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- Alle in die Mitte! - Versammelt euch in der Mitte!
- Ihr werdet mich danach töten. - Ja. Werden wir auch deinen Sohn töten?
Hände hinter den Kopf!
(SCHÜSSE)
(SCHREIE)
(EXPLOSION)
...eine Sondersendung zum Attentat auf die Stockholmer Börse.
- Wir hätten das verhindern können. - Wenn das rauskommt... Sei still!
Lass ihn in Ruhe. Bitte...
(SCHÜSSE)
- Was ist passiert? - Simon hat auf mich geschossen.
Das gehört Rebecka, oder? Jetzt schnüffelst du also in ihren Sachen.
- Sarah war an einer Untersuchung dran. - Willst du Ärger bekommen?
- Hallo? - (REBECKA:) Ich muss mit dir reden.
Aktuelle Hinweise zur Verkehrslage nach dem Attentat:
Die Absperrung im Klarastrandsleden wurde aufgehoben.
Die Zentralbrücke ist jetzt wieder befahrbar.
Die Polizei empfiehlt aber, die Westbrücke oder den Essingeleden zu benutzen, -
- wenn man nicht in die Innenstadt muss.
Das Gebiet um die Stockholmer Börse ist weiterhin für den Verkehr gesperrt.
Die Busse in der Umgebung fahren Umleitungen.
(SIRENEN IM HINTERGRUND)
- Seltsamer Ort für ein Treffen. - Ist das nicht egal?
- Unsere Büros sind im gleichen Gebäude. - Aber da weiß man nicht, wer zuhört.
Wir müssen über Sarah Farzin reden und über ein Memorandum, das bei mir war.
- Ein Memorandum worüber? - Das weißt du ganz genau.
Wenn du mich anklagen willst, mach das in der Arbeitszeit. Im Büro.
Verstehst du nicht, dass wir auf der gleichen Seite stehen?
Und welche Seite ist das?
Die, auf der niemand versteht, was hier passiert.
Mir gefällt das nicht. Und dir und Gunnar vermutlich auch nicht.
- Wollen wir uns nicht gegenseitig helfen? - Wie denn?
- Ich will den Bericht zum Memorandum. - Du hast doch bei LPH gearbeitet.
Ich habe es dort versucht, aber ohne Erfolg.
Sarah muss eine Kopie davon gehabt haben.
Wenn ich den Bericht hätte, bräuchte ich dich ja nicht.
Stimmt. Aber du brauchst meine Hilfe, um ihn zu verstehen.
Wir kommen gleich zu Markus Andrén, der zu rechtsextremem Terror forscht.
Aber zunächst zu unserer Reporterin Karin Andersson im Polizeihaus von Stock...
Ich werde eine Art Rede halten müssen.
Was sagt man in so einer Situation?
Nichts. Man lässt die Stille sprechen.
- Willst du wissen, wie es gelaufen ist? - Ja, entschuldige.
- Wie ist es gelaufen? - Sie will zuerst mit Gunnar reden.
Du hast ein fantastisches Überredungstalent.
- Weißt du das? - Mm.
Was ist los?
Wir laufen gerade jedem Ball nach.
Ich bin müde; das soll nichts bedeuten.
(KLOPFEN)
- Können wir ihr vertrauen? - Nicht im Geringsten.
- Also sagen wir "nein, danke"? - Was meinst du?
- Es wäre einen Versuch wert. - Mm.
(POLIZEIFUNK IM HINTERGRUND)
Du... Entschuldigung.
- Wofür? - Alles; Sarah, Rebecka...
- Ach, das... - Geht es schief, trage ich die Schuld.
- Es wird nicht schiefgehen. - Du sollst mich nicht wieder decken.
Versprochen.
BLAUE AUGEN
"DAS KIELWASSER"
(SCHWERES ATMEN)
Versuch, etwas zu trinken.
(SCHMERZENSSCHREIE)
- Wir müssen weg. - Er ist nicht transportfähig.
- Wir haben keine Wahl. Pack zusammen. - Die Kugel muss raus.
Keine Diskussion. Pack zusammen. Vergiss nichts.
(SCHUSS)
Ich mache so weiter, bis du den Außenhautschutz abschaltest!
Dichter ran kommen wir leider nicht.
Ein ziemliches normales Aussehen. - Er ähnelt dir ein bisschen.
Wie viele haben wir jetzt? - Wir haben 52 Hinweise erhalten.
Er ist nicht in der Kartei. Entweder ein Neuzugang oder ein unauffälliger Mensch.
Vermutlich letzteres. Er scheint der Anführer zu sein.
Wir konzentrieren uns also darauf... - Janne, hast du das Foto von Cedergren?
...die beiden zusammenzubringen.
Entschuldigung, woran arbeitet ihr?
Wer ist das?
Nils Huldt, 5 Jahre, der Sohn von Magnus Huldt.
Der Sicherheitschef, der tot aufgefunden wurde.
Er wird seit Dienstag vermisst. Vielleicht wurde Huldt mit ihm erpresst.
- Seit wann wisst ihr das? - Seit einer Stunde.
- Wann schickt ihr eine Fahndung raus? - Weiß ich nicht.
- Ein Fünfjähriger ist verschwunden! - Wir müssen erst die Angehörigen finden.
Die Mutter wohnt in den USA.
- Wir warten noch auf weitere Hinweise. - Reichen 52 Hinweise nicht?
- Was willst du damit sagen? - Wie sieht das aus, wenn es rauskommt?
- Politik ist nicht meine Baustelle. - Können wir weitermachen?
Die Rede des Ministerpräsidenten beginnt gerade.
Es gibt Zeiten des Redens. Und es gibt Zeiten des Nachdenkens.
Heute ist es höchste Zeit für letzteres.
Es ist höchste Zeit für Mitgefühl.
Um den betroffenen Familien, Freunden, Kollegen unsere Unterstützung zu zeigen.
Nehmt euch die Zeit, um füreinander da zu sein.
Und wenn wir am Sonntag wählen gehen, tun wir dies nicht nur als Mitbürger, -
- sondern vor allem als Mitmenschen.
Lasst uns nun gemeinsam eine Minute des Schweigens verbringen.
Scheiße, der sammelt vielleicht Stimmen!
Krank.
Danke.
- Etwas frische Luft? - Mm.
Ich dachte, wir machen einen Spaziergang.
- Hast du Höhenangst? - Nicht richtig, mir wird nur schlecht, -
- wenn ich runtersehe. - Dann sieh nicht runter. Sieh mich an.
- Wie geht es dir? - Scheiße, ist das hoch...
- Ich meine mehr im Allgemeinen. - Ach so.
Weiß nicht... Gestern habe ich zuerst meine Mutter und Schwester angerufen.
Ich habe nicht nachgedacht, sondern es einfach getan.
Wenn so etwas passiert, wird einem klar, was wirklich wichtig ist.
Ja, das ist wohl so.
Ah...
Ich bin echt gut in so was.
Ach, wir schieben es auf die Höhenangst.
Mm... Du hast Recht. Es war deine Schuld.
Ich übernehme jede Schuld.
- Darf ich jetzt gehen? - Du darfst jetzt gehen.
- Gunnar. - Hallo, ich bin's. Du...
Brauchst du mich, oder kann ich kurz weg und etwas überprüfen? Es geht um Sarah.
Wir müssen das Uhrwerk überprüfen. Das dauert zwei Wochen.
Und das geht nicht schneller?
Wir arbeiten mit der besten Werkstatt zusammen.
- Kann ich mich etwas umsehen? - Ja, natürlich.
- Hallo. - Hallo...
Es tut mir leid, dass ich nicht zur Beerdigung kommen konnte.
- Du hast Sarah ja nicht gekannt. - Nein, aber...
Siehst du. Wieso hättest du also kommen sollen?
Leg die einfach da hin.
Ich habe ja Sarahs Job übernommen.
Ich kann ein paar Dokumente nicht finden, und vielleicht weißt du ja...
Eine Untersuchung einer PR-Agentur, die LPH heißt.
Reicht das jetzt nicht? Du kommst mit Blumen...
Du kannst dir auf die Schultern klopfen und weitermachen.
Ich kann das nicht tun.
Suchst du das hier?
Sie bat mich, es aufzubewahren. Sie wollte mir später sagen, warum.
Ist sie deshalb gestorben?
- Ich weiß es nicht. - Aber du glaubst es.
Ich komme wieder, wenn ich die Antwort kenne.
(MATTIAS BRÜLLT)
Hol sie jetzt raus!
Bleib ruhig. Du musst liegenbleiben!
- Wir müssen die rausbekommen. - Eins, zwei, drei...
(MATTIAS WIMMERT)
So, ganz ruhig.
Warte, Mattias...
- Er ist ohnmächtig geworden. - Mattias...
- Es klappt nicht. Was machen wir? - Verbinde ihn wieder.
- Und dann? - Stopp die Blutung.
- Was machen wir dann? - Ruhe.
- Was mache ich dann? - Warte! Ruhe!
Mattias...
(FREIZEICHEN)
- Hallo? - Hier ist Gustav.
(FREIZEICHEN)
Der Teilnehmer kann deinen Anruf derzeit nicht annehmen.
(AUTOMOTOR)
WO IST NILS?
Komm.
Ein Erwachsener und zwei Kinder nach Uddevalla, bitte.
- 2. Klasse? - Mm.
- Wie alt sind die Kinder? - Zwei und...
- Fünf. - Das macht 965 Kronen.
- Wieso kommt Papa nicht mit? - Wir treffen uns später mit ihm.
- Wieso? - Das erkläre ich dir später.
Bitte den Betrag bestätigen.
- Wo fahren wir hin? - Du wirst schon sehen.
Du musst dir keine Sorgen machen.
- Glaubst du, Papa ist böse auf mich? - Wieso sollte er das sein?
- Weiß ich nicht. - Das ist er ganz sicher nicht.
Das darfst du nicht denken. So was darfst du nicht denken.
Wo ist Love?
Love...
Love?
Love.
- Verfluchte Scheiße! Love! - Love!
Simon, ich habe ihn gefunden.
Du darfst nicht einfach so verschwinden.
Ist das nicht unser Zug?
WO IST NILS?
Komm.
Hallo.
Bitte schön.
Hallo, hallo.
- Was machst du hier, verdammt? - Er braucht einen Arzt.
- Wir sind auf allen Titelseiten. - Wir hätten das am Telefon klären können.
Ihr seid eine Investition mit schlechter Rendite.
- Bist du zufrieden? - Natürlich nicht.
Glaubst du, ich bin es?
Entweder hilfst du mir, oder ich folge dir jetzt.
Scheiße...
Das darf doch nicht wahr sein!
Schatz, hör mir zu... Ich regele das. Natürlich.
Du bist mir genauso wichtig. Noch viel wichtiger.
Du, ich muss jetzt auflegen. Nimm das bitte nicht so...
Ich regele das. Küsschen. Tschüs.
- Moin. - Moin.
Was meinst du; wie läuft es?
Es läuft gut.
- Du bekommst eine vertrauliche Aufgabe. - Okay...
Was weißt du über...
...Babysitting?
Ein bisschen.
Toll, dass du so schnell kommen konntest.
Ich habe heute eigentlich frei, aber da ich gleich um die Ecke wohne...
Ich kann das provisorisch reparieren, aber unser Lager ist in Solna.
Heute ist auf den Straßen die Hölle los. Das wären unnötige Kosten für dich.
- Hauptsache, es funktioniert erst mal... - Ja, ja.
Schreckliche Sache. Wie kann man einfach so Leute umbringen?
Ja...
- Bist du gerade eingezogen? - Nein, ich reise nur viel.
Ein Tipp: Die Kneipe an der Ecke macht ganz zauberhafte Burger.
- Oh, toll. Ich liebe Hamburger. - Ich auch. Die sind lebensgefährlich.
- Super. Sieht man ja. - Bei mir geht's auch schon los.
So... Okay, das war's. Das hält ein paar Wochen.
- Toll, dass du das einfach so machst. - Kein Problem. Ich weiß ja, wie das ist.
Man wird panisch, aber...
Weißt du was? Wir machen das so: Das war gratis. Wir sind ja Nachbarn.
- Das muss eh noch richtig gemacht werden. - Wow, das ist echt nett.
Kein Ding. Gut.
- Abgemacht. Das kriegst du selbst hin? - Klar, kein Problem.
- Super. Mach's gut. - Mach's gut! Tschüs.
Bier? Kaffee?
Ich nehme einen Kaffee.
Für welche Rede brauchst du denn Hilfe?
Die ist für den Verbandskongress.
- Willst du nicht die Wahl abwarten? - Nein, ich bin lieber vorbereitet.
Besonders jetzt, mit all den Angriffen und Anschuldigungen aus allen Richtungen.
Ich will die Menschen mit ein paar wohl gewählten Worten beruhigen.
Das kannst du doch so gut.
- Nur, wenn du Zeit hast. - Zeit?
Zeit ist alles, was ich habe.
Ich rufe dich an.
Ich verstehe, wieso Gunnar dich zurückhaben wollte.
"Erkundung von Uranvorkommen im westlichen Teil Götalands".
"Uddevalla als Pilotregion". Der Mord an der Sicherheitspartei-Frau.
Sie wird später im Text erwähnt.
Komm.
Sarah arbeitet mit Indal an der Änderung des kommunalen Vetos für den Uranabbau.
- Indal will in Uddevalla Uran abbauen. - Dort ist Nilsson Kommunalpolitikerin.
Aber sie hat die gleiche Einstellung zur Uranfrage wie die anderen. Wieso also SIE?
Annika ist die fehlende Verknüpfung. Also sollte die Antwort dort zu finden sein.
Wieso Annika Nilsson? Sie hat weder Macht noch Einfluss.
Und was ist mit Sarah?
Zu glauben, dass Sarah Hiltes Kontakt- person war, ist schon ziemlich naiv.
Das geht weiter hinauf. Da bin ich mir sicher.
In wessen Auftrag war Sarah unterwegs, außer dem von Veronika Strömstedt?
Ich tippe auch auch Veronika.
- Das kann man kürzen... - Erik?
- Hallo. Entschuldige die Verspätung. - Kein Problem.
Wie läuft die Terroristensuche?
Die Polizei ist optimistisch. Wir müssen hier abbrechen, falls sich da etwas tut.
Mm... Dann sollten wir das nicht länger herauszögern.
- Wann startet der Handel wieder? - Am Montagmorgen.
Aber wenn die Kurse um mehr als 6 % fallen, wird der Handel geschlossen.
Wie groß ist das Risiko für eine Negativ-Spirale?
Groß. Wenn der Wirtschaft das Geld fehlt, wird es schwer werden, sich aufzurappeln.
Deshalb ist Indal zu massiven Unterstützungskäufen bereit.
- Wie massiv? - So groß, wie nötig.
Und was will Indal als Gegenleistung?
Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich mir keine Sorgen über den Aktienkurs mache.
Wenn die Krise anhält, müssen wir die Firma vielleicht ins Ausland verlagern.
Die Kosten für die Verlegung, Investitionen im Meer...
PR-mäßig ein Albtraum.
Ihr habt in London den gleichen Einfluss wie hier.
Ich will nichts lieber, als dass Schweden wieder auf die Füße kommt.
Wir würden eine Goodwill-Geste der Regierung zu schätzen wissen.
Und zwar?
Soweit ich weiß, gibt es in der Regierung Individuen, -
- die eine Schmutzkampagne gegen Indal betreiben.
Ich möchte, dass du diese beendest.
Wie soll ich das machen? Ich weiß nicht mal, von wem du sprichst.
Gunnar Elvestad und Rebecka Lundström.
Du darfst nicht einschlafen. Bleib wach.
- Brauchst du etwas? - Nein...
Gustav kommt sicher gleich. Alles wird gut.
(AUTOGERÄUSCHE)
Da kommen sie.
Sie sind hier.
Jetzt schläft er gleich ein.
Alles wird gut.
Gleich spürst du nichts mehr.
- Er hat auf mich geschossen. - Was hast du gesagt?
- Er hat auf mich geschossen. - Ja...
Er hat auf dich geschossen, aber jetzt kannst du dich entspannen.
Wir müssen ihn finden.
- Was sagst du? - Wir müssen ihn finden.
Er hat auf mich geschossen, das kleine Schwein.
Ich glaube, es ist soweit.
Ich sage Bescheid, wenn ich Hilfe brauche.
(EIN TELEFON KLINGELT)
(EIN TELEFON KLINGELT)
(EIN TELEFON KLINGELT)
- Hallo. - Hier ist Sofia, die Mutter von Love.
- Ist mein Bruder da? Simon? - Wer?
Simon. Mein Bruder. Kann ich ihn bitte sprechen?
- Ich weiß jetzt nicht, wovon du redest. - Ich will mit ihm reden.
Die haben deinen Sohn und den anderen Jungen gestern abgeholt.
Von einem Simon habe ich noch nie gehört.
- Weißt du, wo sie hin wollten? - Tut mir leid; ich weiß nichts.
Hat er losgelegt?
Alles wird gut. Er ist stark.
Habe ich dir erzählt, wie er mich einmal bat, ihn ohne Betäubung zu nähen?
Zig Kilometer von unserem Regiment entfernt...
Ich, Mattias und ein Anfänger, der nicht mal ein Messer anreichen konnte.
Es ging direkt durchs Handgelenk. Er hat keine Miene verzogen.
Er sagte nur, dass ich es ordentlich zunähen soll.
- Ist Simon noch beim Babysitter? - Mm...
- Und er weiß, dass wir jetzt hier sind? - Ja.
- Ich habe mit ihm gesprochen. - Wann denn?
Gerade eben. Er kommt her, wenn er deinen Sohn abgeholt hat.
Mach dir keine Sorgen. Alles wird gut.
Nils, hör mir bitte zu. Es ist wichtig, dass du tust, was ich dir sage, okay?
Siehst du das Foto? Wer ist das da drauf?
- Wer ist das? - Ich.
Weißt du, wieso es dort ist?
Weil dein Papa möchte, dass du nach Hause kommst. Und das willst du ja auch.
Nimm die Zeitung, geh zu der Frau dort und zeig ihr das Foto.
- Sie wird dir helfen. - Ich will bei dir bleiben.
- Das geht leider nicht. - Wieso nicht?
Weil wir wegfahren müssen und...
Es geht einfach nicht.
Sie wird dir nach Hause helfen, damit du deinen Papa treffen kannst.
Hey, zeig mir mal, wie mutig du bist.
Geh...!
- Danke, dass du trotz Stress hier bist. - Es klang dringend.
Ich möchte dich um einen Gefallen bitten.
Ich erlebe dich als pflichtbewusst. Du tust, was du für richtig hältst.
Das will ich doch hoffen.
Ich lebe nach einer andere Philosophie. Es gibt Wichtigeres als Pflicht und Moral.
- Was sollte das sein? - Konsequenzen. Folgen.
Vielleicht ist das meine Pflicht. So zu handeln, dass es für viele das Beste ist.
Um was wolltest du mich eigentlich bitten?
Ich möchte, dass du deine Nachforschungen zu Indal beendest.
Du erfüllst die Wünsche eines Mannes ohne Moral bei Pflichten und Konsequenzen.
Ich habe mir das gut überlegt. Das ist die beste Alternative.
Und wenn ich zu einer anderen Schlussfolgerung komme?
Dann zwingst du mich zu Maßnahmen, die ich lieber vermeiden würde.
"Wir dürfen niemals ihr simples Comic- Bild zu unserem Selbstbild machen."
- Sehr gut. - Und dann ein kräftiger Schlusssatz.
- Eine rhetorische Frage, ein Zitat... - Mm.
Moin! Du hast es also gleich gefunden.
- Wie ist die Stimmung derzeit? - Verängstigt. Also...
Jetzt könnte man etwas aus der Situation machen, -
- aber die Leute haben Angst, zu reden. Sie glauben, sie sagen etwas Falsches.
- Hey, du bist in der Sicherheitspartei? - Ja, also...
- Ja. - Entschuldige, wer bist du?
- Darf ich ein paar Fragen stellen? - Wir essen gerade.
- Danke für den Tipp. Leckere Hamburger. - Nur ein paar Fragen. Hast du Zeit?
Sicher, klar.
Eigentlich ist es nur EINE Frage: Hat nicht jeder Mensch den gleichen Wert?
- Doch, sicher. - Ich weiß nicht, ob das so sicher ist.
Wir sind Schweden-Freunde, keine Rassisten.
Das sagt ihr, aber ihr legt verschiedene Maßstäbe an unterschiedliche Menschen an.
Darf man nicht verlangen, dass man sich an unsere Traditionen hier anpasst?
- Du meinst Einwanderer? - Ja.
- Schweden müssen sich nicht anpassen? - An etwas anpassen, was man bereits ist?
- Es geht also um Gene, nicht um Kultur? - Nein, nein.
- Worum geht es? Ich bin neugierig. - Traditionen und Werte.
- Kannst du mir ein Beispiel nennen? - Wir verstehen, dass du uns nicht wählst.
Reg dich nicht auf. Ich bin nur neugierig.
Wenn Schweden Mist bauen, war es die Person - bei Ausländern ist das anders.
Kennst du den typischsten Namen in schwe- dischen Gefängnissen? Es ist nicht Kalle.
Sagen wir mal so: Wenn du als Gast bei jemandem eingeladen bist...
- Dann musst du dich benehmen. - Als Gast? Im eigenen Land? Wo man lebt?
- Nein. So habe ich das nicht gemeint. - Das ist eine einfache Frage.
Haben alle Menschen den gleichen Wert?
Okay, dann weiß ich Bescheid. Danke, dass ihr euch Zeit genommen habt.
Wer zum Teufel war das?
Ein Bier. - Willst du auch noch eins?
- Nein. Ich sollte jetzt nach Hause. - Eins schaffst du doch noch?
- Kannst du mal lauter machen? - Klar.
Alle, die sich von Extremismus abgrenzen wollen, müssen zusammenhalten.
Wie die Regierung sagt: "Gemeinsame Verantwortung". Die übernehmen wir gern.
- Die anderen Parteien wollen euch nicht. - Ja, das ist bedauerlich.
Sie wenden sich von vielen Schweden ab; alle, die sich über die Zukunft sorgen.
Deine Partei hat ihren kriminalpolitischen Sprecher abgesetzt. Wieso gerade jetzt?
Ich weiß nicht, woher diese Information kommt. Sie stimmt nicht.
- Olle Nordlöf ist nicht abgesetzt worden? - Er hat selbst um ein Time-Out gebeten.
Davon habe ich nichts gewusst, Olle.
Davon, dass ich ein Time-Out nehme oder davon, dass es die Presse erfahren hat?
Sag Juhlin, dass er sich keine Sorgen machen muss. Ich halte die Klappe.
Nummer 83.
Ich bin hier, weil ich Informationen über den Mann habe, den ihr sucht.
Es ist...
...mein Enkelsohn.
- Kannst du kurz warten? - Ja.
- Ist alles gut verlaufen? - Ja.
Ich habe Antibiotika und Schmerztabletten dagelassen, die du ihm geben kannst.
- Wird er es überleben? - Ja. Wenn ihm nichts weiter passiert.
Die Kugel saß fest, aber jetzt ist sie raus.
- Ich fahre dich nach Hause. - Bis zum nächsten Bahnhof reicht mir.
- Ich fahre dich nach Hause. - Okay.
Wach auf!
- Wo ist Simon? - Was?
Wo ist Simon? Wieso hast du sein Telefon?
Was machst du da? Was soll das heißen?
Hast du ihn getötet?
Hast du?!
- Nein... - Und wo ist er dann?
- Ich weiß es nicht... - Lüg mich nicht an!
Vielleicht ist er zur Polizei gegangen.
Nicht Simon. Du kennst Simon nicht. Er würde niemals zur Polizei gehen.
Würde er denn auf mich schießen?
Na?
Zwei Mal.
Er hat uns enttäuscht.
Er hat dich enttäuscht.
Hey...
Es ist okay.
Es ist okay...
Was glaubst du wohl, wer ich bin?!
Was glaubst du, wieso wir dich ausgewählt haben?
Weil du so besonders bist?
Hast du das geglaubt? Na?
Weil du gehorsam bist, Sofia.
Wie ein kleiner Hund.
Du tötest Menschen, ohne mit der Wimper zu zucken, wenn wir es dir befehlen.
Das ist das einzige, wozu du taugst.
Solche wie du haben solche wie mich verdient.
Dann tu es doch...
Erschieß mich.
Worauf wartest du?
Schieß...
Du bist so was von feige.
(KLICKEN)
(MATTIAS BRÜLLT)
(FREIZEICHEN)
Hier ist Simon. Wenn du mir eine Nachricht hinterlässt, melde ich mich.
- Hallo. - Hallo... Wie läuft es?
Frustrierend langsam. Und bei dir?
Ich wollte die Nilsson-Kinder nach einer Verbindung zu Indal fragen. Ohne Reaktion.
Der Ministerpräsident will das vertuschen. "Hör auf oder räume deinen Schreibtisch."
Es ist offensichtlich, wer da die Fäden in der Hand hält.
Verdammter Mist... Rebecka hat den Bericht.
Hallo... Wir haben den Attentäter von der Börse identifiziert.
- Kommst du jetzt? - Ich hole ihn.
Mensch, hast du mich erschreckt.
Was machst du?
Komm, ich zeige es dir.
Indal beschreibt die Möglichkeiten des Uranbergbaus in diesem Land.
Rate man, wo sie anfangen wollen.
- Was ist denn? - Wir müssen damit aufhören.
Womit denn?
- Willst du Schluss machen? - Ach...
Ich habe Erik Hilte versprochen, nicht mehr in seinen Geschäften zu schnüffeln.
Was? Hat er dich bedroht?
Er investiert ein Vermögen, damit wir nicht in eine finanzielle Krise geraten.
Das geht so nicht. Hör mir mal zu.
Wenn das rauskommt, bist du als Parteichef und Ministerpräsident erledigt.
- Ich kann nicht nur an mich denken. - Dann denk auch an mich.
Halte dich von Hilte fern. Er hat mehr auf dem Gewissen als gewöhnliche Lobbyisten.
- Außerdem... - Rebecka, gib mir den Bericht.
- Nein. - Die Entscheidung ist gefallen.
Du hörst mir nicht zu, oder wiegt mein Wort einfach nicht so schwer?
- Rebecka... - Du kannst jetzt gehen.
Du begehst einen großen Fehler.
(GLAS SPLITTERT)
(LOVE WEINT)
Wir sind jetzt zuhause.
Rebecka?
Wähle den Notruf.
Übersetzung: filmtiger
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