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* spannungsvolle Titelmusik *
Linda Franzen Kron
Gerhard Fließ Kathrin Kron-Hübschke
* Grillenzirpen, Vogelgezwitscher *
"Lassen Sie sich nichts erzählen.
Von niemandem.
Egal, wer was behauptet. Wer was zu wissen glaubt.
Niemand weiß genau, was wirklich geschah.
Wer den ersten Stein warf und damit all das Schreckliche,
das noch geschehen sollte, ins Rollen brachte.
Nur in einem sind sich alle einig:
Es war der heißeste Sommer seit Jahren.
Das Korn war reif.
Die Ernte stand unmittelbar bevor.
Aber wie gesagt:
Lassen Sie sich nichts erzählen.
Von niemandem."
* ruhige Musik *
* Hufgetrappel, ruhige Musik *
* näher kommendes Hufgetrappel *
* Bellen *
* Bellen, Wiehern *
Rufen Sie den Hund zurück. Der gehört an die Leine.
Ist das so?
* nervöses Schnauben *
* Bellen * Aus, Fidi. Aus.
* ruhige Musik *
* sanfte Klänge *
Wo genau sind wir jetzt? - Hier. Schiefe Kappe. Hier.
(Frau) 20 Hektar, richtig? - 18.
Das Eignungsgebiet.
Wie viele Besitzer? - Drei.
Drei ist eine gute Zahl.
Vielleicht die beste von allen.
Hm. Wollen Sie das andere Gebiet auch noch sehen?
Ich denke nicht, dass das nötig ist,
wenn wir das hier unbürokratisch hinbekommen.
Ja, verstehe.
* Krähen *
(Frau) Nicht viel los hier. - Früher hatten wir mehr.
Arzt, Apotheke, Schule. Sogar zwei Läden.
Heute müssen die Leute bis nach Plausitz fahren.
Was ist das?
Blühende Landschaften. - Nein. Ich meine das.
(Mann) Ich auch. Trinkwasser.
Horizontalfilterbrunnen. 30 Meter tief.
Wir trinken unser eigenes Wasser. Scheißen müssen wir in Sammelgruben,
weil wir keine Kanalisation haben. - Das könnte sich bald ändern.
Sie werden sehen,
bald geht es aufwärts mit Unterleuten.
Dank Ihnen und dank mir.
Das wird sicher aufregend.
* Schnauben *
Tschüs. Petra?
* Handy * Danke. Fahrt vorsichtig, ja?
* Handy *
"Hallo, Herr Meiler." Grüß Sie, Frau Franzen!
Stör ich? "Im Gegenteil."
Schön, dass Sie anrufen.
Ich habe einen Termin in Berlin, aber ich könnte einen Umweg machen.
Laut Navi kann ich in 80 Minuten bei Ihnen sein. Was sagen Sie?
Sie wollen herkommen?
Spontaner Einfall.
Sagen Sie schnell was, bevor ich\u0027s mir anders überleg.
Ich freu mich.
Freuen Sie sich nicht zu früh.
Komm, Fidi.
* sanftes Knurren *
* melancholische Musik *
* Er pfeift kurz. *
Minki!
Minki!
Minki!
Krönchen!
Krönchen!
Wir kehren um.
Deine Katze ist längst zu Hause.
* Windrauschen, melancholische Musik *
Ich hol mein Rad.
Wolf, ich fahr jetzt gleich.
Wolf?
Was? Ich fahr jetzt in die Klinik.
Kümmerst du dich um Krönchen?
Ich hab \u0027nen Titel. Für was?
Für das neue Stück.
"Fallwild".
Das ist doch gut, oder? Kommt drauf an. Worum geht\u0027s?
(sarkastisch) Danke, genau das, was ich brauche.
* melancholische Musik *
Hallo, ihr zwei!
Na, habt ihr Minki gefunden? Nein.
Ach, das tut mir leid, mein Schatz.
Minki! Minki! Nicht so laut, Papa arbeitet.
Was arbeitet er denn, der Herr Großschriftsteller?
Danke, dass du ihr beim Suchen geholfen hast.
Hier.
Oh nein. Lag bei mir vorm Haus.
Wieso bei dir?
Das frag ich mich auch. (aus der Ferne) Minki!
Vielleicht ist sie Krönchen hinterher
und fand nicht mehr nach Hause. Vielleicht.
Mist.
Hilde hat extra gesagt, wir sollen sie im Haus lassen.
Vielleicht hat ihr jemand den Hals umgedreht
und sie zu mir geschmissen. Mhm, bestimmt.
Gibt solche Menschen.
Man muss nicht das Schlimmste annehmen.
Hilft aber. Mir nicht.
Unser feiner Herr Bürgermeister hat Besuch.
Soll vorkommen.
Heute Abend ist Dorfversammlung. Gehst du hin?
Ich bin da noch nie hin.
Solltest du. Seidel hat keinem verraten, worum\u0027s geht.
Wahrscheinlich will er die Weltherrschaft.
Damit du ihm nicht in die Quere kommst, hat er dir \u0027ne tote Katze
in den Garten geschmissen. Wer weiß?
Ich muss los. Sag Wolf das mit der Katze.
Wir erzählen\u0027s Krönchen heute Abend, ich will dabei sein.
* Motor startet. *
* stummer Gruß *
(Frau) Wer war das? - Äh, Kathrin. Kron.
Rechtsmedizinerin in Potsdam.
Und ihr Vater, Querulant aus Leidenschaft.
Ist das ein Problem?
Der alte Kron hört das Gras wachsen.
Ich rate jetzt einfach mal: Stasi?
Hm, joa,
ein bisschen raffinierter war die DDR dann schon.
Waren Sie bei der Stasi?
Veterinäringenieur.
So eine Art Tierarzt?
Ja, in der "Guten Hoffnung".
So hieß die LPG hier bei uns in Unterleuten -
Landwirtschaftliche ... - Ich weiß, was \u0027ne LPG ist.
Vom Ich zum Wir.
* melancholische Klänge *
* Motorgeräusche, ein Mann spricht russisch. *
(Mann) Rückwärts rein da.
* Schlag * Mensch, du Ochse, pass auf!
So! * Ein Mann spricht russisch. *
* Das Baby brabbelt. *
* angeregte Gespräche auf Russisch *
* metallisches Krachen *
* Sie sprechen russisch. *
Hey, ihr Arschgeigen, das ist \u0027ne Hebebühne!
Wenn ihr mir die kaputtschmeißt, besorgt ihr mir eine neue.
Vollidioten.
Was gibt\u0027s denn da zu glotzen?
* Verkehrslärm *
Seit wir in Unterleuten leben, hat Freiheit \u0027ne andere Bedeutung.
Ich wache morgens auf, ich fühl mich frei.
Kein Lärm, kein Gerenne, kein Konsumterror.
Es gab eine Wette, dass du nach einem Jahr wieder hier bist.
Was genau machst du da eigentlich? In Unterleuten?
Naturschutz.
Bei der Umweltschutzbehörde Plausitz.
Außenstelle Unterleutener Heide.
Und was gibt\u0027s da so zu schützen? Vögel. Zum Beispiel den Kampfläufer.
(lacht) Heißt der echt so?
Wir zählen 33 Individuen, die letzten ihrer Art.
Zu uns kommen Ornithologen aus der ganzen Welt.
Hat jetzt aber mit Soziologie nicht mehr so viel zu tun, hm?
Ich lehre keine Soziologie mehr,
ich lebe Soziologie.
Allein unter Brandenburgern. Wir sind da voll integriert.
Man hilft sich, tauscht sich aus. Und den intellektuellen Austausch?
Gibt\u0027s den auch? Dafür hab ich ja Jule.
Die große, blonde Studentin? * Handy *
Mhm.
Jule, mein Schatz. Rat mal, mit wem ich hier sitze.
Gerhard, du musst sofort kommen.
Die Werkstatt nebenan, da stimmt etwas nicht.
Die laden da Schrott ab, die schmeißen da Kram auf den Hof.
Und wer sind die? Was weiß ich? Verbrecher?
Zwei Russen und so \u0027n riesiger Typ.
Als würden die da einen Schrottplatz aufmachen.
"Und alles stinkt nach Öl und Benzin."
Okay.
Und hast du mit denen geredet?
Bin ich verrückt? Du hast den Typ nicht gesehen.
Der hat mich angeguckt, als wollt er mir eine reinhauen.
(Mann über Kopfhörer) "Wer sich entscheidet, Erfolg zu haben,
muss mit dem Zorn seiner Mitmenschen rechnen."
"Denn nur wenige halten die Wahrheit aus,
dass es im Leben nur zwei grundlegende Kategorien gibt:
Gewinnen und Verlieren."
Morgen. * Mann spricht weiter. *
Hab ich dich geweckt? Ich saß bis um drei vorm Rechner.
Ist Bergamotte schon wieder weg? Ja.
Haben wir noch Espresso?
Keine Ahnung, bin noch nicht dazu gekommen.
Warum räumst du denn auf? Ist heute Abend eh wieder dreckig.
Rat mal, wer angerufen hat.
Keine Ahnung. Meiler.
Meiler?
Ist auf dem Weg. Wär schön, wenn du dir noch was anziehst.
Meiler ist der Typ, dem die Wiese vorm Haus gehört?
Weide. Der Immobilienhai.
Investor. Und? Warum kommt er?
Ich nehm an, er hat seine Meinung geändert. Hoff ich jedenfalls.
Wir können uns keine Wiese leisten, wir haben nicht mal \u0027ne Dusche.
Vergiss die Dusche - das ist \u0027ne riesen Chance.
Ende des Jahres steht Bergamotte auf seiner Weide vor meinem Haus.
"Unserem" Haus. Und ich dachte, das wäre so was Mittelfristiges,
eher so \u0027ne Art Wunschtraum?
Entschuldige bitte, seh ich aus wie die kleine Traumfee?
Die Weide gehört zu meinem Geschäftsmodell, das weißt du auch.
Gut, wie lange sind wir jetzt hier?
Vier Wochen?
Ja. Man muss Chancen ergreifen, wenn sie sich bieten.
Du klingst schon wie dieser Motivationsnazi.
Einer muss hier ja motiviert sein.
Na, toll.
Kaffee ist auch alle! Dann bestell halt welchen.
In Berlin könnte ich im nächsten Laden welchen kaufen.
Dann geh doch nach Berlin.
Wenn das mit diesem Meiler nicht klappt,
sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt.
Du solltest dein Kleid anziehen. Ts. Danke.
* verträumte Musik *
Kommst du vom Feld? - Nee, aus dem Puff.
* Er pfeift. *
(Mann) Und, wann geht\u0027s los? - Wenn ich\u0027s sage.
In Großbeutel haben sie gestern angefangen,
in Großseelen letzte Woche.
Haben deine Leute nichts zu tun?
Schick sie in die Ernte, dann haben sie was zu tun.
Und besorg noch Erntehelfer, mir fehlen mindestens 15 Mann.
Moin, Betty. - Tag, Gombrowski.
Wird das heute noch was mit dem Kaffee?
(Betty) Wird das heute noch was mit der Ernte?
Morgen fangen wir an.
(Betty) Ich ruf Pavel an, der soll uns ein paar Polen schicken.
Dieses Jahr muss es so gehen, hast du selber gesagt.
Und wenn einer von uns ausfällt? Sich ein Bein bricht?
Dann brech ich ihm eigenhändig das andere.
Heute ist Dorfversammlung, worum geht\u0027s denn da?
Frag den Bürgermeister. - Hab ich. Der sagt\u0027s mir nicht.
Warum sollte der mir mehr verraten als dir?
Weil du\u0027s bist.
* ernste Klänge *
* ungeduldiges Hupen *
Idiot. * Er hupt weiter. *
Hier ist 80!
* melancholische Klänge *
* melancholische Musik *
Hilde.
(überrascht) Kron.
* leises Maunzen *
War das Krönchen? Die lag vor meinem Haus.
Katzen sterben nicht einfach so.
Vielleicht kommt die von Gombrowski. Warum bitte sollte Rudolf das tun?
Kleine Gesten erhalten die Freundschaft.
Vielleicht war\u0027s auch Schaller. Der ist in Großenseelen.
Ich hab ihn gesehen. In seinem Schrottabschleppwagen.
Dieselbe Verbrechervisage wie vor 25 Jahren.
Sicher nur ein Zufall. Komischer Zufall.
Hast du noch so eine? Bitte?
So eine Katze.
Ich vertrau Krönchen keine an, die sie auch noch umbringt.
Was ist mit der da? Die ist vergeben.
Kron!
Fass das Tier nicht an! Hör ... * Das Kätzchen faucht. *
Kron ... ah!
Autsch.
* ängstliches Miauen *
Wir sehen uns, Hilde.
Kron!
* Kameraauslöser, ruhige Klänge *
(Frau am Handy) "Konrad, wo zum Teufel bist denn du?"
Frag mich was Leichteres, mein Navi spinnt. Irgendwo in Brandenburg.
"Brandenburg?" - Ich fahr grad nach Unterleuten.
Und vorhin war ich in Wassersuppe. - "Du musst heimkommen, sofort."
"Der Phillip ist in der Klinik, er nimmt wieder Drogen."
Mizzie, du kannst ihn nicht retten. - "Ja, das sagst du jedes Mal."
"Aber er braucht uns jetzt." - Ich kann doch nicht.
"Natürlich kannst du." - Ich kann nicht einfach,
nur weil ... - "Er wär fast gestorben."
Mizzie,
ich habe eine Verantwortung für meine Partner und Angestellten ...
* Sie legt auf. *
Mizzie?
Hallo?
* melancholische Klänge *
* laute Vogelschreie *
Guten Tag.
Fließ mein Name, Dr. Fließ. Ich wohne nebenan.
Darf ich fragen, was das hier werden soll?
Autowerkstatt. Sie glauben,
das wird eine Autowerkstatt? Das ist eine Autowerkstatt.
Aber das ist hier ein Wohngebiet.
Mischgebiet. War früher auch eine Werkstatt. Meine Werkstatt.
Ah ja.
Und dass Sie hier unser aller Grundwasser verseuchen,
ist das auch im Bebauungsplan vorgesehen?
Hä? Das ist hier ein Naturschutzgebiet.
Stellen Sie die Sauerei nicht ab, zeige ich Sie an.
Dann können Sie gleich wieder einpacken.
Willkommen in der Nachbarschaft.
* angespannte Musik *
* Flammenlodern *
(Jule) Das wird immer mehr.
Das hört bestimmt gleich auf.
Ich hab ihm klargemacht, dass es hier Regeln gibt.
Typen wie der scheißen auf Regeln. Wir rufen die Polizei.
Die kommen aus Plausitz. Das dauert ewig.
Du gehst da nicht noch mal rüber. Der ist böse.
Ich spüre das. Der, der ist wie ein böses Tier.
Ich glaube, eher bisschen unterbelichtet.
Gerhard, der verbrennt da drüben irgendwelchen Müll.
Das war hier DDR. Hier gab\u0027s keine Umweltbewegung.
Jeder macht, was er will.
Bohrt Brunnen, fährt Motocross im Wald.
Dass hier Kampfläufer brüten, interessiert keine Sau.
Es geht jetzt hier nicht um deine Kampfläufer.
Das Tier da drüben vergiftet meine Tochter.
Wegen etwas Rauch bekommt Sophie nicht gleich Asthma.
* sanfte Musik *
Hallo, Herr Meiler!
Frau Franzen?
Linda. Haben Sie es gut gefunden?
Ja, überhaupt kein Problem.
Wollen Sie ein Glas Wasser?
Ich würde eigentlich lieber gleich zur Sache kommen.
Sehr gerne.
Ist es das?
Das ist mein Land? Das wissen Sie gar nicht?
Naa, ich war noch nie da.
Ich mag\u0027s ja eher hügelig.
Warum haben Sie es dann gekauft?
Ein Bekannter hat mich zu einer Landauktion geschleppt.
Sagte, hier kostet der Quadratmeter nicht mehr als eine Butterbrezen.
Man lässt sich hinreißen und ehe man sich versieht,
besitzt man 250 Hektar Brandenburg.
Also ich brauche nur diese vier Hektar.
Von da hinter den Bäumen bis nach rechts zu dem Knick.
Für Ihren Ponyhof? Reitzentrum.
Da drüben, da kommt der Reitplatz hin und die Halle.
Und das wird die Weidefläche für meinen Zuchthengst.
Sie haben einen Zuchthengst?
Bergamotte. Steht noch bei meinen Eltern in Oldenburg.
Was macht einen Hengst zu einem Zuchthengst?
Kraft.
Schönheit.
Willen.
Potenz.
Und davon kann man leben?
Davon und von meinen Klienten.
Wer sind Ihre Klienten?
Ahnungslose Pferdebesitzer.
Dann sind Sie so eine Art Pferdeflüsterin?
Eher Menschenflüsterin.
Mögen Sie Pferde?
Ich hab Respekt vor Pferden.
Wenn Männer das sagen, meinen sie Angst.
Herr Meiler, ich biete Ihnen 12.000 Euro.
Seit vier Wochen erkläre ich Ihnen,
dass ich nicht vorhab, dieses Land zu verkaufen.
Jetzt stehen Sie trotzdem hier. Ich war neugierig.
Mein Geschäftsmodell basiert auf Wertsteigerung.
Supermärkte brauchen Parkplätze, Dörfer brauchen Industriegebiete.
Junge Unternehmerinnen brauchen Weidefläche.
Ich rede von substanzieller Wertsteigerung.
400 Prozent, 1000 Prozent.
Wenn Sie das bezahlen möchten, kommen wir ins Geschäft.
Anderenfalls tut es mir leid,
dass Sie extra meinetwegen dieses schöne Kleid angezogen haben.
* angespannte Musik *
Läuft nicht so, hm? Ich arbeite dran.
Du solltest das Kleid ganz ausziehen. Arschloch.
Was hast du erwartet? Dass er dir vor lauter Verzückung
sein Land überschreibt? Uns, Frederick! Uns!
Bergamotte ist dein Pferd. Mich gibt\u0027s aber nur mit Pferd.
Du solltest mich unterstützen.
Der Typ ist kein Pferd, was nach deiner Pfeife tanzt.
Leg seinen Wagen lahm. (schnaubt) Wie bitte?
Ich brauch mehr Zeit.
Ist das jetzt dein Ernst?
* Staubsauger *
* Staubsauger geht aus. *
Brauchst du was aus Plausitz?
Ich fahre jetzt einkaufen.
Sekt ist fast alle.
* Tür fällt zu. *
* Winseln *
* Vogelzwitschern, sanfte Musik *
Dann hat er die Katze in seinen Korb gestopft.
Beim Rausgehen hat er mich geschubst.
Guck mal hier, ich hab einen blauen Fleck.
Kron hat sie nicht mehr alle.
Er sagt, es geht was vor im Dorf.
Und er glaubt, dass du ihm die tote Katze vors Haus geworfen hast.
Hast du? - Die Idee ist gut.
Rudolf,
verschweigst du mir was?
Vielleicht hat er das Viech selber umgebracht. Kron trau ich alles zu.
So was Ähnliches hat er über dich gesagt.
Stimmt es, dass Schaller wieder im Dorf ist?
Möglicherweise.
Was will der hier? - Hab ihn nicht gefragt.
Schick ihn weg, Rudolf. Ich bitte dich.
Schaller bedeutet Unglück.
Ich hab die Ernte vor der Brust.
Da kann ich mir keinen Kopf machen über so was.
Wenn\u0027s so weiterläuft, ist die Ökologica in zwei Jahren pleite.
Red doch keinen Unsinn. - Frag Betty.
Die hat\u0027s mir vorgerechnet.
Morgen ist Ernte. Mir fehlen mindestens 15 Polen.
Du hast kein Geld mehr, um ein paar Erntehelfer zu bezahlen?
* Klopfen *
* Klopfen *
Guten Tag. Finkbeiner. Der Kollege Schneider.
Herr Schaller?
Worum geht\u0027s?
Dürfen wir kurz reinkommen? Es gab eine Beschwerde.
* angespannte Klänge *
* Piepen aus dem Auto *
Kennen Sie sich mit Autos aus?
Computer.
Pferde.
Du bist mein Held.
(Frau) "Herr Meiler?" - Gerda, Konrad hier.
"Ich höre Sie kaum." - Ja, schlechte Verbindung.
Pass auf, du musst meinen Termin in Berlin verschieben.
"Das Lunch im Hotel?"
Genau. Und ich brauch jemanden mit Ahnung.
Der mir den Wagen wieder flottmacht.
"Ist er kaputt? Und wen soll ich da jetzt anru..."
Ja, mir egal, wen! Hauptsache, heute noch!
"Aber was hat er denn?"
Was weiß ich, was mit dem Wagen ist. - "Aber der ist doch fast neu."
Ich bin mitten in Brandenburg und das Mistding springt nicht an!
Was soll das heißen, nichts gefunden?
Wir haben bei Ihrem Nachbarn nichts gefunden,
was auf eine illegale Feuerstelle hinweisen würde.
Bis vor Kurzem hat es da gequalmt wie im Hochofen.
Wohl ein Problem mit der alten Ölheizung.
Ölheizung? Bei 30 Grad im Schatten?
Wir haben Herrn Schaller belehrt. Mehr können wir im Moment nicht tun.
Schaller? So heißt der?
Sollte es wieder qualmen, können Sie uns gerne wieder anrufen.
Prima Vorschlag. Brauchen Sie dann wieder 90 Minuten, bis Sie da sind?
Bis dahin sind wir hier alle erstickt!
Als ob er geahnt hätte, dass die Polizei aufläuft.
Vielleicht haben ihm seine Verbrecherfreunde einen Tipp gegeben.
Was ist das? Ingwerwasser. Bindet die Gifte.
Sophie riecht schon total nach Gummi.
Und unser Freilandgemüse ist jetzt auch Sondermüll.
Hauptsache, es raucht nicht mehr.
Und wenn es wieder anfängt?
Ich denke, er hat es jetzt begriffen,
dass mit uns nicht zu spaßen ist.
Was, wenn nicht?
Was, wenn der weitermacht? Wer ist der Typ überhaupt?
Die Bude steht ewig leer und jetzt soll das eine Werkstatt sein?
Lass uns jetzt bitte nicht hysterisch werden.
Ich bin nicht hysterisch, ich bin übermüdet.
Und ich bin nicht hier rausgezogen,
damit mein Kind von diesem Vieh vergiftet wird.
Heute ist Dorfversammlung.
Ja, und?
Der ist so schnell wieder weg, wie er gekommen ist.
Hallo, Mama. - Eine Katze ist tot.
Das tut mir leid.
Es passieren Dinge, Betty. - Stimmt.
Ständig passieren irgendwelche Dinge.
Ich meine es ernst: Hier geht was vor.
Kommst du mit zur Dorfversammlung?
Mama?
* ruhige Musik *
Morgen.
Kron.
Was willst du denn schon hier?
Welche Sauerei planst du diesmal? Wart\u0027s doch einfach ab.
Wer ist das? (Seidel) Erfährst du früh genug.
Zieh deine schwarzen Schuhe an.
(Gombrowski) Die schwarzen Schuhe sind zu eng.
Wenigstens einmal im Leben
könntest du rumlaufen wie ein zivilisierter Mensch.
(Schaller) Ich hör nichts.
(Schaller) Ich hör immer noch nichts.
Mach noch mal.
Ich hör immer noch nichts.
Das dauert bestimmt ein paar Stunden, oder?
Den Stecker da wieder reinzustecken.
Haben Sie was gefunden?
Luftmassensensor.
Der Wagen ist fast neu. - Kinderkrankheit.
Können Sie das reparieren? - Muss ich mitnehmen. Dauert.
* angespannte Klänge *
* Rasenmäher *
* Miauen *
Hallo, Mama! Minki ist wieder da! Opa hat Minki gefunden!
Hallo, mein Schatz.
Ich denk, Minki ist tot?
Das ist Minki, die Zombiekatze. Hat dein Vater angeschleppt.
Ist doch \u0027ne super Idee.
* Stimmengewirr *
So, Prost, meine Herren!
Prost, Kron!
Auf die "Gute Hoffnung".
Guten Tag. Wir wollten was essen. Heute nur Buletten.
Ich würde sagen, wir gehen woanders hin. Wo man in Ruhe reden kann.
Hier gibt\u0027s kein Woanders. In Berlin, da gibt\u0027s Woanders.
Ich mag Buletten.
Die sind aber nicht von hier, oder?
Äh ... Berlin.
Müde von der Stadt ziehen sie aufs Land,
um das einfache Leben zu suchen.
Und? Finden sie, was sie suchen?
Hm, ist nicht so einfach mit dem einfachen Leben.
(Kellnerin) Wie viele Buletten? - (Meiler) Eine.
Hast du noch alle Tassen im Schrank?
Hallo, Kathrin. Tag, Björn.
Du kannst doch nicht einfach die tote Katze austauschen.
Deine Tochter hat keinen Unterschied festgestellt.
Das ist ein Lebewesen, kein kaputtes Spielzeug!
Du hättest wenigstens mit mir reden müssen!
Wie denn? Du warst in der Klinik. Dein Herr Großkünstler war doch da.
Und Hilde? Was hat die gesagt?
Die soll froh sein, wenn ihr jemand die Viecher abnimmt.
Ich weiß ja nicht, worum es geht, aber Frohsein sieht anders aus.
Na toll.
Gut gemacht, Papa. Vielen Dank.
Deine Tochter hat sich gefreut.
Weil du sie anlügst. Und wir sie jetzt auch anlügen müssen.
Das ist krank und verlogen!
Das hier ist krank und verlogen.
Diese ganze Veranstaltung. Lenk doch nicht ab.
Wo ist eigentlich Gombrowski?
Sag bloß, der kommt nicht. Der kommt.
* spannungsvolle Musik *
Björn und seine Läuse sitzen bei Kron natürlich.
Vorne bei Hilde ist Platz.
Ich sitze nicht neben dieser Person.
Ich dachte schon, du kommst nicht mehr. Hallo, Elena.
Das sind die Neuen aus der alten Villa.
Linda Franzen, die Pferdefrau.
Hab ich heute früh aufm Feld gesehen. Mit \u0027nem schwarzen Gaul.
Seidel sagt, die wollen bei der Villa
\u0027nen Reiterhof hochziehen. - Das sind noch halbe Kinder.
(Betty) Der Vater hat Geld. Der Freund ist Programmierer.
Der hat \u0027nen Beruf? So sieht der nicht aus.
* Stimmengewirr, sanfte Klänge *
Schau dir das an. Fantastisch. (Jule) Gerhard, hier wird geraucht.
Hier interessieren sich die Menschen noch für das,
was um sie herum passiert. Gelebte Demokratie.
Eher gelebte Nikotinsucht.
Da am Fenster ist noch was frei.
* Sie räuspert sich. *
Wann machen wir das mit Schaller? Wann sagst du es?
Das Beste kommt immer am Schluss.
Besser? Mhm.
Na, dann mal los. - Ja, bitte.
* dumpfes Pochen * Ja, also: Hallo, zusammen.
Schön, dass so viele gekommen sind.
Mach ich in Zukunft immer so: keinem zu sagen, worum es geht.
Also, es gibt nur einen Tagesordnungspunkt.
Und dafür übergebe ich das Mikrofon an Frau Pilz.
Sie ist aus Hannover von der Bento Direct GmbH.
Vento Direct. - Vento Direct GmbH.
Danke, Herr Bürgermeister Seidel.
Herzlich willkommen auch von mir.
Pilz mein Name. Wie der Champignon. * leises Schmunzeln *
Ich sag Ihnen jetzt was, was Sie überraschen wird:
Sie alle hier kennen die Vento Direct.
Glauben Sie nicht? Ich beweise es Ihnen.
Wenn Sie Richtung Berlin fahren,
kommen Sie durch den Windpark Plausitz.
Kennen Sie.
Die Windräder, das ist die Vento Direct.
Wir sind ein Marktführer im Generatorenbau.
Im Rahmen des Energieerneuerungsgesetzes
beauftragte uns die Landesregierung,
nach potenziellen Eignungsgebieten zu suchen.
Sie alle haben ein Recht auf nachhaltig erzeugte Energie.
Und es ist mir eine große Freude,
Ihnen heute eine gute Nachricht zu überbringen:
Die Vento Direct konnte gleich
zwei neue Windkrafteignungsgebiete identifizieren.
Und zwar hier bei Ihnen. In Unterleuten.
* lauter werdendes Stimmengewirr *
Windräder. Dieser gerissene Hund.
Seidel, übersetz mal!
Ja, also, hier bei uns in Unterleuten werden Windkraftanlagen gebaut.
Also, aufgestellt.
* missmutiges Stimmengewirr * Kannst du vergessen!
Das darf doch nicht wahr sein!
Wussten Sie das? Hör ich zum ersten Mal.
Können wir gleich gehen? Geh doch.
Sieht\u0027s hier dann bald aus wie in Plausitz?
Ich weiß, solche Nachrichten sind immer erst einmal verwirrend,
aber ich kann Sie beruhigen:
Wir sprechen lediglich über zehn Anlagen und ...
* missmutiges Stimmengewirr *
Kann nicht wahr sein. - (Pilz) Die Vento Direct
muss strengste Abstandsvorschriften einhalten.
Zu bewohnten Gebieten, Stromleitungen, Flugschneisen,
Gewässern, Ameisenhaufen.
(Mann) Sehr komisch!
(Pilz) Anders gesagt: Sie werden von unseren Windrädern,
oder sagen wir besser Ihren Windrädern,
praktisch nichts sehen oder hören.
Ich zeige Ihnen das mal. * Gelächter *
Wir konnten zwei sogenannte Eignungsgebiete identifizieren.
Die heißen so, weil sie alle Anforderungen erfüllen
und außerdem in der Hauptwindrichtung liegen.
(Mann) Das ist unscharf. - Das ist unscharf.
Selbstverständlich.
Das kann man jetzt hier nicht gut erkennen,
aber das eine Eignungsgebiet liegt oben am Waldrand
und das andere seitlich der Ausfallstraße,
auf einer Anhöhe namens ...
Schiefe Kappe. Schiefe Kappe.
Schiefe Kappe. - Ja.
Schiefe Kappe.
Das ist bei uns gegenüber. Da gucken wir direkt drauf.
Ich weiß. Bleib ruhig, ich will das hören.
Haben Sie da auch Land gekauft? Mh-mh.
Auf einem dieser beiden Eignungsgebiete planen wir also,
unsere Windräder zu errichten.
Unseren Rotoren der neuesten Generation
ist es glücklicherweise egal,
ob sie auf freiem Feld stehen
oder zwischen Bäumen oder sogar auf dem Meer.
Sie arbeiten überall leise ...
* Lachen *
ökologisch, emissionsfrei.
Und dabei hocheffizient.
Dank einer Nabenhöhe von 160 Metern.
(Jule) Das ist so hoch wie der Kölner Dom!
Gerhard, die stellen uns den Kölner Dom in den Vorgarten.
Das bekommen die nie durch. Da hab ich ein Wörtchen mitzureden.
Leute, die Entscheidung wurde von der Landesregierung getroffen.
Diese Windräder werden unserer Gemeinde
jährlich steuerliche Einnahmen
in Höhe von rund 200.000 Euro bescheren.
Wir brauchen dieses Geld dringend.
Die Feuerwehr braucht ein neues Spritzenhaus ...
Das ist doch Scheiße! - Ja, genau, Ingo.
Eine funktionierende Kanalisation brauchen wir auch.
Ein letztes Wort noch an diejenige unter Ihnen,
die auch in diesen Gebieten Land besitzen:
Ihr Engagement für die ökologische Energiewende
zahlt sich natürlich aus.
Für jede aufgestellte Turbine zahlt die Vento Direct
eine jährliche Pacht in Höhe von 15.000 Euro.
* Raunen *
Jetzt raten wir mal, in welche Taschen dieses Geld fließen wird.
Ja, Papa. Ich hab begriffen, was du mir sagen willst.
Ich würde gern was sagen.
Bist du wahnsinnig?
Linda Franzen, hallo erst mal. Wir sind neu hier.
Ich finde, das ist Schwachsinn.
Die Berliner wollen Windräder? Sollen sie die in den Tiergarten
und nicht zu uns stellen. * zustimmende Rufe *
Was sollte das denn jetzt?
Ich hab uns gerade 100 Freunde gemacht.
Und was ist mit den Kampfläufern?
Dr. Fließ von der Umweltstation Unterleutener Heide.
Ich möchte Ihnen allen versichern,
dass ich alles tun werde, um diesen Irrsinn zu verhindern.
* zustimmende Rufe, Beifall *
Ein derartiger Eingriff in unser einzigartiges Ökosystem
wäre eine Katastrophe.
Unsere beliebten Kampfläufer zum Beispiel
reagieren extrem empfindlich
schon auf die kleinsten Umweltveränderungen,
besonders in ihrem Fress-, Brut- und Migrationsverhalten.
Danke für diesen wichtigen Beitrag.
In dieser Broschüre beantworten wir ausführlich
all Ihre komplexen Fragen. Ich bin noch nicht fertig.
Darin finden Sie außerdem alle Informationen
zu den beiden Eignungsgebieten und der Ausschreibung.
Und noch ein paar Ausmalbilder für die Kleinen zu Hause.
(Pilz) Ich danke Ihnen allen für Ihr Interesse!
Die kannst du selbst ausmalen!
* höhnisches Lachen *
Guckt\u0027s euch doch einfach mal an. Einfach mal angucken.
(Meiler) Schiefe Kappe, Gerda!
"Schiefe Klappe?"
Kappe! Wie die Mütze. - "Ah."
Die Firma heißt Vento Direct, aus Hannover.
"Verstanden." - Und, Gerda:
Ich brauche eine Aufstellung von sämtlichen Flurstücken,
die ich bei dieser Landauktion gekauft hab.
"Den gesamten Bestand?" - Ja, alles. Die gesamten 250 Hektar.
"In Ordnung."
Und ruf meine Frau an. Sag ihr, ich schaff\u0027s nicht nach Haus.
"Gut."
Tschüs! - Tschüs!
Was machen wir jetzt mit Schaller?
"So wieder schnell weg, wie er gekommen ist"?
Bitte. Das hier ist größer als die Frage,
ob neben uns eine Werkstatt entsteht oder nicht.
Dann lassen wir uns jetzt einfach von dem vergiften?
Natürlich nicht. Aber wir müssen auch das große Ganze sehen.
Das große Ganze steht bald vor unserem Haus.
Und nebenan verbrennt dieses Vieh Autoreifen!
Du machst Sophie ganz unruhig.
Das kommt vom Passivrauchen.
Jule, bitte. Eins nach dem anderen.
Gleich morgen früh rufe ich Uwe an.
Der sitzt im Umweltministerium in Potsdam.
Der wird explodieren, wenn er das hört.
Und dann kümmern wir uns um Schaller.
"Konrad Meiler. Nachrichten bitte nach dem ..."
* Piepton *
Der geht nicht ans Telefon. Das darf doch wohl nicht wahr sein!
Er sagte, er ruft dich an, und ging. Warum hast du ihn nicht aufgehalten?
Weil ich froh bin, dass er weg ist. Scheiße!
400 Euro? Na ja ...
Aber wenigstens waren Sie schnell.
Wenn man den Fehler kennt, ist einfach.
Chapeau!
Sagen Sie, nach Berlin ...?
Fahren Sie da lang.
Gibt\u0027s noch eine Straße? - Nehmen Sie einfach die.
Ist das die einzige Möglichkeit? - Mhm.
Sie haben mir sehr geholfen.
Guter Mann.
* Stimmengewirr, Glockengeläut *
Björn, hast du meinen Vater gesehen? Nee.
Weißt du, wem die Eignungsgebiete gehören?
War total unscharf.
Na, ist sowieso alles wieder Gombrowski-Land.
Du kennst dich aus, hm?
Und wo übernachten Sie? - Berlin.
Besser so.
In Wassersuppe wurden Bierkrüge nach mir geworfen.
\u0027nem Kollegen in Schleswig-Holstein brach man den Arm.
Das hier war harmlos. - Was nicht ist, kann noch werden.
Die erste Aufregung legt sich wieder. - Da kennen Sie Unterleuten schlecht.
Es läuft immer gleich ab: Erst regen sich alle auf.
Dann gibt\u0027s Proteste und Unterschriftenlisten
mit Plakaten und selbstgebastelten Windrädern.
Und wartet man genug, legt sich die Aufregung wieder.
Und was kommt dann? Allgemeine Begeisterung?
Resignation.
Und mit Resignation kann man arbeiten.
* ruhige Klänge *
Hast du dich auf dem Scheißhaus versteckt?
Vor dir sicher nicht.
Was willst du?
Windräder. Dass ich da nicht früher drauf gekommen bin,
ärgert mich fast ein bisschen.
Freut mich zu hören.
Eine Hand wäscht die andere.
Der Bürgermeister holt sich seine Gewerbesteuer,
du vergoldest dir irgendeinen wertlosen Acker
und wir anderen können zum Dank eure Windräder anglotzen.
Oder deine.
Das Land am Waldrand gehört dir.
Ich weiß, was mir gehört. Ich weiß auch, was das heißt: Ausschreibung.
Und am Ende gewinnt Gombrowski.
Wenn du es sagst. Diesmal gehst du zu weit!
Dieses Dorf ist nicht dein privater Knochen, den du abnagen kannst.
So, wir gehen jetzt.
Ich bin noch nicht fertig! Doch, bist du.
Grüß dich, Kathrin.
Hallo.
Du wirst dieses Dorf nicht noch mal bescheißen.
Dafür werde ich sorgen. Und wenn es das Letzte ist, was ich mache!
* Tür fällt zu. *
* ruhige Musik *
Wer sagt\u0027s denn.
Du rennst!
Du hast dich eben zum Idioten gemacht.
"Wenn es das Letzte ist, was ich mache." Geht\u0027s noch dramatischer?
Bei Unrecht muss man handeln.
Und hier geschieht Unrecht, mitten in deinem schönen Unterleuten.
Dir geht\u0027s gar nicht um Recht oder Unrecht, sondern um Gombrowski.
Um uralte Geschichten, die keiner mehr hören will.
Du weißt gar nicht, wovon du redest.
Ich will in Frieden mit meiner Familie hier leben.
Und du wirst hier keinen Krieg anzetteln!
Niemand will einen Krieg.
* ruhige Musik *
Hier bist du. - Was hat das alles zu bedeuten?
Ich weiß es noch nicht. - Was geschieht hier?
Diese Windräder, war das Rudolfs Idee?
Morgen früh weiß ich mehr.
Du kennst das Dorf. Er muss sich da raushalten. Sag\u0027s ihm.
* Grillenzirpen *
* Steine schlagen auf das Dach. *
* gedämpfte Schläge, ruhige Musik *
* stummes Gespräch, ruhige Musik *
* Vogelgezwitscher *
* getragene Gitarrenmusik *
Wir werden mehr Leute brauchen.
Erklär mir das mal. Du hast doch jetzt bald diese Windräder.
Und wir können uns nicht mal ein paar Polen leisten?
* Pfiff *
"Meiler. Nachrichten bitte ..." So \u0027n Arschloch!
Glotzt mir in den Ausschnitt, frisst Buletten
und jetzt geht er nicht ans Telefon.
Ich hab dich gewarnt.
Deine Wiese interessiert den nicht.
Weide! Ja. Betrachte es als Lernerfahrung.
Wie bitte? Du bist zu verkrampft.
Wir wollten nur aufs Land. Ich wollte nie nur aufs Land.
Ich will mir was aufbauen.
Aber du verrennst dich doch.
Deine Vorstellung von deinem Haus, deine Wiese, dein Ponyhof ...
"Lindas kleine Farm". So funktioniert die Welt einfach nicht.
Deine nicht. Weil du deine Ziele nicht visualisierst.
Ja. Ich finde, man sollte flexibel bleiben.
Gelingt dir ausgezeichnet.
Du klingst bald wie dein Vater. Genau das brauche ich jetzt.
Dein bescheuertes Psychogelaber! Danke.
Ich fahr in den Baumarkt.
"Meiler. Nachrichten bitte nach dem ..."
* Piepton *
* Sie seufzt. *
* Pfiff *
Schon lange hier?
Ich versuch, aus dir schlau zu werden.
Vergiss es.
Die Sache mit den Windrädern, hast du die eingefädelt?
War das deine Idee? - Kron sagt Ja.
Also wenn das stimmt, hast du es ziemlich beschissen eingefädelt.
Und was heißt das?
(Betty) Das hier ist das Eignungsgebiet am Waldrand.
Ich dachte erst, das gehört uns. - Das gehört Kron. Schon immer.
Und das hier ist das Eignungsgebiet auf der Schiefen Kappe.
Das gehört uns.
Stimmt genau.
Acht Hektar von 18.
Also, lass uns ein paar schöne Windmühlen bauen.
Hast du das gelesen? Das Kleingedruckte?
Für so was habe ich dich.
Um bei der Ausschreibung mitzumachen, brauchst du zehn Hektar.
Zehn Hektar für zehn Windräder.
Acht Hektar für acht Windräder.
Du kapierst es nicht.
Das Spiel heißt "Alles oder nichts".
Wenn du nicht mindestens zehn Hektar hast, spielst du gar nicht erst mit.
Gombrowski, wir haben nicht genug Land.
Acht Hektar macht genau null Windräder.
* nachdenklich stimmende Musik *
* Türknallen *
Nach der Dorfversammlung dachte ich kurz, du bist ein Fuchs.
Hast heimlich die Sache mit den Windrädern angeleiert,
um den Laden hier zu retten.
150.000 Euro, Jahr für Jahr.
Schön wär\u0027s.
Wir brauchen zehn Hektar, nicht acht.
So sieht\u0027s aus.
Und Seiler hat dir nichts erzählt?
Kein Wort.
Mama sagt, du sollst dich raushalten. Hat sie ziemlich mitgenommen.
Und was sagst du? - Du musst mit Seidel reden.
Der kann mich mal.
Wir brauchen die zwei Hektar. Beeil dich. Und versau es nicht.
* Türknallen *
Uwe, mein Freund. Hier ist Gerhard.
Aus Unterleuten.
(Uwe) "Gerhard? Gerhard ... Gerhard Fleiß?"
Genau. Gerhard Fließ.
"Gerhard, ich hab wenig Zeit."
"Wie kann ich helfen?"
Du, stell dir vor:
Hier ist gestern so eine Karrieretante im Kostüm aufgetaucht,
bei der Dorfversammlung.
Vento Direct, sagt dir das was?
"Klar. Windkraft. Hannover." Hannover, genau.
Du, die glauben ernsthaft, dass sie hier in Unterleuten,
mitten im Naturschutzgebiet ... "Ja, ich weiß. Windräder."
Windräder, genau. Woher?
"Der Windpark Unterleuten. Ging über meinen Schreibtisch."
Aha. So?
"Ist mein Ressort. Die gesamte Energiewende geht über meinen Tisch."
Aber, ich meine ... Was sagt dein Minister dazu?
"Was soll der Minister schon sagen?"
"Findet das richtig, wichtig. Das ist Zukunft."
Aha.
"Die Energiewende ist Regierungswillen."
"Umweltschutz made in Germany."
So. "Ist doch auch in deinem Interesse."
"So als Umweltschützer?" Aha.
* ruhige, ernste Musik *
* Handy *
Hallo? "Hallo, Wolf."
Ich wollte nur hören, ob alles in Ordnung ist.
"Wie findest du \u0027Freiwild\u0027?"
Hab ich dir doch gestern schon gesagt. Find ich gut.
Nee, gestern war es "Fallwild". Das ist was anderes.
Hast du meinen Vater heute gesehen? Wieso?
Ich mach mir Sorgen.
Du warst nicht dabei mit Gombrowski im "Landmann".
Na, die kriegen sich schon wieder ein.
"Tschüs." Ja.
"Freiwild".
* ruhige, ernste Musik *
Hast du deinen Freund im Ministerium erreicht?
Alle gekauft. Uwe, sein Minister ...
Das ganze scheiß Ministerium.
Was hat er denn gesagt?
Inzwischen klingen die Politiker schon selber wie Lobbyisten.
"Windkraft ist Regierungswille."
"In der Energiewende liegt die Zukunft."
Das sei auch in meinem Interesse als Naturschützer.
Aber diese Turbinen zerstören alles, was dieses Dorf ausmacht.
Statt Ruhe und Natur haben wir dann hier Elektrosmog und Infraschall.
Schlagschatten. Und Kinder mit Migräne.
Gerhard, das ist ein Albtraum.
Ganz zu schweigen vom Brutverhalten der Kampfläufer.
Aber darüber hat Uwe nur gelacht.
Dieser ignorante Arsch.
Dann werden die also nichts unternehmen gegen diesen Wahnsinn?
Die sind dieser Wahnsinn. Dann müssen wir das tun.
Hab ich aus dem Netz, eine Unterschriftenliste.
Wir mobilisieren das Dorf.
Du glaubst doch nicht, dass das irgendwen interessiert?
Der Gerhard, in den ich mich verliebt hab, hat seine Haltung vertreten.
Egal, ob es jemand hören wollte.
Rate mal, warum ich nie ordentlicher Professor geworden bin.
Scheiß auf ordentlich! Das hier ist unser Leben, das ist unsere Heimat.
Und die wollen uns das kaputtmachen.
Das lassen wir nicht zu.
Wir führen Unterleuten in den Kampf.
Du bist eine großartige Frau.
Hier geht es um viel Geld.
Vielen Leuten treten wir auf die Füße. Das kann gefährlich werden.
Ich schlafe seit über einem Jahr nicht mehr durch.
Ich bin auch gefährlich.
* Klopfen * Die Tür ist offen.
(Seidel) Hab mich schon gefragt, wo du bleibst.
Kaffee?
Wir arbeiten seit 20 Jahren Hand in Hand.
Warum hast du mir nichts gesagt?
Ich dachte, du weißt es längst.
Über deine Kontakte beim Bauernverband oder so.
Einen Scheiß weiß ich. - Ich kann nicht alles absprechen.
Doch. Das kannst du.
Hier geht es nicht um Alltägliches. Und was sollen denn die Leute denken?
Die Leute denken, was sie wollen. - Ich will nur meine Arbeit machen.
Mir fehlen zwei Hektar.
Ich weiß.
Wo krieg ich die jetzt her?
Frag das Katasteramt, wem das Land
auf der Schiefen Kappe gehört. - Du weißt es auch.
Das ist eine offizielle Ausschreibung.
Dafür gibt es Regeln, Vorschriften.
Wenn uns irgendwas retten kann, dann diese scheiß Windräder.
Ohne neue Einnahmen sind wir in zwei Jahren pleite.
Ich hoffe, du sagst das nur, weil du sauer bist.
Frag Betty.
Die hat es mir vorgerechnet.
Du willst deine Arbeit machen?
Dann mach deine Arbeit.
Ich geh uns mal Kaffee machen.
Ich will keinen Kaffee. Ich will Windräder.
* ruhige Musik *
* Hecheln *
(Gombrowski) Tag, Frau Franzen.
Sie haben es nicht so mit Hundeleinen.
Ich schon. Aber Fidi nicht.
Verstehe. Bei Ihnen hat der Hund den Hut auf.
Die Farbe muss man aber auch nicht unbedingt in die Landschaft kippen.
Das ist mein Grundstück. Ist was Schönes, oder?
Landbesitz.
Stimmt.
Haben Sie einen Kaffee?
Bei uns heißt es:
Wer beim Verhandeln nichts trinkt, will sich nicht einigen.
Ich wüsste nicht, was wir zu verhandeln haben.
Ich biete Ihnen 15.000. Pro Hektar.
Pro Hektar ...?
Ihr Land. Zwei Hektar. Auf der Schiefen Kappe.
Ich hab kein Land auf der Schiefen Kappe.
Das hat Ihnen keiner erzählt?
Was erzählt?
Ihr Stadtmenschen.
Kauft und kauft und am Ende wisst ihr nicht, was ihr habt.
Ich weiß nicht, wovon Sie reden.
Hier gab\u0027s mal ein Schloss.
Ihre Villa, da wohnte der Verwalter.
So vor 100 Jahren hat ein Unternehmer das alles hier gekauft.
Hat das Schloss abreißen lassen. Hat hier Ton abgebaut.
Für Dachziegel.
In Berlin haben sie damit die Dächer gedeckt.
Die Frau vom Unternehmer hatte Obstwiesen.
Oben, auf der Schiefen Kappe.
Sie haben die Villa gekauft. Und damit auch die Obstwiesen.
Wenn das so wäre, dann wüsste ich das.
Zwei Hektar.
Hey. Kannst du mir beim Ausladen helfen?
Wer ist denn der Typ da draußen?
Hm?
Der mit dem Hund. Gombrowski.
Chef der Ökologica. Und was will der?
Nicht wichtig. Alles gut.
Sie wollen mein Land für diese Windräder.
So sieht\u0027s aus.
Sie waren gestern dabei.
Ich hab mich dagegen ausgesprochen.
Für 30.000 kann man seine Meinung schon mal ändern.
Möglich.
Aber selbst wenn - die Schiefe Kappe ist groß.
Vielleicht möchte noch jemand mein Land kaufen.
Gibt es.
Immobilienfonds aus Süddeutschland. Heuschrecken.
Die haben bei einer Auktion den halben Landkreis aufgekauft.
Danke für die Information.
Die werden Ihnen bestimmt sogar mehr bieten.
Warum sollte ich dann an Sie verkaufen?
Sie wollen hier was aufbauen.
Reitzentrum.
Scheunen, Ställe ...
Reitplatz.
Sie sind gut informiert.
Ich baue hier seit 40 Jahren.
Ich habe Leute, Maschinen, Material.
Ich weiß, wie man Genehmigungen besorgt.
Meine Freundschaft kann für Sie von großem Wert sein.
Ich denk drüber nach.
Tun Sie das.
* Pfiff *
* ruhige Musik *
* Aufzugklingel *
* leise Klaviermusik *
(Concierge) Guten Morgen, Herr Meiler.
* Handy * Meinen Wagen, bitte.
(Concierge) Sofort, Herr Meiler.
(Concierge ins Telefon) Den Wagen von Herrn Meiler, bitte.
Mizzie, mein Schatz. - "Den Schatz kannst du dir sparen."
"Dein Sohn wäre fast gestorben. Er nimmt wieder Drogen."
"Und du lässt deine Sekretärin ausrichten, dass du nicht kommst."
Mizzie, glaubst du an Schicksal?
"Herrgott, was soll denn das jetzt wieder? Ich hab ..."
Mizzie, ich bin hier was Großem auf der Spur, was Bedeutsamem.
Das hier könnte was richtig Großes werden.
* Mizzie legt auf. *
Mizzie?
(Concierge) Herr Meiler, Ihr Wagen ist jetzt da.
Ja. Danke.
(Mann am Telefon) "Falls Sie es vergessen haben:
Ich bezahle Sie, damit Sie Windräder verkaufen."
"Ist Ihnen das bewusst?" - (Pilz) Ja, Herr Lindemann.
"Sind Sie sicher? - Natürlich, Herr Lindemann.
"Den Eindruck habe ich nicht." - Nein. Mir ist durchaus bewusst,
dass meine Performance in den letzten Monaten ...
"Performance? Ihre Zahlen stagnieren."
Das weiß ich. - "Ich habe den Eindruck,
Sie geben sich damit zufrieden." - Nein. Natürlich nicht.
Ich rechne mit einer Trendwende. - "Ist das so?"
Ja. Zum Beispiel gestern, der Windpark Unterleuten.
Ich bin da äußerst optimistisch.
"Das will ich hoffen. Wir haben da einiges vor."
Natürlich gebe ich mir die größte Mühe.
Ich bin sicher, wir sehen schnell Ergebnisse.
"Schön. Halten Sie mich auf dem Laufenden."
Natürlich. Vielen Dank für das Gespräch.
Und grüßen Sie herzlich Ihre Frau. - "Wiederhören."
Guten Morgen. - Guten Morgen.
Guten Tag, Frau Pilz.
Darf ich? - Kennen wir uns?
Pilz wie der Champignon.
Meiler, Konrad.
Ich möchte Windräder bauen. In Unterleuten.
Und deshalb sind Sie mir in mein Hotel gefolgt?
Ich wollte keine Zeit verlieren.
Ich schicke Ihnen die Ausschreibungsunterlagen gerne.
Ausschreibung. Die papiergewordene Verhinderung
von Wachstum und Fortschritt.
Ich mache die Regeln nicht.
Natürlich machen Sie das. Sie machen Regeln. Ich mache Regeln.
Regeln-Machen ist unser aller Kerngeschäft.
Um Windräder zu bauen, brauchen Sie Land.
Ich besitze acht Hektar auf der Schiefen Kappe.
Aber das wissen Sie natürlich.
Und Sie wissen natürlich, dass acht Hektar zu wenig sind.
Dann verraten Sie mir, wem ich zwei Hektar abkaufen kann.
Sagen Sie jetzt nicht: "Gehen Sie zum Katasteramt."
Das wäre ziemlich unfair gegenüber lokalen Mitbewerbern.
Für ein Projekt dieser Größenordnung
brauchen Sie einen erfahrenen Investor an Ihrer Seite: mich.
Herr Meiler, wir reden hier von zehn Windrädern.
Das ist für mich keine Größenordnung.
Sie reden von zehn Windrädern, weil die Leute Sie aus dem Dorf jagen,
wenn Sie von 100 reden. Zehn Windräder sind der Fuß in der Tür.
Die ersten zehn tun den Leuten richtig weh.
Aber stehen die mal, lässt der Schmerz nach.
Und die nächsten 50 werden viel einfacher.
Und die 50 danach reine Formsache.
Ziemlich große Zahlen.
Ich hab keine Angst vor großen Zahlen.
Und ich sitze hier nicht wegen zehn Windrädern.
Und ich glaube, Sie auch nicht.
* ruhige Musik *
Tag, Herr Kron.
Was verschafft mir die Ehre?
Herr Kron.
Herr Kron, die Lage ist ernst.
Diese Windräder ...
Wir müssen diesen Wahnsinn stoppen.
Wir?
Sie waren doch früher Vorarbeiter in der LPG?
Brigadier. Aber das ist bald 30 Jahre her.
Sie sind hier ein angesehener Mann. Die Menschen hören auf Sie.
Also, wir müssen unsere Energie bündeln.
Sie sollten sich nicht in Dinge einmischen, die Sie nicht verstehen.
Man legt sich nicht an mit Gombrowski. Nicht ungestraft.
Gombrowski von der Ökologica?
Großbauer. Seit Generationen. Der weiß, wie man Geld verdient.
Das Geschäft mit den Windrädern lässt er sich nicht kaputtmachen.
Schon gar nicht von Ihnen.
Wenn wir das Dorf hinter uns bekommen,
dann bleibt Gombrowski keine andere Wahl.
Lassen Sie es.
Sie wären nicht der Erste, der das mit dem Leben bezahlt.
Das ist jetzt ein Scherz.
Wissen Sie, was die "Gute Hoffnung" ist?
Das war die LPG. Unsere LPG.
Bis zur Wende. Bis alles zum Abschuss freigegeben wurde.
LPG war DDR. Und was DDR war, musste weg.
Und was hat das mit Gombrowski zu tun?
Der fette Hund hat das große Geschäft gewittert.
Wollte sich die LPG unter den Nagel reißen. Zum Nulltarif.
Da gab es auch Leute, die sich gegen ihn gestellt haben.
Zum Beispiel Erik Kessler.
Wer soll das sein?
Der Mann von Hilde Kessler. Die Katzenfrau?
Frau Kessler.
Bis er eines Nachts im Wald lag. Mit eingeschlagenem Schädel.
Nehmen Sie es mir nicht übel, aber das sind doch Schauermärchen.
Passen Sie auf Ihre Familie auf.
* ruhige Musik *
* Er seufzt. *
Du hattest recht.
Womit?
Ich muss flexibler sein.
Es gibt immer mehr als einen Weg zum Ziel.
Dieser Gombrowski, warum war der heute hier?
Hallo sagen. "Willkommen in Unterleuten."
Diese Geschichte mit den Windrädern ...
Versprich mir, dass wir uns da raushalten.
Ich bin froh, dass wir das hier machen.
Wir beide gemeinsam.
Ich danke dir.
Sie sind also zurück.
Sieht so aus.
Das sind 780 Euro.
Mehr hab ich nicht.
Sie gehören Ihnen, wenn Sie Ihre Sachen packen und verschwinden.
Gombrowski hat schon genug Ärger.
Lassen Sie dieses Dorf in Frieden.
* ruhige Musik *
Untertitel im Auftrag des ZDF, 2020
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