Geräusche gehört und dann ging das Licht aus.
Okay, ich seh mal nach.
Komm, wir machen eine Runde durchs Haus.
- Die Geräusche kamen vom Arbeitszimmer. - Dann gehen wir ins Studio.
- Ich hab Angst, Pier. - Gib mir die Hand.
Schau! Schau, Pier!
Warte hier.
Hab ich mir nach dem Schreck einen Cognac verdient?
Natürlich, ich hol einen.
- Pier! Pier! Pier! Pier! - Was ist denn los, Minou?
- Schau! Er ist hier! - Aber wo, wer?
- Jetzt ist er weg! - Er ist weg?
- Dieser Mann! Er hat gelacht! - Was sagst du da?
- Dieser Mann! - Aber wer?
- Er war da, ich schwöre es! - Hör jetzt auf, Minou!
- Pier, ich schwöre es! - Hör auf! Hör auf!
Hör auf, du machst mir Angst!
Entspannen Sie sich.
- Entschuldigen Sie mich. - Ist gut.
Einatmen.
Ganz tief.
- Hallo Franco. - Hallo Pier. Wie geht es Ihrer Frau?
Der Arzt ist bei ihr. Haben Sie etwas rausgefunden?
Ja.
Das Apartment stand schon seit einem Jahr leer.
Dachte ich mir.
Nein, danke.
Ich mache mir große Sorgen, Franco.
Letzte Nacht hat sie diesen mysteriösen Verfolger am Fenster gesehen.
- Entschuldigen Sie mich. - Ah ja, Doktor, kommen Sie rein.
Franco, das ist Dr. Thomas. Kommissar Poretti.
- Freut mich. - Ganz meinerseits.
Ich habe ihr Tropfen gegeben, um sie zu beruhigen.
Sie leidet an einer ernsten Form von Erschöpfung.
Ich muss sie einliefern, um sie gründlich zu untersuchen...
... aber jetzt ist es erst mal wichtig, dass sie diese Pillen nicht mehr nimmt.
Ja, ich weiß, Doktor.
Ich hab getan, was ich konnte, aber ohne Erfolg.
Sie braucht einen Tapetenwechsel. Eine Reise würde ihr gut tun.
Sie müsste alleine gehen, oder mit einer Freundin. Ich habe keine Zeit.
Aber unbedingt! Ihre Frau braucht Sie, sie braucht Ihre Nähe.
Selbst wenn sie bewusst oder unbewusst diese Verfolger-Story erfunden hat...
... hat sie es für Sie getan. Um Ihre Aufmerksamkeit zu erringen.
Vielleicht haben Sie sie vernachlässigt.
Ja, ja, das stimmt, aber...
... ich habe mein Geschäft, meine Firma. Im Moment...
Bitte bleiben Sie bei ihr.
In diesen Fällen hat Zuneigung und Liebe mehr Macht als Medizin.
Ich weiß nicht... Ich weiß nicht mehr, Dominique.
Ich fange an zu glauben, dass ich verrückt werde...
... dass ich alles erfunden habe.
Na komm, lass dich nicht gehen, sonst ruinierst du dich.
Pass auf, ich komme nach der Arbeit vorbei.
Ja, bitte.
- Du musst mit einer Freundin reden. - Ja.
- Ich erwarte dich dann. - Okay. Bis gleich.
Tschüs.
Danke, Professor. Ich halte Sie auf dem Laufenden.
Ja, bitte, das ist äußerst wichtig.
- Wiedersehen. - Wiedersehen.
- Auf Wiedersehen. - Bis bald. Es war mir ein Vergnügen.
Nun, Pier, wir können nichts weiter tun.
Hallo?
Es war ein großer Fehler, die Polizei zu rufen, ein sehr großer.
Ich sagte dir doch, drei Tage.
- Drei Tage! - Pier! Pier! Pier!
- Pier! Komm schnell! - Ja, schrei nur, Minou.
- Ich bring dich um. - Minou!
Er ist es! Am Telefon!
Die Zeit ist 11:38 Uhr.
Die Zeit ist 11:38 Uhr.
Die Zeit ist 11:39 Uhr.
Warum glaubt ihr mir nicht? Ich schwöre es!
Er hat angerufen! Er sagte, er wolle mich umbringen!
Pier, ich hab die Zeitansage nicht angerufen! Glaube mir, wenigstens du!
- Ich verstehe es einfach nicht. - Der Mann, der Sie verfolgt, Signora...
... was ist das für ein Typ? Wie sieht er aus?
Wie er aussieht?
So sieht er aus!
Ich habe ein Foto von ihm.
Hier.
Aber es war doch hier! Ich bin sicher, dass es da war!
Ich schwöre es, Pier, es war genau hier!
Er hat es genommen! Warum ist es weg? Es war hier!
Ich hab es hier reingetan!
Es war hier!
Minou...
Dominique... Ruf Dominique!
Ruf sie an! Ruf Dominique an!
Ja, ja, man könnte „pornographisch“ sagen, Kommissar.
Jeder kann sich ja zuhause ansehen, was er will, nicht?
- Ich finde das normal. - Ja, ja, klar, aber sag es ihm!
Du erinnerst dich doch. Bei dir...
... als du mir diese Fotos gegeben hast.
Ehrlich, ich erinnere mich nicht.
- Bist du dir ganz sicher, Minou? - Dominique... warum?
Hat dir meine kleine schmutzige Sammlung nicht gefallen?
Ich würde mich erinnern, wenn sie mich nach einem Foto gefragt hätte.
Kommissar, hätten Sie Feuer?
Danke.
Er ist ein Mörder.
Ein Fotograf.
Es ist ein Geschenk.
Zieh dich aus.
- Dominique! - Das ist mein Beruf.
- Nimm es. - Du Schwein!
Gern geschehen.
- Hör zu... wir müssen reden. - Komm mit mir.
Die Post, Signore.
- Danke, John. - Lass mich mal sehen.
- Ich bin fertig, Sir. Darf ich nun gehen? - Ja, natürlich.
- Gute Nacht, Signora. Gute Nacht, Signore. - Gute Nacht. Lass mich mal sehen.
Diese Fotos werden nie ankommen, Minou. Sie existieren nicht.
Aber sie sind meine einzige Hoffnung, Pier.
Sie sind der Beweis, dass ich es nicht geträumt habe, dass ich nicht verrückt bin!
Es war nur ein Albtraum, ein böser Traum.
Du warst nie bei einem anderen Mann. Ist es nicht besser, so zu denken?
Okay, Pier, ich werde es beweisen.
In der Zwischenzeit klaue ich dir noch einen Turm.
Lass es läuten, ohne ran zu gehen.
Nein, es könnte etwas Wichtiges sein.
Ja?
Nein, Giorgio, du musst versuchen, es alleine zu organisieren.
- Pier, sie warten auf dich. - Wer wartet auf mich?
Aber Pier, du hast dieses „erlösende Treffen“ doch verabredet.
Im Derby Hotel, weißt du nicht mehr?
Wir essen mit diesen beiden Finanziers, die von München eingeflogen sind.
- Was ist los? - Warte eine Minute.
Ein Treffen mit den Typen aus München. Ich soll mit denen heute zu Abend essen.
Ist doch okay, Pier. Geh, wenn du musst, ich warte auf dich.
- Macht es dir wirklich nichts aus? - Nein.
- Okay, Giorgio, ich seh dich dort. - Okay, bis dann.
- Hallo. - Hallo.
Sie sind noch nicht da. Ich sagte ihnen, wir treffen uns an der Bar.
- Hast du die Pläne dabei? - Du hast die Pläne, Pier.
- Ich hab sie? - Ja, weißt du nicht mehr?
Ich hab sie dir gestern gegeben.
- Gestern? Bist du dir sicher? - Ja.
Verdammt, du hast recht. Ich hab sie daheim vergessen.
Versuch sie zu unterhalten. Ich bin gleich wieder da.
Okay.
- Bitte mach schnell. - Ja, ja.
Siehst du? Jetzt funktioniert es.
Willst du deinen Mann anrufen?
Pier!
Pier... siehst du?
Ich bin nicht verrückt, dieser Mann existiert!
Bleib, wo du bist.
Natürlich existiert er, ich habe den Mann erfunden.
Ich habe jede seiner Aktionen dirigiert, jedes seiner Worte...
... um dich in den Wahnsinn, und zum Selbstmord zu treiben.
Leider hat dieser Idiot weiterhin den Triebtäter gespielt...
... und schaffte es nicht, dich zu töten.
Das kann nicht sein!
Das kann nicht wahr sein!
Sie werden eine Frau vorfinden, die von einer Bestie umgebracht wurde...
... und eine Bestie, die von einem liebenden Ehemann getötet wurde.
Pier! Keine Bewegung!
Einen Moment später, und der Wahnsinnige hätte sie ermordet.
Legen Sie die Waffe weg!
Aber Franco, ich sagte Ihnen doch, ich kam hier an, als...
Ich sagte, „Legen Sie die Waffe weg“!
Sie verstehen das falsch, Franco, das hab ich Ihnen doch gesagt...
Wahnsinniger...
Ihr Anruf erschien unglaublich, Signora.
- Dominique! - Minou!
Minou...
- Dominique! - Oh, du Arme.
Rufen Sie die anderen, um den Tatort zu untersuchen, und einen Krankenwagen.
- Minou! Minou! - Signora...
- Bleiben Sie bitte noch hier. - In Ordnung, Kommissar.
- Versuch ruhig zu bleiben. - Kommst du mit mir?
- Sobald ich hier fertig bin. - Ciao.
Mach's gut.
- Ist es was Ernstes, Doktor? - Nein, nur die Ruhe.
Sie hat viel Blut verloren, aber eine Transfusion sollte genügen. Gute Nacht.
Schießen Sie noch eins von der Seite.
Kannten Sie ihn?
Ja.
Mach noch eins.
- Möchten Sie einen Whisky? - Einen Doppelten, bitte.
Ich brauche wirklich einen.
- Aber woher wussten Sie, was vor sich ging? - Ich wusste es nicht.
Anfangs hab ich Minous Verhaltensänderungen wenig Bedeutung beigemessen...
... oder ihrem mysteriösen Erpresser.
Gehen Sie bitte! Raus!
- Weg, weg! - Bitte fahren Sie fort.
Ich wurde misstrauisch, als Giorgio mir gegenüber erwähnte...
... dass Pier Minous Lebensversicherung aufgestockt hat...
... mit einer enormen Summe.
Ich kannte Pier gut, und für Geld hätte er sogar seine eigene Mutter ermordet.
Dann, gestern Abend, nach der Sache mit diesem Foto, waren alle Zweifel verflogen.
- Die Sache mit dem Foto? - Das Foto hat es tatsächlich gegeben.
Es war Piers einziger Fehler, sich nicht daran zu erinnern, dass er es mir gegeben hatte...
... während einem unserer Trips nach Kopenhagen.
Dort haben wir diesen Mann getroffen...
... der außer seinen Fotos auch seine persönlichen Dienstleistungen verkaufte.
- Seine was? - Persönliche Dienstleistungen.
Und die waren, um ehrlich zu sein, gar nicht übel, Kommissar.
Kommissar, ein Anruf für Sie.
Ah, danke. Hallo?
- Entschuldigung, haben Sie eine Zigarette? - Sicher.
Nein, im Moment unmöglich. Ich sagte doch, es geht nicht!
- Haben Sie Feuer? - Ja, Signora.
- Später bin ich wieder auf der Wache. - Danke.
Wiederhören. Hier.
- Fahren Sie bitte fort. - Ah, ja.
Nur Minou, Pier und ich wussten von dem Foto.
Und er war der Einzige, der es hätte verschwinden lassen wollen.
Anschließend habe ich nur auf den richtigen Moment gewartet, um Sie anzurufen.
Ein ziemlich gefährliches Spiel.
Wenn ich es nicht so gemacht hätte, hätte mir keiner geglaubt.
Ist das professionelle Eifersucht, Kommissar?
Trotz allem, ich weiß nicht, wie ich Ihnen danken soll.
Sie müssen müde sein. Ich lasse Sie begleiten.
Sergeant!
Noch eines, Kommissar, es wird Ihnen sicher nichts ausmachen.
Anstatt vom Sergeanten eskortiert zu werden...
... könnte ich auch von ihm begleitet werden?
- Wie Sie wünschen. - Ja.
Hey, du!
- Begleite die Dame hier. - Ja, Sir.
- Vielen Dank. - Gern geschehen.
Raus, raus! Raus mit den Fotografen!
- Wie fühlst du dich jetzt? - Ich hab mich nie besser gefühlt!
- Ich warte im Auto. - Ist gut.
Der einzige Rat, den ich Ihnen gebe, ist, sich von den Pillen fernzuhalten.
Ja, keine Sorge. Keine Pillen, kein Whisky.
Sehr gut.
- Wiedersehen. - Wiedersehen.
Keine Angst wegen der Firma.
Mit dem Geld von Piers beiden Lebensversicherungen wird alles gut werden.
Lass uns bitte später darüber reden. Ich will mich jetzt nur ausruhen.
Du hast recht, tut mir leid.
- Bitte sehr. - Wiedersehen.
Wiedersehen, Minou.
Wiedersehen, Dominique!
Was machen wir jetzt?
Pass auf, ich hab eine Idee: Warum gehen wir nicht zu mir?
Ein paar Sachen aus Kopenhagen sind angekommen, die ich dir zeigen möchte.
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