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Hallo! Hier spricht Edgar Wallace!
(Musik)
(Musik)
(Unverständliches Geschrei)
Mensch, die ist ja tot.
Aber meine Herren, ich bitte Sie!
Wir bedauern die Morde genauso wie Sie.
Und wir tun, was in unseren Kräften steht, um diesen Verbrecher auszuschalten!
Dann steht nicht sehr viel in Ihren Kräften.
Sehr guter Witz!
Aber auch Scotland Yard leidet unter Personalmangel.
Wo sind die Inspektoren, die den Hexer verhaftet haben?
Sie wurden auf die Posträuber angesetzt. - Eine Lebensstellung für die Herren?
Wir haben schon 3 Mio. gefunden! - Ist 3 von 30 Mio. eine günstige Quote?
Nein, aber... ach! - Wer ist am Versagen der Polizei schuld?
Ich nicht! - Wer bearbeitet den Fall des Würgers?
Einer meiner Besten! Inspektor Hopkins. - Leider ebenfalls ohne Erfolg.
Sir John, Sie bekleiden ein hohes Amt. Fühlen Sie sich nicht verantwortlich?
Was halten Sie von Ihrem Rücktritt? - Meine Herren, jetzt langt es mir!
Holen Sie sich Ihre Informationen doch im Unter- oder Oberhaus,
aber nicht mehr bei mir! Guten Morgen!
Das gibt 'ne fette Schlagzeile! - In netter Form natürlich.
Wieder erwürgt, genau wie die Anderen. - Und auch sie hatte Handschuhe an.
Das kann an der Jahreszeit liegen. - Ja, aber wir haben Sommer.
Leider einen sehr verregneten. - Doktor, ist Ihnen nicht aufgefallen,
Wie merkwürdig weich und weiß die Hände aller Opfer des Würgers sind?
Inspektor, die Mädchen sind tot, da verblassen alle Farben.
Und fast alle Frauen pflegen ihre Hände. - Ja, fast alle.
Guten Morgen, Doktor! Sagen Sie, Hopki...
Oh!
Hopkins, Sie machen mir ja Spaß! Ich ärger mich mit den Reportern herum
und Sie halten hier scheinbar Totenwache! Haben Sie den Täter? Nein?
Dann beeilen Sie sich. Der "Morning Star" redet schon von einem neuen Macky Messer!
Sie meinen sicher: Jack the Ripper. - Ist ja egal, wie der Kerl heißt!
Falls Sie mit mir nicht zufrieden sind, kann ja ein anderer Beamter den Fall übernehmen.
Aber Hopkins, reden Sie keinen Nonsens! Seien Sie doch nicht so pingelig.
Haben Sie den Tatort besichtigt? - Den Fundort, Sir John,
der nicht unbedingt der Tatort sein muss. - Natürlich nicht. Ebenso wenig,
wie 'ne Dame in dem Aufzug Auto fährt. - Ich habe das Gefühl, es handelt sich
nicht um eine Dame. Genauso wenig wie bei den anderen Opfern des Würgers.
Ein Kriminalist soll keine Gefühle haben, mein Lieber, sondern hier: Grips!
Kleine graue Zellen. Setzen Sie die in Bewegung und melden Sie mir,
wenn Sie den... den... - Jack the Ripper.
Dankeschön. Wenn Sie den Ripper haben. - Guten Morgen.
Du lieber Himmel, ein empfindlicher Herr!
Ja! Also, Emily, schreiben Sie bitte, Datum von heute:
"Bei dem Unterzeichneten, Rechtsanwalt Harold Stone, Adresse usw.
Meldet sich Miss Wanda Merville aus New York.
Personalien laut vorliegendem Reisepass:
RGY, 45468966 ausgestellt am...
Ach, das finden sie ja alles hier! "Ms. Merville erklärt sich bereit,
das Erbe ihres Vaters Lord Donald Perkins anzutreten."
So, das wäre alles. Ich ruf Sie dann, wenn ich Sie brauche.
Eine hübsche Sekretärin haben Sie. - Wie bitte?
Ja, ja. Außerdem sehr tüchtig.
(Stone) Darf ich jetzt das Testament öffnen?
"Ich, Lord Donald Jeremy Perkins, setze hiermit meine Tochter Wanda Merville
zur Alleinerbin meines gesamten Vermögens in Höhe von 500.000 Pfund ein."
Es folgt das Datum sowie die beglaubigten Unterschriften von zwei Zeugen.
(Wanda) Was? 500.000 Pfund? Wie viel ist das in Dollar?
Etwa eineinhalb Millionen.
Miss Emily, bitte kommen Sie!
Ja. Und in der ganzen Zeit haben Sie nichts von Ihrem Vater gehört?
Nein. Ich ging mit meiner Mutter nach Amerika. Sie nahm da wieder
ihren Mädchennamen an. Zwei Jahre später starb sie nach einem Autounfall.
Und doch hat er sich sehr um Sie gesorgt. - Mein Vater? Nein.
Doch. Er schickte mich sogar nach Amerika, um festzustellen, wie Sie leben,
was Sie tun und treiben und...
Und ob ich Wert bin, sein Erbe anzutreten? - Ja. Er wusste ja nichts von Ihnen.
Und waren Sie in Amerika? - Ja, 2 Wochen.
Und warum haben Sie mich nicht aufgesucht? - Ich zog es vor, Sie zu beobachten.
Hat mein Vater keine anderen Verwandten? - Doch, einen Bruder.
Den General Perkins. Ja. Ach, da sind Sie ja!
Schreiben Sie: "Das Testament wurde Miss Wanda Merville vorgelesen.
Sie ist bereit, das Erbe voll einzutreten."
Ja. - So, das wäre im Augenblick alles.
Morgen Vormittag gehen wir zum Notar, damit Ihre Unterschrift beglaubigt wird.
Ich hole Sie im Hotel ab. Äh, Sie! - Vielen Dank, Mr. Stone.
Ihr Pass, Miss Merville. - Übrigens, Sie müssen doch todmüde sein,
nach dem anstrengenden Flug. Emily, rufen Sie für Ms. Merville ein Taxi.
Schon geschehen, Mr. Stone. - Sehen Sie? Tüchtig!
(Musik)
Hallo! Wo fahren Sie mich eigentlich hin? Hotel Savoy, sagte ich!
Hallo!
Hallo!
Hilfe!
(Gesang) Geh aus mein Herz und suche Freud
in dieser lieben Sommerszeit
an deines Gottes Gaben.
Schau an der schönen Gärten Zier...
Aber meine Damen! Sie singen diese schönen Worte ohne jedes echte Gefühl.
Warum? Ein Choral muss freudig, muss jubelnd klingen!
Etwa 50! Ich singe a cappella.
Geh aus mein Herz und suche Freud
in dieser lieben Sommerszeit...
Bemühen Sie sich, diesen Ausdruck der Freude hineinzulegen. Freude!
Freude schöner Götterfunke!
Oder bedrückt Sie etwas? - Nein, Jane!
Warum dürfen Wir keine Briefe schreiben, Reverend? Warum ist uns jede Verbindung
zur Außenwelt verboten? - Stimmt nicht! Ich darf Briefe schreiben.
Und ich bekomme auch Post von zu Hause. - Du vielleicht. Aber wir nicht!
Und alle anderen auch nicht! - Ist das so, Frau Oberin?
Ich 2. B. werde hier behandelt wie eine Strafgefangene. Was hab ich denn getan?
Ihre Akte, Jane, kenne ich auswendig: Diebstahl! Betrug!
Von dem Rest reden wir gar nicht erst. - Dafür hab ich meine Strafe bekommen!
Aber was ist denn das hier? - Dieses Heim, gestiftet von Lady Perkins,
hilft euch Mädchen, den Weg aus dem Gefängnis ins normale Leben zu finden.
Das ist 'ne gemeine Lüge! Dieses Heim ist noch schlimmer als ein Zuchthaus!
Schweigen Sie! - Das ist eine schwere Anklage,
die Sie da erheben! Frau Oberin, was sagen Sie zu dieser Behauptung?
Dieses Mädchen ist eine pathologische Lügnerin.
Tja, da hören Sie es, mein liebes Kind. Sie stehen ganz allein mit Ihrer Klage.
Also, bessern Sie sich. Gehen Sie in sich.
Dann werden Sie auch Ihren Lieben daheim Grüße senden dürfen.
Also, das Ganze noch mal!
Lassen Sie mich los!
(Chorgesang)
Was wollen Sie von mir? - Wissen Sie das nicht?
Ich kann es mir denken. Meine Erbschaft? - Genau.
Ich hab nur ein paar Dollar in der Tasche. - Ich kann warten.
Also gut. Was verlangen Sie?
Was bieten Sie? - Wenn Sie mich sofort ins Hotel bringen,
werde ich keine Anzeige erstatten!
Ich fürchte, Sie verkennen Ihre Lage, Ms. Wanda Merville. Nehmen Sie Platz.
Nein! Was soll das? Was machen Sie mit mir?
Nein! Nein!
Bitte hören Sie doch! Ich...
Nein! Nein!
Nicht weiter! Hören Sie auf!
Nein! Nicht weiter!
Nein! Nein, nicht weiter!
Ich... ich tue, was Sie wollen! Nein!
Ich...
ich tue... was Sie wollen.
Unser neuer Zögling wurde ohnmächtig. - Steht nicht rum! Geht an eure Arbeit!
Hey. Du.
Hey.
Ich hab gesagt, ihr sollt an eure Arbeit gehen!
Welche Neigung wollen Sie mit Ihrer Brutalität verdrängen? Diese?
Geh an deine Arbeit.
(Anthony) In diesem Augenblick, es war genau 8.32 Uhr,
traf die zweite Panzerbrigade unter dem Befehl von General Perkins
auf dem Gefechtsfeld ein. Sie fand eine verworrene Lage vor.
Verworren? Wieso war sie verworren? - Das steht hier so, Sir.
Als ich auf dem Gefechtsfeld eintraf, war die Lage völlig übersichtlich.
Wir waren auf der Flucht. Die Schlacht war verloren, so sah es aus!
Bis ich eingriff!
Ich warf alle Panzer nach vorn!
Und feuerte aus allen Rohren! Bumm, Bumm!
Richtig, Marjorie. Bleib stehen! Du bist der Gegner!
Hinter dir liegt Tobruk. Ich komme von hier.
Sandwolken. Der Wind von Westen. - Von Osten, Edward.
Wieso denn von Osten? - Bis jetzt kam er immer von Osten,
wenn du die Geschichte erzählt hast. - Von Osten?
Ja! Außerdem ist hinter mir nicht Tobruk, sondern Emily mit dem Tee.
Klappen Sie die Schlacht zu, Anthony. - Jawohl, Mylady.
Sagte ich wirklich immer "von Osten"? - Wir haben den Krieg gewonnen, Edward.
Begnüge dich also damit. (Türklingel)
Wer kommt denn? - Wir erwarten doch Archie zum Tee.
Natürlich, der unvermeidliche Sir John! Diese Playboy-Spätlese.
Edward, jetzt werd ich aber gleich böse! Denk daran, du bist auch kein Twen mehr.
Danke schön. Guten Tag, liebste Marjorie! Guten Tag, General. Ich...
Oh... Mensch, ist die heiß! Die ist aber sehr heiß! Ist die neu?
Ja! - Leider hab ich sie nur halbtags.
Sie versorgt noch ihren kranken Vater. - So?
Fummele nicht mit den Blumen herum. Die sollen doch wohl für mich sein.
Ja. Entschuldige bitte. - Setz dich.
Danke. Wieso sind wir noch allein? - Du wunderst dich, wo Wanda ist.
Sie hat sich noch nicht gemeldet. - Nanu? Sie müsste doch in London sein.
Na und? Warum soll sie sich denn melden? Sie erbt ja das Vermögen meines Bruders.
Wenn man dich hört, könnte man glauben... - Danke!
Du gönnst dem Mädchen das Erbe nicht. - Tu ich auch nicht, verdammt!
Eine halbe Million Pfund ist viel Geld! - Du bist heute wirklich unausstehlich!
Hab ich Recht oder nicht, Archie? - Weißt du, ein junges, hübsches Mädchen,
dem das Glück so in den Schoß fällt... - Wer sagt dir, dass sie hübsch ist?
Mein Gefühl... Auf alle Fälle werd ich mich um sie kümmern.
Schließlich ist sie ja eure Nichte.
Oh, David! Das ist aber nett, dass du dich freimachen konntest.
Sir John kennst du ja. - Aber natürlich. Sir John. Lieber Onkel.
Rühren! - Waren Sie auch beim Militär?
Ich war auch in Tobruk, Sir John. - Als Kaplan.
Auch auf dem Schlachtfeld Gottes kann man Siege erringen, lieber Onkel.
Apropos: Wie geht es Ihren Schäflein, Reverend?
Seine kleine Herde macht ihm viel Freude, wenn auch manches schwarze Lämmchen
darunter ist, dessen Gedanken noch allzu weltlicher Natur sind.
Ach, Geschwätz! - Das ist kein Geschwätz.
Das ist sogar hochinteressant. - Und seltsam zugleich.
Denn gerade diese hat Luzifer besonders anziehend und wohlgestaltet gemacht.
So? Also wenn ich Ihnen da irgendwie behilflich sein kann,
ich hab 'ne ganze Menge Erfahrungen! - Ach, David,
Wanda hat sich noch nicht gemeldet.
Pardon, ich möchte zu Miss Wanda Merville. - Rechtsanwalt Stone?
Ja. - Zimmer 312. Sie werden erwartet.
Danke.
Ja, bitte? - Guten Morgen, Miss Merville.
Guten Morgen. - Haben Sie gut geschlafen?
Großartig, danke. - Bravo.
Oh, Verzeihung, ich habe mich wohl in der Tür geirrt.
Aber Mr. Stone, was haben Sie denn? - Ich wollte zu Miss Merville.
Das bin ich. - Das ist ein Scherz.
Aber nein. Wollen Sie meinen Pass sehen?
Hier. Bitte.
Das ist Miss Mervilles Pass. Aber Sie sind nicht Wanda Merville.
Wer sagt, dass die Dame, die sich gestern bei Ihnen als Miss Merville ausgab,
nicht eine Betrügerin war? - Ich kenne Miss Merville persönlich.
Mr. Stone, von nun an bin ich für Sie Wanda Merville! Haben Sie verstanden?
Nein! Aber ich benachrichtige am besten die Polizei, und zwar gleich von hier.
Dann teilen Sie der Polizei gleich mit, welche Unterschlagungen Sie
als Vermögensverwalter von Lord Perkins begangen haben.
Unterschlagungen? Ich? - Ja, Sie! Hier sind die Unterlagen.
Wer sind Sie? - Das erfahren Sie später.
Was ich für meinen Mandanten tat, hielt sich streng an die Steuergesetze!
Wenn auch die Grenzen der Legalität...
Ich bringe Sie um, wenn Sie nicht tun, was ich Ihnen sage.
Haben Sie verstanden? - Ja, Sir, aber...
Sie weigern sich? - Ja, Sir.
Ich meine, nein, Sir.
Sie fahren mit der Dame zum Notar und lassen ihre Unterschrift beglaubigen.
Ich denk ja nicht dran!
Verstehen wir uns jetzt?
Ja, Sir.
Ihr seid zu laut. - Weißt du, wer sie ist?
Ich will nichts wissen. - Wie heißt der Anwalt?
Stone. - Und die Telefonnummer?
Jane, misch dich da nicht ein.
Also, Mayfair 6725. - Jane, denk an Kitty und Alice.
Die wollten was tun und kamen nie wieder. - Ja, wir sollten vorsichtiger sein.
Dann kommen wir hier nie mehr raus. Ich kann und will nicht mehr.
Ich riskier's. - Jane.
(Spannende Musik)
(Uhr schlägt)
(Spannende Musik)
(Klingelt)
Rechtsanwalt Stone! Wer spricht? - Hören Sie, Mr. Stone.
Ich ruf im Auftrag von Wanda Merville an.
Hallo!
Hallo! Hallo!
Nein! Nein! Nein!
Hilfe! Hilfe! Hilfe!
Stone, ich warne Sie! Sie hörten nichts, es rief Sie niemand an.
Denken Sie dran: Wir erwarten die Papiere. Sie haben noch 24 Stunden Zeit.
Keine Minute länger.
(Türklingel) Ist offen!
Wer ist da? Oh, Verzeihung, Sir John... - Hopkins! Warum melden Sie sich nicht?
Seit Stunden versuche ich vergeblich, Sie telefonisch zu erreichen!
Pardon, Sir. - Was ist?
Lassen Sie den Blödsinn! Das tut man nicht.
Ich hab heut meinen Waschtag, Sir. Meine Raumpflegerin ist in Urlaub.
Auf Capri.
Hopkins, jetzt hören Sie mal gut zu, ja? - Ja.
Fragen Sie gar nicht, warum ich hier bin? - Ich kann es mir fast denken.
Bitte, halten Sie doch mal. - So geht das nicht weiter, Hopkins.
Der Würger hat... - Ist etwas?
Nein. - Ich bin Junggeselle, Sir John.
Nun kommen Sie mal raus da hinter Ihrer Reizwäsche, die trocknet auch ohne Sie.
Ich hab Ihnen was zu erzählen, hören Sie: Der Würger hat wieder zugeschlagen.
Wieder ein Mädchen. Und wieder erwürgt. - Und wieder ohne jeden Anhaltspunkt,
nehme ich an. - Ja, genauso wie sonst.
Das ist es ja gerade! - Kommen Sie mit ins Leichenschauhaus?
Nein, nein, Hopkins, ich...
ich mache mir nichts aus Mädchen, wenn sie tot sind.
Pathologischer Befund vom 18.05.1966:
Eine Mikro-Untersuchung ergab, dass die Hände bei weiblicher Person
Nummer 3-412-00 jahrelang mit scharfen, zum Teil ätzenden Waschmitteln...
in Berührung gekommen sind. Derartige hautschädigende Mittel...
werden nur noch selten verwendet. Die chemische Zusammensetzung der Mittel
folgt in einem Bericht. - Sagen Sie, Doktor...
Was bedeutet das in der Praxis? - Alle diese Mädchen müssen jahrelang
in einer Wäscherei gearbeitet haben, die so billige Waschmittel benutzt,
dass sie sogar die Epidermis zersetzen.
Der Gegner! Wo bleibt der Gegner?
Er steht jenseits in Gefechtsbereitschaft.
Das ist Befehlsverweigerung, Anthony. Ich bringe Sie vors Kriegsgericht!
So führten wir das Gefecht immer durch. - Ja, nach der dämlichen Studie hier!
Das ist es ja grad! Ich werd Montgomery beweisen, dass diese Studie falsch ist!
Panzer zurück in Ausgangsposition! - Panzer zurück in Ausgangsposition!
Wo bleibt der Wind? - Hier, Sir!
Der Nebel? Wo bleibt der Nebel? - Verzeihung, Sir!
Hatte ich vergessen.
Ich werde Sie strafexerzieren lassen! Sie sind heute nicht bei der Sache.
Ich habe schlecht geschlafen, Sir. - Sie lügen, Anthony.
Sie waren gar nicht in Ihrem Zimmer. - Ich hatte Kopfschmerzen, Sir,
und da ging ich im Park spazieren. - Sie haben neuerdings oft Kopfschmerzen.
Edward! Edward!
Wenn du die Schlacht um Tobruk einen Augenblick unterbrechen würdest,
dann hätte ich eine Überraschung für dich: Archie hat Wanda mitgebracht!
Wanda? Wanda Merville? Hat es dieser alte Bock doch geschafft.
Ich komme. Übung beendet!
Wanda, ich muss Ihnen immer wieder sagen, wie großartig Sie aussehen, zauberhaft!
Danke, Sir John. - Aber doch nicht "Sir John" für Sie.
Alle meine Freunde nennen mich Archie. Auch Ihr Vater. Wir waren befreundet.
Waren im selben Club, pokerten zusammen... - Verzeihung, störe ich?
Ja, ungemein. Ach, jetzt bin ich raus. Wo war ich stehen geblieben?
Beim Pokern. - Ja!
Das ist nicht Donalds Tochter! - Aber Edward, wie kannst du so was sagen?
Keine Ähnlichkeit! Nicht die geringste. - Ich sehe meiner Mutter ähnlich.
Sie sagte immer: "Gott sei Dank siehst du nicht so aus wie dein Vater."
Verzeihen Sie, Sir. - Das mag sein.
Und "Gott sei Dank" sage ich auch. Ich verrate hier kein Geheimnis:
Ich mochte meinen Bruder nicht. Ein Kaufmann mit Rechenmaschine im Gehirn.
Dafür hinterlässt er auch 500.000 Pfund.
Und was hinterlässt du? - Nichts.
Eben. Setzen wir uns doch.
Wer sind Sie denn? - Inspektor Hopkins. Er brachte mich her.
Kein schöner Beruf, den Sie da haben.
Was bist du für 'n ungezogener Junge, Edward! Nehmen Sie es ihm nicht übel.
Wollen Sie nicht ablegen? - Ach ja.
Portwein, Sir John? - Danke.
Ist noch was? - Die Handschuhe.
Danke, es geht schon so.
Wanda, du kommst am besten zu meinem Mann. Ich habe das Gefühl,
du hast sein Herz bereits gewonnen. - Sagen wir, die erste Feindberührung...
verlief erfolgreich. Was macht das Erbe? - Inspektor, Sie kommen an meine Linke.
Ich habe so gern junge Männer um mich. - Mach mal 'n Punkt, ja? Verzeihung!
Wo ist denn die reizende kleine Emily?
Sie hat etwas für mich zu erledigen.
Hier! Hier steht's ja!
Erlass und Dekret anno 1712 usw. usw.
Hier: Sollte jedoch Selbiges wie in Paragraph 7 bis 13...
Absatz 2-19 zutreffen, so entfällt diese Anmeldepflicht!
Na also! Harold Stone und Unterschlagung, das ist ja dasselbe,
als wenn die Queen Striptease tanzen würde!
Verbinden Sie mich mit Scotland Yard! - Das Telegramm kam eben für Sie.
Ja, lesen Sie's vor. - "Erwarten umgehend Unterlagen:
Testament Perkins. Beerdigung Harold Stone sonst morgen 13 Uhr Zentralfriedhof.
Unterschrift: ein Freund." Ich verbinde Sie jetzt mit Scotland Yard.
Nein!
Nein.
(Telefon)
Aufhören!
Was ist denn? - Lady Perkins rief an.
Die Besichtigung findet schon heute statt. - Wann?
In einer Stunde.
(Gelächter)
Duschen abstellen! Rauskommen!
Was hat das zu bedeuten? - Nichts.
'Ne Besichtigung kommt jeden Monat vor. - Wenn dieses Mal Lady Perkins kommt,
frag ich sie, ob sie was von Jane weiß. - Vorsicht!
Sandra! Hier wird nicht geschwatzt!
Marsch!
Du nicht.
Die Lady ist eine große Wohltäterin der Menschheit.
Nein, ich habe mir nur vorgenommen, den jungen Menschen zu helfen,
die vom rechten Wege abgekommen sind. - Sir John hat mir davon erzählt.
Und mein Mann, der Gute, hat mir dafür Schloss Castlewood überlassen.
Der alte Kasten ist auch sonst zu nichts mehr zu gebrauchen.
Kommst du mit zur Besichtigung, Wanda? Es sind jetzt über 20 Mädchen im Heim.
Nein, so was deprimiert mich. Ich muss sowieso gleich ins Hotel zurück.
Und Sie, Inspektor? - Ein andermal. Ich habe noch zu tun.
Es sind alles Vorbestrafte, Hopkins. - Gefallene Engel.
Wanda ist im Keller. - Tot?
Nein. - Und wenn er's erfährt?
Dieses Risiko müssen wir auf uns nehmen, wenn wir im Spiel bleiben wollen.
Die echte Wanda wird unser Trumpf-Ass! (Signalton)
(Alle) Guten Tag, Lady Perkins.
Nun, Archie, was sagst du? - Ach, entzückend! Wirklich entzückend!
Diesen Kindern muss man doch einfach den Weg in ein neues Leben ebnen.
Ja, muss man, das ist eine lohnende Aufgabe.
Werden die Duschanlagen täglich benutzt?
Jawohl, Mylady. Vor 20 Minuten wurde das letzte Mal geduscht.
(Sir John) Oh, wie schade! - Sie fühlen sich doch alle wohl hier?
Jawohl, Lady Perkins. - Wie schön!
Ja, das wär dann wohl alles. - Schade.
Darf ich Sie etwas fragen, Mylady?
Ja. Ja, natürlich. Sehr gern, mein Kind.
Ein Mädchen, Jane Cowler, ist seit gestern verschwunden.
Ja, wir haben Jane wegen besonders guter Führung vorzeitig entlassen.
Aber das... - Und jetzt, liebe Kinder,
singen wir unserer verehrten Lady Perkins zum Abschied noch ein Wanderlied.
Wem Gott will rechte Gunst erweisen. Zwei... drei...
(Schrei)
Was war das? Da hat doch ein Mensch geschrien!
Ein Neuzugang, Mylady. Ein trauriger Fall. - Wie heißt das Mädchen?
Vanderbilt. - Patsy Vanderbilt, Mylady.
Ich möchte das Mädchen sehen. - Ja, die möchte ich auch sehen.
Ich gehe sie holen. - Wie steht es mit der Disziplin, David?
Gibt es Klagen? - Nein, Tante Marjorie.
Die Mädchen sind artig und folgsam, nur... - Was "nur", David?
Manchmal wünschte ich mir, sie wären mir gegenüber aufgeschlossener und freier.
Aber das kann man wohl nicht verlangen. - Oh doch, das kann man sehr wohl.
Hier ist sie, Mylady. - Warum haben Sie so geschrien, mein Kind?
Ich fürchte, Mylady, das Mädchen ist in diesem Zustand nicht ansprechbar.
Typisches Symptom einer Süchtigen. Absolut typisch.
Das ist doch alles gelegen!
Warum warst du im Gefängnis?
Na komm, sag's Lady Perkins. - Wegen Meineid.
Dann würde ich aber mit meinen Äußerungen vorsichtiger sein.
Warum ist dieses arme Geschöpf bei uns? - Sie gehörte zu einem Rauschgiftring
und wurde dann selber süchtig. - Ist denn der Handel mit Rauschgift...
in England erlaubt? - Natürlich nicht! Im Gegenteil,
er wird streng bestraft. Nur, wo wir ein Loch zustopfen, öffnet sich ein anderes.
Wie schlecht ist unsere Welt geworden, mein Gott! Komm, David.
Archie, bitte, komm. - Ja, ja, gehen wir.
Laura! - Alle ziehen sich jetzt um!
Es wird sofort weitergearbeitet!
Was haben Sie denn mit ihr gemacht? - Spritze.
Sie werden mir langsam unheimlich, Allan. - Umso besser.
Was? Was wollt ihr von mir? - Das fragst du noch?
Du Biest! Du Verräterin! Du weißt, wo Jane geblieben ist.
Und auch, wo alle anderen geblieben sind. - Ich weiß es nicht. Ich schwöre es!
Du lügst!
Hier! Damit hast du uns verraten. - Das ist nicht wahr!
Das könnt ihr nicht tun!
Auseinander! Los, auseinander!
Das wird dich teuer zu stehen kommen.
Komm, mein Kind, hab keine Angst.
Mörder!
In 5 Minuten ist alles unten!
(Spannende Musik)
Los, kommen Sie raus! Schnell!
Los, schnell!
Sie hätten doch ein Taxi nehmen sollen. Irgendjemand hat wohl etwas gegen mich.
Oder gegen Sie. - Wer sollte denn was gegen mich haben?
Weiß man's?
Da vertraut man sich einmal der Polizei an und schon passiert 'n Unglück!
Hier. Das Einzige, was heil geblieben ist. Ziehen Sie die schmutzigen Handschuhe aus,
ich halte die Tasche so lang. - Wollen Sie, dass ich mir...
auch noch die Hände schmutzig mache? - Oh nein, auf keinen Fall!
Mrs. Tyndal? Viola ist zu Ihnen unterwegs. Ich musste sie hier rausnehmen.
Ich hoffe, Sie können sie brauchen. - Sicher! Immer her mit hübschen Mädchen.
Das Geschäft geht ausgezeichnet! - Mal sehen, was sich machen lässt.
Wo bleibt denn Hopkins so lange? - Das weiß ich nicht, Sir. Er rief nur an,
er würde Ms. Merville ins Hotel bringen. - Geht's darum, hübsche junge Mädchen...
spazieren zu fahren, haben die Herren lnspektoren plötzlich sehr viel Zeit!
Dem mache ich Beine! - Ihr Tee, Sir John.
Danke schön, mein Kind.
Hallo? CH 6935, bitte melden! CH 6935, bitte melden!
Sir John... - Unterbrechen Sie mich nicht!
CH 6935, bitte melden! - Hier CH 6935.
Na endlich! Was ist...
Wie schön! Fein, dass Sie da sind.
Aber immer erst muss man sich echauffieren.
An meine Gesundheit denken Sie wohl gar nicht? Fein. Was gibt es Neues?
Ich wundere mich, Sir. - Sie wundern sich? Danke sehr, mein Kind.
Und worüber wundern Sie sich? - Ich wundere mich, warum Miss Merville
nie ihre Handschuhe auszieht. Und darüber, warum sie am 12. hier in der Oper war,
obwohl sie ja erst am 16. aus New York ankam.
Ach, das ist eine... Wie sehen Sie denn aus?
Oh, ich glaube, ich werde wieder mal einen Waschtag einlegen müssen.
Es ist möglich, hier rauszukommen. - Glaubst du wirklich?
Ich weiß es, ein Mädchen hat's geschafft. - Um Himmels willen, sei vorsichtig!
Vielleicht habe ich Glück. Wenn nicht, denk mal an mich, falls du rauskommst.
Laura!
Laura hat schlappgemacht. - Steh auf!
Wasser!
Sie können sich ganz auf mich verlassen, Lady Perkins.
Sie wird es tun.
Lassen Sie uns allein. - Bitte.
Komm her.
Was ist los? - Ich weiß nicht, Sir.
Ist schon wieder gut. Verzeihen Sie. - Wie lange bist du schon bei uns?
Fast 2 Jahre, Sir. - Ich hab deine Akte gelesen.
Du hast dich gut geführt. Die Oberin hat dich als zuverlässig bezeichnet.
Ich habe mir immer Mühe gegeben, Sir.
Möchtest du raus hier? - Ja, Sir.
Es gibt da eine Möglichkeit.
Nur für wenige.
Nur für Mädchen, die so hübsch sind wie du.
Die gelernt haben... Vorschriften...
einzuhalten. - Ja, Sir.
Das Funkbild aus New York ist angekommen, Inspektor.
Können Sie damit was anfangen? - Ja. Das bedeutet, irgendwo in London
gibt es eine echte Wanda Merville, die in größter Gefahr ist.
Wenn sie überhaupt noch lebt.
Hallo, Parker, hören Sie! Am 16. kam im Savoy...
eine Ms. Wanda Merville aus New York an. Lassen Sie sie von 2 Beamten überwachen.
Ich möchte über jeden Schritt dieser Dame unterrichtet werden. Hm? Ja, auch nachts.
Das ist die Neue: Laura. Helft ihr, sie hat noch keine Erfahrung.
Hallo. - Hallo.
Ich sag's noch mal: Jede Verbindung nach draußen ist verboten und wird bestraft!
Das gilt für alle! Habt ihr verstanden? - Ja, Mrs. Tyndal.
Also, marsch nach oben! In einer halben Stunde beginnt der Betrieb. Komm mit!
Hier ist sie.
Wir kennen uns.
Was ist? Hast du die Sprache verloren? - Nein, Reverend.
Du wunderst dich, mich hier zu treffen? - Ja, Reverend.
In meinem Beruf muss man die Höhen und Tiefen des Lebens kennen lernen,
um alles verstehen und vergeben zu können. - Sie kennt ihre Aufgaben schon.
Gut, dann tu deine Pflicht. Und bedenke: Die Freude, die du Anderen schenkst,
kehrt in dein eigenes Herz zurück.
Verschwinde.
Hallo, Inspektor. - Hallo, Sergeant.
Sie ist eben reingegangen. Allein. - Danke, Sergeant.
Ich habe was ganz Bezauberndes für Sie. Kommen Sie.
Moment!
Danke.
Seit wann werden meine Anordnungen nicht mehr befolgt?
Ich hab dir ausdrücklich verboten, hierher zu kommen, Gladys!
Sie werden mir dafür dankbar sein.
Mach's nicht so spannend, rede! - Ihre Emily, die Sie ja so schätzen,
hat mir ein verlockendes Angebot gemacht. Soll ich weiterreden?
Mach keinen Quatsch! Red schon! - Sie hat etwas herausgefunden.
Was, sagte sie nicht. Aber sie bot mir an, mit ihr halbe-halbe zu machen.
Warum gerade dir? - Dumme Frage!
Sie braucht sie als falsche Wanda Merville.
Was soll ich tun? Das Angebot annehmen?
Wenn dir dein Leben nichts mehr wert ist, bitte.
Wie kommt denn Laura hierher? - Das geht dich nichts an!
Seid ihr verrückt? Die ist unzuverlässig! - Halt den Mund!
Es hat keiner nach deiner Meinung gefragt. - Aber wenn ich euch sage...
Sei still! Das war ein Fehler.
Wer hat ihn begangen?
Ich hatte keine Ahnung. Ich dachte, sie...
Manche Menschen sollten nicht denken! Schade, Allan, wirklich schade.
Das hätten Sie nicht tun sollen.
Gehen Sie jetzt. Alle beide.
Was ist los? - Hopkins!
Los, weg!
Benimm dich nicht so ungeschickt! Es sind doch genug Gäste da.
Alle diese Leute sind nur gekommen, um 3 Dinge zu tun: trinken, spielen
oder nach oben gehen. Also los!
Hallo, Mrs. Tyndal. How you doing? - Oh, der Lordrichter persönlich.
Kann ich Ihnen helfen? Wollen Sie spielen? - Nein, danke.
Etwas trinken? - Oh ja, sehr gern.
Ich darf Sie sicher einladen. - Natürlich, Sir.
Vielen Dank.
Wollen wir uns nicht setzen? - Ja, bitte.
Was trinkt man denn hier? - Champagner!
Hausmarke "Mekka", was?
Pardon!
Wissen Sie, mit wem Laura am Tisch sitzt? - Bin ich allwissend?
Mit Inspektor Hopkins von Scotland Yard!
Oh, Verzeihung!
Lange machen Sie das wohl noch nicht? - Doch. Doch.
Lügen können Sie nicht. Und sehr glücklich sehen Sie auch nicht aus. Warum nicht?
Suchen Sie jemanden? - Ja. Eine junge Dame, etwa Ihre Größe.
Dunkelblond, lange Haare, hübsch. Sehr hübsch sogar.
Sie kam allein hier rein. Prost. - Prost.
Sind Sie von der Polizei? - Ja.
Man hält mich hier fest, gegen meinen Willen.
Ich hab Ihnen etwas Wichtiges zu sagen. - Pst!
Später.
Ja. Tut mir Leid, mein Schatz. Vielleicht ein andermal. Hier.
Machen Sie sich 'n vergnügten Abend.
Irgendwelche Klagen, Sir? - Oh, nein, nein! Ganz im Gegenteil.
Das dachte ich mir, unsere Gäste sind alle sehr zufrieden. Pardon, Ihr Name?
Inspektor Hopkins von Scotland Yard. - Unser Betrieb ist lizenziert, Sir.
Nehmen Sie keinen Anstoß an meinem Beruf. Ein Inspektor ist eben auch nur ein Mann.
Guten Abend.
Komm mit.
Was hast du dem Mann gesagt? - Nichts.
Worüber habt ihr geredet? - Das Übliche.
Ach, lassen Sie sie! - Wollen Sie mir sagen, das war Zufall?
Als was hat er sich vorgestellt? - Als Inspektor Hopkins von Scotland Yard.
Und ich sage Ihnen, das war kein Zufall. So was rieche ich!
Los, Schluss machen!
Verehrte Damen und Herren! Wie wir soeben durch einen Gewährsmann erfahren,
führt die Polizei heute eine Razzia durch. Wir bitten Sie, den Club in Ihrem...
eigenen Interesse sofort zu verlassen. Unsere Notausgänge stehen für Sie bereit.
Sir John! Zwischen den Morden des Würgers, dem Verschwinden der echten Wanda Merville
und dem Nachtlokal "Mekka" besteht ein Zusammenhang. Ich kann es beweisen!
Wenn ich einen Durchsuchungsbefehl fürs "Mekka" bekomme!
Das tu ich ungern! Gut, Sie sollen sehen, dass ich ein Mann der Tat bin.
Ich riskier's.
(Klopfen) Aufmachen! Polizei!
Aufmachen!
Laura, die nichts sagte! Ihr Inspektor, der nichts merkte! Bravo!
Nichts gesagt hast du, nein? Hörst du, was sich da draußen tut?
Ja, das hör ich! Endlich! Die Polizei! Scotland Yard! Jetzt seid ihr dran!
Jetzt geht es euch an den Kragen! Ihr bekommt eure Quittung! Ihr Mörder!
Nimm sie mit, los!
Los, nach oben! - Ich hab's doch gewusst.
Ich hab's doch gewusst. Sie sind ein Unglücksvogel!
Wo wollen Sie hin, Sir John? - Meine Entlassung einreichen!
(Laura schreit)
Aufmachen! Polizei!
Ist das das Mädchen? - Ja. Die Mordkommission verständigen!
Ja, Sergeant!
Was suchen Sie?
Was suchen Sie?
Was suchen Sie?
Um Gottes willen!
(Spannende Musik)
Oh, eine Luft ist das hier, pfui Deibel! Parfum de Kanal!
Sie bleiben besser hier, Sir John. - Nein! Kommen Sie! Mir nach!
Hop... Hopkins! Sind Sie da? - Sir John!
Hopkins! Hop...
Sir John!
Sir John! Sir John!
Sir John! Was ist los?
Was ist passiert? - Ich glaube,
ich hab eben dem Tod in die Augen gesehen. - Sie meinen, dem Würger.
Wo bin ich? - Brandon Street, Eastend London, England.
Ich brauche ein Taxi. - Wieso? Gehen Sie doch wieder runter
und nehmen Sie die U-Bahn. Geht schneller. - Was haben Sie für 'n Ton mir gegenüber?
Wissen Sie nicht, wer ich bin? - Nein.
Dann sag ich's Ihnen auch nicht.
Emily! Verbinden Sie mich mit Scotland Yard.
Das würde ich Ihnen nicht raten, Mr. Stone.
Warum nicht? - Sie wissen, in welcher Lage Sie sind.
Oder ist Ihnen Ihr Leben so wenig wert?
Woher wissen Sie das? - Haben Sie das Telegramm vergessen?
Das Telegramm. - Ja. Ich mache Ihnen einen Vorschlag:
Sie zahlen mir 10 % vom Erbe und ich mach die Leute, die Sie bedrohen, unschädlich!
Und wie, wenn ich fragen darf?
Was... was wollen Sie?
Interessant, Emily. Ich wusste gar nicht, dass Sie so vielseitig sind.
Die Polizei muss ihn gesehen haben. Das ist ein unverzeihlicher Fehler.
Der Mann ist unnütz. Und er gefährdet uns. Das muss sofort erledigt werden, Allan!
Sie haben's gehört! Ist er unten? - Ja.
Und die Mädchen? - Im Schlafsaal.
Ich? - Ja, Sie.
Harry!
Harry!
Tut mir Leid!
Es ist gefährlich, hier nicht mehr gebraucht zu werden.
Kann ich Ihnen nicht widersprechen.
(Spannende Musik)
Was ist? - Kleiner Betriebsunfall.
Die Oberin fällt aus. Der Bucklige war schneller. Erwürgt!
Das ändert natürlich die Situation. Auch für Sie.
Wenn Sie mitziehen wollen, können Sie an Stelle der Oberin einsteigen.
Wie viel? - 100.000 Pfund.
Dafür verkauf ich meine Seligkeit! - Also abgemacht. Im Schlafsaal...
ist ein Mädchen, Wanda Merville. Holen Sie sie möglichst unauffällig her.
Wird sie mir gehorchen? - Die Oberin ist auf Erholungsurlaub.
Sie sind ihre Vertretung. - Gut.
Erledigt.
Hast du mit Allan gesprochen? - Ja.
Ist alles in Ordnung? - Hoffentlich.
Was ist, Anthony? Sie können gehen. - Jawohl, Mylady.
Gib mir 'n Whisky. Pur.
Stell dir vor, Sir John wäre auf die Idee gekommen,
den Fall aufzugreifen! - Das wäre nicht gut für unser Renommee.
Aber ich hab alles in Ordnung gebracht. - Ich wusste, dass du zuverlässig bist.
Miss Merville, dass Sie noch am Leben sind...
verdanken Sie mir. - Uns.
Es ist mir völlig egal, wem ich das verdanke! Ich weiß nur eins:
Wenn ich noch länger hier eingesperrt bin, werd ich verrückt oder ich bringe mich um!
Da wir beides nicht wollen, möchte ich Ihnen ein faires Angebot machen.
Hören Sie zu, Sie sind ein kluges Mädchen. Mrs. Tyndal wird Sie an einen Ort bringen,
wo Sie absolut sicher sind.
Sobald wir das Geld in Händen haben, sind Sie frei.
Aber Allan, der Spielclub ist aufgeflogen. Gut, das schadet uns nichts.
Nur, wie kam der Inspektor dahinter? Hat er mich gesehen?
Du brauchst keine Angst zu haben, Gladys. - Wirklich nicht, Allan? Bist du ehrlich?
Aber ja doch, mein Schatz. Ich werde dich doch nicht belügen.
Glaub mir, bis die Polizei dahinter kommt, sind wir längst über alle Berge.
Warten Sie hier vor der Tür, Sergeant.
Erwartest du jemand? - Nein.
Frag, wer da ist. - Wer ist da?
Polizei, öffnen Sie!
Verlier jetzt nicht die Nerven. Nimm dich zusammen. Geh schon.
Eine Sekunde! Ich... ich komme schon.
Ach, Sie sind es, Inspektor. Guten Tag. Das ist aber eine Überraschung.
Stimmt. Es hat keinen Sinn zu leugnen, Miss Gardner. So heißen Sie doch.
Wir besitzen ein Funkfoto der echten Wanda Merville. Setzen Sie sich.
Sie werden verstehen, dass ich nun einige Fragen an Sie habe.
Zunächst mal: In welchem Auftrag arbeiten Sie?
Und wer ist der Mann auf diesem Foto? - Das ist ein Bekannter.
Sonst weiß ich nicht, was Sie meinen. - Hören Sie zu, Miss Gardner:
Wenn Sie vernünftig sind und gestehen,
kommen Sie vielleicht als Kronzeugin mit einem blauen Auge davon.
Versprechen? - Hm.
Er heißt Allan Davis.
Kümmern Sie sich um sie!
Er muss über die Feuerleiter sein! Verständigen Sie Scotland Yard!
Sergeant Morgan hier, das Morddezernat bitte. Ja, ich warte.
Sergeant Morgan. Hallo, Freunde. Hier ist ein netter, süßer, kleiner Mord passiert.
Was ist los, Davis? Sind Sie im Begriff, sich aus dem Staub zu machen?
Ja. Das rate ich Ihnen auch! Hopkins kann jede Minute hier sein, er weiß alles.
Was ist passiert? - Gladys ist tot. Ich hab sie erschossen.
Man wollte sie verhaften. - Ausgezeichnet.
Das passt genau in meine Rechnung. - Was für eine Rechnung? Was soll das?
Sind Sie verrückt? - Setzen Sie sich hin, Allan!
Ich werde Ihnen meine Rechnung erklären. Wer hat mit Gladys verhandelt? Sie!
Wer hat die falschen Papiere besorgt? Sie! Wen werden die Mädchen hier belasten? Sie!
Und nun zu mir, Allan. Was hab ich getan?
Erbauungsstunden abgehalten. Ich habe nie etwas gewusst!
Und Lady Perkins? - Lassen Sie die Lady aus dem Spiel.
Nicht schlecht ausgedacht.
Aber es gibt jemanden, der Sie belasten wird.
Miss Wanda Merville.
Die Echte.
Sie haben Sie leben lassen? Wo ist sie?
Stecken Sie das Ding weg. Damit spielt man nicht.
Also, wo ist sie? - Im Bootshaus. Die Tyndal bewacht sie.
Schade, Allan. Und in einer so günstigen Situation begehen Sie Selbstmord.
Was begehe ich? - An diesem Tisch wird man Sie finden.
Sie haben sich erschossen, weil Sie keinen Ausweg mehr wussten.
Amen.
(Spannende Musik)
Bleiben Sie endlich stehen! Sie machen mich ja verrückt mit dem Herumgelaufe.
(Spannende Musik)
Jetzt weiß ich, was ihr vorhabt.
Zuerst wollt ihr das Geld... und dann bringt ihr mich um.
Ihr seid nicht nur Erpresser, ihr seid Mörder. Ganz gemeine Mörder!
Du bleibst hier!
Nein.
Nein!
Halt!
Reverend, Sie? - Ja, mein Kind. Wie kommen Sie hierher?
Ein Mann, der Bucklige, hat mich verfolgt! - Da bin ich ja der Retter in der Not.
Haben Sie keine Angst. Ich beschütze Sie.
(Musik)
(Unverständlich)
Ruhe! Pssst...!
Ruhe, meine Damen. Raus können Sie hier vorläufig leider noch nicht.
Wir bekamen heute noch nichts zu essen! - Seit heute früh sind wir eingesperrt!
Alles kommt in Ordnung, dafür sorge ich! Außerdem verspreche ich Ihnen:
Ich persönlich werde jeden einzelnen Fall genauestens überprüfen!
Bravo! - Unser Befreier!
Unser Befreier!
Ach du lieber Gott! Danke, meine Damen! Bitte! Eine nach der anderen, ja?
Meine Damen... meine Damen... oh...
Aufmachen! Aufmachen!
Aufmachen!
Allan Davis tot? - Ja. Und noch was: Die Oberin ist auch...
(Klopfen) Herein!
Die Polizei, Mylady. - Ich lasse bitten.
Verzeih, Marjorie. Wie war das, als Montgomery in Tobruk zu mir sagte...
Lass mich endlich mit Tobruk in Ruhe! - Dann eben nicht! War nur 'ne Frage!
Bitte.
Ich muss dir etwas Schreckliches erzählen, Archie! Aber bitte reg dich nicht auf.
Was ist passiert? - Nun rede doch.
Ja. David berichtet mir soeben, dass Mr. Allan Davis Selbstmord beging.
Und David vermutet in dem Zusammenhang eine fürchterliche Geschichte!
Ich bete zu Gott, dass sie nicht stimmt. - Reverend, ich glaub, es ist besser,
Sie erzählen uns, was Sie wissen. - Ja, Sir! Vor etwa einer halben Stunde
rief mich Allan Davis an und... Ich schicke an dieser Stelle voraus,
dass ich seine Art, das Heim zu führen, seit langem nicht mehr in Ordnung fand.
Warum nicht? - Mr. Davis hielt auf strengste Disziplin.
Aber mit Mitteln, die ich als Geistlicher nicht billigen konnte.
Also, vor einer halben Stunde rief er an! - Ja, er war völlig verzweifelt.
Er sei am Ende. So drückte er sich aus. Ich sollte ihm helfen, zu verschwinden.
Wohin? - Ins Ausland.
Man muss die Flughäfen sperren! - Sir...
Ach so, das ist ja nicht mehr nötig. Weiter.
Ja, ich lehnte selbstverständlich ab. Und daraufhin erzählte er mir...
eine ganz unglaubliche Geschichte. - Und das ist das Tollste, Archie!
Sag es! - In seiner Gewalt sei Wanda Merville.
Die echte Wanda Merville! - Weiter, Reverend.
Mr. Davis ist noch am Telefon. - Ja, und jetzt kommt das Furchtbare:
Ich sagte ihm, ich würde sofort die Polizei verständigen!
Und das mache ich mir eben jetzt zum Vorwurf, Inspektor,
denn daraufhin erschoss er sich.
Nein! - Ja.
Ich hörte den Schuss durch das Telefon.
Es war... es war entsetzlich!
Mylady, wir kommen gerade aus Castlewood. Wir haben alles gesehen,
was der Reverend beschreibt. - Sie kommen von dort? Edward!
Ich höre es, ich bin ja nicht taub! - Leider hat Ihre rührende Geschichte...
einen Schönheitsfehler, Reverend. - Wieso weiß ich das nicht?
Mr. Davis saß am Tisch und schoss sich in Herz. Der Reverend hörte den Schuss
durchs Telefon. - Ja.
Wie schafft es ein Mann, der sich ins Herz schießt, den Hörer wieder aufzulegen?
Er war nicht aufgelegt! - Woher wissen Sie das?
Hände hoch!
Bleiben Sie stehen, Hopkins! Hände hoch!
Werfen Sie das Ding weg. - Stell dich hinter mich, Marjorie.
Haltung, Marjorie!
Sie wünschen, Sir?
(Wanda schreit)
(Klopfen)
Da hat ein Mädchen geschrien! - Was Sie nicht sagen! Kommen Sie mit!
(Wanda schreit)
Los!
Halt! Stehen bleiben!
Hilfe!
Los!
Das ging noch mal gut. - Dieses Schwein!
Benutzt das Mädchen als Kugelfang. Los!
Lebensmüde?
Bringen Sie das Mädchen in Sicherheit!
Das Spiel ist aus, Reverend!
Rien ne vas plus.
Inspektor, was ist das? - Fragen Sie ihn doch!
Abstellen! Abstellen! - Wo denn? Wie denn?
Draußen am Schaltbrett! - Los!
Weg da oder ich schieße!
Stellen Sie ab! Stellen Sie doch ab!
Abstellen!
(Reverend schreit)
Kommen Sie runter.
(Musik)
(Musik)
Der Name ist Harry Winston.
Reißen Sie ihm das Hemd auf.
Liebste Marjorie, ich gestehe dir etwas, wenn du's mir nicht übel nimmst.
Aber Archie, doch nicht jetzt. - Für einen Moment glaubte ich wirklich,
dass du mit der Sache hier was zu tun hast.
Bitte, Sir.
Hopkins, da sind Sie ja endlich! Was ist? Können wir das Halali blasen?
Ich muss Sie sprechen, Sir John. - Reden Sie!
Unter vier Augen.
Entschuldige, Marjorie.
(Unverständlich)
Ja.
Tun Sie Ihre Pflicht.
Lady Perkins?
Wo ist er?
Im Keller.
Panzer halt!
Rohre schwenken!
Doch nicht auf mich, Mensch! Was ist denn?
(Schritte)
Lassen Sie uns allein. - Ja, Sir.
Was hat das alles zu bedeuten, Archie? - Inspektor Hopkins.
Ich hab mich über Sie informiert, General. Seit gestern weiß ich alles.
Aufs Genaueste! Sie handelten damals bei der Schlacht um Tobruk eigenmächtig.
Sie wurden Ihres Postens enthoben. Man verwendete Sie nicht mehr in einem
Frontkommando, sondern übertrug Ihnen die Leitung eines Militärstraflagers.
Eine Demütigung, die Sie kaum ertrugen. Die Öffentlichkeit vergaß sie.
Aber einer hielt diese Demütigung wach und erinnerte Sie immer wieder...
mit Hohn und Spott daran: Ihr Bruder Donald Perkins, der erfolgreiche Kaufmann,
der aus seiner Verachtung für das Militär keinen Hehl machte.
Sie wollten ebenso erfolgreich sein! Aber Sie kannten nur die Methoden...
aus dem Straflager. - Sie phantasieren.
Als Ihr Bruder starb, wollten Sie sich sein Vermögen aneignen, mit Hilfe...
der falschen Wanda Merville. - Sie phantasieren!
Drehen Sie sich um, General!
Das ist Wanda Merville. - Ich kenne dieses Mädchen nicht.
Ich weiß gar nicht, wovon Sie reden. - Dann werde ich's Ihnen sagen.
Sie wollten die Erbin aus der Welt haben. Aber Ihre Komplizen haben Sie betrogen.
Sie ließen Wanda Merville am Leben, nur um sich selbst zu bereichern.
Das ist gelogen! - Aber nicht genug:
Die hübschesten Mädchen aus dem Heim haben Sie in Bordelle verschachert!
Sie sind ja verrückt! - Wie Sie meinen.
In Ihren Akten ist der Bursche erwähnt. Ein Mann, der Ihnen sklavisch ergeben war.
In Kairo war er wegen Mordes angeklagt. Er hatte ein Mädchen erwürgt.
Ihnen verdankt er sein Leben. Der Name dieses Mannes ist Harry Winston!
Sergeant! Los!
Das kennen Sie doch!
Er hat geglaubt, der Reverend wollte ihn umbringen lassen. Er konnte nicht ahnen,
dass Sie den Mordbefehl gaben, nachdem er Ihnen unbequem wurde.
Halt!
Nicht doch, General. Lassen Sie das! Einen Überlebenden brauchen wir.
Seien Sie ein Mann und sehen Sie dem Galgen mutig ins... Auge.
Ich weiß, das ist schlecht formuliert, aber Sie wissen, was ich meine.
Bleiben Sie in England, Miss Merville? Oder gehen Sie nach Amerika zurück?
Ich weiß noch nicht. Erst mal hier raus! Ich hab mit Rechtsanwalt Stone noch
Formalitäten zu erledigen. Er wird sich wundern, weil ich mich nicht meldete.
(Klopfen) Herein!
Guten Morgen, Miss, oder wie Sie heißen mögen.
Ich will nur sagen: Das Spiel ist zu Ende. Die Polizei wird in Kürze hier sein.
Was nun die Unterschlagung betrifft, die Sie mir einreden wollen:
Nach Paragraph 7 Absatz 2-19 stellt das keine strafbare Handlung dar!
Außerdem darf ich Ihre notarielle Unterschriftenbeglaubigung
hiermit... vernichten.
Bitte schön! Meine vornehmste Aufgabe wird es nunmehr sein,
die echte Wanda Merville zu finden, damit sie endlich in den Genuss...
ihres Erbes ko... kommt. - Sprechen Sie weiter, Mr. Stone.
Ich bin die echte Wanda Merville. - Ja, tatsächlich.
Und wer sind Sie? - Inspektor Hopkins von Scotland Yard.
Sie sind schon da? Ist das ein Tempo! Dann steht ja der Überschreibung...
des Testaments nichts mehr im Wege. - Schreiten Sie zur Tat, Mr. Stone.
Ja!
Sonderbar! In diesem Zimmer hier lernte ich neulich ein paar Leute kennen...
merkwürdig, äußerst merkwürdig!
Setzen Sie bloß Ihre Brille wieder auf. - Ja, Sie haben Recht.
Vielleicht lag es daran. Also...
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