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(Off) Villa Glencliff, 1904.
* Vogelstimme *
* Katzenschnurren *
* Schritte kommen n�her. *
(Junge) Miu-Miu, Mautz, komm her.
Na, komm her.
* Fauchen *
(Mann) Komm, komm her zu mir. Pass auf.
Komm her zu mir.
Miu-Miu.
Miez, Miez, komm her.
Na, komm zu mir.
Miu-Miu, nun mach schon.
Wo treibst du dich wieder rum?
Miu-Miu, komm endlich.
* Vogelzwitschern *
* D�stere, spannungsvolle Musik *
* Angetriebene, pulsierende Musik *
(Off) Villa Glencliff, 30 Jahre sp�ter.
* Klopfen an der T�r *
* Pochen *
* Gewittergrollen *
(Mrs. Pleasant) Guten Abend, Mrs. Crosby.
Sie sind die Erste von allen. (Mrs. Crosby) Gut so.
(Mrs. Pleasant) Alles wurde so belassen, wie Sie es anordneten.
(Mrs. Crosby) Sie haben die R�ume makellos sauber gehalten.
Oh ja.
Mrs. Pleasant, ich kann nicht sagen, dass Sie etwas vers�umt h�tten.
Mit den Faschisten auf der einen Seite und Demokraten auf der anderen
ist die Welt zu einem Pulverfass geworden.
Mister West ist in Sicherheit?
(Mrs. Pleasant) Genauso, wie Sie ihn verlassen haben.
(Mrs. Crosby) Der Grad des Verfalls d�rfte minimal sein.
Es wird ein eigenartiges Gef�hl sein, ihn jetzt wiederzusehen.
Und ihn wieder zu h�ren.
Wollen wir?
* Wummern und Rattern *
(Mrs. Crosby) Wurde die Temperatur beibehalten?
(Mrs. Pleasant) Selbstverst�ndlich.
(Mrs. Crosby) Sind Sie sicher? (Mrs. Pleasant) Ganz sicher.
Die Schl�sser wurden seit Ihrem Besuch nicht ge�ffnet.
(Mrs. Crosby) Das war vor ewigen Zeiten.
Andererseits ist es gar nicht so lange her.
(Mrs. Pleasant) 20 Jahre.
(Mrs. Crosby) Sie sagen es.
* Rasseln der Ketten *
Das erlebt man nicht oft. Etwas zu �ffnen, was man selbst verschloss.
Vor 20 Jahren.
Auf die Stunde genau.
Gl�ckwunsch zum Jahrestag, Mister West.
Willkommen im Jahr 1934.
* Quietschen *
* Unheilvoller Klang *
Liebe Mrs. Pleasant.
Ich erinnere mich nicht, dass Sie mich dar�ber informiert h�tten.
Wie erkl�rt sich diese Motte?
(Mrs. Pleasant) Aber das verstehe ich selbst nicht.
Ich hatte ja keinen Schl�ssel.
(Mrs. Crosby) Ja. Ist gut, Mrs. Pleasant.
Da muss ich wohl eine Untersuchung in der �rtlichen Kolonie veranlassen,
um herauszufinden, wen sie hierhergeschickt haben.
* Klirren *
(Mrs. Pleasant) Das ist sein Geist.
(Harry) �ffnen Sie die T�r. Seit zehn Minuten trommle ich dagegen.
(Mrs. Crosby) Nur einen Augenblick. Warten Sie.
Ein Moment, bitte.
* Donnergrollen *
Der erste unserer G�ste ist eingetroffen, Mrs. Pleasant.
Da haben wir ihn also.
(Harry) Guten Abend, Mrs. Crosby,
(Mrs. Crosby) Guten Abend, Harry.
(Harry) Ich entschuldige mich f�r die Scheibe, aber ... oh, Sie erlauben?
(Mrs. Crosby) In meiner Erinnerung verfahren Sie sehr gro�z�gig.
(Harry) Wollen wir so fr�h am Abend die S�bel blitzen lassen?
(Mrs. Crosby) Das ist ein Gebiet, von dem Sie auch eine Menge verstehen.
(Harry) Sie spr�hen ja vor Charme, Mrs. Crosby.
(Mrs. Crosby) Sagen Sie, sind Sie mit der Bahn gekommen?
(Harry) Nein, mit dem Auto. Aber der Zug m�sste da sein.
Ich konnte ihn gerade �berholen.
Eine ganze Nacht, um das Testament zu verlesen?
Bin ich der Erste? (Mrs. Crosby) Ja.
(Harry) Wie viele noch? (Mrs. Crosby) Keine Ahnung.
F�nf sind benachrichtigt worden. F�nf, die noch leben.
(Harry) Ich kenne zwei und damit einen zu viel.
Warum bin ich verwandt mit einem Mann namens ... - (Mrs. Crosby) Namens ...
Charlie Wilder.
* Klopfen * (Harry) Cheers.
(Susan) Guten Abend.
(Cicily) Genau so habe ich es mir vorgestellt.
(Mrs. Pleasant) Darf ich Ihnen die M�ntel abnehmen?
(Mrs. Crosby) Warum reagieren Sie so aggressiv Charlie gegen�ber?
(Harry) Zum Zweiten,
weil er mein Cousin ist und ich keine Kriegshelden mag.
Zum Dritten, er ist ein Querulant und zum Vierten, er ist ein Gigolo.
Und zum Ersten, weil ... - Sie ihn besonders gern mag.
(Harry) Eine Eins f�r die Testamentsverleserin.
- Oh, nicht ich werde das Testament verlesen. - Nein? Wer sonst?
(Mrs. Crosby) Cyrus West.
* Unverst�ndliches Gespr�ch zwischen Cicily und Susan. *
(Susan) Wir wollen nicht geschmacklos r�hrselig sein.
(Cicily) Ich sterbe, wenn ich es bin. Stirbst du auch, wenn ich es w�re?
(Susan) Nicht, wenn ich die N�chste in der Reihenfolge bin.
Ich glaube, mit diesem alten Kasten w�rde ich fertig werden.
(Mrs. Crosby) Guten Abend, Ms. Sillsby. Guten Abend, Ms. Young.
* Miauen einer Katze *
Susan Sillsby, die ber�hmte Sportlerin und Cicily Young.
(Susan) Die kennt man. (Cicily) Ich nehme einen Drink.
(Susan) So zeitig? Sie trinkt sonst nie vor Sonnenaufgang.
(Harry) Sie kommen beide aus London? (Susan) Ja, aus London.
(Harry) Sie sind Cousinen? (Susan) Ja. Cousinen.
Also verwandt. Oh, wir haben keine Probleme.
Weil Kinder nicht vorgesehen sind.
Wo praktizieren Sie, Doktor?
(Harry) In der Regel in London, Beverly Hills und Genf.
(Susan) �u�erst abwechslungsreich.
(Cicily) Ich wei� jetzt, wer Sie sind.
Sie �ffnen vorher das Testament, tauschen die Namen und profitieren.
(Mrs. Crosby) Ms. Young.
Ich bin sehr froh, dass Sie es erm�glichen konnten,
uns heute die Ehre zu geben.
(Charlie) Hi, Clan.
Charles Howard Wilder. Guten Abend.
Hallo. Champagner f�r meine Familie, denn heute passiert's.
(Cicily) Charlie Wilder, mein Cousin.
Diesen Frack habe ich von einem Zau- berer. Gegenleistung: Flugstunden.
W�rden Sie mir einen Gefallen tun? Jeden.
W�rden Sie mich irgendwann mal zu einem Flug mitnehmen?
Jederzeit. F�r meine Cousine tu ich das.
Speziell f�r eine, die wom�glich bald sehr reich ist.
(Susan) Vielleicht sind Sie es ja. Das hoffe ich sehr. W�re ein Spa�.
Hier, Harry, wie ich dich kenne, nimmst du auch gerne ein Glas.
Jeder von uns sollte etwas trinken.
Selbst wenn es unverdient ... Halt dich zur�ck. Sonst landet ...
Das w�re wahrhaftig nicht zum ersten Mal, alter Junge.
Auch ein Glas f�r Sie?
Ein Glas ist ein Glas. Oder kein Glas.
Warum bekriegt ihr beiden euch immer? Reicht euch die H�nde.
Ich glaubte nie, dass ich das ohne Handschuhe k�nnte.
Tr�gst du etwa keine?
* Donnergrollen *
Ist es wahr, dass Sie mal im Film Buddy Rogers gedoubelt haben?
Nein, es war Ben Lyon. Warst du nicht immer nur ein Double?
W�hrend des Krieges hatte ich eine Hauptrolle. - Ja, richtig, General.
Habe ich dich nicht bei etwas gesehen, wo es um Z�hne ging?
(Mrs. Crosby) Vorsicht bitte, Mr. Wilder.
Als ich begann, die Spuren Ihrer Familie zu verfolgen,
bin ich dabei auch auf wirklich Interessantes gesto�en.
So wie das hier.
* Gel�chter *
Nun ja, 1932 war kein gutes Jahr f�r einen Flieger.
Ein alter Krieger �berlegt da nicht lange.
(Paul) Scheint mir geeignet f�r eine Testamentsverlesung.
(Mrs. Crosby) Das muss Mr. Paul Jones sein.
* Begr��ung *
Nett, Sie zu sehen. Ebenso. Und Sie sind Charlie Wilder.
Der Flieger. Ich kannte mal einen, der einen Song �ber Sie schrieb.
# Charlie Wilder, ein Flieger, der es schafft. #
Ich bin Liedtexter. - Tats�chlich? Da m�ssen wir mal dr�ber sprechen.
(Cicily) Sie sind Amerikaner? - Ja, aber gesch�ftlich in London zu tun.
(Harry) Ein weiter Weg ... - (Susan) F�r so ein Erbe ist kein Weg zu weit.
Hallo, Paul, ich bin Ihre Cousine Susan.
(Cicily) Sind alle da? (Mrs. Crosby) Eine fehlt noch.
(Cicily) Und wer? (Harry und Charlie) Annabelle.
(Annabelle) Bin da.
Hallo, ihr miteinander. Es ging wirklich nicht eher.
(Harry) Hallo, Liebling. Wie fein, dass du da bist.
Hallo, Harry, wirklich nett, dich hier zu sehen.
Hallo, Charlie. Hallo, du Sch�ne.
Entschuldigen Sie bitte.
(Mrs. Crosby) Machen wir uns mit dem letzten Gast bekannt.
Ms. Sillsby, Ms. Young, Ms. Annabelle West.
Die anderen, denke ich, kennen Sie. Entschuldigen Sie mich.
(Cicily) Annabelle West, ich bin Cicily. - Hallo, Cousine.
(Susan) Willkommen.
Oh.
Hallo.
Hallo, Paul.
Es ist wirklich sch�n, dass du auch hier bist. Ewig nicht gesehen.
Du bist Tante Emmas Sohn, oder?
(Mrs. Crosby) Da wir nun alle versammelt sind, w�rde ich beginnen.
Bitte setzen Sie sich.
* Donnergrollen *
* Uhrenschl�ge *
(Mrs. Pleasant) Das ist ...
Da stimmt etwas nicht.
(Mrs. Crosby) Was?
(Mrs. Pleasant) Die Uhr, ... sie hat nicht geschlagen, seit, ...
... seit 20 Jahren.
Vielleicht ist etwas mit der Unruhe?
Sie schlug, ...
... aber nur sieben Mal.
Und es sind acht Menschen im Haus.
Einer von Ihnen ...
... lebt nicht mehr lange.
* Gel�chter *
(Mrs. Crosby) Sind Sie ganz sicher?
(Mrs. Pleasant) Aber der Geist ...
... hat immer recht.
(Mrs. Crosby) Nein, ob Sie sicher sind, dass wirklich nur acht, ...
... acht Personen hier sind?
Am 27. September 1914 ist Cyrus West in diesem Haus gestorben.
Heute Abend vor 20 Jahren.
Ich wurde angewiesen, alle seine �berlebenden Verwandten
am 27. September 1934 um Mitternacht hier in diesem Zimmer zu versammeln.
(Cicily) Wann erfahren wir, wer von uns der Gl�ckliche ist? - Sehr bald.
Aber finden Sie denn nicht auch, dass Sie alle, wie Sie hier sitzen,
gl�cklich waren in all den Jahren? Das ist eine Untersuchung wert.
Haben wir nicht eine Ber�hmtheit in der Familie? - Oh, nur fast.
Nun, sind Sie das nicht, Ms. Sillsby?
Bekannt wegen der vielen Jagdtroph�en, die Sie erbeutet haben.
Und wegen Ihres Anteils bei der Ausrottung der Bengal-Tiger.
(Cicily) Sie ist gut.
(Mrs. Crosby) Und Sie, Ms. Young.
Ja, Ms. Young.
Ist ber�hmt, weil sie auf eine andere Sorte Wild schoss.
(Harry) Leider war es nicht Charlie.
(Mrs. Crosby) Harry, Sie waren auch sehr bekannt und erfolgreich.
Vor allem bei den Geschworenen. Sie haben dich sofort freigesprochen.
H�r zu, du Double, das hier ist nicht Hollywood, ich geb dir was drauf.
(Mrs. Crosby) Bitte, bitte, Harry.
Unbeeinflusst von diesem Ereignis war Ihre Karriere, Harry ...
Ein Herumdoktern mit f�nfklassigen Pharmazeuten.
Halt endlich dein Maul. H�r auf. Jetzt bin n�mlich ich dran.
(Mrs. Crosby) Ja. Ms. West.
Aus diesem Artikel ersehe ich, dass Sie es in k�rzester Zeit schafften,
eine Position zu erarbeiten, die Sie zur popul�ren Modedesignerin macht.
Ein ungew�hnlicher Erfolg f�r Ihr Alter.
Nun. Cyrus West war kein gew�hnlicher Mann.
Zu seinen Lebzeiten h�ufte er ein riesiges Verm�gen an.
In seinen letzten Lebensjahren vergeudete er seine Energie,
um dieses Verm�gen vor den seiner Meinung nach habgierigen und ...
undankbaren Verwandten zu sch�tzen.
(Harry) Bestimmt hat er die Kette ... Welche Kette?
(Susan) Die ber�hmte Kette der Wests. Im Wert einer halben Millionen Pfund.
Oh, wo ist sie? - (Harry) Das ist das Verr�ckte, niemand wei� es.
(Mrs. Crosby) Es war w�hrend des letzten Lebensjahres,
dass sich Mr. West, f�r Sie vielleicht unverst�ndlich,
auf Bild aufnehmen lie�. Und zwar mit Hilfe einer Filmkamera.
Gleichzeitig entstand auch eine synchrone Tonaufnahme.
(Harry) Also, Sie scherzen, Mrs. Crosby.
- Kaum.
Pst. Haben Sie nicht mal Buddy Ro... Es war Ben Lyon.
- ... sehr simple Form der Tonaufnahme zu verwenden.
Welche sich damals gerade im Anfangsstadium befand.
(Susan) Der alte Herr verdient wohl unsere Hochachtung. Auch jetzt noch.
Er macht seinen Erben was vor.
(Mrs. Crosby) F�r mich war es allerdings problematisch,
wie man dieses Dokument 20 Jahre vor dem Verfall sch�tzen k�nne.
Doch in dieser Angelegenheit vertraute ich Mr. Wests ergebener ...
und getreuer Haush�lterin Mrs. Pleasant.
(Cicily) Sie hat den Film gehabt?
(Mrs. Crosby) An der Integrit�t von Mrs. Pleasant besteht kein Zweifel.
Das hat sie schon mehr als einmal bewiesen.
Wetten Sie Ihr Verm�gen daf�r?
Mein Verm�gen steht heute Abend nicht zur Debatte.
Nun. Es wurden zwei Filme gemacht.
Der erste Film zeigt Mr. West,
wie er das Testament verliest und die Anwesenden identifiziert.
Der zweite Film wird, laut Testament, heute Abend nicht vorgef�hrt,
sondern nach von jetzt an genau zw�lf Stunden zerst�rt. Es sei denn, ...
(Harry) Es sei was? Pst.
(Mrs. Crosby) Es sei denn, der Universalerbe stirbt, oder wird ...
... f�r verr�ckt ...
Was?
Wird f�r verr�ckt erkl�rt.
* Gemurmel *
Ja, was zum Teufel bedeutet das?
Der zweite Film enth�lt die Identit�t desjenigen,
welcher der nachfolgende Erbe sein wird.
(Harry) Das ist ja die Aufforderung zum T�ten. - Wie bitte?
Na, der Zweite will doch bestimmt den Ersten umbringen.
(Mrs. Crosby) Niemand von uns kennt die Identit�t des zweiten Erben.
(Mrs. Pleasant) Ausgenommen ...
... die Motte.
(Mrs. Crosby) Ich m�chte Sie alle bitten, mir zu folgen.
Ein kleiner Imbiss im Namen unseres Gastgebers Cyrus West.
* Donnergrollen *
Ob wir jetzt wohl einen von Charlies Filmen sehen? - Ich hoffe nicht.
(Mrs. Crosby) Nein, Ms. West, ich glaube, wir werden diesen Film
eher zu den surrealistischen Filmen rechnen m�ssen.
(Susan) Auf jeden Fall wird es spannend sein.
(Mrs. Crosby) Ein Film, wie er eigentlich nur von einem Mann
wie Cyrus West gemacht werden konnte.
(Susan) Vielleicht existieren noch weitere Kopien.
(Mrs. Crosby) Ich �berwachte selbst die Vernichtung.
(Cicily) Dann sagen Sie uns, wer der Erbe ist.
(Mrs. Crosby) Das kann ich nicht. Mr. West hat es mir nicht gesagt.
Und ich habe den Film nie gesehen.
Obzwar Mrs. Pleasant und ich den Film mit hergestellt haben.
(Harry) Ja, ja. Der alte West ist, glaube ich, verr�ckt gewesen.
Ein Verr�ckter. Eigent�mlich. Ein Exzentriker.
(Susan) All das zeigt uns doch, dass er geistig verwirrt war.
(Mrs. Crosby) Er war nur seiner Zeit voraus. Einmalig.
Eigenartig. Ein Spinner.
(Mrs. Crosby) Ein unabh�ngiger Denker.
(Susan) Ein reicher Denker. Das machte ihn unabh�ngig.
(Mr. West) Guten Abend, Blutegel. Nehmt doch Platz.
Wie ihr alle wisst, ich bin Cyrus West.
Zuallererst lasst mich sagen, dass ihr ein Haufen Bastarde seid.
Ich kenne die Lumpen, von denen ihr abstammt.
Nichts, als ein Haufen Bastarde.
Ja, eure V�ter, eure M�tter, eure Onkel, eure Tanten,
eure Neffen, eure Nichten, eure S�hne, eure T�chter,
und nicht zu vergessen, die Wagenladung voll Cousins.
Alles ein Haufen von Bastarden, ausgenommen nat�rlich Miu-Miu und
eventuell ein oder zwei andere.
Vielleicht bin ich von euch der gr��te Bastard,
der euch zusammenbringt in dieser Nacht der f�r mich fernen Zukunft.
Ich sitze hier, um dar�ber nachzudenken, wie ihr euch verhaltet.
* Gewittergrollen im Hintergrund *
(Mr. West) Also bat ich Mrs. Pleasant,
die mir versprach, sie w�rde nicht sterben,
wie ich es albernerweise getan habe, ein Men� vorzubereiten,
und zwar auf dieselbe Weise, wie sie das Essen f�r mich bereitet hat.
Ah, der Wein.
Dankesch�n.
* Donnergrollen *
Ein junger Wein noch, wie ich meine.
Ihr werdet ihn wohl zu genau dem richtigen Zeitpunkt genie�en.
(Harry) Erstklassig.
(Mr. West) Ich trinke ihn jung, ihr bekommt ihn gereift.
Daf�r bin ich der gereifte Mann und ihr seid jung wie mein Wein.
Meine Bastarde.
Oh, bitte fangt an mit essen.
Die Foie gras, die uns serviert wird, kommt aus P�rigord bei Lot.
* Gewitter im Hintergrund *
(Mr. West) Manche Menschen suchen Unsterblichkeit.
Das ist ein Fehler. Ein ewiger Fehler.
Wie viele der gro�en Pharaonen kennen wir wirklich?
Keinen.
Diese Menschen waren zu gierig, haben zu viel gefordert.
F�r immer in Erinnerung bleiben zu wollen. Was f�r eine Anma�ung.
Ich will nicht ewig in den K�pfen der Nachwelt bleiben.
Im Augenblick besteht mein ganzes Vergn�gen darin, hier zu sitzen,
und einen Abend mit euch zu verbringen.
20 Jahre nach der Nacht, in der ich da hingehe, wo ich jetzt bin.
Abgesehen davon, dass ich in diesem Moment bei euch bin.
Physisch und emotional gewisserma�en.
Zum Beispiel ...
* Lauter Gong *
* Mr. West lacht. *
(Mr. West) Hat euch das nicht weh- getan? Ich bin also bei euch.
Ich verbringe einen Abend mit all meinen lebenden Verwandten.
Danke sehr.
Ich machte die G�steliste, ich leite die Konversation,
ich erz�hle am�sante Storys, ich w�hlte das Men�.
Ich bestimme �ber meine Familie.
(Susan) Welch ein Trost, dass bei uns allen dasselbe Blut flie�t.
(Mr. West) Also, das ist Bombay-H�hnchen.
Nebenbei bemerkt, ich bat darum, Curry mit auf den Tisch zu stellen,
sie macht n�mlich nie genug davon dran. Daf�r habt ihr Zeit.
Na los, bedient euch.
Dieses Huhn ist auch 1914 gestorben. Es wurde mit dem Film aufbewahrt.
(Cicily) Harry, wir schlie�en einen Pakt.
Wenn es einer von uns ist, teilen wir. - Einverstanden.
Keine schlechte Idee. Und wie w�re es mit 50:50?
Nicht gut. Ich verliere sowieso. Weil ich geistig unnormal bin.
Glaub mir. - Ich muss verr�ckt sein, in so eine Familie zu geh�ren.
Langsam bef�rchte ich auch, nicht normal zu sein.
Erz�hl uns eine Kriegsstory, General, das beruhigt die Nerven.
Lieber deine Story, du Kurpfuscher.
(Mr. West) Im Falle, dass ihr meinen Erben nicht als geistig normal seht,
der Name des nachfolgenden Erben wird in einem zweiten Film genannt.
* Nerv�se Stille *
(Mr. West) "Ich, Cyrus Canby West,
im Vollbesitz meiner geistigen und k�rperlichen Kr�fte, erkl�re
zum Alleinerben meiner Obligationen, Wertpapiere, meines Grundbesitzes,
und meines Bargeldes
meinen Nachkommen, ob Mann oder Frau, welche den Nachnamen West tr�gt."
* Seliges Glucksen *
Meinen Gl�ckwunsch.
(Susan) Oh, du gl�ckliches Kind.
(Mrs. Crosby) Ich gratuliere Ihnen.
* Gl�ckw�nsche *
Gro�artig.
(Susan) Mein Astrologe hat gesagt, ich kriege es.
Also werde ich ihn t�ten m�ssen.
Trinken wir auf dich.
(Mr. West) Ruhe, bitte, Ruhe.
(Mrs. Crosby) Ruhe.
Danke sehr.
Das ist ein exzellenter Cognac.
Mit einem Bouquet, welches im Laufe der Jahre noch exzellenter wurde.
(Cicily) Ja, aber keine Kette.
(Mr. West) Schlie�lich w�re da noch eine Sache, eine allerletzte.
Die Kette der Wests.
Ihr habt wohl schon geglaubt, dass ich sie vergessen h�tte.
Aber das ist nicht f�r die Ohren aller bestimmt.
Bedaure, werte Familie, das ist nicht f�r alle von euch.
Ich w�rde gerne f�r einen Moment mit dem Erben, Erbin alleine sprechen.
W�rden uns die anderen bitte entschuldigen.
H�rt ihr, bitte.
Ihr habt genau 20 Sekunden.
(Mrs. Crosby) Alle Anwesenden bitte, au�er Ms. West.
* Gewittergrollen im Hintergrund *
(Mr. West) Bis sp�ter vielleicht.
Was die Halskette betrifft, du hast sicher davon geh�rt,
sie ist da f�r dich. Wo?
Ich habe die Antwort auf etwas geschrieben, was 20 Jahre lang
bis zum heutigen Abend warten musste, um Atem zu holen.
* Mr. West lacht. *
(Mr. West) Jetzt bei Tonausfall.
Dankesch�n, Cyrus.
* Gel�chter und teilweise unverst�nd- liche Gespr�che im Hintergrund *
(Harry) Was f�r eine Frau! Gratuliere, Annabelle.
Ich muss mit dir sprechen. So? Wor�ber denn?
(Cicily) Brauchst du einen Kompagnon? (Susan) Cicily, das sagt man nicht!
Ich finde es wirklich gro�artig.
Ich bin �berzeugt, dass du das Geld richtig anlegen wirst.
Du bist sehr nett.
(Mrs. Crosby) Entscheiden Sie sich richtig im Leben, meine Liebe.
Ich hatte zu w�hlen zwischen Heirat und Karriere.
Ich habe die Karriere gew�hlt. Bereuten Sie es?
Niemals!
(Harry) Der alte West war gar nicht dumm.
Ich h�tte sowieso alles in einem Monat verschleudert.
Hey, warum so verdrie�lich? (Cicily) Ich? Verdrie�lich?
Ich habe gerade mit einem Mann gegessen, der 20 Jahre tot ist,
ich bin in einem Haus irgendwo und ohne Telefon, ein Hurricane tobt,
und die umherschleichende Mrs. Pleasant sieht Gespenster,
und denkt, dass wir in Gefahr sind.
Es stellt sich heraus, dass in der Familie Wahnsinn auftritt,
wir also noch mit dem schlimmsten Unheil rechnen m�ssen.
Nicht sehr beruhigend. Keine Sorge, alles geht seinen Gang.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
(Harry) Am liebsten w�rde ich raus aus dieser H�lle.
(Mrs. Crosby) Die Nacht m�ssen Sie hierbleiben, Harry.
Falls es dazu kommt, den zweiten Teil des Testaments zu h�ren.
* Spannungsvolle Musik *
* Donnergrollen *
(Susan) Mit der alten Schachtel m�chte ich nachts nicht alleine sein.
Seid ihr nicht gl�cklich, hier zu sein?
(Mrs. Pleasant) Wenn die Damen bitte nach links gehen w�rden.
Dort habe ich zwei Zimmer f�r Sie vorbereitet.
Und die Herren bitte dort.
Und Sie, Mr. Blythe, folgen mir bitte hier lang.
(Susan) Wirklich geschmackvoll.
Daf�r, dass er ein Teufel war ... (Cicily) Teufel? Er war ein Bastard.
Nichts f�r die Verlierer. - (Susan) Vielleicht sind wir keine Verlierer.
Wer wei�.
* Hufgetrappel *
* Harry und Charlie diskutieren. *
Warte.
Behandle mich nicht immer wie einen dummen Jungen.
Passt dir etwas nicht? Nichts passt mir an dir. Du Killer.
Du geh�rst hinter Gitter. - Ich habe keinen umgebracht. War ein Unfall.
Ja, klar. Der Alkohol ist f�r den Patienten und nicht den Doktor.
* Gerangel *
(Susan) Ganz h�bsch hier, stimmt's? Was ist denn blo� los?
Es h�rt sich nach Tom Sawyer und Huckleberry Finn an.
Ich geh nachsehen. Danke, Susan. Das ist nett.
Das einzige, was ich arme Cousine tun kann.
* Klirren *
(Hendricks) Oh. Verzeihen Sie mir.
H�tte ich Sie getroffen, nicht auszudenken.
Ich hei�e Hendricks. Bin der Chefpsychologe im Sanatorium.
Was ist das? - Ein Asyl f�r kriminelle Geisteskranke.
Direkt an der Hauptstra�e. Fein, das ist ja nicht weit.
* Stimmen kommen n�her. *
Verzeihen Sie die unkonventionelle Nutzung des Fensters.
* Harry und Charlie streiten erneut. *
Ruhe, Leute.
Ich mache mir Sorgen um Ihrer aller Sicherheit.
(Mrs. Crosby) Wie meinen Sie das, Mr. Hendricks?
Einer unserer Patienten ist leider aus dem Sanatorium entkommen.
Ist der gef�hrlich? Au�erordentlich.
Ein Wahnsinniger. Totschl�ger. Wird sich hier wie zu Hause f�hlen.
Er ist ein richtiger Killer.
Ist Ihnen irgendjemand aufgefallen? So seit sieben Uhr.
(Harry) Da kamen wir gerade an. (Susan) Das ist es, was ich f�hlte.
(Mrs. Crosby) Heute Abend befanden sich alle in nervlicher Anspannung.
Wieso glauben Sie, dass er hier ist?
Ich habe nicht gesagt, dass er hier ist. Ich wollte Sie informieren.
(Mrs. Crosby) Nehmen Sie an, dass er ganz in der N�he ist?
Oder hier im Haus? Er versteckt sich oft in H�usern,
wenn er verschwindet. (Harry) Es ist nicht das erste Mal?
Sie wissen doch noch mehr.
Seine Methode ist, in ein Haus einzudringen und zu warten.
Bis alle schlafen.
(Harry) Wie sieht er denn aus?
Er trug ein langes Cape und einen schwarzen Schlapphut.
Er ist kein junger Mann. Hat gelichtetes Haar.
Scharfe Z�hne und Fingern�gel wie ...
Klauen.
Dann habe ich schon mal seine Tochter ausgef�hrt.
Er glaubt, er sei eine Katze.
(Harry) Eine Katze? Niemand glaubt, eine Katze zu sein.
Niemand, der alle beisammenhat. Ist der Name West?
Er glaubt wirklich, eine Katze zu sein.
(Susan) Scherzen Sie auch nicht mit uns?
Tatsache ist, er t�tet sein Opfer, in dem er es auseinanderrei�t.
(Susan) Gute Nacht, ich verschwinde. Das w�re unklug.
Ich bitte alle Bewohner in der N�he, die H�user nicht zu verlassen.
* Stimmengewirr *
Was schlagen Sie vor? Haben Sie zum Fangen eine Waffe? - Nein.
Waffen sind ebenso gef�hrlich wie Geisteskranke.
Ich will ihn lebend fangen. Machen wir eine Jagd.
Er ist sehr wichtig f�r mich.
Ich will im Fr�hjahr einen Vortrag �ber ihn an einem Seminar halten.
* Schritte *
Gehen Sie bitte in Deckung.
Keine Bewegung mehr.
(Susan) Cicily, um Gottes willen. Du w�rst fast erschossen worden.
H�bsche Katze.
(Mrs. Crosby) Das ist Mr. Hendricks. Er hat eine wichtige Mitteilung.
(Cicily) Was ist denn los? - Ich will Sie auf keinen Fall beunruhigen.
(Harry) Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung?
Ein mordender Irrer ist abgehauen, der sich f�r eine Katze h�lt.
Er ist nicht gef�hrlich, er zerfetzt nur seine Opfer ganz langsam.
Sie schnallen ihn fest, aber ein paarmal im Jahr rei�t er aus.
Doch das ist nichts Ernstes. Daf�r haben sie einen Haufen Inkompetenter.
Und das ist der Chef der Inkompetenten,
den der staatliche medizinische Untersuchungsausschuss verh�ren muss.
Einen mordl�sternen Irren entkommen zu lassen ist kriminell ...
* Diskussion im Hintergrund *
(Mrs. Crosby) Sicher w�ssten Sie gerne, mit wem Sie es zu tun haben.
Ich bin Allison Crosby, die Anw�ltin der Wests.
Und das ist ... (Harry) Harry Blythe.
Angenehm.
Woher wissen Sie vom medizinischen Untersuchungssauschuss?
Ich habe als Mediziner praktiziert.
In welchem medizinischen Fach praktizieren Sie?
Chirurgie. Chirurgie?
Das ist interessant.
Chirurgie.
Sehr interessant.
Mein Patient schneidet mit seinen H�nden.
Oder was er gerade so findet.
Sie arbeiten mit dem Skalpell.
Die Resultate sind sicher sehr verschieden, aber ...
wer sagt, dass der Drang dazu nicht derselbe ist?
Ihr Mann ist von einer unkontrollierbaren Aggressivit�t.
Was man von Ihnen ja nicht behaupten kann.
Warum operieren Sie nicht mehr?
Er schnitt jemandem ins Gehirn und riss es auseinander. Wie Ihre Katze.
(Harry) Du l�gst und das wei�t du.
(Mrs. Crosby) Das ist Charlie Wilder, Sie h�rten bestimmt schon von ihm.
Unser ber�hmter Held. Mr. Hendricks.
(Harry) Nun erz�hl du, in wie viele Gehirne du mit den Bomben rein bist.
Ich habe meinen Bruder im Krieg verloren.
Ich glaube, wir schulden Mr. Wilder einen gewissen Dank f�r alles.
Was er f�r uns und unser Land getan hat.
Danke.
Aber war es nicht Bertrand Russel, der gefragt hat:
Was ist ein Killer? Ein Held, welcher die Uniform abgelegt hat.
Brauchen Sie Hilfe? - (Harry) Er glaubt, es gibt eine Belohnung.
Danke, nein. Wir sind schon genug.
Und das Wetter ist g�nstig.
Und Sie sind? Paul Jones.
Allzu oft erkennt man einen Menschen an den sch�pferischen F�higkeiten.
Was machen Sie so?
Texte f�r Schlager. Zum Beispiel ...
"Kratzt du mir den R�cken, dann kratz ich dir den deinen."
Lassen Sie mich Ihnen versichern,
nicht alle Texte sind so blutr�nstig.
Sie brauchen sich nicht zu rechtfertigen, Mr. Jones.
(Harry) Und wie beurteilen Sie Mrs. Allison Crosby?
Sie sind Anwalt.
Und alle Anw�lte sind Haie.
Und Haie sind die gef�hrlichsten Killer.
Und die blutr�nstigsten Kreaturen in der Natur.
* Donnergrollen und Regen h�rbar *
Jetzt sollte ich aber wirklich nicht l�nger bleiben.
Wenn ich die Damen um meinen Mantel bitten d�rfte?
(Cicily) Was tun wir, wenn die Katze auftaucht? - (Susan) Sie einsperren.
Wir k�mmern uns um sie. - Beten Sie, dass sie sich nicht um Sie k�mmert.
Zweimal hab ich dieses Jahr schon auf sie geschossen. - Was?
Einmal hier.
Und einmal ...
... hierher.
Wie exakt Sie das noch wissen. Ja, exakt.
Denn bei der letzten Gefangennahme gelang es dem Irren,
mich mit den H�nden ...
... zu fassen.
Drei M�nner mussten mir zu Hilfe eilen.
Versuchen Sie, ihm um jeden Preis aus dem Weg zu gehen.
Wie Sie es w�nschen.
Wahrscheinlich versucht er, bei dem Wetter ins Trockene zu gelangen.
Wenn er das nicht schon getan hat.
Ich bitte Sie alle, nicht vor morgen fr�h das Haus zu verlassen.
Sorgen Sie daf�r, dass alle Fenster und T�ren geschlossen sind.
Wenn wir ihn haben, lass ich Sie's wissen. Danke.
(Susan) Dann sind wir so was wie Gefangene? - Wissen Sie,
ich w�rde eher sagen, dass der Gefangene der da drau�en ist.
Bitte erkl�ren Sie auch allen anderen im Haus diese Situation.
Ladys und Gentlemen, was Sie auch immer hier zusammengef�hrt hat,
ich hoffe, dass Sie niemand mehr st�ren wird. Nichts und niemand.
Ich w�nsche Ihnen allen eine gute Nacht.
Vergegenw�rtigen wir uns,
was Shakespeare sagte:
"Vorsicht ist immer noch der bessere Teil der Tapferkeit."
Gute Nacht.
* Gewittergrollen *
(Harry, off) �berpr�fen wir alle Fenster und T�ren. Zuerst im Keller.
Der Keller, der wegen des Sturms ohne Licht ist? - Genau der.
(Mrs. Crosby) �h, bitte.
Ich denke, wir w�rden gut beraten sein,
von alledem nichts gegen�ber Ms. West zu �u�ern.
Sollte sie fragen, sagen wir einfach, wir schauen ihr sch�nes Haus an.
Einverstanden?
* Zustimmung *
* D�stere Kl�nge *
* Klopfen * Herein.
Ich wollte nur sehen, wie es dir geht.
Wie soll's mir schon gehen?
Im Moment besichtigen alle dein sch�nes Haus. Ich werd's auch tun.
Wir sehen uns noch, gibt was zu bereden.
* T�r geht auf. *
Oh, ich wollte mich nur erkundigen, ob alles in Ordnung ist?
Alles in bester Ordnung, Harry. Nicht nerv�s? Ein wenig?
Nein.
Ich werde jetzt einen Rundgang machen durch dein Haus. Ich seh dich sp�ter.
Wir m�ssen uns unterhalten.
Ja, gern.
* Klopfen *
Wie ich sehe, scheint's dir gut zu gehen. - Danke, Susan.
Ist denn was passiert? Nichts. Gar nichts.
Und deine Nerven?
Sind noch gut.
In deinem Haus gibt es viel zu bewundern, ich seh es mir mal an.
Also dann. Oh, da ist doch eine Sache:
Wir haben erfahren, dass ein Irrer in der Gegend ist,
der denkt, er sei eine Katze. Vielleicht ist er in diesem Haus.
Eine Katze?
Ja. Eine Katze.
Katze.
Also dann.
* Klopfen *
Hi. Oh.
Ganz sch�n k�hl.
Wei�t du, eine Braut sollte sich nicht in der ersten Nacht erk�lten.
Eine Erbin erst recht nicht. Davon hab ich nie etwas geh�rt.
Auch nicht, dass du das Geld teilen musst?
Ein lokaler Brauch, den du nur nicht kennst.
Deine Besorgtheit um mich ist einfach r�hrend.
Was f�r ein Mitgiftj�ger w�re ich, w�rde ich das nicht bedenken?
Paul.
Ich bin nicht anf�llig f�r Erk�ltungen,
und ich bin nicht allergisch gegen Katzen.
Susan. Ich sage nichts.
Die aufrichtig bem�hte Verwandtschaft.
Ich bin sicher, sie hat �bertrieben.
* Spannungserzeugende Kl�nge *
Ich w�rde mir �ber die Katze �berhaupt keine Sorgen machen.
Nein? - Nein, vor den W�lfen drinnen muss man Angst haben.
Oh, Harry und Charlie.
Sie sind harmlos und ich glaube, dass sie es ehrlich meinen.
Niemand meint's ehrlicher als ein habgieriger Cousin.
Das ist Paul Jones' Relativit�tstheorie.
Sei's drum. Du jedenfalls musst aufpassen.
Du wirst dich doch nicht mit Leuten einlassen wie ... - Paul Jones?
Um mich brauchst du dich nicht zu sorgen. Ich will dein Geld, ja.
Paul.
Bitte. Pass auf dich auf. Bitte vertrau mir.
Heute Nacht trickst die Maus die Katze aus.
* Klopfen *
Oh, Charlie.
Na, irgendwas gefunden? Aber ...
Susan hat's verraten. Diese Idiotin.
Beunruhige dich bitte nicht. Mache ich nicht. Wo warst du?
Fenster �berpr�fen. Warst du schon? Nein, ich will jetzt damit anfangen.
Das ist ein St�ck, in dem ich nicht die Rolle der ersten Leiche will.
Ich hatte gerade einen Streit mit unserem Doktor. Hast du Pflaster?
Ja, sofort.
* Gewitter im Hintergrund *
Du hast mal Buddy Rogers gedoubelt, richtig? - Es war Ben Lyon.
Wo w�rde ich mich verstecken als Irrer, der sich f�r eine Katze h�lt?
Du wei�t, dass ich dich schon liebte, bevor du reich warst.
Es geht nicht ums Geld. Egal, was die anderen denken. Sag mir bitte,
warum sind wir auseinander? Du bist hier nicht im Theater.
Du hast ja recht. Ich habe das schon zu oft gesagt.
Das ist mein Problem. Ich habe alles schon zu oft gesagt.
Ich bin die perfekteste Kopie in allem, was ich getan hab. - Ach ja?
Mit einer Ausnahme. Du bist die einzige, bei der ich war.
Du wirst zu mir zur�ckkommen. Ich wei� es.
Und wenn nicht? Und wenn nicht, ja ...
dann tr�ste ich mich damit, mal eine richtig lebendige Erbin
auf meiner Handfl�che getragen zu haben.
Du bist umwerfend.
Nicht mal das war echt, ich habe es in einem Magazin gelesen.
Annabelle, ich bin unm�glich, rette mich, bitte.
* Klopfen * Ja, bitte?
Ms. Annabelle, Mrs. Crosby erwartet Sie in der Bibliothek.
Dann gehe ich gleich.
Tja.
Was wir Ihnen so zu verdanken haben.
Noch leer.
Oh, Sie sind es schon, Ms. West. Wonach suchen Sie denn?
Ich habe das alte Familienfotoalbum gesucht.
So?
Ms. West?
Ich nehme an, Sie sind sich bewusst, dass das, was zwischen dem Klienten
und dem Anwalt besprochen wird, nur die beiden angeht.
Selbstverst�ndlich. Gut.
Wissen Sie, ich stand Mr. West sehr nahe.
Und so habe ich nat�rlich auch einiges erfahren.
�ber sein Verm�gen und �ber seine Familie.
Aber jetzt betrachte ich es als meine Pflicht,
angesichts der k�rzlichen Ereignisse,
und speziell im Hinblick auf die Tatsache, dass ...
* Miauen einer Katze und Gongschl�ge *
* Mrs. Crosby redet weiter. *
F�nf,
sechs.
Sechs?
Es hat doch nur sechsmal geschlagen, Mrs. Crosby, bedeutet das ...
Mrs. Crosby?
* Schrei *
Mrs. Crosby? Mrs. ...
Oh, Mrs. Pleasant.
Haben Sie Mrs. Crosby weggehen sehen? - Was ist los?
Sie ist verschwunden. Kann man ihr das ver�beln?
Haben Sie sie ...
(Susan) Annabelle, hast du so ge- schrien? - (Cicily) Was ist passiert?
Seit wann vermisst du sie? Seit einer Minute.
Sie war mitten in einem Satz. Wo standest du?
Sie stand da und meinte, sie habe etwas Wichtiges mitzuteilen.
Zu meiner Sicherheit, wie ich glaube.
(Susan) Hat sie gesagt, dass du in Gefahr bist? - So was in der Art.
Dass Unbekannte dir was antun ... Ja.
Charlie. Du erinnerst dich doch. Sie sagte, sie wolle mich sehen.
Warst du bei ihr? Nat�rlich.
Sie befand sich in der Ecke und ich war hier zusammen mit der Katze.
(Susan) Katze? - Ja, ich habe die Katze gehalten, als ...
als die Uhr anfing zu schlagen. Welche Uhr?
Ich wei� nicht mehr, welche Uhr, irgend so eine verflixte Uhr.
Ich drehte mich zu ihr um. (Cicily) Zu wem?
Zu Mrs. Crosby. Was glaubt ihr denn, mit wem ich gesprochen habe.
Sie haben uns doch geh�rt, Mrs. Pleasant, nicht wahr?
Ich habe nur Ihre Stimme geh�rt, Ms. Annabelle.
(Susan) Und du hast sie nicht weggehen sehen?
Sie ist nicht weggegangen. (Cicily) Wo ist sie dann?
(Mrs. Pleasant) Wir werden Allison Crosby nicht finden.
Ich kann keine Katze entdecken.
Was starrt ihr mich alle so an?
Wollt ihr mir etwa einreden, ich h�tte Gespenster gesehen?
Nat�rlich nicht.
Ich habe euch doch gesagt, ich habe die Katze gehalten.
Da begann auch schon die Uhr zu schlagen, aber nur ganze sechs Mal.
Wo uns doch Mrs. Pleasant gesagt hat, ...
(Susan) Wir hatten alle einen sehr aufregenden Abend.
Vielleicht bist du etwas �berreizt.
(Cicily) Manchmal bildet man sich auch nur etwas ein, das kenne ich.
Wollt ihr mir zu verstehen geben, ich sei nicht ganz richtig?
Ich bitte dich. Was soll das Ganze?
Niemand hat etwas Derartiges behauptet. - (Susan) Doch, habt ihr.
Wer hat gesagt, dass Annabelle verr�ckt sei?
Cyrus West.
Nun gut.
Wenn das alles nur Hirngespinste einer Verr�ckten sind,
wo ist Mrs. Crosby?
Tja.
Sie macht bestimmt gerade einen Kontrollgang mit Harry.
(Cicily) Wo ist Harry?
(Susan) Ich werde mich im Zimmer mit Cicily einschlie�en.
Gute Idee, ich gehe und suche Harry. Ich schau sp�ter nach dir.
H�ltst du mich auch f�r verr�ckt?
Nein. Du? Nein.
Denn w�re ich verr�ckt, w�re ich eine viel bessere Designerin.
* D�stere Musik *
Wir finden Mrs. Crosby.
Ich denke, dass sie und Mrs. Pleasant
sich mit irgendetwas im Keller besch�ftigen.
Du wirst sehen, ich hab recht.
(Mr. West) Was die Halskette betrifft, du h�rtest sicher davon.
Ja, sie ist da f�r dich, aber wo?
Ich habe die Antwort auf etwas geschrieben,
was 20 Jahre bis zum heutigen Abend warten musste, um Atem zu holen.
Gewartet, um zu atmen.
* Pulsierende Musik *
Eis.
* Gewittergrollen *
* Klopfen *
Wer ist da?
Ich bin es.
Harry. Harry.
Komm rein.
Ich wollte ...
nur mal sehen, wie es dir geht. Mir geht's gut, danke, Harry.
Und ich hab auch noch alle beieinander.
Wo warst du? Ich habe das Haus untersucht.
Hast du nicht Mrs. Crosby gesehen?
Nein, aber Charlie sagte mir, dass sie vermisst wird.
Dass sie vor deinen Augen verschwand. Nicht so spektakul�r.
Aber sie ist verschwunden, das ist sie tats�chlich.
Annabelle, du hattest heute einen anstrengenden Tag.
Erst das Geld und dann hat Susan dir alles erz�hlt. - Nicht alles.
So viel, wie noch zumutbar ist f�r eine Verr�ckte.
Du hast nichts zu bef�rchten, solange Harry hier ist.
Ich wei� zwar, dass jeder denken w�rde, es liegt am Erbe,
aber wir haben uns doch mal was bedeutet.
Zumindest hast du mir eine Menge bedeutet.
Ich w�rde gerne was f�rs Leben draus machen. - Oh, Harry.
Harry, ich empfinde schon etwas f�r dich.
Warum nur etwas? Nun ja, du ...
Du wei�t, dass ich dich wirklich mag, Harry.
Du wei�t, wie sehr ich dich mag, ich bitte dich.
Lass mich dich besch�tzen. Ich w�rde f�r dich t�ten, das wei�t du.
Dein Temperament ist ein Grund, warum ich dich nicht mehr traf.
Aber vielleicht kommt uns das heute sehr gelegen. Wo ist Mrs. Crosby?
H�r einen Moment auf, von Mrs. Crosby zu reden.
Mir ist es wirklich ernst mit dir.
Das ist nicht der geeignete Moment.
Ich wei� es wirklich zu sch�tzen, was du gesagt hast.
Aber lass uns sp�ter dar�ber reden.
Ich will mich ein wenig ausruhen. In Ordnung.
Aber das Letzte hast du von mir noch nicht geh�rt.
Annabelle.
Du treibst mich zum Wahnsinn.
Oh, Harry.
Das liegt wohl in der Familie.
* T�r geht auf. *
(Susan) Oh. Platze ich in eine Familienszene? - Susan.
Nein, nein.
Harry wollte ...
gerade weggehen. - Dass Sie sogar Hausbesuche machen, Doktor.
(Harry) Ich sehe dich sp�ter. Ja.
(Susan) Ich komme von Paul.
Er sagt, ich h�tte nichts von Hendricks erz�hlen d�rfen.
Tut mir leid. Oh, ist doch schon gut.
Aber unter diesen Umst�nden sollte doch jeder Bescheid wissen,
was uns drau�en erwartet, wie schauerlich es auch sei.
Das hier ist Villa Glencliff und nicht der Dschungel.
Du irrst dich. Es ist ein Dschungel.
Und da ist ein wildes Tier, das heruml�uft und aus Spa� t�tet.
Es hat sehr scharfe Z�hne und sehr lange N�gel,
und es geht in die H�user und wartet, bis dort alle schlafen.
Dann sucht es sich sein Opfer. Wehe, wer sich in den Klauen befindet.
Oh, Susan, bitte.
Falls es hier reinschleicht und falls es dich erwischt,
nimm das.
Und wenn es die Kugel nicht aufh�lt,
erschie�t du dich.
* Klopfen * Ja, bitte?
Mrs. Pleasant.
Ich habe Angst.
Ich glaube, ich bin in gro�er Gefahr.
Wenn Sie Angst haben, dann sind Sie in Gefahr.
Mr. West hat immer gesagt, die Angst ...
ist das, wovor man sich f�rchten muss.
Er erz�hlte, dass er gesehen hat, wie Menschen vor Angst wahnsinnig wurden.
Ganz pl�tzlich, innerhalb weniger Stunden.
Mr. West sagte,
dass ein Kanarienvogel im K�fig vor Angst fast stirbt,
wenn eine Katze um den K�fig streicht.
Er stirbt 1000 Tode.
Obwohl er doch eigentlich gesch�tzt ist.
Das klingt wie ein Trost.
Bedauerlicherweise ...
ist das ein Haus und kein K�fig.
Oh.
Mrs. Crosby scheint auf und davon zu sein. Was hast du gemacht?
Hab viele Ratschl�ge gekriegt.
Nun versuche ich, zu entr�tseln, was "Eis" bedeutet. - Eis?
Ja. Eis. Hier.
Sieh.
Eis.
Eis?
Hat Allison Crosby nicht etwas dar�ber gesagt,
dass es das gr��te Problem war, den Film so lange aufzubewahren?
Wo w�rdest du so etwas Wichtiges aufbewahren?
(Beide) Eis.
Ach, du lieber Gott. Was ist denn das?
Keine Ahnung. Du guckst da nach und ich hier.
Hast du schon was entdeckt? Bis jetzt nicht.
Ich glaube, ich habe was gefunden.
Da, ganz unten.
Erkennst du was? Warte, gleich.
Es ist verdammt kalt.
* Erstaunte Laute *
Wow.
* Scheppern *
* D�stere Kl�nge *
Ich bin nicht weit weg. Wenn etwas passiert, schrei einfach.
Dann renne ich und hole Cicily.
Besser als nichts.
* Kampfger�usche *
* Gel�chter *
Sch�ne Waffe. Sch�ne Waffe, Mrs. Pleasant.
* Leises Quietschen *
* Spannungsgeladene Musik *
* Quietschen *
* Donnergrollen *
* Spannung wird gesteigert. *
* Schrei *
Hilfe!
So helft mir doch!
Schnell, hierher!
Ich komme sofort!
Hilfe!
* Donnergrollen und Hilferufe *
* Stimmengewirr *
... die Kette, ich hab geglaubt, es bringt mich um.
Wie sah er denn aus? Ruhe. Alles der Reihe nach.
Annabelle und ich haben die Halskette gefunden.
Vielleicht hast du die Kette. Ja, oder du hast sie.
Ich legte sie um bevor ich schlafen ging. - Von wo kam er?
Von da, glaube ich. - (Susan) Das meinst du doch nicht ernst.
In diesem Haus ist alles m�glich. (Cicily) Er kam aus der Wand?
Ja. (Susan) Du hast geschlafen.
Er kam trotzdem von hier, denn die T�r war verriegelt.
Vielleicht war er schon drinnen. (Susan) Oder �berhaupt nicht.
Was willst du damit sagen?
Nun, Annabelle war den ganzen Abend eigenartig.
Sag doch, dass ich vom umgehenden Wahnsinn der Wests befallen bin.
Vorsicht, Susan.
Jeder darf mal etwas hysterisch sein.
Ich bin nicht hysterisch, das Ungeheuer war hier.
Wie denn, Kleines? Das ist gar nicht so schwierig.
Ich glaube, man erfand die Geheimg�nge in diesem Land.
Vielleicht schlich die Katze herein und fand zuf�llig einen.
Genau den zu diesem Zimmer.
Gibt es hier geheime Durchg�nge, Mrs. Pleasant?
Ich wei� es nicht.
Es gibt doch f�r alle Dinge dieser Welt eine Erkl�rung.
* Quietschen *
* Spannungsvolle Musik *
* Schrei *
(Cicily) Soll das etwa unsere Mrs. Crosby sein?
Wohin f�hrt dieser Gang?
(Mrs. Pleasant) Ich wei� es nicht.
(Harry) Vielleicht ist der Irre noch im Haus.
(Cicily) Oh, Gott, wenn der noch hier ist.
(Harry) Ich hoffe, dass Hendricks bald zur�ckkommt.
Niemand von uns geht da rein.
Ich w�rde sagen, ihr zwei Charmeure
verschlie�t den Raum und bringt Annabelle an einen sicheren Platz.
Ich werde mich nochmal umschauen.
Dass sich der Abend so entwickelt, h�tte ich nicht gedacht.
(Susan) Ich habe euch doch gesagt, was dieser Irre tut. - Ja, Cousine.
Du hast uns das alles perfekt beschrieben.
Vielleicht sogar zu perfekt.
* Gewitterrauschen *
* Spannungsvolle Kl�nge *
* Leises Pl�tschern *
* Musik wird lauter. *
* Schlag *
* Schritte *
Wie es aussieht, hat es mich ganz sch�n erwischt.
Au.
(Cicily) Wo warst du?
(Susan) Ich wollte allein sein. (Cicily) Und weshalb?
(Susan) Um nachzudenken.
(Cicily) Ich wusste vor Angst nicht, wo ich mich verkriechen sollte.
(Susan) Versuch, dich zu entspannen.
Hi. Opfer Nummer Zwei. Paul, du bist ja verletzt.
Nein, es geht mir gut. Ich glaube, es fehlt nur die linke Kopfseite.
Ich fand ihn im Keller. Ich bin mutig da unten langspaziert.
Oh, Paul.
* Eine T�r schlie�t sich. *
* Rumpeln *
Und dann sah ich Mrs. Pleasant. Ergibt die Geschichte Sinn?
F�r mich schon. Aber versuch mal, das den anderen zu erkl�ren.
Die werden denken, dass du auch verr�ckt bist. - Es gibt ja Gr�nde.
Ein Wahnsinniger versucht, uns zu t�ten. Du bist das beste Beispiel.
Vielleicht will er uns nicht t�ten. Vielleicht ist er nur etwas erregt.
Wirklich witzig, Paul. Ich habe Angst, Sterbensangst.
Das Spiel des alten Cyrus erlaubt jedem, zu t�ten.
Er lie� uns absichtlich alle im Glauben, eine Chance zu haben.
Er nannte uns alle Bastarde und ... Und Miu-Miu.
Ja.
Wer aber war Miu-Miu?
* Donnergrollen *
* Knarzen der Dielen *
* Schauerliche Musik *
* Kreischen *
* Schreie *
Willst du mein neues Lied h�ren? Ich schrieb es, als ich da lag.
Es hei�t "K�ss mich, Erbin."
Willst du meinen ersten oder letzten Hit h�ren, ist derselbe.
Na komm.
Schlie� sofort hinter mir ab.
Ich hole den zweiten Film und kriege heraus, wer der zweite Erbe ist.
Ich hab eine Idee. Welche?
Ich m�chte mit dem Unbekannten reden. Lass niemanden rein.
Auch nicht Cyrus West h�chstpers�nlich.
Oh. Was f�r eine Sorte Cousins sind wir?
K�ssende Cousins. Ist das nicht verboten?
Wenn's einem gef�llt, ja. Also ist es verboten.
Ich k�nnte das f�r den Rest meines Lebens tun. - Was sicher bald ist.
50 Jahre will ich die Welt noch begl�cken. - Bitte gib acht.
Denk daran, was vorhin ... - Da war ich j�nger und ohne Verantwortung.
Das ist jetzt ganz anders.
* Knarzendes Ger�usch *
Ein Geheimgang.
Paul.
* Donnergrollen *
Ich habe ihn.
Ich habe den geheimen Durchgang gefunden.
Paul.
* Gewittergrollen *
Paul?
* Schauerliche Kl�nge *
Paul?
* Entsetzter Ausruf *
* Flehendes Wimmern *
Bitte ...
... oh, bitte ...
* Flehen *
* Dumpfes Schreien *
* Schaurige Musik *
* Dramatische Musik *
* Schweres Atmen *
H�r auf! Lass mich!
Hilfe!
* Schrei *
Charlie?
Ja, ich bin die Katze. Wie du siehst.
Bin doch nicht so unecht, wie du immer behauptet hast.
Ich bin sogar sehr echt.
Speziell bei Leuten, die mich betr�gen.
Aber ...
Das konnte ich doch gar nicht. Du hast mein Erbe gestohlen.
Deins? Ja, meins. Du hast mich betrogen.
Mir geh�rt das Geld.
Ich war der Liebling von dem Alten.
Zuerst war seine verdammte Katze sein Liebling.
Aber das habe ich zu meinen Gunsten ver�ndert.
Dann wurde ich der Liebling.
Wusstest du nicht, dass ich als Kind immer hier gespielt hab?
Der alte Mann hat mir alle geheimen Durchg�nge gezeigt.
Er hat sie mir gezeigt, weil ich der Liebling war.
Deshalb hab ich meine Kriegsberichte �bertrieben, damit er stolz ist.
Das hier war Cyrus Wests privates Unterhaltungszimmer.
Niemand hat davon gewusst au�er mir,
Cyrus,
und Mrs. Pleasant. Oh, bitte.
Mir geh�rt sein Erbe.
Und das w�rde auch so sein, wenn nicht dein verdammter Name w�re.
Du warst also der N�chste. Richtig, so steht es hier drauf.
Mrs. Crosby hat es herausgekriegt. Susan versuchte, es herauszukriegen.
Susan ...
Was hast du mit ihr gemacht?
Genau das, was ich jetzt mit dir machen werde.
Oh, Gott sei Dank, dass Sie kommen.
Er ist wahnsinnig. Er will mich t�ten.
Gut gemacht.
Danke.
Aber es war alles gut gemacht. Ja.
Die Uhr schlug aufs Stichwort.
Und gerade im letzten Moment habe ich dich von deinem Cousin befreit.
Ich dachte schon, du k�mst gar nicht mehr.
Hier k�nnen wir uns aber mehr Zeit lassen.
Es ist nicht mehr so eilig wie bei den anderen.
Wo hast du dein Gl�cksmedaillon?
Es muss mir da oben runtergefallen sein.
Ich hole es.
Nicht ohne mich anfangen.
* Klopfen *
Hi, Charlie.
Mir ist jetzt alles klar.
* Gerangel *
Ich wollte unbedingt hier sein.
F�r den Star dieses Abends.
* Poltern *
Bitte, bitte.
Schreien Sie doch, wenn Sie wollen.
Hier kann Sie keiner h�ren. Bitte.
Ich gebe Ihnen das ganze Geld. Das Geld haben wir sowieso.
In kurzer Zeit.
Charlie wird alles bekommen.
Warum tun Sie das?
Charlie ist wahnsinnig. - Charlie und ich waren zusammen in der Armee.
Er fragte, ob ich ihm helfe, sein Geld zu erben.
Als Entsch�digung daf�r bek�me ich gewisse Belohnungen.
In materieller Hinsicht,
und in nicht materieller.
* Poltern *
Hoffentlich haben Sie f�r diese Nacht nichts weiter geplant.
Die Uhr auf dem Tisch dort dr�ben,
die wird Ihnen zeigen, wie langsam die Zeit vergehen kann.
Obwohl man Spa� hat.
* Spannungsgeladene Musik *
* Poltern *
Mrs. Pleasant.
* Schuss *
(Mrs. Pleasant) Annabelle ist in Gefahr.
* Dramatische, pulsierende Musik *
* Krachen *
* Annabelle st�hnt. *
Bitte nicht.
* Wimmern *
Bitte nicht.
* St�hnen *
Bitte.
* Sch�sse *
* Wimmern *
Alles in Ordnung? Das war nahe dran.
Ist die Katze ...
... tot? Jetzt ist alles vorbei.
* Vogelzwitschern *
M�sste ich jetzt einen Liedtext machen, w�rde ich sagen,
das wird ein wundersch�ner Tag. Dem stimme ich auch so zu.
(Cicily) Annabelle? - Oh, Cicily, willst du schon so fr�h weg?
Harry nimmt mich ein St�ck mit. Es tut mir leid wegen Susan.
Mir auch.
Was wirst du tun?
Ich werde nach Kenia fahren den Winter �ber und dann schauen.
Bitte gib mir Bescheid, sobald du zur�ck bist.
Ah, danke sehr.
(Mr. West) Guten Morgen, meine Blutegel.
(Beide) Morgen.
(Mr. West) Nun wisst ihr wirklich, was ihr f�r Blutegel seid.
Der Erbe mit dem Namen West scheidet also aus.
Er wurde also nicht verschont und verfiel dem vererbbaren Wahnsinn.
Pech f�r ihn.
Vielleicht hat niemand von euch die Nacht �berstanden.
Noch gr��eres Pech.
Nun, verbleibender Haufen von Bastarden,
werde ich euch sagen, wer der N�chste in der Reihenfolge ist.
Die Spannung muss euch ja schier umbringen.
Es ist dieser kleine, nette, lockige Schurke Charlie Wilder.
Er war so reizend als die Katze starb.
Also du, Charlie Wilder.
Oder wenn du inzwischen tot bist, die Institution, die das Geld erh�lt.
Du wirst lernen, was es mit dem Leben auf sich hat, dass es hart sein kann.
Ich habe ein halbes Leben gebraucht, um das zu lernen.
Gier.
Gier und Macht haben.
Das ist das, was ich dir sagen wollte.
Vergiss alles andere.
Vergiss das, was man versucht hat, dir einzureden.
Geld. Lerne, es zu bekommen.
Nun, da du es bekommen hast, lerne, es auch festzuhalten.
Das ist alles. Unser Treffen ist beendet.
Vorl�ufig jedenfalls.
Wie ich gestern sagte, schau ich nachher nochmals nach euch.
* Abspannmusik *
Untertitel: OMNIMAGO GmbH 2020
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